Kommentare

Warnstreiks im öffentlichen Dienst ab Dienstag....

Also zuerst wird von der Politik von Corona-Helden gesprochen und dann wird,wie im Artikel steht,von Bund,Ländern und Städten gemauert.
Eine 4,8 Prozent-Forderung,daß ist doch keine große Sache.Wenn man sich
die Milliarden Euro an Staatshilfen für Unternehmen ansieht.Und mit geringen Auflagen hinsichtlich Depandancen in Steueroasen,Dividenden,Gewinnrückstellungen,Vorstandsvergütungen.

Öffentlicher Dienst...

Ver.di fordert eine Erhöhung der Entgelte um 4,8 Prozent, mindestens aber 150 Euro, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.
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Und das völlig zu Recht !

Ich arbeite selbst als Angestellter im öffentlichen Dienst, ...

... allerdings finde ich die Forderung von verdi in Anbetracht der derzeitigen Situation absolut überzogen.

Es gibt nur wenige Unternehmen, die von der derzeitigen Pandemie profitieren, viele sind auf Hilfe vom Staat angewiesen. Hier nun 4,8% mehr Lohn zu fordern, halte ich für mehr als absurd.

Mit einer Nullrunde ohne weitere Einschnitte sollte jeder zufrieden sein. Wenn sich die Gesamtlage erholt bzw. normalisiert, könnte man sicher neu verhandeln, aber derzeit erfordert jede Lohnerhöhung an anderer Stelle Einsparungen, ggf. also auch Kündigungen. Es bekommen folglich am Ende weniger mehr ... und andere sind arbeitslos. Wenn das das Ziel sein soll ... nun ja ... bei mir löst es nur Kopfschütteln aus.

Mein Arbeitgeber überlegt derzeit aufgrund der überzogenen Forderungen ganz aus den Tarifverträgen auszusteigen. Was das im Endeffekt bedeutet mag ich mir gar nicht vorstellen ... in jedem Fall nicht Gutes, denn am Ende werden dabei (fast) alle Arbeitnehmer verlieren.

In welcher Welt lebt Verdi?

Die Krise ist noch noch nicht vorüber, eine zweite Welle im Hochlauf. Die Betriebe sind noch in der Kurzarbeit. Viele Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft haben Gehaltseinbussen von 13-20%.
Jetzt droht Verdi Kitas zu bestreiken um die gerade beginnende Konjunkturbelebung im Keim zu ersticken.
Naja, richtig überrascht mich das bei Verdi nicht.

Es ist wie immer

Kann mich den Foristen nur anschließen, die, die es verdienen, anständige Arbeit machen, ihre Steuern bezahlen und mit Anstand ihr Leben meistern, sind die Dummen und werden mit Peanuts abgespeist, um mich mal dem Vokabular derer zu bedienen, die uns höhnisch ins Gesicht lachen.
Die, die Steuern für einen sozialen und zukunftsfähigen Staat vermeiden, wo es nur geht, schreien als erstes, ohne auch nur in Erwägung zu ziehen, ihr in Steueroasen gebunkertes Geld zu nutzen. Bevor wieder ein enervierender Neidvorwurf kommt: es geht nicht um Neid und Missgunst, es geht um Anstand und Gerechtigkeit. Ja, ja, ich weiß, diese lustigen, antiquierten Begriffe muss man verächtlich machen, um seine eigene Lebensart zu ertragen.

Fast 5% bei beispiellos leeren Kassen?

Als ich die Forderung zuerst gehört habe, da habe ich es nicht geglaubt das jemand dies in dieser Situation fordern könnte. Den Städten und Kommunen gehen in der Corona Pandemie Milliarden verloren. Und auch unsereiner muss um seinen Job bangen und kann allenfalls auf eine Nullrunde hoffen. Wer im öffentlichen Dienst beschäftigt ist hat wenigstens seinen Job sicher.

@ um 18:02 von Der freundliche...

Völlig zurecht. Richtig.
Aber wie man Verdi bisher kennt, werden daraus lächerliche 3% gestreckt auf 3 Jahre.
Und das wird dann ganz groß gefeiert.
Vielleicht ist der neue Verdi - Chef ein bisschen Durchsetzungsfreudiger.
Doch große Hoffnung besteht da nicht.

//Als "skandalös" kritisierte

//Als "skandalös" kritisierte Werneke es, dass die von den Gewerkschaften geforderte Ost-West-Angleichung bei der Arbeitszeit erst 2025 verwirklicht werden solle.//

Das ist auch gerade im öffentlichen Dienst nicht zu verstehen.

Eine Kollegin hatte ein Paar Jahre in der Charité gearbeitet.
Sie hatte als einzige Westdeutsche in dem Labor die 38,5 Std. Woche und ein höheres Gehalt. Sie hat oft freiwillig länger gearbeitet, weil sie den Betriebsfrieden nicht unnötig stören wollte. Ist ein paar Jahre her und ich weiß nicht, ob das immer noch möglich ist, aber so etwas ist durch nichts zu rechtfertigen.

Tarifautonomie

Es ist wirklich erstaunlich wie sich die Medien
in die Tarifautonomie einmischen, es ist völlig Gerechtfertigt das der ÖD seine Forderungen auch und gerade in der "Krise" Nachdruck verleiht. Wenn der Staat Mrd. an die Unternehmer verteilen kann, dann ist es nur recht und billig das den AN im ÖD auch ein "Stück vom Kuchen" gereicht wird.
Aber es war schon am Anfang der "Krise" klar das die öffentlichen Arbeitgeber diese für eine "Nullrundenpolitik" nutzen würden.
Gut das es eine starke Arbeit-nehmervertretung gibt, ich hoffe sie
lässt sich nicht von der öffentlichen
Meinung zu Almosen Verträgen herab degradieren.
Arbeitskämpfe sind bei den "Klageliedern" der Arbeitgeber vorprogrammiert. Wer das Geld den "Reichen" hinterher wirft sollte bei denen die den "Laden" am laufen halten nicht sparen....

@ um 18:31 von Forfuture

Nur wenn Gewerkschaften bereit sind angemessene Forderungen kompromisslos durchzukämpfen, können Sie zeigen, wozu sie gut sind. Viel Hoffnung habe ich da bei Verdi nicht. Aber wenn die es nicht schafft, schaffen es andere Gewerkschaften auch nicht.
Deshalb sollte sich Verdi nicht wieder mit lächerlichen Beträgen abspeisen lassen, wie in den letzten 20 Jahren. Gemessen an den gestiegenen Gewinnen der meisten Unternehmen liegen die Löhne ca 20% zu niedrig. Weil die Gewerkschaften in den letzten Jahren eben immer mehr zu Gewerkschaften der Bosse geworden sind. Passend zur SPD.
Eine rühmliche Ausnahme ist Herr Weselzky von der Lokführer - Gewerkschaft.

Ver.di fordert 4,8 %

Bundesinnenminister Horst Seehofer:
"Wir werden vor der nächsten Runde den Arbeitnehmervertretungen bereits ein Angebot unterbreiten, damit sie sich auf die voraussichtlich letzte Verhandlungsrunde vorbereiten können", so Seehofer. 
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Hoffen wir also mal das dieses Angebot genau so ein Selbstläufer wird, wie die jährlichen selbstverständlichen 3,5% Diätenerhöhungen der Bundestagsabgeordneten...
(2020 wurde allerdings auf diese Erhöhung verzichtet)

Öffentlicher Dienst

Ver.di...die Arbeitszeit im Osten soll an die im Westen angeglichen werden.
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Schlimm genug das dies 30 Jahre nach der Wiedervereinigung nicht schon längst geschehen ist...

@18:35 von nie wieder spd @ um 18:02 von Der freundliche...

//Aber wie man Verdi bisher kennt, werden daraus lächerliche 3% gestreckt auf 3 Jahre.//

Eher 2,5. Und welche Zulagen dafür gestrichen wurden, erfahren die Gewerkschaftsmitglieder, die nicht mit am Verhandlungstisch saßen, erst, wenn nicht mehr zu retten ist.

Gebt dem ö. D. mehr Geld!

Ich kann überhaupt nicht verstehen, warum hier wegen lächerlichen 4,8% und der längst überfälligen Ost-West-Angleichung von der Arbeitgeberseite so gemauert wird. Haben nicht Polizei, Pflege- und Krankenhauspersonal, Mitarbeiter des Gesundheitsamtes, Rettungssanitäter, Mitarbeiter der Stadtreinigung, Wasserbetriebe, etc., die Leistungssachbearbeiter in den Jobcentern, Grundsicherungsämtern für SGB XII, Wohngeld, BAB, BAFöG, Elterngeld, die Mitarbeiter in den Zulassungsstellen, Einwohnermeldeämtern usw. weiter ihre Arbeit für euch erledigt?!? Im Gegenteil in vielen Bereichen hat sich das Arbeitspensum im eh schon durch Personalmangel gebeutelten öffentlichen Dienst noch erhöht.

@18:40 von Forfuture

//Kann mich den Foristen nur anschließen, die, die es verdienen, anständige Arbeit machen, ihre Steuern bezahlen und mit Anstand ihr Leben meistern, sind die Dummen und werden mit Peanuts abgespeist, um mich mal dem Vokabular derer zu bedienen, die uns höhnisch ins Gesicht lachen.//

Und dann müssen die sich auch noch immer wieder anhören, dass sie ja nicht produktiv seien.

//Die, die Steuern für einen sozialen und zukunftsfähigen Staat vermeiden, wo es nur geht, schreien als erstes, ohne auch nur in Erwägung zu ziehen, ihr in Steueroasen gebunkertes Geld zu nutzen. Bevor wieder ein enervierender Neidvorwurf kommt: es geht nicht um Neid und Missgunst, es geht um Anstand und Gerechtigkeit. Ja, ja, ich weiß, diese lustigen, antiquierten Begriffe muss man verächtlich machen, um seine eigene Lebensart zu ertragen.//

Wie recht Sie haben. (Habe schon die nächsten Kommentare gelesen.)

Ihr seid mehr Wert!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, gerade jetzt habt ihr einen deutlichen "Schluck aus der Flasche!" verdient!

Jetzt seid Ihr dran!

Klatschen alleine reicht nicht!

Ich bin verdi-Mitglied seit 1971 und das Klagelied der Arbeitgeber ist immer das Gleiche.

Haltet durch!

@18:53 von Nicetomeetyou

Ein ganz fettes Danke für Ihren Kommentar. Manchmal wünschte ich, der gesamte öffentliche Dienst würde für 4 Wochen die Arbeit niederlegen. Vielleicht begreift dann auch der letzte Einfaltspinsel, was der öffentliche Dienst leistet.

Danke, der nächste Schritt,...

die Einkommensschere und die sozialen Gegensätze auseinanderklaffen zu lassen.

Wie hat Gewerkschaft Erfolg zu niewiederspd 18:41

Ich kann das von ihnen gepriesene Erfolgskonzept von Gewerkschaften nicht ganz teilen. Letztlich muss msn sich halt trotz der Arbeitskampfmittel einigen. Erstaunlicherweise ist seit Jahrzehnten eine Gewerkschaft, die ihre Tarifergebnisse ohne grosses Getöse im Verhandlungsraum erreicht, besonders erfolgreich, die IG BCE. Dass Sie hier ausgerechnet den Chef der Eliten- und Klientelgewerkschaft GDL loben ist da bezeichnet. Seine "Beton-Taktik" hat dem Ansehen der Gewerkschaften sehr geschadet und führt dazu, dass andere Beschäftigtengruppen in dieser Branche deutlich zu kurz kamen.

um 18:34 von FraXinator

Schon war, dass die Angestellten im öffentlichen Dienst in vielen Fällen nicht unbedingt die sind, die am schlechtesten dastehen. Dennoch gilt für die, wie für uns alle: leere Kassen und zu geringe Steuereinnahmen liegen in dem himmelschreienden Versagen unserer Politik begründet. Natürlich verschärft Corona die Situation, aber das darf nicht von dem eigentlichen Grund zu geringer Ennahmen ablenken. Kapitalertragssteuer, Finanztransaktionssteuer, Bekämpfung der Steuervermeidungsstrategien - von Cumex und vielen anderen schändlichen Betrügereien ganz abgesehen - DASS sind die Gründe, warum wir keine fairen, gerechten Löhne zahlen und gerade hundertausende nahezu ohne echte Coronahilfen allein gelassen werden! Wer hier auf Gewerkschaften schimpft, vertritt wissentlich, oder weil er der Desinformation erlegen ist, nicht die Interessen des Staates, also von uns allen, sondern unterstützt die Raffgier derer die noch immer nicht verstehen, dass sie damit unser und ihr eigenes Grab schaufeln.

Ich bin pflegerische

Ich bin pflegerische Stationsleitung. Und ich bin sehr enttäuscht von dieser Gesellschaft insgesamt. Ich habe mir den Ars.. aufgerissen in der "Hochzeit" der Pandemie. Ich habe ohne ausreichende Schutzkleidung am Bett der Patienten gestanden. Und bis heute setze ich mich jeden Tag diesem Risiko aus. Ich habe Dienstpläne mehrfach umwerfen und neu organisieren müssen. Ich musste dabei immer wieder meine Mitarbeiter zum Durchhalten motivieren. Und wir alle in der Pflege haben das geschafft. Wir konnten einen ausgesprochen großen Anteil dazu beitragen, dass uns hier in Deutschland Bilder, wie in Nord- Italien erspart blieben.
Bilder mit massenhaften Särgen...
Im Frühjahr wurde meinen vielen Kollegen und mir applaudiert. Von Politik und Gesellschaft.
Und von beiden Seiten höre ich heute stellenweise, dass unsere/meine Forderungen unverschämt seien.
All denen sei gesagt: "Pfui!!! Schämt Euch!!!"

@18:27 von LifeGoesOn

//Es gibt nur wenige Unternehmen, die von der derzeitigen Pandemie profitieren, viele sind auf Hilfe vom Staat angewiesen.//

Es gibt nur wenige Unternehmen, in denen vergleichbare Berufsgruppen so schlecht bezahlt werden wie im öffentlichen Dienst. Das gilt ganz besonders für die IT-Mitarbeiter. Auch jede Sekretärin kann in der freien Wirtschaft mehr verdienen.

//Mein Arbeitgeber überlegt derzeit aufgrund der überzogenen Forderungen ganz aus den Tarifverträgen auszusteigen.//

Im öffentlichen Dienst aus Tarifverträgen aussteigen?

Bei Vertragsverhandlungen

Bei Vertragsverhandlungen sind die Kassen komischerweise immer leer.
Und das mit dem sicheren Job hören wir auch immer.
Also mal den Ball flach halten!

@18:28 von ksekot

"...um die gerade beginnende Konjunkturbelebung im Keim zu ersticken."

Der Satz hat schon 'ne dicke Patina.

Nebenbei: Ohne Geld in der Tasche wird das auch nichts mit der Konjunkturbelebung.

find ich gut

jetzt streiken halt die kindergärtner und lehrer sowie altenpflegerinnen. hat verdi früher im luftverkehr genauso gemacht. erst die putzfrauen, dann das kabinenpersonal

Warnstreik im öffentlichen Dienst ab Dienstag....

Hoffentlich nimmt sich Ver.di kein Beispiel an der Eisenbahn-Verkehrs-Gewerkschaft(EVG),die mit einem Abschluss von 1,5 Prozent zufrieden ist.
Die GDL distanziert sich glücklicherweise davon.

Denn wenn sich,wie in dem Artikel steht,der Bundesinnenminister Seehofer "optimistisch bezüglich einer Einigung zeigt",muß befürchtet werden,daß das Komanagement sich durchsetzt.

Ich sehe diese Forderung mit gemischten Gefühlen

1. Es werden alle Bereiche des Oeffentlichen Dienstes somit über ein Kamm geschürt, dabei dann auf die verwiesen die uns wirklich mit ihrer Arbeit durch die Krise brachten.
Viele Bereiche hatten weder mehr Arbeit, noch Entlassungen und auch keine Kurzarbeit
2. wo war Verdi als es um Sonderzahlungen gerade für die Systemrelevanten Bereiche ging?
3. Gewerkschaftsbosse sitzen doch heute in vielen entscheidenden Positionen, auch im öffentlichen Dienst und Klagen doch somit über Belastung der Kommunen und so weiter,
4. die Vergangenheit hat es oft gezeigt, Verdi legt vor und alle kleinen Gewerkschaften ziehen nach...sehr gut für ein weiteren Abbau des Produktionstandortes D.
Verdi sollte dafür kämpfen, das denen welche Sonderzahlungen versprochen wurden diese auch bekommen, ohne spaltereien..die einen ja, die anderen nein, und ohne irgend welche Abzüge und vor allen zeitnah.

Das müssen wir dann alle finanzieren

Wer hier so vehement die Erhöhung der Bezüge im ÖD verteidigt, weiss hoffentlich, dass WIR , die Bürger das zu zahlen haben werden. Der jetzige Befürworter wird dann genauso vehement jammern über Preissteigerungen bei :
Kitagebühren, ÖPNV, Meldewesen, Grundbesitzabgaben, und, und, und.....
Denn der Arbeitgeber im ÖD ist eben nicht der Unternehmer, der sein Geld auf den Cayman Islands bunkert, sondern die klammen öffentlichen Kassen.

Lieber FraXinator Vielleicht

Lieber FraXinator
Vielleicht haben aus Sie im Frühjahr auf Ihrem Balkon gestanden und geklatscht, weil die Pflege hier in Deutschland einen richtig guten Job gemacht hat. Viele meiner Kollegen und Mitarbeiter (ich leite eine Station als Stationsleitung in einer Klinik in München) müssen neben ihrer Vollzeitstelle in der Pflege noch einen Nebenjob annehmen um sich die Mieten und das Leben in München leisten zu können. Den Kollegen und Kolleginnen in Berlin, Frankfurt Hamburg, etc. geht es nicht anders.
Die Regierung verpasst seit Jahrzehnten jede Möglichkeit Steuervermeidern und - Hinterziehern ihre Schlupflöcher zu nehmen. Einer der letzten fetten Skandale ist ja aktuell wegen SPD- Scholz gut in den Medien vertreten.
Aber Sie fordern von mir als Angestellten im öffentlichen Dienst jetzt Zurückhaltung?
Sie sollten vielleicht noch einmal ihre Einstellung überdenken.

Am 20. September 2020 um 19:05 von Anna-Elisabeth

>> Manchmal wünschte ich, der gesamte öffentliche Dienst würde für 4 Wochen die Arbeit niederlegen. Vielleicht begreift dann auch der letzte Einfaltspinsel, was der öffentliche Dienst leistet.<<

Oder man bemerkt, wie gut es trotzdem läuft

Am 20. September 2020 um 18:53 von Nicetomeetyou

>> Im Gegenteil in vielen Bereichen hat sich das Arbeitspensum im eh schon durch Personalmangel gebeutelten öffentlichen Dienst noch erhöht.
Antworten<<

Ich finde 4,8% masslos. Das Geld muss erwirtschaftet werden von einer Wirtschaft, die am Boden liegt. ca 5 Mio Kurzarbeiter haben wir... die müssen mit 60% vom Netto auskommen. Gibt es im öffentlichen Dienst bei den Verwaltungsbeamten Kurzarbeit ? nein. Viele Behörden waren in der Coronazeit einfach dicht ,unsere Mülltonnen wurden zum Teil nicht abgeholt...fertig...die Löhne wurden weiter gezahlt, in voller Höhe. Daher ist der öffentliche Dienst mehr als gut durch die Krise gekommen. Dem Pflegepersonal, Krankenhauspersonal usw sollte man anders helfen: Steuerfreiheit für Überstunden, Sonn- und Feiertagsstunden. Das kostet deren Arbeitgebern (und damit dem Steuerzahler) nicht mehr Geld .

18:41 von nie wieder spd

>>Gemessen an den gestiegenen Gewinnen der meisten Unternehmen liegen die Löhne ca 20% zu niedrig. <<

Vermutlich haben Sie es nur übersehen. Es geht hier um den öffentlichen Dienst.
Wie hoch sind denn da die Gewinne in den letzten Jahren gestiegen?
Für die Antwort im Voraus vielen Dank.

Für mich als Fachkrankenpfleger..

..mit ü 30 Jahren Berufserfahrung steht fest, dass vor allem die Eingangsgehälter stärker erhöht werden sollten.

Wenn man die Gehälter der neuen Kollegen mit meinem vergleicht bekomm ich als 75%-Fachkraft in 2 Schichten meist mehr heraus als die Jungen, die sich in Nachtschichten aufarbeiten.

@ Anna-Elisabeth am 20. September 2020 um 19:15 Uhr

Dafür sind die Jobs im ÖD aber sehr sicher. Wer sich nicht gerade ziemlich "dumm" anstellt oder sich etwas sehr Relevantes zu Schulden kommen lässt, hat dort nen festen Job bis zur Rente. Kommt halt immer darauf an, wo die Prioritäten liegen, unsicher und evtl. mehr Geld oder sicher und etwas weniger Einkommen ... ich bevorzuge Zweitgenanntes.

"Im öffentlichen Dienst aus Tarifverträgen aussteigen?"
Sorry ... nicht verlängern nach Ablauf des jetzigen Vertrages trifft es besser. Damit dürfen zwar die Gehälter der Gewerkschaftsmitglieder nicht gesenkt werden, aber für alle anderen gilt, dass die Verträge künftig individuell vereinbart werden können. Und ja, darauf läuft es gerade hinaus ...

Am 20. September 2020 um 19:23 von Wilhelm Schwebe

>>find ich gut
jetzt streiken halt die kindergärtner und lehrer sowie altenpflegerinnen.<<

Fragen sie doch mal Alleinerziehende oder Eletern mit Kindern, die arbeiten müssen. So ein Streik, der wieder nur die Ärmeren trifft , finden Sie gut ?

Verdi kann gerne streiken,

aber solange die Hundesteuern wie z.B. in Hanau mehr Geld einbringt als die Gewerbesteuer,kann man Lohnerhöhungen als Utopien verbannen.
Ich würde bei meinem Arbeitgeber(Autozulieferer) aus Gewissensgründen so was zur Zeit gar nicht vorbringen. Ich bin froh,wenn er Corona überlebt.
Die öffentlich Beschäftigten leben wohl in einer Scheinwelt um solche Forderungen zu stellen.
Die nächsten Jahre werden alle öffentlichen Arbeitgeber am Hungertuch nagen wenn nicht massenhaft weiter Geld geriert wird.

Am 20. September 2020 um 19:39 von weingasi1

>>Wer hier so vehement die Erhöhung der Bezüge im ÖD verteidigt, weiss hoffentlich, dass WIR , die Bürger das zu zahlen haben werden. Der jetzige Befürworter wird dann genauso vehement jammern über Preissteigerungen bei :
Kitagebühren, ÖPNV, Meldewesen, Grundbesitzabgaben, und, und, und.....<<

Die Leute streiken für ihre eigene nächste Steuer und Gebührenerhöhung.

@SchleswigHolsteiner 19:50 uhr

"Oder man bemerkt, wie gut es trotzdem läuft"

Öffentlicher Dienst ist mehr als die Amtspersonen in ihren Bürogebäuden..

Oder wollen Sie auf motiviertes und gut bezahltes Pflegepersonal verzichten, falls sie mal krank werden?

Polizei, Berufsfeuerwehren, THW, Müllabfuhr sind meist auch ÖD..

Wir brauchen den dringend

Wir brauchen den dringend angemessene Löhne. Bis auf wenige Manager sind wir in Deutschland komplett unterbezahlt. Unsere Produktivität und Qualität lassen 200 bis 300% mehr zu.

Ausgerechnet kitas bestreiken

Nach monatelangem Homeschooling und homebetreuung nun das. Wer badet es aus, die Eltern zuhause, meist die Frauen.

Der öffentliche Dienst mag nicht über einen Kamm geschoren werden. Lehrer und Kitas hatten nun Monatelang Urlaub, da ist der Zeitpunkt nach Lohnerhöhung nicht so ideal.

Momentan hat der öffentliche Dienst wenigstens sichere Jobs. In anderen Bereichen sieht das anders aus. Da werden Insolvenzen ans Rollen gebracht, Massenentlassungen drohen, Läden schließen.

Hier ist es in der Tat nötig, die Balance zu finden zwischen angebracht und richtiger Dosierung.

4,8%!!!

Je nach Entgeltstufe kommt da schon einiges zusammen.
Klar, wer gerade angefangen hat, sage ich, das geht schon o. k.
Wer aber schon einige Jahre dabei ist und schon mehr als 4.000,-€ verdient, finde ich die Erhöhung ziemlich frech!
Zumal die Beamten schon genug Vergünstigungen haben!
Über die fetten Pensionen wollen wir erst gar nicht reden.....

@19:14 von Hagen Hoffmeister

//Und von beiden Seiten höre ich heute stellenweise, dass unsere/meine Forderungen unverschämt seien.
All denen sei gesagt: "Pfui!!! Schämt Euch!!!"//

Ja: "Pfui!!! Schämt Euch!!!" Da stimme ich aus tiefer Seele mit ein.

An Sie und Ihre Mitstreiter ein aufrichtiges Dankeschön!

Aber haben Sie ernsthaft etwas anderes erwartet?

Naja, eine Laufzeit bis 2023

Naja, eine Laufzeit bis 2023 finde ich okay. Wenn dafür im Gegenzug am Ende mindestens eine 3 vor dem Komma steht. Was sie aber aber natürlich nicht tun wird. Ist ja nie Geld da. Und derzeit hat man ja einen besonderen Grund, Lohnerhöhungen abzulehnen. Die schlimme Krise. Komisch, seit Jahrzehnten gibt es da irgendwie immer Gründe.
Ver.di hätte die Chance, sich mal wieder positiv in Gespräch zu bringen, wenn sie hart blieben. Mal sehen, wie tough sie sein werden. Ich erwarte sogar eher nur eine 1 vor dem Komma.

Am Ende wieder Reallohnverlust

Nach Abzug der Inflation wird auf die Jahre des Abschlusses bezogen wieder ein Reallohnverlust verbleiben. Schaut mal wie gut in den letzten 20 Jahren sich die Löhne im Bereich Chemie, Metall, IT, Banken und Versicherungen entwickelt haben, und wie schlecht im öffentlichen Dienst. Den durch den demografischen Wandel verschärften Nachwuchsmangel wird man so garantiert fördern. Viele ältere Mitarbeiter gehen in Rente und freie Stellen können nicht adäquat nachbesetzt werden.

19:23 von Wilhelm Schwebe

//jetzt streiken halt die kindergärtner und lehrer sowie altenpflegerinnen.//

Das Problem ist, dass die AltenpflegerInnen (die mit der schlechtesten Vergütung) nicht streiken können, weil sie ihre Schutzbedürftigen nicht im Stich lassen können und wollen.
Das kann man wunderbar ausnutzen.
In den Krankenhäusern ist das ähnlich, wenn auch nicht ganz so dramatisch. Aber auch dort will man Patienten nichts zumuten, was man selbst auch nicht als Patient erleben will.

@ 19:20 von Anna-Elisabeth

Finden Sie?
Gerade Kitas waren in den letzten Monaten geschlossen.
Die Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft mussten neben Kurzarbeit und Homeoffice auch noch den Nachwuchs betreuen.
Nun drohen ausgerechnet die Kitas mit Streik weil sie 5% mehr Lohn wollen??
Ein Schlag ins Gesicht der Arbeitnehmer, die auf Kitas angewiesen sind damit sie für 20% weniger Lohn dieselbe Arbeit leisten müssen.
Wie gesagt, wundert mich bei Verdi nicht!

Verdi's Vorgehen ist nur verständlich

Die Entscheidung von Verdi ist die folgerichtige Antwort auf die Blockade der Arbeitgeber!
Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst waren in der Corona-Pandemie das verlässliche Fußvolk der Politik bei der Umsetzung der politischen Entscheidungen. Sie konnten nun auch verfolgen, wie die Politik Steuergelder unter das Volk geworfen hat wie die Karnevalisten ihre Kamelle verteilt. Viele Jahre explodierender Einnahmen aller öffentlichen Haushalte wurden zur bedenkenlosen Ausgabenpolitik als Vorbereitung für eine gute Startposition im Wahlkampf für diverse Landtags- und die Bundestagswahl genutzt.
Gigantische sozialpolitische Wohltaten wurden von der SPD initiiert, als ob der Haushaltsmitteltopf unerschöpflich sei. Aber für die, die das staatliche Handeln umzusetzen haben, verweigert man als Arbeitgeber ein anständiges verhandelbares Lohnerhöhungsangebot, so geht es nicht! Wer Streik sucht, soll ihn auch finden! Gratulation Verdie und DBB!

Da wäre ich sofort

Da wäre ich sofort dabei...
Und als Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst (Pflegekraft bei einem komunalen AG) wüsste ich, ich wäre auf der Gewinnerseite...

@19:32 von Magic.fire

//Ich sehe diese Forderung mit gemischten Gefühlen
1. Es werden alle Bereiche des Oeffentlichen Dienstes somit über ein Kamm geschürt, dabei dann auf die verwiesen die uns wirklich mit ihrer Arbeit durch die Krise brachten.//

Das ist in der Tat ein Problem.

//2. wo war Verdi als es um Sonderzahlungen gerade für die Systemrelevanten Bereiche ging?//

Das habe ich mich immer gefragt, wenn es um die Vergütung des medizinischen Personals in den Krankenhäusern ging. Deshalb habe ich nach Jahrzehnten der Mitgliedschaft ver.di den Rücken gekehrt.

Pflegepersonal, med.-technisches Personal (Röntgen, Labor, Funktionsdiagnostik), Physiotherapeuten, Ergotherapeuten u.s.w. sollten eine eigene Gewerkschaft gründen. Mit ver.di wird das nichts.

Rechtfertigung?

Sicherer Job, 0% Inflation, Rest der Wirtschaft geht 5-6% runter. Zahlreiche Ämter, Kitas, Schulen etc. waren geschlossen, die Leute hatten aber keine Kurzarbeit.

Sehe hier keine Rechtfertigung.

@19:50 von SchleswigHolsteiner@19:05 von Anna-Elisabeth

>> Manchmal wünschte ich, der gesamte öffentliche Dienst würde für 4 Wochen die Arbeit niederlegen. Vielleicht begreift dann auch der letzte Einfaltspinsel, was der öffentliche Dienst leistet.<<

Oder man bemerkt, wie gut es trotzdem läuft

Träumen Sie weiter. Vor allem bleiben Sie gesund. Falls Sie noch im Ausland Urlaub machen wollen, prüfen Sie schon mal die Gültigkeit Ihrer Papier. Ansonsten nutzen Sie die Zeit, sich zu schämen.

P.S.: Es sind Menschen wie Sie, die einem den Einstieg und/oder den Verbleib in einen Sozialberuf madig machen. Glückwunsch.

19:32 von Sisyphos3

«So ein Carbolmäuschen in einer Klinik ist schon verdammt schlecht bezahlt ...»

Sie könnten mir nun erwidern, es sei "Sarkasmus", wenn ich Ihnen sage, die Bezeichnung: "Carbolmäuschen" für in Medizinischen Berufen beschäftigte Frauen ist unter aller Kanone, geschmacklos, abwertend. Und zusätzlich sprachlich minderbemittelt.

Entweder man kann so formulieren, dass es wortwitzig ohne Abwertung ironisch, satirisch, oder sarkastisch ist. So dass sich die, die sich angesprochen fühlen (sollen), bestenfalls sogar mitlachen können, sich aber nicht verunglimpft sehen müssen.

Oder man kann es nicht so formulieren. Dann lässt man es besser bleiben.
Wird man sich dann auch nicht der Vorhaltung ausgesetzt sehen, man treibe ein ganz mieses Spiel. Mit Worten … und viel mieser noch … mit Menschen.

«an was soll sich ne Lohnerhöhung orientieren ?
an der Preissteigerung ... ? die liegt bei knapp 1 %»

Soll sich daran orientieren, Lohnungleichheiten zu mindern.
Und mehr Gemeinsinn zu erzeugen

Anna-Elisabeth 19.05

ich bin grundsätzlich für faire leistungsgerechte Entlohnung. Natürlich leistet Teile der Beschäftigten viel- in der Pflege, bei Feuerwehr, beim Rettungsdienst, bei den Müllwerkern. Bei Andern würde es kaum Jemand merken, wenn die 4 Wochen oder länger zuhause blieben;-) also so einfach lässt sich das nicht behaupten

Richtig!

Nie war der öffentliche Dienst wichtiger als heute und nie wurde offensichtlicher, was die Menschen dort leisten.
.
Während sich in der Industrie - und dabei insbesondere in den sog Schlüsselindustrien - mal wieder die Solidargemeinschaft einspringen muss, weil die Manager nach 10 Rekordjahren keine Rücklagen haben, müssten im öffentlichen Dienst viele Arbeitnehmer einfach weiter machen.
.
Was wäre wohl passiert, wenn der Müll während des Lockdowns nicht abholt worden wäre, wenn Busse und Bahnen nicht gefahren wären oder in den Krankenhäusern einfach mal alle Zuhause geblieben wären? Oder die Feuerwehr in Kurzarbeit mit Dienst nach Vorschrift...? Spannend.
.
Genau.
Die Industrie konnte von einen auf den anderen Tag abgestellt werden, hat auch niemand so richtig gemerkt, also... Was ist hier wichtig?

@20:31 von Jan F.

"Sicherer Job,..."

Schon lange ein Märchen. Die sachgrundlose Befristung hat schon längst im öffentlichen Dienst Einzug gehalten. Und nichts ist leichter als unliebsamen Mitarbeitern etwas anzuhängen. Personalräte können ein Lied davon singen.

Richtig ist allerdings, dass die Unterschiede im öffentlichen Dienst zu groß sind, um alle gleich zu behandeln.

4,8 % von wenig

ist am Ende immer noch wenig.
Wenn man mal so schaut, wofür alles Geld da ist, dann sollte man mit diesen viel zu geringen Forderungen überhaupt keine Probleme haben.
Eine Erhöhung um 10 % wäre gerechtfertigter.
Das wäre in Euros weniger als 2% bei VW.

@20:11 von M. Neumann

//4,8%!!!
Je nach Entgeltstufe kommt da schon einiges zusammen.//

Das ist schon immer das Problem gewesen: Wie viel Prozent von was? Wenn da nicht zwischendurch die unteren Lohngruppen stärker berücksichtigt werden, muss die Schere auseinandergehen.

Zu den 4,8%: Sie wissen aber schon, dass das eine Maximalforderung ist, von der bestenfalls am Ende der Verhandlungen weniger als die Hälfte zugestanden wird?

Ich finde es ärgerlich, wenn ausgerechnet von den oberen Lohngruppen nun Bescheidenheit vorgetäuscht wird.

Am 20. September 2020 um 20:39 von Anna-Elisabeth

>>Träumen Sie weiter. Vor allem bleiben Sie gesund. Falls Sie noch im Ausland Urlaub machen wollen, prüfen Sie schon mal die Gültigkeit Ihrer Papier. Ansonsten nutzen Sie die Zeit, sich zu schämen.

P.S.: Es sind Menschen wie Sie, die einem den Einstieg und/oder den Verbleib in einen Sozialberuf madig machen. Glückwunsch.<<

Ja ? Ich habe gerade den Verlust von 183 Arbeitsplätzen von zwei ehemals gesunden Maschinenbaufirmen erlebt. Wie man dem Pflegepersonal auch ohne Lohnerhöhung helfen kann , habe ich beschrieben. Durch Steuerfreiheit bei Überstunden. Sonn und Feiertagsstunden

20:39 von Anna-Elisabeth

Es ist immer wieder fürchterlich, wie wenig Wertschätzung gerade denen geschenkt wird, von den aber alle erwarten, dass diese Berufsgruppen ganz selbstverständlich immer zur Verfügung stehen, wenn man sie selbst einmal braucht.

Seien es die 24/7 "Hilfskräfte" von Medizinern, Feuerwehr, und auch Polizei. Letztere gehören ja auch zum Öffentlichen Dienst. Aber wahrscheinlich brauchen @SchleswigHolsteiner in Schleswig-Holstein auch gar keine Polizisten. Weil sie ja auch nie krank werden können, und auch ohne Tätigkeit von Polizisten man bemerken täte, dass ohne diese alles viel besser liefe.

Auch Dienste von Nicht 24/7 ÖD nehmen sie nie in Anspruch. Stellen selbst Führerscheine aus, verlängern Personalausweise bei sich im Keller, erledigen alles andere Bürokratische beim Frühstück.

Meine Freundin ist heute Pysiotherapeutin in Anstellung an einer Privatklinik. Als wir uns kennenlernten, war sie fast ausgebildete Krankenpflegerin. Sind keine guten Bedingungen in Medizinischen Berufen ÖD.

@ naiver Positivdenker

Eine Erhöhung um 10 % wäre gerechtfertigter.
Das wäre in Euros weniger als 2% bei VW.

Oooops. Da hätte es sich gelohnt, in der Schule besser aufzupassen.

@20:12 von Silverfuxx

//Ich erwarte sogar eher nur eine 1 vor dem Komma.//

Und ich dachte immer, Pessimismus sei mein Privileg. ;-)

@21:15 von schabernack 20:39 von Anna-Elisabeth

//Seien es die 24/7 "Hilfskräfte" von Medizinern, Feuerwehr, und auch Polizei. Letztere gehören ja auch zum Öffentlichen Dienst.//

Diese Berufsgruppen wissen sich auch gegenseitig sehr zu schätzen. An einem Streik des Krankenhauspersonals hier in Hamburg hatten sich aus Solidarität auch Polizisten in ihrer Freizeit beteiligt. Darüber freue ich mich heute noch.

öffentlichen Dienst .

Bitte sofort alle Forderungen erfüllen.
Wir können es den Familien und Kindern nicht zumuten wieder zuhause oder stundenlang auf den ÖPNV zu warten.

überrascht mich das bei Verdi nicht?

ksekot@
Nachdem wir risige Summen Geld für die Rettung der EU, des Klima und viele Migranten
ausgegeben haben dürfen die eigenen Bürger auch mal einen Kräftigen großen und langen Schluck aus der Pulle nehmen.

Gut so mehr davon für alle.

@20:39 von schabernack 19:32 von Sisyphos3

//«So ein Carbolmäuschen in einer Klinik ist schon verdammt schlecht bezahlt ...»

Sie könnten mir nun erwidern, es sei "Sarkasmus", wenn ich Ihnen sage, die Bezeichnung: "Carbolmäuschen" für in Medizinischen Berufen beschäftigte Frauen ist unter aller Kanone, geschmacklos, abwertend. Und zusätzlich sprachlich minderbemittelt.//

Danke, schabernak!

Wenn ich sicher sein will, dass wenigstens mein Dank ankommt, muss ich es dabei belassen.

18:27 von LifeGoesOn

Ich stimme Ihren Kommentar zu und das sage ich als alter IG Metaller.In Krisen Zeiten sollte man Augenmaß gehalten-

@ Bernd Kevesliget

Also zuerst wird von der Politik von Corona-Helden gesprochen und dann wird,wie im Artikel steht,von Bund,Ländern und Städten gemauert.
Eine 4,8 Prozent-Forderung,daß ist doch keine große Sache.

Sie sind wahrscheinlich im öffentlichen Dienst, so wie es sich anhört. Ich bin in der freien Wirtschaft und stehe daher naturgemäß auf der anderen Seite und finde es ganz gut, erstmal "zu mauern". Corona-Held hin oder Corona-Held her, man muss es ja nicht übertreiben. Am Ende wird es vielleicht auf 2% hinauslaufen.

Bitte schauhen was ist alles

Öffentlicher Dienst.
Erhöhung für Niedriglohnbereich, welche in der Regel halt systemrelevante Berufe sind.
Und aufhören jetzt wieder Pfleger, Krankenschwester, selbst Polizisten als Argument in den Tarifauseinandersetzungen nutzen.
Es ist schon ein gewaltiger Unterschied bekommt ein Pfleger/in statt vielleicht 1000e. Dann1049 oder ein Sparkassenleiter oder höherer Verwaltungsangestellte statt 3oder 4000 dann eben zwischen 150 und 200 mehr..und hatten keinerlei Mehrarbeit oder Kurzarbeitin der Krise.
Übrigens auchStaatsangeytellte zahlen zum öffenbtlichen Dienst , wenn nicht verbeamtet auch zutariflich geregelten Lohnzahlungen. Wie es imDetail bei Beamte im Staatsdienst aussieht , weis ich nicht, denn eigentlich fallen sie nicht unters Tarifrecht, werden bezgahlt vom Beamtenbesoldungssystem, kriegen die dann auch 4,8% mehr oder nicht, dann würde es sogar parlamentarische Staatssekretäre betreffen.
Fazit, wiedereinmal wird der kleine Systemrelevante benutzt,ohne eigenen Gewinn

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