Ihre Meinung zu: Umweltbundesamt: Mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger gefordert

19. September 2020 - 20:32 Uhr

Die Corona-Krise hat es gezeigt: Weniger Verkehr in den Städten tut gut. Viele sind aufs Fahrrad umgestiegen. Angesichts der Klimakrise fordert das Umweltbundesamt, weiter in diese Richtung zu gehen.

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Kommentare

Und wo bleiben die Fußgänger?

In der Überschrift werden die Fußgänger genannt, im Text kommen sie aber nicht mehr vor, dabei entfällt mit etwa 47 % der größte Brocken der "Verkehre" auf die Fußgänger - und für die könnte man einiges tun …
Warum müssen Fußgänger gerade bei breiten Straßen oft die Überquerung auf der Mittelinsel unterbrechen? Und was gedenkt man dagegen zu tun, dass Bürgersteige als Parkfläche (legal und illegal) oder vom Radfahrern missbraucht werden? Der Fußgänger als die umweltfreundlichste und platzsparendste Variante des Verkehrs (selbst Räder müssen irgendwo geparkt werden, "Fahrradstädte" wissen um das Problem) kommt in sämtlichen Planungen kaum bis gar nicht vor - dabei wären Wege zu Fuß zusammen mit dem ÖPNV die wohl beste Lösung in Innenstädten (und auch darüber hinaus), es gäbe viel zu tun, aber Fußgänger haben gar keine Lobby.

Als Fahrradfahrer

merkt man erst wie lästig und platzverschwendent Autos sind.
Ich fahre zwar notgedrungen immer noch gelegentlich mit dem Auto,vermeide es aber so gut es geht.
In den Urlaub fahre ich mit der Bahn,dort sitze ich drinnen und kann mich erholen.
Nebenbei habe ich noch kostenloses WLAN.

Mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger gefordert

Problem nur, wenn dann Radfahrer und Fußgänger aneinandergeraten.

Autofahrer stecken (wohl auch aus schlechtem Gewissen) auch mal zurück.

Fußgänger und Radfahrer argumentieren beide aus dem Gefühl absoluter moralischer Unantastbarkeit heraus und nehmen es sich deshalb auch heraus, gerne mal die Wege des anderen zu nutzen.

Bei soviel Unantastbarkeit enden Streitigkeiten schon mal im Krankenhaus.

21:47 von Naturfreund 064

In den Urlaub fahre ich mit der Bahn,dort sitze ich drinnen und kann mich erholen.
.
stimmt
zum Flughafen setze ich mich ins Bord Restaurant, frühstücke und nach ner Stunde bin ich dort
ansonsten meide ich Bahn und Bus nicht nur aktuell wegen Corona
In meinem Auto isst keiner, hat seine Schuhe auf dem Sitz und riechen tut es auch nicht so streng

Korrektur nötig

Es sind ziemlich viele Schreibfehler in dem Artikel eingebaut.

ja der Umweltschutz

an diesem Neckartor, der "dreckigsten" Ecke der Republik
will man ja auch den Autoverkehr reduzieren.
Die Straße hat 7 Spuren jetzt mit Tempo 40 !
die 8te Spur ist für nen Schnellbus reserviert,
so im 5 Minutentakt verbindet der Cannstatt mit der Innenstadt
Moderne Gelenkbusse, meistens sitzen auch 2 ... 3 Leute drin.
Klar die 3 bisher vorhandenen S Bahnlinien reichen nicht
Das ist bestimmt umweltfreundlich

Es wird lange Zeit dauern,

Es wird lange Zeit dauern, bis die Bürger für ihren Besuch der Innenstadt ihren Pkw stehen lassen und den Öpnv nutzen. Bis das eintritt, ist dort der Einzelhandel grösstenteils verschwunden. Amazon und Co. dürfen sich in Zukunft freuen.

Das sinnvolle Verkehrspolitik „geht“, ist vielfach erwiesen

„Der Grünen-Politiker Stefan Gelbhaar sagte, derzeit sei es kaum möglich, Parkgebühren einzuführen und sie mit verkehrspolitischen, umwelt- und klimapolitischen Lenkungswirkungen zu verbinden. Das müsse sich ändern“

Muss es wirklich. Verkehrsplanung im Sinne der Umwelt (und allein schon deshalb auch dem der Bürger) statt „nach Vorschrift“ muss möglich sein. Und IST es auch, den guten Willen und die nötige Bereitschaft aller - der jeweiligen politisch Verantwortlichen und der Mehrheit der Bürger, neue Wege zu finden und zu gehen vorausgesetzt. Die Zauberworte dabei lauten „Bürgernähe“ und „Flexibilität“ statt bürokratischem „Tunnelblick“ bzw. Prinzipienreiterei.

Warum soll etwas, das anderswo - nicht nur in Dänemark und insbesondere in den Niederlanden bestens funktioniert - so auch in diesem Beispiel (aus Spanien): daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/spanien-pontevedra-paradies-fuer-fuessgaenger-video-100.html nicht auch hierzulande funktionieren können?!

Geschwindigkeiten angleichen

man kann doch nicht für jedes Verkehrsmittel einen separaten Fahrweg anlegen,
richtig wäre, die Geschwindigkeiten zu harmonisieren und damit Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer schaffen.

So z.B. 25 oder 30 km/h max. innerhalb von Ortschaften, 70 km/h max. außerhalb Ortschaften und nur, wenn beide Richtungsfahrbahnen mind. 18 m breit sind, ansonsten max 50 km/h auf allen anderen Straßen außer Autobahnen.

Und dann die StvO wieder um eine frühe vorhandene Regel ergänzen: Muskelkraft hat Vorfahrt vor Motorkraft: d.h. Fahrräder, Fußgänger mit Handwagen oder Schubkarre, sowie Pferde usw. haben grundsätzlich Vorfahrt (die motorisierten Fahrzeuge können ja leichter wieder beschleunigen).

Das gäbe eine Verkehrswende die Sicherheit bringt und das Klima schützt.

Übrigens: autonomes Fahren geht sowieso nicht anders, nur sehr sehr langsam und vorsichtig.

Zurück ins Mittelalter

Wie wär's, wenn wir wieder Pferde und Kutschen nutzen würden?

Bevor man Radfahrern immer mehr Wege zu Lasten des Autoverkehrs einräumt, sollten sich diese erstmal an die rudimentären Verkehrs- und Verhaltensregeln gegenüber allen anderen Verkehrsteilnehmern halten. Bei Rot über die Ampel fahren, Radwege in die falsche Richtung nutzen, mit 20 bis 30 kmh auf Gehwegen brettern, in Grünanlagen und Parks die Fußgänger als Slalomstangen mißbrauchen, Fahren wo es verboten ist und, als Sahnehäubchen, regelmäßig bei Dunkelheit ohne Licht fahren, teilweise mit Kinderanhängern.

Himmel Herrgott, für jedes kleine Vergehen wird der Autofahrer zur Kasse gebeten, wenn man ihn erwischt, aber Radfahrer können sich alles erlauben, ausgenommen in ein paar Städten wie Hannover und Bielefeld beispielsweise. Ich bin selbst leidenschaftlicher Radler, aber was sich viele, ich betone viele, Radler erlauben ist eine Sauerei, wird aber in den seltensten Fällen beanstandet, geschweige denn sanktioniert.

Richtig aber...

Richtig ist, dass PKWs in den Innenstädten mehr Platz machen müssen für Fußgänger, Fahrräder oder anderes. Weshalb es dazu teurere Anwohnerparkausweise bedarf, verstehe ich nicht. Die Bewohner der Innenstädte besitzen oft PKWs und werden die in jeder Situation behalten.
Eine Anhebung der Parkgebühren für Anwohner wird keinen Effekt haben, nur Missmut. Teurer muss es für diejenigen werden, die von außen in die Städte einfahren wollen und Alternativen haben.

Laecherlich

Man kann laufen und braucht kein Fahrrad.
Also, warum sollten Fahrräder gefördert werden.... die sind nutzlos in einer langsamen Gesellschaft und dementsprechend einfach nur umweltschädlich. e-bikes noch mehr. Die Gummireifen und Bremsen verursachen Plastikpartikel..., Helme wären dann nicht nötig, und die Radwege könnten begrünt werden.

21:55 von rossundreiter

aber ... aber
Radfahrer benutzen die Radwege - wenn sie ein schnelleres Fortkommen gewährleisten.
Im Übrigen benutzen sie den Gehweg schon mal, wenn es gilt ne "Rote Ampel" zu umgehen
und dass man bei nem Zebrastreifen abzusteigen hat, zumindest in der Regel,
wenn man die Vorfahrt in Anspruch nimmt, scheint gänzlich unbekannt

Macht endlich

etwas. Als Fußgänger laufe auf dem Gehweg Slalom Autos parken auf dem Gehweg. Diese Elektroscooter stehen oder liegen auf dem Gehweg und in der Fußgängerzone muss man aufpassen das von Radfahrern nicht über den Haufen gefahren wird. Manchmal überlege ich ob ich meinen Gehstock nicht einmal solch einem Rüpel zwischen seinen Fahrradspeichen drücken soll. Nein so etwas macht man nicht. Bei solchen Verhältnissen bleibt sicher der eine oder andere aus der Innenstadt fern, kauft auf der grünen Wiese vor der Stadt oder bestellt bei Amazon.

@21:55 von rossundreiter

//Fußgänger und Radfahrer argumentieren beide aus dem Gefühl absoluter moralischer Unantastbarkeit heraus und nehmen es sich deshalb auch heraus, gerne mal die Wege des anderen zu nutzen.//

Ich glaube nicht, dass da irgendein moralisches Gefühl im Spiel ist. Aber man sollte schon davon ausgehen dürfen, dass der Stärkere (hier also der Radfahrer) Rücksicht auf den Schwächeren nimmt, besonders dann, wenn der Radfahrer aufgrund von Baustellen oder falsch parkenden Autos auf den Fußgängerweg gezwungen wird. Und noch besser für alle Verkehrsteilnehmer wäre, wenn vor allem die Radfahrer sich an die Verkehrsregeln halten würden. Wenn man beobachtet, wie hemmungslos ohne Vorwarnung die Straßenseite gewechselt wird, neben Radwegen der Fußgängerweg zu Überholspur wird, im Dunkeln ohne Licht gefahren wird u.v.a.m.. Sooo viel gefährlichen Blödsinn schafft ein Fußgänger nicht.

@Garfield215

im Mittelalter hatten wir noch keine asphaltierten Verkehrswege und keine Fahrräder. Weshalb die Angst?
Nichtsdestotrotz sollten sich besonders Fahrräder, als verletzlichste Verkekrsteilnehmer, an die Regeln halten.

Ja klar,

ist ja auch einfacher und billiger als den ÖNV ordentlich auszubauen und etl. sogar kostengünstig anzubieten.
Und was wird mit alten und Kranken und Behinderten, die müssen dann den Radfahrern und Radfahrerinnen aus dem Weg springen.
Feine Gesellschaft.

Radfahrer

Ich fahre gerne mit dem Fahrrad zur Arbeit (14 km) eine Strecke. Mit dem E bike gut zu schaffen. Meine Erfahrung ist aber leider so, dass von allen Verkehrsteinehmern die Radfahrer das assozialste Verkehrsverhalten aufweisen. Ampeln sind nur Warnhinweise, Licht brauche ich nicht und auf der falschen Seite zu fahren ist auch nicht schlimm. Keine Familie fährt mit dem ÖVP in die Stadt zum Einkaufen. Lächerlich mit Kinderwagen in Bus sich durchkämpfen. Busfahren ist nur für Schüler und Mittellose

Ausreden, Ausreden, Ausreden

ich verbreite keine Gefahr, wenn ich im Auto sitze, und stecke auch mal zurück -
wenn ich die nur 4km in der Stadt fahre, entstehen ja praktisch keine Abgase -
ich zahle Steuern, da müssen doch 3 x 10 Quadratmeter Stadtraum für meine Autoparkplätze drin sein - dafür ist der Grund und Boden in der Stadt ja da -
mein Auto nimmt 10 mal soviel Platz weg wie ein Fußgänger und 5 mal so viel wie ein Radfahrer, also steht mir im Auto auch entsprechend mehr Platz zu -
in der Stadt zu Fuß oder mit Rad geht nicht, ist ja viel zu gefährlich -
es fehlt Straßenraum für den Autoverkehr, also ausbauen, schließlich ist es ja erfolgreich bisher immer so gemacht worden -
Platz für Autos wegnehmen geht garnicht, dann wird man ja als Autofahrer diskriminiert -
Aussagen von Wissenschaftlern, egal zu welchem Thema sind gegen den gesunden Menschenverstand, sagen Herr Scheuer und Herr Trump ja auch -
........

@22:31 von MR.Troc

//Manchmal überlege ich ob ich meinen Gehstock nicht einmal solch einem Rüpel zwischen seinen Fahrradspeichen drücken soll.//

Der Gedanke ist mir nicht fremd - würde ja auch mit einem Stockschirm gehen.

Das Gröbste was ich in meiner Straße erlebt habe:

Für einen Laternenumzug am Martinstag war vorübergehend die Straße für den Autoverkehr gesperrt. Da kommt ein Radfahrer mit hohem Tempo und anhaltendem Klingeln und will sich mitten durch die Kinderschar den Weg bahnen. Der Depp hatte allerdings übersehen, dass der Zug am Anfang und Ende von Polizisten begleitet wurde. Er wurde energisch gestoppt. Ob das dann schon alles war, weiß ich allerdings nicht.

kurtimwald 22.19

klar, und Fußgänger mit Schubkarre und Pferdefuhrwerke auf der Landstraße, vielleicht auch Eselgespann oder Rikschas auf der Schnellstraße?? Und was fällt Ihnen sonst noch so ein auf Ihrem Weg ins Mittelalter? Sie sehen Sich schon fast am Ziel, aus Deutschland ein Drittweltland zu bauen?

Corona

Wer ist den wegen Corona auf Fahrrad umgestiegen? Und wie soll man mehr Platz für Fahrradfahrer schaffen? Bürgersteig vom Fußgänger verkleinern?

nicht mehr so schlimm

Steigt alle aufs Rad, dann ist der Zuwachs an CO2-Emissionen durch den Transport von Frackinggas nach Deutschland, nach Beendigung des Nordstream 2 Projektes, auch nicht mehr so schlimm.

@ Gilbert Olivier (22:08)

"Korrektur nötig
Es sind ziemlich viele Schreibfehler in dem Artikel eingebaut."
------
Eingebaut? Sagt man das treffend so? Ich hab gesucht, hier ein paar Vorschläge (von wegen Schwarmintelligenz):
eingearbeitet, eingefügt, eingelassen, einmontiert, eingepasst, eingesetzt, integriert, eingerichtet, hinzugefügt (worden?), installiert, implementiert, dazwischengeschaltet, eingeschoben (?), hineingepfuscht, eingeflickt, übersehen worden (das würde ich nehmen!)

Also sperren

wir das Land mal kurz aus, werden sich die Geschäfte aber freuen, also ist schneller Amazon zu benutzen, als in die Stadt zu fahren.
Bitte die Ämter wo der Mensch ab und an hin muss, an den Stadtrand verlegen.
Sind ja nur 50 Prozent die nicht in der Stadt wohnen, die braucht man wohl nicht mehr ?.
So kommen mir zumindest die ganzen Ideen vor, es ist nur noch die Rede von Stadt, was ist mit dem Rest der Bevölkerung.

@Garfield215

"Wie wär's, wenn wir wieder Pferde und Kutschen nutzen würden?"

Schöner und besser.

@22:43 von Tob851

//Busfahren ist nur für Schüler und Mittellose//

Bei 1,70 Euro für die Kurzstrecke und 3,40 für ein paar Haltestellen mehr? 6,60 Tageskarte (Hin- und Rückweg)

In Hamburg ist die Zahlgrenze unmittelbar vor der Innenstadt.
So lockt man keine ÖPNV-Nutzer zum Einkaufen in die Innenstadt.

@22:43 von Andi123

//Aussagen von Wissenschaftlern, egal zu welchem Thema sind gegen den gesunden Menschenverstand, sagen Herr Scheuer und Herr Trump ja auch -//

Genau! Und deswegen stimmt das auch. :-)

Ganz auf das Auto

werde ich wohl nicht verzichten können,es sei denn ein kostenloser hol bringe Service meines Discounters hilft mir meinen Einkauf-

noch einfacher

"Um mehr Menschen zum Radfahren zu bewegen, müsse es aber sicherer und einfacher werden."

Fahrradfahren ist schon sehr einfach, wie soll man es denn noch einfacher machen? Mit Stützrädern?

Ok, man sieht immer wieder Menschen ohne Gleichgewichtssinn auf Fahrrädern, die sich am Lenker festklammern als wäre er eine Haltestange und ständig zu schnell fahren, weil sie auf die Rotationsstabilität angewiesen sind um nicht umzufallen, aber ein bisschen Übung kann da schon Abhilfe schaffen.

@23:01 von Shuusui @Garfield215

//"Wie wär's, wenn wir wieder Pferde und Kutschen nutzen würden?"

Schöner und besser.//

Und wer sammelt die Pferdeäpfel ein?

Ideale Welt ohne Radler!?

Wie eigentlich immer bei diesem Thema nutzt ein Großteil der Mitforisten die Möglichkeit seinen Frust auf DIE Gruppe der Radfahrenden hier ab zu laden. Differenzieren Fehlanzeige.

Natürlich ist es so, dass Autofahrende und Fußgänger sich ausschließlich hyperkorrekt verhalten. Fußgänger laufen niemals ohne zu schauen über die Straße. Autofahrende halten sich immer an die Geschwindigkeit, den Mindestabstand beim Überholen, nehmen Radfahrenden niemals die Vorfahrt und zwingen diese niemals zur Vollbremsung. Das bilden sich Radfahrende natürlich nur ein.

Vermutlich wäre die Welt ein idealer Zustand wenn es kein Radler mehr gäbe.

@Anna-Elisabeth

Ja jeder selber und dann verkaufen als Dünger. Wenn es sich lohnt, steigen die Flaschensammler vielleicht um. :)

@23:11 von schiebaer45 Ganz auf das Auto

//Ganz auf das Auto
werde ich wohl nicht verzichten können,es sei denn ein kostenloser hol bringe Service meines Discounters hilft mir meinen Einkauf-//

Das ist für viele ältere Menschen ein Problem. Ein Hol- und Bringe-Service wäre ideal. Vielleicht wäre auch manch ein Senior eher bereit, freiwillig seinen Führerschein abzugeben. Vor allem das Sehvermögen (besonders bei Dunkelheit) und die Reaktionsfähigkeit lassen mit zunehmendem Alter (häufig auch unbemerkt) nach.

21:55 von rossundreiter

Fußgänger und Radfahrer argumentieren beide aus dem Gefühl absoluter moralischer Unantastbarkeit heraus und nehmen [...] auch heraus, gerne mal die Wege des anderen zu nutzen.
Bei soviel Unantastbarkeit enden Streitigkeiten schon mal im Krankenhaus.

Mehr gegenseitige Rücksichtnahme und Miteinander als Gegeneinander wäre wünschenswert. Das gilt ausdrücklich allen Teilnehmenden am Straßenverkehr.

Das Problem für Radfahrende ist im Grunde, dass diese keine wirklich eigene Fahrbahn zur Verfügung haben. Entweder teilen diese sich die Fahrbahn mit den Autofahrern, wo sie nur eine sehr schmale Spur, oder gestrichelte Hilfslinie zur Verfügung haben. Oder Sie teilen sich den Bürgersteig mit den Fußgängern. Beides häufig suboptimal.

Meine Stadt plant nach diversen tödlichen Radunfällen, die Radwege auf einigen stark befahrenen Straßen zu verbreitern. Dafür werden sowohl Parkplätze wegfallen als auch Bäume geopfert.

@ Naturfreund

In den Urlaub fahre ich mit der Bahn,dort sitze ich drinnen und kann mich erholen.

Dafür ist in meinem Auto die Ansteckungsgefahr geringer und ich spare auf dem Weg zur Arbeit und zurück insgesamt 90 Minuten Zeit.

@Kaneel

Ich glaube es gibt bei jedem dieser Verkehrsteilnehmer welche, die man besser aus dem Straßenverkehr ziehen sollte. Eine Verallgemeinerung ist nicht angebracht.

@annaelisabeth, 22:38

"Sooo viel gefährlichen Blödsinn schafft ein Fußgänger nicht."

Meine volle Zustimmung. Bis auf die Sache mit der (gefühlten) Moral ;).

@23:20 von Kaneel

//Wie eigentlich immer bei diesem Thema nutzt ein Großteil der Mitforisten die Möglichkeit seinen Frust auf DIE Gruppe der Radfahrenden hier ab zu laden.//

Aber, aber, lieber Kaneel,

der Frust kommt nicht von ungefähr. Natürlich gibt es rücksichtslose Autofahrer und völlig vertrottelte Fußgänger (ab ca. 30° im Schatten gehöre ich dazu), und natürlich gibt es anständige Radfahrer, aber dennoch fallen Radfahrer besonders häufig mit regelwidrigem Verhalten auf. Man erwischt sie ja auch nur selten.

Gruß
Anna-Elisabeth

@ Shuusui

Steigt alle aufs Rad, dann ist der Zuwachs an CO2-Emissionen durch den Transport von Frackinggas nach Deutschland, nach Beendigung des Nordstream 2 Projektes, auch nicht mehr so schlimm.

Dann verzichten wir doch gleich auf Fracking-Gas aus West und Ost. Es geht ohne Trump und ohne Putin.

um 23:20 von Kaneel Ideale Welt ohne Radler!?

na das möchte ich so nicht unterstreichen.Wenn Alle sich an die gültigen Regeln im Straßenverkehr halten, dann gibt es auch kein Problem.

Es wäre viel gewonnen, wenn

Es wäre viel gewonnen, wenn sich schon mal *alle* an die existierenden Regeln halten würden.

Autofahrer: Diese sollten Höchstgeschwindigkeiten exakt einhalten (30-Zone ist 30 nicht 50,, 40 oder 31) und es besteht auch kein Zwang Fahrräder zu überholen (ich fahre 30 und werde oft überholt!). Dazu das Einhalten des Mindestabstandes. Wenn der nicht eingehalten werden kann, kann eben nicht überholt werden. Punkt.

Fahrradfahrer: rechts fahren. Immer! Das Rechtsfahrgebot hat extrem viel Sinn.
Vorfahrtsregeln penibel einhalten (gilt für Autos auch). Beleuchtung ist etwas weiteres. Und Mindestabstände (v.a. zu Fußgängern).

Alle: Handyverbot und Augen auf!

Ansonsten wäre ich für durchgängig Tempo 30 auf allen Straßen ohne Mittelmarkierung. Und mehr shared spaces, sowie die Aufhebung der systematischen Benachteiligung von fußgängern und Radfahrern an Ampeln (verkürzte Grünphasen und Grün nur auf Anforderung).

Dann sollte es eigentlich ganz gut klappen.

Nur in Wien...

@tob

"Keine Familie fährt mit dem ÖVP in die Stadt zum Einkaufen."

ÖVP? Mit der Österreichischen Volkspartei?

rossundreiter 21:55

„Autofahrer stecken (wohl auch aus schlechtem Gewissen) auch mal zurück.“
Die Realität ist eine andere. Bei Unfällen zwischen Rad und Autofahrer sind die Autofahrer zu Dreiviertel schuld. LKW sogar zu über 80%
Tatsache ist aber auch, bei Unfällen von Fußgänger und Radfahrer sind die Radfahrer zu etwa 60% schuld
Quelle statistisches Bundesamt
Pressemitteilung N049
August 2020

@Kaneel 23.20

ich kann nur für mich sprechen. Ich halte genügend Abstand, aber wegen mir musste kein Radfahrer vollbremsen- ich schon mehrfach.Vor Kurzem hatte ich einen Spezialisten mit Coronamaske, verspiegelte Brille und Ohrhörer, der mir die Vorfahrt nahm und vor mir auf die Vorfahrtstraße direkt vor meine Motorhaube bretterte. Ich Vollbremsung, von ihm weder ein Dank noch Entschuldigung. Vermutlich dachte er, das sei sein gutes Recht

Steuer

Alle Fahrzeuge sollten gleich besteuert werden, unabhängig vom Hubraum oder der Antriebsart.
Zusätzlich kann dann noch der Verbrauch: Strom, Benzin, Diesel, Wasserstoff besteuert werden...

Umweltbundesamt wird schon immer ignoriert.

Völlig egal, was sie fordern: die Politik kümmert sich um die Wirtschaft und nicht um unsere Umwelt.

Es ist unsere Umwelt, die unser Leben maßgeblich beeinflusst. Unser Leben und das aller (!) folgendne Generationen. Was die Klimakrise anrichten wird, wenn wir nicht sofort handeln, übersteigt die Vorstellungskraft der allermeisten Menschen extrem.

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