Kommentare

Scholz ist ein pragmatischer

Scholz ist ein pragmatischer und argumentativ gut aufgestellter Finanzminister, weshalb die Neuverschuldung richtig ist und transparent begründet. Und das anerkenne ich, obwohl ich an vielen Stellen einerseits mit der Politik der schwarzen Null und andererseits mit der Prioritätensetzung der Unterstützungen nicht immer kongruent gehe bzw. gegangen bin.

Heijeijei,...

...der gute Herr Scholz samt dem Rest der Bundesregierung ist inzwischen ja regelrecht “weichgekocht“, was die heilige Schwarze Null angeht.

Da weder die Reichensteuer noch Sparmaßnahmen zu Auffüllung des Defizits infrage kommen, dürfte klar sein, wie das Geld wieder reinkommt:

Die Wirtschaft muss boomen, was das Zeug hält. Und die Chancen stehen nicht schlecht, denn die Welt hungert sicher nach Produkten “Made in Germany“.

Das wollen wir doch hoffen...

Schuldenaufnahme

nach meiner Meinung nach sollten keine neuen Schulden gemacht werden. sondern die Schuldenbremse laut GG. eingehalten werden . der FM. sollte lieber endlich alle Steuerschlupflöcher für Internationale Konzerne ließen. damit diese genau wie der Fleischer oder Bäcker um die Ecke ihre Steuern errichten und nicht die Gewinne die Sie hier machen verschieben können. auch sollte mal die Subventionen überprüft werden ob die noch gerecht sind und wenn nicht streichen, da kommt genug Gelder zusammen würde ich behaupten und somit braucht man keine neuen Schulden machen.

Was ist los mit Olaf ?

Merkt er nun selbst, dass die "Schwarze Null" für eine Makroökonomie kontraproduktiv ist ?

"In der Etatplanung

"In der Etatplanung eingepreist ist derweil schon der dritte Ausweg: ein Hoffen auf ein Nach-Corona-Wirtschaftswunder. Doch ob und wie stark das kommt, ist völlig offen."
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Planlos in die Zukunft. Die Politiker der Regierungsparteien hoffen auf ein Wirtschaftswunder wie die kleinen Kinder das der Weihnachtsmann viele Geschenke im Sack hat.

Scholz plant 96 Milliarden neue Schulden

Was für eine Hausnummer.
Wer soll das abzahlen, und wann und wie?

Es ist sicher auch eine Menge Einsparpotenzial da, bei der Verschwendung an Steuergeldern könnte man anfangen.
Dann könnte man etwas gegen die Steuerflucht tun.... wie kann es denn sein, dass Online Riesen praktisch keine Steuern zahlen?
Dann der wirklich ausufernde soziale Bereich, auch wenn die SPD sich sperrt. Da gibt es einiges, was nicht muss und für die Zukunft auch nichts bringt. Kann man sich solcherart Luxus in Zukunft noch erlauben?

Juhu

Schulden für alle...

Unerfreulich.

Solange die neue Steuerschulden für Investitionen und Infrastruktur sind, ist es noch akzeptabel, wenn jedoch wieder ein Großteil in den Konsum fließen ist eine derartige Neuverschuldung abzulehnen. Ich hätte erwartet das die Bundesregierung nun beginnen würde zu bremsen bei der Neuverschuldung.

Na dann

Toll, dass sie uns volldepperte Mallocher haben, die das erwirtschaften. Da kann man leicht mal die Kohle verschwenden, obwohl wir eigentlich von der Kohle weg wollten!

Also am St. Nimmerleinstag

>Von 2026 bis 2042, so der Plan des Finanzministeriums, soll das Gros der Schulden wieder abgetragen werden<
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Die Wirtschaft wird unter den Rahmenbedingungen diese Milliarden nicht stemmen können. Also bleiben nur zwei Alternativen - Kürzung von Ausgaben (wann ist je so etwas passiert?) oder Steuererhöhungen.
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Einmal dürfen Sie raten, welche Entscheidung getroffen wird.
.
Noch interessanter ist, was Herr Scholz unter "Gros" versteht - 5% 8% oder doch nur 2%?
Fakt ist, daß von den Schulden aus 2009 praktisch niente abgetragen wurde.

Voraussicht bleibt Fehlanzeige

Ja was soll's da werden die Steuerschrauben noch ein wenig mehr angezogen u. der Verbraucher weiter ausgepresst. Klimasteuer, Energiesteuer, Corona-Hilfen, egal was für einen Namen das Kind bekommt ... Und zur Belohnung wird die CDU wiedergewählt u. im Trend punkten die Grünen, Steuer zahlen scheint ja vielen Spaß zu machen.

Ist klar, wenn man heute wie gestern viel Geld für Unnützes raushaut, dass da für die Not keine Rücklagen gebildet werden können. Vorausschauendes Regieren bleibt ein Wunschdenken.

Es ist blauäugig anzunehmen, dass die Einnahmen in gleicher oder größerer Höhe stetig weitersprudeln.
Mit Unwägbarkeiten muss man rechnen, seien es Naturkatastrophen oder der Verbreitung eines gefährlichen Viruses (gerade in einer globalisierten Welt).

Schuldenbremse ist ein Schwachsinnswort...

...das in der Form niemand braucht, außer vielleicht Politiker für ihre Augenwischerei.

Dieselbe Parlamentsmehrheit, die eine Schuldenbremse beschließt, kann mit der gleichen Mehrheit beschließen, dass jetzt aber zum 765. Mal eine Ausnahme davon erforderlich ist. So als würde ich mir selbst Süßigkeiten verbieten, sie mir aber auch nach Gutdünken wieder erlauben können.
Kann man sich also sparen.

SPD und Verantwortung?

"Verantwortungsvolle Haushaltspolitik", wie das Finanzministerium das nennt, kennt man in der SPD im allgemeinen und Herr Scholz im Speziellen bestenfalls vom Hörensagen. Also Realsatire. Als ob die "schwarzen Nullen" der vergangenen Jahre tatsächlich auf verantwortungsvoller Politik begründet gewesen wären, und den Regierungen nicht durch Null- und Niedrigstzinsen in den Schoß gefallen wären - auf Kosten der Bürger z. B. beim Sparvertrag und der Rente. Letzteres betrifft die CDU natürlich nicht minder.

Vermutlich......

sind die anderen Koalitionsparteien garnicht dagegen, denn sie können zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen! Zum einen würden sie selbst nicht umhin können, diverse Staatsgilfen zu leisten und zum anderen hat man den Sündenbock schon parat, wenn es nötig wird. Denn man kann immer sagen, daß man den Forderungen von Scholz und der SPD nur zugestimmt hat, um die Koalition nicht platzen zu lassen.-

Schön das

nächstes Jahr Wahlen sind.
" Hoffen auf ein Nach-Corona-Wirtschaftswunder "

Mal die Vorschläge der EU angesehen, was VdL alles so machen will, das ist eher ein Schlag gegen das Wirtschaftswunder.
Und dann hätten wir sicher einige Posten, die zusammengestrichen werden könnten, einfach mal nachsehen, wo steuern verschwendet werden, gibt es ja jedes Jahr eine Zahl.
Vielleicht hilft es auch, mal an das eigene Land und die eigenen Bürger zu denken, bevor man andere bedenkt.
Der Schuldenberg wird immer größer, auch 22 wird die Bremse nicht greifen.

///Da mache sich bezahlt,

///Da mache sich bezahlt, dass Deutschland vor der Krise dank ausgeglichener Haushalte die Quote auf unter 60 Prozent gesenkte habe, so wie von den gemeinsamen Verschuldungsregeln der Eurozone verlangt.///
.
und nach 2021 schnellstmöglich wieder zur schwarzen Null zurückkehren.

Nach mir die Sintflut!

Genau so wirtschaftet der
Finanzminister!
Vor der Wahl das Geld anderer ausgeben um gut da zustehen.
So langsam nimmt das alles sozialistische Züge wieder an.
Große Firmen mit Milliarden unterstützen, teilweise Verstaatlichen, die Zahl der Arbeitslosen künstlich klein halten,
marode Firmen mit neuen Insolvenzrecht am Leben halten!
u. s. w.
Die kommenden Generationen können dann zu sehen wie sie klar kommen!
Das kann nicht gut gehen!

Haushalt 2021

Pikanterweise sind das im Wahljahr Prozesse, die erst eine künftige Bundesregierung gestalten und gegebenenfalls ausbaden muss. 
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Es kommt noch hinzu das Zukunft die Steuereinnahmen sinken werden...
Also doch Steuererhöhungen oder Kürzungen in anderen Bereichen ?

Ausgaben kürzen!

Ich verstehe ja absolut warum wir durch die Krise an manchen Stellen mehr Geld ausgeben müssen, aber ich kann absolut nicht nahvollziehen, warum man nicht einfach Gelder von anderen Projekten umleiten kann.
Es gibt in Deutschland ein enormes Einsparungspotenzial, neue Schulden sind nicht die Lösung!

Unseriöse Finanzpolitik

Herr Scholz kann wie Frau Merkel nur Geld ausgeben. Dass in einigen Bereichen Investitionen nötig sind, ist unbestritten. Wann beginnt man aber in anderen Bereichen, in denen Einsparungen möglich sind, diese zu realisieren? Die nächsten Steuererhöhungen sind vorprogrammiert! Erinnert sei an die Mehrwertsteuererhöhung ab 2007 um 3% durch Frau Merkel. Und weil die Schulden ständig steigen, unterstützt diese Bundesregierung die EZB bei ihrer Nullzinspolitik, spart der Staat doch Milliardensummen. Zahlen tut das die Mittelschicht, die über kein so hohes Vermögen verfügt, dass man es in Aktien anlegen könnte. Denn wer für ein Auto oder Häuschen spart, kann keinen erheblichen Wertverlust riskieren. Die Besitzer von Lebensversicherungen oder Betriebsrenten sind gleichfalls die Dummen. Merke: Wer für sich vorsorgt, wird verarscht.
Aber all das kümmert Herrn Scholz nicht, für den CUM-EX Banker Olearius hat Herr Scholz dagegen ein Herz. Fazit: Wir leben in keiner Bananenrepublik!

@Harry_up um 16:22

Vor allem Solarzellen und Windräder finden reißenden Absatz.

alles kann man erklären ...

wenn man will sogar das neue Schuldenaufnehmen
wobei bei den Schulden aktuell da kommt es auf 100 Mrd auch nicht mehr an ....
und dann redet man (beim Klimaschutz z.B.) immer von Verantwortung der folgenden Generation gegenüber
aktuell hinterlässt man denen ein Rentenchaos, immense Schulden und gesellschaftliche Probleme

Wo ist der Master-Plan für die Wirtschaft geblieben ?

Schön, dass jetzt wieder viel Schulden aufgenommen werden. Leider gibt es keinen wirklichen Rückzahlungsplan, sondern nur vage Vorstellungen von dem.
Da wird sich der Bundesfinanzminister noch mit dem Bundeswirtschaftsminister unterhalten müssen

Seit dem Tag als der Corona_Aschermittwoch_2020 kam hat es der gelernte Verwalter des Bundeswirtschaftsministeriums Herr Peter Altmaier nicht geschafft einen Masterplan zum Teilrückbau der über globalisierten deutschen Wirtschaft vorzulegen.

Wie bekannt, sagen Wirtschaftswissenschaftler schon länger, dass dies überfällig ist.

Systemrelevante Beispiele hat der Bundeswirtschaftsminister genügend genannt bekommen, z.B. :
Entwicklung, Herstellung, und Lagerung der Ersatzteile für Flugzeuge, ebenso für med. Geräte, Traktoren u. sonstige Landwirtschaftsmaschinen, med. Schutzausrüstung, Medikamente, usw.

Aber: kein Masterplan da

Dabei sind Arbeitsplätze in den v.g. Sektoren so wichtig.
Da können arbeitslose Leute in den Bereichen ggf. arbeiten.

Scholz will 96 Milliarden Euro Neuverschuldung für 2021...

Um dann im Jahre 2022 zur Schuldenbremse zurückzukehren.
Und was dann wegen der Neuverschuldung(Staatsverschuldung) in der Corona-Krise kommt,darüber darf spekuliert werden.
Wenn keine Steuererhöhungen kommen,werden es wohl Sparpakete sein.Oder Privatisierungen,ein Verkauf von Bundesbeteiligungen an Unternehmen.

Krise mit..

.... Verstand gemeistert..

"Immerhin verzeichne Deutschland trotz der neuen Schulden die niedrigste Schuldenquote der wichtigsten Industriestaaten der G7. "

Unkalkulierbare und unvorhergesehene Ereignisse erfordern in der Regal eine pragmatische Vorgehensweise. Hier muss man/frau unserer BR deutlich Lob zollen. Zum Verständnis- ich bin nicht Forist @Adeo- dennoch haben wir das Glück, den" Mistkram " CR einigermaßen gut überstanden zu haben. Obgleich einige Bereiche wie Kultur und auch die Gastronomie leiden müssen, nach wie vor.

Ich kann mich noch gut an die Haushaltsberatungen aus den 70er Jahren erinnern, wo die Neuverschuldung immens war und kolportiert wurde, "das müssen einmal alles unsere Kinder bezahlen". Nun ich bin ein Kind dieser Generation und ich muss heute sagen, irgendwie habe ich das unbemerkt finanziert und mir geht es gut. Die Argumentation der "ich muss das bezahlen - Schreiber" verfängt nicht

wird aus der schwarzen jetzt die rote Null ???

den großen "Wumms" angekündigt, erscheinen angesichts der fatalen Entwicklungen im Lande viele Maßnahmen eher wie das Platzen einer aufgeblasenen Brötchentüte. Das Verteilen der Hilfsgelder mit der Gießkanne produziert wieder nur neue Ungerechtigkeiten. Die größten Stückchen bekommen wiedermal vor allem die großen Unternehmen, nicht selten Aktiengesellschaften mit inzwischen staatlicher Dividenden-Garantie und ebenso nicht seltenen Steuer-Vermeidungs-Praktiken. Der VW-Konzern(just 5Jahre nach dem selbstverschuldeten Dieselskandal) scheut sich allen Ernstes nicht, um eine neuerliche Abwrackprämie zu betteln, während er ohne mit der Wimper zu zucken über 20 Milliarden an Strafzahlungen in den USA entrichtete. Die Lufthansa, selbst an zwilichtigen Steuersparmodellen beteiligt, scheut sich ebenso nicht,Geld vom Staat zu erbetteln, als sei der eine Universal-Versicherung für Gewinnausfälle. Und unser neuer Bundeskanzler in Warteschleife hat leider zu wenig Biß für ein hartes NEIN dazu !

Scholz

profitiert u.a. von der guten und verantwortungsvollen Arbeit der Finanzminister vor ihm. Allen, die vor Corona gefordert hatten, die schwarze Null müsste auch in den Jahren mit guter Konjunktur und Steuereinnahmen aufgegeben werden, wurde nun aufgezeigt, dass das alte Sprichwort „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“ immer noch seine Gültigkeit hat.
Gegenbeispiele, wie FR, IT oder ES, die nun um Geld für ihre schon vor Corona maroden Staatshaushalte quasi betteln müssen (und Glück haben, dass es wenigstens ein paar Länder in der EU gibt, die sparsam waren) gibt es in der EU genug.

@ 16:23 von Michael Klaus Möller

Wie schön wäre das - die großen Konzerne zahlen...
Nur sind wir nicht allein auf der Welt, wenn wir Amazon, Google... mehr besteuern, beteuert Trump unsere Industrie..
Wer war doch gleich eine Exportnation? Wo kommt unser Wohlstand her? Datum ist die EU so wichtig, alleine haben wir gegenüber China, Russland, USA keine Chancen! GB wird es bald merken... So richtig der Ansatz wäre, aber bei unserem Exportüberschuss leben wir gut mit den geringen Steuern für die „Konzerne“ - und auch sozial, da ohne unsere Industrie kein Geld für den Sozialstaat da wäre... Alles also nicht so einfach, wie man uns von rechts oder links immer erzählen will!

@tagesschlau2012,16:30-Positive Entwicklung

Die Regierung macht das, was man üblicherweise in wirtschaftlichen Krisensituationen macht - sie investiert. Vor Corona hat die Bundesregierung eine sparsame Haushaltspolitik gefahren und hatte nun die finanziellen Möglichkeiten, um die Wirtschaft zu stützen. Das Kurzarbeitergeld steht synonym für diese Entwicklung. Die Hoffnung auf den wirtschaftlichen Aufschwung sind durchaus begründet und wird von den führenden Wirtschaftsinstituten geteilt. Die Auftragsbücher füllen sich, die Inlandsnachfrage steigt, der Geschäftsklimaindex zeigt nach oben.
Unternehmen wie die Lufthansa könnten durchaus gestärkt aus der Krise hervorgehen. Sie müssen diesen Optimismus ja nicht teilen, aber wohl auch nicht unser Land schlechtreden.

@16:19 von andererseits

"... Scholz ist ein pragmatischer und argumentativ gut aufgestellter Finanzminister ..."

Ist er eben nicht.

Er ist hilflos, und weis nicht, wie er einem Teil der kleinen Leute des Volkes den Lebensunterhalt verschaffen kann, ohne die Staatsschulden hochzuschrauben.

Vom Bundeswirtschaftsministerium kommt gar nix. Hier ist schweigen im Walde.

Dabei ist es in der Bundesregierung völlig klar, dass mit Arbeit der Lebensunterhalt für die kleinen Leute des Volkes erwirtschaftet wird.

Wie bekannt, sind ein nicht kleiner Teil der kleinen Leute des Volkes, - die lieber gut bezahlte Arbeit hätten - entweder arbeitslos oder in Kurzarbeit oder auf dem HartzIV-Amt oder bei der Sozialhilfe. Dazu kommt Staats-Stütze für viel Betriebe, Freelancer, usw.

Deswegen: Schulden machen

Hans Werner Sinn

Hat ein Interessantes Buch geschrieben, welche Überlegungen man anstellen sollte,
wie wir gut aus der Krise starten könnten.
Könnten sich die Politiker vielleicht gerne mal mit beschäftigen.

@ Icke 1

Toll, dass sie uns volldepperte Mallocher haben, die das erwirtschaften. Da kann man leicht mal die Kohle verschwenden, obwohl wir eigentlich von der Kohle weg wollten!
Klar, auch DIE Kohle soll doch abgeschafft werden. Saubere Luft ohne Kohle dafür verseuchte Meere mit Micro-Plastikgeld.

17:20 von Froell

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an. leider kann Ich das nicht in so schöne worte kleiden

von Icke 1, 16:39 Uhr - Positive Energie

Toll, dass die Bürger in Deutschland in der Krise mehrheitlich die Corona-Schutzmaßnahmen beachten und dass sie - vor allem in den systemrelevanten Berufen - hervorragende Arbeit leisten. Toll auch, dass die Bürger in unserem Land sich solidarisch erklären mit Menschen, die in Not geraten sind und mehrheitlich für die Aufnahme der Flüchtlinge aus dem Lager Moria stimmen. Toll schließlich, dass die Arbeit von Kanzlerin Merkel und der Bundesregierung mehrheitlich gewürdigt wird. Schade, dass Hass und Hetze derjenigen, die gegen die Corona-Schutzmaßnahmen, gegen den Klimaschutz und gegen Europa sind, vereinzelt Zuspruch finden. Ob Sie es glauben oder nicht: Die "Kohle" wird von der Bundesregierung nicht "verschwendet", sondern "sehr viel positive Energie" in die Wiedergenesung unserer Wirtschaft investiert! Freuen Sie sich doch einfach mal über so viel Weitblick und Verantwortung.

✎ Wieder einmal, Recht, Gesetze nur Schall und Rauch?!

"eine erneute Ausnahmegenehmigung für 96 Milliarden neue Schulden..
..nur 10 Milliarden Euro neue Schulden wären nach dem Grundgesetz 2021 möglich.
..Steuereinnahmen schrumpfen
..Hoffen auf ein Nach-Corona-Wirtschaftswunder
.."

Grundgesetz, Recht nur noch Makulatur. Wie die Erfahrungen zeigen finden sich immer Ausnahmebegründungen.

Zulässig ist gemäß dem Grundgesetz eine Nettoneuverschuldung von höchstens 0,35 % im Verhältnis zum BIP des vorangegangenen Jahres.

Vor einem "Nach-Corona-Wirtschaftswunder" kommt erst noch die aufgeschobene Pleitewelle. Steuern, Arbeitsplätze werden wegfallen, nicht nur wegen Corona.
Den Kommentaren von Johannes Vogel bzw. Friedrich Merz kann man nur zustimmen:
"Hier wird Geld ausgegeben als gäbe es kein Morgen" bzw.fast dto. "Scholz haut Geld raus, als gäbe es kein Morgen"

..und zur Schuldenbremse "Eine Bremse zu lösen, heiße nicht, mit Vollgas den Berg herunterzurauschen".

Verantworliche nachhaltige Politik (Zukunft) sieht anders aus!

@Froell, 17:20 Uhr - Keine Bananenrepublik

Die von Frau Merkel geführte Bundesregierung hat in den vergangenen Jahren eione äußerst sprasame Haushaltspolitik betrieben jund sich nicht von der Schuldenpolitik eines Donald Trump, eines Salvini und anderer Hochseitartisten anstecken lassen. Gut so! Dass jetzt in der Krise investiert wird, erleben wird auch in anderen Ländern, denn jetzt gilkt es die Weichen für den späteren Aufschwung zu stellen - gut so! Die Politik der niedrigen Zinsen fällt in den Zuständigkeitsbereich der EZB. Alle Länder, nicht dur Deutschland, profitieren davon. Auch sie als Häuslebauer ziehen Nutzen aus der Niedrigzins-Politik. Wieso fühlen Sie sich dadurch "verarscht". Richtig ist aber, dass Geldanlage schwieriger geworden ist. Sparpläne in ETF-Fonds (auch mit kleinen Beträgen) haben dagegen in den vergangenen Jahren an Wert gewonnen und dieser Trend wird sich trotz zwischenzeitlicher Dellen fortsetzen. In einem Punkt gebe ich Ihnen allerdings Recht: "Wir leben in KEINER Bananenrepublik!"

@Opa Klaus um 17:30

Sie haben deshalb nichts davon bemerkt, weil auch keine Schulden getilgt werden.
.
Ja, in den 70-er Jahren wurde die Weltwirtschaft einschließlich Deutschland hart getroffen. Nur - haben unsere Politker daraus gelernt? Selbst in den letzten Jahren, als die Steuern sprudelten, wurden keine Schulden abgetragen, sondern das Geld mit vollen Händen in der EU (und an anderer Stelle) verteilt.

@Klabautermann08, 17:44 Uhr

Sind Sie etwa gegen Maßnahmen für "saubere Luft"...? Und Plastik-verseuchte Meere dürften wohl auch nicht in unserem Interesse liegen...

Was ist "Nachhaltigkeit" wert?

Zig Jahre lang hat er an der Schwarzen Null gehangen. Nun, da wir vor der größten Wirtschaftskrise der Nachkriegsgeschichte stehen, wird angesichts der Verschuldung der Verlust der "Nachhaltigkeit" beklagt.
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Was wollen wir denn? a) Dass das System total zusammenbricht und nachhaltig alles am Boden liegt, oder b) dass man sich auf Kosten der Schwarzen Null über das Schlimmste hinwegrettet? Liebe Bürger, ihr habt die Wahl!

Am 18. September 2020 um 17:41 von Adeo60

"Die Hoffnung auf den wirtschaftlichen Aufschwung sind durchaus begründet und wird von den führenden Wirtschaftsinstituten geteilt. Die Auftragsbücher füllen sich, die Inlandsnachfrage steigt, der Geschäftsklimaindex zeigt nach oben.
Unternehmen wie die Lufthansa könnten durchaus gestärkt aus der Krise hervorgehen. Sie müssen diesen Optimismus ja nicht teilen, aber wohl auch nicht unser Land schlechtreden."
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Ich rede Deutschland nicht schlecht, es wird nur schlecht regiert.
Von führenden Wirtschaftsinstituten werden nur die Zahlen veröffentlicht, das es nach dem Look down wieder etwas nach Oben geht, sollte jedem klar sein.
Schön das Sie die LH erwähnen, ist es für Sie auch erfreulich das weltweit 22000 Stellen gestrichen werden.
Erkundigen Sie sich auch mal über die über 4000 Zombiefirmen die zur Zeit künstlich am Leben gehalten werden. Welche Auswirkungen die Flut an Insolvenzen für den Finanzsektor hat will noch keiner wissen.
Man hofft lieber auf ein Wirtschaftswunder.

Zu 17:30 von Opa Klaus -✎Hier passt das Sprichwort!

"Immerhin verzeichne Deutschland trotz der neuen Schulden die niedrigste Schuldenquote der wichtigsten Industriestaaten der G7. "

@Opa Klaus, schön, dass es Ihnen gut ging und gut geht. Das sollte doch so auch für die künfigten Generationen noch gewährleistet werden.

Die Staatsschuldenquoten werden steigen, die deutsche macht da keine Ausnahme.

Kennen Sie das Sprichwort: "Unter Blinden ist der Einäugige König"

Als deutsche Staatsverschuldung (Bund-Länder-Kommungen) werden aktuell rund zwei Billionen € genannt. Ökonomen kennen noch bedeutende Verbindlichkeiten, die da nicht eingerechnet sind. ... und die Verpflichungen aus der Eurogemeinschaft, der EU, die Rettungsschirme, die Bad-Bank EZB, Target-System, Brexit ..., die aufgeschobenen Corona-Pleiten nicht vergessen!

So toll sieht die Zukunft nicht aus. Auch die Neuverschuldungszeche von Scholz wird mit Sicherheit präsentiert werden. Leider hilft da "immerhin" den schuldlos zur Kasse Gebetenen nichts!

@ 17:30 von Opa Klaus

Die Fraktion der "ich muss das bezahlen - Schreiber" hat noch nie verstanden, dass die Investitionen auf Schuldenbasis die Konjunktur anschieben, so dass die wirtschaftliche Entwicklung die Schuldenrückzahlung mit anschiebt, und dass finanzierte Arbeit (z.B. Kurzarbeitergeld) sinnvoller und letztlich kostengünstiger ist als finanzierte Arbeitslosigkeit.

16:46 von Wolfgang_R

"Verantwortungsvolle Haushaltspolitik", wie das Finanzministerium das nennt, kennt man in der SPD im allgemeinen und Herr Scholz im Speziellen bestenfalls vom Hörensagen.
.
wie sagte Kanzler Adenauer ...
schneller richtet man einen Metzgerhund ab auf ne Fleischwurst aufzupassen
als nem Linken ne sparsame Haushaltsführung zu lehren

Haushalt 2021

Am 18. September 2020 um 17:16 von c4--
Ausgaben kürzen!
Es gibt in Deutschland ein enormes Einsparungspotenzial, neue Schulden sind nicht die Lösung!
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Und wo genau soll noch ein Einsparungspotenzial sein ? Ich denke nicht das die Politik ein Jahr vor den Wahlen mit solchen Vorschlägen kommt. Die werden erst nach der Wahl kommen...

Wirtschaftswunder ? Oder Korrektur ?

Die Corona Maßnahmen zur Stützung der Wirtschaft stellen ein gigantisches Konjunkturprogramm ohne Beispiel in der deutschen Geschichte dar.

Wenn die Maßnahmen irgendwann auslaufen, ist eine Rezession als Korrektur eigentlich unvermeidlich. Zwar gibt es bereits eine große Delle im Wachstum aufgrund des Nachfrageeinbruchs im In- und Ausland. Aber dieser Einbruch wäre ohne die zighundertmilliardenschweren Stützungsmassnahmen noch viel drastischer ausgefallen. Ich schätze grob das der Staat für zusätzliches ca. 3-5 % Wachstum verantwortlich ist. M.a.W: der Einbruch wäre ohne die Maßnahmen um bis zu 5% stärker ausgefallen.

Das hat zwei Konsequenzen: sobald die Maßnahmen auslaufen, kommt die „Rezession nach der Rezession“. Zweitens wird der Staat, da ein Wirtschaftswunder leider ausbleiben wird, die Steuern massiv erhöhen, undzwar die Einkommenssteuer sowie die Sozialabgaben (die BA ist zB aufgrund der Kurzarbeiterregelungen bald „pleite“, GKV ist durch Corona Kosten am Limit).

mein Dach hat ein Loch

da regnet es herein. Ich könnte es für 2000 Euro reparieren lassen. Dazu müsste ich aber einen Kredit aufnehmen. Den müssten meine Kinder zurück bezahlen. Das wäre unverantwortlich.
Also ganz logisch, dass ich das Loch lasse, wie es ist, einen Eimer drunter stelle, und in fünfzig Jahren haben meine Kinder, wenn ich sterbe, zwar kein Haus mehr, aber sie müssen 2000 Euro weniger an Schulden zurück zahlen. Das nenne ich verantwortliches Handeln, liebe "ich-muss-das-bezahlen"-Schreiber (der Ausdruck gefällt mir. Die "unsere-Kinder-werden-das-niemals-bezahlen-können"-Schreiber fände ich noch treffender).

18:32, Sisyphos3

>>16:46 von Wolfgang_R
"Verantwortungsvolle Haushaltspolitik", wie das Finanzministerium das nennt, kennt man in der SPD im allgemeinen und Herr Scholz im Speziellen bestenfalls vom Hörensagen.
.
wie sagte Kanzler Adenauer ...
schneller richtet man einen Metzgerhund ab auf ne Fleischwurst aufzupassen
als nem Linken ne sparsame Haushaltsführung zu lehren<<

Sie möchten Olaf Scholz jetzt wirklich als Linken bezeichnen?

Das kann nicht Ihr Ernst sein.

Will Scholz das Kanzleramt für sich kaufen?

BMG Scholz bestätigt mit Nachdruck, dass man einem Sozialdemokraten - mit Ausnahme von Steinbrück seinerzeit- die Staatskasse nicht anvertrauen sollte! Schon gar nicht, wenn er ein Kanzlerkandidat von Eskens und Künerts Gnaden ist! Das einzig Gute, was man diesem Minister zugute halten kann, ist die Freimütigkeit schon vor der Wahl Klarheit zu schaffen, welche echte Einstellung er zur Schuldenbremse in der Verfassung, nicht irgendwo(!), hat. Es war schon verdächtig genug, wie die aufwendigen Projekte seiner Parteikumpanen Heil oder Giffey gepämpert hat. Mal abwarten, wann er die Abschaffung des Soli einkassiert, geschweige denn eine Steuerreform für die mittleren Einkommensempfänger anschiebt! Die CDU wird sich in ihrer Haltung zur Schuldenbremse beweisen müssen! Die jüngere Bevölkerung könnte es bei der Wahl interessieren, sie muss Scholz Spendierhosen schwer abarbeiten müssen!

Neuverschuldung ist richtig

Ich gehöre zu den paar hundertausend, die gerade schwerstens unter zu geringer Hilfe leiden und die komplette Veranstaltungsbranche geht vor die Hunde. Dieses jetzt gesparte Hilfe, wird in den folgenden Jahren ein Mehrfaches kosten, da ein ganzer sehr starker Wirtschaftszweig gerade wegen "fahrlässiger Tötung" zusammenbricht. Corona hat sich keiner ausgesucht, nun müssen wir da durch. Der Staat, also wir, müssen allen, also uns, helfen, diese Krise zu überwinden, um danach die Investitionen wieder zu erwirtschaften. Bricht alles zusammen wird auf Jahrzehnte nur Heulen und Zähneklappenr sein. Die Neuverschuldung ist also letztlich das bessere Geschäft. Das große Problem aber ist, wenn weiterhin die falschen zu viel bekommen und sehr viele zu wenig, dann wird das ausgegebene Geld nicht den Effekt haben, den es haben könnte. Es muss endlich nach Bedarf und Zukunftsfähigkeit geholfen werden und nicht nach Cleverness und "Kontaktfreudigkeit" der Lobbyisten.

@Lyn, 16:31

Der "ausufernde soziale Bereich"? Das kommt mir bekannt vor. Ich lese hier ständig von der schreienden Ungerechtigkeit, dass "die 10% mit den höchsten Einkommen 50% der Einkommenssteuer bezahlen". Dass die 10% mit den höchsten Einkommen aber auch 90% aller Einkommen erzielen, und somit mit 50% noch gut bedient sind, wird leider vergessen, zu erwähnen.
Oder "dass der Sozialhaushalt fast die Hälfte des Gesamthaushalts ausmacht", auch das unerträglich. Aber man könnte sich ja mal fragen, was das eigentlich für ein Wirtschaftssystem ist, in dem 50% der Einnahmen ausgegeben werden müssen, um die gröbsten sozialen Verwerfungen halbwegs aufzufangen.
Es ist ja nicht so, dass kein Geld da wäre. Das Nettovermögen der reichsten 10% der Deutschen steigt derzeit um 6144 Euro, pro Sekunde wohlgemerkt. Wenn davon auch nur ein Teil besteuert würde, wäre der gesamte Sozialhaushalt bezahlt. Und die Reichen würden nicht mal ärmer, sondern nur langsamer noch reicher.

einer sehr ungute Situation gerade

bei der aktuellen Schuldenhöhe
könnte man philosophisch werden
also wenn ich jetzt plötzlich zu 50.000 Euro Schulden käme
das würde mir etwas Kummer bereiten
vielleicht auch ne schlaflose Nacht
sollte ich aber 50 Millionen Schulden haben
was soll´s die kann ich eh nie zurückzahlen
so geht es vielleicht auch unseren Haushaltsexperten in Berlin
egal in welcher Partei

18:46, frosthorn

>>mein Dach hat ein Loch
da regnet es herein. Ich könnte es für 2000 Euro reparieren lassen. Dazu müsste ich aber einen Kredit aufnehmen. Den müssten meine Kinder zurück bezahlen. Das wäre unverantwortlich.
Also ganz logisch, dass ich das Loch lasse, wie es ist, einen Eimer drunter stelle, und in fünfzig Jahren haben meine Kinder, wenn ich sterbe, zwar kein Haus mehr, aber sie müssen 2000 Euro weniger an Schulden zurück zahlen. Das nenne ich verantwortliches Handeln, liebe "ich-muss-das-bezahlen"-Schreiber (der Ausdruck gefällt mir. Die "unsere-Kinder-werden-das-niemals-bezahlen-können"-Schreiber fände ich noch treffender).<<

Danke für diesen anschaulichen Vergleich, der die Sache auf den Punkt bringt.

18:48 von fathaland slim

den Beitrag sollten sie vielleicht nicht ganz so ernst bewerten
diesen Olaf Scholz halte ich für nen kompetenten und integren Mann
unabhängig was der jetzt mit dieser DAX Firma am Hut hatte oder nicht

Ist sowieso nur "virtuelles

Ist sowieso nur "virtuelles Geld". Niemanden wird deshalb irgendwelche Einbußen an Lebensqualität haben, und in ein paar Jahren ist die "schwarze Null" wieder da.

Die Fraktion der "ich muss das bezahlen - Schreiber" hat noch nie verstanden, dass die Investitionen auf Schuldenbasis die Konjunktur anschieben, so dass die wirtschaftliche Entwicklung die Schuldenrückzahlung mit anschiebt, und dass finanzierte Arbeit (z.B. Kurzarbeitergeld) sinnvoller und letztlich kostengünstiger ist als finanzierte Arbeitslosigkeit.

@anererseits, ja, Schulden für wirtschaftlich effektive Investitionen sind sinnvoll, keine Frage!. Die Millionen hier fließen aber überwiegend in den Konsum. Wenn, dann ist da nur ein kurzer Effekt. Kurzarbeitergeld ist (nur) so lange sinnvoll, wenn damit Arbeitsplätze gesichert werden können. Fakt ist, mit dem Kurzarbeitergeld wird keine Arbeit finanziert sondern Arbeitslosigkeit, die damit verdeckt wird. Wenn Arbeitslosigkeit finanziert wird, und damit die Arbeitsplätze nicht erhalten werden, ist da nichts "kostengünstig", das Gegenteil ist der Fall. Ein begleiteter Strukturwandel ist nachhaltig erfolgreicher.

@Adeo60 um 18:14

Wissen eigentlich Weiden, Haselnuß, Birken, Brennessel, daß sie mit ihren Pollen die Luft mit Schadstoffen belasten? Sie sollten mal bei denen anfangen, damit sie ihr Fortpflanzungsverhalten ändern.
.
Plastik von mir landet nicht im Meer. Über den Wertsstoffhof wird Plasitk (Mischplastik) der thermischen Verwertung zugeführt.
.
Und nur weil jemand meint, er müßte Urwald abholzen, damit Zuckerrohr oder Kokosöl für die Biodiesel Herstellung oder der Beimischung im Benzin verwendet wird, weil es dank EU gewinnbringender ist, muß ich mein Leben nicht verändern.

18:50 von NWDM

er schafft ja nichtmals den soli ab. er redet nur davon. jeder geldbesitzer, also fast alle bürger müssen den soli weiterzahlen, auf zinsen, dividenden und indirekt über ihre lebensversicherung, bausparkasse, krankenkasse und rentenkasse und natürlich beim täglichen einkauf, weil auch alle firmen weiterhin bei guthaben zur kasse gebeten werden

Nur mal so nebenbei...

... 2008 (?) als es zur großen Finanzkrise kam, hat die Bundesregierung, wenn ich mich recht erinnere, mal so 450Mrd. € "aus der Hüfte" für "notleidende (haha)" Banken rausgehauen. Da sind doch 96Mrd. €, wie ein ehemalig bekannter Banker sagte, Peanuts.

Steuergeschenke für die kommende Wahl?

Sind das etwa Steuergeschenke für die kommende Wahl? Woher kommt plötzlich dieser sinneswandel bei herrn Scholz? Der wollte doch am Konzept der schwarzen Null nicht rütteln.

@fathaland slim um 18:48

das hängt doch vom Standpunkt bzw. Blinkwinkel ab. Für manche ist ein Tausender ein Hügel, den man locker noch oben laufen kann und für andere ist es eine Anstrengung, die nicht zu schaffen ist.
.
Ja, der Scholz ist ein Linker.

@was das eigentlich für ein 18:54 von frosthorn

"Wirtschaftssystem ist, in dem 50% der Einnahmen ausgegeben werden
müssen, um die gröbsten sozialen Verwerfungen halbwegs aufzufangen"

Das hat schon Charly M. vor Langem gefragt, und geantwortet:
Eines das zwingend kollabieren wird.

Dumm nur dass ich das nicht mehr erleben darf,
vielleicht auch gut so, denn die Agonie kann grausam sein.
Zuallerletzt sorgt die Natur dafür.

Mir ist das alles ein Bisschen zu hoch

Beim wem oder was verschuldet man sich mit 96 Milliarden Euro?

Am 18. September 2020 um 18:54 von frosthorn

Der "ausufernde soziale Bereich"? Das kommt mir bekannt vor. Ich lese hier ständig von der schreienden Ungerechtigkeit, dass "die 10% mit den höchsten Einkommen 50% der Einkommenssteuer bezahlen". Dass die 10% mit den höchsten Einkommen aber auch 90% aller Einkommen erzielen, und somit mit 50% noch gut bedient sind, wird leider vergessen, zu erwähnen.
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Wann hören Sie mit der Jammerei auf? Es ist Ihre geliebte Bundesregierung die bei der Steuerungerechtigkeit nichts macht.
Sie werden doch nicht müde hier in der Endlosschleife Frau Merkel & Co die beste Regierungsarbeit aller Zeiten zu attestieren.
Dazu gehört auch die Steuerlast wie Sie aktuell verteilt ist.

@19:06 von nepal82

"Ist sowieso nur "virtuelles Geld". Niemanden wird deshalb irgendwelche Einbußen an Lebensqualität haben, und in ein paar Jahren ist die "schwarze Null" wieder da."

Seltsame These, dann könnte man ja gleich den aktuellen Schuldenberg auf Null setzen, wenn eh nur "virtuell" und nicht bedient werden müsste.
Der Geldwert basiert auf Vertrauen und wenn die Regierung anfängt die Schulden nicht mehr zu bedienen, dann geht es ganz schnell bergab.

Egal wie, ob die Schulden bedient werden oder nicht, die Zeche zahlt letztlich das Volk und dies wird die Lebensqualität erheblich negativ beeinflussen (überall wird noch mehr Geld fehlen, neue Steuern werden erhoben ...)!

Zu 18:54 von frosthorn ✎ "Die Reichen" dürfen nicht fehlen!

Tolle Zahlen, woher? Laut der aktuellen Schuldenuhr, die Schulden um 9849 Euro. Das würde zur Deckung dann nicht mal reichen.

Bei den Fakten bleiben, das wird besteuert und nicht nur ein Teil. Die Bemessungsgrundlagen und die Steuertarife sorgen dafür. Einfach mal ansehen!
Wenn Vermögenspreise steigen, die Politik liefert die Ursachen, (Immobilien, Aktien -Produktivvermögen etc.), steht damit noch kein Geld zum Verteilen zur Verfügung. In Immobilien wird z.B. gewohnt, Produktivvermögen dient der Leistungserstellung, bietet Arbeitsplätze etc..

Erst beim Veräußern ergibt sich eine Bemessung. Wenn alles für die Verteilung und Steuern verkauft werden soll mit Sicherheit Verluste. Unsere soziale Marktwirtschaft ist nicht perfekt, muss ständig justiert werden. Es gibt nichts besseres.

Was sind das für Schulden?

Hier wird viel von Schulden geredet, aber es drängt sich wieder der Eindruck auf, dass den Forenteilnehmern nicht klar ist, wieviel Schulden wir haben und bei wem wir verschuldet sind.

Zunächst mal zur Höhe der Schulden:
Der Bund ist mit (unvorstellbare Zahl) verschuldet. Die Zahl kann keiner gebrauchen. Vernünftigerweise werden Schulden in % des BIP angegeben. Die Schuldenlast liegt derzeit bei 62% des BIP.

Wir sollen eigentlich laut Maastricht maximal 60% Schulden haben, aber da es sich um eine Ausnahmesituation handelt, ist 62% noch völlig in Ordnung, und auch 65% oder 70% wären akzeptabel.

(Einer der Gründe, warum fast alle britischen Politiker den Brexit wollten: dort gilt Maastricht nun nicht mehr ... und man ist prompt schon bei 90% angekommen ...)

Und wem schulden wir nun dieses Geld? Zum Teil natürlich dem Ausland; aber grob die Hälfte schulden wir uns selbst. Es sind Staatsanleihen, die man in der Bank kaufen kann, und auf die man Zinsen erhält.
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Schulden-egal

In Zeiten von Negativzinsen bekommen wir dafür noch Geld. Mit diesem Geld tilgen wir den Kredit. Am besten wir machen 96 Billionen Euro Schulden, dann sind wir reich!

@ Adeo60

Toll auch, dass die Bürger in unserem Land sich solidarisch erklären mit Menschen, die in Not geraten sind und mehrheitlich für die Aufnahme der Flüchtlinge aus dem Lager Moria stimmen.
Äh, hab ich was verpasst, oder worauf begründen Sie ihre Aussage? Wurde dazu eine Bürgerbefragung oder sogar Volksabstimmung gemacht, die ich verschlafen habe??

Staatsschulden sind kein Teufelszeug

Siehe dazu Interview mit Ökonom Grunert.

https://makroskop.eu/2020/04/staatsschulden-sind-kein-teufelszeug/

Das Problem ist, dass die Zentralbank den rechtlichen Auftrag hat, für Preisstabilität zu sorgen. Der Staat hingegen hat den Auftrag dem Allgemeinwohl zu dienen. Ganz praktisch gesehen hat aber derjenige die Macht, der die Geldschöpfung kontrolliert, also die Banken und die Zentralbank über das Kreditwesen. Hierbei wird Geld verliehen, das die jeweilige Bank nicht besitzt aber vollständig plus Zins zurückbezahlt werden muss. In der Krise konnte die EZB mind. 250Mrd EUR als "Zuschuss" zins- und kreditlos EU-Staaten gutschreiben. Hierzu müssten diese die EZB rechtlich im Sinne des Allgemeinwohls zukünftig binden. Inflationsängste könnten durch höhere Steuern auf private und gewerbliche Vermögensbildungen durch dieses neue Kapital unterbunden werden, indem dieses in Umlauf gebrachte Kapital nach Steuern vernichtet wird. Damit lassen sich Auswirkungen der Staatsschuld beeinflussen

Zu 19:19 von nepal82 ✎"Nur mal so nebenbei..."

... 2008 (?) als es zur großen Finanzkrise kam, hat die Bundesregierung, wenn ich mich recht erinnere, mal so 450Mrd. € "aus der Hüfte" für "notleidende (haha)" Banken rausgehauen. Da sind doch 96Mrd. €, wie ein ehemalig bekannter Banker sagte, Peanuts.

Nur so mal nebenbei geht das nicht. Da sollten Sie nochmal genauer hinsehen. Auch wo der Steuerzahler wirklich zur Kasse gebeten wurde. Die Staatsbanken, da sind Politiker an erster Stelle in der Verantwortung, z.B. WestLB, HSH Nordbank, Sachsen LB .... Im Interesse der Politik (Wirtschafsförderung etc..) wurden faule Kredite ausgegeben usw...

Im Rechtstaat haftet man in aller Regel für Verschulden. Wer macht denn unsere Banken und Versicherung aktuell kaputt. Negativzinspolitik, Staatschuldenfinanzierung über die Hintertüre, Geldschwemmenpolitik. Hier kommen die seriösesten Banken in Schwierigkeiten. Die Staatschulden in der Eurogemeinschaft, die Politik ist hier von Übel. Davon wird gerne abgelenkt und auf Dritte gezeigt!

@gman & @tagesschlau2012

@gman
Tolle Zahlen, woher?

Aus dem Jahresbericht der Deutschen Bundesbank, ein Institut, das zugegebenermaßen bekannt ist für linke Polemik, nicht wahr? Übrigens schrieb ich vom Zuwachs des Nettovermögens, also Geld, das einfach ohne Umwege über Investitionen oder Immobilien auf den Konten der reichsten 10% landet.

@tagesschlau2012
Sie werden doch nicht müde hier in der Endlosschleife Frau Merkel & Co die beste Regierungsarbeit aller Zeiten zu attestieren.

Das ist eine krasse Falschbehauptung. Nur wenn ich unterstelle, dass Sie mich verwechseln, kann ich Ihnen den Vorwurf ersparen, mich böswillig diffamieren zu wollen.

@Klabautermann, 19:48 Uhr

Im aktuellen ARD-Deutschlandtrend sprechen sich 85% der Befragten für die Aufnahme der Flüchtlinge aus dem abgebrannten Moria-Lager aus. Es scheint, als hätten Sie da tatsächlich etwas verpasst...!

Am 18. September 2020 um 19:48 von Klabautermann 08

..........Wurde dazu eine Bürgerbefragung oder sogar Volksabstimmung gemacht, die ich verschlafen habe??...........

Ich scheinbar auch. Ich schlafe wohl als Rentner zu viel.

@andererseits 18.30

Der Mitforist gman hat schon einen klugen Einwurf gebracht hat mit Investitionen und Konsumausgaben. Und bald 100 Mrd.Neuverschulung war schon eine richtige Hausnummer. Auch wenn ich durchaus die extreme Notlage sehe. Aber wenn noch ein paar linke und grüne Voodooökonomen erklären kommt unterm Ende womöglich mehr Geld in die Staatskassen. Das haben dann Griechen, Italiener aber auch Argentinier früher verstanden;-)

>>96,2 Milliarden Euro werden

>>96,2 Milliarden Euro werden es nach Angaben aus Regierungskreisen sein. Das ist höher als Olaf Scholz gern gehabt hätte - und sogar viel mehr als er laut Regeln der Schuldenbremse eigentlich dürfte.<<

Was für ein gigantischer Betrag.....

Regelungen sind wohl nicht wichtig- Ausnahmen werden zur Regel, was man auch auf EU-Ebene feststellt.

Wenn alle die Regeln brechen, ist es kein Vertragsbruch...........

Das riecht in 2021 nach gigantischen Steuererhöhungen.

PS. Und wer hat´s verschuldet?

Die Regierung!

Zum Glück gibt es in 2021 BT-Wahlen.....

@ Hirschauer um 19:25 von

"Ja, der Scholz ist ein Linker."

Dass, sehe ich anders!

Nur dann nicht, solange man Zins und Tilgung gewährleisten kann.
Wer Kredit nimmt ohne ihn zurückzahlen zu können oder zu wollen macht sich in D strafbar (Kreditbetrug).

Überschuldung ist Teufelszeug, das gilt auch für Staaten.

Unredlich ist dabei, dass der Staat Milliarden spart, er verdient schon mit Negativzinsen beim Schuldenmachen. Das geht ja gerade zu Lasten der Alters- und Eigenvorsorge. Nominale Zinsen, die reale Verluste sind, müssen noch besteuert werden. Deutschland tilgt nicht, sondern nimmt Schulden auf. Die berühmte Schuldenuhr läuft wieder mit WUMMS, nicht rückwärts.

Überschuldung liegt vor, wenn der Schuldner seine Verpflichtungen nicht erfüllen kann. Für Millionen von Privatpersonen trifft das zu und für den Großteil der EU-Staaten.

Die EZB ist keine Bank, das ist eine Behörde der EU im zum Teil rechtsfreien Raum, mit dem sich erst kürzlich das BVerfG beschäftigt hat (Uferlose Anleiheaufkäufe - €-Staatsanleihen und andere Schrottpapiere).

@morgentau19,20:09 Uhr-Gute Regierungsarbeit

Die Bundesregierung macht das einzig Richtige. Sie investiert in der Krise, unterstützt deutsche Unternehmen und sichert Arbeitsplätze. Die Indikatoren für einen Wirtschaftsaufschwung sind erkennbar. Die Bürger honorieren in allen Umfragen die gute Regierungsarbeit und auch international gibt es sehr viel Lob. Schauen Sie sich doch mal um in der Welt. Wo wollten Sie leben...?

Neudefinition unserer Produktkernkompetenzen

Die entstandenen und noch entstehenden Millardenlöcher wollen gestopft werden.
Auf die Automobilbranche können wir nicht hoffen, die läuft längst selbst auf Krücken. Über Waffen mag ich nicht nachsinnen, Technologietransfer von Atom- und Kohlekraft und Co. ist auch nicht so wirklich die Zukunft.
Ich wünsche mir den Rasierapparat, den Toaster, die CO2 Ampel etc. made in Germany mit 2 Jahre Gewährleistung und jetzt kommts, gerne zum doppelten Preis! Vieles bekommt man nur noch via Amazon made in China und das hat dann mitunter auch noch 3-4 Wochen Lieferzeit wegen low-cost Logistik und Zoll.
Der Wirtschaftsaufschwung muss her mit neuen Produkten Kernkompetenz made in Germany, ok made in Europe.

96mrd neue Schulden, bei

96mrd neue Schulden, bei 160mrd genehmigter Steuervermeidung?
Muss man das verstehen?

@19:32 von Giselbert

"dann könnte man ja gleich den aktuellen Schuldenberg auf Null setzen, wenn eh nur "virtuell" und nicht bedient werden müsste."
Stimmt, denn bei wem werden die Schulden aufgenommen? Und glauben sie echt, dass da nur ein einziger 50€-Schein "über den Tisch geht"? Letztendlich ist diese ganze weltweite Hinundherschuldnerei nur eine Farce um den "kleinen Leuten" per Niedrigzins das letzte Geld aus der Tasche zu ziehen.

@18:18 von tagesschlau2012

Völlig richtig !

Adeo60 hat selber noch nicht kapiert, dass er/sie ein(e) Dauer-Schönrednerin/er (u.v.a.) der Wirtschaftspolitik der Bundesregierung ist.

Er/Sie kapiert nicht, dass die Corona-Zwangsmaßnahmen zum Anfang der Corona-Zeit dermaßen daneben lagen, sodass hier ein riesiger wirtschaftlicher Schaden entstanden ist.

Der Bundesfinanzminister beziffert den Schaden für das Volk in D. auf ca. 96.000.000.000 € alleine für das Jahr2021.

@ 19:07 von gman

Über die Notwendigkeit von Strukturwandel in vielen Bereichen brauchen wir nicht zu streiten, der ist energiepolitisch, verkehrspolitisch und vor allem klimapolitisch überfällig. Dazu hätte es Corona nicht gebraucht.

@19:55 von gman

Mal ehrlich, haben sie wirklich darunter leiden müssen, dass damals 450Mrd. € an die Banken verschwendet wurden?!

"Hier kommen die seriösesten Banken in Schwierigkeiten. "
...und bitte, ein Beispiel für eine seriöse Bank!

@18:30 von andererseits

"... Die Fraktion der "ich muss das bezahlen - Schreiber" hat noch nie verstanden, dass die Investitionen auf Schuldenbasis die Konjunktur anschieben ..."

Tja, stimmt wohl offensichtlich nicht.

Der gelernte Verwalter der bundesdeutschen Wirtschaftspolitik, der Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, hat zu der o.g. Aussage keinen Masterplan vorgelegt. Fast alle Wirtschaftswissenschaftler ersehnen und erbeten sich diesen Masterplan von Hr. Peter Altmaier.

@ 20:09 von deutlich

Außer dem inhaltslosen hämischen Wortspiel "linke und grüne Voodooökonomen" hat Ihr Kommentar leider nichts zu bieten.

@tagesschlau2012, 18:18 Uhr

Dass es so schnell und durchaus signifikant mit der Wirtschaft nach oben gehen soll, ist keineswegs selbstverständlich. Bei der LH geht es langfristig um den Wegfall von 11.000 Stellen in D -und zwar, wenn ich recht weiß, ohne betriebsbedingte Kündigungen. Diese Stellen würden also durch natürliche Fluktuation wegfallen, somit einfach nicht nachbesetzt. Andere Airlines sind da weitaus stärker betroffen, etwa die renommierte South-African Airl., THAI-Airw., Qantas oder die US-Airlines. Sie wissen im übrigen auch, dass die deutschen "Hidden Champions" in vielen Marktbereichen Weltmarktführer sind. Diese Unternehmen sind gut für den restart gerüstet. Der Deutsche Staat erhält zudem von den Rating-Agenturen Bestnoten, kann die Schuldenaufnahme also zinsgünstig bedienen. Ich blicke durchaus optimistisch in die Zukunft.

20:38 von Adeo60

Wo wollten Sie leben...?
.
nirgends !
was nicht heißt - man hat ja womöglich höhere Ansprüche -
das es nichts zu verbessern gäbe

Zu 19:59 von frosthorn ✎ Nettovermögen

@gman
Tolle Zahlen, woher?
Aus dem Jahresbericht der Deutschen Bundesbank, ein Institut, das zugegebenermaßen bekannt ist für linke Polemik, nicht wahr? Übrigens schrieb ich vom Zuwachs des Nettovermögens, also Geld, das einfach ohne Umwege über Investitionen oder Immobilien auf den Konten der reichsten 10% landet.

@frosthorn, da haben Sie etwas gründlich missverstanden, der Zuwachs des Nettovermögens landet nicht auf Konten. Ein Reihenhaus in München ist immer noch das selbe, auch wenn der Marktwert gestiegen ist. Der Rentner, der es sich vor Jahren mühsam abgespart hat, ist jetzt auf dem Papier Millionär, hat davon aber nichts auf dem Konto, auch seine Rente reicht nicht zu mehr. Soll er verkaufen und nach Vorpommern ziehen um den Zuwachs auf sein Konto zu transferieren? Vermögen, der Zuwachs und "Millionäre" sind sehr unterschiedlich in der deutschen Realität.
Das mit den derzeit 6144 Euro pro Sekunde im Bundesbankbericht halte ich für ein Gerücht. Die Buba ist seriös.

@Adeo60.20:38

"Die Bürger honorieren in allen Umfragen die gute Regierungsarbeit und auch international gibt es sehr viel Lob. Schauen Sie sich doch mal um in der Welt. Wo wollten Sie leben...?"

Naja, grundsätzlich bin ich ja mit den Ansichten des Regierungssprechers d'accord. Allerdings habe ich für mich dennoch eine Alternative entdeckt, wo ich leben möchte..

@andererseits

dann haben die wieder mal nichts verstanden! Mehr jedenfalls mit Substanz als Ihre Worthülsen . Lesen Sie mal den Kommentar g-man aber lassen Sie sich ihn erklären.(von Jemand, der ihn versteht)

@ 0_Panik, 20:47 Uhr - Verantwortungsvolle Politik

Ich gebe mit meinen Kommentaren das wider, was die Umfragen bestätigen. Die Mehrheit der Bürger ist mit der Arbeit der Bundesregierung und insbesondere mit Kanzlerin Merkel sehr zufrieden. Wenn ich deshalb in Ihrem Sinne ein "Dauerschönredner" bin, nehme ich dieses Kompliment dankend an. Was das Corona-Krisenmanagement angeht, so sprechen die Zahlen eine klare Sprache. Deutschland landete in einer internationalen Umfrage auf Platz 2 für das beste Krisenmanagement. Dies war und ist aber vor allem auch ein Verdienst der Bürger, die mehrheitlich mit viel Disziplin und hohem Engagement die Schutzmaßnahmen beachtet haben. Kein Land war auf die epochale Krise vorbereitet. Auch unsere Politiker waren nicht fehlerfrei. Aber sie haben sich dazu bekannt, aus den Fehlern gelernt und sind dem Expertenrat gefolgt. Für mich das Synonym für eine verantwortungsvolle und weitsichtige Politik.

@ Bender Rodriguez

"96mrd neue Schulden, bei 160mrd genehmigter Steuervermeidung?
Muss man das verstehen?" Am 18. September 2020 um 20:41 von Bender Rodriguez

*

Also ich verstehe das nicht.
Ich glaube trotzdem nicht, dass Schuldenaufnahme eine leichte Sache ist.

Nix für ungut - Adeo-, aber ...

.. wie blind und taub muß man eigentlich sein, um solche Lobhudeleien ins Internet zu stellen ? Ständiges Schlechtreden ist -zugegeben - in unserer Situation kontraindiziert , denn die ist schon schlecht genug. Ihren Zweckoptimismus teile ich jedoch nicht.

@ deutlich

"Auch wenn ich durchaus die extreme Notlage sehe. Aber wenn noch ein paar linke und grüne Voodooökonomen erklären kommt unterm Ende womöglich mehr Geld in die Staatskassen." Am 18. September 2020 um 20:09 von deutlich

*

Da haben Sie zwar Recht, aber die Rechten haben das wirtschaftlich auch noch nie besser gemacht. Da wird auch nur auf Pump gelebt.

@ 20:52 von 0_Panik

Warum Sie ausgerechnet mir mit einer Kritik an Bundeswirtschaftsminister Altmaier antworten, erschließt sich mir nicht: Ich halte Altmaier nach Scheuer und Seehofer für die größte Fehlbesetzung im derzeitigen Kabinett.

Staatsschulden

Ja da geht noch was und kann getoppt werden:
https://bit.ly/2REXwbz

@Sisyphos 3, 20:58 Uhr

Völlig richtig. Es gibt auch bei uns noch einige Dinge zu verbessern. Wer wollte das bestreiten. Satt sein macht träge...
Und so ist z.B. auch der Automobilsektor in den fetten Jahren etwas schwerfällig geworden...

@ frosthorn um 18:46

Sie ziehen hier, entschuldigen Sie meine Wortwahl, mehr als dämliche Vergleiche!

"mein Dach hat ein Loch da regnet es herein. Ich könnte es für 2000 Euro reparieren lassen. Dazu müsste ich aber einen Kredit aufnehmen. Den müssten meine Kinder zurück bezahlen."

Bei Ihrem Beispiel, hollen Sie sich einen Kredit für Ihr Eigentum oder lassen es bleiben!
Herr Scholz ist der aktuelle Finanzminister, der sich nicht gerade hervorgetan hat, das marode land in dem wir alle Leben wieder zu sanieren. Ganz im Gegenteil. Auch er, wie so viele andere aus der Regierung und der Opposition haben entweder aktiv oder passiv private Schulden ihrer Klientel übernommen und sogar Konzernen und vor allem Banken Milliarden Bürgen oder Direktkrediten hinterhergeworfen. Aber für die Bürger unter 1 Millionen Jahreseinkommen, gab es die Gute-Launen Gesetze die keinerlei WIrkung zeigen. Hinzu kam noch der Tanz um die Schwarze Null.

Und eine gerechtere Besteuerung der Reichen will immer noch keiner, im Parlament.

@ 21:04 von deutlich

Sie schießen grad ein Eigentor: Wer einen Kommentar, in dem es um die Notwendigkeit von Strukturwandel geht, mit "Vodoo..." und Hinweisen auf Griechenland und Argentinien antwortet (apropos "Worthülsen"), hat definitiv nichts verstanden - da hilft dann wohl auch nicht, dass Sie sich mal etwas erklären lassen.

Genauer hinsehen

20:17 von gman
bgl. DerGeistdesWandels Staatsschulden sind kein Teufelszeug

SgH gman,
lesen Sie bitte den o.g. Link/Interview durch. Vergleichen Sie zudem die Staatsschuld Japans mit der BRD bemessen am BIP. Japan ist nicht Pleite! Der Staat kann sich durch Inflation, höhere Steuern oder mit einer Währungsreform entschulden etc. In diesem Fall private Vorsorge nötig: Sachwerte, Aktien, Immobilie. Deutschland ist weit davon entfernt, Zins und Tilgung nicht zurückbezahlen zu können. Siehe Graphik https://www.bundesfinanzministerium.de/Datenportal/Daten/frei-nutzbare-p...

Der Schuldendienst des Bundes betrug 2019 rund 7% der Ausgaben! Ja, Einnahmen sinken derzeit. Natürlich kippt jedes Geldsystem, wenn Schuldendienst grösser als Einnahmen beträgt. EZB ist nicht rechtsfrei! Siehe BVGr bzgl. Anleihenkauf. Daher können EU-Staaten EZB gesetzlich zu deren Gunsten nach obigem Schema an die Leine nehmen. Politik muss sich das nur trauen

@andererseits 21:10

Auch wenn es mir noch so schwer fällt, aber was Herrn Scheuer anbetrifft, so kann und möchte ich nicht kontern. Da gehen dann selbst mir die Argumente aus... (ist aber eigentlich nicht das Thema hier)

@gman, 21:00 re @frosthorn

da haben Sie etwas gründlich missverstanden, der Zuwachs des Nettovermögens landet nicht auf Konten. Ein Reihenhaus in München ist immer noch das selbe, auch wenn der Marktwert gestiegen ist. Der Rentner, der es sich vor Jahren mühsam abgespart hat, ist jetzt auf dem Papier Millionär, hat davon aber nichts auf dem Konto, auch seine Rente reicht nicht zu mehr.

Nein, da haben SIE etwas gründlich missverstanden. Die Wertsteigerung eines Münchner Reihenhauses wird keineswegs als Zuwachs an Nettovermögen gerechnet, und ergo geht es bei der von mir genannten Zahl nicht um solche Gewinne. "Netto-Vermögens-Zuwachs" ist Geld, das jemand einnimmt, z.B. durch Überschüsse eines ihm gehörenden Unternehmens, und das er nicht wieder ausgibt in Form von Investitionen oder Zahlung an seine Mitarbeiter, sondern einfach für sich behält und (vielleicht) privat verkonsumiert oder eben vererbt. Die seriöse Bundesbank macht genau das zur Grundlage ihrer Zahlen.

Nix für ungut - Adeo-, aber ...

die Zustimmung erfolgte unter dem Vorbehalt, daß die Migranten auf a l l e EU-Mitgliedstaaten verteilt würden. Das haben Sie wohl vorsätzlich übersehen. - Und die anderen werden uns "was husten"- wie auch früher schon.

@Quakbüdel, 21:06 Uhr

Ich würde - und das unterscheidet uns beide - niemandem in diesem Forum unterstellen, dass er "taub und blind" wäre. Ich wähle für meine Argumentation Sachargumente und wenn ich die Umfragen betrachte, dann müssten nach Ihrer Einschätzung rd. 75% der Bevölkerung "minderbemittelt" sein. Das erinnert dann ein wenig an den Geisterfahrer, der sind wundert, dass der Gegenverkehr so vehement zugenommen hat. Kurzum: Ich respektiere jede Meinung in diesem Forum, denke aber, dass bei all der - häufig oberflächlichen und hetzerischen Kritik, insbesondere in Sachen Corona-Krisenmanagement, auch eine deutliche Gegenposition zum Regierungsbashing angezeigt ist.

Was ist das hier für ein

Was ist das hier für ein Gejammere auf hohem Niveau von vielen Foristen. Die Bundesregierung hat doch in den letzten Jahren alles richtig gemacht. Warum wohl geht es den Menschen besser als in der Vergangenheit ? Bezeichnend ist ja, dass die Meckerer keinerlei Alternativvorschläge vorweisen können.

@Pilepale, 21:14 Uhr

Sorry, ich weiß nicht, wo Sie Ihr Dasein fristen, ich selbst lebe in Deutschland und damit in keinem "maroden" Land, Ich finde, Sie sollte auch etwas respektvoller mit der Meinung anderer umgehen. Es gibt keine "dämliche" Vergleiche, möglicherweise aber Dämliche, die keine Vergleiche ziehen...

@ DerGeistdesWandels um 21:15

"lesen Sie bitte den o.g. Link/Interview durch. Vergleichen Sie zudem die Staatsschuld Japans mit der BRD bemessen am BIP. Japan ist nicht Pleite! Der Staat kann sich durch Inflation, höhere Steuern oder mit einer Währungsreform entschulden etc."

Wenn das alles so einfach wäre, hätte Japan als Staat sich schon längst entschuldet. Außerdem schreiben Sie das mal eben so einfach dahin, Inflation, höhere Steuern und Währungsreformen. Sie sollten sich mal informieren, welche gesellschaftlichen Folgen dieser leider notwendige Aderlas nach sich zieht und wie lange dieser brutale Weg dauert.

"In diesem Fall private Vorsorge nötig: Sachwerte, Aktien, Immobilie. Deutschland ist weit davon entfernt, Zins und Tilgung nicht zurückbezahlen zu können."

Der Staat BRD könnte morgen die Schulden zurückzahlen. Komplett! Es müssten nur die Vermögen der reichsten Deutschen konfisziert werden um wieder bei Null zu beginnen. Welche einflussreiche politische Kraft möchte das denn in BRD?

Agenda 2030

Zur Bewältigung der Staatsschulden wird sich die Union schon eine Agenda 2030 einfallen lassen, und selbst wenn die SPD bis dahin in der Opposition sitzt, wird sie zustimmen.
Wetten?

@Quakbüttel, 21:17 Uhr

Sie haben recht, aber meine Aussage, dass über 80% der Bundesbürger für eine Aufnahme der Flüchtlinge plädieren, war absolut korrekt. Über die Modalitäten der Aufnahme habe ich mich nicht ausgelassen. Wenn ich mich aber nicht ganz irre, waren trotzdem auch noch über 50% der Bürger dafür, die Flüchtlinge ggf. ohne Beteiligung anderer europäischer Länder aufzunehmen. Ich sage dies mit allem Vorbehalt, möglicherweise irre ich mich in diesem Punkt. "Husten" sollte man in diesen Tagen vielleicht besser sein lassen.

@ frosthorn um 21:16

"Nein, da haben SIE etwas gründlich missverstanden. Die Wertsteigerung eines Münchner Reihenhauses wird keineswegs als Zuwachs an Nettovermögen gerechnet, und ergo geht es bei der von mir genannten Zahl nicht um solche Gewinne. "Netto-Vermögens-Zuwachs" ist Geld, das jemand einnimmt, z.B. durch Überschüsse eines ihm gehörenden Unternehmens, und das er nicht wieder ausgibt in Form von Investitionen oder Zahlung an seine Mitarbeiter, sondern einfach für sich behält und (vielleicht) privat verkonsumiert oder eben vererbt. Die seriöse Bundesbank macht genau das zur Grundlage ihrer Zahlen."

Na wenn diejenigen die Überschüsse eingefahren haben, diese nicht zurück in den markt geben, gäbe es da eine Möglichkeit. Die Steuern für solche elitären "Überschüssler" immens zu erhöhen. Ich denke nicht, dass Ihre vermutete präferierte Partei an die Elitäre Wahlklientel rangehen wird. Des Weiteren wird gerade mit Helikoptergeld (für die Eliten) nur so um sich geschmissen.

Weltmarktführer, Hidden Champion

Liest sich gut, wenn es so in den Raum gestellt wird.
Eine bereinigte Liste, die vollständige Liste "Wirtschaftswoche, 19.November 2018" zeigt etwas anderes.
Viele der Branchenführer produzieren weitestgehend nicht mehr in Deutschland. In der Liste findet man halt u.a. Adidas, Allianzversicherung, BASF und so weiter. Die Liste wurde erstellt nach dem weltweiten Umsatz.
Macht man sich die Mühe und recherchiert, wer wo produziert sieht es ganz anders aus.
Da bleiben nur noch wenige mit kleinen Umsatz und da meist hochspezialisiert und technologisiert so das sie nicht die Mehrzahl von Arbeitsplätzen bieten
Viel entscheidender das der Anteil des produzierenden Gewerbe, die eigentlichen Schöpfer eines Neuwertes, beim erwirtschafteten BIP von 24%auf 21% abgesunken ist.
Die drei Prozent Verlust GI bgen in den Dienstleistungsbereich über. Was für die wirtschaftliche Zukunft nicht so rosig ist.

@ Faktenfinder

Die EZB hat in den letzten Jahren über 2 Billionen Euro auf die Finanzmärkte geworfen, um die Inflation anzutreiben.
Völlig nutzlos.
Warum bezahlt die EZB mit derart generiertem Geld nun nicht die Rettungsmaßnahmen der einzelnen EU - Staaten?
Dann müßte kein Land Schulden aufnehmen, da dieses Geld eben nicht erst erwirtschaftet werden muss.
Und der Steigerung der Inflation könnte das viel eher helfen, als EZB - Geld, dass sich die kriminelle Finanzindustrie in die eigenen Taschen steckt.
Findet doch mal bitte die Fakten.

@ 21:16 von Opa Klaus

Sie haben recht, es geht hier nicht um Scheuer. Ich hab ihn nur angeführt, weil mir jemand Kritik an Altmaier präsentierte, um den es hier auch nicht geht - aber beide sind eher Komplettausfälle. Was Scholz angeht, bin ich weiß Gott kein Fan von ihm, aber er erkennt, das außergewöhnliche Situationen eben auch die Abkehr von politischen Linien und Konzepten erfordern - und zumindest das packt er an. Geld in die Hand nehmen, um Konjunktur und notwendigen Wandel zu stützen, und zwar genau für die Menschen, die in Bereichen arbeiten, die einerseits besonders durch Corona getroffen sind und andererseits in den Bereichen arbeiten, die vor der Corona-Krise zu behäbig den Strukturwandel verschleppt oder verschlafen haben.

Zu 21:01 von nepal82 ✎ Nichts wurde verschwendet!

Mal ehrlich, haben sie wirklich darunter leiden müssen, dass damals 450Mrd. € an die Banken verschwendet wurden?!
"Hier kommen die seriösesten Banken in Schwierigkeiten. "
...und bitte, ein Beispiel für eine seriöse Bank!

Auf Polemik sollte man nicht antworten. Nur zur Klarstellung, es wurden keine 450 Mrd.€ an Banken verschwendet!
Ende 2019 gab es 1717 selbständige Kreditinstitute im Sinne des KWG in Deutschland.

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Banken, von den Genossenschaftsbanken (Volksbanken-Raiffeisenbanken) über die Sparkassen, Privat- und Aktienbanken bis zu Spezialbanken. Es gibt ebenso unterschiedliche Kunden, vom anspruchsvollen Großkonzern bis zum kleinen Ratenkreditkunden. Kunden mit guter Bonität und das Gegenteil.
Das Forum ist keine Werbeplattform. Fragen Sie die Verbraucherzentralen, Stiftung Warentest etc..
Dort gibt es Testberichte und Information über faire Banken für Kreditkunden, Sparer, Depotkunden etc..

Ja wofür denn ???

Bei aller Lieber,aber was ist das für ein Journalismus ?

Also es gibt eine Neuverschuldung.
Aber wofür ?
Die Leute wollen doch Wissen wo das Gelkd hingeht !!

Ich halte zb. gar nichts davon,vom Staat ruinierte Unternehmen künstlich am Leben zu halten.

Ich bin selbst schon einmal vom Staat ruiniert worden.
Dann muss man eben was anderes machen.

Ich will Wissen wo das Geld hingehen soll.
Allgemeinplätze ohne Fakten sind nur Geschwätz !

@ Adeo60 um 21:25

"Sorry, ich weiß nicht, wo Sie Ihr Dasein fristen, ich selbst lebe in Deutschland und damit in keinem "maroden" Land, Ich finde, Sie sollte auch etwas respektvoller mit der Meinung anderer umgehen. Es gibt keine "dämliche" Vergleiche, möglicherweise aber Dämliche, die keine Vergleiche ziehen..."

Ich bin bekennend dähmlich! Ich schreieb es sogar mit h. Denn ich lebe in dem selben Land wie Sie aber offensichtlich nicht in dem gleichen.

Hier nur eine tolle Auswahl von Sanierungsmöglichkeiten die die Regierungen (Plural) leider nicht angegangen sind.
Hier eine kleine Auswahl an Sanierungsstaus in dem Land in dem ich lebe.
Deutschland verspielt seine Zukunftsfähigkeit, warnen BDI und DGB
https://tinyurl.com/y6r6k364
Schulen Sanierungsstau
https://tinyurl.com/y65rxu5v
Zustand der Brücken
https://tinyurl.com/ydg6v4cf

Die Straßen in meinem Land sind marode. Es gibt immer noch kein flächendeckendes 3G Netz (von 4G rede ich ersst gar nicht).

Wenn ich mehr Zeit hätte wäre die Liste länger.

Finanztransaktionssteuer jetzt!

Wenn Herr Scholz in den letzten Jahren für eine Finanztransaktionssteuer gesorgt hätte, die er bisher nur vehement verhindert hat, hätte kein europäisches Land irgendwelche Geldsorgen.
Pro Tag werden auf den internationalen Finanzmärkten 4 Billionen Dollar umgesetzt.
Eine Steuer darauf, in Höhe von 2 oder 3 %, die keinem Finanzjongleur wehtäte, könnte jedes Land auf Jahrzehnte bis Ewigkeiten von jeglichen Finanzproblemen befreien und sämtliche sozialen Notwendigkeiten könnten damit bezahlt werden. Erst recht, wenn die ganze Welt dann an der Klimaverbesserung arbeiten könnte und endlich zahlreiche unnötige Arbeitsplätze wegfallen werden.

Überall auf der Welt.

@Werner40

Richtig gemacht haben die sicherlich vieles, aber was ist für Sie Vergangenheit? Zu DMark Zeiten gings mir entschieden besser.

/// Am 18. September 2020 um

///
Am 18. September 2020 um 21:37 von nie wieder spd
@ Faktenfinder

Die EZB hat in den letzten Jahren über 2 Billionen Euro auf die Finanzmärkte geworfen, um die Inflation anzutreiben.
Völlig nutzlos.
Warum bezahlt die EZB mit derart generiertem Geld nun nicht die Rettungsmaßnahmen der einzelnen EU - Staaten?
Dann müßte kein Land Schulden aufnehmen, da dieses Geld eben nicht erst erwirtschaftet werden muss.
Und der Steigerung der Inflation könnte das viel eher helfen, als EZB - Geld, dass sich die kriminelle Finanzindustrie in die eigenen Taschen steckt.
Findet doch mal bitte die Fakten.///
.
Wenn man wenig Ahnung von Finanzpolitik hat, kann es sinnvoll sein, besser nicht zu kommentieren.

21:47 von nie wieder spd

ganz offenbar wissen sie hier nicht ansatzweise, wovon sie reden. 2% finanztransaktionssteuer?

18. September 2020 um 18:46 von frosthorn

<< mein Dach hat ein Loch

da regnet es herein. Ich könnte es für 2000 Euro reparieren lassen. Dazu müsste ich aber einen Kredit aufnehmen. Den müssten meine Kinder zurück bezahlen. Das wäre unverantwortlich.
Also ganz logisch, dass ich das Loch lasse, wie es ist, einen Eimer drunter stelle, und in fünfzig Jahren haben meine Kinder, wenn ich sterbe, zwar kein Haus mehr, aber sie müssen 2000 Euro weniger an Schulden zurück zahlen. Das nenne ich verantwortliches Handeln, liebe "ich-muss-das-bezahlen"-Schreiber (der Ausdruck gefällt mir. Die "unsere-Kinder-werden-das-niemals-bezahlen-können"-Schreiber fände ich noch treffender). <<
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Also ich würde es provisorisch selbst reparieren, mir einen Zusatzjob suchen und solange sparen bis ich das Geld für eine bessere Reparatur zusammen hätte.

@Pilepale, 21:44 Uhr

Entschuldigen Sie bitte das Wortspiel - ich wollte Sie damit nicht beleidigen. Sehen Sie es mir bitte auch nach, dass ich Ihre Links zu später Stunde nicht mehr lesen möchte. Sie haben Recht: Es gibt Probleme mit sanierungsbedürftigen Brücken, ja auch mit Schulen. Es gibt deutliche Defizite in der Digitalisierung und manches mehr. Aber wir leben - und dies war meine Kritik an Ihrem Kommentar - in keinem "maroden Land". Diese Bewertung kann ich so nicht stehen lassen. Das hat auch nichts mit der Regierungsarbeit zu tun, sondern schlicht und einfach damit, dass ich in sehr vielen Ländern und Erdteilen unterwegs war und Ihre Einschätzung in keinster Weise teilen kann.

"Verantwortungsvolle Haushaltspolitik" heißt die Voraussetzungen

für die Sicherung der Existenzgrundlage aller zu gewährleisten bzw.. zu erhalten. In einer Globalisierung und vollständig Interdependenzen heißt das logischerweise: die der „lokalen“ wie der Weltbevölkerung.

Gäbe es eine klare Grundlage - einen demokratisch bestimmten Bewertungsmaßstab, der alle zur Gewährleistung der Verfügbarkeit der Abdeckung der Existenzgrundlage aller Menschen heute und in Zukunft essentiellen Naturressourcen, würde sich - in Kombination mit vollständiger Transparenz über alle Transaktionen auf den lokalen wie globalen Märkten - ganz von selbst der tatsächliche, die individuelle bzw. persönliche Bewertung eines Wirtschaftsguts (also einer Ware oder Leistung) durch sämtliche(!) Markteilnehmer entsprechende, also die Realität abbildende wirkliche Marktpreis „herauskristallisieren“.

Und Schulden, „Versprechungen“ und vor allem Streitereien über Geld gehörten endgültig der Vergangenheit an. Denn schließlich kann nur mit dem gearbeitet werden, was tatsächlich da ist.

Zu 21:16 von frosthorn ✎"Nettovermögen"

Nonsens, selbstverständlich gehört der Wert von Grundbesitz, im verwendeten Beispiel des Reihenhauses, zur Berechnung des Nettovermögens.

Vielleicht hilft Ihnen die "Schematische Übersicht der Vermögensbilanz eines Haushalts" aus der Quelle der Bundesbank siehe Link Seite 15.

Das Nettovermögen ergibt sich aus Sachvermögen (z.B. Grundbesitz) + Finanzvermögen (z.B. Kontenguthaben)
abzüglich Verbindlichkeiten (Kredite ..)

https://www.bundesbank.de/resource/blob/
794130/d523cb34074622e1b4cfa729f12a1276/mL/2019-04-vermoegensbefragung-data.pdf

@andererseits

ich habe jetzt nochmal Ihre Kommentare gelesen, wo Sie über Investitionen oder Zukunftsausrichtung gelesen, weil ich Ihnen nicht Unrecht teil wollte- nichts. Kurzarbeitergeld für eine kurze Zeit-aber das ist Konsumausgaben. Der Rest ist Löcherstopfen durch weggebrochene Steuern. Da wird kein Wachstum entstehen nur höhere Schulden wobei ein Teil Sinn machen kann aber bei 1000 Zeichen...

Zu 21:54 von Wilhelm Schwebe ✎ Ja, unglaublich,

was da so an Fake verbreitet wird.
"ganz offenbar wissen sie hier nicht ansatzweise, wovon sie reden. 2% finanztransaktionssteuer?"

Zur Erinnerung
Es trifft die Falschen:
https://boerse.ard.de/anlagestrategie/steuern/
banker-warnen-vor-neuer-deutscher-aktiensteuer100.html

Es gab da in diesem Zusammenhang auch einen Petitions-Brief an den Finanzminister:

https://www.dsw-info.de/fileadmin/Redaktion/Dokumente/PDF/
Anlegerschutz/DSW-Musterbrief_an_Olaf_Scholz.docx

@Charlys Vater 21:41

"Also es gibt eine Neuverschuldung.
Aber wofür ?
Die Leute wollen doch Wissen wo das Gelkd hingeht !!

... Es geht dahin wo es benötigt wird um den Wohlstand der Bevölkerung aufrecht zu erhalten. Infrastruktur, Kurzarbeitergeld etc pp...

" Ich halte zb. gar nichts davon,vom Staat ruinierte Unternehmen künstlich am Leben zu halten."

Welche Unternehmen hat der Staat ruiniert?

"Ich bin selbst schon einmal vom Staat ruiniert worden.
Dann muss man eben was anderes machen."

Der Staat hat Sie ruiniert? Dagegen kann man klagen! Und was wollen Sie anderes machen?

"ich will Wissen wo das Geld hingehen soll.
Allgemeinplätze ohne Fakten sind nur Geschwätz"

Darüber können Sie sich informieren. Es gibt Dokumente auch im Internet über Haushaltspläne des Bundes. Klicken Sie die Seiten des Finanzministeriums an

@Nettie (Korrektur 1. Absatz des Kommentars von 22:31)

"Verantwortungsvolle Haushaltspolitik" heißt, die Voraussetzungen für die Sicherung der Existenzgrundlage aller zu gewährleisten bzw. zu erhalten. In einer
>> globalisierten und vollständig interdependenten Welt <<
heißt das logischerweise: ...
(Sorry. Bei diesen „Autovervollständigungsprogrammen“ muss man echt schwer aufpassen)

Hätte nicht....

Hätte nicht unsere Regierung vollmundig den Löwenanteil der EU-Gelder zugesagt wovon 500 Milliarden sogar verschenkt werden sollen, würden wir über diese Neuverschuldung nicht zu diskutieren brauchen. Echt Wahnsinn wie auf einmal unsere Regierung mit Milliarden rumschneisst.

@ um 21:54 von Wilhelm Schwebe

Sorry, ich vergaß: Nur auf den Hochfrequenzhandel.
Und nicht für Kleinaktionäre wie Sie oder mich.
Wahrscheinlich bräuchten es keine Prozente sein. Bei solchen Summen reichen vielleicht schon Promille.

@ Adeo60 um 22:26

Sie können mich ruhig härter rannehmen in Ihren Kommentaren. Das einzige worum ich Sie und alle anderen Bitte ist eine substantzielle Kritik. Oder Verbesserungsvorschläge.

Wer soll diesen ganzen Sanierungsstau wie bezahlen? Durch sog. PPP Verträge die die Komunen schröpfen? Oder durch Provatisierungen des Bürgereigentums? Die Autobahnen die nach so manchem insbesonderer Ihrer präferierten Partei privatisiert werden sollen, haben die Bürger schon x Mal bezahlt. Des Weiteren geht es ja nicht nur um fehlende Sachwerte.
Es fehlen hervorragend ausgebildete Mitarbeiter im öffentlichen Dienst an fasr jeder Stelle. In Kommunen, Ländern und auf Bundesebene, um überhaupt elementare Aufgaben zeitnah abzuarbeiten. Und ja, auch diese wollen sehr gut bezahlt werden, genauso wie die Arbeiterschaft die bisher kaum den Gehalts/Lohnausgleich erhielt der ihnen zustehet. Was der eigentliche "Standortvorteil" vom BRD ist.

Wir leben offensichtlich im selben Deutschland, aber nicht im gleichem. Leider!

Nachtrag zu Charlys Vater

Dieses Forum und auch die Meldungen der TS sind Informationsmedien, welche den Bürgern dieses Landes aktuelle Meldungen nahebringen und auch die tolle Möglichkeit einräumen darüber zu diskutieren. Es ist nicht die Aufgabe der Medien, Menschen welche auf dem Sofa sitzen und den Sixpack öffnen, auch noch mit allen Hintergrundinformation zu füttern und die Gesetzrsentwürfe der Ministerien per PDF ins Haus zu schicken. Wer Informationen haben möchte, welche tiefer greifen, muss die Bierbüchse halt mal auf die Seite stellen.

@ um 21:51 von Werner40

Wenn Sie mehr Ahnung haben, können Sie uns ja einen besseren Vorschlag ausdenken.
Grundsätzlicher Ausgangspunkt ist die Umverteilung von oben nach unten.
Ich bin gespannt.

/// Am 18. September 2020 um

///
Am 18. September 2020 um 22:59 von eine_anmerkung
Hätte nicht....

Hätte nicht unsere Regierung vollmundig den Löwenanteil der EU-Gelder zugesagt wovon 500 Milliarden sogar verschenkt werden sollen, würden wir über diese Neuverschuldung nicht zu diskutieren brauchen. Echt Wahnsinn wie auf einmal unsere Regierung mit Milliarden rumschneisst.///
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Die Regierung " schmeisst nicht mit Milliarden herum ", sondern sie handelt vorausschauend und verantwortungsvoll, um den allgemeinen Wohlstand in Deutschland zu erhalten und auszubauen und gleichzeitig die EU Integration weiter voranzubringen.

@einr_anmerkung, 22:59- Investition in die Zukunft

Die 500 Mrd. EUR sind doch kein "Geschenk"! Die Exportnation Deutschland hat ein großes Interesse daran, dass der europäische Markt wieder funktioniert. Nur so kann der Wohlstand und können viele Arbeitsplätze in unserem Land gesichert werden. Entgegen Ihrer Darstellung wird von der Bundesregierung also nicht mit Geld "herumgeschmissen", sondern sinnvoll investiert.

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