Ihre Meinung zu: Grenzen von Belarus sind weiterhin offen

18. September 2020 - 11:00 Uhr

Laut dem belarusischen Staatschef Lukaschenko sollten die Grenzen zu Polen und Litauen geschlossen werden. Doch Grenzschützer beider Länder berichten, der Verkehr laufe bislang ganz normal weiter.

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Kommentare

Der Anfang vom Ende eines Despoten

Herr Lukaschenko tut genau das, was die meisten Despoten tun, wenn ihnen die Zügel entgleiten: Er schlägt wild um sich und schafft ganz nebenbei eine perfekte Märtyrerin namens Kolesnikowa. Und er blendet aus, dass die Leute, die gegen ihn auf die Straße gehen, sehr genau wissen, warum sie das tun und dass bei denen die Geschichte der angeblich vom Westen gesteuerten Unruhen ganz gewiss nicht verfängt. Wie will er das Land gegen die Bevölkerung weiter regieren? Er steckt in einer Sackgasse und wird immer mehr zum Problemfall für die eigenen Gefolgsleute. Und auch für Vladimir Putin.

Kontrollverlust?

Es wirkt ein wenig, als hätte Lukaschenko die Kontrolle verloren. Es wäre sehr zu begrüßen, wenn seine Amtszeit friedlich zu Ende geht.

Druck ...

... erzeugt Gegendruck. So lange, bis das schwächste Teil nachgibt.

Die Opposition wird stärker, der Druck auf das Regime steigt. Man kann nur hoffen, dass der unvermeidliche Rücktritt Lukaschenkos möglichst unblutig erfolgt.

Grenzen von Belarus sind weiter offen....

Sind sie denn nun offen oder nicht ?
Und warum sollten sie geschlossen werden ? Vielleicht als Reaktion auf die die Resolution des EU-Parlament gestern ? Das hatte ein bisschen den Beigeschmack "wir wollen
da hin oder dort bestimmen".

Zum Thema Reisefreiheit ist noch darauf hinzuweisen,daß an der Grenze Belarus-Ukraine etwa 1000 chassidische Juden im Niemandsland festsitzen.Sie wollten zu einem jüdischen Feiertag in die Ukraine reisen,werden aber von dieser nicht ins Land gelassen.

Das war ja von Anfang an die Frage

...ob die Leute auf ihn hören. Dazu gehören auch Angehörige des Militärs, der Polizei und des Grenzschutzes.

Kennen wir das..

letzte Aufbäumen eines machtbesessenen Politikers wie Lukaschenko nicht schon von
anderen Osteuropäischen Staaten?
In Polen war es Jaruzelski und in Rumänien
Ceausescu. Jaruzelski ist nach Russland geflohen und Ceausescu wurde erschossen.
Lukaschenko macht die selben Fehler wie die beiden Vorgenannten und das Volk wird
auch diesmal seinen Diktator in die Wüste schicken. Mit roher Gewalt gegen das Volk hat man auf lange Sicht noch nie die Macht
erhalten können. Wie unrühmlich wird Lukaschenko die Bühne verlassen?

Blitzkrieg durch Polen und Litauen?

Wie getrieben und verlogen muss jemand sein, um darauf zu kommen? Ganz sicher nicht würden zwei EU-Staaten so was planen.

Schade für die Belarusen, aber sie müssen dem Text der Internationale folgen: "Uns aus dem Elend zu erlösen, können wir nur selber tun."

Grenzen noch offen? Ja klar

Grenzen noch offen? Ja klar könnten ja noch ein paar Euros oder Dollars kommen und anderes “beschafftes“ Warengut.

Ermutigendes Zeichen

„Laut dem belarusischen Staatschef Lukaschenko sollten die Grenzen zu Polen und Litauen geschlossen worden. Doch Grenzschützer beider Länder berichten, der Verkehr laufe bislang ganz normal weiter“

Na Gott sei Dank. Hoffentlich bleibt das auch so. Solange die Mehrheit der belorussischen Bürger offene Grenzen will, sollten die auch offen bleiben „können“.

meiner Meinung nach...

löst alleine eine Ankündigung schon genug aus!
Litauen und Polen stehen dann ziemlich betroffen da!
Die Bürger sowieso!
Aber der dauerhafte Druck gegen Lukaschenko wird auch weitergehen denke ich!
Nicht nur mit tausenden in Belarus auch durch die EU!
Ob das allerdings die Aufgabe der EU ist werte ich als fraglich!
Und auch die Aussage von Frau Marin über Menschenrechtsverletzungen in Belarus und deren Beendigung ist richtig!
Jedoch der Versuch, wie die EU eine unformierte Opposition in einem Krisenland an die Macht zu verhelfen ist auch falsch! Das Problem ist nur in Weißrussland zu lösen und auch nur durch Weißrussen!
Und auch das wird kommen, ob im Sinne der EU, USA, Deutschland etc. ist allerdings fraglich!
Das Beispiel Ukraine ist allen wohl bewusst!

Lukaschenko

Lukaschenko hat sicherlich nichts begriffen und ich hoffe, dass er verschwindet. Aber das ist in der Tat eine innere Angelegenheit der Weißrussen und das sich sogar die UN einmischt, ist nicht gut für die Demokratiezukunft in vielen Diktaturen. Wir liefern die schwersten Waffen an brutale Diktaturen, wenn es uns gefällt. Wir haben keine Maßstäbe und wer sich heute für ein politisches System entscheidet, sieht das natürlich. Ich denke, manch Diktator wird dadurch noch brutaler

Nach Lektüre des Artikels...

...hat man eher den Eindruck, als sähe der belarusische Staatschef langsam die Felle davonschwimmen.

Da lässt er einerseits Frauen aus der Demo heraus verhaften und lädt fast gleichzeitig andere als Zuhörerinnen und Applaudierer zu einer ziemlich substanzlosen Rede ein (oder vor?).

Und gestern verkündet er, die Grenzen zu Polen und Litauen zu schließen, was seinem Land vermutlich mehr schaden als nutzen würden - und lässt sie folgerichtig geöffnet.

Das alles wirkt eher leicht verzweifelt als selbstbewusst.

Eine demokratisch

Eine demokratisch legitimierte Regierung sollte in der Lage sein, friedliche Demonstrationen von Andersdenkenden zu ertragen. Staatliche Angriffe auf friedliche Demonstranten zeigen, dass der Regierung Legitimation und Argumente fehlen. Wie eine friedliche Revolution gelingen kann, hat man in der DDR vor über 30 Jahren gesehen, es müssen nur genug Menschen auf die Straßen gehen. Man kann 1000 Menschen einsperren, vielleicht auch 10000, aber nicht die Hälfte des Volkes.

Hauptsache auf den Putz hauen

was soll´s
dessen Tage auf dem politischen Parkett sind ohnehin gezählt
wenn die Menschen so weiterdemonstrieren

Einfach abwarten

was passiert, ich auch im ersten Artikel hatte ich es nicht so aufgefasst, das Er es sofort machen wollte.
Braucht ja sicher Vorbereitung, Grenze zu, bedeute ja auch Warenverkehr und alles andere.
Da die Opposition sich ja schon in der EU befindet, und auch dort Reden hält, wird es schwierig zu sagen, wie das ausgeht.
Es ist und bleibt alles etwas verworren.

@schmokie - Es gibt keine Erlösung.

12:51 von schmokie:
"Schade für die Belarusen, aber sie müssen dem Text der Internationale folgen: 'Uns aus dem Elend zu erlösen, können wir nur selber tun.'"

Das ist nicht schade, sondern ein Glücksfall. Denn alle "Erlösungen" der letzten Jahrzehnte brachten den Menschen Krieg und Elend statt der stets vorgeschobenen Demokratie.

Alle anderen Staaten sollen sich zurückhalten und nicht versuchen, die Proteste in Weißrussland für ihre Zwecke zu missbrauchen.

@ pfitch, um 13:26

Was ist für Sie “eine uniformierte Opposition“?

Sollte eine Opposition, vor allem wie in diesem Fall, nicht besonders einig und geschlossen auftreten (wenn Sie das mit “uniformiert“ meinen)?

Schade,

daß es keine EU-Außenpolitik gegenüber RUS gibt, die ihren Namen verdient. Über RUS würde hier der Weg zu Lukashenko führen.
ABER ich bin inzwischen der Meinung, daß man diese ganzen Diktatoren einfach nur wegkaufen sollte. Kurze Analyse, was so jemanden bewegt, um jeden Preis an der Macht zu bleiben. Die häufigsten Gründe sind wahrscheinlich, weiter viel Geld abschöpfen zu wollen und Angst vor Strafverfolgung. Dann: 1 Mia. als Handgeld, und keine Strafverfolgung anbieten. Nach friedlichem Übergang, wenn alles abgewickelt ist, bekommt der Diktator sein Geld und geht in den wohlverdienten Ruhestand auf einer einsamen Insel (Helena?). Dort lebt er ruhig und ohne IN bis ans Ende seiner Tage. Es sind ja eigentlich immer "ERs", außer damals in Pakistan.

Keine Befehlsgewalt mehr?

Die Anweisungen Lukaschenkos werden offensichtlich nicht ausgeführt. Der Einmarsch russischer Truppen ist nach meiner Meinung nur noch eine Frage der Zeit. Putin wird niemals ein freies Belarus zulassen. Bald werden wir in Minsk russische Panzer rollen sehen.

13:26 von Pepe54

Lukaschenko hat sicherlich nichts begriffen
.
kein Machtbessener wird es je begreifen
ob so ein "Diktator" oder ein demokratisch gewählter
alle glauben ohne sie geht es nicht !

@12:51 von schmokie

Natürlich würden EU-Staaten andere Länder militärisch angreifen. Ich denke an Kosovo. Dort begann der Krieg ohne UN-Mandat. Da saß ein Grüner Joschka Fischer als Außenminister in der Regierung von Gerhard Schröter.

12:41 von Bernd Kevesligeti

«Grenzen von Belarus sind weiter offen …
Sind sie denn nun offen oder nicht ?»

Grenzschutzbehörden in Polen und Litauen sagen offensichtlich, die Grenzen seien weiterhin offen.

«Und warum sollten sie geschlossen werden ?»

Weil Herr Lukaschenko sie wohl schließen wollte.
Ob, und wenn ja, wann er dies evtl. veranlasst
Muss man den Herrn wohl selbst fragen. Auch nach dem: "Warum".

«Vielleicht als Reaktion auf die die Resolution des EU-Parlament gestern ? Das hatte ein bisschen den Beigeschmack "wir wollen da hin oder dort bestimmen".»

Wer weiß schon, welche Art von "vielleicht" die Entscheidungen von Lukaschenko leitet. 25 Jahre lang hat es ja "recht angenehm" für ihn geklappt, wie er Belarus despotierte. Dies ist nun anders seit der letzten Wahl. Eine nicht länger zu ignorierene Zahl Menschen in Belarus will Despotismus nicht länger akzeptieren.

A.L. kann ja Neuwahlen ansetzten.
Ohne vorher die Gegenkandidaten einzuknasten.
Erhält er wieder 80%. Bleibt die EU zuhause.

von schabernack 13:55

Na,so ganz gehen Sie ja nicht auf den Kommentar ein:Was ist mit dem Beigeschmack der Resolution des EU-Parlaments ?
Und jemand der für Reisefreiheit ist,den müßte eigentlich stören,daß im Grenzgebiet Belarus-Ukraine 1000 Menschen(Chassiden) festsitzen,weil ihnen die Einreise in die Ukraine versagt bleibt.

Jetzt gibts ne Diktatur

Ob Lukaschenko jetzt wirklich die totalitäre Diktatur etabliert, nur um seine Macht mit Gewalt zu sichern? Die Grenzen werden geschlossen. Nur die Grenzen zum großen Bruderstaat bieben vermutlich offen.

@Heißer Schnee. 13:44

"Die Anweisungen Lukaschenkos werden offensichtlich nicht ausgeführt. Der Einmarsch russischer Truppen ist nach meiner Meinung nur noch eine Frage der Zeit. Putin wird niemals ein freies Belarus zulassen. Bald werden wir in Minsk russische Panzer rollen sehen."

Denken Sie allen Ernstes, Putin möchte Belarus annektieren? Mit Verlaub, das halte ich dann doch etwas weit hergeholt. Und um die Demonstrationen gewaltsam auflösen zu können, hat Lukaschenko bestimmt genügend Wasserwerfer und Einsatzkräfte. Putin hat Lukaschenka anlässlich des Treffens letzten Montag lediglich Finanzhilfen in Aussicht gestellt. Und er weiß sehr wohl warum nicht mehr...

Belarus !

Hoffentlich hören immer weniger auf diesen brutalen Despoten und schwenken zur Opposition um und unterstützen diese. Auch sollten immer mehr Polizisten ihren Dienst verweigern, dann hat er nur noch seine OMON- Truppe.
Oder er geht endlich von sich aus, und macht diesem unrühmlichen Spiel ein Ende. Der EUGH sollte sich mit seinen Verbrechen gegen friedliche Demonstranten befassen und ihn schnellstens verurteilen. Und dann ab in die Wüste Gobi, da kann er dann Schafe ärgern !

Die Unterdrückung der Bevölkerung

@ Bernd Kevesligeti:
Sind sie denn nun offen oder nicht ?
Und warum sollten sie geschlossen werden ?

Das Lukaschenko doch angekündigt. Ich vermute, das ist einfach nur eine Repression der Bevölkerung.

Kein Visum, keine Einreise

@ Bernd Kevesligeti:
... daß an der Grenze Belarus-Ukraine etwa 1000 chassidische Juden im Niemandsland festsitzen.

Sie befinden sich auf belarusischem Gebiet, ein Niemandsland in dem Sinne gibt es nicht. Und sie besitzen kein gültiges Einreisevisum. Und daher können sie leider nicht einreisen. Schade.

Bitte nichts Hineininterpretieren

@Nachfragerin 13:33
»Denn alle "Erlösungen" der letzten Jahrzehnte brachten den Menschen Krieg und Elend statt der stets vorgeschobenen Demokratie. Alle anderen Staaten sollen sich zurückhalten und nicht versuchen, die Proteste in Weißrussland für ihre Zwecke zu missbrauchen.«
Genau diese Zurückhaltung besteht doch. Es ist Lukaschenkas Erfindung, dass Polen und Litauen einen Blitzkrieg planen. Belarus muss es aus eigener Kraft schaffen. Ja, leider.

@NeNeNe 13:48
»Natürlich würden EU-Staaten andere Länder militärisch angreifen. Ich denke an Kosovo.«
Stimmt nicht ganz.
Richtig: verwerflicherweise ohne UN-Mandat.
Beachten: nachdem alle UNO-Bemühungen fruchtlos geblieben waren und Serbien Massaker im Kosovo verübt hatte; Völkerrecht wurde gegen Menschenrechtsverletzung abgewogen.
Falsch: nicht EU-Staaten, sondern die NATO unter US-Führung.
Und: die NATO führte nicht Krieg gegen den Kosovo, sondern an der Seite der überforderten kosovarischen Armee.
Ihr Vergleich hinkt also mächtig.

von ene mene muh 15:26

Das hört sich sehr lapidar an.Eben keine Reisefreiheit.

15:18, Bernd Kevesligeti

>>Und jemand der für Reisefreiheit ist,den müßte eigentlich stören,daß im Grenzgebiet Belarus-Ukraine 1000 Menschen(Chassiden) festsitzen,weil ihnen die Einreise in die Ukraine versagt bleibt.<<

Wegen der Coronapandemie gibt es seit dem 28.8. ein generelles Einreiseverbot in die Ukraine für ausländische Staatsangehörige, welches bis zum 28.9. gilt. Das kann gut finden oder nicht, es taugt aber nicht für antiukrainische Propaganda. Denn es hat absolut nichts damit zu tun, daß es sich um Juden handelt. Niemand kommt momentan in die Ukraine.

Wenn Lukaschenko nicht an

Wenn Lukaschenko nicht an Realitätsverlust leidet, dann sollte er jetzt schleunigst in's russische Exil verschwinden. Er sollte aus den Beispielen des Übergangs von Diktatur zu Demokratie aus Ländern wie Polen oder Rumänien gelernt haben.

von fathaland slim 15:31

Ja,es stimmt,daß wird von den Behörden dort mit der Corona-Pandemie begründet.
Allerdings würde mancher darauf anders reagieren wenn es sich um andere Länder handelt.

Keine Reisefreiheit

@ Bernd Kevesligeti:
Das hört sich sehr lapidar an.Eben keine Reisefreiheit.

Nein, keine Reisefreiheit. Wären die Ukraine und Belarus in der EU, wäre alles unproblematisch. Von mir aus gesehen, wären mir beide Länder in der EU auch willkommen.

@Toni B.

Beweise für Wahlfälschung
Ganz objektiv und rational merke ich an:
Es haben noch keine Medien Beweise für die Wahlfäschlung vorgelegt. Auch kein Oppositionskandidat hat das getan. Auch kein Gericht. Im Prinzip niemand.
Ganz objektiv und rational merke ich an:
Herrn Lukaschenko nicht mehr als Präsidenten anzuerkennen ist Willkür.

_

Ganz objektiv merke ich an: Bei den Wahlen in Weißrussland wurden internationale neutrale Wahlbeobachter wie von der OSZE nicht zugelassen oder massiv bei ihrer Arbeit behindert. So ist es natürlich schwer bis unmöglich, Beweise für Wahlfälschung zu sammeln oder vorzulegen.
Ganz rational merke ich an: Wenn die Wahl ehrlich und ohne Fälschung durchgeführt worden wäre, hätte es keinen Grund zu den oben genannten Maßnahmen gegeben. Im Gegenteil, mit so etwas sorgt man nämlich für Negativschlagzeilen, während Transparenz Vertrauen erzeugt hätte.
Herrn Lukaschenko nicht als Wahlsieger anzuerkennen, ist also keine Willkür sondern konsequentes Handeln.

@ Werner40

Wenn Lukaschenko nicht an Realitätsverlust leidet, dann sollte er jetzt schleunigst in's russische Exil verschwinden.

Ich hoffe, dass er dort auch international angeklagt werden kann. Denn Wahlfälschung ist gegen das Völkerrecht.

15:18 von Bernd Kevesligeti / @schabernack, 13.:55

«Na, so ganz gehen Sie ja nicht auf den Kommentar ein …»

Ich gehe so auf Ihren Kommentar ein, wie ich es bei jedem Kommentar für sinnvoll erachte, auf den ich überhaupt erwidern will. Nicht immer, aber sehr häufig nutze ich dabei die 1.000 zur Verfügung stehenden Zeichen auch bis zum letzten möglichen aus. Ich schrieb Ihnen gestern schon mal, dass auch ein @schabernack aus 1.000 nicht 10.000 Zeichen machen kann.

Weit darüber hinaus bin ich nicht Ihr Persönlicher Schreibbär !
Der auf Knopfdruck genau das schreibt, was Sie geschrieben gerne läsen !

«Was ist mit dem Beigeschmack der Resolution des EU-Parlaments ?»

Beigeschmack ist wie Hauptgeschmack eine Frage des ganz persönlichen Geschmacks. Dem einen schmeckt das Eisbein, dem anderen erzeugt schon der Geruch Unwohlsein. Was soll ich zu Ihrem Geschmack denn schreiben …?

«… daß im Grenzgebiet Belarus-Ukraine 1000 Menschen (Chassiden) festsitzen.»

Weil die UKR sie nicht einreisen lässt.
Warum nicht … das weiß ich nicht.

12:41 von Bernd Kevesligeti

Tausend orthodoxe Juden sitzen an belarussisch-ukrainischer Grenze fest.
Gläubigen, die zum jüdischen Neujahr in die Ukraine pilgern wollen, wird die Einreise aufgrund der Corona-Pandemie verweigert.
https://headtopics.com/at/tausend-orthodoxe-juden-sitzen-an-belarussisch...

@NeNeNe (13:48)

@12:51 von schmokie
Natürlich würden EU-Staaten andere Länder militärisch angreifen. Ich denke an Kosovo. Dort begann der Krieg ohne UN-Mandat. Da saß ein Grüner Joschka Fischer als Außenminister in der Regierung von Gerhard Schröter.

____

Natürlich würde Russland andere Länder militärisch angreifen. Ich denke an die Ukraine. Dort begann der Krieg ohne UN-Mandat. Da saß ein Lawrow als Außenminister in der von Putins Mafia geführten Regierung. Die Pläne für die völkerrechtswidrige Annexion der Krim lagen schon seit Jahren in der Schreibtischschublade, man wartete nur auf eine passende Gelegenheit, sie umzusetzen.
Ach, was Kosovo angeht: selbstverständlich ist der völkerrechtlich ein Teil Serbiens, in dem die Serben durch massiven Zuzug aus Albanien zur Minderheit im eigenen Land wurden. Auslöser waren aber Massaker gegen die zugezogene Bevölkerung. Serbien hat also sehr ungeschickt gehandelt.

von schabernack 15:51

Gut,Sie sind kein Schreibbär.
Und der "Beigeschmack" gefällt Ihnen auch.

@ Toni B.

Ganz objektiv und rational merke ich an: Es haben noch keine Medien Beweise für die Wahlfäschlung vorgelegt. Auch kein Oppositionskandidat hat das getan. Auch kein Gericht. Im Prinzip niemand.

Da das Regime alles beherrscht und kontrolliert, also der Ankläger und der Richter ist, kann dieser Nachweis auch nicht offiziell geführt werden. Tatsache ist aber, dass unzählige Verstöße dokumentiert wurden. Es haben z.B. in einem Wahllokal sehr viele Menschen gesagt, sie haben für die Opposition gestimmt und nachher gab es in den offiziellen Zahlen viel weniger Stimmen.

Wenn Sie dem allmächtigen Regime blind glauben und weitere Beweise nicht anerkennen, ist das für das einfache Volk schon ganz schön unfair.

12:41 von Bernd Kevesligeti

Die Ukraine hat wegen der Corona Pandemie seine Grenzen für Ausländer geschlossen.
Flüchtlinge aus Belarus lässt es ins Land!

@Schabernack 15:51

Also das mit dem "Schreibbären" muss ich mir merken! Bisher kannte ich nur den "Erklärbären" :))

@nikioko 15:53

Danke, dass Sie in Sachen Kosovo noch etwas präzisiert haben.

Nur was das Beispiel Russland betrifft – Putins Reich ist kein EU-Staat und war kein EU-Staat, als es sich in der Ost-Ukraine einmischte und dann auch noch die Krim annektierte.

15:57 von Bernd Kevesligeti / @schabernack, 15:51

«Gut, Sie sind kein Schreibbär.
Und der "Beigeschmack" gefällt Ihnen auch.»

Der Schreibbär in mir gelangt immer mehr zu der Erkenntnis, dass es komplett vergeudete Schreibmühe ist, Ihnen überhaupt noch was zu schreiben. Sie verstehen es entweder eh nicht. Oder Sie wollen es gar nicht erst verstehen.

Mein Bär vermutet das zweite.
Er ist ein sehr entspannter Bär.
Aber er dampft schon, weil er genervt ist.
Dies geschieht sehr selten. Und ich höre auf meinen Bär sehr.

"Der Beigeschmack" ist Ihr Geschmack. Es ist ganz egal, wer Lukaschenko in Belarus womit kritisiert. Es ist immer Ihr Hauptgeschmack, dass dies mies, ungerechtfertigt, unlauter, und Einmischung in einer Art ist, die am Ende des Weges nach "Landnahme" strebt.

Und allen in Belarus wird es viel mieser ergehen, als es jemals zuvor in all den Jahren war, seit Belarus nach Ende der Ex-UdSSR als eigenständiger Staat existiert. Die alleretzten, die man zu ihrer Meinung dazu befragen sollte.

Ist die Bevölkerung von Belarus !

@schmokie - Der Umsturz muss vom Volk ausgehen.

15:29 von schmokie:
"Genau diese Zurückhaltung besteht doch."
> Das ist richtig. Hoffen wir, dass es dabei bleibt und nicht den Wünschen jener nachgegeben wird, die an eine kriegerische Demokratisierung glauben.

"Es ist Lukaschenkas Erfindung, dass Polen und Litauen einen Blitzkrieg planen."
> Oder das ist wieder so ein Übersetzungsfehler. Eine militärische Offensive wird sich wohl nicht mit einer geschlossenen Schranke stoppen lassen - insofern denke ich, dass Lukaschenko das Einsickern ausländischer Söldner verhindern möchte.

"Belarus muss es aus eigener Kraft schaffen. Ja, leider."
> Warum "leider"? Welche realistische(!) Alternative gibt es denn?

von schabernack 16:17

Ja,da haben Sie recht,es ist komplett vergeudete Schreibmühe von Ihrer Seite.
Außerdem wirken Sie genervt.
Und dann der Satz "allen wird es viel mieser gehen,als es jemals zuvor in all den Jahren war",wenn es nicht nach Ihren Vorstellungen läuft.

@Nachfragerin, 13.33h

Meinen Sie auch wirklich "alle" Staaten?

Nur so !

Nichteinmischung in die Angelegenheiten souveräner Staaten, auch wenn die nicht unserem Idealbild entsprechen, sowie Handel und Austausch : DAS sind die friedenstiftende Maßnahmen. US-Truppen an der EU-Ostgrenze sind das krasse Gegenteil.

@Schabernack 16:57

"Die alleretzten, die man zu ihrer Meinung dazu befragen sollte.

Ist die Bevölkerung von Belarus !"

Dem ist nichts hinzufügen. Der Erklärbär hätte es nicht besser formulieren können.

/// Am 18. September 2020 um

///
Am 18. September 2020 um 16:30 von Esche999
Nur so !

Nichteinmischung in die Angelegenheiten souveräner Staaten, auch wenn die nicht unserem Idealbild entsprechen, sowie Handel und Austausch : DAS sind die friedenstiftende Maßnahmen. US-Truppen an der EU-Ostgrenze sind das krasse Gegenteil.///
.
Warum sollte man Demokratiebewegungen in Diktaturen nicht unterstützen ? Gelten Menschenrechte für Sie nicht universell ? Frieden in einer Diktatur kann es nicht geben, denn Menschen wollen Selbstverwirklichung in Freiheit.

@Esche999, 16.30h

Welche Truppen sollten denn an der Ostgrenze der EU und somit der Nato stehen?
Falls Sie für "Keine" plädieren, müssten sich auch die Russen und andere zurückziehen.

16:27 von Bernd Kevesligeti / @schabernack, 16:27

«Ja, da haben Sie recht, es ist komplett vergeudete Schreibmühe von Ihrer Seite.»

Es ist immer vergeudete Mühe mit wem zu diskutieren, dessen Weltsicht in Beton zementiert ist wie die legendären Betonschuhe der Paten.

«Außerdem wirken Sie genervt.»

Sie sind der Allerletzte hier im Forum, dem es jemals mit an den Haaren herbei gezerrten Unterstellungen gelingen wird, dass ich tatsächlich genervt bin. Auch wenn Sie sich noch so viel Mühe in Zweizeilern geben, dies zu erreichen.

Wortspiele mit schreibenden und dampfenden Bären sind nun alles andere als Ausdruck von Genervt-Sein. Auch die Sprache kennt mehr Worte als "Beton", "Big Pharma", oder andere Plattitüden in so einer Art von Endlosscheife.

«Und dann der Satz "allen wird es viel mieser gehen, als es jemals zuvor in all den Jahren war", wenn es nicht nach Ihren Vorstellungen läuft.»

Trotz abertausender Zeichen meinerseits verstanden Sie niemals auch nur im Ansatz, was meine "Vorstellungen" sind.

Ist wegen: "Beton".

15:41, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 15:31
Ja,es stimmt,daß wird von den Behörden dort mit der Corona-Pandemie begründet.
Allerdings würde mancher darauf anders reagieren wenn es sich um andere Länder handelt.<<

Es gab und gibt immer noch reichlich Einreisesperren wegen der Coronapandemie. Beispielsweise Neuseeland. Da kommt auch momentan niemand rein. Weitere Beispiele finden Sie im Netz.

Aber wenn es um die Ukraine geht, dann reagieren einige eben anders...

Feudalistische Erbfolge

Früher hatte er doch bei seinen Auftritten immer seinen Sohn dabei (?) Wäre der jetzt nicht so weit die Macht zu übernehmen? (Ironie aus)

Ich denke...

.. schwarz - weiss denken ist hier nicht zielführend. Disruptive Ziele müssen nicht per se die Lage der Menschen in Belarus verbessern. Es ist IMHO unstrittig, dass gefälschte Wahlergebnisse und eine diktatorische Regierung a la Lukaschenka jeglichem Demokratieverständis konträr gegenüber stehen. Es erschließt sich mir jedoch bis heute nicht, welche soziologischen und ideologischen Ziele die Opposition verfolgt. Differenzierte Aussagen hierzu habe ich keine gehört. Demokratische Neuwahlen.. Ja sicher. Und dann...?

Am 18. September 2020 um 12:51 von schmokie

Zitat:
"...Wie getrieben und verlogen muss jemand sein, um darauf zu kommen? Ganz sicher nicht würden zwei EU-Staaten so was planen..."

Es handelt sich hier auch um zwei Nato Mitglieder und die NATO hat sich in der Vergangenheit sehr wenig vom Völkerrecht beeindrucken lassen.
z.B. Die NATO-Intervention im Kosovo...

15:26 von ene mene muh

Und daher können sie leider nicht einreisen. Schade.
.
Schade ...
für wen ?
ein gemeinsames Zusammenleben dürfte sich äußerst schwierig gestalten
integrationsmäßig und was Assimilation anbelangt ohnehin
auch eine Gesellschaft muß wissen was sie will und was sie auszuhalten bereit ist

16:27, Bernd Kevesligeti

>>von schabernack 16:17
Ja,da haben Sie recht,es ist komplett verge udete Schreibmühe von Ihrer Seite.
Außerdem wirken Sie genervt.
Und dann der Satz "allen wird es viel mieser gehen,als es jemals zuvor in all den Jahren war",wenn es nicht nach Ihren Vorstellungen läuft.<<

Ich kann es dem Foristen "schabernack" nicht verübeln, genervt zu sein, denn Ihre glühende Parteinahme für jeden noch so unappetitlichen Diktator, Hauptsache er lässt sich nicht dem "Westen" zuordnen, ist wirklich nervig.

Die Vorstellungen des Users lassen sich mit den Begriffen Freiheit, Demokratie, Menschenrechte beschreiben. Nach diesen Vorstellungen sollte es überall laufen, das ist auch meine Ansicht.

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