Ihre Meinung zu: Sechs Monate Corona-Krise in Deutschland: Pandemie im Crashkurs

18. September 2020 - 7:02 Uhr

"Es ist ernst": Am 18. März warnte die Kanzlerin eindringlich vor der Corona-Pandemie. Zeitgleich startete ein nie dagewesener Wettlauf in der Wissenschaft. Sechs Monate später: Welche Erkenntnisse liegen vor? Von Janne Kieselbach.

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Kommentare

Maskenpflicht

Hab den Artikel gelesen, darin steht, das wenn jemand niest die Viren bis zu 6 Meter katapultiert werden können. Wer niest schon mit Maske noch auf dem Gesicht?

So langsam könnte man das Volk mal so ganz sachte..

..darauf einstimmen, dass es evtl. keinen "Superimpfstoff" geben und somit auch keine Rückkehr zur "alten Normalität" geben könnte.
Sonst tun dann wieder "alle" überrrascht.

Re: Maskenpflicht

Nicht viele, aber auch wenn es nur 10% tun, ist das schon ein Vorteil. Nicht jede Maßnahme muss perfekt sein, um legtim zu sein.

Interessant

Jetzt fehlt eigentlich nur noch eine Information die für die Bevölkerung auch von Interesse sein kann und zur Feineinstellung auch der privaten Maßnahmen hilfreich ist.

Wie lange dauert es von der Infektion zur Infektiösität (min/max)? Man ist doch wahrscheinlich nicht sofort selbst ansteckend. Es ist sicherlich auch von der Menge der aufgenommenen Viren abhängig.

Wie lange ist man Infektiös (min/max)? Es gab auch schon Berichte, dass der Virus nicht mehr nachweisbar war, wenn die Symptome auftreten.

@Hackonya2 um 08:20

Ich denke, es geht hier ums Niesen ohne Maske, da können die Viren so weit verstreut werden; wenn man manche Menschen sieht, wie sie die Maske (falsch) tragen - über dem Mund bis nur unter die Nase - geht’s vielleicht dann doch beim Niesen so weit...

Urlaub im Ausland musste ja sein

In Zeiten in denen das Zurücklegen von großen Strecken zur Verbreitung des Virus führt, sollte man Urlaub auf Balkonien machen. Andernfalls wird das Virus weitflächig verteilt. Das war zu erwarten und ist auch eingetroffen.

Aus Fehlern lernen

Corona hat etliche Schwachstellen sowohl in unserer Gesundheitsversorgung (fehlende Masken und Beatmungsgeräte) sowie die Grenzen der Globalisierung aufgedeckt. Ich denke der panische Aktionismus, der am Anfang gemacht wurde, wäre nicht nötig gewesen - aber da wir noch nie eine Pandemie hatten, ist das verständlich. Wichtig ist dass man aus den Fehlern lernt; und dazu gehören vor allem Verbesserungen im Gesundheitssystem; eine bessere Bezahlung der Pflegekräfte sowie Verbesserung deren Arbeitsbedingungen würde langfristig zu mehr Personal führen (momentan scheint es eher weiter abwärts zu gehen).
Corona hat auch gezeigt dass unsere Gesellschaft immer weiter auseinanderdriftet. Deswegen sollte zu einem sachlichen Umgang mit der Situation gefunden werden (wir brauchen weder Covidioten noch Hysteriker) - Schweden hat mittlerweile aus seinen Fehlern gelernt und Dank der Vernunft liegen die aktuellen Zahlen ähnlich wie bei uns.

Der warme Sommer hatte auch etwas gutes...

...Denn zumindestens in Deutschland waren die Zahlen einigermaßen stabil und niedrig.

---

Natürlich ist daran nicht nur das warme Wetter schuld,
sondern auch die Maßnahmen und die Menschen, die die auch so gut es geht, befolgen.
-
Dann kamen die Urlauber und die Zahlen stiegen wieder.
Aber nicht nur die Urlauber sind dafür verantwortlich.
Nein, meiner Meinung nach sind die Leute heute viel nachlässiger, was die Regeln angeht, als noch im Frühjahr.
-
Ja, viele Leute tragen eine Maske, bzw. irgendeinen Stofffetzen, der wie weiß wie lange keine Waschmaschine gesehen hat.
Abstandsregeln?- Fehlanzeige.
Gruppenbildungen zu wildfremden Menschen ohne irgendwelche Vorsichtsmaßnahmen? Eher die Regel,
als die Ausnahme.
Usw., usw.
-
Ja, wir sind heute schlauer (zum Glück), aber der Winter steht nun fast vor der Tür und ich befürchte,
daß dann die Infektionszahlen und auch Tote wieder ansteigen werden.
-
Denn je länger die Pandemie dauert,
je nachlässiger werden viele!

@ 08:35 von V.Scho

"In Zeiten in denen das Zurücklegen von großen Strecken zur Verbreitung des Virus führt, sollte man Urlaub auf Balkonien machen"
Nun hat aber sogar einer unserer Top-Virologen erst gestern noch gesagt dass die aktuellen Cluster nicht von Urlaubs-Heimkehrer stammen würden (die hätten eher im Ausland für Cluster gesorgt) sondern von Familienfeiern bzw. überhaupt größere Gruppen im INLAND.
Es scheint sich leider immer noch nicht herumgesprochen haben, dass es weniger wichtig ist WO man sich aufhält, als WIE man sich verhält. Ich halte daher weder Covidioten noch Hysteriker für hilfreich.

Urlaub

Ob jetzt Urlaub im Ausland oder nicht, es ist doch Fakt, das man sich auch anstecken kann, wenn man nicht in den Urlaub fährt? Egal wo man ist, sollte man nicht einfach mehr aufpassen? Besonders die Gefahrengruppen sollten auf sich aufpassen, den die anderen überstehen es ja anscheinend ohne Probleme. Dauernde Einschränkungen wird die beste Wirtschaft nicht verkraften können auf Dauer.

Ich finde, Deutschland ist

Ich finde, Deutschland ist bislang gut durch diese Pandemie gekommen. Durch gutes Regierungshandeln und durch eine weitgehend disziplinierte und verständnisvolle Bevölkerung. Im Frühjahr haben wir ein zu Lebzeiten noch nicht dagewenens Beben erlebt. Es ist in einer solchen Situation absolut sinnvoll, sich erstmal in die Ecke zu verkriechen und die Arme über den Kopf zu legen. Inzwischen können wir zum Glück sagen, dass die Sterbezahlen und auch die schweren Verläufe bei weitem nicht so dramatisch sind, wie befürchtet. Wir sollten dennoch vorsichtig bleiben, aber nicht hysterisch. Ich finde, die französische Regierung (Nachbarartikel) macht das genau richtig. Auch wenn sie Gegenwind dafür bekommt. Der Blick muss sich von den Infektionszahlen lösen und auf die schweren Fälle gerichtet werden. Ich befürchte, dass unsere Regierung hektischer reagieren wird als in Frankreich. Klar bekomme ich jetzt einen Vind um die Ohren, dass sie sausen werden (Wortspiel nicht böse gemeint). Schwammdrüber

@Wolf1905

Wer niest schon mit Maske? Aufhalten soll man es ja auch nicht. Dann sollte man die Maske nach einiger Zeit wechseln, das tun die wenigsten.

Man lernt dazu ...

Ich möchte hier nicht den Verantwortlichen aus Politik und Wissenschaft für die empfohlenen und festgelegten Maßnahmen, Regeln, Vorschriften etc. Schuld geben, wenn auch jetzt feststellbar manch falsche Entscheidung getroffen wurde. Inwiefern falsche Maßnahmen Menschenleben und Existenzen gekostet hat, ist schwer zu beziffern; ich glaube aber, dass durch die Maßnahmen deutlich mehr Menschenleben gerettet wurden (mein Bauchgefühl, kann nichts belegen).
Ich denke (und hoffe) es wurde nach bestem Wissen und Gewissen entschieden, und dass dies auch für künftige Entscheidungen gilt.
Diese Pandemie hat uns unvorbereitet überrollt, die Wellen sind ja noch da, und wann man dies im Griff hat, ist Spekulation.
Bleibt die Hoffnung, dass das Wissen, das wir jetzt erworben haben, für die künftigen Entscheidungen positive Auswirkung haben. Und ganz generell müssen Themen angegangen werden wie z. B. System relevante Produktion wo (also möglichst in der EU), etc. - da gibt es noch viele Themen.

Danke für dieses sehr gute Zwischenfazit!

Nach meinem Dafürhalten ist sehr wichtig, dass auf den Punkt gebracht wurde, wie Wissenschaft funktioniert:
Es ist keine Erlangung absoluter Wahrheiten und keine Gralshütung objektiver Weisheiten, andererseits aber auch sehr viel mehr als Vermutung, Meinung, Glauben. Es ist diskursive Wissensproduktion, die nach dem Widerspruchsprinzip durch intersubjektive Falsifikation und Verifikation funktioniert. Auf diese Weise bilden sich dann Paradigmen heraus, die aber ihrerseits dem diskursiven Wandel unterliegen.

Wissen ist mithin immer nur ein momentaner Status quo, der sich ständig verändert. Das wird normalerweise in universitären Einführungskursen in Studienfächer vermittelt, ist aber nur sehr schwer in breiteren öffentlichen Diskussionen darstellbar und hat strukturell wenig mit politischen Debatten zu tun.

Es ist aber wichtig, diesen Funktionsmechanismus von Wissenschaft verständlich zu machen, da sich derzeit geradezu überbordende Erwartungen an sie richten.

Risikopatienten schützen..

Hand

Wie soll das gehen, wenn man wie ich noch 9 Jahre arbeiten soll, man zwar auch mal gern zu Hause bleibt aber ohne aktives gesellschaftliches Leben vor sich hin kümmert?

Also weiter Maske tragen, Handhygiene und Abstand halten

Was ist daran so schwer?

Nach wie vor ist es eine völlig neue Krankheit

Und man muss erst noch belastbar lernen, was sie im Körper alles so anrichtet, welche Therapien greifen, wie Übertragswege unterbrochen werden können und wie man sie nachweisen kann.

Wenn die Meldungen auch Frankreich/England und aus Indien richtig sind, gibt es bereits zwei Untertypen, mit leichten Varianten in Verlauf und Hauptsymptomen.

Ob Impfungen helfen werden?
Ja, braucht aber Zeit - sowohl bei der Entwicklung, dem Testen und der Produktion, als auch später nach der Impfung... Der Körper muss ja erst einmal reagieren.

Wahrscheinlich wird es dann irgendwann eine Kombination aus erfolgreichen Impfstoffen geben, der auch die Variante ln einbezieht.

Wie lange die Impfung anhält und Schutz bietet... Kann niemand im Moment sagen.

Ich hatte Corona im März. Meine Antikörper sind jetzt gefallen und wahrscheinlich nicht mehr ausreichend.

Wie bei der Grippe Impfung? Jährlich?
Abwarten!

Coronaviren werden uns die nächsten Jahre begleiten und einschränken!
Ziemlich sicher!

SARS-CoV-2 und Fussball

Und es werden wieder Zuschauer bei Fussballspielen erlaubt.

Ich verstehe nicht, was an Fussballspielen so wichtig sein kann, dass man Masseninfektionen in Kauf nimmt - wohl eher nicht in den Stadien, sondern eher bei An- und Abreise.

08:20 von Hackonya2

Maskenpflicht
Hab den Artikel gelesen, darin steht, das wenn jemand niest die Viren bis zu 6 Meter katapultiert werden können. Wer niest schon mit Maske noch auf dem Gesicht?

Unabhängig von Pandemie und MNS-tragen gehört zur Etikette in die Armbeuge oder ins Taschentuch zu niesen. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein.

Hilfreich wären ein paar Zahlen

Mich würden ein paar Zahlen interessieren, z.B. aktualisierte Mortalitätsschätzungen, Risikofaktoren für schwere Verläufe, Wahrscheinlichkeit für dauerhafte Nierenschäden usw.

Kennt jemand gute eine Zusammenfassung des aktuellen Wissensstandes?

@ 91541matthias

Eigentlich ist am AHA-Verhalten gar nichts schwer. Aber einerseits gibt es eine Art "Trotzfraktion" (heute morgen sah ich eine Maske mit Aufdruck "nichts darf man mehr" - wie peinlich...) und andererseits eine politische "Kuckucksei-leg- bzw. Trojanische-Pferd-Fraktion", die das Thema instrumentalisiert für ganz andere Ziele. Mit beidem müssen wir weiter umgehen und Stellung beziehen.

@perchta

Wichtig könnte das liebe Geld vielleicht sein?

Crashkurs Ausreden für Politiker

Die Pandemie hat eher zu einem Crashkurs in Sachen „Ausreden für unfähige Politiker“ geführt.
Der Pandemieplan, der als Grundlage zur Bekämpfung von Pandemien dient und in dem sämtliche Maßnahmen, die auch jetzt Gültigkeit haben, beschrieben sind, wurde bereits im Jahre 2012 vom RKI erstellt und in 2013 als Drucksache dem Bundestag übergeben.
Anscheinend hatte weder die Kanzlerin, auch damals schon länger im Amt, noch irgendeiner der Gesundheitsminister je gelesen. Ein eklatantes Versagen im Amt gleich mehrerer zuständiger und verantwortlicher(!) Politiker!
Bis heute gibt es immer noch zu wenig Schutzausrüstungen und Masken in einigen Bereichen, obwohl Masken zu Abermillionen in irgendwelchen Lagern vergammeln. Irgendein ARD - Magazin berichtete in den letzten Tagen darüber.
Ein ganz klarer Lockdown mit einem generellen Reiseverbot, hätte in allen Ländern zu wesentlich niedrigeren Infektionszahlen geführt und damit zu weniger Opfern.
Und wir hätten alles schon längst hinter uns.

@08:44 von Advocatus

Welchen Virologen meinen Sie? Fakt ist doch, dass die Zahlen unmittelbar im Umfeld der Reisetätigkeiten stark angestiegen sind. Und welche Familienfeiern haben Sie als Beleg für Ihre Behauptung? Ich kenne keine einzig Familienfeier in unserem Landkreis, die zu einer Übertragung geführt hätte. Wenn einige Städte und Landkreise damit Probleme haben dann sollte dort intensiver kontrolliert werden. Das zaghaft Vorgehen in den Problemregionen bestraft die Regionen, die hier eine höhere Disziplin aufweisen.

@ Nordbraut

"Der Blick muss sich von den Infektionszahlen lösen und auf die schweren Fälle gerichtet werden."

Jein. Denn der Blick sollte nicht entweder/oder sein, sondern beide Werte brücksichtigen. Sie sind gekoppelt. Dazu kommt: Die hospitalisierten Fälle folgen den Infektionen mit einer gewissen Latenz, wenn man nur auf diese schaut und dann in eine brenzlige Lage kommt, ist es zu spät zum Reagieren - das ist auch, was ich Herrn Streek "vorwerfe" - eine zu großes Verlassen auf reaktives Verhalten ggü. Prävention, Herr Drosten formuliert das meist etwas differenzierter/vorsichtiger.

Man muss wirklich beides im Blick behalten und Ziel#1 muss sein, die Gesamtzahl der Infektionen gering zu halten. Ziel #2 ist die schweren Verläufe minimal zu halten. Die beiden Ziele sind miteinander eng gekoppelt.

Also weiter die Hygienemaßnahmen befolgen und aufpassen. Bezüglich einer Impfung bin ich übrigens weiter eher optimistisch. Das wird die Lage deutlich entspannen.

Covid19 Analyse @tagesschau

Plausibel wird der Zusammenhang zwischen Irritation der Bürger und vielstimmigem Chor aus Forschung und Wissenschaft hinterleuchtet - danke hierfür.

Für eine Selbstpositionierung / Hinterfragung der permanenten "Geisterspiele-Berichte" und "Urlaubsbeiträge"
hat's leider nicht gereicht. Denn ein guter Teil der Irritationen der Bevölkerung wird auch durch mangelhafte Positionierung der ö.r. Medien verursacht. Vielstimmiger Chor erhöht das Grundrauschen....

10.000 deutsche Coronatote - waren dem Autoren erstaunlicherweise keine Zeile wert?
Warum schreiben wir?

Manchmal wäre es besser, Autoren aus der Risikogruppe zu Wort kommen zu lassen.

Ach ja, der berühmte ...

Urlaub auf Balkonien. Ja klar, hat ja auch jeder. Wir haben unseren (Inland-)Urlaub schweren Herzens abgesagt, nicht etwa wegen Ansteckung, sondern wegen der Einschränkungen vor Ort. Wenn mich jemand in X Jahren fragt, wie hast du den Sommer rum gekriegt, werde ich sagen das beste daran waren die zahlreichen Freibad- und gelegentlichen Restaurantbesuche.

Interessant übrigens 2 Interviews mit den Profs. Streeck und Drosten. Letzterer muss mal wieder den Panikmodus schüren, während erster wohltuend sachlich ist und weniger Hysterie wünscht. Interv. mit D. übrigens mit der Einleitung "auf ihn hören die Deutschen", na ja wer's glaubt ...

@ ablehner von allem

Es wird nicht hundert mal mehr getestet. Die Tests finden zahlreicher statt als vor einer Weile, aber nicht in dieser Diemension.
Noch viel wichtiger: So lange die Tests nicht statistisch zufällig durchgeführt werden, sondern primär anlassbezogen, steigt die Positivrate auch nicht linear mit der Anzahl der Tests. Etwas was gern so behauptet wird, aber eben so nicht ist. Es wird primär anlassbezogen (Exposition/Symptome) getestet, wobei mittlerweile die Testkapazität es ermöglicht, Verdachtsagruppen breiter zu testen, um dann auch möglichst alle Fälle in den Gruppen zu finden. Stellen Sie sich einen radialen Gardienten vor.
Eine andere Gruppe stellen Reiserückkehrer und berufsbedingt zu Überprüfende dar, da wird mittlerweile auch mehr getestet.

Insgesamt ist da eine Menge Statistik dahinter, deren Erläuterung das 1000-Zeichen-Limit überschreitet, mir aber wieder bewusst macht, wie wichtig es generell ist, mathematisch-naturwissenschaftliche Basiskompetenzen zu vermitteln.

Maske nur zusätzlich

„ Hinzu kommt, dass Masken eben nur im Zusammenspiel mit anderen Maßnahmen wie dem Abstandhalten Wirkung zeigen.“

Leider widerspricht es der Realität. In der Arbeit heißt es, Maske auf, wenn Abstand nicht gewährleistet werden kann. In der Schule ist jetzt bei uns im Klassenraum Maskenpflicht (Bayern, ab nächster Woche ohne Maske im Klassenzimmer), aber wieder 31 Schüler ohne Abstand in einen Raum gepfercht. Vor den Ferien 15 Schüler mit Abstand ohne Maske.
Dem Artikel zufolge sollte es aber Abstand mit zusätzlich Maske sein....

@ablehnervonallem 9:00 @Karl Klammer

Ja, das ist leider ziemlich verbreitet in Deutschland, dass eine Diskussion schon gleich mit übelsten Beleidigungen einer vermuteten Gegenseite beginnt. "Krankes Hirn" greift schon so weit oben ins Regal der Beleidigungen, dass man es schwer hat, das noch zu toppen.
Ich möchte zu Ihrer Aufzählung 1. und 2., die ich unterstütze, noch ein 3. hinzufügen:
Es ist falsch zu behaupten, dass sich "keiner mehr an die Grundregeln hält". Es fallen immer nur die auf, die das nicht tun. Insgesamt haben wir doch noch sehr viele Menschen auf den Straßen, die sehr besonnen und rücksichtsvoll sind. Zumindest beobachte ich das hier in Hamburg, wo sich natürlich nicht alle vorbildlich verhalten.

@ 09:10 von nie wieder spd

„ Ein ganz klarer Lockdown mit einem generellen Reiseverbot, hätte in allen Ländern zu wesentlich niedrigeren Infektionszahlen geführt und damit zu weniger Opfern.
Und wir hätten alles schon längst hinter uns.„

Die Reiselust in den Sommerferien und die dadurch erfolgte weiträumige Verbreitung hat uns leider in fast allen Ländern den hart erarbeiteten Rückgang gekostet. Da stimme ich ihnen völlig zu. Jetzt ist fast überall die Situation wieder schwierig. Außer in China

@ 08:52 von Hackonya2 Urlaub

Die Freigabe der Urlaubsreisen ins Ausland, getrieben von der massiven Lobby Arbeit der Reisebranche war der größte Fehler in der ganzen Coronapolitik. Gerade dieser Branche, die nicht gerade durch Verbraucherfreundlichkeit auffällt die weiteren Öffnungsmöglichkeiten in Deutschland zu opfern sollte aufgearbeitet werden und die Unterstützer in der Politik zur Verantwortung gezogen werden.

Auf Kommentar antworten...

Am 18. September 2020 um 08:37 von Advocatus Diabo...
Aus Fehlern lernen
Corona hat etliche Schwachstellen sowohl in unserer Gesundheitsversorgung (fehlende Masken und Beatmungsgeräte) sowie die Grenzen der Globalisierung aufgedeckt. 
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So ist es ! Eine Erkenntnis ist auch, dass man erkannt hat welche Berufe in unsere Gesellschaft wirklich Relevant sind und ohne die es nicht funktioniert!
Auch die Erkenntnis das es eben doch besser ist viele Branchen nicht wegen der Kosten und Profitgründen ins Ausland zu verlagern, sondern auch hier produzieren läßt. Man sollte denken das man daraus nun die richtigen Schlüsse zieht.Wir werden sehen...

@IckeDette 08:28

Zitat: "Interessant

Jetzt fehlt eigentlich nur noch eine Information die für die Bevölkerung auch von Interesse sein kann und zur Feineinstellung auch der privaten Maßnahmen hilfreich ist.

Wie lange dauert es von der Infektion zur Infektiösität (min/max)? Man ist doch wahrscheinlich nicht sofort selbst ansteckend. Es ist sicherlich auch von der Menge der aufgenommenen Viren abhängig.

Wie lange ist man Infektiös (min/max)? Es gab auch schon Berichte, dass der Virus nicht mehr nachweisbar war, wenn die Symptome auftreten."

Sie versuchen Ordnung zu verlangen, die es nicht gibt. Die gibt es in der Medizin nicht. Man kann an einer Routine OP sterben, obwohl 99,9% dabei überleben. Es gibt auslösende Symptome, die Kaskadenereignisse im Körper auslösen, die nie aufgeklärt werden können. Trotz der Sicherheit, die wir um uns aufbauen ist Leben höchst unsicher. Ereignisse, Unfälle, Krankheiten, absolute Sicherheit gibt es leider nicht. Deswegen auch kein min/max. Das muß Mensch ertragen.

Intelligenztest

Das Jahr der Pandemie war und ist zugleich ein Intelligenztest für das Volk - und den haben eine ganze Menge nicht bestanden; kann man natürlich auch umgekehrt ausdrücken, jeder ganz nach Belieben. Dabei geht es nicht mal um fehlendes Wissen - denn das haben die Fachleute mit viel Einsatzund in wachsendem Maße zur Verfügung gestellt. Sondern um die Sachlichkeit der Interpretation. Und da erkennt man bei vielen die fehlende Erziehung, bei Politikern und beim Volk .Vielleicht ist die Pandemie auch darin ein Lehrstück : mißbraucht man Fakten zu politischen Grabenkämpfen, dann kann uns das schneller in den Abgrund führen als manche es für möglich halte.

@ 09:12 von passdscho

"Welchen Virologen meinen Sie?"
Herr Drosten in seinem Interview vom 17.9. - und hier auch gern der dazugehörige Link zum Nachlesen:
https://www.n-tv.de/panorama/Drosten-warnt-vor-heimischen-Clustern-artic...
PS: Ich kenne zum Glück keine derartigen Familienfeiern - und die Gesundheitsämter haben hier auch etwas Mühe in der Nachverfolgung.

Lernen im Zeitraffer

„Es ist eine Zeit des Lernens“

Für alle: Die Forscher, die sich plötzlich im Rampenlicht bzw. Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit wiederfinden. Und Politiker, Medien und Öffentlichkeit, „die wiederum im Crashkurs lernen müssen, dass wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn auch in Zeiten der Krise nicht in wenigen Tagen gelingt —>> und dass der Widerspruch kein Zeichen von Schwäche, sondern ein zentrales Prinzip wissenschaftlichen Arbeitens darstellt“.

Letzteres ist dabei, da es unabdingbare Voraussetzung für eine konstruktive Zusammenarbeit (nicht nur in der Wissenschaft) ist, von entscheidender Bedeutung. Nicht nur bei der Frage, wie lange es noch dauert, bis die Welt die aktuelle Krise bewältigt hat, sondern für eine gedeihliche Zukunft der Menschheit überall und überhaupt.

@haruwa

Volle Zustimmung! Genau darum geht es! Aus dem Beschriebenen ergibt sich dann auch die Akzeptanz von Nichtwissen, oder anders ausgedrückt: Aus Nichtwissen Wissen zu machen, was am besten durch eine positive Fehlerkultur gelingen kann. Auf der gesellschaftlichen Ebene ist dies wegen fehlender Regeltreue, Ungeduld und kognitiver Beschränktheit aber schwer zu erreichen...
Gruß vom Main

Maske und Abstand

Das RKI hatte völlig Recht, daß die Maske bei vielen dazu führt, daß keine Abstände mehr eingehalten werden. Also ich habe in den letzten Wochen in keinem Supermarkt mehr erlebt, daß irgendwer den Abstand einhält. Es gibt einige wenige, die darauf Wert legen. Aber die Mehrheit macht es nicht mehr. Und die Maske wird oft unter der Nase getragen und ist damit eigentlich wirkungslos ohne Abstand. Und ganz ehrlich, ich bin Montag Zug gefahren. 15.29 Uhr in den ersten Bus eingestiegen und 22.10 Uhr aus dem letzten Regionalzug ausgestiegen. Soll ich über sechs Stunden die Maske ununterbrochen aufsetzen? Ich habe mehrfach auf Bahnhöfen gewartet und regelwidrig die Maske selbstverständlich unters Kinn gezogen. Natürlich erst geschaut, ob man Polizei sieht. Die Maske war schon auf dem ersten Bahnhof recht feucht und nach 6 Stunden wäre sie längst durchfeuchtet und wirkungslos. Aber eine feuchte Maske gibt kein Bußgeld also ist das kein Problem. Die Angst vor Covid 19 ist bei vielen weg.

@nie wieder spd - Reiseverbot und Quarantäne

09:10 von nie wieder spd:
"Ein ganz klarer Lockdown mit einem generellen Reiseverbot, hätte in allen Ländern zu wesentlich niedrigeren Infektionszahlen geführt und damit zu weniger Opfern."
> Es wurde in Studien belegt, dass ein Reiseverbot die Verbreitung von Infektionskrankheiten lediglich verzögert. Da praktisch alle Länder die Gefahr so lange ignorierten, bis sie selbst betroffen waren, hätte die gewonnene Vorbereitungszeit nichts gebracht. Unsere Regierung hat erst im allerletzten Moment die Notbremse gezogen und experimentiert seitdem mit verschiedenen Strategien herum. Das wirkt zwar wenig systematisch, scheint zumindest vom Gesundheitsaspekt her recht gut zu laufen. (Die wirtschaftlichen Folgen werden wir später spüren.)

"Und wir hätten alles schon längst hinter uns."
> Dafür bräuchte es eine mehrwöchige Totalquarantäne für alle. Das lässt sich praktisch nicht umsetzen.

um 09:30 von Nordbraut

>>
Es ist falsch zu behaupten, dass sich "keiner mehr an die Grundregeln hält". Es fallen immer nur die auf, die das nicht tun. Insgesamt haben wir doch noch sehr viele Menschen auf den Straßen, die sehr besonnen und rücksichtsvoll sind. Zumindest beobachte ich das hier in Hamburg, wo sich natürlich nicht alle vorbildlich verhalten.
<<

Es hilft nur begrenzt, wenn sich "die meisten" an die Regeln halten. Es ist hier nun mal wie bei einer Kette: Ein einzelnes schlechtes Glied macht die ganze Kette unbrauchbar. Ihre Beobachtungen in Hamburg dürften auch nur sehr selektiv sein. Schließlich ist die "Katze", in der laut Anwesenheitslisten insbesondere Lucky Luke und andere verkehrt haben, gerade ein bundesweite Thema.

@ 09:30 von Klärungsbedarf

"Jetzt steigen die positiven Testergebnisse, ohne dass 100 mal mehr getestet wird, also z.B. vor 2 Wochen"
Es wird auch nicht 100 mal mehr getestet als vor 2 Wochen sondern gegenüber am Anfang der Pandemie im Frühjahr.

"Wenn in Südfrankreich schon wieder die Betten auf Intensivstationen knapp werden, dann darf man das auch in D nicht einfach ignorieren"
Nicht ignorieren aber auch nicht in Panik verfallen. Die Gesundheitssysteme sind zu unterschiedlich. Im Gegensatz zu Frankreich haben wir in Deutschland große Überkapazitäten. Übrigens haben wir gerade weitere 10000 Beatmungsgeräte übrig - allerdings hätten wir nicht ausreichend medizinisches Personal zur Bedienung der Geräte.
Übrigens hatte man im Frühjahr selbst im vielgescholtenen Schweden noch 30% Überkapazität an Intensivplätzen.

@Karl Klammer 08:22

Zitat: " "Es ist noch immer ernst" - Anstieg durch Nachlässigkeiten

Die Zahlen steigen rapide wieder , weil sich keiner an die Grundregeln hält !"

Naja, Indien, Israel, daß ist rapide, bei uns ist es ein Anstieg.

Zitat: "Das die Sterberaten nicht steigen, liegt daran
das es die jüngeren Generationen betrifft,
während sich die älteren schützen.
Die folge Erkrankungen, werden noch auf Jahre die KV-RV Beiträge steigen lassen

Nicht die Bundesregierung ist schuld,
sondern die kranken Hirne, welche sich
zum Schutze der Allgemeinheit sich nicht daran halten."

Ist nicht die Globalisierung schuld? Nicht, daß man Länder zum globalen Produktionsstandort macht, wo arme Menschen sich von Wildtieren ernähren müssen, die Krankheiten (Corona) haben, die auch den Menschen befallen? Nicht unsere Gier?

18. September 2020 um 08:52 von Hackonya2


Besonders die Gefahrengruppen sollten auf sich aufpassen, den die anderen überstehen es ja anscheinend ohne Probleme.

1. Sollten sie "anscheinend" mehr betonen, da genaue Daten immer noch nicht vorliegen. Es gab Vorfälle, bei denen Menschen nichts von der Infektion gemerkt haben obwohl ihr Blutsauerstoffwert unter dem Level von Bergsteigern (die hohen Berge natürlich) lagen. Zusätzlich sind die Folgeschäden noch nicht sauber erhoben, da auch milde Verläufe über schwere Nachwirkungen klagen. Es gibt sogar Hinweise auf Langzeitschädigungen bei Kleinkindern.
2. Wie definieren sie den Risikogruppe? Da in allen Alterstufen Folgewirkung (u.a. Tod) aufgetreten sind. Bei manchen Menschen wurde noch nicht einmal eine Vorschädigung festgestellt. Selbst die Hochrisikogruppe der älteren Menschen kann ohne merkbare/messbare Folgen die Infektion überstehen.

@Minka04 - keine Maskenpflicht im Unterricht

09:29 von Minka04:
"In der Schule ist jetzt bei uns im Klassenraum Maskenpflicht (Bayern, ab nächster Woche ohne Maske im Klassenzimmer), aber wieder 31 Schüler ohne Abstand in einen Raum gepfercht."

In Berlin wird schon seit sechs Wochen ohne Abstand und Masken unterrichtet. Ab und zu gibt kommen einzelne Klassen in Quarantäne und auch kurzfristige Schulschließungen sind mir bekannt, aber insgesamt läuft das besser, als ich es erwartet hätte. Mal sehen, wie sich das im Herbst und Winter entwickelt.

Re : nie wieder spd !

Dem stimme ich voll zu.
Auch heute noch wissen etliche Politiker/innen nicht, was wirklich wichtig ist, und wie es geregelt werden sollte. Da es ja keinen ausgereiften und erprobten Katastrophen- und Pandemieplan gibt, auf den man zurück greifen könnte, wird zu oft einfach mal in den Tag hinein entschieden.
Zwar wurde mehr Personal und bessere Bezahlung in Aussicht gestellt, aber mehr auch nicht, weil man ja es zu gelassen hat, dass sich große Klinik- Konzerne bilden, die nur rein Gewinn- orientiert sind und kein Interesse haben, mehr zu bezahlen, sonder n weiter das Pflegepersonal ausbeuten. Ähnlich sieht es bei den Altenheimen aus, auch da wird an jedem Eck gespart, was das Personal betrifft, aber die Kosten steigen trotzdem.
Als das Virus in China auftrat, hätten alle Länder gleich nach den immer höher werdenden Zahlen die Grenzen dicht machen müssen, und nicht alles runter spielen. Ach ist doch harmlos............... man sieht es ja jetzt, wie bescheuert die Politik reagiert !

@Advocatus Diabo...

Ich halte Beschimpfungen wie Covidioten oder Hysteriker nicht für hilfreich.

Fakten kein selbstgerechter Volkszorn

Was wohl am meisten in der Corona-Krise gelitten hat ist der Umgang mit Fakten und miteinander.

Ein Blick in das aktuelle Epidemiologische Bulletin des RKI (Nr. 38) hilft hier ungemein.

Die Infektionszahlen sind bei Wochen konstant (Positv getestet / Zahl der Testungen) ist zwischen 0,7 und 1, war am Anfang bei 9.

Die Infektionen findet seit Wochen hauptsächlich am Arbeitsplatz bzw. im Haushalt statt - nicht im Urlaub oder in Schulen.

Aber immerhin hat die Tagesschau es hier sachlich aufgearbeitet ohne die weit verbreitete Panikmache.

Ich hoffe das ist ein erster Ansatz die Diskussion zu entschärfen und das Thema in Zukunft vernünftig angzugehen.

So naiv anzunehmen, dass sich die Diskussionskultur in Foren ändert bin ich nicht - aber das Parteivorsitzende Andersdenkende beleidigen geht gar nicht - das muss sich wieder normalisieren.

08:52 von Nordbraut

"Ich befürchte, dass unsere Regierung hektischer reagieren wird als in Frankreich. Klar bekomme ich jetzt einen Vind um die Ohren, dass sie sausen werden (Wortspiel nicht böse gemeint). Schwammdrüber"

,.,.,

Der Vind hat ja wegen ganz etwas anderem gesaust. ;-)
Wegen irgend einer leeren Pauschalisierung, aber genau weiß ich es auch nicht mehr.

@ 09:39 von passdscho / 09:36 von Minka04: Immer der Urlaub

Und wieder wird alles auf den Urlaub geschoben obwohl sogar erst gestern Herr Drosten noch gesagt hatte dass die aktuellen Cluster (die jetzt zu diesem Anstieg geführt haben) aus dem Inland kommen und nicht aus dem Ausland (nachzulesen bei N-TV oder Link im anderen Beitrag).
@passdscho: Wenn Sie sagen dass die Reisebranche nicht gerade durch Verbraucherfreundlichkeit auffällt dann nennen Sie bitte eine Branche die positiv auffällt in D. Abgesehen davon hängen am Tourismus und Hotel-Gaststättengewerbe insgesamt mehr als 1 Mio. Arbeitsplätze in D. Wenn wir alles bankrott machen dann können wir bald Arbeit im Ausland suchen.
@Minka04: "Jetzt ist fast überall die Situation wieder schwierig. Außer in China" Die Situation in D ist bisher sicher nicht schwierig und es gibt noch etliche Länder in denen sie auch nicht schwierig ist - inklusive Schweden wie man den Grafiken entnehmen kann.
Es wird immer wieder ein Auf und Ab mit regionalen Clustern geben - darauf muss man dann reagieren

@V.Scho - Risikogebiet Balkonien

08:35 von V.Scho:
"In Zeiten in denen das Zurücklegen von großen Strecken zur Verbreitung des Virus führt, sollte man Urlaub auf Balkonien machen."

Diese Zeiten sind schon sehr lange vorbei. Spätestens seit März können Sie sich in Ihrer unmittelbaren Nachbarschaft anstecken.

Das Risiko durch Reisen wird nur erhöht, wenn enge Transportmittel genutzt werden oder die Urlaubsstimmung dafür sorgt, dass sämtliche Vorsichtsmaßnahmen vergessen werden.

@nie wieder spd 09:10

„Ein ganz klarer Lockdown mit einem generellen Reiseverbot, hätte in allen Ländern zu wesentlich niedrigeren Infektionszahlen geführt und damit zu weniger Opfern.
Und wir hätten alles schon längst hinter uns."
-
Das ist mir etwas zu einfach. Das Reisen in der aktuellen Zeit kann ich auch nicht ganz nachvollziehen. Aber was den "klaren Lockdown" betrifft (weiß nicht, wie Sie sich den konkret vorstellen), sollte man immer auch bedenken, dass harte Maßnahmen nicht nur Leben retten können, sondern auch zerstören. Wenn wir jetzt unsere Coronatoten zählen, können wir ihnen nicht die Zahl derjenigen gegenüber stellen, die vielleicht an anderen Maßnahmen (womöglich nur langfristig betrachtet) gestorben wären.

@der freundliche um 09:39

"Eine Erkenntnis ist auch, dass man erkannt hat welche Berufe in unsere Gesellschaft wirklich Relevant sind und ohne die es nicht funktioniert!"
-
Wir haben leider nicht alle Berufe gesehen, die in unserer Gesellschaft wirklich relevant sind. Aber einige schon. Kurzzeitig mag man auf den einen oder anderen Beruf verzichten können, aber langfristig gesehen, sind diese genauso relevant.
Wie wollen Sie in der Zukunft beispielsweise ÄrztInnen finden, wenn es keine LehrerInnen gibt? Nur ein Beispiel.

Crashkurs

aufschlussreich dieser Artikel der nur eine Seite betrachtet. jeder logisch Denkende Mensch der aufmerksam alle Mitteilungen der Presse seit Anfang an verfolgt. sieht hier Wiedersprüche und Fehlentscheidung der Regierung. auch wurde ein Lockdown ausgerufen, ohne die Folgen zu beachten. und jetzt bricht diese Regierung alle Verträge ( Lissabon - Maastricht ) sowie das GG: die Wahrheit war das erst was auf der Strecke geblieben ist und auch dieser Artikel beichtet nicht objektiv würde ich behaupten.

@ um 09:36 von Minka04

Ganz abgesehen davon, dass die Urlaubsziele auf Jahre hin auszulasten wären, weit über jedes Saisongeschäft hinweg, wenn dort die Flüchtlinge untergebracht würden, gut versorgt in jeder Hinsicht, und somit zum Erhalt der Touristenindustrie vor Ort direkt beitragen könnten. Die betroffen Länder kämen aus dem Geldverdienen gar nicht mehr heraus und würden sich über jeden einzelnen Flüchtling freuen und könnten Hunderttausende von Arbeitsplätzen dort nicht nur erhalten, sonder auch neue schaffen.
Aber auch das will niemand lernen aus der Pandemie.

Re : passdscho !

Nicht nur in der Reisebranche sind mit Sicherheit etliche Lobbyisten am Werk gewesen, sondern auch in anderen Bereichen, wo zu früh und zu viel geöffnet wurde.
Natürlich kann ich es verstehen, auch da arbeiten viele Menschen, die ihren Lebensunterhalt verdienen wollen und müssen.
Aber die Politik hätte zu Beginn der Pandemie nicht so pennen und alles klein reden dürfen, sondern explizit handeln sollen, gleich alle Reisen, egal ob privat oder beruflich verbieten sollen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Dann muss man die BR dafür rügen und zur Verantwortung nehmen, weil nicht ein einziger Plan für eine Katastrophe oder Pandemie vorhanden ist und je getestet wurde.
Man sieht es ja, nicht einmal ein Deutschland- weiter Alarm funktioniert reibungslos. Nun soll der zuständige Herr entlassen werden, dabei ist es die Aufgabe und Verantwortung des Innenministers, dass solche Dinge klappen. Aber er ist noch unfähiger, als ein Blinder und Tauber zusammen !!!

@nie wieder spd, 09.10 Uhr-Verantwortliches Handeln der Politik

Zunächst einmal bleibt festzuhalten, dass die Bundesregierung ein sehr gutes Krisenmanagement in der Corona-Pandemie bewiesen hat. Dies und der herausragende Einsatz von Krankenschwestern, Pflegern, Ärzten, Kassiererinnen und vielen anderen Arbeitnehmern haben dazu geführt, dass Deutschland bislang gut durch diese epochale Krise gekommen ist. Auch unser Gesundheitssystem hat sich international bewährt. Positiv auch, dass die Politiker eben nicht nach Ausreden gesucht, sondern sich mit Experten abgestimmt haben. Fehler wurden erkannt, offen eingestanden und Lehren daraus gezogen. Ich finde das ist eine Politik, die man mit Fug und Recht verantwortungsvoll nennen darf. Ich hätte mir gewünscht, dass auch andere Länder und eine Partei wie die AFD in diesem Sinne verantwortungsvoll mit der Corona-Krise umgegangen wären. Ihre Kritik ist leider falsch adressiert.

Ein Problem sind die unerkannten...

...Infizierten, die andere z.B. bei einer Familienfeier oder anderen Zusammenkünften, Veranstaltungen usw. anstecken. Ich frage mich, wie haben die sich angesteckt, spürten keine Symptome, sonst würden sie doch nicht bewusst zu einer solchen Feier gehen? Abgesehen vielleicht von Einzelfällen. Insgesamt finde ich den Beitrag sehr aufschlussreich für die Einschätzung der augenblicklichen Situation.

@Minka04 - Man kann nichts verbreiten, was schon verbreitet ist.

09:36 von Minka04:
"Die Reiselust in den Sommerferien und die dadurch erfolgte weiträumige Verbreitung hat uns leider in fast allen Ländern den hart erarbeiteten Rückgang gekostet."

Gleichen Sie mal die Verbreitung vor und nach den Ferien ab. Sie werden keinen Unterschied feststellen können, weil sich Corona schon im Frühjahr über ganz Deutschland verbreitet hatte. (Deshalb gab es ja den bundesweiten Lockdown.)

Die Zunahme der Fälle ist auf die Lockerungen und den Gewöhnungseffekt in der Bevölkerung zurückzuführen. Wer sich im Urlaub ansteckt, hat wahrscheinlich die AHA-Regeln nicht ernst genommen. Dieses Fehlverhalten ist aber auch bei Nicht-Urlaubern zu beobachten. Die Folgen sind identisch.

Am 18. September 2020 um 08:20 von Hackonya2

Zitat:
"...Wer niest schon mit Maske noch auf dem Gesicht?..."

ICH uva.

Am 18. September 2020 um

Am 18. September 2020 um 08:28 von IckeDette
Interessant

Quelle :
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/fragen-und-antworten/ansteck...

Die Inkubationszeit, das heißt die Dauer von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung, beträgt beim Coronavirus SARS-CoV-2 im Mittel fünf bis sechs Tage. In verschiedenen Studien wurde berechnet, dass nach zehn bis 14 Tagen 95 Prozent der Infizierten Krankheitszeichen entwickelt hatten.

Wie lange eine mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierte Person ansteckend ist, kann sehr unterschiedlich sein und hängt vermutlich auch von der Krankheitsschwere ab. Aus den bisher verfügbaren Studiendaten lässt sich eine durchschnittliche Dauer der Ansteckungsfähigkeit von acht bis neun Tagen ableiten. Bei schweren Verläufen und in Einzelfällen wurden aber auch längere Ansteckungszeiträume beobachtet.

Die Entscheidung, ob eine Person als genesen und nicht mehr ansteckend gilt, trifft das zuständige Gesundheitsamt

Gesundheit und Auskommen

Die gesundheitliche Gefahr durch das Virus ist aktuell recht gut unter Kontrolle, auch wenn es einige Menschen gibt, die diese Leistung von Medizin, Politik und Bürgern mit gedankenlosem Verhalten aufs Spiel setzen. Inzwischen ist die wirtschaftliche Katastrophe das weit schlimmere soziale und auch medizinische Problem. In Frankreich gehen die Zahlen durch die Decke und man traut sich aus wirtschaftlichen Gründen nicht dringend nötige Maßnahmen einzuleiten. Hier werden die für hunderttausende bereits bestehenden wirtschaftlichen Probleme ignoriert und für noch viel mehr ins neue Jahr verschoben. Wir werden nur gut durch die Pandemie kommen, wenn wir ALLE Bürger mit einem anständigen Grundeinkommen, ähnlich dem KUG ausstatten. So muss niemand beim verzweifelten Versuch seinen Lebensunterhalt zu verdienen das Virus verbreiten. Jetzt muss man den Menschen die finanzielle Unterstützung gewähren, um die Pandemie aussitzen zu können.

@ um 09:39 von Der freundliche...

Und wenn man sich nun die gestrigen Meldungen über die nach wie vor beschämend niedrigen Tarifabschlüsse im Pflegebereich und bei der Deutschen Bahn ansieht, wurde die angebliche Erkenntnis über die wirklich systemrelevanten Berufe noch nicht einmal von den Gewerkschaften verinnerlicht.
Da ging der Pandemie - Crashkurs immer noch nicht weit genug.

@Minka04

Haben Sie Erkenntnisse, dass wir Corona schon hinter uns hätten mit mehr Lockdown?

Worauf stützen Sie sich?

Wie soll das passieren.

Ich vermute genau das Gegenteil: Schweden hat es schon hinter sich, eben wie dort kein Lockdown war.

Ein Lockdown führt doch nicht zum Verschwinden der Krankheit. Wodurch sollte das passieren?

@passdscho, 09:39 Uhr

Ich finde die Politik hat in Deutschland eine gute Balance gefunden zwischen den für den Gesundheitsschutz erforderlichen Maßnahmen und den Freiheitsrechten der Bürger. Die Reisewarnungen werden ständig aktualisiert und Reiserückkehrer, wenn erforderlich getestet oder in Quarantäne gesteckt. das alles wirkt durchaus professionell, wenn man einmal von den anfänglichen Pannen während der Sommerferien an den bayerischen Grenzen absieht. Aber auch insoweit hat die Politik gehandelt, schließlich wurden diese Kontrollmaßnahmen bei der Einreise nach Deutschland auch für die anderen Bundesländer durchgeführt.

@09:10 von nie wieder spd

"Crashkurs Ausreden für Politiker
Die Pandemie hat eher zu einem Crashkurs in Sachen „Ausreden für unfähige Politiker“ geführt.
Der Pandemieplan .... wurde bereits im Jahre 2012 vom RKI erstellt und in 2013 als Drucksache dem Bundestag übergeben."

Ausreden der Politiker und dazu noch unkritische Medien. Auch in diesem Artikel, Positives wird hervorgehoben, Versagen wird nicht als solches benannt sondern kleingeredet.

Um dies vorauszusagen brauche ich kein Virologe zu sein

Die jetzige Situation war schon absehbar. Eng beieinander sitzende Gäste in Lokalen. Maskenlose Menschen in Geschäften etc. Die Liste ist lang. Da kam dann immer sensationell in den Medien die Reiserrückkehrer insbesondere aus dem Balkan. Da hat man es halt leicht genommen. Nächste Woche sprechen wir hier über den Lock down was auch nötig sein wird.

@Esche999 um 09:47

"Das Jahr der Pandemie war und ist zugleich ein Intelligenztest für das Volk - und den haben eine ganze Menge nicht bestanden; kann man natürlich auch umgekehrt ausdrücken, jeder ganz nach Belieben. Dabei geht es nicht mal um fehlendes Wissen - denn das haben die Fachleute mit viel Einsatzund in wachsendem Maße zur Verfügung gestellt. Sondern um die Sachlichkeit der Interpretation. Und da erkennt man bei vielen die fehlende Erziehung, bei Politikern und beim Volk ."
-
Und die Erkenntnis, dass die eigene Interpretation nicht immer die richtige sein muss. Dass verschiedene Betrachtungsweisen zu unterschiedlichen Schlüssen kommen können und dass aktuell niemand sagen kann, was richtig ist. Auch das hat uns diese Pandemie gezeigt.
In Sachen Erziehung hat uns diese Pandemie zusätzlich gezeigt, wie wichtig Toleranz und auch ein gesundes Stück Selbstkritik sein können.
Kurz gesagt, diese Pandemie war ein Lehrstück für uns, da gebe ich Ihnen recht.

@derzwerg

Bitte auch mal die Dunkelziffer beziffern und einrechnen.

Da höre ich mancherorts von einer Dunkelziffer, die mehr als Faktor 10 so hoch ist, wie die entdeckten Fälle.

Dann wäre aber bitte die Sterblichkeit nur noch ein Zehntel so hoch.

Bitte endlich mal Zahlen, die in sich schlüssig sind und nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Absolute Zahlen und relative Zahlen nicht vermischen, wäre schon ein Fortschritt.

Beispielsweise ist es klar, dass in Indien mehr Menschen infiziert werden und auch sterben. Dort leben ja auch 15 Mal so viele Menschen wie in Deutschland.

Pandemie hat vieles offengelegt

Was (für Märchen) hatte man uns nicht alles in den letzten Jahrzehnten alles so erzählt....
.
Globalisierung ist wundervoll, die Internat. Lieferketten sorgen dafür dass alles Verfügbar ist, Privatisieren ist der bessere Weg, Katastrophenschutz und Vorhaltung von Materialien und Medikamenten sind heutzutage obsolet.
.
Heute sieht man immer mehr, dass unsere Vorfahren offensichtlich doch keine Idioten waren.
.
Bei der Daseins- und Katastrophen-Vorsorge wurde beim Staat soviel „gespart“, dass wir - trotz fast 10 Jahren Vorlaufzeit - maßlos überfordert und unvorbereitet waren.
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Politiker die viel zu zögerlich und dilettantisch reagiert haben werden auch heute noch von Zumeist Fachfremden gelobt.
.
Die BILD bringt es heute auf den Punkt: Bordelle haben teils schon wieder auf während in den Kirchen aus gutem Grund nicht gesungen werden darf. Demonstranten sind Covidioten, was sind dann „die“ Politiker?
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Diese Politik ist gescheitert und längst nicht mehr vermittelbar.

Durch Corona aufgedeckt

Es gibt eine Prozentzahl von Menschen, die es erfolgreich geschafft haben, sich Belehrung und Disziplinierung zu entziehen. Und die zeigen sich jetzt stolz öffentlich.
.
Das kommt daher, dass unser Erziehungs- und Strafrechtssystem immer vom Guten im Menschen ausgeht und so den Hardcore-Querköpfen nicht beikommen kann.
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Wer kennt nicht aus der Schule den Vortrag des Lehrers über Verspätungen, den sich regelmäßig die pünktlich Angekommenen anhören müssen, während der Verspätete sich mit einem Grinsen auf seinen Platz setzt.

@Minka04

Ihre Einwände bezüglich des Verhaltens im Schulunterricht kann ich sehr gut nachvollziehen! Ich vermute allerdings, dass hier ein Kompromiss gemacht werden musste, weil der Druck aus der Gesellschaft, auch der besorgter Eltern, Kinder würden zu großen Schaden nehmen, wenn sie weiterhin von der Schule fernbleiben müssten, zu groß wurde. Weder die Anzahl der Lehrkräfte noch die räumliche Situation in den Schulen dürfte darauf ausgerichtet sein, für so einen Fall eine optimale Lösung bieten zu können.

Generell möchte ich aber gerne noch etwas anderes in den Raum stellen.
Hier im Forum orientiert man sich oft an den reinen Zahlen. Hinter jeder Infektion könnte aber ein Menschenleben gefährdet sein. Für manche Menschen mag das Risiko geringer sein, für andere aber wiederum deutlich erhöht. Ausserdem frage ich mich, weshalb sich viele unter dem typischen Risikopatienten „nur“ den Menschen im Pflegeheim vorstellen?

Das ist nicht die erste Pandemie...

aber es ist die erste seit 100 Jahren (damals die sog. spanische Grippe) die auch in D angekommen ist.
Obwohl die Regierung spätestens durch SARS hätte vorgewarnt sein müssen waren nicht einmal genügend Masken eingelagert.
Dass sich das Virus in D vergleichsweise harmlos verbreitet hat ist keinesfalls der Regierung zuzuschreiben sondern dem vergleichsweise besonnenen Verhalten der Bevölkerung.
In Küsschen Küsschen Ländern war das anders.
Dass man wg fehlender Masken die Losung ausgab dass die eh nicht helfen war geradezu skandalös.
Und dass (Schul)busse auch heute noch überfüllt werden grenzt an versuchter Körperverletzung - natürlich nicht strafbar und nicht einklagbar.
Hilft nur individuelle Mobilität.
Oh nein... Die ist ja auch verpöhnt...

@ 09:27 von asimo - mehr Tests = mehr Infizierte?

"steigt die Positivrate auch nicht linear mit der Anzahl der Tests. Etwas was gern so behauptet wird, aber eben so nicht ist."

Das sehe ich inzwischen auch so.
Die Annahme "mehr Tests = mehr Infizierte" scheint auf den ersten Blick logisch.

Der Faktenchecker des BR erklärt, warum die pauschale Aussage: "Mehr Tests führen zu mehr positiven Fällen" irreführend ist.

https://kurzelinks.de/a6c8

Dort ist für Deutschland zu lesen:
In den KalenderWochen 28-32 stiegen die Testzahlen um 13 Prozent und die Neuinfektionen um 98 Prozent.

08:54 von Hackonya2

"Wer niest schon mit Maske? Aufhalten soll man es ja auch nicht. Dann sollte man die Maske nach einiger Zeit wechseln, das tun die wenigsten."

,.,.,

Das tun die wenigsten? Woher wissen Sie das?

Ich fürchte, das ist einfach nur behauptet worden, damit man gewisse Menschen schlecht machen kann. Auch so ein Virus, der für unsere Gesellschaft schädlich ist.

@passdscho - Risikofaktor Familienfeier

09:12 von passdscho:
"Fakt ist doch, dass die Zahlen unmittelbar im Umfeld der Reisetätigkeiten stark angestiegen sind."
> Fakt ist, dass die Zahlen unmittelbar nach der Einführung von Lockerungen gestiegen sind.

"Und welche Familienfeiern haben Sie als Beleg für Ihre Behauptung?"
> Befragen Sie mal doch mal google nach den Stichworten "superspreading" und "Hochzeit". Da haben Sie dann die freie Auswahl.

Dem Virus ist es völlig egal, ob die Menschen Verwandte, Bekannte oder Fremde sind, die die Regeln missachten.

"Das zaghaft Vorgehen in den Problemregionen bestraft die Regionen, die hier eine höhere Disziplin aufweisen."
> Die "Disziplin" dieser Regionen besteht meist darin, dass es dort keine oder wenig Sammelunterkünfte oder generell nur wenige Menschen gibt.

18. September 2020 um 09:45 von stupid at first

Solang die Infektionsrate unter 1 fällt und das nach Möglichkeit Richtung 0, dann wird die Ausbreitung des Virus zurückgehen. Daher das min/max. Wir könnten den Virus mit konventionellen Mitteln eindämmen nur muss die Bevölkerung dabei helfen und die benötigt die passenden Informationen. Nach meinem aktuellen Kenntnisstand könnte man allein mit den MuNaSchu die Pandemie fast komplett ausrotten wenn konsequent eingesetzt.

Immer

Immer wieder die gleichen Diskussionen.
Seit Monaten.
Was ist denn so schwer daran er ne Maske in bestimmten Situationen zu tragen.
Hände waschen und gelegentlich desinfizieren.
Abstand galten so weit es geht.
Es wird doch nur etwas Mithilfe und Unterstützung erwartet, bis ein Impfstoff bereit steht.
Kinder verhalten sich besser.
Was ist eigentlich so schlimm daran mal ein Jahr nicht in den Urlaub zu fliegen.
Nicht immer sagen: ja aber die anderen.

Bitte selber denken und nicht alles blind glauben!

„Ja, wir sind heute schlauer (zum Glück), aber der Winter steht nun fast vor der Tür und ich befürchte,
daß dann die Infektionszahlen und auch Tote wieder ansteigen werden.„

Warum bitte sollen im Winter die Toteszahlen steigen? Was ist das denn für eine Aussage?
Wenn Sie mehr Infos lesen würden, hätten Sie gesehen, dass die Zahlen positiv getesteter (nicht kranker!!!!) Menschen zwar steigt, aber dennoch kaum ein Mensch mehr stirbt (weil es mittlerweile mehrere Behandlungsmöglichkeiten gibt). Es gibt mehr Tote wegen Krebs, Herzinfarkte und anderer wirklich tödlichen Krankheiten. Corona ist nicht neu und nach wie vor kein Killervirus, es gibt in jeder Erkältung Coronaviren, dass hat mir mein Hausarzt schon im Mai erklärt....
Außerdem habe ich kürzlich erst hier bei ARD gelesen, dass man wohl nur 5 Tage ansteckend ist, wenn man Symptome hat und ohne kaum bis gar nicht....weswegen ja auch endlich mal die Quarantaine Regelungen neu überdacht werden und hoffentlich auch kommen!

Am 18. September 2020 um

Am 18. September 2020 um 09:30 von Nordbraut

ich kann das so unterschreiben ;-))

@Hajo-aus-luenen 09:53


Das RKI hatte völlig Recht, daß die Maske bei vielen dazu führt, daß keine Abstände mehr eingehalten werden.

-
Wenn hochwertige Masken auf hygienisch kompetente Weise in einem hygienisch geeigneten Umfeld verwendet werden, können sie ein wichtiger Bestandteil eines hygienischen Gesamtkonzeptes sein.
Wenn man der Bevölkerung allerdings nur vorschreibt irgendeine Maske irgendwie mit sich herum zu tragen und bei Bedarf aufzusetzen, ohne dass dabei Hand- und Oberflächenhygiene gewährleistet sind, kann das nicht funktionieren. Augenblicklich sind Masken nur ein Feigenblatt für Politiker und ein Talisman für die Bevölkerung.

Schaut

Man muss nur nach Israel oder Frankreich schauen was da los ist,
Wollen wir auch wieder einen zweiten Lockdown?
Daher ist diese ständige Diskussion oft unerträglich.

@passdscho

Ich glaube das Sie mein Kommentar nicht richtig gelesen haben, den ich finde da keinen Bezug dazu: Ohne Urlaub hat sich niemand angesteckt oder wie? Der Virus war schon lange Zeit vor der Urlaubssaison da? Wenn's danach geht, dann sollte auch niemand arbeiten gehen dürfen etc., da ja Ansteckungsgefahr besteht? Das seltsame war ja, das Länder mit hohen Sterberaten auf einmal kein Risikogebiet waren und andere aber doch, das roch nach politischer Entscheidung, nicht nach Bevölkerung beschützen.

Pandemie im Crashkurs?

Ein sehr gute Zusammenfassung auf Tagesschau. de zu dieser Problematik!
Hervorzuheben ist die Tatsache, dass „Wissenschaft sich irren kann und darf“. Schließlich bringt das Konzept „trial and error“ den Fortschritt einer Gesellschaft! Von daher ist sowohl Wissenschaftlern aber auch Politikern Verständnis für eine Situation entgegenzubringen für eine Situation in der Pandemie, die es so nicht gab! Schließlich ist wissenschaftliches Arbeiten, eine Arbeit mit Wahrscheinlichkeiten aus der zuverlässige Prognosen erstellt werden können. Ein „Hellsehen“ ist das damit noch nicht.
Es gibt bei wissenschaftlichem Arbeiten stets Variablen, deren Änderung nicht vorhersehbar sind. Von daher ist im Ergebnis Respekt den Menschen entgegenzubringen, die auch unter Einsatz des eigenen Leben, daran arbeiten, die Menschen vor der Pandemie zu schützen!

Laut Kurven, die man auf der

Laut Kurven, die man auf der RKI Seite einsehen kann, hat der Lockdown in Deutschland gar nichts gebracht, weil schon vorher die Zahlen gesunken sind.

Außerdem finde ich es Schwachsinn immer Deutschland und die Situation hier mit anderen Ländern zu vergleichen. Jedes Land hat eine andere Mentaliät, Gesundheitssysteme und Immunitäten. In Deutschland werfen sich die Menschen nämlich nicht, wie in vielen südlichen Ländern üblich, bei jeder kleinen Erkältung Antibiotika ein. Deswegen haben viele Deutsche eine gewisse Grundimmunität, wie ja auch schon oft vermutet und diskutiert wurde.....

Am 18. September 2020 um 08:54 von Hackonya2

Zitat: Wer niest schon mit Maske? Aufhalten soll man es ja auch nicht. Dann sollte man die Maske nach einiger Zeit wechseln, das tun die wenigsten.

Ich bewundere immer wieder Mitforisten, die wissen, was die meisten tun.

Bei uns in der Familie kommen die Masken nach jedem Gebrauch in die Wäsche.

Im Übrigen gibt es unabhängig von Corona eine Nießetikette. Meine Eltern hätten mir etwas anderes erzählt, wenn ich so genießt hätte, dass es sechs Meter weit fliegt. Die Etikette habe ich auch meinen Kindern beigebracht und diese unseren Enkeln.

09:18, hasenzahn

>>Interessant übrigens 2 Interviews mit den Profs. Streeck und Drosten. Letzterer muss mal wieder den Panikmodus schüren, während erster wohltuend sachlich ist und weniger Hysterie wünscht. Interv. mit D. übrigens mit der Einleitung "auf ihn hören die Deutschen", na ja wer's glaubt ...<<

Wo haben Sie das gelesen? In der Bildzeitung? Herr Streek würde wohl resigniert seufzen, wenn er Ihre Zeilen lesen würde.

@Hackonya2 -

> Wichtig könnte das liebe Geld vielleicht sein? <

Und Brot und Spiele - wichtiger als Gesundheit, ..

Vllt kapiert man ja irgendwann einmal (ich fürchte erst dann, wenn es zu spät sein wird), dass es Wichtigeres gibt als Whlstand, Emotionen, und hemmungslosen Konsum. Jetzt wäre die Gelegenheit gewesen - 2l8.

09:55 von Klärungsbedarf

Ja und nein, ich halte mich und die in meiner Umgebung so gut es geht von den schwachen Kettengliedern fern. Also ganz ausgeliefert ist man nicht. Aber es ärgert mich schon. Unter anderem hängt unser aller Arbeit davon ab, dass nicht Arbeitskräfte plötzlich Unkalkulierbar ausfallen.

Warum? Jetzt ist es noch schönes Wetter, es gibt kaum saisonale Erkältungen. Jetzt hat der eine oder andere vielleicht ein bisschen Corona... Ich denke, das steckt jeder, zumindest statistisch, jetzt leichter weg wenn er Corona hat. Aber spannend wird es in der Erkältungssaison, in der sich dann beispielsweise weitere Viruserkrankungen, Angina und weitere schwerere bakterielle Infektionen überlagern. Der Körper ist eh schon beschäftigt (viele kennen es, man ist ne Woche auch ohne Corona geplättet), da brauchste nicht noch das Dingen zusätzlich.

Ergänzung, nicht nur Remdesvir

Zu den Medikamenten, in Stufe 3 ist auch REGN-COV2, was bei milden und mittelschweren Verläufen vielversprechend aussieht. Kann man in Science nachlesen.

@ 09:53 von Hajo-aus-luenen

„ Soll ich über sechs Stunden die Maske ununterbrochen aufsetzen? “

In Bayern müssen die Kinder die Masken den ganzen Schultag tragen. Unser Sohn muss sie vor der Schule aufsetzen und durfte sie erst nach Schulschluss (15.05 Uhr) wieder absetzen. Sogar im Pausenhof, Ausnahme die Nahrungsaufnahme

09:53 von Hajo-aus-luenen

Eine FFP2 ist durchfeuchtet deutlich weniger wirkungsvoll. Aber, falls Sie es haben, die feuchte Aussprache etc. werden nach wie vor ok zurückgehalten. Tipp, nehmen sie die einwegmasken, wechseln und wegwerfen. Ist nicht super nachhaltig aber heutzutage vertretbar.

@Hajo-aus-luenen

Kontrollieren wäre angebracht und die Marktbetreiber nochmals auf Ihre Pflichten hinweisen, das da keine Menschenmassen alle gleichzeitig reingehen. Ging zu Anfang sehr gut.

Urlaub

es wurde xfach belegt und berichtet, dass gerade pauschale Urlaubsreisen NICHT nennenswert zur Verbteitung von covid19 beigetragen haben. Das Problem waren Heimaturlaube auf dem Balkan und in der Türkei.
Es ist einer der größten Fehler in der covid19-Bekämpfung, die Touristik-Industrie mit ihren Millionen Beschäftigten alleine in Europa zu zerstören.

Schöne Grüße von der MeinSchiff1, auf der die Hygienevorschriften peinlichst genau überwacht werden.

@IckeDette

Wenn Sie es nun so arg nehmen, dann dürfte auch kein einziges Auto mehr über die Straße rollen. Haben Sie sich mal mit den Aussagen der Experten befasst? Die Todesfälle durch Corona waren meistens Menschen mit anderen Vorerkrankungen. Nur weil es bei paar nicht so ist, bestätigt die Ausnahme nicht die Regel.

@Advocatus Diabo...

Da sich anscheinend die Lage auch schlagartig ändern kann, ist es gar nicht schlecht, wenn man Überkapazitäten hat und auch behalten sollte. Überstanden ist es ja nicht komplett.

@ 09:57 von stupid at first

"Ist nicht die Globalisierung schuld? Nicht, daß man Länder zum globalen Produktionsstandort macht, wo arme Menschen sich von Wildtieren ernähren müssen, die Krankheiten (Corona) haben, die auch den Menschen befallen? Nicht unsere Gier?"
Endlich einmal eine sehr gute, tiefergehende Frage. In einem BBC-Artikel wurde vor einiger Zeit berichtet, dass durch das Eindringen der Menschen in die Natur jedes Jahr mind. 6-8 neue (bzw. alte, archaische) Keime gefunden werden die ebenfalls das Risiko für eine Pandemie beinhalten würden. Demnach war es keine Frage ob wir irgendwann mal eine Pandemie bekommen würden sondern eher WANN das der Fall sein wird. Und solange der Mensch nicht umdenkt und die Globalisierung begrenzt dürfte immer wieder mal mit solchen Pandemien zu rechnen sein.

08:35 von V.Scho

>>In Zeiten in denen das Zurücklegen von großen Strecken zur Verbreitung des Virus führt, sollte man Urlaub auf Balkonien machen. Andernfalls wird das Virus weitflächig verteilt. Das war zu erwarten und ist auch eingetroffen.<<

Und was soll Urlaub oder Reisen jetzt mit Corona direkt zu tun haben?
In der Kneipe bei Ihnen gegenüber, ist das Infektionsrisiko größer, als beim Urlauber der sich an die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen hält.

@Scio et cetera um 10:09

"So naiv anzunehmen, dass sich die Diskussionskultur in Foren ändert bin ich nicht - aber das Parteivorsitzende Andersdenkende beleidigen geht gar nicht - das muss sich wieder normalisieren."
-
Tatsächlich, sehe ich ebenso. Als "Immernochsozialdemokratin" schmerzt es mich häufig, "meine" Parteivorsitzende in der Öffentlichkeit zu sehen. Ich habe permanent den Drang, mich dafür zu entschuldigen.

Am 18. September 2020 um 08:52 von Nordbraut

>>Ich finde, Deutschland ist bislang gut durch diese Pandemie gekommen<<

Ich kenne bis jetzt 2 exportorientierte Maschinenbauer, die pleite sind. 183 Arbeitslose mehr. Diese Firmen waren gesund. Dann sind da noch die 2 Reisebüros in meinem Ort, die nicht wieder aufmachen...
Nicht jeder sitzt mit einer Pension, Rente, Gehalt aus dem öffentlichen Dienst oder ähnlichem bequem zu Hause. Diejenigen, die jetzt verlieren, hört man nicht.... evt liefen ein paar von denen (ich auch) Ende August in Berlin rum.
Gruss aus der Kurzarbeit

Am 18. September 2020 um 11:04 von Minka04

>>In Bayern müssen die Kinder die Masken den ganzen Schultag tragen. Unser Sohn muss sie vor der Schule aufsetzen und durfte sie erst nach Schulschluss (15.05 Uhr) wieder absetzen. Sogar im Pausenhof, Ausnahme die Nahrungsaufnahme<<

Und das finden Sie gut ?

Am 18. September 2020 um 08:37 von Biocreature

>>Ja, wir sind heute schlauer (zum Glück), aber der Winter steht nun fast vor der Tür und ich befürchte,
daß dann die Infektionszahlen und auch Tote wieder ansteigen werden.<<

Es wird mehr gezählt, also findet man auch mehr. In den letzten 24 Stunden 8 Tote durch Corona...bei 2600 Toten durchschnittlich jeden Tag. 0,3%
Zum Glück (!) gibt es sie nicht, die vielen Toten...trotz explosionartig steigender Infektionszahlen.. und auch eine Überbelegung der Intensivbetten gibt es nicht.

@Traumfahrer, 10:06 Uhr -Verantwortungsbewusst und kompetent

Ich finde, entgegen Ihrer Darstellung, dass die Politik sehr vieles richtig gemacht hat und Deutschland nicht ohne Grund für sein Krisenmanagement international hohe Zustimmung erfahren hat. Vor allem haben unsere Politiker auf anerkannte Virologen und andere Experten gehört und sich mit diesen abgestimmt. Die Schutzmaßnahmen waren noch dazu verhältnismäßig und zumutbar. Schauen Sie sich doch einfach mal um in der Welt - ein Blick nach FRA genügt. Nein, die Bundesregierung reagiert eben nicht "bescheuert", so wie Sie Glauben machen wollen, sondern sehr verantwortungsbewusst und kompetent.

Helf den Kindern!

Und was tun Sie dagegen, dass man das ihrem Kind zumutet? Wie sollen denn unsere Kinder soziales Verhalten erlernen, wenn Sie sich gegenseitig und die Lehrerschaft kaum noch erkennen / verstehen können. Für derart drastischen "Nebenwirkungen" gibt es derzeit meines Erachtens nicht die geringste Indikation.

Am 18. September 2020 um 10:51 von Virus1980

>>In Deutschland werfen sich die Menschen nämlich nicht, wie in vielen südlichen Ländern üblich, bei jeder kleinen Erkältung Antibiotika ein.<<

Bei uns sind die Krankenhäuser besser. In Italien müssen z.T. Verwandte das Essen bringen, die schleppen die Keime rein und raus. Ich war beruflich bedingt in Italien, Frankreich und Tchechien in einem Krankenhaus.... nicht annähernd so gut ausgestattet wie bei uns. Aber auch hier ist nicht alles perfekt. Im Ausland - Holland - kommt man als Deutscher erstmal auf eine Isolierstation wegen der Krankenhauskeime

10:07 von Rettet die Pandemie

"Ich halte Beschimpfungen wie Covidioten oder Hysteriker nicht für hilfreich"
Und da stimme ich Ihnen auch vollkommen zu. Aber die Spaltung der Gesellschaft ist leider schon so groß geworden dass sich mittlerweile solche Extreme aufgetan haben, was dazu führt dass sich beide Lager gegenseitig beschimpfen, ihre eigenen Dogmen vertreten und Sachargumente nicht mehr gehört werden (wollen).

@GeKo69, 10:32 Uhr - Politik bewährt sich in der Krise

Die Globalisierung ist kein Märchen, sondern nun mal Fakt. Eine Rückkehr ins Kaiserreich, wie es sich manche rechtspopulistischen Gruppierungen wünschen, also eine Abkehr von internationalem Handel wäre für gerade für die Exportnation Deutschland und seine Arbeitsplätze ein Schritt in die Steinzeit. Auch kann ich nicht erkennen, dass unsere Politiker "zögerlich und dilettantisch" reagiert hätten. Die Zahlen sprechen für sich und haben Deutschland international hohe Anerkennung beschert. Die Politik ist deshalb nicht "gescheitert", sondern gerade in diesen schwierigen Zeiten ein Fels in der Brandung. Ich finde es gut, dass man sich auch klar zu Fehlern bekannt hat und bekennt, um in der Folge daraus zu lernen. Parteien wie die AFD hätten gut daran getan, in gleicher Weise Verantwortung für die Bürger zu tragen.

Pandemie im Crashkurs ? . Ja,

Pandemie im Crashkurs ?
.
Ja, den Crash-Kurs haben die meisten Deutschen gut bestanden. Die Corona-Leugner und " alles nicht so schlimm "-Fraktion sollten sich mit dem Phänomen des Präventions-Paradoxons beschäftigen.

Am 18. September 2020 um 10:57 von perchta

>>Vllt kapiert man ja irgendwann einmal (ich fürchte erst dann, wenn es zu spät sein wird), dass es Wichtigeres gibt als Whlstand, Emotionen, und hemmungslosen Konsum.<<

Wohlstand ? Wird gerade abgebaut.
Emmotionen ? Finden dank der Maske nicht statt.
Hemmungsloser Konsum ? Fand in meiner Familie nie statt...und auch vor Korona gab es sehr viele Menschen, wo es gerade für das Nötigste gereicht hat...und jetzt verlieren sie ihre Arbeit

Auf Kommentar antworten...

Am 18. September 2020 um 10:26 von nie wieder spd

Und wenn man sich nun die gestrigen Meldungen über die nach wie vor beschämend niedrigen Tarifabschlüsse im Pflegebereich und bei der Deutschen Bahn ansieht, wurde die angebliche Erkenntnis über die wirklich systemrelevanten Berufe noch nicht einmal von den Gewerkschaften verinnerlicht.
###
Da gebe ich Ihnen ohne Einschränkung völlig Recht ! Letztendlich sind die in der Corona-Krise ausgesprochenen Versprechungen gegenüber den vielen und wichtigen relevanten Berufsgruppen heute nichts mehr wert. Das dies aber auch angemessen entlohnt werden muß, steht außer Frage. Das geht nun aber natürlich heute nicht mehr...
Die Tarifpartner sollten sich schämen !

Am 18. September 2020 um 11:18 von Advocatus Diabo...

>>Und solange der Mensch nicht umdenkt und die Globalisierung begrenzt dürfte immer wieder mal mit solchen Pandemien zu rechnen sein.<<

Es wird immer wieder "Ausbrüche" geben...ob mit oder ohne Begrenzung. Ein Virus wird immer um die Welt gehen... wie bei der spanischen Grippe.

@ um 10:21 von Adeo60

Es „ ... bleibt festzuhalten, ... der herausragende Einsatz von Krankenschwestern, Pflegern, Ärzten, Kassiererinnen und vielen anderen Arbeitnehmern hat dazu geführt, dass Deutschland bislang gut durch diese epochale Krise gekommen ist.“
Und dass sich die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung an die Einschränkungen und Regeln gehalten hat.
Trotz der Bundesregierung, die einfach nur unfassbares Glück mit den oben genannten gehabt hat.
Zumindest hat die Bundesregierung eine Verantwortung insofern übernommen, als dass sie nicht im Weg gestanden hat. Darüber können wir tatsächlich froh sein.

6 Monate Corona...

KW12 = 348.619 Tests, davon positiv 23.820 = 6,8%
KW37 = 1.120.835 Tests, davon positiv 9.675 = 0,9%

Zahlen ohne Gewähr lt. de.statista.com.
Die Tests pro Woche haben sich also vervielfacht,
die Positivquote seit KW 22 um oder unter 1%, inkl. Fehlerquote...bis zu 1%.

Könnte man ungünstigstenfalls mutmaßen, rund 8 Mio. sind oder waren oder werden in BRD "infiziert". Letalität an oder mit Corona lt. RKI rund 3,8% bei bevorzugt hohem Alter.

Zur Orientierung:
Krebstote pro Monat ca. 20.000,
Gesamttote Januar bis einschl. Juli 2020 in BRD = 556.227

Aber die Sache muss natürlich weiter am köcheln gehalten werden.

Orakel statt Parlament

Es ist schon erschreckend wie das Parlament sich den Aussagen des Orakels von Berlin und den Hohepriestern des RKI beugt.

Zu ehrfürchtig ist die Politik statt Meinungen anderer Wissenschaftler oder gar Fachrichtungen zu berücksichtigen.

Ein weiter so geht nicht - Alternativen werden erst gar nicht diskutiert. Man erwartet den Impfstoff als Generallösung.

Und wenn der nicht kommt ? Weiter so ?

Sicher nicht - zu tiefgreifend sind die Beschränkungen - und es geht hier nicht um AHA sondern um:

- Existenz vieler Selbstständiger und Kurzarbeiter
- Bildung
- Kultur
- Sport
- Soziale Kontakte
...

Es gibt die Alternative: Schutz der Risikogruppe statt Beschränkung aller - das geht durch z.B.:
- FFP2 Masken auf Rezept
- Separate Räume, Zeiten (Kneipe, Sport,...)
- Lüftungsanlagen
- ...

Wo sind die Ideen der Politik hierzu ?

Erschreckend !
Mit "wir schaffen das" und "Aussitzen" haben wir keine Zukunft.

10:45, Virus1980

>> Corona ist nicht neu und nach wie vor kein Killervirus, es gibt in jeder Erkältung Coronaviren, dass hat mir mein Hausarzt schon im Mai erklärt....<<

Es gibt eine große Menge verschiedener Coronavirus-Arten. Was aber völlig ohne Belang ist, wenn es um die Eigenschaften des SARS-CoV-2 geht. Das ist die Art, über die wir reden, und nicht all die anderen Coronavirus-Arten.

Es ist schwer, das Problem zu verstehen, wenn man nicht wenigstens ein ganz klein wenig biologisches Grundwissen hat. Vielen Menschen fehlt das leider. Unwissenheit ist die Mutter des Verschwörungsmythos.

>>Außerdem habe ich kürzlich erst hier bei ARD gelesen, dass man wohl nur 5 Tage ansteckend ist, wenn man Symptome hat und ohne kaum bis gar nicht....weswegen ja auch endlich mal die Quarantaine Regelungen neu überdacht werden und hoffentlich auch kommen!<<

Man kann sehr viel mißverstehen, wenn man nicht aufpasst. "Kürzlich mal gelesen" ersetzt keine ernsthafte Beschäftigung mit einem Thema.

10:35 von ricosi64

Das ist nicht die erste Pandemie...
aber es ist die erste seit 100 Jahren (damals die sog. spanische Grippe) die auch in D angekommen ist.

Das stimmt nicht. Es gab 1957 die s.g. "Asiatische Grippe" und 1968 die s.g.
"Hongkonggrippe", beide in D. und weltweit verbreitet mit einer hohen Anzahl an Toten. Obwohl es die "Globalisierung" so wie heute da noch gar nicht gab. Ist allerdings damals wenig thematisiert worden und nicht im Gedächtnis verankert.

Empfehle die Doku:
"https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/geschichte-im-ersten/videos/mensch-gegen-virus-video-100.html"

Darin wird auch das Phänomen angesprochen, dass Menschen sich durchaus schwer damit tun aus Erfahrungen zu lernen. MNS gab es bereits zu Zeiten der s.g."Spanischen Grippe".

11:04 von Minka04

Da gibt es doch sicher die „Lüftungspausen“. Da würde ich die Maske gleich wechseln.
Und zweitens, nie diese Stoffmasken nehmen. Für die Wärme und den, je nach verwendeten Stoff, spürbaren Atemwiderstand haben die eine unterdurchschnittliche Schutzwirkung.
Der medizinische MNS ist ein Hightechprodukt, dass diesbezüglich durchoptimiert ist. Die mittlere Lage zum Beispiel ist bei ordentlicher Ausführung „geladen“, was dazu führt, dass im trockenen neuen Zustand in beide Richtungen kleinste Partikel besser absorbieren können. Es gibt sogar Studien, die einen gewissen geringen Eigenschutz zeigen. Derlei können die Stoffmasken nicht.
Aus den genannten Gründen werden die bunten schönen Stoffmasken in meinem Haushalt als Geschenk dankend angenommen, abgelegt, - und nie getragen.

@11:14 von Hackonya2

>>Wenn Sie es nun so arg nehmen, dann dürfte auch kein einziges Auto mehr über die Straße rollen.<<

Es wäre schön, wenn dieses Scheinargument endlich in der Mottenkiste bliebe, in die es gehört. Das Tötungspotenzial von Covid-19 ginge alleine in D in die Hunderttausende, hätte man keine Gegenmaßnahmen ergriffen. An den Folgen von Verkehrsunfällen sterben jährlich knapp 3500 Menschen - und auch hier leisten wir uns sehr teure Gegenmaßnahmen.

>>Haben Sie sich mal mit den Aussagen der Experten befasst? Die Todesfälle durch Corona waren meistens Menschen mit anderen Vorerkrankungen. Nur weil es bei paar nicht so ist, bestätigt die Ausnahme nicht die Regel.<<

Also: wer über 50 ist und COPD, Diabetes etc. hat kann sowieso abtreten? Oder wie ist dieser Beitrag zu verstehen? Kleiner Hinweis: Diabetes kann auch Sie schneller heimsuchen, als Sie sich vorstellen können ...

Ein wenig Selbstkritik wäre nicht schlecht

Zurecht werden die nicht validierten Preprints angesprochen - die teilweise so schlecht waren, dass deren Mängel selbst für interessierte Laien erkennbar waren, dennoch waren sich die Medien nicht zu schade, darüber umfassend zu berichten und zu vernachlässigen, dass es sich eben nicht um valide Ergebnisse handelte. Beschämend für den Wissenschaftsbetrieb: Mancher dieser Preprints wurde auch noch mit einer Pressemitteilung promotet, obgleich das faktisch mehr als fahrlässig war - und dennoch sind auch hier die Medien unkritisch auf den Zug aufgesprungen.

Zum Rest:
Wissenschaftlich überzeugend ist bisher wenig nachgewiesen, der Abstand scheint ein echter Zufalls-Glückstreffer zu sein, die Masken werden missbraucht (Maske statt Abstand), was mehr als fahrlässig ist und ein paar Worte über den politischen Missbrauch als Profilierungsplattform hätten dem Artikel auch nicht geschadet.

Aber noch immer wird täglich über die Infektionszahlen berichtet, dabei wären nur Erkrankungen relevant.

@11:18 von Tremiro

>>Und was soll Urlaub oder Reisen jetzt mit Corona direkt zu tun haben?
In der Kneipe bei Ihnen gegenüber, ist das Infektionsrisiko größer, als beim Urlauber der sich an die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen hält.<<

Nicht falsch, aber beim Reisen treffen Sie wesentlich mehr fremde Menschen, was das statistische Ansteckungsrisiko erhöht. Wobei das Problem vermutlich nicht die Reisenden sind, die sich an die Maßnahmen halten sondern jene, die genau das nicht tun. Und bei denen schlägt die Statistik dann zu ...

10:56 @fathaland slim @hasenzahn

Interview mit Prof. Drosten -
gestern bei DW

"https://kurzelinks.de/0h7g"

Ich kann keine Panik erkennen.

Ich stimme jedoch Prof. Streeck u.a. uu, dass die täglichen Zahlen von (neuen) Infizierten nicht mehr der Maßstab sein kann / darf.
Natürlich kann sich jeder selbst informieren,
eine Änderung bei den Medien wünsche ich mir.

Bei großen Zahlen über die Gesamtheit der Infektionen kommt auf Dauer Abstumpfung, denke ich.

@asimo 09:12

"Man muss wirklich beides im Blick behalten und Ziel#1 muss sein, die Gesamtzahl der Infektionen gering zu halten. Ziel #2 ist die schweren Verläufe minimal zu halten. Die beiden Ziele sind miteinander eng gekoppelt."
-
Einverstanden. Beides im Blick haben. Aber weitere Maßnahmen nicht auf Grundlage der Infektionszahlen ausschließlich. Ein altes philosopisches Problem. Darf man ein Leben opfern (durch bspw langanhaltende wirtschaftliche Schäden), um ein anderes zu retten (bspw Risikopatient)? Wir haben nun aber eine Umkehrung. Aufgabe gewisser Schutzmaßnahmen, um bspw psychisch Schwache zu schützen und dabei Infektionen riskieren? Ein Dilemma, dass ich in diesem Rahmen nur andeuten kann. Aber wer es will, kann mir vielleicht auch so schon folgen.

08:54 von Hackonya2

«Wer niest schon mit Maske? Aufhalten soll man es ja auch nicht. Dann sollte man die Maske nach einiger Zeit wechseln, das tun die wenigsten.»

Das mag bei Ihnen selbst, und unter den Niesenbären so sein, die Sie in Ihrem nahen Umfeld kennen.

Als Allgemeinaussage können Sie das genau so wenig wissen, wie Sie auch nicht wissen, welche Farbe die Unterhose des Mannes hat, der in der Straßenbahn hinter Ihnen sitzt. Aber behaupten können Sie selbstredend alles +1 bis der Arzt kommt.

Warum wohl ist der Corona-Verlauf in Deutschland weltweit verglichen nun über Monate schon so relativ wenig dramatisch? Sicher nicht, weil die Menschen im Land in der Mehrheit solche sind, die nicht wissen, wie man sinnvoll mit den Masken umzugehen hat !

Pandemie

Ist eine normale Grippe auch eine Pandemie, da sie ja viele Leute betrifft . Man sollte den Begriff Pandemie neu differieren .

Am 18. September 2020 um 12:12 von Itschi

>>Und was tun Sie dagegen, dass man das ihrem Kind zumutet? Wie sollen denn unsere Kinder soziales Verhalten erlernen, wenn Sie sich gegenseitig und die Lehrerschaft kaum noch erkennen / verstehen können. Für derart drastischen "Nebenwirkungen" gibt es derzeit meines Erachtens nicht die geringste Indikation.<<

Ganz zu schweigen von der Rückatmung des CO2 unter den Masken

Eine (selbst-)kritischere Sicht ...

... und Darstellung des Pandemierverlaufes bzw. der Maßnahmen seitens der TS hätte
ich mir gewünscht.

Vor allem, da es diese kritischen Berichte zu Versäumnissen gab,
bzw. auch zu dem "Kurs" Masken / Mundschutz.
Vgl. TS 10.07.
"https://kurzelinks.de/fku0"
Auch die WHO war dazu nicht glaubwürdig, denn es gab Studien.

Ansonsten war mein Arzt, der im vergangenen Jahr bei meiner Influenza
zu Mundschutz aufforderte, wohl
ein Weiser aus dem Morgenland.

Ein dichter Stoff - also kein Haarnetz o.ä. - ist eine Barriere gegen Tröpfchen.
Keiner kann mir erzählen, dass man das nicht wusste.

Insgesamt,
ja D hatte viel Glück,
und wir sind gut durchgekommen
bis jetzt.

Die weniger schönen Aspekte muss
man deswegen nicht schönreden.
Das ist unglaubwürdig und
verspielt Vertrauen.

@SchleswigHolsteiner 12:05

Sie haben recht! Ich hätte schreiben sollen, dass Deutschland "verhältnismäßig gut" durchgekommen ist. Ich weiß nicht, ob Sie damit hätten mitgehen können. Natürlich ist die Pandemie eine Katastrophe. Gut ist dabei immer relativ.
Gruß aus dem Büroalltag!

09:10 von nie wieder spd

Ich kritisiere durchaus auch, dass im Frühjahr Maßnahmen (zu) spät ergriffen worden sind. Einen Lockdown hätte ich bereits im Februar mitgetragen. Womöglich bin ich aber kein Maßstab; (in meinem Umfeld wurde ich aufgrund meiner Ängstlichkeit belächelt).

Auch kann ich nicht erkennen, dass sich ein Politiker die Entscheidungen bzgl. der Pandemie besonders leicht gemacht hat. Wir fahren ja auch immer noch auf Sicht und ich möchte nicht mit den Verantwortlichen tauschen.

Dass Kritik angesprochen wird, unterstütze ich ausdrücklich - nur klingt es mir bei Ihnen sehr pauschal und ohne die verschiedenen Aspekte und Schwierigkeiten, die Politik bedenken muss, mit einzubeziehen.

Hier im Forum findet ja auch die eine Seite die Maßnahmen völlig übertrieben und der anderen Seite ist jegliche Lockerung zu viel. Wie soll Politik das angemessen aus tarieren? Ich möchte außerdem in keinem autoritären Staat leben und weiß die Mischung aus Regelungen und Eigenverantwortung zu schätzen.

Am 18. September 2020 um 12:22 von Werner40

>>a, den Crash-Kurs haben die meisten Deutschen gut bestanden. Die Corona-Leugner und " alles nicht so schlimm "-Fraktion sollten sich mit dem Phänomen des Präventions-Paradoxons beschäftigen.<<

Die Sache ist noch nicht durch...die Pflicht zur Insolvenzanmeldung wurde auf Ende des Jahres verschoben. Damit rettet man keine einzige Firma...... auf dem Papier pleite und die Belegschaft in Kurzarbeit.. und nach dem 31.12.20 ?

Am 18. September 2020 um 12:40 von Max-S

>>Aber die Sache muss natürlich weiter am köcheln gehalten werden.<<

In der Charite liegen seit März 10 Corona Intensiv Patienten.... seit März

10:34 von Teddy20

So ist’s. Mal die Frage in die Runde, geht jeder einmal im Jahr zum durchchecken zum Internisten? Dazu noch Urologen resp. Gynäkologen? Wenn nein geht mal schnell ein Bluthochdruck, Herzinsuffizienz oder sonstiges Leiden durch die Lappen. Siehe zum Beispiel die Impfstofftests von Oxford, bei denen eine junge Frau die Erkenntnis gewonnen hat, MS zu haben. Sowas gibt es bei mir auch im Freundeskreis, junge Frau, ziemlich symptomfrei bis auf Kopfweh oä. Diagnose MS. Auf die Weise könnte man dann in der Statistik leicht als vorerkrankter Risikopatient auftauchen ohne vorher den Hauch einer Ahnung davon gehabt zu haben.

@ Schleswig Holsteiner

">>In Bayern müssen die Kinder die Masken den ganzen Schultag tragen. Unser Sohn muss sie vor der Schule aufsetzen und durfte sie erst nach Schulschluss (15.05 Uhr) wieder absetzen. Sogar im Pausenhof, Ausnahme die Nahrungsaufnahme<<

Und das finden Sie gut ?"

Was ist schon "gut"? Gut im Sinne des Komforts finde ich das nicht, im Sinne des Gesundheitsschutzes aber durchaus.
Es ist ein Abwägen aus Gesundheitsschutz und Komfort. Ich gewichte das Erstere lieber höher.

Am 18. September 2020 um

Am 18. September 2020 um 10:54 von falsa demonstratio

//Im Übrigen gibt es unabhängig von Corona eine Nießetikette. Meine Eltern hätten mir etwas anderes erzählt, wenn ich so genießt hätte, dass es sechs Meter weit fliegt. Die Etikette habe ich auch meinen Kindern beigebracht und diese unseren Enkeln.//

Stimmt, war bei mir auch so.

@andererseits 9:08 Uhr..

Das mit dem Stellung beziehen fällt mir als Fachkrankenpfleger mit Maske im Dienst nicht allzu schwer..in meinem Umfeld fragt man notfalls mich,was das alles zu bedeuten hat..

Im www und den "sozialen" Netzwerken meint man, dass die Ablehnung ein Massenphänomen wäre..

um 09:55 von Advocatus Diabo...

Nett, dass Sie meinen Kommentar von 9:30 in Teilen wider geben, den die Moderation leider nachträglich gelöscht hat - er war wohl zu sachlich.

Ich möchte Sie daran erinnern, dass wir in D auch schon knapp 10.000 Tote im Zusammenhang mit Corona haben. Der Hinweis auf eine große Anzahl von Intensivbetten dürfte nicht zur allgemeinen Beruhigung beitragen, wenn man berücksichtigt, wie hoch die Sterberate ist, wenn man erst mal dort gelandet ist.

Mehr Fälle weniger Tote

Kurz an der Stelle zu der Aussage möchte ich auf die Altersstruktur verweisen, aber auch auf mich selbst. Wir haben Spätsommer, siehe „10:58 von Eu-Schreck“. Ich kenne garkeinen, der momentan krank ist. It’s not the season! Das sollte ja aber doch eigentlich jedem klar sein oder??
Das kann, nicht muss, in der Erkältungszeit ganz anders aussehen, wenn sich Infekte überlagern.

@Max-S

Ich sehe das genauso!!! Weiter sinnlos Angst verbreiten und „falsche“ (nicht aussagekräftige) Zahlen melden und dass Tag für Tag aufs Neue....leider gibt es noch zu viele unter uns, die nicht mit denken und sich Angst machen lassen. Und so lange es solche Menschen gibt wird hier alles schön weiter „geköchelt“.

@perchta: Wer bitte hat gerade Nerven und Geld für Wohlstand und Konsum? Es gibt gerade wichtigere Dinge, wie Existensangst und ein drohender Jobverlust. Den wir der Politik und ihrem sinnlosen Lockdown zu verdanken haben. Und trotz allem wird dieses „Spiel“ fleißig weiter gespielt, obwohl es mittlerweile soviel Neue Erkenntnisse gibt, die viele der Maßnahmen schon längst überflüssig machen!

Es ist KEIN Killervirus und wie schon oft erwähnt wurde sterben täglich viel mehr Menschen an viel schlimmeren Krankheiten!!!!

Und wartet mal an was die Politiker sich tolles einfallen lassen, wenn die jährlich normale Grippewelle startet....

12:05 von SchleswigHolsteiner

«Ich kenne bis jetzt 2 exportorientierte Maschinenbauer, die pleite sind. 183 Arbeitslose mehr. Diese Firmen waren gesund. Dann sind da noch die 2 Reisebüros in meinem Ort, die nicht wieder aufmachen...»

Unternehmenspleiten, und für immer geschlossene Reisebüros sind doch nicht alleine dadurch verursacht, dass Politiker in Deutschland schlecht & unverantwortlich mit der Pandemie umgehen.

Wenn über Monate so gut wie alle Länder der Welt wegen Corona gar keine Touristen mehr einreisen lassen, ist dies natürlich katastrophal für Reisbüros, Reiseveranstalter, Hoteliers, und Fluggesellschaften. Zum Verreisen zwingen kann man auch niemand, der aus persönlichen Gründen (Besorgnis) momentan gar nicht (ins Ausland) reisen will.

Etwas anders (aber ähnlich) ist es bei den Maschinenbauern. Wird weltweit weniger produziert (mit den Maschinen), werden weltweit auch weniger neue Produktionsmaschinen bestellt. Man kann auch niemand zwingen, Maschinen zu kaufen.

Export ist hier eher Nachteil.

12:43 von Reservistin

<< Mit "wir schaffen das" und "Aussitzen" haben wir keine Zukunft. <<

,.,.,

Darum tun das unsere Politiker ja auch nicht.

Das unterstellen Sie allerdings gegenteilig.

Jeder weiß, dass das die Unwahrheit ist.
Wenn Sie für eine Gegenposition werben wollen, müssen Sie bei der Wahrheit bleiben.

Ansonsten hat man keine Akzeptanz in unserer Gesellschaft. Lügen widern einen an.
Denn sie sind der Anfang vom Ende.

@ um 12:40 von Max-S

Schöne Rechnung.
Und jetzt stellen Sie sich einmal vor, welche Beschränkungen und Verbote erlassen werden müßten, um wenigstens die Krebsarten zu vermeiden, die durch unseren Lebensstil erzeugt werden. Also durch Essen, Trinken, Rauchen, Autofahren, Heizen, Kühlen, Luftverschmutzen, Plastik, Unkraut vernichten und sicher noch ein paar andere Dinge.
Und solche Beschränkungen müßten eigentlich sofort angeordnet werden. Da wir davon nicht nur Krebs bekommen können, sondern weil sich deshalb das Klima dramatisch ändern wird.
Da haben wir es mit den wenigen und nur geringsten Einschränkungen wegen Corona noch richtig gut getroffen.
Und je länger sie anhalten, desto leichter werden uns weitere nötige Beschränkungen in Zukunft fallen.
Nicht in meiner, vielleicht auch nicht in Ihrer.
Etwas wie Corona kann schnell nochmal auftauchen. Kann.
Der Klimawandel aber beginnt schon.
Je mehr wir uns alle beschränken, umso mehr Zeit haben wir, uns die richtigen zukünftigen Beschränkungen auszudenken.

12:12 von Itschi

Höre ich immer wieder, stimmt soallgemein aber überhaupt nicht. Auch hier mehrere Kinder, keine Probleme in den Klassen, alle munter wie immer. Das ist eben gerade so, wie vieles für Kinder eben so gegeben ist wir es ist. Das ändert die Sicht auf die Welt doch nicht.
Fast möchte sagen das hier vielleicht für oder bei einigen Eltern Probleme sichtbar werden die vorher schon da waren. Ist reine Spekulation und möchte niemandem zu nahe treten oder beleidigen.

@ 12:05 von SchleswigHolsteiner

"Diejenigen, die jetzt verlieren, hört man nicht"
Ich kenne auch Leute die ihren Job verloren haben und noch mehr die in Kurzarbeit sind - und gebe Ihnen daher recht.
Die virologischen Aspekte sind eine Seite - aber es gibt noch mehr: Die Zunahme an Kindeswohlgefährdung, häusliche Gewalt über die niemand berichtet.
Diejenigen die alles herunterfahren wollen sollten auch daran denken, dass man Geld nicht beliebig viel und ewig drucken kann, irgendwann ist Schluss.
Und sollen wir dann im Ausland arbeiten wo die medizinische Situation teilweise noch viel schlechter ist ??
Daher alles mit Maß und Ziel was heißt: weder Panik noch komplette Sorglosigkeit

@12:43 von Reservistin

>>Es ist schon erschreckend wie das Parlament sich den Aussagen des Orakels von Berlin und den Hohepriestern des RKI beugt.<<

Prof Drosten ist ein Wissenschaftler von internationalem Rang und - wie auch das RKI - international mit allen maßgeblichen Fachkollegen und - Kolleginenn vernetzt. Ihr polemischer Beitrag zeugt nur von Ihrer Ahnungslosigkeit.

>>Zu ehrfürchtig ist die Politik statt Meinungen anderer Wissenschaftler oder gar Fachrichtungen zu berücksichtigen<<

Wen meinen Sie da? den HNO-Arzt Bodo Schiffmann vielleicht, die nicht einmal in einem Fachgremium der HNO-Ärzteschaft vertreten ist geschweige denn irgendeine Reputation als Wissenschaftler hat?

>>Ein weiter so geht nicht - Alternativen werden erst gar nicht diskutiert. Man erwartet den Impfstoff als Generallösung.<<

Vielleicht machen Sie sich die Mühe und informieren sich erst, ehe Sie schreiben. Z.B. ist im Artikel von Medikamenten zur Behandlung von Covid-19 die Rede.

@Reservistin

...weswegen ich mich auch nur noch an den Empfehlungen und Einschätzungen des Präsidenten der Bundesärtzekammer, Klaus Reinhardt, orientiere...und eben nicht an denen des bundeseigenen RKI.

Wenn RKI, Politik und Medien auch jeden Tag den Corona-Weltuntergang beschwören und bereits die Reiter der Apokalypse zu sehen glauben,...mich interessiert dies nicht, so wie immer weniger Bürger.

Ich lebe so wie ich es für richtig halte, andere behutsam behandeln oder schützen,...kann ich trotzdem.

10:51, Virus1980

>>Laut Kurven, die man auf der RKI Seite einsehen kann, hat der Lockdown in Deutschland gar nichts gebracht, weil schon vorher die Zahlen gesunken sind.<<

Von welchem Lockdown reden Sie? Wann fand der statt?

>>Außerdem finde ich es Schwachsinn immer Deutschland und die Situation hier mit anderen Ländern zu vergleichen. Jedes Land hat eine andere Mentaliät, Gesundheitssysteme und Immunitäten. In Deutschland werfen sich die Menschen nämlich nicht, wie in vielen südlichen Ländern üblich, bei jeder kleinen Erkältung Antibiotika ein. Deswegen haben viele Deutsche eine gewisse Grundimmunität, wie ja auch schon oft vermutet und diskutiert wurde.....<<

Sie stellen ja interessante Behauptungen auf.

In südlichen Ländern (welchen denn?) werfen sich Menschen bei jeder kleinen Erkältung Antibiotika ein?

Tut man das nicht, so resultiert das in einer "gewissen Grundimmunität"?

Sie wissen aber schon, daß Antibiotika nicht gegen Viren wirken?

@12:10 von SchleswigHolsteiner

>>um Glück (!) gibt es sie nicht, die vielen Toten...trotz explosionartig steigender Infektionszahlen.. und auch eine Überbelegung der Intensivbetten gibt es nicht.<<

Derzeit haben wir in D keine "explosionsartig steigenden Infektionszahlen". Wir sind nicht in einer exponentiellen Phase wie im März. Die täglichen Infektionszahlen sind konstant.

Tatsächlich aber ist der Anteil der Toten an den gemeldeten Infizierten weltweit gesunken. Dazu werden verschiedene mögliche Ursachen diskutiert. Eine davon ist: der Altersdurchschnitt der Infizierten ist derzeit deutlich nierdiger, als im Frühjahr. Eine andere ist: wir testen mehr, also wird die berühmte Dunkelziffer kleiner. Was aber nicht heißt, dass das Virus deswegen sein Killerpotenzial verloren hat, sondern nur, dass wir es jetzt besser im Griff haben.

@12:40 von Max-S

Vielen Dank für die Zahlen.

Auch zu Krebs-, Herz-Kreislauf-, Unfalltote gibt es seit eh immer Experten, welche zu Handlungen zur Reduzierung und Vermeidung aufrufen.

Wir reden über 100 Tausende Tote pro Jahr !

Diese Aufrufe verhallen aber fast alle und verfehlen ihre Wirkung. Wir alle akzeptieren diese Verluste trotz der Möglichkeit diese zu reduzieren.

Das Sterben gehört zum Leben dazu - ebenso wie das Spaß haben, Genießen, Sport und Bildung, Geld verdienen,...

Was ist an Corona anders ? Alle verfallen sofort in Schockstarre.

Ich würde mir Mut in dieser verwöhnten Gesellschaft wünschen.

Covid (mit / an) Tote sterben schnell und medial wirksam - nicht still und leise auf Palliativstationen. Sind diese deshalb mehr wert ?

Wieso haben wir nur noch den Fokus hierauf - der erste verständliche Schreck sollte vorbei sein.

Ich verstehe es nicht !

11:10, peter04

>>es wurde xfach belegt und berichtet, dass gerade pauschale Urlaubsreisen NICHT nennenswert zur Verbteitung von covid19 beigetragen haben. Das Problem waren Heimaturlaube auf dem Balkan und in der Türkei.<<

Ach so.

Wenn Deutsche in die Türkei oder auf den Balkan reisen, dann ist das also was anderes, als wenn Balkanesen oder Türken dies tun.

Haben Sie für diese interessante Behauptung auch eine Quelle? Wenn das x-fach belegt ist, dann müsste dies Ihnen doch ein leichtes sein.

>>Es ist einer der größten Fehler in der covid19-Bekämpfung, die Touristik-Industrie mit ihren Millionen Beschäftigten alleine in Europa zu zerstören.<<

Die Pandemie hat viele wirtschaftliche Bereiche schwer getroffen. Nicht nur den Tourismus.

>>Schöne Grüße von der MeinSchiff1, auf der die Hygienevorschriften peinlichst genau überwacht werden.<<

Urlaub unter Quarantänebedingungen. In einem schwimmenden Dorf mittlerer Größe (3000 Einwohner).

Hauptsache Sie gehen nicht an Land...

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