Kommentare

Versagen

Ich verstehe nicht, warum man bei anderen Ländern immer direkt drauf kommt die Regierung habe versagt. Allein von den Medien her sollte nun allmählich jeder wissen, wie man sich zu verhalten hat. Wenn manche das nicht tun und sogar die Opposition zu was anderem aufruft, wie in manchen Ländern (Türkeiz.B.), was kann dann die Regierung dafür? Ist das auch das Versagen, der deutschen Regierung, das da einige durchgeknallte den Reichstag stürmen wollten?

Ganz einfach

Wenn die Regierung das Problem nicht ernst nimmt, tut die Bevölkerung es schon gar nicht.

Haareraufend

"Nur: Was die Neuinfektionen angeht, da hat das Land inzwischen leider auch einen Spitzenwert: mehr als 2100 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden. Fast genauso viel wie Deutschland, allerdings in einer achtmal kleineren Bevölkerung."
-
Das ist doch wieder zum Haareraufen! Was soll der Vergleich der Einwohnerzahl? Interessant wäre doch der Vergleich der Testungen. Hat Deutschland mehr getestet als Tschechien? Kann ja sein. Aber nur dann würde die Aussage einen Sinn ergeben, dass die Lage in Tschechien besorgniserregender ist als bei uns.

COVID-19-Zwischenbilanz

Um nicht missverstanden zu werden, sei vorweggenommen: COVID-19 ist im Gefolge einer Coronainfektion vorwiegend für Risikogruppen durchaus gefährlich! Das Coronageschehen ist also sorgsam ohne Panikmache zu analysieren. Das Leben der Risikogruppen muss aber als gleichwertig zu den Existenzen der restlichen Bevölkerung geschützt werden. Folgende Zahlen geben mir allerdings zu denken: Coronatote USA ohne echten Lockdown: 190.000 bei 328Mio. Einwohner = 0,05%
Coronatote BRD mit echtem Lockdown 9500 bei 82Mio Einwohner = 0,01%.
Coronatote Schweiz mit echtem Lockdown 1755 bei 8,8Mio Einwohner = 0,02%. Coronatote FRA mit echtem Lockdown 30.500 mit 67 Mio.Einwohner = 0,047%
Gibt es im Forum einen Statistiker, der im Vergleich der Zahlen einen eindeutigen signifikanten Unterschied feststellen kann? Ich bin mir nämlich bei diesen Zahlenvergleichen nicht sicher, ob der Lockdown ein probates Mittel gegen die Anzahl an Coronatoten ist. Dafür erscheinen die Zahlenunterschiede zu gering zu sein.

Einfache Menschen?

""Weil Babis auf die Meinungen der einfachen Menschen hört, die liest er auf der Website seiner Partei ANO, hat er die Meinungen der Epidemiologen zurückgedrängt." "
-
Ach so. Epidemiologen (offensichtlich sind die in Tschechien nur männlich) sind keine einfachen Menschen. Nur die anderen?

Da die Zahlen

höher sind als bei der ersten Grenzschließung, weiß ich jetzt auch nicht, warum die Regierung nicht reagiert.
Ich wäre zwar davon betroffen, hätte aber Verständnis dafür, das schlechte Wetter geht ja erst los, was wird dann.

@ Hackonya2 (16:40): Es geht darum was die Regierung macht

@ Hackonya2

Wenn manche das nicht tun und sogar die Opposition zu was anderem aufruft, wie in manchen Ländern (Türkeiz.B.), was kann dann die Regierung dafür?

Es geht darum, was die Regierung macht und dass die Opposition ziemlich öfters recht hat. Dabei geht es zum Beispiel um diese ganzen Kontaktbeschränkungen. Denn ich lese zum Beispiel, dass die nächste Reederei - Hurtig Routen - ihre gesamten Touren bis Jahresende einstellt und damit riesige Verluste macht.

https://tinyurl.com/yy92h8t6
n-tv: Hurtigruten sagt alle Expeditionsreisen bis Jahresende ab Donnerstag, 17. September 2020

Die norwegische Reederei Hurtigruten wird bis Ende 2020 keine Reisen auf ihren Expeditionsschiffen anbieten.

Aufgrund der zunehmenden Corona-Infektionszahlen in Europa, Nord- und Südamerika habe man sich entschlossen, alle Expeditionskreuzfahrten bis Ende Dezember auszusetzen, erklärte Hurtigruten am Donnerstag in einer Börsenmitteilung.

Alles nur Panikmache der Medien und Opposition

Diese Diskussion findet vor allem in den Babis feindlich gesinnten Medien statt: Na klar, dass jetzt jeder Oppositionspolitiker die Chance sieht, aus "einer Mücke einen Elefanten zu machen", Panik zu schüren und Babis anzugreifen. Der Großteil der tschechischen Bevölkerung durschaut diese Mechanismen und hat vor dem "Schreckgespenst" Corona längst keine Angst mehr. Tägliche Neu-Infektionszahlen bzw. die Anzahl neu-positiv Getesteter werden einfach überlesen und mit einem Gähnen quittiert. Da klickt hier fast keiner mehr drauf. Die Menschen haben verstanden, dass die wichtigste Zahl die "momentan stationär behandlungsbedürftgen Patienten" sind und die ist in Tschechien nach wie vor sehr niedrig in Bezug auf verfügbare Krankenhauskapazitäten.

Das liegt ausschließlich an den "Reisende"...

... die sich nicht an Abstandsregeln und die Nutzung der Mund-und Nasenbedeckung halten.
Die Vorgaben waren da. dran gehalten haben sich viel zu wenige. Offensichtlich.
Und das gilt übrigens weltweit, siehe globale Entwicklung der Infektionen.
Nur China hat das angeblich im Griff. Zumindest lt. verōffentl. Zahlen...

Die Tschechen haben viele Kontakte in das

viel früher infizierte Europa.
Allein nach Deutschland:
Knapp 16.000 Tschechen pendeln tagtäglich zu ihrem Arbeitsplatz nach Bayern. Und immerhin rund 1800 deutsche Arbeitnehmer waren im vergangenen Jahr in Tschechien tätig.
Ca 300 000 Tschechen arbeiten regelmäßig im Ausland. Meistens arbeiten sie in Deutschland und Österreich.

Dass sich also in Tschechien, trotz erster Abschottung, nun zahlreiche Infektionsketten ergeben, ist logisch und nachvollziehbar.
Man hatte sich im Inland isoliert noch recht sicher gefühlt. Mit der Wiederaufnahme der Arbeitsverhältnisse in die europ. meistinfizierten Länder, nehmen natürlich auch innerhalb Tschechiens die Infektionen zu.
Wie sollte es auch anders sein?

Detaillierte Zahlen wären hilfreich

Der Bericht informiert nicht darüber, ob nicht nur die Zahl der positiv Getesteten sondern auch der der Tests zugenommen hat. Tatsächlich hat sich die Zahl der Testungen in Tschechien vervielfacht. Die Zahl der Positiven ist aber prozentual gestiegen. Dies wirft Fragen auf. Ein Versagen der Regierung für ein regeres Infektionsgeschehen anzunehmen ist aber doch übereilt. Plausible Argumente finden sich aus meiner Sicht im Artikel nicht. Babis hat zur Zeit nicht das beste Standing im Westen, hat er doch die Stationierung von US-Truppen eine Absage erteilt.

@16:58 von Nordbraut - mehr Tests = mehr Infizierte?

"Interessant wäre doch der Vergleich der Testungen."

Die Annahme "mehr Tests = mehr Infizierte" scheint auf den ersten Blick logisch.

Der Faktenchecker des BR erklärt, warum die pauschale Aussage: "Mehr Tests führen zu mehr positiven Fällen" irreführend ist.

https://kurzelinks.de/a6c8

Dort ist für Deutschland zu lesen:
KalenderWoche 24-31 nahmen die Tests um 75 Prozent zu, die Neuinfektionen um 104 Prozent. In den KalenderWochen 28-32 stiegen die Testzahlen um 13 Prozent und die Neuinfektionen um 98 Prozent.

@Demokratieschüler, 17:11 Uhr

Letztlich ist natürlich die Regierung dafür verantwortlich, dass die notwendigen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie ergriffen werden. Notfalls müssen diese verschärft werden. Trump kann in den USA noch so häufig sein Krisenmanagement loben, die Infektionszahlen sind desaströs, ganz abgesehen davon, dass die Regierung untätig geblieben ist. So muss sich auch die tschechische Regierung Versäumnisse anlasten.

Man sollte endich aufhören, ...

... immer nur absolute Zahlen je 24 Stunden zu betrachten.
Das ist einfach nicht mehr seriös,
Zahlen nicht in Verhältnisse zusetzen.

Wichtig wären ebenso klare Aussagen bzw. Untersuchungen
und - falls schon vorhanden - ob sich das Virus in seiner Wirkung auf lebensbedrohliche Erkrankungen abgeschwächt hat.

Natürlich sollte dir Regierung Tschechiens mit der Opposition kooperieren und neue Schutzmaßnahmen ergreifen.

Die Beobachtung des Geschehens und Beurteilung durch Fachleute ist wichtig, für alle Länder.

Covid-19-Zwischenbilanz

Sehr guter Beitrag! Endlich mal jemand, der hier Prozentzahlen nennt. Die werden ja in unseren Medien nie genannt. Immer nur absolute Zahlen. Das relativiert nämlich einiges.

@16:58 von DerGeistdesWandels - 0.05% ist ziemlich abstrakt

Tut mir leid, aber ich kann in solchen Zahlenspielereien keinen Sinn sehen.

Erstens: 0.05% oder so ist ziemlich abstrakt.
Konkreter: In Nembro/Bergamo sind im April 11x so viele Menschen gestorben wie jeweils im April der Vorjahre. Dort hat es einen Lockdown gegeben, aber zu spät - nachdem schon früher als bei uns das Virus über die 3 internationalen Flughäfen Mailands ins Land gekommen war und sich zunächst unbeachtet ausbreiten konnte.

Zweitens: Bei einer Erkrankung geht es nicht nur um tot oder nicht tot. Die ersten Patienten in der Schwabinger Klinik waren junge Rückkehrer aus Ischgl, fitte Skifahrer. Einige haben laut Dr. Wendtner jetzt noch mit den Folgen zu kämpfen, sieh z.B. hier: https://kurzelinks.de/4uow

Drittens: Was heißt "Lockdown"?
Das bei uns war im Vergleich mit Italien kein richtiger Lockdown.

Und wie war ..

.. die Sterblichkeit insgesamt in Tschechien ? Wieviele Verkehrstote, Infarkttote, Morde, Schlaganfälle mit Todesfolge , Krebs usw. ? Ich bin eigentlich recht sicher, daß Covid-Opfer dagegen eher selten sind.

@VfG 17:25

"Die Annahme "mehr Tests = mehr Infizierte" scheint auf den ersten Blick logisch.

Der Faktenchecker des BR erklärt, warum die pauschale Aussage: "Mehr Tests führen zu mehr positiven Fällen" irreführend ist.

https://kurzelinks.de/a6c8

Dort ist für Deutschland zu lesen:
KalenderWoche 24-31 nahmen die Tests um 75 Prozent zu, die Neuinfektionen um 104 Prozent. In den KalenderWochen 28-32 stiegen die Testzahlen um 13 Prozent und die Neuinfektionen um 98 Prozent."
-
Okay, diese Zahlen sagen für mich aus, dass in Deutschland die Neuinfektionen stärker angestiegen sind als die Testungen in dem Zeitraum.
Aber meinen Sie nicht auch, dass es sinnlos ist, einen Vergleich Tschechiens mit Deutschland vorzunehmen und dabei die Bevölkerungszahlen gegenüberzustellen, anstatt die Zahlen der Testungen?
Hätte Tschechien 1 Mrd. Einwohner und würde dennoch genauso viel testen wie in echt, dann stünde Tschechien im Vergleich zu Deutschland plötzlich hervorragend da. Das ergibt für mich keinen Sinn.

"Lockdown"

Im Vergleich mit anderen Ländern waren bei uns die Kontaktbeschränkungsregeln kein totaler Lockdown. Trotzdem kann man das im Nachninein hinterfragen. Man darf dabei aber nicht unterschlagen, was schon vor den Kontaktbeschränkungsregeln vom 23.03. passiert ist.

Ich bin froh, dass man in Deutschland
rechtzeitig ...

- schon ab Januar Verdachtsfälle getestet und mitsamt den Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt hat,

- schon ab Ende Februar viele begonnen haben, Abstand zu halten.

- Laut einer Studie mit Auswertung von handy-Daten wurde schon am 8. März die Mobilität erheblich eingeschränkt (war in der Stuttg. Z. zu lesen).

- Ab Anfang März sind Großveranstaltungen abgesagt und am 8.3. allesamt verboten worden.

- Mitte März wurden Restaurants und Schulen geschlossen

- Am 23. 03. kamen die Kontaktbeschränkungsregeln dazu.

Sprichwörtlich

Hochmut kommt vor dem Fall.
Wenns dem Esel zu gut geht, geht er aufs Eis.

Das Verhalten ist bekannt, mal sehen, ob wir es auf den letzten Drücker noch lernen, oder ob wir weiterhin alle auf normal machen wollen.
(Schule, Fußball, ja sogar Prostitution... )

Voll irre.

re. Parsec

"Das liegt ausschließlich an den "Reisende"...
... die sich nicht an Abstandsregeln und die Nutzung der Mund-und Nasenbedeckung halten."
Dass die Alltagsmaske vor Infektion schützt, ist vermutlich eher widerlegt als belegt. Die ganzjährig auftretenden Rhinoviren habe seit Einführung der Maskenpflicht stark zugenommen. Da Masken zwischen unterschiedlichen Viren nicht unterscheiden, könnte in der Zeit, in der Coronaviren üblicherweise auftreten, die Ansteckungsgefahr durch das Tragen der Maske massiv erhöht sein. Wer will das?
Auch die Abstandsregeln nutzen nur da, wo sich Menschen über mehr als 15 Minuten näher kommen. Der flüchtige Kontakt im öffentlichen Raum bietet dagegen wohl kaum Ansteckungspotential.

Erst gestern hatte ich wieder eine Diskussion auf facebook

Daran beteiligt waren einige Leute, die sich so wie ich Sorgen um die Gesundheit ihrer Mitmenschen (ältere und/oder Menschen mit Vorerkrankungen) machen und auf der Gegenseite die Covidioten.

Startpunkt war ein Kommentar eines der Covidioten:
- es gibt kaum noch Erkrankte
- die Intensivstationen sind leer
- wer infiziert ist, ist noch lange nicht krank
- alles nur Panikmache, um das Volk klein zu halten
- wer Corona immer noch für gefährlich halte, müsse sich endlich mal richtig informieren.

Also liebe Tschechen hört auf die Experten von der youtube-University. Es gibt keinen Grund zu Besorgnis.
Wer sich schützen will, soll zu hause bleiben.

Aus

Erfahrungsberichten aus Sport-Camps weiß ich, dass in Tschechien zumindest im Juni und Juli absolute Sorglosigkeit herrschte. Die Sportler saßen in den Kabinen eng auf eng und ohne Masken; Duschen war in gleicher Weise möglich wie zu Vor-Corona-Zeiten. Ebenso sorglos verhielten sich die Zuschauer an oder in den Sportstätten. Zu dieser Zeit waren bei uns in den Sportler-Kabinen bereits Masken und 1,5 Meter Abstand Pflicht, Duschen war meist ganz verboten.
Vor diesem Hintergrund wundert mich die nun eingetretene rasante Entwicklung der Corona-Zahlen in Tschechien überhaupt nicht.
Auch an diesem Beispiel zeigt sich wieder, wie wichtig es ist, dass frühzeitig mit entsprechenden Maßnahmen gegengesteuert wird, dh bereits zu einem Zeitpunkt, an dem zumindest Teile der Bevölkerung noch gar nicht so recht die Notwendigkeit von Gegenmaßnahmen erkennt oder erkennen will.

Zahlenvergleich von Staaten

17:48 von VfG
0.05% ist ziemlich abstrakt

Danke für die Rückmeldung. Als Arzt kann ich Ihnen Ihren Beitrag bestätigen. Wie bei jeder Erkrankung gibt es auch altersbezogen schwere und leichtere Verläufe, auch bei atypischen Pneumonien mit anderen Erregern als Sars-Cov-2. Selbstverständlich ist jeder Tote jeden Alters zu betrauen. Allerdings liegt das durchschnittliche Todesalter durch COVID-19 in der BRD bei 82 Jahren, was der durchschnittlichen Lebenserwartung der Deutschen vor Corona entsprochen hat. Mich verwundern nur die o.g. Zahlen. Auf Italien übertragen 35658 Coronatote auf 60,36Mio. Einwohner = 0,059%. Dieser Wert entspricht genau dem US-Prozenzsatz. Wie gesagt... Kann ein Statistiker einen signifikanten Unterschied zwischen den Ländern feststellen, wenn die Massnahmen/der Verlauf den Coronatoten und der Bevölkerungszahl gegenübergestellt werden? Mich erstaunen nur die "prozentual gesehen betraglich geringen" Unterschiede ohne diese bewerten zu wollen. MfG

Herumtrampeln ist die Mutter der Porzellankiste

Maskentragen beim Einkauf ist unzumutbar,
Fußball gucken geht nur im Stadion,
Schule funktioniert nur mit Präsenzunterricht,
Abstand halten ist was für Weicheier,
alles ist nur halb so schlimm.

Wenn dann die alte Nachbarin stirbt, wäre sie sicherlich auch ohnehin bald gestorben.

Liebe Corona-Relativierer!
Nehmt bitte Rücksicht!
Nie war es so einfach, Leben zu retten.

@Covid-19 Zwischenbilanz

Kein sehr guter Beitrag! Was sagt die Relation zur Gesamtbevölkerung?
Anzahl Tote zu Infizierten ergibt Sinn! Und wenn man diese Letalität vergleicht, dann haben Lockdowns etwas gebracht!
Die Aussage Lockdowns haben nichts gebracht wird aber dann spannend, wenn man geschätzte Dunkelziffern einrechnet. Dann könnte Ihre Rechnung aufgehen...

@uhuznaa

So viel zum mündigen Bürger.

Letztlich soll's dann doch wieder "Vater" Staat sein, der alles richtet, und wenn nicht, alles schuld ist.

Sorglosigkeit, Unwissenheit, Dummheit, Ignoranz

jeder kann es doch täglich miterleben ...
geht man zum Aldi/Lidl rein, mit Maske ... toll, gelegentlich auch über der Nase
bei den Brötchen benutzt man nicht die bereitgelegten Einweghandschuhe
sondern seine Hände
drausen auf dem Parkplatz, zumindest meine Erfahrung vor 2 Wochen...
treffen sich 2 Grüppchen jeweils 5 ... 6
Arm nehmen, Küsschen links Küsschen rechts
... dann wundert man sich ?

Zahlenanalyse

@der Geist des Wandels

Sie analysieren die Zahlen vorbildlich.
Allerdings ist ein "Lockdown" nicht das einzige, was die Situationen in den verschiedenen Ländern unterscheidet.
Unzählige weitere Faktoren beeinflussen den Pandemie-Ablauf. Gibt es in Frankreich prozentual mehr Alte, die in Altenheimen leben? Waschen sich Amerikaner länger die Hände als Deutsche? Usw.
Trotzdem ist ihre Analyse ein Hinweis, daß ein sogenannter "Lockdown", eine Benennung, unter der recht Unterschiedliches verstanden wird, für sich allein betrachtet nicht ausreicht, um die Pandemie zu begrenzen.
Kurz zusammengefasst:
Wir sind unwissend und sollten möglichst vorsichtig sein! Bleiben Sie gesund!

Anmerkung zu VfG

"Tut mir leid, aber ich kann in solchen Zahlenspielereien keinen Sinn sehen."

Sehr geehrter Herr VfG,
diese "Zahlenspielereien" heissen Statistik und sind Grundlage jeder wissenschaftlichen Arbeit. Sie sollen dem Erkenntnisgewinn dienen und keine Opfer verhöhnen. Diese Form von Statistik mit Koinzidenzintervallen und Festlegung von Signifikanzniveaus werden zu 100% auch bei der Impfstoffherstellung verwendet. Dies möchte ich Ihnen höflich mitteilen, da anhand statistischer Definitionen Unterschiede in Messreihen festgestellt werden sollen, um das Eine, den Zufall, von Kausalität besser zu unterscheiden. MfG

18:28 @GeMe

Natürlich ist diese Argumentation riskant.

Leider, so sehe ich das, ist die (Risiko)Kommunikation in den Medien schlecht.
Was besagen denn die Zahlen der Neuinfektionen täglich?
Warum wird das nicht
genauer erläutert?

Ich informiere mich selbst und kann Schlussfolgerungen ziehen, ohne leichtfertig zu werden.

Viele ignorieren jetzt die Zahlen der Neuinfektionen und man schaut nach anderen Zahlen.
Man stumpft bei täglich hohen Zahlen ab.

Man schlussfolgert möglicherweise falsch.

Ein hausgemachtes Problem, wobei man eine bestimmte Gruppe von Leugnern nicht erreichen wird.

@Der Geist des Wandels v.16.58

Ich berechne die Sterberate auf
100.000 Einwohner
so hat Deutschland
bei 83,0 Mio. EW / u. 9336 Todesfällen einen Wert von 11,24 je 100.000 EW
die Schweiz bei 8,5 Mio.EW. u. 2018
Toten ergibt einen Wert von 23,74
Todesfällen auf 100.000 EW.
Nur so lassen sich nach m.M. die Werte aussagekräftig vergleichen.

@DerGeistdesWandels um 16:58

>>Gibt es im Forum einen Statistiker, der im Vergleich der Zahlen einen eindeutigen signifikanten Unterschied feststellen kann?<<

Dazu brauche ich kein Statistiker zu sein , da reichen Grundkenntnisse.
Erstens gibt es bei vier Datenpaaren keine signifikanten Unterschiede und zweitens sind die Zahlen Unsinn, eine Mortalitätsrate lässt sich noch gar nicht berechnen.
Genauso unsinnig ist der Vergleich der bisher Gestorbenen/Infizierten. In beiden Fällen fehlt die Relation zur Zahl der tatsächlich Infizierten, die eine Zahl ist zu niedrig, die andere zu hoch.
Momentan ist nur die Übersterblichkeit für Vergleiche verwendbar,die FT hat das ganz gut zusammengafasst:
"https://www.ft.com/content/a2901ce8-5eb7-4633-b89c-cbdf5b386938"
Die Zahlen gehen aber bei der Excess-Mortalität nur bis Juli, die USA haben inzwischen weiter aufgeholt.

Zahlenanalyse II

@der Geist des Wandels

Oh, ein Kollege... !
Ja, die Zahlen sind verwunderlich!
Und wundern tut man sich ja bekanntlich, wenn man den Zaubertrick nicht versteht.
Aus logischen Gründen läßt sich aber dennoch annehmen, daß, falls die Kontakthäufigkeit während einem Lockdowns wirklich kleiner ist als bei Normalbetrieb, die Tröpfcheninfektionen seltener vorkommen.

Für einen aussagekräftigen Vergleich der Wirksamkeit Lockdown/kein Lockdown bräuchte es eine randomisierte Studie.
Aber da trage ich Eulen nach Athen.

Lieber Gruß

re. GeMe

Diskussion auf Facebook: "Daran beteiligt waren einige Leute, die sich so wie ich Sorgen um die Gesundheit ihrer Mitmenschen (ältere und/oder Menschen mit Vorerkrankungen) machen und auf der Gegenseite die Covidioten."
Der alte Kampf Gut gegen Böse, Verantwortungsvolle gegen Rücksichtslose, Altruisten gegen Egoisten, Moralisten gegen moralisch Verwahrloste. Gut zu wissen, dass man sich da auf der richtigen Seite befindet. Ist es wirklich so einfach, oder sollten nicht alle ein wenig rhetorisch abrüsten?
Übrigens: Die Aussagen, die Sie den "Covidioten" zuschreiben, stimmen ja teilweise, sind keine alternativen Fakten. Der Punkt "Panikmache" und "Volk klein halten" darf doch zumindest diskutiert werden. Ich höre mir da die unterschiedlichsten Meinungen an, gerade vielleicht deshalb, weil ich selbst keine dezidierte Meinung dazu habe. Auch über die Gefährlichkeit des Corona-Virus darf es unterschiedliche Meinungen geben, ohne dass der Respekt unter den Diskutanten verloren gehen muss.

18:57 von Leipzigerin59

Ich finde die Risiko-Kommunikation eigentlich recht gut. Denn abseits des Hypes gibt es ja auch manchmal die relevanten Informationen. Sie kommen nur viel zu selten und zu sehr versteckt:
Keine oder kaum Symptome: ca. 85%
Hospitalisiert: ca. 15%
Sterblichkeit: ca. 0,5%.
Durchschnittalter der Todesopfer: ca. 82
Keine Berücksichtigung einer Dunkelziffer.

 18:36 von LehrerFrankfurt

So kann man es sehen. Hier fängt schon die wissenschaftliche Betrachtungsweise an, sich zu scheiden. Solle man Infiziertenzahl in Relation zu den Toten setzen oder die Bevölkerungszahl zu den Toten? Beide Betrachtungsweisen sind erlaubt. Erstere ermittelt die Letalität. Die zweite versucht aus der Wahrscheinlichkeit eines zwischenmenschlichen Kontakts anhand der Bevölkerungszahl auf die Letalität zu schliessen. Zweite "Rechnung" habe ich gemacht, hier die Erste. USA: 196.000 Tote ×100÷6.600.000Infizierte
=2,97%
BRD: 9.400 Tote ×100÷266.000 Infizierte
=3,53%
In diesem Fall schneiden erstaunlicher Weise die USA besser ab... Nicht mehr und nicht weniger.MfG

Risikokommunikation

@Leipzigerin59

Ich finde, die Risikokommunikation in den Medien hat sehr unterschiedliche Qualität.
Zwischen Sensationsmache und Verharmlosung finden sich gute Berichte, wie sich das Ganze darstellt - wobei Laien oft einfach ihre Wünsche in die Zahlenwerte hinein interpretieren.

Was passiert eigentlich mit Gesellschaften, die vor ernsthaften Herausforderungen stehen?
Bei den Asylsuchenden 2015 war die Aufspaltung in zwei Lager ganz ähnlich wie beim Umgang mit Corona.
Vielleicht könnten in dieser Richtung Hinweise zu finden sein, die zu einer Versachlichung der Debatte(n) beiträgt.

Leben in Tschechien/Prag

Viele Kommentatoren wollten ja genauere Informationen, die ich detailliert, leider nur auf Tschechisch, also muss ich es zusammen fassen, geben kann.
Ich bin 51, lebe seit ca. 16 Jahren in Prag, mit meiner (tschechischen) Frau und 2 Töchtern, 15 und 12, als Deutschlehrer.
Also die Zahlen sind katastrophal (jetzt), sie waren relativ gut im März bis zum Juni.
Die Regierung, die leider wie beim kleinen Milan, heißt Milanek, zu sehen, noch immer sorglose Unterstützer hat, hat wirklich nichts aber auch gar nichts gemacht, um sich auf eine 2. Welle vorzubereiten. Im Gegenteil, man hat da wohl, wie bei Trump geglaubt/gehofft, dass das Virus von alleine verschwindet. Weder hat man die Testkapazitäten, zur Zeit ca. 20000 als Maximum, bei einer unverschämt langen Bearbeitungsdauer, erhöht noch etwas dafür getan, dass man Infektionswege (personell) nachverfolgen kann. Die Behörden haben weitgehend kapituliert und Hilferufe ausgesandt. Viel zu viele waren hier extrem sorglos.

@19:14 von Hajü Die Aussagen stimmen ja teilweise

"Übrigens: Die Aussagen, die Sie den "Covidioten" zuschreiben, stimmen ja teilweise, sind keine alternativen Fakten."

Warum haben wir denn kaum erkrankte Menschen und warum sind die Intensivstationen leer?

Weil die meisten Menschen vorsichtig sind und sich an AHA halten. Lesen Sie sich mal durch, was man unter Präventionsparadoxon versteht.

"Der Punkt "Panikmache" und "Volk klein halten" darf doch zumindest diskutiert werden. "

Dafür sehe ich schon aus dem Grund keinen Anlass, weil das Volk nicht klein gehalten wird.

Die vielen 1000 Toten weltweit geben wenig Anlass das Virus für ungefährlich zu halten.

"Auch über die Gefährlichkeit des Corona-Virus darf es unterschiedliche Meinungen geben, ohne dass der Respekt unter den Diskutanten verloren gehen muss."

Wären wir heute noch auf dem medizinischen Stand wie zu Zeiten der spanischen Grippe, dann hätten wir heute sicherlich ähnliche Zustände wir damals.

Tellerrand

Natürlich hat hier jeder die Meinungen der anderen zu akzeptieren. Was mich aber stört ist der Umstand, dass hier einige jegliche Kritik an den Corona Maßnahmen nicht akzeptieren. Als ob es nicht mittlerweile Ärzte (z. B. Ärztepräsident Hamburg), Virologen und Wissenschaftler gibt, die vieles in Frage stellen. Selbst ein Herr Spahn hat zugegeben, dass man einige Maßnahmen bei dem heutigen Wissensstand nicht gemacht hätte. Was für ein Eingeständnis der Unfähigkeit. Nochmals zu den Statistiken/Infektionszahlen. Ich kann mich nicht erinnern, dass seit Februar/März ein einziges Mal von unseren staatstragenden Medien einmal eine Prozentzahl (z.B. Prozentzahl der an Corona Verstorbenen zur Gesamtbevölkerung in D.) veröffentlicht wurde. Statt dessen jeden Tag Anzahl der Neuinfektionen. Ich habe den Eindruck, man fürchtet nichts mehr als eine Zahl NULL bei Neuinfektionen.

17:11 von Demokratieschue...

Denn ich lese zum Beispiel, dass die nächste Reederei - Hurtig Routen - ihre gesamten Touren bis Jahresende einstellt und damit riesige Verluste macht.
.
so spektakulär wie sie es darstellen ist es nun auch wieder nicht
es dreht sich um die Schiffe die in Südamerika oder der Antarktis unterwegs sind
also gerade mal 4 (vielleicht auch 6) ihrer 18 Schiffe
in Norwegen wird die "Hurtigroute" ganz normal bedient

@17:48 von VfG - es geht nicht nur um tot oder nicht tot

>> Die ersten Patienten in der Schwabinger Klinik waren junge Rückkehrer aus Ischgl, fitte Skifahrer. Einige haben laut Dr. Wendtner jetzt noch mit den Folgen zu kämpfen, sieh z.B. hier: https://kurzelinks.de/4uow <<

Leider ist der Focus nur auf die Sterblichkeit gerichtet. Sehr interessant die von Ihnen verlinkte Geschichte des 29-Jährigen, er rauchte nicht und machte viel Sport - und jetzt ist er der mit dem Rollator.

Enger Kontakt über einen längeren Zeitraum, dazu noch in einem nicht durchlüfteten geschlossenen Raum, das sind anscheinend Faktoren, die das Virus auch für junge gesunde Menschen gefährlich machen können. Sie sterben zwar nicht daran, erscheinen nicht in der Sterbestatistik, aber trotzdem kann eine Infektion auch folgenschwer sein.

 19:05 von Pressley49

Vielen Dank für Ihre Zahlendarstellung, die alles anders aussehen lässt. Auf 100.000 Fälle werden gerne Prävalenzen/Inzidenzen umgerechnet. Klar, eine Umrechnung auf dieselbe Menge (100.000) erleichtert den Vergleich. Verbessert sich aber hierdurch wirklich die Aussagekraft? Es sind einfach nur unterschiedliche Zahlendarstellungen desselben Phänomens. Das Dumme ist nur, dass diese Beispiele zeigen, wie sich die Wirkung der Zahlen auf den Beobachter verändern, weil sie sich in ihrer Aussagendeutung widersprechen. Selbstverständlich müssen die menschliche Kontaktwahrscheinlichkeit, Bevölkerungsdichte, regionale Altersstrukturen, Lockdowndefinitionen berücksichtigt werden. Aber erstaunlich ist es schon. Ich halte es so: Vergib Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun oder ganz satirisch: es ist egal was Du tust, Hauptsache Du tust etwas, denn das Ergebnis ist dasselbe. Das suggerieren die Zahlen abgesehen der Umrechnung auf 100.000 Infizierte. Ob hier wirklich jemand noch durchblickt?

@SchlengSk567

Ich frage mich ehrlich gesagt auch schon sehr lange, warum uns die Tagesschau und andere permanent diese nichtssagenden Zahlen um die Ohren hauen. Und warum das auch niemals hinterfragt oder sinnvoll begründet wird. Aber Ihrem letzten Satz widerspreche ich. Ich glaube nicht daran, dass irgendwer ein Interesse an einer anhaltenden Hysterie hätte und deshalb alles so eigenartig dargestellt wird. Ich bin keine Verschwörungstheoretikerin. Und das möchte ich Ihnen auch nicht unterstellen. Jedenfalls geht es mir auch so, dass ich die Zahl der Infektionen schon gar nicht mehr wahrnehme. Die interessieren mich genauso doll wie die Lottozahlen.

Leichtsinn und Opportunismus, wo Verlässlichkeit gefragt ist

„Eigentlich hatte die Regierung versprochen, mit Hilfe der Corona-Ampel nur dort neue Auflagen anzuordnen, wo das Infektionsrisiko gestiegen ist“

Wäre besser, die Regierung würde sich an dieses Versprechen halten. Schon, weil diese Maßnahme sich positiv auf die Eigenverantwortung der Bürger auswirken dürfte und dadurch quasi „von selbst“ lenkende Wirkung (in die richtige Richtung) auf deren Verhalten entfalten würde.

19:31 von SchengSk567

Es fällt mir etwas schwer, ausgerechnet Spahn `in Schutz zu nehmen´, aber das damalige (!) Verhalten der Regierung hat eigentlich nichts mit Unfähigkeit zu tun. Die ganze Welt hat rumgeschrien und es wurden sehr passend die richtigen Bilder zur richtigen Zeit verbreitet. Da hatte die Regierung wenig Möglichkeit, nicht überzogen zu handeln. Man muss ja auch bedenken, wer die hauptsächlich berät (RKI).
Damals war das okay und ist entschuldbar. Seit Sommeranfang allerdings nicht mehr. Und seitdem re(a)giert man ja auch angemessener und weniger sinnlos drastisch.

Außerdem kochen an diesem Brei so einige mit, immerhin werden hier Milliarden und Billionen verschoben und verdient. Und man kann nebenbei auch noch andere Effekte erzielen (Daten, Rechte, Gewohnheiten). Muss man auch berücksichtigen und das erklärt sicher so manches. Oder ist VT ;)

re. GeMe

"Warum haben wir denn kaum erkrankte Menschen und warum sind die Intensivstationen leer?
Weil die meisten Menschen vorsichtig sind und sich an AHA halten. Lesen Sie sich mal durch, was man unter Präventionsparadoxon versteht."
Die WHO hielt die angesprochenen Maßnahmen in einer Studie für allesamt wenig wirksam. Das Präventionsparadox beschreibt ein Dilemma, kann aber nicht als Beweis für die Nützlichkeit von Maßnahmen herhalten, es setzt vielmehr deren Nützlichkeit voraus.
Wenn Sie sich nicht über einen über die Maßen reglementierenden Verordnungsstaat Gedanken machen wollen, nehmen Sie an dieser Diskussion eben nicht teil. Wichtig bleibt der Fokus auf unsere Demokratie aber trotzdem.
Über die Gefährlichkeit des Virus zu diskutieren hat nichts damit zu tun, es für ungefährlich zu halten.

Maßnahmen

Eins ist klar, die Maßnahmen müssen bleiben oder wieder verstärkt werden, wenn man den Ball flach halten möchte bis der Impfstoff wirkt und hoffentlich kommt.

Tschechien hat zu sorglos (und nah an Bayern und Österreich) gehandelt nach der ersten Isolierung.

Selbst AT startet wieder mit Maskenpflicht und Wien ist Risikogebiet.

Wichtig ist einfach, nicht nachlassen, AHA beibehalten. Wo wieder alles unbekümmert und wie früher läuft gehen die Zahlen hoch.
Auch wenn Einzelne kaum Symptome haben, sollte man schwere Fälle minimalst halten.

@GeistdesWandels

"Zweite "Rechnung" habe ich gemacht, hier die Erste. USA: 196.000 Tote ×100÷6.600.000Infizierte
=2,97%
BRD: 9.400 Tote ×100÷266.000 Infizierte
=3,53%
In diesem Fall schneiden erstaunlicher Weise die USA besser ab... Nicht mehr und nicht weniger.MfG"

Nein, Ihre Schlussfolgerung ist falsch.
Kommt wohl daher, dass hier im Forum immer viel zu kompliziert und immer wilder Vergleiche gezogen werden, die mehr verwirren als erhellen.
Die Zahl der tatsächlich Infizierten kennen wir nicht, nur die der positiv getesteten.
Damit kann man nicht seriös arbeiten.
Das einzig entscheidende ist letztendlich: wie viele Menschen mußten sterben im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung, darin enthalten sind die Werte dafür, wie gut Infektionen verhindert werden konnten oder nicht und wie gut das jeweilige Gesundheitssystem die Erkrankten versorgen und heilen konnte.
Die USA steht zur Zeit ca. 5 1/2 mal schlechter da als D, und der Abstand wird immer größer.

@ SchengSk567 (19:31)

"Ich kann mich nicht erinnern, dass seit Februar/März ein einziges Mal von unseren staatstragenden Medien einmal eine Prozentzahl (z.B. Prozentzahl der an Corona Verstorbenen zur Gesamtbevölkerung in D.) veröffentlicht wurde. Statt dessen jeden Tag Anzahl der Neuinfektionen. Ich habe den Eindruck, man fürchtet nichts mehr als eine Zahl NULL bei Neuinfektionen."
---
1.) Doch, die Prozentzahl Todesfälle/Gesamtbevölkerung wurde öfter thematisiert.
2.) SARS-CoV-2 / COVID-19 ist seit Monaten DAS Medienthema. Mit Ihrem Eindruck, wie ich ihn verstehe (Neunfektionen "Zahl NULL", womit verdienen wir jetzt so leicht unsere Brötchen), könnten sie recht haben. Leicht verdientes Geld. Ich sehe dies nicht so eng. Auf dem Planeten wird immer für Medienarbeit gesorgt sein. Die nächste Krise wartet bestimmt schon darauf, dass das Virus sich weg und Platz macht. Will sagen, den Medien sind die Themen an sich ziemlich gleichgültig. Deshalb meine Ansicht, Medien haben es nicht nötig, falsch zu berichten.

"Selbst ein Herr Spahn hat

"Selbst ein Herr Spahn hat zugegeben, dass man einige Maßnahmen bei dem heutigen Wissensstand nicht gemacht hätte. Was für ein Eingeständnis der Unfähigkeit. "

Genau das Gegenteil ist der Fall.
Was man damals (Wissensstand) nicht wusste, kann selbstverständlich nicht zu den gleichen Maßnahmen geführt haben, die man nun bei wesentlich weiteren Kenntnissen (aktueller Wissensstand) befürworten würde.

"Statt dessen jeden Tag Anzahl der Neuinfektionen. Ich habe den Eindruck, man fürchtet nichts mehr als eine Zahl NULL bei Neuinfektionen."

Es ist ja nun schon häufiger darauf hingewiesen worden, dass das RKI auf seiner website wesentlich detailliertere Zahlen veröffentlicht, und im Netz finden sich zahllose weitere Angebote, wo Sie sich ausführlich informieren können.
So viel eigenes Engagement muss man mMn beim engagierten, mündigen und eigenverantwortlichen Bürger voraussetzen.

Wie überall: dumme Sorglosigkeit

das Reisen an sich wäre kein Problem - aber schließlich hat man Urlaub, da kommt's nicht so drauf an? Genauso wie in manchen Kneipen oder immer noch im Bus. Selbst in den Firmen läuft die Belegschaft herum ohne Maske. Die Achtlosigkeit zeigt Resultate: die Zahlen steigen. Und ist eine Inzidenz von ca 50 erreicht, wird die Wahrscheinlichkeit, auf einen Infizierten zu treffen immer größer, die Dynamik nimmt zu. Am besten in Israel sichtbar: lange Zeit 3-5, dann im Juli auf 100, jetzt steil ansteigend auf 350! Die Zunahme pro Tag liegt bei 3%, was eine Verdopplungszahl von 22 Tagen bedeutet!! Gewaltig heftig! Viele EU-Staaten haben auch bereits Inzidenz von 100! Warum Deutschland derzeit so glimpflich dasteht, wüsste ich gern mal vom RKI. Und dann wäre zu erklären, warum viel weniger der Inf schwer erkranken und beatmet werden müssen, geschweige denn daran versterben. Ist das Virus angesichts der Behandlungserfolge wirklich noch viel gefährlicher als Grippe? RKI, bitte ein Statement ...

20:57 von harpdart

"Selbst ein Herr Spahn hat zugegeben, dass man einige Maßnahmen bei dem heutigen Wissensstand nicht gemacht hätte. Was für ein Eingeständnis der Unfähigkeit. "
.
Unfähig ... ?
ich weiß nicht !
wenn der sorgfältig abwägt und nach nem halben Jahr merkt
dass er die eine oder andere Entscheidung so vielleicht nicht wieder machen täte
meine Güte,
der hat nen Job als Gesundheitsminister nicht als Hellseher

@sisyphos3

ähem,

Was Sie hier um 21:10 zitieren, stammt nicht von mir, sondern vom User @schengSK567, auf den ich lediglich geantwortet habe.

20:40 von harpdart

Danke für Ihren Einwand. Es ist durchaus richtig, dass wir die Dunkelziffern nicht kennen. Die Letalität wird dennoch aus Mangel an Alternativen mit den bekannten Infektionszahlen in Relation zu den Toten gesetzt. Die Dunkelziffer der Infizierten ist in den USA wegen grösserer Bevölkerung wahrscheinlich höher als in der BRD. Damit würde die oben berechnete Letalität nach den vorhandenen wissenschaftlichen Methoden mathematisch gesehen in der BRD noch höher sein als in den USA. Auch die ganz oben 5 1/2-fach höhere Anzahl an Toten muss statistisch gesehen nicht zwingend einen Unterschied ergeben. Das müsste ein Statistiker klären. Hierfür könnten auch fehlender KV-Schutz, schlechtere mediz. Versorgung/Hygiene aber auch unterschiedliche Massnahmen verantwortlich gemacht werden. Erstaunlich sind o.g. Zahlen allemal. Das heisst nicht, dass ich Corona-Leugner bin. Ich möchte nur den vernünftigsten Schutz für Risiko- und Nichtrisikogruppen, existentiell, wirtschaftlich und methodisch.

@17:21 von yolo

//Man hatte sich im Inland isoliert noch recht sicher gefühlt. Mit der Wiederaufnahme der Arbeitsverhältnisse in die europ. meistinfizierten Länder, nehmen natürlich auch innerhalb Tschechiens die Infektionen zu.
Wie sollte es auch anders sein?//

Auch hier in Deutschland könnte es noch dumm laufen.
Im aktuellen Newsletter der hiesigen Uni-Klinik habe ich gerade gelesen:
***Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der vergangenen Woche die Bar „Katze“ im Schanzenviertel besucht haben, können sich in der Außenstelle des Betriebsärztlichen Dienstes des UKE in Gebäude O46, Eingang C, einmalig auf eine mögliche SARS-CoV-2-Infektion testen lassen. In der genannten Bar sind mehrere Barmitarbeitende positiv auf das Corona-Virus getestet worden…….. Aufgrund fehlerhafter Kontaktdetails konnten jedoch noch nicht alle Kontaktpersonen ermittelt werden.***
Ich hätte mir strenge Auflagen beim Datenschutz der Kontaktdaten in Bars etc. gewünscht. So bleibt die Kontaktverfolgung ein Problem.

20:40 von harpdart

Anmerkung.
Bei 328Mio. Einwohnern in den USA, was etwa das 4-fache der deutschen Bevölkerung entspricht, "dürfen" die USA auch 5 1/2-fach mehr Tote haben. Dieser Unterschied in der Bevölkerung wirkt sich wie gesagt statistisch aus, sodass ich glaube, dass es für einen signifikanten Unterschied knapp werden könnte. Und wenn doch, wird es wohl knapp und grenzwertig werden. Dennoch kann ich Ihre Aussage nachvollziehen, aber Sie werden sicher zugeben, dass der prozentuale Unterschied absolut und relativ erstaunlich gering ist. Gerne können diese Zahlen Experten prüfen.

Bürgerzweifel...

Ja ... alle EU-Regierungen haben politisch versagt ... nicht nur in Tschechien, sondern auch in Deutschland. Weil alle Regierungen, voran DE, davon ausgingen, eine inzwischen internationale Pandemiewelle mit lokalen, nationalen Abwehrmaßnahmen aufhalten und eindämmen zu können... mit Lockdowns, Maskenpflicht und weiteren strengen Maßnahmen bis hin zu Strafandrohungen. Das funktionierte abgeblich erfolgreich und mit viel Geld jedoch nur temporär = vorübergehend... denn die nur künstlich aufgestaute Corona-Welle schwappt nun über und bricht sich jetzt überall in Europa ihre Bahn... Die von überall gemeldeten Infektionszahlen sprechen eine deutliche Sprache... und die Politik hyperventiliert...
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Dennoch ... die Gesundheitssysteme in der EU kollabieren nicht, die meisten Corona-Infektionen verlaufen moderat oder sogar unbemerkt. Deshalb fragen immer mehr Bürger, ob die wirtschaftlichen Schäden durch politisch verfügte Corona-Maßnahmen überhaupt nötig waren...

@GeistdesWandels

"Bei 328Mio. Einwohnern in den USA, was etwa das 4-fache der deutschen Bevölkerung entspricht, "dürfen" die USA auch 5 1/2-fach mehr Tote haben. Dieser Unterschied in der Bevölkerung wirkt sich wie gesagt statistisch aus, sodass ich glaube, dass es für einen signifikanten Unterschied knapp werden könnte. Und wenn doch, wird es wohl knapp und grenzwertig werden. Dennoch kann ich Ihre Aussage nachvollziehen, aber Sie werden sicher zugeben, dass der prozentuale Unterschied absolut und relativ erstaunlich gering ist. Gerne können diese Zahlen Experten prüfen."

Oh nein! Bitte, geben Sie sich mal etwas Mühe.
Die USA haben mehr als 5 1/2 mal so viele Tote zu beklagen gerechnet auf 100.000 Einwohner oder auf 1 Million Einwohner, das Verhältnis bleibt gleich.
Bei der von Ihnen erwähnten ca. 4x so hohen Einwohnerzahl der USA im Vergleich zu D, dürften sie 36000 bis 37000 Tote haben, in Wirklichkeit sind es dort jetzt 200000!

Brauchen Sie wirklich Experten, um das zu verstehen?

@Zwicke - Falsch !!! Alle EU-Regierungen haben politisch versagt

Fakt ist , es betrifft gerade massiv nur die jüngeren , da die älteren sich mit NMS-Masken
und hygiene Maßnahmen schützen.

Darum verlaufen die Infektionen moderater
mir geringerer Sterberate.

Haben wir das Recht, Tschechien zu berurteilen?

Deutschland hat doch auch allen Grund zur Sorge, da die Neuinfektionen nun deutlich über 2000 pro Tag liegen. Und wenn man sich die Verschiebung der bisherigen Schwerpunktregionen, voran NRW, in den Süden verfolgt, drängt sich auf, dass das vor allem die Querdenker-Regionen sind, die sich nun auf der Deutschlandkarte dunkelrot färben. Von dort reiste das Gros der Demonstranten nach Berlin an: in Bussen (das konnte man an den Kennzeichen sehen, falls hier einer meint, fragen zu müssen, woher ich diese Weisheit nehme), mit der Bahn, demonstrativ ohne Masken.

An dieser Stelle nochmals Dank an die Verwaltungsrichter, die zweimal in Berlin die mit Ansage missbrauchte Demokratie höher bewertet haben als die Gesundheit von Millionen Bürgern.

Haben wir vor diesem Hintergrund überhaupt das Recht, über eventuelle Fehler im Nachbarland Tschechien zu befinden?

Rechnen

Sie verwechslen da etwas bei den Zahlen. Die USA haben reichlich das 4fache der Bevölkerung in Deutschland aber beinahe die 20fache Anzahl an Toten. die 5 1/2 bezieht sich auf Todesfälle pro 100.000 Einwohner. Die USA stehen also deutlich schlechter da als Deutschland, was den Umgang mit COVID19 angeht. Und bei der derzeitigen Entwicklung verschlechtert sich das Verhältnis täglich weiter zuungunsten der USA (pro 100.000 Einwohner inzwischen mehr Tote als Italien, obwohl es in den USA noch nicht zu einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems kam wie partiell in Italien, außer in New York/New Jersey, wo wiederum innerhalb der USA die Zahlen deutlich höher sind). Aber wenn die Zahlen in D wieder ansteigen, kann es natürlich auch kippen. Zahlenspielereien sind das eine, angemessene Berücksichtigung aller Faktoren etwas anderes. Es geht weiterhin v.a. darum, eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden, so wie in Italien, Frankreich oder Großbritannien geschehen.

@16:58 von DerGeistdesWandels

>> COVID-19-Zwischenbilanz... <<
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Ich bin kein Mediziner und auch kein Statistiker... glaube jedoch mit Lebenserfahrung und gesundem Menschenverstand sagen zu dürfen, daß die oft kolportierten Sterbefälle in Verbindung mit "Corona" keine verlässliche Bezugsgröße sind. Bekanntermaßen waren die meisten als "Corona-Todesopfer" Gezählten ältere Patienten mit erheblichen und akuten Vorerkrankungen. Natürlich kann eine Corona-Infektion dann den letalen Effekt gehabt haben... Ebensogut wären aber auch andere medizinisch relevante Gründe für deren Tod möglich... histologisch (pathologisch) wurde das seinerzeit kaum überprüft... die Verstorbenen wurden kurzerhand als Corona-Opfer gezählt...
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Heute ist das mittlerweile anders, weil es auch nur noch relativ wenige Patienten gibt, die eindeutig wegen einer Corona-Infektion intensivmedizinisch behandelt werden müssen. Und die meisten überleben...

"Sie werden sicher zugeben,

"Sie werden sicher zugeben, dass der prozentuale Unterschied absolut und relativ erstaunlich gering ist" - der Unterschied zwischen 0,01% und 0,05 Prozent (die weiteren Nachkommastellen sind eigentlich auch nicht so unwichtig) bedeutet immer noch, dass in den USA 5x so viele Menschen (demnächst 6x so viele Menschen) pro 100.000 Einwohner gestorben sind wie in Deutschland. Anders ausgedrückt: Stellen Sie sich vor, wir hätten nicht rund 10.000 Corona-Tote sondern 50.000. Unerheblich? Erstaunlich gering?

"Dennoch ... die Gesundheitssysteme in der EU kollabieren nicht"

Schon vergessen, dass die Gesundheitssysteme im Frühjahr partiell kollabiert sind? Wollen Sie es wieder so weit kommen lassen? Die zweite Welle hat in den meisten Ländern gerade erst angefangen, und man kann nur hoffen, dass die Gesundheitssysteme hinterher kommen - auch deswegen, weil sie durch die Maßnahmen der letzten Monate Zeit hatten, sich vorzubereiten. Aber das Paradox wurde ja oft genug erklärt. Wenn die Maßnahmen wirken und darum nicht der worst case eintrifft, dann wird es genug Leute geben, die sich in ihrer Verharmlosung bestätigt sehen (und dabei immer schön die Fakten und Zahlen ignorieren, etwa die Übersterblichkeit in England, die Toten in Italien, Spanien, Frankreich, die extremen Fallzahlen in einzelnen Pflegeeinrichtungen usw.)

21:22 von harpdart

Was Sie hier um 21:10 zitieren, stammt nicht von mir, sondern vom User @schengSK567, auf den ich lediglich geantwortet habe.
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es hat gewisse Vorteile das dann auch hinzuschreiben :-)
auf jeden Fall geruhsame Nacht
und gesund bleiben

@Zwicke (21:50)

"Dennoch ... die Gesundheitssysteme in der EU kollabieren nicht, die meisten Corona-Infektionen verlaufen moderat oder sogar unbemerkt. Deshalb fragen immer mehr Bürger, ob die wirtschaftlichen Schäden durch politisch verfügte Corona-Maßnahmen überhaupt nötig waren..."
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Was soll das denn immer wieder? Fragen Sie diese Bürger, warum Sie sich nicht rechtzeitig (vorher) zu Wort gemeldet haben.
Wer vorher Bescheid weiß, hinterher nicht dazu gelernt hat (immer noch so viel weiß, aber nicht mehr) scheint zwar einen Trick zu kennen, den er anfangs anwendet, seinen Wissensvorsprung aber nicht nutzt. Jezt hat er seinen Wissensvorsprung aber eingebüßt. Inzwischen sind wir alle auf dem gleichen Stand. Wir, und nicht diese Bürger haben also dazugelernt. Und jetzt nerven die nur noch (war das nötig ...)
Wie oft möchten diese Bürger noch versuchen, uns Normalos, die erst hinterher mehr wissen, uns zu verwirren? Von wegen, sie hätten es vorher gewusst. Hallo! Inzwischen wissen wir es doch auch.

Zahlen pro 100.000 Einwohner

kann man sich auch hier https://www.statista.com/statistics/1104709/coronavirus-deaths-worldwide... oder https://coronavirus.jhu.edu/data/mortality anschauen. Auch die Zahlen für Schweden sollten zu denken geben. Man kann ja der Meinung sein, der "schwedische Weg" sei der richtige, dann sollte man aber auch ganz offen sagen, wieviele Tote das vermutlich in Deutschland bedeuten würde. Nach jetzigem Stand wären das ca. 48.650, wenn man eine parallele Entwicklung annehmen würde (was man eigentlich nicht kann, Deutschland ist viel dichter besiedelt, vermutlich wären die Zahlen also noch deutlich höher). Und, an alle Corona-Leugner und Zyniker: Wären 48.650 Tote genug? Oder anders, sind reichlich 40.000 Verhinderte Tote genug? Nein? Wieviele Tote braucht es denn?

21:47 @DerGeistdesWandels @harpdart

In den USA muss man zusätzlich - für tiefere Einblicke - die Bundesstaaten betrachten.
Schon da gibt es gravierende Unterschiede - das relativiert
das Gesamtgeschehen in den USA.

@18:28 von GeMe

>> Erst gestern hatte ich wieder eine Diskussion auf facebook ... <<
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... und verbreiten heute hier wieder Quatsch..! Jener, die Sie als "Covidiot" bezeichnen, liegt doch völlig richtig... Es gibt keinen Grund zur allgemeinen Corona-Panik.
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Wie erklären Sie denn die derzeit in ganz Europa und anderswo) rapide ansteigenden Corona-Neuinfektionen... etwa noch mit "Urlaubsrückkehrern"? Oder alles ganz einfach nur viel zu unvorsichtig gewordene Mitbürger..?
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Auch Sie sollten endlich die Wahrheit realisieren... nämlich daß de ominöse "zweite Welle" nichts anderes ist als das natürliche Resultat vorherigen Tuns, als man versuchte, eine Corona-Ausbreitung künstlich einzudämmen, die Dämme aber nun brechen und sich das Aufgestaute Bahn bricht... Dagegen helfen nun auch keine Lockdowns oder gar Alltagsmasken...

@Sisyphos3

Ja, ich gebe zu, ich habe es vergessen, in der Betreffzeile darauf hinzuweisen. Passiert mir öfter mal, ich gelobe Besserung.
Aber auch anhand der "Gänsefüßchen" hätte man es notfalls erkennen können.
Auf jeden Fall danke für die guten Wünsche und auch Ihnen eine geruhsame Nacht und beste Gedundheit.

Alles entspannt hier

Ich lebe in Tschechien. Die Ärzte sagen, dass die (Blick auf die App) 18 930 Infizierten der zweiten Welle zumeist junge Leute sind, die keine oder nur milde Grippesymptome zeigen. In Prag leben viele junge Leute. Es wird viel getestet. Zur Stunde sind (Blick auf die App) 413 im Krankenhaus, in einem Land mit knapp 11 Mio Einwohner eine überschaubare Zahl.

Die Regierung hat zu Zeiten man nicht wusste, worum es sich bei Covid19 handelt, als eine der ersten in Europa einen strengen Lockdown verordnet. Binnen Tagen war eine Webseite mit allen Zahlen online sowie eine Infoapp. Deutschlands Regierung tat noch Wochen später nichts. Und war schließlich sauer über die Grenzschließung der Tschechen. Was das ganze Covid19-Geschehen angeht, hörte ich von keinem Land, in dem es vernünftiger und transparenter zugeht. Mit Betonung auf vernünftig. Babiš ist vielen ein Dorn im Auge, aus unterschiedlichen Gründen. Mit Corona hat das sicher nichts zu tun.

Sehe ich auch so.

Das CNC in den USA korrigierte mit ebendieser Begründung die Sterbefälle, die allein an Covid19 verstorben sind in den USA auf 6% aller Covid-Patienten herunter. Plötzlich schrumpft die Zahl von 150 000 Toten auf etwas über 9000. Das ist natürlich bei 300 Mio Einwohnern keine besonders furchterregende Zahl. Die übrigen Verstorbenen hatten im Schnitt 2,6 zusätzliche Diagnosen, die ebenfalls den Tod verursacht haben können.

Aber man sagt in diesen Tagen gern, Trump hat versagt. Überhaupt ... all diese Versager, die man sowieso aus tausend Gründen nicht leiden kann ... :D

Bisher starben in Tschechien (Blick auf die App) 488 Menschen MIT Covid. Jeder trauert um Menschen, die ihm nah sind und dann aus welchem Grund auch immer sterben, aber warum wundert mich nicht, dass hier keine Massenpanik ausgebrochen ist?

@18:32 von HalloErstmal2

>> Nie war es so einfach, Leben zu retten... <<
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Da haben Sie meine volle Zustimmung!!... wenn Sie damit die bestmögliche Prävention für Ärzte und Personal in Kliniken sowie die stationäre wie ambulante Altenpflege meinen. Auch Arbeitnehmer in Berufen mit sehr direktem Personenkontakt (zB. Busse und Bahnen, aber auch in Montagebetrieben oder Logistiklagern usw.) sollten einbezogen werden... denn auch dort gibt es ältere Arbeitnehmer aus Risikogruppen.
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Insgesamt jedoch plädiere ich für eine umgehende Aufhebung aller Corona-Schutzmaßnahmen im Alltag... übrigens auch inklusive Lokalitäten und Großveranstaltungen. Wer sich nach wie vor schützen will, muß ja nicht hingehen... alles ist gut.
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Alle anderen aber sollten endlich wieder normal leben und vor allem voll arbeiten (!!) dürfen... denn nur das hält unsrre Gesellschaft am Laufen...

Die Panikmache steht ja nun wirklich im Papier des Innenminister

iums.
@19:30 von GeMe
Es kann also nicht bestritten werden, dass es diese Regierungsstrategie gibt.
Vgl. "https://fragdenstaat.de/blog/2020/04/01/strategiepapier-des-innenministeriums-corona-szenarien/"

Darstellung: