Ihre Meinung zu: Verstößt Tesla systematisch gegen Datenschutzregeln?

17. September 2020 - 4:00 Uhr

Tesla will in Berlin bald 500.000 Autos im Jahr bauen. Nach Kontraste-Recherchen überträgt der E-Mobil-Hersteller Videodaten aus Autos in Deutschland auf Server in den USA. Von C. Humbs und M. Weller.

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Kommentare

Datenschutzregeln

Das ist der Preis der Digitalisierung den alle bezahlen müssen. Der gläserne Mensch 2.0. Ist schon lange keine Utopie mehr. Jeder der z.B ein Smartphone besitzt hinterlässt Spuren die ausgewertet werden Na und, was solls.

Vieleicht hat Tesla ja ein

Vieleicht hat Tesla ja ein special Agreement mit der NSA ?

Ich kann Autos nicht leiden die man kaum hören kann,vor allem wenn sie einen fast über den Haufen fahren.

Wer sich solch

Wer sich solch MickeyMouseAutos kauft, muss damit leben.
Oder einen Aufkleber auf die Kameras kleben.
Da fahre 7ch lieber weiter audi-v8. Der rettet wenigstens den Regenwald

1984 ist lang vorbei

In jedem Test neuer Autos werden die intelligenten Fähigkeiten von Autos gelobt. Und keiner stellt sich die Frage, wie das zustande kommt. Bald haben wir perfekte Überwachung. 1984 ist lang vorbei und die moderne Technik kann vieles besser.

Fahrerüberwachung neues BIZ modell

Da kommt ein weiteres Businessmodell auf uns zu, die lückenlose Überwachung von Mitarbeitern mit Firmenwagen im Außendienst. Arbeitgeber und Versicherungen klatschen in die Hände. Das wird nicht nur auf Tesla beschränkt bleiben. Die Autoindustrie sucht ja nach neuen Einnahmequellen..

Daten sind quasi das Öl

Daten sind quasi das Öl unserer Zeit, der gläserne Mensch gibt nicht nur wissentlich seine Daten preis, er wird auch unmerklich durch die darauf basierenden Algorithmen gesteuert, quasi als "Lifestyle-Tesla". Sich dem zu entziehen ist fast nicht möglich - eine Erkenntnis ganz ohne Verschwörungspalavernotendigkeit.
Datenschutz wird daher immer wichtiger, hinkt aber strukturell bedingt gnadenlos hinterher und ist oft ein zahnloser Tiger.

USA und Datenschutz...

Wer an so etwas glaubt, glaubt auch noch an Weihnachtsmann und Osterhasen. Spätestens seit Snowden sollte doch klar sein wie die Dinge liegen. Mittlerweile hat sogar die EU festgestellt dass USA auch nicht mehr mit dem Safe Harbour-Abkommen vereinbar ist. Aber bei uns in Europa geht es mittlerweile auch schon los (ua. Stichwort "E-Evidence-Verordnung)
Ich würde mir so ein Ding eh nicht kaufen - und das nicht nur aus Datenschutzgründen. Von einem Bekannten habe ich erfahren dass bei ihm im letzten Winter die Batterie während seines Urlaubs leer ging. Bei Rückkehr konnte er mit seinem Schlüssel noch nicht mal mehr seinen Tesla öffnen und musste den Tesla-Kundendienst kontaktieren. Und auch in anderen Dingen scheint ein Tesla etwas "speziell" zu sein.
Witzig finde ich noch dass ich mich strafbar machen würde wenn ich die Daten meines EIGENEN Autos hacken würde.

Verantwortlichkeit umkehren

Falls man nicht die Datensammlung stoppen kann, dann macht sie verpflichtend.
Alle 8 Kameras müssen dann permanent Data aufnehmen, und die muessen fuer 50 Jahre gespeichert werden, in einem lesbaren Format.
Jede Sekunde die fehlt: 1000 Euro Bussgeld für den Hersteller. Und nein, Kamera war kaputt, gilt nicht. Dann sofort automatische Autoabschaltung, sonst haftbar.

Dann wollen wir mal sehen ob die Fahrzeughersteller immer noch sammeln wollen.

Der Zug ist längst abgefahren

Es mag zwar sein, dass das anlasslose Aufnehmen von Videodaten verboten ist. Andererseits: Wer richtet sich noch nach diesem Verbot? Auf Fahrradtouren begegnen mir Rennradler mit laufender Kamera am Lenkrad oder mit Action-Cam am Helm. Zuhause lenkt mein Router angeblich nicht nur den Datendurchsatz sondern auch Audio-Daten aus meinem Wohnzimmer nach China. Der Staubsauger-Roboter vermisst beim Saugen die Räume und sendet sie irgendwo hin - nach China, in die USA? Die Kamera am Laptop habe ich mit einem Stück Klebestreifen zugeklebt, die am Handy auch. Klebestreifen drauf, Klebestreifen ab ... das ist zwar lästig, aber es ist mir lieber, als dass da möglicherweise "ein Chinese durchguckt".

Also: Wenn ich elektronische Kommunikationsmedien nutze, kann ich gegen das Datensammeln etwas machen? Nein.

Ich nehme an, dass jedeR Tesla-FahrerIn in die Übermittlung und Nutzung der Daten einwilligt. So wie wir alle in das Nutzen der Daten einwilligen, wenn wir E-Geräte und Software nutzen.

Dem Konzern geht es dabei um die Erfassung

von Telematik- und Videodaten zur Verbesserung seiner autonomen Fahrsysteme,
.
alles kann man ja bekanntlich erklären
wenn ich mein Grundstück überwachen will wegen Vandalismus komme ich vor Gericht
wenn ein Teil einer öffentlichen Straße erkennbar ist
hierbei nicht !

Für Autohersteller ist die Datennutzung

"das zweite große Geschäftsmodell geworden", meint Datenschützer Brink.
-
womöglich verdienen die gar nicht ihr Geld mit dem Autobauen
sondern mit dem Sammeln von Daten

da es mit unserem Datenschutz nicht harmoniert,
wer weiß ob bei uns Mrd Strafen ausgesprochen werden
wie damals beim VW und ihrem (Abgas)Skandal dort !

Dashcam

Die Dashcam Funktion und Sentry Mode verlangt von Fahrer das aktive einbauen einer Festplatte ins Auto. Ohne diese funktionieren die oben genannten Funktionen nicht.

Mal davon abgesehen haben wir in Deutschland schon immer viel zu mächtige und hyperaktive Datenschützer gehabt. Siehe Google Streetview. Apple wird seinen Dienst in Deutschland nicht ausrollen. Danke dafür. Die Bilder von Google sind 8 Jahre alt. Auch danke dafür.
Aber Hauptsache kein Fortschritt.

Wieso prüfen die nicht mal was Mercedes, BMW und co alles an Daten die PERSONENBEZOGENEN sind verschicken und auch direkt dem Nutzer zugeordnet werden?

Tesla erstellt so genannte Schatten der anderen Autos also reine fahemodelle um dann zu verstehen wie sich andere Fahrer verhalten.

Datenkrake überall

Für mich stellt sich die Frage: Wer verstößt gegen das Datenschutzgesetz, wenn sie/er unbefugt Daten sammelt und weitergibt? Für Videoüberwachung am Haus ist das geklärt. Aber was ist mit den zahllosen Dash-Cams, was ist mit Action-Cams, die massenhaft im Gebrauch sind? Was ist mit Menschen, die bei Menschenansammlungen, z.B. bei Demos, wild durch die Gegend filmen und nur darauf warten, dass etwas Spektakuläres passiert?

GPS-Systeme, Gesundheitstracker ... auf Raststätten und Tankstellen - wird gefilmt und aufgezeichnet, ebenso in Bahnhöfen und anderen Gebäuden im öffentlichen Raum. Selbstverständlich werden diese Daten nicht nur gespeichert, sondern auch an Security-Unternehmen übermittelt - damit diese just-in-Time informiert sind und gegebenenfalls eingreifen können.
Wenn ich mich als unbescholtene Bürgerin an diesen Orten aufhalte, werde ich ebenfalls gefilmt - anlasslos. Ich nehme das hin, weil ich die Notwendigkeit einsehe.
Aber selbst wenn ich etwas dagegen hätte ...

Daten sind das Gold der Internetkonzerne

Es ist doch schon seit Jahren bekannt, dass ein Tesla eine 'Quasi Standleitung' nach Hause unterhält, damit der Konzern stets im Bilde ist.

Wieso bekommt das Auto überhaupt eine Betriebserlaubnis?

Das diesen Fahrzeug, dass ja scheinbar schon mit Gesetzesverstoß geplant wurde, überhaupt eine Betriebserlaubnis bekommen hat, ist mir unverständlich.
Es stellt sich auch die Frage, wer ggf. haftbar gemacht werden kann. Normalerweise ist der Halter für alles verantwortlich, was mit oder durch das Auto passiert.
Er kann es aber zum größten Teil gar nicht beeinflussen.
Ich würde auf alle Fälle so ein Spionagefahrzeug nicht haben wollen.

Daten sind untotbar

Natürlich wandern 'erarbeitete' Daten in die eigene Zentrale zw. Nutzung gleich welcher Art. Überschreiben die unaufhörlich angelieferten Neu-Daten oder erhalten sie immer neue Hostplätze? Daten sind unverderbliche und untotbare Handelswaren. Müll!

Eine juristische Frage: Wer

Eine juristische Frage: Wer verstößt gegen das Datenschutzgesetz? Derjenige, der diese Geräte produziert? Der, der sie in Verkehr bringt? Oder der Nutzer, der die Geräte nutzt und dabei wissentlich oder unwissentlich laufend Daten sammelt und weitergibt?

Videoüberwachung am Haus ist nur auf dem eigenen Grund und Boden erlaubt, dazu gibt es Entscheidungen. Aber was ist mit allen anderen Geräten?

Beim Nutzen eines E-Gerätes mit Datensammelfunktion müssten es analog zu der Entscheidung für Videoüberwachung auf Privatgrundstücken die Nutzer sein, die sich strafbar machen. Nutzer, die in der Öffentlichkeit Handy-Videos machen, die mit Action-Cam durch die Gegend laufen ... oder die mit ihrem Tesla fahren oder ihn parken und dabei gewollt oder ungewollt Daten aufzeichnen, sammeln und übermitteln.

Elon Musk

wird es noch bedauern, ausgerechnet in Deutschland einen Standort aufzubauen. Es gibt kein technologie- und industriefeindlicheres Land. Die Öko- und Datenhysterie macht da nichtmal vor Tesla halt.

Kameras

Zukleben. Ich habe die Kamera meines Rechners zugeklebt. Dazu reicht ein Stückchen Isolierband. Geht das nicht auch bei den Innenraumkameras der Tesla Autos?

Spionage?

Als das Ausspionieren des Handys der Kanzlerin aufflog, hatte Obama gesagt, wir Deutschen sollten uns nicht so aufregen. Die hier dargestellte Bearbeitung der Daten im Tesla, könnte eine ähnliche Reaktion hervorrufen.
Wie berichtet, verstößt Tesla eindeutig gegen Datenschutzregeln in Europa. Hier muss man eine Bremse einbauen!
Für mich stellt sich aber auch die Frage, ob wir hier Spionage der USA Tür und Tor öffnen. Wegen der Breitenwirkung wäre 5-G aus China eine Kleinigkeit dagegen. Es wird höchste Zeit, dass wir dem „Fortschritt“ aus den USA angemessen kritisch entgegentreten.
Am Rande stellt sich mir die Frage: „wer braucht eigentlich autonome Autos?“

Verstößt Tesla gegen Gesetze?

Schön, dass das mal jemand fragt. Natürlich verstößt Tesla gegen die Datenschutzgesetze. Wie Google und andere natürlich auch.

Schutz von Bürgerdaten interessiert nur keinen.

Also, keinen in der Politik.

Wissen wir doch.

„Es heiße nicht umsonst: "Daten sind das neue Öl." Und tatsächlich gibt Tesla offiziell an, mit den Daten die [Geschäftstätigkeit] steigern zu wollen“

Die Annahme, dass das nur auf Tesla zutrifft, wäre völlig naiv.

C. Kurz vom CCC: „Jemand, der Informationen über die Menschen habe, könne möglicherweise "Macht über mich ausüben". "Wenn ich in ein Auto steige, was möglicherweise Myriaden von Datenschnipseln über mich aufzeichnet und versendet, kann ich natürlich dieses Recht auf Selbstbestimmung nicht ausüben"

Der europäische Datenschutzbeauftragte mahnt eine europäische Regulierung der Nutzung entsprechender Daten an.
"(...) das ist etwas, was bereits auf dem Markt ist. Wir sollten klar darüber werden, was jetzt gerade passiert"

Und darüber, dass wirksamen Datenschutz mittels Regulierung durchsetzen zu können eine Illusion ist.
Aber wenn stattdessen volle Transparenz über alle(!) Geldtransfers herrscht, kann keiner mehr das „neue Öl“ für sich allein nutzen. Oder Macht damit ausüben.

Nie wieder

ungestört Sex im eigenen Auto. Zum Glück bin ich sowieso bald zu alt dafür, dann will das auch keiner mehr sehen, nicht mal Trump.

Tesla?

Bestimm nicht. Der ist doch der gute.

Verstößt Tesla systematisch gegen Datenschutzregeln ??

Also gehört auch Datensammeln und der Weiterverkauf von Daten zu dem Geschäft von Tesla ?
Dazu kommen noch 300 Millionen Euro staatliche Förderung für die Fabrik in Grünheide/Brandenburg.Für die bis zu 300 Hektar Wald gerodet werden sollen(Ökologie).Tesla bekam das Grundstück für 13,50 Euro pro Quadratmeter.Und der Wasserverband Strausberg-Erkner warnte vor den Folgen für den Wasserhaushalt in der Region,wegen der Entnahme von bis zu 1,4 Millionen Kubikmetern Wasser.
Großzügig zeigt sich Tesla auch in einer anderen Frage:Wegen der Gesellschaftsform als Societe Europe(SE) soll es keine Betriebsräte und Mitbestimmung geben.

@dicodes, 05:42

"Das ist der Preis der Digitalisierung den alle bezahlen müssen."

Grundsätzlich schon möglich. Problem dabei: Wir sind in Deutschland. Da gelten deutsche Gesetze. Deren Durchsetzung ist fundamentale Aufgabe der deutschen Strafverfolgung.

Deshalb von wegen "was soll's"...

@ Faktenfinder

Fragt doch mal bitte bei den zuständigen Politikern und Ministererien nach, warum die Nutzung von privaten Daten durch jemand anderen, als den jeweiligen Besitzer des jeweiligen Gerätes, nicht grundsätzlich durch diesen Besitzer verboten werden kann?
Und zwar ohne dass das jeweilige Gerät unbrauchbar wird.
Mit einem Handy könnte man sich ohne Probleme im Internet umsehen, ohne das Daten von irgendwem gesammelt werden müssen und auch das Autofahren klappte bisher einwandfrei ohne dass Daten an Hersteller übermittelt werden.
Wer hat den Herstellern digitaler Geräte überhaupt erlaubt, Daten zu erheben und zu sammeln und Nutzer auszuschließen, die dem nicht zustimmen wollen?

Zitat: "Von einem Bekannten

Zitat:
"Von einem Bekannten habe ich erfahren dass bei ihm im letzten Winter die Batterie während seines Urlaubs leer ging. Bei Rückkehr konnte er mit seinem Schlüssel noch nicht mal mehr seinen Tesla öffnen und musste den Tesla-Kundendienst kontaktieren. Und auch in anderen Dingen scheint ein Tesla etwas "speziell" zu sein."
Hätte er mal nach Kauf das Handbuch gelesen -> Notöffnungssystem
gibt im Netz auch Videos wie das geht

davon mal abgesehen:
Auch deutsche Hersteller von Benzin- und Dieselfahrzeugen bauen den "Kram" in ihre Kisten ein
und
träumen vom "autonomen" Fahren - sprich die greifen schon heute massiv Daten vom Fahrzeug PERMANENT ab.
Die sind letztlich keinen Deut besser als "Tesla" - auch wenn die Daten auf "deutschen" Servern landen...
..die irgendwo in der Welt stehen
*sarkasmus*

Deutschlands und der EUs

letzte Möglichkeit an der Datensammlung zu beteiligen, Autos verkaufen wir vielleicht noch.
High-Tech, IT, 5G alles in China..oder ein bisschen USA.
Microphone sind auch wichtig um die Funktionen zu bedienen, sollten auch welche außen anbauen, dann könnten wir hoeren ob die Autoknacker sich beim Namen nennen... etc...

Wieso bekommt das Auto überhaupt eine Betriebserlaubnis?

von JMH @
Weil alles was mit dem Elektro-hype zu tun hat sonderrechte bekommt.
Egal ob es bei parken, Steuern, Wälderroder, oder Datenschutz ist.

Die kliene grppe die sich solche Auto leisten können denhnen ist das egal.

Wenn es den Tatsachen

Wenn es den Tatsachen entspricht, dass die Kameras öffentliches Gelände unverpixelt filmen und die Daten speichern, bzw. -noch schlimmer- weitergeben, dann dürfen diese Autos nicht mehr auf öffentlichem Gelände betrieben werden. Ob VerbraucherInnen da jetzt Schadensansprüche haben, wenn Sie mit ihrem Auto nur noch auf ihrem Privatgrundstück herumfahren können, das kann ich nicht beurteilen.

@ 08:12 von guggi

"Es gibt kein technologie- und industriefeindlicheres Land"
Zugegeben, der technologische Fortschritt hat teilweise um Deutschland einen weiten Bogen gemacht und wenn ich v.a. aus Skandinavien nach Deutschland zurückkomme, komme ich mir vor wie in einem Entwicklungsland was Digitalisierung betrifft.
Aber nicht alles was technisch geht ist erstrebenswert. Ich fände es ethisch inakzeptabel wenn zB Menschen mit bestimmten Krankheiten von den Versicherungen Krankenversicherungsschutz verweigert würden - wie es in den USA der Fall ist. Aber mit der elektronischen Patientenakte bewegen wir uns nun in die gleiche Richtung.
Bei den Autoversicherern wird schon lange ein Modell mit Überwachung der Fahrstiles angeboten was zur Folge haben kann dass ich zB Score-Punkte verliere wenn ich wegen einem unachtsamen Autofahrer oder Fußgänger eine Vollbremsung machen müsste.

Tesla

Und sofort bricht sie wieder aus, die deutsche Datenschutzhysterie.

Wenn

perse eine Technik meine Daten nach irgendwo hin übermittelt, ich das nicht weis oder auch auf Wunsch nicht abstellen kann, dann verstösst das ganz klar gegen das Datenschutzgesetz

@Dicodes - Datenschutz umsetzen

"der Preis der Digitalisierung den alle bezahlen müssen"
Was ist das denn für eine Aussage - können Sie das für mich und Millionen andere beschließen?

Ich will einen solchen Preis à la USA ganz bestimmt nicht bezahlen, und ich weiß auch nicht, was der gläserne Mensch "2.0" ist.
Wenn überhaupt, dann kann es uns nur um eine gläserne Regierung und Verwaltung gehen, nicht um gläserne Bürger.
Zudem ist nicht nur Tesla eine automobile Datenkrake, sondern alle neueren Automodelle, für die mit "totaler Konnektivität" Werbung gemacht wird.

Solche Firlefanz-Digitalisierung muss man auch wollen; auf Autos bezogen heißt sie auch: sie lenkt Fahrer andauernd vom Fahren ab, dabei finden sie jede Taste für ihre Konnektivität und für die 8 verschiedenen Farben der umlaufenden Innenbeleuchtung, bloß nicht mehr den Blinkhebel.

Vielleicht können wir bald

Vielleicht können wir bald auf das Wählen verzichten, da an Hand unserer gesammelten Daten unsere jeweilige politische Einstellung abgeleitet und politische Gremien dementsprechend zusammengestellt werden können.
Natürlich müßten dazu die wenigstens Politiker und Wirtschaftsvertreter wesentlich besser und umfangreicher überwacht werden.
Aber genau in diesen Bereichen werden die teuersten, schlimmsten und weitreichendsten Probleme wie Flüchtlinge, Kriege, Umwelt - und Klimakatastrophe, Waffenhandel, verursacht und lückenlose Überwachung wäre da sowieso dringend erforderlich.
Dann könnten auch zukünftige Gesetze von einer KI auf ihre dezidierten Auswirkungen überprüft werden und Gesetzeslücken können gar nicht mehr auftreten.
Im Steuerrecht zB : Steuerraub, Steuervermeidung.
Warum soll man mit solchen Feinheiten dass ohnehin überforderte behördliche und politische Personal zusätzlich belasten, wenn eine neutrale und unvoreingenommene KI das innerhalb von Sekunden erledigen kann?

Warum ist das alles erlaubt?

Ist das bei neueren Autos anderer Hersteller nicht so, dass sämtliche Daten, die im und rund um das Auto anfallen, irgendwie aufgezeichnet und an den Hersteller gesendet werden?
Gibt es nicht auch in Deutschland Versicherer, die sogar extra Tarife anbieten, wenn man sich nachträglich ein Gerät einbaut, dass sämtliche Daten ausließt und wenigstens an die Versicherungsgesellschaft weiterleitet?
„Eine Sprecherin warnt aber schon jetzt, dies würde "zu einem weiteren massiven Arbeitsanfall führen, der in der bereits jetzt äußerst angespannten Personalsituation kaum zu bewältigen wäre." Politik und Datenschutzbehörden sind mit dem Phänomen rollender Datenkraken offenbar vollkommen überfordert.“
Wie haben sich Politiker dazu geäußert?
Entsprechendes Personal sollte ja langsam mal gesucht und gefunden werden. Nicht nur in Brandenburg.
Oder fehlt derlei Fachpersonal auch vollständig?

@ um 09:00 von Herr Mann

Und zwar zu Recht.
Entweder werden deren Daten gesammelt und überwacht, die die wesentlichen Entscheidungen in Politik und Wirtschaft treffen, oder wir überwachen alles und jeden.
Und dann selbstverständlich transparent und zu den gleichen Bedingungen.

Um 08:36 von rossundreiter

Die deutsche Strafverfolgung ? Was für ein Witz. Tesla schafft Arbeitsplätze mit umweltfreundlichen Autos. Da werden alle Verantwortlichen wegsehen. Wetten?

@ sonnenbogen, um 08:53

“...dann können wir hoeren ob die Autoknacker sich beim Namen nennen...“

Bringt nix, die heißen doch alle “Ede“.

Aber clever wäre, wenn Tesla in den USA beobachten würde, dass das Auto geknackt wird und von dort die Polizei hier verständigt.

Oder noch besser:
Wenn sich das Auto gleich selbst bei der Polizei meldet, samt live Videoaufnahmen der 6 oder 8 Außenkameras...

Jetzt kommt der Eine oder Andere ins Grübeln, gell? :-)

@ Dicodes, um 09:21

“Da werden alle Verantwortlichen wegsehen. Wetten?“

Wetten? Nein!

@herrmann, 09.00

Was meinen Sie mit "Datenschutzhysterie"? Rätselvoll...

Es gibt Gesetze. Man kann ja der Meinung sein, dass diese Gesetze unnütz, störend, nicht mehr zeitgemäß sind. Dann muss man sie per Parlamentsmehrheit abschaffen.

Keine Option in einem Rechtsstaat ist es, bestehende Gesetze plötzlich einfach zu ignorieren.

Schon gar nicht für die Regierung eines Rechtsstaates.

Ach, wer mit dem neuen Auto

Ach, wer mit dem neuen Auto in die Werke fährt, muss damit rechnen, dass sämtliche Steuergeräte ausgelesen werden.
Dann weiß man, wann die Türen geöffnet wurden, wann das Verdeck, übers Navigationssystem ist lückenlos bekannt, wo man war, etc. Und keinen hats je gestört.

Überträgt Tesla Daten in die USA?

Ja, das ist so!
Es wäre schon ein wenig „blauäugig“, anzunehmen, dass es eine Datenübertragung in dieser vernetzten Welt, auch in die USA nicht gäbe.
Diese Daten sind aber nur vorübergehend gespeichert und werden gelöscht.

09:00 von Herr Mann

Und sofort bricht sie wieder aus, die deutsche Datenschutzhysterie.
.
übertreiben sie mit ihrer lockeren Sichtweise nicht etwas ?
wenn alles was im Auto gesprochen wird auch übertragen wird
ohnehin gefilmt wie im Artikel erklärt
wo sind bei ihnen die Grenzen erreicht ... überschritten

Um 09:11 von kokolores2017

Zu spät,Sie sind online. Somit kann jeder, der es möchte, nachverfolgen wo Sie sind und was Sie tun. Darüber sollte sich eigentlich jeder im klaren sein der die Digitalisierung benutzt.

Totalüberwachung

Aus diesem Grund würde ich mir auch nie ein Auto (oder ein Handy) aus China kaufen.

Alles bedenklich aber der Preis für Fortschritt.

Andererseits: Wenn ich eine Paybackkarte benutze weiß auch jeder dass ich pro Woche 2 Flaschen Whiskey kaufe. Darüber macht man sich wohl keine Gedanken...

@ andererseits

... er wird auch unmerklich durch die darauf basierenden Algorithmen gesteuert, quasi als "Lifestyle-Tesla". Sich dem zu entziehen ist fast nicht möglich ...

Doch. Ich hab kein Auto und fahre Rad.

@ Bender Rodriguez

... übers Navigationssystem ist lückenlos bekannt, wo man war, etc. Und keinen hats je gestört.

Nicht jedes Navi speichert die Fahrtroute. Und wenn, kann man das abschalten.

Das ist kein Problem

für die Allgemeinheit, auch wenn das nicht in Ordnung ist.
Es ist nur eine bestimmte Klientel mit entsprechendem Einkommen, denn der Preis und vorhandene Ladesäulen, begrenzen das.
Als Hauptauto für die untere Hälfte der Bevölkerung, sind E-Autos keine Alternative als Familienauto, und auf dem Land schon gar nicht.
Und jeder muss selber wissen, wie und von wem er sich ausspionieren lassen will, verhindern wird sich das nicht lassen.
Geht ja bei den Smarti Besitzern schon los, und bei vielen anderen Dingen auch.
Wer ein Auto aus Amerika haben will, und das nötige Kleingeld hat, wird das verschmerzen.
Ich fahr weiter mit Kraftstoff.

@ Schlesischholssteiner

... ein paar Sirenen gleichzeitig einzuschalten und eine Warnapp pünktlich zu aktivieren....was erwarten Sie da ?

Trotzdem ist der Katastrophenschutz über die Feuerwehr und das THW nirgendwo so gut auf alle möglichen Fälle vorbereitet wie in Deutschland.

Das Volk will es so!

Die krasse Datenschutzübertretung (auch gegen EU-Recht) von Tesla und die fehlende Aktivität deutscher Behörden ... ist KEIN Naturgesetz, sondern schlicht Volkes Wille! Wäre alles locker sofort zu beheben!
Aber das Volk wählt seit fast 4 Jahrzehnten kapitalistische "wirtschaftsnahe" Parteien, die inzwischen erfolgreich den Staat kaputtgespart haben zugunsten der Reichen.
Daher hat nun die Länderbehörde für den zugeh. Datenschutz kein Geld/Personal mehr und Tesla kann wie andere ausländische Datenkraken ungehemmt seinem "Öl-Geschäft" nachgehen. Das Volk, der Wähler will es so! Warum also jammern?

@ 08:50 von Miauzi

"Hätte er mal nach Kauf das Handbuch gelesen...."
Guter Hinweis von Ihnen der mich auf das Angebot von Software-Kursen für Autos als ein neues Geschäftsmodell bringt. Wenn es so weitergeht dann kann man zukünftig ein Auto ohne Kurs kaum mehr richtig bedienen.
Mit Ihrer Aussage dass auch deutsche Hersteller solche Sachen einbauen haben Sie leider auch vollkommen recht. Hier wird ja meines Wissens noch juristisch darum gestritten ob diese Daten dem Fahrzeughersteller oder dem Auto-Besitzer gehören.

Sorry, dies machen alle

US-Konzerne so, und stellen die Daten den US-Geheimdiensten zur Verfügung.

09:36 von Felina2

Andererseits: Wenn ich eine Paybackkarte benutze weiß auch jeder dass ich pro Woche 2 Flaschen Whiskey kaufe. Darüber macht man sich wohl keine Gedanken...///

Was trinken Sie die anderen 5 Tage? Kleiner Scherz.

@ 09:36 von Felina2

"Wenn ich eine Paybackkarte benutze weiß auch jeder dass ich pro Woche 2 Flaschen Whiskey kaufe. Darüber macht man sich wohl keine Gedanken"
Spätestens wenn sich die Krankenversicherung bei Ihnen meldet und Ihren Beitrag hochsetzt (oder Ihnen die Versicherung kündigt) dann machen Sie sich Gedanken. Wobei es aufgrund der Intransparenz für den Betroffenen schwierig sein dürfte nachzuvollziehen woher die Information kam.

Und was ist jetzt die interessante Nachricht daran?

Interessant wäre gewesen, zu hören, daß Tesla es geschafft hat, eine datenschutzkonforme Lösung zu finden. Das hätte echten News-Wert gehabt. Gibt es denn wirklich Leute, die glauben, die Digitalisierung könne ohne Überwachung erfolgen -> freundlich oder böse = völlig egal.
Wer sich für die Nutzung von smarten digitalen Geräten entscheidet muß wissen was er tut. So einfach ist das.

Roboter und Kuscheltiere, die zum Abhören taugten

Erinnert sich noch jemand an die Kuscheltiere aus asiatischer Produktion? Es gab "lernfähige" Spielzeugroboter, sprechende Puppen ("die Wlan-fähige Sendeanlage" namens Cayla) und Kuscheltiere, die Sprachdaten aufnehmen und reproduzieren konnten. Die hatten auch eine Funktion zum Weiterleiten - frisch aus dem Kinderzimmer und dem Wohnzimmer, direkt nach Asien.
Wer das nicht will, geht zu Fuß, benutzt nicht Google, Huawei, Xiaomi ... schenkt seinen Kindern selbstgeschnitztes Spielzeug ... aber zu spät: Sie sitzen ja gerade selbst am Rechner, Smartphone ...
Der Tesla ist einer unter vielen - ist die Datenkrake noch aufzuhalten? Ich wüsste nicht, wie

@ wenigfahrer, um 09:47

Ich denke, da irren Sie sich.
Diese oder sehr ähnliche Formen der Datenerhebung sind bzw. werden nicht beschränkt bleiben auf E-Autos.

Somit werden auch Menschen mit kleinem Budget ausgekundschaftet, es sei denn, sie steigen um auf den Öffentlichen oder sie radeln...

Wer

hatte geglaubt, dass Musk ein Heiliger ist und KEINE Daten in die USA überträgt ? Hand hoch ! Was, keiner ?

09:23 von harry_up

«Oder noch besser:
Wenn sich das Auto gleich selbst bei der Polizei meldet, samt live Videoaufnahmen der 6 oder 8 Außenkameras...
Jetzt kommt der Eine oder Andere ins Grübeln, gell? :-)»

Noch einen Schritt in der Neuen Digitalen Welt weiter gedacht:

Gleich nach dem Kauf teilt man dem Elektronischen Selbstfahrer mit, wer in das Auto rein darf. Man zeigt ihm Fotos der Berechtigten.

Kommt der Dieb zum Auto, wird er als Unberechtigter sofort erkannt. Verschafft er sich Zugang, fackelt der Selbstfahrer nicht lange. Verriegelt Türen, Fenster, Kofferraum … und fährt den Dieb direkt zur nächsten Polizeidientstelle.

Und sendet zeitgleich alles an Aktenzeichen XY.

Um 09:26 von harry_up

Doch.

@ rainer4528, um 10:02

re 09:36 von Felina2

“Was trinken Sie die anderen 5 Tage?“

Da werden die Kopfschmerzen auskuriert. Kein Scherz :-)

Jedes, irgendwann einmal, selbstfahrende Auto ...

.. wird online sein, und Daten austauschen müssen, die der Normalsterbliche nicht mehr überblicken kann. Und es werden Unmengen je Pkw sein, warum brauchen wir sonst 5 G ect.?
Auch heute muss man bereits zur Nutzung bestimmter "Service" Online sein, greifen Hersteller auf Daten zu. Schon im Kaufvertrag stimmt man dem zu. Fragen sie doch mal ihren "freundlichen Kd.-Meister" welche das denn sind ... oder stellen sie eine schriftliche Anfrage beim Hersteller.
Das habe ich gemacht, und, als Extrakt, Aussagen bekommen wie "je grüner desto Frosch" oder "je höher desto aua" und "im Märzen der Bauer ... ". Kurz: Null, wirklich Null Aussagen auf EINE konkrete Frage.
Schreiben und Antwort liegen jetzt sein über 6 Monaten beim Landesdatenschutzbeauftragten mit der Bitte um Klärung. Und was sollich sagen? Trotz EBF mit Rückschein nicht mal eine Bestätigung des Eingangs ... und dabei wird es wohl auch bleiben ...
Fazit: Das Problem ist nicht neu ... keineswegs.

Re : nie wieder spd !

Sicher, man könnte irgend einen Minister fragen, nur der wird keine Antwort geben, weil es ihm wie allen anderen egal ist.
Es sind nicht nur diese Tesla Autos die Daten sammeln, sondern auch andere, und die vielen Firmen, die Daten erheben, durch sogenannte Kundenkarten, damit sie wissen, was kauft der Kunde wo, um noch mehr bescheuerte Werbung machen zu können. Auch bei den Kreditkarten das gleiche Spiel, auch da wird gesammelt.
Aber die Politik interessiert sich für solche Dinge nicht, sie unterstützen eher noch die Firmen, denn die Sammelwut und er Gewinn- Wahnsinn muss doch weiter gehen, und etliche Konzerne müssen noch größer und mächtiger werden. Je größer, mächtiger und globaler, umso besser. Dies gilt in allen Branchen, und manche werden auch noch von etlichen Ländern subventioniert.

Re : schabernack !

Erst mal im Auto eingesperrt, legt ihm dieses auch noch Handschellen an, einfach GEIL !
Zumindest wird nicht geschossen.........................im Auto !!

09:47 von wenigfahrer

«Es ist nur eine bestimmte Klientel mit entsprechendem Einkommen, denn der Preis und vorhandene Ladesäulen, begrenzen das.
Als Hauptauto für die untere Hälfte der Bevölkerung, sind E-Autos keine Alternative als Familienauto, und auf dem Land schon gar nicht.»

Heute nicht … und auch nicht morgen.
Aber es ist der Beginn der Entwicklung.
Und die wird nicht auf E-Mobile begrenzt bleiben.

Ob ein KfZ Kameras an Bord hat, Daten im Fahrverhalten aufzeichnet (Wegstrecken, Beschleunigungs- & Bremsvorgänge, und mehr) ist unabhängig von der Art des Antriebs für das Auto.

Selbst heutige sog. "Kleinwagen" sind so'ne Art von Smartphones auf Rädern. Modelle der "Mittelklasse" können noch mehr. Und in der "Oberklasse" haben die Dinger Displays mittig im Amaturenbrett, die fast so groß sind, wie TV-Geräte für zuhause zu bezahlbaren Preisen wie vor 30 Jahren.

Der einzige Automobile Weg von Nicht-Mitfahren ist sorgsame Pflege eines schon etwas älteren KfZ. Spart zusätzlich auch noch Ressourcen.

Seit 1964...

.. mache ich beim täglichen Verkehrsgeschehen mit und habe sicherlich deutlich mehr als eine Million Kilometer gefahren - bin sozusagen ein "Alter Hase". Habe vom 2CV bis zum Mercedes eine Menge Pkw ausprobiert und staune über die Technik und Unmengen Elektronik, die neuerdings in ein Auto gepackt werden und vermutlich auch mit Strom versorgt werden müssen, was den Spritverbrauch bestimmt erhöht. Navi und Radio sind ja ganz schön - ebenso eine Klimaanlage, doch bin ich Jahrzehnte ohne solchen Komfort von A nach B gekommen. Ein Spionagefahrzeug von Elon Musk werde ich mir bestimmt nicht zulegen und ich frage mich, wer eigentlich so großes Interesse daran hat, daß solche Fahrzeuge hier flächendeckend gefahren werden.

09:35 von cor ruptly ru

„ Totalüberwachung
Aus diesem Grund würde ich mir auch nie ein Auto (oder ein Handy) aus China kaufen.“

Interessant. Tesla produziert seit ca 1 Jahr in China (Shanghai), in großem Stil. Ich glaube nicht, dass Tesla dort erlaubt wurde, die Daten, wie in Deutschland, in die USA zu schicken, wenn sie überhaupt Daten erheben dürfen. Wäre interessant, das zu überprüfen.
Selbstverständlich müssten die Chinesen, wenn sie auf dem europäischen Markt verkaufen wollen, die hiesigen Gesetze beachten, wie wir das im umgekehrten Fall auch müssen.

iforkanzlerin 10:03

"Und was ist jetzt die interessante Nachricht daran?
Interessant wäre gewesen, zu hören, daß Tesla es geschafft hat, eine datenschutzkonforme Lösung zu finden. Das hätte echten News-Wert gehabt. Gibt es denn wirklich Leute, die glauben, die Digitalisierung könne ohne Überwachung erfolgen -> freundlich oder böse = völlig egal.
Wer sich für die Nutzung von smarten digitalen Geräten entscheidet muß wissen was er tut. So einfach ist das."
-
Nein. So einfach ist das in diesem Fall nicht. Weil der Tesla nicht nur den Nutzer/die Nutzerin filmt. Sondern alle Menschen, die sich in der Öffentlichkeit bewegen. Und deren Fahrzeuge. Ich möchte nicht, dass meine Daten von einem Fremden überwacht werden. Hier besteht ein öffentliches Interesse daran, das zu verhindern. Wenn Sie sich in Ihr Wohnzimmer Alexa oder sonst was stellen, dann entscheiden Sie sich dafür, dass es Sie nicht stört, überwacht zu werden. Aber hier ist das etwas anderes.

RE : Bender Rodriguez !

Also, ich werde sicher keines dieser Blechbüchsen kaufen, weil ich einen solchen arroganten und überheblichen A...... sicher nicht weiter mit meinem Geld unterstützen will.
Herr Musk ist ja zig- facher Milliardär, der inzwischen lieber sein Geld in Raketen steckt, als einen Teil seines Vermögens für arme Menschen zu geben und Kinder zu fördern.
Mir stellt sich eher die Frage, wie ist er zu diesem vielen Geld gekommen. Wer so viel hat, kann dies sicher nicht mit legalen Mitteln erworben haben.
Und ich will auch nicht ständig von irgend welchen Kameras überwacht und gefilmt werden, sollte ich unterwegs sein. Grundsätzlich habe ich eh etwas gegen die Sammelwut von Daten durch Konzerne, die nicht wirklich was Positives damit im Sinn haben !!!

@08:56 von werner1955

Polemik oder Ignoranz?

Was haben die Benziner und Diesler von BMW, Daimler VW und Co. mit dem „Elektro-Hype“ zu tun? – Auch diese Kutschen „telefonieren nach Hause“.

Und welche Daten da an die Autohersteller übertragen werden, das hatte der ADAC mal versucht herauszubekommen. Ist aber nicht. Wenn Sie mit einem neuen Daimler, BMW oder was auch immer nicht anständig umgehen (weniger beschleunigen, weniger bremsen usw. usf.) könnte es sein, dass nicht nur die Kfz-Versicherung teurer, sondern auch die Garantie beeinträchtigt wird.

Nicht nur Tesla ist eine Datenkrake – auch die urdeutschen Autobauer sammeln. Haben Sie ein neueres Auto? Dann sind auch Sie dabei. Ohne „Elektro-Hype“!

Falschinformation

Viele Informationen im Artikel sind nicht korrekt: Im Fahrzeug gibt es ein Menü mit Datenschutzeinstellungen in dem der Fahrer einstellen kann was übertragen wird, die Dashcam überschreibt aufgezeichnete Videos nach 10min, die Wächterkamera zeichnet anlassbezogen auf z.B. bei Einbruchversuchen, übertragene Bilder sind z.B. die von Schildern um ihre Erkennung zu verbessern, Tesla macht keine Werbung und handelt im Unterschied zu etwa Facebook und Google auch nicht mit Daten (mit dem Thema habe ich beruflich zu tun)

@schleswiger, 10:08

"Das ist doch alles bekannt. Jeder wird überwacht."

Ja, natürlich ist das bekannt. Das ändert doch überhaupt nicht daran, dass man es immer wieder ins Gedächtnis rufen und "hinter dem Ofen hervorholen" muss, bis sich unsere Regierung endlich bequemt, deutsche Gesetze einzuhalten.

Sie wissen doch sicher auch, wie vergesslich der deutsche Bürger ist.

Zum Glück fahre ich keinen häßlichen Tesla...

...Und auch im Straßenverkehr habe ich bislang nur 1 Wagen gesehen.

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Das heißt aber nicht, daß ich mich jetzt vollkommen sicher fühle doch nicht
in naher Zukunft auf irgendeinen US-Server der Teslafabrik zu landen.
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Und das kann es auch nicht sein.
Sollte Tesla nun wirklich Daten benötigen, um automatische fahren zu ermöglichen,
dann doch bitte auf eine andere Weise, die gesetzlich nicht verboten ist.
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Also in einem sind die Amis wirklich gut, andere Menschen auszuspionieren.
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Das muß ein Ende haben!

@ 09:38 von cor ruptly ru

Mit "Tesla-Lifestyle" ist gemeint, dass durch die Nutzung unserer Daten seit www-Zeiten wir alle in ganz neuer Form gesteuert werden durch die Nutzung und Profilerstellung via Algorithmen. Da hilft Ihnen der Verzicht aufs Auto und das Radfahren nur marginal bis gar nichts, so löblich das aus ökologischen und gesundheitlichen Gründen auch sein mag.

Re : Sisyphos3 !

Da sollte die Politik ganz klar einen Riegel vorschieben.................................... werden sie aber nicht tun, sondern frohlocken, weil Musk in D ein Werk baut und Arbeitsplätze schafft.
Da wird sicher im Dunkeln irgend ein Deal geschlossen, und den Bürgern wieder viel vorgelogen.
Kennen wir doch alle, dass viele Politiker/innen immer wieder das Blaue vom Himmel den Menschen vor zaubern, um gut da zu stehen, zu beruhigen, zu verwirren und so weiter.
Siehe auch bei den Cum-Ex- Geschäften, da wird auch gelogen und betrogen, dass die Balken sich biegen, und kaum einen Euro zurück geholt.
Es ist ja schön, wenn neue Arbeitsplätze entstehen, aber nicht durch Musk, und nicht dafür ganze Wälder abholzen. Auch wundert es mich, wie schnell dieser Sack eine Baugenehmigung erhalten hat, sonst dauert dies doch Jahre in D.
Das sollte sich mal jeder fragen, wie das geht !!!

Dass Kameras ...

...an Autos Unfälle aufzeichnen können, kann hilfreich sein. Allerdings möglicherweise nicht für den Fahrenden. In meiner Stadt gab es einen tödlichen Radfahrunfall. Lt. Zeugenaussagen hatte sich der Radfahrer nicht vorschriftsmäßig verhalten. Die Kameraaufzeichnung am LKW ergab das genau gegenteilige Bild.

Aber für solche Aufzeichnungen müssen die Daten ja nicht ins Netz übertragen werden, eine Speicherung vor Ort würde ausreichen. Ist aber natürlich nicht das, was Tesla und andere Autoentwickler wollen.

Und wer fühlt sich mit einer Innenraumaufzeichnung wohl? Wobei, unsere Selfiegesellschaft mag dem möglicherweise etwas abgewinnen können.

Bedenklich finde ich außerdem sämtliche Sprachassistenten in Handys und Räumen, die meine Mitmenschen möglicherweise benutzen ohne mich darauf hinzuweisen. Eigentlich darf ich da gar nicht drüber nachdenken...

Bitte nicht zu einseitig!

(unter vielen anderen @10:25 von Quakbüdel)

Vielleicht wäre ein entsprechender Hinweis auf das Tun der urdeutschen/europäischen Hersteller auch im TS-Artikel einer Erwähnung wert gewesen.

Hier erfährt man etwas mehr über die Datensammelwut der Autohersteller:

https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/
ausstattung-technik-zubehoer/assistenzsysteme/daten-modernes-auto/

wo ist das Problem?

Tesla übernimmt TikTok in den Staaten und alle PKW-Besitzer sind automatisch dabei. In der Firmenzentrale gibt es neue Arbeitsplätze, die dann die lustigen 30Sekünder zusammenschneiden. Am Werbeerlös ist der Besitzer der Karosse mit 5 % beteiligt. Weiterhin gibt es dann TESLA-TV als neuen YT-Kanal. Da wird der TESLA zum "Must-have" von Bibi & Co. Für die Kinderinfluencer fehlt dann nur noch die Junior-Edition (max. 6 km/h und damit führerscheinfrei) Und logischwerweise gibt es demnächst den TESLA-Junior, der als Dienstwagen zum Verkaufserfolg wird. Ich sehe schon die Firmenzentralen, die Fahrtwege, Stops ... auswerten und mit der Erfolgsprämie verknüpfen.

Im Ernst: Wenn es so ist, wie in anderen Foren angedeutet, dass der Käufer der 50000 € Karosse die Software nicht kauft, nur das Blechkleid, dann ist mir die schöne neue Welt echt "too much".

Re : Hubadoo !

Bei all den großen Konzernen, egal ob Auto, Versicherungen, Stahlbranche, Lebensmittel oder sonst so ein großer Verein, sitzen eh nur Lügner, Betrüger und Geld-gierige Haie, die rücksichtslos, gnadenlos, unmenschlich, sehr oft unlauter viele Menschen ausnutzen und benutzen.
Und leider lässt die Politik dies zu, und tut meistens nur so, als ob.
Es gibt sogar Politiker, die sich in ihren Karrieren selbst zum Milliardär machen und zu einem der reichsten Bürger ihres Landes bringen.
Es gibt zwar in D ein Datenschutzgesetz, wird aber selbst von Behörden forciert und nicht wirklich ernst genommen, sonst würden man Tesla- Autos erst gar nicht in D fahren lassen und so manchen Behörden- Wahnsinn auch unterbinden !!

@Epicurus 10:29

"Falschinformation
Viele Informationen im Artikel sind nicht korrekt: Im Fahrzeug gibt es ein Menü mit Datenschutzeinstellungen in dem der Fahrer einstellen kann was übertragen wird, die Dashcam überschreibt aufgezeichnete Videos nach 10min, die Wächterkamera zeichnet anlassbezogen auf z.B. bei Einbruchversuchen, übertragene Bilder sind z.B. die von Schildern um ihre Erkennung zu verbessern, Tesla macht keine Werbung und handelt im Unterschied zu etwa Facebook und Google auch nicht mit Daten (mit dem Thema habe ich beruflich zu tun)"
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Vielen Dank für diesen Hinweis! Wenn Sie damit beruflich zu tun haben, können Sie mir vielleicht sagen, wie ich als Nicht-Teslanutzerin verhindern kann, dass ich auf öffentlichem Gelände von einem Fremden gefilmt werde? Ich habe ja keinen Zugriff auf dessen Menü.

Kein Datenschutz, kein Menschsein.

Tesla stört sich an keinerlei Gesetze. Und wenn nicht jetzt, so ist für die Zukunft alles vorbereitet incl. Werbung mit ungefragte Daten.
Facebook, Google handeln im großen Stil mit persönlichen Daten. Eine Überprüfung ist nicht möglich. Die Anwendungsmöglichkeiten sind erschreckend.
Sämtliche Großunternehmen wollen `Cookies`.
Wenn man hier ins Detail geht was man kann und auch will mit diesen Daten incl. Verkauf ist man sprachlos.
Regierungen können angeben wie ihre Bürger zu Denken und zu Leben haben. Tun sie es nicht werden sie in China bereits eingesperrt.
Der gläserne Mensch, nein, viel schlimmer das Ende vom Mensch sein.

10:40 von Kaneel

«Bedenklich finde ich außerdem sämtliche Sprachassistenten in Handys und Räumen, die meine Mitmenschen möglicherweise benutzen ohne mich darauf hinzuweisen. Eigentlich darf ich da gar nicht drüber nachdenken...»

Ich sah mal einen Bericht im TV, da verzichtete eine Familie (Vater, Mutter, 3 Kinder) "im Selbstversuch" 4 Wochen lang auf ihre ansonsten sehr begehrte Sprachassistentin "Alexa". Vor allem beim Vater sehr begehrt.

"Wie wird das Wetter / Sag mir die Uhrzeit / Spiel mir Das Lied vom Tod".

Und all so'ne anderen sehr wichtigen Dinge, die Menschen vor der Erfindung der Elektronischen Dame ja gar nicht anders in Erfahrung bringen, bzw. die Musik gar nicht hören konnten.

Waren sie 4 Wochen desorientiert, am Ende genervt. Am wenigsten die jüngste Tochter. Die hatten die Eltern glücklicherweise nicht: "Alexandra" genannt. Sonst hätte die Elektronikerin dauernd geblinkt, irgendwas gemacht, oder gesprochen, un noch mehr aufgezeichnet.

Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos.

Verbrenner

werden in absehbarer Zeit komplett verboten sein, außer Teslas.
Die dürfen weiter brennen.
Wer sich für so ein Fahrzeug interessiert, sollte sich vor dem Kauf am besten informieren, was passieren kann, und vor allem wie schnell das geht, wenn auch nur eine der Lithium-Ionen-Zellen unpässlich wird (zu heiss, zu kalt, anderweitig defekt).

@rainer4528 , 11:08

"Und nun? Betreten Sie dieses Geschäft nicht? Benutzen Sie keinen ÖPNV mehr? Suchen Sie Freundschaften nach Internetnutzung aus?"
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Ja.
Natürlich nicht.
Das Geschäft betrete ich dennoch und ich fahre auch ÖPNV. Aber ich verlasse mich darauf, dass meine Daten nach der vorgeschriebenen Frist gelöscht werden UND dass die Daten nicht weitergegeben werden, außer auf richterlichen Beschluss hin an die staatliche Exekutive.

Deshalb, weiter V8

Deshalb, weiter V8 bollern.
Ohne Schnickschnack.
Superbenzin rein und das Ding fährt. Wieso soll ich Daten verschenken, nur um die Umwelt zu schonen? Sehr egoistisch von diesen Datenpiraten.

Kamera im Innenraum?

Außenkameras lassen sich vielleicht noch irgend wie begründen, mit Assistenzfunktionen, Unfalldokumentation etc. aber auch hier wären höchstens kurzzeitige Aufzeichnungen statthaft. Für eine Kamera im Innenraum sehe ich original keinen legitimen Zweck.

Fast schon paranoid

In Deutschland wird das Thema Datenschutz fasst schon paranoid betrachtet. Natürlich ist es sinnvoll, dass Tesla diese Daten nutzt, um damit die Technologie des autonomen Fahrens zu verbessern. Und wenn jemand sein Grundstück oder Haus überwachen will und ein wenig Straße auf der Kamera zu sehen ist, finde ich dies auch völlig ok, da es sich ja um einen öffentlichen Raum handelt. Und im Netzt hinterlassen die Leute, die dann oft den Datenschutz propagieren freiwillig alles mögliche. Ebenso eigenwillig die deutsche Corona App, die mit GPS Daten nun wirklich mehr Sinn machen würde, dann könnte sich ein potentiell Infizierter auch überlegen, ob er an dem Ort zum Beispiel eine Maske getragen hätte oder nicht, aber in Deutschland geht das nicht. Und wenn man es nicht will, muss man sich ja keinen Tesla kaufen, man muss auch nicht das Internet benutzen.... Ist doch alles freiwillig.

Hoffentlich bestehen Huawei und Tic Toc ...

... jetzt nicht darauf, das Tesla wegen der laufend erhobenen- und in die USA gesendeten Daten an China verkauft wird ... von wegen Spionage an Kundendaten, der "Inneren Sicherheit Chinas" und der in den USA gespeicherten Daten...

.. Ironie Ende ... :-)

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