Kommentare

Phosphin kommt unter anderem im Kot von Pinguine vor

interessant
das bedeutet es könnte Pinguine auf der Venus geben
spass beiseite
macht es nicht das Menschsein aus
zu forschen Grenze zu überschreiten
ob sich in ne kleine Schaluppe zu setzen und die Weltmeere zu befahren
den Südpol zu erkunden oder schauen was auf dem Mont Everest ist
warum nicht auch Mond Mars und Venus

Das ist doch mal ne Meldung...

Schön, wenn es da Draussen noch was anderes gibt als nur Staub und Dreck. Irgendwann findet man noch mehr Leben im All und dann können wir endlich alle auswandern auf Welt 2.0 und diesen Planeten nachdem er verbraucht und ausgebeutet und zerstört wurde als Schutthaufe zurück lassen. Weiter so ! Vielleicht können wir ja das Phospin ja als Treibstoff nutzen.

Venus

Wenn es da Leben gibt, dann vielleicht in Bakterienform und sehe winzig, sonst hätte das ja längst auffallen müssen. Oder es gibt vielleicht Lebensformen, die nicht sichtbar für uns sind.

Hackonia2

Es gibt sogar Lebensformen, die wir sehen, aber sie nicht für möglich halten.

Ausserirdisches Leben.... was will man damit anfangen

Die zentrale Frage: Was würde man mit ausserirdischem Leben anfangen?
Ausrotten? Oder naiv bis ahnungsfrei zur Erde befördern und freisetzen?

Es ist nämlich so: Der Mensch ist ja unfähig die Artenvielfalt des Heimatplaneten zu bewahren. Mit jedem gerodeten Quadratkilometer Regenwald sterben zig Arten.
Ebenso hirnlos verbreitet man weltweit Spezies, so dass eine Öko-Katastrophe auf die andere folgt. Australien, hervorragendes Beispiel für katastrophale Eingriffe in Fauna und Flora.

Corona- Folge zügellosen Globalismus, ohne Notanker, ohne Präventive Massnahmen, ohne Hirn. Menschen - eine erfolgreiche Art kriegerischer Affen, die eines gut können- Aggressive Expansion.

Wenn sie mich fragen: Weder die Wissenschaftler, noch ihre Geldgeber könnten eine Entdeckung von extraterrestrischem Leben auch nur halbwegs verantwortungsvoll handhaben.

Wenn ich mir nun also vorstelle, dass ein Venus-Organismus zur Erde gebracht werden würde, graut mir. Ehrlich

17:31 Speedyjo

"Schön, dass es da draussen noch was anderes gibt als Staub und Dreck......."

Eigentlich will ich ihre Euphorie anerkennen muss aber darauf hinweisen, dass es "Dreck" nur auf der Erde gibt und das auch nur seit der Mensch sich dieselbe untertan gemacht hat. Vielleicht wäre es sinnvoller, notwendiger wäre es in jedem Fall, all die Ressourcen und das Geld für das Leben auf der Erde zu verwenden um überhaupt unseren Planeten für unser Leben zu erhalten. Zum Bspl. Reinhaltung aller Gewässer weltweit vor Müll und Dreck das wäre eigentlich die 1. große Aufgabe aller Menschen.

Fliegt hin!

Bei fast 500°C Oberflächentemp. und dem Druck, dürfte eine Landung schwierig werden, also müßte man im Flug, in der präferierten Höhe von 50km, Proben nehmen.
Aber was für Leben schwebt da schon in den Wolken rum, können doch nur Kleinstlebewesen sein, aber selbst das wäre ja schon deftig.

Sehr unwahrscheinlich!

Nach meiner Meinung gibt es kein Leben auf der Venus. Falls wir doch Mikroben finden, wird sich wahrscheinlich herausstellen, dass sie ursprünglich von der Erde stammen.
Die Meldung kommt mir außerdem so vor, als hätte da jemand Angst keine Forschungsgelder zu erhalten und wirft deshalb das Phosphin in den Ring.

@ 18:01 von Lampenladen

„ Bei fast 500°C Oberflächentemp. und dem Druck, dürfte eine Landung schwierig werden,...“

Es sind schon Sonden auf der Venus gelandet und haben Bilder und Daten von dort geschickt.

Haben aber immer schnell schlapp gemacht.

Früher oder Später

17:31 von Speedyjo
Das hört sich sehr Pessimistisch an, und leider muss ich Ihnen recht geben,
der Mensch zerstört die Erde.
Es wird auch nie einen Ersatz(Atmosphäre, Druck, Luftzusammensetzung, Klima, Gravitation, das alles gibt es nur einmal unter Millionen Erdähnlichen Planeten, und darauf sind alle Erdbewohner angewiesen) für unseren wunderbaren Planeten geben.
Ich will jedoch die Hoffnung nicht aufgeben, das die Menschheit es endlich begreift, das Krieg und Machtkonkurenzkampf alles unwiderbringlich zerstören wird.
Nur friedliche Koexistenz und Zusammenarbeit der Völker kann diesen Planeten wieder in einem halbwegs gesunden Zustand bringen.
Allein die Altlasten von Gift Kriegschrott, Öl, Minen, Radioaktiven Stoffen und Industriemüll, die vergraben oder in den Meeren verrotten, wird grosse Gebiete auch in Deuts. unbewohnbar machen.
Nur zusammen können wir etwas erreichen und unsere häufig zweifelhaften Wissenschaften auf dem Mond (Moonvillage) der sowieso radioaktiv ist fortsetzen.

"Die Meldung kommt mir

"Die Meldung kommt mir außerdem so vor, als hätte da jemand Angst keine Forschungsgelder zu erhalten und wirft deshalb das Phosphin in den Ring."

Sie gehören auch zu jenen Menschen, die meinen, dass Geld die einzige Triebfeder für menschliches Handeln und z.B. Forschen ist?

Es muß außerirdisches Leben geben

Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn ich noch erleben könnte, daß außerirdisches Leben sicher nachgewiesen werden kann. Ich teile die Ansicht von inzwischen zahlreichen Astrophysikern, daß es außerirdisches Leben geben muß. Die Frage ist nur wo, und wie sieht es aus?

Ein Blick auf die Erde zeigt es: Das Leben sucht sich jede nur denkbare Nische. Wenn Anfangsbedingungen für Leben gegeben sind, entwickelt sich auch zwangsläufig Leben.
Astrobiologen, die sich mit außerirdischem Leben beschäftigen und wie es aussehen könnte, hatten schon vor Jahren vermutet, daß in den oberen Schichten der Venusatmosphäre Mikroben existieren könnten.
Ein heißer Kandidat auf Leben ist auch der Saturnmond Enceladus, der einen Ozean unter seiner Eisschicht hat. Also flüssiges Wasser.
Und für die Dauernörgler: Warum will die Menschheit das wissen? Weil Menschen von Natur aus neugierig sind. Und weil wir es können. Sonst würden wir heute noch auf Bäumen sitzen und Bananen schälen.

Selten so einen Unsinn gelesen

Einfach mal googeln was "Phosphin" überhaupt ist und wie es "entsteht". Übrigens, korrekt heißt die Verbindung Monophosphan, umgangssprachlich etwas unpräzise auch Phosphorwasserstoff genannt.

Leben, definiert i.W. als

Leben, definiert i.W. als Stoffwechsel und Fortpflanzung: warum sollte das nicht auch auf der Venus der Fall ( gewesen ) sein ? Auch auf Exoplaneten scheinen biologische Prozesse möglich zu sein. Leider wird es auf Grund der Entfernungen niemals eine Kommunikation geben, geschweige denn eine Reise möglich werden.

@17:59 von r0lt0

"Wenn ich mir nun also vorstelle, dass ein Venus-Organismus zur Erde gebracht werden würde, graut mir."

Stimmt wohl, dazu bräuchte man eine Raumstation, wie wärs mit der ISS?
Aber alles zu seiner Zeit, man muss nichts überstürzen.

@Lampenladen 18:01

"Bei fast 500°C Oberflächentemp. und dem Druck, dürfte eine Landung schwierig werden"

U-Boote halten einem höheren Druck stand und Raumkapseln beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre einer viel höheren Temperatur. Sollte also machbar sein.

"also müßte man im Flug, in der präferierten Höhe von 50km, Proben nehmen."

Genau das ist, wie man im Artikel lesen kann, der Plan. Aber aus anderen Gründen.

"Aber was für Leben schwebt da schon in den Wolken rum, können doch nur Kleinstlebewesen sein"

Ja, wie man im Artikel lesen kann.

"aber selbst das wäre ja schon deftig."

Abslout.

@SydB

"Am 14. September 2020 um 19:12 von SydB
Selten so einen Unsinn gelesen

Einfach mal googeln was "Phosphin" überhaupt ist und wie es "entsteht". Übrigens, korrekt heißt die Verbindung Monophosphan, umgangssprachlich etwas unpräzise auch Phosphorwasserstoff genannt."

Ihren Rat hätten Sie lieber mal selbst befolgen sollen. Ich habs gemacht. Wiki:

"Phosphane und Phosphine bezeichnen dieselbe Verbindungsklasse, deren Verbindungen aus einem dreiwertigen Phosphoratom oder entsprechenden Phosphorketten bestehen, an die Wasserstoff oder organische Substituenten gebunden sind. Phosphin ist die ursprüngliche Bezeichnung, die jedoch nicht IUPAC-konform ist (Phosphin erinnert an die leichtere stickstoffanaloge Verbindungsklasse der Amine). Im Folgenden wird nur Phosphan verwendet."

Selten so einen Unsinn gelesen. Der Tagesschau-Artikel ist absolut korrekt.

@Heißer Schnee 18:08

"Nach meiner Meinung gibt es kein Leben auf der Venus."

Da Sie hier einen Artikel kommentieren, der beschreibt, dass ernsthafte und seriöse Wissenschaftler die Möglichkeit von Mikroben in der Venusatmosphäre ernsthaft in Erwägung ziehen und Hinweise dafür zu sehen meinen - was genau ist Ihre Befähigung und Argumentation, das in Zweifel zu ziehen?

Das Bauchgefühl eines Internetforumkommentators?

@Werner40

"
Am 14. September 2020 um 19:17 von Werner40
Leben, definiert i.W. als

Leben, definiert i.W. als Stoffwechsel und Fortpflanzung: warum sollte das nicht auch auf der Venus der Fall ( gewesen ) sein ? Auch auf Exoplaneten scheinen biologische Prozesse möglich zu sein. Leider wird es auf Grund der Entfernungen niemals eine Kommunikation geben, geschweige denn eine Reise möglich werden."

Leben auf Exoplaneten nachzuweisen, ich denke, dazu wird die Menschheit innerhalb der nächsten 1 bis 2 Generationen (noch nicht) in der Lage sein. Aber so weit müssen wir gar nicht gucken. In unserem Sonnensystem gibt es noch ein paar ganz heiße Kandidaten auf außerirdisches Leben, außer der Venus-Atmosphäre und den von mir schon erwähnten Enceladus z.B. auch der Saturnmond Titan (Methanseen), und auch die Pluto-Sonde New Horizons offenbarte überraschendes: Selbst auf dem Pluto gibt es Regionen, wo theoretisch mikrobiologisches Leben denkbar wäre.

@SydB 19:12

"Einfach mal googeln was "Phosphin" überhaupt ist und wie es "entsteht"."

Da Ihnen so daran gelegen ist, habe ich es mal gegoogelt und dabei das hier gefunden:

"Der Nachweis von Monophosphan in der Atmosphäre wurde als ein möglicher Hinweis auf Leben auf erdähnlichen Planeten vorgeschlagen, da es spektroskopisch nachweisbar ist und auf der Erde nur biologisch oder künstlich erzeugt wird."

@17:59 von r0lt0

//Weder die Wissenschaftler, noch ihre Geldgeber könnten eine Entdeckung von extraterrestrischem Leben auch nur halbwegs verantwortungsvoll handhaben.//

Immer hin sind und waren es Wissenschaftler die uns den Klimawandel und dessen Auswirkungen verdeutlichen.
Bilder sagen auch manchmal mehr als tausend Worte.

Schauen Sie sich doch mal folgendes Foto an:

https://www.astronews.com/bilddestages/2020/20200908.shtml
Es zeigt einen Blick aus dem All auf den Regenwald im Amazonasgebiet an der Grenze von Brasilien zu Bolivien. Die zahlreichen Brände sind für dieses einmalige Ökosystem eine große Bedrohung und werden oft absichtlich gelegt, um die so gewonnenen Flächen für die Landwirtschaft zu nutzen.
Die Aufnahme wurde Ende August von der Internationalen Raumstation ISS gemacht.

Ist war nicht die Venus, zeigt aber, dass wir Wissenschaftler brauchen, um uns den Wahnsinn, den wir treiben, deutlich zu machen und mit viel Glück auch Wege aus dem Wahnsinn finden.

@Dr.Beyer

"
Am 14. September 2020 um 19:33 von DrBeyer
@SydB 19:12

"Einfach mal googeln was "Phosphin" überhaupt ist und wie es "entsteht"."

Da Ihnen so daran gelegen ist, habe ich es mal gegoogelt und dabei das hier gefunden:

"Der Nachweis von Monophosphan in der Atmosphäre wurde als ein möglicher Hinweis auf Leben auf erdähnlichen Planeten vorgeschlagen, da es spektroskopisch nachweisbar ist und auf der Erde nur biologisch oder künstlich erzeugt wird."

Sozusagen wissenschaftliches Schiffeversenken: Treffer - versenkt. :-)

@r0lt0 - Außerirdisches Leben ausrotten.

17:59 von r0lt0:
"Die zentrale Frage: Was würde man mit ausserirdischem Leben anfangen? Ausrotten? Oder naiv bis ahnungsfrei zur Erde befördern und freisetzen?"

Wahrscheinlich ausrotten, weil man wieder irgendwelche Arten eingeschleppt hat. Dass irgendwas auf die Erde eingeschleppt wird, ist hingegen unwahrscheinlich. Bei solchen Forschungsmissionen ist nur seltenen in Ausnahmefällen ein Rückweg eingeplant.

Solche Entdeckungen sind im Prinzip gut

"Bislang sprach wenig dafür, dass es auf der Venus Leben geben könnte." (Uwe Gradwohl, TS-Artikel)

Warum wohl? Jeder Forist, der sich hier als Venusianer geoutet hätte, hätte erst nen roten Balken bezogen, dann die Klapsmühle.

>>"Als wir in den Messergebnissen die ersten Anzeichen für Phosphin in der Venus-Atmosphäre sahen, war das für uns ein Schock" - so erzählt es Jane Greaves, Astrobiologin an der Universität Cardiff und ...<<

Sage ich doch, es fehlt an open minded Forschern, an Verständnis für das Entlegene und die Ferne. Dabei liegt es so nahe, dass die Erdmenschen nicht die einzigen sein können, die mit Hilfe eines ganz üblichen Planeten im All herumreisen.
Wer die Menschen gut kennt, in der Schule aufgepasst hat, in einer klaren Nacht im Süden in den Himmel hinauf geschaut hat, kommt schon von daher darauf, dass da draußen unbedingt noch andere, die anders sein sollten, da sein müssen.
Nun wissenschaftlich bestätigt, ab jetzt hat es keinen Zweck auf intolerant zu machen.

Die Wechselwirkungen in der Natur sind unerschöpflich

„Was tatsächlich in den Venuswolken vor sich geht, werden nur Raumsonden feststellen können. Russland plant im Jahr 2026 oder 2031 die traditionsreiche Reihe seiner Venusflüge fortzusetzen. Die Sonde Venera-D könnte dann auch einen Ballon oder ein solarbetriebenes Fluggerät in die obere Venusatmosphäre entlassen, um nachzuschauen, ob die Venus-Mikroben tatsächlich existieren.
>> Die NASA verfügt über entsprechende Konzepte und Russland wäre an einer Zusammenarbeit interessiert“

Warum funktioniert in der Politik nicht, was in der Wissenschaft offensichtlich völlig problemlos möglich ist (und klappt)?

Auf der Erde "riecht" man das Gas auch

beim Entlüften von Heizkörpern (Phosphorgehalt des Gusseisens) und als Beimengung bei der Acetylenherstellung aus "Carbid". Allerdings "riecht" nur das ebenfalls gebildete Diphosphan.

@Nachfragerin 19:37

"Wahrscheinlich ausrotten, weil man wieder irgendwelche Arten eingeschleppt hat."

In diesem Fall eher unwahrscheinlich, da von den irdischen Lebewesen selbst die Mikroben in 90%iger Schwefelsäure ein paar kleinere Probleme mit dem Überleben bekommen.

@Anderes1961 - Aus Chemie wird Leben.

19:08 von Anderes1961:
"Ein Blick auf die Erde zeigt es: Das Leben sucht sich jede nur denkbare Nische. Wenn Anfangsbedingungen für Leben gegeben sind, entwickelt sich auch zwangsläufig Leben."

Sie sind schon einen Schritt zu weit.
Bevor sich das Leben überall ausbreiten kann, muss es zunächst einmal existieren. Der Schritt von der chemischen Verbindungen hin zu einem lebendigen Organismus ist ein Zufall, der sich bisher nicht reproduzieren ließ.

Die Anpassung des Lebes an die unterschiedlichsten Bedingungen ist dagegen nur eine Frage der Zeit.

@Nettie 19:43

"Die NASA verfügt über entsprechende Konzepte und Russland wäre an einer Zusammenarbeit interessiert“

Warum funktioniert in der Politik nicht, was in der Wissenschaft offensichtlich völlig problemlos möglich ist (und klappt)?"

Weil Wissenschaftler nicht am Machterhalt, sondern am Erkenntnisgewinn orientiert sind.

Und gerade Russland ist ein phantastisches Beispiel dafür, wie konträr die Ziele von Wissenschaft und Politik sein können.

Immer wieder...

...faszinierend, solche Entdeckungen, auch wenn damit nur ein alter Hut aufgemacht wird: denn dass es auch anderes Leben im Universum gibt, ist nicht nur nicht auszuschließen, sondern als unbedingtes Muss zu betrachten. Dass wir aber jemals in der Lage sein werden, mit diesen Anderen zu interagieren, ist in irdischen Maßstäben betrachtet völlig ausgeschlossen. Insofern halte ich z.B. die SETI-Gelder für totale Verschwendung... lieber andere Projekte finanzieren, z.B. Fortbewegungs- und Traktionstechnologien, um wenigstens in einem realistischen Zeitrahmen durch unser eigenes Sonnensystem navigieren zu können. Es wird Zeit dafür!

@Heißer Schnee, 18:08

Die Meldung kommt mir außerdem so vor, als hätte da jemand Angst keine Forschungsgelder zu erhalten und wirft deshalb das Phosphin in den Ring.

Mal eine Abwandlung von den sonst immer gleichen "wir sollten erst mal die Probleme auf de Erde lösen" und, noch schlimmer "was das wieder kostet …"

Ich stelle mir immer gerne den Erfinder des Rads vor, wie seine Rotte in auffordert, gefälligst beim Wurzelnsammeln zu helfen, statt sich mit so einem Blödsinn zu beschäftigen. Hätte er auf sie gehört, würden wir heute nicht hier kommentieren.
Und ich glaube sogar, dass er das gar nicht gemacht hat, um so zu Reichtümern zu kommen. Wo doch die einzige Währung damals Wurzeln waren ...

@19:38 von Ist Wahr

//... in einer klaren Nacht im Süden in den Himmel hinauf geschaut hat, kommt schon von daher darauf, dass da draußen unbedingt noch andere, die anders sein sollten, da sein müssen.//

Nicht umsonst hat der Nachthimmel die Menschen seit Jahrtausenden fasziniert.
Und jetzt versaut Elon Musk besonders den Astronomen den Ausblick. Wie kann ein einziger Mensch nur so viel Macht haben?

@DrBeyer - Die Venus ist vor uns sicher.

19:47 von DrBeyer:
"In diesem Fall eher unwahrscheinlich, da von den irdischen Lebewesen selbst die Mikroben in 90%iger Schwefelsäure ein paar kleinere Probleme mit dem Überleben bekommen."

Mein Kommentar galt allgemein dem außerirdischen Leben. Die Venus dürfte vor unseren biologischen Einflüssen sicher sein. Da haben Sie natürlich Recht.

@Istwahr

"...Sage ich doch, es fehlt an open minded Forschern, an Verständnis für das Entlegene und die Ferne. Dabei liegt es so nahe, dass die Erdmenschen nicht die einzigen sein können, die mit Hilfe eines ganz üblichen Planeten im All herumreisen.
Wer die Menschen gut kennt, in der Schule aufgepasst hat, in einer klaren Nacht im Süden in den Himmel hinauf geschaut hat, kommt schon von daher darauf, dass da draußen unbedingt noch andere, die anders sein sollten, da sein müssen.
Nun wissenschaftlich bestätigt, ab jetzt hat es keinen Zweck auf intolerant zu machen."

Ist doch genau das, was Wissenschaft macht: offen und neugierig zu forschen. Wenn das mit der Intoleranz sich darauf bezieht, Verschwörungserzähler und Esotherikschwurbler Ernst zu nehmen, halte ich Ihnen entgegen: Man muß sich nun wirklich nicht mit jedem pseudowissenschaftlichem, relativem Quantenquark - wie Dr. Holm Gero Hümmler das nennt - auseinandersetzen. Ist reine Zeitverschwendung.

@frosthorn19:52

Ein wunderschönes Beispiel! Danke.

@Nachfragerin

"
Am 14. September 2020 um 19:50 von Nachfragerin
@Anderes1961 - Aus Chemie wird Leben.

19:08 von Anderes1961:
"Ein Blick auf die Erde zeigt es: Das Leben sucht sich jede nur denkbare Nische. Wenn Anfangsbedingungen für Leben gegeben sind, entwickelt sich auch zwangsläufig Leben."

Sie sind schon einen Schritt zu weit.
Bevor sich das Leben überall ausbreiten kann, muss es zunächst einmal existieren. Der Schritt von der chemischen Verbindungen hin zu einem lebendigen Organismus ist ein Zufall, der sich bisher nicht reproduzieren ließ.

Die Anpassung des Lebes an die unterschiedlichsten Bedingungen ist dagegen nur eine Frage der Zeit."

Wenn man den Satz für sich nimmt, hätten Sie Recht. Jetzt kommt das Aber: Sie haben etwas vor diesem Satz übersehen: Ich schrieb auch: Wenn die Anfangsbedingungen für Leben gegeben sind, entwickelt sich Leben zwangsläufig. Ergänzung: Sonst gäbe es uns nicht.

Das Problem ist nur: Wir wissen (noch) nicht, welche Anfangsbedingungen notwendig sind.

Gibt es Leben auf der Erde?

Das werden sich vielleicht, in möglicherweise gar nicht so langer Zeit, Außerirdische fragen, weil sie entdeckt haben, dass auf dem kleinen Planeten Erde eigentlich Idealbedingungen für Leben herrschen. Und sie werden feststellen, dass es Leben gibt und sogar intelligente Lebewesen diese Erde bevölkert und die selbst ihre Lebensbedingungen zerstört haben.
Nichts für ungut, die Wissenschaft muß forschen, ohne diesen Antrieb, diese Neugier, hätte sie keinen Erfolg. Und in einer Zeit, in der wir auf die Qualität der Wissenschaft setzen müssen (z.B. Klimaveränderung), werden deren Ergebnisse von Ignoranten einfach geleugnet. Ein Trauerspiel.

Gibt es Leben auf der Venus?

Der Artikel ist interessant und erheiternd zugleich.

Die Annahme, dass Phosphin ein Nachweis für biologische Prozesse sein soll, ist überinterpretiert! Hier liegt die Annahme zu Grunde, dass das Molekül, Energielieferant in anaeroben Prozessen sein könnte, wie etwa Methan.
Jedoch der Nachweis wäre erst erbracht, wenn Lebewesen tatsächlich so einen alternativen Stoffwechsel hätten. Es bleibt nichts anderes übrig als eine Probe von der Venus zu untersuchen. Ich bin sicher diese Hypothese lässt sich gut falsifizieren, wie auch viele Hypothesen im Nachhinein korrigiert werden mussten, wie die Wissenschaftsgeschichte auch beweist!

@19:51 von RoyalTramp

//Immer wieder...
...faszinierend, solche Entdeckungen,//

Ja, allerdings bin ich in diesem speziellen Fall nicht so sehr überrascht. Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, hat man ja auch in unmittelbarer Nähe "Schwarzer Raucher" allerhand Leben gefunden. Auch das hatte man lange (zumindest in diesem Ausmaß) für unmöglich gehalten.

Schöne Abwechslung zu Corona

Mehr ist das nicht. 5 min Youtube oder Wiki reichen zum Thema Venus

@Feo

"
Am 14. September 2020 um 20:05 von Feo
Gibt es Leben auf der Venus?

Der Artikel ist interessant und erheiternd zugleich.

Die Annahme, dass Phosphin ein Nachweis für biologische Prozesse sein soll, ist überinterpretiert! Hier liegt die Annahme zu Grunde, dass das Molekül, Energielieferant in anaeroben Prozessen sein könnte, wie etwa Methan.
Jedoch der Nachweis wäre erst erbracht, wenn Lebewesen tatsächlich so einen alternativen Stoffwechsel hätten. Es bleibt nichts anderes übrig als eine Probe von der Venus zu untersuchen. Ich bin sicher diese Hypothese lässt sich gut falsifizieren, wie auch viele Hypothesen im Nachhinein korrigiert werden mussten, wie die Wissenschaftsgeschichte auch beweist!"

Nichts anderes steht im Artikel. Ziemlich am Schluß, Russen, Venussonden und so.

@19:51 von RoyalTramp

//Insofern halte ich z.B. die SETI-Gelder für totale Verschwendung.//

Ich würde solche Projekte nicht grundsätzlich verteufeln. Auch bei diesen Projekten können Entdeckungen gemacht werden, "die nie ein Mensch zuvor gesehen hat".

Davon abgesehen, dass wir aufgrund der immensen Entfernungen keinen Kontakt herstellen können: Wäre es nicht einfach umwerfend, intelligentes Leben auf anderen Planeten zu entdecken?

@Anna-Elisabeth

"
Am 14. September 2020 um 20:06 von Anna-Elisabeth
@19:51 von RoyalTramp

//Immer wieder...
...faszinierend, solche Entdeckungen,//

Ja, allerdings bin ich in diesem speziellen Fall nicht so sehr überrascht. Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, hat man ja auch in unmittelbarer Nähe "Schwarzer Raucher" allerhand Leben gefunden. Auch das hatte man lange (zumindest in diesem Ausmaß) für unmöglich gehalten."

Ihre Erinnerung trügt nicht. Die Entdeckung war aber erst möglich, als die Technik für Tauchroboter vorhanden war, die in solchen Tiefen operieren konnten, ohne zerquetscht zu werden. Die schwarzen Raucher sind ein eigenständiges Biotop mit einer ganzen Nahrungskette, basierend auf Schwefelbakterien; Röhrenwürmer, bis hin zu Fischen und Krebsen.

schön wieder eine art leben die uns vernichten könnte

ich begreife den menschen niocht aber seine klugheit ist zur gleichen zeit auch seine dummheit.

hier haben wir eine art von coronavirushysterie und nicht mal auf unseren planeten bekommen wir seuchen, krankheiten und bakterien in griff, nein, da forschen wior halt im all für noch mehr unbekanntes.

@RoyalTramp, 19:51

Insofern halte ich z.B. die SETI-Gelder für totale Verschwendung... lieber andere Projekte finanzieren

Ich erinnere mich, dass ich in den 80'er Jahren in der Zeitung las, einer japanischen Forschergruppe sei es gelungen, die Zahl Pi auf 2 Millionen Nachkommastellen zu berechnen. Meine erste Reaktion glich der Ihrigen: und dafür wird Geld ausgegeben? Was sollen wir denn mit diesem Wissen anfangen?

Später erfuhr ich, welchen wertvollen "Beifang" das Projekt eingebracht hatte: ungeheure Entwicklungsschübe in der Speichertechnologie, in der Multiprozessortechnik, in der Informatik.
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

@Petersons

"
Am 14. September 2020 um 20:24 von Petersons
schön wieder eine art leben die uns vernichten könnte

ich begreife den menschen niocht aber seine klugheit ist zur gleichen zeit auch seine dummheit.

hier haben wir eine art von coronavirushysterie und nicht mal auf unseren planeten bekommen wir seuchen, krankheiten und bakterien in griff, nein, da forschen wior halt im all für noch mehr unbekanntes."

Es müssen nicht alle 4 Milliarden Menschen zur selben Zeit am selben Problem arbeiten. Die Menschheit kann glücklicherweise zur selben Zeit unzählig unterschiedliche Dinge tun.

@ Anderes1961 (19:55), Re

"..., was Wissenschaft macht: offen und neugierig zu forschen. Wenn das mit der Intoleranz sich darauf bezieht, Verschwörungserzähler und Esotherikschwurbler Ernst zu nehmen, halte ich Ihnen entgegen: Man muß sich nun wirklich nicht mit jedem pseudowissenschaftlichem, relativem Quantenquark - wie Dr. Holm Gero Hümmler das nennt - auseinandersetzen. Ist reine Zeitverschwendung."
------
Auch die Wissenschaften haben so ihre Scheuklappen. Man schaue sich in der Wissenschaftstheorie z. B. die Diskussionen um "die Struktur wissensch. Revolutionen" um Thomas S. Kuhn und Imre Lakatos (Paradigmenwechsel).
H.G. Hümmler und Parawissenschaften oder Querdenker interessieren mich bis jetzt wenig, dann richtig Naturwissenschaft vorziehen, aber diese Leute nicht ganz ignorieren; ein Stündchen kann man sich für sie schon nehmen, ob mehr nötig, zeigt sich.
Wo ich mit Ihnen nicht konform gehe und deshalb die Gegenfrage: was ist Zeitverschwendung, (natur-) wissenschaftlich gesehen? Häufiges Problem.

@17:31 von Speedyjo

>> und dann können wir endlich alle
>> auswandern auf Welt 2.0

Da muß ich Sie leider enttäuschen. Innerhalb unseres Sonnensystem sieht erstmal nichts bewohnbar aus und außerhalb erreichen wir nicht wegen der Oortschen Wolke.

@frosthorn

"
Am 14. September 2020 um 20:26 von frosthorn
@RoyalTramp, 19:51

Insofern halte ich z.B. die SETI-Gelder für totale Verschwendung... lieber andere Projekte finanzieren

Ich erinnere mich, dass ich in den 80'er Jahren in der Zeitung las, einer japanischen Forschergruppe sei es gelungen, die Zahl Pi auf 2 Millionen Nachkommastellen zu berechnen. Meine erste Reaktion glich der Ihrigen: und dafür wird Geld ausgegeben? Was sollen wir denn mit diesem Wissen anfangen?

Später erfuhr ich, welchen wertvollen "Beifang" das Projekt eingebracht hatte: ungeheure Entwicklungsschübe in der Speichertechnologie, in der Multiprozessortechnik, in der Informatik.
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile."

Ich Napfe mal: Ich schließe mich Ihnen voll umfänglich an. Leider kann ich es nicht in so schöne Worte kleiden.

@18:00 von jukep

>> Zum Bspl. Reinhaltung aller Gewässer
>> weltweit vor Müll und Dreck das wäre
>> eigentlich die 1. große Aufgabe aller
>> Menschen.

Ich sehe noch viele weitere Baustellen.

Vielleicht sollten wir auf diesem Planeten mal richtig "Frühjahrsputz" machen? Wir sind 7,8Mrd. Menschen, packen wir's an!

@20:24 von Petersons

//schön wieder eine art leben die uns vernichten könnte
ich begreife den menschen niocht aber seine klugheit ist zur gleichen zeit auch seine dummheit.

hier haben wir eine art von coronavirushysterie und nicht mal auf unseren planeten bekommen wir seuchen, krankheiten und bakterien in griff, nein, da forschen wior halt im all für noch mehr unbekanntes.//

Keine Bange, mögliche Mikroben von der Venus werden nicht umgesiedelt. Außerdem würden die hier frieren. Schön wäre es natürlich, wenn wir Corona zur Venus schicken könnten. Das wäre allerdings vermutlich auch Mord :-).

@18:08 von Heißer Schnee

>> Falls wir doch Mikroben finden,

...sind diese wahrscheinlich ähnlich den bei den hydrothermalen Quellen (schwarze und weiße Smoker) am Grund der Tiefsee.

@Saschamaus75, 20:29

Innerhalb unseres Sonnensystem sieht erstmal nichts bewohnbar aus und außerhalb erreichen wir nicht wegen der Oortschen Wolke.

Vergessen Sie die Wurmlöcher nicht. Es könnte eines direkt in unserer Nachbarschaft liegen. Oder demnächst entstehen. Dann könnten wir überall hin. Blöderweise wüssten wir nur nicht vorher, wo wir raus und ob wir wieder zurück kommen.

@Ist Wahr

"...H.G. Hümmler und Parawissenschaften oder Querdenker interessieren mich bis jetzt wenig, dann richtig Naturwissenschaft vorziehen, aber diese Leute nicht ganz ignorieren; ein Stündchen kann man sich für sie schon nehmen, ob mehr nötig, zeigt sich.
Wo ich mit Ihnen nicht konform gehe und deshalb die Gegenfrage: was ist Zeitverschwendung, (natur-) wissenschaftlich gesehen? Häufiges Problem."

Ein halbes Stündchen reicht. Lesen Sie mal Dr. Hümmlers Blog, ist sehr amüsant:
https://quantenquark.com/"
ansonsten: Zustimmung.

20:29 von Anderes1961 @frosthorn

//Später erfuhr ich, welchen wertvollen "Beifang" das Projekt eingebracht hatte: ungeheure Entwicklungsschübe in der Speichertechnologie, in der Multiprozessortechnik, in der Informatik.
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile."

---

Ich Napfe mal: Ich schließe mich Ihnen voll umfänglich an. Leider kann ich es nicht in so schöne Worte kleiden.//

Darf ich auch napfen? Dann tue ich das hiermit.

(Ich wundere mich gerade, dass ich etwas lustig und gleichzeitig ein ganz klein wenig gemein finden kann.)

Ich fände es toll wenn es

Ich fände es toll wenn es Leben auf der Venus gibt. Allerdings wird uns nur ein für Menschen bewohnbarer Planet weiterhelfen, denn den werden wir brauchen (die Schätzungen reichen von 50-500 Jahre).
Hier hat man ja auch schon einige Erdähnliche Kandidaten gefunden. Das Problem ist nur das diese Lichtjahre entfernt liegen, außerhalb unseres Sonnensystems und einen geeigneten Antrieb für evtl. Raumschiffe gibt es nur in unserer Fantasie.
Soll heißen: alles Leben das wir entdecken, wird unser Überleben nicht sichern.

@19:23 von DrBeyer

>> U-Boote halten einem höheren Druck
>> stand und Raumkapseln beim
>> Wiedereintritt in die Erdatmosphäre einer
>> viel höheren Temperatur. Sollte also
>> machbar sein.

Nope.

@Ist wahr

"...H.G. Hümmler und Parawissenschaften oder Querdenker interessieren mich bis jetzt wenig, dann richtig Naturwissenschaft vorziehen, aber diese Leute nicht ganz ignorieren; ein Stündchen kann man sich für sie schon nehmen, ob mehr nötig, zeigt sich."

Habe leider überlesen, daß Sie H. G. Hümmler nicht kennen. Nicht, daß Sie jetzt in die "falsche" Richtung denken. Er ist kein Querdenker, sondern ein Wissenschaftler, der sich immer wieder mal Esotherikgeschwurbel vornimmt und dann auseinander nimmt. Wirklich lesenswert. Übrigens: Danke für Ihren Buchtipp, werds mir mal besorgen.

@Anderes1961 - Jackpot des Lebens

20:01 von Anderes1961:
"Ich schrieb auch: Wenn die Anfangsbedingungen für Leben gegeben sind, entwickelt sich Leben zwangsläufig."
> Danke für den Hinweis. Das hatte ich überlesen. Allerdings klingt dieser Satz ein wenig wie "Wenn ich die richtigen Zahlen ankreuze, gewinne ich den Jackpot im Lotto."

Das stimmt natürlich, wird aber der Realität von Zufällen und Wahrscheinlichkeiten nicht gerecht. Es muss mehr als ein Jackpot gewesen sein, dass irgendein Molekül seine Weiterentwicklung selbst in die Hand nahm und zum ersten Lebewesen wurde.

"Das Problem ist nur: Wir wissen (noch) nicht, welche Anfangsbedingungen notwendig sind."
> So komplex können sie ja nicht sein: Eine Handvoll Elemente und ein bisschen Physik - halt alles, was unser Planet vor wenigen Milliarden Jahren zu bieten hatte.

@20:28 von Ist Wahr @ Anderes1961 (19:55)

//Wo ich mit Ihnen nicht konform gehe und deshalb die Gegenfrage: was ist Zeitverschwendung, (natur-) wissenschaftlich gesehen?//

Das mag jeder anders beurteilen, aber Grundlagenforschung ist ganz sicher keine Zeitverschwendung. Sie ist sogar eine Art Lebenselixier.
Und immer wieder stelle ich hier im Forum fest, wie viele Menschen keine Vorstellung davon haben, wie sehr wir alle gerade in der Medizin den Fortschritt der Grundlagenforschung (in Physik, Chemie, Biologie, Materialforschung etc.) zu verdanken haben.

@Anna-Elisabeth

"
Am 14. September 2020 um 20:42 von Anna-Elisabeth
20:29 von Anderes1961 @frosthorn

//Später erfuhr ich, welchen wertvollen "Beifang" das Projekt eingebracht hatte: ungeheure Entwicklungsschübe in der Speichertechnologie, in der Multiprozessortechnik, in der Informatik.
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile."

---

Ich Napfe mal: Ich schließe mich Ihnen voll umfänglich an. Leider kann ich es nicht in so schöne Worte kleiden.//

Darf ich auch napfen? Dann tue ich das hiermit.

(Ich wundere mich gerade, dass ich etwas lustig und gleichzeitig ein ganz klein wenig gemein finden kann.)

Da ich Ihre Posts nun schon eine Weile kenne und daher rauslesen kann, daß Sie sehr viel Empathievermögen besitzen, darf ich Sie beruhigen, weil ich die gleichen Gefühle habe: Gemein sein (in lustiger Form) kann der Seele manchmal gut tun. Auch eine wissenschaftliche Erkenntnis.

@ Bender Rodriguez, um 17:52

“Es gibt sogar Lebensformen, die wir sehen, aber sie nicht für möglich halten.“

Ich gebe zu, dass ich erst einmal schmunzeln musste, weil mir dazu als Allererstes ein rosagesichtiges Wesen einfiel, das Sie aber ganz sicher nicht meinten...

Im Ernst:

Wenn man von “Leben“ in der Atmosphäre der Venus denkt, muss man seine Fantasie gewiss anstrengen, um sich derartiges vorzustellen.

Komplex wird so etwas sicher nicht sein, aber das waren die ersten als “Leben“ bezeichneten Formen auf der frühen Erde ja auch nicht.
Und man anschaut, was sich draus entwickelt hat in ein paar Milliarden Jahren...

[Womit wir wieder ...s.o. wären :-) ]

@Nachfragerin

"
Am 14. September 2020 um 20:51 von Nachfragerin
@Anderes1961 - Jackpot des Lebens

20:01 von Anderes1961:
"Ich schrieb auch: Wenn die Anfangsbedingungen für Leben gegeben sind, entwickelt sich Leben zwangsläufig."
> Danke für den Hinweis. Das hatte ich überlesen. Allerdings klingt dieser Satz ein wenig wie "Wenn ich die richtigen Zahlen ankreuze, gewinne ich den Jackpot im Lotto."

Das stimmt natürlich, wird aber der Realität von Zufällen und Wahrscheinlichkeiten nicht gerecht. Es muss mehr als ein Jackpot gewesen sein, dass irgendein Molekül seine Weiterentwicklung selbst in die Hand nahm und zum ersten Lebewesen wurde.

"Das Problem ist nur: Wir wissen (noch) nicht, welche Anfangsbedingungen notwendig sind."
> So komplex können sie ja nicht sein: Eine Handvoll Elemente und ein bisschen Physik - halt alles, was unser Planet vor wenigen Milliarden Jahren zu bieten hatte."

Danke für diesen Post. Der hat mich sehr berührt. Ja, so ist das mit dem Wunder der Natur: komplex einfach.

@ Petersons, um 20:24

Ja, die ersten Menschen wären besser in ihren Höhlen hocken geblieben, das hätte manchen Kummer erspart.
Da säßen wir noch heute, wenn da nicht ein paar neugierige Zeitgenossen gewesen wären, die einfach mal übern Tellerrand schauen wollten...

Aber vielleicht sind die kleinen Kerlchen in der Venusatmosphäre ja ganz harmlos!

Der Mensch will immer weiter - leider

jetzt ist die Venus dran. Mir graut. Muß man echt alles machen, was geht?
Nichts gegen Erkenntnisgewinn, aber wenn er am Ende das Ende der venusischen Mikrobenzivilisation verursacht, dann fürchte ich die Rache der EnkelInnen der Venuser. Wir waren auch mal Mikroben, und nicht mehr als ein paar Milliarden Jahre später haben wir es schon geschafft, unseren Heimatplaneten umzustrukturieren. Hoffentlich machen die Erben der zerstörten Mikroben nicht Mischmasch aus dem was wir übrig lassen. Viel Mensch will ja leider immer weiter - wie eingangs konstatiert.

@ Anna-Elisabeth (19:53), Re

"Nicht umsonst hat der Nachthimmel die Menschen seit Jahrtausenden fasziniert.
Und jetzt versaut Elon Musk besonders den Astronomen den Ausblick. Wie kann ein einziger Mensch nur so viel Macht haben?"
------
Was hat Elon Musk angestellt? Habe ich nicht mitbekommen. In Europa haben wir nachts kaum noch einen klaren Blick auf die Sterne, so wie unsere Vorfahren (Lichtsmog und andere Partikel). Wir können uns wohl nicht mehr klar machen, was das vor 3.000 Jahren für ein Erlebnis gewesen sein muss. Ich hatte vor einigen Jahren Gelegenheit - unbewohntes Gebiet, Sommer, Süden, klare Nacht -, am Himmel hingen, ganz nahe, wie von einem Baum, wie leuchtende Früchte zuhauf und zum Anfassen (und mitnehmen), Milliarden von Sternen, in gelb und ähnlichen Farben. Ich hätte sie einpacken können. Aber ich habe sie nur umarmt ... und wollte nicht mehr nach Hause in eine Stadt.

@ SydB, um 19:12

Das sind doch eigentlich Kinkerlitzchen, über die Sie sich da erregen, zumal Frau Google verrät, dass“Phosphin“ eine alte, nichtsdestotrotz gültige Bezeichnung ist.

die Venus (Mars) für Menschen ein Ort zum Auswandern

das halte ich jetzt mal für ziemlich utopisch
was würde es kosten einen Menschen dort hin zu bringen nebst der Infrastruktur
2 oder 10 Mrd Euro ?? pro Mensch !!
da wäre es doch zielführender hierzulande mal nach Wegen zu suchen
Geburtenregelung, Resourcenschonung das wird bestimmt billiger als die 5 Mrd zur Venus zu fliegen
da könnte man sich ja um ein Bruchteil der Kosten ein Paradies erschaffen

21:05 von Ist Wahr

Ich hatte vor einigen Jahren Gelegenheit - unbewohntes Gebiet, Sommer, Süden, klare Nacht
.
mein Tipp
fahren sie zum Salar de Uyuni
atemberaubend

@Sisyphos3

"
Am 14. September 2020 um 21:08 von Sisyphos3
die Venus (Mars) für Menschen ein Ort zum Auswandern

das halte ich jetzt mal für ziemlich utopisch
was würde es kosten einen Menschen dort hin zu bringen nebst der Infrastruktur
2 oder 10 Mrd Euro ?? pro Mensch !!
da wäre es doch zielführender hierzulande mal nach Wegen zu suchen
Geburtenregelung, Resourcenschonung das wird bestimmt billiger als die 5 Mrd zur Venus zu fliegen
da könnte man sich ja um ein Bruchteil der Kosten ein Paradies erschaffen"

Darf ich noch ergänzen: es wäre auch der falsche Ort. Denn in 5 Milliarden Jahren wird die Sonne zum roten Riesen und die Venus wird von der Sonne verschluckt (die Erde vermutlich auch, ist aber nicht gesichert). Dagegen wäre die über 400 °C heiße Venus heutzutage geradezu ein Tiefkühlschrank.

Genau, und weil die Physik im

ganzen Universum gleich ist, müssen wir auch nicht fürchten von außer-Sonnensystem- Mikrobenzivilisationen, die ihren eigenen Stern geschrottet haben, zwecks Umzugs ausgelöscht zu werden.

@21:05 von Ist Wahr @ Anna-Elisabeth (19:53)

//Was hat Elon Musk angestellt?//

***Elon Musk plant mit SpaceX mehr als 30.000 Starlink-Satelliten ins Weltall zu bringen, um damit High-Speed-Internet anbieten zu können. Damit würde die Anzahl der sich im All bewegenden Objekte mit einem Schlag verdoppelt, warnt man im Bericht. Die besten Lösung wäre, diese Satelliten nicht zu starten. Alternative Optionen, die Elon Musk vorgeschlagen werden: Mach sie dunkler, halte sie niedrig oder lass sie weniger Sonnenlicht reflektieren.

SpaceX war bereits mehrfach in der Kritik, den Nachthimmel mit seinen Starlink-Satelliten zu verschmutzen. Derzeit befinden sich über 600 Stück im All. Auch viele UFO-Warnungen wurden durch die Satelliten getriggert. In manchen Teilen der Welt konnte man wegen der hellen Satelliten den Kometen Neowise schlechter sehen.***

@Anna-Elisabeth

"Ich hatte vor einigen Jahren Gelegenheit - unbewohntes Gebiet, Sommer, Süden, klare Nacht -, am Himmel hingen, ganz nahe, wie von einem Baum, wie leuchtende Früchte zuhauf und zum Anfassen (und mitnehmen), Milliarden von Sternen, in gelb und ähnlichen Farben. Ich hätte sie einpacken können. Aber ich habe sie nur umarmt ... und wollte nicht mehr nach Hause in eine Stadt."

Sie werden es nicht glauben, aber dieses Glück hatte ich auch. Gleich zweimal: 1999 und 2000 Im Outback von Westaustralien, das praktisch gleich hinter Perth - wo wir waren beide Male waren - anfängt. Es war ein unglaubliches Erlebnis, alleine der Anblick der Milchstraße, die man bei uns fast nicht mehr sehen kann. Ich hatte Tränen in den Augen. Das vergißt man niemals.

die Neugier

Aus psychologischer Sicht: ein Ableger des Selbsterhaltungstriebs. Das Bedürfnis, etwas unbekanntes zu verstehen, um es in Zukunft beherrschen zu können. Damit ein klarer evolutionärer Vorteil, und deshalb bis heute erhalten geblieben.

Aus meiner Sicht: der wahre Grund, warum ich Ingenieur geworden bin. Ich fand es immer unerträglich, nicht genau zu wissen, warum Dinge so sind, wie sie sind. Und wenn ich das in Erfahrung gebracht hatte, zu überlegen, wozu man dieses Wissen nutzen kann.

Mein Lieblingsdozent sagte "die wichtigste Eigenschaft des guten Ingenieurs ist die Faulheit. Nur durch Faulheit entsteht Innovation." Ich füge dieser Eigenschaft (außer dem Spieltrieb) die Neugier hinzu. Und ich freue mich immer aufrichtig, wenn Menschen aus Neugier, aus reiner Neugier, ein noch so fernes Ziel verfolgen.

Hier war es mal wieder so. Meinen Glückwunsch für die neuen Erkenntnisse, die Ihr uns beschert habt. Und macht unbedingt weiter!

@ Anna-Elisabeth, @Frosthorn, @Anderes1961

Ich bin nicht grundsätzlich gegen das SETI-Programm, würde mir aber dringend ein technisches Upgrade wünschen. Da sucht man allen Ernstes immer noch nach "Radiowellen" wie in Uromas alten Zeiten! Was soll dabei denn bitteschön herauskommen?

Dann doch lieber mehr Geld in die spektrale Analyse von Atmosphären von Exoplaneten investieren. Das erscheint mir jedenfalls deutlich sinnvoller, bei der Jagd nach außerirdischem Leben!

Oder aber eben die Abermillionen von US$ aus dem SETI-Programm in die Entwicklung von Antriebstechnologien investieren, und wer weiß, vielleicht entdecken uns dann außerirdische Lebensformen ganz von alleine und treten mit uns in Kontakt? Wie es schon Gene Rodenberry als Vision entwarf...

@ Anna-Elisabeth, um 20:42

“(Ich wundere mich gerade, dass ich etwas lustig und gleichzeitig ein ganz klein wenig gemein finden kann.)“

Da sind Sie nicht allein.
Aber darauf beruht sehr oft die Tatsache, dass wir etwas witzig finden - ein klein wenig Schadenfreude ist meistens dabei...

Mit napfigen Grüßen :-)

21:15 von Anderes1961

Denn in 5 Milliarden Jahren wird die Sonne zum roten Riesen und die Venus wird von der Sonne verschluckt
.
5.000.000.000 Jahre
so weit plane ich eigentlich nicht im voraus

21:05 von Ist Wahr

Ich hatte vor einigen Jahren Gelegenheit - unbewohntes Gebiet, Sommer, Süden, klare Nacht -, am Himmel hingen, ganz nahe, wie von einem Baum, wie leuchtende Früchte zuhauf und zum Anfassen (und mitnehmen), Milliarden von Sternen, in gelb und ähnlichen Farben. Ich hätte sie einpacken können. Aber ich habe sie nur umarmt ... und wollte nicht mehr nach Hause in eine Stadt.

Danke für das Teilen dieses wunderschönen Augenblicks! :-)

@ Sisyphos3, um 21:15

re @ Ist Wahr, um 21:05

“mein Tipp
fahren sie zum Salar de Uyuni
atemberaubend

Kann ich mit - wo immer das ist??

@21:08 von Sisyphos3

"die Venus (Mars) für Menschen ein Ort zum Auswandern
das halte ich jetzt mal für ziemlich utopisch
was würde es kosten einen Menschen dort hin zu bringen nebst der Infrastruktur
2 oder 10 Mrd Euro ?? pro Mensch !!"

Geht es nicht viel mehr um einen physischen Beweis, dass Leben unter den extremsten Situationen entstehen kann und dass eben nicht nur auf einem Planeten mit Namen Erde?

@21:15 von Sisyphos3 21:05 von Ist Wahr

//mein Tipp
fahren sie zum Salar de Uyuni
atemberaubend//

Der Empfehlung schließe ich mich an. Nicht umsonst wurde ja der Berg Cerro Paranal in der Atacamawüste das Zuhause des VLT. Jemand der dort oben war, berichtete: Wenn man dort abends vor die Teleskope tritt, denkt man, es seien Wolken am Himmel, tatsächlich ist es die Milchstraße.
(Gibt ja viele tolle Fotos davon im Netz.)

Es gibt mit Sicherheit

irgendwo da draussen Leben, was eine Sensation wäre. Aber "Leben" brauchen wir nicht, sondern Technologie die dieses "Leben" vielleicht anbieten könnte.

Das könnten die aber mit Sicherheit nicht und wäre diese Technik der unseren überlegen, hätten sie auch keinen Grund uns diese zu überlassen.

@RoyalTramp

"
Am 14. September 2020 um 21:21 von RoyalTramp
@ Anna-Elisabeth, @Frosthorn, @Anderes1961

Ich bin nicht grundsätzlich gegen das SETI-Programm, würde mir aber dringend ein technisches Upgrade wünschen. Da sucht man allen Ernstes immer noch nach "Radiowellen" wie in Uromas alten Zeiten! Was soll dabei denn bitteschön herauskommen?
[...] Oder aber eben die Abermillionen von US$ aus dem SETI-Programm in die Entwicklung von Antriebstechnologien investieren, und wer weiß, vielleicht entdecken uns dann außerirdische Lebensformen ganz von alleine und treten mit uns in Kontakt? Wie es schon Gene Rodenberry als Vision entwarf..."

Lassen Sie doch Dr. Frank Drake, dem Initiator von Seti sein Projekt, es kostet gar nicht viel. Die meiste Arbeit leisten sowieso Enthusiasten und Amateur-Astronomen, die in dem Peer-Netzwerk Rechenleistung zur Verfügung stellen und deren Computer die Datenauswertung machen. Spektralanalysen werden auch gemacht, nur weiß man nicht, wonach man genau suchen soll.

@20:46 von Twosocks

>> ...und einen geeigneten Antrieb für evtl.
>> Raumschiffe...

Nicht nur der Antrieb, mehr die Oortsche Wolke ist das Problem. Ein Raumschiff, daß mit genügend Geschwindigkeit da durchfliegt, hat einen passenden Namen verdient: "TITANIC II".

@21:21 von RoyalTramp

//...und wer weiß, vielleicht entdecken uns dann außerirdische Lebensformen ganz von alleine und treten mit uns in Kontakt? Wie es schon Gene Rodenberry als Vision entwarf...//

Ich schätze, wenn die uns entdecken, verzichten die freiwillig auf Kontakt.

21:26 von Lampenladen

sicherlich geht es erst mal darum
aber die Idee die Venus zu kolonialisieren war eine Idee aus dem Thread

@ Anderes1961, um 21:15

re @ Sisyphos3

“Denn in 5 Milliarden Jahren wird die Sonne zum Roten Riesen und die Venus wird von der Sonne verschluckt (die Erde auch, ist aber nicht gesichert)“

Prof. Lesch war sich immer sicher, dass auch die Erde geköchelt wird, wenn's mal soweit ist.

Da mach ich mir schon meinen Kopf...

20:46 von Twosocks

Inwiefern sollte uns ein von Menschen bewohnbarer Planet weiterhelfen? Die weitaus meisten der auf der Erde geborenen Menschen werden wohl auf der Erde auch sterben. Selbst wenn wir die Möglichkeiten haben, menschliche Kolonien auf anderen Himmelskörpern (unseres Sonnensystems) einzurichten, werden wir auf lange Zeit keinen wesentlichen Anteil der Menschheit (also mehrere Milliarden Menschen) dorthin transferieren können.
Aber Leben außerhalb der Erde zu entdecken soll ja auch nicht unser Überleben sichern, sondern unseren Horizont erweitern. Nun ist die Atmosphärenchemie der Venus doch ziemlich anders als die irdische, und mglw. stellt sich heraus, daß Phosphorwasserstoff dort auch auf natürlich Weise ohne Leben entstehen kann.

um 21:26 von harry_up

Kann ich mit - wo immer das ist??
.
dass ist der Ort wo wir das Lithium für die Batterien unsere E Autos herkriegen sollen
da ist, weil keine Stadt ist und keine Beleuchtung zudem der erheblich sternenreichere
südliche Sternenhimmel zu sehen mehr geboten als bei uns

@Anderes1961 - ehrfürchtiges Staunen

20:59 von Anderes1961:
"Ja, so ist das mit dem Wunder der Natur: komplex einfach."

Einfach sind nur die Zutaten. Diese bieten aber unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten. In einem unendlichen Universum mit unendlich viel Zeit spielt das keine Rolle, aber es wäre eine logische Erklärung, warum die Entstehung des Lebens selbst nach 100 Jahren intensiver Forschung unerklärt bleiben wird.

Das ist dann der Punkt, an dem man irgendeinen Gott ins Spiel bringen kann - oder einfach nur ehrfürchtig staunen sollte. :)

Sollte es allerdings Leben auf der Venus geben, müsste der Sprung von der Chemie zum Leben doch einfacher als erwartet sein. Oder das Leben schwirrt irgendwie durch's Universum und ist in unserem Sonnensystem an mehreren Stellen heimisch geworden.

@Anna-Elisabeth, 21:32 re @RoyalTramp

Ich schätze, wenn die [außerirdische Lebensformen] uns entdecken, verzichten die freiwillig auf Kontakt.

Ja, falls sie neben ihrer technologischen Überlegenheit auch noch ein ethische und / oder zivilisatorische haben. Wenn sie uns ähnlich sind, dann entdecken sie uns nur auf der Suche nach etwas, das sie ausbeuten können.
Schon mal überlegt, woher die Urängste stammen, dass Außerirdische nur hier landen würden, um uns zu versklaven oder gar auszurotten und den Planeten zu übernehmen? Mich wundern diese Ängste nicht: es ist genau das, was WIR tun würden, sobald wir irgendeine Welt entdecken, die uns hilflos ausgeliefert ist.

Der "alles zerquetschende Druck" ...

... ist gar nicht schlimm, wenn man einen Druckausgleich gewährleistet. Brächte man einen hermetisch dichten Hohlkörper von der Erde auf die Venusoberfläche, liefe der natürlich Gefahr, zusammengedrückt zu werden. Aber schon ein kleiner Spalt in der Hülle würde dies verhindern. Falls es Lebewesen auf der Venusoberfläche gäbe, hätten diese in ihrem Körper denselben Druck wie in ihrer Umgebung, and nichts würde ihnen daher geschehen. Falls diese Wesen vernunftbegabt wären und von den Verhältnissen auf der Erde wüßten, würden sie sich mglw. wundern, wie Leben bei 1/90, alsop etwa 1.1% ihres Atmosphärendruckes überlebt, ohne zu platzen ...

@ Sisyphos3, um 21:41

re 21:26 von harry_up

Danke für Ihren Hinweis.

Obwohl, ich weiß nicht recht, ob ich jetzt noch dorthin will...

Ich begnüge mich wohl damit, im Herbst endlich mal den “Sternenpark Eifel“ zu besuchen.

@DrBeyer, 19:50

„Weil Wissenschaftler nicht am Machterhalt, sondern am Erkenntnisgewinn orientiert sind.“

Danke für diese von mir erhoffte Antwort auf meine Frage („Warum funktioniert in der Politik nicht, was in der Wissenschaft offensichtlich völlig problemlos möglich ist (und klappt)?").

@Harry_up

"
Am 14. September 2020 um 21:35 von harry_up
@ Anderes1961, um 21:15

re @ Sisyphos3

“Denn in 5 Milliarden Jahren wird die Sonne zum Roten Riesen und die Venus wird von der Sonne verschluckt (die Erde auch, ist aber nicht gesichert)“

Prof. Lesch war sich immer sicher, dass auch die Erde geköchelt wird, wenn's mal soweit ist.

Da mach ich mir schon meinen Kopf..."

Ja stimmt. Aber so sicher ist der Untergang tatsächlich nicht, Zum einen weiß man zwar ungefähr wie groß die Sonne dann wird, aber eben nur ungefähr, nicht mit hinreichender Genauigkeit. Zum anderen könnten Gravitationseffekte auftreten, so daß die Erde weiter nach außen gekickt wird. Daran wird noch geforscht. Ich werde mir das Spektakel in 5 Milliarden Jahren natürlich ansehen. :-)

@harry_up - Geschmolzen, nicht gekocht.

21:35 von harry_up:
"Prof. Lesch war sich immer sicher, dass auch die Erde geköchelt wird, wenn's mal soweit ist."

Erst geköchelt, dann geschmolzen.

Bei der Zerstörung der Erde dürften wir der Sonne aber um einige Milliarden Jahre zuvorkommen.

@Anna-Elisabeth

"Ich schätze, wenn die uns entdecken, verzichten die freiwillig auf Kontakt."

Außer die Borg, die assimilieren alle-;)

@ Anna-Elisabeth (21:19), Re

"Elon Musk plant mit SpaceX mehr als 30.000 Starlink-Satelliten ins Weltall zu bringen, um damit High-Speed-Internet anbieten zu können."
------
Ach ja, jetzt erinnere ich mich, mal was darüber aufgeschnappt zu haben. Eigentlich wollte ich dieser Info nachgehen. Solche und andere Pläne, von Technologiekonzernen werden uns zukünftig stark beschäftigen. Hier kommen sich erneut, aber sehr massiv, Wissenschaft, Technologie, Natur und Menschenträume, Kapital und vergessene Sehnsüchte und weitere Gefühle in die Quere.
Bin gespannt, in welchem Ausmaße, mit welchen Interessen und mit welchem Verständnis, die Gesellschaft sich mit diesen und anderen Veränderungen unseres Lebens beschäftigen wird. Und dabei haben wir auf dem Planeten noch so viele ungelöste soziale, kulturelle und politische Probleme zu lösen.

21:41 von frosthorn

//Schon mal überlegt, woher die Urängste stammen, dass Außerirdische nur hier landen würden, um uns zu versklaven oder gar auszurotten und den Planeten zu übernehmen? Mich wundern diese Ängste nicht: es ist genau das, was WIR tun würden, sobald wir irgendeine Welt entdecken, die uns hilflos ausgeliefert ist.//

Diese Ängste bedient der Autor Cixin Liu in seinem Roman "Die drei Sonnen" und den Folgeromanen "Der dunkle Wald"
und "Jenseits der Zeit" sehr gekonnt. Der letzte Band muss bei mir noch etwas warten - einmal angefangen hört man nicht wieder auf. (Es sind dicke 'Schinken'.)

@21:39 von Phosphoros

>> Die weitaus meisten der auf der Erde
>> geborenen Menschen werden wohl auf
>> der Erde auch sterben.

Auf die AIDAblue passen 2.500 Passagiere und 1.000 Besatzungsmitglieder. D.h., die Menschheit brächte 2.000.000 Raumschiffe von der Größe der AIDAblue für eine vollständige Evakuierung.

Ich sehe da ein kleines Logistikproblem.

@harpdart

"Am 14. September 2020 um 21:50 von harpdart
@Anna-Elisabeth

"Ich schätze, wenn die uns entdecken, verzichten die freiwillig auf Kontakt."

Außer die Borg, die assimilieren alle-;)"

Wenn die alle so aussehen würden wie Seven of Nine, würde ich mich assimilieren lassen. :-) Und wer jetzt glaubt, der Spruch ist sexistisch: ja ist er. Aber es war genau der Grund, warum Jeri Rian als Seven of Nine in Startrek Voyager eingebaut wurde, und ja, sie wußte es. Erst später wurde ihre Rolle weiterentwickelt.

Der eine oder andere, der immer gleich fragt, was das denn alles koste, wäre bestimmt zufrieden mit dem Besuch von ein paar Ferengis. :-)

Schön, daß sich auch ein paar Trekkies hier zusammengefunden haben.

@Nachfragerin

"[...] Das ist dann der Punkt, an dem man irgendeinen Gott ins Spiel bringen kann - oder einfach nur ehrfürchtig staunen sollte. :)

Sollte es allerdings Leben auf der Venus geben, müsste der Sprung von der Chemie zum Leben doch einfacher als erwartet sein. Oder das Leben schwirrt irgendwie durch's Universum und ist in unserem Sonnensystem an mehreren Stellen heimisch geworden."

Ich mache beides. Allerdings nicht mit einem alten weißen Mann, sondern als eher etwas metaphysisches.

Daß das Leben an mehreren Stellen in unserer Heimat heimisch geworden ist, halten fast alle Astromen für wahrscheinlich. Und wir kommen möglicherweise selbst aus dem All. Durch Meteoriten, die Wasser und organische Moleküle mitbrachten. Aber wie gesagt, welche Bedingungen für die Entstehung von Leben zwingend notwendig sind, wissen wir nicht. Geht man ganz zurück, zum Anfang von allem, stammen wir definitiv aus dem All: Aus Sternenstaub, nach einer Supernova, die alles, was wir benötigen, im All verteilte.

Ja, die Frage der Entstehung

Ja, die Frage der Entstehung des Lebens ist wirklich spannend. Man forscht ja auch z. B. mit Landungen auf Kometen oder Asteroiden, ob Leben auf diesem Wege auf die Erde gekommen sein könnte.
Einen mMn sehr guten Einstieg in die Weltraumforschung bietet die NASA-Seite APOD (Astronomy Picture of the Day). Seit 1995 wird dort ein Foto oder mal auch ein Video veröffentlicht, querbeet durch das Thema Universum, von der Erde selbst bis hin zu Galaxien, deren Licht Milliarden von Lichtjahren bis zur Erde unterwegs war.
Erläuterungen zu den Bildern und weiterführende Links vervollständigen die Infos.
Ich habe in den letzten 2 Jahren 25 Jahre Forschung auf diesem Gebiet nachgeholt und bin nun enttäuscht, dass es jeden Tag nur noch 1 neues Foto gibt.
Einfach nach APOD suchen.

Wahrscheinlichkeit des Lebens

Es ist immer wieder erstaunlich, wie oft in der Wissenschaft oder auch in der Populärwissenschaft ideale Bedingungen für die Entstehung des Lebens mit Entstehung des Lebens gleichgesetzt werden.
Die Tatsache, dass es bei Milliarden von Galaxien mit jeweils Milliarden von Sternen unweigerlich viele Orte mit idealen Bedingungen für Lebensenstehung gibt, heißt NICHT, dass es weiteres Leben im Universum geben MUSS.
Erst wenn man weiß, wie wahrscheinlich es ist, dass unter solchen Bedingungen Leben auch tatsächlich entsteht, kann man eine valide Abschätzung dazu abgeben.
Vielleicht war das Auftreten des Lebens auf der Erde der universal größte Zufall aller Zeiten. Sollte aber unabhängig von der Erde auf einem Nachbarplaneten Leben nachzuweisen sein, dann wäre das Universum mit Sicherheit voll davon.
So gesehen ist diese Forschung durchaus sehr interessant.

@21:47 von Anderes1961 @Harry_up

//Ich werde mir das Spektakel in 5 Milliarden Jahren natürlich ansehen. :-)//

Könnten Sie mich dann bitte rechtzeitig wecken? Ich neige zum Verschlafen.

Ich stelle gerade fest, dass die "Venus-Nachricht" (wenigstens zum Teil) gute Laune verbreitet.

@saschamaus75 20:48

"@19:23 von DrBeyer
>> U-Boote halten einem höheren Druck
>> stand und Raumkapseln beim
>> Wiedereintritt in die Erdatmosphäre einer
>> viel höheren Temperatur. Sollte also
>> machbar sein.

Nope."

Warum nicht? Wegen des Gewichts?

Ok, Druck und Hitze sind zwei völlig unterschiedliche Anforderungen, aber einen Tauchkörper zu entwickeln, der auch 400°C aushält, hätte ich jetzt nicht für unmöglich gehalten. Und es scheint ja auch schon geklappt zu haben. Immerhin hatte ja ein anderer User von bereits gelandeten Sonden berichtet.

@harpdart

"
Am 14. September 2020 um 22:23 von harpdart
Ja, die Frage der Entstehung

Ja, die Frage der Entstehung des Lebens ist wirklich spannend. Man forscht ja auch z. B. mit Landungen auf Kometen oder Asteroiden, ob Leben auf diesem Wege auf die Erde gekommen sein könnte."

Ich fand die Rosetta-Mission unglaublich faszinierend, vor allem, mit welcher Präzision mit Beschleunigung durch Vorbeiflug an Planeten navigiert werden mußte, um ein so winziges, fast schwarzes Etwas auch genau zu treffen. Es war genial.

P.S.: Hatte vorhin noch etwas vergessen: "Fähnrich Crusher, Energie." :-)

@21:41 von frosthorn @Anna-Elisabeth, 21:32 re @RoyalTramp

//Mich wundern diese Ängste nicht: es ist genau das, was WIR tun würden, sobald wir irgendeine Welt entdecken, die uns hilflos ausgeliefert ist.//

Irgendwie deprimierend, dass mir so gar nichts einfällt, was Ihre Analyse ins Wanken bringen könnte.

Vielleicht werden wir aber doch noch so edel wie die Menschen in Sternzeit irgendwas. Wie war das mit der Hoffnung?

@Anna-Elisabeth

"
Am 14. September 2020 um 22:26 von Anna-Elisabeth
@21:47 von Anderes1961 @Harry_up

//Ich werde mir das Spektakel in 5 Milliarden Jahren natürlich ansehen. :-)//

Könnten Sie mich dann bitte rechtzeitig wecken? Ich neige zum Verschlafen.

Ich stelle gerade fest, dass die "Venus-Nachricht" (wenigstens zum Teil) gute Laune verbreitet."

Ja natürlich, ist im Terminkalender eingetragen. Ist der 1. Januar 5299387678 recht? Sagen wir um 6 Uhr? Sozusagen Sonnenaufgang XXXXXXXXXXXXXXL :-)

@DrMomo, 22:24

Die Tatsache, dass es bei Milliarden von Galaxien mit jeweils Milliarden von Sternen unweigerlich viele Orte mit idealen Bedingungen für Lebensenstehung gibt, heißt NICHT, dass es weiteres Leben im Universum geben MUSS.

Unwiderlegbar haben Sie recht. Das war's aber auch schon.
Die Tatsache, dass jede Woche mehr Lottotipps abgegeben werden, als es mögliche Zahlenkombinationen bei der Ziehung gibt, bedeutet nicht, dass jede Woche irgendjemand beim Lotto gewinnen MUSS. Aber eben, dass es sehr, sehr wahrscheinlich ist. Und das ist der Grund, warum die Leute Lotto spielen.

@Anna-Elisabeth

"
Am 14. September 2020 um 22:34 von Anna-Elisabeth
@21:41 von frosthorn @Anna-Elisabeth, 21:32 re @RoyalTramp

//Mich wundern diese Ängste nicht: es ist genau das, was WIR tun würden, sobald wir irgendeine Welt entdecken, die uns hilflos ausgeliefert ist.//

Irgendwie deprimierend, dass mir so gar nichts einfällt, was Ihre Analyse ins Wanken bringen könnte.

Vielleicht werden wir aber doch noch so edel wie die Menschen in Sternzeit irgendwas. Wie war das mit der Hoffnung?"

Zyniker sehen das mit der Hoffnung so: Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt. :-)

@22:21 von Anderes1961

>> Schön, daß sich auch ein paar Trekkies hier
>> zusammengefunden haben.

Der Witz an der Sache ist, die Vereinte Föderation der Planeten ist (halten Sie Sich fest) SOZIALISTISCH!

@22:22 von Anderes1961

>> ...müsste der Sprung von der Chemie zum
>> Leben doch einfacher als erwartet sein

Immer, wenn ich etwas über die Venus-Atmosphäre lese, erinnert mich die chemische Zusammensetzung an die Ur-Atmosphäre der Erde.

22:21 von Anderes1961 @harpdart

//Wenn die alle so aussehen würden wie Seven of Nine, würde ich mich assimilieren lassen. :-)//

Die sah aber am Anfang genauso bescheuert aus, wie alle Borgs. Der "Doktor" hat's dann weitgehend gerichtet.

//Wenn die alle so aussehen würden wie Seven of Nine, würde ich mich assimilieren lassen. :-)Und wer jetzt glaubt, der Spruch ist sexistisch: ja ist er.//

Nö, wieso? Ich finde auch, dass diese Frau eine Augenweide ist. Was ist es denn, wenn ich das als Frau sage? Etwa auch sexistisch?

@22:27 von DrBeyer

>> aber einen Tauchkörper zu entwickeln, der
>> auch 400°C aushält, hätte ich jetzt nicht
>> für unmöglich gehalten

ABER der Computer(!) intern überlebt es nicht lange!

@saschamaus75

"
Am 14. September 2020 um 22:39 von saschamaus75
@22:21 von Anderes1961

>> Schön, daß sich auch ein paar Trekkies hier
>> zusammengefunden haben.

Der Witz an der Sache ist, die Vereinte Föderation der Planeten ist (halten Sie Sich fest) SOZIALISTISCH!"

Noch schöner ist, alle, die sich fragen, was das alles kostet, können ihre Frage getrost in die Tonne kloppen. Denn Geld gibt's ja dann keins mehr. :-)

Und das ist, was mich hoffen läßt. Ich muß jetzt zur Konferenz mit den Romulanern :-)

22:34 @Anderes1961

" ... natürlich, ist im Terminkalender eingetragen. Ist der 1. Januar 5299387678 recht? Sagen wir um 6 Uhr? Sozusagen Sonnenaufgang XXXXXXXXXXXXXXL :-) ..."

Aber hoffentlich auf langlebigem Papier .

Der Comptüter kennt nämlichen dieses Datum noch nicht.

:-)

@22:26 von Anna-Elisabeth @21:47 von Anderes1961 @Harry_up

//Ja natürlich, ist im Terminkalender eingetragen. Ist der 1. Januar 5299387678 recht? Sagen wir um 6 Uhr? Sozusagen Sonnenaufgang XXXXXXXXXXXXXXL :-)//

Ich vertraue Ihren Rechenkünsten. Haben Sie bei der Uhrzeit die Jahreszeit berücksichtigt? Ich meine wegen des Sonnenaufgangs...:-)

@22:27 von DrBeyer

>> Immerhin hatte ja ein anderer User von
>> bereits gelandeten Sonden berichtet.

Bisher max. Haltbarkeit <1h!

@saschamaus75

"
Am 14. September 2020 um 22:44 von saschamaus75
@22:22 von Anderes1961

>> ...müsste der Sprung von der Chemie zum
>> Leben doch einfacher als erwartet sein

Immer, wenn ich etwas über die Venus-Atmosphäre lese, erinnert mich die chemische Zusammensetzung an die Ur-Atmosphäre der Erde."

Ja stimmt, Erde und Venus müssen sich bei ihrer Entstehung sehr ähnlich gewesen sein, auch was den CO2-Gehalt betrifft. Das große Rätsel ist, obwohl beide Planeten in der habitablen Zone liegen, wurde der eine zur Hölle und der andere zu einem unglaublichen Wunder der Natur.

@Leipzigerin59

"Am 14. September 2020 um 22:52 von Leipzigerin59
22:34 @Anderes1961

" ... natürlich, ist im Terminkalender eingetragen. Ist der 1. Januar 5299387678 recht? Sagen wir um 6 Uhr? Sozusagen Sonnenaufgang XXXXXXXXXXXXXXL :-) ..."

Aber hoffentlich auf langlebigem Papier .

Der Comptüter kennt nämlichen dieses Datum noch nicht."

Das Problem haben Sie nur mit Excel. Sie erinnern sich? Ich benutze Open Office. Das funktioniert. :-)

RE: harpdart um 21:50; @Anna-Elisabeth

***"Ich schätze, wenn die uns entdecken, verzichten die freiwillig auf Kontakt."
Außer die Borg, die assimilieren alle-;)***

Irrtum !
Die Borg assimilieren nur jene Spezies, die ihrer Perfektion dienen. Ob da die Menschheit ein Ziel werden könnte ... nun ja .

Spaßige Grüße Hador

@Anna-Elisabeth

"
Am 14. September 2020 um 22:52 von Leipzigerin59
22:34 @Anderes1961

" ... natürlich, ist im Terminkalender eingetragen. Ist der 1. Januar 5299387678 recht? Sagen wir um 6 Uhr? Sozusagen Sonnenaufgang XXXXXXXXXXXXXXL :-) ..."

Aber hoffentlich auf langlebigem Papier .

Der Comptüter kennt nämlichen dieses Datum noch nicht.

"Am 14. September 2020 um 22:53 von Anna-Elisabeth
@22:26 von Anna-Elisabeth @21:47 von Anderes1961 @Harry_up

//Ja natürlich, ist im Terminkalender eingetragen. Ist der 1. Januar 5299387678 recht? Sagen wir um 6 Uhr? Sozusagen Sonnenaufgang XXXXXXXXXXXXXXL :-)//

Ich vertraue Ihren Rechenkünsten. Haben Sie bei der Uhrzeit die Jahreszeit berücksichtigt? Ich meine wegen des Sonnenaufgangs...:-)"

Selbstverständlich. Dann ist Winter, Sonnenaufgang also erst gegen 8, Zeit genug für eine gemütliche Tasse Kaffee. Schwarz oder mit Milch? Zucker?

"Der Witz an der Sache ist,

"Der Witz an der Sache ist, die Vereinte Föderation der Planeten ist (halten Sie Sich fest) SOZIALISTISCH!"

Nein, Saschamaus, was tun Sie, Sie zerstören meine Utopien...
Ja, Sie haben die Menschheit vereint, es gab keine Kriege mehr, sie haben die Umweltkatastrophen erfolgreich bekämpft, Geld im heutigen Sinne war abgeschafft, sie haben sich mit anderen Zivilisationen der Galaxie friedlich zusammengeschlossen ...und und ...und.
Okay, vielleicht ist Sozialismus gar nicht so schlecht...

RE: Anderes1961 um 22:52; @saschamaus75

***Der Witz an der Sache ist, die Vereinte Föderation der Planeten ist (halten Sie Sich fest) SOZIALISTISCH!"

Noch schöner ist, alle, die sich fragen, was das alles kostet, können ihre Frage getrost in die Tonne kloppen. Denn Geld gibt's ja dann keins mehr. :-)***

Vorsicht, sonst kriegen hier einige Mitforisten noch ihren "Roten Alarm".

Friede und langes Leben !

@22:52 von Anderes1961

>> Denn Geld gibt's ja dann keins mehr. :-)

Dafür muß die Menschheit nur verstehen, daß es mehr als Zinsen, Renditen und Dividenden gibt.

So, die Cardassianer warten. Schwere diplomatische Krise, mehr darf ich nicht verraten. ^^

@ saschamaus75 (22:39)

"Der Witz an der Sache ist, die Vereinte Föderation der Planeten ist (halten Sie Sich fest) SOZIALISTISCH!"
------
Daneben ... Daneben!
Sie wird schon Kommunistisch sein!!
Und der ganze Weltraum ein einziges Paradies!!!

@frosthorn 22.36

Beim Lotto kenne ich die Wahrscheinlichkeit aber genau. Wenn diese 1 zu 1000 Millarden wäre, würde wohl nie jemand gewinnen und auch niemand mehr spielen.

@saschamaus75

"
Am 14. September 2020 um 22:54 von saschamaus75
@22:27 von DrBeyer

>> Immerhin hatte ja ein anderer User von
>> bereits gelandeten Sonden berichtet.

Bisher max. Haltbarkeit <1h!"

Das Problem mit den Venussonden, die eine Landung überstehen und den Druck aushalten könnten: Sie wären (zur Zeit noch) so unglaublich schwer, daß wir gar keine Raketen haben, die in der Lage wären, ein solches Schwergewicht zur Venus zu bringen.

Leben auf Venus?

"Das Problem ist nur: Wir wissen (noch) nicht, welche Anfangsbedingungen notwendig sind." Soviele Zutaten gab es vor einigen Mrd. Jahren auf der Erde nicht welche Einfluß auf die Entstehung des Lebens hatten. Mir fallen da nur 3 bzw 4 Sachen ein. Die da lauten Druck, Hitze oder/und Kälte, Schwerkraft ja/nein viel/wenig und Zeit mehr gab es nicht. Irgendeine Kombination aus diesen Sachen sollte doch ein Atom oder/und Molekül dazu bewegen seinen anorganischen Zustand abzuändern in einen organischen. Selbst wenn die Grundlage des Lebens nicht auf der Erde geschah sondern irgendwo anders im All bleibt es am Ende bei diesen 3 bzw 4 Sachen. Chemiker und Physiker sowie Alchemisten fallen raus.

Vorschen ist ja sinnvoll

Aber die Venus muß doch nicht das Ziel sein. Der Mars ist doch das Ziel auf dem die Forscher einmal hinreisen wollen.

@Hador Goldscheitel

"
Am 14. September 2020 um 22:57 von Hador Goldscheitel
RE: harpdart um 21:50; @Anna-Elisabeth

***"Ich schätze, wenn die uns entdecken, verzichten die freiwillig auf Kontakt."
Außer die Borg, die assimilieren alle-;)***

Irrtum !
Die Borg assimilieren nur jene Spezies, die ihrer Perfektion dienen. Ob da die Menschheit ein Ziel werden könnte ... nun ja .

Spaßige Grüße Hador

Seven of Nine war menschlich, bevor sie assimiliert wurde. Captain Picard wurde kurzzeitig assimiliert. Und bei Captain Janeway hatte es die Borg-Königin ja auch ständig versucht.
Wie Sie sehen, ist die Menschheit durchaus von Interesse. :-)

"Am 14. September 2020 um

"Am 14. September 2020 um 23:02 von saschamaus75
@22:52 von Anderes1961

>> Denn Geld gibt's ja dann keins mehr. :-)

Dafür muß die Menschheit nur verstehen, daß es mehr als Zinsen, Renditen und Dividenden gibt.

So, die Cardassianer warten. Schwere diplomatische Krise, mehr darf ich nicht verraten. ^^"

Wir können uns ja später in Zehn vorne treffen, auf ein Glas Vulkanischen Weins.

@22:52 von Leipzigerin59

>> Der Comptüter kennt nämlichen dieses
>> Datum noch nicht.

Ja, das Jahr-4.294.967.295-Problem (2³²). Wir arbeiten dran...

Warum ist das Datumsformat auch 'unsigned int' deklariert und nicht 'unsigned long int'?

Aber das Y2k-Problem haben wir Nerds ja auch gelöst... ^^

21:41 von frosthorn @Anna-Elisabeth, 21:32

Schon mal überlegt, woher die Urängste stammen, dass Außerirdische nur hier landen würden, um uns zu versklaven oder gar auszurotten und den Planeten zu übernehmen? Mich wundern diese Ängste nicht: es ist genau das, was WIR tun würden, sobald wir irgendeine Welt entdecken, die uns hilflos ausgeliefert ist.

Moment... es gibt doch Menschen wie Sie, Anna-Elisabeth, Anderes1961, Dr. Beyer und sehr viele mehr hier im Forum und "in real" die nicht in irgendeiner Form im Ausbeutungsmodus unterwegs sind. Also kein WIR. Und da es uns als Menschheit noch gibt, besteht vllt noch ein klitzekleines wenig Hoffnung...

2@2:52 von Anderes1961 @saschamaus75

//Und das ist, was mich hoffen läßt. Ich muß jetzt zur Konferenz mit den Romulanern :-)//

Dann herzliche Grüße von mir - bin z.Zt. auf Beteigeuze 7. (Übung für den irdischen Ernstfall.)

 22:57 @Anderes1961

" ... Ich benutze Open Office. Das funktioniert. :-) "

Hm,
Aber im SQL nicht
DATETIME nur bis
31.12.9999

@rene dri

"
Am 14. September 2020 um 23:05 von rene dri
Leben auf Venus?

"Das Problem ist nur: Wir wissen (noch) nicht, welche Anfangsbedingungen notwendig sind." Soviele Zutaten gab es vor einigen Mrd. Jahren auf der Erde nicht welche Einfluß auf die Entstehung des Lebens hatten. Mir fallen da nur 3 bzw 4 Sachen ein. Die da lauten Druck, Hitze oder/und Kälte, Schwerkraft ja/nein viel/wenig und Zeit mehr gab es nicht. Irgendeine Kombination aus diesen Sachen sollte doch ein Atom oder/und Molekül dazu bewegen seinen anorganischen Zustand abzuändern in einen organischen. Selbst wenn die Grundlage des Lebens nicht auf der Erde geschah sondern irgendwo anders im All bleibt es am Ende bei diesen 3 bzw 4 Sachen. Chemiker und Physiker sowie Alchemisten fallen raus."

Ich denke, in die Richtung wird's wohl gehen. Natürlich weiß ich es nicht, ich bin nicht schlauer, als tausende von Astronomen. Ist nur so ein Bauchgefühl. Ich denke der Versuch mit der Ursuppe von vor ein paar Jahrzehnten war ein Flopp.

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