Ihre Meinung zu: Ex-Premiers rügen Johnsons Politik: "Peinlich für unsere Nation"

13. September 2020 - 19:16 Uhr

Viele britische Parlamentarier sind angesichts des geplanten "Binnenmarktgesetzes" von Premier Johnson entsetzt. Sogar in den eigenen Reihen gibt es Kritik. Jetzt meldeten sich zwei ehemalige Regierungschefs zu Wort.

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Kommentare

Wem wundert's

Die Aufregung ist doch vollkommen unangebracht. Das Verhalten von Hr. J. ist doch nicht überraschend.

Mayday, Mayday...

Pacta sunt servanda - ein elementarer Rechtsgrundsatz, den Boris Johnson einmal mehr mit Füßen tritt. Der offenkundige Rechtsbruch und eine Mischung aus Schönfärberei und Lüge ist längst zum Instrument der Johnson Regierung geworden. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis Schottland die Notbremse zieht und sich von dem UK verabschiedet. Der dramatische Absturz des britischen Pfundes sowie die hohe Arbeitslosigkeit sind Vorboten einer desaströsen Entwicklung.

Hauptsache Trump twittert Glückwünsche?

///
*
*
... was interessiert das Geschwätz von gestern? ...
*
... was interessiert die Meinung der Vorgänger? ...
*
... Hauptsache der Chef-Promoter des Brexit twittert Glückwünsche ...
*
... über den Atlantik ...
*
... direkt von einer persönlichen Sitzgelegenheit ...
*
... Verträge?
*
... Konventionen?
*
... Absprachen?
*
... alles altmodischer „Deep State“-Firlefanz!

rer Truman Welt

Zunächst->
der gesamte Brexit-Prozess ist bereits die reinste Peinlichkeit.
Die Johnson-Regierung ist dabei oberpeinlich.
Johnson selbst ist die Peinlichkeit in Person. Dieser Mensch ist für die Briten wie für die Politik eine erbärmliche Erscheinung ähnlich wie Trump für die USA.
Was diese Menschen ihrem Volk antun wird vor allem nach deren Abtreten so richtig deutlich werden.
Johnson erzählt solch ein Blödsinn wie Trump. Er muß jetzt mehr und mehr provozieren und auch auf Unwahrheiten zurückgreifen, um die bereits deutlich erkennbaren drastischen negativen Folgen für Großbritannien emotional zu "überblenden" ganz so wie Trump.

Voll im Trend

Trends kommen ja oft von jenseits des Atlantiks. Boris Johnson ist mit der Peinlichkeit also in bester Gesellschaft.

Absprachen haben keinen verpflichtenden Charakter, ausser die anderen brechen sie.

Noch ein paar Typen dieses Schlages in einigen Nationen und wir riskieren wieder eine Katastrophe weltweiten Ausmaßes.

„In einem in der "Sunday Times" veröffentlichten gemeinsamen Artikel riefen sie [Tony Blair und John Major] die britischen Parlamentarier auf, das Gesetz abzulehnen. "Das Handeln dieser Regierung ist beschämend für sie selbst und peinlich für unsere Nation", schrieben die früheren Premierminister“

Hoffentlich folgen die britischen Parlamentarier diesem Aufruf. Denn das Handeln dieser Regierung ist nicht nur peinlich für die britische Nation; es bedeutet eine ganz konkrete Gefahr für die Integrität des Vereinigten Königreichs (und somit insbesondere den mühsam ausgehandelten Frieden auf der irischen Insel). Schon wegen der drastischen - nicht zuletzt auch wirtschaftlichen - Auswirkungen, die es auf das tägliche (und zukünftige) Leben der britischen Bevölkerung haben dürfte, wenn man Boris Johnson einfach „gewähren“ lässt.

Trumputin Junior

Diesem Populisten ist nichts peinlich. Fairness kann er nicht buchstabieren und er hat auch von nichts Respekt.

Welchen Sinn hat es, Verträge mit

jemanden zu machen, der die dann nach Belieben für ungültig erklärt? Keinen. Also harter Brexit, und danach die ein oder andere Änderung für den kleinsten gemeinsamen Nenner.

Johnson

wie zu erwarten, der Minitrump mit einem Spielertrick.
Es geht nur um eines, ist die EU konsequent,?
Lässt sie sich einlullen, nur keinen Konflikt.
Wenn es zum unkontrollierten Brexit kommt ist England kein vertrauenswürdiger Handelspartner mehr.

Das waren noch Zeiten

Tony Blair und John Major, das waren noch Premierminister. Und heute? Trauriges Britannien.

Großbritannien !

Was dieser Mann vorhat, verstößt nicht nur gegen geltendes Recht, sondern torpediert im Grunde auch die eigene Wirtschaft.
Anscheinend ist ihm nicht klar, wie sehr er seinem eigenen Volk einen mehr als peinlichen Bärendienst erweist.
Aber er ist halt ein genauso verkommener Populist wie Trump, der nur seine eigenen Interessen sieht. Hoffentlich geht dieser Schuss für ihn nach hinten los, sonst droht nächstes Jahr in der britischen Wirtschaft ein totales Chaos und der Untergang von etlichen Unternehmen.

UK ist komplett zerrissen

und es ist immer die Frage, wen man dazu befragt. Die Brexetiers kümmert das ganze nicht weiter, den anderen 50 % der Briten ist das ganze nur noch peinlich. Wir dürfen das bei der Betrachtung UKs niemals vergessen. Es gibt nicht diese eine Meinung. Die Hälfte denkt europäisch.
.
Das Land ist völlig zerrissen. Und zwar genauso zerrissen, wie der "große Bruder" USA. Der Riss auf der Insel geht durch Familien und ist so aufgeheizt und fundamental, das in der britischen Gesellschaft so unfassbar viel Porzellan zerschlagen wurde, das es wohl mindestens eine Generation dauern wird, bis UK wieder ein halbwegs liebenswertes und lebenswertes Land wird mit normalen politischen Strukturen und einem demokratischen Umgang untereinander. Der soziale und politische Kahlschlag vergangener Jahre trifft in UK auf besonders fruchtbarem Boden. Das Land wurde aus London oft belogen, und der "Premierminister" Johnson war immer einer der Hauptakteure der Lügen und Untreue.

Es war doch klar

Von vornherein hat Johnson den no deal angestrebt. Nicht mit Worten, sondern mit seinen Aktionen.
So lange er die Mehrheit sicher hat wird er auch nichts daran ändern. Wie auch ohne auch noch seine Anhänger völlig zu vergrämen.
Auf jeden Fall ist es ärgerlich, dass jetzt vorsätzlich Völkerrecht gebrochen wird und so nicht nur die Worte, sondern auch die Verträge ihren Wert verlieren. Das sind im Rahmen der aktuellen Entwicklungen insgesamt sehr unerfreuliche Vorgänge.

Mir kommt das wie die 4+2-Verhandlungen vor,wo ÜBER Deutschland

entschieden wurde.
GB sollte über sich selbst und seine Nordirland-Grenze entscheiden dürfen und wir sollten da gar nichts reinreden. GB ist souverän!

Bleibt zu hoffen

das Europa sich ganz bewußt und konsequent von UK verabschiedet und wirklich jede Zusammenarbeit beendet. Nicht um eine "Strafe" zu zeigen oder gar als überheblicher Gewinner irgend eines Machtspielchens da zu stehen, sondern um den Briten auf der Insel klar und sachlich selbst entscheiden zu lassen, wie sie sich in der Isolation als unbedeutender Spielball zwischen China und den USA agieren wollen. Ohne Einfluss auf irgend etwas. Denn Einfluss hat UK mit dem Abschied aus der größten Wirtschafts- Freihandelzone dieser Welt, der EU, nicht mal mehr im Ansatz. UK hat auf den Weltmärkten als kleiner Einzelspieler nichts zu bieten. Ein weiterer Ausverkauft der Insel steht bevor. Das Erwachen aus Lügen und Nationalismus vergangener Jahrhunderte wird hart und schmerzhaft.

Welch eine politische Blamage

Welch eine politische Blamage für Boris Johnson, dass prägende Tories sich von seinen geplanten Rechtsbrüchen klar distanzieren - ähnlich wie die Blamage für den anderen Gelbschopf jenseits des großen Teichs, von dem sich verantwortungsbewusste Republikaner*innen längst distanziert haben.

Was ist das Ziel von Boris Johnson, hat er eins ?

Zunehmend muss man sich abfragen was ist das Ziel von Boris Johnson für Großbritannien?
Hat er eins? Weiss er es überhaupt? Oder interessiert ihm nur die augenblickliche Macht ? Die Einheit Großbritanniens steht mittelfristig auf den Spiel, ein möglicher Bürgerkrieg in Nordirland, eine wesentliche Schwächung als Handels-und Industrienation ist zu erwarten, Unruhen bei Massenarbeitslosigkeit verursacht durch Arbeitsplatzverlust und AI in der Finanzwirtschaft und nicht zuletzt Absturz in politische und militärische Bedeutungslosigkeit. Und die öffentliche Meinung scheint sich kaum Gedanken zu machen.

Blair und Major

Zwei, die immer noch nicht verwunden haben, dass die Briten sich für Freiheit und Selbstbestimmung aussprachen.

Wer auf andere mit dem Finger zeigt, auf den zeigen drei Finger zurück. Peinlich für ein Land sind jene, die zu dessen Spaltung beitragen.

Blair und Major haben offenbar kein Problem damit die Nordirland in den Fängen der Brüsseler Krake zu belassen.

@paule2 um 20:00

"GB sollte über sich selbst und seine Nordirland-Grenze entscheiden dürfen und wir sollten da gar nichts reinreden. GB ist souverän!"
-
Es ist auch eine irische Grenze. Und damit eine der EU.
Ich denke, es ist vollkommen egal, ob das Gesetz durchkommt oder nicht. GB ist kein vertrauenswürdiger Handelspartner mehr. Die EU sollte auf einen harten Brexit setzen und so wenig wie möglich mit denen vereinbaren. Wenn sie wieder vernünftig sind, kann man neue Beziehungen aufnehmen.

Vertragstreue, Fairness, Respekt ...

... unter Rechtspopulisten scheinen das Fremdworte geworden zu sein.
Jeder ist sich selbst der Nächste? Schämt euch.

20:00 von paule2

"GB sollte über sich selbst und seine Nordirland-Grenze entscheiden dürfen und wir sollten da gar nichts reinreden."

,.,.,

Ja, wenn das so einfach wäre, dem eigenen Gehirn zu befehlen, von jetzt auf gleich zu verblöden und nur noch stumpf vor sich hin zu starren.

19:56 von Thomas Mainthal

UK ist komplett zerrissen

und es ist immer die Frage, wen man dazu befragt. Die Brexetiers kümmert das ganze nicht weiter, den anderen 50 % der Briten ist das ganze nur noch peinlich. Wir dürfen das bei der Betrachtung UKs niemals vergessen. Es gibt nicht diese eine Meinung. Die Hälfte denkt europäisch.
.
Das Land ist völlig zerrissen. Und zwar genauso zerrissen, wie der "große Bruder" USA. Der Riss auf der Insel geht durch Familien und ist so aufgeheizt und fundamental, ..rde, d...lebenswertes Land wird mit normalen politischen Strukturen und einem demokratischen Umgang untereinander. Der soziale und politische Kahlschlag vergangener Jahre trifft in UK auf besonders fruchtbarem Boden. Das Land wurde aus London oft belogen, und der "Premierminister" Johnson war immer einer der Hauptakteure der Lügen und Untreue.
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Kein Vergleich zum knappen Unterschied zu R/R/G in Deutschland, bei den Lügen, der Zerstrittenheit und dem sozialen Kahlschlag bei den nicht pensionsberechtigteAlten

@ 20:19 von DLGPDMKR

Haben Sie tatsächlich nicht verstanden, dass es hier um nichts geringeres geht als einen von Boris Johnson eingestandenen Rechtsbruch, für den er nun das Parlament einspannen will? Nicht Blair und Major ist Nordirland egal, sondern Johnson und seinen verantwortungslosen Politspielen. Aber vielleicht will er sich damit ja auch bewusst aus der Downing Street beamen, weil ihn die populistisch-narzisstischen Spielchen langweilen?

20:19 von DLGPDMKR

Blair und Major

Zwei, die immer noch nicht verwunden haben, dass die Briten sich für Freiheit und Selbstbestimmung aussprachen.

Wer auf andere mit dem Finger zeigt, auf den zeigen drei Finger zurück. Peinlich für ein Land sind jene, die zu dessen Spaltung beitragen.

Blair und Major haben offenbar kein Problem damit die Nordirland in den Fängen der Brüsseler Krake zu belassen.
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Auch bei uns halten manche Honorierte Einige für reinste Demmokraten.
*
Beinahe unkritisiert.

@19:49 von sosprach

//Wenn es zum unkontrollierten Brexit kommt ist England kein vertrauenswürdiger Handelspartner mehr.//

Ist "Johnson-England " schon jetzt nicht mehr. Wer sich trotzdem auf Verträge mit dieser Regierung einlässt, ist selber schuld.

Ich verstehe euch alle nicht.

Ich verstehe euch alle nicht. Johnson wollte nie etwas anderes als den Nodeal! Und die EU ist genervt darauf eingegangen. Die Britten wollen doch raus damit Ihnen niemand mehr Vorschriften macht! Da kann man sich doch keine Vorschrift bzgl. Nordirland machen lassen!
Das mit den Vorschriften wird dann die USA übernehmen. Aber die sind eben nicht die EU.

@DLGPDMKR

glauben sie eigentlich wirklich den sermon, den sie da schreiben?

"...Briten sich für Freiheit und Selbstbestimmung aussprachen." von wegen. ab in die nächste abhängigkeit, nämlich die der USA. und die briten werden sich schon schnell nach einem verlässlichen partner zurücksehen, der die EU war und ist.

" Peinlich für ein Land sind jene, die zu dessen Spaltung beitragen."
schön, dass sie endlich zugeben, was Johnson ist!

Pacta sunt servanda

@ 13. September 2020 um 20:19 von DLGPDMKR
„Blair und Major
Zwei, die immer noch nicht verwunden haben, dass die Briten sich für Freiheit und Selbstbestimmung aussprachen....„

Ob UK durch den Brexit mehr Selbstbestimmung bekommt, sei dahin gestellt. Darum geht es hier aber nicht. UK bricht internationale Verträge, ganz so wie China in Hongkong.
Pacta sunt servanda.

re 20:19 DLGPDMKR: Person geht immer!

>>Blair und Major. Zwei, die immer noch nicht verwunden haben, dass die Briten sich für Freiheit und Selbstbestimmung aussprachen.

Wer auf andere mit dem Finger zeigt, auf den zeigen drei Finger zurück. Peinlich für ein Land sind jene, die zu dessen Spaltung beitragen.<<

Peinlich ist, von Sachargumenten abzulenken, in dem man die argumentierenden Personen persönlich in Frage stellt.

Anders: Egal, was Sie von Blair oder/und Major halten, was halten Sie von deren Argumenten?

Persönlicher: Wen bitte -glauben Sie - interessiert, was Sie von Blair und/oder Major halten.

@20:00 von paule2

//GB sollte über sich selbst und seine Nordirland-Grenze entscheiden dürfen und wir sollten da gar nichts reinreden. GB ist souverän!//

Und dass eine Mehrheit in Nordirland für einen Verbleib in der EU gestimmt hat, stört Sie gar nicht?

Parteislang von SLGPDMKR 20:19

Sie verwalten wohl die BoJo-Werbeseite. Nach dem Brexit öffnet sich das Tor zum Paradies und es wird Zimt und Honig regnen! Kommen wir mal zur Realität zurück, seit der ersten Abstimmung zum Brexit hat Boris J keinen Tag ausgelassen, um tatkräftig die britische Bevölkerung zu spalten. Es fehlt ihm jeder Ansatz für konstruktive und positive Politik. Ihre Selbstbestimmung wird dann von Donald Trump verwaltet, der den Briten dann das Handelsabkommen zu seinen Konditionen diktieren wird.

Rule Britannia...

Natürlich brauchen sich die Engländer als "God's chosen people " an keine Vereinbarungen zu halten (ähnlich wie der Landsmann von "Johnsons " Vorfahren, Erdolf). Ich erinnere an den Vertrag von Limerick : an einem Tag geschlossen, am nächsten gebrochen.
Hoffentlich hauen die Schotten (die,wenn überhaupt, dann wegen der jahrhundertelangen, systematischen Ausbeutung durch England, "am Tropf hängen "- ha,ha!) das UK endlich zum Teufel ( der ehemalige Türsteher Cummings und Arselenchen können gleich mitkommen! )

Nicht reinreden von paule2 20:00

Das was sie schreiben ist vollkommen in Ordnung. Nur dann sollte Gb zügig die Verhandlungen abbrechen und Eigenverantwortung übernehmen. Rosinen und noch irgendwelche Vorteile über die EU abrufen ist dann auch vorbei. Wenn dann richtig konsequent.

@paule2

Ja, GB ist souverrän und hat als souveränes Land mit der EU verbindliche Regelungen für den zukünftigen Status Nordirlands vereinbart. Diese kaum ein Jahr nach Beendigung der diesbezüglichen Verhandlungen defacto aufzukündigen, ohne jede Rechtsgrundlage und mit dem Eingeständnis, dass das Vorgehen gegen geltendens Völkerrecht verstößt, ist letztlich an Peinlichkeit kaum zu überbieten.
Wer mag den zukünftig mit dem souveränen GB noch Verträge abschliessen, wenn diese ohne juristische Grundlage kaum ein Jahr nach Abschluß einseitig aufgehoben werden?
Antwort: Niemand, wozu auch?

re 20:02 andererseits: Blamage

>>Welch eine politische Blamage für Boris Johnson, dass prägende Tories sich von seinen geplanten Rechtsbrüchen klar distanzieren - ähnlich wie die Blamage für den anderen Gelbschopf jenseits des großen Teichs, von dem sich verantwortungsbewusste Republikaner*innen längst distanziert haben.<<

Ich denke, ich verstehe, was Sie meinen.

Nur: Wenn Sie laut verkünden, dass Sie alles „anders“machen als „alle Anderen“, also - neudeutsch oder besser neudenglisch - „gegen das Establishment“ sind, dann wird der Widerspruch aus eben diesem „Establishment“ flugs zu einer Bestätigung seiner eigenen Politk.

Das hat er gut von Trump gelernt.

Ernsthaft: Der Populismus lebt wie jeder Fundamentalismus davon, dass,der Widerspruch von „Außen“ immer als Bestätigung der Abgrenzung vion „Außen“ gewertet werden kann.

Tolle Strategie: Je mehr Widerspruch, desto „rechter“!

20:19 von DLGPDMKR

«Blair und Major
Zwei, die immer noch nicht verwunden haben, dass die Briten sich für Freiheit und Selbstbestimmung aussprachen.»

Mega-selbstbestimmtes Gewurschtel im UK.
Das muss "Freiheit" sein ! Oder die Illusion von Freiheit …

Mehr als 4 Jahre schon Gezänk, weil niemand weiß, was er denn überhaupt selbst bestimmen will. Als die Abstimmung war … hatte die Fußball-EM 2016 gerade begonnen.

Aber evtl. spekuliert Boris J. ja auf das Elferschießen.
Sind die Briten ja Besondere Experten drin.

«Blair und Major haben offenbar kein Problem damit die Nordirland in den Fängen der Brüsseler Krake zu belassen.»

Muss Boris J. nur die Fischereizonen um GB herum neu ordnen.
Dann darf die Krake da nicht mehr rein.
Und auch die Nordiren sind endlich frei.

@ DLGPDMKR, um 20:19

Wenn Sie sich den Artikel und damit die Kritik von Blair und Major noch einmal zu Gemüte führen, müssten Sie zugestehen, dass Ihre Missbilligung unberechtigt ist.

Die beiden Herren sind zu Recht entsetzt über den beabsichtigten Rechtsbruch durch Johnson; daran ist beileibe nichts peinlich - außer man selbst hat mit so etwas ebenfalls kein Problem.

Nicht reinreden von paule2 20:00

Das was sie schreiben ist vollkommen in Ordnung. Nur dann sollte Gb zügig die Verhandlungen abbrechen und Eigenverantwortung übernehmen. Rosinen und noch irgendwelche Vorteile über die EU abrufen ist dann auch vorbei. Wenn dann richtig konsequent.

Vertrauen verspielen

Vertrauen ist eine entscheidende Grundlage für das gute Zusammenleben der Menschen und für Fortschritt in der Humanisierung der Welt.
Dass der Narzisst und Egomane BJ leichtfertig das Vertrauen der Welt in die Vertragstreue Großbritanniens verspielt, ist ein krasser Rückschritt und wird GB erheblichen Schaden zufügen. Aber wer solche offenkundig charaktergeschädigte Typen an die Spitze seines Landes wählt und die Charakterzüge auch noch bejubelt, der ist auch nicht besser und muss mit den Folgen klarkommen.

Wer ernst genommen werde will ...

... muss Vereinbarungen einhalten!

Ja, Johnsons Politik ist

Ja, Johnsons Politik ist nicht nur peinlich für GB als Nation, sondern auch gefährlich für die Demokratie und den Wohlstand der Bevölkerung. Schade, dass ihn nicht mehr Parteifreunde zurechtweisen. Populisten-Clowns scheinen aber gerade en vogue bei der Bevölkerung zu sein, nach dem Motto: wenn es dem Esel zu wohl wird geht er auf's Eis....

@paule2 - GB sollte über sich selbst endscheiden

Da werden sich aber viele Landesteile
sich verabschieden. Nordirland,Schottland, Wales und Bankenmetropole London.

Schottland hat sich schon ein Hafen in NL
gesichert um ohne Zölle per direkten Seeweg
mit der EU verbunden zu sein.

Man sollte deren abstimmung zur Loslösung
von GB zustimmen.

20:19, DLGPDMKR

>>Blair und Major haben offenbar kein Problem damit die Nordirland in den Fängen der Brüsseler Krake zu belassen.<<

Was exakt das ist, was die nordirische Bevölkerung mehrheitlich will. Legt man das Brexitreferendum zugrunde.

Kraken sind eben liebenswerte, intelligente Tiere. Manche können sogar Fußballergebnisse vorhersagen.

20:01 von Thomas Mainthal

«Denn Einfluss hat UK mit dem Abschied aus der größten Wirtschafts- Freihandelzone dieser Welt, der EU, nicht mal mehr im Ansatz. UK hat auf den Weltmärkten als kleiner Einzelspieler nichts zu bieten.»

Um so mehr war Boris J. auch daran gelegen, das Freihandelsabkommen der EU mit Japan auch nach dem Austritt des UK aus der EU für GB aleine in so gut wie unveränderter Form zu erhalten. Was letzte Woche auch gelang. Für Japaner ist GB wegen der Sprache Englisch der mit Abstand begehrteste Standort in Europa.

Gar nicht weit dahinter allerdings DEU. Kommt man in der Welt der Internationalen Unternehmen mit Englisch auch in DEU sehr gut zurecht.

Der Erfolg mit dem Neuen Abkommen GB / JAP heißt aber gar nicht, dass die Japanischen Automobilbauer ihre Standorte auf der Insel auch beibehalten werden. Sollte durch Boris' Wirken grauenhaftes Zoll-Gedöne beim Export vom UK in die EU entstehen.

So was mögen Japaner dann noch weniger.
Als für sie unaussprechliche Sprachen in Europa.

@DLMNOPQRSTUVW

... interessant! ...
*
... Sie können aus Seemannsgarn eine Brüsseler Krake klöppeln? ...
*
... in meinen Augen zirkusreif! ...
*
... aber um bei Ihrem Bild zu bleiben: Der Versuch der Briten, die EU in frittierte Calamaris zu verwandeln und wie gewohnt in Zeitungspapier gewickelt zu verscherbeln, ist gescheitert!
*
... die von Trump angezettelte „Meuterei auf der Bounty“ hat die armen Briten ins Beiboot katapultiert!
*
... mal sehen, wann die ersten Rauchzeichen mit Hilfegesuchen von Calais aus zu sehen sind ...
*
... de Gaulle hat sie nie dabei haben wollen ...
*
... Churchill wollte die „United States of Europe“, als Gegenpol zu USA und RU ...
*
... nach dem Aufstieg Chinas zur Weltmacht wichtiger denn je!
*
... die Briten werden sich die „Brüsseler Krake“ schneller zurückwünschen, als Mr Trump „Remdesivir“ aussprechen kann! ...
*
Die EU wird gestärkt aus dem Brexit hervorgehen!
*
Fakt!

falscher Zeitpunkt

Ab dem 31.12.2020 kann niemand GB vorschreiben welche Gesetze sie verabschieden. Johnson hat nur einen Fehler gemacht, er will das Gesetz jetzt durchbringen anstatt im Januar. Dann hat die EU den Schwarzen Peter und muss sehen wie sie damit klar kommt.
Die EU sollte sich davon verabschieden in die Länder hineinzuregieren, die nicht oder nicht mehr zur EU gehören, möglichst schnell.

Am 13. September 2020 um 19:52 von AK714

Durch Johns Kritik wird er 5% Punkte an Zustimmung verlieren,
durch Tonys Kritik wird er 8% Punkte gewinnen.

Tony Blair

Ausgerechnet der muss sich zu Wort melden:
https://bit.ly/2RkpclW

@zöpfchen

Tja schauen Sie sich UK an und Belarus, das hat wohl was mit dem religiösen kulturellen zu tun, man kann da nichts machen (sonst ja Ihre Meinung).

@AK714

Boah das waren super Zeiten, die Lügen von gefährlichen Waffen und die Verwüstung eines Landes.

ic bin mir sichert, dass

ic bin mir sichert, dass Mister Trump das "Vorgehen" Trump gut findet, genauso wie Sir Francis Drake.

Selbst Schuld

Hätte man mal seinerseits vertraglich alles festgehalten, wie alles gehandhabt wird im Falle eines Austritts.

Der Willen des Volkes

Als er gewählt wurde und mit ihm der Ausstieg aus der EU, hieß es, das waren nur die älteren Wähler. Ok
Dann gab es eine neue Wahl und Herr Johnson wurde wieder gewählt. Nun gehe ich doch davon aus das die Mehrheit der Engländer das auch so möchte. Demokratie ist nie fair. Aber der Willen der Wähler. Nun sollen die Engländer auch die Konsequenzen spüren. Aber ich denke mal das die EU wieder mal einknickt.

@AK714 um 19:52

Meinen Sie den Tony Blair, der sich an dem Kriegsverbrechen gegen den Irak beteiligte?

20:19 DLGPDMKR

"Blair und Major haben offenbar kein Problem damit die Nordirland in den Fängen der Brüsseler Krake zu belassen.»

Sie haben nichts anderes anzubieten als eine Verhöhnung weit über 3000 Toter aus beiden Lagern. Kinder, Frauen, Soldaten, Polizisten. Opfer der gewaltsamen Unruhen in Nordirland und Großbritannien.

Das Karfreitagsabkommen wäre durch das Vorgehen der von stramm Rechtskonservativen übernommenen Tories gefährdet.

Zudem zeigt Johnson der EU, was es heutzutage heißt mit solchen politischen Figuren Verträge auszuhandeln.

Rechtsaußen maßt sich gerne an einziger Garant von "Law&Order" zu sein. Die Realität zeigt das Gegenteil.

Verbindlichkeit? Vertragstreue?

In GB, USA, Russland, Belarus, Ungarn, Türkei liefern rechtsnationalistische Machthaber täglich Anschauungsunterricht, was es heißt, wenn korrupte Scharfmacher, Rassisten, Saboteure von Vereinbarungen die politische Macht haben.

Lehren für alle Demokraten in Deutschland, Frankreich, Italien.

@Fenian um 21:04

>dann wegen der jahrhundertelangen, systematischen Ausbeutung durch England,<

Bei meinen Besuchen in Schottland habe ich die Wirtschaftskraft gesehen - einen hervorragenden Whisky und viel Schafwolle.
Und das mit Erdgas und Erdöl - die Pipelines enden alle in England. Bis hier neue gelegt sind in Richtung EU, wird es wohl nicht mehr viel bringen, da bis dahin der Ausstieg aus fossilen Brenstoffen weit fortgeschritten sein wird.
.
Anders als GB wird Schottland am Tropf Brüssels hängen.

20:36 von Erbe.1945

deutscher Rechtspopulismus ist hier zum Glück irrelevant und völlig belanglos. Es geht um Großbritannien und die EU. Insbesondere um das britische Volk.

Und Tschüß

Was soll es. Ende der Jahres wird aus Großbritannien ein Kleinbritannien!

wir verlieren alle

Mein erster Gedanke nach dem Referendum war -betoniert den Tunnel auf französischer Seite zu und sagt es den Engländern nicht- als der erste Ärger verflogen war bedauerte ich, das Sie sich so aus der Verantwortung stehlen wollen und damit der gesamten EU schaden.
Doch mit jeder dieser Aktionen von BJ, zumindest den Versuch den Schaden zu begrenzen, zu torpedieren, wächst der Ärger wieder, und ich sage mir lasst Sie doch untergehen wenn Sie das so wollen.
Denn die EU muss gerade im Moment Stärke und Einigkeit zeigen, sonst können wir den Laden gleich zusperren. Nachverhandeln kann man immer noch, also muss man den Briten nicht gleich in den Hintern griechen. Ich mein ja bloß! Wollte mir mal etwas Luft machen.

Ich kann Boris Johnson verstehen

Es ist klug,die Nordirlandfrage unter nationale Kontrolle zu bringen und sich da von der EU nicht reinreden zu lassen. Zugleich nimmt man der EU auch das Zepter aus der Hand, sich in GB noch nach dem Brexit weiter einzumischen. Sich noch von der EU irgendwelche Standards vorschreiben zu lassen wäre auch unklug. Es kommt allein darauf an wie die Briten klarkommen. Da ist EU Einmischung total fehl am Platz.
Was die ewige Mär vom wieder aufflammenden Nordirland Bürgerkrieg betrifft bin ich optimistischer als unsere Eurokraten. Die reden ihn höchstens herbei.
Und was Zölle von Seiten der EU betrifft, da wird es dumm,wenn GB keine Zölle auf EU Waren erhebt. Das hatte ja Johnson schon ins Spiel gebracht. Wie will die EU da Zölle rechtfertigen? Damit erledigen sich Staus im Grenzverkehr.
Personenkontrollen haben die Briten schon immer gemacht,also auch da nichts Neues.
Das wird im Parlament ohne nennenswerten Widerstand durchgehen. Ca.30 eigene Gegenstimmen kann Boris mühelos verschmerzen.

John Major und Tony Blair...

... die sind mit ihren zusammen 16,5 Jahren Regierungszeit als Premierminister des UK schon "große Kaliber" der britischen Politik.
Wenn diese beiden trotz parteipolitischer Gegnerschaft gemeinsam auftreten und die Pläne von Boris Johnson als "peinlich für ihre Nation" bezeichnen, spricht das für sich.

Bin gespannt, wie viele Tories das genauso sehen und sich gegen die Pläne von Boris Johnson stellen werden.

Am 13. September 2020 um 19:45 von AK714

War dieser Mensch denn in seinem Leben ein ehrlicher fairer Mann, nein er ist ein schamloser Lügenbold.
Frage mich wie blöd muss ein Volk sein das ihn gewählt hat, das Volk von GB hat BJ mit eindeutiger Mehrheit gewählt, bitte später nicht beschweren!!

Am 13. September 2020 um 19:56 von Thomas Mainthal

Nein nicht 50% die anders denken, er hat eine große Mehrheit von 80 Stimmen!!!!

@Anna-Elisabeth

Katalonien hatte auch in die Richtung gestimmt, gereicht hatte das aber trotzdem nicht?

Nicht zu fassen

Tony Blair, der - begründet mit einer Giftgaslüge - einst den Irak überfiel und zigtausendfach töten ließ, Frauen, Kinder, Männer, dieser vielleicht einmal als Kriegsverbrecher einzustufende Blair maßregelt, anstatt sich beschämt zu verstecken, öffentlich seinen friedfertigen Nachfolger?
Nicht zu fassen.

Peinlich? Für Johnson? Eher

Peinlich? Für Johnson? Eher für Blair unf Major..

Schadensbegrenzung für die EU!

Ich sehe bei dem ganzen Theater sachlich betrachtet für die EU Verhandler nur noch eine wichtigste Aufgabe: Schadenbegrenzung für die EU- Bürger! Es muß vermieden werden, dass Johnson und sein GB am Ende die lachenden Sieger werden. Für die Beziehung zwischen EU und GB muss wohl bildlich gesprochen ein Resetknopf gedrückt werden. Danach erst mal auf seine Interessen achten und die Situation beobachten, wie sich die britische Regierung weiter verhält. Bisherige Verhandlung und Absprachen sind bei solch einem Partner nicht viel wert.

Geht nicht nur um die EU

Warum sich in UK Widerstand regt liegt nicht nur an dem Verhältnis zur EU:

Der Vertrag soll Dinge regeln, die eigentlich die Zustimmung der Regionalparlamente (Schottland, NI, etc) benötigt. Das ist klar geregelt. Johnson will das aber aushebeln und sagt kurzerhand: Das Binnenmarktgesetz hat Priorität über allem, Punkt. Fragwürdig, ob das rechtmäßig ist. Er macht witzigerweise genau das, was er der EU vorwirft: "overrulen".

Aus Sicht der EU ist problematisch, dass es UK erlauben würde, Güter nach UK einzuführen und in die EU weiterzuleiten, ohne, dass die EU Kontrolle darüber hat. Die Zölle kassiert UK, die EU nix. Es untergräbt also die Grundsätze des Binnenmarktes. Die Kontrolle hat dann praktisch UK über unseren Markt. Allerdings nicht neu, die Briten haben das bereits vor längerem als ihre Wunschvorstellung vorgeschlagen (wir erinnern uns, direkt nach der Abstimmung).

Gibt noch ein paar mehr Probleme mit dem Gesetz, aber das ist so das wichtigste eigentlich erstmal.

Perfekt

Na zumindest bekommen die Briten ihre Freiheit wieder. Davon können die Resteuropäer nur träumen. Bravo Boris.

Johnson hat Vertrauen endgültig verspielt

Vertrauen und Integrität sind Fremdworte in diesen Szenarien.

Johnson ist zutiefst menschlich - jedoch kein Politiker, dem man seine Stimme gibt und dem man vertraut.

Wo bleiben Konsequenzen in diesen Szenarien?

Mittlerweile ist in der freien Wirtschaft mehr Rückgrat und Integrität incl. Konsequenz als in der Politik.
Wo ist Macht gekoppelt mit Vernunft und Verstand?

Boris Johnson disqualifiziert

Boris Johnson disqualifiziert sich erneut - wie beim Versuch vor gut einem Jahr, das britische Parlament rechtswidrig auszubooten.

Eher gefährlich als peinlich, die Katastrophenfraktion regiert

Johnson wie Trump sind Vertreter einer Fraktion der Superreichen - der Katastrophenfraktion. Diese brutalste Fraktion der Gesellschaft vertritt rücksichtslosen (m.E. blöden und zerstörerischen) Manchesterkapitalismus: keine Rechte für Arbeiter, keine "einengende" Gesetze und Regeln(wozu Umweltschutz? Wozu Zukunft?) und hat schon viele Kriege propagiert und durchführen lassen und damit sehr gut verdient. Wir haben hier deren ehemals braune und jetzt blaue Vertreter auch hier, Herr Trump steht denen auch nahe, Herr Erdogan auch. Nationalismus, Rassimus und Sexismus gehören zur DNA dieser gutgekleideten Verbrecher.

Darstellung: