Kommentare

Milchmädchenrechnung

Gut, gehen wir mal von 400000 Toten durch Luftverschmutzung aus...
Also, wir reduzieren dies auf null, d.h keine Krankenwagen oder – häuser, keine Medikamente, keine Heizung, keine Arbeit, etc. ... sammeln und jagen, nur noch im freien oder in Höhlen schlafen. Und denkt dran, Feuer verursacht schon Luftverschmutzung, also kein Feuer.
Europa würde wohl unbewohnbar sein, und dementsprechend würden bald gar keine Menschen mehr sterben, da die Menschheit aussterben würde... Ziel erreicht? Also, ich denke mal die 400000 Toten nehmen wir gerne in Kauf.
Alternativ, wer wirklich glaubt das die Entdeckung des Feuers negative Folgen für die Menschheitsgeschichte hatte, der kann sich für ein Job bei Europäischen Umweltagentur bewerben, in einem klimatisiertem Büro sitzen und 172-seitige Berichte verfassen.

unbewiesene Propaganda zum

unbewiesene Propaganda zum Schaden der europäischen Industrie...nix weiter...gefährdet Arbeitsplätze und freut die Konkurrenz

Lockdown

Aber hallo!!!!
Dann wäre es ja höchste Zeit für einen Lockdown!!!! Wenn ich mir das so recht überlege, ist das ja viel schlimmer als Corona. Die Lufthansa zu retten macht da ja gar kein Sinn mehr!

Lockdown

400.000 Tote jährlich durch dreckige Luft! Das würde doch einen weltweiten Lockdown rechtfertigen. Oder ist gar ein Covid-Toter anders tot als ein Umwelttoter?

400.000 Tote allein durch

400.000 Tote allein durch dreckige Luft - und da gibt es bei uns immer noch Menschen und sogar eine Rechtsaußen-Partei, die leugnen oder nicht begreifen, dass Umweltschutz unter anderem auch Menschenschutz und Klimapolitik auch Gesundheitspolitik ist.

Zahlen bitte

An welcher Stelle steht Deutschland, mit wieviel Prozent?

Und warum opfert die EU

diese Anzahl von Menschen jedes Jahr nur damit die Wirtschaft in Schwung bleibt?
Warum gibt es immer noch keine schlüssigen Konzepte für Einsparungen in allen Bereichen anstelle eines immer ausufernden Wachstums?
Für mich ist die EU das Problem und nicht die Lösung.
Wer allen ernstes so etwas wie das Mersocur-Abkommem plant hat keinerlei Interesse an Umweltschutz.

Da bin ich

aber auf den Totenschein gespannt.

Wie erklärt sich unsere Resilienz gegenüber diesen Zahlen?

Mir stellt sich die Frage, warum wir bei einer inzwischen stabilen kontrollierbaren Corona Situation in der EU immer noch so panisch agieren und wir mit aller Gelassenheit auf diese Zahlen hier schauen, die zweifelsohne die größere Bedrohung für uns darstellen.
Wenn es eine Frage der Gewöhnung ist, dann sollten wir uns jetzt an Corona auch so allmählich mal dran gewöhnt haben und deutlich ruhiger werden.

Auf was sollen wir jetzt

Auf was sollen wir jetzt wieder vorbereitet werden?
Stickoxyd und CO2 reicht nicht mehr, für Panikmache?

Ich dachte, wenn wir diese beiden Sachen unter Kontrolle bringen, ergibt sich der Rest . So wurde es einst erzählt.
Aber die Sache ist einfach, sobald der Mensch sich selbst ausgerottet hat, wird die Natur von ganz alleine wieder sauber.
Und dann kommen die nächsten Trottel und versauen wieder alles.

dann ist ja gut,

dass wir wieder einen Autolobbygipfel haben.

Dann können sie wieder im Hinterzimmer entscheiden, welche Technologie als nächstes sabotiert oder wie am besten Steuergelder abgeschöpft werden.

Söder schlägt wieder einmal eine Kaufprämien-Subvention vor, obwohl die deutschen Autobauern noch nicht einmal die Kleinste Konsequenz aus dem Dieselskandal gezogen haben (mal abgesehen von Massenentlassungen zur Profitmaximierung)

Vielleicht sollten wir langsam mal aufhören ausschließlich auf ein scheintotes Pferd zu setzen.

Wir müssen endlich in Zukunftstechnologien investieren und mit dem Dinosaurier Autobranche ist dies nicht zu machen...

Haben diese doch Konsequent den Ausbau von allem unterbunden (Lobby-Geklüngel) das auch nur entfernt mit IT zu tun hat, da sie gesehen haben, dass die IT-Branche dem Auto in den USA den Rang abgelaufen hat als Haupttaktgeber.

Mittlerweile machen sie eigentlich nichts anderes als unser Land zu sabotieren um ihre Eigene Macht zu erhalten.

"Demnach lassen sich rund 13

"Demnach lassen sich rund 13 Prozent der jährlichen Todesfälle in der EU auf Umweltfaktoren zurückführen."

Somit sind die Umweltfaktoren gefährlicher als Corona und betreffen wahrscheinlich eine ähnliche Gruppe besonders Gefährdeter am meisten.
Da erzähl mir mal noch einer der Green Deal sei zu teuer. Oder dass man ewig Fristen zur Umsetzung verlängern kann.

...aber Corona ist unser größtes Problem...

400.000 Tote durch dreckige Luft nehmen wir "einfach so hin", aber wegen 180.000 Coronatoten (in der EU) verbiegt sich eine ganze Gesellschaft. Finde nur ich das schräg?

Wundere mich eh, dass diese 400.000 nicht zu den Corona-Fällen dazugezählt werden -> Dreckige Luft resultiert doch bestimmt auch in Atemwegserkrankungen?

Mit den falschen Wertemaßstäben keine Zukunftssicherung

„Weitere von der Umweltagentur genannte Faktoren sind chemische Verbindungen, auf zu starken Antibiotika-Einsatz zurückgehende Resistenzen bei Krankheitserregern und verschmutztes Trinkwasser“

Und Pandemien durch Zoonosen:
daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/brasilien-die-viren-jaeger-video-100.html

„Auch Auswirkungen des Klimawandels hätten zunehmend ihren Anteil, Hitzewellen und Überschwemmungen zum Beispiel“

Dazu folgende Meldungen allein aus den letzten 2 Tagen:
de.com/de/sudan-ruft-wegen-überschwemmungen-notstand-aus/a-54826889
tagesschau.de/ausland/haishen-taifun-suedkorea-101.html

Dabei ist die Umweltbelastung ja während des Lockdowns zurückgegangen. Den einige Wirtschaftsvertreter jetzt als Argument nutzen, dass man sich, da man jetzt „aufholen“ müsse, solche Extravaganzen wie Klimaschutz nicht leisten könne.

Fest steht: Solange mit Umweltzerstörung mehr Geld zu „machen“ ist als mit ihrem Schutz, sind die Aussichten für die ganze!! Erde düster.

Na ja

Wahlwerbung über grüner Populismus muss auch mal sein .Ja die Umwelt muss geschützt werden und die Natur nicht ausgebeutet .An den Taten sollst du sie erkennen und da habert es .Ich bin dafür ,dass DE Politiker ,Grüne DCU SPD mit ihren treuen Medien die Klassenzimmer der USA NGO´S verboten wird damit die Fakten ,Tatsachen kommen um richtig zu agieren ,aber das würde den USA den halben Lebensstandart kosten ,Die Unterstützung für Afrika kürzen was Verluste der USA Börse wäre .Billigprodukte für die gewollte hohe Geburtenrate in Afrika ist gewünscht für USA Gewinn ,tolle Ideen wo von DE Politiker durchgesetzt wird .Panikmache Umwelt ,Virus sind die Werkzeuge um den Wiederstand für diese Politik zu brechen , teile und herrsche ,traurig was aus der 4 Gewalt wurde .Diese Politik zerstört nicht nur DE sondern auch Afrika und die EU damit die USA glücklich mit ihren treuen DE Eliten ist .

Och nö! Da hat die

Och nö! Da hat die Umweltagentur ja mal ein tolles Timing bewiesen. Ist ja klar, dass nun Coronamaßnahmen hinterfragt werden. War das beabsichtigt? Ich kann mir die Fragen auch nicht beantworten, warum wir auf der einen Seite so vorsichtig sind und die anderen Toten eben so hinnehmen. Vielleicht, weil sich das Atmen nicht verhindern lässt, Corona aber schon? Vielleicht hat hier jemand einen besseren Ansatz, das wäre schön!

CO2 aus Feuern ist keine "Luftverschmutzung"

aber ein Klimagas. Bosnien etwa produziert 40% nachhaltige Energie, aber die Luftverschmutzung in Sarajewo ist wegen des Verfeuerns von Holz und von Abfällen und wegen Uralt-Karren enorm.

supi

statt 1Mio nur noch 400.000 Tote wunderbar.
könnte man melden.
Aber das passt ja nicht ...denn alles ist schrecklich alles ist schlimm.

alles klar iA

PS: Wer braucht diese Art Statistiken & Meldungen?,
Wie steht es mit der Validitaet dieser Daten...
Was war eigentlich die Intention zur Gründung und Finanzierung der Europäischen Umweltagentur?
Fragen über Fragen

"Alternativ, wer wirklich

"Alternativ, wer wirklich glaubt das die Entdeckung des Feuers negative Folgen für die Menschheitsgeschichte hatte, [...]"

Tatsächlich haben die australischen Aborigines sich nach einer längeren Phase des Feuer-nutzens bewusst gegen ein Leben mit dem Feuer entschieden, da es nicht zu dem passte, wie ihre Vorfahren das Leben einst träumten.
Lediglich zum " Backburning" nutze man es weiter, jedoch nicht als Wärm-/oder Kochfeuer, nicht zum Handwerkern oder anderen alltäglichen Zwecken.
Es zeigt, dass technologische Rückschritte auch bewusst in einer Gesellschaft möglich sind.

Was heißt eigentlich

Was heißt eigentlich "vorzeitig" ? 79 statt 80?
Nie war die Luft so gut, wie jetzt, seit der Industrialisierung. Ein Wunder, dass da überhaupt Menschen überleben könnten.

Hier geht es nicht um Umweltschutz oder Menschenleben. Es geht ums Abgreifen. Eine neue Sau muss durchs Dorf gejagt werden. Die alte läuft, wie Flasche leer.

Zahlenspielerei, was solls?

Genauso gut könnte auch von der Sterberate an Herz/Kreislauf- Erkrankungen/ Herzinfarkt (4 x so hoch), an Hirngefäßkrankheiten (2 x so hoch), Lungenkrebs (2 x so hoch) oder der Sterblichkeit bei Unfällen, Darmkrebs, Lungenentzündung, Zuckerkrankheit (jeweils ähnlich hoch) berichtet werden - macht bloß keiner, weil hier durchaus der Lebenswandel und eigenverantwortliches Handeln kritisiert werden müssten. Dabei kann man dann auch nicht mit Schuldzuweisungen an die Industrie oder andere Länder Kasse machen oder undifferenziert Ängste schüren ...
Quelle: ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained ...

P.S. Interessant wäre doch eher, wo die statistische Sterberate wg. Luftverschmutzung höher ist: in Ländern, wo am lautesten darüber debattiert wird, oder in Ländern, wo die Lebensumstände (Armut) / Infrastruktur am schlechtesten sind.

Q08:47 von dervonhier

Wundere mich eh, dass diese 400.000 nicht zu den Corona-Fällen dazugezählt werden -> Dreckige Luft resultiert doch bestimmt auch in Atemwegserkrankungen?

Es gibt/gab durchaus einige sog. "Corona-Leugner", die die hohen Todesfallzahlen in Norditalien in Zusammenhang mit der dortigen Luftverschmutzung (als einen von mehreren Faktoren) bringen.
Aber das sind selbstverständlich nur Hirngespinste und Verschwörungsmythen ...

Tja, ...

dann ist ja COVID-19 weniger gefährlich als die Luftverschmutzung.
Wobei ich die Gefahr des Coronavirus nicht herunterspielen möchte, sondern lediglich einen Vergleich ziehen wollte um das Problem zu verbindlichen.

Ein unterschätztes Problem

Beispiel Feinstaub:
Seit den 90ern gibt es die Direkteinspritzung beim Diesel verbreitet auch bei PKWs (Common-Rail). Diese führt zu erheblichem Mikro-Feinstaub, der sich in der Lunge anreichert und dort Krebs auslöst. Aber es wurden gut wirkende Filter- und Katalysatorsysteme (Ad Blue) entwickelt und die Normen drastisch verschärft.
Problem: Die Filter täten ein Diesel-Auto um mehrere hundert € verteuern und den Spritverbrauch leicht erhöhen. Daher hat die Autoindustrie, geschützt durch die CDU/CSU-Verkehrsminister und Gesetzeslücken, die Abgasreinigung praktisch durch Mogel-Software abgeschaltet.
Ergebnis: Täglich sterben in Deutschland durchschnittlich 10 Menschen zusätzlich allein wegen des (unnötigen) Diesel-Feinstaubs, im Wesentlichen in den Großstädten ...
Wenn man bedenkt, dass der Diesel jährlich mit 7 Mrd. subventioniert wird (daher ist er ja billiger), kann man sich über diesen Diesel-Wahnsinn nur an den Kopf fassen.

400.000 Tote jährlich.....

wegen Luftverschmutzung!!!
Und da denken wir allen ernstes drüber nach FRACKING-Gas aus den USA einzuführen welches auch noch mit Tankern (die verbrennen SCHWERÖL!!!! dreckiger gehts nicht mehr!!!) übern großen Teich geschippert wird??

@08:59 von bassfan

Interessant wäre doch eher, wo die statistische Sterberate wg. Luftverschmutzung höher ist: in Ländern, wo am lautesten darüber debattiert wird, oder in Ländern, wo die Lebensumstände (Armut) / Infrastruktur am schlechtesten sind.

In der Tat sterben die Leute wohl eher in den Ländern, in denen die Lebensumstände für die Lebensumstände von Ihnen sorgen, weil sie ungeachtet allen Schadens, den dabei sie anrichten, dem Wohlstand der Industrienationen dienen, indem sie für einen Hungerlohn beispielsweise Ihr jährlich wechselndes iphone zusammenschrauben.

Am 08. September 2020 um 08:28 von Gerhard Apfelbach

............Oder ist gar ein Covid-Toter..........

Die sind ja bald Geschichte. Die letzten Tage (oder Wochen) liegen die Todesfälle zwischen 0 und 5. Die Hauptsache man regt sich noch über die gestiegenen Neuinfektionen auf.

Frage

Wieviel Menschen sterben am Rauchen und v.a. am Passivrauchen?

tias 08:51 | Übersetzung wäre forenfreundlich

"Wahlwerbung über grüner Populismus muss auch mal sein .Ja die Umwelt muss geschützt werden und die Natur nicht ausgebeutet .An den Taten sollst du sie erkennen und da habert es .Ich bin dafür ,dass DE Politiker ,Grüne DCU SPD mit ihren treuen Medien die Klassenzimmer der USA NGO´S verboten wird damit die Fakten ,Tatsachen kommen um richtig zu agieren ,aber das würde den USA den halben Lebensstandart kosten .."

Was soll das denn genau aussagen ? Wer versteht das ?

Wenn das in der Forendiskussion kommentiert werden soll, würde eine Übersetzung in ein Deutsch mit einigermaßen funktionierender Grammatik und Interpunktion helfen.

Das ist aber

nur in den großen Städten so, ich sitze je jetzt gerade am See, wo es nur Feldwege gibt, weit und breit keine Industrie, nur Windmüller.
Es ist ganz still, nur die Vögel sind zu hören, Netz geht gerade mit knapp 2 MBit/s, manchmal weniger.
Und hier wohnen relativ viele so, natürlich kein Vergleich mit Stadt.
Das Problem ist also die Stadt mit immer mehr Menschen und immer mehr Verdichtung.
So allgemein wie das dargestellt wird, ist es nicht, liegt am Modell wie jeder leben und Wohnen will, nicht das Auto oder sonst was ist das Problem, sonder immer die Menge auf einer Stelle.

Aha Daten der EU Umweltagentur

Einfach mal die 400.000 Totenscheine veröffentlichen, auf denen als Todesursache Luftverschmutzung steht.
Tatsache ist -es gibt keinen einzigen solchen Totenschein.
Alles nur Schätzungen und Annahmen.
Fakt ist: Noch niemals in der Geschichte Europas wurden die Menschen so alt wie heute!

Die Allwissenden

z.B. 08:26 von Klausewitz:
>>unbewiesene Propaganda zum Schaden der europäischen Industrie...nix weiter...gefährdet Arbeitsplätze und freut die Konkurrenz<<

Ich bin immer wieder beeindruckt, wie Allwissend manche Menschen in diesem Forum sind. User Klausewitz beispielsweise hat sich zweifellos intensiv mit den Daten auseinandergesetzt auf die sich die EU beruft, er hat den Autoren dieser Daten in intensiven Diskussionen ihre logischen Lücken und Denkfehler nachgewiesen, und ihre Gegenargumente logisch sauber pariert. Deswegen hat er jetzt auch alles Recht, uns über die Quintessenz dieser Denkarbeit zu informieren, so wie sich das in einer auf Rationalität gegründeten Gesellschaft gehört. Da kann ich nur sagen: Chapeau!

Am 08. September 2020 um 09:13 von Marmolada

>>Wieviel Menschen sterben am Rauchen und v.a. am Passivrauchen?<<

ca 100.000 pro Jahr in D

@oohhh! um 08:57

"Wie steht es mit der Validitaet dieser Daten..."
-
Sehr gute Frage!
Zitat aus dem Artikel :
"Für den Bericht wurden Daten zum Einfluss der Umwelt auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Europäer analysiert."
-
Immerhin wird an keiner Stelle von "wissenschaftlich nachgewiesen" gesprochen. Es scheint wohl eher eine Art Plausibilitätsannäherung zu sein.
-
"Wer braucht diese Art Statistiken"
-
Noch eine gute Frage! Mir fällt niemand ein. Außer denen, denen daran gelegen ist, mal wieder mehr Umwelt zu thematisieren statt immer nur Corona vielleicht. Mit Blick auf die Wahlen zum Beispiel.

Na dann..

..fangen wir doch mal an, im Kleinen die Daumenschrauben anzusetzen..

- Laufenlassen von Automotoren im Stand unterbinden und Strafe verschärfen
- unnötige Fahrten unterlassen
- Auch im Denkmalschutz Vollwärmeschutz und Photovoltaik zulassen (bei uns in Rothenburg/Tauber verboten!)
- Einschränkung des Flugverkehrs
usw..

Allerdings lässt sich sowas nicht durchsetzen..

Wurden 400.000 Tote obduziert?

. . . um eine solche Behauptung in den Raum zu stellen. Oder welche fachlich anerkannten, belastbaren, auf Langzeitstudien beruhende OBJEKTIVE Fakten belegen dies?

Könnte sich ein verstorbener Herz-Kreislauf-Patient in einer Großstadt evtl. auch falsch ernährt haben?

Natürlich gibt es auch bei den Fachärzten unterschiedliche Meinungen dazu. Je nachdem durch welche Ideologie-Brille sie schauen?!

08:21 von sonnenbogen

>>Gut, gehen wir mal von 400000 Toten durch Luftverschmutzung aus...
Also, wir reduzieren dies auf null, d.h keine Krankenwagen oder – häuser, keine Medikamente, keine Heizung, keine Arbeit, etc. .<<

Wieso "keine"? Haben Sie schon mal von Schwellenwerten gehört? Die toxikologische Literatur ist voll davon. Ich fürchte, der Vorwurf der Milchmädchenrechnung fällt auf Sie selbst zurück.

Am 08. September 2020 um 09:10 von Köbes4711

>>Die letzten Tage (oder Wochen) liegen die Todesfälle zwischen 0 und 5. Die Hauptsache man regt sich noch über die gestiegenen Neuinfektionen auf.<<

4 in 24 Stunden bei durchschnittlich 2600 Gestorbenen pro Tag in D. das sind ca 0,15%
Von den 2600 ca 500 an Herzinfakten, einige davon, weil sie aus Angst nicht rechtzeitig zum Arzt gegangen sind. "Flatten the curve" ist mehr als geglückt....die Massnahmen bleiben

Reinbolt

Wo wird diesel subventioniert?
Und wer hat die Toten gezählt?
Das sind alles nur unbewiesene Hochrechnungen. Und Fake News.

Luftverschmutzung erfolgreich eingedämmt

So wie die heutigen Beiträge aufzeigen
reicht dazu ein einziger Server um des Volkes
politisch korrekte Meinung wiederzugeben.

Am 08. September 2020 um 08:29 von Witzlos18

>>An welcher Stelle steht Deutschland, mit wieviel Prozent?<<
Das spielt keine Rolle...wir müssen "Leuchturm" sein, wie bei den 2% CO2 Imissionen, die D jedes Jahr abgibt .

@ stoof

"Wenn ich mir das so recht überlege, ist das ja viel schlimmer als Corona. Die Lufthansa zu retten macht da ja gar kein Sinn mehr!"

Richtig. Die Umweltzerstörung ist das Problem #1. Schadstoffemissionen müssen so weit reduziert werden, dass das Ökosystem Erde dadurch nicht aus ber Balance gerät und Mensch und Tier gesund leben können.
Fliegen als Massenverkehrsmittel ist mit der gegenwärtigen Technik eher ungünstig, aber viele andere Sachen auch. Downsizing ist angesagt. Das wirkt häufig zunächst unattraktiv, macht aber sehr zufrieden.

@08:30 von vweh

>>Und warum opfert die EU diese Anzahl von Menschen jedes Jahr nur damit die Wirtschaft in Schwung bleibt?
Warum gibt es immer noch keine schlüssigen Konzepte für Einsparungen in allen Bereichen anstelle eines immer ausufernden Wachstums?<<

Diese Frage ist sehr berechtigt.

>>Für mich ist die EU das Problem und nicht die Lösung.<<

Frage: auf welche internationale Instanz wollen Sie Druck ausüben, daran etwas zu ändern, wenn es keine EU mehr gibt? Das Problem ist nicht die Instanz EU, sondern der auf ALLEN Ebenen verbreitete Egoismus, der AUCH in dieser Instanz wirkt.

>>Wer allen ernstes so etwas wie das Mersocur-Abkommem plant hat keinerlei Interesse an Umweltschutz.<<

Da gebe ich Ihnen wieder Recht. Aber die EU hat wegen des Drucks aus der Bevölkerung auch schon andere geplante Abkommen nicht ins Ziel gebracht ...

Fluglärm

Ich wohne in Hamburg 4 Km entfernt vom Flughafen. Über meinen Stadtteil starten Flugzeuge von 6 Uhr bis 24 Uhr und das auch noch in Flachstartverfahren! Während andere ab 22 Uhr die Nachtruhe genießen dürfen, werden wir noch 2 Stunden jede Nacht durch Lärm terrorisiert. Nur 6 Stunden Schlaff werden uns zugestanden. Die Grünen, die in Hamburg mit an der Regierung sind, tun nichts dagegen. Die Umweltschutz ist ihnen nur Wert, wenn er Geld in die Stadtskasse bringt.

Am 08. September 2020 um 09:19 von Hanno Kuhrt

>>Fakt ist: Noch niemals in der Geschichte Europas wurden die Menschen so alt wie heute!<<

Und noch niemals war die Luft so sauber wie heute. Bis 1989 roch es in der DDR im Winter übelst nach Kohle und die Zweitaktmotore der PKW qualmten und stanken. Heute hat sich die Luftqualität dort im ein vielfaches verbessert (der Wasserqualität dank des bauens von Klärwerken übrigens auch)

Am 08. September 2020 um 08:29 von andererseits

Die Zahl von 400.000 Toten in Europa durch Luftverschmutzung ist eine reine Hypothese und durch keine wissenschaftlichen Studien belegt.
Und da sagt man immer die Rechten spielen mit den Ängsten der Menschen.

Ein Leben ohne Risiko ?

Um 1800 war die Lebenserwartung unter 40 Jahren. Heute liegt diese bei um die 80 Lebensjahre.
Jede Epoche seine Gefahren.
Von daher sind solche Untersuchungen grundsätzlich aufschlussreich.
Nur welche Schlüsse ziehen die Menschen daraus. Geeignete Maßnahmen zum Schutz des Klima, Umwelt, Fauna und Flora stehen häufig wirtschaftlichen Interessen entgegen, werden auf der politischen Bühne durchs Dorf getrieben und gegebenenfalls umgangen.

Nach Corona wird nichts mehr so sein, wie vorher.

Das haben Politiker, Journalisten, Wirtschaftsvertreter behauptet. Zuletzt noch der Bundespräsident.
Wir können uns sicher sein, dass unsere objektiven, unvoreingenommen, neutralen und, nicht zuletzt, freien Medien täglich darüber berichten, wenn Wirtschaft und Politik anfangen, etwas zu ändern.
Erstmal wollen die alle dahin zurück, wo wir vor Corona waren.
Wen interessieren schon Tote, solange die Wirtschaft läuft. Sieht man ja hier.
Gut wäre, wenn man diese Opfer des Wirtschaftswachstums so aufschlüsselt, daß jedem Verursacher statistisch die Zahl an Opfern zugewiesen wird, für die er zuständig ist.
ZB die Autoindustrie für 100.000, aufgeschlüsselt für jede Marke, jedes Werk, jedes einzelne Vorstands - und Aufsichtsratmitglied, jeden einzelnen Arbeitnehmer, der daran mitarbeitet.
Damit man mal die genaue Zahl an Opfern hat, für die jeder Mensch in dieser Wirtschaft persönlich verantwortlich ist.
Für die kommende besinnliche Jahreszeit wäre es genau das Richtige, auch für Christen.

Am 08. September 2020 um 09:24 von SchleswigHolsteiner

>>Wieviel Menschen sterben am Rauchen und v.a. am Passivrauchen?<<

ca 100.000 pro Jahr in D
-----------------------------------------------------
Rechnet man noch die Toten durch Alkohol dazu-dann sterben alleine in Deutschland 400.000 im Jahr an Alkohol und Tabak.
Komisch-das man da keine Milliarden in die Hand nimmt, um das abzustellen.

Am 08. September 2020 um 09:08 von Wikinger71

>>Und da denken wir allen ernstes drüber nach FRACKING-Gas aus den USA einzuführen welches auch noch mit Tankern (die verbrennen SCHWERÖL!!!! dreckiger gehts nicht mehr!!!) übern großen Teich geschippert wird??<<

Ja, deswegen muss Nordstream 2 verhindert werden. Das umweltfreundlich transportierte Pipelinegas soll durch Frakinggas ersetz werden

Berechnungsmethode

Da würde ich gerne mal die Berechnung sehen, und vor allem die Bewertung nach der ein Tod der Luftverschmutzung zugeordnet wird.

Für Deutschland ist es a priori unplausibel. Die Luftverschmutzung ist bei uns dank Maßnahmen der 70er und 80er sowie der Wiedervereinigung dramatisch gesunken, wir hatten seit 30 Jahren keinen Smogalarm mehr. Welche Verschmutzung also?

Und dass vom Klimawandel jemand stirbt ist insgesamt unplausibel. Es stirbt doch niemand davon dass es ein paar Grad wärmer wird. Dann müssten die Südeuropäer ja sterben wie die Fliegen.

Zusammenhang

Es gab (und gibt) in Europa zwei Hot-Spots der Luftverschmutzung: Norditalien und Madrid. Und wo gab es die meisten Corona-Toten? Eben dort.

Merke: Unterlassener Umweltschutz tötet.

@Nordbraut

Da ich früher berufsbedingt viel mit Messtechnik und Analytik im Umweltbereich befasst habe bin ich kaum "niemand" der Ihnen einfällt, der sich dafür interessiert. Wenn also irgendwo in Europa noch Luftwerte vorherrschen wie Ende der 60er im Ruhrgebiet finde ich es durchaus "valide" daraus auf bestimmte Erkrankungen zu schließen.

Wer noch einen Beweis

Wer noch einen Beweis gebraucht hat, wofür die EU "gut" ist...hier ist er.

wenigfahrer 09:17

Volle Zustimmung zu ihrem Kommentar. Die Städte mit Massenmenschhaltung sind das Problem.
Vielleicht sollten wir uns mal entscheiden was wichtiger ist: Ewiges Wachstum oder Nachhaltigkeit. Natürlich hat sich die Umwelt beim Lockdown erholt.

@09:19 von Hanno Kuhrt

>>Einfach mal die 400.000 Totenscheine veröffentlichen, auf denen als Todesursache Luftverschmutzung steht.
Tatsache ist -es gibt keinen einzigen solchen Totenschein.<<

Acht Gottchen. Um das Jahr 1980 sagte ein Maler zu mir, dass man in seinem Beruf nicht alt werde, wegen der vielen Lösungsmittel die man einatme, da gebe es Statistiken, aber leider sei das im Einzelfall nicht nachweisbar. Deswegen wurden Lungenerkrankungen von Malern damals auch nicht als Berufskrankheit anerkannt, was bald darauf auch in den Medien diskutiert wurde. Mittlerweile sind die meisten dieser Substanzen in der EU verboten, und zwar auf Basis besagter Statistiken. Das Ganze nennt sich: Arbeitsschutz. Nach Ihrer Logik hätte man alles beim Stand von 1980 lassen sollen, weil ja man im Einzelfall den Zusammenhang nicht nachweisen kann.

Am 08. September 2020 um 09:03 von reinbolt48

>>äglich sterben in Deutschland durchschnittlich 10 Menschen zusätzlich allein wegen des (unnötigen) Diesel-Feinstaubs, im Wesentlichen in den Großstädten ...
Wenn man bedenkt, dass der Diesel jährlich mit 7 Mrd. subventioniert wird (daher ist er ja billiger), kann man sich über diesen Diesel-Wahnsinn nur an den Kopf fassen.<<

100.000 sterben pro Jahr am Rauchen, mindestens ebensoviele am Alkohol und huntertausende an den Folgen des Übergewichtes.... Warum nicht mit rauchen und Alkohol aufhören sich sinnvoll ernähren ? Ach ne, da wäre man ja selbst in der Verantwortung..... freundlich der Raucher vor der Kneipe, der mit runtergezogener Maske, mich darauf hinweist, die Maske beim Eintreten in die Kneipe aufzusetzen

Am 08. September 2020 um 09:24 von phme

Ja dann verlinken sie doch mal diese Daten!
Die EU-Umweltagentur beruft sich auf Schätzungen von Umweltinstituten-es gibt keinerlei wissenschaftliche Erhebungen zu diesem Thema. Vielleicht sollte die EU-Umweltagentur mal veröffentlichen, warum die Menschen in Europa so alt werden, wie niemals zuvor-denn Tatsache ist wohl-Millionen Europäer leben länger, weil die Luft und Umwelt so sauber ist wie noch nie seit der Industrialisierung.

Was sagt uns das?

1. dass es haufenweise Menschen gibt, die derlei die Umwelt betreffenden Feststellungen lächerlich machen.
2. dass offensichtlich Corona ein guter Teppich ist, unter den man allen anderen Dreck fegen kann.
3. dass die neuerliche und doppelt so große Finanzblase nach Lehmann damit erfolgreich abgefedert werden konnt.
4. dass die Dampfwalze des Kapitals und der Auto-Lobby-Minister der Beliebtheit der CDU/CSU keinen Abbruch tun.

@ Nordbraut

"Ich kann mir die Fragen auch nicht beantworten, warum wir auf der einen Seite so vorsichtig sind und die anderen Toten eben so hinnehmen. Vielleicht, weil sich das Atmen nicht verhindern lässt, Corona aber schon? Vielleicht hat hier jemand einen besseren Ansatz, das wäre schön!"

SARS CoV2 ist vergelichsweise fassbar und managebar. Deshalb ist es einfach, nachvollziehbar und richtig dagegen Maßnahmen zu ergreifen. Zumal mit dem vagen Versprechen, dass die Maßnahmen nur temporär sind.
Umweltschutz muss auf tieferen und zeitlich unbeschränkten Ebenen wirken. Das ist deutlich komplizierter zu verstehen und zu kommunizieren. Allein das Verbot von FCKWs als Treibmittel wirkt sich mit einer Latenz von ca. 25 Jahren aus. Dazu kommen Seiteneffekte und die globale Vernetzung der Ökosysteme, was das ganze erheblich verkompliziert.
Und es gehört downsizing dazu, was vielen nicht schmeckt, da das zunächst unbequem erscheint. Änderungen eines (gefühlt) running systems werden meist abgelehnt.

Die Untersuchungen stützen

Die Untersuchungen stützen sich auf Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 2012. Es sind die jüngsten Daten, die für die Studie vorlagen.
#
#
Warum werden veraltete Daten von der WHO vorgelegt? Wenn diese Daten für alle so wichtig sind, warum hängt man 8 Jahre hinterher?
Unfähigkeit? Lustlos? Oder hat sich die Lage in den letzten Jahren stark verbessert und daher für den Auftraggeber nicht von Interesse?

Am 08. September 2020 um 09:35 von Vakkoras

>>Nur welche Schlüsse ziehen die Menschen daraus. Geeignete Maßnahmen zum Schutz des Klima, Umwelt, Fauna und Flora stehen häufig wirtschaftlichen Interessen entgegen, werden auf der politischen Bühne durchs Dorf getrieben und gegebenenfalls umgangen.<<

Das stimmt nicht ...seit 1950 bis heute haben sich die Umweltbedingungen und Lebensbedingungen in D erheblich verbessert. 1950 war die Umweltverschmutzung in den Städten viel grösser. Ebenso waren die Flüsse erheblich schmutziger. Seit 1989 wurden in den neuen Bundesländern Klärwerke usw gebaut...

400.000 Tote jährlich durch dreckige Luft......

Und das nur innerhalb der EU.
Not tut eine Verkehrswende.Weg von der Straße Richtung Schiene.Aber das wird im Autoland von der Politik nicht angestrebt.Hier hält man am Gütertransport durch zeitlich gestresste LKW-Fahrer fest.

Ebenso der Kohleausstieg.Dörfer im rheinischen Braunkohlerevier wie Lützerath,Kuckum,Bervenrath,Oberwestrich,Unterwestrich und Keyenberg sollen bald geräumt werden für RWE.

Lobbies: wir schaffen das...

Ich glaube diesem Artikel gerne. Es geschieht ja vor unseren Augen.

Erfolgreiche Lobbyarbeit, aber nur moeglich durch Korruption und Geldgier einiger ReGIERungen die da kraeftig mitverdienen, oder einzelne Politiker. Was mich noch mehr anwidert ist, dass Menschen in Laendern, die kaum die Umwelt vergiften (weil sie einfach das Geld dazu nicht haben) daran zugrunde gehen (werden).

Angesichts der zahllosen Corona-Toten sollte ich nicht laut denken, aber Dank Corona wurde Egoismus, Ruecksichtslosigkeit und Gier des menschlichen Abfalls noch transparenter.

@SchleswigHolsteiner

Es sind 2% E(!)missionen. Und nach Deutschland folgen noch dutzende Staaten die weniger emittieren und sich noch behäbiger zurücklegen könnten mit diesem Scheinargument. Nur: in der Summe machen diese "Hinterstehenden" 1/3 der CO2 Gesamtemission aus.

Am 08. September 2020 um 09:38 von social_fariness

>>So an die 7 Millionen, und das rechtfertigt die anderen 400.000 und alle Covid-19 Tote, ja? Ekelhafter Vergleich!<<

Und die Covid 19 Toten rechtfertigen die "Blockade" von Krankenhausbetten und verhindern Krebsvorsorgeuntersuchungen, weil die Menschen Angst haben , zu den Untersuchungen zu gehen ? Operationen werden aufgeschoben und es sterben dadurch Hunderte ? Das ist ekelhaft..

@09:13 von Marmolada

>>Frage: Wieviel Menschen sterben am Rauchen und v.a. am Passivrauchen?<<

Seit ich denken kann (und das sind bald 6 Jahrzehnte) gab es einen erbitterten Kampf um die Folgen des Rauchens. Die wurden von vielen einfach bestritten, valide Studienergebnisse unabhängiger wissenschaftlicher Institute wurden lächerlich gemacht, Politiker, die daraus Konsequenzen ziehen wollten wurden ausgebuht und nur langsam, über viele Jahrzehnte hat sich da etwas bewegt. Rückblickend sogar ganz schön viel. So waren raucherfreie Gaststätten zu meiner Jugendzeit völlig undenkbar.
Und so ähnlich erleben wir es bei Umweltthemen halt auch. Da wird abgestritten, man will das alles nicht wahrhaben, man holt die absurdesten Pseudoargumente auf den Tisch, nur um sich den Konsequenzen solcher wissenschaftlichen Befunde nicht stellen zu müssen. Homo sapiens sapiens in Aktion.

Hano Kuhrt 09:19 | Logik ?

"Einfach mal die 400.000 Totenscheine veröffentlichen, auf denen als Todesursache Luftverschmutzung steht.
Tatsache ist -es gibt keinen einzigen solchen Totenschein.

Was für ein Scheinbeweis.

Es gibt auch keinen Totenschein, der aussagt, dass Menschen am Rauchen sterben, an zuviel Zuckergenuss, zuwenig Bewegung. Dennoch passiert genau das. Die Kausalität ist über die Verknüpfung von Daten herstellbar.

Warum muss jeder kommentieren, selbst wenn ihm wissenschaftliche Methoden und Statistik fremd sind.

"Fakt ist: Noch niemals in der Geschichte Europas wurden die Menschen so alt wie heute!"

Das spricht gegen lethale Faktoren aus der Umwelt ?
Mit der Logik könnte man auch die Präventionsmaßnahmen gegen Verkehrsunfälle und Verkehrstote absagen.
20.000 Tote in den 70ern reduziert auf 3.000 heute hätte dann ja auch keine Begründung.

Oh Mann, wenn man es nicht liest, glaubt man es nicht.

Am 08. September 2020 um 09:43 von Hanno Kuhrt

>>Vielleicht sollte die EU-Umweltagentur mal veröffentlichen, warum die Menschen in Europa so alt werden, <<

Das zunehmende Alter ist genau DIE Begründung, warum man das Rentenniveau nach unten gesetzt hat.

Tote, zweiter Klasse

Es ist komisch, das zig Millionen Menschenleben hingenommen werden, die von Menschen verursachten Katastrophen sterben.. Eben die oben erwähnten Toten... durch den Verkehr sterben ca. 1,3 Millionen jedes Jahr laut WHO.. Unzählige durch Umweltzerstörung, Raubbau U. S. W... Aber, wird der Mensch und sein Leben oder die Gesundheit durch die Natur bedroht, ist es gleich eine Katastrophe und alles mögliche wird sofort ingang gesetzt... So wie in der jetzigen Corona Zeit.. Warum nur? Sind die oben erwähnten Toten weniger wehrt als die von Corona betroffenen??

Industrie und nix weiter....

Sie haben Recht und Ihre aus Geld bestehende Seele wird Frieden finden sobald Sie unter den 500.000 im naechsten Jahr sind. Alles Gute bis dahin, Herr Propaganda!

Am 08. September 2020 um 09:37 von Hanno Kuhrt

>>Rechnet man noch die Toten durch Alkohol dazu-dann sterben alleine in Deutschland 400.000 im Jahr an Alkohol und Tabak.
Komisch-das man da keine Milliarden in die Hand nimmt, um das abzustellen.<<

Man muss das nur verbieten...das kostet nichts...dafür gibs doch eine Verbotspartei.
Ach ne...kiffen soll ja legalisiert werden... da nimmt man die paar Rauchertoten doch gerne in kauf...

Lockdown

deswegen gibt es aber keinen Lockdown, im Gegenteil, das wird teilweise sogar subventioniert, z.B. die Landwirtschaft als Hauptverantwortlicher resistenter Bakterien, der Flugverkehr und Kreuzfahrtschiffe, die sich nur zum Vergnügen derer, die es sich leisten können, mit unversteuertem Kraftstoff fortbewegen, ...

08:21 von sonnenbogen - Etwas mehr Rücksichtnahme.

08:21 von sonnenbogen:
"Gut, gehen wir mal von 400000 Toten durch Luftverschmutzung aus... Also, wir reduzieren dies auf null, [...]"

Ihr Denkfehler steckt bereits in der ersten Zeile.

Es geht gar nicht darum, irgendeine fiktive "Null" zu erreichen, die sich nicht erreichen lässt. Aber es wäre vielen Menschen (und der Natur!) geholfen, wenn die Luftverschmutzung weniger werden würde. Die Möglichkeiten gibt es. Sie werden nur zu wenig genutzt, weil den Verantwortlichen die Gewinne oder die eigene Bequemlichkeit wichtiger erscheinen.

Gehen Sie mal in sich: Wo machen Sie Dreck, der sich problemlos vermeiden ließe?

RE : Deeskalator !

Tja, da wird halt wieder eine Autoprämie beschlossen, um die inzwischen überholte "Schlüssel- Industrie" weiter am Leben zu erhalten.
Frau Merkel sollte statt dessen diesen Betrügern deutlich die Meinung geigen und sie zu mehr Kreativität und Innovationen auffordern. Es sollte für diese Herren und all die Investoren und Anleger klar sein, dass jetzt erst einmal investiert werden muss, bevor wieder viel Geld verdient werden kann. Denn die großen Konzerne haben viele Jahre viel verdient und nichts gelernt außer zu betrügen und lügen.
Hoffentlich erkennt auch Frau Merkel den Ernst der Lage, sowie auch andere Minister, die immer nur vom großen Wachstum reden. Es muss endlich umgesteuert werden, nicht weitere Globalisierung und Liberalisierung, sondern mehr auf heimische und regionale Märkte schauen und diese für mehr Umwelt- und Tierschutz fördern.
Und endlich eine deutlich bessere und verträglichere Verkehrspolitik !!

@Nettie um 08:50

Sie kommentieren u. a.
„Dabei ist die Umweltbelastung ja während des Lockdowns zurückgegangen. Den einige Wirtschaftsvertreter jetzt als Argument nutzen, dass man sich, da man jetzt „aufholen“ müsse, solche Extravaganzen wie Klimaschutz nicht leisten könne.“
Welche Wirtschaftsvertreter hier in D sprechen im Zusammenhang mit Klimaschutz von „Extravaganzen“? Dass Klimaschutz kostet, ist wohl nachvollziehbar, aber von dem abwertenden „Extravaganzen“ habe ich noch keinen sprechen hören.
Selbstverständlich wird in Klimaschutz mehr und mehr investiert werden müssen, aber das Geld dafür muss auch erst mal verdient werden.
Von frischer Luft alleine lebt halt der Mensch auch nicht, v. a. in unseren großen Wirtschaftsräumen.
Prinzipiell meine ich, dass die EU einen richtigen Weg eingeschlagen hat, aber die Kontroversen, wie schnell dieser Weg gegangen werden kann, bleiben bestehen.
„Der Weg ist das Ziel“.

Klingt wie ein beginnendes Verbotsprogramm

Nun ja, das meiste wurde schon hinterfragt, ich möchte mich anschließen:

1) Definition "Luftverschmutzungsinduzierter Sterbefall".

2) Abgrenzung zwischen "schlechte Luft" und "Massenmenschenhaltung" im allgemeinen.

3) Ableitung von Konsequenzen nur mit bewiesener Kausalität, Wirksamkeit und Verhältnismäßigkeit.

4) Bezug zum Problem "Überbevölkerung": Solange wir die nicht angehen (Global), können wir tun, was wir wollen, alles verbieten und zerstören, wir werden in die Katastrophe laufen. Hier menschenwürdige und gütige Lösungen zu erarbeiten korreliert mit der Forderung nach der Wandlung von Wachstum zu Nachhaltigkeit.
Solange die Politik den Bevölkerungsrückgang nicht als Erfolg, sondern als Bedrohung sieht, bleibt das Problem bestehen: Mehr Menschen wollen mehr Gegenstände und brauchen mehr Industrie mit mehr Abgas.
Bisherige Antwort: Mehr Menschen, die weniger dürfen.
Vielleicht mal über die "Demographische Rendite" nachdenken und das Problem im Bett lösen...

09:30 von SchleswigHolsteiner re 08:29 von Witzlos18

>>An welcher Stelle steht Deutschland, mit wieviel Prozent?<<
Das spielt keine Rolle...wir müssen "Leuchturm" sein, wie bei den 2% CO2 Imissionen, die D jedes Jahr abgibt .<<

Sie schreiben das so süffisant als wollten Sie sagen: An der Autobahnausfahrt werfe ich meinen Müll aus dem Fenster, das is ja nur ein Bruchteil des Mülls der da schon rumliegt.

Am 08. September 2020 um 09:47 von Bernd Kevesligeti

>>Not tut eine Verkehrswende.Weg von der Straße Richtung Schiene.Aber das wird im Autoland von der Politik nicht angestrebt.Hier hält man am Gütertransport durch zeitlich gestresste LKW-Fahrer fest.<<

Das jetzt montierte Schienennetz ist ausgereizt. Sie bekommen durch technische Tricks evt noch mal eine Steigerung von 15% an Zugbewegungen hin. Mehr auf die Schiene geht nur, wenn erheblich mehr Gleise verlegt werden.... und wer will das ?

Green Deal, Rad und Bus statt Söders Geld für veraltete Stinker!

Söders Prämien für immer noch stinkende Autos verlängern aussterbende Technik und verkürzen das Leben vieler Menschen. Ach blieben doch Green Deal und eine echte Klimakanzlerin ...

Und da ist sie wieder die Panikmache

Einmal eine Pandemie, dann kommt wieder die Umweltverschmutzung und ab und zu das böse Russland.

Können wir auch mal berichten was wir, die Menschen, die Politik in D und EU und der Welt erreicht haben.

Ich meine nicht Lockdowns, Steuererhöhungen und Verbote sondern der Blick nach vorne.

Positives, Inovatives!!!

Ich möchte mein Leben in Liebe und Freiheit verbringen und nicht in Lockdowns²

@09:43 von Hanno Kuhrt

>>Ja dann verlinken sie doch mal diese Daten!
Die EU-Umweltagentur beruft sich auf Schätzungen von Umweltinstituten-es gibt keinerlei wissenschaftliche Erhebungen zu diesem Thema.<<

Falsch. Es gibt eine große wissenschaftliche Disziplin, die dieses Thema seit Jahrzehntenerforscht: Toxikologie und Umwelttoxikologie. Da gibt es abertausende von wissenschaftlichen Artikeln, die nichts anderes zum Thema haben, als die Wirkung von Substanzen auf Organismen einschließlich der dazu gehörigen Schwellenwerte. DARAUF beruft sich die EU-Umweltagentur. Diese Datenwelt kann man nicht mal einfach so mit einem Link erschließen. Und wenn Sie glauben, die Daten stecken in Pressemitteilungen, dann liegen sie falsch.

Zitat

"Auffällig sei zudem der deutliche Unterschied zwischen den Ländern in Ost- und Westeuropa"

Wundert mich nicht. So tauchen z. B. die ganzen alten Stadtbusse, die hier bei uns wegen Einführung der Umweltzonen ausgemustert werden regelmäßig in Osteuropa wieder auf. Man muss nur mal in manchen Städten, v.a. in Rumänien und Bulgarien, die Augen offen halten und wird viele "alte Bekannte" sehen. Dürfte bei den PKWs aber nicht anders sein.

Shutdown nach Todeszahlen.

Oje, sollten wir nicht das Stadtleben dann stilllegen? Bei solchen Zahlen ist es doch total unvernünftig, weiter so zu leben, wie wir es gemacht haben! Sonst rafft man doch die Risikogruppen dahin. Die arbeitende und produzierende Mehrheit soll sich nicht so haben und ihre Jobs sowie den „dekadenten Lifestyle“ aufgeben. Ein „Weiter so!“ darf es bei diesen erschreckenden Statistiken nicht geben. Shutdown sofort! Ausgangsbeschränkungen für alle!

Am 08. September 2020 um 09:52 von MRomTRom

>>Es gibt auch keinen Totenschein, der aussagt, dass Menschen am Rauchen sterben,<<

Auf dem Totenschein stand "Lungenkrebs"...bei den beiden Mitmenschen, die ich kenne und die daran gestorben sind

@andererseits - Reden statt Handeln.

08:29 von andererseits:
"400.000 Tote allein durch dreckige Luft - und da gibt es bei uns immer noch Menschen und sogar eine Rechtsaußen-Partei, die leugnen oder nicht begreifen, dass Umweltschutz unter anderem auch Menschenschutz und Klimapolitik auch Gesundheitspolitik ist."

Vergessen Sie nicht die Parteien, die zwar gern vom Umweltschutz reden, aber dann doch lieber der Wirtschaft den Vorrang geben. Deren Taten sind schlimmer als die Phrasen von Rechtsaußen.

Rückgang der Opfer durch Luftverschmutzung um 60% ...

seit 1990 ist die Zahl der vorzeitig durch Luftverschmutzung oder anderen Umwelteinflüssen Verstorbenen um 60%, von 1 Mio. auf 400 Tsd. in 2020 zurückgegangen...
Dies wäre auch ein Ansatz für eine positive Berichterstattung gewesen, welche aber wohl nicht im Einklang mit dem Meinungsbildungsauftrag der Medien steht.
Man könnte auch sagen, trotz sinkender Zahlen werden aus ideologischen Gründen dilletantisch ganze Wirtschaftszweige gegen die Wand gefahren.

Am 08. September 2020 um 10:00 von Sebastian15

>>Wundert mich nicht. So tauchen z. B. die ganzen alten Stadtbusse, die hier bei uns wegen Einführung der Umweltzonen ausgemustert werden regelmäßig in Osteuropa wieder auf. Man muss nur mal in manchen Städten, v.a. in Rumänien und Bulgarien, die Augen offen halten und wird viele "alte Bekannte" sehen. Dürfte bei den PKWs aber nicht anders sein.<<

Und dennoch sind unsere ausrangierten alte Fahrzeuge 100mal besser, als das, was da vorher rumfuhr und qualmte

Leider nicht korrekt wiedergegeben

Die aussage des Artikels ist dass 400.000 Tote Jährlich durch Luftverschmutzung verzeichnet werden.

In dem 170 Seitigen Bericht wird auf Einflüsses dieses Umwelteinflusses auf die Lebenserwartung dargestellt und kommt zu einer "Lebensverkürzung"
Genauso wie kein Sport und ungesunde Ernährung.

Feuer hält warm

08:58 von HäuptlingOrm
Die guten Aborigines hätten sich mit Sicherheit nicht gegen das Feuer entschieden (was ich bezweifle) wenn sie an einem nassen Herbsttag auf der Kölner Domplatte gesessen hätten.

8:28 Gerhard Apfelbach

"das würde doch einen weltweiten Lockdown rechtfertigen....."

und da sind die Krebstoten die durch umweltschädliche Einwirkungen (Pestizide, Medikamente, Nitrate und andere in die Umwelt gelangte Gifte), wahrschenlich noch gar nicht mitgerechnet.

09:02 von B7

>>Tja, dann ist ja COVID-19 weniger gefährlich als die Luftverschmutzung.<<

Das haben Sie sehr gut erkannt.
Leider ist durch die Corona-Pandemie der Klimaschutz in den Hintergrund gerückt.

Feinstaub

Die Direkteinspritzung beim Diesel gibt es nicht nur als Common-Rail-System, sondern auch mit konventioneller Einspritzpumpe und sogenannter „Pumpe-Düse-Technik“.
Ad Blue wird zur Minderung der Stixoxide benötigt, nicht zur Minderung des Feinstaubes oder Rußes.
Die von Ihnen genannte „Mogel-Software“ hat die Emission von Stickoxiden negativ beeinflusst. Die Wirkung des Partikelfilters war nicht betroffen.
Ganz im Gegenteil zur den Dieselfahrzeugen emittieren die direkteinspritzenden Benziner ohne Partikelfilter Mengen an Feinstaub.
Im Moment ist der Dieselmotor unter den Verbrennungsmotoren die effizienteste und mit aktueller Abgasreinigung relativ sauberste Antriebstechnik.

400000

Todesfälle pro Jahr in EU.
Reisserische Überschrift!
Wie wäre es mit " 600000 Tote weniger als 1990 in EU" gewesen?
Es wirduns wieder suggeriert, dass wir gaaaanz schlimme Umweltsä.. sind.
Wie siehts in DE aus?
Wie ist dass Verhältnis 1990 zu 2020 zur Bevölkerungszahl?
Diese Studie macht nur eins, die Grün/ Linke und FfF in den Focus rücken.

@spax-plywood - Luftverschmutzung & CO2

08:55 von spax-plywood:
"CO2 aus Feuern ist keine 'Luftverschmutzung' aber ein Klimagas."

Das ist zwar richtig, nur dürfte das CO2 beim Thema Luftverschutzung überhaupt keine Rolle spielen. Gerade bei offenen Feuern ohne Filteranlagen dürfte die Luftverschmutzung erheblich sein.

Am 08. September 2020 um

Am 08. September 2020 um 09:10 von Köbes4711

Sie haben es immer noch nicht verstanden , oder ?
In Südfrankreich werden die Klinikbetten schon wieder knapp, in Spanien steigen die Raten wieder erheblich an - kommt Ihnen nicht bekannt vor ?
Über kurz oder lang werden bei uns die Infektionszahlen auch stärker steigen, und da kann jeder nur hoffen das es nicht " so schlimm " wird, das unser Gesundheitssystem und die ach so " bösen und unfähigen Politiker " - wie bisher - gut funktionieren.
Wenn nicht sind Menschen wie Sie die, die am lautesten schreien.

Grundproblem nicht erkannt

Wieder einmal wird das Grundproblem nicht erkannt, nämlich die Überbevölkerung. Bleiben wir einmal bei Deutschland: Hätten wir eine halbe Million Einwohner statt 80 Millionen könnte jeder SUV fahren und rund um den Globus fliegen, ohne dass die Umwelt merklich leiden würde. Aber wir holen ja immer noch mehr Menschen ins Land, die natürlich an unserem Wohlstand baldmöglichst teilnehmen wollen.

Forschung oder Kristallkugel lesen?

Die sog. 'Klimaforschung' ist nichts weiter als Kaffeesatz lesen, das kann einem jeder Professor bestätigen.

@Nordbraut, 09.26h

Das sehe ich auch so.
Wenn es um handfeste Krisen geht, hat die Umweltpanik-Partei wenig bis nichts vorzuweisen.
Da setzt man halt mal wieder auf das Panik-Pferd.

Marmolada

Sehr gut, daß ein Forist das Rauchen in die Debatte bringt! Danke! Wenn "die Politik" tatsächlich lebensverlängernd wirken wollte, müßte ein totales Tabakverbot gesetzlich eingeführt werden. Man rechnet aber mit den Tabaksteuern, die in schöner Regelmäßigkeit den Finanzminister erfreuen - das ist offenbar wichtiger. Der frühzeitige Rauchertod wird hingenommen, obwohl er zahlenmäßig die Coronatoten weit übertrifft - ganz abgesehen von Frühverrentungen und oft jahrelanger Leidenszeit und den Kosten für den Sozialstaat.

Re : Klausewitz !

Dieser Kommentar könnte doch echt von einem AFD`ler stammen ???? !!!!
Sicher ist, dass in China die Schornsteine noch deutlich mehr rauchen als in Europa, auch die ganzen Waldrodungen mit den vielen Feuern tragen mit dazu bei, aber auch die sehr vielen Autos mit den dreckigen Dieseln unter der Haube, ja selbst ein Benziner ist nicht wirklich sauber. Dazu kommen die immer schwerer werdenden Autos mit noch mehr PS, das Rasen in D, statt einer Drosselung auf 130 oder gar 120, das oft zu viele unnötige Fahren, und noch so einiges mehr. Auch in der europäischen Landwirtschaft werden immer noch erhebliche Fahler begangen, die zum Schaden von Mensch, Tier und Natur sind.
Aber solche Dinge sehen viele in der AFD nicht, und sie haben Null Vorschläge und Ideen außer die Reichsflagge zu schwingen !!

ich habe in den 1990er Jahren

in unseren östlichen Bundesländern gearbeitet, musste manchmal so um 6 Uhr morgens draussen an der Luft sein. Das habe ich immer zu vermeiden versucht, weil da die Braunkohle-Kraftwerke angefahren wurden und sich ein Drecknebel über die Städte gelegt hat, dass man nicht weiter als 20 Meter gesehen hat.

Das war dreckige Luft.

Vor zwei Jahren war ich im Dezember in Mailand zum arbeiten. Da durfte man nur bis 10.00 Uhr in die Stadt reinfahren, wegen dem Smog. Auch das war eine Erfahrung mit dreckiger Luft, die ich nie zuvor in Deutschland gemacht habe. 15 Monate später gabs ja dann auch die Quittung als Hotspot mit Corona, schlecht gepflegte Lungen der Bewohner als eine Todesursache von mehreren, zumindest nach meiner bescheidenen Meinung.

Gerade in Deutschland sind wir mit den Umweltstandards in den letzten 50 Jahren sehr weit gekommen. Natürlich gibt es immer was nachzujustieren. Aber muss man nicht ganze Industriezweige ins Verderben stürzen deswegen.

Milchmädchenrechnung

Dann können wir ja alles so lassen .Was halten sie denn davon wenn wir die Wissenschaftlichen Erkenntnisse dahin gehend nutzen ,die Natur und damit uns selbst nicht mehr zu zerstören . Keine Dörfer mehr wegbaggern wie es gerade geschieht am Hambacher Forst ,obwohl die Kohle Kommission das für überflüssig hält ,und trotzdem die CDU FDP Regierung das hier in NRW ,RWE erlaubt .Das ist doch ein schlag ins Gesicht der Bürger ,Oder trotz der vielen Proteste Von FFF die Abstandsregeln für WKA sogar noch erweitert wurden . Das ist doch ein Schlag ins Gesicht wieder jeglicher Vernunft . Da läuft man doch gegen eine Gummiwand . 40000 Arbeitsplätze sind in der WKA Industrie verloren gegangen . Keiner dieser Arbeitslosen versteht das . Warum arbeiten wir nicht für die Erhaltung ,anstatt für die immer weitere Zerstörung von Natur . Wir haben nur diesen Planeten, den schönsten im bekannten Universum . Wir müssen mit der Natur arbeiten ,im Einklang .Tausend Feuer im Brasilien 800 in Kali

Wenn es wirklich so krass ist,

warum wird dann so wenig gemacht?

Für eventuelle Kontrollen in Deutschland haben Kommunen, Kreise, Länder und Bund viel Personal eingespart, sodass kaum noch gezielte tatsächliche Kontrollen stattfinden.

Aber große Wirtschaftsunternehmen werden auch bei bekannt werden von Sünden mit Samthandschuhen angefasst, man siehe nur VW und ihre Tochterunternehmen.

Der Lockdown hat gezeigt, dass die meisten Stickoxide und CO2 Werte gar nicht durch den Straßenverkehr verursacht wurden. Zwar wurden an Krassen Stellen zwar geringer Werte gemessen, doch bei weitem nicht so gering wie man vermutet hätte.

Einige Meßstellen hatten so gar höhere Werte beim Lockdown.

Statistiken helfen nur dann, wenn man auch entsprechende Vergleichswerte hat.

Ohne Vergleichswerte hat man lediglich nur Zahlen!

Vergleichsweise kann man zum Beispiel bekommen, wenn eine Meßstelle an einem Punkt ansetzt, wo man geringe Werte vermutet!

@asimo, 09:45

Vielen Dank! Das ist sehr plausibel und gut geschrieben!
Ich denke, man kann schon zu dem Schluss kommen, dass die Bundesregierung und auch die EU für Umweltschutz ebenfalls einige Mittel freistellen, um langfristig auch diese Umwelttoten zu reduzieren. Und ja durchaus auch mit einigem Erfolg. Die Coronamaßnahmen kamen eben nur sehr plötzlich und haben unmittelbare wirtschaftliche Kosten mit sich gebracht. Wäre das ganze ein eher schleichender Prozess gewesen, hätten wir vermutlich mit ähnlich wenig Widerstand zu kämpfen wie beim Umweltschutz.
Insgesamt scheint mir der Bericht der Umweltagentur, zumindest wie er hier dargestellt wird, doch aber so oberflächlich zu sein, dass er wenig sinnvoll ist. Ein User hatte hier die Frage aufgeworfen, was "vorzeitiges versterbem" bedeutet. Das täte mich auch interessieren, ob wir hier eher über Jahre oder Minuten sprechen. Nichtsdestotrotz ist eine weitere Reduzierung der Emissionen natürlich sinnvoll und kann hiermit nochmals begründet werden.

Quark

https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/darum-sind-vorzeitige-todesfael...
Statistik halt, nur schade dass die Medien sowas einfach unkritisch durchwinken. Populismus aus der Wissenschaft.

09:37 von Hanno Kuhrt

>>Rechnet man noch die Toten durch Alkohol dazu-dann sterben alleine in Deutschland 400.000 im Jahr an Alkohol und Tabak.
Komisch-das man da keine Milliarden in die Hand nimmt, um das abzustellen.<<

Das ist leicht zu erklären.
Sie haben doch sicherlich mitbekommen wie etliche Unvernünftige über die (dringend notwendigen) Einschränkungen, durch die Corona-Pandemie, jammern und aufbegehren.

Was glauben Sie was los wäre wenn man Alkohol und Tabak verbieten würde.

Wo möchte man hin und wie geht man mit den Folgen um ?

"Die EU-Umweltagentur betonte, dass Todesfälle durch diese Krankheiten mittels der Beseitigung von "Umweltrisiken" verhindert werden könnten."
Wer alle Faktoren, die zu einem vermutlich erhöhten Risiko eines wahrscheinlichen Ablebens führen könnten "verhindern" möchte, kommt angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung zwangsläufig zum Thema Geburtenkontrolle - ansonsten wird’s wortwörtlich sehr eng auf unserem Planeten.

@ SchlewigHolsteiner, Bernd Kevesligeti

"LKW-Schiene"
...
"Das jetzt montierte Schienennetz ist ausgereizt. Sie bekommen durch technische Tricks evt noch mal eine Steigerung von 15% an Zugbewegungen hin. Mehr auf die Schiene geht nur, wenn erheblich mehr Gleise verlegt werden.... und wer will das ?"

Die Alternative ist eine Reduzierung der transportierten Tonnage. Einfach weniger von A nach B karren, dann reicht das Schienennetz auch. Bei meiner Firma z.B. achte ich auf lokale Lieferketten. Klappt ganz gut.

@diggi_67 - Blicken Sie nach vorn und nicht zurück!

10:02 von diggi_67:
"Man könnte auch sagen, trotz sinkender Zahlen werden aus ideologischen Gründen dilletantisch ganze Wirtschaftszweige gegen die Wand gefahren."

Keine Sorge! Unsere Schwerindustrie wurde in den letzten Jahrzehnten größtenteils nach China ausgelagert. Unser Dreck entsteht jetzt woanders.

Davon abgesehen muss man sich mit den (lokalen) Verbesserung der letzten Jahre ja nicht zufrieden zu geben. Autofreie Innenstädte würden beispielsweise nicht nur die Luft verbessern, sondern eine ganz andere Lebensqualität schaffen.

@1A Polglott..

"Shutdown sofort! Ausgangsbeschränkungen für alle"..

Wird nicht gehen, schließlich gibt es Menschen, ohne diese Gesellschaft nicht funktioniert..

und die müssen mobil sein und bleiben..

08:26 von Klausewitz

"unbewiesene Propaganda"

Klassische Strategie aus der Rechtsaußenblase.

Neben Opferrolle oder Whataboutisms gehört bekanntlich das pauschale Abstreiten empirisch /wissenschaftlicher Erkenntnisse stets zum Repertoire.

Meist wie hier platt dahergesagt ohne noch nicht mal den Ansatz eines stichhaltigen Gegenarguments anzubringen.

Hinzu kommen meist noch aus dem Zusammenhang gerissene persönliche Verunglimpfungen (immer gern genommen z. B. "Grüne", "Greta" o. "Drosten" (bei Corona) ... grad so wie es dem Rechtsaußenschwadroneur aus der bequemen Position hinter der vergilbten Tastatur hervorsprudelt.

Wundert sich noch jemand, wieso dieses Spektrum kein Diskurs- geschweige den politischer Partner für die Lösung wichtiger Gegenwartsaufgaben sein kann?!

Alles Todesursachen müssen auf den Tisch. Auto: täglich 6-8.

@08:47 von HäuptlingOrm
Das würde schnell die Verlogenheit der Corona-Debatte aufdecken.
Und es gibt sie längst bei uns, die "Triange", die Entscheidung, welche fremdverursachten Toten einfach in Kauf genommen werden.
Das wird als Preis für unsere Wirtschaftsordnung angesehen. Verkehr, Umweltverschmutzung sind dann plötzlich akzeptabel.
Und was die direkte Beteiligung am Morden betrifft, sind Waffenexporte etc. aus wirtschaftlichen und vermutlich geostrategischen Überlegungen ebenfalls hinzunehmen.

Am 08. September 2020 um 09:58 von Tremiro

>>An welcher Stelle steht Deutschland, mit wieviel Prozent?<<
Das spielt keine Rolle...wir müssen "Leuchturm" sein, wie bei den 2% CO2 Imissionen, die D jedes Jahr abgibt .<<

Sie schreiben das so süffisant als wollten Sie sagen: An der Autobahnausfahrt werfe ich meinen Müll aus dem Fenster, das is ja nur ein Bruchteil des Mülls der da schon rumliegt.
-------------------------------------------------------
Wir geben Milliarden an Steuergeldern aus, ohne das sich der Zustand - in diesem Fall die CO2 Bilanz- weltweit bessert. Das ist Geld, welches für sozial Schwächere in der Gesellschaft dann nicht mehr zur Verfügung steht.

@wenigfahrer um 09:17

„Das Problem ist also die Stadt mit immer mehr Menschen und immer mehr Verdichtung.
So allgemein wie das dargestellt wird, ist es nicht, liegt am Modell wie jeder leben und wohnen will, nicht das Auto oder sonst was ist das Problem, sondern immer die Menge auf einer Stelle.“
Ja, stimme Ihnen zu. Und man hört ja fast täglich, dass mehr (bezahlbarer) Wohnraum v. a. in den Ballungsräumen (weil dort auch die Arbeitsplätze vornehmlich sind) geschaffen werden soll - also werden dann noch mehr Menschen im großstädtischen Raum leben...
Vielleicht hilft ja das deutliche Ausweiten der Home Office Arbeitsplätze weiter (da eben wo es der Arbeitsplatz ermöglicht), denn dann kann man auch im ländlichen Raum leben und arbeiten und nur noch gelegentlich ins Büro fahren - aber die Ausweitung dieser Home Office Plätze bedeutet zusätzlichen Energiebedarf und -verbrauch - das muss auch erst mal erzeugt werden. Das dauert halt seine Zeit...

Re : Nettie !

Ja, durch die Pandemie haben viele Menschen einiges an Geld verloren, so manche Existenz ist gefährdet, auch mancher Reiche hat Federn lassen müssen. Nur sehr wenige haben durch die Pandemie dazu gewonnen, ja und etliche Betrüger, die weder Skrupel noch Scham kennen.
Diese Pandemie als Chance für Veränderungen zu sehen, fällt leider Vielen sehr schwer, waren sie doch an die steigenden Zahlen auf dem Konto so lange gewöhnt, dass ein Umdenken nur sehr schwer zu erreichen ist. Das haben auch so Politiker wie Altmaier noch lange nicht kapiert, dazu fehlt es im Oberstübchen, und leider ist das Gejammer der Wirtschaft und der Lobby extrem, ja wieder ins alte Fahrwasser zu steuern. Deshalb haben es neue Energien und Technologien so schwer, in Europa an Boden zu gewinnen und sich zu etablieren. Diese dauernde Gewinn- Maximierung hat sich zu sehr in die Gehirnwindungen gefressen, da ist für Neues nur schwer Platz !!

Am 08. September 2020 um

Am 08. September 2020 um 09:19 von Hanno Kuhrt
Aha Daten der EU Umweltagentur

Vermutlich stirbt an
" Umweltverschmutzung " tatsächlich niemand.
A b e r an den Krankheiten, die durch die Umweltverschmutzung entstehen. Und das sind eine ganze Menge.

//Immer mehr Menschen plagen sich mit Asthma und Allergien, chronischen Kopfschmerzen bis hin zur Migräne, ständiger Müdigkeit, Schlafstörungen und depressiven Verstimmungen. So leiden auch bereits Kinder und Jugendliche zunehmend an irreparablen Hörschäden. Vor allem Städter sind den Umweltverschmutzungen und deren Folgen ausgesetzt.//

Quelle :
https://www.gesundheit.de/medizin/gesundheit-und-umwelt

Noch eine Anmerkung : es gibt viele weitere Krankheiten, die mit Umweltverschmutzung in Zusammenhang gebracht werden.

um 09:26 von 91541matthias

Zitat:"- unnötige Fahrten unterlassen"

Und wer entscheidet, was "Unnötig" ist? Der oberste Sowjet?

Ja, das ist polemisch zugespitzt. aber es zeigt die Problematik: "Das braucht keiner..." ist eine Argumentation, die immer ein "Absolutes Rechthaben" oder eine "Objektiv richtige Lebensgestaltung" voraussetzt.

Und da gibt es eine Unvereinbarkeit mit einer freiheitlichen Gesellschaft, die die Gleichwertigkeit vielfältiger Lebensentwürfe als erstrebenswerte Grundhaltung ansieht.

Eine diktatorische Verbotslösung (Das unterstelle ich Ihnen nicht!) wäre einfach: Planwirtschaft, und drakonische Strafen (Strafe = Gewaltandrohung). Wollen wir das? Ist das eine gütige Lösung?
Ich denke, es ist keine.
Eine Abkehr vom Wachstumsgedanken hin zum Versorgungsgedanken und zur Nachhaltigkeit Hat aus meiner Sicht mehr Sinn. Also: Statt Bürgerrechte einzuschränken, Industrierechte hinterfragen: Beispielsweise im Sinne einer Pflicht zu Produktlanglebigkeit.
Schwierig bleibt es aber.

von Schleswig-Holsteiner 9:58

Das jetzt montierte Schienennetz ist tatsächlich ausgereizt.Tatsächlich ist das Schienennetz nach der Bahnreform weiter erheblich geschrumpft.Von 1994 bis 2018 wurde es um 17 Prozent gekappt,von 40.300 auf 33.440 Kilometer.Die Zahl der Bahnhöfe sank um 16 Prozent,die Zahl der Privatgleisanschlüsse um 82 Prozent.
Aber soll im Gütertransport in der Zukunft weiter auf meist unterbezahlte,unter Zeitdruck stehende(Unfallgefahr) LKW-Fahrer gesetzt werden ?

09:59 von RuKl

Können wir auch mal berichten was wir, die Menschen, die Politik in D und EU und der Welt erreicht haben.
Ich meine nicht Lockdowns, Steuererhöhungen und Verbote sondern der Blick nach vorne.
Positives, Inovatives!!!<<

Zu Ihrem ersten Satz. Das mache ich gerne.
Dank der in Deutschland von verantwortungsvollen Politikern veranlassten Maßnahmen, hat Deutschhland die Corona-Pandemie im Vergleich zu allen ähnlich großen Staaten bisher hervorragend gemeistert.

Am 08. September 2020 um 10:06 von chris 189

>>in unseren östlichen Bundesländern gearbeitet<<
Das kann ich bestätigen, Halle-Erfurt Gera... da war ich oft unterwegs.

>>Vor zwei Jahren war ich im Dezember in Mailand zum arbeiten. Da durfte man nur bis 10.00 Uhr in die Stadt reinfahren, wegen dem Smog. <<

Kenn ich .. ich frage mich aber wie das möglich ist ? Die Feinstaubfiltergesetze in der EU sind eigentlich für alle Länder gleich. Gerne mahnt die EU z.B. Hamburg an, um dort auf den zu hohen Feinstaubgehalt hinzuweisen. Von Italien habe ich da noch nie etwas gehört. Oder von Marseilles... oder wird in der EU mit unterschiedlichen Massstäben gemessen ?

@10:06 von chris 189

>>Gerade in Deutschland sind wir mit den Umweltstandards in den letzten 50 Jahren sehr weit gekommen. Natürlich gibt es immer was nachzujustieren. Aber muss man nicht ganze Industriezweige ins Verderben stürzen deswegen.<<

Den letzten Satz höre ich seit gut 40 Jahren immer dann, wenn wieder neue wissenschaftliche Erkenntnisse auf die Notwendigkeit des Nachjustierens hinweisen. Und manchmal fand die Politik sogar die Kraft zu sehr einschneidenden Maßnahmen. Trotzdem ist der Tod ganzer Industriezweige wegen Innovationen in der Umwelttechnologie bislang ausgeblieben. Wenn Industriezweige starben, dann deswegen, weil sie von der innovativen Konkurrenz an die Wand gespielt wurden.

Die nächste Panikwelle. "Luft

Die nächste Panikwelle. "Luft - die tödliche Gefahr".

447.706.209

Nein, an Umweltverschmutzung sterben nicht etwa 400.000 Menschen in der EU vorzeitig, sondern 1000 mal mehr, genauer etwa 447.706.209 Menschen. Umweltverschmutzung ist für jeden ein Gift, die meisten werden hierdurch Sekunden oder Minuten weniger Lebenszeit haben, sehr wenige auch Jahre.
Allerdings stellt sich auch die Frage, wie viel längeres Leben wir durch mehr Umweltschutz tatsächlich gewinnen. Mehr Umweltschutz kostet mehr Geld, das dann beispielsweise bei Ausbildung und medizinische Versorgung fehlen könnte. Alles ist in einer Balance und in so einer Situation die nackte Zahl 400.000 in den Raum zu stellen ist reiner Populismus.

@Schleswig-Holsteiner, 09.58h

Den weiteren und zügigen Schienenausbau wollen überwiegende diejenigen nicht, die den Autoverkehr auf die Schiene bringen wollen.
Das gilt analog für Stromtrassen.

Die Realität

Ich bin öfters in Ungarn, paar km außerhalb von Budapest, auf dem Land, noch nicht tiefste Pampa. Da stinkt es in den ersten Herbsttagen immer ohne Ende weil alles verheizt wird was im Sommer so angefallen ist und brennt. Dagegen ist Stuttgart ein Luftkurort.
Wer also Luftqualität und pkws hier in den Zusammenhang setzt, liegt total falsch

Aha

die Luftverschmutzung entseht also ausschließlich durch Autos und LKW`s.
So verstehe ich Ihren Kommentar.
Sie heizen also nicht, Sie duschen Kalt, Sie sind Vegetarieer, Sie nutzen kein Handy,.....
Ich gehe mal davon aus, dass Sie in einer Großstadt leben, und nur die Öffis nutzen.
Wie wäre es wenn Sie mal für 1-2 Jahre aufs Land ziehen, so 20 Km von der nächsten größeren Stadt entfernt. Möchte dann mal sehn, ob sie ihre Bedürfnisse mit dem Fahrad ereldigen, zur Arbeit fahren.
Grün und FfF lassen alsogrüßen.

Da liegen Sie leider falsch ...

@Chekov 09:09
Also ich lehne aus Prinzip iPhone und jährlich wechselnde Technik- Accessoires ab. Meine Smartphones halten i.d.R. 4-5 Jahre, kommen aus Korea (früher: Ungarn (Nokia)) und würden möglicherweise noch länger halten, wenn nicht Softwareupdates und nicht mehr unterstützte SW- Versionen dem entgegen stünden.
Ach so: Smartphones kommen heute ausnahmslos aus Fernost, Thema waren hier jedoch Lebensumstände in Europa ;-)

Am 08. September 2020 um

Am 08. September 2020 um 09:34 von Hanno Kuhrt
Am 08. September 2020 um 08:29 von
andererseits

bitte mal googeln !
da bekommen sie eine Menge Studien angezeigt !
z.B. ;
https://www.aerzteblatt.de/blog/83151/Umweltverschmutzung-und-Gesundheit

Also bitte keine Fake News verbreiten !

@schwarz, 09.58h

Ach würden doch die selbsternannten Klimapolitiker das machen, was sie von anderen fordern.
Z.B. öffentliche Verkehrsmittel nehmen, statt sich mit hochverbrauchenden Luxuslimousinen zwischen Wohnung und Bundestag hin- und herfahren zu lassen.
Das wäre doch mal ein deutliches Signal.

09:26 von Nordbraut

>>"Wer braucht diese Art Statistiken"
-
Noch eine gute Frage! Mir fällt niemand ein. Außer denen, denen daran gelegen ist, mal wieder mehr Umwelt zu thematisieren statt immer nur Corona vielleicht. Mit Blick auf die Wahlen zum Beispiel.<<

Das frage ich mich auch. Aber diejenigen, die dem Umwelt- und Corona-Gejammer allgemein überdrüssig sind, werden diese Statistiken sowieso nicht interessieren, wie man bereits zu Genüge hier feststellen kann. Dadurch wird sich keine Meinung ändern, man wird eben ein Stück "aufgeklärter"- und glaubt daran oder lässt es.
Obwohl die Klimakrise nicht mehr zu leugnen ist... aber mit pauken und "Wumms" deswegen alles abzustellen, halte ich in der EU für nicht denkbar.

@10:05 von Quakbüdel

>>Wenn "die Politik" tatsächlich lebensverlängernd wirken wollte, müßte ein totales Tabakverbot gesetzlich eingeführt werden. Man rechnet aber mit den Tabaksteuern, die in schöner Regelmäßigkeit den Finanzminister erfreuen - das ist offenbar wichtiger. <<

Wir leben in einem freien Land in dem jede(r) das Recht hat, sich selbst zu zerstören (das geht auch mit Ernährung ganz gut). Und die Coronademos zeigen ja eindrücklich, was passiert, wenn man die Leute vor sich selbst schützen will. Was aber vor Jahren (nach langem zähem Ringen gegen die Unvernunft) erreicht wurde, das ist ein Werbeverbot und der weitgehende Schutz der Nichtraucher vor dem Passivrauchen. Wo das noch nicht völlig klappt, das ist der Schutz der Kinder vor rauchenden Eltern. Aber wie auch immer: Ihr Vorwurf geht ein wenig an den Realitäten vorbei.

eine interessante Studie wäre

wie viele Menschen durch Überbevölkerung unseres Planeten frühzeitig sterben.
Überbevölkerungsursachen:
Hunger, kein Trinkwasser, Kriege, Flüchtlinge, unzureichende Hygienebedingungen, schlechte Luft......

um 10:10 von asimo

Zitat:" Bei meiner Firma z.B. achte ich auf lokale Lieferketten. Klappt ganz gut."

Wow! Einer, der was tut! Danke :-)

Zitat:"Die Alternative ist eine Reduzierung der transportierten Tonnage. Einfach weniger von A nach B karren, dann reicht das Schienennetz auch."
Das ist auch ein Aspekt der Abkehr von der Wachstumsideologie. Rückgang in der Logistikbranche.

Zudem: Dafür muß vielfach erst wieder eine Lokale Struktur mit großer Diversifizierung an die Stelle einer (ideologisch und ökonomisch gewollten) globale Struktur mit großer Konzentration treten.
Am Ende also ein "zellulärer" Aufbau und - zwangläufig - Unterschiede in den Lebensbedingungen. Alles Worte, die bislang in dem zentralistischen "Alles-überall-gleich-Denken" der EU nicht vorkommen.

@ um 10:23 von Ritchi

Upps, jährlich sind es ja nicht die Einwohnerzahl der EU, sondern 5.307.758 (2018)

Ich bekomme einen Gähnanfall!

Es ist schon erstaunlich, wie sich über die Jahrzehnte die Lobby-Sprüche in den Gehirnen eingenistet haben:
1. Alles übertrieben (Manipulation).
2. Die woll´n uns nur Geld aus den Taschen leiern (Grüne Lobby).
3. Die woll´n uns alles verbieten, was uns Spaß macht.
4. In der Steinzeit war das max. Alter 34.
5. Früher war alles viel schlimmer.
6. Wir haben Überbevölkerung (unausgesprochen: also warum sollen alle noch älter werden).
.
Das, was an der Umwelt eingespart wurde, liegt als Milliardenvermögen auf Nummernkonten, und die Rechnung bezahlen unsere Kinder (Atommüll, Grundwasser etc.).

Mein sofortiges Handeln ist gefragt

meine Maßnahmen:
- sofort Job kündigen - dann muss ich nicht an 20 Tagen im Monat mit dem Auto zur Arbeit fahren, sondern max. einmal im Monat auf das Amt
- freie Zeit für Waldspaziergänge, und Fahrradtouren nutzen, und Gesundheit stärken
- die nicht mehr gezahlten Steuern führen hoffentlich zu Einsparungen, so dass solche Schwätzer nicht mehr bezahlt werden können, und solche Panik Propaganda nicht mehr produziert wird

Unser gesellschaftliches Problem liegt in dem ständigen Anwachsen von solchen Organisationen, die sich für solche Analysen befähigt halten

genau

gehen Sie mal durch deutsche Fußgängerzonen, da wird die Lebensqualität sichtbar. Leerstände ohne Ende. Gut aus denen machen wir dann Wohnraum, oder noch einen Telefonladen, eine Shisa Bar, einen 1 € Laden.
Stimmt Lieferverkehr wird nicht mehr nötig sein, bei Ihrer tollen Lebensqualität.
Zum Einkaufen dann auf die Grüne Wiese, oder Lieferservice. Aber nee Lieferservice geht ja nicht mehr.
Viel Spass in ihrer schönen sauberen Welt.

Tja - zu was führen die

Tja - zu was führen die füheren Erfolge der Umweltbewegungen....

..die Luft hier in der Heimat wird deutlich sauberer und die "jüngeren" Generationen denken das es schon immer so gewesen war.

Vor 30 Jahren - im "Herbst 89" stand faktisch in den Progammen ALLER Oppositiongruppen als erster Punkt -> der Umwelt- und Naturschutz
Warum wohl??
Da brauchte man nur mal mit dem Zug DURCH die Stadt Bitterfeld fahren.
Nur stand Bitterfeld stellvertretend für viele Ort in der DDR.
Und auch in der BRD gab es noch viele Gegenden in denen es nicht wirklich besser war.
Pseudo-Krupp war damals eine sehr verbreitete Atemwegserkrankung von Kindern.
Ja - die Luft z.B. ist deutlich besser geworden - hier bei uns.
Die schmutzige Industrie verschwand hier - tauchte aber in anderen Ländern mit deutlich geringeren Umweltstandards wieder auf.
Ein Teil unseres Warenangebotes hier gründet sich auf die "Billigproduktion" in den Schwellenländern mit verseuchter Luft!

um 10:23 von DerVaihinger

Den weiteren und zügigen Schienenausbau wollen überwiegende diejenigen nicht, die den Autoverkehr auf die Schiene bringen wollen.
Das gilt analog für Stromtrassen.
---------
Da haben Sie zu 100% Recht.

Am 08. September 2020 um 10:23 von DerVaihinger

>>Das gilt analog für Stromtrassen.<<

Würde man die Energiewende anders gestalten, dann bräuchte man keine zusätzlichen Stromtrassen. Die Haushalte müssen so gefördert werden, dass sie autark werden. D.h. den Strom direkt am Haus erzeugen durch Fotovoltaik, dort speichern und dort verbrauchen (von mir auch aus für e Autos). Nur wenn die Energie nicht reicht, dazukaufen .Technisch alles machbar , sagt Ihnen ein Elektroingenieur (in Kurzarbeit). Warum wird es nicht so bemacht ? Weil die grossen Konzerne dann nichts mehr zu melden haben und der Bürger könnte in Sachen Energieversorgung ja mündig werden.

@08:47 von Deeskalator "dann ist ja gut,"

"welche Technologie als nächstes sabotiert oder wie am besten Steuergelder abgeschöpft werden"

Pars pro toto: Das Wort "Technologie" ist ein versteckter Anglizismus an Stelle des deutschen "Technik":
Technologie ist im deutschen eine Naturwissenschaft, Technik ist einen Ingeneurwissenschaft. Beispiel: Grenzflächenwissenschaft ist eine "Technologie", die darauf aufbauende Halbleitertechnik nicht.
Es gibt keine "neuen" Technologien, sondern nur neu entdeckte (oder erforschte) Technologien!

@VictorJara, 10.07h

Weil es immer Interessenssphären gibt und weiterhin geben wird.
Den Abstand zu WKA zu verringern, fordern überwiegend großstädtische Grünenwähler, die sicher sein können, davon nicht betroffen zu werden.

Ne, das will ich nicht....

Gut, CO2 runter....
Atomstrom:
"Ne das will ich nicht, da könnte ja eventuell radioaktivität freigesetzt werden"
Windkraft:
"Ne das will ich nicht, Vögel sterben und die machen Geräusche"
Solar
"Ne, das blendet"
etc ...etc...
Was möchtest du denn?
"Nix besonderes, I lebe perfekt und ich WILL nur das die anderen sich einschränken"

Steuergeld für Importautos mit Benzinmotor?

Steuergeld für Importautos mit Benzinmotor?
Deutsche verwässern in Brüssel immer wieder Umweltschutz – auch den Green Deal? Unsere Jugend hat ein Recht auf Zukunft

Aber seit die vielen

Aber seit die vielen Flugzeuge hier nicht mehr für irgendwelche Kurzweiltripps täglich den Himmel mit ihren giftigen Abgasen vollblasen und das alles auf uns hier hernieder regnet, sind die schlechten Werte, die man ja auch immer so gerne der Dieseltechnik mit angelastet hat, bei weitem besser geworden. Selbst Kinder bemerken, dass die Feldblumen größer und bunter sind als letztes Jahr und sieht man sich beim heimischen Obstsorten um, ist dies genauso. Weshalb ist die Diskussion, auch auf grünen Seiten, über den gefährlichen Einfluss durch die Abgassituation aus dieser Vielfliegerei auf unsere Umwelt eigentlich immer so zurückhaltend geführt worden, wogegen die Dieseltechnik die mittlerweile so wie so nicht mehr so schmutzig ist, wie immer so gerne von gewissen Seiten angeführt, aber immer mehr verteufelt wurde? Vielleicht geht es den bekannten Umweltschützerseiten gar nicht um Umweltschutz und unsere Gesundheit, sondern mit dem Kampf gegen Autos, um Schwächung dieser Industrienation

@ um 08:58 von HäuptlingOrm

""Alternativ, wer wirklich glaubt das die Entdeckung des Feuers negative Folgen für die Menschheitsgeschichte hatte, [...]"

Tatsächlich haben die australischen Aborigines sich nach einer längeren Phase des Feuer-nutzens bewusst gegen ein Leben mit dem Feuer entschieden, da es nicht zu dem passte, wie ihre Vorfahren das Leben einst träumten.
Lediglich zum " Backburning" nutze man es weiter, jedoch nicht als Wärm-/oder Kochfeuer, nicht zum Handwerkern oder anderen alltäglichen Zwecken.
Es zeigt, dass technologische Rückschritte auch bewusst in einer Gesellschaft möglich sind."
.
Aborigines sterben im Schnitt 20 Jahre früher als Weiße: „Wie das staatliche Gesundheitsinstitut (AIHW) am Dienstag mitteilte, liegt die Lebenserwartung eines 2001 geborenen männlichen Aborigines bei 56 Jahren, jene einer Frau bei 63 Jahren. Die Lebenserwartung weisser Australier zählt dagegen zu den höchsten der Welt: Für Männer beträgt sie 77, für Frauen 82 Jahre. (NZZ)"

@ paganus65

"Zitat:"- unnötige Fahrten unterlassen"

Und wer entscheidet, was "Unnötig" ist? Der oberste Sowjet?"

Eigentlich sollte das jeder individuell entscheiden können.Dazu bedarf es einer gewissen naturwissenschaftlichen Grundkompetenz, sowie (wenigstens implizites) Wissen über den kategorischen Imperativ.
Wenn ein signifikanter Teil der Bevölkerung aber diese Vorraussetzungen nicht mitbringt, muss man (extern) regulativ eingreifen.

Praktisch gilt es eine Balance aus gesetzlichen Regeln und eigenmotiviertem Verhalten zu finden. So arbeitet eine funktionierende Gesellschaft.

Weniger kurzfristiges und selbstzentriertes Agieren, mehr Nachhaltigkeit und Gemeinsinn.

phme und die Allwissenden

phme, Ihre gescheiten Beiträge habe ich heute gerne gelesen. Es ist doch erstaunlich, welchen Ingrimm die Feststellungen der EEA hervorrufen, die doch erst einmal nichts weiter als Feststellungen sind. Und schade, dass der scharfe Ton in manchen Beiträgen hier eine vernünftige Debatte über die Konsequenzen dieser Feststellungen verstellt.

@10:22 von MausW

>>Die nächste Panikwelle. "Luft - die tödliche Gefahr".<<

Quatsch. Luftverschmutzung und Maßnahmen dagegen werden seit über 100 Jahren diskutiert, bisweilen sehr heftig. Und das ist richtig so. Ihre heutige hohe Lebenserwartung ist zu großen Teilen ein Resultat dessen. Warum glauben Sie also, das ins Lächerliche ziehen zu müssen?

Tolle Statistik

Was sagen uns solche statistischen Spielereien. Wenn die 400.000 überhaupt stimmen, sind das 0,05% der Gesamtbevölkerung. Dies ist viel besser als je zuvor und kann kaum besser sein. Das zeigt sich eben auch in der immer höheren Lebenserwartung.

@ um 10:38 von atratos

„Pars pro toto: Das Wort "Technologie" ist ein versteckter Anglizismus an Stelle des deutschen "Technik"“
Das deutsche Wort „Technik“ ist ein lateinisches!
So wie sehr viele „englische“ und „deutsche“ Worte ebenfalls lateinischen Ursprungs sind.
Wahrscheinlich gab es zu den Zeiten der Kelten und Germanen gar kein eigenes Wort für viele, damals neue Begriffe.
„Handy“ dagegen kennt man im Englischen nicht. Aber wahrscheinlich auch nicht im Lateinischen.
Das ist ein deutsches Wort.

Zitat: "Und da denken wir

Zitat:
"Und da denken wir allen ernstes drüber nach FRACKING-Gas aus den USA einzuführen welches auch noch mit Tankern (die verbrennen SCHWERÖL!!!! dreckiger gehts nicht mehr!!!) übern großen Teich geschippert wird??"

Falsch!
Das sind die einzigen Schiffe die NICHT mit Schweröl angetrieben werden sondern mit dem METHAN-Gas was sie transportieren!
ABER
Da ein Teil des Gases in die Atmosphäre "abgelassen" wird um die Kühlung aufrecht zu erhalten -> dieses Methangas steigert den Treibhaus-Effekt erheblich
2% des abgelassen Methans haben den gleichen Treibhauseffekt wie das durch die Verbrennung des "restlichen" Methans entstandene CO2

allerdings fahlen sie ja wie alle Tankschiffe leer zurück

09:34 von zhest_hh

>>Ich wohne in Hamburg 4 Km entfernt vom Flughafen. Über meinen Stadtteil starten Flugzeuge von 6 Uhr bis 24 Uhr und das auch noch in Flachstartverfahren! Während andere ab 22 Uhr die Nachtruhe genießen dürfen, werden wir noch 2 Stunden jede Nacht durch Lärm terrorisiert. Nur 6 Stunden Schlaff werden uns zugestanden. Die Grünen, die in Hamburg mit an der Regierung sind, tun nichts dagegen. Die Umweltschutz ist ihnen nur Wert, wenn er Geld in die Stadtskasse bringt.<<

In sämtlichen Landesregierungen, wo die Grünen mit regieren, hat sich bis jetzt noch nicht viel geändert. Sie stellen sich gern als Zukunftsritter der Umwelt da, aber auch als sie 7 Jahre (SPD/ Grüne) in NRW regierten, hat sich null, null in diesem Land geändert. (Außer der Schulbetrieb, der wurde zur Vollkatastrophe).
Diese Regierungskonstellation war eine Lachnummer, genauso wie im damaligen Bundestag unter G. Schröder.

Uups, das ist jetzt mal nicht so schlimm?

Oh, da wundert sich der/die häufigere ForenleserIn. Doch etliche dabei, die bei den Coronathemen ständig vorwurfsvoll die nächste Panikstufe zünden und hier die Zahlen anzweifeln. Nur weil endlich mal jemand auch die Coronazahlen in eine Relation bringt. Und das, wo wir seit letzter Woche wissen, dass die auch noch sehr von den Einstellungen im Labor abhängen. Ich hatte schon vor Wochen geschrieben, dass die Politik die Latte sehr hoch gelegt hat bzgl. Menschenleben retten und Geld ausgeben. Soll bloß keiner kommen und sagen, für Klimaschutz können wir kein Geld ausgeben. Ich würde vorschlagen, nochmal die gleiche Summe wie für Corona obendrauf und das ist immer noch der Tropfen auf den heißen Stein. Wieviele haben unsere Jugend/Kinder freitags belächelt/nicht ernst genommen? Genau jetzt ist der Punkt, wo Umdenken beginnen muss. In jedem Produkt muss der Umweltaspekt mit eingepreist sein. Und Ende der Panik zurück zur Versachlichung bei Corona.

@10:49 von torny123

>>Was sagen uns solche statistischen Spielereien. Wenn die 400.000 überhaupt stimmen, sind das 0,05% der Gesamtbevölkerung. Dies ist viel besser als je zuvor und kann kaum besser sein. Das zeigt sich eben auch in der immer höheren Lebenserwartung.<<

Tja, dann hätte man vor Jahren ja eigentlich auch nichts mehr gegen die lächerlichen 15.000 Verkehrstoten pro Jahr unternehmen müssen. Was hat man nicht alles getan, um die Zahl deutlich unter 3500 (Stand heute) zu drücken! War quasi ein aktionistisches Herumwursteln im irrelevanten Grundrauschen
*Sarkasmus off*

Am 08. September 2020 um 10:34 von DeHahn

>>Das, was an der Umwelt eingespart wurde, liegt als Milliardenvermögen auf Nummernkonten, und die Rechnung bezahlen unsere Kinder (Atommüll, Grundwasser etc.).<<

Wasser... die drohende Trinkwasserknappheit. Europa ist von Wasser umgeben. Warum wird die drohende Trinkwasserknappheit nicht angegangen ? Trinkwasser kann aus Meerwasser mittels Osmose gewonnen werden. Das ist Energieintensiv, daher sollte die Energie von enen im Meer stehenden Windkraftanlagen verwendet werden. Warum wird das Problem nicht erforscht ? Genug Trinkwasser für alle kann so gewonnen werden. Nachhaltig. Solche Anlagen könnte man auch am Rand der Sahara aufstellen, Energiegewinnung durch Fotovoltaik. Das ist alles machbar

@ um 10:38 von atratos

„Technologie“ setzt sich sogar aus dem lateinischen „Technica“ und dem griechischen „Logik“ zusammen. Ist aber keinesfalls Anglizistisch.
Sie sehen, auch damals wurde schon wenigstens europäisch geredet.
Der Kabarettist Thomas Freitag hat sich mal den Spaß gemacht, „Die Glocke“ von Schiller ins Germanische zu übersetzen.
Hörens - und Sehenswert.

@ 09:13 von Marmolada

In Deutschland sterben jährlich etwa 120.000 Menschen an den Folgen des Rauchens, darunter ca 3000 Todesopfer durch sog. Passivrauchen.
Weltweit geht man jährlich von etwa 8 Millionen Toten infolge des Rauchens aus, davon über eine Million an den Folgen von Passivrauchen. Dass die Zahl der Toten durch Passivrauchen bei uns signifikant gesunken ist, hat u.a. mit dem Rauchverbot in öffentlichen Räumen und Gaststätten zu tun.

Am 08. September 2020 um 10:57 von Erst denken

>>Wieviele haben unsere Jugend/Kinder freitags belächelt/nicht ernst genommen? Genau jetzt ist der Punkt, wo Umdenken beginnen muss. <<

Ich bin bei Ihnen , wenn ich sehe, dass diese Kinder selbst mit dem Umdenken beginnen und es auch vorleben.

@ 09:34 von zhest_hh

Da sind Sie aber als Betroffener schlecht informiert: Die Hamburger Grünen gehen klar gegen ausufernden Fluglärm vor (Quelle u.a.: tinyurl.com/yxfsgs2n). Erstaunlich, dass Sie das nicht wissen; oder hält Sie irgend eine ideologische Brille davon ab, das wahrzunehmen?

Mal wieder die zusammengeschusterten "Studien" der EU

Zitat: "Für den Bericht wurden Daten zum Einfluss der Umwelt auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Europäer analysiert. Demnach stellt in Europa die Luftverschmutzung nach wie vor die größte Umweltbedrohung für die Gesundheit dar."

Gibt es mal eine Quellenangabe für diese "Studie"?

Ich würde mir gerne einmal die Methode und Fragestellung dieser "Studie" anschauen, wonach die EU dieses zusammengeschustert hat, dass angeblich so viele Menschen infolge der Luftverschmutzung sterben und das obwohl die Luftqualität seit Jahrzehnten besser wird.

um 10:58 von phme

Die Reduzierung der Verkehrstoten geht aber auf das Konto der Autmobilbranche durch immer bessere Technik der Fahrzeuge.

Statistischer Unfug

Die Angabe einer Zahl von vorzeitigen Todesfällen im Jahr ist grober statistischer Unfug, da die Formel zur Berechnung nicht korrekt ist. Ich kann hier nur auf den Beitrag von Quarks (Titel: Todesfälle durch Diesel Gate: Stimmt das?) verweisen.
Korrekt ist die Angabe der Lebenszeit, die jedem EU Bürger im Jahr durchschnittlich verloren geht. Laut dem Beitrag gegen jedem im Durchschnitt 14,5 Stunden im Jahr verloren. Luftverschmutzung ist schlimm aber Effekthascherei ist auch nicht besser!!

Am 08. September 2020 um 09:58 von chwarz

"Söders Prämien für immer noch stinkende Autos verlängern aussterbende Technik und verkürzen das Leben vieler Menschen. Ach blieben doch Green Deal und eine echte Klimakanzlerin ..."
Stinkende Autos kenne ich auc den 50-80 Jahren, als Diesel schwarze Rauchfahnen hinter sich ließen. Da fuhr ich hinterher (ohne Klimaanlage!) , atmete es ein und lebe immer noch mit bald 75 Jahren.Ich kenne noch aus eigener Erfahrung die dreckige Luft im Ruhegebiet, nicht zu vergleichen mit heute.
Und als Klimakanzlerin schlagen Sie wahrscheinlich Frau Baerbock von den Grünen vor, die Kobold mit Kobalt verwechselt und Strom in den Hochspannungsleitungen speichern will.
Danke in einer Öko-Diktatur will ich als studierter Elektroingenieur nicht leben.

@ 09:34 von Hanno Kuhrt

Sie haben recht: das Spielen mit den Ängsten bestimmter Bevölkerungsgruppen ist ein Hauptrüstzeug der Rechten.
Sie irren leider mit der Behauptung, dass die Zahl von 400.000 Toten durch Luftverschmutzung in Europa reine Hypothese ist: Die Zahl ergibt sich aus komplexen Auswertungen verschiedenster Daten und Quellen der letzten 10 Jahre. Und neben einer profilierten Umwelt- und Klimapolitik ist vor allem ein pragmatisches Ziel allein schon aus humanitären Gründen wichtig, das der Bericht nennt: "Maßnahmen..., um die am stärksten gefährdeten Personen in unserer Gesellschaft zu schützen".

Am 08. September 2020 um 10:56 von Jacko08

>>Diese Regierungskonstellation war eine Lachnummer, genauso wie im damaligen Bundestag unter G. Schröder.<<

Rot Grün hatten wir schon mal...Schröder-Fischer und die Bundeswehr das erste mal im Ausland..Kosovo

um 10:45 von asimo

Zitat:"Eigentlich sollte das jeder individuell entscheiden können.Dazu bedarf es einer gewissen naturwissenschaftlichen Grundkompetenz, sowie (wenigstens implizites) Wissen über den kategorischen Imperativ."
Sie sprechen mir aus der Seele! Ich hatte Kant im Sinn.

Zitat:"Praktisch gilt es eine Balance aus gesetzlichen Regeln und eigenmotiviertem Verhalten zu finden."
Genau das meinte ich mit "Es bleibt aber schwierig."
Unter anderem auch, weil, je größer der Bezugsraum wird, je mehr Unterschiede in Kultur, Bildung, Historie und Gesellschaftsidee hat die Legislative zu berücksichtigen. Das spricht mehr für eine subsidäre, föderale Herangehensweise. Nicht gerade die Stärke der EU.
Zitat:"Weniger kurzfristiges und selbstzentriertes Agieren, mehr Nachhaltigkeit und Gemeinsinn."
Habe ich hier einen Gesinnungsverwandten gefunden? :-) Meine Worte! :-)

Wie wurde die Zahl berechnet?

Zitat: "Für den Bericht wurden Daten zum Einfluss der Umwelt auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Europäer analysiert. Demnach stellt in Europa die Luftverschmutzung nach wie vor die größte Umweltbedrohung für die Gesundheit dar."

Wie wurde die Zahl berechnet?

Die einzig wissenschaftlich valide Methode, um den Einfluss der Luftverschmutzung auf die menschliche Gesundheit zu messen, wäre es, Vergleichsgruppen mit mehr oder weniger identischen Ausgangsfaktoren (Alter, Vorerkrankungen, Körpergewicht, etc.) zu vergleichen, die einmal keiner und dann einer signifikanten Luftverschmutzung ausgesetzt sind.

Alles andere wäre Junk Science für die Mülltonne, die aber allzu oft verwendet werden, damit der sich höchstens die ein oder andere Behörde wichtig machen kann.

Was ist es in diesem Fall?

In der EU sterben

In der EU sterben Menschen?
Das geht ja gar nicht!
Bitte alles abschalten und Diesel-Verbot. Keine Reifen mehr, nur noch Holzräder. Den Bäumen wegen Feinstaub das Blühen verbieten. Grillen und Kamin unter Gefängnisstrafe stellen.
Chemische Verbindungen, Antibiotika und dreckiges Wasser machen Luftverschmutzung?
Das wußte ich noch gar nicht......
Und der Klimawandel durfte natürlich nicht fehlen.....
Wo ist eigentlich mein Sommer gewesen?
Danke für diesen Bericht. Uns fehlen die Grünen an der Regierung, dann wird alles gut!

ein weiterer -letzter- grund für Frau Dr. Merkel

den nordstreamweiterbau als nun alternativlos zu verhindern

andere Überschrift: Luft seit 1990 erheblich verbessert

Bad news are good news – leider!
Vor allem bei den staatlichen Medien

Alles eine Frage des Framing ...

Zitat: "Für den Bericht wurden Daten zum Einfluss der Umwelt auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Europäer analysiert. Demnach stellt in Europa die Luftverschmutzung nach wie vor die größte Umweltbedrohung für die Gesundheit dar. 1990 lag die Zahl der darauf zurückgehenden vorzeitigen Todesfälle allerdings noch bei einer Million."

Die Meldung könnte eigentlich auch lauten: die Luftqualität ist seit 1990 kontinuierlich besser geworden, sodass immer weniger - 600.000 Menschen - eines frühzeitigen Todes sterben.

Aber das klänge ja weniger spektakulär und man hätte es schwerer, klimapolitische Ziele durchsetzen und - Gott verhüte - manche würden EU-Behörden nicht die Wichtigkeit für unser aller Leben zusprechen, die diese ohne Zweifel haben!

Eigenmotiviertes Handeln

Angeregt durch @asimos Beitrag stellt sich mir die Frage, inwieweit sich Anreize zu eigenmotiviertem Handeln (im Sinne von Bewusstseinsbildung) vertragen mit einer Idee der "freien Marktwirtschaft", die alles daransetzt, die Eigenmotivation der Bürger im Sinne gesteigerten Konsums zu manipulieren. Also, "Bedarfe zu schaffen".
Ebenso stellt sich die Frage nach geplanter Obsolenz und nach der Verschlossenheit gegenüber Upgrades. Gerade im Automobilbau. Hier besteht keine massenmarkttaugliche Lösung zur Erweiterung eines Fahrzeuges zum Hybrid oder zur Nachrüstung von Abgasreinigung.
Allenfalls Nischenangebote, die unerschwinglich sind.
Also im Prinzip: Der reine Kapitalismus ist (bislang) untauglich, Lösungen zu generieren. Hier sehe ich eben diejenige Art gesetzgeberischen Eingriffs, die die Freiheit des einzelnen Bürgers am wenigsten beschneidet, sondern eher dem Bürger mehr Möglichkeiten eröffnet.

@10:24 von bassfan

Ach so: Smartphones kommen heute ausnahmslos aus Fernost, Thema waren hier jedoch Lebensumstände in Europa ;-)

Diese Lebensumstände sind aber so gut, weil das, was uns nutzt und jede Menge Dreck macht, woanders läuft. Daher genau der Hinweis auf z.B. Smartphones. Die Liste ließe sich aber beliebig fortsetzen: Kleidung, Elektronik, ... Nicht zu vergessen auch die anschließende Entsorgung der vielen verbrauchten Verbrauchsgüter.

@ 11:20 von Quant

"Statistischer Unfug
.... Laut dem Beitrag gegen jedem im Durchschnitt 14,5 Stunden im Jahr verloren. Luftverschmutzung ist schlimm aber Effekthascherei ist auch nicht besser!!"

Sie bringen es auf den Punkt.

Vielleicht als Wahlwerbung für die Grünen geeignet, aber beim genaueren Hinschauen keine Basis für vernünftiges Handeln.

Sicherlich sollte man mit weiteren Maßnahmen die Luftqualität verbessern, aber die Verhältnismäßigkeit von Kosten u. Einschränkungen sollte gewahrt bleiben. Vor allem wenn man das ganze in der Relation betrachtet, was da an Waldbränden, alten Autos/Heizungen um D herum existiert.

Todesursache Nummer eins: das Leben!

Zitat: "Demnach stellt in Europa die Luftverschmutzung nach wie vor die größte Umweltbedrohung für die Gesundheit dar. 1990 lag die Zahl der darauf zurückgehenden vorzeitigen Todesfälle allerdings noch bei einer Million."

Das ist ja mal wieder eine völlig schwachsinnige Zahl, die sowieso die Ausgangsfaktoren und Vorbedingungen wie Alter, Vorerkrankungen außen vorlässt, zumal man aus den Vergleichszahlen heute und von 1990 sowieso nur zum Schluss kommen kann - wenn überhaupt - dass die Luftqualität sich seit 1990 drastisch verbessert hat und wir deswegen auf diesen dusseligen, grünsozialistischen Billionen-Green Deal verzichten können.

Newsflash! Die Todesursache Nummer eins ist das Leben! Wenn man sinnvollerweise messen möchte, welchen Einfluss die Luftverschmutzung auf die menschliche Gesundheit hat, sollte man sie in einer durchschnittlichen Lebenszeitverkürzung bemessen.

um 11:30 von Heiner1956

"andere Überschrift: Luft seit 1990 erheblich verbessert
Bad news are good news – leider!
Vor allem bei den staatlichen Medien"
.
"Besser" ist nicht gleich "gut", auch wenn das manch Alternativdeutscher glaubhaft machen will.

Wenn man ...

Wenn man es wirklich will, dann findet man einen Weg den Klimawandel entgegen zu wirken.
Viel mehr Geld in den Ausbau des ÖPNV.
Wasserstoff Autos und Busse noch eher als Elektrobusse.
Allerdings verstehe ich auch dass es tatsächlich schwierig ist. Die vielen Arbeitsplätze in der Kohle und in der Autoindustrie, alle Zulieferer, was machen wir dann.

@NeutraleWelt um 11:25

Nein, Ihr letzter Satz stimmt nicht! Ich zitiere „Uns fehlen die Grünen an der Regierung, dann wird alles gut!“ - das Wörtchen „Uns“ ist fehl am Platz...
Ja, ich verstehe Ihre Ironie schon: auch mit den Grünen an der Regierung gibt es nur Nuancen, die sie beeinflussen können. Damals, mit der SPD an der Macht, was haben sie erreicht? Nicht mal ein Tempolimit auf der Autobahn (für das ich sogar als bekennender Mitte Rechts orientierter Wähler bin - also schon links von der AfD, damit man mir das nicht falsch auslegt) hat Trittin durchsetzen können. Aber dessen Spruch „Die Energiewende kostet dem Bürger 1 Kugel Eis im Monat“ bleibt ich sage mal „legendär“ (das die Kugel Eis 1 Tonne wiegt, hat er verschwiegen).

Im übrigen

Im übrigen, global gesehen ist der Klimawandel eine Katastrophe.
Wenn man sieht dass die USA zig Tonnen Plastikmüll nach Kenia verschiffen will, Kenia selber in Plastik erstickt.
Das ist nur ein Beispiel von ganz ganz ganz vielen. Da ist ein viel größeres Problem der Umweltverschmutzung

@ nie wieder spd 9:36

Wo wollen Sie mit Ihrer Kritik denn hin?
Sollen wir zurück in die vorindustrielle Zeit. Da war es auch nicht besser, die Menschen sind anderen Ursachen gestorben und dass nicht mit über 50 Lebensjahren.
Mit irgendwelchen Schuldzuweisungen kommen wir nicht ins gelobte Land.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,
die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir, beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.
Die Moderation

Darstellung: