Ihre Meinung zu: Verhandlungen mit der EU: Zurück im Brexit-Krisenmodus

7. September 2020 - 13:18 Uhr

Plant die britische Regierung ein Gesetz, das den EU-Austrittsvertrag infrage stellen könnte? EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen nimmt einen entsprechenden Medienbericht zumindest ernst - und schickt eine Warnung nach London.

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Kommentare

Zwei Widder ...

... auf Crashkurs gegeneinander. Mal sehen, wer letztlich ausweicht.

Wozu verhandeln ? Boris Johnson will harten Brexit

Das ganze ist leider nur verschenkte Arbeitszeit.

Sollen die Briten doch ohne Verträge gehen !

Harter Brexit na und?

Es wird einen harten Brexit geben, die Briten werden halt ne Menge Zölle blechen müssen. Na und? Mittlerweile hat sich Kontinental-Europa an den harten Schnitt gewöhnt. Nicht weiter schlimm, ist halt so. Life goes on.

Michel Barnier ...

... schüttelt den Kopf über die britische Verhandlungsdelegation. Wen hat Johnson da geschickt? Erbsenzähler?

Kein Einknicken vor Großbritanien bitte

Die Erpressungspolitik Großbritaniens darf nicht dazu führen das sich die EU verbiegt nur eines Handelsabkommens wegen. Kein Handelsabkommen ist die beste Lösung. DIE haben es so gewollt, SO sollen sie jetzt auch leben.

rer Truman Welt

Es wird kommen, wie es kommen muß.
Mittelfristig wird sowohl Schottland als auch Wales der EU beitreten und das wird die endgültige Zerbröselung der britischen Vereinigung sein. Dessen Zeit neigt sich final ihren Ende. Vor diesem Hintergrund wird das auch zu einer neuen Lösung für Gesamt-Irland führen. Wenn Trump in die Tonne der Geschichte gestopft sein wird, nimmt die konkrete Entwicklung dieses Szenarios an Fahrt auf.

Brexit Krisenmodus

Wir befinden uns die ganze Zeit im Brexit Krisenmodus, der erst mit dem harten Brexit beendet sein dürfte. Irgendwie ist es doch die Quadratur des Kreises für die Engländer: das Königreich zusammen - und das Dublinabkommen bzw. den Austrittsvertrag einhalten zu wollen. Wie soll das gehen? Da hat selbst ein Boris Johnson kein Rezept und vermutlich werden ihn die Konservativen dafür bald schassen.

rer Truman Welt

Wenn Trump in die Tonne der Geschichte gelandet ist, werden Schottland und Wales Mitglieder der EU werden und im Anschluß daran wird sich für Gesamt-Irland eine Lösung finden. Alles ist nur eine Frage der Zeit.

No-Deal...

Das ist es doch, was Johnson sowieso wollte. Covid 19 hat ihm da wunderbar die Zeit zugespielt, denn jetzt wird es knapp und er kann sich herrlich herausreden, wenn die "böse EU" ihn jetzt zu einem No-Deal "zwingt", den ihm die Opposition ja per Gesetz verboten hatte....

47 Jahre ...

... waren sie Mitglied ...
*
... 47 verschenkte Jahre, in denen vor allem der Rest der EU permanent ausgebremst wurde!
*
... de Gaulle hatte Recht: “Das United Kingdom passt nicht zu Europa”

BJ mitsamt GB auflaufen

BJ mitsamt GB auflaufen lassen. Es gibt einen ausgehandelten Vertrag. Den kann er annehmen, oder zum Teufel fahren.
Das Geeiere geht mir mittlerweile nur noch auf die Nerven. Wer ist GB, dass sie etwas fordern könnten?

Traue nicht dieser britischen Regierung!

Ich finde, dieser britischen Regierung kann man nicht trauen - sie wollen die EU über den Tisch ziehen. Johnson hat eine Mentalität wie Trump: einen Deal zu eigenen Vorteilen, der andere muss aus dem Deal mit weniger Vorteile auskommen.

„Johnson verschärfte nun den Ton und forderte von der EU mehr Tempo und Entgegenkommen. Man müsse sich bis Mitte Oktober einigen, damit ein solcher Deal noch ratifiziert werden könne. Ansonsten werde es kein freies Handelsabkommen zwischen Großbritannien und der Europäischen Union geben, so Johnson.“

Ich meine: wenn GB meint, so verhandeln zu müssen, dann lieber keinen Deal als einen aus EU Sicht schlechten Deal. Die Zeit des Entgegenkommens ist jetzt dann vorbei; dieser Brexit wird die Briten stärker treffen als die übrigen EU Staaten - auch wenn’s insgesamt gesehen bedauerlich ist.

Das ist für die EU eine Gratwanderung.

Ist man zu fair zu GB kommen noch andere Nettozahler auf die Idee auszusteigen.

Ist der Ausstieg für GB sehr hart, sinkt das Pfund zusehr und es lohnt sich richtig in GB Produzieren zu lassen, die Wahren werden sehr günstig usw.

Alle pokern, alle erzählen ihrer Bevölkerung das was diese glauben soll....

Wir werden sehen, irgendwann!

Um seine eigene Bevölkerung

Um seine eigene Bevölkerung zu bluffen, spricht Johnsson nicht mehr von no deal und hartem Brexit, sondern von einem " australischen Deal ". Es gibt aber keinen EU Deal mit Australien ( = no deal ). Johnson weiss genau, dass GB mehr zu verlieren hat, als die EU. Er bleibt aber aus persönlichen Gründen dabei. Das Wohl der Bevölkerung scheint ihn nicht so sehr zu kümmern. Sie wird dann doppelt getroffen sein: vom Brexit und Johnsons miserablem Corona Management.

Boris Johnson..

... hat auch verlauten lassen, dass ihm ein harter Brexit ohne Abkommen gar nicht so Unrecht wäre (Nachrichten heute). Wie lange geht das nun schon mit den Verhandlungen? Besser ein Ende mit Schrecken als.... (die €5 für das Phrasenschwein zahle ich gerne).

Kein Geld aus Großbritannien

Kein Geld aus Großbritannien für die EU....

@14:33 von Heilprakt. verbieten

"Es wird einen harten Brexit geben, die Briten werden halt ne Menge Zölle blechen müssen. Na und?"

Falsch.
Zoll bezahlt der Importeur und danach der Kunde.

Und vermeidet die EU nicht überall Zölle durch Freihandelsabkommen?

Es gibt viele Wege nach Rom und anderswo!

GB muss schlecher dastehen

Wichtig ist in jedem Falle, dass GB nach dem Austritt schlechter dasteht, als davor. Und wichtig ist, dass die Bevölkerung das unmittelbar zu spüren bekommt.

Great Br....

Sollte der Versuch seitens GB gestartet werden, die Verträge einseitig auszulegen, muss man halt die Konsequenzen auf der EU-Seite aufzeigen.
Stopp der Verhandlungen, harter Brexit. Die gemeinsame Zeit ist vorbei und dabei soll es bitte auch bleiben.

"Johnson so etwas wie Trump": Er nutzt Symbolik und Feindbilder

Und Intransparenz: „Das ist das Gleiche wie in den USA. Es geht immer darum, dass der Staat zum Wohle der privaten Wirtschaft reduziert werden soll. Die Großindustrie will sich nicht auf die Finger schauen lassen“

Die Abgeordnete Hobhouse im heutigen Interview:
„Auch er [Johnson] gesteht keine Fehler ein, sondern schiebt alles (...). Er kreiert Feindbilder. Die EU ist ein Feindbild./
Die Fischerei hat einen hohen symbolischen Wert. Es geht nicht um Prozente. Ob das jetzt ein, fünf oder 20% sind, ist nicht wichtig. Wenn sich London hier nicht durchsetzen kann, fühlen sich viele Briten wieder als Opfer der EU. Und das würde die Regierung zu ihrem Vorteil ausschlachten"

„London fordert weiterhin freien Zugang zum EU-Binnenmarkt. Brüssel sagt dazu ja, aber verlangt, dass weiterhin EU-Standards in Sachen Umwelt, Verbraucher und Produkte eingehalten werden. Warum lässt sich London darauf nicht ein?“:
„Der Brexit ist ein Projekt der rechtsgerichteten politischen Ecke, die sich gegen ..."

Ich denke auch der NO-Deal

Ich denke auch der NO-Deal war eh das Ziel. Damit ist man alle Verpflichtungen los und handelt danach einfach nach den üblichen Regeln für Drittstaaten. Und da wir natürlich auch Interesse haben, dass der Handel mit GB weiter läuft, wird schon alles gut für GB.

Wie naiv muss man sein, ....

.... dass man geglaubt hat, Johnson würde ernsthaft verhandeln wollen?
Johnson und viele Tories wollten den harten Brexit und werden ihn wohl durch die Hintertür bekommen.
Also dürfte das Verhalten der britischen Seite doch niemanden ernsthaft überraschen.

Das Pfund geht in die Knie

@ Emil67
Ist man zu fair zu GB kommen noch andere Nettozahler auf die Idee auszusteigen.

Fair? Es geht hier ja nicht um Fußball. Warum sollten wir fair sein?


Ist der Ausstieg für GB sehr hart, sinkt das Pfund zusehr und es lohnt sich richtig in GB Produzieren zu lassen, die Wahren werden sehr günstig usw.

Das bringt nur den Briten nichts, sie verschleudern ihre Waren und können sich mit einer schwachen Währung weniger Importe leisten. Die wichtigsten Importe sind Erdöl, Autos, pharmazeutische Produkte, Elektronik und Maschinen.

14:53 von Emil67

>>Ist man zu fair zu GB kommen noch andere Nettozahler auf die Idee auszusteigen.<<

An welche Nettozahler denken Sie da?

Ich bin auch für den No-Deal.

Ich bin auch für den No-Deal. Schade, dass BJ am Ende die ganze wirtschaftliche Misere auf Corona schieben kann. Aber letztlich auch egal, Hauptsache irgendwann ist mal Schluss. Vielleicht wird es gar nicht zur großen Katastrophe an den Grenzen kommen beim No-Deal, weil wegen Corona ohnehin wenig Handel möglich ist mit deren Insel.

um 14:53 von Emil67

"Ist der Ausstieg für GB sehr hart, sinkt das Pfund zusehr und es lohnt sich richtig in GB Produzieren zu lassen, die Wahren werden sehr günstig usw."

Diese "Rechnung" hat doch gewaltige Haken! GB importiert mehr Waren aus der EU als es in die EU exportiert. Das ist in Teilen auch damit zu erklären, dass GB nun einmal eine Insel ist, welche auf Importe von Rohstoffen etc. angewiesen ist. Und damit verteuern sich diese erstmal durch das schwache Pfund. Von daher ist es eben gar nicht günstig, in GB produzieren zu lassen.

Die Briten unter Boris Johnson haben es einfach nicht begriffen, dass die EU eben mehr ist als nur Arbeitnehmerfreizügigkeit. Nur war es gerade dieses Thema, dass den Brexit so vorangetrieben hat. Die EU ist ein Wirtschaftsraum, der den Briten bisher enorme Vorteile eingebracht hat. Das sieht aber nicht der einzelne Wähler dort.

Ich bin davon überzeugt: die Briten werden den Tag noch verfluchen, an dem sie auf BJ und vor allem Nigel Farage so hereingefallen sind!

@14:53 von Emil67

"Ist man zu fair zu GB kommen noch andere Nettozahler auf die Idee auszusteigen."

Ich sehe nicht, dass einer der wenigen sonstigen Nettozahler bisher die Absicht hätte, aus der EU auszutreten. Die Gefahr halte ich für gering. Mosern tun ja vorwiegend Nettoempfänger. Aber die treten nicht aus.

"Ist man zu fair zu GB kommen noch andere Nettozahler auf die Idee auszusteigen."

Was nützt es, Waren billig zu produzieren, wenn sie dann durch Zölle (bei hartem Brexit) wieder teurer werden. Dafür baut keiner eine neue Fabrik.

Interessant, wenn das GB

Interessant, wenn das GB auseinanderfällt und nur das unbedeutende England übrig bleibt, hoffentlich ohne neues Blutvergiessen.
Schadenfreude?
Vielleicht ein bisschen, wenn man bedenkt, dass die Briten auf einen Schwadroneur reingefallen sind, wie die andern Irrläufer überm Teich.
Aber letztlich tun mir die Menschen leid, die darunter werden leiden müssen. Darum: sich aufklären und wählen gehen. Was bleibt sonst? Wir hätten die Wahl anders als in China, Ru, Belarus ...
Wir müssen nicht auf die Strasse gehen um für unsere Rechte zu kämpfen.

14:53 von Emil67

"Alle pokern, alle erzählen ihrer Bevölkerung das was diese glauben soll...."

,.,.,

Das ist wieder eine der beliebten intelligenzfreien Pauschalisierungen - damit man ja wieder die Gesetzesbrecher in Schutz nehmen und seriöse Regierungen mit EINEM Abwasch in den Dreck ziehen kann.

Alleine die Brexitverhandlungen zeigen ...

Alleine die Brexitverhandlungen zeigen ...

... wie bürokratisch die EU ist

... welchen bürokratischen Bremsklotz die EU für einen gemeinsamen Binnenmarkt und das Agieren von privaten Personen und Unternehmen ist.

Eine EU - so inkompetent und bürokratisch wie sie sich gibt - ist so nutzlos wie ein stinkender Käse!

Um gemeinsam Handel zu treiben, in Freundschaft und Partnerschaft zu leben, sich als Europäer zu fühlen, sich auszutauschen, braucht man eine derartig dusselige EU und eine noch inkompetentere Frau von der Leyen, die bisher überall wo sie war, einen Scherbenhaufen hinterlassen hat, fünf Mal nicht!

Und Tschüß

Johnson will die Rosinen! Die bekommt er nicht. Großbritannien wird bald Kleinbritannien! Und das ist auch gut so!

"Pacta sunt servanda -

"Pacta sunt servanda - Verträge müssen eingehalten werden - das ist ein fundamentales Prinzip des internationalen Rechts", sagte ein EU -Diplomat zu dem FT-Bericht.
Im Fordern sind die ganz gross, im Einhalten von Verträgen ziemlich klein. Je nach Bedarf - eingehalten oder eben nicht, wie es gerade passt.
Der "harte" Brexit dürfte Boris zwar etwas Überlegungen kosten, aber das schafft er sicher auch. Handelspartner gibt es schliesslich viele. Der EU liegt aber der viele - Milliarden - Beitragsausfall Grossbritanniens sicherlich schwer im Magen.

Und tschüss Boris

Die Briten wollten doch unbedingt raus aus der EU, dann bitte mit allen Konsequenzen und nicht noch Forderungen stellen. Und damit keiner auf die Idee kommt, im evtl. dann günstigen England zu produzieren, alle Einfuhren aus diesem Land mit hohen Einfuhrzöllen versehen. Die EU ist nicht von GB abhängig.

Die Briten...

hatten von je her einen Sonderstatus! Sie wollten raus! Dann sollen sie gehen! Man kann das Thema eh nicht mehr hören! Es gibt auch noch wichtigere Dinge, als England und den nicht enden wollenden Brexit.

re 14:28 moselbert: Ein oder zwei Widder?

>>Zwei Widder auf Crashkurs gegeneinander. Mal sehen, wer letztlich ausweicht.<<

Es mag nicht so gemeint sein, aber dieses Bild impliziert, dass hier 2 sture Parteien existieren. Ein Bild, dass die Brexiter dauernd bemühen und dabei natürlich davon ausgehen, als der größere „Widder“ am Ende zu gewinnen.

Es gibt aber hier nur einen Widder und den kann auch jeder gut erkennen.

Tatsächlich ist es so, dass der britische Widder nicht gegen die EU, sondern gegen seine eigene Stalltür anrennt. Weil er zu „aufgeregt“ ist, um die Türklinke zu erkennen.

Die EU steht bei diesem Spiel draußen und staunt, warum da so ein Lärm gemacht wird. Sie könnte ja die Tür öffnen, aber nur um dann den wildgewordenen Widder wieder in seinen Stall zu bekommen.

Oder sie könnte den Schlüssel im Schloß einfach rumdrehen und der Widder könnte sich in Ruhe seine Hörner abschleifen.

Oder noch etwas warten bis er sich wieder beruhigt und älter wird. Manche Probleme lösen sich von selber.

Einen Keil zwischen EU und Irland

Das Ziel, einen Keil zwischen Irland und der EU zu treiben. Johnsons widersprüchliche Äusserungen zum künftigen Status Nordirlands und einer Lösung unter Berücksichtigung des Karfreitagsabkommens lassen vermuten, dass er (wie viele erzkonservative Briten) ganz Irland als Vasallen des britischen Empire betrachtet. So sind alle Aktionen darauf ausgerichtet, wirtschaftliche Unabhängigkeit, Planbarkeit und Profitablilität europäischer Unternehmen auf der Insel zu unterminieren und notfalls auch gewaltsam zu stören. Ein Zollkrieg mit der EU - Das entspräche dem best Case Szenario der "Hard Brexiteers". Schliesslich importieren sie mehr, als sie exportieren. Dh. Ein Zollkrieg verspricht raubritterhafte Einnahmen UND Unterminierung irischer Autonomie. Man will keine konstruktive Zusammenarbeit.

Johnsons Logik: Der Freihandelszone US/UK stünde im Falle des harten Brexit nichts mehr im Wege.
Die EU sollte dieses Szenario ENDLICH als das Wahrscheinlichste annehmen und entsprechend reagieren.

Wann begreifen die endlich ..

... dass England keine Weltmacht mehr ist?

Warum lässt sich die EU weiterhin auf der Nase herum tanzen?

Die Frage ist doch warum die EU sich weiterhin auf der Nase herum tanzen lässt. Es gibt da etwas das nennt sich 'Europäische Freihandelsassoziation' oder kurz EFTA das ursprünglich von Großbritannien mit begründet wurde und genau das sollte man Großbritannien abgesehen von einigen Übergangsbestimmungen auch anbieten, dass und kein wenig mehr.

Hidden agenda: Geplanter Betrug

Boris Johnson hat sich in der heißen Phase der Brexit-Diskussionen Ende 2019 stets um eine Aussage gedrückt, wie das Problem einer (Zoll)-Grenze von Nordirland (entweder zur Republik Irland oder zu Großbritannien) gelöst werden soll.

Nun wird klar warum: Er will und wollte von Anfang an die EU betrügen. Angeblich gibt es zur Vermeidung einer inner-irischen Grenze eine Zollgrenze zu Großbritannien und eine Anmeldung von Nordirland-Subventionen.

Die "hidden agenda" ist jedoch diese Sonderregelngen über die Zeit aufzuweichen mit dem Argument, dass Nordirland doch zum Vereinigten Königreich gehöre.

So steht am Ende die EU, stehen wir alle als Verlierer dar, weil ein Loch in der EU-Außengrenze entsteht.

Gute Güte...

... dann gebt ihm doch endlich seinen harten Brexit.

Ich mein: qie verschmerzen gerade ne Pandemie. Da qird sich der Verlust von GB milde gegen ausnehmen.

Vielleicht könne wir danach mal wieder über so Sachen wie richtige Politik nachdenken.

Mit dem Kopf durch die Wand

In GB geht so ziemlich alles den Bach runter:
* Das Pfund leidet an Schwindsucht
* Die Wirtschaft bricht um 20% ein
* Die Pandemie durch das ewige hü und hot
nicht unter Kontrolle.
* Die Arbeitslosen Zahlen im Steilflug.
Und dann wahrscheinlich einen harten Brexit
mit weiteren negativen Folgen für GB.
Die Johnson Regierung hat wahrlich ganze Arbeit geleistet um das Land vollends an die Wand zu fahren.
Aber grosse Töne spucken!

@Emil67 - die brit. Presse hilft bei der Einschätzung

"Alle pokern, alle erzählen ihrer Bevölkerung...."
Die oft unangenehme Geschichte des UK in der EU ist bekannt, die Geschichte von Premier Johnson als EU-Journalist in Brüssel ja auch.

Er hat als Kolumnist des Telegraph systematisch Anti-EC/EU-Stimmung betrieben, und diese Klientel hat ihn auch in den Premier-Sessel gehievt. Deren England-Bild - und seins - bedient er also.
Anderen gilt er als inkompetenter Lügner; er selbst hat wirtschaftlich nichts zu befürchten.

Die EU27 werden Verluste hinnehmen müssen. Aber das UK verliert alle seine privilegierten Handelsbeziehungen im EU-Raum und die Vorteile der Handelsverträge mit zig Ländern der Welt, die die EU im Namen und unter Mitwirkung aller Mitglieder abgeschlossen hat. Es verliert den kulturellen und wissenschaftlichen Austausch durch EU-finanzierte Projekte, die EU-Subventionen, die gegenseitige Anerkennung von Krankenkassensystemen (wichtig für seine 1000e in Spanien lebenden Rentner), die osteuropäischen Erntehelfer usw. usw

14:54 von Klausewitz

Kein Geld aus Großbritannien für die EU....

Stimmt. Und keines aus der EU für GB. So ist das nun mal ...

Verhandlungen mit der EU:Zurück im Brexit-Kris....

Da geht es offensichtlich mit harten Bandagen zu.Und Konzernchefs aus Deutschland bangen bereits um künftige Profite.Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie-und Handelskammertages,Martin Wansleben,sagte der Funke-Mediengruppe am Sonntag,"ohne ein Abkommen drohe die Einführung von Zöllen".

Und außerdem noch der Verlust der Fischgründe für Fischer aus der EU.

Lach...

... die EU warnt GB. Da werden die Briten sich die Bäuche halten. Wer braucht die EU, ausser viele Bedienstete und Geldempfänger, die einen Parallelapparat in Brüssel aufgebaut haben. Die Briten sind die Einzigen, die diesen Wahnsinn nicht mehr mitmachen. Würde ich gefragt werden, würde ich sofort aus der EU austreten. Die Briten importieren mehr aus D als sie übrigens zu uns exportieren. Also die Mär, dass die pleite sind wenn die nicht mehr in der EU sind, ist völlig umgekehrt. Auch die Fangrechte gelten für die Briten dann nicht mehr. Ach ja, die Medien freuen sich dass das Pfund nichts mehr wert ist. Dafür können die Briten Waren günstiger exportieren. Und was für die Bananenstaaten gespart wird, können die Briten für sich ausgeben. Wenn wir bald pleite sind durch die verschlafene IT- und Autoenwicklung und nicht mehr für Süd-Europa die Rente mit 50 bezahlen, werden wir sehen wie beliebt wir in Europa sind. Wer löst dann den Wechsel mit 1,8 Billionen ein? Das wird eine Tratte.

Die EU darf sich von Johnson nicht erpressen lassen

Also zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/johnson-vonderleyen-brexit-101.html

Plant die britische Regierung ein Gesetz, das den EU-Austrittsvertrag infrage stellen könnte? EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen nimmt einen entsprechenden Medienbericht zumindest ernst - und schickt eine Warnung nach London.

Was bedeutet das jetzt?? Rückzug vom Ausstieg oder No-Deal-Brexit wie ich es in anderen Quellen lese?? Wenn zweiteres die Option sein sollte, dann sage ich an die Adresse der EU: lasst euch nicht erpressen von dem!! England steht sowieso wirtschaftlich wie auch sonst mit dem Rücken zur Wand. England braucht die EU, aber die EU braucht England nicht. So schaut die Realität aus.

Laecherlich

Und schon wieder fast ein Jahr im Land...
und immer noch Brexit Krise.

Naja, Gelder mussten ja verschoben werden, da hatte man fuer den BrExit keine Zeit.
Und überraschenderweise will BoJo keine weitere Verlängerung.... also, wieder Panik Modus.

@Klausewitz um 14:54

... kein Geld aus der EU für Großbritannien ...

Ein wenig verwundert

Aber nicht überrascht, wie die Diskussion läuft.
Viele Meinungen gegen GB, warum weil sie selbst ausgetreten sind? Teilweise schrieben gleiche Foristen vor nicht langer Zeit , besser Griechenland tritt aus der EU aus, das würde die Wirtschaft auf Grund der Währung ankurbeln. Mal so und malso, oder ist es nur richtig wenn D. zu entscheiden hat wer zu bleiben hat und wer nicht.
Zweitens woher kommt die Gewissheit GB geht es in Zukunft schlechter? Alleine das entstehende Währungsgefälle ist für den Finanzsektor ein prima Markt.
Drittens, seit Corona liest man immer wieder zurück fahren der Globalisierung, scheinbar aber nur halt die Beziehungen zwischen China und D. Und den Tourismus betreffend.
Ich denke eine realistische Betrachtung und Diskussion mit Abwägung aller Fakten wäre sinnvoller als pauschale Diskussion

@ 14:48 von Deutsche-Elite

47 Jahre war GB Mitglied; 47 Jahre, die gerade nach dem 2. Weltkrieg für die Stabilität und den Friedenswillen in Europa wichtig und wertvoll waren, auch wenn es mal anstrengend und unbequem war. Und nun wird durch den Brexit der Wille von mehr als 47% der Brit*innen ignoriert, darunter die Mehrheit der jüngeren Generationen und Länder wie Schottland und Nordirland und der Großregion London.
De Gaulle hatte Unrecht, denn das UK gehört zur EU und hat die Mitgliedschaft leichtfertig aufs Spiel gesetzt durch Camerons aus innenpolitischen Gründen angezetteltes und schlampig vorbereitetes und von Johnson durch dreiste Lügen gefördertes Brexit-Referendum.
Das sollte man nicht vergessen, egal wie der Politpoker um die Rahmenbedingungen jetzt ausgeht. Und meine britischen Freund*innen wissen, wie sehr ich eine Korrektur des Brexit genau wie sie befürworten werde.

Kein Geld aus Grossbritannien

Lieber Herr, Frau, Divers Klausewitz,

auch wenn wenn wir bei unseren Grundüberzeugungen auf keinen gemeinsamen Nenner kommen dürften, stimmen wir hierin überein: GB raus aus der EU ohne Vertrag.

(und auf eine neue Epoche warten, in der GB wieder eintreten möchte zu ganz normalen Konditionen)

Lieben Gruß

David Cameron hat eine Lawine los getreten

mit dem Referendum, nur um einigen Hardlinern im Parlament den Wind aus den Segeln zu nehmen. Er hat nie damit gerechnet, dass dieses Referendum nach hinten los gehen könnte.
Zu allem Elend hat dann T. May das Referendum auch noch zum politischen Auftrag erklärt, obwohl es für die Regierung nicht bindend war.
Und dann kam Johnson und hat die ganze verfahrene Chose zum nationalen Heiligtum gemacht und von Souveränität und einem kommenden goldenen Zeitalter geschwafelt. Diesen 3 Premierministern ist es zu verdanken, dass das Land nur noch ein Schatten seiner selbst ist. Einsicht?
Fehlanzeige. Eher das Gegenteil, mit offenen Augen in den Abgrund.

Johnson fordert mehr Tempo

„Johnson verschärfte nun den Ton und forderte von der EU mehr Tempo und Entgegenkommen. Man müsse sich bis Mitte Oktober einigen, damit ein solcher Deal noch ratifiziert werden könne. Ansonsten werde es kein freies Handelsabkommen zwischen Großbritannien und der Europäischen Union geben, so Johnson.“

/////////////

Achso, aber selber ewig und dreifach dafür gebraucht, um sich zu einigen ob oder ohne Vertrag auszusteigen. Und nun verlangen sie uns vor, dass wir uns gefälligst beeilen sollen. Die Briten spinnen doch m.M.n!

Möglich, daß........

BJ Großbritannien hinsichtlich seiner Leistungsfähigkeiten überschätzt, aber ich befürchte, er kann ziemlich genau das Verhalten der Festlandsregierungen einschätzen. Die sind nämlich der Schwanz, mit dem die Festlandswirtschaft wedelt. Die WWeltfremdheit, manche nennen es Traditionsbewußtsein der britischen Bevölkerung ist nahezu grenzenlos. ob nun im Fussball , in dem es für jeden Landesteil sogenannte "Nationalmannschaften " gibt, bis zur teilnahmslosen Hinnahme der Rekordopferzahlen bei Corona, der Beweihräucherung des Pfund und der angeblich leistungsfähigsten Wirtschaft der Welt oder der Hype um einen Veteran mit klimpernden Orden und seine Gehhilfe: das britische Verhalten ist rätselhaft. Aber BJ hat den Rückhalt in seiner Bevölkerung. Seit Winston Churchill sieht sich Großbritannien sakrosankt, und von den wichtigsten Gegenspielern kann der eine nicht so, wie er vielleicht will und die andere könnte vermutlich, aber getraut sich eben nicht.-

Am 07. September 2020 um 15:26 von Bernardo87

Sie vergessen, sie UK sind ein Königreich, das Beste und Größte das es gibt, kann man nicht mit dem restlichen Europa auf eine Stufe stellen.

@15:16 von Blit... Bot... Brei...

Über die von Ihnen bekannten Beschimpfungen der EU und Ihrer Kommissionspräsidentin hinaus offenbaren Sie erstmals auch, dass Sie zudem auch von Käse wenig Ahnung haben.

@ 15:26 von Bernardo87

Mir tun auch die jüngeren Generationen der Engländer*innen leid, die in Johnsons Brexit-Poker gefangen sind. Hoffentlich werden sich Nordirland und Schottland, die mehrheitlich gegen den Brexit gestimmt hatten, bald aus dem UK verabschieden und auf längere Sicht wieder Mitglieder der EU werden. Die politischen wie auch rechtlichen und operativen Fragen dazu werden allerdings nicht einfach.

@ Blitzgescheit

"Eine EU - so inkompetent und bürokratisch wie sie sich gibt - ist so nutzlos wie ein stinkender Käse!"

Sie kennen sich weder mit Käse noch mit der EU aus...
Ein guter "Stinkekäse" ist kulinarisch eine ganz hochwertige Sache. Und ein solches aufwändiges Projekt wie die EU nur mit Unmengen an Bürokratie verwirklicht werden kann sollte auch unstrittig sein - es sei denn Sie wollen eine ganz andere oder am besten gar keine EU.
Zum Schluß noch: Das die EU inkompetent wirken mag ist zu großen Teilen den Briten geschuldet - Zig Jahre bremsen und im Grunde sabotieren wirken sich halt aus...

Strategie

Speziell mit den Themen Umwelt- und Tierschutz steht Deutschland jetzt isoliert da...
Das Domino Spiel hat begonnen...
erst UK und bald andere Laender... falls Europa sich nicht zusammenreißt ist es einfach nur einen Institution die noch nicht mal 100 Jahre überlebt , da halten Kegelvereine schon länger durch.

15:51 von andererseits

wie sehr ich eine Korrektur des Brexit genau wie sie befürworten werde.
.
warum nicht
aber auch wenn es uns beiden nicht passt
die Briten haben anders entschieden
wir sollten das akzeptieren

Darf man auch wieder raus?

GB ist der EU beigetreten und nun wollen Sie wieder raus. Ist das für einige zuviel oder endet die Freiheit der Anderen da, wo es Eure Interessen tangiert? Ich weiß auch nicht, ob sich GB damit einen Gefallen tut, aber zumindest ist es eben ihr freie Wille!

@14:54 von Klausewitz

als Brite sehen Sie das sicher so, als Deutscher mit etwas Vaterlandsliebe wohl eher nicht.

14:58 von AfD mit glied

Wichtig ist in jedem Falle, dass GB nach dem Austritt schlechter dasteht, als davor.
Und wichtig ist, dass die Bevölkerung das unmittelbar zu spüren bekommt
.
warum ?
freut es sie wenn es anderen Menschen schlechter geht
womöglich stehen die ja besser da ... weiß man´s
vielleicht beginnt man dann am Modell EU was zu ändern
ein Fehler wäre das sicherlich nicht

@Ca, 15:34

"Die "hidden agenda" ist jedoch diese Sonderregelngen über die Zeit aufzuweichen mit dem Argument, dass Nordirland doch zum Vereinigten Königreich gehöre.
So steht am Ende die EU, stehen wir alle als Verlierer dar, weil ein Loch in der EU-Außengrenze entsteht"

Und in Europa respektive auf der irischen Insel herrschen womöglich wieder Zustände wie in den Jahren von 1969 bis 1998.

@15:03 von 2018Anne

ich denke, es wird sehr schwer für UK.

um 15:44 von KalliBayern

Wer zuletzt lacht, lacht am besten!

Die Briten haben einen Wirtschaftseinbruch von über 20 %! In Worten zwanzig!!!!! Wieso Sie da uns eine Pleite andichten, während GB sein Geld für sich behalten kann, ist mir ein Rätsel! Und die Waren, die GB billiger ins Ausland exportieren kann, muss GB erstmal importieren! Oder wo bekommt die Insel die dafür notwendigen Rohstoffe her, damit sie produzieren kann?

Sehen Sie sich einmal die türkische Lira an! Was bringt es da der Türkei, dass diese im freien Fall ist? Die können ja nicht mal mehr ihre Verbindlichkeiten bezahlen! Woher nehmen die frisches Geld? Und jetzt sehen Sie sich einmal die Schuldenquote von GB an! Womit soll das bezahlt werden? Mit einem extrem schwachen Pfund?

Wer zuletzt lacht...

EU Gegner aufgepasst!

Die Briten, die wissen wovon sie reden, wissen sehr genau, was sie an der EU hatten und wurden von einem unerwarteten Ausgang des Referendums überrascht. Nun muss die Politik Lösungen finden und Boris Johnson ist zwar sicher kein Dummer, aber ein sehr schwieriger Charakter, was akzeptable Kompromisse wohl nicht möglich macht. Keinesfalls darf die EU nun zulassen, dass GB sich die Rosinen rauspickt, allein schon um keine für uns alle gefährlichen Signale an die EU Länder zu senden, die uns eh schon eine sehr nötige Weiterentwicklung erschweren. Die Politik ist gefordert, sich endlich vom Einfluss des großen Kapitals zu befreien, dann und nur dann kann man Europa für die Menschen zum (weiterhin) lebenswerten Raum gestalten. Ich weiß nicht ob Politiker wirklich an trickle down Effekte und ähnliche Märchen geglaubt haben, oder nur den lukrativen, leichten Weg gegangen sind, aber wird nicht endlich für die Menschen umstrukturiert, wird es schlimmere Probleme geben, als ein No-Deal.

@14:53 von Emil67

"...sinkt das Pfund zusehr und es lohnt sich richtig in GB Produzieren zu lassen..."

Aber nur, wenn die Rohstoffe alle aus GB kommen.

"sinkt das Pfund zusehr und

"sinkt das Pfund zusehr und es lohnt sich richtig in GB Produzieren zu lassen, "

Dazu müsste es in GB die entsprechenden Produktionsanlagen und Personal geben. Beides wurde seit Thatcher deutlich zurückgefahren. Dabei gibt es immer noch gute Waren aus GB, aber die großartige, alte Industriekultur des Landes wurde systematisch ramponiert.

/// Am 07. September 2020 um

///
Am 07. September 2020 um 16:14 von sonnenbogen
Strategie

Speziell mit den Themen Umwelt- und Tierschutz steht Deutschland jetzt isoliert da...
Das Domino Spiel hat begonnen...
erst UK und bald andere Laender... falls Europa sich nicht zusammenreißt ist es einfach nur einen Institution die noch nicht mal 100 Jahre überlebt , da halten Kegelvereine schon länger durch.///
.
Welche anderen Länder ?

England raus aus der EU auch ohne Vertrag denn der Brexit wurde

von den Oligarchen welche sich in England eingekauft hatten eingefaedelt.
England gehoert jetzt mehr zu den Russen als zu der EU denn die Politiker wurden von den Oligarchen gekauft.

England hat 60 Mill. Menschen. Die EU ueber 800 Mill. Menschen.

Lasst die Englaender machen was die wollen.

Grenzen zu und kein Vertrag.

Die meisten wichtigsten Firmen & Geldinstitute haben sich sowieso aus England verabschiedet.

Wenn man den Englaendern einen Sonderstatus gibt dann muss man auch allen anderen EU Mitgliedern diesen Status einraeumen.

Das waere der Untergang der EU was natuerlich China & Russland wollen.
Denen ist die EU zu maechtig geworden

Frau von der Leyen & unsere Politiker sind inteligent genug sind das sie die Lage wie oben genannt verstehen.

Super England raus ohne Vertrag.

Danach kann sich England ueberlegen ob sie wieder zu der EU oder zu Russland bzw. China wollen.

Diese Entscheidung duerfte den Englaendern nach weniger wie einem Jahr nach bzw. mit Brexit klar werden.

15:44 von Bernd Kevesligeti

«Und Konzernchefs aus Deutschland bangen bereits um künftige Profite. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie-und Handelskammertages, Martin Wansleben, sagte der Funke-Mediengruppe am Sonntag, "ohne ein Abkommen drohe die Einführung von Zöllen".»

"Cleveres Kerlchen", dieser Hauptgeschäftsführer.

Alle, die mit dem UK wirtschaftlich gar nix zu tun haben, noch nie in GB waren, und nicht ein einziges Wort Englisch sprechen. Alle wissen, dass es Zölle geben wird, sollte kein Handelsabkommen zwischen der EU + Nicht-Mehr-EU Großbritannien zustande kommen.

Und wenn es keines gibt … dann erschwert & beeinträchtigt dies nicht nur "Die Konzernchefs" in DEU. Aber auch alle Handeltreibenden, die in der EU (in DEU) irgendwas verkaufen, was vor dem Verkauf aus GB importiert wird.

Seien es Supermärkte mit Waren aus GB. Spirituosenläden mit Whiskey.
Irgendwer im Strickladen mit Highland-Schafwolle.

Immer wieder erstaunlich.
Dass in Ihrer Wirtschaftswelt "so was" gar nicht existiert !

@15:16 von Blitzgescheit

nur eine kleine, inkompetente und absolut machtlose Minderheit deutscher Politiker verachtet die EU. Die anderen wissen, was sie an ihr haben.

Bitte geht mit Gott. Aber geht!

Am 07. September 2020 um 15:48 von Magic.fire
Ein wenig verwundert

Ja wenn es doch so toll für GB ist wieso dann das viele "gepolter"? Wenn alles Prima ist, ist doch alles ok?

Und wir EUler MÜSSEN garnichts!

Mini Schadenfreude

@ Bernd Kevesligeti:
Und außerdem noch der Verlust der Fischgründe für Fischer aus der EU.

Ja, sehr tragisch für die EU. Aber die Schadenfreude wird sich in Grenzen halten. Die Fischwirtschaft macht vielleicht 0,1 Prozent am BIP aus.

Schluss mit dem Rumeiern, harter Brexit und fertig

>> Die Erpressungspolitik Großbritaniens darf nicht dazu führen das sich die EU verbiegt nur eines Handelsabkommens wegen. Kein Handelsabkommen ist die beste Lösung. DIE haben es so gewollt, SO sollen sie jetzt auch leben.

Absolut korrekt! Nichts mitmachen wollen, nichts zahlen wollen, aber die Vorteile der europäischen Integration absahnen, das war jahrzehntelang die Politik Großbritanniens, und jahrzehntelang ist Europa eingeknickt. Damit muss jetzt schluss sein. Harter Brexit und fertig!

Die Folgen kann man hier zusammen mit den wirtschaftlichen Corona-Folgen abfedern. Ob Großbritannien das auch kann ist fraglich, aber letztlich auch wurscht. Wie bereits zitiert: DIE haben es so gewolltn, SO sollen sie es jetzt auch haben.

@ 16:26 von Sisyphos3

Wo habe ich geschrieben, dass ich das nicht akzeptiere? Aber ich kann mich kritisch dazu äußern und Einschätzungen abgeben sowie Wünsche für die Zukunft. Das tu ich auch weiterhin.

willst du nicht mein Bruder sein ...

schlag ich dir den Schädel ein
erstaunlich wie wenig man die Entscheidung von seinen Mitmenschen zu akzeptieren bereit ist
Es sind unsere europäischen Nachbarn auch weiterhin
ob sie sich mit uns verbrüdern oder ob sie einen gewissen Abstand wahren
also ich habe mit einem Nachbarn kein Problem, ob er jetzt beim Stadtfest mitmacht oder nicht

@16:38 von schabernack

nennen Sie doch auch ein paar wichtige Wirtschaftsgüter, die wir teurer bezahlen müssten. Whiskey und Schafwolle sind jetzt nicht so der Renner. Der Whiskey und die Schafwolle werden eben dann teurer. Ist jedoch zu verkraften. Gibt es keine teuren Luxuswaren aus UK, die schlecht zu ersetzen sind durch Produktion aus anderen Ländern. Konzernchefs und DIHK jammern natürlich gleich, denn das Jammern gehört zu ihren Aufgaben.

Hohes Brüsseler Ross

Daran, wie die Rest-EU bei dem Thema rumeiert wird jedem klar, dass es sich die EU nicht leisten kann, GB einfach so in den Wind zu schießen.
.
Vor laufenden Kameras kann man das natürlich so nicht sagen und lässt die Muskeln spielen, aber hinter den Kulissen weiß man sowohl in London als auch in Brüssel, dass beide Partner Federn lassen müssen, wenn es zum harten Bruch kommt.
.
Und noch ganz nebenbei, wenn der Brexit Schule macht, und GB mittelfristig besser dasteht, weil es frei vom Gruppenzwang ist, aber zu groß um von der EU ignoriert zu werden, und außerdem transatlantisch sowie quer über die restlichen Kontinente und Ozeane hinweg in britischer Tradition neue Bündnisse knüpft, dann könnte es eine ganze Reihe von ...xits geben, natürlich nur von Nettozahlern, und die EU wäre am Ende.
.
Man sollte also in Brüssel endlich mal etwas vom Hohen Ross runterkommen. Wir haben evtl mehr zu verlieren als GB.

Zurück in Brexit Krisenmodus

Plant die britische Regierung ein Gesetz, das den EU-Austrittsvertrag infrage stellen könnte?
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Es ist nun endlich an der Zeit das die EU sowie ihre Kommissionspräsidentin zur Kenntnis nimmt, dass Johnson einen harten Brexit will...
Also soll er ihn auch bekommen mit allen Konsequenzen ! Diese ganze Rosinenpickerei und neue Forderungen der Britischen Regierung gegenüber der EU muß nun entgültig ein Ende haben !

von schabernack 16:38

Aber warum es da wohl einen Clinch gibt ? Brüssel fordert ein Vetorecht bei bestimmten Gesetzen und Vorschriften,die Grossbritannien nach Abschluss des EU-Austritts anstreben könnte.Eu-Chefunterhändler Barnier besteht darauf,daß London keine Änderungen an der britischen Gesetzgebung dürfe,die zu Störungen im Handel mit der Staatengemeinschaft führen,ohne mit Brüssel Rücksprache zu halten,berichtete die Times am Sonntag.

UK als Nettozahler

UK zahlt gerade mal 1.2% seines gesamten Haushalts an die EU. Also kaum der Rede wert. Aber Mr. Johnson redet von gewaltigen Einsparungen, wenn UK die EU verlässt.
Mit diesen eingesparten 1.2% wird UK bestimmt nicht die Folgen des Brexit ausgleichen können.

Zurück in Brexit Krisenmodus

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat Großbritannien zur Einhaltung des Brexit-Austrittsvertrages aufgefordert. 
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Die EU sollte sich damit abfinden das London einen Harten Brexit will. Man sollte sich daher vielmehr um Schottland und Nordirland bemühen.

Am 07. September 2020 um 14:33 von Heilprakt. verbieten

genau-und die 40-50 Mrd Euro, die die Briten noch zahlen müssen übernimmt dann eben Deutschland-nicht weiter schlimm-Life goes on.
Was denken sie eigentlich, warum hunderte EU-Beamte seit Monaten versuchen Lösungen und Kompromisse zu finden-aus Langeweile?

Ein Drama

Vollkommen unfähige Politik. Wie lange wird schon ergebnislos rumverhandelt?

Mit Hängen und Würgen das 'Go' für den Austritt aus der EU bekommen, und beim 'Wie' jetzt komplett gescheitert.

Am 07. September 2020 um 14:37 von kampfgegenlinks

Kein Handelsabkommen ist die beste Lösung. DIE haben es so gewollt, SO sollen sie jetzt auch leben.
-------------------------------------
Meinen sie, die EU macht solche Anstrengungen, damit die Briten nach dem Brexit Vorteile haben?
Ich hoffe doch, dass man noch einen Kompromiss findet-sonst werden wir zum großen Teil die britischen Zahlungen ersetzen müssen, während wir gleichzeitig einen großen Markt verlieren.

Die EU ist geschlossen wie selten

@ Emil67:
Ist man zu fair zu GB kommen noch andere Nettozahler auf die Idee auszusteigen.

Wohl kaum.

@ Blitzgescheit,, um 15:14

Könnten Sie sich mit dem Gedanken anfreunden, dass gerade die EU genau das ermöglicht hat, was Sie glauben, dass es auch ohne EU möglich wäre:

“Gemeinsamen Handel zu treiben, in Freundschaft und Partnerschaft zu leben, sich als Europäer zu fühlen“?

Erinnern Sie sich an die Vor-EU-Zeiten, oder waren Sie da noch zu jung?

Im ersteren Fall sollten Sie ihr Erinnerungsvermögen aktivieren oder reanimieren,
im zweiten sich einfach einmal gründlich informieren, bevor Sie derartig Unausgegorenes über die Mitleser ausgießen.

Mit aller Gewalt

@ moselbert:
Zwei Widder auf Crashkurs gegeneinander. Mal sehen, wer letztlich ausweicht.

Bin gespannt. Der eine Widder heißt Boris, der andere is ne Wand.

No Deal?

Klasse, die Englische Mannschaft liegt 6 - 0 hinten und droht jetzt damit den eigenen Torwart vom platz zu nehmen?!

Hahaha dieser Johnson ist echt klasse, der ist wie ein Monty Phyton Sketch in echt!
Boris mach das...mach den No Deal.
Ich erkläre dir an Hand eines beispiel´s was das bedeutet. Wenn No Deal eine Krankheit ist, ist es für die EU eine gaaaaanz leichte Erkältung und für euch Briten die wässrige Beulenpest mit einem Schuss Lepra.

Herzlichen Glückwunsch nochmal für das was du deinem land angetan hast und viel spass noch mit den folgen(insbesondere für dich)!

Am 07. September 2020 um 14:54 von Klausewitz

Kein Geld aus Großbritannien für die EU....
---------------------------------------
Ja das scheinen die ganzen knallharten Sesselpolitiker hier im Forum vergessen zu haben. GB muss gemäß Ausstiegsvertrag noch eine Summe zwischen 40 und 55 Mrd EURO an die EU zahlen. Bei einem No Deal werden sie natürlich einen teufel tun-und raten sie mal, wer dann das fehlende Geld in der EU-Kasse ersetzen darf.

Ohne Johnson in Schutz nehmen zu wollen:

wer von uns Usern weiss genau, um welche Themen und um welche Standpunkte es genau geht? Was sind
die Standpunkte resp. Forderungen zu einzelnen Themen?
Klar, dass GB sich allein gegen 27 andere Länder behaupten will. In GB hat man genaue Vorstellungen, wie man möglichst ohne Verluste aus dem Vertrag kommt. Das würde jeder machen. Stellen wir uns vor, D will aus der EU, aber weiter mit den gleichen Bedingungen wie vorher weitermachen. Dafür würden wir kämpfen, bis zum letzten Euro.
Die "sturen" Briten machen uns da was vor.
Ich denke an 2 Szenarien:
1. Kein Deal, GB wird es viel schlechter gehen als heute, uns restlichen EU-Staaten ein wenig schlechter.
2. Deal, wie es die EU will: das würde das britische Volk auf die Barrikaden bringen und für uns würde sich so gut wie nichts ändern.
Johnson, der "UTurn-Man", wird m.M. nach im letzten Moment noch einlenken.
Wenn nicht: auch egal, die Sonne wird weiterhin über unser Badner Land lachen!

14:48 von Deutsche-Elite

“Das United Kingdom passt nicht zu Europa”
Die Briten passen nicht in die EU, was bestimmt kein schlechtes Zeugnis ist. Für Europa sind eines der herausragenden Nationen, ohne deren Kultur Europa nicht denkbar ist.
Ihr statement Name passt übrigens hundertprozentig zu Ihrem Namen

EU first

@ Sisyphos3:
willst du nicht mein Bruder sein schlag ich dir den Schädel ein. erstaunlich wie wenig man die Entscheidung von seinen Mitmenschen zu akzeptieren bereit ist

Mir ist es egal. Ich werfe aber niemandem, der geht, was hinterher. Zur Fairness bin ich niemandem verpflichtet. Wir holen das beste für uns (die EU) raus und das ist völlig legitim. Oder glauben Sie BJ hat etwas zu verschenken. Wir auch nicht.


Es sind unsere europäischen Nachbarn auch weiterhin

Manche Nachbarn mag man, manche ...

Wir werden sehen. Die Risiken

Wir werden sehen. Die Risiken innerhalb der EU sind auch nicht ohne.

Am 07. September 2020 um 16:36 von brigitte-barbados

England hat 60 Mill. Menschen. Die EU ueber 800 Mill. Menschen.
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Liebe Brigitte-die EU hat 446 Millionen Einwohner-ohne die Briten nur noch 380 Millionen.
Sie verwechseln die EU mit Europa.

@ 16:56 von Sisyphos3

alles gut, ich liebe die Engländer. ;) Sehr rührselig, wie Sie an unsere Mitmenschlichkeit appellieren. Die Engländer können jetzt ihre neue Freiheit genießen und müssen sich nicht mehr an EU-Regeln halten. Aber andererseits ist es auch klar, dass sie der gesamten EU einen Korb gegeben haben. Und man kann es (trotz großer Zuneigung) niemandem verdenken, wenn nicht auch ein wenig Schadenfreue aufkommt, falls die Briten am Ende nicht so glücklich werden.

Hurra ?!

Wie kommt es nur dass so viele Kommentare der UK nur alles schlechte wuenschen, wie koennen die Deutschen nur so gehaessig sein? Ich lebe seid ueber 25 Jahren in England und es gibt hier kaum Briten die den Deutschen oder der EU steigende Arbeitslosigkeit etc wuenschen, im Gegenteil! Ob man mit dem Brexit Wahlergebniss einverstanden ist oder nicht, die Wahl war demokratisch und die Mehrheit hat entschieden das Eurpaeische Projekt zu verlassen. Dass muss akzeptiert werden, auch in Deutschland.

@Sisyphos3 16:56 und @2018Anne um 16:28

Keiner "schlägt hier Schädel ein" und natürlich darf man auch wieder raus aus der EU. Das will ja auch überhaupt niemand (mehr) verhindern. Aber wenn man raus ist, ist man raus. Und zwar ohne die Rosinen. Und bereits geschlossene Verträge (Nordirlandabkommen) sind einzuhalten. Ansonsten darf man sich nicht wundern, wenn keiner mehr Verträge mit einem vereinbart. Eigentlich ganz leicht zu verstehen. Ich hoffe, ich konnte helfen.

@ Frodus, um 15:59

“...Und die meiste Zeit in der Geschichte war Großbritannien ein Imperium. Man kann davon ausgehen, dass die das auch ohne EU schaffen.“
------------------------------------------------------
Ich würde sagen-die meiste Zeit der Geschichte war Großbritannien ein zerstrittener, zusammengewürfelter Haufen verschiedener Stämme, genau, wie der Rest Europas.
Das Empire gab es gerade mal so 300 Jahre lang.

@17:04 von Digitaler Fußabdruck

Besser auf dem hohen Ross als auf dem toten Pferd.

@ Sisyphos3, um 16:56

Hallo Sisyphos3,

Sie sprechen mir aus der Seele.

@andererseits um 15:51

Ihren Kommentar kann ich nachvollziehen. Ich denke, dass vielen in der EU noch in Erinnerung ist, wie Margaret Thatcher mit ihrem „I want my Money back“ sie unbeliebt gemacht hat, die „Eiserne Lady“ (die übrigens auch gegen die Wiedervereinigung Deutschlands war).
Aber auch wenn 47% gegen den Brexit gestimmt haben, so doch eine geringe Mehrheit dafür. Dass von der jüngeren Generation wohl auch wenige nur wählen waren, ist leider so ...
Wie man‘s nimmt, ist leider so gelaufen, mit viel Lügen seitens der Befürworter. Aber die Gegner des Brexit hätten stärker dagegen halten müssen ... shit happens.

BJs Ziel: Weg frei für Sozialdumping

@ Bernd Kevesligeti:
Aber warum es da wohl einen Clinch gibt ? Brüssel fordert ein Vetorecht bei bestimmten Gesetzen und Vorschriften,die Grossbritannien nach Abschluss des EU-Austritts anstreben könnte.

Keine Wirtschaft in Europa ist so dereguliert, wie die britische. In keinem Land können die Unternehmer so durchregieren. BJ ist ein guter Handlanger der Unternehmer und möchte dem Land ein Hintertürchen für Sozial- und Umweltdumping aufhalten.

Das ist mit der EU nicht zu machen. Wenn BJ nicht nachgibt, ist er eben raus aus dem gemeinsamen Markt, der sinnvolle und soziale Regularien hat.

@16:35 von Dabbljuh

"Aber nur, wenn die Rohstoffe alle aus GB kommen."

Spielen wir mal so ein Spielchen durch.

In GB werden für Ford Motoren Produzier, diese werden z.B. in die Türkei geliefert um dort in Transits verbaut zu werden und die Transits werden in ganz EU usw. geliefert und Verkauft.
Wird hier irgendwo der Motor in der EU Verzollt?

Merket auf, Geld / Konzerne regieren die Welt und nicht Merkel oder Von.......

Wenn Deutschland /EU nicht Spurt wird in einem Land Produziert wo es ein Abkommen mit der EU gibt und gut ist.

@ Frodus

...Und die meiste Zeit in der Geschichte war Großbritannien ein Imperium. Man kann davon ausgehen, dass die das auch ohne EU schaffen.

Ja, vielleicht im Sandkasten oder mit dem Finger auf der Landkarte.

15:16 von Blitzgescheit

>>Eine EU - so inkompetent und bürokratisch wie sie sich gibt - ist so nutzlos wie ein stinkender Käse!<<

Selbst wenn in der EU nicht alles perfekt ist, war die EU doch das Beste was Deutschland passieren konnte. Ein Lob an die europäischen Politiker die diese EU kreiert haben.
Sie haben sich doch schon oft als Anhänger einer bestimmten Partei bezeichnet. Können Sie mir dann bitte erklären, warum Sie ständig so unpatriotische Postings schreiben?

@ Blitzgescheit

In Umfragen wird regelmäßig deutlich, dass in Deutschland mehr als 80% der Bevölkerung hinter der EU stehen.

17:02 Dabbljuh @16:38 schabernack

nennen Sie doch auch ein paar wichtige Wirtschaftsgüter, die wir teurer bezahlen müssten.

Vermutlich werde ich dann auf meinen Lieblingskäse (einen Cheddar) verzichten - der ist eh schon etwas teurer.

@17:28 von Hanno Kuhrt

das mag für EU-Feinde eine Genugtuung sein. Aber der Haken ist, dass die Briten trotz No Deal zahlen müssen, denn sie müssen sich an die Verträge halten, zu denen sie sich in der EU verpflichtet haben. Vertrag ist Vertrag.

17:02 von Dabbljuh / @schabernack

«Nennen Sie doch auch ein paar wichtige Wirtschaftsgüter, die wir teurer bezahlen müssten. Whiskey und Schafwolle sind jetzt nicht so der Renner. Der Whiskey und die Schafwolle werden eben dann teurer. Ist jedoch zu verkraften.»

Ich will gar keine "Wichtigen Wirtschaftsgüter" nennen, die mit Zöllen teurer werden. Darum geht es mir gar nicht.

War ja zu erkennen, da ich über "Handelserschwernisse" für Handeltreibende schrieb. Und nur darüber … über Preise gar nichts.

Weniger Konzerne mit großen Einkaufs- & Logistikabteilungen werden (würden) darunter leiden. Aber kleinere Händler … wie die mit dem Whiskey & der Wolle.

"Wichtige Wirtschaftssgüter" fallen mir beim Gedanken-Überschlagen auch nicht ein. Außer den Ersatzteilen, die ich immer mal wieder für meinen "Land Rover Santana" brauche. Wenn die künftig was teurer wären … täte ich sie dennoch nehmen.

Und davor, die nicht mehr bekommen zu können, wenn ich sie brauche.
Habe ich auch keine Befürchtungen … oder ernsthafte Sorge.

17:28 von Hanno Kuhrt

>>Ja das scheinen die ganzen knallharten Sesselpolitiker hier im Forum vergessen zu haben. GB muss gemäß Ausstiegsvertrag noch eine Summe zwischen 40 und 55 Mrd EURO an die EU zahlen. Bei einem No Deal werden sie natürlich einen teufel tun-und raten sie mal, wer dann das fehlende Geld in der EU-Kasse ersetzen darf.<<

Wissen Sie auch was das für Konsequenzen für ein Land hat, das seine Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllt?

Ich verstehe hier viele nicht.

Mit aller Welt schließt die EU Zollvermeidungsabkommen, aber die bösen Briten, den zeigen wir es jetzt.

Wenn das mal gut geht.

@Petra E um 17:35Uhr

Sie haben recht! Die Abstimmung hat eben den Brexit gebracht und der Rest der EU sollte das Ergebnis respektieren. Wie sieht es aber auf britischer Seite mit dem respektieren aus, wenn der Rest der EU von den britischen Sonderregeln die Nase voll hat? Kann es sein, daß Sie die britische bzw. englische Denkweise schon übernommen haben?

17:35 von Petra E

>> Ob man mit dem Brexit Wahlergebniss einverstanden ist oder nicht, die Wahl war demokratisch und die Mehrheit hat entschieden das Eurpaeische Projekt zu verlassen. Dass muss akzeptiert werden, auch in Deutschland.<<

Aber das wird doch auch akzeptiert.
Aber die Briten müssen akzeptieren dass sie mit den Folgen leben müssen.

@andererseits 15:51 - UK <> EU

Ich wünsche den Briten bestimmt nichts Schlechtes! ... nicht nur, weil ich mit einer verheiratet bin und dort eine große Verwandtschaft habe!

... aber glauben Sie mir: zur EU zugehörig hat sich da niemand groß!

... auch in meinem business Umfeld nicht!

... da gibt es einige Kontakte in unterschiedlichste Landesteile.

Wenn immer ich die letzten Jahre das Thema auch nur angerissen habe hieß es mehr oder weniger unisono: “Ja - schwierig - aber wir können ja sowieso nichts machen - lass uns über was anderes reden!”

... ich fand und finde das erschreckend, wie eine ganze Nation das einfach so geschehen lässt ...

... möglicherweise immer noch mit den inneren Habitus einer komplett unabhängigen Weltmacht!

Von Trump herbeigesehnt - von Boris Johnson erschummelt - aber definitiv entschieden!

De Gaulle hatte den Beitritt verhindert - er hatte in meinen Augen Recht!

Sie haben Recht: Churchill schlug sogar die Vereinigten Staaten von Europa vor, um Frieden zu sichern ...

heute: Brexit!

@17:35 von Petra E

so ganz ohne gehässige Anti-EU-Propaganda ging das in UK zumindest bei den Hardline Brexiters auch nicht ab. Da wurde schon heftig gegen die EU polemisiert.

@17:49 von AfD mit glied

passt irgendwie nicht so ganz zum Usernamen, aber ich sehe das genauso.

von AfD mit glied 17:42

Die EU als Kämpfer für Umwelt und soziales ? Das ist aber nett.
Und als ob man hier etwas gegen Deregulierung hätte ?

@ 17:56 von Kaneel

Cheddar ist ein schlechtes Beispiel, weil der in meinem Supermarkt oft zu 60 Ct / 100g gehandelt wird. Mittelalter Gouda schmeckt übrigens sehr ähnlich, finde ich.

Es kommt, wie es kommen musste.

GB geht, wie Johnson es geplant hat ... mit einem harten Bereit. Rücksicht auf andere? Wie beim "Onkel aus Übersee" Fehlanzeige.
Dem überwiegenden Teil der EU ringt das mittlerweile kein Mitleid mehr ab ... zu lange geht dieses Theater schon. Viele sind dankbar, dass dieses, nach ewigen Ausnahmen strebende Völkchen, dieser "Bremsklotz", der EU den Rücken kehrt. Die EU hat auch in diese Hinsicht geplant.
Wer nicht hören will ... muss fühlen. ... sagte Oma schon.

Europaweite Umfrage

Zu dem Thema hätte ich unbedingt eine europaweite Umfrage wie die europäischen „Bürger“ zu dem Thema stehen.

Ich vergaß, Europa ist ja nicht für seine Bürger geschaffen worden, nur für Gewinne von Konzernen, Banken und Finanzmärkten!!! Europa gibt es nur für die Reichen und Spekulanten das die noch schneller viel Geld machen können.

Der Frieden? Ohne den würde man viel Geld verlieren und würde über Jahre die Geschäfte stören. OK, ein paar werden auch mit Kriegen schnell reicher.

@17:56 von Kaneel

Die lieben Briten haben die Fischgründe wo wir u.a. unseren Fisch herbekommen.
Da ist dann noch Öl und und und, nicht ganz so toll wie Deutschland, aber immerhin gehörte GB zu den Nettozahlern, kann also nicht so schlimm sein wie hier viele schreiben.

Warum sind so viele missgünstig im Bezug auf GB.

No Brexit ist Sache der

No Brexit ist Sache der Briten, das juckt den normalen Deutschen Bürger nicht. Es arbeiten viele Polen dort, die müssen vielleicht raus was aber auch nicht unser Problem ist. Und die demokratische Abstimmung über den Verbleib in der EU viel gegen die EU aus, also müssen das auch unsere Demokraten, man legt hier ja sehr großen Wert auf dieses Attribut, respektieren. Nur hat man in der demokratischen Welt große Probleme mit Entscheidungen , die nicht so ins Weltbilder dieser passen. Das ist undemokratisch.

@ Nordbraut

Es bezog sich auf die wirklich teils gehässigen Wünsche für GB. Die Leute sind ja richtig vom Hass zerfressen, das ist in Deutschland leider ein zunehmendes Phänomen, egal gegen wenn sich das auch gerade richtet.

@18:11 von Emil67

Die Reihenfolge beachten: Erst der Zoll, dann das Zollvermeidungsabkommen. Natürlich werden auch die Briten so einen Deal mit uns aushandeln können, wenn sie mal ganz draußen sind und wenn ein Zollvermeidungsabkommen Vorteile bringt. Ist ja in Marktwirtschaften so üblich. Aber das hat mit den jetzigen Verhandlungen wenig zu tun. Und es gibt auch nicht die bösen Briten, die Verhandlungen sind hart und jeder möchte für sich so viel herausholen, wie es geht. Letztlich geht es eben auch nur um Geld. "Money makes the world go round". Hat wenig mit bösen Verhandlungspartnern zu tun.

17:56 von Kaneel

«Vermutlich werde ich dann auf meinen Lieblingskäse (einen Cheddar) verzichten - der ist eh schon etwas teurer.»

Ganz verzichten … müssen Sie ja eher nicht.

Sehr wenig wahrscheinlich, dass der Käse mit dem Britischen Akzent schlagartig 3 bis 5 Mal so teuer wird. Auf Vorrat Einfrieren kann man Käse ohne gravierende Geschmacksnachteile aber leider nicht …

18:19 von Dabbljuh @ 17:56 von Kaneel

Cheddar ist ein schlechtes Beispiel, weil der in meinem Supermarkt oft zu 60 Ct / 100g gehandelt wird. Mittelalter Gouda schmeckt übrigens sehr ähnlich, finde ich.

Meiner kostet 2,73 pro 150 Gramm, die anderen Cheddar-Sorten mag ich nicht so und der Geschmack von mittelaltem Gouda ist m.M.n. ein anderer. ;-)

Herr.

Johnson kann drohen wie er möchte
Mittlerweile ist mir ein harter Austritt des Vereingten Königreich lieber Was möchte London? Die EU soll sich nicht erpressen lassen.

@ 17:42 von Wolf1905

Genau gerechnet: 48,1 Prozent votierten für den Verbleib. Insgesamt stimmten 17.410.742 Wähler*innen für den Brexit, 16.141.241 für den Verbleib. Wie Sie sagen: Ist leider so gelaufen.
Dass Johnson jetzt ohne Rücksicht und entgegen seiner Zusagen die "Irland-Frage" völlig egal ist, zeigt einerseits, dass sein Wort nichts gilt, und andererseits, dass ihm die Nordir*innen völlig schnuppe sind. Der politische Streit darüber, welche Konsequenzen das Brexit-Votum hat, welche Umsetzung es erfordert und auch, welche Halbwertszeit es hat, ist demokratisch voll im Gange.

@18:06 von schabernack

ich dachte der Land Rover Santana wurde in Spanien gebaut.

Last die Briten gehen

Mit oder ohne Sonderabkommen.In einigen Jahren wird sich zeigen ob es richtig war die EU zu verlassen.

@18:22 von JueFie

"...ich vergaß, Europa ist ja nicht für seine Bürger geschaffen worden, nur für Gewinne von Konzernen, Banken und Finanzmärkten!..."

Und daher natürlich auch für die Bürger. So funktioniert das in der globalisierten Marktwirtschaft. Oder wo holen die Konzerne ihre Gewinne?

Es ist ein großer Unterschied

Was Politiker wollen und die Wirtschaft macht.
Da die Briten zum größten Teil Produkte exportieren, welche sehr rückläufig sein werden in den nächsten Jahren. ..Autos und Öl belegen die Spitzenplätze.. Trifft sie diese Zölle dann weniger. Als vorrangig Importland würden sie dagegen von Zöllen profitieren. Ein weiteres Gebiet, bei einen harten Brexit ist zu klären in wie weit es auch finanzpolitische Aspekte betrifft, bleiben die Briten MitglieddesSepa Raumes oder nicht, bei letzteren sind auch dt. Banken bei den Profitieren des Brexit.
So wäre es mehr als interessant exakt die Punkte zu benennen wo man sich nicht einig ist und nicht nur pauschale Aussagen.
Zur Unabhängigkeit von Schottland. Seit dem Vertrag von 1707 als Schottland Bankrott war existiert praktisch GB. Wie wollen die Schotten es
1. begründen, weil Vertragsbruch
2. wie existieren, weil sie sind viel abhängiger von England als es wohl die wenigsten wissen.über nimmt die EU dann alle Zahlungen?+ welche Währung?

Dem Deutschen Arbeitnehmer

Dem Deutschen Arbeitnehmer haben die EU Ost Beitritt wohl kaum geholfen.
Die Wirtschaft hat ihr Markenbranding betrieben,und der Markt ist Fahrzeugtechnisch gesättigt.
Die Engländer waren zuerst auch ganz wild auf Osteuropäische Arbeitnehmer,ja sie machten ihren Beitritt angeblich sogar davon abhängig.

Jetzt können Sie gar nicht schnell genug wieder alle wieder los werden.

Genau das ist einer der Gründe warum so viele für den Brexit stimmten.

Besonders aber die Farmer machten Druck,weil sie für ihre Produkte keine Preise mehr erzielten von denen sie Leben können.
Ich habe 5 Jahre in England/Schottland gelebt,und mit den Leuten gesprochen.

Ich verstehe auch,das die Engländer keine Lust haben ihre Konkurrenz finanziell zu unterstützen.

Auch Deutschland als Gesellschaft hat die EU in den letzten 20 Jahren nur wenig gebracht.
Grosse Teile der Deutschen Gesellschaft sind bis heute vom Wohlstand nicht berührt.

Das Regulativ Angebot und Nachfrage am Arbeitsmarkt wurde ausgehebelt.

@jolietJack um 15:35

EU und "richtige Politik" sind ein Widerspruch in sich.

@18:32 von Emil67

"...Warum sind so viele missgünstig in Bezug auf GB..."

Ist wie bei menschlichen Beziehungen, wenn einer nicht mehr mag, fühlt sich der andere zurückgewiesen. Ich halte das für eine ganz normale Reaktion. Die Hardline Brexiteers waren auch nicht gerade zimperlich.

@2018Anne

"Es bezog sich auf die wirklich teils gehässigen Wünsche für GB. Die Leute sind ja richtig vom Hass zerfressen, das ist in Deutschland leider ein zunehmendes Phänomen, egal gegen wenn sich das auch gerade richtet."
-
Hierbei muss ich Ihnen leider zustimmen. Die WutbürgerInnen konnte ich anfangs noch belächeln. Inzwischen ist mir das auch vergangen.

@ Am 07. September 2020 um

"...Nur hat man in der demokratischen Welt große Probleme mit Entscheidungen , die nicht so ins Weltbilder dieser passen. Das ist undemokratisch..."

Nein, der Ärger muss ein Ventil bekommen. Solange das nicht in Hass ausartet, ist das doch OK. Die können uns gestohlen bleiben, diese Briten.

@18:43 von Kaneel

Gut, an mittelalten Gouda kommt der Cheddar nicht ran. Nicht jeder kann im Supermarkt kaufen. Ist dann halt teurer. Wollen wir jetzt nicht vertiefen.

@Kaneel

Können wir uns darauf einigen, dass Cheddar hin oder her, wir die Briten kulinarisch nicht vermissen werden?
Aber Essig ist ein guter natürlicher Haushaltsreiniger. Das wäre das Einzige, was mir einfällt bei den Briten. Obwohl ich zugeben muss, dass ich nicht weiß, ob die den Essig erst importieren müssen, bevor sie damit ihre Chips veredeln.

@2018Anne. 18:38

"Die Leute sind ja richtig vom Hass zerfressen, das ist in Deutschland leider ein zunehmendes Phänomen, egal gegen wenn sich das auch gerade richtet"

Leider wahr und eine zunehmende Tendenz erkennbar. "Willst du nicht mehr mein Freund sein, dann bist du jetzt mein Feind". Empathie und Toleranz verkommen mehr und mehr zu Fremdwörtern in unserer Gesellschaft. Ich wünsche den Briten alles Gute und viel Glück auf ihrem neuen Weg.

Einfach nicht ernst nehmen

Johnson blufft doch nur. Er weiß ziemlich sicher, dass ein No-Deal nicht gerade gut für sein Land und somit seine Regierung wäre.
Also wenn der irgendwas bis Ende Oktober unterschrieben haben will, soll er was unterschreibbares vorlegen.
Und mit der Aufkündigung des Austritts-Abkommens zu drohen ist ebenfalls Bluff.
Er hat `sein Land´ mit dem Brexit vor die Wand gefahren, also muss er nun sehen, wie er noch das Beste daraus macht.
Die Zeit für populistische Sprüche ist vorbei, jetzt braucht er Ergebnisse. Also was auf den Tisch legen.

18:50 von Dabbljuh

«ich dachte der Land Rover Santana wurde in Spanien gebaut.»

Das Stammwerk, wo auch Ersatzteile für nicht länger produzierte Modelle wie den "Santana" hergestellt werden, ist im UK.

Mein "Santana" erblickte 1999 das Licht der Welt.

@18:50 von Dabbljuh

"ich dachte der Land Rover Santana wurde in Spanien gebaut."

Die bauen wie Ford / VW und Co. überall.
Z.B. in China oder Nitra/Slowakei.....

Wie geschrieben, die Konzerne diktieren später so wie so die Bedingungen.

Das bisschen Gejaule jetzt stört die wirklichen Macher reichlich wenig.

@brigitte-barbados um 16:36

Die EU hat ohne GB etwa 450 Millionen Einwohner.

Der Rest sind Verschwörungstheorien.

@ 17:38 Hanno Kuhrt

Man kann es "zusammengewürfelter Haufen" nennen oder einfach ein "Land mit unterschiedlichen Herkünften, Kulturen und Biografien" - so wie Sie sagen: in den meisten Ländern.
P.S.: Leider hat die Moderation meine Entschuldigung für das Missverständnis in meinem Antwortkommentar zum Belarus-Bericht nicht zugelassen; daher hier nochmal meine Entschuldigung.

Zurück

Back to the roots. :)

@19:31 von Hirschauer

"EU und "richtige Politik" sind ein Widerspruch in sich."

Danke für Ihren ergiebigen Kommentar.

Jugend GB

Verlierer sind die jungen.. für den brexit sind die Alten..s. Economist diese Woche..Baghot..also allen bis 30jahrigen Briten anbieten..sich an einem bestimmten Tag in der EU ohne GB aufzuhalten..sich registrieren zu lassen..und dafür später das Recht zu haben in der EU zu studieren und zu leben..wir brauchen die Jungen Briten bei uns.. insbesondere Blick auf die Vergangenheit..make peace not war..und die Jungen können Boris aussitzen.

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