Ihre Meinung zu: Automobilindustrie: Der Motor läuft nicht mehr rund

7. September 2020 - 11:09 Uhr

Lange galt die Automobilindustrie als Garant für das Wachstum der deutschen Wirtschaft. Doch die Corona-Pandemie trifft die Branche hart - der einstige Wirtschaftsmotor ist ins Stottern geraten.

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Kommentare

Völlig fehlgesteuerte Entwicklung

Die Autoindustrie war gemäß diesem Bericht bereits vor Bekanntwerden der Corona-Krise in Absatzschwierigkeiten. Das ist nicht weiter verwunderlich. Das Hin- und Her mit Fahrverboten, Dieselskandal und neuerdings wieder überhöhte Schadstoffergebnisse - selbst bei Hybrid und Benzin - treibt potentielle Käufer in den Wahnsinn. Anstatt sich dem Thema Elektromobilität oder Besserem zuzuwenden, verliert sich ein Teil der Branche in der Entwicklung des automatisierten Fahrens. Wer braucht denn sowas kurzfristig und warum? Wenn Herr Söder mit Milliarden unterstützt, werden sich die Aktionäre freuen und das Portemonnaie des kleinen Mannes wird nach Corona noch schmäler. Die politische Lenkungsmöglichkeit wurde nicht genutzt.

Ach was

wir haben doch bald Tesla.... der wird uns schon aus der Krise holen.
Benziner, Diesel, und Hybride ab 2023 verbieten, dann kommt Schwung in die Bude..
und es läuft wieder rund.

Jahrzehnte verschlafen

Seit Jahrzehnten fordern Wissenschaftler und engagierte Bürger, endlich die Wirtschaft und ganz besonders die Industrie so umzustellen, dass man diesen Planeten weiterhin bewohnen kann. Die Autoindustrie ist genau die Branche, die am beratungsresistentesten die absehbare Entwicklung ignoriert hat. Nun sollen wir mit vielen Milliarden Steuergeld einspringen und den Gierschlunden die Umstellung finanzieren.
Nicht nur, dass die Autokonzerne selbst im Verhältnis nahe null in entsprechende Entwicklungen investiert haben, nein, man hat auch noch Vorschläge externer Ingenieure ignoriert und möglichst zunichte gemacht. Alles was den einfältigen Bossen nun einfällt, ist die Umstellung auf ein nicht so sehr viel besseres E-Auto, anstatt endlich mit so viel gelobter Ingenieurskunst wirklich revolutionär gute Alternativen zu entwickeln. Ich bin von so viel dümmlicher Arroganz und fehlender, wirtschaftlicher Weitsicht sowie der ständigen Erpressung mit Arbeitsplätzen so unsäglich angenervt!

Corona nur Auslöser

Die Deutsche Automobilindustrie hat schlicht und einfach die letzten Jahre verschlafen und sich auf dem Status Quo ausgeruht.
Die Coronakrise hat nur dafür gesorgt, dass der Absturz plötzlicher ging als ohne. Andere werden sich recht schnell wieder erholen. Die, die sämtliche Zukunftsentwicklungen verschlafen haben, denen gelingt das eben nicht so leicht.

Der Motor stottert schon seit 1984

Es gab noch kein Umweltministerium, Innenminister Friedrich Zimmermann (CSU)Verkehrsminister Werner Dollinger(CSU)
sorgten mit den U-Kat anstelle des im Export eingesetzten G-Kat für den Ersten Gau
für die Glaubwürdigkeit der deutschen Automobilindustrie.

Auf den Lorbeeren ausgeruht

Alles verschlafen, und dann rumjammern! Seit vielen Jahren erhält unser "Flaggschiff" Staats-Zuschüsse für die Entwicklung von Zukunftstechnologie. Aber so wenig wie HighSpeed an jeder Gießkanne ankommt, so zögerlich schreitet die Automobilbranche voran, denn man muss ja erst mal Gewinne mitnehmen!
.
Der neue Bahntunnel zur Schweiz ist auf schweizer Seite fertig, auf deutscher Seite nicht. Die schweiz gibt 3 Mal so viel für die Bahn aus (vielleicht weil die keine Autoindustrie haben), und dort läuft der Bahnverkehr auf die Minute. Und dann bitte ich, sich mal den Bahnhof in Duisburg anzusehen, also ich schäme mich da.
.
Wenn man sich auf seinen Lorbeeren ausruht, gibt es ein böses Erwachen wie man sieht.

Kein Wunder..

..schließlich ist es nicht ersichtlich, dass man alle 2-3 Jahre ein neues Auto braucht.

Immer mehr Bürger werden es wie ich halten..Wagen fahren, bis dass der TÜV uns scheide..

Kein Wunder

Die Politik torpediert die Industrie ja auch wo es nur geht.
Autos mit Schummelsoftware von der Straße zu holen bzw. nachzurüsten war verständlich, aber dass auch Autos die legal zugelassen wurden nachgerüstet werden sollten wie manch ein BMW, ist einfach nur Sabotage seitens der Politik.
Gleiches gilt für die Motorräder und die Fahrverbote. Die einfach Lösung wäre es ab nächstem Jahr ein Geräuschlimit für Neuzulassungen von max. 90 dB. Aber nein, es werden Fahrverbote für völlig legal zugelassene Maschinen diskutiert. Wer macht da denn bitte für 2000€ den Führerschein und kauft sich dann für 20.000 eine neue BMW?
Die Politiker torpedieren die Autoindustrie seit Jahrzehnten und wundern sich jetzt warum die kein Zugpferd mehr ist.
Langfristige Planung brauchen wir, keine unüberlegten Schnellschüssen die kurzfristig Wählerstimmen bringen, aber Langfristig das Land zerstören. Leider ist letzteres alles was deutsche Politiker können.

Abwrackprämie sollte helfen

Führen wir doch einfach ein paar Prämien ein und unterstützen die arg gebeutelte Autoindustrie ein wenig. Wieviel Plus machte VW im letzten Jahr nochmal? Wohlgemerkt in einem Jahr, in dem Reputation und Entschädigungszahlen nicht für Gewinne hätten Sorgen sollen. Mein Beileid für die Branche hält sich in Grenzen und wenn die etablierten Parteien weiter die Stimme des Wahlviehs erhalten, hält sich mein Beileid auch für die Belegschaft in Grenzen. Ein Herr Altmaier dient eben in erster Linie dem Kapital und dann irgendwann den Arbeitnehmern. C'est la vie.

Das konnte ein blinder

Das konnte ein blinder erkennen.
Sämtliche Industrie wurde aus D ausgetrieben. Ob mit moral( gentechnik) umwelt( chemie) , oder sonstigen Ausreden. Man hat sich einzig auf das lausige Auto verlassen.
Deutsche Autos sind aber eigentlich zu schlecht, zu teuer, zu schwer, zu kurzlebig, schlecht zu warten, höher Preisverfall, usw. Dass das beim kleinsten Husten zusammenbrechen muss, war völlig klar.
Würde man richtige Autos bauen, wäre es einfacher. Aber nein, hier muss alles Bentley oder Rolls Niveau haben.dabei reicht Dacia völlig aus.

In vielen Lebensbereichen

In vielen Lebensbereichen verschärft Corona nicht nur Entwicklungen sondern schärft auch den Blick: die deutsche Autoindustrie hat aus der schläfrigen Sicherheit ihres politischen Ansehens und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung heraus zu sehr sattsame Trägheit entwickelt. Sie kann und wird auch in Post-Corona-Zeiten in diese Unbeweglichkeit nicht zurückkehren können sondern mutiger den ökologischen, technischen, ökonomischen und verkehrspolitischen Struktur-, Konzept- und Systemwandel aktiv gestalten müssen. Gewerkschaften und Arbeitnehmer*innen sind da übrigens nicht selten weiter als manche*r in den Chefsesseln.

@Sonnenbogen 11:46 Uhr..

"Benziner, Diesel, und Hybride ab 2023 verbieten"

in Großstädten und sonstigen Gegenden mit gutem ÖPNV durchaus möglich..

bei uns Pendlern in der Fläche bleibt es bei sparsamen Dieseln, wie ich einen fahre.

Volvo

Volvo hat den Verkauf von Autos im August mit 7,2% gesteigert. Verglichen mit Juli.

Ohne massive Beihilfe seitens

Ohne massive Beihilfe seitens der Regierung, wäre das deutsche auto nicht zu retten.
Die Lobby verlangt, fass man alle 3 Jahre was neues kauft. Geht aber nicht, da die Kisten gute 100% zu teuer sind. Also muss enteignet werden, so dass man neu kaufen MUSS. kat, gkat, stickoxyd, co2, etc. Alles völliger Unsinn, solange man Autos 20jahre fährt.

Gewinne der vergangenen Jahre?

Aus dem Artikel:
"Im Vorfeld forderte die CSU bereits weitere Hilfen für die Branche. Demnach will CSU-Chef Markus Söder die Autoindustrie mit weiteren zehn Milliarden Euro für Batteriezellforschung und -produktion in Deutschland unterstützen."

Hier nur mal Zahlen aus dem Jahr 2018 von BMW (entnommen aus Auto-motor-und-sport.de):
"Der Umsatz stieg auf 98,68 Milliarden Euro. Vor Steuern hat der Konzern mit 10,7 Milliarden Euro zum ersten Mal mehr als 10 Milliarden Euro Gewinn gemacht."

Gewinne werden privatisiert, Verluste sollen wieder sozialisiert werden. Ich bin dagegen.
Die Automobilbranche sollte über genügend eigene Mittel verfügen, um in Innovation zu investieren. Wir haben kein Geld für Schulen, aber hier sollen mal wieder Milliarden locker gemacht werden. Geht gar nicht, finde ich.

Corona

muss erneut für etwas herhalten, das ganz andere, auch politische Ursachen hat. Der Abgasskandal war der erste Schlag. Hinter der Aufdeckung stecken aber auch politische Motive, vor allem der USA. Der Irrweg Elektromobilität, politisch gewollt und gefordert, tut sein Übriges. Nun ist Corona schuld. Warten wir ab, wofür die Infektionskrankheit noch alles herhalten muss.

Schließe mich User dronner

Schließe mich User dronner an, Corona hat das ganze nur beschleunigt, verschlafen hat man es schon länger und zwar nicht nur in der Autoindustrie auch in Sachen Digitalisierung hat Corona uns schön aufgezeigt das wir uns teilweise im technologischen Mittelalter befinden. Und leider hört es da nicht auf...

Der Motor läuft nicht mehr rund ?

Logisch,

Nach jahrzehntelanger idiologischer Politik gegen PKW fahrer auch kein Wunder.

Wer nur auf E-Hype setzt und sinnvoll gute Nach und Umrüstungen nicht fördert handelt nicht für die leistungsbereiten Bürger und Steuerzahler.

Auch stelle ich fest

das das eigene Auto zu besitzen keinen so großen Stellenwert wie es einmal früher war bei den jungen Leuten mehr hat.

Warum?

Warum sollte der Steuerzahler für die falschen Entscheidungen von Managern bezahlen die selbst jedes Jahr zusammengerechnet Hunderte Millionen Gehälter kassieren? Wenn die Mist bauen und tausende Mitarbeiter entlassen haben kriegen die auch noch zweistellige Millionensummen Abfindung.

Versagen bei der Entwicklung , Versagen bei der Ladeinfrastruktur auf Kosten der Verbraucher, immer billigere Materialien bei sehr hohen Verkaufspreisen, usw...

Man mag Tesla mögen oder auch nicht. Bei allen wichtigen Themen haben die die deutsche Industrie vorgeführt. Das Herr Musk gerade in der BRD ein Werk baut ist ein Zeichen wie man Andere vorführt. Die vermeintlich deutschen Hersteller bauen für Milliarden in anderen Ländern der Welt neue Werke und lassen die BRD links liegen, lagern immer mehr aus. Verkaufen aber weiter sehr teuer. Nach Asien wird kein Auto exportiert, nach Amerika auch nicht, von dort werden SUV importiert!

Wenn die Autoindustrie nur

Wenn die Autoindustrie nur halb soviel Einsatz für umweltfreundliche Autos gezeigt hätte, als für den weltweiten Betrug der gesamten Menschheit durch Abgasmanipulationen, hätte sie viele Milliarden an Strafzahlungen sparen, diese in neue Technik investieren können uns hätte noch genug davon übrig, um ihren Arbeitnehmern kürzere Arbeitszeiten bei vollem Lohnausgleich anzubieten, anstatt sie demnächst zu entlassen.
Und ein Vorbild für andere Bereiche wäre sie damit auch.
Hohe Subventionen sollten nur geleistet werden, wenn sie mit der ganz klaren Forderung verbunden sind, dass Dividenden und Boni zu unterbleiben haben und damit der Umbau mitfinanziert werden muss.
Keine Gewinne auf Kosten der Arbeitnehmer und der Gesellschaft.

warum läuft der Motor nicht mehr

weil der Diesel schlecht ist oder nur schlecht geredet wird ?
ist ein E Auto besser gar umweltfreundlicher eben die Zukunft ?
Weil sie in Bolivien und Chile die Umwelt versaut und nicht hier ?
Überall wo sich der Staat über gebühr ein mischt kommt Schrott raus
ob bei Großprojekten oder bei neuen Technologien oder Vorgaben
schaut man sich doch nur die Problematik rund um´s Heizen an
Kohle und Öl wird verboten, bei Gas verlangen Auflagen enorme Gebühren die der Schornsteinfeger kassiert
dann werden Fenster saniert, Wände mit Dämmung versehen, mag ja alles sinnvoll sein - oder auch nicht -
auf jeden Fall erhöht es die Kosten wundern sich dass die Mieten dadurch steigen

Bitte nicht auf Corona schieben

wenn sich realitaets-und Technik feindliche Gruppierungen in das Wirtschaftsleben ein bringen und den Markt verunsichern und schaedigen.

12:04 von 91541matthias

nur wohnt eben nicht jeder in Berlin wo ne versiffte S Bahn alle 2 min vorbeikommt
und angesichts der Corona Sache sitze ich lieber im eigenen Auto
statt nem nießenden Mitbürger gegenüber,

Corona schuld?

Schuld an Corona Pandemie geben ist einfach.... Aber die deutsche Auto Industrie hat verschlafen den Sprung ins electro Auto. Jetzt sie alle deutsch auto bauer in China am versuchen dort den abgefahrene Zug zurueck zu holen.. Ich vergesse noch Abgas Skandal.... Deutschland soll lieber ein andere Zugpferd suchen, vorbei ist es schon.

@ Kessl

°Die Politiker torpedieren die Autoindustrie seit Jahrzehnten und wundern sich jetzt warum die kein Zugpferd mehr ist."

Eine sehr eigenwillige Sichtweise die Sie da haben. Tatsache ist doch eher das die Politik die Automobilindustrie seit Jahrzehnten Täschelt, Pampert und Hofiert. Da haben verläßlich die Oberlobbyisten im Amt des Verkehrsministers gesorgt. Da wurde Geld nicht nur geschenkt sondern verschenkt.

Am 07. September 2020 um

Am 07. September 2020 um 12:02 von Kessl
Kein Wunder

Zu einigem was sie anmerken fehlt mir das Verständnis, aber eine Frage habe ich :
wo bekommt man einen BMW für 20 000 € ?

Lang zurückliegende Managementfehler

Die Anpassungen hätten schon vor vielen Jahren von den Automobil-Management und Politik eingeleitet werden müssen; Corona hat es nur wie mit einer "Lupe" klar erkennbar gemacht.
Die Autos sind zu groß, zu schwer, zu teuer und immer umweltschädlicher (SUV`s).
Positiv ist, dass immer mehr junge Leute andere Wertvorstellungen entwickeln und ein Auto bedeutungslos wird.
ÖPNV muss dringend verbessert werden, v. a. auf dem Land.
Die E-Mobilität ist unsozial, bei der Rohstoffgewinnung und bei der Subvention.
Die geringere Umweltbelastung ist unter Berücksichtigung der Rohstoffgewinnung und der Aku-Lebensdauer und - Entsorgung (gefährlicher Abfall) fraglich.
Die Reichweite und Ladedauer sind (v. a. auf dem Land) Praxisuntauglich.
Die Kosten sind für die Allgemeinheit viel zu hoch.
Es fehlen sozialverträgliche Übergangslösungen; leichtere Autos mit moderner Verbrennungstechnologie bringen eine sichere Umweltverbesserung; und das in der "Fläche".

Revolutionäre Veränderung

Im Zuge der 4. Industriellen Revolution verlieren solche Branchen wie die Autoindustrie an Bedeutung. Für das Kapital bieten sich in der Plattformwirtschaft mit schlankem Maschinenpark und Personalbestand, sowie in der Pharmaindustrie und in der Industrie zur Datensammlung und -kontrolle neue Verwertungsbedingungen mit höheren Profitraten. Die Frage ist nur: Wo bleiben die Menschen?

„Der Motor läuft nicht mehr rund“

Es hilft niemandem weiter, sich da etwas vorzumachen: Jedes mit umweltschädlicher Technologie angetriebene Fahrzeug ist ein Auslaufmodell, was schon hieran nicht zu übersehen ist: „Die Situation werde außerdem dadurch erschwert, dass bereits hohe Überkapazitäten existierten und der technologische Wandel die Geschäftsergebnisse belaste“

Es mit Geld am Leben zu erhalten daher nicht nur unsinnig, sondern schlicht Zeitverschwendung. Und das zulasten aller, nicht zuletzt wegen der weiteren und, den nötigen politischen Willen dazu vorausgesetzt, vermeidbaren Belastung des Klimas und der Umwelt (in und von dem/der wir alle leben). Da beide im Gegensatz zu Geld primäre, unabdingbare Voraussetzungen für Überlebensfähigkeit wie Funktionsfähigkeit der Wirtschaft sind, sollte man hier besser auf harte, validierte Fakten statt auf manipulierbare Zahlen setzen. Und auf Zusammenarbeit statt Konkurrenz (im kommerziellen Sinne, d.h. NICHT dem des alle weiterbringenden Wettbewerbs um die besten Ideen).

wenig überraschend

Ein Industriezweig nach dem Anderen wird in Deutschland politisch ruiniert.
Wie lange wird es dauern bis den Politikern auffällt das die steuerzahlenden Unternehmen fehlen?

Unsicherheit

Niemand weiss wohin die Reise mit dem Elektroauto hingehen soll, die Infrastruktur ist noch zu schlecht, die Reichweiten zu gering (wo ich als Mieter ohne eigenen Anschluss mein Auto stundenlang zum Laden anhängen soll ist mir auch schleierhaft)
Und dann noch mmer Leute in kurzarbeiter und Angst vor Arbeitsplatz Verlust. Solche Leute haben jetzt andere Sorgen als sich ein neues Auto zu kaufen

Naja

falls die Arbeitsplätze aktiv in den Städten abgebaut werden, dann braucht niemand mehr zu pendeln. Die Kinder machen dann die Grundschule fertig ... und arbeiten danach als Erntehelfer auf den Felder.... regionale Landwirtschaft. Imker wird wieder ein angesehener Beruf da dann Kerzen gezogen werden können, sonst geht ja das Licht aus... aber letztendlich, klingt nach:
win win ..... mit Schwung ins romantische 19ste Jahrhundert.

Uralte Technologie...

Die Deutsche AutomobilIndustrie hat den Wandel völlig verschlafen... Mit einer über 120 Jahre alten Verbrennungstechnologie kann man sich im 21. Jahrhundert nicht mehr am Markt halten. Vor zwei Jahren lachten die Chef 's der Deutschen AutomobilIndustrie noch über Tesla & Co aber heute ist es der wertvollste Autobauer der Welt... Entweder, die deutschen Autobauer wachen schnellstens auf oder sie gehen unter wie einst Kodak & Co..

....die Ursache

...ist sicher nicht Corona sondern die genauso panikhafte Umstrukturierung der Antriebstechnik.
Greift der Staat jetzt ein ist es fast schon Insolvenzverschleppung.
Die von "Friday for future" erzeugte Panik in der Politik wird hunderttausenden Familien eine entspannte Zukunft nehmen und sich im nachhinein als "Friday against future" entpuppen.

Das sind

die Folgen jahrzehntelanger Fehlentwicklungen.
Alles schon frühestens seit den 70er Jahren bekannt.Da gibt es nur eines,endlich das Problem angehen.

Autos für die Zukunft

Gerade hat man ganz stolz die neue S-Klasse vorgestellt.

V12-Motor mit 650PS und 14l/100 Km Normverbrauch.
Mit Hybridantrieb will man da noch ein bisschen was dran drehen.

Wenn wir ehrlich sind, dann wissen wir, dass die 14l/100 Km in der Realität wohl weit überschritten werden.

Wenn so die Zukunft der deutschen Automobilindustrie aussehen soll, dann gute Nacht.

Auto, Autos am Autössten

Mobilität statt Autos verkaufen! Warum ein Auto besitzen, wenn viele sich nur damit fortbewegen wollen? E-Car-Sharing von der Autoindustrie im grossen Stil organisiert, angeboten und verkauft inkl. des Aufbaus flächendeckender Ladestationen und dafür Gebühren verlangen... All das in Zusammenarbeit und mit der Bahn koordiniert. Meines Erachtens ein zukunftsweisendes Geschäftsmodell, da immer mehr Menschen ohnehin weniger Geld für Neuwagen in der Tasche haben und eine ökologische und klimafreundliche Mobilität sich vom Verbrennungsmotor verabschieden sollte. "Sharing-Economy" eben. Dann hätte die Autoindustrie auch ein Interesse daran, wartungsarme Autos zu bauen. Damit weniger globaler Automüll und weniger Weiterverkauf von deutschen Gebrauchtwagen in alle Welt etc., wo dann ohne Katalysator weitergefahren wird, um das Platin des Katalysators zu verkaufen.

https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendun...

um 12:03 von Bender Rodriguez

"Sämtliche Industrie wurde aus D ausgetrieben. Ob mit moral( gentechnik) umwelt( chemie) , oder sonstigen Ausreden."
.
Echt jetzt? Ich habe noch nicht mitbekommen, dass Bayer, BASF & Co. das Land verlassen haben...

Brennstoffzelle

Die letzten Jahre versuchte die Autoindustrie den selbstverschuldeten Rückstand in der Produktion von Elektroautos mit dem Einsatz von viel Kapital wieder aufzuholen. Man hatte sich damals auf die Entwicklung der Brennstoffzelle konzentriert. Zwar hatte sich diese Technik nicht direkt in Produkten niedergeschlagen, aber es ist auch gewiss das die vorhandenen Rohstoffe nicht ausreichen werden um alle existierenden Autos in Elektrofahrzeuge umzutauschen. Daher wird es ein Antriebsmix geben, der jetzt weiter entwickelt werden muss. Also ist die Brennstoffzellentechnik schon in mehreren Bereichen, wie zum Beispiel in der Stahlproduktion in der Erprobung. Es ist klar das die Entwicklungskosten nicht gering waren. Die Autoindustrie die hier wertvolle Forschung betrieben hat wird sich wie andere Wirtschaftszweige verkleinern müssen.

Was soll die Branche hart treffen??

Gerade wollte ich meine Empörung über diesen neuerlichen Versuch zu Papier bringen, für wirtschafts- und finanzpolitisches Versagen dramatischen Ausmaßes eine Corona-"Pandemie" vors Loch zu schieben, da bin ich noch rechtzeitig auf solche Beiträge wie "Muzzi"(12:01), "Kessel"(12:02) oder "Bender Rodriguez(12:03) aufmerksam geworden. Sie ersparen mir die Arbeit und fördern meine innere Balance, weil ich mich ihnen vollinhaltlich anschließen kann. Gottlob: das polit-mediale Versteckspiel um die wahren Gründe des globalen Crashs von Finanzmärkten, Wirtschaften und Sozialstrukturen wird zunehmend von informierten, selbständig denkenden und kritikfähigen Menschen durchschaut. Das macht Hoffnung!

Mit den großen Erfolgen der

letzten Jahre konnten die Autobauer nicht gut umgehen. Die neuartigen Umstände führen eventuell zu mehr Kundenfreundlichkeit, oder auch nicht.

@Bender Rodriguez um 12:14

Sie schrieben:
"[...] Die Lobby verlangt, fass man alle 3 Jahre was neues kauft. Geht aber nicht, da die Kisten gute 100% zu teuer sind. Also muss enteignet werden, so dass man neu kaufen MUSS. kat, gkat, stickoxyd, co2, etc. Alles völliger Unsinn, solange man Autos 20jahre fährt."

Aus Ihrem Beitrag werde ich in mehrfacher Hinsicht nicht schlau:
1: Wer enteignet denn Ihrer Meinung nach was genau? Werden Autos enteignet?
2: Wenn irgendeine Enteignung dazu geeignet ist dafür zu sorgen, dass neue Autos gekauft werden, dann ändert das doch nichts daran, dass diese "100% zu teuer" sind. Warum sollten die plötzlich durch eine Enteignung gekauft werden können, wenn das vorher auch nicht ging?
3: Worin besteht der Unsinn in "kat, gkat, co2 etc", sofern ein Auto 20 Jahre gefahren wird?
Ich bin weit davon entfernt mich auf die Seite einer Automobillobby zu stellen, und dennoch (oder vielleicht auch gerade deswegen) bleibt mir das alles schleierhaft.

Diesel und Rohrstöcke

sind in China und Indien unerwünscht. In vielen weiteren Ländern wird ebenfalls absehbar das Verbot für Verbrenner erfolgen.
Alte Männer in Vorstandsetagen haben sich gedacht, bis dahin ihr Schäfchen im Trockenen zu haben. Nach ihnen die Sintflut.
Traurigerweise hat die CDU/CSU mit Hilfe der SPD das unterstützt.

Ein Lehrbeispiel für den Spruch von Gorbatschow.

Produkte, die uns und die Umwelt zugrunde richten sind möglichst schnell zu ersetzen. Ob Verbrenner, Kohlestrom oder Ackergifte.

Wir lassen ja auch keine Schüler mehr verprügeln um die Rohrstock-Industrie zu unterstützen.

Unrund laufender Motor

Es ist kein Wunder das die Automobilindustrie immer weniger Fahrzeuge absetzt. Alle Märkte der Welt sind im Moment von der Pandemie betroffen und es bleiben die Kunden aus. In Deutschland wurden Prämien für E-Fahrzeuge erschaffen und für Hybrid PKW, bei den einen fehlt die Infrastruktur und das Angebot von bezahlbaren Familienfahrzeugen die Hybrid sind zu teuer.
Erschwerend kommt hinzu das der Weltretter aus Radolfzell nun nach Dieselfahrzeugen auch die Hybridfahrzeuge schlecht macht. Wen wundert es das dieAbsatzzahlen deutscher Hersteller immer mehr sinken.
Unser Benziner bleibt bei uns bis der TÜV uns scheidet.

Die böse böse Autoindustie

Ja, ja da ist wieder die Schuldige.
Hat sich eigentlich einer der Vorkommentatoren gefragt, wie unsere sozialen Wohltaten der letzten Monate finanziert werden?
Durch den Verkauf und Export von Töpferwaren jedenfalls nicht.

Notwendig eine Management-Innovation.

Das die Automobilindustrie ins Stottern geraten ist liegt nicht an Corona. Sie ist bereits vor mehreren Jahren ins Stottern geraten bedingt durch die mangelnde Innovationsbereitschaft und auch die mangelnde Innovationsfähigkeit. Dazu kam die nicht besonders gradlinige Marketingpolitik. Ja, leider hat Deutschland den ersten Platz abgeben müssen sowohl an China als auch an Amerika, wer hätte das vor einigen Jahren gedacht. Vielleicht sollten so manche Unternehmen mal nachdenken über eine Management -Innovation.

Verschlafen

ich denke Trend verschlafen - bis auf VW.
Ausgeruht auf den Lorbeeren.
Wieder nur Staatshilfe - Steuerzahler muss bezahlen - wird das Problem nicht loesen.
Ob nun Elektro oder Wasserstoff die Umstellung dauern zu lange.
Die Autokonzerne muessen es selbst schaffen, es ist eine Risiko und wird Arbeidsplaetze kosten. Wer still steht hat verlohren.
Haben die Konzerne Steuern in Deutschland gezahlt die letzten Jahre?

Hausgemachte Probleme

Corona kann die katastrophalen Managementfehler der deutschen Automanager nicht nur verdecken, sondern jetzt soll auch noch mit Steuergeldern das Missmanagement unterstützt werden.
Die tollen Ingenieurleistungen für Abschaltvorrichtungen, der Betrug am Käufer, die verschlafene Entwicklung der neuen Autogeneration (selbst die digitalisierte Ausstattung der neuen E-modelle stottert), das Großziehen neuer Wettbewerber, all das wird einen hohen Preis haben. Frau Merkel möchte nicht mehr Auto-Kanzlerin sein, sie ist berechtigt „stinksauer“!

Industrie selbst schuld!

Seit vielen Jahren wird die Fehlentwicklung der deutschen Autoindustrie kritisiert: Autos zu dick und fett, Elektromobilität und insbesonere Hybrid komplett verschlafen, Abgasreinigung nur durch Betrugssoftware - alles Fehler der Führung, nicht der Ingenieure.
Und leider z.T. unterstützt und gedeckt durch Politiker aus CDU/CSU!
Alle modernen Konzepte gibts schon lange insbesonere bei asiatischen Firmen, schon vor 25 Jahren fuhren problemlos Wasserstoff-Busse in den Städten.
Die deutschen Automobilunternehmer und ihre Komplizen in der (konservativen) Politik sind rückständig und haben es vermasselt - der Wähler muss es endlich ändern!

Wirklich wahr??

Davon merkt man aber nichts, wenn man ein neues Auto oder Gebrauchtwagen kaufen möchte! Ob VW, BMW oder Mercedes, kein ausländisches Auto ist teurer als ein deutsches und trotzdem mehr Serienaustattung und mehr Garantie!

@ Am 07. September 2020 um 12:02 von 91541matthias

Korrekt. Warum soll ich mir ein neues Auto kaufen, wenn mein altes (Bj. 1999) immer noch gut in Schuss ist? Bei dem kann ich wenigstens noch selber ein Birnchen wechseln, ohne dass das für teures Geld im Bordcomputer einprogrammiert werden muss...... Und ein E-Auto schaffe ich mir gar nicht erst an, so lange es nicht 1:1 das gleiche wie ein Verbrenner kann, also z. B. in längstens 5 Minuten an jeder zweiten Ecke auftanken und dann 600-700 Kilometer weit fahren, egal ob es heiß oder kalt draußen ist.

Zum Glück

kam dann Corona. Sonst hätte man zugeben müssen, dass man sich Jahrzehnte auf den Lorbeeren ausgeruht hat.
Kann die deutsche Automobilindustrie überhaupt so schnell laufen, dass sie noch in Sichtweite zu den anderen (Tesla usw) kommt.
Und nicht nur in der Autobranche hinkt Deutschland hinterher. Da gibt's noch viel mehr. Deutschland abgehängt?

12:04 von 91541matthias

«Benziner, Diesel, und Hybride ab 2023 verbieten.»

«In Großstädten & sonstigen Gegenden mit gutem ÖPNV durchaus möglich …»

Nein … gar nicht möglich. Schreibt ein Kölner.

In der Stadt ist der ÖPNV zwar nicht "gut", aber für Stadt + Städtisches Umland bis nach Leverkusen / Bonn / Bergisch-Gladbach in den allermeisten Fällen bei den meisten Wegen "brauchbar" ohne unzumutbare Einschränkungen.

Nicht brauchbar ist dieser ÖPNV aber für alle Arbeitswege, die aus der Stadt heraus bspw. ins Bergische Land führen (regelmäßig oder auch nur manchmal). Ist bei mir der Fall. Und ich brauche ein KfZ, mit dem ich auch mal größere Zuladung mit mehr Gewicht (berufich) transportieren kann (weil ich muss).

12:02 von 91541matthias

«Immer mehr Bürger werden es wie ich halten..
Wagen fahren, bis dass der TÜV uns scheide..»

Unter ökologischen Gesichtspunkten schon immer der beste Weg, ein eigenes KfZ zu fahren. Mein KfZ ist ein "Land Rover Santana", Bj. 1999.
Als Benzin-LPG-Hybrid.

Hätte

Hätten große Teile der deutschen Automobilindustrie nicht betrogen, hätten Sie Milliarden Strafen gespart. Dann hätten sie finanziellen Spielraum für Innovation. Nun ist das Geld weg? Zahlt der Steuerzahler nun für Innovation, übernimmt er indirekt die Strafe. Letztlich zahlt der Steuerzahler selbst dafür, dass er sich hat betrügen lassen.
Ja, das macht sehr viel Sinn, wenn man drüber nachdenkt. Weil sonst gehen ja Arbeitsplätze verloren.

@Wegelagerer34

Der Abgasskandal war der erste Schlag. Hinter der Aufdeckung stecken aber auch politische Motive, vor allem der USA.

Kann alles sein - aber das entbindet die Autoindustrie in keinster Weise von ihrer Schuld.

Wie oft schon hat die Autolobby die deutsche Politik "beraten", strengere Abgas-Grenzwerte in der EU zu blockieren? Lange Jahre hat das niemanden interessiert, aber seit den Fridays for Future setzt da zum Glück ein Umdenken ein und Klimafreundlichkeit ist ein Verkaufsargument - das die deutsche Autoindustrie verschlafen hat.

Dann aber noch selbst die unambitionierten Grenzwerte der EU in betrügerischer Weise zu unterlaufen, ist nun wirklich unentschuldbar.

Der Irrweg Elektromobilität, politisch gewollt und gefordert, tut sein Übriges.

Man mag diskutieren, ob Wasserstoff vielleicht besser gewesen wäre. Aber die grundsätzliche Abkehr von fossilen Treibstoffen meinen Sie hoffentlich nicht mit "Irrweg", die ist mehr als überfällig.

Die arme Autoindustrie

Wann braucht(!) man ein neues Auto:

1. wenn sich die persönliche Situation ändert, etwa bei der Familiengründung (Kombi statt Cabrio)

2. wenn das alte nicht mehr durch den TÜV kommt

3. wenn der Leasingvertrag ausläuft.

4. wenn man bisher keines hatte (Anfänger)

Das reicht nicht für Umsatzrekorde, ist aber vernünftig.

Neue Autos kann man sich i.d.R. nur kaufen, wenn man für den Gebrauchten noch was bekommt. Wenn die keiner mehr kauft, wg. "veraltet", dann fällt deren Wert. Dann reicht bei vielen das Geld nicht für einen Neuen.

Zukunftstechnologie? Was die deutschen Firmen an E-Autos anbieten sind ganz viele Plug-in-Hybride, mit denen kaum jemand elektrisch fährt oder 2,5t schwere Panzer mit mehreren hundert PS für jenseits der 100000€. Wer kauft die? Wer noch einen Benziner-Porsche als Zweitwagen hat und eine eigene Wallbox zum laden.

Das müssen dann halt Steuergelder her.

Der Niedergang der deutschen Automobilindustrie

wird durch Corona etwas beschleunigt, ist aber so oder so nicht mehr aufzuhalten. Deutsche Autos werden denselben Weg gehen (oder fahren) wie deutsche Fernseher, Kameras und Telefone. Nach Fernost. Eine Chance gibt es: Dass chinesische Firmen, die die Hersteller aufkaufen, ihre chinesischen Autos in Deutschland produzieren lassen, weil die Lohnkosten hier geringer sein werden als in China.

Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de, wir möchten Sie bitten, zu einer sachlichen und themenorientierten Diskussion zurückzufinden.
Persönliche Auseinandersetzungen sind nicht erwünscht.
Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Wo soll es herkommen?

Deutsche Autos sind einfach zu teuer. Wer kann sich denn einen Neuwagen von Mercedes, Audi oder VW leisten? Und diese Abwrackprämie ist doch ein Witz und nur etwas für die, die sich eh ein neues Auto auch ohne diese leisten können. Was nutzt mir ein Rabatt von 6.000, wenn ich die restlichen 20.000 nicht habe. Und in Zeiten von unsicheren Arbeitsverhältnissen können größere Kredite tödlich sein.

13:26 von nelumbo

„ Deutsche Autos werden denselben Weg gehen (oder fahren) wie deutsche Fernseher, Kameras und Telefone. Nach Fernost.“

Der größte E-Wettbewerber baut gerade ein Riesenwerk in Brandenburg. Die Marke Tesla ist nicht in Fernost, sondern in USA entstanden. Dort, wo wir den Wettbewerb vorher richtig gut im Griff hatten.

@ Forfuture

"Seit Jahrzehnten fordern Wissenschaftler und engagierte Bürger, endlich die Wirtschaft und ganz besonders die Industrie so umzustellen, dass man diesen Planeten weiterhin bewohnen kann" Am 07. September 2020 um 11:50 von Forfuture

*

Bei dem Bevölkerungswachstum wird auch eine Umstellung nichts nützen.
Sie sehen das an den Bränden in Brasilien - die wären nicht gelegt worden, wenn der Absatzmarkt nicht da wäre.

Selbst wenn wir zu Pferden zurückkehren würden: Pferde brauchten zu ihrer Zeit 25% der landwirtschaftlichen Fläche, um deren Ernährung sicher zu stellen.

Der Platz auf der Erde ist begrenzt.

Das ist genau falsch

Viele wandern ab , gerade wegen hoher Lohn und Abgabekosten.
Hohe Lohnkosten braucht man aber um leben zu können, denn der aufgeblähte Regierungsund Verwaltungsapparat macht das leben teuer in Deutschland.
Arbeit billiger machen, Staat plus Verwaltung entschlacken bzw die Ämter die wirklich notwendig sind besetzen.
Reform und Vereinheitlichung der Bildung , damit wir nicht immer mehr Mittelmass sind ...siehe Pisa...und höhere Anforderungen im Studium man braucht kein Heer arbeitsloser Akademiker

12:24, Sisyphos3

>>12:04 von 91541matthias
nur wohnt eben nicht jeder in Berlin wo ne versiffte S Bahn alle 2 min vorbeikommt
und angesichts der Corona Sache sitze ich lieber im eigenen Auto
statt nem nießenden Mitbürger gegenüber,<<

Ich glaube, ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, daß Sie vor Corona auch nicht öfter mit öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren sind als jetzt.

Und Berlin scheinen Sie nur vom Hörensagen zu kennen.

Die S-Bahnen sind jedenfalls alles andere als versifft, und derartige Graffitiprobleme wie in Stuttgart, wo die S-Bahnzüge zu einem nicht unerheblichen Teil komplett beschmiert durch die Gegend fahren, gibt es auch nicht.

@andererseits 12.04

Innovationen und Investitionen benötigen zunächst mal viel Geld, das zunächst mal woanders verdient werden muss. Dass ein Unternehmen wie Tesla, das noch nie einen Cent verdient hat von Investoren dauerhaft mit Milliarden versorgt wird ist eine Ausnahme und vollkommen surreal. Ist nicht nur in der Automobilindustrie so, dass Gelder für Forschung und Entwicklung aus den Erträgen der aktuellen Produkte kommen

Automobilindustrie: Der Motor läuft nicht rund

Ja. So ist das eben. Autos kaufen eben keine Autos. Mit den klassischen 1-Euro-Jobs wird niemand ein Auto in diesem Lande kaufen, ganz abgesehen davon, dass es auch die Familien im Lande gibt, wo jedes Familienmitglied ein Auto gibt. Mit Corona hat das ja erst mal nichts zu tun. Doch die ständigen Extremsommer sollten schon in diesem Land zu einem Umdenken führen, ob es nicht sinnvoller wäre, ob nicht die Autoindustrie in die Mottenkiste eingestampft werden sollte, sonst können alle kleinen Kinder solche Extremsommer wie seit 2018 bis an ihr Lebensende noch mitbekommen.
Aber Winterkorn hat sich ja bereits für Schummeleien 2015 entschuldigt.

12:38, GeMe

>>Autos für die Zukunft
Gerade hat man ganz stolz die neue S-Klasse vorgestellt.

V12-Motor mit 650PS und 14l/100 Km Normverbrauch.<<

Ich bin ja nun ein ungeheurer Automuffel, weswegen ich wenig über neue Modelle etc. weiß.

Aber echt jetzt?

14l auf hundert Kilometer Normverbrauch, in der Realität also eher 18?

Das ist aber nun wirklich unfassbar.

Mich wundert jetzt gar nichts mehr.

12:36, Nebellicht

>>....die Ursache
...ist sicher nicht Corona sondern die genauso panikhafte Umstrukturierung der Antriebstechnik.
Greift der Staat jetzt ein ist es fast schon Insolvenzverschleppung.
Die von "Friday for future" erzeugte Panik in der Politik wird hunderttausenden Familien eine entspannte Zukunft nehmen und sich im nachhinein als "Friday against future" entpuppen.<<

Das, was Sie "panikhafte Umstrukturierung der Antriebstechnik" nennen, läuft weltweit seit Jahrzehnten. Die ganzen Fridays-for-Future-Kinder waren da noch gar nicht geboren. Deutschland hat die Entwicklung schlichtweg verschlafen.

um 12:00 von DeHahn

"Die schweiz gibt 3 Mal so viel für die Bahn aus (vielleicht weil die keine Autoindustrie haben), und dort läuft der Bahnverkehr auf die Minute."

Klingt banal, aber so wird's wohl sein. Das gleiche gilt auch für Österreich und in Skandinavien sowieso. Es ist schon fast provokativ, wie Bahnkunden zurück auf die Straße gedrängt werden durch die sichtbar angelegte Verwahrlosung der Infrastruktur, vor allem an und in den Bahnhöfen.

Die Abkehr....

... von fossilen Brennstoffen ist wünschenswert, fragt sich jedoch, inwieweit kurzfristig umsetzbar. Elektromobilität ist m. E. nicht der Schlüssel zum Erfolg. Unabhängig von der Umweltthematik der Batterieherstellung und Entsorgung sehe ich hier 2 massive Probleme. Ladestationen : in vielen Großstädten Wohnblocks mit hunderten Wohnungen. Ladestationen wo und wieviele? Kosten: immer mehr Menschen arbeiten - leider-in prekären Arbeitsverhältnissen und sind dennoch gezwungen, ihren Lohn durch Hartz IV Leistungen aufzustocken. E-Auto derzeit noch nicht finanzierbar. Häufig wird ÖPNV thematisiert. Viele Menschen pendeln täglich berufsbedingt aus Großstädten aus. Und wer möchte seinen Einkauf am WE mit Öffis nach Hause wuchten? Die Technik ist heute bereits in der Lage, sehr saubere Diesel zu entwickeln. Alternativ Wasserstoff, verfügt jedoch über einen schlechten Wirkungsgrad. Ich denke, das Patent rezept ist noch nicht gefunden. Kompromißlösung?

@Tada

"Bei dem Bevölkerungswachstum wird auch eine Umstellung nichts nützen."

Wer futtert denn wo am meisten?

@GeMe - neue S-Klasse , wer will den sowas ?

Mercedes wir viele Kunden verlieren,
denn die ältere Käuferschicht will gar nicht
das ganze Display Gedaddel.

Klassisches Instrumentenbrett mit Knöpfen
und Schalter würde die Kundschaft erhalten

14:14, Tada

>>@ Forfuture
"Seit Jahrzehnten fordern Wissenschaftler und engagierte Bürger, endlich die Wirtschaft und ganz besonders die Industrie so umzustellen, dass man diesen Planeten weiterhin bewohnen kann" Am 07. September 2020 um 11:50 von Forfuture

*

Bei dem Bevölkerungswachstum wird auch eine Umstellung nichts nützen.
Sie sehen das an den Bränden in Brasilien - die wären nicht gelegt worden, wenn der Absatzmarkt nicht da wäre.<<

Was hat der Absatzmarkt für Rindfleisch und Soja in der so genannten ersten Welt, denn dorthin exportiert Brasilien, mit dem Bevölkerungswachstum zu tun?

In Brasiliens Abnehmerländern wächst die Bevölkerung nicht.

Automobilindustrie:Der Motor läuft nicht.....

Ein Gipfel mit Vertretern der Autoindustrie.
Es werden staatliche Gelder erwartet.Dabei haben die führenden Autofirmen Gewinnrückstellungen von fast 180 Milliarden Euro.2019 hatten Volkswagen,Daimler und BMW 25 Milliarden Euro gemacht.Dazu kommt,daß bei Kurzarbeit die Unternehmen bestimmte Sozialbeiträge für die Beschäftigten nicht zahlen müssen.Im übrigen hat die IG-Metall schon eine mäßige und zurückhaltende Tarifpolitik signalisiert.

Trotzdem soll die Corona-Krise für eine Umverteilung benutzt werden ?

Der Motor läuft nicht mehr rund

Der Motor läuft schon lange nicht mehr rund, nachdem sich alle deutschen Automobilkonzerne darüber einig waren, dass man die Verbraucher betrügen kann. Und gelohnt hat es sich eigentlich auch schon, denn die Strafen vor deutschen Gerichten haben so etwas wie eine therapeutische Gesprächsrunde. Mir kommt kein deutsches Betrügerauto mehr in die Garage! Es gibt Alternativen.

@fathaland slim

Wenn das Auto wirklich 650 PS Leistung bringt, dann sind gar 18 Liter sehr wenig Verbrauch. Wer braucht aber so ein Auto? Will man damit auf der Autobahn sicher fahren oder fliegen?

@ KarlderKühne

Deutsche Autos sind einfach zu teuer.

Sie sind es aber wert.


Wer kann sich denn einen Neuwagen von Mercedes, Audi oder VW leisten?

Hier.

Wenn die Politik die

Wenn die Politik die Autoindustrie mit unsinnigen Vorgaben belastet und zusätzlich zwingt Produkte herzustellen, die dann niemand kaufen will, braucht man sich darüber nicht zu wundern.

12:04 von andererseits

«… die deutsche Autoindustrie hat aus der schläfrigen Sicherheit ihres politischen Ansehens und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung heraus zu sehr sattsame Trägheit entwickelt.»

Vor allem hat sie auf die falschen Modelle in einer Produktpalette gesetzt, bei der sie wohl dachte, große Autos mit vielen PS im Motor seien für auf ewig die Modelle, die den großen finanziellen Gewinn versprechen.

In 2020 sind die Zulassungszahlen in DEU für nicht durch Verbrennungsmotoren angetriebene KfZ deutlich gestiegen. Für E-Mobile, für andere Antriebe wie H2 gibt es ja erst ganz wenige Serien-Fahrzeuge zu kaufen. Diese alle im Segment von mehr als 50.000 Euro im Kaufpreis.

"Die Kleinen E-Mobile" kommen aber vor allem aus FRA aus dem Konzern um Renault. Plug-In-Hybride kommen aus S-KOR (Hyundai), oder aus JAP (vor allem Toyota).

Von Toyota kommt auch der mit H2 angetriebene "Mirai".
Die Weiterentwicklung dieses Antriebs ist in JAP: "Staatsziel".
Und da fließen auch viele Gelder als Subvention …

@Schiebaer45 um 12:19

Gilt das auch, wenn die nächste Disko 20 km entfernt ist? Wenn die einzigen Alternativen sind, irgendwo mitzufahren (falls der Fahrer ein Auto hat) oder das Taxi zu benutzen (einfache Fahrt so um die 50 €uronen).

14:43, Hackonya2

>>@fathaland slim
Wenn das Auto wirklich 650 PS Leistung bringt, dann sind gar 18 Liter sehr wenig Verbrauch. Wer braucht aber so ein Auto? Will man damit auf der Autobahn sicher fahren oder fliegen?<<

Mit 650 PS können Sie einen mittleren Güterzug ziehen.

So was braucht man natürlich auf der Autobahn.

12:03 von Bender Rodriguez

>>Sämtliche Industrie wurde aus D ausgetrieben. Ob mit moral( gentechnik) umwelt( chemie) , oder sonstigen Ausreden.<<

Sind Sie wirklich der Meinung dass Moral und Umwelt überfüssig sind wenn es ums Geld geht?

Am 07. September 2020 um 12:42 von Stefan T

Echt jetzt? Ich habe noch nicht mitbekommen, dass Bayer, BASF & Co. das Land verlassen haben...
#
#
Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer hat angekündigt, bis Ende 2021 rund 12.000 der weltweit 118.200 Arbeitsplätze abbauen zu wollen, einen großen Teil davon in Deutschland.
-
"https://www.morgenpost.de/wirtschaft/article215905347/Bayer-Stellenabbau-Folgen-fuer-Berliner-Standort-unklar.html"

@ 12:23 von Elefant

Die realitäts-und technikfeindlichen Haltungen finden Sie vor allen in manchen Chefetagen der Autoindustrie. Da braucht man nichts auf Corona zu schieben, aber Corona macht eben deutlicher, wer da geschlafen hat und sich den neuen Technologien und Verkehrskonzepten auch verweigert hat.

Am 07. September 2020 um 12:42 von Stefan T

Echt jetzt? Ich habe noch nicht mitbekommen, dass Bayer, BASF & Co. das Land verlassen haben...
#
#
Der Chemiekonzern BASF hat angekündigt, bis Ende 2021 weltweit 6.000 Stellen abzubauen. 3.000 davon sollen auf Deutschland entfallen,
-
"https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2019-06/basf-chemiekonzern-stellenabbau-arbeitsplaetze"

Den Automobilmarkt regulieren!

Ich möchte ja nicht unken, aber individuelle eigene Fahrzeuge spielen vielleicht demnächst (in 10 Jahren) eine andere Rolle.

Kaufe ich ein Ticket für die Bahn, kann ich Zugbindung buchen. Diese geplante Auslastung der Züge hilft der Bahn und spart mir Geld, da die Tickets günstiger sind.

Übertragen auf die Nutzung von Straßen bedeutet dieses vielleicht auch, ich "buche" mich für meine gewünschte (Land- u. Mittel-)Strecke ein, habe für die Nutzung unterschiedliche Preise, in Schwachlastzeiten ist es günstiger, bei Mitnahme von weiteren Personen auch. Das genutzte Fahrzeug spielt natürlich auch eine Rolle, Umweltdinosauerier kosten deutlich mehr.

Also überlege ich mir genau, wann und wo ich mit welchem Fahrzeug unterwegs sein möchte - und ob überhaupt mit dem Auto. Der ÖPV gewinnt dann sehr an Bedeutung, der Ausbau muss - und das kennen wir vom Glasfaserkabel - extrem gut ausgebaut werden. Ebenso reguliert man am besten auch die Leistung. Kein PKW benötigt mehr als 136 PS.

...mediale und politische Angriffe

...und das E-Auto als Allheilmittel deklarieren und jetzt so ein Bericht das Corona schuld sei!?
Kohle, Maschinenbau, Bildung und Automobilindustrie haben das kleine, naturresourcenarme Deutschland, immer wieder wirtschaftlich stark gemacht und wer hat diese Säulen gestürzt!?
Die Personen, die leider immer noch im Amt sind!

um 14:14 von Tada Zum Glück Unsinn

Muss ich leider so deutlich sagen.
Wir müssen uns endlich klar machen, dass wir so nicht weiterleben können. Wollten die Chinesen und Inder mit der gleichen gedankenlosen Resssourcenverschwendung leben, wie wir es aktuell tun, dann wäre von sehr vielen der dafür nötigen Rohstoffen einfach nicht annähernd genügend da. Jedoch gibt es weit mehr als genug Nahrungsmittel, die werden nur nicht vernünftig verteilt. Ernähren können wir ohne größere Probleme noch einige Milliarden Menschen mehr. Unser aller Problem ist die Produktion der unnötigen Luxusprodukte. Die raubt unsere Ressourcen und zerstört unsere Umwelt. Nein, bitte keine dummen Sprüche, ich rede nicht von Kutschen und zurück in die Steinzeit, ganz im Gegegenteil. Unser Industrie und unsere Lebensart hat seit der Steinzeit wenig dazu gelernt. Wir brauchen Highttech nicht High Heels. Man möge mir den Scherz vergeben.

@fathaland slim

...welche Entwicklung!?
....lesen Sie mal Fachzeitschriften, E-Auto ist ein einziger Reinfall!

@Hackonya2 14.43

Wer es braucht? Das sind Autos für die, für die der Preis keine Rolle spielt. Es zeigt aber, wie Verbrennungsmotoren weiter verbessert werden und immer sparsamer bei der Leistung. >Dieser 12-Zylinder ist mit die Krone des Motorenbaus. Ich fuhr im Außendienst einen voll ausgestatteten 530er Diesel mit einem echten Verbrauch von etwas über 6l Diesel, der die ersten 300.000km ohne Probleme fuhr. Der hätte sicher noch ein paar Hunderttausend geschafft, hätte ihn nicht ein Kollege, dem ich das Auto einmal lieh geschrottet;-)

14:24 von fathaland slim

«Ich bin ja nun ein ungeheurer Automuffel, weswegen ich wenig über neue Modelle etc. weiß.

Aber echt jetzt?
14l auf hundert Kilometer Normverbrauch, in der Realität also eher 18?
Das ist aber nun wirklich unfassbar.»

5,5 Liter Hubraum V12 müssen erst mal mit Benzin gefüllt gefüttert werden.
Dieser Mercedes-intern: "M 275 bis M 285" genannte Motor existiert in den Modellen der S-Klasse bereits seit dem Jahr 2002.

"M 275" war die 1. Variante.
"M 285" die letzte Stufe der Weiterentwicklung.
Der Motor war immer einer mit 2 Vergasern.

14 Liter / 100 km Norm-Verbrauch ist für diese Klasse von Motoren tatsächlich "ein geringer Wert". Beim "M 275" war das sicher (deutlich) mehr. Wie viel genau … keine Ahnung.

In der Hubraum-Klasse von 5.000 bis 6.000 ccm sind auch die ganzen "Boliden" der (meist) 8-Zylinder-Motoren US-Amerikanischer Hersteller zu finden.

Die verkonsumieren auch gerne mal 25 (oder mehr) Liter Flüssiges Futter / 100 km Wegstrecke.

Just what a very crazy world !

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