Ihre Meinung zu: Mehrere Menschen in Birmingham durch Stichwaffen verletzt

6. September 2020 - 8:31 Uhr

In der Nacht sind im britischen Birmingham mehrere Menschen mit Stichwaffen verletzt worden. In der Innenstadt wurde ein Gebiet abgesperrt, die Polizei ist vor Ort. Sie spricht von einem "schweren Vorfall".

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Kommentare

Es ist nahezu unmöglich, sich ...

.. vor den Angriffen solcher, (ja, wie nennt man die?) Irre, Idioten, Feiglinge ... zu schützen. Besteht die Menschheit nur noch aus Verhaltensgestörten mit "schlechter Kindheit"
Diese wahrlos hinterrücks alles und jeden angreifenden Typen scheinen kein festes Ziel oder eine Zielgruppe zu haben, jeder kann der nächste sein.
Wird er nach- oder bei der Tat nicht erschossen, sorgen Gutachter für die Unterbringung in einer Anstalt; was wiederum nicht bedeutet, dass er "Lebenslänglich" einsitzt. Die gleichen Gutachter können ihn nach 10 Jahren, weil angeblich dann ungefährlich, wieder auf freien Fuß setzen lassen.
Für mich hinkt unser Justizsysten, unsere Gesetze in vielen Punkten einfach hinterher, tragen der Wandlung bei den Straftaten keine Rechnung. Nur die Anwälte sind cleverer geworden ... wie überlasse ich den Gedanken der Leser.
Für mich ist es verständlich, wenn der "Normalbürger" sich kopfschüttelnd abwendet.

09:55, H. Hummel

>>Diese wahrlos hinterrücks alles und jeden angreifenden Typen scheinen kein festes Ziel oder eine Zielgruppe zu haben, jeder kann der nächste sein.
Wird er nach- oder bei der Tat nicht erschossen, sorgen Gutachter für die Unterbringung in einer Anstalt; was wiederum nicht bedeutet, dass er "Lebenslänglich" einsitzt. Die gleichen Gutachter können ihn nach 10 Jahren, weil angeblich dann ungefährlich, wieder auf freien Fuß setzen lassen.<<

Natürlich können sie das. Wenn auch eher selten nach zehn Jahren, und auch nur dann, wenn von dem Täter wirklich keine Gefahr mehr ausgeht.

>>Für mich hinkt unser Justizsysten, unsere Gesetze in vielen Punkten einfach hinterher, tragen der Wandlung bei den Straftaten keine Rechnung.<<

Was für eine Wandlung, die eine Justizsystemänderung erfordern würde, erkennen Sie denn?

>>Nur die Anwälte sind cleverer geworden ... wie überlasse ich den Gedanken der Leser.<<

Ich glaube nicht, daß Anwälte cleverer als früher sind.

ZU Früh

Und dennoch ,die Opferzahlen durch Stichwaffen sind vor allem bei den Jugendlichen zu beklagen . Viele Engländer sprechen von willkürlichen Opfern . Mütter beklagen den sinnlosen Tod ihrer Kinder . Was wir nicht brauchen sind schärfere Gesetze, stattdessen mehr Streetworker . Wer immer härtere Gesetze fordert der schränkt die Freiheit der Gesellschaft immer weiter ein . Außerdem ist gerade England mit seiner Kamera Überwachung Weltspitze . lieben Gruß an George Orwell. Schauerlich .

09:55, H. Hummel

Ein klitzekleines Detail noch: In unserem Rechtsystem bestimmen Richter und nicht Gutachter, wie mit einem Angeklagten zu verfahren ist. Die Richter können einem Gutachter in seiner Argumentation folgen, müssen dies aber nicht.

@H. Hummel - "Für mich hinkt unser Justizsystem..."

Das hat sich aber in Manchester, England, zugetragen
mit einem ganz anderen Justizsystem
(z. B. sind dort Kinder schon ab 10 Jahren strafmündig, inkl. Gefängnisstrafen).

Sehr diffus,...

...dieser Bericht.

Wenn nicht einmal mitgeteilt werden kann, ob es sich um einen Einzeltäter oder Gangs oder wen auch immer gehandelt hat, der oder die den Verletzten die Stichwunden zugefügt haben, darf und wird jeder munter selbst spekulieren.

@ H. Hummel

Unser Strafsystem baut nun mal auf dem Gedanken der Resozialisierung und Wiedereingliederung in die Gesellschaft und nicht auf dem Vergeltungsgedanken auf.

Über die Freilassung von psychisch Kranken entscheiden Gutachter, also Spezialisten. Natürlich können die daneben liegen und es ist furchtbar, wenn das passiert, aber was wäre denn Ihrer Meinung nach die Alternative?

Jeden lebenslang wegsperren, der ein Tötungsdelikt verwirklicht hat. Oder nur die, die gemordet haben? Oder die, die mindestens zwei oder dreimal getötet haben? Was fordern Sie konkret?

Und was haben die Anwälte damit zu tun? Sie fällen keine Urteile, erheben keine Anklagen und lassen keine Strafgefangenen frei.

Der Ruf nach schärferen

Der Ruf nach schärferen Gesetzen alleine hilft ja auch nicht. Im Gegenteil: Es ist doch Wasser auf die Mühlen der einfach denkenden.
England hat alle Zutaten für solche Fehlentwicklungen, neben Problemen zur Diversität eines ehemaligen Weltreiches mit vielen Ethnien und zunehmendem Machtverlust z.B. eine breite Yellow Press - der jetzige Premier enstammt dieser. Eine Nation, die sich derart davon lenken lässt, dass sie aus der EU austritt und einen Primier wie Boris Johnson wählt, kann man wohl als weitgehend politisch desensibilisiert betrachten. Dann noch Dominique Cummings als Berater, welch ein Zeichen. Da findet die intimste Waffe für intimste Verletzungen, das Messer, einfach mehr Nährboden. Wehret den Anfängen. Und die Beginnen mit radikalen Meinungen ihrer Bürger.

10:35, harry_up

>>Sehr diffus,...
...dieser Bericht.

Wenn nicht einmal mitgeteilt werden kann, ob es sich um einen Einzeltäter oder Gangs oder wen auch immer gehandelt hat, der oder die den Verletzten die Stichwunden zugefügt haben, darf und wird jeder munter selbst spekulieren.<<

Wollen Sie denn, daß Vorfälle wie dieser geheim gehalten werden, bis die Polizei ganz genau weiß, wer dahintersteckt?

Das würde gar nicht gehen.

Nachtrag

Wie viele Deutsche beginnen kruden Meinugen zu vertreten und krudem Journalismus zu vertrauen, machen sich ihre eigenen Gesetze als Reichsbürger, und fühlen sich Verschwörungen ausgesetzt. Wenn die nicht mehr weiterkommen rufen die doch als erste laut nach Höchststrafen!

harr_up, 10:35

Wenn nicht einmal mitgeteilt werden kann, ob es sich um einen Einzeltäter oder Gangs oder wen auch immer gehandelt hat, der oder die den Verletzten die Stichwunden zugefügt haben, darf und wird jeder munter selbst spekulieren.

Es wird halt nur das berichtet, was bekannt ist.

Unseriöse Medienkanäle und Verschwörungstheoretiker mal ausgenommen.

Auch die Briten ..

.. haben vor vielen Jahren ihr Waffengesetz verschärft. Es ist aber unmöglich alle Gegenstände "aus dem Volk zu ziehen", die geeignet sind, andere Menschen zu verletzen oder sogar zu töten , wie aus dieser Meldung zu ersehen ist. Mac-the-knife (aus der Dreigroschenoper bekannt) hat hier nicht zugeschlagen, denn der war ja Raubmörder. Es ist daher zu vermuten, daß der Täter es hier in Gay-Village auf einen ganz bestimmten Personenkreis abgesehen hat ,der seinen eigenen Wertvorstellungen nicht genügt. Es wird doch viele Zeugen geben, die eine Täterbeschreibung machen können - evtl. ist auch die umfangreiche Videokontrolle bei den Ermittlungen hilfreich.

Man weiß noch nicht, was die

Man weiß noch nicht, was die wahren Hintergründe sind, doch sind die Messerbewaffneten meist bestimmten Gruppen zu zuordnen?
Egal wie, was schreckt, ist diese Unmenschlichkeit, mit der solche Täter behaftet sind. Was sie anderen angetan haben, würden die vermutlich nur bei gleichem Eigenleiden endlich begreifen. Alleine, dass solche Gruppen immer mehr in unsere westlichen Gesellschaften eindringen können und man nach solchen, immer wieder geschehenden Vorfällen mit seinem Urteil, wenn es entsprechende An und Umgehen mit solchen Tätern verlangt, selber als quasi krimineller Menschenfeind behandelt wird, zeigt doch, dass hier alle Seiten in schwerer Schieflache sind. Denn durch dauernden Schutz solcher Gruppen, um sich nicht dem Verdacht der Fremdenfeindlichkeit auszusetzen, kann man so auf Dauer jedenfalls keine westliche Gesellschaften mit ihrem Wertesystemen schützen und aufrecht erhalten kann, was ja genau das Ziel dieser Verirrten ist. Und man fragt sich, von wem eigentlich noch?

10:58, offene Diskussion

Entgegen Ihrem Nick diskutieren Sie nicht offen, sondern spekulieren im raunenden Tonfall wüst ins blaue und fabulieren von irgendwelchen Gruppen, die in unsere Gesellschaft eingedrungen wären.

Alles Böse kommt von außen?

Hintergründe

Für alle, die hier schon wieder zwischen den Zeilen ihre Theorie über die Hintergründe der Tat verbreiten - es heißt wie immer abwarten.

Die BBC berichtet, die Messerstecherei sei aus einer Art Massenschlägerei heraus passiert. In einem Ausgehviertel mit Bars und angetrunkener Kundschaft. Das macht die Klärung nicht einfacher.

Also wie immer - nicht spekulieren. Am Ende war es gar nicht die „Lieblingstätergruppe“. Kann sein, kann nicht sein.

@fathaland slim um 11:04Uhr

Nein, alles Böse kommt nicht von aussen, sondern ist auch leider manchmal innen vorhanden. Messerstechereien gab es auch früher, nur war der Gedanke der Resozialisierung nicht so dominant, wie heute. Ich bin nicht sicher, ob die Zunahme der Gewalttaten eine Zeiterscheinung ist oder mit Kulturkreisen zusammenhängt, die eine andere Einstellung zur Gewalt haben.Ich glaube auch nicht, daß früher der Vergeltungsgedanke oder Rache eine große Rolle bei den Urteilen spielte. Wohl eher die Angst vor Bestrafung, die man heute oft vergeblich sucht.

Wer meint, früher sei alles

Wer meint, früher sei alles besser gewesen, der sei an Jack the Ripper erinnert, dem in England 5 Messer-Mode zur Last gelegt wurden. Nur ein Beispiel von vielen.

und selbst wenn, @H. Hummel

wir jetzt umschwenken würden zu einer brachialen Justiz, die Täter "ein für allemal" unschädlich macht - sei es durch lebenslanges Wegsperren oder noch rabiatere Methoden, auch das wird ja hier häufig gefordert - was hätte das genutzt? Woher wollen Sie wissen, dass der oder die Täter im UK solche waren, die schon einmal mit Hilfe gewissenloser Gutachter nach Haft auf freien Fuß kamen? Das ist doch eher unwahrscheinlich.
Sie müssten also zum neuen, inzwischen so hochverehrten "Gefährder"-System greifen. Jeden inhaftieren, der vielleicht mal irgendwann irgendwo eine Straftat begehen könnte, also: jeden. Auch mich, Sie und Ihre Oma.
Haben Sie vor Ihrem Post schon mal so weit gedacht?

@offene Diskussion Welche

@offene Diskussion

Welche Gruppen? Im Artikel steht nichts darüber, wer die Tat aufgrund welcher Motive begangen hat.

Man wird nicht als "krimineller Menschenfeind" bezeichnet, wenn man sich dafür einsetzt, dass Täter einem im Rahmen des geltenden Rechtssystems angemessenen Urteil zugeführt werden. Gegenrede muss man sich gefallen lassen, wenn man unmenschliche Strafen fordert und/oder mit Pauschalisierungen oder Hetze gegen bestimmte Volksgruppen auffällt. Nachvollziehbar.

> VictorJara, 10:25: "Was wir nicht brauchen sind schärfere Gesetze, stattdessen mehr Streetworker . Wer immer härtere Gesetze fordert der schränkt die Freiheit der Gesellschaft immer weiter ein ."

Ich schließe mich dem an.

Messerattacken

scheinen aktuell schwer in Mode zu sein. Nicht nur in Birmingham und London. Auch in D gibt es täglich Auseinandersetzungen mit Messern. Nicht ohne besonderen Grund wurden Bahnhöfe in D zu "waffenfreien Zonen" erklärt. Messerattacken sind brutalste Gewalt und immer potentiell tödlich. Ich bin gespannt, ob wir über die Hintergründe erfahren. In GB kann ich mir das sogar vorstellen.

um 11:29 von karlheinzfaltermeier

>>
Ich bin nicht sicher, ob die Zunahme der Gewalttaten eine Zeiterscheinung ist oder mit Kulturkreisen zusammenhängt, die eine andere Einstellung zur Gewalt haben.
<<

In Deutschland ist die Zahl der Gewalttaten ja wohl rückläufig. Der Hauptunterschied ist eher die mediale Aufmerksamkeit. Der Einfluss der Kulturkreise wird vielleicht auch überschätzt. Auch in Deutschland gibt es eine lange Tradition der Messerstecherei. Mackie Messer lässt grüßen.

@Karlheinzfaltermeier, 11:29 re @fathaland slim

Nein, alles Böse kommt nicht von aussen, sondern ist auch leider manchmal innen vorhanden. Messerstechereien gab es auch früher, nur war der Gedanke der Resozialisierung nicht so dominant, wie heute. Ich bin nicht sicher, ob die Zunahme der Gewalttaten eine Zeiterscheinung ist oder mit Kulturkreisen zusammenhängt, die eine andere Einstellung zur Gewalt haben.

Also was jetzt? Nicht alles Böse kommt von außen, aber Sie sind nicht sicher, ob nicht alles Böse von außen kommt? Könnten Sie sich bitte entscheiden?
"Kulturkreise" mit einer anderen Einstellung zur Gewalt? Was soll das sein? Ich behaupte von mir, eine absolut gewaltfreie Einstellung zu haben, aber in der Rückschau auf mein Leben kann ich feststellen, dass ich diese Einstellung nicht "meinem Kulturkreis" zu verdanken habe. Der hätte mich keine Gewaltfreiheit gelehrt.

Alles böse kommt von außen?!?

Alles Böse kommt von außen?
Gute Frage! Die könnte vielleicht eine Statistiken beantworten?!? Gab es in der vergangenen Woche nicht eine solche Statistik vom BKA?!

@deutlich, 11:42

Ich bin gespannt, ob wir über die Hintergründe erfahren. In GB kann ich mir das sogar vorstellen.

Vorsicht, das könnte in einer großen Enttäuschung enden, wenn nämlich Täter oder Motiv so gar nicht zu dem passen wollen, was man gemutmaßt hat. Und die "Enthüllungen", auf die man so ungeduldig gewartet hat, ein ganz anders Bild ergeben. Das mussten hier schon viele erfahren.
Dann lieber nichts wissen und spekulieren, dass die Behörden ihre Erkenntnisse "aus Gründen der political correctness" oder "auf Weisung von oben" zurückhalten.

11:29, karlheinzfaltermeier @fathaland slim um 11:04Uhr

>> Messerstechereien gab es auch früher, nur war der Gedanke der Resozialisierung nicht so dominant, wie heute. <<

Ja, früher machte man kurzen Prozess. Wozu es die unterschiedlichsten Gerätschaften gab.

Ach ja, die gute alte Zeit...

>> Ich bin nicht sicher, ob die Zunahme der Gewalttaten eine Zeiterscheinung ist oder mit Kulturkreisen zusammenhängt, die eine andere Einstellung zur Gewalt haben.Ich glaube auch nicht, daß früher der Vergeltungsgedanke oder Rache eine große Rolle bei den Urteilen spielte. Wohl eher die Angst vor Bestrafung, die man heute oft vergeblich sucht.<<

Es gab kaum eine Zeit, in der weniger Gewalttaten verübt wurden als heute. Auch wenn das mediale Bild anderes suggeriert.

@Klärungsbedarf 11.37

Sie wollen jetzt nicht ernsthaft einen durchgeknallten Serienmörder und die aktuellen Messerattacken von und unter Gruppen vergleichen? Das Beispiel ist total daneben

11:42, deutlich

>>Messerattacken
scheinen aktuell schwer in Mode zu sein. Nicht nur in Birmingham und London. Auch in D gibt es täglich Auseinandersetzungen mit Messern. Nicht ohne besonderen Grund wurden Bahnhöfe in D zu "waffenfreien Zonen" erklärt.<<

Messerstechereien waren immer schwer in Mode. Ich kenne einige sehr alte Menschen mit entsprechenden Narben. Aber die verkehrten in ihrer Jugend in Milieus, die der brave Bürger meist nur heimlich besuchte, beispielsweise um Entspannung gegen Bezahlung zu erlangen. Dieses Milieu fand man auch gern an Bahnhöfen. Der Fall Fritz Haarmann hat da bspw. ein Schlaglicht drauf geworfen.

>>Messerattacken sind brutalste Gewalt und immer potentiell tödlich. Ich bin gespannt, ob wir über die Hintergründe erfahren. In GB kann ich mir das sogar vorstellen.<<

Wärend ja in Deutschland immer alles verschwiegen wird, vor allem, wenn es um die Lieblingshassgruppen der Rechten geht, nicht wahr?

Ich kann wirklich nur noch den Kopf schütteln. Sie wissen es doch besser.

Gutachter

""""Über die Freilassung von psychisch Kranken entscheiden Gutachter,""""

Das ist Quatsch.
Bei uns entscheiden immer noch die Richter.

H.Hummel..

"Wird er nach- oder bei der Tat nicht erschossen, sorgen Gutachter für die Unterbringung in einer Anstalt; was wiederum nicht bedeutet, dass er "Lebenslänglich" einsitzt. Die gleichen Gutachter können ihn nach 10 Jahren, weil angeblich dann ungefährlich, wieder auf freien Fuß setzen lassen."

Da kennt sich jemand nicht mit Forensik, etc. aus..
Bei solchen Taten würde bei uns eine unbegrenzte Unterbringung in einer forensischen Klinik angeordnet. Kein Gutachter würde dafür geradestehen, jemand wieder nach 10 Jahren rauszulassen.

Eine Haftstrafe ist zeitlich begrenzt, eine forensische Unterbringung kann durchaus lebenslang sein..

Aber das ist in UK, wie es dort abläuft, entzieht sich meiner Kenntnis.

@deutlich, 11:58 re @Klärungsbedarf

Sie wollen jetzt nicht ernsthaft einen durchgeknallten Serienmörder und die aktuellen Messerattacken von und unter Gruppen vergleichen?

Schrieben Sie nicht grade eben noch, dass Sie gespannt sind auf die näheren Umstände, Täter und Motive? Und jetzt wissen Sie schon, dass Gruppen, und zwar keine durchgeknallten, am Werke waren?

@ fathaland slim

>>Diese wahrlos hinterrücks alles und jeden angreifenden Typen scheinen kein festes Ziel oder eine Zielgruppe zu haben, jeder kann der nächste sein.
Wird er nach- oder bei der Tat nicht erschossen, sorgen Gutachter für die Unterbringung in einer Anstalt; was wiederum nicht bedeutet, dass er "Lebenslänglich" einsitzt. Die gleichen Gutachter können ihn nach 10 Jahren, weil angeblich dann ungefährlich, wieder auf freien Fuß setzen lassen.<<

„Natürlich können sie das. Wenn auch eher selten nach zehn Jahren, und auch nur dann, wenn von dem Täter wirklich keine Gefahr mehr ausgeht.“

Da hätte ich eine Frage. Wie soll ein Gutachter denn bitte erkennen können, dass wirklich keine Gefahr mehr von dem ausgeht? Das ist unmöglich!!
Er kann eine Prognose stellen und seinen nach außen gezeigt Zustand beurteilen. Mehr auch nicht.
Diverse bekannte Rückfälle zeigen, dass kein Gutachter der Welt in der Lage ist, einen Menschen verlässlich als ungefährlich einzustufen

@um 11:29 von karlheinzfaltermeier

Messerstechereien gab es auch früher, nur war der Gedanke der Resozialisierung nicht so dominant, wie heute. Ich bin nicht sicher, ob die Zunahme der Gewalttaten eine Zeiterscheinung ist oder mit Kulturkreisen zusammenhängt, die eine andere Einstellung zur Gewalt haben.

Lassen Sie sich bitte nicht von den üblichen Usern welche die Probleme hier herunterspielen versuchen verunsichern. Das ist politisch motiviert, wahrscheinlich wegen der Täterschaft.

Bleiben wir bei den Fakten: Die Kriminalität mit Messern hat in Grossbritannien in den vergangenen Jahren massiv zugenommen: 2019 um 49% höher als 2011.

Quelle UK Government:
https://www.ons.gov.uk/peoplepopulationandcommunity/crimeandjustice/bull...

@Am 06. September 2020 um 10:58 von offene Diskussion

Zitat: "Man weiß noch nicht, was die wahren Hintergründe sind, doch sind die Messerbewaffneten meist bestimmten Gruppen zu zuordnen?"

Diese Annahme zu treffen ist nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern basiert auf empirische Erfahrungswerte der Vergangenheit, unabhängig davon, was die Hintergründe in diesem Fall von Messerstecherei #43.433 sind.

09:55 von H. Hummel

"Wird er nach- oder bei der Tat nicht erschossen, sorgen Gutachter für die Unterbringung in einer Anstalt"

,.,.,.,

Warum sagen Sie die Unwahrheit?
Wer sich in die Reihe der Fakenews-Verbreiter einreiht, dem glaubt man doch nie wieder etwas.

Es kommen nur die in eine "Anstalt", die schuldunfähig sind.

Was spricht dagegen?
Persönliches Rachebedürfnis?

Es gibt nun einmal Verbrecher, die von Stimmen und Ähnlichem gesteuert sind und nicht wissen, was sie tun.

Ein Staat, der auch schuldUNfähige wie schuldFÄHIGE Verbrecher behandelt, ist doch ein Verbrecherstaat - oder etwa nicht?

Bei jeder sich bietenden Gelegenheit aber wird letzterer hier gefordert - ohne daran zu denken, dass auch sie selber dann ungerecht eingelocht werden können - nur, weil sie Kritik am Staat geübt haben, zum Beispiel.

@fathaland slim

jetzt kommen Sie mit Fritz Haarmann, der nächste mit Jack the Ripper. Beides irre Serienmörder, die mit dem Phänomen der zunehmenden Messerattacken auf den Straßen so rein gar nichts gemein hatten. Die mordeten gezielt und im Dunkeln.

@ fathaland slim, um 10:42

re harry_up, 10:35

“Wollen Sie denn, das Vorfälle wie dieser geheim gehalten werden, bis die Polizei ganz genau weiß, wer dahintersteckt?“

Natürlich nicht.
Doch wenn man liest, es “haben mehrere Menschen Stichverletzungen erlitten...“
und weiter unten:
“...der Vorfall ereignete sich...“,

dann fragt man sich schon, wer oder wie viele überhaupt die Messer gewetzt haben.

Üblicherweise ist das heute doch so, dass derartige Widerwärtigkeiten fast Minuten später im Internet (so hört und liest man immer, denn mir wäre Derartiges absolut fremd) zu sehen ist.

Aber zur Klarheit:
Das ist keine Sensationsgier von mir, sondern das Gefühl, nur ansatzweise informiert worden zu sein.

Und ja, derartige Meldungen finde ich von der Sache her grundsätzlich wenig berichtenswert.

Neuigkeiten

...Es saß der Knabe an der Quelle...
Sky News hat ein Update gebracht.

Es gibt einen Tatverdächtigen (noch nicht verhaftet), zwei Tatorte, etwa eine Meile auseinander, einen Toten, zwei Schwerverletzte und fünf weitere Verletzte.

Selbst in diesem frühen Stadium der Ermittlungen kann ein Terrorakt, ein Haßverbrechen oder Gangkriminalität ausgeschlossen werden:

There is no suggestion of terrorism, gang involvement, or that the stabbings were a hate crime, with police describing it as a "random attack with no clear motive".

Das bedeutet, daß die ganze bisherige Diskussion hier obsolet ist ...

Kein Problem

Schusswaffen sind das beste Mittel gegen Messerstecher. Die kann man im Zweifel sogar auf den Täter abfeuern, wenn dieser einen bereits zu Boden gebracht hat.

11:29 von karlheinzfaltermeier

"Ich bin nicht sicher, ob die Zunahme der Gewalttaten eine Zeiterscheinung ist oder mit Kulturkreisen zusammenhängt, die eine andere Einstellung zur Gewalt haben."

Es gibt keine Zunahme von Gewalttaten. Das Gegenteil ist der Fall.

"Ich glaube auch nicht, daß früher der Vergeltungsgedanke oder Rache eine große Rolle bei den Urteilen spielte. Wohl eher die Angst vor Bestrafung, die man heute oft vergeblich sucht."

Selbstverständlich war das frühere Strafsystem auf Vergeltung angelegt.
Übrigens, "Angst" vor Strafe hat noch kein Verbrechen der Geschichte verhindert. Im Gegenteil. Je drakonischer eine Strafe desto grösser ist die Motivation auch bei eher geringeren Straftaten keine Zeugen zu hinterlassen.

@ kommentator_02, um 10:47

re harry_up, 10:35

Wegen mir hätte man zu diesem Zeitpunkt überhaupt (noch) nichts zu berichten brauchen.

Die Diskussionen im Forum gehen teilweise ja genau in die Richtung, die ich meinte:
Spekulation bis Vorverurteilung.

Darstellung: