Ihre Meinung zu: Coronavirus in Hongkong: Keine Parlamentswahl, dafür Massentests

5. September 2020 - 7:36 Uhr

Eigentlich sollten die Hongkonger am Sonntag ein neues Parlament wählen - doch das wurde verschoben. Begründung: Sorge vor einer Ausbreitung des Coronavirus. Stattdessen sollen die Bürger nun zu Massentests antreten. Von Steffen Wurzel.

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Kommentare

Infektionen

"Stattdessen bewirbt sie den Covid-Massentest, der bisher recht unspekakulär verlief: In den ersten Tagen wurden unter rund 130.000 Getesteten gerade einmal sechs Fälle nachgewiesen."

*

Das ist wirklich ein sehr interessantes Ergebnis.
Wann wurde in Hongkong das letzte mal demonstriert?

Freie Wahlen in China

Die Verschiebung der Wahl in Hongkong ist natürlich ein gefundenes Fressen für die Machthaber in Peking. Denn bei jeder Wahl in Hongkong fordern die Bürger in China auch frei wählen zu dürfen. Freie und gleiche Wahlen in ganz China. Die Freiheit auch andere Parteien wählen zu dürfen und möglicherweise die Macht der KPCh demokratisch zu beenden.

Außerdem fordern die Chinesen ein Ende der Zensur und da sollten wir uns im freien Europa solidarisch zeigen.

@Tada

Glauben Sie wirklich, dass die Demonstranten sich freiwillig testen lassen?
Die bisher Getesteten sind vermutlich Bewohner, die die chinesische Politik unterstützen und nicht demonstrieren.
Die Demonstranten müssen wohl erst mit polizeilichen Maßnahmen zum Test gezwungen werden!

Die Demokratie lebt

Die Demokratie, also der faire und auf Recht und freien Wahlen basierende Wettstreit politischer Ideen, funktioniert in Hongkong. Er würde auch in ganz China funktionieren, wenn die kommunistische Partei endlich die alleinige Macht abgeben würde.

@ smirker

Die Demonstranten müssen wohl erst mit polizeilichen Maßnahmen zum Test gezwungen werden!

Das sehe ich anders. Die Demonstranten in Hongkong sind wohl eher der vernünftigere Teil der Bevölkerung, der neuen Ideen und natürlich auch der Wissenschaft gegenüber aufgeschlossener sind. Diese Menschen haben ein hohes Interesse an der klugen Bekämpfung der Pandemie. (Auf die Demonstranten in Berlin kürzlich trifft allerdings das Gegenteil zu. Das ist ne völlig andere Klientel.)

DNA- bzw. Gen-Datenbank anlegen, weltweit?

Es besteht die Gefahr, dass die Tests missbraucht würden, um eine DNA- bzw. Gen-Datenbank anzulegen.
Mithilfe der Coronatest kann man nicht nur in Asien eine DNA- bzw. Gen-Datenbank anlegen.
Wenn bei uns mal hundert Datensätze verschwinden, mal 10000 nicht weitergeleitet werden, sieht man, welche Risiken vorliegen

Impfung steht vor der Tüt

Die Wahl kann aber vermutlich bald nachgeholt werden, denn die Impfung steht vor der Tür. Viele Impfstoffe sind schon in der Produktion, in Hongkong, in China, in Indien, in Russland, in Japan, in Südkorea, in USA und in Europa. Der russische und der indische Impfstoff sind sogar schon zugelassen.

@Heilprakt.verbieten

Ich würde mich in Hongkong nicht testen lassen, denn die Vermutung, dass die Behörden dann gleichzeitig auch meine DNA sequenzieren und abspeichern, erscheint mir bei der chinesischen Diktatur sehr wahrscheinlich!

08:58 von Heilprakt. verbieten

Die Demonstranten in Hongkong sind wohl eher der vernünftigere Teil der Bevölkerung, ...
Auf die Demonstranten in Berlin kürzlich trifft allerdings das Gegenteil zu. Das ist ne völlig andere Klientel.
.
aber ganz klar
))Polemik aus((

@ Barthelmus

DNA- bzw. Gen-Datenbank anlegen, weltweit?
Es besteht die Gefahr, dass die Tests missbraucht würden, um eine DNA- bzw. Gen-Datenbank anzulegen.

Erstens weist die PCR nur die Gensequenz des Virus nach. Eine Sequenzierung des menschlichen Erbmaterials wäre unendlich viel komplexer.
Und zweitens, diese Datenbank hätte keinerlei Aussagekraft und wäre völlig ungefährlich für die Betroffenen.

@ um 08:58 von Heilprakt. verbieten

„Das ist ne völlig andere Klientel.“
Woraus glauben Sie das schließen zu können?
In der freien westlichen Presse wurde im letzten Jahr darüber berichtet, dass es zu nationalistischen, fremdenfeindlichen Übergriffen von Hongkonger Regierungsgegnern auf Festlandschinesen gekommen ist.
Zumindest können wir davon ausgehen, dass auch Hongkonger Regierungsgegner mit der Anwesenheit von Rechtsradikalen bei den Demonstrationen keinerlei Probleme haben.
Das wäre doch eher ein ähnliches Klientel wie am letzten Wochenende in Berlin. Die Erstürmung des Parlamentsgebäudes in Hongkong wurde von den Demonstranten dortselbst schon im letzten Jahr erfolgreich absolviert. Das Klientel in Hongkong scheint ganz eindeutig sogar noch viel gefährlicher als unsere Corona - Maßnahmen - Verweigerungsdemonstranten. Was sich auch durch die Art derer Bewaffnung & der Weise ihres Einsatzes gegen Polizisten gezeigt hat. Davon sind unsere Demonstranten noch ein kleines Stück entfernt. Die reden bisher nur darüber.

Wählen hält man in China für unnötig

Na, nicht dass die Wahl plötzlich vergessen wird ... würde mich nicht wundern. Außerdem wird Covid-19 den Machthabern dort noch genug Gründe liefern eine Wahl zu verschieben bzw. ausfallen zu lassen.

um 09:31 von Heilprakt. verbieten

Zitat: "Erstens weist die PCR nur die Gensequenz des Virus nach."

Woher wollen Sie denn wissen was mit einer Probe nach deren Entnahme geschieht, welche Tests/Analysen damit gemacht werden?

um 09:31 von nie wieder spd

Zitat: "Zumindest können wir davon ausgehen, dass auch Hongkonger Regierungsgegner mit der Anwesenheit von Rechtsradikalen bei den Demonstrationen keinerlei Probleme haben."

Wieso sollten wir davon ausgehen können? Haben Sie bei Demonstrationen in Hongkong schon mal Rechtsradikale gesehen?
Und danach konjunktivieren Sie weiter "wäre doch ein Ähnliches Klientel". Reichlich mutige Theorien. Zwischen den politischen Verhältnissen und den realen Freiheiten in Hongkong und der Bundesrepublik liegen bedeutsame Unterschiede. Während die allgemeine Meinungsfreiheit in Hongkong gerade abgeschafft wurde, darf in der Bundesrepublik offenbar jeder noch so Mindergebildete seine Meinung frei und öffentlich kundtun.

Ein Volk wird zum Schweigen gebracht

Und an die Stelle freien Austauschs und Zusammenarbeit treten Misstrauen, Angst das „Recht“ des Stärkeren bzw. die Macht und die „Sprache“ der Waffen:

„Für großes Misstrauen sorgt in Hongkong auch weiterhin das Gesetz zur Nationalen Sicherheit. Chinas kommunistische Führung hatte es im Juli in der autonomen Stadt in Kraft gesetzt. Es führt seitdem zu überall wahrnehmbarer Selbstzensur: In der Öffentlichkeit, in Firmen und in den Medien wird nur noch vorsichtig über Politik gesprochen. Viele Menschen haben ihre Social-Media-Aktivitäten eingeschränkt. Hongkongs Polizei hat im Zuge des Gesetzes zahlreiche Kritiker der Kommunistischen Führung festgenommen. An Schulen und Unis stellen sich zum Ende der Sommerferien nun viele Professorinnen und Lehrer dieser Tage die Frage, was sie im Unterricht überhaupt noch sagen dürfen. Hongkongs Regierung ignoriert diese Sorgen weitgehend. Stattdessen bewirbt sie den Covid-Massentest“

Was für ein Rückschritt für die Bürger Hongkongs in kürzester Zeit.

um 09:10 von Heilprakt. verbieten

Zitat: "Die Wahl kann aber vermutlich bald nachgeholt werden..."

Die Wahl wurde gleich um ein ganzes Jahr verschoben. Man hätte sie auch um drei Monate verschieben können, aber der Regierung ist natürlich recht: je später desto besser (mehr Zeit unliebsame Kandidaten von der Wahl auszuschließen, anzuklagen oder zu verhaften und die Menschen sollen mehr Zeit bekommen sich an Nicht-Demokratie zu gewöhnen).

@ Heipprakt.verbieten

Zitat: "Er würde auch in ganz China funktionieren, wenn die kommunistische Partei endlich die alleinige Macht abgeben würde".
Demokratie KANN überall funktionieren ... kann. Keiner macht ein Reich wie China mal eben so demokratisch. Wir reden hier von einer atomar bestückten Milliarden Menschen Macht mit vielen Kantonen ("Bundesländern") und ethnischen Strömungen und Gruppen, und Menschen die schon jetzt unsägliche Reichtümer angeschafft haben.
Was würde wohl passieren, wenn man die jetzt alle demokratisch machen ließe?
Sorry, aber dafür reicht meine Vorstellungskraft nicht aus.
Realistisch betrachtet ist das, gemessen an der Zusammenführung DDR/BRD (ca. 17 Mio. Menschen (!) eine Aufgabe von 50 oder 75 Jahren ... wenn man heube begänne.
Ansonsten sähe ich das Ganze mit höchster Angst.

@Heilprakt. verbieten

"Denn bei jeder Wahl in Hongkong fordern die Bürger in China auch frei wählen zu dürfen. Freie und gleiche Wahlen in ganz China. Die Freiheit auch andere Parteien wählen zu dürfen und möglicherweise die Macht der KPCh demokratisch zu beenden.

Außerdem fordern die Chinesen ein Ende der Zensur und da sollten wir uns im freien Europa solidarisch zeigen."

Soso, "die Chinesen" also? Angesichts der Angriffe auf chinesische Unternehmen und rassistischen Ressentiments und sogar Übergriffe auf Festlandchinesen würde mich diese breite Solidarität mit Hongkong und entsprechenden demokratischen Konzepten die aus chinesischer Sicht nur Chaos und Gewalt brachten sehr verwundern.

@ Heilprakt. verbieten

Sie sprechen immer so schön von „den Chinesen“...
Sie sind also so naiv und glauben, ca. 1,4 Milliarden Chinesen haben die selben Wünsche und Vorstellungen (die sich idealerweise mit den ihren decken)??

Man könnte also sagen... kennt man einen Chinesen, kennt man alle Chinesen... würde mich stark wundern

um 10:07 von H. Hummel

Zitat: "...eine Aufgabe von 50 oder 75 Jahren ... wenn man heube begänne.
Ansonsten sähe ich das Ganze mit höchster Angst."

Warum in aller Welt erfüllt es Sie mit "höchster Angst" wenn ein großes Land in weniger als 50 Jahren zur Demokratie übergehen würde?? Wenn die Bürger das mehrheitlich wollen, ist das eigentlich eine recht einfache Sache. Es hat sich auch nicht die Hölle aufgetan als Japan, Südkorea oder Taiwan zur Demokratie übergegangen sind.

@09:55 von Bauhinia

"Wieso sollten wir davon ausgehen können? Haben Sie bei Demonstrationen in Hongkong schon mal Rechtsradikale gesehen?"

In Hongkong wurde der Sturm auf´s Parlament nicht auf den Treppenstufen beendet. Die Angriffe auf chinesische Geschäfte und Übergriffe auf Ladenbesitzer sind die Kennzeichen eines Pogroms. Anders als bei uns damals liess die Staatsmacht dem zum Glück nur keinen freien Lauf, was wir hier gemeinhin als Polizeigewalt darstellten.

um 10:07 von Olivia59

Zitat: "...und entsprechenden demokratischen Konzepten die aus chinesischer Sicht nur Chaos und Gewalt brachten sehr verwundern."

Sicher, aus Sicht der Diktatoren in Peking sind demokratische Konzepte unerwünscht. Man kann aber mit Sicherheit nicht sagen, dass die demokratischen Bausteine in Hongkongs politischen System Chaos und Gewalt gebracht hätten. Vielmehr haben sie eine prosperierende Großstadt hervorgebracht. Den Begriff Chaos halte ich sowieso für deplatziert. Und die Gewalt von Protestierenden wurde nicht durch die Demokratie verursacht sondern durch das Verhindern der Ausübung der Demokratie und Meinungs- und Versammlungsfreiheit.

um 10:28 von Olivia59

Zitat: "In Hongkong wurde der Sturm auf´s Parlament nicht auf den Treppenstufen beendet. Die Angriffe auf chinesische Geschäfte und Übergriffe auf Ladenbesitzer sind die Kennzeichen eines Pogroms."

Ja, Demonstranten sind letztes Jahr Hongkong in das Parlamentsgebäude eingedrungen. Welche Auswirkungen hatte das? Eigentlich keine. Vermutlich wurden einige Beteiligte später verhaftet. Hätten Demonstranten in die Repräsentanz der Volksrepublik in Hongkong eindringen wollen, wären sie vermutlich nicht so weit gekommen. Dort liegt aber die finale Entscheidungsgewalt in Hongkong.
Die Beschädigungen/Zerstörungen an festlandchinesischen Geschäften als Pogrom zu bezeichnen ist schon sehr verwegen bzw. natürlich übertrieben. Es gab auch Beschädigungen an Geschäften westlicher Unternehmen, die sich der Meinung der Volksrepublik angeschlossen hatten. Der Protest richtete sich doch nicht gegen Festlandchinesen sondern gegen die Diktatur.

@10:33 von Bauhinia

"Man kann aber mit Sicherheit nicht sagen, dass die demokratischen Bausteine in Hongkongs politischen System Chaos und Gewalt gebracht hätten."

Da haben Sie Recht. In einer Demokratie wird Chaos und Gewalt nicht zugelassen. Paradoxerweise sind die aktivsten Aktivisten keine Demokraten. Sonst würden Sie nicht Amnestie für Ihre Taten fordern und damit das Rechtssystem untergraben.

"Den Begriff Chaos halte ich sowieso für deplatziert."
Wenn man die KP Chinas zum Umfallen drängen könnte, dann würden sie die Auswirkungen von Chaos bis nach Deutschland spüren. Solch ein regierungsloser failed state mit 1,4 Milliarden Menschen würde eine Kettenreaktion auslösen.

Keine Wahl in Hongkong.

Keine Wahl in Hongkong. Chinas Diktatur zeigt seine hässliche, gefährliche Fratze. Und der weltweite Angriff auf alle Demokratien hat längst begonnen.

l10:51 von Bauhinia

"Der Protest richtete sich doch nicht gegen Festlandchinesen sondern gegen die Diktatur."

Natürlich gab es jede Menge belegte rassistische Äusserungen und Taten. Wäre auch merkwürdig, wenn dieser Langzeitkonflikt bzw. die jahrzehntelange Teilung des Landes keine Auswirkungen in dieser Hinsicht hätten.
Allerdings sind die radikalen "Nationalisten" sicher wie auch sonst wo in der Welt nicht in der Mehrheit. Fragt sich nur ob sich friedliche Demonstranten wie am Sonntag in Berlin den Mitläuferschuh der Radikalen anziehen müssen?

@ Bauhina

Zitat: "Warum in aller Welt erfüllt es Sie mit "höchster Angst" wenn ein großes Land in weniger als 50 Jahren zur Demokratie übergehen würde??"
Diese Frage beantwortet sich bei einem Blick auf den Globus so wie des Lesens von "Wikis" Ausführungen zu China. Daran ist unschwer aus zu machen, das China nicht einfach ein Land wie jedes andere ist ... kulturell und interlektuell schon gleich gar nicht. Da lauert mehr Zündstoff als uns lieb ist. Nicht einmal sprachlich ist Chinesisch Chinesisch.
Was würde aus dem Militär? Wer bekommt die Atomwaffen? Wer bekommt die Bodenschätze, die Regionen der ausgeprägten Industrie? Was passiert, wenn sich Cantone, größer als Deutschland ,untereinander verfeinden? Lässt sich DAS alles in 5 oder 10 Jahren regeln? Glaubt jemand ernstlich an eine weitgehende Entmilitarisierung ... einen Atomwaffenverzicht?
Was ist zum Vergleich aus der ehem. UDSSR mit rd. 295 Mio. Einwohnern geworden ... nachg rd. 30 Jahren?
Und ist das jetzt eine "westliche" Demokratie?

um 10:51 von Olivia59

Zitat: "Wenn man die KP Chinas zum Umfallen drängen könnte, dann würden sie die Auswirkungen von Chaos bis nach Deutschland spüren."

Sie meinen wenn nicht mehr die Kommunistische Partei in China an der Macht wäre, dann würde China zwangsläufig ins Chaos abdriften? Warum? Das scheint mir auch immer wieder eine typische Argumentation von Diktaturen zu sein. Der/die Diktator/en will in den Köpfen der Menschen verankern, dass nur der Diktator selbst das Land führen kann. Wenn man versuchen würde den Diktator zu entfernen, dann würde Chaos ausbrechen (dann nämlich verursacht vom Diktator selbst als Verzweiflungsakt zur rigorosen Gewalt zu greifen).

um 11:11 von H. Hummel

Zitat: "Da lauert mehr Zündstoff als uns lieb ist."

Dass ständig neue Fragen politischer und gesellschaftlicher Art geklärt werden müssen ist ganz normal. Eine Diktatur gibt dem einzelnen Bürger in gewisser Hinsicht vermutlich etwas Sorglosigkeit, da er sich mit vielen Fragen überhaupt nicht konfrontiert sieht, da diese Fragen in einer Diktatur nicht öffentlich diskutiert werden. Aber was soll schon mit dem Militär passieren. Es bleibt Militär. Auch Atomwaffen bleiben Atomwaffen und da wo sie sind. Dass Veränderungen neue Fragen mit sich bringen, solle kein Grund sein sich vor Demokratie zu fürchten.

Wieder mal typisch

Ein 30-jährige Hongkonger sagt: "40, 50 oder 60 Prozent der Menschen haben kein Vertrauen mehr in die Regierung. Das hat Folgen. Kein Wunder also, dass das jetzt alles politisiert wird

Im Dezember 2019 gab es eine von Reuters durchgeführte Umfrage, in der weniger als 18 % für eine Unabhängigkeit von China waren. Das ist wieder so ein typischer Wurzel-Artikel, grundsätzlich erstmal gegen China und wenn man keine Quellen hat, einfach mal Leute auf der Straße fragen und vor allem diejenigen, die die Meinung haben, die man gerne hätte. Also letztes Wochenende in Berlin konnte man auch Leute Fragen, die sagten, das Millionen auf der Demo in Berlin waren und 90% aller Deutschen glauben, das Corona eine Erfindung von Bill Gates ist.... Ernsthaft: Ist das seriöse Berichterstattung? Ich finde, wenn Leute etwas gegen ein Land haben oder voreingenommen sind, sollte man sie nicht in solche Regionen als Berichterstatter entsenden.

@ @10:33 von Bauhinia

Demokratische Bausteine in Hongkong?
Wann soll das gewesen sein?
Hongkong hatte bis zur Rückgabe(!) von Hongkong an China eine fast 100 Jahre dauernde Gewalt - und Schreckensherrschaft durch Großbritannien zu erleiden. Das war eine britische Dikatur. Mit Demokratie hatte da auch der kleinste Baustein absolut nichts zu tun.
Wie übrigens auch die Quasi - Herrschaft der Briten über ganz China in fast 200 Jahren mit Demokratie ganz bestimmt nichts zu tun hatte. 3 Kriege wurden von Großbritannien gegen China geführt um die Chinesen süchtig nach und abhängig von Opium zu machen. Zum Wohle der britischen Krone und der britischen Wirtschaft. Sogar Deutschland hat dort gemordet. „Boxeraufstand“ = eine chinesische Bewegung gegen den europäischen, US-amerikanischen und japanischen Imperialismus.
An der Ausbeutung von China und chinesischen Sklaven haben sich während dieser Zeit auch die USA und europäische Staaten beteiligt.
Warum also sollte auch nur ein einziger Chinese dem Westen trauen?

um 11:24 von baumgart67

Zitat: "...grundsätzlich erstmal gegen China..."

Nehmen wir mal an ihre Aussage mit 18% pro Unabhängigkeit und die Aussage im Artikel mit 60% kein Vertrauen in die Regierung sind beide korrekt. Beides muss sich überhaupt nicht gegenseitig ausschließen. Wenn nur eine fünftel eine Unabhängigkeit befürwortet, dann heißt das keineswegs automatisch, dass die Mehrheit Vertrauen in die Regierung hat.

Zitat: "Woher wollen Sie denn

Zitat:
"Woher wollen Sie denn wissen was mit einer Probe nach deren Entnahme geschieht, welche Tests/Analysen damit gemacht werden?"

und wo kommt die ganze Laborkapazität für so eine umfangsreiche Sequenzierung her??
Aber solche Fragen sind für Menschen die überall den "Tiefen Staat" vermuten überflüssig!
*sarkasmus*

Man sollte bei aller Liebe für die Demokratiebewegung in Hongkong NICHT vergessen - dass man erst SEIT dem Rückzug der Briten überhaupt eine hat.
Zwar war das "Mutterland" der Kolonialherren eine Demokratie - aber nahezug alle Bewohnung von Hongkong waren von den Wahlen AUSGESCHLOSSEN!

Auf Grund der geringen Erfahung müssen sich die dortigen Aktivisten den Vorwurf gefallen lassen - dass ihre Bewegung recht schnell von "Nationalisten" gekappert worden ist...
.."Nationalisten" ganz bewusst in "" - da es hier um nichts anderes als einen wirtschaftlichen Konkurrenzkampf (mit allen Mittel) gegen Unternehmen vom "Festland" geht
wie ja die Plünderungen gezeigt haben

11:24 von baumgart67

"Ich finde, wenn Leute etwas gegen ein Land haben oder voreingenommen sind, sollte man sie nicht in solche Regionen als Berichterstatter entsenden."

,.,.,

Warum darf man - Ihrer Auffassung nach - nicht in China Reporter sein, wenn man GEGEN die Diktatur dort ist?

Warum ist es für Sie wichtig - für Sie als in China lebender Deutscher -, dass man als deutscher Reporter die Ideologie der chinesischen Regierung vertritt?

um 11:43 von nie wieder spd

Zitat: "Demokratische Bausteine in Hongkong?
Wann soll das gewesen sein?"

Also im Artikel zu dem Sie hier kommentieren ging es auch um die Wahlen zum Legislativrat (Parlament). Wahlen, Parlament - sind das keine demokratischen Bausteine?

@11:13 von Bauhinia

"Sie meinen wenn nicht mehr die Kommunistische Partei in China an der Macht wäre, dann würde China zwangsläufig ins Chaos abdriften? Warum? Das scheint mir auch immer wieder eine typische Argumentation von Diktaturen zu sein."

Es gibt leider viel zu viele Beispiele von Regime-Change die grösstenteils üble Konsequenzen hatten. Zumindest würde das Risiko von Chaos verhindert, wenn es innerhalb eines Landes eine Mehrheit geben würde, die sich auf ein Ziel einigen könnte. Wie bzw. in der ehemaligen DDR.
So ein ideologisch getriebener Versuch von aussen, die Chinesen bevormundend mit unseren Werten zu beglücken die wir selbst erst seit ein paar Jahrzehnten kennen (z.B. LGBT) muss scheitern.
Für mich hat dieses Gebaren deutliche Züge von Imperialismus/Kolonialismus... das Schicksal der Welt bestimmen, mit der Rechtfertigung moralischer "superiority".
Gerade die Chinesen hatten ja schon Besuch aus Europa. Damals war´s die Ideologie des offenen Handels den wir militärisch durchsetzten.

@Olivia59

Ich muss Ihnen Recht geben und die Kommentare, die hier z.b. Bauhinia abgibt, zeigen dann doch, dass man sich vermutlich nicht so gut in China und Hongkong auskennt. ich lebe seit 2004 unweit von Hongkong und wir sind zumindest vor Corona jeden Monat 1 oder 2mal in der Stadt gewesen. Das letzte mal war im Dezember letzten Jahres und da haben wir dann die massiven Zerstörungen gesehen und eine Demonstration in einer Shopping Moll von vielleicht 10 Aktivisten von denen eigentlich keiner Notiz nahm. Die Sicherheitsleute sagten uns, sie können nichts unternehmen, sonst würde dort wieder alles kurz und klein geschlagen. Mitarbeiter in den Restaurants und Geschäften waren einfach nur sauer. Wir Deutschen haben dann doch auch oft ein sehr merkwürdiges Demokratieverständnis: Überall soll Demokratie herrschen, doch wenn dann Erdogan, Putin, die polnische Regierung, Hammas, die Moslembrüder oder Urban gewählt werden regen wir uns auch auf, weil die Falschen gewählt wurden.

Zitat: "Sicher, aus Sicht der

Zitat:
"Sicher, aus Sicht der Diktatoren in Peking sind demokratische Konzepte unerwünscht. Man kann aber mit Sicherheit nicht sagen, dass die demokratischen Bausteine in Hongkongs politischen System Chaos und Gewalt gebracht hätten. Vielmehr haben sie eine prosperierende Großstadt hervorgebracht"

Komplett lächerlich und auch komplett bar jeglichen Hintergrund in Sachen Geschichte

Diese Stadt war eine KOLONIE in der es für die Bewohner KEINERLEI Demokratie gab...
..Demoktratie gab es NUR für die Kolonialherren im fernen London!

Übrigens hatte das britische Parlament den Opiumkrieg gegen China beantragt und beschlossen - Königin Viktoria hat dies dann nur noch abgenickt per Unterschrift.

Man schaue sich bloss mal an die doe Demokratien aus Frankreich, England und den USA bis Mitte der 30er Jahre in China aggiert haben -> Ausplünderung, Bevormundung, Unterdrückung
Für die Chinesen hat Demokratie in eigener Sache sehr wenig positives zu bedeuten.

Ausgewogene Berichterstattung

Vor einigen Tagen war ein großer Bericht in der chinesischen Presse über die Demonstration vor dem deutschen Reichstag: Tenor war, dass sich nahezu alle politischen Kräfte davon distanziert haben und das es der überwiegenden Mehrheit der Deutschen sehr unangenehm war, dass es diese Bilder vom Reichstag gab. Würden chinesische Journalisten so arbeiten wie dass hier der Herr Wurzel täte, so ergäbe sich sicherlich ein ganz anderes Bild von Deutschland, wenn man z.B. eine Heilpraktikerin gefragt hätte. Ich wünsche mir eigentlich von einem Journalisten, der aus dem Ausland berichtet, ein objektives Bild, wie es dort vor Ort ist und wie die generelle Stimmung ist, nicht aber, dass man nur mit Aktivisten oder deren Anhängern redet, sondern zeigt, wie die breite Stimmung dort vor Ort ist.

um 11:51 von Miauzi

Zitat: "...NICHT vergessen - dass man erst SEIT dem Rückzug der Briten überhaupt eine hat. ... wie ja die Plünderungen gezeigt haben"

Das es demokratische Elemente in Hongkong gibt, ist ja nicht auf Betreiben der Volksrepublik China zurückzuführen, sondern auf die Briten. China arbeitet daran die demokratischen Elemente abzuschaffen.

Und da ist wieder die Rede von Plünderungen. Wann und wo haben sie den Plünderungen gesehen. Also in Hongkong wohl eher nicht.

@Sausewind

Es geht nur darum, die Realität zu zeigen, die dann zeigt wie die breite Stimmung der Menschen vor Ort ist und nicht ein Zerrbild. Ich erlebe es ja andauernd, das deutsche Verwandte oder Geschäftspartner nach China oder Hongkong kommen und sagen, komisch, das ist hier ja alles völlig anders, als es in den deutschen Medien dargestellt wird. Eine Bericht sollte eigentlich eine beschreibende Nachricht sein und kein beschreibender Kommentar. Dabei geht es nicht nur um die Berichterstattung über China oder Hongkong; auch z.B. bei der letzten USA Wahl wurde berichtet, das Hillary Clinton alle TV Duelle gegen Trump gewonnen hätte, nur stand es leider bei nahezu allen US-Medien CNN usw. genau andersherum. Wenn man Berichte aus dem Ausland liest kann man eigentlich objektiven Journalismus erwarten, der dem Zuschauer oder Leser zeigt, wie es in dem Land vor Ort ist. Ich kann in Deutschland auch Minderheiten interviewen und den Eindruck erwecken, das z.B. Deutschland sehr nationalistisch ist.

um 11:59 von baumgart67

Zitat: "...und die Kommentare, die hier z.b. Bauhinia abgibt, zeigen dann doch, dass man sich vermutlich nicht so gut in China und Hongkong auskennt."

Also ich ich habe die "massiven Zerstörungen" ,wie Sie es nennen, auch selbst vor Ort gesehen. Als massiv würde ich das nicht bezeichnen. Meist ließ sich das recht zügig wieder reparieren.

11:59 von baumgart67

"@Olivia59
Ich muss Ihnen Recht geben und die Kommentare, die hier z.b. Bauhinia abgibt, zeigen dann doch, dass man sich vermutlich nicht so gut in China und Hongkong auskennt. ich lebe seit 2004 unweit von Hongkong und wir sind zumindest vor Corona jeden Monat 1 oder 2mal in der Stadt gewesen."

,.,.,

Ob man für oder gegen die chinesische Diktatur ist, hat mit dem Wohnort an sich nichts zu tun.

Es gibt auch in China Menschen, die für die Werte der Humanität und Demokratie eintreten.

Gehören Sie auch zu diesen?

12:38 von baumgart67

" @Sausewind

Es geht nur darum, die Realität zu zeigen, die dann zeigt wie die breite Stimmung der Menschen vor Ort ist und nicht ein Zerrbild."

,.,.,

Demagogen behaupten das auch.

xxx

"Ich erlebe es ja andauernd,"

,.,.,

Ihre Schilderungen nehme ich regelmäßig als tendenziös wahr.

@Bauhinia

Es waren Shopping Malls, U-Bahn-Stationen, Restaurants, Banken, Geldautomaten usw. zerstört. Wir fanden das schon recht heftig und in feinster Weise akzeptabel. Das traurige ist ja auch, dass dann vor allem die Angestellten in Handel oder Gastronomie ihre Arbeit verloren haben, also Berufsgruppen, denen es sowieso nicht besonders gut geht. Und dann residiert Joshua Wong in seiner angeblichen Studentenbude unmittelbar mit Blick auf den Victoriaharbour, wohl eine der teuersten Lagen der Welt und hält Gewalt für angemessen und wird dann sogar vom deutschen Außenminister empfangen, das verstehen die breite Mehrheit der Leute in Hongkong nicht.

"Man sollte bei aller Liebe

"Man sollte bei aller Liebe für die Demokratiebewegung in Hongkong NICHT vergessen - dass man erst SEIT dem Rückzug der Briten überhaupt eine hat.
Zwar war das "Mutterland" der Kolonialherren eine Demokratie - aber nahezug alle Bewohnung von Hongkong waren von den Wahlen AUSGESCHLOSSEN!"

Danke für die Klarstellung! Meist wird hier so getan, als ob zu Zeiten der britischen Kolonialherrschaft geradezu paradiesisch-demokratische Zustände in Hongkong geherrscht hätten...

um 12:04 von Miauzi

Zitat: "Komplett lächerlich und auch komplett bar jeglichen Hintergrund in Sachen Geschichte"

Aus ihrem Ausflug in die Geschichte kann ich jetzt nicht herauslesen was genau daran lächerlich sein soll, dass die demokratischen Elemente in Hongkongs politischen System dazu beigetragen haben, dass sich Hongkong in den letzten zwanzig Jahren als eine prosperierende Großstadt entwickelt hat.

@12:38 von baumgart67

"Es geht nur darum, die Realität zu zeigen, die dann zeigt wie die breite Stimmung der Menschen vor Ort ist und nicht ein Zerrbild."

Es geht auch nicht nur um Stimmung sondern besonders um die Auswahl und Einordnung von Fakten.
Berichterstattung, die fortwährend argumentativ 10:0 gewinnt, also ohne zweite Perspektive auskommt, lässt sich durchaus mit dem Begriff "tendenziös" einordnen.
Man muss schon echt suchen, um etwa auf den Fakt zu stossen, dass die "Bewegung" sich ausdrücklich von keiner Straftat eines Einzelnen distanzieren will, Gewalt von Führungspersonen als Mittel zum Zweck gesehen und dafür Amnestie gefordert wird. Oder der Umstand, dass Hongkong seit 23 Jahren den Vertrag verletzt, weil man selbst zur Einführung eines Sicherheitsgesetzes verpflichtet war.
Passt halt alles nicht in´s Narrativ.

@ baumgart67

Es bedarf doch wohl keiner ernsthaften Diskussion darüber, dass die Bürger von Hongkong am liebsten unabhängig von China wären, das ist doch selbstverständlich. Die totalitäre Parteidiktatur kann allerdings nicht ewig währen. Dann wird China hoffentlich frei und demokratisch und dann sieht die Sache natürlich anders aus.

um 13:16 von baumgart67

Zitat: "Es waren Shopping Malls, U-Bahn-Stationen, Restaurants, Banken, Geldautomaten usw. zerstört."

Nennen Sie mir mal eine Shopping Mall die zerstört war. Natürlich gab es vielfach kaputte Glasscheiben. Aber ist eine Shopping Mall irgendwo abgebrannt oder niedergerissen worden? Auch wurden vielfach Ticket- und Geldautomaten und Displays beschädigt oder zerstört. Deswegen ist noch lange nicht die U-Bahn-Station zerstört. Ihre Wortwahl klingt viel dramatischer als es tatsächlich war.
Ihr Umschwung auf den Versuch der Diskreditierung eines Demokratie-Aktivisten passt da ins Bild.

um 13:24 von Tarek94

Zitat: "Meist wird hier so getan, als ob zu Zeiten der britischen Kolonialherrschaft geradezu paradiesisch-demokratische Zustände in Hongkong geherrscht hätten..."

Tatsächlich? Ich habe hier (TS) in Bezug auf Hongkong noch keinen Kommentar gelesen, der die Zeit unter den Briten als "paradiesischen Zustand" verklärt hätte.

Zitat: "Das traurige ist ja

Zitat:
"Das traurige ist ja auch, dass dann vor allem die Angestellten in Handel oder Gastronomie ihre Arbeit verloren haben, also Berufsgruppen, denen es sowieso nicht besonders gut geht."

Die Arbeitsgesetze in Hongkong gelten als die brutalsten der Welt - sie wurden von der britischen Kolonialverwaltung geschaffen und Mitte der 60er Jahre weiter verschärft - was dann zu einem blutig niedergeschlagenen Aufstand führte
https://de.wikipedia.org/wiki/Unruhen_in_Hongkong_1967
- z.B. 12 Stunden TÄGLICHE Arbeitszeit und KINDERARBEIT
im wesentlichen gelten sie noch bis heute

Damit beschäftigt sich aber KEINER dieser Demokratie-Aktivisten...
..man hat ehr den Eindruck dass sie als Mittel- und Oberschichtler weiterhin davon profitieren wollen!
---
Und als ehemaliger Aktivist des 89er Herbstes ("Keine Gewalt") hat die Äusserung von Herrn Wong auch sehr sehr befremdet
und
das ein SPD-Aussenminister...
..es ist eigentlich nur zum Fremdschämen

@Sausewind

Ich weiss nicht ob Sie schon einmal in China waren. Wenn alles, was nicht dem Pressebild entspricht für Sie tendenziös ist, dann ist es wohl so. Wenn China bzw. Hongkong so schrecklich wäre, würde ich hier bestimmt nicht 16 Jahre leben. Und wie gesagt: Ausnahmslos alle Gäste die bislang hier waren und es waren Hunderte, waren völlig überrascht, warum es hier so anders ist, als es in der deutschen Presse dargestellt wird. Und es gefällt mir generell nicht, wie wir Deutsche von oben herab immer andere kritisieren müssen, man sollte sich nur mal an den zweiten Weltkrieg erinnern. Und gerade gegenüber China hat sich der Westen in der Vergangenheit nun nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Sie können auch einen Windkraftgegner durch Deutschland schicken und der wird Ihnen in jedem Bericht sagen, wie schlimmWindenergie ist, sie können aber auch einen neutralen Berichterstatter entsenden. Wir sagen immer allen Leuten, wie schlecht Ihre Presse ist, es wird aber oft sehr tendenziös berichtet.

@Heilprakt. verbieten

Das ist doch gerade der Punkt: Mehr als 80% der Bürger in HKG wollen keine Unabhängigkeit von China laut einer Umfrage von Reuters aus dem Dezember 2019, also dem Höhepunkt der Demonstrationen, und Reuters ist nun wirklich eine seriöse Adresse und Sie sagen nun, mal wieder Deutsch von oben herab: "Es bedarf doch wohl keiner ernsthaften Diskussion darüber, dass die Bürger von Hongkong am liebsten unabhängig von China wären, das ist doch selbstverständlich." Und HKG hat sich seit der Rückgabe an China wirtschaftlich deutlich besser entwickelt als zuvor.

Zitat: "Aus ihrem Ausflug in

Zitat:
"Aus ihrem Ausflug in die Geschichte kann ich jetzt nicht herauslesen was genau daran lächerlich sein soll, dass die demokratischen Elemente in Hongkongs politischen System dazu beigetragen haben, dass sich Hongkong in den letzten zwanzig Jahren als eine prosperierende Großstadt entwickelt hat."

Es ist eben falsch dass sie sich erst jetzt (die letzten 20 Jahre) entwickelt hat...
..die war sie nämlich schon unter britischer Kolonialherrschaft.

Sie war damals DIE Drehscheibe für den Handel in Ostasien
und
hat seit damals MASSIV diese Bedeutung verloren.

Und ohne das chinesische "Hinterland" wäre der Aufstieg gar nicht möglich gewesen -> Sonderwirtschaftszone

Nur hat der damaliger Hauptzulieferer für die in Hongkong sitzenden Elekronik-Konzerne das Haupfgeschäft längst selbst übernommen
und
ist eine der bedeutendsten HighTech-Standorte der gesamten Welt.

@Bauhinia

Wenn Zigtausende von Menschen Ihren Job verlieren ist das also unerheblich. Und wenn Joshua Wong Gewalt als probates Mittel nennt, ist das für sie auch ok! Und wenn Demonstranten sich beschweren, dass die U-Bahn sie nicht zur Demonstration bringt ist das ok, aber am Werktag darauf dürfen sich Demonstranten natürlich in die U-Bahntüren stellen, um Bürger am Weg zur Arbeit zu hindern. Sorry für mich ist das keine Demokratie, sondern eine Minderheit, die eigene Ziele verfolgt, zwingt der Mehrheit etwas auf.

Zitat: "Ausnahmslos alle

Zitat:
"Ausnahmslos alle Gäste die bislang hier waren und es waren Hunderte, waren völlig überrascht, warum es hier so anders ist, als es in der deutschen Presse dargestellt wird. Und es gefällt mir generell nicht, wie wir Deutsche von oben herab immer andere kritisieren müssen, man sollte sich nur mal an den zweiten Weltkrieg erinnern"

das liegt u.a. auch daran - dass bis heute die deutsche Beteiligung an der Niederschlagung des "Boxer"-Aufstandes entweder kaum behandelt wird...
..und die anschliessende Kolonialzeit ziemlich verklärt wird - leider auch im ÖR-TV

so kann eine kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit erst gar nicht standfinden...
..und man kann auch gar nicht verstehen dass diese "Besser-Wessi"-Einstellung geblockt wird - hinter einer Maske aus Lächeln

um 13:44 von Miauzi

Zitat: "Es ist eben falsch dass sie sich erst jetzt (die letzten 20 Jahre) entwickelt hat..."

Natürlich habe ich NICHT geschrieben, dass sich Hongkong ERST in den letzten zwanzig Jahren sehr gut entwickelt hat. Natürlich hat sich Hongkong unter den Briten schon sehr gut entwickelt. Mein Punkt ist, dass die die demokratischen Elemente in Hongkong ein beduetsamer Beitrag waren, dass sich die meisten Bürger Hongkongs wohl in ihrer Stadt fühlten.

13:39 von baumgart67

"@Sausewind

Ich weiss nicht ob Sie schon einmal in China waren. Wenn alles, was nicht dem Pressebild entspricht für Sie tendenziös ist, dann ist es wohl so."

,.,.,

Nichts dergleichen habe ich gesagt.
Ich sprach von Ihnen, nicht von dem Pressebild.

@Miauzi

ich gebe Ihnen da absolut Recht, aber Sie sehen es ja selbst, wie dann einige Fristen, die vermutlich noch nie hier waren, einen hier niedermachen, obwohl ich die Situation hier gut kenne. Es gibt ja auch die Geschichte von Ai Weiwei, den man nach Deutschland geholt hat und der dann etwas später nach England gegangen ist, und meinte Deutschland wäre immer noch ein Nazi-Land. Es gibt wirklich berechtigte Kritik, aber auch Leute, denen es überall nicht gefallen würde. Ich würde einfach als Deutscher aufgrund unser eigenen Historie den Ball etwas flacher halten und auch mal der anderen Seite zuhören.

um 13:47 von baumgart67

Leider haben sind Sie nicht weiter auf ihre Behauptung von zerstörten Shopping Malls eingegangen (wo wann welche).
Haben zigtausende Menschen durch die Proteste letztes Jahr ihren Job verloren? Wodurch da genau?

@baumgart67, ich selbst kann

@baumgart67,

ich selbst kann zwar nicht selbst nach China reisen - aber ich kann mich auch hier z.B. mit geschichtlichen Quellen beschäftigen
und
der eine oder andere Bekannte hat China (geschäftlich oder touristisch) bereist und kann meine eigenen Schlussfolgerungen verifizieren helfen.

Gerade eine mehrteilige TV-Doku über die Ost-Indien-Kompanie (von der BBC) hat mich dann doch erschüttert in welchem Umfang sich die Opium-Kriege in die "Seele" China eingebrannt haben.
20% des gesamten Staatshaushaltes des Britischen Empire stammten über Jahrzehnte aus diesem Drogenhandel - der Aufstieg Englands zur Industrie-Nation Nr. 1 hat im wesentlichen das Silber aus China ermöglicht.

Eine andere TV-Doku behandelte die Rolle des Silbers als HAUPT-Zahlungsmittel
und
warum es jahrhundertelang DER Währungsstandart auf der Welt war.

China war Anfang des 19. Jh noch die reichste Naton der Welt - Ende des 19. Jh "dank" England bankrott und der Staat zerbrach - man vergisst das nicht

Hongkong !

Die Parlamentswahl gleich um ein ganzes Jahr zu verschieben, hat sicher mit dem neuen Sicherheitsgesetz zu tun. Bis dahin wird man versuchen, alle unliebsamen Personen aus zu schalten, um eine im Sinne Pekings gewollte Wahl ab zu halten. Nur noch treue Weggefährten sollen ins Parlament kommen.
Nun dem Massentest würde ich bei der bisherigen Haltung der Hongkonger Regierung auch nicht trauen, weil zu sehr auf Peking fixiert.
Ich denke, das die KP in China einfach nur Angst hat, die Kontrolle über die Menschen zu verlieren, denn dann könnten sie nicht mehr frei walten und schalten, wie sie gerade wollen. Und somit versuchen sie krampfhaft alle "Gefahrenquellen" aus zu schalten, wie jetzt auch in der Mongolei zu beobachten ist. Auch da soll ganz der Pekinger Einfluss durch gesetzt werden, mit rigoroser Gewalt !! Warum sonst will die KP eine ganze Kultur verschwinden lassen ????

@ baumgart67 Es gibt auch in

@ baumgart67

Es gibt auch in China Menschen, die für die Werte der Humanität und Demokratie eintreten.

Gehören Sie auch zu diesen?

Warum haben Sie die Frage von Sausevind nicht beantwortet ?

@14:21 von Bauhinia

"Leider haben sind Sie nicht weiter auf ihre Behauptung von zerstörten Shopping Malls eingegangen (wo wann welche)."

Ziemlich merkwürdig, dass man nun schon aufgefordert wird selbst die Berichterstattung zu erbringen, damit offensichtliche Fakten überhaupt noch durchdringen. Googeln Sie einfach "hongkong vandalism" oder machen sie sich per Videoplattform ein eigenes Bild von scheibenzertrümmernden "Demokratie-Aktivisten"(?).
Wenn sie die Vielzahl der Vandalismusvorfälle recherchieren und bisher von reiner Behauptung ausgingen, fragen sie sich bitte selbst, wie das an ihnen vorbei gehen konnte.

Coronavirus in Hongkong:Keine Parlamentswahl,dafür Massentests..

Freiwillige Tests,die für die Bevölkerung kostenlos sind ?
Wenn das so ist,was ist daß Problem ?
Eine Opposition,die daß ablehnt.
Aber wenn sie selbst an der Macht wäre,ist sie dafür ?

09:31 @Heilprakt. verbieten

"Erstens weist die PCR nur die Gensequenz des Virus nach. ..."

Aha,
Sie wissen doch gar nicht, worauf in Hongkong der Test angelegt ist.
Diese Verfahren werden genauso in der Forensik, bei Vaterschaftstest u.a. angewendet.

" ... Eine Sequenzierung des menschlichen Erbmaterials wäre unendlich viel komplexer. ..."
Nö, siehe oben.

" ... Und zweitens, diese Datenbank hätte keinerlei Aussagekraft und wäre völlig ungefährlich für die Betroffenen. ... "

Für die Viren gibt es schon Datenbanken, international.

Man könnte zur Verfolgung und Überwachung der Bürger von Honkonk sehr wohl eine solche Datenbank anlegen und sie für Unterstellung von Straftaten bzw. zur Verhinderung der Ausreise missbrauchen.

09:31 von Heilprakt. verbieten

Eine Sequenzierung des menschlichen Erbmaterials wäre unendlich viel komplexer.
.
aktuell dauert es 2 Tage
kaum vorstellbar aber so zumindest kam es mal in einer Reportage

14:05 von baumgart67

<< @Miauzi
ich gebe Ihnen da absolut Recht, aber Sie sehen es ja selbst, wie dann einige Fristen, die vermutlich noch nie hier waren, einen hier niedermachen, obwohl ich die Situation hier gut kenne. <<

.,.,.,

Der Präsident Chinas kennt die Situation sicher auch gut, er lebt ja zufällig auch in China.

Glaube ich darum allein seinen Sichtweisen?
Nein.
Weil ich mich viele Jahre mit ideologischer oder gar demagogischer Sprache und Argumentation auseinandergesetzt habe.

Ihnen würde ich dann glauben, wenn Sie redliche Argumente hätten.

damit ist dann EIN

damit ist dann EIN Laborarbeitsplatz mit Maschine auch zu 100% ausgelastet

jetzt bitte das ganze mal 5 Mio nehmen

sie merken etwas??

davon abgesehen - was ist z.B. mit biometrischer Erfassung bei der Zugangskontrolle für Arbeitsplätze
usw. usf.

auch hier in D-land muss ich inzwischen für einen Ausweis meinen Fingerabdruck den Behörden "übergeben"

toll?
Nein - aber jetzt wegen dem Corona-Test so ein Fass aufzumachen...
..mal bitte tief durchatmen und das Gehirn benutzen

um 14:57 von Olivia59

Zitat: „ Wenn sie die Vielzahl der Vandalismusvorfälle recherchieren und bisher von reiner Behauptung ausgingen, fragen sie sich bitte selbst, wie das an ihnen vorbei gehen konnte.“

Tja, angesichts der nur ausweichenden Antworten auf meine Nachfrage ist offenbar nicht an mir vorbeigegangen, dass keinerlei Shopping Mall zerstört wurde.

@sausewind

Sie müssten einfach einmal nach China kommen und das Land und seine Leute erleben, dann hätten Sie vermutlich eine andere Ansicht. Es ist manchmal sehr frustrierend, wenn man so manche Kommentare liest, ich stehe hier keiner Regierung nach sondern versuche die Eindrücke zu teilen, die ich hier seit vielen Jahren erlebe. Und wie gesagt, ich habe noch keinen Besucher hier erlebt, der nicht absolut positiv überrascht war. Und mit ideologischer oder gar demagogischer Sprache habe ich nichts am Hut, ich teile wie gesagt nur meine Erfahrungen mit und fühle mich schon ein wenig beleidigt, wenn wir dann Leute schlechte Absichten unterstellen, die noch nie hier waren. So schrieb z.B. Herr Wurzel hier, als die Brücke zwischen Hongkong Macau und Zhuhai eröffnet wurde, es sei nur was für elitäre Menschen, eine Woche später waren die Einkaufszentren nahe der Brücke in HKG überfüllt, weil das Busticket über die Brücke nur 8 Euro kostet. Manche Informationen sind einfach falsch.

@Bauhinia halten sie mal

@Bauhinia
halten sie mal weiterhin das Stöckchen hin - nur erwarten sie nicht das da jemand "darüber" springt
*ggg*

@15:30 von Sausevind

"Der Präsident Chinas kennt die Situation sicher auch gut, er lebt ja zufällig auch in China.
Glaube ich darum allein seinen Sichtweisen?Weil ich mich viele Jahre mit ideologischer oder gar demagogischer Sprache und Argumentation auseinandergesetzt habe."

Die Argumentation oder genauer, die unverfälschte Sprache von Xi Jinping kommt doch über deutsche Leitmedien garnicht an uns heran. Da muss man schon sehr tief einsteigen um an Originaltexte zu kommen die einen Rückschluss auf Ideologie oder Demagogie zulassen.
Wenn die Ideologie der KP tatsächlich eine entscheidende Rolle spielen würde, würde man sie kennen und argumentativ zerlegen. Doch das findet hinsichtlich China doch garnicht statt. Es geht immer um konkrete Streitthemen.

um 15:46 von Miauz

Mmmh, wenn Sie mich schon ansprechen, würde mich dann doch interessieren von was für „Stöckchen“ Sie reden.

um 15:44 von baumgart67

Zitat: „Und wie gesagt, ich habe noch keinen Besucher hier erlebt, der nicht absolut positiv überrascht war.“

Wovon waren denn die Besucher die Sie kennen so positiv überrascht? Davon, dass man in China so frei und problemlos eine Demonstration zu einem beliebigen politischen Thema anmelden and abhalten kann? Oder davon, wie frei und unabhängig die Presse in China berichtet? Davon? Dann wäre ich auch mehr als positiv überrascht.

15:46 von Olivia59

<< @15:30 von Sausevind
"Der Präsident Chinas kennt die Situation sicher auch gut, er lebt ja zufällig auch in China.
Glaube ich darum allein seinen Sichtweisen?Weil ich mich viele Jahre mit ideologischer oder gar demagogischer Sprache und Argumentation auseinandergesetzt habe."

Die Argumentation oder genauer, die unverfälschte Sprache von Xi Jinping kommt doch über deutsche Leitmedien garnicht an uns heran. <<

,.,

Dermaßen verfälschen können die Übersetzer nicht, schon gar nicht über Jahre, dass aus einem lupenreinen Demokraten ein
Diktator sprachlich erzeugt wird.

Aber darum ging es mir nicht.
Nehmen Sie Trump. Englisch kann ich leidlich.

Ich kann an seinem Tonfall, an seiner Gestik, an seiner Argumentation erkennen, wo er suggestiv-demagogisch spricht.
Das können hier im Forum wohl so ziemlich alle, die von ihm nicht verzückt sind.
Letztere haben Sonderrechte. ;-)

Und ebenfalls leicht sind diejenigen hier im Forum zu erkennen, die sich um Verfälschung der Wahrheit bemühen.

Zitat: "Und ebenfalls leicht

Zitat:
"Und ebenfalls leicht sind diejenigen hier im Forum zu erkennen, die sich um Verfälschung der Wahrheit bemühen."

Welche Wahrheit??
Die der ehemaligen europäischen Kolonialherren??

sorry - ich habe von dieser Anmaßung so leidlich die Nase voll...

..vor allem im Zusammenhang das die West-deutschen uns Ost-Deutschen nach der Wiedervereinigung es abgesprochen haben sachlich über unsere Ost-Vergangenheit reflektieren zu können.

Für das durchführen eines friedlichen Umsturzes wurden wir gefeiert - die Aufarbeitung unserer eigenen Vergangenheit wurde uns untersagt!!

Man kann förmlich fühlen wie die "Deutschen Besserwisser" vor Überheblichkeit und Arroganz fast platzen...

..aber eines wird nicht wieder passieren - das europäische Nation noch einmal China fleddern und ausrauben.

@16:15 von Sausevind

"Und ebenfalls leicht sind diejenigen hier im Forum zu erkennen, die sich um Verfälschung der Wahrheit bemühen."

Da kann ich leider nicht mehr mitreden. Über die Verfälschung von Wahrheit kann man nur urteilen wenn man "die Wahrheit" ganz genau kennt.
Besser themenspezifisch Argumente austauschen als Foristen pauschal in Schubladen von facts und fiction einzusortieren.

Als Besucher eines Landes, ...

... selbst wenn man sich vorher gut informiert hat, bekommt man die Hintergründe meist gar nicht so mit. Davon könnte ich einige Anektoden berichten.

Als Journalist(in) hat man eine Meinung zur Politik und Regierung, die man auch als Kommentar öffentlich vertreten kann, andererseits sollte sie / er auch ausreichen sachlich berichten.
Ja, es gab und gibt immer wieder auch tendenziöse Berichterstattung, kenne ich aus zwei Systemen ganz gut. Das tendenziöse kommt leider in der Wortwahl zum Ausdruck - zumindest empfinde ich das oft.

Ungeachtet all.dem, dass sich die Führung Chinas an der Autonomie Hongkongs vergreift und die auszuhöhlen versucht, bezweifle ich nicht.
Da scheint ihr jedes Mittel recht zu sein.

16:28 von Miauzi

<< Zitat:
"Und ebenfalls leicht sind diejenigen hier im Forum zu erkennen, die sich um Verfälschung der Wahrheit bemühen."

Welche Wahrheit??
Die der ehemaligen europäischen Kolonialherren??

sorry - ich habe von dieser Anmaßung so leidlich die Nase voll... <<

,.,.

Ihre "Argumentation" belegt genau das, was ich meine.
Mit solchen Verfälschern selbst meines eigenen Textes kann ich nicht diskutieren.

Finden Sie bitte heraus, was der Unterschied von Redlichkeit und Unredlichkeit ist, und dann können wir weiterreden.

Wenn für Sie humanes Verhalten eine "Anmaßung" ist:
was ist dann inhumanes Verhalten für Sie?
Kommen Sie damit mehr klar?

Viele Beiträge die an den Ursachen vorbei gehen

Geht es wirklich für das Ausland darum Menschenrechte zu fordern? Oder spielen da nicht folgende Dinge eine mehr entscheidende Rolle.
Hongkongs Wirtschaft ist zu 84 % eine Dienstleistungssektor Wirtschaft, größten Teils Bankgewerbe..mit extremen geringen Löhnen für einfache Angestellte und extremen Gewinnen für Vorstände.
Hongkong hat die zweitgrößten Devisenreserven der Welt nach China.
Hongkong ist auf Platz 6 für Steuerparadiese von ausländischen Geld.
Hongkong weltweit Position Nr.1 was Auslandsinvestitionen betrifft... Betrachtet man den industriellen Bereich, hauptsächlich basierend auf re-export von bald Fertigprodukten vom chinesischen Festland, dann erkennt man wohin die Investitionen gehen, ohne das man in "Verdacht" mit China zu Handeln
Hongkong viertgrößter und größter chinesischer Handelsplatz in Asien.
Hongkongs Prod. Industrie, stark abhängig von Billig Produzenten in Südchina..
Nebenbei, Menschenrechte und Demokratie ist mehr als nur eine Meinung äußern zu können

Sausevind

Ihnen würde ich dann glauben, wenn Sie redliche Argumente hätten."
Zieht sich bei Ihnen wie ein roter Faden. Anderen Foristen Redlichkeit absprechen oder ständig Unterstellungen zu machen spricht weder für Fairness noch für Klugheit. Ist halt eine alte Diskussionstechnik bestimmter linker Kreise, um andere Meinungen verächtlich zu machen und sie auszugrenzen. Kein guter Stil.

@16:38 von Sausevind

"Finden Sie bitte heraus, was der Unterschied von Redlichkeit und Unredlichkeit ist, und dann können wir weiterreden."

Das Sie "Redlichkeit" einfordern, nach solchen argumentationslosen Deklassifizierungen von Foristen, die Trump lediglich eine Legitimität als demokratisch gewählten US-Präsidenten einräumen ist der Inbegriff von Unredlichkeit.

Zitat:
"...Das können hier im Forum wohl so ziemlich alle, die von ihm nicht verzückt sind. Letztere haben Sonderrechte. ;-)"

Aber klar, es trifft ja keinen weil defacto Niemand "verzückt" ist. Sehr redliche Subtilität.

@08:58 von Heilprakt. verbieten

>> Die Demonstranten in Hongkong sind
>> wohl eher der vernünftigere Teil der
>> Bevölkerung,

Gehören zu diesem "vernünftigen Teil" auch die 500-1.000 vom medizinischen Personal, die Mitte Februar auf die Idee kamen, zu streiken (TS berichtete)?

16:15 @Sausevind

" ... Und ebenfalls leicht sind diejenigen hier im Forum zu erkennen, die sich um Verfälschung der Wahrheit bemühen. "

Dem möchte ich widersprechen,
ich habe schon oft beobachtet,
dass hier User verdrehten Fakten
(voller Begeisterung)
und pauschalen Plattitüden zugestimmt haben.

Wahrscheinlich weil dies ins eigene Weltbild gut passte.

13:43 von baumgart67

Mehr als 80% der Bürger in HKG wollen keine Unabhängigkeit von China laut einer Umfrage von Reuters aus dem Dezember 2019, also dem Höhepunkt der Demonstrationen, und Reuters ist nun wirklich eine seriöse Adresse [...]

Mal ganz abgesehen davon, dass in Hongkong ganz sicher unabhängige und freie Umfragen möglich sind (war Spaß), gibt es da eine Quelle für ?
Ich weiß nur, dass Reuters z.B. darüber berichtet hat, dass Hongkongs Autonomie, die eigentlich vertraglich zugesichert ist, von Peking radikal beschnitten worden ist.

Was man aber auch hier in Deutschland kennt: Leute, die sich über eingeschlagene Scheiben und beschädigte Fahrkartenautomaten aufregen, um damit dann die Anliegen jeglicher Proteste oder Opposition zu diskreditieren. Ich teile dann immer gerne mein Mitleid mit den armen Fenstern und Automaten mit. Und den armen Autos, die auch oft leiden.
Lesen Sie mal mehr ausländische Medien, dann lernen Sie China besser kennen :)

16:33 von Olivia59

<< @16:15 von Sausevind
"Und ebenfalls leicht sind diejenigen hier im Forum zu erkennen, die sich um Verfälschung der Wahrheit bemühen."

Da kann ich leider nicht mehr mitreden. Über die Verfälschung von Wahrheit kann man nur urteilen wenn man "die Wahrheit" ganz genau kennt. <<

,.,.,.,

Sicher doch.
Ich meine nur die Verfälschungen, die garantiert Verfälschungen SIND.

Zum Beispiel Verdrehungen hiesiger Aussagen.
Oder extreme Verfälschungen von Aussagen seriöser Zeitungen.

Man muss als User darauf achten, und viele tun es.
Die Verfälschungen mit Gegenzitaten zu belegen, geht aus Raumgründen hier nicht.

Aber diese erkennt doch jeder selber.

16:56 von Leipzigerin59

<< 16:15 @Sausevind

" ... Und ebenfalls leicht sind diejenigen hier im Forum zu erkennen, die sich um Verfälschung der Wahrheit bemühen. "

Dem möchte ich widersprechen,
ich habe schon oft beobachtet,
dass hier User verdrehten Fakten
(voller Begeisterung)
und pauschalen Plattitüden zugestimmt haben.

Wahrscheinlich weil dies ins eigene Weltbild gut passte. <<

.-.-.

Ich möchte eigentlich hoffen, dass auch diese die Verdrehung der Fakten sehr wohl erkennen, sie aber aus ganz anderen Gründen mit verdrehen wollen.

@10:23 von Bauhinia

>> Wenn die Bürger das mehrheitlich wollen,
>> ist das eigentlich eine recht einfache
>> Sache.

Das Problem ist nur, daß über 80% das eben NICHT wollen!

Sollen wir in Dtl. jetzt auch auf 15-20% Pegida&AfD hören?

um 16:53 von saschamaus75

Zitat: "Gehören zu diesem "vernünftigen Teil" auch die 500-1.000 vom medizinischen Personal, die Mitte Februar auf die Idee kamen, zu streiken (TS berichtete)?"

Was war denn der Grund für diese Streiks? Für Grenzschließung zu China um zu verhindern, dass mehr Sars-Cov2-Infizierte aus China nach Hongkong einreisen und die Krankheit sich stärker in Hongkong ausbreitet. Die Hongkonger Regierung hat recht lange damit gewartet den Grenzverkehr zu China deutlich einzuschränken.

um 17:11 von saschamaus75

Zitat: "Das Problem ist nur, daß über 80% das eben NICHT wollen!"

Konkretisieren Sie bitte, von welchen 80% reden Sie?

16:53 von Olivia59

"Das Sie "Redlichkeit" einfordern, nach solchen argumentationslosen Deklassifizierungen von Foristen, die Trump lediglich eine Legitimität als demokratisch gewählten US-Präsidenten einräumen ist der Inbegriff von Unredlichkeit."

,.,.,

Ich habe dergleichen überhaupt nicht geschrieben.

Wenn es auch in Deutschland

Wenn es auch in Deutschland Menschen gibt, die lieber funktionierende Automaten und saubere Straßen der Demokratie und Freiheit vorziehen, dann ist das gleichzeitig Wahrheit und ein politischer Standpunkt. Angst vor Chaos zu propagieren, bevor die besseren Zustände kommen, unterstützt nur logischerweise die eigenen Standpunkte und die Machtinteressen von Autoritäten, Diktatoren, Oligarchen und sonst. Fürsten. Die Angsthasen haben doch deshalb große/lange Ohren und ein Loch zum Verkriechen.

17:11 von saschamaus75

<<< @10:23 von Bauhinia

>> Wenn die Bürger das mehrheitlich wollen,
>> ist das eigentlich eine recht einfache
>> Sache.

Das Problem ist nur, daß über 80% das eben NICHT wollen!

Sollen wir in Dtl. jetzt auch auf 15-20% Pegida&AfD hören? <<<

,.,.,

Auch dies im Kern eine demagogische Aussage - die hier im Forum auch öfter auftaucht.

Es geht nicht um die Prozentzahl, sondern um den Inhalt.

Man unterstellt, dass es ethisch völlig gleichwertig ist, ob 10 Prozent Verbrecher sind oder 10 Prozent gegen die Verbrecher sind.

@12:36 von Bauhinia

>> Wann und wo haben sie den
>> Plünderungen gesehen.
Ähh, Tagesschau?

>> Also in Hongkong wohl eher nicht.
Kein Kommentar...

@ baumgart67 (15:44)

"... ich teile wie gesagt nur meine Erfahrungen mit und fühle mich schon ein wenig beleidigt, wenn wir dann Leute schlechte Absichten unterstellen, die noch nie hier waren. So schrieb z.B. Herr Wurzel hier, als die Brücke zwischen Hongkong Macau und Zhuhai eröffnet wurde, es sei nur was für elitäre Menschen, eine Woche später waren die Einkaufszentren nahe der Brücke in HKG überfüllt, weil das Busticket über die Brücke nur 8 Euro kostet. Manche Informationen sind einfach falsch."
------
Meine Lebenserfahrungen im Westen gehen über Konsum und so einer Brücke für 8 €uro hinaus. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, obwohl ich noch nie dort war, dass es Menschen gibt, die sich damit abspeisen lassen - freiwillig. Dass sie keine weiteren Ansprüche an das Leben stellen. Ich glaube, man will mir, wie schon oft, ein Ei für ein Huhn verkaufen; dem Ei sagen: eine weitere Entwicklungsstufe ist nicht drin - für dich. Oder willst du das ganz große Chaos anrichten(?)

Zu wenig Druck von den Demokratischen Staaten. Man hat Angst

gegen China vorzugehen.

Warum? Es geht nur um Geld & dafuer werden die Menschen und deren Rechte geopfert.

Europa wollte beim China - EU Gipfel China auch noch Darlehn gegeben.

Wenn das passiert dann werden wohl in Deutschland die Menschen umfangreich demonstrieren.

Ich bewundere Australien welche als erstes Land gegen Chinas Politik in Hongkong vorgegangen ist.
Obwohl sie von China unter Druck gesetzt wurden.

Ich freue mich ueber Trumps Aussage welches Hongkong den Sonderstatus weg nimmt.
Alle Laender sollten dies sofort machen.

Die einzige Sprache welche China versteht.

Anstatt Chinas (Diktator) Politik zu unterstuetzen sollte gegen China vorgegangen werden.

Egal was es kostet.

Aber man unterstuetzt lieber China, Iran & Saudi Arabien.
Alles Diktaturen.

Besser Waren preisguenstig in anderen Laendern herstellen lassen.

Diese Laender brauchen dann keine EU oder IMF Unterstuetzung denn sie werden Geld verdienen und sind so in der Zukunft in der Lage ihre Familien zu versorgen.

um 17:48 von saschamaus75

Zitat: "Ähh, Tagesschau?"

Jedes Mal wenn ich nachfrage wann und wo denn jemand in Hongkong Plünderungen gesehen haben will, bekomme ich keine konkrete Antwort. Warum? Weil es keine Plünderungen gegeben hat.

Es wäre schön gewesen

TS: >>Viele Vertreter und Vertreterinnen aus dem pro-demokratischen politischen Lager Hongkongs lehnen den Massentest rundweg ab. (...) Es bestehe die Gefahr, dass die Tests missbraucht würden, ...

Belege für diese These gibt es nicht, aber sie zeigt, dass viele Menschen in Hongkong der Führung in Peking alles zutrauen. Ein 30-jährige Hongkonger sagt: "40, 50 oder 60 Prozent der Menschen haben kein Vertrauen mehr in die Regierung. ..."<<

Wenn die Zahlen so halbwegs zuträfen, wäre es der Ausgewogenheit halber schön gewesen, wenn nicht nur eine Seite, sondern auch die andere zu Wort gekommen wäre, die mithin demnach auch nicht gering wäre.

@17:41 von Sausevind

"saschamaus75: >>Das Problem ist nur, daß über 80% das eben NICHT wollen!

Sollen wir in Dtl. jetzt auch auf 15-20% Pegida&AfD hören? <<

Auch dies im Kern eine demagogische Aussage - die hier im Forum auch öfter auftaucht.
Es geht nicht um die Prozentzahl, sondern um den Inhalt."

Eigentlich sollte es um demokratische Mehrheiten gehen. Doch wir unterstützen halt die Minderheit in ihrer Bestrebung nach Separatismus bzw. Hongkong-Nationalismus.
Diese Grundsatzfrage, ob demokratische Mehrheiten Relevanz haben oder wir sie ignorieren können wenn doch die Minderheit "angeblich" ethisch im Vorteil ist, ploppt an vielen Stellen auf.
Trump, Putin oder gar die China-KP werden von einer Mehrheit getragen und müssten eigentlich von innen heraus Veränderung schaffen oder eben auch nicht. Es sei denn unsere Wertvorstellungen stechen das Mehrheitsprinzip mit der Konsequenz der Bevormundung der jeweiligen Bevölkerung.

Zitat: "Ich bewundere

Zitat:
"Ich bewundere Australien welche als erstes Land gegen Chinas Politik in Hongkong vorgegangen ist.
Obwohl sie von China unter Druck gesetzt wurden.. "

Nun ja - Australien verkauft auch weiterhin Kohle und Eisenerz nach China.
Also ein bissel heisse Luft ablassen und gut ist
*sarkasmus*

um 18:06 von Olivia59

Zitat: "Doch wir unterstützen halt die Minderheit in ihrer Bestrebung nach Separatismus bzw. Hongkong-Nationalismus."

1. Welche Minderheit meinen Sie? Meinen Sie die Bürger Hongkongs die demokratische Instanzen und Freiheitsrechte in Hongkong erhalten wollen? Ich denke diese sind eher in der Mehrheit.

2. Mit "wir" meinen Sie den deutschen Staat? Deutschland unterstütz keinen Separatismus in Hongkong. Deutschland äußert sich höchsten soweit, dass Rechte der Bürger in Hongkong gewahrt bleiben sollen.

@13:39 von baumgart67

>> man sollte sich nur mal an den zweiten
>> Weltkrieg erinnern

Als die Japaner 15Mio. Chinesen ermordet haben?

um 18:06 von Olivia59

Zitat: "Trump, Putin oder gar die China-KP werden von einer Mehrheit getragen und müssten eigentlich von innen heraus Veränderung schaffen oder eben auch nicht. "

Also wenn die KP in China von der Mehrheit der Bevölkerung getragen wird, dann wurde die SED in der DDR auch von der Mehrheit der Bevölkerung getragen. Wer könnte denn auch bei den Wahlergebnissen damals je Zweifel daran gehabt haben...?

@18:16 von Bauhinia

"1. Welche Minderheit meinen Sie? Meinen Sie die Bürger Hongkongs die demokratische Instanzen und Freiheitsrechte in Hongkong erhalten wollen? Ich denke diese sind eher in der Mehrheit."

In der Konsequenz geht es um Separatismus und Unabhängigkeit für die es in HK keine Mehrheit gibt.

2. Mit "wir" meinen Sie den deutschen Staat? Deutschland unterstütz keinen Separatismus in Hongkong. Deutschland äußert sich höchsten soweit, dass Rechte der Bürger in Hongkong gewahrt bleiben sollen."
Herrn Wong wurde auf der BPK eine politische Bühne geboten, auf der er den grossen Systemkonflikt ausrief, mit HK als zweites Berlin und Zentrum des Konflikts. Davon hat sich hier niemand distanziert. Ich werte das als klare Unterstützung.

@ Olivia59

"Trump, Putin oder gar die China-KP werden von einer Mehrheit getragen und müssten eigentlich von innen heraus Veränderung schaffen oder eben auch nicht. Es sei denn unsere Wertvorstellungen stechen das Mehrheitsprinzip mit der Konsequenz der Bevormundung der jeweiligen Bevölkerung."
------
Kim in Nord-Korea nicht vergessen! Er wird fast zu 100% sogar geliebt. Trump und Putin haben das schüren von Angst auch nicht nötig, auch keine anderen Manipulationen (und Medien).
Und die Ereignisse um den Tian'anmen-Platz vor 30 Jahren, oder die Millionen Opfer während der chin. Kulturrevolutuion, oder die seit 1949 nie stattgefundenen freien Wahlen in Chinas prechen wohl ebenfalls dafür, dass die Mehrheit der Chinesen die KP-China dorthin wünscht, wo sie sich hingestellt hat. Freie Wahlen sind nicht nötig, weil sie zu keinen anderen Ergebnissen führen würden. Wohl, weil diese Art von Ethik nur was für uns ist. Man stellt die Mehrheit her, und verteidigt sie mit Gewalt, genügt, für die Mehrheiten.

@18:29 von Ist Wahr

"Trump und Putin haben das schüren von Angst auch nicht nötig, auch keine anderen Manipulationen" (was natürlich ironisch gemeint war)

Trump ist seit 2016 für 4 Jahre demokratisch, natürlich auch wegen des fragwürdigen Wahlsystems legitimiert. Putin hatte und hat super Umfragewerte. Zumindest müsste man erstmal glaubhaft das Gegenteil argumentieren, dass die Mehrheit ihn ablehnen würde wenn denn alles top demokratisch zuginge.
China und ihr Verweis auf Tian'anmen-Platz vor 30 Jahren ist halt heute auch nicht aktuell. Dort kann man durchaus argumentieren, das hier "Essen vor der Moral" kommt und die Leute das System, solange es prosperiert mit tragen. Hier gilt wieder, bei Einmischung bitte beleg des Gegenteils.

um 18:26 von Olivia59

Zitat: "In der Konsequenz geht es um Separatismus und Unabhängigkeit für die es in HK keine Mehrheit gibt."

Für Sie mag die Konsequenz Separatismus sein. Aus meiner Sicht wäre es schon gut, wenn die Grundfreiheiten die bis vor kurzem in Hongkong existiert haben und die demokratischen Elemente im politischen System Hongkongs, erhalten geblieben wären.

@18:24 von Bauhinia

"Also wenn die KP in China von der Mehrheit der Bevölkerung getragen wird, dann wurde die SED in der DDR auch von der Mehrheit der Bevölkerung getragen. Wer könnte denn auch bei den Wahlergebnissen damals je Zweifel daran gehabt haben...?"

Nunja, ihre Prämisse ist offensichtlich, dass nicht lupenreine Demokratien generell keine Legitimation haben weil sich Mehrheiten demokratisch garnicht abbilden lassen, es sei denn wir erteilen die Legitimation. Da wären im Hinblick auf Saudi-Arabien die Massstäbe echt interessant.
Ich denke aber wer für die Delegitimierung von Regierungen ist, der sollte zumindest erstmal selbst glaubhaft darlegen, dass die Mehrheit des Landes das "Regime" ablehnt. Das fällt im prosperierenden China sicher schwer, habe solch eine Argumentation noch nirgends gesehen.

@ Olivia59 (18:42)

Ich bin mir sicher, dass Sie noch über viele Möglichkeiten verfügen, hier der Kritik für Ihre Parteinahme für Antidemokraten auszuweichen. Sie liefern selbst die Belege. Ich spare mir die weitere Anstrengung, für Sie noch Sonderbelege zu liefern.

Darstellung: