Kommentare

Nur noch zehn Tage Quarantäne für Reisende

ich bezweifle ob sich jeder an die bisherigen 14 Tage gehalten hat

und was die Kosten der Impfstoffe angeht

die Threads sind sicherlich nicht repräsentativ
sonst könnte man gelegentlich glauben,
man bräuchte keinen Impfstoff
bei der gefühlten Anzahl an Impfgegner

Ein Schritt in die richtige Richtung

Aber noch weit entfernt davon wieder halbwegs normale Verhältnisse zu bekommen.

Man sollte längst einen Fahrplan haben, bis wann man den Ausstieg aus der Pandemie durchführen wird.

Neues aus der Schweiz - wie viel Corona muss noch sein..?

Eric Gujer, der Chefredakteur der NZZ hat heute in einem Essay unter anderem das geschrieben:

...nordrhein-westfälische Regierungschef Armin Laschet, der früher als jeder andere Spitzenpolitiker im Land gefordert hat, bei den Grundrechtseinschränkungen nicht zu übertreiben. «Der Satz, es sei zu früh, über eine Exit-Strategie nachzudenken, ist falsch»: Das schrieb der 59-Jährige nicht etwa im Sommer, als viele darüber nachdachten, sondern schon Ende März. Mit dieser Haltung hat der CDU-Politiker zu der Zeit nicht nur Söder, sondern auch die Kanzlerin und viele Kommentatoren gegen sich aufgebracht. Laschet trete auf wie eine «Lusche», erklärte ein als seriös geltender Politikwissenschafter damals (Bayerns Ministerpräsidenten verglich er im gleichen Atemzug mit Winston Churchill).

Mit Blick auf die Zahlen muss man heute sagen: Die angebliche Lusche Laschet hatte recht und der Churchill aus Nürnberg nicht„

Muss man nichts mehr hinzufügen...

Die Goldene Mitte ?

14 Tage Inkubationszeit Median (WHO). Drostens Empfehlung: nur 5 Tage Isolation von Infizierten. Es ist nicht schuld der Politiker wenn diese Isolation mit Quarantäne verwechselten.

Die Medien waren es, die Drostens Empfehlung aufgegriffen, falsch interpretiert und diese Interpretation dann verbreitet haben. Nachdem viele Gesundheitspolitiker zuerst auf die „5 Tage“ angesprungen waren, hat man sich nach Aufklärung des Missverständnisses eben wohl auf die „Goldene Mitte“ geeinigt.

Oder gibt es einen sachlogischen Grund?

18:23 von Sisyphos3 ..was die Kosten der Impfstoffe

Impfstoffgegner benötigen einen Impfstoff in ganz besonderem Maße, möglichst gleich einen Kombiwirkstoff gegen alle Arten von Infektionen und Infekten. Die wirken also keinesfalls kostensenkend.

Verträge zu Impfstoffen

Mich irritiert sehr stark, dass mehrere Verträge mit Produzenten vereinbart wurden oder geplant sind, obwohl noch kein Impfstoff verfügbar ist.

Dies geschieht teils zu Produkten,
die nicht in der EU bzw. D entwickelt wurden, wie läuft da die Zulassung ab?

Ich hoffe - gründlich!

Des Weiteren -
sind denn die Preise dafür schon bekannt?

Fortschritte

„Spahn stellte fest, dass - anders als am Anfang der Pandemie - die EU-Mitgliedsstaaten inzwischen das Verständnis für ein gemeinsames Vorgehen entwickelt hätten“

Das ist auf jeden Fall ein Fortschritt. Das Virus kennt schließlich keine Grenzen und lässt sich schon deshalb nur mit vereinten Kräften bekämpfen. Und das nicht nur auf dem Gebiet der Wissenschaft und Forschung sowie bei der Impfstoffentwicklung und -verteilung.

@18:23 von Sisyphos3

//die Threads sind sicherlich nicht repräsentativ
sonst könnte man gelegentlich glauben,
man bräuchte keinen Impfstoff
bei der gefühlten Anzahl an Impfgegner//

Man soll zwar nicht von sich auf andere schließen, aber ich glaube nicht, dass die Impfgegner in der Mehrzahl sind, sondern dass eine Mehrzahl sich wie die Ratten bei der Nahrung verhalten. Ratten haben ihre Vorkoster. Wenn sich bei dem Vorkoster die Nahrung als unbedenklich erweist, haben die anderen 'freie Fahrt'.

Boris Palmer war ja schon so freundlich, Vorkoster zu spielen.
Jetzt können wir abwarten...

Hä?

"Sollte ein negativer Corona-Test vorgewiesen werden können, werde Deutschland auch eine Frist von fünf Tage prüfen."

Hä?

Ich dachte, mit negativem Testergebnis fällt die Quarantäne weg?

Es wird immer abstruser. Nun muss man schon gesund in Quarantäne.

Hin und her hin und her hin...

DAS verunsichert die Menschen und führt zu einer schwindenden Akzeptanz der Maßnahmen in der Bevölkerung!

@18:34 von vriegel

//Mit Blick auf die Zahlen muss man heute sagen: Die angebliche Lusche Laschet hatte recht und der Churchill aus Nürnberg nicht„

Muss man nichts mehr hinzufügen...//

Wenn Sie gestatten, tue ich es trotzdem. Niemand wird im nachhinein sicher sagen können, wer recht hatte und wer nicht. Das hängt mit dem sogenannten Präventionsparadoxon zusammen. Ich empfehle dazu ein Video von Prof. Rieck auf YT:
***Corona: Haben wir überreagiert? (Präventionsparadoxon und Perfektheit)***

 18:34 @Möbius

Können Sie den inhaltlichen
Unterschied zwischen
Isolation und
Quarantäne
erläutern?

Ich meine, die Empfehlung von Prof. Drosten entspricht 5 Tagen Quarantäne.

Isolation
"Herausnehmen aus der Umgebung, das Absondern"
aus
"https://www.dwds.de/wb/Isolation#d-1-1"

...schon interessant

das die Erkenntnisse der Virologen(innen) von der Politik so schnell umgesetzt werden...
Solange kein Impfstoff vorhanden ist ist das ein Spiel mit Unbekannten. Aber die Angst vor einem weiteren Lockdown ist größer.
Also abwägen was mehr Wert besitzt, die Gesundheit oder das Geld !
Klingt Zynisch ist es auch....

@vriegel, 18:34

Danke für den schönen Auszug.

In der Schweiz baut man nicht nur schneller Tunnel, man ist (wie in eigentlich allen europäischen Nachbarstaaten) es auch gewohnt, dass Maßnahmen wieder aufgehoben werden, sobald sich die Gefahr verzogen hat.

Das trainiert Deutschland noch...

Es hebt...

Es stemmt...

Alles nur mache

Bringt nichts aber sieht gut für die statistique aus.
Jetzt wo alle verrückt und hysterische für Angst geworden sind, egal was man macht nichts wird mehr geglaubt oder korrigiert. Der Virus bleibt und Impfstoff wird es nicht geben, so wie bei Sida und anderen Viren.
Man sollte den Mut haben zum normalen Leben über zugehen. Es giebt keine neue Fallzahlen sondern mehr Träger und wobei 90% geheilt sind und 10% erkrankt und verstorben sind. Am Virus will also keiner sterben aber an Krebs, Herzinfarkt und anderes wird akzeptiert. Welche kranke Welt!
Politiker klingen wie Gurus.

um 18:42 @ rossundreiter .. Hä?

Das ist ungeschickt und missverständlich formuliert.

Man darf sich frühestens 5 Tage nach Rückkehr testen lassen, diese Tage muss man in Qualität bleiben.

Wenn der Test negativ ist, ist die Quarantäne beendet.

@vriegel, 18:27

Man sollte längst einen Fahrplan haben, bis wann man den Ausstieg aus der Pandemie durchführen wird.

Vielleiht hat man den schon, aber man konnte das Virus noch nicht dazu bringen, den Fahrplan zu unterschreiben …

Also mal im Ernst, so ein Blödsinn. Aus einer Pandemie kann man nicht "aussteigen", schon gar nicht nach Plan.

@18:52 von unbutu77

//Also abwägen was mehr Wert besitzt, die Gesundheit oder das Geld !
Klingt Zynisch ist es auch....//

Wenn sich beides voneinander trennen ließe, wäre es zynisch. Das Problem ist ja, ohne gesunde Wirtschaft kein Geld, ohne Geld kein funktionierendes Gesundheitssystem.

So lange Politik und Medien...

...eindringlich vor einem "evtl. Massensterben" im Herbst warnen....können, so lange wird die Zeit genutzt....und die fürchterlich dräuende Not der Pharma-Industrie zu lindern.

Nach wie vor bleibt das äußerst, immer wieder und immer häufiger.. fehlerhafte Berichtswesen des RKI...ein politisches Rätzel.

Es fällt auf, dass immer mehr Menschen der politischen Berichterstattung...keinen Glauben mehr schenken,...nur mitbekommen, dass die äußerst lobbystarke Pharma-Industrie...mit Steuergeldern geradezu überschüttet wird.

...und wir wollen bitte alle nicht vergessen,...woher ein Jens Spahn...eigentlich kommt,...gelle !!!

...wie fern war Jens Spahn der Pharma-Industrie,...passt etwa der Vergleich Tapete/Wand ???

Jo, tut er...

Man sollte längst einen

Man sollte längst einen Fahrplan haben, bis wann man den Ausstieg aus der Pandemie durchführen wird."

Ja, schöne Vorstellung, wir sagen einfach tschüß zur Pandemie. Die hält sich dran.
Schauen Sie sich doch einfach mal die Zahlen an, weltweit und auch europaweit, dann werden Sie erkennen, dass diese immer noch ansteigen.
Zur Zeit sieht es bei uns, also in Deutschland, relativ gut aus, wegen der Maßnahmen, die Sie und andere hier andauernd verurteilen. Aber wir leben nicht auf einer einsamen, abgeschotteten Insel und die Pandemie wird zurück kommen, erst recht, wenn wir alle Maßnahmen aufheben.

@vriegel 18:34

"Mit Blick auf die Zahlen muss man heute sagen: Die angebliche Lusche Laschet hatte recht und der Churchill aus Nürnberg nicht„

Ich finde ihre Beiträge stets konstruktiv, reflektiert dies doch ihre Fachkompetenz wieder. Und ihre alternativen Vorschläge nehme ich gerne auf.. Habe bis heute allerdings keine lesen können. Wie dem auch sei, die respektlose Diffamierung von anderen Menschen (egal ob Politiker oder nicht) lässt doch sehr auf ein gewisses Niveau schließen.

Test am 5. Tag nach

Test am 5. Tag nach Wiedereinreise, dann noch 48-72 Stunden auf das Ergebnis warten (sofern keine Testpannen passieren wie heute aus Bayern bekannt wurde), da sind wir schon bei 7-8 Tagen Quarantäne. Für den, der genug Urlaub hat und diesen hintendran hängen kann, mag das praktikabel sein. Ansonsten müsste man unbezahlten Urlaub nehmen, naja, da wird so mancher Arbeitgeber auch nicht erbaut sein, es geht auch um Produktionsausfälle. Da wird so mancher Unternehmer solche Reisen verbieten oder indirekt mit Kündigung drohen. Verhältnismäßig? Und was ist mit Dienstreisen oder Reise zu dringenden Familienangelegenheiten?
Warum nicht als Lösung Schnelltests (hat Lauterbach doch schon angeregt)? Am Einreisetag z.B. am Flughafen und in sinnvollen Intervallen danach, natürlich auf eigene Kosten. Sofern man negativ bleibt, könnte man auf Arbeit gehen. Eine wie auch immer geartete (PCR)Test- oder Quarantäneregelung kann nicht das letzte Wort sein.

Impfstoff ohne Wirkung?

Wie von vielen Medizinern und Virologen seit Monaten vorausgesagt und bereits eingetreten, wird der ,ersehnte‘ Impfstoff nicht mehr notwendig sein, da die meisten Menschen dann eine entsprechend gute Immunabwehr gebildet haben und das CoronaVirus bereits mutiert und schwächere Formen ausgebildet hat. Gegen was soll eigentlich noch geimpft werden? Vor allem millionenfach.
Und in 2 Monaten erfolgt die neue Influenzawelle, die dann als dritte Coronawelle verkauft wird?
Und so gehts dann Jahr für Jahr weiter. Quarantäne für Quarantäne.
Übrigens haben sämtliche Impfstoffe Nebenwirkungen - bei den neuen RMA-Impfstoffen hat man , aufgrund der politischen Eile, gar keine Möglichkeit Langzeitwirkungen zu erforschen.

@rossundreiter 18:42

"Es wird immer abstruser. Nun muss man schon gesund in Quarantäne."

Das einzige, was hier abstrus ist, ist Ihr Beitrag.

In Quarantäne mussten schon immer nur Gesunde.

19:26 von Hille-SH

"Es fällt auf, dass immer mehr Menschen der politischen Berichterstattung...keinen Glauben mehr schenken"

,.,.,

Die berühmten Fake-News.

5 Tage

"„Die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Christine Aschenberg-Dugnus, sprach sich ebenfalls für eine lediglich fünftägige Quarantäne aus. Damit erhöhe man die Akzeptanz in der Bevölkerung und entziehe "zugleich den Verschwörungstheoretikern und Corona-Leugnern den Boden", sagte sie der "Welt".“

Und was dann... ZWANGSTEST? Zwangsimpfung? Oel ins Feuer fuer Verschwörungstheoretiker... bei solchen Vorschlägen werde ich auch langsam zu einem!!!
Und setzt endlich mal die Quarantäne auch fuer Berufstätige durch, speziell Fußballer und Politiker, sonst werden die Corona-Leugner auch immer mehr... oder gibt es jetzt neue wissenschaftliche Erkenntnisse das diese Berufsgruppen den Virus nicht bekommen oder weitergeben können?

Geheimverträge?

Bei der Schweinegrippenpandemie (nach Definition der WHO) wurden Geheimverträge zwischen Staaten und Lieferfirmen geschlossen, nach denen u. A. auch das Risiko, für Impfschäden zu haften, von den Firmen auf die Staaten überging. Das weiß man aus von Whistleblowern geleakten Verträgen. Später gab es einen Untersuchungsausschuss des Europarates, in dem die wirtschaftliche Verfilzung der Entscheider mit der involvierten Pharmaindustrie deutlich wurde.

Ein bekannter Impfschaden der Schweinegrippe war Narkolepsie. In Haftung war also der Staat, eine Entschädigung zu bekommen so gut wie unmöglich. Man müsste angesichts dieser Erfahrungen doch einmal bei Herrn Spahn nachfragen, ob diese Verträge diesmal wieder geheim sind und wie sie ausgestaltet sind; und ob der Staat wieder für etwas die Haftung übernimmt, worüber er keine Kontrolle hat.
Aber wir haben ja eine "freie Presse". Das zu fragen hat sie bestimmt nur vergessen...

Luftnummern

Ob 5, 10 oder 14 Tage Quarantäne, für mich sind das alles nicht mehr als Luftnummern, weil es an der Möglichkeit einer effektiven Überwachung handelt. Wer bewusst in ein Risikogebiet fährt, um dort zu urlauben und ggfs auch Party zu machen, dem traue ich durchaus auch zu, dass er die Quarantäneregeln grosszügig auslegt. Ich will hier nicht verallgemeinern, aber schwarze Schafe gibt es überall.

@ von vriegel

Was ist denn das für ein Gerede.....
Es kann kein "Ausstieg aus der Pandemie beschlossen" werden.
Diese ist da und den Ausstieg gibt das Virus vor oder ein wirksamer Impfstoff oder ein entsprechendes Medikament.
Habe bei diesen ganzen sog. Lockerungen/Lockerungsdiskussionen ohnehin den Eindruck, es geht nicht mehr um die Gefährdungslage oder den Schutz von Mitmenschen, sondern darum um jeden Preis ein "altes Leben" wiederzuerhalten, was mit dem Virus unmöglich ist.

@ rossundreiter

Bitte welche Gefahr hat sich denn verzogen???
Ignorieren und wegsehen hat noch nie weiter geholfen....

Uns wurde doch

Uns wurde doch gebetsmühlenartig erzählt, das schwierige an Corona sei die im Vergleich zur Grippe lange Inkubationszeit von 14 Tagen. Dann dürften weniger als 14 Tage Quarantäne wohl kaum hilfreich sein. Das Ganze sieht eher so aus, als dass die wirtschaftliche Situation der Reisebranche nicht allzu sehr strapaziert werden soll. Dann soll man es auch ehrlich so sagen. Merke: Je mehr Unsinn verbreitet und entschieden wird, desto weniger sind die Menschen bereit sich an bestimmte Regeln zu halten.

Impfen - nein danke

Als Erstes, ich bin gegen so ziemlich alles geimpft, was man impfen kann. Ich habe immer darauf vertraut, dass in D zugelassene Medikamente mir nicht schaden. Nun sitze ich auf Grund des Antibiotikums Levofloxacin (welches ich gegen eine langwierige Bronchitis bekam) im Rollstuhl. Mein Misstrauen ist viel zu groß, als dass ich mich mit einem neuen, nicht langzeit geprüften Impfstoff einlassen würde. Vielleicht in 5 Jahren mal...aber bis dahin dürfte Corona Geschichte sein.

@ um 19:47 von marvin

Völlig Richtig!
Zumal Herr Spahn sich ja schon in früheren Jahren als Lobbyist der Pharmakonzerne gefallen hat.
Auch ich hoffe da auf die Faktenfinder und Recherchenetzwerke unserer freien und unabhängigen Medien.
Es wäre ja gelacht, wenn die solche Sauerein nicht aufdecken könnten und das auch tun.

@sonnenbogen

Richtig, auch ich halte die Ausführungen von Fr. Aschenberg-Dugnus für völligen Quatsch. Es stellt sich mir die Frage, ob sie auf dem richtigen Posten sitzt.
Die Dauer einer Quarantäne wird nicht durch die Akzeptanz in der Bevölkerung bestimmt, sondern orientiert sich ausschliesslich an den medizinischen Notwendigkeiten. Den Corona-Leugnern muss man mit ganz anderen Mitteln begegnen.
Wenn ich recht informiert bin, ist die Leugner-Landschaft nur bei uns in D so ausgeprägt.

19:44 @DrBeyer

" ... In Quarantäne mussten schon immer nur Gesunde. ..."

Das verstehe ich nicht ganz.

Natürlich auch Infizierte ohne Symptome oder nur mit leichten Symptomen.

@Vriegel 18.34

ja, wäre schon lange an der Zeit, klare Kriterien für Maßnahmen und ihre Rücknahmen aufzustellen. Damit hätten Bürger und Unternehmen etwas Planungsmöglichkeiten und Sicherheit. Aber vermutlich ist genau das nicht gewünscht. Klappt doch so schön mit Verschärfungen aus der Hüfte und die Leute parieren doch brav. Warum, wie lange, welches Ziel wird doch nicht hinterfragt

Geld für Impfstoffe

Wir zahlen jetzt für die Forschung nach einem Impfstoff. . Bekommen wir dieses Geld dann wieder zurück, oder werden in dem Zusammenhang dann auch wieder Schulden sozialisiert und Gewinne privatisiert?
Damit habe ich so meine Probleme, vor allem dann, wenn ich sehe wie Bildung und Forschung an Schulen und Universitäten von uns finanziert werden,die den Firmen dieses Landes zum Nutzen gereichen ,die dann aber hemmungslos die Profite einstreichen . Vor allem dann wenn das Know how auf nimmer Wiedersehen ans Ausland verkauft wird . Z.B. Kuka eine Firma die Roboter produziert (Ein Weltmarktführer , von uns bezahltes Wissen ab nach China ) ist nach China verkauft worden . Aber so ist der Kap. die Allgemeinheit bezahlt , und die Gewinne werden privatisiert . Ob das bei dem Impfstoff auch so läuft ,aber das ist ja bestimmt was ganz anderes. Wir werden sehen .

@Hamlet 13

"Habe bei diesen ganzen sog. Lockerungen/Lockerungsdiskussionen ohnehin den Eindruck, es geht nicht mehr um die Gefährdungslage oder den Schutz von Mitmenschen, sondern darum um jeden Preis ein "altes Leben" wiederzuerhalten, was mit dem Virus unmöglich ist."

Sehr richtig.
Ein Leben genauso wie vorher- das geht nicht. Das können und wollen sich viele nicht eingestehen.
Zwar reden sie selbst davon, dass wir lernen müssen, mit dem Virus zu leben, aber sie sehen nicht , dass es dafür notwendig ist, sich in einigen Dingen anzupassen.
Tun wir das nicht, dann können wir nicht mit dem Virus leben, sondern werden ungeschützt ihm ausgeliefert sein.

@drbeyer, 19:44

"In Quarantäne mussten schon immer nur Gesunde."

Ach so. Wusste ich nicht. Als Kranker darf man also frei herumlaufen. Gut zu wissen.

Habe ich mich wohl getäuscht. Abstruser geht immer.

@19:14- Ausstieg aus der Pandemie geht...

Ich hatte das hier schon mal hier gepostet.

Eine Übersetzung aus dem israelischen Haaretz:

https://www.meinbezirk.at/niederoesterreich/c-politik/mit-modell-schwede...

Im Grunde genommen ist die kritischste Phase der Pandemie vorbei.

Was wir derzeit erleben ist Politik.

@20:24 von Leipzigerin59 19:44 @DrBeyer

//" ... In Quarantäne mussten schon immer nur Gesunde. ..."

Das verstehe ich nicht ganz.

Natürlich auch Infizierte ohne Symptome oder nur mit leichten Symptomen.//

Ich war auch über dieses "nur Gesunde" gestolpert. Bin dann aber schnell zu der Überzeugung gelangt, dass dies nur ein Flüchtigkeitsfehler war und "DrBeyer" mit "Gesunde" nur den Unterschied zum Krankenhaus ausdrücken wollte.
Sie selbst hatten weiter oben ja auch "...diese Tage muss man in Qualität bleiben." geschrieben.

@Hamlet13, 19:55

Habe bei diesen ganzen sog. Lockerungen/Lockerungsdiskussionen ohnehin den Eindruck, es geht nicht mehr um die Gefährdungslage oder den Schutz von Mitmenschen, sondern darum um jeden Preis ein "altes Leben" wiederzuerhalten, was mit dem Virus unmöglich ist.

Aber natürlich, das ist nicht nur Ihr Eindruck. Seit das Thema diskutiert wird, beobachte ich, dass die meisten Bestrebungen dahin gehen, möglichst schnell und möglichst ausnahmslos zum Status quo zurückzukehren.
Dabei wäre die Pandemie so eine unglaubliche Chance, endlich mal nachzudenken über wirkliche Bedürfnisse, über Entschleunigung, über Nachhaltigkeit, über Umwelt und Ressourcen, über die Art wie wir wirtschaften und leben, und sich für Alternativen zu öffnen. Aber nein. Alles muss so werden wie früher, und zwar sofort. Alles andere macht einem nur Angst.

Es spielt sich ein

Stetig neue Erkenntnisse.

Gerade sprach Drosten seine Idee aus, an die Schmerzgrenze des Virus zu gehen mit 5 Tagen Isolation und erst dann zu testen.

Gleich lautete auch die Erkenntnis, jetzt nicht Rückkehrer alle zu testen sondern erst am 5. Tag nach der Rückkehr.

Bei 10 Tagen Quarantäne hat man dann -so Gott will- auch sein Ergebnis.

Es sei denn die Probe ging verloren wie in Hamburg, oder es gibt IT Übermittlungsprobleme wie bei weiteren 10.000 Rückkehrern via Bayern.

Schön, dass es sich auf EU Ebene einspielt.
In Spanien und Frankreich gibt es mehrere Tausend Infizierte pro Tag, wie hoch ist dort die Rate der Schwer Erkrankten?

In D dachte ich schon, es geht wieder runter, aber da hatte das RKI eine Übermittlungspanne:-(

@Opa Klaus - nicht meine Aussage

Ich hatte hier den Chefredakteur der schweizerischen NZZ zitiert.

Das ist die Neue Zürcher Zeitung.

Vielleicht lesen Sie meinen Kommentar nochmal aufmerksam durch..?!

@ Dr Beyer

„In Quarantäne mussten schon immer nur Gesunde“

Sensationell. Bei mir im Landkreis mussten bisher nur die auf Covid19 positiv getesteten in Quarantäne.

Als Gesunder durfte man hier frei rumlaufen. Scheinen die Gesunden ja hier bei mir im Landkreis Glück gehabt zu haben, dass man das verwechselt hat

und mal grundsätzlich

wer überwacht diese Quarantäne ob jetzt 10 oder 14 Tage
von daher ist es in meinen Augen absolut unnötig
nicht weil nicht sinnvoll (das vermag ich nicht zu beurteilen)
aber wie ne Tempo 30 Zone, wo jeder weiß es gibt keine Kontrolle

Der Unterschied...

Wenn Boris Jonson seine Corona- Strategien ändert ist das Unfähigkeit. Wenn sich Herr Spahn alle paar Tage umorientiert ist das vermutlich reagieren auf neue Erkenntnisse.

@19:47-Geheimverträge, Schweinegrippe und Drosten

Sie haben noch vergessen zu erwähnen, dass sowohl 2009, als auch 2011 bei der Vogelgrippe ein gewisser Drosten tief in die Geschehnisse involviert war...

@ Am 04. September 2020 um 18:27 von vriegel

Zitat: "Man sollte längst einen Fahrplan haben, bis wann man den Ausstieg aus der Pandemie durchführen wird."

Haben Sie das Virus heute schon telefonisch kontaktiert, wann es sich zurückzuziehen gedenkt?

@ Am 04. September 2020 um 18:42 von rossundreiter

Zitat: „Es wird immer abstruser. Nun muss man schon gesund in Quarantäne.“

Nur zum Verständnis: Mann erkrankt (mit Symptomen), Frau im selben Haushalt (ohne Symptome). Warum kommt die Frau wohl in Quarantäne?

Es gibt echt Kommentare, da erinnere ich einen Witz, den ich neulich gelesen habe: Sagt der Eine zum Anderen:
Unsere beste Waffe gegen das Virus ist unsere Intelligenz. Sagt der Andere: Dann sind Sie wohl weitgehend unbewaffnet.

Ich weiß nicht, warum mehr dieser Witz jetzt in den Sinn kam...

@pharmaopfer

"Nun sitze ich auf Grund des Antibiotikums Levofloxacin (welches ich gegen eine langwierige Bronchitis bekam) im Rollstuhl. Mein Misstrauen ist viel zu groß,..."

Tut mir wirklich sehr leid, dass Sie aufgrund von Nebenwirkungen im Rollstuhl sitzen.
Nur, eine Behandlung von Bronchitis mit einem Antibiotikum, also einem Medikament, hat doch nichts mit einer Impfung zu tun.
Darüberhinaus frage ich mich, als Nichtmediziner, aber als Patient, der schon öfter mal Antibiotika schlucken musste und immer sorgfältig die Beipackzettel gelesen hat,besonders im Hinblick auf Nebenwirkungen, wieweit es nachgewiesen werden konnte, dass dieses Medikament Ursache für ihre, ich vermute mal, Lähmung ist.
Ist mir als Nebenwirkung bisher noch nicht begegnet.

@frosthorn 20:46

@Hamlet13...Menschen sehen die Tragödie im Libanon in TV. Ach herrje schlimm. Nach 10 Tagen wieder vergessen. Aber hier muss dringend der Status Quo wider hergestellt werden. Was würden die Menschen in Beirut dazu sagen.. Verkehrte Welt..

Schlingerkurs bei Quarantäne

Ist es nicht momentan so, dass man mit einem negativen Test 48 Stunden vor oder unmittelbar nach Ankunft aus einem Risikogebiet die Quarantäne umgehen kann? Jetzt zweifelt Herr Spahn, ob ein negativer Test nach 5 Tagen ausreichend ist, die Quarantäne zu beenden. Herr Spahn ist überfordert mit seinem Job. Leider bekommt er öffentlich fast nur Lob.

@frosthorn 20:46

"Aber natürlich, das ist nicht nur Ihr Eindruck. Seit das Thema diskutiert wird, beobachte ich, dass die meisten Bestrebungen dahin gehen, möglichst schnell und möglichst ausnahmslos zum Status quo zurückzukehren.
Dabei wäre die Pandemie so eine unglaubliche Chance, endlich mal nachzudenken über wirkliche Bedürfnisse, über Entschleunigung, über Nachhaltigkeit, über Umwelt und Ressourcen, über die Art wie wir wirtschaften und leben, und sich für Alternativen zu öffnen. Aber nein. Alles muss so werden wie früher, und zwar sofort. Alles andere macht einem nur Angst."

Danke, @ frosthorn für diesen Beitrag, jeden einzelnen Buchstaben davon kann ich unterschreiben.

Alle Corona Regeln

abschaffen da sie nichts bringen. Dafür eine Regel die verbindlich und auch mit Strafe durchgesetzt wird. Jeder ohne Ausnahme der auch nur leichte Anzeichen einer Atemwegserkrankungen hat und wenn es sich auch nur um Schnupfen oder Husten handelt wird solange in Quarantäne gesetzt bis er Symptomfrei ist. Auf diese Weise könnte man Corona und Grippe gleichzeitig bekämpfen und die großen Grippe Wellen würden nicht Stattfinden.Jeder Chef einer Firma ist dafür verantwortlich dass die Belegschaft sich daran hält. Kein Lokdown oder sonst eine Schwachsinnige Gängelei für Gesunde.

@ frosthorn um 20:46

"Aber natürlich, das ist nicht nur Ihr Eindruck. Seit das Thema diskutiert wird, beobachte ich, dass die meisten Bestrebungen dahin gehen, möglichst schnell und möglichst ausnahmslos zum Status quo zurückzukehren."

Es gibt immer mehr Menschen die offensichtlich genau wissen wollen, wann die vollständige Ablösung der einschränkenden gesetzlosen beschlossenen Maßnahmenpakete eintreten.
Ihr geschwätzt, leider kann ich es nicht anders nennen, von der besseren Gesellschaft, wie soll dieses "Nachdenken" denn bitte stattfinden? In dem dieser Gesellschaft ein paar Auguren erklären wie die Welt von Morgen auszusehen hat?

Falls es Ihnen noch nicht aufgefallen ist. Mehrere Menschen stehen vor dem finanziellen Bankrott, wenn sie nicht schon bankrottiert sind. Und immer mehr Rücken nach. Mag sein, dass dieses Nachdenken, in Ihrer liberalextremistischen Umgebung schön ankommt. In der Realität werden Menschen die weiter verarmen gerade niedergeknüppelt,die sich für ihre verbrieften Rechte einsetzen

Ist hier nun nur die

Ist hier nun nur die Quarantäne nach einer Rückkehr aus einem `Risikogebiet´ gemeint oder gilt das grundsätzlich für Quarantäne, wie sie auch im Inland verhängt wird ?
Oder erstmal nur für Reisende und Spahn meint mit
er könne sich gut vorstellen, dass Deutschland nach einer Abstimmung mit den Bundesländern die zehntägige Frist übernehme.
dann später auch letzteres, also allgemein Quarantäne ?

Immerhin sind es noch zehn Tage und nicht fünf. Seit es in NRW das Angebot von Tests für Beschäftigte an öffentlichen und privaten Schulen sowie in der Kindertagesbetreuung gibt, habe ich mich auch schon zweimal testen lassen (erstes Mal, weil ich wissen wollte, wie so ein Test abläuft und zweites Mal, weil ich den Arzt auch so kenne und er daran 20€ verdient).
Falls ich nochmal weitere mache und es wäre mal einer positiv, wären mir 14 Tage Sonderurlaub schon lieber als nur fünf.

@19:55-altes Leben zurück? Logisch. Was sonst?

In Schweden war die Maxime des Handelns der Regierung, ein dauerhaftes Maß an normalem Leben zu ermöglichen, während sie den gefährdeten Menschen empfahl, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen und anderen zu erlauben, dem Virus ausgesetzt zu werden und eine Immunität zu entwickeln.

Das erstere hat gut geklappt, das zweite anfangs nicht wirklich. Der Schutz der Risikogruppe funktionierte auch in Schweden nicht gut.

Das dritte hat aber gut funktioniert.

Inzwischen funktioniert auch in Schweden der Schutz der Hochrisikogruppe gut genug und es gibt kaum noch Todesfälle in Schweden.

Ich denke Sie und viele andere haben noch nicht verstanden, dass sars cov 2 da ist und auch nicht weg gehen wird.

Eine Impfung kann helfen die Herdenimmunität schneller und mit weniger Opfern zu erreichen. Aber so wie es aussieht ist diese Immunität in großen Teilen schon vorhanden.

Die Impfung ist also eher eine Auffrischung für die Risikogruppe. So wie die jährliche Grippeschutzimpfung.

es hängt einzig davon ab..

..ob sich die Leute dran halten oder munter draussen rumlaufen..
Wenn alle mitmachen würden, wären wir schon weiter, aber so dauert es noch länger als nötig..
meint der Fachkrankenpfleger

20:46 von frosthorn

@Hamlet13, 19:55

Habe bei diesen ganzen sog. Lockerungen/Lockerungsdiskussionen ohnehin den Eindruck, es geht nicht mehr um die Gefährdungslage oder den Schutz von Mitmenschen, sondern darum um jeden Preis ein "altes Leben" wiederzuerhalten, was mit dem Virus unmöglich ist.

Aber natürlich, das ist nicht nur Ihr Eindruck. Seit das Thema diskutiert wird, beobachte ich, dass die meisten Bestrebungen dahin gehen, möglichst schnell und möglichst ausnahmslos zum Status quo zurückzukehren.
Dabei wäre die Pandemie so eine unglaubliche Chance, endlich mal nachzudenken über wirkliche Bedürfnisse, über Entschleunigung, über Nachhaltigkeit, über Umwelt und Ressourcen, über die Art wie wir wirtschaften und leben, und sich für Alternativen zu öffnen. Aber nein. Alles muss so werden wie früher, und zwar sofort. Alles andere macht einem nur Angst.
///
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Für Alternativen öffnen, wie dem noch nirgenwo funktionierenden Sozialismus?
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Wirkliche Bedürfnisse in Zukunft nur noch für die Gleicheren?

Arbeit im Risikogebiet

Bedenkt die Bundesregierung eigentlich auch das Personen in ihrem Auftrag in Risikogebieten arbeiten?
Haben diese Personendas Recht, in ihrem Kurzurlaub ihre Familie in Deutschland zu sehen, private oder berufliche Dinge in Deutschland zu klären.
Kommen sie rechtzeitig zur Wiederaufnahme der Arbeit im Risikogebiet zurück?

Drosten und die Empfehlung

Ich bin erstaunt, wie häufig hier Prof. Drosten und seine Empfehlung zitiert wird, ohne das offensichtlich der ZEIT-Artikel oder auch nur der Podcast vom Dienstag, in dem er das noch mal im Detail erklärt, konsumiert wurde.

Der Unterschied liegt im theoretisch optimalsten Verhalten und einem pragmatischen Weg, der auch mitgetragen werden kann.

Die Frage der Freitestung, abhängig von der Verfügbarkeit der Tests, in der Verantwortlichkeit eines Amtsarztes wird im Podcast genau so besprochen, wie die klare Meinung, dass die 5-Tagesregel ein Kompromiss ist, wenn das aktuelle System nicht mehr durchgehalten werden kann, weil es überlastet ist.

Dazu gehört auch, dass dann ein Cluster von Leuten, die bei der Ansteckung und Verbreitung eine Rolle spielen könne, per amtsärztlicher Anweisung "blind" also ohne Testung, in Quarantäne geschickt werden, um schnell zu reagieren.

Informiert euch doch einfach, bevor ihr postet.

Die Tests sind das Problem.

@18:42 von rossundreiter
Die über 70 zugelassenen Tests sind nicht validiert.
Zu Drosten hieß es, er gebe eine "substantielle Vermutung" ab, und sei nicht als Diagnose geeignet.

Deshalb besteht auch bei einem negativen Test noch keine Sicherheit.

Quarantäne einhalten oder nicht

Ich habe auch das Gefühl, dass die Anarchie etwas um sich greift und die Regeln nicht eingehalten werden.

Aber ist jedem klar, dass die Quarantäneregeln auf Gesetzen beruhen? Und dass eine Nicht-Einhaltung im Zweifel zur Strafverfolgung und, viel gravierender, zivilrechtlichem Schadensersatz führen kann?

Das ist wie bei Schwarzarbeit und anderen Delikten, man kann hoffen, dass man nicht erwischt wird, aber die Konsequenzen bleiben.

Ich darf ja auch niemandem auf die Nase hauen, nur weil gerade kein Polizist daneben steht und aufpasst.
Ich darf auch nicht in die Bannmeile um den Reichstag rennen und demonstrieren, nur weil gerade kein Polizist auf das Gitter aufpasst.
Und ich darf nicht meine Freiheit über die Anderer stellen, was deren Recht auf körperliche Unversehrtheit einschließt.

Wer sich das Recht, also die Regeln unserer Gemeinschaft, frei auslegt, stellt sich außerhalb der Gemeinschaft, mit allen Konsequenzen.

@20:46-Frosthorn-Status quo und wirkliche Bedürfnisse

Die Bedürfnisse der Menschen ändern sich nicht. Die sind im wesentlichen immer gleich. Und: jeder Mensch hat andere Bedürfnisse.

Abgesehen von den Grundbedürfnissen. Die sind bei allen gleich.

Was Sie ansprechen ist der ständige Wandel. Aber auch das hat nicht viel mit Corona zu tun.

Eine Epidemie hat aber schon immer zu einem Sprung geführt. Es wird zukünftig nicht nur unser altes Leben zurück geben, es wird einiges neues dazu gekommen sein.

Aber lassen Sie uns doch erst mal die aktuelle Situation bereinigen.

Zitat: "Also abwägen was mehr

Zitat: "Also abwägen was mehr Wert besitzt, die Gesundheit oder das Geld !"

So einfach ist es nicht. Kinder und Jugendliche haben fast nie ernsthafte Probleme, viele junge Menschen auch nicht. Die Abwägung ist "Gesundheit der hochbetagten Altersgruppe" mit massiven Einschränkungen bei Allen - auch den Jungen die fast nie ernsthaft krank werden - oder Lebensqualität für die Jungen und Gesundheitsrisiko für die Alten. Natürlich entscheiden sich die meisten jungen Leute für einen lockeren Umgang mit den Regeln. Und nun versucht die Politik das mit Bußgeld einzufangen. Die kann zwar jetzt die Schaffner auf "Streife" schicken, aber folgendes Problem bleibt: Die Schüler gehen aus der Schule und nehmen die Maske vor dem Schultor ab. Jetzt kontrolliert keiner mehr und sie umarmen sich, herzen sich und gehen als großes Grüppchen zur Bushaltestelle. Auch dort ohne Maske und wenn der Bus hält und alle einsteigen, wird die Maske übergestreift wegen der Kontrolle. Das Virus war vorher aktiv.

Reduzieren der Quarantäne

Ein fataler Fehler zu glauben es fördert die Akzeptanz wo doch lange genug gebraucht wurde zu akzeptierenden, das eben das Virus diese lange Zeit hat before es ausbrechen kann.
Die Verkürzung der Quarantäne wird doch nur dazu führen das nach wie vor Risikogebiete bereist werden und mehr Menschen glauben dasVirus ist ja nicht so gefährlich...Nicht mehr nach zu vollziehen was da aus dem Gesundheitsministerium kommt

Exit oder nicht Exit- das ist hier nicht die Frage

Unser soziales Zusammenleben leidet unter den Einschränkungen.

Zum einen in der Reduktion der Kontakte. Und unter dem ständigen Druck persönlich das Risiko für sein Verhalten abzuschätzen.
Es wird aber auch dadurch geschwächt, dass die meisten sich einschränken und an die Regeln halten, wärend ein Teil der Mitmenschen sie verhöhnen, in dem sie auf die Regeln pfeifen und die gesamten Bemühungen konterkarieren.

Was also tun? Polizeistaat, Drohnenüberwachung und Gefängnisstrafen für Verweigerer?
Oder eben das Signal geben, dass wir von 100% Schutz abrücken auf eine vertretbare Gefährdung, in der Hoffnung dass die verbleibenden Maßnahmen von mehr Leuten eingehalten werden?

Ich wollte die Entscheidung nicht treffen müssen, ich wollte aber auch nicht die Polizeihundertschaften in die Fußgängerzonen schicken wollen, um die Regeln mit Gewalt durchzusetzen.

Opposition und Forengeschwätz ist immer einfacher als Entscheidungszwang und Verantwortung.

Risiko-Haftung beim Staat.

@19:47 von marvin
Der US-Rechtsanwalt Robert Kennedy (Neffe von J.F.K.) hat in einem Interview ausführlich die engen Verbindungen der Pharmaindustrie in den USA erläutert.
Dazu gehören auch die Haftungsregelungen beim Impfen: Für den kommenden Impfstoff soll jegliche Haftung der Hersteller ausgeschlossen werden. Der Staat soll also wieder herangezogen werden.
Und das bei weitgehend durch die Öffentlichkeit finanzierte Forschung und Herstellung.

Gute Entscheidung. Anpassung

Gute Entscheidung. Anpassung an neue Erkenntnisse ist immer zu begrüßen.

5, 10 oder 14 Tage?!...

...Nicht die politische Anzahl der Tage ist wichtig!
Sondern die Tage, indem nachweislich ein Mensch noch ansteckend ist.

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Das sollte an erster Stelle stehen.
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Und nicht politische "Tage" am Ende den Ausschlag geben!

20:29 von VictorJara

Die Finanzierung der Impfstoffforschung ist eine Wette auf die Zukunft. Wenn der Impfstoff der Firma eine Zulassung bekommt, dann bekommen wir die entsprechend vereinbarten Dosen. Dann ist die Wette aufgegangen.

Wenn der Impfstoff der Firma das Rennen nicht macht, kommt die Firma, die hier im Sinne Menschheit Gelder in die Froschung gesteckt hat, trotzdem lebend aus der Sache raus, weil das Risiko von uns allen mitgetragen wurden.
Schon als Dank dafür, dass sie es probiert haben.

In diesem Forum habe ich, beim Bericht zum Thema fehlende Antibiotikaforschung hundert mal die Forderung an die Politik gelesen, dass Anreize geschaffen werden müssen, dass die Politik "etwas tun muss" und dass es in unserer Aller Interesse ist.

Nun macht die Politik, also wir alle, genau das: Anreize setzen zu Forschen.
Und nun ist wieder misstrauen und die Frage, warum wir hier unser Geld platzieren.

Hauptsache Opposition?

Leben wie vorher

Lieber harpdart,
das Leben wie vorher ist schon bei vielen wieder relativ weit eingetreten. Man nimmt die Maske zwar ins Gesicht, aber beim Reden mit der Verkäuferin halte ich sie immer mit den Fingern vom Gesicht weg, damit man mich besser versteht. Manche regen sich auf, ich bleibe ruhig. Sie gehen aus dem Geschäft und fahren ihren Einkaufskorb in die Abstellschlange. Der neben ihnen auch mit wenigen cm Abstand. Man könnte warten, aber früher hat man das auch nicht gemacht. Beim Fahrrad abschließen heute genauso. Der andere hatte das Rad ganz knapp nebem meinem stehen. Freunde werden umarmt wie früher. Abgesehen von der Maske, die man gerne mal unter die Nase zieht, wenn kein Schaffner/Verkäufer/Polizist zu sehen ist, ist vieles wie früher. Wer jung ist hat nur ein geringes Krankheits- (nicht Infektionsrisiko) und ist relativ sicher und verhält sich so. Die Zahl der Infizierten steigt, die Fälle in den Kliniken nicht. Deshalb kann man ganz gelassen bleiben. Fast alles wie früher.

Nun ja

Das CDC, das „Centers for Desease Control and Prevention“ – die amerikanische Seuchenschutzbehörde – hat die bisherige Zählweise bei Covid-19-Verstorbenen ergänzt. Nun wird offengelegt, wieviele Patienten tatsächlich an Covid-19 verstorben sind.
Das CDC stellte jetzt fest, dass statt 161.000 nur 9.600 Amerikaner tatsächlich an Covid-19 gestorben seien – also nur 6 % der ursprünglich genannten Zahl (Stand 26.8.2020). Alle anderen statistisch erfassten Covid-19 Toten hätten verschiedene, schwere Krankheiten gehabt, an denen sie gestorben seien, im Durchschnitt 2,6 Erkrankungen pro Person.

www.cdc.gov (https://lnkd.in/d3NuFrt)

@ systemrelevant 20:57

„Es gibt echt Kommentare, da erinnere ich einen Witz, den ich neulich gelesen habe: Sagt der Eine zum Anderen:
Unsere beste Waffe gegen das Virus ist unsere Intelligenz. Sagt der Andere: Dann sind Sie wohl weitgehend unbewaffnet.

Ich weiß nicht, warum mehr dieser Witz jetzt in den Sinn kam...“

Wissen Sie, was mir bei ihrem Text direkt in den Sinn kam.

Da zitieren Sie einen Witz, um anderen Usern unterschwellig mangelnde Intelligenz vorzuhalten und bauen in ihren Text massenhaft Fehler ein.
Das ist nicht sehr intelligent.

19:47 von marvin

Fragen Sie doch nach, was die Verträge mit dem Impfstofflieferanten betrifft. Sie haben ein Auskunftsrecht gegenüber den Behörden. Habe ich auch schon gemacht, mit positiver Erfahrung (Außer KBA).

Dann können Sie uns hier auch dazu erhellen. Wäre doch interessanter als nur zu spekulieren.

Bei der aktuellen Diskussion habe ich aber nicht das Gefühl, dass ich misstrauisch sein müsste. Die Beobachtung, unter der der Prozess der Impfstoffforschung aktuell steht, ist sehr groß. Das ungeprüfte Impfstoffe auf den Markt kommen, zumindest in D und EU, ist nahezu ausgeschlossen. Gerade die ersten, die ihre Phase 3 fertig melden werden, werden genau unter die Lupe genommen werden.

Man kann sein persönliches Impfrisiko ja auch selbst einschätzen, muss aber mit den Konsequenzen leben, wenn man sich gegen dem Impfschutz entscheidet. Es ist ja ein freies Land. Auch die Masernimpfung ist freiwillig, die Konsequenzen ist aber gravierend.

@ albexpress

Ja natürlich, das ist der mainstream.... Mitmenschen sind denen egal, die nur ihre egoistische Sicht auf die Dinge haben. Da ist auch kein Argument zu blöde.
"Schwachsinnige Gängelei", damit meint der Forist die Tatsache, nicht für andere Menschen einmal ein wenig zurück stecken zu wollen....
Mir graut vor solcher Sichtweise auf ein Problem, das uns alle angeht und wo jeder seinen Beitrag für die Gemeinschaft bringen muss und nicht nur sich selber sehen darf.....

@Erbe,.1945. 21:09

@frosthorn. "Für Alternativen öffnen, wie dem noch nirgenwo funktionierenden Sozialismus?
*
Wirkliche Bedürfnisse in Zukunft nur noch für die Gleicheren?"

Warum versuchen Sie die sachlichen Argumente des Foristen @frosthorn im Kontext zu verdrehen? Damit sich Argumentationen, welche nicht in Ihr Weltbild passen zu diffamieren?

Vielleicht liegt es auch daran, dass sie argumentativ im Nachteil sind. Niederlagen sollte man sportlich sehen und als Motivation zur Fortbildung erkennen.

@20:57- systemrelevant-Unterschied Virus und Pandemie

Da Ihnen das offenbar nicht klar ist:

Aus der Pandemie gibt es immer einen Ausweg. Das Virus ist eine Lebensform, die vom Grundsatz her viel älter ist als die Menschheit.

Das Virus wird nicht verschwinden. Es ist gekommen um zu bleiben.

Pandemie ist ein Zustand, der von Menschen definiert wurde.

„Der Bundestag hatte die „epidemische Lage“ am 25. März 2020 festgestellt und einem Gesetzentwurf „zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ zugestimmt. Damit traten eine Reihe von Rechtsverordnungen und Anordnungen in Kraft, um die Covid-19-Pandemie zu bekämpfen. Im Infektionsschutzgesetz (IfSG) steht, dass der Bundestag diese Lage wieder aufhebt, „wenn die Voraussetzungen für ihre Feststellung nicht mehr vorliegen“ (§5 Abs. 1 IfSG).“

Ihren Nick müssen Sie sich wohl erst noch „verdienen“...

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