Kommentare

Die Regierung hält ihre Versprechen nicht

Man verspricht der Nato, 2% des BIP in Rüstung zu investieren und im nächsten Haushaltsplan ist von dem Ziel nichts mehr zu sehen. Man verspricht, den Schwerlastverkehr auf die Schiene zu bekommen und dann baut die kleine Schweiz 3 Projekte, die in Deutschland nie fertig würden in der veranschlagten Zeit für das veranschlagte Geld. In Deutschland ist man nicht mal mit den Planungen fertig, obwohl bei uns keine Alpen im Weg stehen.
Ein Armutszeugnis! Die großen Koalitionen stehen nur für große Versprechen und große Ausgaben für den Sozialstaat. Große Investitionen in die Zukunft: FEHLANZEIGE!

In der Schweiz stößt dies auf Unverständnis,

in Deutschland auch.

"Deutschland hat Verspätung. Das ist ein Problem"

Und das hat offensichtlich "Methode":
"Planfeststellungsverfahren, Umweltprüfungen und Einsprüche von Anliegern verzögerten bislang den vierspurigen Ausbau der Strecke, ebenso wie das Tunnelunglück von Rastatt 2017"

Der Ärger und vor allem der Schaden beschränkt sich allerdings nicht auf eine "Seite":
"Die Verzögerungen ärgern auch Transportunternehmen in Deutschland, zum Beispiel den Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Spedition und Logistik: "Für die Logistik bedeutet das jetzt weiter Hindernisse, weil Lkw sich mühsam über die Alpen quälen müssen oder bestimmte Güter auf der Schiene eben noch nicht verladen werden können. Der Vorteil, der mit dieser neuen Stecke verbunden werden soll, ist ja auch, dass Sendungsgrößen bis vier Meter Höhe - das heißt ganze Lkw - dann auf der Schiene befördert werden könnten"

Vom entgangenen Vorteil bzw. den durch diese Art "interessengesteuerter" Politik verursachten vermeidbaren Schäden für Natur und Umwelt (also für alle) mal ganz zu schweigen.

Die Schweizer machen uns in Bezug auf

ihre Bahn schon lange etwas vor, ebenso im Tunnelbau. Unsere Bürokratie schafft es immer wieder, Bauvorhaben zu verlangsamen oder gar zu stoppen. Auch wenn gebaut wird, ist das Tempo der Bauarbeiten in der Schweiz sehr viel schneller als bei uns. In der Schweiz werden Bauvorhaben zuerst komplett so vorbereitet, dass man sich mit Einsprüchen von Kommunen und Privatleuten nie mehr beschäftigen muss, da kann keiner im Nachhinein mehr Einspruch erheben, was ja bekanntlich ein Hobby von uns Deutschen ist.

Wie ein schweizer Uhrwerk

Da trifft schweizerische Pünktlichkeit auf deutsche Gründlichkeit. Übertriebene Gründlichkeit wohlgemerkt.

Ist doch nichts neues

Wir sind ein Autoland und uns interessiert nichts mehr als dieses Thema.
Um das Auto dreht sich in diesem Land alles.
Auto, Auto oh du mein Auto.
Mein ein und alles.
Das ist zwar ironisch gemeint, aber so sind in diesem Land die Prioritäten, LEIDER.
Viel reden wenig umsetzen.
Siehe z.B. den Berliner Flughafen, alles klar?

Bahnverkehr:Schweizer Ceneri-Basistunnel ist eröffnet....

Das wird dazu beitragen den LKW-Verkehr mehr auf die Schiene zu verlagern.Auch ökologisch gut.
Andere sind da nicht so gut:Während die Schweiz pro Kopf im Jahr 2019 404 Euro für Investitionen in die Bahn ausgegeben hat,waren es in Deutschland nur 76 Euro.In Italien 93,in Großbritanien 101,in Luxemburg 448,in Dänemark 148,in Schweden 188,in Österreich 226 und in den Niederlanden 133 Euro.
Hier wird also keine (ökologische) Verkehrswende angestrebt.Hier setzt man weiter auf den gestressten meist unterbezahlten LKW-Fahrer.

abgehängt

Deutschland ist nur noch Weltspitze im Bereich Sonntagsreden und leere Versprechungen.
Aber Infrastrukturprojekte seien es Digitalisierung, Schienenverkehr, Windkraft und alles andere - da sind wir mittlerweile Entwicklungsland weil wir uns tot-gespart haben, die Politiker entscheidungsunfähig sind und alles in Bürokratie erstickt haben.

Deutschland hat Verspätung

Besser und eindringlicher kann man es eigentlich nicht sagen. Die Verlagerung von der Straße auf die Schiene wurde zwar propagiert, war aber von der Politik (Lobbyismus!), nicht wirklich gewollt.
Es betrifft in ähnlicher Weise auch andere Bereiche, weshalb der Titel richtig ist: nicht „die Bahn hat Verspätung „ sondern „Deutschland hat Verspätung „.

13:21, Bernd Kevesligeti

>>Bahnverkehr:Schweizer Ceneri-Basistunnel ist eröffnet....
Das wird dazu beitragen den LKW-Verkehr mehr auf die Schiene zu verlagern.Auch ökologisch gut.
Andere sind da nicht so gut:Während die Schweiz pro Kopf im Jahr 2019 404 Euro für Investitionen in die Bahn ausgegeben hat,waren es in Deutschland nur 76 Euro.In Italien 93,in Großbritanien 101,in Luxemburg 448,in Dänemark 148,in Schweden 188,in Österreich 226 und in den Niederlanden 133 Euro.
Hier wird also keine (ökologische) Verkehrswende angestrebt.Hier setzt man weiter auf den gestressten meist unterbezahlten LKW-Fahrer.<<

Die Zahlen waren mir nicht bekannt, ich nehme aber an, daß sie stimmen.

Was für ein Armutszeugnis.

Ökologische Verkehrswende ...

und auch andere ökologische Bestrebungen tun sich in Deutschland schwer. Daran sind allerdings auch viele Bürger und Umweltschützer beteiligt. Neben vielen berechtigten Protesten gibt es auch viele Einsprüche, die sinnvolle Projekte enorm verzögern. Die deutsche Bürokratie hat zwei Seiten. Auch bei Sonnen- und Windkraft macht man sich viel kaputt.

13:27, Theodor Storm

>>Deutschland hat Verspätung
Besser und eindringlicher kann man es eigentlich nicht sagen. Die Verlagerung von der Straße auf die Schiene wurde zwar propagiert, war aber von der Politik (Lobbyismus!), nicht wirklich gewollt.<<

Wer lobbyiert denn Ihrer Meinung nach hier?

Das Transportgewerbe kann es nicht sein, denn das ist ebenfalls genervt von der schlechten Bahn-Infrastruktur und der im Artikel beschriebenen Verzögerung.

Vielleicht der ADAC?

Oder liegt das Problem eventuell ganz woanders? Gar nicht an irgendwelchen Lobbyisten?

Ich kann den Ärger der Schweizer verstehen

die machen eine Volksbefragung und dann kann es losgehen. Wie ein Schweizer Uhrwerk. Während sich D noch jahrelang mit Umweltauflagen und Einsprüchen im Nachhinein beschäftigt. Nicht nur hier können wir von den Schweizern eine Menge lernen! Die können präzise Großprojekte, siehe Gotthard!

Bahnbau in der Schweiz

Seit 2017 steht die einbetonnierte Bohrmaschine bei Rastatt. Den Ceneri-Tunnel hat man von der Mitte her ausgebrochen. Vielleicht sollten ein paar deutsche Schlauberger, sich mal mit deutschen Fachleuten unterhalten.

Nicht nur der Ceneri-Basistunne ist ein Problem !

Ich möchte den Lesern und Zuschauern daran erinnern dass exakt die selbe Problematik beim Brenner Basistunnel vorhanden ist.

Die Zulaufstrecken werden gar nicht beziehungsweise langsam gebaut. Das wichtigste europäische Infrastrukturprojekt Europas der nächsten Jahrzehnte wird verschlafen. Ich verstehe betroffene Bürger die gegen den Ausbau klagen. Dennoch kann ich mir nicht vorstellen wieso die Politik keinen gemeinsamen Nenner findet um die Verfahren zu beschleunigen. Hier steht das Allgemeininteresse ganz klar vor dem Einzelinteresse.

Auch in Bezug auf ein globalen Kontext können solche Baumaßnahmen nicht Jahrzehnte dauern beziehungsweise in Verzögerung gebracht werden.

Einfach nur peinlich !

"Güter auf die Schiene", "weniger Abgase /Schadstoffausstoß", "zukunftsorientierte Infrastruktur"
vs.
"Planfeststellungsverfahren, Umweltprüfungen und Einsprüche von Anliegern"

Ja, alle wollen die Welt retten!
Aber bitte nicht vor der eigenen Tür. Immer frei nach dem Motto "Wasch' mich, aber mach' mich nicht nass!"

Nachvollziehbar, wenn da bei dem ein oder anderen ein bisschen Wut hochkocht.

Es ist einfach nur lächerlich, traurig und peinlich!

Von der Politik nicht gewollt

Die Schweiz und Österreich bohren hunderte Kilometer lange Tunnel durch die Alpen um Verkehr von der Straße zu bringen. In der Schweiz und Österreich oft alle Stunde öffentliche Verkehrsmittel an jeder 'Milchkanne'.
In Deutschland ist man unfähig im topfebenen Inntal in Bayern mehr Gleise zu bauen um den Brenner Basistunnel anzubinden. In der genauso flachen Rheinebene ebenso völlige Fehlanzeige. Nicht einmal derart primitive Bauvorhaben im Vergleich zu Tunneln werden zeitlich angemessen fertig.
Weil die Politik es nicht will. Weil Autoindustrie um ihren garantierten Absatz fürchtet wenn es schnellere und öftere Zugverbindungen gibt. Weil Verkehrsminister in Deutschland sich schon immer als Angestellte der Autoindustrie verstanden haben. Weil sie sich ihre nachpolitisch hochdotierte Karriere in den Autoindustrieverbänden sichern mussten. Weil ihnen Bürger egal sind, wenn Geld lockt.
Wer glaubt dass die nächsten Termine beabsichtigt gehalten werden lebt in einer scheuerigen Märchenwelt

von fathaland slim 13:28

Die Zahlen sind von der "Allianz pro Schiene".Sie stehen im Netz.

Nur noch Bremsklötze

Bei einem solch großen Bauvorhaben gibt es bei uns so viele Einsprüche, daß am Ende sich viele Einsprüche gegenseitig blockieren...die Ingenieure würden gerne loslegen, doch die Bürger und die Bürokratie legen ständig neue Fesseln an...so sind wir eben.

Bahnverkehr: Schweizer Ceneri-Basistunnel ist eröffnet

Hier kann man deutlich die Priorisierung des seit 2009 CSU-geführten Bundesverkehrs-ministeriums zulasten dieses Projektes erkennen. Der Spatenstich fand in der Schweiz bereits im Jahr 2006 statt, und Deutschland befindet sich noch in der (Selbst)-findungsphase... ohne Worte !

Gruß Hador

Verspaetet

oder nicht fertig, doppet so teuer.. ist irgendwie typisch Deutsch geworden.
Ob nun Herr Altmaier die alterntive Energie ausbremst die Kompetenz und den Vorsprung verspielt. Nicht nur in der Infrastruktur auch bei Telefon und Internetz wir werden zum Schlusslicht, bauen und finanzieren aber Infrastruktur in Europa.
Was ist eigentlich der Plan fuer diese Planlosigkeit? Sind es die Koepfe da wo der Fisch beginnt zu st..en.?

13:38, deutlich

>>Ich kann den Ärger der Schweizer verstehen
die machen eine Volksbefragung und dann kann es losgehen. Wie ein Schweizer Uhrwerk. Während sich D noch jahrelang mit Umweltauflagen und Einsprüchen im Nachhinein beschäftigt. Nicht nur hier können wir von den Schweizern eine Menge lernen! Die können präzise Großprojekte, siehe Gotthard!<<

Bei einer Volksbefragung fragt der Herrscher huldvoll sein Volk das, was er es fragen will.

Nein, die Schweizer machen keine Volksbefragungen, sondern Volksabstimmungen und Volksbegehren. Dieser Prozess dauert Jahre und ist alles andere als unbürokratisch einfach.

"https://de.wikipedia.org/wiki/Volksabstimmung_(Schweiz)"

Normalerweise ist es in der Schweiz gerade wegen der direkten Demokratie sehr schwer, größere Verkehrsprojekte durchzusetzen. Umso mehr freut man sich dann, wenn es dann doch mal klappt:

"https://www.swissinfo.ch/ger/direktedemokratie/geschichte_gotthard-eisenbahntunnel-wunder-der-direkten-demokratie/42730124"

13:47, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 13:28
Die Zahlen sind von der "Allianz pro Schiene".Sie stehen im Netz.<<

ich habe ja geschrieben, daß ich sie nicht anzweifle.

Brennerbasistunnel same same

Beim Brennerbasistunnel ist es genau das gleiche, während es Österreich und Italien schaffen einen 60 km langen Tunnel quer durch die Alpen zu bauen, kann ein CSU Verkehrsminister im eigenen Land nicht einmal die flache Zulaufstrecke - ohne die der Tunnel völlig sinnlos ist - auf den Weg bringen. Müsste man ja auch mal für etwas einstehen statt nur schön daher reden.

Einfach nur peinlich !

Ist es eine hochentwickelte Form von Borniertheit und Arroganz oder tun wir nur so?
Was die Schweizer geschafft haben ergibt sich u. a. aus dem Artikel.

In den Niederlanden werden Autobahnbrücken schneller fertig.

Italien hat nach rund zwei Jahren wieder eine Brücke bei Genua.

Von einem kompletten Großflughafen in Peking nach vier Jahren Bauzeit ganz zu schweigen! (Ja, ok, das hört man hier nicht gerne, iss aber so)

RE: deutlich um 13:38

***Nicht nur hier können wir von den Schweizern eine Menge lernen! Die können präzise Großprojekte, siehe Gotthard!***

Die Deutschen können auch Großprojekte, sie müssen nur (politisch) gewollt sein, siehe Grünheide in Brandenburg, wo Musk's neue Gigafactory entsteht... in Rekordzeit ! Da haben sich die Wirtschaftsminister Berlins, Brandenburgs und des Bundes tüchtig ins Zeug gelegt.
Aber andernorts gehen die Uhren offensichtlich etwas langsamer.

Gruß Hador

Bernd Kevesligeti @13:21

Allerdings ist das Bahnfahren fast überall teurer, und trotzdem wird hier ständig über die Bahnpreise gemeckert. (Schließlich erfreute man sich lange an Vergleichen mit Kerosin subventionierten Dumping-Flug-Preisen).

Großer Vorteil der Schweiz

Die Schweiz hatte natürlich einen großen Vorteil.

"Planfeststellungsverfahren, Umweltprüfungen und Einsprüche von Anliegern"

Wenn man unter den Alpen baut, muss man Niemand fragen. Es braucht nur geologische Gutachten und Sicherheitkonzepte für den Tunnel.

Zunehmend ineffizient

Tja, Flughafen Berlin-Brandenburg, Zugstreckenausbau, Internet-Infrastruktur, Militär... Kriegt Deutschland auf lokaler und Bundes-Ebene noch irgendetwas hin, ausser fleissig Steuern zu erheben? Grossprojekte befinden sich scheinbar nicht mehr im Repertoire.

auf deutsche Gründlichkeit?

von Kermit70 @
Sie halten das Versagen und die Fehlplanungen so wie beim der Elfi, dem BER oder S21 als für deutsche Gründlichkeit?

Dann hab ich heute aber wieder was ganz neues dazugelernt.
Danke.

RE: johs um 13:53

***... kann ein CSU Verkehrsminister im eigenen Land nicht einmal die flache Zulaufstrecke - ohne die der Tunnel völlig sinnlos ist - auf den Weg bringen. Müsste man ja auch mal für etwas einstehen statt nur schön daher reden.***

Da haben's schon recht. Da die politische Verantwortung auf deutscher Seite den CSU-Verkehrsministern in Bund und Land zuzuschreiben sind, kann man die Durchsetzung des Projektes nicht einem anderen ans Bein binden.

Gruß Hador

Deutschland hat Verspätung

Jegliche Art von Verkehrspolitik scheitert an der Politik selber.
Kein bisheriger Verkehrsminister, hat je eine klare Politik pro Schiene betrieben. Es blieb immer nur bei Lippenbekenntnissen.
Außerdem, solange Planfeststellungsverfahren solange dauern, kann das soundso nichts werden, mit irgendeiner Verkehrswende.

Mauricio, Sie haben meine Sympathie.

Der geneigte Leser mag es googeln: Das Stichwort heisst "NEAT".
In Deutschland wird immer nur aufgeschrien, wenn die Tiroler mal wieder die Strassen zumachen. Und die Diskussion ist ideologisch aufgeheizt. Die Traktion im Kombiverkehr ist nicht leistungsfähig genug, um die Kapazitäten aufzufangen, man schreit "Güter auf die Schiene", aber nur so lange, wie man nicht selbst in der Nähe eines Kombi-Bahnhofes oder einer Bahnstrecke wohnt.
Der Enkel schreit heute "Nein", wo Opa einst "Ja" gerufen hat - so lang sind unsere Planungs- und Bauzeiten.
Die Schweiz und Teile von Österreich sind ein Verkehrshindernis, die betroffenen Länder versuchen, das zu lösen. Und die Anrainer-Staaten, die auch davon profitieren sollten, können nicht mithalten - Italien und Deutschland.
Ich bin einer der Speditionskaufleute, die ihre LKW vor Ihren Autos die Strassen blockieren und die Natur vollstinken :-)

tun sich in Deutschland schwer?

von schneegans @

Ja, aber leider sind die Einsprüche der Bürger aufgrund von realitätsfernen und ideologisch aufgesetzten Planung dringend und mehr denn je nötig.

Nur zahlen für weniger Leistung und den Mund halten kann nicht der richtige weg für Bürger die wegen Ihrer persönlichen Leistung immer mehr eingeschränkt und ausgebeutet werden.

Da wird die Schweiz wohl

Da wird die Schweiz wohl leider noch lange auf ihrem Unverständnis sitzen bleiben müssen. Nur mal zur Erinnerung: Der Hochgeschwindigkeitszug Thalys verkehrt seit 1996 zwischen Paris und Köln. Heute noch, 24 Jahre nach Inbetriebnahme dieser Strecke, kann man auf dem Stück zwischen Aachen und Köln während der Fahrt Blümchen pflücken. Hochgeschwindigkeit gilt nur in Belgien und Frankreich.

13:19 von Kermit70

da ist nix mit gründlichkeit, sondern deutsches unvermögen und staatsversagen bei allen politisch verantwortlichen

Unfähiges Verkehrsministerium

Leider ist der Verzug eine direkte Auswirkung von 3 (bzw.) 4 mal CSU Verkehrsministern seit 2009: Ramsauer, Dobrindt, (Schmidt, ja der pro Glyphosat) und als Krönung nun Scheuer.

Seit Jahren unfähig, ohne Konzept und Visionen, leider!

Warum werden Großbauprojekte in der Schweiz pünktlich fertig,

und in Deutschland nicht?

Ein wesentlicher Punkt ist das Vergabeverfahren. In Deutschland muss immer der billigste Anbieter genommen werden. Das verleitet Bauunternehmen und Planer dazu, bei den Kosten und der Zeit zu flunkern und später Nachträge zu erheben. Denn das Bieten auf Ausschreibungen ist aufwändig und kostet Geld. Also lieber hinterher rumstreiten, als gar keinen Auftrag zu bekommen. Das Ende vom Lied ist, dass alles ewig dauert, weil man herumstreiten muss und die Kosten explodieren am Ende auch.

In der Schweiz werden meist der billigste und der teuerste Anbieter von vorneherein ausgeschlossen. Damit entfällt der Anreiz, unrealistische Angebote abzugeben. Wann lernen wir endlich daraus?

RE: Carlos12 um 14:03

***Die Schweiz hatte natürlich einen großen Vorteil.
"Planfeststellungsverfahren, Umweltprüfungen und Einsprüche von Anliegern"
Wenn man unter den Alpen baut, muss man Niemand fragen. Es braucht nur geologische Gutachten und Sicherheitkonzepte für den Tunnel.***

Seit 1999 hat die Schweiz dieses Projekt vorangetrieben, und wie ich schon schrieb, haben die Schweizer mit dem Spatenstich 2006 den Bau des Tunnels begonnen.

Was hat eigentlich die deutsche Politik die letzten 20 Jahre diesbezügich getan, um dieses Projekt in Gang zu bringen ?

Gruß Hador

14:17, Wilhelm Schwebe

>>13:19 von Kermit70
da ist nix mit gründlichkeit, sondern deutsches unvermögen und staatsversagen bei allen politisch verantwortlichen<<

Die von uns gewählt wurden.

Das wirft natürlich ein tolles Licht auf uns deutsche Bürger, wenn unsere gewählten Repräsentanten wirklich sämtlichst so unfähig sind, wie Sie schreiben.

Man staunt nur noch und haut sich vor Lachen auf die Schenkel.

@Hador Goldscheitel 14.01

zugegeben, ich meinte allerdings öffentliche Großprojekte. Die ja angeblich auch politisch gewollt sind. Ich denke an das Elend mit Brandschutz beim BER, wo man nachträglich gravierende Fehler feststellte oder die ständigen Verzögerungen bei S21 durch Sabotage oder die Umsiedlung von tausenden Eidechsen zum Stückpreis von 4000 Euro...
Hoffentlich gefällt denen die neue Heimat- nicht dass sie zurückkommen;-)

Cui bono?

Warum nicht die naheliegende Frage aufwerfen, wem es nützt?

Deutschland verzögert die Rheintrasse seit 2 Jahrzehnten, weil der Hamburger Hafen durch den Ausbau der Verbindung Rotterdam-Genua ins Hintertreffen geriete. So einfach...

Wundert mich nicht!

Deutschland investiert im Verhältnis am wenigsten in die Bahn.
Der Ausbau Brenner-Basis-Tunnel scheint auch in der Versenkung verschwunden zu sein. Irgendwann werden alle rings um Deutschland nur noch lachen über deutsche Zusagen.
Vielleicht sollten die Schweiz/Österreich “unsere“ Arbeiten übernehmen und einfach die Rechnung schicken. ^^

@Entenbürzel 14:19

"Ein wesentlicher Punkt ist das Vergabeverfahren. In Deutschland muss immer der billigste Anbieter genommen werden"

Ich wieder spreche ihnen ungern, aber diese Aussage ist so nicht richtig. In diesem Punkt befinden wir uns im Vergaberecht,welchem der Auftraggeber im hoheitlichen sprich auch landespolitischen Bereich unterliegt. Je nach Auftragsnummer muss deutschlandweit oder europaweit (ab € 25.000) ausgeschrieben werden. Es muss keineswegs der preiswerteste Anbieter den Zuschlag bekommen, wenn ersichtlich ist, dass die ausgeschriebenen Aufgaben nicht oder nur ungenügend ausgeführt werden können hinsichtlich Qualität, Termintreue oder Liquidität. Es gibt einen Ermessensspielraum der Auftraggeber, welcher allerdings exakt begründet werden muss.

Verspätung?

Verspätung kann nur jemand haben, der auch die Absicht hat, zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem vorbestimmten Ziel anzukommen.
Das ist unter Berücksichtigung deutscher Einspruchsfreude bei einem Projekt dieser Größe ein Widerspruch in sich.

zu spät angefangen

Nicht die lange Dauer der Verfahren ist das Problem sondern man hat in Deutschland viel zu spät angefangen und man hat einen schwierigen Weg gewählt weil man meint Kosten sparen zu können.
Die Schweiz war schnell. Aber das war absehbar. Und daher hätte man spätestens bei dortigem Baubeginn eine machbare, also durchsetzbare, Planung vorlegen müssen. Statt dessen ist es wie beim Brennerbasistunnel. Nach jahrzehntelangen Planungen kommen Italien und Österreich jetzt schnell voran und Deutschland hat ein machbares Projekt noch nicht genehmigt weil man zu spät angefangen hat (CSU?).
Eine vierspurige Strecke mit Geschwindigkeiten bis 250 km/h im Rheintal ist eine gewagte Idee, die mit Sicherheit langwierige Gerichtsprozesse auslösen wird. Die Schweizer haben einen Tunnel gebaut, von einem Stichtunnel, der relativ wenig Anwohner betrifft. Wenn auf deutscher Seite ein (etwas höher) gelegener Tunnel im Berg konzipiert worden wäre wäre man sicher jetzt schon am Bauen, wäre aber teurer.

13:34 von fathaland slim

„ Wer lobbyiert denn Ihrer Meinung nach hier?“

Haben Sie übersehen, dass die Verkehrsminister der vergangenen 20 Jahre (vor ca 20 Jahren kam das Versprechen auf „von der Straße auf die Schiene“), dass diese Verkehrsminister, und es waren nicht nur CSU-Minister, eine reine Autopolitik betrieben haben - im Verein mit den verschiedenen Autokanzlern. Wobei Kanzlerin Merkel inzwischen ziemlich genervt zu sein scheint, sowohl von der Autoindustrie, wie von der Autolobby (siehe Dieselskandal u.a.)

CO2 Staus Stuttgart Underground

Die Deutsche Bahn ist kaputt. Seit 1990 wurde nur noch Stillgelegt. Das Konzept ist einfach der LKW ist billiger, Fahrer aus Rumänien, Lager auf der Strasse, alles bezahlt vom Steuerzahler, und PKW, vor allen Dingen die Immensen Strassenschäden hervorgerufen von Riesentonnen LKW´s.
Und weiter Privatisierung von ganzen Streckenteilen. Da soll dann der Rubel rollen. Der Bürger wird mit Romantik Dampfloks bei Laune gehalten.
Eine Zukunft kann nur noch eine 100%zentige Wende der Bahnpolitik ergeben. Was für einen Sinn soll eine zerstückelte Bahn dem Transportkunden dem Fahrgast bringen. Die Schweiz zeigt der EU wie ein Transportmittel zukunftsfähig ist.
Doch leider bist D, EU, Italy unwillig den Bürger eine Umweltfreundliche Leistung zu geben.
Allein die Rheinschiene tötet ein Touristisch wertvolles Gebiet. Der Güterverkehr sollte schon lange dort nicht mehr Verkehren, und der Reiseverkehr auf der Bahn entlang des Rheins ein Touristischer Höhepunkt sein.

Deutsche Planung

Natürlich kann man über deutsche Projekte lästern (mache ich auch) und die ewigen Einsprüchen von Bürgerinitiativen beklagen. Jeder will tollen Handyempfang, aber einen Mast im eigenen Dorf wollen manche nicht. Viele sind für "grüne Energie", aber die soll bitte aus dem Nichts im eigenen Wohnort erscheinen. Keine Windräder und keine Stromleitungen bitte.

Bei den Bahngleisen ist das aber bisher gar nicht das Problem. Beim Zulauf für den Brenner hat Deutschland erst vor kurzem angefangen, überhaupt Trassen zu planen, obwohl die Italiener und Österreicher schon ewig am Tunnel bauen. Dann kommen auch jetzt erst die Einsprüche. Man hat noch nicht mal eine mögliche Trasse. Das hätte man schon vor 10 Jahren planen können. Aber es ist ja immer irgendeine Wahl, vor der man Angst hat.

Vielleicht noch ein..

... kleines Beispiel, wie auch Bürger sinnvolle Infrastrukturmaßnahmen torpedieren können. A73 Framkenschnellweg bei Nürnberg. Verkehrsaufkommen ca. 200.000 Fahrzeuge pro Tag. Plötzlich Stopp, da in Nürnberg plötzlich eine Ampelkreuzung den Verkehrsfluss aufhält. Die Folge: Tag täglich auf jeder Seite in den Stoßzeiten ca. 10km Stau, Abgasbelastung vom feinsten! Die Stadt wollte bereits vor 27 Jahren - ja sie lesen richtig- vor 27 Jahren die Kreuzung untertunneln. Vor 3 Jahren hat der Bund Naturschutz dem Bauvorhaben endlich zugestimmt, aber ein Anwohner - in Zahlen 1- klagt aus ideellen Gründen weiter. Kommt sich toll dabei vor. Kosten zwischenzeitlich explodiert. Kein Baubeginn abzusehen..
weiterhin Stau, Abgase, Umweltfrevel ohne Ende.

.

Wollen wir den Anschluss denn?

Die Anwohner in Deutschland haben auch Rechte, wenn es um die Verlegung und den Ausbau von Bahntrassen geht.

@ w.k.e.

Die Regierung hält ihre Versprechen nicht

Ich finde, das tut sie schon.


Man verspricht der Nato, 2% des BIP in Rüstung zu investieren und im nächsten Haushaltsplan ist von dem Ziel nichts mehr zu sehen.

Es handelt sich aber auch um ein sehr langfristiges Versprechen, das noch gar nicht für 2021 zugesagt war.

Deutschland Autoland

Würde mich interessieren, was Experten und Beteiligte in D dazu sagen.
Deutsche mit ihrer Autoindustrie können gut Autobahnen bauen.
Schweiz und AT als Alpenländler sind naturgemäß Tunnelexperten.
Vielleicht hapert es an ganz anderen Dingen? Lasst hierzu mal die Verantwortlichen Stellung beziehen.

13:40 von Roccabruna

Vielleicht sollten sich die Deutschen
Schlauberger von den SCHWEIZER
Fachleuten beraten lassen.
Dann ginge es womöglich um einiges schneller und perfekter.
Deutschland hinkt in vielen Bereichen hinter
seinen diversen Nachbarn hinterher.
Viel zu schwerfällig und ohne wirkliches Interesse an zukunftsorientierten Projekten.
Ein Land, in dem gerne und oft andere kritisiert werden obwohl im eigenen Land so manches im Argen liegt.

The Art of deutsche Technologie

Deutsche Großprojekte dauern mittlerweile 20 bis 30 Jahre, weil es ja Beamte, Umweltschützer, Meckerer gibt, die aus irgendwelchen Gründen immer wieder sinnvolle Projekte torpedieren. Da wird in den Bauunterlagen ein fehlendes Wort entdeckt, was die Beamten monieren und zur Einreichung neuer Unterlagen auffordern, da wird vom BUND ein Fenchelblühdrillingsblatt präsentiert, das keiner in den letzten 100 Jahren gesehen hat, da monieren Anwohner, daß ein 10 Kilometer entferntes Projekt ihre Ruhe stören. Und unsere umliegenden Nachbarn lachen sich mittlerweile über uns schlapp, armes Deutschland.

Die kleine Schweiz

schafft Fakten während das grosse Deutschland endlos diskutiert.

Oh, NUR Verspätung?

Die Schweiz kann's, D wohl nicht? Die Schweiz hat seit vielen Jahrzehnten ein Konzept - und sie bringen das kostengenau hin - selbst das schwierige Projekt Gotthardt! Schneidet euch mal ein Scheibchen für S21 ab? Deutschl. hat gar keine Strategie im Hinblick auf Bahn. Wieviel mehr ätzend laut ratternde Güterzüge sollen denn noch rechts und links durch das Mittelrheintal kurven? Ältestes rollendes Material, kein Lärmschutz oder Lärmreduktion, keine geraden Strecken, keine Ausweichrouten, nationale Signalanlagen und vor allem: hoffnungslos veraltete Gleise. Die Gäubahn ist nach der Kriegs-Demontage nicht mal mehr 2-gleisig wiederhergestellt worden - was sich dann bei Rastatt bitter gerächt hat.
---
Hierzulande regiert die LKW-Lobby: Statt generellem Überholverbot für LKW (wie in Österreich) muss 3spurig ausgebaut werden, damit Elefantenrennen zum Dauerzustand werden können? Alle Aktionen zu mehr Sicherheit werden kolportiert - bis es tagtäglich scheppert.

Planfeststellungsverfahren

Deutschland einig Einspruch und Verhindererland. Verstehe die Grünen nicht mehr. Demonstrationen für Güter auf die Schiene und die gleichen Personen bilden Bürgerinitiativen gegen Bahnbauprojekte. So wird das nichts mit dem Umweltschutz.
Sorry denn eigentlich bin ich den grünen Gedankengut sehr zugeneigt.

Tja...

Deutschland kriegt eben nix mehr gebacken!

Anschluss denn?

Heilprakt. verbieten @

Ja.

Besonders für den Gütertransport ist das alternativlos. Das würde besonders die autobahnen entlasten und den PKW verkehr weniger gefährden.

Ein Ausbau der Personebeförderung solle Aktulle wegen Corona gestoppt werden.

Die zustände im ÖPNV oder im Fehrnverkehr lassen für gesundheitsbewußte Bürger eine Fahrt dort unmöglich werden.

14:31 von Margareta K.

Gute Idee. Wenn die Schweiz und/oder Österreich die Arbeiten übernehmen würde, würden auch die Kosten nicht (wie üblich) immer höher ausfallen.

Die meisten Verzögerungen entstehen

durch die Einsprüche der "Umweltschützer", der Anhänger der Grünen, die bestimmt eine schützenswerte Pflanze oder ein seltenes Insekt finden. Es ist nicht die Autolobby, die verhindert, sondern die Lobby der Weltretter.

14:24 von fathaland slim

hätte mich das jetzt gewundert, wenn nicht du oder dein linkgrüner kumpel hier nicht wieder eure häme ausbreiten würdet? JA!

Wie wärs auf der anderen Seite des Rheins?

>>Am 04. September 2020 um 13:47 von Bernd Kevesligeti
von fathaland slim 13:28
Die Zahlen sind von der "Allianz pro Schiene".Sie stehen im Netz.<<
---
Diese Zahlen hat auch 'Statista'. Was ebenfalls auffällt: die Franzosen investieren noch weniger (€ 42.-/Kopf), und wenn man sich die Landkarte anschaut, dann könnte man auf die Idee kommen, warum nicht (eventuell eine direktere Schnellstrecke für den Gütertransport) nach der Schweiz über Frankreich nach Belgien und NL zu den Kanalhäfen an der Nordsee? Scheint mir auch längenmäßig kürzer. Schaut in Europa niemand in Verantwortung auf die Landkarten? Oder welche Gründe sprechen gegen diese Parallelstrecke? Hätte Deutschland deshalb Probleme? Deutschland bräuchte sich dann überwiegend nur um ihren eigenen Transportbedarf entlang der Rheinschiene und der Wirtschafftszentren da zu kümmern. Wartet eventuell die Bundesregierung darauf, dass die Franzosen von selbst auf diesen Gedanken kommen und loslegen? Bürger in D hätten nichts dagegen?

14:11 von werner1955

Deutsche Bürger werden "ausgebeutet"????
* Kindergeld
* Elterngeld
* Baugeld
* Grundrente
etc. etc.
Wo bleibt da die "Ausbeutung"?

@B.Pfluger 15:02

"Die kleine Schweiz schafft Fakten während das grosse Deutschland endlos diskutiert."

Nun, ich denke nicht, dass die Verantwortlichen hier einen Stuhlkkreis geschaffen haben, in welchem man diskutiert, ob, wann und wie man die Anbindung realisiert. Ich gebe zu, hier nicht über die nötigen Hintergrundinformation zu verfügen, warum man hier im Zeitplan hinterherhinkt. Lässt sich im Internet sicherlich irgendwo recherchieren. Finde aber ihre pauschale Politikerschelte mehr als unangebracht. Oder haben Sie bereits fachliche Informationen über ein Versagen "der Deutschen" hierzu? Dann wären Sie mir allerdings voraus..

Extremes Versagen

Deutschlands Mega-Projekte, die unendliche Geschichte der Peinlichkeiten. BER und Stuttgart 21 sind nur Beispiele! Weltweit vergibt man an deutsche Unternehmen mittlerweile keine Großprojekte mehr, weil die eh nie pünktlich fertiggestellt werden. Und wenn der BER fertig ist, dann gibt es keine Flugzeuge mehr, sondern die Menschen werden von einem zu anderen Ort gebeamt! Hat natürlich auch in Deutschland viel mit den Aktivisten, den grünen Verhinderern und andere Alu Köppen zu tun, die gegen jedes Projekt ihren Widerstand anmelden!

@Opa Klaus um 14:32 Ich habe es etwas verkürzt dargestellt

Natürlich darf ein öffentlicher Auftraggeber vom billigsten Anbieter abweichen. Es ist nur sehr schwer, das zu tun.
Das liegt an mehreren Gründen.

Bieter beschäftigen oft Anwälte, die die Ausschreibungstexte intensiv auf Ungenauigkeiten durchleuchten. Hier werden später hohe Nachträge erhoben, die es ermöglichen, andere Positionen im Auftrag an der Grenze der Wirtschaftlichkeit anzubieten.

Ein öffentlicher Auftraggeber hat oft keine Möglichkeit, die Fähigkeiten der Bieter bis ins Detail auszuleuchten. So wird meist nach dem offensichtlichen Kriterium, dem Preis entschieden.

Was glauben Sie, wie oft der billigste Anbieter ausgeschlossen wird? Ich vermute es sind wenige Prozent der Ausschreibungen. Und bei wievielen war das Angebot unwirtschaftliche? Ich vermute bei wesentlich mehr.

Meine Meinung bleibt: Das kategorische Ausschließen des billigsten Angebots erspart einen Haufen Zeit und Ärger.

14:53 von Heilprakt. verbieten

Die Anwohner in Deutschland haben auch Rechte,
wenn es um die Verlegung und den Ausbau von Bahntrassen geht.
.
das ist ja das Problem hierzulande
jeder glaubt nur noch Rechte zu haben
darf seinen Egoismus durchsetzen
jeder hat das GG in der Hand
vielleicht liegt da das Problem ?

14:23 von Hador Goldscheitel an Carlos12 um 14:03

"Wenn man unter den Alpen baut, muss man Niemanden fragen"?
Falsch: Die Schweizer Bevölkerung wurde mit einer Abstimmung gefragt ob sie dem Projekt zustimmt - hat sie auch.
Man stelle sich vor, die Deutsche Bevölkerung würde über ein solches Grossprojekt abstimmen - wie würde das Ergebnis aussehen? Das Projekt wäre von vorn herein zum Scheiter verurteilt.

@Entenbürzel 15:29

Naja, jetzt bin ich bei Ihnen..

13:34 von fathaland slim

Oder liegt das Problem eventuell ganz woanders? Gar nicht an irgendwelchen Lobbyisten?
.
gar an den Menschen hierzulande
wenn ne Straße gebaut wird
meldet sich ne Gruppe die dagegen ist, jedes juristische Schlupfloch ausnutzt
wenn es um ne Bahnstrecke geht dasselbe
Stromtrassen ? neue Windräder, egal was jeder blockiert nach Kräften
es ist ein gesellschaftliches Problem

Man schimpft hier auf

Man schimpft hier auf angeblich unfähige Politiker. Dabei habe ich doch vorhin noch im Radio gehört, die Verzögerungen seien im Wesentlichen auf Bürgereinsprüche zurückzuführen.

Wenn hier jemand behaupten würde, die CSU-Verkehrsminister seien nicht besonders bahnfreundlich, würde ich dem allerdings auch nicht widersprechen.

15:16 @ B. Pfluger

Was Sie auflisten spricht nicht gegen die existierende Ausbeutung.
Es handelt sich um soziale Zuschüsse, die zum Teil von den Empfängern auch erarbeitet wurden.

Ihrem anderen kurzen Kommentar stimme ich zu.

15:29 von Entenbürzel

"Ein öffentlicher Auftraggeber hat oft keine Möglichkeit, die Fähigkeiten der Bieter bis
ins Detail auszuleuchten. Es wird nach dem Preis entschieden".
Wenn ein öffentlicher Auftraggeber nicht in der Lage ist, die Fähigkeit eines Bieters vollumfänglich zu prüfen, dann ist das ein Eingeständnis des eigenen Versagens.
Öffentliche Grossprojekte werden aus
Steuergeldern finanziert, die sicher nicht dazu gedacht sind um unfähigen Bietern den Auftrag zur erteilen nur weil sie billiger sind.

15:29 @Entenbürzel & @Opa Klaus

Ich habe teils ähnliches bei kleineren Projekten bzgl. IT erlebt. Obwohl die Fachleute vor billigen Anbietern bzw. deren Produkten warnten, bekamen diese den Zuschlag.
Das kann man fast nur verhindern, wwnn man die Ausschreibung so konkret wie möglich formuliert.

Hinzu kommt, dass der Auftragnehmer Subunternehmen (billig) einsetzt, die die Anforderungen nicht erfüllen können.
Ich denke, das war einer der Gründe für die Verzögerungen und Fehler beim BER und ähnlichen Großprojekten.

...die Leute wollen ihre Ruhe

Gerade den Ausbau der Bahnstrecke von Rosenheim bis nach Kufstein für den Anschluß an den Brenner-Basistunnel wollen die Anrainer mehrheitlich nicht....so ist es überall...und wenn doch irgendwann ein Kompromiss gefunden wurde, kommt der Naturschutz daher wegen irgendwelcher Wiesensalamander. Kurz gesagt: die Leute wollen ihre Ruhe, es soll alles so bleiben...wie es ist. So werden beispielsweise immer längere Tunnelstrecken oder Einhausungen gefordert...damit oberirdisch die vertraute Idylle ja nicht gestört wird.

Standhafte Verkehrsminister

Das machen unsere Verkehrsminister sehr geschickt und lassen standhaft selbst heftigen Spott über sich ergehen. Ganz besonders hat sich da unser Herr Scheuer ausgezeichnet und "ums Ganze" verdient gemacht.

Man überlege doch einmal, wie viele Abermilliarden an Euros unsere Verkehrsminister uns da einsparen. Sie verschleppen die Bereitstellung der Infrastruktur für technische Entwicklungen so lange, bis sie von einer neuen Technologie überholt wird oder bis sich die Lebensumstände so ändern, dass sie nicht mehr wie zuvor prognostiziert, benötigt wird. Das sieht man am BER und den nun nicht mehr benötigten Kapazitäten oder an der Entwicklung unserer verhätschelten Automobilindustrie und den fehlenden Radwegen.

Dafür nehmen wir eine Zeit lang Rückständigkeit und den dafür fälligen Spott unserer Nachbarn in Kauf. Aber eines fernen Tages, wenn die Züge und Fahrräder nur noch im Museum stehen, sind wir wieder ganz weit vorne. Dank der dafür Zuständigen.

15:54 von landart

So werden beispielsweise immer längere Tunnelstrecken oder Einhausungen gefordert..
.
und selbst da fühlen sich einige gestört
macht ja während der Bauzeit Vibrationen und womöglich im Betrieb
alles wird erst man abgelehnt - mit oder ohne Gründe

15:54 von landart

kommt der Naturschutz
.
bei uns in der Gegend wollte man nen alten Tunnel in ein Verkehrsprojekt integrieren
ging nicht ... warum
es hatten sich zwischenzeitlich Fledermäuse eingenistet

@Leipzigerin59 15:52

Ja genau so ist es. Und über allem - gerade in diesen Größenordnungen-schwebt der BRH (Bundesrechnungshof) Zu viel bezahlt= Gefahr der Anklage und Rückforderung. Preiswertesten Anbieter genommen, Gefahr des Scheiterns des Projektes-wie bereits von Ihnen erwähnt =letztlich noch höhere Kosten, Blamage und Hähme und wieder Untersuchung durch den BRH. Also, ich gönne den Verantwortlichen ihr Gehalt...

 15:45 @ B. Pfluger

Was sind die Ursachen dafür,
dass
" ... öffentlicher Auftraggeber nicht in der Lage ist, die Fähigkeit eines Bieters vollumfänglich zu prüfen,  ..."?

Ich habe mich das schon bei so vielen Projekten gefragt,
Ich weiß keine Antwort darauf.

Fehlendes wissenschaftlich- technisches Verständnis bzw. Personal, das dies hat?
Siegt "Politik" über das Fachliche?

Fehlendes Wissen, fehlende Fähigkeiten und Erfahrungen in Planung und Projektmanagement?

Andererseits gibt es gegenwärtig ein Projekt (ohne Ausschreibung? ), das an die teuersten IT-Auftragnehmer in D vergeben wurde. Naja, so richtig funktioniert das Ergebnis auch nicht.

@landart 15:54

Habe gerade gelesen, dass in Köln die seltene Art des lilablasblau gescheckten Waldpfeifferröhrlings gefunden wurde. Der Stadtrat erwägt die Innenstadt aus diesem Grund zu renaturisieren und 200000 Einwohner umzusiedeln.

@ex-Bayerndödel, 15.08

Sie und Andere haben Eines der Hauptprobleme angesprochen, nicht nur beim Verkehr wie hier oder S21. Deutschland ist ja vom Bekenntnis her so grün wie Niemand sonst. Nur Baulärm und Zuglärm bitte woanders! Energiewende- super! Nur eben sehen will man die Windräder nicht, hören schon gar nicht. Bitte beim Nachbarn! Und Stromtrassen-geht gar nicht. Der Strom hat aus der Steckdose zu kommen. Mobilfunk? Im Prinzip ja und überall. Aber die Handymasten? Gehen gar nicht. Häßlich und dann erst die Strahlung.

15:52 von Leipzigerin59

Grossprojekt BER
Wahrscheinlich haben sie recht, wenn sie auf die mangelnden Fähigkeiten von Subunternehmen hinweisen.
Allerdings gibt es beim BER auch andere Gründe warum dieses Projekt nicht fertig wird und immer mehr Geld verschlingt.
* miserable Planung
* schlechte Bauaufsicht
* jede Menge technische Mängel
Ursprünglich sollte der Flughafen mal
2 Milliarden Euro kosten und im November 2011 den Betrieb aufnehmen.
Jetzt haben wir September 2020 und die
Kosten sind auf 6.4 Milliarden angeschwollen.
Reife Leistung!

@ Sisyphos3 (15:32)

"jeder hat das GG in der Hand
vielleicht liegt da das Problem ?"
------
Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei Ihnen jetzt, in diesem Zusammenhang, die Hand das Problem ist. Frage: das GG ist für Sie ein Problem? Grundsätzlich oder wegen der Rechte darin oder wegen GG-Egoismen? Schwer Ihnen zu folgen. Es gibt Bücher, z. B. Romane, aus der Zeit vor dem Grundgesetz, wo schon von Egoismen, Eigensinn und derlei schon die Rede war. Ich kann da also keinen direkten Zusammenhang sehen.

15:40 von Klärungsbedarf

>>Man schimpft hier auf angeblich unfähige Politiker. Dabei habe ich doch vorhin noch im Radio gehört, die Verzögerungen seien im Wesentlichen auf Bürgereinsprüche zurückzuführen.<<

Daran wird`s liegen. Schließlich werden unsere Politiker nicht in ihr Amt gehievt um den Interessen der Mehrheit Geltung zu verschaffen, sondern sich von Einzelinteressen genau daran hindern zu lassen. Ärger vorausahnend und den Anliegen kapitalkräftiger oder gar systemrelevanter Großinteressenten folgend, wird erst gar nicht geplant oder die Durchführung erklärter Absichten schlicht verschoben. So gehen die Bürgereinsprüche drastisch zurück und die benötigte lange Zeit, solche juristisch abzuhandeln, verstreicht ungenutzt.

Geht doch.

@fathaland slim um 13:34

Fassen Sie den Begriff Lobbyisten etwas weiter. Welche Behörde, welcher Beamter macht sich schon gerne selbst überflüssig?

Hador Goldscheitel

Hallo Hador, wunderbar beschrieben.
Die haben nur vergessen, den Spaten zu bestellen. Ups Ironie aus

Beste Grüße

14:17 @Wilhelm Schwebe

Wenn Sie sich ein Haus bauen lassen
und die Baufirma baut Mist,
machen Sie dann den Bürgermeister verantwortlich?

Ich bin auch mit einigem nicht
zufrieden, nur so eine pauschale Schelte würde
ich nicht herausposaunen.

Sie müssen sich daher auch nicht wundern, dass Sie nicht ernst genommen werden und gar mit "Häme" bedacht werden, die man in Ihren Kommentaren zur Genüge lesen kann.

16:18 von Opa Klaus

Ein bitterböser aber genialer Beitrag.
Ja, so tickt Deutschland.
Ich bewundere ihren Galgenhumor.

15:11, Wilhelm Schwebe

>>14:24 von fathaland slim
hätte mich das jetzt gewundert, wenn nicht du oder dein linkgrüner kumpel hier nicht wieder eure häme ausbreiten würdet? JA!<<

Ihr Kommentar, auf den ich antwortete, war die pure Häme und sonst nichts.

Der Unterschied ist ganz

Der Unterschied ist ganz einfach zu benennen. Deutschland hat eine Autoindustrie, die Schweiz hat keine. Also wurde die Bahn in Deutschland in den letzten Jahrzehnten regelrecht sabotiert. Das Problem mit den vielen Einsprachen ist sicher real, aber das gibts überall, es ist lösbar - wenn man will, wenn die Prioritäten stimmen.

um 16:24 von proehi

>>
Daran wird`s liegen. Schließlich werden unsere Politiker nicht in ihr Amt gehievt um den Interessen der Mehrheit Geltung zu verschaffen, sondern sich von Einzelinteressen genau daran hindern zu lassen.
<<

Das mit den Mehrheiten ist bei Bauvorhaben so eine Sache, denn betroffen sind oftmals sehr viele - positiv und negativ. Von einer Umgehungsstraße können sehr viele profitieren, andere haben Nachteile, wie zusätzlichen Lärm, Abgase, Enteignung von Grundstücken usw. Wessen Interessen müssen berücksichtigt werden ? Ein Süddeutscher muss sicher nicht über eine neue Seebrücke im Norden mitbestimmen und ein Norddeutscher nicht über eine neue Seilbahn im Süden. Aber bei Autobahnen ? Bei Flughäfen ?

RE: Klärungsbedarf um 15:40

***Man schimpft hier auf angeblich unfähige Politiker. Dabei habe ich doch vorhin noch im Radio gehört, die Verzögerungen seien im Wesentlichen auf Bürgereinsprüche zurückzuführen.***

Der Ceneri-Basistunnel ist Teil des NEAT (Neue Eisenbahn-Alpentransversale), welche schon seit 1986 in Planung ist. Schon damas war kar, dass die Trasse über Basel nach Deutschland führen wird, und dann dem Rheintal folgend Richtung Rotterdam führt.
Es sind jetzt 34 Jahre ins Land gegangen und wie weit sind wir jetzt schon gekommen ?
Die ganze Projektplanung hätte viel früher kommen müssen und damit auch die Bürgereinsprüche.
Und wer, wenn nicht unsere Politiker haben es versäumt, das ganze Projekt rechtzeitig anzuschieben ?

Die Kritik halte ich für mehr als berechtigt !

Gruß Hador

Das Land der Erfinder, Physiker, Ingenieure, Taugenichtse

.... man möchte sich fremdschämen. Zumal Tunnelbau ein fünfzigfacher Aufwand zu konventionellem Bau bedeutet. Nur leider ist Fremdschämen gar nicht möglich, weil man ja (leider) Deutscher ist, also zu dem Haufen von Loosern gehört. Und weil Schlendrian offenbar unverzichtbarer Teil deutscher Verkehrspolitik (geworden) ist.
Quasi von der Automobillobby fürs Nichtstun bezahlt.
Es gab einmal eine Prioritätenliste, für nationale Bauprojekte, aber verdammt, wo ist sie denn hingekommen, irgendwo muss sie doch.....
Solange unser Verkehrsminister Scheuer heisst, wird die Liste an Pannen, Versäumnissen, Pleiten und Fettnäpfchen gewiss nicht kürzer...

Es ist verständlich, ...

dass die Betroffenen gegen den Ausbau der Bahntrasse ist und andere haben gut reden wegen der Verzögerung solange das nicht vor der eigenen Haustür passiert.
Aber alle Beteiligten sollten sich zusammenfinden um schnellstmöglich eine Lösung herbeizuführen. Denn letztendlich ist die Verladung des Schwerverkehrs auf die Schiene eine immense Entlastung der Umwelt.
Das sollte nicht nur im Interesse von den betroffenen Staaten liegen, sondern von allen Europäischen Ländern.

@B.Pfluger 16:19

@Leipzigerin59.naja,genau das hat ja die Foristin @Leipzigerin59 so beschrieben. Das was Sie schreiben"Allerdings gibt es beim BER auch andere Gründe warum dieses Projekt nicht fertig wird und immer mehr Geld verschlingt.
* miserable Planung
* schlechte Bauaufsicht
* jede Menge technische Mängel" ist doch genau der Grund! Planung, Bauaufsicht etc.sind nach dem Vergaberecht nach Zuschlag Aufgabe des Subs.

16:24, proehi

>>15:40 von Klärungsbedarf
>>Man schimpft hier auf angeblich unfähige Politiker. Dabei habe ich doch vorhin noch im Radio gehört, die Verzögerungen seien im Wesentlichen auf Bürgereinsprüche zurückzuführen.<<

Daran wird`s liegen. Schließlich werden unsere Politiker nicht in ihr Amt gehievt um den Interessen der Mehrheit Geltung zu verschaffen, sondern sich von Einzelinteressen genau daran hindern zu lassen. Ärger vorausahnend und den Anliegen kapitalkräftiger oder gar systemrelevanter Großinteressenten folgend, wird erst gar nicht geplant oder die Durchführung erklärter Absichten schlicht verschoben. So gehen die Bürgereinsprüche drastisch zurück und die benötigte lange Zeit, solche juristisch abzuhandeln, verstreicht ungenutzt.

Geht doch.<<

Nun habe ich Ihren Kommentar mehrfach gelesen und verstehe ihn immer noch nicht.

RE: um 15:33 von B. Pfluger

***Man stelle sich vor, die Deutsche Bevölkerung würde über ein solches Grossprojekt abstimmen - wie würde das Ergebnis aussehen? Das Projekt wäre von vorn herein zum Scheiter verurteilt.***

Da sind Sie aber kanapp vorbei gesprungen !

Beim Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 gab es ein Volksabstimmung und die derzeitigen Probleme dort haben eine andere Ursache.

Gruß Hador

@proehi

Es wäre vielleicht sinnvoll, sich mit der Thematik Vergaberecht, BGB (Bürgerrecht) sowie den hierzu bereits erfolgten Präzedenzurteilen zu befassen. Ihre Kommentare suggerieren, dass unsere Bundespolitiker ignorant oder unfähig seien oder politische Entscheidungen nach der 3.Biermass am Stammtisch entscheiden. Etwas mehr Kompetenz sollten Sie unseren gewählten Volksvertretern schon zutrauen, meinen Sie nicht?

Peinlicher gehts nicht

Die Schweiz feiert die Beendigung ihres Jahrhundertprojekts NEAT und der deutsche Staatssekretär (der Minister Scheuer hat natürlich gekniffen) stellt sich hin und erklärt, 2035 (!!), also in frühestens 15 Jahren, sei der deutsche Abschnitt voraussichtlich fertig. Ein Offenbarungseid! Insoweit kann in über 95% der heutigen Kommentare nur zustimmen!

um 13:04 von w.k.e.

Die Deutschen konnten auch einmal Großprojekte im Zeit- und Kostenrahmen fertigstellen. Das letzte Mal klappte das 1895, mit der Fertigstellung des Nord-Ostsee-Kanals, da blieb sogar etwas Geld übrig..

14:24 von fathaland slim

>>Das wirft natürlich ein tolles Licht auf uns deutsche Bürger, wenn unsere gewählten Repräsentanten wirklich sämtlichst so unfähig sind, wie Sie schreiben.<<

Nun ja, ich kann mich nicht erinnern Herrn Scheuer gewählt zu habe, auch die Stimme für Frau Klöckner ist mir nicht in Erinnerung, aber jetzt ja, eine Partei von der ich hoffte das sie meine Interessen vertritt, die habe ich gewählt.

Autos über alles?

Würde ihre Behauptung stimmen, dann wäre die Autobahn 49 schon seit Jahrzehnten fertig. Ist sie aber nicht.

@fathaland slim um 13:34

"Wer lobbyiert denn Ihrer Meinung nach hier?
Das Transportgewerbe kann es nicht sein"

Wieso nicht? Das Transportgewerbe besteht m.E. in der Hauptsache aus LKW-Transportunternehmen. Wer LKWs besitzt, versucht ebenfalls den Umsatz zu steigern. Das geht u.a. durch mehr Fahrkilometer. Da ist es den Unternehmen zunächst egal, ob die Straßen mit LKWs zugestellt werden. Die Staus versuchen sie durch Forderungen nach 6-spurigen Ausbau von Autobahnen zu vermeiden. Da interessiert der Ausbau des Schienenverkehrs nicht, weil damit LKWs kein Geld machen können.

@fathaland slim 16:39

@Proehi "Nun habe ich Ihren Kommentar mehrfach gelesen und verstehe ihn immer noch nicht."

Ich denke, trotz meiner altersbedingten geistigen Inkontinenz glaube ich verstanden zu haben, was Forist @Proehi anprangert: sollte wohl auf Korruption hinauslaufen..

15:54 von landart

«Gerade den Ausbau der Bahnstrecke von Rosenheim bis nach Kufstein für den Anschluß an den Brenner-Basistunnel wollen die Anrainer mehrheitlich nicht …»

Dieses Teilstück in DEU ist ja nicht das einzige Teilstück auf der europaweit geplanten Bahntrasse für den Schienen-Güterverkehr von Rotterdam nach Genua, dessen "Herzstück" der Brenner-Basistunnel ist.

Seit (mind.) 30 Jahren ist Streit, Planlosigkeit, Stillstand bei einer weiteren Trasse für die Bahn durch das Mittelrheintal. Es gibt längst Planungen über die Höhen der Mittelgebirge + über den Taunus nach Frankfurt.

Hier sind es die Bürger in den Städten im Tal, die seit 30 Jahren versuchen, den ohrenbetäubenden Lärm der Züge los zu werden. Entlang der Alternativtrasse wohnt kaum wer.

Voran geht gar nix … und das ganze Tal leidet weiter.
Die Trasse Rotterdam - Genua auch.

@ Opa Klaus:
«… in Köln … lilablasblau gescheckter Waldpfeifferröhrling gefunden.»

Der Pfeiffer bekommt Asyl im Dom.
Oder er muss in die Wahner Heide

Anerkennung einer großen Leistung

Das mit dem NEAT habt Ihr Schweizer wirklich gut hinbekommen. Gratulation und Hut ab !

Leider stellt uns Eure Effizienz und Beharrlichkeit bloß.

Gruß in die Schweiz

Hador

16:54, Walter2929

>>14:24 von fathaland slim
>>Das wirft natürlich ein tolles Licht auf uns deutsche Bürger, wenn unsere gewählten Repräsentanten wirklich sämtlichst so unfähig sind, wie Sie schreiben.<<

Nun ja, ich kann mich nicht erinnern Herrn Scheuer gewählt zu habe, auch die Stimme für Frau Klöckner ist mir nicht in Erinnerung, aber jetzt ja, eine Partei von der ich hoffte das sie meine Interessen vertritt, die habe ich gewählt.<<

Ich auch.

Und diese Partei hat weder Herrn Scheuer noch Frau Klöckner im Angebot.

Dummerweile ist die Partei, die diese beiden Politiker in die Regierung gesetzt hat und das vorher auch nicht verheimlichte, seit Anbeginn der Bundesrepublik fast immer, bis auf zwei Bundestagswahlen, stärkste Partei geworden.

Zur Erläuterung: ich betrachte CDU und CSU als eine Partei.

16:39 von fathaland slim

>>Nun habe ich Ihren Kommentar mehrfach gelesen und verstehe ihn immer noch nicht.<<

Kein Problem, hier wird Sie geholfen.

Der erste Teil war ironisch gemeint und sollte verdeutlichen, daß Politik halt auch Mehrheitsinteressen gegen Einzelinteressen ggf. durchzusetzen hat.

Weiter versuchte ich zu Verdeutlichen, warum dies offenbar nicht immer geschieht, systemrelevante Interessenten könnten z.B. die Autoindustrie sein.

Im Folgenden nahm ich Bezug darauf, wenn man erst gar nicht plant (wie z.B. die Brennerzufahrt) man auch keine Einsprüche hat und durch so verzögertes Handeln die langwierigen Einsprüche das Projekt zusätzlich verzögern.

In der Essenz: durch Untätigkeit aus Fremdinteressen die Entwicklung verpennt wird.

Besser?

Lieber Gruß
I.B.

Und was ist mit Rotterdam -Basel ?

Bei dieser Gelegenheit muss man erinnern an der Güterbahnstrecke Rotterdam-Basel, die deutsche Teilstrecke zwischen Niederländische Grenze und Anschluss an der Hauptstrecke in Deutschland ist seit Jahrzehnten nicht fertig. Ununterbrochen fahren nachts auch am Wochenende schwerste Güterzüge durch große Wohngebiete. Trotz Umwelt Versprechungen auf Niederländischer und Deutscher Seite.

Bahn

nach meiner Meinung nach passiert dies nur weil wir unfähige Politiker und Beamte haben die Verträge abschließen mit anderen Staaten und diese am Schluss nicht umsetzen. dadurch wird unsere Ansehen was mal früher bestand durch diese Regierung immer mehr geschädigt. man könnte auch sagen das passiert bei zu viel Bürokratie auf der ganzen Linie

16:57, flegar

>>@fathaland slim um 13:34
"Wer lobbyiert denn Ihrer Meinung nach hier?
Das Transportgewerbe kann es nicht sein"

Wieso nicht? Das Transportgewerbe besteht m.E. in der Hauptsache aus LKW-Transportunternehmen. Wer LKWs besitzt, versucht ebenfalls den Umsatz zu steigern. Das geht u.a. durch mehr Fahrkilometer. Da ist es den Unternehmen zunächst egal, ob die Straßen mit LKWs zugestellt werden. Die Staus versuchen sie durch Forderungen nach 6-spurigen Ausbau von Autobahnen zu vermeiden. Da interessiert der Ausbau des Schienenverkehrs nicht, weil damit LKWs kein Geld machen können.<<

Lesen Sie doch bitte den Artikel. Da kommt auch ein Vertreter des LKW-Transportgewerbes zu Wort.

Ich zitiere:

"Die Verzögerungen ärgern auch Transportunternehmen in Deutschland, zum Beispiel Frank Huster, den Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Spedition und Logistik: "Für die Logistik bedeutet das jetzt weiter Hindernisse, weil Lkw sich mühsam über die Alpen quälen müssen (...)""

Unser Verkehrsministerium ist

Unser Verkehrsministerium ist einfach nur peinlich, ist eben Tradition :(

Natur zubetonieren mit Trassen

Bahnverkehr bedeutet zusätzliche Trassen zu den ohnehin erforderlichen und unverzichtbaren Straßen. Doppelter Flächen und Ressourcenverbrauch! Wollen wird das wirklich?

Wären nicht Lkw mit Wasserstoffantrieb und Abstandssensor auf Autobahnen die umweltfreundlichere Lösung?

Nun, es ist natürlich...

.... immer einfach, alle Themen der Tagesschau mal soeben zu kommentieren, um gleichwohl der BR oder den Verantwortlichen der Landesregierungen Versagen um die Ohren zu hauen. Man fühlt sich besser hinterher, klar. Würde man sich jedoch die Mühe machen, alle Themen von der Meta-Ebene zu betrachten - was ungleich schwieriger ist- würde man vielleicht auf ganz andere Einsichten kommen. Klar, die kleine Schweiz kanns, das große Deutschland nicht. Welche Fülle von Infrastruktuellen Aufgaben hat die "kleine Schweiz" zu lösen und welche Deutschland? Wenn man sachlich argumentieren möchte, dann sollte man doch bitte die Relationen mit einbeziehen. Besser "Knüppel wieder in den Sack"

@Hador Goldscheitel 16.40

Beim Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 gab es ein Volksabstimmung und die derzeitigen Probleme dort haben eine andere Ursache."
Stimmt teilweise, Hador! Es sind aber auch Einsprüche, neue Gutachten und Sabotage der Unterlegenen, die sich nicht einer Mehrheitsentscheidung beugen wollen. Und dann die Komödie um das Einfangen und Umsiedeln von tausenden Eidechsen, die haben vermutlich bei einer Umfrage den Baulärm beklagt;-)
Gruß T.

16:57 von flegar

«Das Transportgewerbe besteht m.E. in der Hauptsache aus LKW-Transportunternehmen. Wer LKWs besitzt, versucht ebenfalls den Umsatz zu steigern. Das geht u.a. durch mehr Fahrkilometer.»

Das geht vor allem durch Lieferungen in kurzen Zeiträumen in verlässlichen Lieferzeiten. Gar nichts nützt es Transportunternehmern, wenn deren Fahrer mit ihren LkW auf Autobahnen (oder Landstraßen) in Staus daher stehen.

Gerade die Trasse im Mittelrheintal (die nicht existente Bahntrasse mit schneller Fahrzeit) treibt die Logistikbranche seit Jahrzehnten in den Wahnsinn.

Die Fuhrunternehmer (!) wollen seit langem, dass dort endlich was zum Besseren geschieht. Gar nichts verdienen sie nur deswegen, weil deren LkW schlicht mehr Kilometer weit fahren. Und ohne Ausbau der Bahn auf besseren Bahntrassen für Güter gucken auch Fuhrunternehmer mit LkW ratlos aus der Wäsche.

LkW & Bahn sind teilweise Konkurrenten. Beide zusammen aber Leidtragende von grauenhafter Verkehrspolitk der Verkehrsminister seit …

16:46 von Opa Klaus

>>Es wäre vielleicht sinnvoll, sich mit der Thematik Vergaberecht, BGB (Bürgerrecht) sowie den hierzu bereits erfolgten Präzedenzurteilen zu befassen. Ihre Kommentare suggerieren, dass unsere Bundespolitiker ignorant oder unfähig seien oder politische Entscheidungen nach der 3.Biermass am Stammtisch entscheiden. Etwas mehr Kompetenz sollten Sie unseren gewählten Volksvertretern schon zutrauen, meinen Sie nicht?<<

Ich bin keinesfalls der Meinung, dass unsere Politiker durchweg ignorant und unfähig sind oder nur alkoholisiert entscheiden können. Klares Nein. Das Bemühen, die Corona-Krise bestmöglich zu bewältigen, beweist das Gegenteil.

Allerdings meine ich, speziell unser derzeitiger Verkehrsminister verfolgt nicht das Gemeininteresse wie geboten, verzögert absichtsvoll (m.M.n.) nötige Maßnahmen und hat mit der Mautnummer Biertischpolitik betrieben. So etwas hat Konsequenzen und rächt sich - wie der Artikel zeigt.

16:35 von Klärungsbedarf

Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu.

Im Einzelfall lässt sich aber im Allgemeinen das Gemeininteresse von Einzelinteressen - und seien es viele - unterscheiden. Aufgabe der Politik ist es, hier einen gangbaren Weg herauszuarbeiten und nicht durch Untätigkeit Ärger zu vermeiden.

um 16:36 von Hador Goldscheitel

>>
Und wer, wenn nicht unsere Politiker haben es versäumt, das ganze Projekt rechtzeitig anzuschieben ?

Die Kritik halte ich für mehr als berechtigt !
<<

Sie schreiben sonst eigentlich ohne derartige Verallgemeinerungen. Sie bekommen meine hundertprozentige Zustimmung, wenn Sie mir genau sagen, wer was wann versäumt hat. In 34 Jahren hätte sich ja so mancher Klugredner ja selbst mal auf den Weg machen können und aktiv werden.

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Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Aber bei Autobahnen ? Bei Flughäfen ?

Energieprojekten
Wind gibt es eben im Norden mehr als im Süden und Stromtrassen dazwischen

Wo bleibt da die "Ausbeutung"?

B. Pfluger @
Bei den Steurzahler die das alles Finazieren müssen.

Alternativ

wird über eine Bahnstrecke durch Frankreich nachgedacht. Es steht zu befürchten, dass Deutschland die Aufgabe nicht bewältigen kann.

17:18 von AbseitsDesMains...

Wären nicht Lkw mit Wasserstoffantrieb und Abstandssensor auf Autobahnen die umweltfreundlichere Lösung?
.
nein !
warum?
weil einfach zu viele LKW´s auf unseren Straßen rumfahren
wir ein Transitland sind, von Spanien bis Polen und Schweden bis Italien

15:15 von Ist Wahr

«Was ebenfalls auffällt: die Franzosen investieren noch weniger (€ 42.-/Kopf), und wenn man sich die Landkarte anschaut, dann könnte man auf die Idee kommen, warum nicht (eventuell eine direktere Schnellstrecke für den Gütertransport) nach der Schweiz über Frankreich nach Belgien und NL zu den Kanalhäfen an der Nordsee?»

Die "NEAT" soll die Verbindung sein zwischen dem größten Seehafen in Europa (Rotterdam) + dem sehr wichtigen Hafen am Mittelmeeer (Genua). Der Hafen für die beiden größten Industriestädte in Italien (Mailand / Turin).

Auf der Strecke der NEAT liegen in DEU der Großraum München, das Rhein-Main-Gebiet, Mannheim / Ludwigshafen, das Ruhrgebiet. Mit Duisburg als dem größten Binnenhafen in Europa.

Man kann "den Güterkram" auch von Genua über die CH + FRA nach Rotterdam per Zug fahren. Aber nicht ohne sehr viel Sinn führt man eine solche Trasse eben nicht an den Industriellen Ballungsgebieten in DEU vorbei !

Es geht nicht um kürzere Streckenlänge. Aber um Vernetzung …

@Theodor Storm um 14:37

Bereits in den 60 Jahren gab es den Spruch: Güter gehören auf die Bahn. Seitdem ist der Stückgutverkehr eingestellt. (Damals noch unter Leber SPD). Inzwischen hat man viele Nebenstrecken eingestellt oder privatisiert. Mehrere Ausweichstrecken wurden auf einspurig zurückgebaut.

Die Schweizer haben bei dem Projekt wirklich recht

Auch ich sehe es so, dass die Schweizer recht haben damit, mit Deutschland unzufrieden zu sein. Der Tunnel kann in der Tat sehr viel mehr Güter auf die Schiene bringen und die Autobahnen vom Lkw-Verkehr entlasten.

Doch das Projekt kann seine Trümpfe noch nicht ausspielen, denn die Zulaufstrecken in Italien und Deutschland sind noch nicht fertig. Vor allem die Deutschen hinken mit dem Ausbau der Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel hinterher. Die Schweizer Bundespräsidentin und Verkehrsministerin Simonetta Sommaruga spricht Klartext: "Deutschland hat Verspätung. Das ist ein Problem."

Deswegen wird es wichtig, dass diese Zulaufstrecken endlich fertig werden und dem Klima wäre damit auch wieder ein kleines Stück geholfen, nachdem Moorburg erfolgreich vom Netz verbannt wurde. Scheuer muss da mal Tempo machen. Offenbar liegt das Problem auch bei dem und bei einigen widerspenstigen Bürgermeistern und Anliegern.

Alles andere hätte mich

Alles andere hätte mich überrascht. In Deutschland wird hauptsächlich nur noch Augenwischerei betrieben. Auch wenn ich kein Fan der jetzigen Regierung bin, denke ich nicht, dass es unter einer anderen Parteifarbe anders liefe.
Es geht ein wenig von Thema ab, fängt aber im Grunde schon mit absolut vorhersehbaren Statements zum Tagesgeschehen an und hört mit unzureichenden, augenwischenden Gesetzen (Steuer/Cum Ex, einiges aus Klöckners Hand, nicht zuletzt auch die Schrauberei am Strafrecht - alles ohne tatsächliche große Wirkung, aber gut für PR) längst nicht auf.
Über die Außenpolitik, die nichts Halbes und nichts Ganzes ist, lasse ich mich an dieser Stelle gar nicht erst aus.
Unterm Strich wirkt es auf mich immer, wie viel von allem für keinen echten Effekt - in allen Referaten.
Ich werde dessen langsam wirklich müde.

@ friedrich spee (17:15): Dann muss auch das durchgebaut werden

@ friedrich peter

Wenn das hier so sein sollte - was ich nicht weiss:

Und was ist mit Rotterdam -Basel ?
Bei dieser Gelegenheit muss man erinnern an der Güterbahnstrecke Rotterdam-Basel, die deutsche Teilstrecke zwischen Niederländische Grenze und Anschluss an der Hauptstrecke in Deutschland ist seit Jahrzehnten nicht fertig.

dann muss auch diese Bahnstrecke mal durchgebaut werden. Scheuer ist viel zu Lkw-Lobby-verliebt und ist gegen klimaschützende Bahn. Und die wird jetzt gezwungen aus der Kohle rauszugehen, weil es gelungen ist, mit Mooburg einen Haupt-CO2-Emittenten abzuschalten! Yep das Ding ist tot!! Die Bahn muss jetzt rüberwechseln auf erneuerbare Energien.

RE: Klärungsbedarfum 17:29 um 16:36 von Hador Goldscheitel

***In 34 Jahren hätte sich ja so mancher Klugredner ja selbst mal auf den Weg machen können und aktiv werden.***

Für was wählen wir eigentlich unsere Politiker ???

Gruß Hador

Mal bei Elon Musk nachfragen

Wenn unsere Politik nicht getrieben wird wie bei Corona jetzt, dann beschäftigen sich unsere Politiker mit sich selbst und dann erst mit den Problemen der Zeit und das oft Jahrelang. Das kann bei uns durch alle Großen Projekte seit Jahren so miterfolgt werden.
Das es sehr viel schneller gehen kann zeigt gerade Elon Musk mit seinem Teslawerk bei Berlin und mit seinen weiteren Projekten. Er zeigt das Private Investoren den Staatliche weit überlegen sind was Schnelligkeit und Effektivität betrifft.

Das hier ist viel zu langsam - das muss schneller gehen!

Und das hier ist viel zu langsam:

https://www.tagesschau.de/ausland/ceneri-basistunnel-101.html

Schweiz als Vorbild
Doch es gebe berechtigte Anliegen der Bürgerinnen und Bürger, wie Lärm- und Umweltschutz, die man ernst nehme, so versichert Michael Güntner, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium. Dennoch werde es mit Volldampf vorangehen mit dem Ausbau der Zulaufstrecke, sagt er beim Ortstermin in der Schweiz: Bis 2031 werde man 78 Prozent der Rheintalbahn ausgebaut haben und bis 2035 die gesamte Rheintalbahn.

Das muss schneller gehen!! Warum dauert das so lang?? Ich sehe es eher so, dass hier bewusst verlangsamt wird anstatt Tempo zu machen beim Bau!! Das ist nicht gut für unsere Klimabilanz! Ich möchte, dass dieser Bau beschleunigt wird!

RE: deutlich um 17:19; @Hador Goldscheitel 16.40

Also die Eidechsen haben es Ihnen wohl so richtig angetan ... bei einem Projekt wie Stuttgart21.

Schön, dass Sie Ihren Humor noch nicht verloren haben.

Gruß Hador

RE: Klärungsbedarf um 17:29; um 16:36 von Hador Goldscheitel

***Sie schreiben sonst eigentlich ohne derartige Verallgemeinerungen. Sie bekommen meine hundertprozentige Zustimmung, wenn Sie mir genau sagen, wer was wann versäumt hat.***

Sie dürfen gerne selbst die Liste der zuständigen Minister für Verkehr und Bau von Bund, BW und NRW für die letzten drei Jahrzehnte heraussuchen.

Gruß Hador

Auf Kommentar antworten...

Am 04. September 2020 um 13:50 von sosprach

Verspaetet
oder nicht fertig, doppet so teuer.. ist irgendwie typisch Deutsch geworden...
###
Ich fürchte damit haben sie irgenwie Recht ! Deutschland bremst sich selber aus, und dass auf allen Ebenen...

Moorburg?

von Demokratieschue... @
ich weiß zwar nicht was das modernsten und effizientesten Kohlekraftwerke in Deutschland
mit den Verzögerungen der Bahn zu tun hat.

Auch ist es noch nicht entschieden das der Steuerzahler mit großem Summen diese idiologische Fehlentwicklung bezahlen soll.

Leider werden dafür welteit unsaubere und nicht so effiziente Kohle Kraftwerke zu tausenden neu geabaut.

um 18:32 von Hador Goldscheitel

>>
***In 34 Jahren hätte sich ja so mancher Klugredner ja selbst mal auf den Weg machen können und aktiv werden.***

Für was wählen wir eigentlich unsere Politiker ???

Gruß Hador
<<

Dann schließt sich der Kreis zur Eingangsfrage von fathaland: Die Bürgen waren in 34 Jahren (das sind ja ca 100 Wahlen auf verschiedenen Ebenen) nicht in der Lage, die Politiker zu wählen, die ein anderes Ergebnis gebracht hätten.

@Mika D um 14:58

War da nicht was mit der A20 in Südschweden?

@Demokratieschützerin 18:28

"Scheuer muss da mal Tempo machen. Offenbar liegt das Problem auch bei dem und bei einigen widerspenstigen Bürgermeistern und Anliegern."

Einverstanden. Also Scheuer soll sich selber Druck machen. Gut.. Macht vielleicht macht dass auch seine Frau schon.. Wer weiß.. Dann wären da noch Bürgermeister und Anlieger.. Nachdem Sie in Rechtsfragen ja sehr bewandert sind, eine Frage an Sie : auf welcher Rechtsgrundlage sollte Herr Scheuer die Bürgermeister und Anlieger denn zur Raison bringen?

Ich möchte?

von Demokratieschue... @

Das dafür andere Bürger Ihre persönlichen Rechte nicht mehr bekommen? Sinnvoller
Lärm und Umweltschutz nach dem St. Florian Prinzip nur mein Wille soll geschehen?

Das ist aber genau das Gegenteil von Ihrem Nick Namen.

RE: MichlPaul um 18:32

***Er zeigt das Private Investoren den Staatliche weit überlegen sind was Schnelligkeit und Effektivität betrifft.***

Das sehe ich etwas anders. Herr Musk hat hat einen zeitichen Rahmen vorgegeben, indem das Werk betriebsbereit an den Start gehen soll. Wenn Politik und Behörde nicht mitziehen, dann ist er weg und baut sein Werk an anderer Stelle und schafft halt doch tausende von Arbeitsplätzen. Das schafft den Druck zu Kooperation und Schnelligkeit!

Die Schweizer haben das staatliche Projekt ja auch effizient hinbekommen.
In Deutschand herrscht nur ein stückweit der politische Schlendrian.

Gruß Hador

18:32 von MichlPaul

«Das es sehr viel schneller gehen kann zeigt gerade Elon Musk mit seinem Teslawerk bei Berlin und mit seinen weiteren Projekten. Er zeigt das Private Investoren den Staatliche weit überlegen sind was Schnelligkeit und Effektivität betrifft.»

Eine Autofabrik am Ort in Brandenburg zu bauen, ist gar nicht vergleichbar mit dem Bau von Bahntrassen. Nicht von der Planung, nicht von den Kosten, nicht von der Bauzeit. Schlicht vergleichbar in gar nichts. Und von A nach B bewegen muss sich die Autofabrik auch nicht. Wohl aber braucht sie Anbindung an Verkehrsinfrstruktur. Die baut aber nicht Mr. Musk.

Die Tunnel in der Schweiz haben auch nicht die Schweizer Milliardäre Privatunternehmer durch die Alpen getrieben. Dies war der Staat Schweiz als Bauherr & Planer. Ausgeführt haben die Bauarbeiten Privatunternehmen.

Dies ist auch im 2. Bahn-Musterland der Welt so … in Japan. Dort ist die Bahn zwar privat. Aber Trassenführung + anteilsmäßige Zahlungen für Bau + Unterhalt sind staatlich.

@HäuptlingOrm 18:30

"Unterm Strich wirkt es auf mich immer, wie viel von allem für keinen echten Effekt - in allen Referaten.
Ich werde dessen langsam wirklich müde."

Also bevor sie sich in Morpheus Arme begeben.. Sie haben bereits geschrieben, dass ihr Post nichts mit dem Thema zu tun hat, ist ja schon mal einsichtig.. Und dass die BR weder innen- noch außenpolitisch etwas auf die Reihe bekommt, wissen auch alle Sympathisanten einer gewissen Partei. Faktisch ist ihr Kommentar nicht wirklich zielführend. Es sei denn, Sie könnten machbar Alternativen aufweisen. Können Sie das?

Fülle von Infrastruktuellen Aufgaben

von Opa Klaus @
Die Hauptgründe und warum die Schweiz das schaft und wir nicht haben Sie leider nicht erwäht. Das hat nicht mit der größe zu tun.

Die Schweiz ist nicht in der EU, hat keinen Euro, braucht nicht die Banken von andern Ländern retten und hat ein wirtschaftlich ausgewogene Migrationspolitik.

um 18:40 von Hador Goldscheitel

>>
Sie dürfen gerne selbst die Liste der zuständigen Minister für Verkehr und Bau von Bund, BW und NRW für die letzten drei Jahrzehnte heraussuchen.
<<

Bei diesen Projekten sind keine Parlamente involviert ? Sie machen es sich in diesem Fall wirklich zu einfach. Man braucht grundsätzlich eine neue Regelungsgrundlage. Es kann nicht weiter so sein, dass Einzelinteressen im bisherigen Maß Entwicklungen verhindern. Dazu kommt, dass die Gerichte überwiegend unglaublich ineffektiv arbeiten.

@ schabernack (18:26), Re

"Es geht nicht um kürzere Streckenlänge. Aber um Vernetzung …"
------
Weil ein Netz elegant aussieht? Oder zum Selbstzweck? Die EU und andere europä. Länder haben seit Jahrzehnten Bahnprojekte 'im Katalog', um die wachsende Gütermenge (i.d. Regel nach Tonnen und Km gemessen) von A nach B, nach Kriterien wie Effizienz (Menge x Zeit, denke ich), unter den Restriktionen wie 'Machbarkeit', Investitionsbedarf, Bau- und Konstruktionskapazitäten, Umweltschonung, und dergleichen mehr, zu schaffen. Die Projekte sind hier und da im Netz dargestellt.
Die Strecke, die ich angesprochen habe, gibt es zum Teil (Schienen liegen fast überall in Europa). Wer sich auskennt, so habe ich gehofft, könnte mehr dazu sagen.
Dass die Güter aus und zwischen den deutschen Wirtschaftsstandorten am Besten durch deutsches Gebiet, am Rhein und so, bewegt werden (müssen) ist selbstverständlich und von mir erwähnt. Aber wenn die zusätz. Mengen aus Italien, etc. auf den Engpass D stoßen, dann halt zusätz. Bahn über F.

Vor allem müssen weniger und langlebigere

Waren transportiert werden. Sonst ist das ziemlich egal ob LKW's oder Züge fahren. Nur ein Feigenblatt für's eigene Öko-Gewissen. Und selbst tun muss man auch nichts, wie immer. So wird das nix.

@Werner1955 um 18:55

(so viele Fünfer). "Die Schweiz ist nicht in der EU, hat keinen Euro, braucht nicht die Banken von andern Ländern retten und hat ein wirtschaftlich ausgewogene Migrationspolitik."

Heisst also nach Ihrer Interpretation, dass sich mit schwyzer fränckli Löcher einfacher in Almödis Berge bohren lassen?

19:04 @ Opa Klaus @Werner1955

Ja, bestimmt.
Vor allem aber wegen der Migrationspolitik
(Ironie aus)

@Werner1955
Es wäre doch wirklich schade,
wenn man dieses Thema nicht unterbringen könnte.

Warum nur, Tunnelblick?

Auch mit dem hier haben die Schweizer recht

Und auch mit dem hier haben die Schweizer recht:

https://www.tagesschau.de/ausland/ceneri-basistunnel-101.html

Sie erwartet von den Deutschen "das Bekenntnis, dass sie jetzt den Termin, den sie für die Fertigstellung dieser Nordzulaufstrecken gesagt haben, dass der auch tatsächlich eingehalten wird". Denn der Verkehrskorridor funktioniere nur, wenn alle Staaten dabei sind.

Aber auch der Passagierverkehr der Bahn muss wieder besser werden. Die Bahn muss auf erneuerbare Energien umsteigen und endlich wieder in die Fläche kommen. Viele kleine Orte werden gar nicht mehr angefahren. Es gibt viel zu viele Totbahnhöfe in Deutschland und das ist auch nicht klimaförderlich.

18:55 von werner1955

>>von Opa Klaus @
Die Hauptgründe und warum die Schweiz das schaft und wir nicht haben Sie leider nicht erwäht. Das hat nicht mit der größe zu tun.

Die Schweiz ist nicht in der EU, hat keinen Euro, braucht nicht die Banken von andern Ländern retten und hat ein wirtschaftlich ausgewogene Migrationspolitik.<<

Falsche Fährte. Das hat nix mit EU, Euro oder Bankenrettung zu tun sondern mit dem klaren Entschluß und einem Konzept, welchen Weg man mit seiner Bahn verfolgen will.

Wer erst einmal die Bahn privatisieren will und sie dafür marode spart, sie mangels Erfolgsaussicht doch nicht verkauft, hat dann erst einmal eine marode Bahn. Wer zudem Strecken stillegt und Teile (Schlafwagen) verkauft um kurz hinterher festzustellen, dass man das doch gebrauchen könnte, weiß offenbar nicht was er will.

Hätte der Bahnausbau bei Zeiten Priorität genossen, hätten wir heute mit der Schweiz zusammen die Fertigstellung der Strecke feiern können. Das hätten wir hingekriegt. Sicher.

@ schabernack (18:26), Re (número dos)

Kann es sein, dass in Deutschland, insbesondere am Rhein, am Neckar, am Main und an der Ruhr zu viel Produktionskapital/-Kapazität steht, im Verhältnis zu sonstigen Räumen in Europa und sich schon deshalb im Interesse der Deutschen und ihrer Wirtschaft, was die Transportmöglichkeiten betrifft, mehr tun muss? Wer soll hierbei den Deutsche helfen? Die Schweizer haben, sehr zurückhaltend, formuliert, sie wünschen den Deutschen dabei Glück. Und was sagt und macht die deutsche Politik und Wirtschaft? Gibt ja schon ne Menge berechtigte Kritik, hier im Thread. Ja, ich schlug vor, sich von den Franzosen helfen zu lassen. Die Deutsche Wirtschaft könnte aber auch mehr Produktionskapazitäten vom Westen Deutschlands in andere Regionen der EU verlegen; würde doch bestimmt ebenfalls helfen. Jedenfalls geht es so nicht weiter. Eine andere Möglichkeit: man nimmt etwas aus der Wachstumsideologie raus, orientiert sich ökonomiepolitisch, umweltpolitisch und lebensqualitativ etwas um. Mehrgleisig fahren.

18:50 @Hador Goldscheitel RE: MichlPaul 18:32

" ... Herr Musk ... zeitlicher Rahmen ..."

Den geben die Planer auch auch immer vor.
;-)

Ja, Herr Musk
hat ziemlich Druck gemacht.

Hier wurde jegliche Kritik wegen Naturschutz, künftigen Wasserverbrauch u.a. gar nicht erst angehört.

Ob das alles gut und richtig war und ist, Ich weiß nicht ...

18:59 von Ist Wahr

«Aber wenn die zusätz. Mengen aus Italien, etc. auf den Engpass DEU stoßen, dann halt zusätz. Bahn über FRA.»

Es spricht prinzipiell nichts gegen weitere Bahnlinien, die inner-europäisch Länder im Gütertransport verbinden. Ist allemal besser als (x) Tausend LkW auf Straßen.

«Dass die Güter aus und zwischen den deutschen Wirtschaftsstandorten am Besten durch deutsches Gebiet, am Rhein und so, bewegt werden (müssen) ist selbstverständlich und von mir erwähnt.»

Genau so selbstverständlich ist, dass Deutschland als sehr große Exportnation längst nicht nur Güter im eigenen Land im Binnenland herumfährt. Egal ob mit der Bahn … oder ob mit LkW.

Wird auch was importiert, was in Häfen an Land geht. Rotterdam ist der größte in EUR. Von irgendeiner Hafenstadt aus müssen ja in DEU hergestellte Güter exportiert werden, wenn es nach weiter weg als (bspw.) in die NL, oder nach Polen gehen soll.

Sehr in dt. Interesse. Und es gibt Vereinbarungen in EUR.
Nicht weil: "Netz toll aussieht" …

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