Ihre Meinung zu: Belarus: Baltische Staaten sanktionieren Lukaschenko

31. August 2020 - 12:54 Uhr

Die jüngst beschlossenen EU-Sanktionen gegen Belarus reichen den baltischen Staaten nicht aus. Litauen, Lettland und Estland haben Staatschef Lukaschenko und viele seiner Unterstützer mit Reiseverboten belegt.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2
Durchschnitt: 2 (3 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Es wird eng für Diktator

Es wird eng für Diktator Lukaschenka. Wenn er Belarus wirklich mal etwas gutes tun will, tritt er zurück und macht den Weg frei für echte faire transparente Wahlen.

Lukaschenko wird es nicht schaffen sich zu halten

Die Proteste sind bereits viel zu fortgeschritten damit Lukaschenko sich noch lange halten könnte. Er hat auch absolut keine Einsicht und ist weiter stur. Die Opposition agiert auch sehr klug, wendet keine Gewalt an und lässt sich von niemandem instrumentalisieren. Aus diesem Grund wird man sich am Ende gegen Lukaschenko durchsetzen.

Realpolitik

Sehen wir uns doch mal nüchtern die Lage an: In Belarus herrscht eine Diktatur, die von Russland gestützt wird. Russland hat in der Vergangenheit mit der Ukraine einen Vasallenstaat verloren. Ich denke, das wir Russland nicht noch einmal zulassen. Eher wird dort direkt einmarschiert, schätze ich. Und der Westen wird wohl kaum einen Krieg aus solch einem Anlass führen. Wäre wohl auch aus westlicher Sicht kaum zielführend. Somit drücke ich der Bevölkerung in Belarus die Daumen, dass alles glimpflich abläuft und es zumindest kein Blutvergiessen gibt. Egal, ob rein innerhalb von Belarus oder im Rahmen der Kontrollübernahme durch den russischen "Bruderstaat".

Die Sanktionen sind richtig

Wir müssen einem rechten autoritären Regime nicht beispringen und die kleinen und aufrechten baltischen Staaten haben recht. Die Sanktionen sind völlig richtig.

Von der Idee her richtig - falsche Zuständigkeit => Sicherheitsr

Zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/belarus-sanktionen-baltikum-101.html

Die jüngst beschlossenen EU-Sanktionen gegen Belarus reichen den baltischen Staaten nicht aus. Litauen, Lettland und Estland haben Staatschef Lukaschenko und viele seiner Unterstützer mit Reiseverboten belegt.

von der Idee her absolut richtig so und da muss noch deutlich mehr kommen, aber falsch in der Zuständigkeit! Sicherheitsrat ist zuständig. Denn der Wahlbetrug ist belegt.

https://www.n-tv.de/politik/So-faelschte-Belarus-seine-Wahl-article21999...

Außerdem haben die baltischen Staaten recht damit, dass die EU zu wenig macht. Aber die baltischen Staaten sollten daran denken, nicht die UN-Statuten zu verletzen. Denn globale Sanktonen darf NUR der Sicherheitsrat verhängen, werte baltischen Staaten. Die baltischen Staaten müssen den Sicherheitsrat einschalten wie es die Opposition ganz richtig tut.

Lukaschenka

Es wäre schön wenn man verhindern könnte, dass Lukaschanka über Frankfurt nach Moskau fliegt.

@ Magfrad (14:28): stimmt absolut - Sicherheitsrat muss unterstü

hi Magfrad

stimmt absolut.

Lukaschenko wird es nicht schaffen sich zu halten

hoffentlich!!

Die Proteste sind bereits viel zu fortgeschritten damit Lukaschenko sich noch lange halten könnte. Er hat auch absolut keine Einsicht und ist weiter stur. Die Opposition agiert auch sehr klug, wendet keine Gewalt an und lässt sich von niemandem instrumentalisieren

stimmt in der Tat. Siehe die Demos gestern. Wieder viele politisch motivierte Verhaftungen. Aber bei dem hier habe ich Zweifel:

Aus diesem Grund wird man sich am Ende gegen Lukaschenko durchsetzen.

weil die Opposition noch schwach ist. Die Opposition muss stärker werden. Sie braucht Unterstützung vom Sicherheitsrat.

@ Whatever

Russland hat in der Vergangenheit mit der Ukraine einen Vasallenstaat verloren. Ich denke, das wir Russland nicht noch einmal zulassen.

Das entscheidet nicht die russische Führung, das entscheidet das belarusische Volk.

Aber eine sehr harte und grobe Sanktion!

Das die drei Zwergstaaten ihn jetzt nicht mehr einreisen lassen wollen, wird ihm sehr weh tun! Aber Kleine wollen auch etwas Sinnvolles für das Recht tun! Schon in Ordnung! Es ist Aufgabe der EU dort in Brüssel, solche Lächerlichkeiten zu verhindern! Sachliche Politik ist gefordert, nicht von einem oder mehrerern Einzelstaaten der EU, sondern nur von Brüssel, und dann auch nur, wenn die Rechte gleichgewichtig verteilt und beurteilt werden! Auch eine Geheimpolitik zwischen Brüssel und Moskau ist in diesem Fall würdig gefördert zu sein, mit dem Ziel, sich beiderseits aus dem Prozess herauszuhalten , und Gleiches gilt besonders für die Presse und Co. Raushalten und den Mund halten!
Jedes Ding braucht seine Zeit zum Großwerden! Die Sensibilität Moskaus ist zu berücksichtigen, damit die Auseinanderdriftung nicht noch größer wird!

@ Whatever

Und der Westen wird wohl kaum einen Krieg aus solch einem Anlass führen. Wäre wohl auch aus westlicher Sicht kaum zielführend.

Wie um alles in der Welt kommen Sie auf Krieg? Ich sehe nicht mal, was der Westen mit der Lage in Berlarus zu tun hätte.

Balten haben Recht

Die baltischen Staaten wissen aus leidvoller Erfahrung wie es den Menschen unter einem kollektivistischen, rückständigen Regime ergeht.

Es ist nicht nur die Flagge, auch das Denken der Machthaber in Belarus ist sowjetisch geprägt.

Dünnes Eis

Wenn Lukaschenko Humor hätte, würde er die EU-Botschaft in Minsk schließen. Denn im Gegensatz zu Lukaschenko bei der weißrussischen Präsidentenwahl stand die Vorsitzende der EU-Kommission noch nicht mal auf dem Wahlzettel.

Antwort auf den Kommentar

>Lukaschenko wird es nicht schaffen sich zu halten<
Wenn ich so betrachte, dass es seit 1994 in Belarus die mittlerweile sechste Wahlfälschung gewesen ist und die verbliebenen bzw. 27 EU-Staaten sich auf Sanktionen gegen Lukaschenko geeinigt haben, dann wollten sie natürlich eigentlich mehr, aber wir haben ein gerades Jahr. Das gerade Jahr ist in den USA ein Wahljahr und deshalb werden die sich ja vor der Wahl nicht mit der NATO an Bombardierungen beteiligen, wie sie es ja 1999 mit Frau Albright bewiesen haben gegenüber Slobodan Milosevic. Der war schon 1995 im Abkommen von Dayton echauffiert worden. Und auch 2001 mit Afghanistan und 2003 fielen bei Hussein jede Menge Bomben und 2011 drängte Frau Clinton darauf, dass Gaddhafi nach 42 Jahren gehen müsse. 2004 noch in der EU sehr willkommen. Und so geschah es auch dort mit Bombardierungen.
Die NATO wird von daher darauf sehr Acht geben, dass sie ob mit Biden oder Trump nach dem 20. Januar 2021 ihre Vergeltungsmaßnahmen durchführen wird.

@ Karin Mustermann

Es wäre schön wenn man verhindern könnte, dass Lukaschanka über Frankfurt nach Moskau fliegt.

Warum? Mit welchem Recht?
Gibt es überhaupt so umständliche Verbindungen?

Sanktionen mit Symbolcharakter

"Wir haben gesagt, dass wir einen friedlichen Dialog und eine Einigung zwischen dem Regime und der Gesellschaft brauchen [...]" (Nauseda)

Wer die Regierung seines Gesprächspartners als "Regime" bezeichnet, braucht nicht nicht zu wundern, wenn kein Dialog zustande kommt.

Darüber hinaus dürften die Sanktionen genauso wie die der EU eher symbolischen Charakter haben, da Herr Lukaschenko und seinen Anhänger kaum motiviert sein dürften, ins "feindliche" Baltikum zu reisen.

Belarus:Baltische Staaten sanktionieren Lukaschenko..........

Die baltischen Staaten sanktionieren und "die Bundesregierung stärkt den Rücken".
Da scheinen ja welche Träume zu haben....
Vermutlich aber wird das obsolet sein.Die Entwicklung wird wohl eher in Richtung Dialog gehen.Selbst polnische Medien berichteten letzte Woche vom abbröckeln der Streikfront in den Staatsbetrieben(in den privaten hat man gar nicht aufgerufen).
Zur Unzufriedenheit bestimmter Geostrategen außerhalb des Landes.

Mögliche russische Reaktionen

Die russische Regierung hat sich in der Außenpolitik in den letzten Jahren als sehr erfindungsreich erwiesen.
Vielleicht stützt sie Lukaschenko, aber vielleicht kapert sie auch die Opposition.

@ Karin Mustermann

Es wäre schön wenn man verhindern könnte, dass Lukaschanka über Frankfurt nach Moskau fliegt.

Ist das Lukaschenkos Frau? Warum sollte man sie nicht so umständlich fliegen lassen? Das ist doch nicht verboten.

Re : dumm aber deutsch !

Vollkommen richtig, auch die EU müsste deutlich massiver vorgehen, Lukaschenko ebenfalls sanktionieren und Russland gleich eine sehr deutliche und unmissverständliche Botschaft senden, sich in Belarus raus zu halten. Genauso müsste die UN über den Sicherheitsrat mehr tun, nur leider werden Russland und China so viel wie nur möglich abblocken.......... Leider !!

Dialog heißt, dem anderen zuhören zu wollen.

"Die Opposition hat der Führung in Minsk einen Dialog angeboten, den der autoritäre Staatschef bislang aber vehement ablehnt."

Wenn die Opposition Frau Tichanowskaja als neue Präsidentin ansieht, ist das eine klare Kampfansage an Herrn Lukaschenko, aber definitiv kein Dialog.

Interessenkonflikte

"Allerdings stellte Lukaschenko Veränderungen in Aussicht."
> Das muss er auch. Die Frage ist, wie tiefgreifend diese Veränderungen sein müssen bzw. ob er sich überhaupt an der Macht halten kann.

"Die Oppositionspolitikerin Maria Kolesnikowa warnte davor, Lukaschenko [...] zu vertrauen."
> Das ist zu erwarten. Schließlich will die Opposition nicht, dass Lukaschenko an der Macht bleibt. Die Opposition will selbst an die Macht.

"Es sei höchste Zeit, dass Lukaschenko 'die Realitäten im Land anerkennt', sagte Seibert. Es bedürfe eines offenen Dialogs zwischen der Staatsführung, den Kräften der Opposition und der gesamten belarussischen Gesellschaft."
> Dem schließe ich mich an.

um 14:29 von Whatever007

"Und der Westen wird wohl kaum einen Krieg aus solch einem Anlass führen."
- Keinen militärischen Krieg. Dafür ist Russland viel zu stark. Aber einen medialen und wirtschaftlichen. Die drei Arme der EU sind schon richtig aktiviert - die baltischen Staaten. Ah ja, Polen auch noch.
Ich wünsche den Belarussen viel Glück und Erfolg. Sie werden erkennen, was hinter dem Interesse des Westen steht. Sie werden wissen, dass der Westen keine Maschinen aus Weissrussland braucht, keine Haushaltsgeräte, kein Gemüse, kein Obst und kein Fleisch, weder Kunst noch Kino. Belarussen werden in ihren Berufen arbeiten wollen in ihren Betrieben und nicht als Billiglöhner im westlichen Ausland.
Ich bin in vielerlei Hinsicht stolz auf unser Land, aber ich wünschte, unsere Politik wäre nicht ständig darauf gerichtet, die grossen Konkurrenten zu schwächen auf Kosten der Völker kleinerer Staaten. Ein naiver Wunsch, ich weiss.

Am 31. August 2020 um 14:28 von Magfrad

Zitat:
"...Lukaschenko wird es nicht schaffen sich zu halten..."

dies haben Sie zu Assad auch schon behauptet.
Ich würde darauf wetten, Sie spekulieren zu sehr auf der politischen Bühne und haben deshalb nicht immer recht.

Über die Zukunft Belarus zu spekulieren, wäre meiner Meinung nach zu früh und was Russland betrifft, ich glaube der Kreml hat aus der Ukraine-Krise auch gelernt und lässt sich in kein neues Abenteuer hineinziehen.

@14:49 von Nachfragerin

Wer die Regierung seines Gesprächspartners als "Regime" bezeichnet, braucht nicht nicht zu wundern, wenn kein Dialog zustande kommt.

Stimmt aber.

Lukaschenko ist ein Diktator, der die Wahlen gefälscht hat.
Eine Regierung ohne Legitimation ist ein Regime.

@ Nachfragerin (14:56): Lukaschenko verweigert sich

@ Nachfragerin

Nachdem Lukaschenko jeden Dialog verweigert, wie kann es da Dialog geben??

Wenn die Opposition Frau Tichanowskaja als neue Präsidentin ansieht, ist das eine klare Kampfansage an Herrn Lukaschenko, aber definitiv kein Dialog.

Siehe zu Lukaschenkos Verweigerung:

https://tinyurl.com/y6s4enhk
zeit.de: Alexander Lukaschenko will nicht mit Opposition sprechen 21. August 2020, 16:41 UhrQuelle: ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, sög

Die russische Regierung hat den Staatschef von Belarus aufgefordert, den Dialog zum Volk zu suchen. Gespräche mit dem Koordinierungsrat lehnt Lukaschenko aber ab.

Und wie kann man mit jemandem reden, der sein eigenes Volk in den Gefängnissen foltert und quält??

Dilemma

Natürlich ist es den Menschen zu wünschen, dass sie sich von Lukaschenko, den sie allzu lange ertragen haben, befreien können. Jedes Volk wird seiner Führung überdrüssig, wenn sie endlos und ohne Aussicht auf Ablösung an der Spitze steht. Der Vorstellung vieler Demonstranten, dass sich ihre Lebenssituation dadurch zum Besseren wendet, ist jedoch eine gehörige Portion Naivität nicht abzusprechen. Dies erklärt sich aus der wirtschaftlichen Abhängigkeit des Landes von Russland, die sich auch nach einem Regierungswechsel nicht ändern wird, gleichzeitig aber einen gewissen Wohlstand gesichert hat. Mit einer Hinwendung zu Europa und Aussicht auf mehr finanzieller Unterstützung durch den IWF würde das Land in bitterste Armut stützen, da diese nur auf der Grundlage wirtschaftlicher Radikalreformen erfolgen würde: starke Kürzung der Staatsausgaben, Öffnung des Landes für ausländische Investoren, das "freie Spiel der Marktkräfte" eben, eine Erfahrung, die die Menschen noch nicht gemacht haben.

@ Bernd Kevesligeti

Zur Unzufriedenheit bestimmter Geostrategen außerhalb des Landes.

In wie fern sind Sie denn geostrategisch unzufrieden? Geht es nicht in Wirklichkeit um Demokratie?

Ich bin sicher, wir sind uns einig, dass die Oppositionspolitiker freigelassen werden müssen, dass es einen fairen Wahlkampf geben muss mit fairem Zugang zu den Medien. Und ich bin sicher, dass wir uns darüber einig sind, dass die Wahl wiederholt und ehrlich ausgezählt werden muss.

@Magfrad - Ohne Dialog geht es nicht.

14:28 von Magfrad:
"Die Proteste sind bereits viel zu fortgeschritten damit Lukaschenko sich noch lange halten könnte."
> Wir wissen nicht, wie stark Lukaschenkos Rückhalt in der Bevölkerung ist. Die Momentaufnahmen aus Minsk zeigen nur die Hauptstadt, sagen aber nichts über die Stimmung im restlichen Land aus.

"Er hat auch absolut keine Einsicht und ist weiter stur."
> Laut Artikel ist etwas Einsicht vorhanden. Das könnte aber auch nur ein taktisches Manöver sein. Wenn es ganz hart kommt, klammert sich Lukaschenko an seine Machtposition und zieht das Land mit in den Abgrund.

Die Strategie des maximalen Drucks trägt zur Eskalation bei. Wer einen Krieg verhindern möchte, muss auf den Dialog setzen - egal wie mühseelig es auch sein mag.

Am 31. August 2020 um 14:48 von Robert Wypchlo

Meiner Meinung nach ein Beitrag welcher zum Nachdenken anregen kann, wenn man es will.
Und es stimmt, man sollte beim Beurteilen über seinen Tellerrand mal schauen und Zusammenhänge erkennen.

@ Scotch Bingeington

Denn im Gegensatz zu Lukaschenko bei der weißrussischen Präsidentenwahl stand die Vorsitzende der EU-Kommission noch nicht mal auf dem Wahlzettel.

Das war ja eine Parlamentswahl. Und wo steht, dass die Präsidentin der Kommission aus dem Parlament kommen muss? Sie muss nur vom Parlament bestätigt werden. Wurde sie ja auch, mit großer Mehrheit.

 14:56 @Nachfragerin

" ... Wenn die Opposition Frau Tichanowskaja als neue Präsidentin ansieht, ist das eine klare Kampfansage
an Herrn Lukaschenko, aber definitiv kein Dialog. ... "

Zumindest sieht die Opposition Frau Tichanowskaja nicht als Wahlverliererin.

Warum ist eine "Kampfansage" kein Dialog, oder der Auftakt zu einem Dialog?

Soll die Opposition jetzt auf Knien bettelnd eine Dialog fordern?
"Ach bitte, bitte Eure Majestät, ...."

Zu gestern
" ... Wer nicht für mich ist, ist gegen
mich ... "

Leider eine äußerst klischeebeladene
(Schwarz-Weiß-)Haltung.

Schließen Sie bitte von Ihren Denkmustern nicht
auf die von anderen.

m 31. August 2020 um 14:29

m 31. August 2020 um 14:29 von Whatever007
Realpolitik

Sehen wir uns doch mal nüchtern die Lage an: In Belarus herrscht eine Diktatur, die von Russland gestützt wird. Russland hat in der Vergangenheit mit der Ukraine einen Vasallenstaat verloren. Ich denke, das wir Russland nicht noch einmal zulassen. Eher wird dort direkt einmarschiert, schätze ich. Und der Westen wird wohl kaum einen Krieg aus solch einem Anlass führen. Wäre wohl auch aus westlicher Sicht kaum zielführend. Somit drücke ich der Bevölkerung in Belarus die Daumen, dass alles glimpflich abläuft und es zumindest kein Blutvergiessen gibt. Egal, ob rein innerhalb von Belarus oder im Rahmen der Kontrollübernahme durch den russischen "Bruderstaat".

///////////

Aha, und Sie glauben, dass wenn die "Russen" in Belarus einmarschieren, nimmt das die belarus. Bevölkerung einfach so hin?
Das glaube ich widerum eher nicht!

14:49 von dumm aber deutsch

Es wäre schön wenn man verhindern könnte, dass Lukaschanka über Frankfurt nach Moskau fliegt.
..... Gibt es überhaupt so umständliche Verbindungen?
.
warum nicht
mein Flug mit LH nach RIO ging über STR - ZÜR - FRA
ich hätte auch in FRA zusteigen können
für 100 Euro mehr !
:-)

@ Wernerin

Ich wünsche den Belarussen viel Glück und Erfolg. Sie werden erkennen, was hinter dem Interesse des Westen steht.

Den Demonstranten geht es um faire Wahlen. Die wollen einfach nicht mehr beschi... und gegängelt werden von einer ausgedienten rechts-autoritären Vaterfigur. Das muss man dann nicht als vom Westen gesteuert denunzieren. Das ist nämlich einfach nicht wahr.

@Whatever007 - Ist Weißrussland strategisch wichtig?

14:29 von Whatever007:
"Russland hat in der Vergangenheit mit der Ukraine einen Vasallenstaat verloren. Ich denke, das wir Russland nicht noch einmal zulassen."

Der Integrationsversuch der Ukraine in die westliche Machtsphäre gefährdete den geostrategisch wichtigen Stützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte. Das hatte also eine ganz andere Dimension als das aktuelle Geplänkel um Weißrussland, dem ich keine größere strategische Bedeutung beimesse. (Wobei die Heartland-Theorie anderes behauptet.)

"Und der Westen wird wohl kaum einen Krieg aus solch einem Anlass führen."
> Solche Kriege beabsichtigt niemand. Man verfolgt seine Interessen mit allen Mitteln und plötzlich ist der Krieg da. Hoffen wir, dass es diesmal ohne Krieg geht.

von Kowalski 15:20

Geostrategisch unzufrieden sind doch wohl die mit den Sanktionen.Und wieso fühlen Sie sich angesprochen ?

Natürlich-nach Maidan mit den bekannten Folgen,sieht es wohl kaum aus.

@ Bernd Kevesligeti

"... Selbst polnische Medien berichteten letzte Woche vom abbröckeln der Streikfront in den Staatsbetrieben(in den privaten hat man gar nicht aufgerufen).
Zur Unzufriedenheit bestimmter Geostrategen außerhalb des Landes."

Wieso "selbst" polnische Medien?

Wenn Lukaschenko endlich seine Verfassungsreform einleiten würde, dann hätten in der Tat die russischen Geostrategen Bauchschmerzen. Wenn er sie nicht rechtzeitig anstößt, dann eher Panik, denn das würde noch mehr Streiks und Widerstand von Seiten der oppositionellen Belarussen bedeuten.

Es wäre gut, wenn Moskau Lukaschenko den Weg weisen würden, ansonsten verlieren die Russen auch dort ihren Einfluss. Ihr Gesicht vollständig würden sie bei einer offenen militärischen Unterstützung verlieren.

Was ich nicht verstehen kann ist immer dieses Ammenmärchen, dass die NATO Krieg gegen Russland führen will. Vollkommener Blödsinn! Russland braucht so ein Szenario um innenpolitisch geeinigt zu sein. Mit Realität hat das nichts zu tun.

Es ist kurzsichtig von

Es ist kurzsichtig von Lukschenko, Gesprächsangebote nicht anzunehmen. Igendwann wird er keine mehr bekommen. Sein ungeliebter Bruder im Geiste könnte ihm natürlich tatsächlich mit grünen Männern ohne ID zur Hilfe kommen, da er einen Dominoeffekt fürchtet. Daher wohl auch zur Abschreckung die gehäuften Angriffe auf Kremlkritiker zur Zeit.

konservativ bis auf die Knochen

Es ist interessant, sich mal durchzulesen, was der Lukaschenko-Clan so über die Opposition denkt. Frauen sind da das Heimchen am Herd. Und so weiter, ein knochentrockenes und erzkonservatives, reaktionäres Weltbild. Frauen, die demonstrieren, werden da sofort als gestört oder drogensüchtig abgetan. Dieses Regime ist doch borniert ohne Ende.

5:29 von Leipzigerin59 14:56 @Nachfragerin " ...

Wenn die Opposition Frau Tichanowskaja als neue Präsidentin ansieht
.
betonte die nicht sie wolle nur faire Wahlen und hat kein Interesse an der Regierung zu stehen ?

@Leipzigerin59 - Ohne Respekt ist kein Dialog möglich.

15:29 von Leipzigerin59:
"Zumindest sieht die Opposition Frau Tichanowskaja nicht als Wahlverliererin."
> Warum relativieren Sie die Aussagen, die hier seit Wochen immer wieder zu lesen sind? Zitat aus dem hier kommentierten Artikel: "Seine [Lukaschenkos] Gegner sehen aber die Oppositionelle Swetlana Tichanowskaja als neue Präsidentin."

"Warum ist eine 'Kampfansage' kein Dialog, oder der Auftakt zu einem Dialog?"
> Weil in dieser Kampfansage die Stellung des Gegenübers anzweifelt wird und somit die Basis zerstört, auf der ein Dialog geführt werden könnte.

"Soll die Opposition jetzt auf Knien bettelnd eine Dialog fordern?"
> Nein. Es würde reichen, sich gegenseitig zu respektieren.

"<> - Leider eine äußerst klischeebeladene (Schwarz-Weiß-)Haltung."
> Und leider eine allgegenwärtige: Ich kritisiere die einseitige Sichtweise der Opposition und werde von Ihnen zum Unterstützer Lukaschenkos erklärt.

@ Nachfragerin

Um was es den Demonstranten wirklich geht, das nehmen Sie überhaupt nicht wahr. Immer kommt sofort die Ablenkung auf Interessen des Westens und Verteidigung Putins.

Dass hier Menschen in Belarus ihrer grundlegenden demokratischen Rechte beraubt werden, scheint völlig außerhalb Ihrer Denkschemata zu liegen.

Lukaschenko wird es bestimmt

Lukaschenko wird es bestimmt hart treffen, wenn er nicht mehr ins Baltikum darf!
Es wird ihn nicht interessieren......
Der wichtigste Handelspartner von Belarus ist Russland. Russland will nicht noch einen Vasallenstaat verlieren.
Lukaschenko hat das Spiel zwischen EU und Russland immer gut verstanden. Auf der einen Seite Annäherung zur EU, auf der anderen Seite Verträge mit Russland. Wem man gerade Honig um das Maul schmieren musste.
Die EU sollte sich da raushalten, bevor wieder grüne Männchen auf Urlaub auftauchen, um die Interessen irgendeiner Bevölkerungsgruppe beschützen zu müssen.
Obwohl ich glaube, dass das sowieso passieren wird, weil Lukaschenko ja der gewählte Präsident ist und somit wie Assad Russland legitim um Hilfe bitten könnte. Könnte für Putin ja auch die Wagner-Truppe erledigen.
Belarus wird wie die Ukraine nicht frei werden, solange Putin Präsident ist.

immer diese Drohung mit Sanktionen

wo soll das hinführen
Krieg der Kulturen ?
die Politik der Chinesen gefällt uns nicht ... Sanktionen
die Politik der Araber mit Vielweiberei und so gefällt uns nicht ... Sanktionen
die Politik der Brasilianer mit Bäumefällen gefällt uns nicht ... Sanktionen
die Politik der Bolivianer. dass die für unser Lithium nicht ihre Umwelt versauen ... Sanktionen
von Russland Venezuela Sudan Kongo etc ganz zu schweigen

um 15:31 von Kowalski

"Den Demonstranten geht es um faire Wahlen."
Und dem Westen geht es auch ausschliesslich darum?
Ich wünschte, dass die Wahlen fair verliefen, habe aber meine Zweifel. Dennoch bin ich mir sicher, dass Lukaschenko tatsächlich gewonnen hätte, mit oder ohne "Fälschung". Ich denke, mehr als Freiheit und Demokratie wollen die Belarussen Sicherheit haben. Das andere muss noch wachsen. Und so schlecht steht es nicht um die Belarussen, besser, als vor 25 Jahren. Weissrussen reisen nach Bulgarien oder Rumänien z.B. und nach Deutschland und sie sehen, dass nur die ehemalige DDR sich vorbildlich verändert hat. Aber die ist doch von der BRD vollständig aufgenommen, getragen und aufgebaut worden. Die anderen Ehemaligen liegen immer noch weit zurück.

15:14 von Werneranerin

Keinen militärischen Krieg. Dafür ist Russland viel zu stark.
.
aha
wenn einer schwächer ist - keine eigene Gefahr droht - dann darf man ihm die Zähne einschlagen
sonst nicht ?
keine Angst in Belarus machen sich aktuell viele so ihre Gedanken
wo man persönlich die meiste Kohle scheffeln kann und seine Pfründe sichern
als Vasal des Westens oder als Freund von Putin

15:19 von stasik

"Dilemma

Natürlich ist es den Menschen zu wünschen, dass sie sich von Lukaschenko, den sie allzu lange ertragen haben, befreien können. Jedes Volk wird seiner Führung überdrüssig, wenn sie endlos und ohne Aussicht auf Ablösung an der Spitze steht."

,.,.,

Warum kommt in Ihrer Argumentation nicht vor, weshalb die Bevölkerung TATSÄCHLICH Lukaschenko nicht mehr will?

Nicht, weil er schon so lange da ist, sondern weil die Bevökerung keinen DIKTATOR mehr wünscht.

Ihre weiteren Ausführungen scheinen mir in die Richtung zu laufen:
die Bevölkerung sollte aus wirtschaftlichen Gründen die Diktatur weiterhin akzeptieren.

@Whatever007 14:29

Wenn Russland wirklich total den Einfluss auf Belarus verlieren will, dann sollte man genau den Unfug tun von dem Sie schreiben und einmarschieren. Wenn Russland in Belarus einmarschiert dann ist man bei der Bevölkerung in Belarus 100% unten durch. Nichts würde einen Einmarsch rechtfertigen. Niemand in Belarus hat Russland irgendwas angetan. Es wird ohnehin niemals zu einem Einmarschieren Russlands kommen, Russland hat sich schon eine genug blutige Nase in der Ostukraine aber vor allem in Syrien geholt. Ein weiterer Krieg ist finanziell nicht stemmbar für Russland.

Sanktionen können grundsätzlich sinnvoll sein

@ Sisyphos3:
immer diese Drohung mit Sanktionen wo soll das hinführen

Sanktionen sind ein friedliches Mittel, Druck auf die Verantwortlichen eines anderen Staates auszuüben.

@ 15:38 von Frodus

"Da es sich um ein zu Russland gehörendes Land gehört, ist die weitere Vorgehensweise in Belarus mit Russland abzustimmen und nicht mit der EU."
.
Echt?
Wo leben Sie denn? Belarus gehört zu Russland? Haben Sie etwas verpasst oder schauen Sie nur RT?
Meinen Sie so wie die Ukraine eigentlich zu Russland gehört?
Oder verwechseln Sie Russland mit der UdSSR (gut, war ja Russland)?
Jedes souveräne Land kann machen, meinen was es will.
Außer dort gibt es Russen. Dann zählen russische Interessen natürlich über Völkerrecht.
Das sehen Sie so?

@NeutraleWelt 15:53

Wenn Russland so dumm ist irgendwelche grünen Männchen, Wagner Truppen oder sonst wen zu entsenden, dann haben sie Belarus für immer verloren. Genauso wie Russland die Ukraine für immer verloren hat. Aus diesem Grund ist es sehr sehr sehr unwahrscheinlich, dass Russland irgendwas hinschicken wird. Möglich ist Militärgeräte zu schicken und Munition. Militär oder irgendwelche Spezialitruppen wird Russland nie senden

von Ray 15:38

Nein,aber die Grenze der Nato vom Bug(jetzt) bis vor Smolensk zu verschieben,davon träumen jene.Mit Innenpolitik hat das nichts zu tun.
Aber was nun die innere Entwicklung sein wird ? Wahrscheinlich haben farbrevolutionäre Ansätze dort keine Mehrheit,keine Chance.

@KowaIski - Denken Sie auch an die Konsequenzen?

15:51 von KowaIski:
"Um was es den Demonstranten wirklich geht, das nehmen Sie überhaupt nicht wahr."
> Die wollen Herrn Lukaschenkos Rücktritt und freie Wahlen. Das steht bereits im Beitrag und muss daher nicht wiederholt werden.

"Dass hier Menschen in Belarus ihrer grundlegenden demokratischen Rechte beraubt werden, scheint völlig außerhalb Ihrer Denkschemata zu liegen."
> Wie gesagt: Die Berichterstattung ist voll davon.

Ich gebe mich nur ungern irgendwelchen Wunschträumen hin, sondern frage mich, wie bzw. ob so ein Machtwechsel friedlich ablaufen kann. Es wäre niemandem geholfen, wenn nach Lukaschenko ein Krieg kommt.

@Nachfragerin 14:56

Der von Ihnen vehement unterstützte Lukaschenko bietet doch selbst keinen Dialog an. Was hat er denn getan um die Lage zu beruhigen? Wann ist er auf die Forderungen der Protestler eingegangen? Sie tun so als müsste nur die Opposition sich Lukaschenko fügen, dieser Weg führt aber in die Sackgasse. So löst man gar nichts.

15:56 von Werneranerin

Meiner Meinung nach ist ihr Kommentar eine genaue Beschreibung der jüngsten Geschichte. Respekt.

@Demokratieschue - Dialog

15:18 von Demokratieschue...:
"Nachdem Lukaschenko jeden Dialog verweigert, wie kann es da Dialog geben??"
> Sie sollten nicht alles glauben, was die beiden Parteien so erzählen. Aus deren Sicht wird immer der andere Schuld sein.

"Und wie kann man mit jemandem reden, der sein eigenes Volk in den Gefängnissen foltert und quält??"
> Mit Worten. Woanders klappt das ja auch. (Und manchmal redet man nur übers Geschäft und sieht über die Menschenrechtsverletzungen hinweg.)

@ Neutrale Welt, um 15:53

“Lukaschenko wird es bestimmt hart treffen, wenn er nicht mehr ins Baltikum darf!
Es wird ihn nicht interessieren.“

Obwohl Sie damit durchaus Recht haben könnten:

Das Einreiseverbot hat ganz gewiss eher Symbolcharakter, und man darf schon davon ausgehen, dass es ihn gerade deshalb besonders ärgert, eben w e i l es diese 3 kleinen, wenn auch für Belarus vielleicht eher unbedeutenden Nachbarstaaten sind, die da so aufmüpfig sind.

@ Werneranerin

Dennoch bin ich mir sicher, dass Lukaschenko tatsächlich gewonnen hätte, mit oder ohne "Fälschung".

Darauf hat er es ja leider nicht ankommen lassen. Verlieren war für ihn keine Option, auch wenn er die Würde der Gegner auf diese Art mit Füßen getreten hat.

Wer eine Wahl manipuliert, wer dem Gegner keine Gewinnchance lässt, ist draußen, der hat an der Macht nichts mehr verloren. Das ist wie ein Täuschungsversuch im Abitur: Ende.

Die Frage, ob er auch ohne Manipulation gewonnen hätte, stellt sich nicht mehr. Ich finde jegliche Relativierung sogar reichlich unverschämt.

@Bernd Kevesligeti 16:03

In der Nato träumt niemand von einer Nato Grenze bis kurz vor Smolensk. Die Nato will ganz sicher keine Konfrontation mit Russland. Dieses Märchen, dass die böse Nato an Russlands Grenzen kommt ist die Propaganda aus dem Kreml mit dem man die Wähler bei Präsidentschaftswahlen ködern will. Mit der Realität hat sowas nichts zu tun.
Was dort eine Chance hat oder nicht müssen die Bürger von Belarus selbst entscheiden, klar ist eine Mehrheit will Lukaschenko weghaben. Die Proteste landesweit zeigen es eindeutig.

@Magfrad - Dialog, Dialog, Dialog

16:05 von Magfrad:
"Der von Ihnen vehement unterstützte Lukaschenko bietet doch selbst keinen Dialog an."
> Wen unterstütze ich denn, wenn ich einen friedlichen Dialog fordere? (Tipp: Lukaschenko ist es nicht.)

Es sollte Sie auch nicht überraschen, dass ein Präsident nur ungern mit jemandem redet, der sich selbst zum Präsidenten erklärt hat. Lukaschenko muss mit dem Volk reden. Er wird aber liefern müssen, damit ihm überhaupt jemand zuhört.

"Sie tun so als müsste nur die Opposition sich Lukaschenko fügen, dieser Weg führt aber in die Sackgasse."
> Ich betone nochmals, dass das Problem nur mit einem Dialog gelöst werden kann. Der Frieden in Weißrussland kann nur mit einem Kompromiss gewahrt werden.

Ich hoffe, dass Sie mich verstehen.

@ Nachfragerin

Sollte ich Sie falsch eingeschätzt haben, bitte ich um Verzeihung. Aber ein wenig kritische Distanz zu rechts-autoritären Figuren würde mir die Einschätzung erleichtern.

Die baltischen Staaten machen vieles besser

Auch in Sachen Corona.

Dort gibt es, trotz Metropolregionen mit teilweise mehr als 1 Mio Einwohner, keinerlei Maskenpflicht oder anderweitiger Einschränkung des Öffentlichen Lebens.

In Punkto Digitalisierung ist man uns weit voraus.

Und auch politisch ist man näher am Geschehen dran.

Anders als bspw die DDR mussten diese Staaten sich nach dem Ende der Sowjetunion selber helfen...

Offenbar hatte das ganz andere Kräfte frei gesetzt als in „unserem“ Osten..

RE @ 16:03 von Magfrad

"Wenn Russland so dumm ist irgendwelche grünen Männchen, Wagner Truppen oder sonst wen zu entsenden, dann haben sie Belarus für immer verloren. Genauso wie Russland die Ukraine für immer verloren hat."
.
Ich bitte Sie. Zunächst mal ist das Russland egal. Es geht nicht um "gut Freund", es geht um territorialen Einfluß und Destabilisierung. Glauben Sie Putin ist in Syrien wegen der guten Freundschaft einmarschiert?
Die Wagner´s sind übrigens gerade in Libyen.
.
"Aus diesem Grund ist es sehr sehr sehr unwahrscheinlich, dass Russland irgendwas hinschicken wird. Möglich ist Militärgeräte zu schicken und Munition. Militär oder irgendwelche Spezialitruppen wird Russland nie senden"
.
Ja und wer bedient die Militärgeräte dann? Überläufer aus Belarus (wie die Bug damals in der Ostukraine)? Oder wieder die grünen Männchen auf Urlaub?
Ihre Prognosen sind immer ein bisschen komisch....

@ Barbarossa

15:56 von Werneranerin
Meiner Meinung nach ist ihr Kommentar eine genaue Beschreibung der jüngsten Geschichte. Respekt.

Es ist bestenfalls ein oberflächliche Klischee.

Das duerfte ihn nun auch nicht derart beeindrucken

Und nebenher haben auch diese 3 Staaten Probleme, ihre Buerger im lande zu halten.

In Anbetracht des weiterhin niedrigen Lohnniveaus fliehen die Leute aus diesen Laendern.

In Estland zusaetzlich wegen der rassistischen Politik gegen die russische Minderheit.

15:48 von Nachfragerin

«Soll die Opposition jetzt auf Knien bettelnd eine Dialog fordern?»

«Nein. Es würde reichen, sich gegenseitig zu respektieren.»

Wollen … oder können … Sie nicht verstehen, dass es Herr Lukaschenko ist, der keinerlei Respekt gegenüber irgendwem zeigt … und erst recht gar keine Verhandlungen über irgendwas will ?

Diktator, Despot, Politischer Anachronismus, Verblendung in einer Person.
Politiker mit derartiger Weltanschauung respektieren & verhandeln nicht !

Mehr mögen sie … demonstrativ mit der Kalaschnikow in Händen vor dem "Volk" aufzutreten, das sie als das Volk betrachten, das ihnen gehört.
Und über das sie nach Belieben verfügen können.

Im Alten Rom nannte man das … "Caesarenwahn".
Auch ± 2.000 Jahre später immer noch eine ganz üble Krankheit.

@15:27-Realpolitische Sicht der Dinge

Ganz nüchtern betrachtet haben Sie vollkommen recht.

Wir können nur hoffen, dass der Einfluss westlicher Geheimdienste diesmal nicht so weit geht wie in der Ukraine.

Putin sitzt hier ganz klar am längeren Hebel.

15:48 @Nachfragerin

Sie wissen genau, ungeachtet Ihres Zitates, dass Swetlana Tichanowskaja nicht Präsidentin werden will, sondern Neuwahlen anstrebt. S. Artikel

" .... Die Demokratiebewegung mit der
37-Jährigen an der Spitze fordert den Rücktritt des Präsidenten, Neuwahlen und die Freilassung aller politischen Gefangenen. ..."

Des weiteren:
" ... Die Opposition hat der Führung in Minsk einen Dialog angeboten, den der autoritäre Staatschef bislang aber vehement ablehnt. ..."

Diese "Kampfansage" kommt von Hr. Lukaschenko. Diese ist für Sie in Ordnung?

Sie kritisieren einseitig die Opposition, Hr. Lukaschenko jedoch nicht.

Sie kritisieren nicht, dass Gefangene gefoltert werden, dass Gefangene verschwinden und später tot aufgefunden werden.
Sie kritisieren nicht den offenkundigen Wahlbetrug.

Die Opposition hat tatsächlich einen entscheidenden Fehler gemacht, sie hätte sofort gegen das Wahlergebnis klagen sollen.

@ Sisyphos3, um 15:47

“betonte die (Tichanowskaja) nicht sie wolle nur faire Wahlen und hat kein Interesse an der Regierung zu stehen ?“

Das stimmt, das hat sie immer und auch noch vor ca. 1 Woche betont.

Sie wird aber immer wieder als künftige Präsidentin gehandelt, aber der, für den sie sich stark macht (ich weiß seinen Namen jetzt nicht), sitzt m. W. seit Beginn der Wahlen in einem Gefängnis.

um 16:02 von

um 16:02 von NeutraleWelt:
"
@ 15:38 von Frodus
"Da es sich um ein zu Russland gehörendes Land gehört, ist die weitere Vorgehensweise in Belarus mit Russland abzustimmen und nicht mit der EU."
.
Echt?
Wo leben Sie denn? Belarus gehört zu Russland?
"

wirtschaftlich schon - Russland mit Abstand größter Wirtschaftspartner von Belarus.
-> wenn Belarus den EU-Versprechungen folgen würde & die Verbindungen zu Russland kappt,dann geht das Land bergab.
Zu sehen an der Ukraine:
wirtschaftliche Verbindungen zu Russland gekappt - wirtschaftliche Versprechungen seitens EU nur hohle Worte.

& Sicherheitspolitisch gehört Belarus ebenfalls zu Russland -> siehe OVKS

16:11 von Magfrad

dass die böse Nato an Russlands Grenzen kommt ist die Propaganda aus dem Kreml
.
also die Ukraine machte ja schon gemeinsame NATO Übungen
und dass die Bevölkerung den Lukaschenko los haben will, vermuten könnte man es zumindest
nur was wollen die das folgt ?
klar eine freie Wahl ist immer gut
nur mal Hand aufs Herz
gefällt uns das Wahlergebnis in z.B. Ungarn, bei den Tschechen oder Polen

Weltweites Reiseverbot für Despoten notwendig

Ich hatte Lukaschenko schon mehrfach aufgefordert, auf Lebenszeit von allen seinen Ämtern zurückzutreten und sich umgehend der zuständigen Gerichtsbarkeit zu stellen und das Urteil anzuerkennen. Leider, wie bereits bei anderen Despoten, ohne jegliche Reaktion. Insofern unterstütze ich offiziell alle Demonstranten, die die sofortige Absetzung des Verlierers der Wahl fordern und wünsche ihnen von ganzem Herzen viel Erfolg!
Weiterhin rufe ich zum politischen und wirtschaftlichen Weltgeneralboykott auf, bis zum Abtreten Lukaschenkos.

@ Bernd Kevesligeti

Wahrscheinlich haben farbrevolutionäre Ansätze dort keine Mehrheit,keine Chance.

Keine Ahnung. Es ist aber auch eigentlich irrelevant. Wagen Sie sich mal aus Ihrem Cocon heraus und sagen Sie lieber, wie die Chancen für faire Wahlen stehen, die ehrlich ausgezählt werden und deren echtes Ergebnis dann gilt.

/// Am 31. August 2020 um

///
Am 31. August 2020 um 16:03 von Magfrad
@NeutraleWelt 15:53

Wenn Russland so dumm ist irgendwelche grünen Männchen, Wagner Truppen oder sonst wen zu entsenden, dann haben sie Belarus für immer verloren. Genauso wie Russland die Ukraine für immer verloren hat. Aus diesem Grund ist es sehr sehr sehr unwahrscheinlich, dass Russland irgendwas hinschicken wird. Möglich ist Militärgeräte zu schicken und Munition. Militär oder irgendwelche Spezialitruppen wird Russland nie senden///
.
Putin hat aber Lukaschenko genau diese " grüne Männchen Unterstützung " öffentlich zugesagt. Vielleicht befürchtet er im Erfolgsfall der Demokratiebewegung in Belarus einen Dominoeffekt im eigenen Land ?

16:18 von Autochon

In Estland zusaetzlich wegen der rassistischen Politik gegen die russische Minderheit.
.
schön dass das mal einer sieht und benennt !
ein paar Generationen "Knechtschaft" hinterlassen,
auch wenn es vielleicht nicht schön ist, eben auch so ihre Spuren
nach einer Ehe ist ein Rosenkrieg auch häufiger als ein "normaler" Umgang

14:34, Karin Mustermann

>>Lukaschenka
Es wäre schön wenn man verhindern könnte, dass Lukaschanka über Frankfurt nach Moskau fliegt.<<

Warum sollte er denn über Frankfurt nach Moskau fliegen?

Ich würde eher die Route über Sydney oder Kuala Lumpur wählen. Direktflüge von Minsk nach Moskau gibt es ja nicht, oder?

@ vriegel

Putin sitzt hier ganz klar am längeren Hebel.

Der Souverän in Belarus ist immer noch das Volk und nicht der Hebelmann.


Wir können nur hoffen, dass der Einfluss westlicher Geheimdienste diesmal nicht so weit geht wie in der Ukraine.

Papperlapapp. Sind Sie für oder gegen die Freilassung der Oppositionellen in Belarus. Bitte jetzt mal Tacheles.

@ dumm aber deutsch 14:35 Uhr

Grundsätzlich sollte das so sein, aber ich befürchte, dass Herr Putin auf die eine oder andere Art dafür sorgen wird, dass Belarus „sein Vasallenstaat“ bleiben wird. Von daher ist die Befürchtung durchaus berechtigt, dass er seine Interessen notfalls auch mit militärischen Mitteln gerecht wird.
Daher betrachte ich es durchaus positiv, dass die EU sich eher symbolisch auf die Seite der Opposition stellt und „den Ball flach hält“.
Hoffen wir, dass Herr Lukaschenko früher oder später erkennt, dass er ohne fremde Hilfe seine Macht nicht behalten wird.

Francis Fortune

Der arme Mann. Bestimmt hat

Der arme Mann.
Bestimmt hat ihn keiner auf die Nachteile des Diktatorwesens aufgeklärt. In USA könnte er nun klagen. In Belarus auch allerdings nur Wehklagen.
Er sollte Sich, dem Land und der Welt einen gefallen tun, und zurück treten. Sonst endet er auch in einem Erdloch, oder schlimmer.
Der letzte Diktator, der ins Exil durfe, war unser Erich.
Daran sollte er denken.

14:46, Scotch Bingeington

>>Dünnes Eis
Wenn Lukaschenko Humor hätte, würde er die EU-Botschaft in Minsk schließen. Denn im Gegensatz zu Lukaschenko bei der weißrussischen Präsidentenwahl stand die Vorsitzende der EU-Kommission noch nicht mal auf dem Wahlzettel.<<

Die oder der Kommissionsvorsitzende der EU wird ja auch nicht direkt gewählt, im Gegensatz zum belarussischen Präsidenten.

Aber was interessieren schon solcherart unerhebliche Details, wenn es um die EU geht?

um 15:59 von Sisyphos3

" keine Angst in Belarus machen sich aktuell viele so ihre Gedanken, wo man persönlich die meiste Kohle scheffeln kann und seine Pfründe sichern..."
Eigentlich habe ich keine Angst. Weissrussen sind nicht die ersten, die in ihrem Land Veränderungen anstreben. Sie haben einige traurige Beispiele und erfolgreichere Vorbilder.
Wie ich schon sagte, die meisten würden eher in ihren Berufen arbeiten wollen, und nicht als Billiglöhner im westlichen Ausland. Im Westen Europas können die Bürger recht gut leben. Aber will unsere Wirtschaft, wollen unsere Bürger weissrussische Erzeugnisse oder Produkte? Weissrussen würden gern weiter herstellen und verkaufen können - in möglichst vielen Bereichen.

um 16:23 von harry_up: " @

um 16:23 von harry_up:
"
@ Sisyphos3, um 15:47
“betonte die (Tichanowskaja) nicht sie wolle nur faire Wahlen und hat kein Interesse an der Regierung zu stehen ?“

Das stimmt, das hat sie immer und auch noch vor ca. 1 Woche betont.
"

...das hat die Dame,die aktuell in Bolivien Präsidentin ist & gegen Demonstranten,die die versprochenen Neuwahlen fordern,schon gewaltsam vorging, auch gesagt...

von Kowalski 16:26

Und was "gilt denn bei Ihnen" ? In Ihrem Cocon ?

14:51, Bernd Kevesligeti

>>Belarus:Baltische Staaten sanktionieren Lukaschenko..........
Die baltischen Staaten sanktionieren und "die Bundesregierung stärkt den Rücken".
Da scheinen ja welche Träume zu haben....
Vermutlich aber wird das obsolet sein.Die Entwicklung wird wohl eher in Richtung Dialog gehen.Selbst polnische Medien berichteten letzte Woche vom abbröckeln der Streikfront in den Staatsbetrieben(in den privaten hat man gar nicht aufgerufen).
Zur Unzufriedenheit bestimmter Geostrategen außerhalb des Landes.<<

Was anderes als platteste Verschwörungsideologie fällt Ihnen nicht ein, wenn es einen Volksaufstand gegen einen Oligarchen und ehemaligen KPdSU-Funktionär gibt?

Bitter.

16:08 @ Nachfragerin

" ... Und manchmal redet man nur übers Geschäft und sieht über die Menschenrechtsverletzungen hinweg.) "

Oder so

«Es ist nichts Persönliches,
es geht nur ums Geschäft.»
(Der Pate)

@ Nachfragerin, 16:15

Wenn man Ihre Argumentationen verfolgt, stellt man fest, dass Sie zwar vorgeben, eine neutrale Sichtweise auf die Probleme zu vertreten, doch es tunlichst vermeiden, die eindeutigen “Fehler“ Lukaschenkos zu benennen und klar und unmissverständlich einzuordnen.

Sollte er die Wahlen mit über 80 % gewonnen haben, sollte es ein Leichtes sein, die Stimmen einfach neu auszuzählen. Unter den Augen neutraler Beobachter freilich.

Geht nicht, gibt's nicht?

Nein, geht nicht. Warum??

Der Kompromiss, den Sie unverzagt fordern, könnte bitte wie aussehen?

Und einen friedlichen Dialog mit jemandem führen , der einer Kalaschnikow in der Hand hat?? Ihr Ernst?

Nein, ich nehme Ihnen Ihre “neutrale“ Sicht nicht ab.

@ derkleineBürger, um 16:38

re @ 16:23 von harry_up

Oha, das macht Frau Tichanowskaja natürlich unglaubwürdig.

14:52, Carlos12

>>Mögliche russische Reaktionen
Die russische Regierung hat sich in der Außenpolitik in den letzten Jahren als sehr erfindungsreich erwiesen.
Vielleicht stützt sie Lukaschenko, aber vielleicht kapert sie auch die Opposition.<<

Belarus ist für Putin Innenpolitik. Er betrachtet das Land nicht als Ausland.

Würde er sich mit der Opposition gemein machen, dann hätte das verheerende Auswirkungen in Russland für ihn.

um 15:59 von Sisyphos3

"aha
wenn einer schwächer ist - keine eigene Gefahr droht - darf man ihm die Zähne einschlagen
sonst nicht?"
Es sieht so aus, leider. Beispiele: Irak, Libyen, Jugoslawien, Syrien. Davor noch Korea, Vietnam...In den ersten beiden gibt es keine Staatlichkeit mehr, Jugoslawien ist in kleine Provinzen zerfallen. Syrien konnte sich noch Hilfe holen und als Staat bestehen bleiben. Frieden und Staatlichkeit ist das höchste gut. Mehr Demokratie wäre schön, aber wie viele Staaten können damit überzeugen?

@ vriegel

Warum denunzieren Sie "den Westen", er würde da irgendwas mit den Geheimdiensten machen? Das ist doch nicht aufrichtig. Erkennen Sie nicht, dass die Bevölkerung in Belarus die manipulierten Wahlen und das reaktionäres System satt hat? Damit hat "der Westen" doch gar nichts zu tun.

@14:39 von dumm aber deutsch

Wenn sie nicht sehen können, was der Westen mit der Lage in Belarus zu tun hat, wäre es doch interessant zu erfahren, was sie denn sonst sehen...z.B. was hat Putin mit der Lage in Belarus zu tun? Im übrigen reagiert der Westen auf die Lage dort...die Gewalt, die Lukaschenka dort gegen friedliche Bürger einsetzt, wird einhellig verurteilt. Russland wurde gewarnt, sich in Belarus einzumischen.

/// Am 31. August 2020 um

///
Am 31. August 2020 um 16:38 von derkleineBürger

...das hat die Dame,die aktuell in Bolivien Präsidentin ist & gegen Demonstranten,die die versprochenen Neuwahlen fordern,schon gewaltsam vorging, auch gesagt...///
.
und was hat das miteinander zu tun ? Rein gar nichts.

@14:34 Karin Mustermann

Wenn Lukaschenka Belarus verlassen will, weil es ihm zu eng oder zu heiß wird, ist das wahrscheinlich nicht zu verhindern. Aber warum sollte er über Frankfurt fliegen?

@ Bernd Kevesligeti

Und was "gilt denn bei Ihnen" ? In Ihrem Cocon ?

Ich wünsche dem belarusischen Volk aus meinem Cocon eine neue, faire und ehrlich ausgezählt Wahl. Und dazu wünsche ich mir von Ihnen ein kleines Signal der Zustimmung.

14:56, Nachfragerin

>>Dialog heißt, dem anderen zuhören zu wollen.
"Die Opposition hat der Führung in Minsk einen Dialog angeboten, den der autoritäre Staatschef bislang aber vehement ablehnt."

Wenn die Opposition Frau Tichanowskaja als neue Präsidentin ansieht, ist das eine klare Kampfansage an Herrn Lukaschenko, aber definitiv kein Dialog.<<

Wo Herr Lukaschenko doch die Dialogbereitschaft in Person ist.

15:29, Der_Europäer

>>Aha, und Sie glauben, dass wenn die "Russen" in Belarus einmarschieren, nimmt das die belarus. Bevölkerung einfach so hin?
Das glaube ich widerum eher nicht!<<

Ich erinnere an Ungarn 1956 und Prag 1968.

Die Bevölkerung hat im Zweifelsfalle keine Wahl.

um 15:29 von Sisyphos3

[Es wäre schön wenn man verhindern könnte, dass Lukaschanka über Frankfurt nach Moskau fliegt.
..... Gibt es überhaupt so umständliche Verbindungen?]
.
"warum nicht
mein Flug mit LH nach RIO ging über STR - ZÜR - FRA
ich hätte auch in FRA zusteigen können
für 100 Euro mehr !"

Einer der Gründe für den schlechten Zustand der Welt sind die vielen Leute, die nichts ernstnehmen und nur gut unterhalten werden wollen oder Thrills brauchen rund um die Uhr.

Ergebnis: 2. Corona-Welle, eine Wett-Mafia, die den US Wahlkampf bestimmt mit Angstszenarien und Einschüchterung, billigen Tricks und Ballons, rückläufige Bemühungen gegen die Klimakrise, Fluchtgründe und und...

Ohne Ernst sind auch die Abwiegler, Ignoranten und Verharmloser der Konflikte. Sie erinnern mich stark an die Mitmenschen, die sich bei Notfällen den Rettern in den Weg stellen. Niemand weiß, was diese davon haben, wenn sie armen, gestressten Leuten das blanke Leben nicht gönnen.

Wen interessiert Ihre clevere Flugplanung?

@ Werneranerin

Aber will unsere Wirtschaft, wollen unsere Bürger weissrussische Erzeugnisse oder Produkte? Weissrussen würden gern weiter herstellen und verkaufen können - in möglichst vielen Bereichen.

Wovon reden Sie denn bitte? Das spielt doch keine Rolle und hat mit dem Konflikt jetzt definitiv nichts zu tun.

Haben Sie überhaupt verstanden, dass es in Belarus vor drei Wochen eine Präsidentschaftswahl gab, die von vorne bis hinten vom Regime manipuliert war? Verstehen Sie, dass die Menschen gerne eine faire Stimme hätten?

15:29 Leipzigerin59

"Schließen Sie bitte von ihren Denkmustern nicht auf die von anderen......"

Eben.
Das wäre meine Bitte an Sie.
Ich selber bin ganz bei den Ansichten und Einlassungen von "Nachfragerin".

15:38, Bernd Kevesligeti

>>von Kowalski 15:20
Geostrategisch unzufrieden sind doch wohl die mit den Sanktionen.Und wieso fühlen Sie sich angesprochen ?<<

"Die mit den Sanktionen", damit meinen Sie wohl die baltischen Staaten.

Vielleicht ist der Forist Balte?

Oder er tut einfach nur das, wozu dieses Forum da ist, nämlich über ein Thema diskutieren?

Ich wundere mich immer sehr über Ihre oft zu lesende Frage, warum ein Forist sich angesprochen fühle.

Ja, warum denn nicht?

von Kowalski 16:50

Das ist ja richtig gütig.Fair,ehrlich,frei,klingt wie Worte von Löwenthal.

15:48, Nachfragerin @Leipzigerin59

>> Ich kritisiere die einseitige Sichtweise der Opposition und werde von Ihnen zum Unterstützer Lukaschenkos erklärt.<<

Sie kritisieren immer dann die einseitige Sichtweise der Opposition, wenn diese sich in Opposition zu einem von Putin gestützten Herrscher befindet.

Nur dann, sonst nicht.

Das ist schon ziemlich auffällig.

@ 16:24 von derkleineBürger

"-> wenn Belarus den EU-Versprechungen folgen würde & die Verbindungen zu Russland kappt,dann geht das Land bergab.
Zu sehen an der Ukraine:
wirtschaftliche Verbindungen zu Russland gekappt - wirtschaftliche Versprechungen seitens EU nur hohle Worte."
.
Eine einseitige Betrachtung.
Was für eine Wirtschaft wollen Sie von einem Land erwarten, dessen Wirtschaftszentren illegal annektiert wurden? Die Krim, im Osten der Ukraine herrscht de facto noch immer Krieg. Zusätzlich kontrolliert man die Zufahr zu Ihren Wirtschaftshäfen, Mariopol etc.
Also ohne Russland geht bei Ihnen gar nichts?
Ganz ehrlich, dann lieber keine Wirtschaft, als mir von einem anderen Land was vorschreiben zu lassen.
Blicken Sie doch mal optimistisch in die EU, was Ex-UdSSR und Warschauer-Pakt Staaten alles positives geschafft haben.
Und ziehen Sie mal den Vergleich zu Russland, wem es jetzt besser geht.

16:55 von melancholeriker

Sie erinnern mich stark an die Mitmenschen, die sich bei Notfällen den Rettern in den Weg stellen
.
ist es wirklich notwendig Mitforisten zu beleidigen

@ andererseits, um 16:50

re @14:34 Karin Mustermann

“Aber warum sollte er über Frankfurt fliegen?“

Stimmt, das wäre ein Umweg.

Und wenn er dann auch noch ohne Maske ist (und sowas tragen so starke Männer ja nicht), müsste er damit rechnen, aus der Maschine geholt zu werden; mit 150 € isses da nicht getan... :-)

@ Werneranerin

Es sieht so aus, leider. Beispiele: Irak, Libyen, Jugoslawien, Syrien.

Ich habe Sie schon zuvor gebeten, sich zur Sache zu äußern, statt die gängigen Klischees abzuklappern.

@ 16:18 von Frodus

"Man verurteilt Diktaturen doch was ist Sanktionieren? Es ist eine Bestrafung, Abmahnung, weil man es anders möchte und anders sieht und ein anderes Ziel durchsetzen möchte."
.
Kann man so sehen.
Ich persönlich finde es als moralisch legitim, wenn man mit einer "Regierung" (ich hätte auch Regime sagen können) keine Geschäfte mehr macht, die mit Spezialeinheiten (Sie wissen doch garantiert was OMOH ist), die eigene Bevölkerung traktiert, zusammenschlägt, inhaftiert.
Macht man hier bei uns nicht.

 16:03 @ Bernd Kevesligeti

" ... Wahrscheinlich haben farbrevolutionäre Ansätze dort keine Mehrheit,keine Chance. ..."

Dann verweise ich auf den von Ihnen vor einigen Tagen angegebenen Artikel aus der Jungen Welt
"https://kurzelinks.de/ozuf"

》 ... »Erste Lehren aus der belarussischen Revolution«  von Boris Kagarlizki
...
Am Beispiel von Belarus kann man sehen, was einen wirklich revolutionären Aufstand von einer durch die Eliten organisierten ›Farbenrevolution‹  und einem ›Maidan‹ unterscheidet: ... 《

Ich hoffe, der Mann hat richtig analysiert.

um 16:58 von Kowalski

"Wovon reden Sie bitte?
Haben Sie überhaupt verstanden,..."
Ich habe es tatsächlich verstanden und rede davon, was Tichanowskaja anstreben würde ( die EU) und was Lukaschenko (Partnerschaft mit Russland) und was das eine und das andere für die Bürger in Weissrussland bedeuten würde.

Durchhalten

Es ist sicherlich gut weitere Sanktionen welche sehr kurzfristig wirken zu erlassen, allem voran aber ist es wichtig Proteste und vor allem Streiks beizubehalten.

16:03, Bernd Kevesligeti

>>von Ray 15:38
Nein,aber die Grenze der Nato vom Bug(jetzt) bis vor Smolensk zu verschieben,davon träumen jene.Mit Innenpolitik hat das nichts zu tun.
Aber was nun die innere Entwicklung sein wird ? Wahrscheinlich haben farbrevolutionäre Ansätze dort keine Mehrheit,keine Chance.<<

Denken Sie wirklich derart in Klischees und Schlagworten?

@16:59 von jukep

Kennen sie die Verstärkungstheorien? Der eine lobt zur Verstärkung eines Beitrags sein Einverständnis, ohne selbst zu argumentieren...umgekehrt könnte man, auch die Ansichten und Einlassungen auch einfach nur ablehnen...auch ohne Argumentation.
So einfach sollte man aber die Einlassungen von "Nachfragerin" nicht gelten lassen...auch diese sind in ihrer Parteilichkeit und Subjektivität - hier in Bezug auf Lukaschenka und Belarus - zu hinterfragen.

Baltische Staaten: Probleme mit Demokratie.

@14:41 von Freier Markt
Die baltischen Staaten haben selbst Probleme mit Demokratie im westlichen Sinn.
In Estland machen SS-Veteranen ungeniert ihre Umzüge.
Litauen duldete nach US-Angaben (deklassifizierter Folterbericht) Foltergefängnisse der CIA usw.

16:20, Leipzigerin59 @15:48 @Nachfragerin

>>Die Opposition hat tatsächlich einen entscheidenden Fehler gemacht, sie hätte sofort gegen das Wahlergebnis klagen sollen.<<

In einem Land ohne Gewaltenteilung nicht unbedingt ein aussichtsreiches Unterfangen.

Re : Nachfragerin !

Mit einem so vernagelten, egoistischen, selbstverliebten Lukaschenko kann man keinen Dialog führen. Er würde maximal ein paar winzige Zugeständnisse machen, oder gleich die gegnerische Seite in den Knast schicken und foltern lassen, um allen klar zu machen, was er von einem Dialog hält.
Alleine schon sein Auftreten ist für einen Staatsmann eine Schande, mit einem Gewehr und sein Sohn ebenfalls. Entweder ist er total überheblich oder inzwischen durch geknallt.
Was ich echt super finde, die Demonstranten lassen sich nicht provozieren von all den schwarzen Polizisten, das spricht echt für sie !!

Na hoffentlich!

Na hoffentlich!

16:46 von Werneranerin

Mehr Demokratie wäre schön, aber wie viele Staaten können damit überzeugen?
.
ob jeder das Konzept favorisiert ?
Demokratie fängt ja in der Familie an
wenn da einer das alleinige Sagen hat
wie soll das in einer Gesellschaft funktionieren
dazu kommt wenn man nach Zugehörigkeit zur Sippe wählt, oder nach Religion, statt politischer Zugehörigkeit, Frauen nicht ernst nimmt

Und Russland hat den Westen gewarnt, sich einzumischen

@16:48 von landart
Die Warnungen gelten gegenseitig und werden offensichtlich von beiden Seiten missachtet.

PS.: Gewalt gegen friedliche Bürger: Da fallen mir ebenso westliche Beispiele ein.

16:59 @jukep 15:29 Leipzigerin59

Es ging um die Denkweise
"Bist du nicht für mich, dann bist du gegen mich."

Sie können sicher erklären, warum Herr Lukaschenko alle Oppostionskandidaten oder Konkurrenten schon lange vor der Wahl ausgeschlossen und ins Gefängnis gesperrt hat?

Er war offenbar an keiner Zusammenarbeit interessiert.

Oder?

Am 31. August 2020 um 15:17 von Freier Markt

Zitat:
"...Lukaschenko ist ein Diktator, der die Wahlen gefälscht hat..."

Seit 1994 ist ES in Belarus die mittlerweile sechste Wahlfälschung gewesen und ich frage mich warum gerade jetzt dieser Aufschrei?

Belarus !

Was ich echt super schlecht finde, ist die Haltung vieler Sportverbände, einschließlich UEFA und IOC, die absolut keine klare Distanzierung zu Lukaschenko vornehmen, und auch kein einziges Wort zu den Menschenrechtsverletzungen dieses Regimes an den Menschen, darunter auch Sportler.
Gerade von da könnte der Druck auf ihn deutlich erhöht werden, um ihm klar zu machen, deine Zeit ist vorbei.
Gerade Herr Bach als Chef des IOC`s kriegt ja nie seinen Mund auf, aber auch Herr Ceferin von der UEFA könnte einen Ausschluss von Minsk bei der nächsten Europameisterschaft ins Spiel bringen. Ich denke, dies würde gerade Herr Lukaschenko ziemlich weh tun.
Aber leider sind allesamt ein feiger Haufen, die anscheinend nur ihre Diäten kassieren wollen und die Sportler im Stich lassen !!

17:05 von Sisyphos3 16:55 von melancholeriker

Sie erinnern mich stark an die Mitmenschen, die sich bei Notfällen den Rettern in den Weg stellen
.
ist es wirklich notwendig Mitforisten zu beleidigen

Wenn diese nicht nur für sich selbst, sondern auch für ihre Mitmenschen Empathiefähigkeit aufbrächten und zeigten, würde sich ein solcher Vergleich erst gar nicht aufdrängen.

von fathaland slim 17:12

Da muß der Kommentar aber ins schwarze getroffen haben.

Und wenn Sie sich hier umgucken,dann sehen Sie eine Menge Klischees und Schlagworte:Fair,frei,Freiheit u.s.w.
Und das von Leuten,die sonst nicht gerade diesen Prinzipien huldigen(wenn es um Arbeitswelt,Gesellschaft geht).

um 17:05 von Kowalski

."... sich zur Sache zu äussern, statt die gängigen Klischees abzuklappern." Das war nicht freundlich.
Nun, es sind sehr konkrete Tatsachen, mit welchen ich auf die Anmerkung des Foristen Sisyphos3 geantwortet habe.
Der Rückblick auf diese Tatsachen würde in der Angelegenheit "Belarus" eine Rolle spielen.

Das Volk hatte sich für die Konföderation mit Ru. entschieden.

@14:35 von dumm aber deutsch
Und 1994 wurde Lukaschenko mit 80% tatsächlich demokratisch gewählt, wenn man den damaligen Berichten glauben darf.

Lukaschenko hat allerdings die Bildung der Konföderation blockiert und ein Schaukelspiel zwischen West und Ost versucht, das am Schluss eher gescheitert ist. US-Frackinggas ist z.B. halt teurer als russisches Gas.

@fathaland slim - einseitige Kritik

17:03 von fathaland slim:
"Sie kritisieren immer dann die einseitige Sichtweise der Opposition, wenn diese sich in Opposition zu einem von Putin gestützten Herrscher befindet. Nur dann, sonst nicht. Das ist schon ziemlich auffällig."

Ich reagiere auf Art die Berichterstattung. Wenn der Fokus auf den Argumenten der einen Seite liegt, werde ich immer auf die Argumente der Gegenseite hinweisen. Suchen Die Ursache der von Ihnen bemerkten Auffälligkeiten liegt also nicht bei mir.

Re : Freier Markt !

Wie in Belarus, so ist es in Russland, auch da wird massiv betrogen, etliche der Opposition zuvor ins Gefängnis gesteckt oder nicht zu gelassen. Noch schlimmer ist es in China, da finden gar keine Wahlen statt, da bestimmt alleine die Elite der Partei, wer einen Sitz erhält. Und so gibt es noch ein paar so Schurkenstaaten, wo ein paar Wenige alles bestimmen.
Was für eine traurige und beschämende Welt, wo ein paar Idioten glauben sie können und wissen alles. Dabei handeln diese nur im ureigenen Interesse, und nie für das ganze Volk !!

von Leipzigerin59 17:08

Ja,es ist zu hoffen,daß Boris Kagarlizki richtig analysiert hat.

von fathaland slim 16:42

Jedenfalls fühlen Sie sich durch den Kommentar getroffen,warum denn ?

17:05 @Sisyphos3

"ist es wirklich notwendig Mitforisten zu beleidigen. "

Wie und wen hat @melancholiker angeblich beleidigt?

Sie haben wie so oft nur halb zitiert, aus dem Zusammenhang gerissen und nicht verstanden.

16:55 @melancholiker:

" ... Ohne Ernst sind auch die Abwiegler, Ignoranten und Verharmloser der Konflikte.

Sie erinnern mich stark an die Mitmenschen, die sich bei Notfällen den Rettern in den Weg stellen.  ... "

"Sie" bezieht sich auf den vorher gehenden Satz.

um 17:05 von Sisyphos3

Am 31. August 2020 um 17:05 von Sisyphos3
16:55 von melancholeriker
Sie erinnern mich stark an die Mitmenschen, die sich bei Notfällen den Rettern in den Weg stellen
.
ist es wirklich notwendig Mitforisten zu beleidigen

Beleidigen? Das "Sie" bezieht sich deutlich auf Abwiegler, Ignoranten und Verharmloser (s. unten) Sie gehören doch sicher nicht dazu.

[Ohne Ernst sind auch die Abwiegler, Ignoranten und Verharmloser der Konflikte. Sie erinnern mich stark an die Mitmenschen, die sich bei Notfällen den Rettern in den Weg stellen.]

Ich halte sonst nicht sehr viel von Kramp - Karrenbauer. Aber ihr knappes Statement über die verwöhnten Quängler der Berlin Demo im Kontrast zum harten Ernst des Kampfes in Belarus unterstreicht, was ich damit sagen will. Nochmal zum Mitdenken. Welche Relevanz zum Thema hat Ihr Post außer die eines Nabelpiercings?

Am 31. August 2020 um 14:34 von Karin Mustermann

" Es wäre schön wenn man verhindern könnte, dass Lukaschanka über Frankfurt nach Moskau fliegt. "

Warum sollte Er so was tun ?, in die RF kommt Er bequem auf der Straße oder per Flieger ohne erst nach Deutschland zu kommen.

Verstehe den Satz nicht ?.

@17:18 - SS-Umzüge in Estland

Ich sehe ehrlich gesagt in den baltischen Staaten kein Demokratidefizit. Im Gegenteil. Die Demokratien dort sind lebendiger als unsere hier. Was auch kein Wunder ist.

zu den SS-Umzügen kann ich nichts sagen. Habe ich noch nie erlebt dort. Ich gehe aber davon aus, dass es möglich ist dort, ebenso wie fast überall auf der Welt.

Möglicherweise wissen Sie nicht, dass vieles aus der Nazizeit, was hierzulande verboten ist, fast überall auf der Welt erlaubt ist. Auch in vielen Staaten Europas...

Am 31. August 2020 um 16:04 von Nachfragerin

„Ich gebe mich nur ungern irgendwelchen Wunschträumen hin, sondern frage mich, wie bzw. ob so ein Machtwechsel friedlich ablaufen kann. Es wäre niemandem geholfen,
wenn nach Lukaschenko ein Krieg kommt.“

Warum nicht?

Namen sind Schall und Rauch.

Ich kenne keine Belarusische Namen, aber der Name Krieg ist in Deutschland ziemlich häufig.
Mir wäre es egal ob es Herr/Frau Bundeskanzler/in/d Krieg oder Präsident/in/d Krieg heißt, das Ergebnis wäre wichtig.

Ich wundere mich ja auch nicht, wenn Leute mit Namen Unsinn, ihrem Sohn den Vornamen Reiner geben.

@Traumfahrer - Deeskalation

17:20 von Traumfahrer:
"Alleine schon sein Auftreten ist für einen Staatsmann eine Schande, mit einem Gewehr und sein Sohn ebenfalls."
> Das ist leider nicht so ungewöhnlich, wie man es sich wünscht.

"Was ich echt super finde, die Demonstranten lassen sich nicht provozieren von all den schwarzen Polizisten, das spricht echt für sie !!"
> In dem Video von gestern Abend standen diese schwarzen Polizisten nur herum. Wer das als Provokation wertet und mutig wird, wird wahrscheinlich sofort abgeholt. Das dürfte den meisten Demonstranten bewusst sein und ist vielleicht einer der Gründe, warum diese andere Oppositionsführerin Herzen an die Einsatzkräfte verteilt.

17:05 Kowalski

"Irak, Libyen, Jugoslawien, Syrien......"

sind keine Klischees sondern Fakten.
Aus diesen Fakten sollte man eigentlich lernen. Aber anstatt daraus zu lernen werden sie als "Klischees" abgetan. Ich versichere ihnen die Menschen aus diesen Ländern wären derzeit froh wenigstens so stabile Verhältnisse und den Standard wie in Belarus zu haben.
Dass Herr Lukaschenko schon viel zu lange regiert steht ausser Frage ich halte schon 16 Jahre wie bei uns für viel zu lang. Aber wie bei uns, fragen viele was kommt danach, das sollte auch das Recht vieler Bürger in Belarus sein. Die "Opposition" ist, wie bei uns, noch lange nicht das ganz Volk.

16:37 @Werneranerin

" ... Wie ich schon sagte, die meisten würden eher in ihren Berufen arbeiten wollen, und nicht als Billiglöhner im westlichen Ausland. ..."

Ja und? Was spricht dagegen?

" ... Aber will unsere Wirtschaft, wollen unsere Bürger weissrussische Erzeugnisse oder Produkte? Weissrussen würden gern weiter herstellen und verkaufen können - in möglichst vielen Bereichen. "

Warum sollten wir nicht Produkte aus Belarus kaufen wollen?
Vielleicht wäre das besser als chinesische.

Das ist gegenwärtig eine rhetorische Frage.
Oder Sie versuchen schon vorab ein finsteres Wirtschaftsbild zu malen.

Am 31. August 2020 um 15:19 von stasik

" Mit einer Hinwendung zu Europa und Aussicht auf mehr finanzieller Unterstützung durch den IWF würde das Land in bitterste Armut stützen, da diese nur auf der Grundlage wirtschaftlicher Radikalreformen erfolgen würde: starke Kürzung der Staatsausgaben, Öffnung des Landes für ausländische Investoren, das "freie Spiel der Marktkräfte" eben, eine Erfahrung, die die Menschen noch nicht gemacht haben. "

Welchen anderen Weg gibt es denn sonst noch ?, was will die Opposition ?, außer Wahlen.
Ich sehe jetzt keine andere Lösung kommen.

15:14 von Werneranerin

Zitat:"Ich bin in vielerlei Hinsicht stolz auf unser Land, aber ich wünschte, unsere Politik wäre nicht ständig darauf gerichtet, die grossen Konkurrenten zu schwächen auf Kosten der Völker kleinerer Staaten. Ein naiver Wunsch, ich weiss.""
Was bitte hat das mit dem Wunsch vieler Belorussen nach freien und fairen Wahlen zu tun? Welche "Interessen" hat denn Ihrer Meinung nach die Bundesregierung, welche "Interessen" die deutsche Wirtschaft an Belorussland?

@ 17:24 von krittkritt

"PS.: Gewalt gegen friedliche Bürger: Da fallen mir ebenso westliche Beispiele ein."
.
Nennen Sie mir doch ein paar? Sind mir gerade entfallen......
.
Wo dringen Spezialeinheiten abends in Caffees ein und schlagen die Besucher zusammen?
Wo werden abends Spaziergänger, die vielleicht mit dem Hund raus sind, zusammengeschlagen?
Wo werden Oppositionelle dermaßen unter Druck gesetzt, dass sie das Land verlassen müssen?
Wo werden von Spezialeinheiten willkürlich Autoscheiben eingeschlagen, Menschen mißhandelt und eingesperrt?
Das Internet ist voll mit Videos.
.
Wo passiert das im Westen?
Entweder gehen Sie da ganz weit westlich bis nach Südamerika oder Sie machen fast eine komplette Umrundung und fangen in Russland wieder an...
Das gibt es noch nicht mal in China!
.
Auf die Antwort bin ich gespannt!

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir, beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: