Ihre Meinung zu: Linkspartei-Vorsitz: Kipping will nicht erneut kandidieren

28. August 2020 - 17:53 Uhr

Linkspartei-Chefin Kipping will sich nicht wieder für den Parteivorsitz bewerben. Das erfuhr das ARD-Hauptstadtstudio aus einem Brief der Politikerin an ihre Partei. Auch Co-Chef Riexinger dürfte sich nun zurückziehen. Von Kerstin Palzer.

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Kommentare

Wahlerfolg Ramelow?

"Dass dann auch noch der Wahlerfolg von Bodo Ramelow".....manchmal erheitern auch dümmliche Aussagen und zaubern trotz allem ein Lächeln in den Abend....

Kipping will nicht erneut...

Zuviel an Ärger, zu wenig an Erfolg - man darf das respektieren.

So überraschend ist das

So überraschend ist das nicht: in den Linken-Statuten wird nahegelegt, nach 8 Jahren nicht erneut zu kandidieren; genau daran hält sich Katja Kipping. Und natürlich ist davon auszugehen, dass Bernd Riexinger dem folgen wird.
Janine Wissler ist eine wahrscheinliche Kandidatin; wer mit ihr die Doppelspitze bilden wird, halte ich für offen.

rer Truman Welt

Ich denke, daß ein Wechsel an der Spitze der Linke nur mehr Auftrieb bringen kann. Blieben die beiden heutigen noch Vorsitzenden die vergangenen 8 Jahre aus meiner Wahrnehmung heraus doch eher blass.

Die Linke

Hat sich Die Linke nicht selbst zerlegt? Im Westen leider immer noch nicht so richtig angekommen. Diverse Zeitungsverlage und andere Massenmedien haben kräftig dazu beigetragen den Vergleich zur SED mit jeglicher negativer Historie hochzuhalten, immer mit Zeigefinger auf Die Linke. Da hat sich vieles in den Köpfen festgesetzt, was nicht zur heutigen Linken gehört. An Gregor Gysi oder Sahra Wagenknecht reicht momentan niemand in der Außendarstellung so recht heran. Wo und wer sind die neuen charismatischen Köpfe die einen notwendigen Aufschwung schaffen könnten? Eine Bereicherung in der Politik ist die Linke auf jeden Fall. Ich fände es schade, wenn es weiter "bergab" gehen würde. Acht Jahre, Kipping u. Riexinger, oder Riexinger, mit viel Erfahrung, weiter ? Wie und mit wem wird es weiter gehen, ich bin gespannt. Viel Erfolg für Die Linke !

Die Zeit, dass ich

Die Zeit, dass ich Linkspartei gewählt habe, ist vorbei. Ganz egal, wer neue Vorsitzende wird. Die Nichtleistung der Linken in der Corona-Sache werde ich ihr nicht verzeihen.

Die "no border, no nation" Kipping!

Für die Realos bei den Linken, war die Frau Kipping GENAU aus diesem Grund auch ein rotes Tuch!

Woran DAS wohl liegen könnte?

Linkspartei-Vorsitz: Kipping will nicht erneut kandidieren

Bereits im Jahre 1999 pflegte einmal ein Professor das Zitat auszusprechen "Die PDS wird in der Zukunft der Stachel im Fleisch der SPD bleiben". Und dies trifft im Grunde genommen ja auch nach ihrem Zusammenschluss mit der WASG zur Linkspartei im Jahre 2007 zu. So bezieht sich der ehemalige SPD-Chef Lafontaine auch bei der Linken auf Willy Brandt - beide Parteien beanspruchen ihn für sich. In der Linken finden sich seit der Hartz-IV-Einführung 2003 immer mehr ehemalige SPD-Mitglieder bzw. Wähler/innen. Dadurch sind die SPD und die Linke Parteien ohne Unterleib und Oberleib - zu schwach und zerstritten für gemeinsame Koalitionen. Richtungskämpfe natürlich sind die Folge wie bei Kipping und Wagenknecht.
Die Zukunft bei der Koalitionsfrage bleibt daher bei der Union, die 2021 erneut wieder die GroKo zum großen Erfolgsmodell verkaufen wird oder an alte Zeiten mit der FDP anknüpfen wird wollen oder wie in Stuttgart die Grünen einbindet.
Auch die AfD ist wie in Thüringen der CDU sehr nahe.

Wir brauchen die Linke wie die Luft zum atmen!

Die Linke ist die einzige Partei die gegen den Kapitalismus ist!

Dieses unmenschliche sozialökonomische System, der Kapitalismus/Neoliberalismus ist zum scheitern verurteilt.
Der Kapitalismus/Neoliberalismus ist sozial ungerecht. Durch die soziale Ungerechtigkeit werden Kriege und Umweltzerstörung erzeugt.
Aus diesen Gründen sollten wir es durch ein sozial gerechtes System ersetzten. So schnell wie möglich und so gründlich wie nötig.

Und vergessen wir nie: seine Profiteure werden nie aufgeben es zu verteidigen. Weil sie ein Leben auf unser aller Kosten führen und deshalb nicht aufgeben wollen. Dafür ist ihr Dasein im Saus' und Brau's zu schön...

kein großer Verlust

Sehe da keinen großen Verlust, wenn die beiden den Posten räumen, wäre sogar kein Verlust wenn die Linken ganz aus dem Bundestag verschwinden!

Zumal sich die Linken nicht genügend von ihrer negativen SED-Vergangenheit distanziert haben.

Kipping und Riexinger

haben nicht das Zeug, Wähler anzusprechen und mitzureißen. Riexinger ist ein dröger Bausparkassenvertreter, der einen auf Revoluzzer macht und Kipping ist nur durch Mobbing und Intrigen gegen Sahra Wagenknecht und Sevim Dagdelen aufgefallen. Sonst bleibt nicht viel hängen

Das Problem der Linken ist,...

... das die Realos wie Wagenknecht oder Lafontaine heutzutage bei den Linken regelrecht gemobbt(!!) werden!

Nach dem Motto :

"Alles irgendwie total von Trotzkiste.. ähm Populisten unterwandert" , und "Chleudert den pösen populistischen Purschen zu Poden!"

Ja, alles totale Spalter, diese Judäisch.. ähm populistische Volksfront innerhalb der Linken selbst wohlgemerkt!

19:39 von Frank von Bröckel

>>Die "no border, no nation" Kipping!

Für die Realos bei den Linken, war die Frau Kipping GENAU aus diesem Grund auch ein rotes Tuch!

Woran DAS wohl liegen könnte?<<

Meinen Sie Kipping ist die linke Vorsitzende einer rechten Partei oder wie kommen Sie auf diesen Schmarrn?

@19:37 von sagen

//Die Nichtleistung der Linken in der Corona-Sache werde ich ihr nicht verzeihen.//

Könnte Sie mir bitte auf die Sprünge helfen? Welche 'Corona-Leistung' haben die anderen Oppositionsparteien vorzuweisen? Grüne, FDP, AFD?

Ich wünsche der Partei die LINKE viel Erfolg. Kipping und Riexinger können gerne in der hintersten Reihe Platz nehmen.

Die Zeit Kipping ist doch nach den Statuten ohnedies vorbei ...

.... das muss man nicht als etwas besonderes verkaufen.
Sie hat jedenfalls finanziell ausgesorgt. Deshalb wird sie sich auch parteipolitisch nicht mehr engagieren, sondern sich eine schöne Zeit machen.
Soziale Vorbildwirkung für den "kleinen Mann" schaut anders aus.

Kipping und Riexinger

erinnern mich an das ebenso erfolglose Duo Lötzsch und Ernst.
Nachdem S. Wagenknecht nicht mehr will, sehe ich nichts, was die ohnehin desaströse Lage der Linkspartei ändern könnte.
Mir soll`s recht sein.

@ 19:37 von sagen

Die "Nichtleistung der Linken in der Corona-Sache"? Was soll das sein? Ministerpräsident Bodo Ramelow hat unter all den Amtskolleg*innen unprätentiös und sachorientiert nicht den schlechtesten Job gemacht, wohltuend anders als hier bei uns im Süden, wo Söder die Corona-Krise ständig instrumentalisiert, um "Söder" und "Bayern" synonym klingen zu lassen, sein Bild vom bayrischen Macher - jenseits aller Pleiten und Pannen - zu pflegen und so Merkel zu beerben.

aufhören, sich selbst zu belügen

Junge Menschen tendieren zu liberalen, progressiven, sozialen Ideen. Von den etablierten Parteien bedient keine dieses Spektrum. Da müsste die LINKE doch viel besser dastehen, weil sie all diese Stimmen einsammeln könnte!

Also warum läuft es bei denen nicht?

Weil sie keine junge Partei sind. Sie sind alt und verknöchert. Selbst eine Katja Kipping, die ja nun als Jahrgang 78 keine alte Oma ist, war in den vergangenen acht Jahren den jüngeren Deutschen zu verknöchert, zu altbacken, und auch zu wenig pragmatisch.

Man kann nur hoffen, dass sich das mal ändern wird, denn für klassische Linke wie mich ist es schon sehr bedrückend, dass es in Deutschland seit Jahrzehnten (!) keine Partei für uns gibt.
_

@19:14 von Zundelheiner

"Dass dann auch noch der Wahlerfolg von Bodo Ramelow".....manchmal erheitern auch dümmliche Aussagen und zaubern trotz allem ein Lächeln in den Abend...

Wer hat noch mal in Thüringen die relative Mehrzahl der Stimmen geholt? Kleiner Tipp: die AfD war es nicht. Und die FDP auch nicht, obwohl die im Größenwahn den MP stellen wollten. Also: Wahlerfolg von Bodo Ramelow. Aber sie haben recht: Manchmal manchmal erheitern auch dümmliche Aussagen und zaubern trotz allem ein Lächeln in den Abend...

@Frank von Bröckel, 19:39

Die "no border, no nation" Kipping!
Für die Realos bei den Linken, war die Frau Kipping GENAU aus diesem Grund auch ein rotes Tuch!
Woran DAS wohl liegen könnte?

Schön, dass Sie uns an Ihrem Insiderwissen bzgl. der Linken teilhaben lassen. Bestimmt haben Sie mit vielen Parteimitgliedern persönlich gesprochen. Vor allem mit "Realos".
Wer sollen übrigens diese Realos sein? Solche, die gar keine linke Politik machen wollen, sondern realistischerweise neoliberale oder national orientierte?

Spielt das eine Rolle?

Wer die Linkspartei wählt, wählt sie aus der Überzeugung, dass das mit der Umverteilung doch wenigstens ein Mal klappen muss.
Welche Figur dabei die altbackenen Parolen nachplappert ist dabei doch völlig unerheblich.

Ich sehe das

Als eine reale chance. Nach dem Ausscheiden aus der aktiven Politik von Gregor Gysi war eine riesen Lücke in sachen Menschlichkeit und nahbarkeit, und es hielten die ewiggestriken protestlinken Einzug. Das dumme war nur das auch aus der angeblich realpolitischen Ecke nichts kam.

Es wird Zeit das die Linke die Backen zusammenkneift und realpolitische Verantwortung auf Bundesebene übernimmt aber dafür braucht es das passende Personal.

Als bekennender Linkswähler hoffe ich auf eine Zeitenwende. Auf as endlich das soziale Gewissen Deutschlands erwacht.

Ich fand Kipping und

Ich fand Kipping und Riexinger gut, auch wenn die mir fast schon ein wenig zu Realo gewesen sind.

Frau Wissler als Nachfolgerin fände ich interessant. Und die Blumenstrauß-Aktion von Frau Henning-Wellsow fand ich großartig. Authentische Politiker sind selten und könnten wir deutlich mehr gebrauchen.

Mein Problem mit der Linken ist nach wie vor deren Verhältnis und Einstellung zu Putin-Russland. Darüber muss ich mich vor den nächsten Wahlen nochmal auf den neuesten Stand bringen, vielleicht ist das ja schon überholt.
Und ich brauche eine Alternative (und da gibt es fast nur die Linke), weil `meine Partei´ (die Grünen) Corona so vermasselt haben. Die wähle ich erstmal nicht mehr.

19:14 von Zundelheiner

>>Wahlerfolg Ramelow?

"Dass dann auch noch der Wahlerfolg von Bodo Ramelow".....manchmal erheitern auch dümmliche Aussagen und zaubern trotz allem ein Lächeln in den Abend....<<

Wenn es für Sie kein Wahlerfolg ist, von 28,2 auf 31,0 Prozent der Stimmen zu kommen und damit mit Abstand die stärkste Partei zu werden, ist Ihr lustiger Abend gesichert.

Ich weiß nicht, ob Ihre Heiterkeit an Ihrer eigenen Aussage liegt, einen Wahlerfolg auch so zu benennen, ist eher kein dümmlicher Fakt.

@Frank von Bröckel 20.04

Ja, alles totale Spalter, diese Judäisch.. ähm populistische Volksfront innerhalb der Linken selbst wohlgemerkt!"
Haha, ja hat was von "Judäische Befreiungsfront gegen Volksfront für die Befreiung Judäas" wie bei Monty Python;-)
Aber Sektierertum ist Parteien linksaußen nicht fremd, das ist da Teil des Erbes. Weil ja immer die eigene Haltung die einzig Richtige ist. Nur heute überleben die Abweichler, zumindest physisch;-)

@ 20:08 von Sinnprüfer

Sie posten Unsinn und Unterstellungen: während die allermeisten für Regelungen sind, politische Ämter auf Zeit zu begrenzen, wollen Sie Frau Kipping daraus einen Vorwurf machen; und an der (sozial angeblich nicht vorbildhaften) "schönen Zeit", die sie sich machen will, ist absolut nichts dran: Katja Kipping spricht von neuen Projekten, denen sie sich widmen wird. Dass dazu auch eine Zäsur mit weniger Terminen und Stress nach 8 Jahren Vorsitz der Linken gehören darf, finde ich völlig in Ordnung.

20:10 von DerVaihinger

>>Kipping und Riexinger
erinnern mich an das ebenso erfolglose Duo Lötzsch und Ernst.
Nachdem S. Wagenknecht nicht mehr will, sehe ich nichts, was die ohnehin desaströse Lage der Linkspartei ändern könnte.
Mir soll`s recht sein.<<

Aber Initiativen zur (politischen) Veränderung begannen schon immer in den Großstädten und selten im ländlichen, dörflichen Raum.
Das können Sie in nahezu allen Ländern beobachten.

Totenglöckchen

Wenn radikale Westlinken wie Janine Wissler kommen, dann wird die Linke einen Weg einschlagen wie der Kommunistische Bund Westdeutschland (KBW): Dogmatisch und bedeutungslos. Die Stärke der Linken waren bislang die Realos aus den neuen Bundesländern.

@MartinBlank um 20:14

Sie schreiben "Man kann nur hoffen, dass sich das mal ändern wird, denn für klassische Linke wie mich ist es schon sehr bedrückend, dass es in Deutschland seit Jahrzehnten (!) keine Partei für uns gibt."
Was wäre denn eine klassisch linke Partei mit welchen Inhalten? Wenn`s die seit Jahrzehnten in D nicht (mehr) gibt (bzw. eine Partei, die "klassisch Linke" wie Sie vertritt), scheint auch kein großer Bedarf für so eine Partei vorhanden zu sein (ansonsten würde sich ja da eine Partei versuchen zu etablieren).
Waren das mal Brandt, Wehner, Lafontaine, ... oder noch viel länger her?

19:19 von andererseits

Janine Wissler ist eine wahrscheinliche Kandidatin; wer mit ihr die Doppelspitze bilden wird, halte ich für offen.
Wie wäre es mit Andrej Hunko? Der ist doch auf ihrer Wellenlänge.

Linker Aufbruch mit Frauen-Power

Zeit für einen Neuanfang bei der Linken! Riexinger und Kipping waren letztlich nur Mittelmaß und ähnlich glanzlos wie Ernst und Lötzsch. Die einseitige Parteinahme für urbane Hipster und noch mehr Flüchtlinge vergraulte im Osten so manchen. Größtes Problem war aber wohl die Eskalation mit Sahra Wagenknecht, mit der der Linken eine Frontfrau fehlt, die weit über Parteigrenzen hinweg mobilisiert: mit Sahra Wagenknecht könnte die Linke sogar noch die Scholzomaten-SPD überflügeln.
Eine weibliche Doppelspitze mit Hennig-Wellsow und der Wisslerin wäre ein starkes Signal für einen Aufbruch, neben Frauen-Power auch für Antifaschismus!
Gerade im Wahljahr kommt es auf die Linke an. Wer die CDU nicht mehr an der Regierung haben möchte, ein linkes Bündnis unter grüner Führung, muss die Linke wählen - mit SPD und Grüne gibt es einen CDU-Kanzler durch die Hintertür!
Und neben der Klima- und Umweltfrage dürfte auch die soziale Frage zunehmend zentral werden, Armut, Frauen, Jugend und Kinderrechte.

Kipping hat die Zeichen der Zeit nie verstanden

Noch zu keinem Zeitpunkt haben die Wähler so gesucht nach politischen Alternativen, noch zu keinem Zeitpunkt hätte es soviel Chancen und Möglichkeiten für eine demokratische Linke gegeben. Verstanden hat diese Partei die Wähler nie.

um 19:55 von erga omnes

Der Kapitalismus ist die einzige natürliche Wirtschaftsform. Man kann ihn nicht "überwinden", nur angemessen regulieren und die Auswüchse unterbinden.

Ich habe das Gefühl, es gibt zuviele Menschen, die immer noch nicht verstanden haben, dass Marx falsch lag. Das war nicht seine Schuld: seine Theorie beruhte auf seiner Deutung der Geschichte, und da war er auf dem neuesten Stand der Geschichtswissenschaft seiner Zeit.

Die moderne Geschichtswissenschaft hat aber die Deutungsversuche der "Historiker" des 19. Jh. weitgehend verworfen.

Marx hat seine historischen Theorien auf falschen Prämissen aufgebaut. Daher sind sie falsch.
_

@Seacow um 20:16

Ihren ersten Satz (nicht den Betreff) sehe ich inhaltlich auch so, und ich denke, dass jene, die die Linke wählen, dies auch mit der Frage der Gerechtigkeit koppeln (Umverteilung).
Aber Ihren zweiten Satz würde ich nicht so sehen: eine charismatische Führung (ob Mann und/oder Frau) ist, glaube ich, sehr wichtig und kann mobilisieren. Gerade bei den kleineren Parteien merkt man das, wenn die eine Parteiführung haben, denen man bei Auftritten etc. zuhört und die Ausstrahlung haben. Ob man sie dann wählt, steht auf einem anderen Blatt - aber sie schaffen der Partei mehr Aufmerksamkeit.

Sahra Wagenknecht

und Gregor Gysi waren die Zugpferde der Partei die LINKE ,was danach kam konnte den BEIDEN nicht das Wasser reichen.M.M.

@MartinBlank, 21:08

Der Kapitalismus ist die einzige natürliche Wirtschaftsform.

Aber ja. Dass die einen besitzen, was die anderen vorher erarbeitet haben, ist das natürlichste der Welt. Ein physikalisch Gesetz sozusagen, wie die Thermodynamik, gegen das man nichts machen kann, man kann sich ihm nur beugen.

Ich habe das Gefühl, es gibt zuviele Menschen, die immer noch nicht verstanden haben, dass Marx falsch lag.

Sie glauben, soziale Ungerechtigkeit wäre für niemanden mehr - auch für die Benachteiligten nicht - ein Problem, wenn sie verstünden, dass Marx falsch lag? Dann fänden die alles so in Ordnung, wie es ist?

Marx hat seine historischen Theorien auf falschen Prämissen aufgebaut. Daher sind sie falsch.

Und selbst, wenn das stimmte: die "richtigen" Prämissen müssten also zu dem Schluss führen, dass Ausbeutung der Mehrheit durch die Minderheit eine gute und gesunde Sache ist? Ach ja, Sie sagten es ja schon: es ist "die einzige natürliche Wirtschaftsform".

um 20:52 von Wolf1905

"Waren das mal Brandt, Wehner, Lafontaine, ... oder noch viel länger her?"

Brandt wäre natürlich der erste, der genannt werden müsste, logisch. Lafontaine wäre ein gutes Beispiel, wie man es nicht macht.

21:00 von Mass Effect

«Janine Wissler ist eine wahrscheinliche Kandidatin; wer mit ihr die Doppelspitze bilden wird, halte ich für offen.»

«Wie wäre es mit Andrej Hunko?
Der ist doch auf ihrer Wellenlänge.»

Andrej Hunko ist wer, der ausschließlich seiner ganz eigenen Wellenlänge ins Nirvana folgt. In keinem entscheidenden Aspekt ist dies die Wellenlänge von Frau Wissler. Und ganz sicher auch nicht mehrheitsfähig innerhalb der Linken für die Wahl zum Parteivorsitzenden …

@schiebaer45, 21:25

Sahra Wagenknecht und Gregor Gysi waren die Zugpferde der Partei die LINKE ,was danach kam konnte den BEIDEN nicht das Wasser reichen.

Eine Linke Bewegung, die Ungerechtigkeit nur überwinden kann, wenn sie dabei vom richtigen Pferd gezogen wird, wird gar nichts verändern. Der "Massimo leader" ist was für die anderen. Wenn die richtigen Ziele nur im Kopfe eines einzigen Vordenkers existieren, bzw. nur dieser sie formulieren kann, und alle anderen ohne ihn taub und blind sind, dann kann jede Bewegung einpacken.

@21:10 von Wolf1905 @Seacow um 20:16

//...eine charismatische Führung (ob Mann und/oder Frau) ist, glaube ich, sehr wichtig und kann mobilisieren. Gerade bei den kleineren Parteien merkt man das, wenn die eine Parteiführung haben, denen man bei Auftritten etc. zuhört und die Ausstrahlung haben.//

Davon bin ich auch überzeugt. Wenn man sich politische Inhalte als Ware vorstellt, die an den/die Mann/Frau gebracht werden muss, wird ein sympathischer Verkäufer mit viel Überzeugungskraft sicher erfolgreicher Kunden werben als eine personifizierte Schlaftablette. Allerdings sollte der Verkäufer auch mit Sachkenntnis überzeugen können. Merkt der Kunde, dass es ihm nur hohles Geschwätz geboten wird, wendet er sich trotz aller Sympathie dankend ab.

21:25 von schiebaer45

Sahra Wagenknecht

und Gregor Gysi waren die Zugpferde der Partei die LINKE ,was danach kam konnte den BEIDEN nicht das Wasser reichen.M.M.
///
*
*
Richtig, Frau Wagenknecht hat als Einzige des LInkenvorstands gegen die Verurteilung der Vorgaben zu Mauermorden gestimmt.
*
Zumindest ehrlich!

Kipping

Gut das sie geht war schon lange saft und Kraftlos . Keine Ideen . Vielleicht sieht sie auch einfach ein das Deutschland ein extrem konservatives Land ist ,mit einer Bevölkerung die das Linke Engagement gar nicht verdient hat . Ich halte nicht viel von der Deutschen Bevölkerung . Sozialer Geiz ist Geil . Der Verrat der SPD und der Grünen durch Hartz 4 hat dieses Land in seinen Grundfesten erschüttert, viel stärker als die meisten glauben . Warten wir ab wo das noch hinführt . Die 4 industrielle Revolution hat begonnen KI wird unsere Arbeitswelt nachhaltig verändern .Laut einer Studie wird dies 52% der Arbeitsplätze kosten . Mal sehen ob dann die Dumpfbacken immer noch schreien ,wer arbeiten will der findet auch welche . Vielleicht gibt es dann endlich eine Zeit, in der soziale Gerechtigkeit wieder auf die Agenda kommt . Oder wir enden in einer " ZWEI" Klassengesellschaft . Aber dann brauchen wir bestimmt keine Kipping . Sondern eine Linke mit Schlagkraft .Traurige Aussichten

@ 20:17 von Silverfuxx

Was ist denn hier los in den Kommentaren? ;-)
Den einen haben die Linken angeblich Corona vermasselt, jetzt kommen Sie und sagen, die Grünen haben Corona vermasselt. Die Grünen sind in 11 Länderparlamenten an der Regierung beteiligt, stellen etliche Minister*innen, die an der Erstellung der Corona-Maßnahmen beteiligt sind und einen Ministerpräsidenten, der die Pandemie und die entsprechenden Maßnahmen mit höchste Priorität angeht - wo "vermasseln" die Grünen da was? Wär wirklich an Ihrer Antwort interessiert. In meinen Augen machen gerade Grüne und Linke da hervorragende politische Arbeit.

21:34 von frosthorn

@schiebaer45, 21:25

Sahra Wagenknecht und Gregor Gysi waren die Zugpferde der Partei die LINKE ,was danach kam konnte den BEIDEN nicht das Wasser reichen.

Eine Linke Bewegung, die Ungerechtigkeit nur überwinden kann, wenn sie dabei vom richtigen Pferd gezogen wird, wird gar nichts verändern. Der "Massimo leader" ist was für die anderen. Wenn die richtigen Ziele nur im Kopfe eines einzigen Vordenkers existieren, bzw. nur dieser sie formulieren kann, und alle anderen ohne ihn taub und blind sind, dann kann jede Bewegung einpacken.
////
*
*
Egal welche Pferde, haben mit theoretisch bestem Sozialis- oder Kommunismus jeweils Verbesserungen für Volk, außer für die Gleicheren erzielt.
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Notfalls mit Hilfe reiner Demokraten auf der deutschen Gasrechnung.

@21:25 von schiebaer45

//Sahra Wagenknecht
und Gregor Gysi waren die Zugpferde der Partei die LINKE ,was danach kam konnte den BEIDEN nicht das Wasser reichen.M.M.//

Ja, und statt dieses Potential voll auszuschöpfen lässt man sich von gnadenloser Eifersucht leiten und vergiftet die Atmosphäre. Gibt es wohl an vielen Arbeitsplätzen.

21:29 von frosthorn

Das ist ein wirklich großartiger Kommentar XD
Wenn es nicht um Corona geht, liebe ich Ihre Kommentare nach wie vor.

@MartinBlank: Falsch liegen Sie ja eigentlich nicht. In den Urgesellschaften hat sich Arbeitsteilung entwickelt und es musste so sein, dass die einen vordergründig mehr zur Überleben dem Gruppe beitragen als die anderen.
Es ist auch in gewisser Weise richtig, dass manche mehr besitzen als andere. Vor allem werden wir das auch nie wieder los werden.
Aber der Kapitalismus ist ganz sicher nur eine Zwischenstufe. Und er ist ziemlich am Ende, weil er es (auch irgendwie natürlich und dem Sozialismus widersprechend) zu sehr übertrieben hat. In wohl allen Epochen haben sich die Unterdrückten und Ausgebeuteten irgendwann aufgelehnt.
Mit einer Partei wie der Linken ginge das vielleicht auch mal etwas `gesitteter´. Es muss ja nicht immer alles niedergebrannt und gelyncht werden :)
Aber ob die Linke sich treu genug bleiben kann ? Wenn sie nun schon mit der SPD liebäugelt...

21:34 von frosthorn

«Eine Linke Bewegung, die Ungerechtigkeit nur überwinden kann, wenn sie dabei vom richtigen Pferd gezogen wird, wird gar nichts verändern. Der "Massimo leader" ist was für die anderen.»

Das ist sicher richtig. Aber jede Bewegung braucht zum Ziehen "Pferde", deren Ausstrahlung, Rede- und Rhetorische Fähigkeiten über das hinaus gehen, was "Packpferde" in der Lage auszustrahlen sind.

Um mal beim Vergleich mit den Vierbeinern zu verweilen.
Und Parteipolitik zum / im Bundestag ist auch was anderes als "Bewegung" bei Kundgebungen, oder in der Bevölkerung.

Mehr "kränkelt" die Linke an Führungspersonal mit Ausstrahlungskraft.
Weniger aber an relevanten Aspekten in der Programmatik der Partei.

@ 20:14 von MKir13

Da stimme ich Ihnen sehr gern 100% ig zu!

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