Kommentare

schöne "neue " IT Welt

Da wird alles mit heißer Nadel gestrickt. Sowohl die Programme wie auch die Gesetze. Datenschutz, alles recht gut und schön, doch wenn sich viele nicht daran halten und die Möglichkeit fehlt die Einhaltung zu kontrollieren. Und dann noch billig zusammen geschusterte Programme um die Kunden möglichst schnell zu befriedigen und um ihnen die "Kohle" aus der Tasche zu ziehen. Oder eben Programme wie die Corona Warn App die nur zu 50% funktionieren. Wirklich, eine schöne "neue" IT Welt

Unwichtig. Die Betroffenen

Unwichtig. Die Betroffenen zahlen n mit ec oder anderer Karte, plauschen in FB, wie das Essen war, usw.
Man weiß sowieso wo jeder war.

Schiessung

Restaurants die Daten an Softwarefirmen weitergegeben haben sollten sofort auf unbestimmte Zeit geschlossen werden.

Software Firmen die die Daten länger auf Ihrem Server halten als gesetzlich vorgeschrieben sollten der Piraterie und Datenmissbrauch angeklagt werden.

DIgitale Revolution kann nur unter Rahmenbestimmungen stattfinden, also bis dahin Restaurant und Friseur Boycott, falls die Daten abfischen wollen.

„Digitale Kontaktverfolgungsformulare“

Nach den Verlautbarungen der Behörden dürfte es soetwas eigentlich gar nicht geben. Denn die Kontaktverfolgungsformulare sollten ja nur kurzfristig von den Gastwirten aufbewahrt und ausschließlich im Bedarfsfall zum Zweck der Nachverfolgung von Infektionsketten verwendet werden. Wofür dann bei einer Aufbewahrunsfrist von einer oder zwei Wochen eine Digitalisierung? Und wer sorgt dann nach Ablauf der Aufbewahrungsfristen für die sichere Löschung? Wer kontrolliert das? Fragen über Fragen über Fragen...

rer Truman Welt

Ich möchte dazu konkret Folgendes sagen: Jeder kann in im Hinlick auf diese Datenerfassung selbst für den Schutz seiner Daten Sorge tragen.
Datenschutz kostet nun einmal etwas.
Jeder muß sich in unserer Welt ständig fragen, was er bereit ist an Daten über sich preiszugeben und wozu, sofern wir uns darüber überhaupt noch im Klaren sind, ,wann und wo wir Daten produzieren bzw. preisgeben. 80% bis 90% von uns produzierter Daten liefern wir zwangsläufig ab, das Gros davon wohl via Mobilfunktelephon.
Wenn wir nicht erlauben, daß unsere Daten erfasst werden sollen (Cookies), komme ich quasi auf keine Webseite mehr. D.h., keine Datenfreigabe, keine Informationen sprich kein Service.
Genau darüber muß ich eben entscheiden. Und übrigens -> Daten sind nur wirklich sicher wenn sie gar nicht existieren!

Und.... ?

Hat irgend wer mit etwas anderem gerechnet ?

Ich fast schon froh, das die Lokalitäten, die ich besuche, keine direkte digitale Eingabe unterstützen/verlangen.

Die Vielzahl von Formularen.
Nicht im geringsten standardisiert.
Oft kaum leserlich ausgefüllt,
Beschützt uns zum Glück ein wenig.

Eine maschinelle Auswertung der Daten und Datenhandel sind daher wenig wahrscheinlich.

Lieber Gäste

So behandelt man keine Gäste.

Jeder der...

bei Facebook und Co Herrn Zuckerberg nicht nur seine Daten sondern sein Leben schenkt muss sich darüber keine Gedanken mehr machen, kostenlos gibt es nicht! Whatsapp ist nicht kostenlos... oder glaubt jemand Herr Zuckerberg hat aus reiner Nächstenliebe 16 Mrd. dafür ausgegeben?
Sich jetzt über noch mangelnde Sicherheit / Funktionalität bei einer Pandemie - das Virus wartet nicht - aufzuregen ist meiner Meinung nach völlig lächerlich...
Ganz einfach: Jeder der sich mit seinen Programmen wie hier nachweislich und leichtfertig nicht an Gesetze hält - zahlt Strafen in Höhe der Einnahmen... das würde den Datenschutz sichern...

Bussgelder

Pro Person sollte die Datenweitergabe ohne schriftliche Genehmigung mit Unterschrift mit einem Bussgeld von 1000 Euro bestraft werden.

Es sollte ferner der Rechtsgrundsatz gelten: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Also, lieber ein Reservierungsbuch kaufen, Bleistift und Anspitzer.... die Investition sollte steuerlich absetzbar sein.

Sicherheitslücken...

Bundesdatenschützer: "Daten hätten längst gelöscht werden müssen."
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Das hat sich einst auch Frau vd Leyen gedacht und hat schnell ihre Daten gelöscht...

Datenschutz

mit Daten die man nicht erhebt, kann man kein Schindluder betreiben
das Nächste,
es ist doch ein Kavaliersdelikt, das Geschäft mit den Daten,
ein lukratives Geschäft im geschäftlichen Bereich, das - vermute ich - kaum bestraft wird
und im privaten - kein Unrechtsbewußtsein -

Digital kann trotzdem besser funktioniert als Papier und Stift

Man sollte sich davor hüten, jetzt alle digitalen Lösungen für die Göstedatenerfassung über einen Kamm zu scheren und zu verteufeln, wie es einige Kommentatoren hier tun.
Es gibt sehr gute und sichere Lösungen, wo die Daten das Handy des Gastes nur verschlüsselt verlassen, so auch gespeichert und nach 28 Tagen automatisch (!) gelöscht werden. Das ist mir tausend Mal lieber als irgendwo rumfliegende Zettel mit meinen Daten drauf, bei der irgendjemand nach 28 Tagen diese manuell nehmen und dann Datenschutz-konform Schreddern müsste - womit sich aber die wenigsten Gastronomen auskennen und ich als Gast 0 Kontrolle habe.

Und da wundert sich noch einer....

.....warum in deutschen Restaurants neuerdings viele Gäste Donald Duck oder Micky Maus heißen? Ich hoffe, hier gibt es eine saftige Strafe nach DSGVO, fürchte aber eher dass es für die Verantwortlichen weitestgehend folgenlos bleiben wird.

Vielleicht

sollte man der Bevölkerung doch einen Chip einpflanzen...lesbar aus dem All. Corona ist gefährlich und muss unter allen Umständen beherrscht werden.
Diese kleine Einschränkung der persönlichen Freiheit dient doch der Volksgesundheit, und da ist dann alles erlaubt.

Herr Spahn Sie machen doch sonst innovative Vorschläge.

Jeder der gedacht hatte......

seine Daten sind geschützt oder in guten Händen ist m.E. entweder naiv oder blöd. Sorry, aber das muss man mal so hart ausdrücken.

Daten werden auf Sammellisten, die offen ausliegen, eingetragen. Sie werden auf Zetteln, deren Weiterverarbeitung dem Wirt im Hinterzimmer obliegen, erhoben und irgendwo gespeichert. Oder sie landen in einer großen Kiste und oxidieren in einem Lagerraum vor sich hin.

Wer sich die Realität in Restaurants ansieht, dem kommt beim Gedanken Datenschutz das Grauen. Und die Nachricht von CCC passt in das Szenario gut rein.

Aber was hält die Besucher davon ab, sich mit dem Namen Christoph Kolumbus, wohnhaft auf den Osterinseln einzutragen.........nur mal so gedacht.

Ich muss keinen Zettel

Ich muss keinen Zettel ausfüllen. In meiner Kneipe kennt man mich. Und die Wirtin macht grad 'en Kürzel in'n Kalenner.
In Hessen ist die Welt halt noch in Ordnung.

Datenschutz !

Leider ist es in der heutigen Zeit fast nicht mehr möglich, digital ohne Erfassung weiter zu kommen. Mich kotzt es auch an, über all Cookies zu zu lassen, und damit zu erlauben, dass meine Daten für irgend einen Werbezweck missbraucht werden.
Da müssten die Behörden endlich mal für Klarheit sorgen und dies grundsätzlich verbieten. In meinen Augen wird eh viel zu viel Werbung für im Grunde nichts betrieben, oft mit unlauteren Methoden. Und es sollte grundsätzlich verboten werden, diese Cookies ein zu setzen, um so an Daten zu kommen.
Was jetzt diese Geschichte angeht, da haben wieder einmal einige total gepennt, sich nicht richtig und konform ab gesichert, zu lange ungeschützt Daten behalten, und somit diese Lücke zu gelassen. Das sollte Konsequenzen haben, die weh tun !!!

09:01 von Shobber

tolle Idee
nur hat einen Haken
ich habe kein Handy

Nicht die Flinte ins Korn werfen

Ich höre immer mal wieder Standpunkte ähnlich dem von Bender Rodriguez (um 6:31):
"Unwichtig. Die Betroffenen zahlen n mit ec oder anderer Karte, plauschen in FB, wie das Essen war, usw.
Man weiß sowieso wo jeder war."

Da ist natürlich etwas dran.
Dennoch macht es doch einen Unterschied, ob z.B. ein Gastronom Daten weitergibt und die dann schlussendlich leicht zugänglich im Netz landen (mit Klarnamen und privater Wohnanschrift), oder ob immerhin ernsthafter Aufwand betrieben werden muss, um an die Daten zu gelangen. Jemand könnte sogar z.B. die FB-AGB gelesen und denselben zugestimmt haben, das ist hier im Restaurant aber wohl nicht der Fall gewesen.
Darüber hinaus scheint es mir angebrachter, die Sensibilität gegenüber Datenschutz lieber insgesamt zu schärfen (FB, WhatsApp, Standortbestimmung usw. usf.) anstatt aufzugeben und sich widerstandslos in ein gläsernes Dasein fallen zu lassen.

Daten von Restaurantbesuchen einsehbar.......

Heißt das,daß die ausgefüllten Zettel,nachdem sie eingesammelt worden sind,von den Restaurantketten online gestellt worden sind ?
Wenn das so ist,können ja Datenhändler ihren Reibach damit machen und die Daten verkaufen(Werbung).

Noch eine Lücke

Was mich an diesem digitalen Verfahren zur "Nachverfolgung" von Kontakten stört :

Restaurants bieten Gästen die Möglichkeit, mittels QR-Codes auf den Tischen einzuchecken und auszuchecken - und verweigern sich selbst damit der Verantwortung, sich darum zu kümmern, ob ihre Gäste dies überhaupt tun. Jeder, der drin sitzt, wird bedient, egal ob er seine Kontaktdaten mittels Smartphone hinterlässt oder überhaupt eines besitzt.

So wird das nichts.

Die Menschen

sind ganz gut in der Lage, die teils unsinnigen, funktionsuntüchtigen, wenig logischen und nich nachvollziehbaren von den wenigen sinnvollen zu unterscheiden. Ich werde auf keinen Fall mehr auf diesen Zetteln meine Kontaktdaten angeben, solange die Veranlasser in den Elfenbeintürmen nicht für Datensicherheit sorgen.

Datensicherheit

Wer glaubt, dass Daten die erhoben werden 'sicher' vor Zugriff sind darf auch an den Weihnachtsmann oder an den Osterhasen glauben.
Ich weiß warum ich keines der sogenannten 'sozialen' (für mich eher asozialen) Medien, sei Facebook, WhatsApp, LinkedIn oder wie sie sonst noch heißen, benutze. Es reicht das Telefonbuch, bzw. Google. Dort ist feststellbar was ich bereit bin preiszugeben.
MfG,
Karlpeter Ahrens

09:06 von Sisyphos3

tolle Idee
nur hat einen Haken
ich habe kein Handy///

Seien Sie doch mal kreativ. Borgen Sie sich das Handy Ihrer Tochter. Vielleicht hat auch Ihre Frau eins.

ist die Erregung nicht gekünstelt

jeder zahlt beim Einkauf, im Restaurant mit EC oder Kreditkarte
sein Kaufverhalten ist somit bekannt
und dass man aufgrund dessen Rückschlüsse ziehen kann,
von Schwangerschaft bis Scheidungsabsichten ist oft genug bewiesen worden

@09:01 von Shobber

"Es gibt sehr gute und sichere Lösungen, wo die Daten das Handy des Gastes nur verschlüsselt verlassen, so auch gespeichert und nach 28 Tagen automatisch (!) gelöscht werden. Das ist mir tausend Mal lieber als irgendwo rumfliegende Zettel mit meinen Daten drauf, bei der irgendjemand nach 28 Tagen diese manuell nehmen und dann Datenschutz-konform Schreddern müsste"

Das Problem ist, dass das für mich als Gast nicht so einfach erkennbar, ob ich es gerade mit einer sauberen Lösung zu tun habe oder mit einer schlampig zusammengestrickten. Das steht da ja nicht drauf. Beim generellen Zustand der Softwareentwicklung würde ich behaupten, dass die schlechten überwiegen (das sage ich als jemand, der selbst in dieser Branche ist).

Im Zweifelsfall ist es mir lieber, meine Daten gammeln Jahre zu lang in einem Leitzordner bei genau meinem Wirt als dass sie zentral mit Daten aus vielen anderen Gaststätten auf einem Server im Internet sind, der früher oder später gehackt wird.

Datenschutz !

Sicher solche Lösungen gibt es bestimmt, nur nicht gerade billig.
Und in diesem Fall leider auch falsch und zu schnell an gegangen, denn es musste ja alles schnell über die Stange gebrochen werden. Nicht wirklich und sinnvoll durchdacht, und noch schlechter umgesetzt. Dies ist wie mit der Corona- App, die auch nicht wirklich richtig funktioniert.
Wäre man in D mit der Digitalisierung auf dem Stand wie Litauen, könnten die Daten über den Personalausweis verschlüsselt erfasst werden, und wären sicher an der richtigen Stelle. Aber leider ist diesbezüglich D noch ein Entwicklungsland und hinkt meilenweit hinterher.
So ist es auch mit dem Netzausbau und etlichen anderen Dingen, aber Exportweltmeister immerhin !!!

09:23 von Sisyphos3

jeder zahlt beim Einkauf, im Restaurant mit EC oder Kreditkarte
sein Kaufverhalten ist somit bekannt
und dass man aufgrund dessen Rückschlüsse ziehen kann,
von Schwangerschaft bis Scheidungsabsichten ist oft genug bewiesen worden///

Ich bezahle, überall, bar. Geld hole ich am Automaten. Alte Schule. Wenig kreativ.

Re: Kapt. Ahrens AFNI

"Es reicht das Telefonbuch, bzw. Google. Dort ist feststellbar was ich bereit bin preiszugeben."

Das scheint mir speziell bei Google eine Annahme zu sein, die mindestens etwas Spezialwissen und auch Einflussnahme erfordert. Soweit ich informiert bin, sammelt gerade Google intensiv Daten - auch bei reiner Suchfunktion. Aber ich gebe zu, dass mir die nötige IT-Fachkenntnis fehlt, um das abschließend beurteilen zu können.

wer hätte das gedacht

aber in deutschland ist digitales halt neuland, wie auch kürzlich unsere kanzlerin bestätigte. da kann man/divers nicht schnell alles anders machen

Ein Knopfdruck genügt

um die Daten digital einzusehen herunter zu laden und zu missbrauchen.
Hunderte oder gar Tausende Zettel zu sichte aufzuarbeiten und zu missbrauchen wäre dagegen ein unglaublicher Zeitaufwand.
Das ist der entscheidende Unterschied!
Aber es gibt immer noch Digitalgläubige die uns die Totale Vernetzung schmackhaft machen wollen.
Ich bin kein Technikfeind und ich benutze natürlich Digitale Medien, anders geht es doch auch fast nicht mehr.
Da müsste man schon sehr Puritanisch leben.
Aber Face Book, Twitter ect. geht garnicht. Dadurch werden wir nur immer mehr entmenschlicht und zu Objekten die misbraucht werden.
Wie sagte schon Albert Einstein:
Ich fürchte den Tag, an dem die Technologie unsere Menschlichkeit überholt. Die Welt wird dann eine Generation von Idioten sein.

@09:06 von Traumfahrer

"Mich kotzt es auch an, über all Cookies zu zu lassen, und damit zu erlauben, dass meine Daten für irgend einen Werbezweck missbraucht werden.
Da müssten die Behörden endlich mal für Klarheit sorgen und dies grundsätzlich verbieten."

Darauf würde ich keine Hoffnung setzen. Zum einen weil unsere Behörden diesbezüglich nicht besonders aktiv sind, zum anderen weil der Großteil der Verursacher sowieso nicht an deutsches Recht gebunden ist.

Hier hilft nur Selbsthilfe: Es gibt Browsererweiterungen, die dafür sorgen, dass Cookies sofort nach dem Verlassen der Seite wieder gelöscht werden (nicht sofort, um Seiten mit Login benutzen zu können). Man kann dann einzelne Seiten markieren, auf denen man dauerhafte Cookie erlauben möchte. Das sind bei mir ein paar wenige Seiten, auf denen ich dauerhaft eingeloggt bleiben möchte.

Das verhindert die Identifizierung nicht komplett, ist aber ein sinnvoller erster Schritt.

jetzt weiß endlich jeder

… dass Donald Duck Gin Tonic trinkt und Burger isst - Find ich super. Ebenfalls kann ihn nun auch jeder Fragen wie die genannten Produkte in der Stammkneipe schmecken - die Nummer 0815 4711 bringt da die Erleuchtung - ich verstehe hier die Aufregung nicht...

@09:09 von Bernd Kevesligeti

"Heißt das,daß die ausgefüllten Zettel,nachdem sie eingesammelt worden sind,von den Restaurantketten online gestellt worden sind ?"

So wie ich das verstehe, geht es um Daten, bei denen die Gäste das direkt auf dem Handy eingeben mussten statt sich auf einem Zettel einzutragen.

Am 28. August 2020 um 06:31 von Bender Rodriguez

" Unwichtig. Die Betroffenen

Unwichtig. Die Betroffenen zahlen n mit ec oder anderer Karte, plauschen in FB, wie das Essen war, usw.
Man weiß sowieso wo jeder war. "

Wie kommen Sie denn auf diesen Satz, das ist nur ein kleiner Teil der Menschen, und auch nicht alle Altersgruppen.
Noch gibt es Bargeld, was man natürlich gerne ändern möchte, aber über 80 Prozent bei allen Umfragen der letzten Monate-Jahre, sind für Bargeld.

Und ich geh doch nicht in die Kneipe, wenn angeben muss wo und wer ich bin, das geht doch den Kneiper gar nichts an.

So was darf einfach nicht passieren.
Alles was Digital abläuft ist nicht sicher, sollte eigentlich jeder nach den ganzen Pannen der letzten Jahre wissen.

09:26 von Traumfahrer

vielleicht sind die Deutschen auch nur "sensibel" mit ihren "sensiblen" Daten

09:30 von rainer4528

Ich bezahle, überall, bar.
.
nur bares ist wahres
lobenswert
aber wie lange wird das in unserem Land noch gehen

Wie blauäugig muss ...

... man eigentlich sein, um an die Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit von hinsichtlich des Datenschutzes so gut wie unbeleckten Menschen zu glauben? Für die allermeisten war Datenschutz ein Begriff ohne Inhalt, diffus, etwas angsteinflößend, im Ganzen an der "bäh"-Grenze gelegen. Das konnte nicht gutgehen. Das war jedem klar, der sich näher damit beschäftigte. Man nahm das Risiko jedoch in Kauf. Warum? Um den Wirten und Gastronomen eine Möglichkeit zu verschaffen, zumindest ein bisschen Umsatz generieren zu können. Und der freiheitsliebenden Bevölkerung die Möglichkeit, so tun zu können, als sei alles eigentlich nur halb so doppelt.

Wer nach A schreit, muss B ertragen können. Außerdem ist es doch schön, wenn wir alle so viel über uns wissen, oder?? Honi soit, qui mal y pense ...

@09:23 von Sisyphos3 - Bitte unterlassen Sie doch die...

...Behauptung, daß jeder Bürger
seine Wareneinkäufe etc. per Kreditkarte tätigt!

---

Das stimmt nicht, denn ich z.B. bin ein Bürger, der dies nicht tut und in Bar zahlt.
Somit ist der Begriff jeder schon mal grundlegend falsch.
-
Außerdem ist es ein Unterschied, ob ich per EC Karte in einem Geschäft meine Ware zahle
und so meine Kontodaten hinterlegt sind oder ich einen Zettel ausfülle,
auf denen meine Kontaktdaten frei zu lesen sind.
-
Also nix da mit gekünstelter Aufregung!

Am 28. August 2020 um 09:06 von Sisyphos3

" 09:01 von Shobber

tolle Idee
nur hat einen Haken
ich habe kein Handy "

Gut so, dann sind wir ja schon Zwei ;-).

09:38 von Sisyphos3

nur bares ist wahres
lobenswert
aber wie lange wird das in unserem Land noch gehen ///

Die paar Tage die ich es noch mache, mit meinen 60, wird es schon reichen.

09:09 von Bernd Kevesligeti

«Heißt das, daß die ausgefüllten Zettel, nachdem sie eingesammelt worden sind, von den Restaurantketten online gestellt worden sind ?»

Analoge Zettel sind sehr langsam auf ihrem Weg durch Kupfer- oder Glasfaser-Kabel, und sie gehen gar nicht durchs WLAN. Auch Spaghetti Bolognese kann man nicht direkt ins Internet hochladen, wenn man sie nicht vorher fotografisch digitalisiert hat.

Das Fotografieren der Zettel hätte vor dem Online-Stellen auch wer machen müssen. Im Gegensatz zum Schnitzel mit Pommes kann man Zettel alternativ aber auch einscannen. Haben Gastwirte dazu Zeit … und warum sollten sie das tun?

Wegen der Bestechungszahlungen der Digitalen Datenhändler, die Frisches Futter aus Analogen Welten brauchen, weil sie in der Digitalen Welt zu wenig Nahrung finden …?

09:38 von Sisyphos3

«nur bares ist wahres
lobenswert
aber wie lange wird das in unserem Land noch gehen»

Sehr unwahrscheinlich, dass Sie in Deutschland eine Welt völlig ohne Bargeld erleben können, sofern Sie nicht mind. 150 Jahre alt werden.

von schabernack 9:49

Aber in dem Tagesschau-Artikel steht doch,daß Daten von Restaurantbesuchern im Netz auftauchten,oder nicht ? Also muß das jemand da hinein gestellt haben.Das können nur welche sein,die über die Zettel verfügten,Einblick haben.
Wer soll das denn sein ?

Daten sind so sensibel wie sie preisgegeben werde

Tja aus Sicherheits und Bequemlichkeitsgründen haben wir uns entschlossen alles mitzunehmen was geht. Und jetzt jammern wir mal wieder weil unsere Daten missbraucht werden. Es gab einige gute Filme zu diesem Thema: Staatsfeind nr 1 und erst kürzlich The Circle... immer wieder gibt es Dokus zu diesen Themen: Überwacht... auf Arte usw. Aber was machen wir? Nichts... Teilweise ist es eh nicht mehr möglich auf die neuen Medien zu verzichten, denn dann ist man wirklich Einsiedler und bekommt nichts mehr mit, was die Grossen jeder Nation veranstalten. Trotzdem dürfen wir nie vergessen: Wir sind das Volk... einen Handyfreien und Pay mit Karten freien Tag. Einmal nichts im Internet bestellen... mal schauen was dann passiert...

Daten

Ich weiß nicht, wie es in anderen Ländern gehandhabt wird.
Ob dort auch so eine Datenschutzhysterie herrscht.

09:38 von Sisyphos3

<< 09:30 von rainer4528
Ich bezahle, überall, bar.
.
nur bares ist wahres
lobenswert
aber wie lange wird das in unserem Land noch gehen <<

.-.-.

Falls wir tapfer der Machtergreifung durch die AfD widerstehen, wird unser Land demokratisch bleiben, und wir Bürger können selber entscheiden, ob wir Bargeld behalten wollen oder nicht. :-)

@ Bernd Kevesligeti 10:00

Kausalität ergibt sich manchmal auch dann, wenn man nicht von A ausgeht, sondern von C. Oder den Artikel sauber liest. Da war von Restaurants die Rede, die QR-Codes verwendet haben. Natürlich statt Zettel. Damit wurde die Digitalisierung der Daten der Besucher herbeigeführt.

Und schon ist wieder ein Mysterium aus der Welt.

in Österreich

braucht man seine Daten nicht abzugeben. Ein Meter Mindestabstand reicht, auch in der Gastronomie. Maskenpflicht in der Gastronomie ist auch nicht erforderlich, wie auch in anderen Geschäften nicht, außer im Lebensmittelbereich.

Die zwei absolut unakzeptablen Pannen wie in D können nicht passieren, polizeiliche Auswertung der Daten und unberechtigte Weitergabe.

Die regional beschränkte weitergehende Maskenpflicht in Oberösterreich, die wegen steigender Fallzahlen eingeführt wurde, wird zu heute wieder aufgehoben.
Die haben auch nicht mehr Fälle als in Deutschland. Sehr entspannter Umgang dort, auch in den Medien. Mal über den Tellerrand kucken. Das bildet.

und wieder einmal

lese ich hier, dass ich doch angeblich sowieso meine ganzen Daten freiwillig online abliefere, alles mit Karte bezahle und mich und meinen Tagesablauf so perfekt digitalisiere, dass ich gar kein Recht habe, mich über fehlenden Datenschutz aufzuregen.

Ich lerne daraus nur eins: jeder, der mir das unterstellt, macht das offensichtlich selber so. Dass er sich dann selbst nicht über Datenpiraterie empören darf, sehe ich genauso. Aber bitte nicht immer wieder behaupten, dass alle so dämlich sind.

Datenschutz, die Kirche im Dorf lassen

Ich finde das Thema Datenschutz wird in Deutschland teilweise masslos übertrieben und viele Leute agieren dort auch sehr scheinheilig. Auf der einen Seite freuen sich die Leute, wenn sie Angebote Ihres Lieblingsgeschäfts bekommen oder irgendwelche Reiseangebote, die ihren Vorlieben entsprechen, auf der anderen Seite aber regen sie sich darüber auf, das, was ja auch noch kriminell ist, Leute sich in Systeme Hacken können und Daten bekommen. Wohlgemerkt geht es hier ja nicht um Geheimnisse, sondern es geht um Restaurantbesuche und die finden ja im öffentlichen Raum statt. Auch bei der Diskussion, dass man in Fussballstadien gegen personifizierte Tickets ist, finde ich eigenwillig, ebenso dass man personifizierte Tickets beim Fliegen akzeptiert, bei der Bahnfahrt aber ablehnt. Und wenn dann Infizierte nicht kontaktiert werden können, weil ihre Handschrift nicht entziffert werden kann oder sie Mickey Mouse als Namen eingeben beschwert man sich, dass so etwas altmodisch sei.

10:00 von Bernd Kevesligeti

«Aber in dem Tagesschau-Artikel steht doch,daß Daten von Restaurantbesuchern im Netz auftauchten,oder nicht ? Also muß das jemand da hinein gestellt haben.Das können nur welche sein,die über die Zettel verfügten,Einblick haben.
Wer soll das denn sein ?»

"Digitale Kontakt-Verfolgungs-Formulare" … steht im Artikel.

Ich war bisher nie in einem Restaurant / in einer Gaststätte, wo der Inhaber / Betreiber so was verwendet. Wie genau auf solchen Formularen welche Daten der Gäste erfasst werden … weiß ich nicht. Man könnte Name / Adresse über eine Tastatur eintippen (lassen) … oder irgendwie mit einem Stift auf einer sensitiven Oberfläche markieren (ähnlich der Unterschrift auf dem Kästchen, das Paketboten mit sich tragen).

Ich habe auch keine Ahnung, wie hoch der Prozentsatz der Wirte ist, die Digitale Formulare verwenden. Tun sie das … muss es ja Anbieter der Software zur Datenerfassung geben. Bei denen laufen die Daten auf Servern auf … von wo man sie auch (illegal) einsehen kann.

Am 28. August 2020 um 10:03 von Herr Mann

"Ich weiß nicht, wie es in anderen Ländern gehandhabt wird.
Ob dort auch so eine Datenschutzhysterie herrscht."
#
#
Vor etlichen Jahren wurden teile der Kundendaten vom Pay TV Sender Sky gehackt, ich bekomme noch Heute anrufen von Callcenter aus der ganzen Welt. Peter aus Indien, Claudia aus Istanbul, Markus aus Bukarest, usw.
Ich mache mir einen Spaß daraus Ihre Zeit zu stehlen. Mein Rekord ist 42 Minuten.

"Ich weiß nicht, wie es in

"Ich weiß nicht, wie es in anderen Ländern gehandhabt wird.
Ob dort auch so eine Datenschutzhysterie herrscht."

Für Sie ist das eine Hysterie, ich würde diese Einschätzung klar zurückweisen - aber meinetwegen, das ist eben Ihre Meinung.
Was ich seltsam finde ist, dass Sie nahelegen, in Deutschland wäre der Umgang mit dem Thema Datenschutz exotisch und damit (auch wenn Sie das nicht explizit machen) irgendwie ungerechtfertigt.
Es spielt doch bei der Bewertung ob ein Vorgehen gut oder gerechtfertigt ist überhaupt keine Rolle, wie das in anderen Ländern gehandhabt wird.
Andernfalls würde es auch in anderen Bereichen zutreffen - dann wird z.B. ein Festhalten an Autobahnen ohne Geschwindigkeitslimit schwierig. Da zählt das Argument, dass Deutschland damit ziemlich allein ist, ja auch nicht.

Am 28. August 2020 um 10:11 von QuantaCosta

" Oder den Artikel sauber liest. Da war von Restaurants die Rede, die QR-Codes verwendet haben. Natürlich statt Zettel. Damit wurde die Digitalisierung der Daten der Besucher herbeigeführt.

Und schon ist wieder ein Mysterium aus der Welt. "

Hmmmm, und wie haben die Bürger ohne Smarti, Essen und trinken bekommen, müssen die jetzt verdursten und verhungern ?.
Oder reicht dann die Angabe le capitaine Nemo von der Insel ;-).

baumgart67, 10:12

Wohlgemerkt geht es hier ja nicht um Geheimnisse, sondern es geht um Restaurantbesuche und die finden ja im öffentlichen Raum statt.

Nein, es geht darum dass die Namen von Restaurantbesuchern samt Wohnort, Straße und Hausnummer öffentlich im Netz zu lesen waren.

automatische Löschung ?

Bedenkt man, welchen Aufwand manche Institutionen treiben, um die Daten von Internetnutzern abzufragen, dann kommen einem fast Zweifel, ob es sich um eine reine Panne handelt - obwohl soetwas natürlich bei schnell entworfener und kaum getester Software sehr wahrscheinlich ist. Daten von Restaurant-Besuchern wegen Corona sind nur für einen bestimmten Zeitraum relevant. Er liegt bei etwa 14 Tagen ab Besuchsdatum. Warum ist in der Software eigentlich nicht die automatische Löschung nach diesem Zeitraum implementiert ? Die Tatsache, daß das nicht der Fall war (und wahrscheinlich oft nicht der Fall ist), macht einen allerdings doch stutzig.

Am 28. August 2020 um 10:09 von Sausevind

" nur bares ist wahres
lobenswert
aber wie lange wird das in unserem Land noch gehen <<

.-.-.

Falls wir tapfer der Machtergreifung durch die AfD widerstehen, wird unser Land demokratisch bleiben, und wir Bürger können selber entscheiden, ob wir Bargeld behalten wollen oder nicht. :-) "

Ich weiß zwar nicht viel über die AfD, aber das ausgerechnet die eher rechts orientierte Truppe, gegen Bargeld ist, kann ich mir nicht vorstellen.
Das kommt sicher aus einer anderen Ecke.

von QuantaCosta 10:11

Also,über QR-Codes wurde die Digitalisierung der Daten der Besucher herbeigeführt.Und dann landeten sie im Netz.
Mit der Chance für die Datenhändler.

Und

Genau aus diesem Grund gehen wir ( meine Familie ) dieser Informationsabgabe aus dem Weg und verzichten auf solche Invents .

Weil unser Daten missbraucht werden könnten ..

Anmerkung ..
Bei FB oder sonstigen solcher Medien hinterlasse wohl die wenigsten Wohnanschrift und Telephonnummer...

Also wenn schon

die Behörden an allen Ecken unberechtigt Zugriff auf meine Daten haben könnten Sie mir zur Entlastung auch die nervige Fahrkostenaufstellung erledigen, das wäre fair;-)

@um 06:31 von Bender Rodriguez

"Man weiß sowieso wo jeder war."

Also ich weiß nicht, wo Sie die letzten Monate auswärts essen waren. Wissen Sie, wo ich essen war ... nein

Ich gehe längst davon aus, dass jeder, der an die persönlichen Daten eines anderen gelangen will dies auch schaffen kann, wenn er über die entsprechenden "Mittel" dafür (technisches Know-how, Beziehungen bzw. "Netzwerke", Geld, um sich solche Dienstleistungen zu kaufen etc.) verfügt.

Wäre schön, wenn endlich die politischen Voraussetzungen dafür geschaffen würden, dass er mit diesen "Kenntnissen" anders als heute nicht mehr dazu nutzen könnte, ihm irgendeinen Schaden zuzufügen.

Darum werden sich aber in erster Linie die Bürger selbst (mit der Unterstützung der sich ihren Interessen tatsächlich verpflichteten Politiker) kümmern müssen.

DANKE AN DIE JOURNALISTEN HIER!

diese Kommentarfunktion ist noch offen, wenn es um Coronastatistiken geht, ist sie direkt deaktiviert, wegen „überfüllung“. Ich freue mich, dass unsere unabhängige Tagesschau, bei der gerade in Führungsfunktionen mit Nachdruck darauf geachtet wird, dass es keine Interessenskonflikte mit Parteien gibt und die Berichterstattung transparent und unabhängig erfolgt, sich so gut um Transparenz bemüht. Ich bin so froh, dass mir - ohne dass ich was dagegen tun könnte - für solche „Qualitätsnews“ mehr als 200€ jährlich vom Konto abgebucht werden. WEITER SO!

10:12 von baumgart67

"Ich finde das Thema Datenschutz wird in Deutschland teilweise masslos übertrieben und viele Leute agieren dort auch sehr scheinheilig. Auf der einen Seite freuen sich die Leute, wenn sie Angebote Ihres Lieblingsgeschäfts bekommen oder irgendwelche Reiseangebote, die ihren Vorlieben entsprechen, auf der anderen Seite aber regen sie sich darüber auf, das, was ja auch noch kriminell ist, Leute sich in Systeme Hacken können und Daten bekommen."

,.,.,

Woher wissen Sie, welche Menschen "scheinheilig" sind?

Es gibt in einer Demokratie einfach sehr gegensätzliche Ansichten.

Dass die einander widersprechen, ist klar.
Es kann sogar passieren, dass ein und derselbe Mensch Widersprüchliches in sich hat.

Auch das hat nichts mit Scheinheiligkeit zu tun und ist kein Grund, "Deutschland" als Nation zu verunglimpfen.

man weiß sowieso, wo jeder war

Ich habe mich längst damit abgefunden, dass meine Geheimdienste wissen, wo ich war. Solange es nur deutsche Geheimdienste sind, und solange sie diese Daten nur für die Wahrnehmung ihrer geheimdienstlichen Tätigkeiten nutzen, ist alles OK. Ich will davon ausgehen, dass mein Geheimdienst meine Bewegungsprofile auch weiterhin geheim hält.

Was anderes ist, wenn meine Daten allen zur Verfügung gestellt werden und zum wirtschaftlichen Vorteil Dritter ohne meine Einwilligung genutzt werden können. Dies muß bestraft werden. Jeder Bürger, dessen Daten geleakt wurden, soll eine finanzielle Entschädigung erhalten.

@ um 09:23 von Sisyphos3

"jeder zahlt beim Einkauf, im Restaurant mit EC oder Kreditkarte
sein Kaufverhalten ist somit bekannt"

Also ich nicht, somit schon mal nicht jeder. Und ich denke, ich bin damit net allein.

Ja,

jeder ist selbst für seine Daten verantwortlich......warum werden überhaupt wieder so viele überflüssige Angaben erhoben? Man soll im Falle eines Infektionsgeschehens nach Restaurantbesuchen erreichbar sein. Dazu braucht es lediglich Telefonnummer und evt. eMailadresse. Name und Anschrift sind völlig überflüssig.

@ 09:31 von Löwe 48

„Wie sagte schon Albert Einstein:
Ich fürchte den Tag, an dem die Technologie unsere Menschlichkeit überholt. Die Welt wird dann eine Generation von Idioten sein.“ …
Wie so oft hat AE recht
Eine Szene aus einem Film
Ein Bewohner eines anderen Planeten kommt auf die Erde. Verschieden Begriffe sind im unbekannt. Natütlich lernt er eine hübsche junge Frau kennen, die ihm diese unbekannten Begiffe erklärt: z.Bsp. FORTSCHRITT
Junge Frau: „Der Mensch hat das Rad erfunden, dann die Dampfmaschine, dann Motoren und Maschinen. Jetzt machen Maschinen die Arbeit welche sonst die Menschen gemacht haben“
Bewohner d. anderen Planeten:
„Ach das ist FORTSCHRITT. Das ist der Versuch, sich selbst überflüssig zu machen“

Datenschutz ?

Sorry, dass ich jetzt mal gehässig bin. So bekommt Hr. Spahn hoffentlich einen Eindruck, was sie Bürger davon halten, wenn Gesundheitsdaten im Netz landen.

Die Kontaktverfolgungen hätten
Restaurants auch lokal speichern können.

Eine Riesensauerei.
Ja ich bezahle mit Karte, und kaufe auch online ein. Und ich erwarte, dass mit meinen Daten datenschutzkonform umgegangen wird.
Ich habe kein Verständnis für das Relativieren und so zu tun als sei das
ein Kavaliersdelikt.

Preisausschreiben und Coronalisten besser nicht ausfüllen?

Wer bei Preisausschreiben und Coronalisten seine Daten preisgibt, riskiert den Missbrauch.
Wer bei Preisausschreiben und Coronalisten seine Daten nicht preisgibt, wird nicht gewinnen und riskiert, nicht gewarnt zu werden.

Bei Preisausschreiben sollten wir es jedem frei überlassen, wie er handelt, bei Gefahren für viele Menschen nicht.

11:25 von lila Q

"[...] Jetzt machen Maschinen die Arbeit welche sonst die Menschen gemacht haben“
Bewohner d. anderen Planeten:
„Ach das ist FORTSCHRITT. Das ist der Versuch, sich selbst überflüssig zu machen“

.-.-.-.

Wenn man das Mensch-Sein auf Arbeiten, die auch Maschinen machen können, reduziert, dann hätte der Planetenbewohner Recht.

Er hat aber nicht Recht. Der Mensch kommt erst zu sich selber, wenn er diese unwürdige Arbeit nicht mehr machen muss.

Hat allerdings mit der Digitalisierung nicht unbedingt was zu tun, wenn ich das richtig sehe.
Da muss man anders herangehen, um Gewinn und Gefahr voneinander abgrenzen zu können.

äußerst sensible Daten

Seit der Wiederöffnung habe ich kein Restaurant mehr besucht, da es mir widerstrebt, meine Daten offenzulegen. Es geht niemanden etwas an, wann und wie lange ich mit wem wohin ausgehe und was ich dabei verzehre. Pech für die Gastronomen, wenn zu viele so denken wie ich. Phantasiedaten auf den Formularen anzugeben ist heikel, denn im Falle einer Kontrolle dürfte das teuer werden, auch für den Gastwirt, der solche Falschangaben zuließ.

Hier geht es um Restaurants, welche einen externen Anbieter für Reservierungen und Abrechnungen nutzen. Könnte es sein, dass sich nur die gehobenere Gastronomie diese Dienste leisten kann? Und dass deren Klientel besonders darauf bedacht sein dürfte, die persönlichen Daten nicht veröffentlicht zu sehen?

Zu peinlich, wenn jemand die Daten abgleichen würde, und sich das auf Spesen abgerechnete Geschäftsessen als romantischer Luxusabend entpuppen würde, oder die kurzarbeitenden Mitarbeiter den Chef auf Listen der Sterne-Luxus-Gastronomie finden würden…

@Rodriguz um 06:31

Als ehemaliger betrieblicher Datenschutzbeauftragter halte ich das keinesfalls für unwichtig.
.
Ich bezahle bar und wer kein Bargeld annimmt, hat halt Pech gehabt. Wer asoziale Netze nutzt - da gebe ich Ihnen Recht, dem sind die Folgen auch egal. Und man weiß nur, wo ich war, wenn das Handy eingeschaltet ist und nicht zu Hause liegt.

@Und dann landeten sie im Netz. 10:32 von Bernd Kevesligeti

zu QuantaCosta 10:11
"Mit der Chance für die Datenhändler."

Aus diesem Grund läuft bei mir als IT-Profi weder eine Corona-App
noch melde ich beim Besuch die 'richtigen Daten'. ( Enkel habe ich genug )

Ratet mal warum Google erst kürzlich einen JointVenture
mit Gesundheitsversicherern aufgemacht hat.

Der berühmte Spruch: 'Folge der Spur des Geldes' muss wohl
im Zuge von Digitalerisierung 4.0 modernisiert werden:
Folge der Spur der Daten, und du wirst im Geld waten

@Sisyphos3 um 09:29

Bitte nicht von sich auf andere schließen und schon gar nicht mit "jeder".
Ich zahle in bar und wer das einzige gesetzliche Zahlungsmittel nicht annimmt - na ja, auch eine andere Mutter hat ein schön's Kind.

Ich gehe - wie vermutlich jeder informierte und daher nicht allzu unbedarfte Bürger - längst davon aus, dass jeder, der an die persönlichen Daten eines anderen gelangen will dies auch schaffen kann, wenn er über die entsprechenden "Mittel" dafür (technisches Know-how, Beziehungen bzw. Netzwerke, Geld, um sich solche "Dienstleistungen" zu kaufen etc.) verfügt.

Es wäre nicht nur schön, sondern ist im Interesse des gesellschaftlichen Friedens - und dieser setzt voraus, dass Vertrauen an die Stelle des derzeit vorherrschenden generellen Misstrauens tritt - sogar unabdingbar, wenn bzw. dass endlich die politischen Voraussetzungen dafür geschaffen würden/werden, dass niemand diese "Kenntnisse" mehr dazu nutzen kann, irgendjemand anderem irgendeinen Schaden zuzufügen.
Darum werden sich die Bürger aber wohl selbst kümmern müssen. Die tatkräftige Unterstützung von sich ihren Interessen (bzw. denen aller Menschen) tatsächlich verpflichtet fühlender Politiker wäre da natürlich äußerst hilfreich.

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