Ihre Meinung zu: Bundesarbeitsgericht: Pauschales Kopftuchverbot nicht rechtens

27. August 2020 - 19:11 Uhr

Das Land Berlin darf einer muslimischen Lehrerin nicht pauschal das Tragen eines Kopftuches verbieten. Ein generelles Verbot religiöser Symbole im Unterricht sei diskriminierend, urteilte das Bundesarbeitsgericht.

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Kommentare

Ja schade... Ich finde, dass

Ja schade...

Ich finde, dass Religion und alle damit verbundenen Symbole in öffentlichen Einrichtungen und Schulen endgültig verboten gehören.

Schluss mit all dem von Menschen ausgedachten Quatsch. Bringt eh nur Krieg und Fanatismus.

Komisch. In der Türkei ging

Komisch. In der Türkei ging das jahrelang.
Und ist es nicht eigentlich völlig egal?
Wir hatten Unterricht mit katholischen Nonnen, evangelischen Pfarrern, etc. Da ist beim Anblick auch niemand kaputt gegangen.
Gleichzeitig darf man dann aber nicht mehr Kopfbedeckungen aller art verbieten. Kappe im Unterricht war nämlich nicht erlaubt.

Pauschales Kopftuchverbot?

Ich verstehe den Artikel so, dass nicht nur das Kopftuch, sondern darüber hinaus alle religiösen Symbole per Gesetz verboten sind.

Ein Irrsinn, der wieder einmal die völlige Abgehobenheit und Selbstüberschätzung der politischen Akteure belegt.

Lasst die Lehrer und Schüler anziehen, was sie wollen! Freie Kleidung für freie Bürger!

Ich begrüße dieses Urteil ausdrücklich.

@20:23 von muzzle

Schluss mit all dem von Menschen ausgedachten Quatsch. Bringt eh nur Krieg und Fanatismus.

Das sehe ich genauso.

Religion hat nichts in Ämtern, Gesetzen, Schulen usw. verloren, ist meine Einstellung.

Verlogen

Zitat grüner Senator: "Berlin kann es sich nicht weiter leisten, geeignete Lehrkräfte zu diskriminieren."
Mag stimmen. Aber merke wohl: "Diskriminieren" tut das Kopftuch, nicht Berlin! Denn "diskriminieren" heißt aus- oder abgrenzen. Und genau das tut die moslemische Religionsgemeinde, indem sie ihre Frauen unter das Kopftuch zwingt, was übrigens keine religiöse Vorschrift des Koran ist sondern lediglich gewachsene Kultur im arabischen Raum. (Also quasi vergleichbar unserer Sitte, daß Männer keine Röcke tragen.)
Eine Muslima tut sich also keinerlei religiösen Frevel an, wenn sie auf das Kopftuch verzichtet. Nur mag die patriarchalische Islam-Gemeinde derlei Emanzipation nicht. Schade!

@ von Emil67

Kemal Atatürk hatte seinerzeit recht, daß er das Tragen von religiösen Symbolen in öffentlichen Einrichtungen in der Türkei verboten hat wie das Kopftuch.

Schön für Berlin.

Schön für Berlin.

Keine Religionssymbole im Unterricht

Die Freiheit von Religionssymbolen sollte den säkularen Anspruch des Unterrichts betonen. Zudem ist das islamische Kopftuch geradezu zu einem Symbol der Ablehnung von Aufklärung und einer gewissen Rückschrittlichkeit geworden.

Religion wäre ja nicht so

Religion wäre ja nicht so schlimm. Aber da Religion immer Vorläufer von Ideologie ist, sollte sie doch Privatvergnügen bleiben.
Was sind denn die 10 Gebote anderes, als Regeln fürs Zusammenleben? Also Gesetze. Und Glaube ist nicht Wissen.

Religiöse Symbole haben in staatichen Einrichtungen

prinzipiell nichts verloren. Aber da die Trennung von Staat und Kirche nicht einmal auf dem Papier vollzogen ist, kann wohl kaum erwarten, dass diese Trennung im Alltag vollzogen wird.

Ist Berlin anders als Bayern

Vor vielen Jahren schon entbrannte ein Streit in Bayern, weil in öffentlichen Gebäuden (städtische Ämter und Schulen) Kruzifixe aufgehängt waren. Aus Gründen der Neutralität sollten damals alle religiösen Sybole aus den Schulen verschwinden: Nichtchristen würden durch solche Symbole diskriminiert. Nun haben wir in Berlin das direkte Kontrastprogramm: Religiöse Symbole sollen erlaubt sein, weil sonst die Träger dieser Symbole diskriminiert seien. Angesichts dieses Auf und Ab an Rechtsentscheidungen kommt man sich vor wie in einem schlechten Film. Das eine Mal will man den Nicht-Christen entgegenkommen und hängt Kruzifixe in Schulen ab, im anderen Fall aber erlaubt man den Nicht-Christen das Tragen ihrer religiösen Symbole auch in Schule, ohne Rücksicht darauf, was nun Christen darüber denken.

Behrend sagt: Es geht darum was

jemand im Kopf hat, nicht was jemand auf dem Kopf hat. Ja, genau darum geht es. Das Kopftuch ist eben eine bewusste zur Schau Stellung dessen, was die Trägerin im Kopf hat. Das Kopftuch ist kein religiöses Gebot im Islam. Es wird getragen, um die Ablehnung unserer westlichen Werte und Lebensart zu zeigen, die mit dem konservativen Islam unvereinbar sind. Ich bin aber nicht gegen das Kopftuch, im Gegenteil. Ich sehe dann gleich, woran ich bin. Besser als ein verborgenes „geistiges Kopftuch“.

@Heidemarie Bayer 21.01

natürlich hatte Atatürk Recht mit dem Verbot. Er wollte ja eine moderne säkulare Türkei. Leider war er damals aufgeklärter und moderner als viele Zeitgenossen heute, vor Allem aus dem linksgrünen Lager. Übrigens nicht nur Atatürk, auch Nasser in Ägypten.

Die (Religions)Freiheit des Einzelnen endet dort...

wo die Freiheit des Anderen beginnt - frei nach Immanuel Kant.
Das bedeutet, daß sobald es auch nur einen Schüler stört (egal aus welchen Gründen), diese Symbole nichts im Unterricht verloren haben.

Das ist doch ein blödsinniges

Das ist doch ein blödsinniges Urteil. Als Lehrer ist man quasi eine staatlich sanktionierte Autoritätsperson, und eine solche hat in religiösen Aspekten 100% neutral aufzutreten.

Kopftuchverbot

Viele Menschen koranischen Glaubens werden das Urteil zurecht als Sieg feiern. Dass jetzt auch viele Lehrerinnen von ihren Familien genötigt oder bedrängt werden ein Kopftuch zu tragen, dass sie bisher unter Hinweis auf das Verbot ablehnen könnten, wird dabei übersehen. Aus meiner Sicht ein Fehlurteil mit weitreichenden Folgen.

21:04 von Bender Rodriguez

"Religion wäre ja nicht so schlimm. Aber da Religion immer Vorläufer von Ideologie ist, sollte sie doch Privatvergnügen bleiben."

,.,.,

Klar sollte Religion Privatvergnügen bleiben.
Aber Ihre Begründung dafür ist leider nicht logik-affin.
Und auch sonst eher Hetze, in dem Fall auf pauschalen Vorurteilen beruhend.
Sowas macht sich nicht gut und verkehrt die eigene Aussage ins Gegenteil.

....

"Und Glaube ist nicht Wissen."
,.,.,

Glaube kann durchaus schon mal intuitives Wissen sein - aber mit Sicherheit sind Vorurteile kein Wissen.

@nelumbo, 21:17

"Das Kopftuch ist kein religiöses Gebot im Islam. Es wird getragen, um die Ablehnung unserer westlichen Werte und Lebensart zu zeigen (...)."

Und ich dachte immer, "westliche Werte" bedeuten (auch), die Freiheit zu haben, sich zu kleiden, wie man gerne möchte...

Fremd im eigenen Land

Wir wollten es bunt, wir haben es kunterbunt bekommen. Viel Spaß in der Zukunft. Meinen Segen habt ihr - allerdings ohne mich!

Wer heute eine Bewerberin mit dem Hinweis auf das Kopftuch

ablehnt, dem ist nicht mehr zu helfen. Man muss ja keinen Ablehnungsgrund angeben. Wir haben uns für jemand anderes entschieden, fertig. Es gibt in Deutschland ja die Freiheit, sich zu kleiden wie man will. Und es gibt die Freiheit Jemanden einzustellen bzw. an Jemanden eine Wohnung zu vermieten, den man sympathisch findet. Was glauben Sie, wenn sich jemand in einer Firma als Geschäftsführer bewirbt - mit tollen Qualifikationen - und taucht zum Vorstellungsgespräch in kurzen Lederhosen auf. Wie gut stehen seine Chancen, dass er genommen wird?

Merke:

Eine Islamisierung findet nicht statt!

nur ein Stück Stoff

wäre es denn so .... wo läge dann das Problem
ist es wirklich nur" ein Stück Stoff oder möchte die Trägerin nicht mehr sagen
schaut her ich bin nicht so verdorben wie ...., ich bin keusch nicht unmoralisch
diskriminiert man dann nicht andere ?

vor allem um auszudrücken schaut her, ich bin was besseres
macht das nicht auch Druck im kulturellen Umfeld
hilft das bei der Integration oder will man Unterschiede hervorheben

20:23 von muzzle

"Ja schade...

Ich finde, dass Religion und alle damit verbundenen Symbole in öffentlichen Einrichtungen und Schulen endgültig verboten gehören.

Schluss mit all dem von Menschen ausgedachten Quatsch. Bringt eh nur Krieg und Fanatismus."

,.,.,

Dann fangen Sie doch bei sich selber an!
Überwinden Sie Ihren Fanatismus, der nur Krieg bringt.

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Im Grunde müsste man in

Im Grunde müsste man in solchen Fällen mit der betreffenden Person abklären, warum sie das Kopftuch (oder sonstige religiösen Symbole) trägt. Vielleicht die Schulbehörde.
Grundsätzlich haben religiöse Symbole nix in der Schule zu suchen, finde ich. Und Leute, die so sehr drinstecken, dass sie solche Symbole tragen, ebenfalls nicht (zumindest auf Lehrerseite).
Man geht nicht arbeiten, um seine seltsamen Einstellungen zu verbreiten.
Andererseits, wenn es einfach ein Kleidungsstück ist, kann man nichts dagegen sagen. Da soll jeder tragen können, was er möchte (in einem gewissen Rahmen).
Wichtig ist, dass auch andere religiöse Symbole, wie z.B. Kreuze als Kettenanhänger, grundsätzlich zu Hause bleiben müssen. Sowas gehört nicht in die Schule. Zumindest nicht im 21. Jahrhundert.
Tendenz: Eher kein gutes Urteil.

ich habe es schon lange akzeptiert

wenn auch nicht verstanden, dass sich hinter Kopftuchverboten versteckende Fremdenfeindlicheit Teil unseres gesellschaftlichen Alltags ist. Was mich dennoch immer wieder ärgert, ist der Versuch, diese Fremdenfeindlicheit als Kampf für die Rechte muslimischer Frauen zu verkaufen, um sie vom Joch der patriarchalischen Unterdrückung durch den Islam zu befreien.
Es ist ja ein löbliches Anliegen, dafür einzutreten, dass keine Frau mehr gezwungen wird, ein Kopftuch zu tragen. Es wird aber erst glaubhaft, wenn man sich dafür einsetzt, dass auch keine Frau mehr gezwungen wird, kein Kopftuch zu tragen, wenn sie eines tragen will.
Anders ausgedrückt: nicht Ali oder Achmed haben zu bestimmen, wie Fatima sich kleidet. Völlig d'accord. Aber Peter oder Martha haben es auch nicht zu bestimmen. Sondern nur Fatima. Nur so wird ein Schuh draus.

Als Söder seinerzeit ...

... Kruzifixe in die Amtsstuben hängte, um klar zu machen, dass Deutschland ein CHRISTLICHES Land sei und der Islam hier nichts zu suchen habe:

da war ich hellauf entsetzt.

Amtsstuben sind weder christlich noch nicht-christlich.

Wenn eine muslimische Frau ein Kopftuch trägt, ist das eine andere Situation.
Ich finde das Thema schwierig, aber für mich scheint entscheidend:

Soll das Kopftuch dem Christentum den Kampf ansagen? Soll damit der Islam verbreitet werden?

Das wäre für mich der Maßstab.

Jedes Land wird mehr und mehr alle denkbaren Religionsvertreter beherbergen.
Das ist der Lauf der zusammenwachsenden Welt.

Darum könnte das wirklich der Maßstab sein:
möchte ich mit meinem religiösen Attribut meine eigene Haltung darstellen - oder will ich andere damit bekehren.

Wenn die Schüler spüren, dass die Lehrerin das Kopftuch benutzt, um religiösen Druck auf die Schüler auszuüben:
weg mit dem Kopftuch.

Wenn das nicht der Fall ist: Kopftuch gerne tragen.

Umgekehrte Diskriminierung auch möglich

Man muss bei der Diskussion berücksichtigen, dass es wohl auch Kopftuchträgerinnen gibt, die das Tragen des Kopftuches selbst als Diskriminierungsmittel gegenüber Frau anwenden, die es nicht tragen. Einen solchen Konflikt hat es nämlich an unserer Schule (Erwachsenenbildung) schon einmal gegeben, bei der Frauen aus dem Irak & aus Syrien, die alle ein Kopftuch trugen, die Gruppenarbeit mit einer Kurdin verweigerten, mit der Begründung, sie sei unkeusch & unrein, da sie eben kein Kopftuch trage.

Wegen solch negativer Erfahrungen: an staatl. bzw. kommun. Einrichtungen sollte das Tragen von religiösen Symbolen jeglicher Art für Lehrkräfte grundsätzlich verboten sein. Das betrifft nicht nur das Kopftuch, sondern auch die Kippa oder aber das Kreuz als Kette um den Hals! Wem das nicht passt, steht es frei, sich als Lehrkraft an einer Schule in privater Trägerschaft zu bewerben, die sich eigene Regeln bezüglich der Bekleidung der Lehrkräfte geben & das Tragen religiöser Symbole erlauben kann.

Ein Verbot ist immer eine Anmaßung - und somit ein Affront

Welchen Sinn soll es haben bzw. inwiefern soll es die Gesellschaft im positiven Sinne - also hin zu mehr Zusammenhalt und Offenheit - weiterbringen, wenn man Frauen, die aus irgendwelchen (mir nach wie vor - außer bei medizinischen - in jedem Fall unverständlichen) Gründen so ein Kleidungsstück tragen wollen diskriminiert?

@ frosthorn

"Aber Peter oder Martha haben es auch nicht zu bestimmen. Sondern nur Fatima. Nur so wird ein Schuh draus."

Völlig falsch! Der Staat hat hier die letztendliche Verfügungsmacht! Er kann bestimmen, was in den Räumlichkeiten seiner Institutionen geschieht! Nicht Fatima, nicht Peter, nicht Martha und auch nicht Ali oder Achmed! Das kann jeder Chef in seinem Betrieb auch! Wäre ja total plemmplemm, wenn das anders wäre.

"Es wird aber erst glaubhaft, wenn man sich dafür einsetzt, dass auch keine Frau mehr gezwungen wird, kein Kopftuch zu tragen, wenn sie eines tragen will."

Daher ja das Neutralitätsgebot, das unterschiedlos und ungeachtet der jeweiligen Motivation gilt.

@ Sausevind

"Wenn die Schüler spüren, dass die Lehrerin das Kopftuch benutzt, um religiösen Druck auf die Schüler auszuüben:
weg mit dem Kopftuch."

Da verlangen Sie z.B. den Erstklässlern ein wenig zu viel ab, finden Sie nicht?

Schade

Das Kopftuch ist kein religiöses Zeichen, sondern ein kulturelles Symbol für die Unterdrückung der Frau. In islamischen Ländern haben Frauen kaum Rechte und in Deutschland haben sie nun das "Recht" das Symbol der Unterdrückung zu tragen. Obwohl Religion in der Bildung eigentlich keinen Platz haben sollte, denn Religion und Bildung stehen im Gegensatz zueinander.

Das Kopftuch ist kein religiöses Symbol.

Sondern wie schon hunderte Male in der Geschichts- und Gesellschaftswissenschaft nachgewiesen, ein Symbol der Unterdrückung der Frau durch den Mann. Wenn Frauen es unbedingt tragen möchten, ist ihnen die Zurschaustellung ihrer Untergebenheit, Unterwürfigkeit und Hörigkeit besondern wichtig.
Wenn derartige Symbole auch in der Schule Anwendung finden, werden Kinder ganz selbstverständlich zu ebenso unterdrückten, ängstlichen, schüchternen, hörigen und feigen Jugendlichen und Erwachsenen herangezogen. Dann hat Freiheit wirklich ausgedient.

@Sausevind

"Wenn die Schüler spüren, dass die Lehrerin das Kopftuch benutzt, um religiösen Druck auf die Schüler auszuüben:
weg mit dem Kopftuch."

.

Wirklich ein Schwirieges Problem.
Nur in Bayern ist es normal dass ein "gekreuzter Jesus" in jedem Klassenraum hängt. Wie verträgt es sich damit?

@22:24 von frosthorn

//Anders ausgedrückt: nicht Ali oder Achmed haben zu bestimmen, wie Fatima sich kleidet. Völlig d'accord. Aber Peter oder Martha haben es auch nicht zu bestimmen. Sondern nur Fatima. Nur so wird ein Schuh draus.//

Wenn eine Muslima nur deshalb ein Kopftuch trägt, weil sie keinen Ärger mit der Familie , den Nachbarn, den Mitschülern haben will oder bei der kopftuchtragenden Lehrerin einen guten Eindruck machen will, ist das dann noch freiwillig?

Wer ohne Druck hartnäckig darauf besteht, dieses Stück Stoff zu tragen, hat sicher nicht nur die Religion im Sinn.

Kreuz raus, Kopftuch rein. Finden Sie das richtig?

Sausevind 22.32

aha- und wer stellt das für jeden Einzelfall fest? Natürlich wird Druck auf die moslemischen Mädchen ausgeübt, sollte die Lehrerin mit Kopftuch kommen! Religiöse und politische Symbole haben in der Schule und öffentlichen Gebäuden nichts zu suchen. Ihr Kommentar erscheint reichlich blauäugig.

@Sausevind, 22:32

Wenn die Schüler spüren, dass die Lehrerin das Kopftuch benutzt, um religiösen Druck auf die Schüler auszuüben:
weg mit dem Kopftuch.
Wenn das nicht der Fall ist: Kopftuch gerne tragen.

Ich war in einem sehr "publikumslastigen" Beruf tätig. Ich habe mit Menschen zusammen berufliche Perspektiven erarbeitet. Und natürlich war in meiner Klientel der Querschnitt aller Religionen, aller sozialen und aller Bildungsschichten und aller Persönlichkeitsstrukturen vertreten, die unsere Gesellschaft nun mal beinhaltet. Und natürlich waren auch kopftuchtragende Frauen darunter.
Wenn ich eines bei denen nicht erlebt habe, dann war es der Versuch, zu missionieren. Von versuchter Ausübung eines religiösen Drucks schon ganz zu schweigen.
Nun bin ich zugegebenermaßen kein Schüler, die sind sicher in einer ganz anderen Rolle, und eine kopftuchtragende Lehrerin natürlich auch. Aber das Kopftuch hat sicher eher eine Bedeutung für die Person, die es trägt, als für die, denen sie begegnet.

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