Ihre Meinung zu: Merkel und Ministerpräsidenten: Warten auf neue Corona-Regeln

27. August 2020 - 14:04 Uhr

Bundeskanzlerin Merkel berät mit den Ministerpräsidenten über einheitliche Corona-Regeln. Die Pressekonferenz lässt auf sich warten. Aber einige mögliche Ergebnisse sind schon durchgesickert.

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Kommentare

„Einziger Ausreißer in der

„Einziger Ausreißer in der Runde soll der dpa zufolge Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff sein. Er habe schriftlich festhalten lassen, dass er ein Mindestbußgeld ablehne und es in seinem Bundesland nicht anordnen wolle.“

Find‘ ich gar nicht schlecht: Dann könnten ja die Corona-Demonstranten alle in Sachsen-Anhalt demonstrieren - gern ohne Maske.
Obwohl … vielleicht macht es ja weniger Spaß, wenn sich niemand drum schert …

@Sausevind - 12:59

"Quatsch. Wir sind doch kein Staat der Unmenschen.
Den Kontrolleur möchte ich sehen, der der Oma nicht erklärt, wie man die Maske richtig aufsetzt."

Es sind in großem Mage gerade die Omas (und Opas), die ihre Mund-Nasen-Bedeckung als Kinnstütze oder bestenfalls bis über die Unterlippe tragen. Aber nicht, weil sie nicht wüssten, wo ihre Nase sitzt - sondern weil sie sonst schlicht keine Luft bekommen. So wie viele andere Personen mit Atemschwerden auch.

"Die MaskenVERWEIGERER aber sind es, die den Mitbürgern schaden wollen, und für DIESE ist das Bußgeld erfunden worden."

Solange der Masken"verweigerer" nicht infektiös ist, kann er seinen Mitmenschen (zumindest mit seiner Ausatemluft) gar nicht schaden.

Bußgeld für Maskenmuffel

Ich finde die Regelung mit den 50 Euro Bußgeld gut.
Jedoch sollte der Effekt nach einiger Zeit überprüft und ggf. der Betrag weiter erhöht werden.
Außerdem sollten Mitarbeiter in Zivil die Einhaltung der Maskenpflicht überprüfen, da die ganze Sache sonst nicht effektiv ist.

Einheitlichkeit - wofür?

Jedes Bundesland entscheidet einzeln aufgrund einer evtl. jeweils unterschiedlichen Lage. Warum das einheitlich sein muss erschließt sich mir nicht. Ich weiß in welchem Bundesland ich lebe und kann mich danach ausrichten.

Na?

Wird das denn mal jemand kontrollieren? Gestern Bahn gefahren - in jedem Abteil jemand ohne Maske. Gestern in der Tankstelle gewesen - zwei Frauen und die beiden Kassierer ohne Maske. In zwei Läden gewesen in Berlin und Brandenburg - 70 % wissen noch nicht wie man eine Maske trägt, die wenigsten wissen was die lustigen Markierungen auf dem Boden sollen. In der Sparkasse von nem Kunden angepault worden weil ich eine Maske trug. Yeah Baby, wir werden sterben weil wir dumm sind..

Eile mit Weile

Seit letztem Wochenende wurde in der TS immer wieder auf den Termin mit Frau Merkel am Donnerstag (heute) hingewiesen – so lange konnte man keine Aussage treffen was etwaige Konsequenzen aus Maksen-Mufflei etc. bundesweit anging. Gut nur, daß die Woche nun so gut wie rum ist und man endlich die Frau Merkel für eine Entscheidung zur Verfügung hat.

ich verstehe nicht

weshalb unterschiedliche Bußgelder (solange es keine Phantasiebeträge sind) das Problem sein sollten. Die MNS Pflicht ist doch in ganz Deutschland. Wenn ich jetzt z.B. von MV nach SH reise, habe ich doch hier wie dort den MNS an. Ob es hier 50 EUR oder dort 100 EUR Bußgeld kostet, spielt doch keine Rolle. Oder spekulieren einige, wenn es 50 EUR Strafe kostet riskiere ich es, bei 100 EUR nicht mehr ? Aber wenn es dann einheitlich geregelt ist, dann ist es ja auch ok. Wenn damit die deutschen Bürger zufriedengestellt sind, ist ja alles in Ordnung. Soviel Theater wegen ein bißchen Stoff.

Während bei anderen Bußgeldern.....

.....reflexartig der Vorwurf der "Abzocke" kommt, wird dies hier sicher nicht der Fall sein. Wetten?

(Und bevor jetzt einer mit dem Argument kommt, dieses Bußgeld hier sei ja dafür gedacht die Gesundheit zu schützen: Dafür sind Bußgelder im Straßenverkehr auch da! Und da war bei der letzten Erhöhung der Gegenwind groß!)

Überraschung

... Nun wen wunderts? ... Diejenigen die noch vor drei Monaten in Uneinigkeit und Streit für größtmögliche Vielfallt bei den Corona-Maßnahmen und Regeln gesorgt haben - die MP's - veruchen nun durch weiteren Streit und Zank zu vernünftigen Einheitsregeln zu finden. ... Klar, daß dabei nur ein MINIMALKONSENS heraus kommen kann! ... Ob das der Problematik gerecht wird?

Und! ... Oh Überraschung! ... Warum soll beim Thema Corona nun was Besseres und Vernünftigeres bei heraus kommen, als schon seid Jahren beim Thema Bildung?

Was reitet eigentlichtlich

Herrn Haseloff, dass er das Masken-Verweigern offenbar als tolerierbares Kavaliersdelikt ansieht? Sein Gesundheitsminister, oder seine Ärzte, sollten ihn mal sachkompetent über die Schwere von Covid-19 informieren, u.a. über die gar nicht seltenen schweren Dauerfolgen auch bei Covid-19-Patienten mittleren und jungen Alters. Und die schweren Schäden an den Endothel-Innenwänden der Blutgefäße. Alles viel happiger als "normale" Grippe.

Gut so

Klare Kante ist wichtig, daher ist das eine richtige Entscheidung. Ich hätte 100 Euro festgesetzt. Ich denke immer an die schweizer Autobahnen, da sind die Strafen knackig, es fährt aber auch wirklich keiner zu schnell, tut einfach zu weh.

rer Truman Welt

Ja, das sind auch die ganz wichtigen Themen unseres Landes. 50,-€ in die Staatskasse. Jetzt schickt die Heere Kontrolleure los, damit davon der Schuldenberg abgetragen werden kann.
Die Rückkehrer aus mal eben während des Urlaubs erklärten Risikogebieten sollen jetzt auch für die Tests zahlen. Gut, sie fuhren oder flogen u. U. in Corona unbedenkliche Gebiete, aber die sind es bei ihrer Rückkehr eben nicht mehr-> zahlen jetzt und fertig!
Ich rufe Söder gleich selbst mal an. Habe seine Handynummer und einen genialen Vorschlag. Wer sich mit dem Coronavirus angesteckt hat, muss doch bewiesenermassen gegen die Hygienevorschriften verstoßen haben. Der sollte nicht nur den Test deshalb selbst, sondern bspw. 500,-€ deswegen Strafe zahlen und im Wiederholungsfall gleich 1.500,- €. Das wäre doch genial! Da kommt was zusammen! Dann sollen die ruhig demonstrieren. Die werden dann früher oder später alle abkassiert.
Ist das mal ein politischer Vorschlags-Durchbruch? Ich bin selbst begeistert

Föderalsimus vs Zentralregierung

Immer mal wieder wird über die Vorzüge und Chancen des Föderalismus (in D) geschrieben. In der Covid-19-Krise scheinbar ganz besonders. Dann allerdings – und auch gar nicht unbedingt unverständlicherweise – wird wieder und wieder auf (bundesweite) Einheitlichkeit bei den Maßnahmen gedrungen.
Warscheinlich kann davon ausgegangen werden, daß die Herangehensweise vom Problem abhängt. Da ist es sicher nicht leicht für die Politik-Menschen, die Leute mal von Diesem mal von Jenem überzeugen zu müssen.

Wer nicht hören will.....

muss halt fühlen. So ist das nun mal. Ich würde die Strafe noch höher ansetzen,
schließlich will ich geschützt sein,
und bisher hat das gut funktioniert.
Das sich einige Menschen in Deutschland eingeschränkt fühlen
und sich ihrer Freiheitsrechte beraubt sehen,
scheint mit fehlenden kognitiven Fähigkeiten zu tun haben.

Tests für Reiserückkehrer

Meines Erachtens macht die vom Hamburger Bürgermeister Tschentscher (der im Gegensatz zu Spahn selber Arzt ist) vorgeschlagene Lösung - Nach Reiserückkehr aus Risikogebiet 5 Tage lang Quarantäne, dann einen Test und bei negativem Testergebnis Ende der Quarantäne - am meisten Sinn. Was die Bezahlung betrifft, bin ich grundsätzlich dafür, dass die Betreffenden die Tests selber bezahlen (und ansonsten 14 Tage in der Quarantäne bleiben). Ausnahmeregelungen bzgl. der Kosten bei Härtefällen sollten aber möglich sein.
(Z.B. bei Besuch und Versorgung eines erkrankten Familienmitgliedes in einen Risikoland.)

Viel zu billig

Die Gefahr, die von Maskenverweigerern ausgeht, ist enorm. Ich halte 50,- Euro Strafe für ein solches Vergehen für viel zu niedrig.

Bundesweit 50 Euro für Maskenverweigerer

Viel zu wenig.
Die die andere absichtlich in Gefahr bringen, sollten das auch merken.

gut

Ich stehe dem ganzen Trara um das Virus sehr kritisch gegenüber.

Da ich aber 1) nicht zwingend Recht haben muß und 2) ich die Sichtweisen und Ängste meiner Mitmenschen respektiere, trage ich selbstverständlich dort Maske, wo es vorgeschrieben ist. Über Mund und Nase.

Überzeugen bringt mehr als Strafen

"Doch nicht nur das Thema Strafe für Maskenverweigerer liegt beim heutigen Treffen auf dem Tisch: So soll auch über eine einheitliche Teststrategie beraten werden"

Vor allem die Teststrategie sollte besser unter Fachleuten, die aus ihrer täglichen Berufspraxis genau wissen worauf es ankommt beraten werden statt unter Politikern.

Es geht nur gemeinsam

Es geht darum, gemeinsam einen weiteren Lockdown zu verhindern.

Masken u. a. Massnahmen schützen Arbeitsplätze, die Existenzgrundlagen vieler Selbständiger, Pflege von Sozialkontakten und unser aller Bewegungsfreiheit.
50,- € sind ok, es muss nicht drakonisch sein, aber pädogogisch wirksam.

50 Euro

ist in Ordnung, jetzt braucht es nur noch jemand der unter Einsatz bei Leib und Leben das Flächendeckend durchsetzen kann.
Und da hätte ich so meine Zweifel, war gerade heute wieder Wocheneinkauf machen, da gibt es doch viel zu sehen.
Und Artikel von verprügelten oder mit Messer bedrohten, gab in den letzten Tagen auch.

Also wer soll das machen ?.

Keine kostenlosen Tests für Einreisende, ist aber richtig, das hätte nie eingeführt werden dürfen.

Viel zu wenig

50 Euro für Maskenverweigerer ist viel zu wenig. Und wird, wie in der Vergangenheit, auch nicht flächendeckend und ohne "Augen zudrücken" um- und durchgesetzt werden. Die Verweigerer und Leugner wird es im Zweifel eher weniger stören.

Es ist das gleiche wie bei der Rettungsgasse auf der Autobahn: so lange nicht ernsthafte Sanktionen drohen, die wirklich sehr weh tun (nicht nur im Geldbeutel), und so lange diese Sanktionen nicht auch knallhart und ohne Ausnahme durchgesetzt werden, wird sich nicht viel ändern.

Der Grundrechte- und Gewohnheitsmichel wird sich so schnell nicht von seinem Weg abbringen lassen ...

50 Euro ist zu wenig

Leute, die schwarz fahren riskieren höhere Beträge. Das Leben anderer zu gefährden sollte ein höheres Bußgeld nach sich ziehen.
-
Wir leben in Deutschland nicht auf einer Insel der Glücksseeligkeit, auf der nichts passieren kann. Das Verhalten der Maskenverweigerer ist für mich ein ähnliches wie wir es bei Gaffern und Rettungsbehinderern erleben. Wer nur an sich denkt und das Leben anderer gefährdet ist assozial.

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Die Moderation

Das Bußgeld sollte

an das Einkommen gekoppelt werden, z.B. 5% vom Brutto-Monatseinkommen.
Sonst lachen sich doch asozial feiernde Manager*innen schlapp, während präkär oder gar nicht Beschäftigte empfindlich getroffen werden.

Mit jedem Maskenbußgeld

Mit jedem Maskenbußgeld verabschiedet sich ein Wähler aus der bürgerlichen Mitte.

Am 27. August 2020 um 14:14 von Totengräber

Für solche Leute gibt es die Möglichkeit, sich per Attest von der Pflicht befreien lassen.
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Am 27. August 2020 um 14:42 von peter04
..........Ich stehe dem ganzen Trara um das Virus sehr kritisch gegenüber. Da ich aber 1) nicht zwingend Recht haben muß und 2) ich die Sichtweisen und Ängste meiner Mitmenschen respektiere, trage ich selbstverständlich dort Maske, wo es vorgeschrieben ist. Über Mund und Nase.............

Sehe ich genau so. Und bisher bin ich noch nie mit dem Gesetz in Konflikt geraten, und habe es auch nicht vor.

14:14 von Totengräber

>>Solange der Masken"verweigerer" nicht infektiös ist, kann er seinen Mitmenschen (zumindest mit seiner Ausatemluft) gar nicht schaden.<<

und wie stellen Sie fest ob jemand infektiös ist. Meine Schwägerin arbeitet in einer Apotheke. Am Montag mußte sie erfahren das eine Kollegin positiv ist. Diese Kollegin hat sich standhaft geweigert eine Maske zu tragen. Auf Rückfrage wo die Infektion her kommen könnte kam die Antwort "Mein Mann ist seit über einer Woche positiv, wir waren auf einer (großen) Geburtstagsfeier." Sie wollte aber (ohne Maske) weiter arbeiten "weil sie es eh schon hat". Und da reden wir von medizinisch vorgebildeten Menschen. Noch Fragen?

12:47 von phme @11:03 von MrEnigma (geschlossener Thread)

>>In 2020 ist keine echte Übersterblichkeit feststellbar, trotz Pandemie. <<

In D möglicherweise nicht, aber anderswo (Belgien, UK, Italien, Spanien, Schweden (!), USA etc. sehr wohl.

Doch, eine Übersterblichkeit gab es auch in Deutschland.
Lt. Statistischem Bundesamt starben im April 8 % = 5.942 mehr Menschen als im Durchschnitt der vier Vorjahre.

Quelle:
„https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/05/PD20_194_12621.html“

@1420 ruja

"Außerdem sollten Mitarbeiter in Zivil die Einhaltung der Maskenpflicht überprüfen, da die ganze Sache sonst nicht effektiv ist"
Mein Gott wie tief sind wir Deutschen doch gesunken, ein Volk von Spitzel und Denunzianten, wie in alten (Un) Zeiten.
Andere Länder schaffen das noch mit gesundem Menschenverstand, wir brauchen für alles Strafen, bussgelder und Denunzianten zur Überwachung. Haben wir denn gar nichts gelernt?
Alles was zu noch mehr Ablehnung des Staates und zur weiteren Polarisierung der Gesellschaft beiträgt.

14:23, Schorschl

"Wird das denn mal jemand kontrollieren? Gestern Bahn gefahren - in jedem Abteil jemand ohne Maske. Gestern in der Tankstelle gewesen - zwei Frauen und die beiden Kassierer ohne Maske. In zwei Läden gewesen in Berlin und Brandenburg - 70 % wissen noch nicht wie man eine Maske trägt, die wenigsten wissen was die lustigen Markierungen auf dem Boden sollen. In der Sparkasse von nem Kunden angepault worden weil ich eine Maske trug. Yeah Baby, wir werden sterben weil wir dumm sind.. "

Oh mann, dass klingt nach März 20. Hier auf dem Land sind aber auch deutliche Rückschritt zu beobachten. Lassen Sie es bei uns in den Geschäften 15% sein, die es" nicht wissen". In der Regionalbahn gern auch deutlich mehr.

@15:14 von Totengräber

"Mit jedem Maskenbußgeld verabschiedet sich ein Wähler aus der bürgerlichen Mitte."

Ich kenne sehr viele Wähler aus der bürgerlichen Mitte, die ein Maskenbußgeld sehr vehement gefordert haben. Umfrageergebnisse bestätigen dies (einfach mal danach suchen).

Re : Sebastian15 !

Egal ob jetzt hier oder bei Verkehrsverstößen, es wird immer welche geben, die nun von "Abzocke" sprechen, weil eine Einsicht bei vielen nicht gegeben ist.
Im Verkehr sieht man es deutlich, auch durch im schnellere Autos bedingt, auch durch etwaige Eile bedingt, durch Leichtsinn und Überschätzung bedingt, durch Rücksichtslosigkeit bedingt, dass das schnelle Fahren ein Hobby von vielen, das Rasen ohne jegliche Rücksicht von einigen mit zu viel Testosteron im Blut, nicht nur Hobby, sondern schlicht weg Egoismus ist.
Ähnlich sieht es bei so manchen Verweigerern der Maske aus, die sich in Zügen ein Hobby machen, nur die Maske zu tragen, wenn ein Kontrolleur in Sicht kommt, und dann die verantwortungslosen Total Verweigerer, die sich um die Gesundheit anderer einen Dreck scheren.
Deshalb hätte ich das Bußgeld deutlich höher angesetzt und dazu deutlich öfters strengere Kontrollen !!!

@Nat_Han 14.44

der "Grundrechtemichel"? Warum so abwertend? Es steht Ihnen ja zu, für sich auf Grundrechte zu pfeifen- andere tun das aber nicht! Und Ihr Vergleich mit der Rettungsgasse geht am Ziel vorbei. Eine Rettungsgasse heißt so, weil es dort konkret um Rettung aus lebensbedrohlichen Situationen geht. Von daher ist es wirklich gefährdend und asozial, die Krankenwagen dort auszubremsen. Da gibt es auch eine klare Kausalität. Beim Maskenvergessen ist die aber nicht klar nachweisbar. Und es gibt eben auch vergeßliche Leute- der alte Mann, der auch mal den Wohnungsschlüssel oder die Geldbörse zuhause vergisst z.B.

@15:17 von Kaneel

>>Eine Übersterblichkeit gab es auch in Deutschland.
Lt. Statistischem Bundesamt starben im April 8 % = 5.942 mehr Menschen als im Durchschnitt der vier Vorjahre.<<

Sie haben Recht, das hatte ich schon total vergessen.
Und dass sie bei uns nicht ebenso hoch ist wie z.B. in Schweden und bei den meisten anderen Nachbarländern liegt nicht zuletzt daran, dass sich die meisten hierzulande vernünftig verhalten und den Empfehlungen der Fachleute folgen - wenn auch leider nicht überall im gleichen Maße.

Politiker beraten...

... und wer drückt aus dem Hintergrund oder zieht an Fäden.? Ich meine, das sind primär zwei Gruppen: Die Wirtschaft plus Lobbyisten; zweitens parteinahe oder parteiinterne Wahlkampfstrategen. Dagegen ist in unserem System nichts einzuwenden, allerdings sollten Politiker dann öffentlich auch ehrlich sein und nicht so tun, als ginge es ihnen immer nur um die Menschen. Denn gerade jene im unteren Wohlstandsbereich sind nach wie vor die "Angeschmierten" (Kurzarbeiter, Kleingewerbe, Kunstschaffende inkl. "Zulieferer").
_
Und weil ein "Zurück zu Früher" wohl unrealistisch ist, wäre endlich auch eine öffentliche Diskussion nötig mit Überlebens- bzw. Veränderungskonzepten für bestimmte Branchen (Gaststätten, Veranstaltungen, Hotellerie... und deren wirtschaftlich sehr bedeutendes Service- u. Zuliefergewerbe).
_
Erstmal aber hat Merkel instinktsicher erkannt, daß sie ein Zeichen ihrer bundespolitischen Durchsetzungsfähigkeit braucht... = 50 Euro Strafe für alle MNS-Verweigerer... Toll..!

50 EUR sind viel zu wenig ...

... denn einerseits können die allermeisten Menschen diesen Betrag aufbringen, ohne das es für sie besonders schmerzhaft ist und andererseits ist das Risiko erwischt zu werden sehr gering, weil so gut wie nicht kontrolliert wird.

Insofern kann man es dann auch gleich ganz lassen, wenn man die mögliche Infektion eines Menschen mit Todesfolge - das ist die Maximalkonsequenz von maskenverweigerung - auf 50 EUR taxiert. 500 EUR waren ein guter Ansatz, 250 EUR wären als Minimum eigentlich aus meiner Sicht mehr als angemessen.

Insgesamt wird die neuerliche Mutlosigkeit der Regierung und die Uneinigkeit - und daraus folgende Minimalkonsenskultur - sehr schlimme Folgen haben, weil schon jetzt die Signale nichts Gutes erwarten lassen und Zögern eigentlich nur verschlimmernd wirkt.

Auf Vernunft der Masse darf man nicht hoffen - das ist erwiesen. Deshalb muss Mut zur (spürbaren) Strafe endlich entwickelt werden, um die Leichtsinnigen und Besserwisser dann eben auf diesem Weg zu disziplinieren.

"Die Fallzahlen in Deutschland begannen Mitte März zu sinken und nicht erst gegen Ende März, also deutlich vor den Kontaktbeschränkungen."

Vor dem Kontaktbeschränkungs-REGELN hat schon einiges an Kontaktbeschränkung stattgefunden.

Bund und Länder verständigen sich am 22.03. auf eine Erweiterung der am 12. März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte, also auf die Kontaktbeschränkungsregeln, von manchen Lockdown genannt.

Zuvor hat man schon im Januar Verdachtsfälle getestet und mitsamt den Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt.

Schon ab Ende Februar haben viele begonnen, Distanz zu anderen zu halten.

Laut einer Studie mit Auswertung von handy-Daten wurde schon am 8. März die Mobilität erheblich eingeschränkt (war in der Stuttgarter Zeitung zu lesen).

Schon ab Anfang März sind Großveranstaltungen abgesagt und am 8.3. allesamt verboten worden.
Mitte März wurden Restaurants und Schulen geschlossen

Am 23. 03. kamen dann die Kontaktbeschränkungs-Regeln hinzu.

Herr Tegnell

Herr Tegnell Staatsepidemiologe der schwedischen Behörde für öffentliche Gesundheit: „Zu glauben, dass Masken unser Problem lösen können, ist sehr gefährlich.“
Denn: „Das Resultat, das man durch die Masken erzeugen konnte, ist erstaunlich schwach, obwohl so viele Menschen sie weltweit tragen“, so der Experte: „Es überrascht mich, dass wir nicht mehr oder bessere Studien darüber haben, welche Effekte die Masken tatsächlich herbeiführen. Länder wie Spanien, Belgien, Frankreich haben ihre Bevölkerung Masken tragen lassen – trotzdem gingen die Infektionszahlen sehr stark hoch.“

Re : Nettie !

Dies ist auch meine Meinung, nicht die Politiker sollten die Vorgaben machen, sondern Fachleute, die auch wirklich eine Ahnung davon haben.
Dazu wäre es aber schon seit langer Zeit notwendig gewesen, einen reinen Expertenrat aus Virologen und Mediziner ein zu richten, der anhand der jeweiligen Entwicklungen die nötigen Vorgaben stellt, und auch nach Regionen und anderen Kriterien schaut und diese mit einbezieht, und dann die BR diese Vorgaben umsetzt. So aber ist es ein ziemliches Durcheinander, dauert oft zulange, bis die anscheinend so viel beschäftigten Damen und Herren mal zusammen finden und weiteres Chaos anrichten.
Für mich sieht es so aus, als hätte keiner einen wirklichen Plan, weil auch keiner vorhanden ist, und weil nie sich jemals dafür interessierte und aus probierte !!

Falscher Ansatz

"Bundeskanzlerin Merkel berät mit den Ministerpräsidenten über einheitliche Corona-Regeln."
Also ich wähle Abgeordnete die mich vertreten.
Von einer Gruppe überdurchschnittlich alter Menschen fühle ich mich nicht ausreichend repräsentiert.
Es sollten endlich Gesetze erlassen werden auf demokratischem Weg, von gewählten Abgeordneten.
Diese heimlichen Treffen in dunklen Hinterzimmern unter Ausschluss der Öffentlichkeit sind doch der Hauptgrund warum so viele den Aufstand proben.

Merkel berät mit Ministerpräsidenten...

So steht offenbar fest, dass bei Verstößen gegen die Maskenpflicht bundesweit künftig ein Bußgeld von 50 Euro verhängt werden soll, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. 
###
Dann an besten an Wochenende bei den Demos in Berlin schon einmal damit anfangen...
Schauen wir mal wie das umgesetzt wird...

Fragen...

Müssen eigentlich Reiserückkehrer und andere mit einem aktuellen Negativ-Testergebnis in der Tasche (zum vorzeigen...) überhaupt Masken benutzen..?? Falls ja ... warum..??

Karneval

Das Verbot wird schon noch kommen. Selbst als Kölner halte ich Karneval genauso für eine schlechte Idee wie Massentourismus. Das kann mit diesen Regeln nicht funktionieren. Was Weihnachtsmärkte angeht, mir persönlich ist es egal, da ich mit Maske nicht auf einen Markt gehen würde. Aber falls es so kommt, W-Markt mit Maske, wer möchte der kann ja gerne hingehen.

Bussgeld bei Maskenverweigerern

....heisst aber auch im Umkehrschluss für alle Mitbürgern, die ein Attest auf Maskentragen haben, also überall ungehindert Ihre Aerosole versprühen dürfen, das diese Menschen dann
sich Draussen gar nicht mehr bewegen dürften - sonst hat der Infektionsschutz gar keinen Sinn - entweder ist DAS Virus totgefährlich für ALLE , oder es ist es NICHT. Oder macht das Virus bei Menschen mit Attesten einen Bogen?

In welchem Staat leben wir...

und wie wird diese Gesellschaft weiter gespaltet und aufeinander aufgehetzt.

Coronaleugner
Maskenverweigerer
Verschörungstheoretiker
Nazis
Rechtsextremisten

Eigentlich sollten wir in einer freien Demokratie leben in der jeder das Recht auf seine Meinung hat ohne stigmatisiert zu werden. Und mag die Meinung noch so schräg sein. Aber wie es scheint, sollen die Menschen eher gegeneinander aufgewiegelt werden als sie zu Dialog zusammenzuholen. Vor was haben denn die Leute Angst, dass sie Menschen mit anderer meinung diffamieren und entmenschlichen müssen? Warum müssen Menschen mit anderer Meinung gesellschaftliche oder berufliche Nachteile erleiden?

So langsam kommt mir ein Spruch vom ungandischen Diktator Idi Amin in den Gedanken:
Ich gantieren jedem die Freiheit der Rede, aber nicht die Freiheit nach der Rede.

omg

> Sachsen habe in der Runde auf die
> Zulassung von Weihnachtsmärkten
> gedrängt - offensichtlich vor dem
> Hintergrund von Befürchtungen, der
> berühmte Dresdner Weihnachtsmarkt
> müsse abgesagt werden.

War das in dem Film "Reise in einem verrückten Flugzeug"?

"Wir stürzen ab..." *alles ruhig*
"...und der Kaffee ist alle" *PANIK*

Also, im übertragenen Sinne, wir haben immer noch Pandemie, aber der Dresdner Weihnachtsmarkt könnte abgesagt werden? Geht's noch???

Am 27. August 2020 um 15:27 von deutlich

............der alte Mann, der auch mal den Wohnungsschlüssel oder die Geldbörse zuhause vergisst z.B..........

Das ist meine Befürchtung. Das der alte Mann eher kontrolliert wird und eine Strafe erhält, als ein paar junge Männer, die schon aussehen, das sie auf Krawall gebürstet sind. Wegen Eigenschutz des Kontrolleurs. Ich hoffe, ich werde eines besseren belehrt.

@15:19 von Advocatus Diabo

>>Andere Länder schaffen das noch mit gesundem Menschenverstand<<

Naja, angesichts der Zahlen anderswo verglichen mit Hierzulande würde das würde ich das anzweifeln

>>wir brauchen für alles Strafen, bussgelder und Denunzianten zur Überwachung. Haben wir denn gar nichts gelernt?<<

Nicht wirklich, denn die Mehrheit verhält sich vernünftig und das zeigen ja auch die Zahlen. Wir haben unter den Industrienationen prozentual mit Abstand die wenigsten Covid-19-Toten. Allerdings gibt es halt welche, dies es für besonders cool halten, sämtliche Regeln zu brechen und dann auch noch diejenigen dumm bis aggressiv anzumachen, die sich an die Regeln halten. Und dafür gibt es Bußgelder und Strafen. Überall auf der Welt. Bei uns kam die Bußgeld-Diskussion erst auf, als sich die Maßnahmenverweigerer zu organisieren begannen. Sollten die Verkehrsraser vielleicht auch mal tun. Demo-Rallye mit Tempo 100 durch Berlin, weil die STVO ihre grundgesetzlich verbriefte Bewegungsfreiheit einschränkt ...

@14:14 von Totengräber

>> Solange der Masken"verweigerer" nicht
>> infektiös ist, ...

Und woher weiß der "Maskenverweigerer" das bei einer Inkubationszeit von 14 Tagen?

@Walter2929 - 15:17

">>Solange der Masken"verweigerer" nicht infektiös ist, kann er seinen Mitmenschen (zumindest mit seiner Ausatemluft) gar nicht schaden.<<

und wie stellen Sie fest ob jemand infektiös ist."
Ihre Frage widerlegt meine Aussage nicht.

@15:27 von deutlich

>>@Nat_Han 14.44
der "Grundrechtemichel"? Warum so abwertend? Es steht Ihnen ja zu, für sich auf Grundrechte zu pfeifen- andere tun das aber nicht!<<

Wenn Sie Ihre Grundrechte durch das Maskentragen eingeschränkt sehen, warum reichen Sie dann nicht Klage beim BVG ein? I

>>Und es gibt eben auch vergeßliche Leute- der alte Mann, der auch mal den Wohnungsschlüssel oder die Geldbörse zuhause vergisst z.B.<<

Ja, mich zum Beispiel. Ich bin gestern (nicht zum ersten Mal) zwei mal zum Einkaufsladen getingelt, weil ich beim ersten Mal an der Tür gemerkt habe, dass ich die Maske vergessen hatte. Na und? Hatte ich wenigstens Bewegung und frische Luft. Und wenn der alte Mann ohne Ticket in den Zug steigt bekommt er ebenfalls ein Bußgeld - für Schwarzfahren. Es sei denn, er trifft auf einen verständnisvollen Schaffner, der ihm seine Schusseligkeit abkauft. So isses jetzt halt auch mit der Maske.

@phme - 15:27

""Mit jedem Maskenbußgeld verabschiedet sich ein Wähler aus der bürgerlichen Mitte."

Ich kenne sehr viele Wähler aus der bürgerlichen Mitte, die ein Maskenbußgeld sehr vehement gefordert haben."
Bis der Bußgeldbescheid im eigenen Briefkasten landet. Dann ist es plötzlich Abzocke und man wählt "Protest".

@ Ruja, um 14:39

Im Grunde ist Ihre Sichtweise absolut nachvollziehbar.

Auch die “Härteregelung“, obwohl die wieder einen bürokraktischen Aufwand nach sich ziehen würde, wie sich leicht vorstellen lässt.

@15:38 von Zwicke

>>Fragen...
Müssen eigentlich Reiserückkehrer und andere mit einem aktuellen Negativ-Testergebnis in der Tasche (zum vorzeigen...) überhaupt Masken benutzen..??<<

Davon ist auszugehen

>>Falls ja ... warum..??<<

Weil das Testergebnis nur für den Moment der Probenahme gilt. Er kann sich bereits 5 Minuten später anstecken.

Die Rationale bei den Reiserückkehrern war: sie kommen aus Hochrisikogebieten, deswegen haben sie ein höheres Ansteckungsrisiko, das sie dann ins Land tragen. Das hoffte man mit den Tests in den Griff zu bekommen

von wegen Einheitlich

davon kann doch überhaupt nicht die Rede sein, denn wenn ein Bundesland da nicht mit macht ist das keine Einigkeit und Mindestbußgeld stimmt auch nicht wenn ein Bundesland nicht mitmacht auch Herr Söder will da ja ausscheren bei den Test bei der Einreise. Es ist doch auch nicht notwendig, in jedem Bundesland gibt es unterschiedlich Gegebenheiten da macht eine Regel für die ganze Republik keinen Sinn, im übrigen kann Frau Merkel nur Empfehlungen abgeben entschieden wird es in dem jeweiligen Bundesland, doch überall liest man Frau Merkel will und fordert.

@ kommentator_02, um 15:10

Wer soll denn das Ganze kontrollieren und nachprüfen?

Und denken Sie, dass es erwähnenswert viele “asozial feiernde ManagerInnen“ gibt?

Klingt ziemlich gekünstelt, Ihre Gegenüberstellung.

@VfG - 15:35

"Am 23. 03. kamen dann die Kontaktbeschränkungs-Regeln hinzu."

Dass der Lockdown zu diesem Zeitpunkt richtig war, ist unstrittig. Man wusste ja nicht, dass die Infektionszahlen bereits wieder sanken. Schließlich vergehen ein und drei Wochen zwischen Ansteckung und Diagnose/Auftauchen in der Statistik. Man hätte es aber spätestens im Mai wissen müssen und den Lockdown beenden können.
Ein Präventionsparadox ist es nämlich auch, darauf zu beharren, es hätte nicht geregnet, weil man einen Regenschirm dabei hatte.

Weihnachtsmärkte

Muss heute nicht entschieden werden?
Was glaubt Ihr, wie ein Weihnachtsmarkt über 5 Wochen funktioniert? Man kann einen Tag vorher sein Täschchen packen und verkaufen gehen? Wer handgefertigte Ware anbietet, arbeitet das ganze Jahr dafür und das trifft auf viele Händler zu. Da kann man nicht mal eben paar Tage vorher sagen, wir bleiben halt zu Hause und machen Pause.
Gehts noch?
Daran sehe ich eindeutig, das unsere Regierung gar nicht weiss, wie Lohn und Brot der normalen Leute zustande kommt.

@15:43 von dummschwaetzer

>>So langsam kommt mir ein Spruch vom ungandischen Diktator Idi Amin in den Gedanken:
Ich gantieren jedem die Freiheit der Rede, aber nicht die Freiheit nach der Rede..<<

Bitte denken Sie nochmal drüber nach.
Niemand hier in diesem Forum hat mit irgendwelchen staatlichen oder anderen persönlichen Repressionen zu rechnen. Im Uganda des Idi Amin war das anders.

Und was den Umgangston betrifft: da könnte man tatsächlich manchmal abrüsten, da haben Sie Recht. Das gilt aber auch für die andere Seite, denn in Ihrer Aufzählung fehlen u.a. die angeblichen Volksverräter und all die angeblichen Naivlinge, die dem angeblichen Staatsfunk und dem RKI und Herrn Drosten angeblich kritiklos alles glauben.

@15:14 von Totengräber

>> Mit jedem Maskenbußgeld verabschiedet
>> sich ein Wähler aus der bürgerlichen Mitte.

Stimmt, und ich bin wegen einem Knöllchen für Falschparken links-liberal?

Reise Regeln 5 Tage Quarantäne

Wirklich... und erst danach ein Test.
Wird spannend ob internationale Gaeste, Fußballer und Politiker sich daran halten müssen, oder ist diese Personengruppe immun und kann niemand anstecken?

@14:23 von Schorschl

>> Yeah Baby, wir werden sterben weil wir
>> dumm sind

Sie schreiben mir aus dem Herzen.

Am 27. August 2020 um 15:42 von Tommy2020

.............heisst aber auch im Umkehrschluss für alle Mitbürgern, die ein Attest auf Maskentragen haben, also überall ungehindert Ihre Aerosole versprühen dürfen, das diese Menschen dann
sich Draussen gar nicht mehr bewegen dürften...............

Dafür wird wohl die Gesetzesgrundlage fehlen, diese Menschen lebenslang einzusperren.

@15:32 von phme @15:17 von Kaneel

>>Eine Übersterblichkeit gab es auch in Deutschland.
Lt. Statistischem Bundesamt starben im April 8 % = 5.942 mehr Menschen als im Durchschnitt der vier Vorjahre.<<

Sie haben Recht, das hatte ich schon total vergessen.
Und dass sie bei uns nicht ebenso hoch ist wie z.B. in Schweden und bei den meisten anderen Nachbarländern liegt nicht zuletzt daran, dass sich die meisten hierzulande vernünftig verhalten und den Empfehlungen der Fachleute folgen - wenn auch leider nicht überall im gleichen Maße.

Ähnliches hatte ich gestern geschrieben, musste allerdings zur Kenntnis nehmen, dass doch einige nicht davon überzeugt sind, dass wir die Infektionsrate und Todeszahlen durch die Schutzmaßnahmen senken konnten. Die, die im April gestorben sind, waren ja vermutlich vor dem Lockdown infiziert/ erkrankt.

@ dummschwaetzer, um 15:43

Eine eigene, auch noch so schräge Meinung darf ja jeder haben und diese auch äußern.

Was aber damit sehr häufig einhergeht ist, dass diese Meinung halt auch “gelebt“ wird, dass also jemand, der das Tragen eines MNS für Kokolores hält, so ein Ding auch nicht trägt und evtl. andere, die es tun, auch noch für blöd... erklärt.

Und damit kommt dann der Spruch Idi Amins ins Spiel, mit dem er im übertragenen Sinne gar nicht so schief lag.

@saschamaus75 - 15:49

"Und woher weiß der "Maskenverweigerer" das bei einer Inkubationszeit von 14 Tagen?"

Er weiß es nicht. Aber darum geht es auch gar nicht. Meine Antwort bezog sich auf die Unterstellung, der Maskenverweigerer WOLLE seine Mitmenschen anstecken. Solche Menschen mag es geben; im Normalfall geht der Maskenverweigerer aber (zu 99,98% zu Recht (17.000 Infizierte/82.000.000 Einwohner entsprechen 0,02%)) davon aus, nicht infiziert zu sein.

Parlament muss abstimmen

Jede Begrenzung der Grundrechte muss als Gesetz vom Parlament legitimiert werden.
Verordnungen umgehen das Parlament.
Aus meiner Sicht legitimiert das Infektionsschutzgesetz nur Mediziner vor Ort, also die Gesundheitsämter, auf der Basis von entsprechenden Notlagen vor Ort.

@Sausevind (geschlossener anderer Artikel)

"11:55 von lh "Ich hoffe nur, dass man jetzt nicht von den Kindern verlangt den ganzen Tag eine Maske zu tragen. Das wäre das Letzte. Da müssen wir Eltern uns verwehren!"
,.,.,
Die Eltern sollen sich dagegen wehren, dass ihre Kinder vor Corona geschützt werden? Das wird ja immer perverser." Am 27. August 2020 um 12:43 von Sausevind

***

Ich bin eins dieser Eltern, die sich dagegen wehren würden.

Pervers ist Kinder zu zwingen den halben Tag im feuchten Lappen vorm Gesicht zu sitzen, der garantiert als Bazillenschleuder fungiert. Es gibt mehr, als Corona auf der Welt.

Eine Behelfsmaske aus Baumwolle muss alle 20-30 Minuten ausgewechselt werden - und zwar durch eine frische saubere Maske und nicht von links nach rechts umgedreht.

Macht 10-15 Masken pro Tag bei einem 6-Schulstunden Tag. Busfahrt nicht eingeschlossen.

Werden die Masken nur in den Pausen getragen (Essen ausgenommen), können sie wenigstens zwischendurch trocknen, wenn sie Platz zum Hängen haben.

@deutlich 15:27

[...] Und Ihr Vergleich mit der Rettungsgasse geht am Ziel vorbei. Eine Rettungsgasse heißt so, weil es dort konkret um Rettung aus lebensbedrohlichen Situationen geht. Von daher ist es wirklich gefährdend und asozial, die Krankenwagen dort auszubremsen. [...]

Der Vergleich ist absolut nicht abwegig, da es in beiden Fällen im Zweifel um Leben oder Tod gehen kann. Ein Maskenverweigerer (oder meinetwegen auch vergesslicher Schussel), der das Virus in sich trägt und mit jedem Ausatmen, Husten oder Niesen ungebremst in der Umwelt verteilt, begeht ggf. fahrlässige Körperverletzung, im schlimmsten Fall mit Todesfolge. Das ist im Einzelfall genauso wenig schlüssig nachzuweisen wie welcher Autofahrer auf der Autobahn den Krankenwagen jetzt so lange blockiert hat, dass der Verunfallte verstorben ist. Es muss dennoch hart sanktioniert werden, damit es auch der Letzte endlich lernt, dass seine Grundrechte genau da aufhören, wo Leben oder Gesundheit der Anderen gefährdet werden.

@phme - 15:57

"Die Rationale bei den Reiserückkehrern war: sie kommen aus Hochrisikogebieten, deswegen haben sie ein höheres Ansteckungsrisiko, das sie dann ins Land tragen. Das hoffte man mit den Tests in den Griff zu bekommen"
Und das Irrationale war, dass dies offenbar nur mit dem Flugzeug ging. Auf die, die mit der Bahn oder dem Camper aus dem Hochrisikogebiet kamen und noch mehrere Drittstaaten durchquert hatten, traf dies wohl nicht zu!? Auch, dass die Ansteckung erst nach zwei Tagen nachweisbar ist, wurde im Zuge des Aktionismus ignoriert. So wären Tests selbst dann negativ, wenn sich die Rückkehrer auf dem Abschiedsabend oder gar der Reise selbst angesteckt hätte.

Was dem Ganter das Gantieren ...

(15:43 von dummschwaetzer:)

Sie sagen, Herr Idi Amin sagte etwa: "Ich gantieren jedem die Freiheit der Rede, aber nicht die Freiheit nach der Rede."

Das war sicherlich nach dem Genuß von Verbotenem. Herr Waalkes sagte seinerzeit: "In der Ecke Idi Amin, der säuft schon wieder Waschbenzin."

(Sorry. Konnte ich mir nicht verkneifen.)

@ Egleichhmalf (14:13): die können auch gerne bei uns demonstrie

hi Egleichhmalf

„Einziger Ausreißer in der Runde soll der dpa zufolge Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff sein. Er habe schriftlich festhalten lassen, dass er ein Mindestbußgeld ablehne und es in seinem Bundesland nicht anordnen wolle.“

Find‘ ich gar nicht schlecht: Dann könnten ja die Corona-Demonstranten alle in Sachsen-Anhalt demonstrieren - gern ohne Maske.

In Unterfranken auch gerne. Denn draußen außerhalb der Geschäfte ist bei uns auch Maske in der Tasche und nicht im Gesicht.
:-D

Erst vor dem Laden wird Maske aufgezogen oder noch im Bus, den ich derzeit genauso meide wie die Bahn solange die Maskenpflicht weiterbesteht. Solange haben Bus und Bahn mich als Fahrgast verloren.

Nur gut, dass Herr Haseloff...

...seine Sachsen-anhaltschen Schäfchen so gut kennt, dass er weiß: sie alle halten sich an die Coronaregeln.

Und deshalb würde er ein Bußgeld generell ablehnen.

Das ist schon ein vorbildlicher Landesvater, der sich so weit für seine Bürger aus dem Fenster lehnt.

saschamaus75

Inkubationszeit von 14 Tagen?"
Die ändert sich wohl auch stündlich nach Lust und Laune, wie Alles andere? Bisher ging man doch von 5-7 Tagen aus? Man ging aber auch mal von Nutzlosigkeit oder Schädlichkeit der Masken aus. Dann von Alternativlosigkeit. Bis die Aerosole kamen...

@ Egleichhmalf

"Find‘ ich gar nicht schlecht: Dann könnten ja die Corona-Demonstranten alle in Sachsen-Anhalt demonstrieren - gern ohne Maske." Am 27. August 2020 um 14:13 von Egleichhmalf

*

Ihr Beitrag zeigt, wie absurd die Diskussion mittlerweile ist:
Sie meinen, dass Leute gegen ein Verbot protestieren sollten, das da vor Ort gar nicht existiert.

Ich habe eine Frage oft gestellt, leider nie eine Antwort erhalten, vielleicht bekomme ich eine von Ihnen:
Bayern und NRW haben ganz unterschiedliche Maßnahmen gegen Corona eingeführt.
Warum sind in beiden Bundesländern alle Fallzahlen ähnlich?

Das interessiert mich wirklich, weil ich an WIRKSAMEN Maßnahmen interessiert bin, nicht an Hahnenkämpfen um den Kanzlerposten.

"Aber nicht, weil sie nicht

"Aber nicht, weil sie nicht wüssten, wo ihre Nase sitzt - sondern weil sie sonst schlicht keine Luft bekommen." Am 27. August 2020 um 14:14 von Totengräber

*

Ein anders Beispiel: meine Oma.
Über 90, dement, aber ab und zu möchte sie gerne einkaufen gehen.
Sie kauft nicht wirklich ein, aber das ist das einzige wofür sie mal einen Fuß aus der Wohnung setzt.
Eine Maske zieht sie nicht an.
Sie hat ganz schön abgebaut, aber beim Einkaufen blüht sie noch auf.

Wir möchten sie weder einsperren, damit sie 110 wird noch sie zwingen ein Maske zu tragen.

@ 16:02 von Totengräber

>>@VfG - 15:35
"Am 23. 03. kamen dann die Kontaktbeschränkungs-Regeln hinzu."

Dass der Lockdown zu diesem Zeitpunkt richtig war, ist unstrittig. Man wusste ja nicht, dass die Infektionszahlen bereits wieder sanken. Schließlich vergehen ein und drei Wochen zwischen Ansteckung und Diagnose/Auftauchen in der Statistik. Man hätte es aber spätestens im Mai wissen müssen und den Lockdown beenden können.<<

Vielleicht. Aber bitte bedenken Sie auch: man hatte (und hat) mit solchen Situationen wenig Erfahrung und man fährt genau aus dem Grund, den Sie benannten (1-3 Wochen Verzögerung) quasi im Nebel auf Sicht. Zudem haben wir es hier nicht mit einem zentralistischen Staat zu tun, sondern mit einem föderalen und da dauert die Entscheidungsfindung einfach länger. Nicht zuletzt sollten uns vergegenwärtigen: wir hatten deutlich weniger Lockdown, als beispielsweise Wuhan, Italien, Spanien.

@ Totengräber, um 15:50

re @Walter2929 - 15:17

Ihre Aussage, dass ein nicht-infektiöser Maskenverweigerer niemanden anstecken kann, braucht man nicht zu widerlegen, ebenso, wie man einen Beweis nicht beweisen muss.

Aber dass sich Ihr “nicht-infektiöser Maskenverweigerer“ leichter selbst eine Infektion einhandeln könnte und dann sehr schnell infektiös wird - das bestreiten Sie aber nicht, oder?

ich bin erstaunt

weil es seit einiger Zeit gewisse Einschränkungen gibt
Masken beim Einkaufen zu tragen, keine Massenveranstaltungen möglich
und gewisse Etablissements geschlossen
sich gleich an das Nazi Reich zu erinnern
Leute bleibt auf dem Teppich

@saschamaus75 - 16:06

"Stimmt, und ich bin wegen einem Knöllchen für Falschparken links-liberal?"
Das müssen Sie wissen! Sie entscheiden, wie Sie auf das Knöllchen unter Ihrem Scheibenwischer reagieren. Sie können wegen Ihrem Knöllchen ab sofort links oder liberal wählen, wenn Sie es nicht ohnehin schon tun, Sie können es aber auch lassen.

Muss das denn noch jemand kontrollieren?

Gestern Bahn gefahren. In jedem Abteil alle mit Maske. In der Tankstelle - jeder Kunde mit Maske, der Kassierer hinter der Scheibe. In zwei Läden in Frankfurt gewesen - 100% wissen, dass man eine Maske zu tragen hat und halten sich an die Markierungen auf dem Boden. Kein einziger Mensch hat sich darüber beschwert, dass ich Maske trage.

Tja, so unterschiedlich können die Eindrücke sein.

@14:35 von tuennes50

>> Das sich einige Menschen in Deutschland eingeschränkt fühlen
und sich ihrer Freiheitsrechte beraubt sehen, scheint mit fehlenden kognitiven Fähigkeiten zu tun haben. <<
_
Genau ... aber wohl anders, als Sie es meinten, können kognitive Fähigkeiten dazu beitragen, politisch motivierte Unverhältnismäßigkeiten zu erkennen. Kein vernunftbegabter Mitmensch wird in Coronazeiten sinnvolle Schutzmaßnahmen ablehnen - auch nicht die sog. Ignoranten ... Wo medizinisch nötig, halten fast alle (sogar sog. Maskenverweigerer) sich an Schutzvorschriften.
_
Hier jedoch geht es um einen sich inzwischen aufschaukelnden "Bestrafungshype"... der einen gefährlichen Keil in die Bürgerschaft treibt... Einen Keil aus Mißgunst, Informationsdefiziten und Selbstgerechtigkeit. Wie soll das erst im Winter werden, wenn man wieder allerweil Verschnupften und Verhusteten mit erhöhter Körpertemparatur begegnet...

Wann werden die Laborkapazitäten aufgestockt??

Außerdem nochmal zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/inland/coronakrise-regeln-101.html

Quarantäne kann schneller beendet werden
Wer aus einem Corona-Risikogebiet nach Deutschland gereist ist, muss künftig in Quarantäne - aber nicht mehr zwingend für 14 Tage. dpa berichtet, vom ersten Oktober an gelte, dass die Quarantäne ab dem fünften Tag beendet werden könne, wenn es einen negativen Coronatest gebe.

Warum werden nicht die Laborkapazitäten aufgestockt anstatt zum Warten zu verdonnern?? Denn das Problem sind die Laborkapazitäten und nicht die Tests.

Wo sind die Millionen Masken?

In NRW hat man ja groß verkündet, dass Millionen Masken verteilt werden. Gestern war ich in der Schule von meiner. Der Lehre hat gesagt, dass ganze 30 Masken in der Schule angekommen sind. Soviel zum Krisenmanagement.

@ streetviewer

"Was reitet eigentlichtlich Herrn Haseloff, dass er das Masken-Verweigern offenbar als tolerierbares Kavaliersdelikt ansieht?" Am 27. August 2020 um 14:31 von streetviewer

*

Da es um ungeprüfte Behelfsmasken geht, deren Wirksamkeit im einzelnen nicht bekannt ist würde ich sagen:
ihn reitet die Vernunft.

Solange man mit einer Gardine als Maske herumlaufen darf ist es auch absurd das zu kontrollieren.

Fakt ist, dass Masken aus kunstoffen wie z.B. Polyester die Aerosole nur verkleinern; diese bleiben länger in der Luft schweben und verschlimmern das Problem.
Ohne Maske statt solcher Maske wäre besser.

Abgesehen davon kann jeder selbst Maske aus Baumwolle tragen und sich dadurch selbst schützen. Das Virus sagt sich nicht "ups, falsche Masken-Seite, ich kehre um" - entweder passt es durch die Maschen oder nicht.

Köbes4711

Karneval
Das Verbot wird schon noch kommen. Selbst als Kölner halte ich Karneval genauso für eine schlechte Idee wie Massentourismus. Das kann mit diesen Regeln nicht funktionieren. Was Weihnachtsmärkte angeht, mir persönlich ist es egal, da ich mit Maske nicht auf einen Markt gehen würde. Aber falls es so kommt, W-Markt mit Maske, wer möchte der kann ja gerne hingehen.

Auf einem Weihnachtsmarkt wird, zumindest nach meiner Erfahrung, hauptsächlich Glühwein getrunken und irgendwelche Speisen verzehrt. Dazu werden die BesucherInnen wohl ihre Masken absetzen dürfen. So wie das jetzt auch auf den Wochenmärkten möglich ist.

"Der Vergleich ist absolut

"Der Vergleich ist absolut nicht abwegig, da es in beiden Fällen im Zweifel um Leben oder Tod gehen kann. Ein Maskenverweigerer (oder meinetwegen auch vergesslicher Schussel), der das Virus in sich trägt und mit jedem Ausatmen, Husten oder Niesen ungebremst in der Umwelt verteilt, begeht ggf. fahrlässige Körperverletzung, im schlimmsten Fall mit Todesfolge. Das ist im Einzelfall genauso wenig schlüssig nachzuweisen wie welcher Autofahrer auf der Autobahn den Krankenwagen jetzt so lange blockiert hat, dass der Verunfallte verstorben ist."
ihr Vergleich ist in höchstem Maße unsachlich. Konkret (Rettungsgasse) vs. Abstrakt (Corona). Bei Stau auf der Autobahn und von hinten nahendem Rettungswagen weiß jeder, dass es weiter vorne um Leben und Tod geht. Und wer im Weg steht, ist recht einfach zu ermitteln.

Aktuell ist ca. Einer pro 5.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert. Davon ca. 1.300 unwissentlich. Und nur die sind gefährlich. Dass heißt, einer von ca. 63.000 Einwohnern!

@16:14 von Totengräber

>>im Normalfall geht der Maskenverweigerer aber (zu 99,98% zu Recht (17.000 Infizierte/82.000.000 Einwohner entsprechen 0,02%)) davon aus, nicht infiziert zu sein.<<

Damit haben Sie zum jetzigen Zeitpunkt auch Recht. Zumindest statistisch gesehen. Was sich aber jederzeit ändern kann - und wir werden es erst etwa 14 Tage später merken. Daher ja auch die Nervosität, als die Zahl der positiv Getesteten plötzlich von 0,6% (Juni) auf 1% sprang. Zu diesem Zeitpunkt war die bange Frage: stehen wir vor einem neuen Ausbruch? So wie in den Nachbarländern? Und tatsächlich hatte wir ja plötzlich wieder eine Zunahme lokaler Ausbrüche. Wie ich oben schon gesagt habe: das Ganze ist eine Fahrt auf Sicht im Nebel. Deswegen ist das Maskentragen sinnvoll. Und es funktioniert nur, wenn alle mitmachen. Wenn immer mehr ausscheren (und das wäre ohne Bußgeld der Effekt), dann werden wir wohl tatsächlich eine zweite Welle erleben.

@deutlich - 16:26

"Inkubationszeit von 14 Tagen?"
Die ändert sich wohl auch stündlich nach Lust und Laune"
Laut RKI schwankt die Inkubationszeit zwischen 2 und 24(!) Tagen.

16:31 von Tada

Ein anders Beispiel: meine Oma.
Über 90, dement, aber ab und zu möchte sie gerne einkaufen gehen. [...]
Eine Maske zieht sie nicht an. [...]
Wir möchten sie weder einsperren, damit sie 110 wird noch sie zwingen ein Maske zu tragen

Grüße an Ihre Oma, ihre Situation ist sicherlich verständlich.
.
Allein, wenn sie sich ansteckt und ihre Mitmenschen infiziert und in Kontakt mit anderen Senioren steht, die per se zur Risikogruppe gehören und evtl andere Pläne haben, als jetzt schon an Covid 19 zu sterben, dann sind Sie als Verwandter in der Verantwortung, das Risiko dafür durch eine Maske zu minimieren.
.
Es kann gar nicht oft genug betont werden, dass eine Maske dem Schutz der Anderen dient und daher ihr Tragen nicht optional gemäß persönlichen Präferenzen und Risikoabwägungen ist, sondern eine Frage der Solidarität und des sozialen Miteinanders. Eine demente Person versteht das natürlich nicht, daher sind SIE als Angehöriger in der Pflicht, nicht länger tatenlos zuzusehen.

@ Totengräber, um 15:14

“Mit jedem Maskenbußgeld verabschiedet sich ein Wähler aus der bürgerlichen Mitte.“

Irrtum, wer das deswegen macht, war nie dort.

@14:42 von peter04

>> Ich stehe dem ganzen Trara um das Virus sehr kritisch gegenüber. > Da ich aber 1) nicht zwingend Recht haben muß und 2) ich die Sichtweisen und Ängste meiner Mitmenschen respektiere, trage ich selbstverständlich dort Maske, wo es vorgeschrieben ist. Über Mund und Nase. <<
_
Im ts-Artikel geht es jedoch um Bußgeld und Bestrafung. Wie stehen Sie dazu...?

@16:26 von deutlich

>> Bisher ging man doch von 5-7 Tagen aus?

Nope, von diesem Wert ging mensch nur bis maximal ANFANG FEBRUAR aus! Seitdem sind es 14 Tage, in manchen ärztlichen Schriften sogar 21 Tage.

@Tada - 16:31

"Wir möchten sie weder einsperren, damit sie 110 wird noch sie zwingen ein Maske zu tragen."
Und das ist ja das Paradox: Sie trüge die Maske ja nicht zum Selbstschutz, sondern zum Schutze anderer vor ihr.
Im Klartext: Ihre Oma trüge die Maske, um andere nicht mit einer Krankheit anzustecken, die sie gar nicht hat!
Oder wo sollte sie sich angesteckt haben, wenn sie, Ihrer Aussage nach, das Haus nicht mehr verlässt?

@16:26 von deutlich

>>Inkubationszeit ... bisher ging man doch von 5-7 Tagen aus?<<

Wo haben Sie das her?

RKI: "In verschiedenen Studien wurde berechnet, zu welchem Zeitpunkt 95% der Infizierten Symptome entwickelt hatten, dabei lag die 95ste Perzentile der Inkubationszeit bei 10-14 Tagen"

WHO: "bis zu 14 Tage"

Lungenärzte im Netz: "Die Inkubationszeit – also der Zeitraum zwischen Infektion und Beginn von Symptomen - beträgt 2 bis 14 Tage. Deshalb werden Verdachtsfälle zwei Wochen isoliert. Die Inkubationszeit beim neuen Coronavirus könnte Analysen zufolge in seltenen Fällen sogar bis zu 24 Tage betragen und damit 10 Tage mehr als bisher angenommen."

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