Ihre Meinung zu: Krise in Belarus: Tichanowskaja gegen Einmischung Russlands

27. August 2020 - 12:24 Uhr

Die belarussische Oppositionelle Tichanowskaja sieht die Macht von Präsident Lukaschenko stark geschwächt. Eine Einmischung Russlands lehnt sie ab. Kremlchef Putin nannte mögliche Voraussetzungen für ein Eingreifen.

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Kommentare

Mit was will Herr Maas, welchen bisherigen

Druck erhöhen. Wird er jetzt 2 Finger erheben, statt einen.
Oder will er jetzt Putin als ganz böse bezeichnen und nicht mehr nur böse.

Krise in Belarus

Die EU-Außenminister beraten heute in Berlin über die Lage in Belarus. Bundesaußenminister Heiko Maas kündigte vor dem Treffen an, den Druck auf Lukaschenko zu erhöhen.
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Und wie soll der Druck aussehen den die EU und Heiko Maas erhöht ? Sanktionen treffen wie so oft eh nur die Bevölkerung und Lukaschenko steht Russland sowieso näher als die EU.

Das war knapp...

Zum Glück hat sich Frau Tichanowskaja nicht gegen Einmischung von Seiten der EU ausgesprochen. Sonst könnte Maas den Druck doch gar nicht erhöhen.

Warum nicht gegen Einmischung aus dem Westen?

Immerhin ist Belarus vertraglich Teil einer Art Konföderation mit Russland. 1994 wurde ja Lukaschenko noch international anerkannt mit 80% gewählt. Diese frühe Zustimmung ist sicher noch in seinem Kopf...

Was die jetzigen Wahlen betrifft, hat die OSZE einfach keine Beobachter geschickt. Man ist also auf eher zufällige Augenzeugenberichte angewiesen, die natürlich kein objektives Gesamtbild liefern können.

Lukaschenko hat aber in letzter Zeit eher auf den Westen gesetzt (Gas etc.). Wirtschaftlich gesehen ist die Rechnung wohl nicht aufgegangen.

Für mich ist Frau Tichanowskaja nicht ganz seriös in ihrer Argumentation. Sie nimmt ja selbst die Unterstützung aus dem Ausland an.

Aber

Die EU soll sich einmischen ?

Krise in Belarus:Tichanowskaja gegen Einmischung Russl...

"Gegen Einmischung Russlands".
Und dann "Maas kündigt verstärkten Druck der EU an.Was soll das denn ?

Das Land ist Mitglied der Eurasischen Wirtschaftsunion.Also zollfreier Export in deren Länder.Jeder zweite Muldenkipper in Russland kommt aus Belarus.Bei einer Hinwendung zur EU droht der Verlust der Industrie und Infrastruktur und der billigen Energieversorgung.
Viele Menschen,die heute für ein besseres Leben dort demonstrieren werden sich dann mit Arbeitsemigration befassen müssen(wie schon viele in einigen Nachbarländern).

Alle Erwartungen werden erfüllt.

Auf der einen Seite spricht sich Frau Tichanowskaja gegen die Einmischung Russlands aus, auf der anderen Dankt sie der EU für deren Unterstützung. Die Hilfe russischer Medien für Lukaschenko lehnt sie ab, während sie sich von unseren Medien als Vorkämpferin für Demokratie und Freiheit anpreisen lässt. Das Schema ist immer dasselbe: Gut gegen Böse.

Alle machen mit. Und keiner stellt die Frage, was passieren wird, wenn die Geduld Russlands erschöpft ist.

Wer hätte das gedacht...

Da ist ein Dikatorischer Präsident der nur die Wahlen andauernd manipuliert und sich schon zum sechsten Mal den Staatsführungsapparat unter diktatorische Kontrolle hält. Und der Sicherheitsapparat macht da auch noch mit.
Niemand will solche Macht Despoten die mit Waffen am Regierungstisch sitzen. Und das im 21.Jahrhundert mitten in Europa. Also solche Steinzeitmethoden müssen doch nicht sein. Hoffe das das bald ein Ende hat.

Keine "Staatsangelegenheit", sondern allein Sache der Bürger

"Die belarussische Oppositionspolitikerin Swetlana Tichanowskaja hat sich gegen eine Einmischung Russlands im Machtkampf in ihrer Heimat ausgesprochen. Es handele sich um eine Krise, die innerhalb von Belarus gelöst werden müsse"

Da hat sie unbedingt Recht. Aber Russland selbst warnt doch vor einer Einmischung (siehe die Meldung "Mit Haftstrafen gegen die Revolution", tagesschau.de/ausland/belarus-179.html, Auszug:
"Russland warnte unterdessen die EU und die USA vor einer Einmischung in Belarus und vor Sanktionen gegen sein Nachbarland".

Es wird also spannend, ob "Russland" sich an seine eigenen Vorgaben hält.

Glaubwürdigkeit

Es ist für Belarus wichtig jetzt auch die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen. Das scheint mir in dem, was Frau Tichanowskaja ausführte eine klare Richtung zu sein um den besonders nötigen Wandel für Belarus, wirklich durchführen zu können. Es ist eigentlich eine klar definierte Situation in dem der Präsident anscheinend über keine Machtmittel mehr verfügt. Denn wenn er noch Machtmittel hätte bräuchte er nicht mit einer Kalaschnikow in der Hand herumlaufen und seinen jüngsten Sohn der ebenfalls mit einer Kalaschnikow bewaffnet ist, als Bodyguard einzusetzen. Er scheint also keinem Außenstehenden mehr zu trauen. Unter diesen Umständen 80 % der Stimmen bekommen zu haben, finde ich nicht besonders glaubwürdig.

Belarus !

Ja, das finde ich auch, Putin und CO sollten sich absolut raushalten, denn die Opposition hat ja klar gesagt, dass sie nur demokratische Strukturen wollen, sich aber nicht von den bisherigen Beziehungen zu Russland trennen wollen. Also wäre es doch nur sinnvoll von Putin, einfach mal ab zu warten und schauen, was und wie die Opposition dies hin kriegt.
Es wäre eher hilfreich, wenn Putin Lukaschenko vom Rückzug überzeugen würde, um eine Eskalation zu vermeiden. Veränderungen müssen nicht immer gleich mit Blut geschrieben werden, denn es ist eh schon zu viel davon geflossen.
Ich wünsche den Menschen in Belarus viel Erfolg !!

Alle sind gleich, aber manche sind gleicher

< Eine Einmischung Russlands lehnt sie ab. Außenminister Maas kündigte an, den Druck auf Lukaschenko zu erhöhen.

Also, Einmischung der EU ist in Ordnung, nehme ich an?
Dabei weiß sie ganz genau, dass Russland und Weißrussland, im Rahmen der Russisch-Weißrussische Union, eine Reihe von Verträgen haben, die in bestimmten Fällen Russland einfach verpflichten sich einzumischen, unter anderem - im Fall eine ausländische Intervention.

Russland tut allerdings ...

... genau das. Es mischt sich nicht nur ein, sondern übt zunehmend Einfluss aus. Und es wird natürlich wieder Leute geben, die das abstreiten und laut nach Beweisen rufen. Das ist schon sehr ermüdend.

Man kann nur hoffen, dass die Demokraten dort ihre Ziele erreichen, ohne einen allzu hohen Preis zu zahlen.

rer Truman Welt

Was mir nur bei dieser Entwicklung in Belarus auffällt ist, dass Trump zwar sein "millitärisches Bollwerk" mit dem Abzug seiner Soldaten aus Deutschland und deren teilweise Verlegung nach Polen oder andern mehr östlichen Ländern gegenüber Rußland stärken will. Aber jetzt wo es darauf ankommt Rußland deutlich zu machen, sich aus den innenpolitischen Angelegenheiten dieses Landes heraus zu halten, ist Funkstille. Ist das nicht eigenartig? Für mich macht es den Eindruck, dass viel Säbelrasseln bei beiden Akteuren (Trump und Putin) stets zur Verbreitung von Verunsicherung und Angst gezeigt wird, jedoch kommt es bei beiden in den Jahren der Präsidentschaft von Trump bisher nie zu einem echten ernsthaften Konflikt. Alles nur Wischi-Waschi. Fällt das nicht irgendwie auf? Meine Phantasie flüstert mir: die Treffen sich wohl regelmäßig in einem der Luxus Golf Clubs von Trump, spielen eine Runde auf dem Grün und trinken später nach dem Abendessen Wodka und lachen sich über alles nur kaputt.

In der Sache bleibe ich hinter der Opposition

In der Sache bleibe ich hinter der Opposition in Belarus:

Die belarussische Oppositionspolitikerin Tichanowskaja sieht die Macht von Präsident Lukaschenko stark geschwächt. Eine Einmischung Russlands lehnt sie ab. Außenminister Maas kündigte an, den Druck auf Lukaschenko zu erhöhen.

Die Zeit von Lukaschenko ist vorbei! Er hat abzutreten.

sehr einseitig

Frau Tichanowsky ist gegen eine Einmischung Russland in Belarussaland, weil man die Probleme im Land alleine lösen möchte.
Dann müsste sie aber genauso die EU auffordern, auf Sanktionen und andere Maßnahmen zu verzichten, denn dies ist genauso eine Einmischung von außen.
Aber genau das Gegenteil ist der Fall, die EU will den Druck und damit die Einmischung erhöhen und Frau Tichanowsky schweigt dazu.
Und genau diese halbherzige Einstellung ist für Russland eine Einladung sich ebenfalls einzumischen.

Eine bewundernswert mutige Frau

Frau Tichanowskaja spricht mit Sicherheit für mehr Bürger von Belarus als der abgehalfterte Diktator Lukaschenko.
Es wäre einfach festzustellen: man lasse die Belarusen unter internationaler Aufsicht neu wählen.

Die Botschaft an die Adresse Moskaus ist unaggressiv aber deutlich: der Kreml soll sich raushalten.
Demokratie kann nur blühen, wenn die Bürger von Belarus ihre Angelegenheiten selbst in die Hand nehmen.

Sie sind weder die Spielmasse, noch ein geopolitischer "Puffer" noch sonst ein Vehikel für den großen Nachbarn, sondern einfach nur Bürger mit dem Anspruch auf ihre Unabhängigkeit und Freiheit.

Ich bin auch gegen Einmischung

Dan bitte nicht nur seitens Russlands, sondern auch Litauen, Polen usw. Momentan mischen sich eher westliche Staaten ein, als Russland. Ich sehe grundsätzlich sehr skeptisch gegenüber Hausfrau Tichanowskaya ohne irgendwelche Erfahrung in der Politik... Das heißt aber nicht, dass ich Lukaschenko gut finde. Momentan ist Weißrussland ein Land ohne Perspektiven, da keine richtig gute Politiker vorhanden sind, die das Land führen könnten.

Einmischung von Russland

Ich hoffe das die Opposition sich genauso gegen die Einmischung aus dem Westen stellt. Wenn ich den Maas höre, sträuben sich die Nackenhaare bei mir. Das Lukaschenko abtreten sollte ist klar, aber das sollte man den Belarussen überlassen.

Jetzt, warum nicht früher?

Die Diktatur in Belarus ist nicht neu. Es ist wirklich schade, dass die EU nicht schon früher eindeutiger Stellung bezogen hat. Darum ist die Initiative nun umso mehr begrüßenswert! Ich hoffe, man beschränkt sich nicht auf das Äußern von Besorgnis! Wobei die Art und Weise der Unterstützung schwer ist: wie unterstütze ich eine Opposition ohne Einmischung? Ob aktuell wirtschaftliche Sanktionen hier eine demokratische Opposition nachhaltig unterstützen? Das würde eher der Regierung, die Fremde Mächte am Werk sieht, stützen. Ich kann jedoch auch Frau Tichanowskaja nicht so richtig einschätzen. Irgendwie "kuschelt" Sie in Richtung Russland - sicherlich will sie keine "Bruder-Hilfe" militärischer Art von Russland an Belarus riskieren. Die EU muss neutral bleiben und doch Flagge zeigen: die Wahl nicht akzeptieren und auf demokratische Neuwahlen pochen. Das war ein klares Zeichen. Und falls die aktuelle Regierung in Belarus Gewalt ausübt, DANN könnten Wirtschaftssanktionen sinnvoll sein.

Wie war das

mit dem Satz des nicht Einmischens.
Erinnert mich an den Satz, niemand hat die Absicht eine ....... ....... .
Von Ausland aus, ist es recht einfach seinen Landsleuten gute Ratschläge zu geben.
Ich bin sicher kein Freund der Regierung, weiß auch zu wenig über das Land, wenn der Systemwechsel vollzogen ist, wird es harte Einschläge geben, das sollte auch allen klar sein.
Wirtschaft im Westen funktioniert etwas anders.

Russland wird so lange sich in Belarus einmischen,

so lange Lukaschenko an der Macht ist .Aber auch die Einmischung der EU im Machtkampf der belarussischen Opposition gegen Lukaschenko ,ist ein grosser Grund für Russland sich einzumischen .Ich glaube sogar das eine Einmischung der EU in dem Konflikt ,der belarussischen Opposition mehr schaden als helfen tut.

freie Wahlen

Dem Volk von Belarus drücke ich die Daumen,
das es freie und faire Wahlen bekommt.

Es ist sehr bezeichnend für Xi Jingping und Putin, das sie Lukaschenko zur Wahl gratuliert haben: Nach den bereits im Festlandchina und demnächst in Hongkong sowie in Russland gültigen Wahlsystemen gibt es keine Zweifel an der Korrektheit der Veröffentlichung des Wahlerbegnisses vom Monatsanfang.
Wenn man überlegt, was in den westlichen Demokratien für ein Aufwand um die Wahlen gemacht wird! (OECD Standart) Prüfung der Wählerverzeichnisse, Verplombung der Wahlurnen, Wahlausschüsse, Wahlbeobachter u.s.w.

Nachdem die grünen Männchen auf der Krim erschienen sind, dauerte es gerade 14 Tage, bis der Welt ein "ordnungsgemäßes Wahlergebnis" zur erstaunten Kenntnis feilgeboten wurde.
Das nennt sich "lupenreine Demokratie".
Wie gesagt, ich verstehe die Schmerzen der Menschen in Belarus!

Druck auf Lukaschenko ist richtig

Wenn der Druck darin besteht, Lukaschenko eine Botschaft zu senden, dass er seine Repression gegen die Demokratiebewegung der Bürger von Belarus einzustellen hat und um ihm darüberhinaus deutlich zu machen, dass die internationale Staatengemeinschaft sein Tun beobachtet, dann ist das völlig in Ordnung.

Falls man die Bürger Europas danach fragen würde, wem ihre Solidarität in diesem Konflikt gehört, fiele die Antwort überwältigend klar für die nach Demokratie rufenden Bürger von Belarus aus. Insofern dürfen sie von den Regierungen ihrer Länder erwarten, dass Lukaschenko gesagt bekommt, wem die Solidarität Europas gehört.

Herr Putin wird sich weder

Herr Putin wird sich weder durch diese Frau Tichanowskaja oder Herr Lukaschenko beeinflussen lassen, Obwohl beide die Wahl für sich die Macht beanspruchen, scheinen sie beide recht unglaubwürdig. Der Westen sollte sich da ganz raushalten.

Einmischung

Keiner hat sich da einzumischen oder irgend eine Seite zu Supporten.
Das gilt für RU und besonders für die EU und die USA !!!!
Herr Macron hatte sich ja schon dazu geäußert und eine starke Unterstützung der Opp.gefordert .

Bitte genau so machen!

Keine Butterbrote von Albright, Steinmeier und Co.
Keine Möglichkeiten dem Westen einen "Regime-Change" vorzuwerfen.
Das Volk soll bestimmen.
Wenn Putin dann einmarschiert zum "Schutz" von Russen sollte jeder verstanden haben, wie Putin tickt.
Ich hoffe jedem werden dann die Augen vor diesem machthungrigen Oligarchen-Freund geöffnet.

Aussichtslos.

Da hat Tichanowskaja recht, Lukaschenko ist ein Puppet on the String für die Russen geworden. Jetzt geht es darum wer das Macht Vakuum zuerst schließen kann. Je mehr Streikbrecher Lukaschenko aus Moskau einlädt, desto eher ist er kein Präsident mehr. Schon tragisch für die Menschen in Belarus, was sie auch tun es nutzt nichts.

wenn schon, denn schon

wenn Russland sich raushalten soll, dann der westen bitte auch!

vor allem die NATO, deren generalsekratär, oder sollte man ihn besser "das sprachrohr Washingtons" nennen, sich gestern zu wort meldete.

das Russland erst recht hellhörig wird, wenn die NATO sich äussert, finde ich sehr verständlich.

Belarus soll seine demokratie haben, freie wahlen und einen präsidenten, der diese bezeichnung auch verdient (gilt auch für eine präsidentin). aber ohne einmischung, egal von welcher seite!!!!

Lagebesprechung

Ich finde das ganz toll ,das sich die EU Außenminister in Berlin treffen und über die Lage in Belarus zu beraten.
Da wollen wir mal hoffen,das sich die Außenminister anderer Länder nicht irgendwo treffen um die Lage in der EU zu diskutieren.

@ Glücklicher Leser (12:44)

Ich verstehe Ihren Beitrag nicht.
Warum sollten Sie für Ihre Meinung im Gefängnis landen? Hetzen Sie mit Ihrer Meinung gegen andere?

Fakt ist, dass es Ländern, in denen sich mehrere anderer Länder eingemischt haben ganz schön bescheiden geht. Egal welches Land: es vertritt eigene Interessen und nicht die Demokratisierung im Land, in dem es sich einmischt. Warum auch nicht. Wer da an Fördern der Demokratie glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann und den Osterhasen.

Für die Bevölkerung ist es immer besser, wenn sich die anderen Länder möglichst wenig einmischen.

russische "Aushilfe" (12:43, Seebär)

Die russische Einmischung besteht aus Streikbrechern in den staatlich gelenkten Medien.
Aus dem Westen gibt es wohl keine weil diese von Herrn Lukaschenko sicherlich nicht angeheuert würden.

@glücklicher Leser

Sagen sie mal ,wie kommen sie dazu hier den Stab über andere User zu brechen und deren Demokratiefähigkwit zu beurteilen?
Demokratie hießt auch andere Meinungen auszuhalten ohne den Vertreter des Hochverrat zu bezichtigen und es heißt das das eintreten für Werte-einer davon ist Nichteinmischung-

Eine Einmischung wäre direktes und konkretes Agieren auf belarusischem Boden.

Das sind Sanktionen nicht. Sanktionen sind legitim.

kurz angemerkt!

Lukaschenko muss weg! da dürften sich ja alle hier im forum einig sein.

was ich ich mir aber verbitte ist, mich einen"Putin-fanboy" oder "Putin-versteher" zu nennen, nur weil ich die rolle/einmischug seitens der westlichen staaten/NATO kritisch sehe.

12:52 von Nachfragerin

Auf der einen Seite spricht sich Frau Tichanowskaja gegen die Einmischung Russlands aus, auf der anderen Dankt sie der EU für deren Unterstützung. Die Hilfe russischer Medien für Lukaschenko lehnt sie ab, während sie sich von unseren Medien als Vorkämpferin für Demokratie und Freiheit anpreisen lässt. ...>

Nun, wer sollte der Frau vorschreiben, wessen Unterstützung sie ablehnt und wessen sie wünscht?

Als Führerin einer Demokratiebewegung liegt es nahe, sich der Unterstützung anderer Demokratien zu versichern und die Einmischung starker, aber eben autokratischer Nachbarn abzulehnen.

Oder meinen Sie, weil Frau Nachfragerin da eine Ungleichbehandlung sieht, muss sich die Demokratiebewegung dort nach den Wünschen des TS-Forums richten?

Glaubwürdigkeit

Maas: "Es gehe nicht darum, Belarus in die EU oder die NATO zu integrieren, ....."
Diesen Satz haben damals (1989/90) Kohl und Genscher im Zusammenhang mit den Baltischen Staaten und Polen auch gesagt.
Später wurde aber anders gehandelt.
Was kümmert auch Politiker ihr Geschwätz von gestern.

Deutschland und der Westen auch Russland +EU

sollten sich konsequent heraushalten. Herr Maas sollte aufhören von Restriktionen zu reden.
Das muss in Belarus selbst geklärt werden. Die Opposition dort ist auf gutem Wege. Einmischungen Anderer können nur hinderlich sein, das ist oftgenug mit verheerendem Ergebniss getan worden. Die betreffenden Völker leiden noch heute darunter.

....

Aber Heiko Maas datf mitmischen, ja?! Hat man sich in der Vergangenheit nicht schon zu oft eingemischt, gefordert, gedroht und sanktioniert: was hat das alles im Endeffekt gebracht?! Wem vor allem?

Druck auf Lukaschenko erhöhen

unser Außenminister droht mit Sanktionen, die Belarus nur mit einem Grinsen gehört werden; denn Lukaschenko hat einen großen Unterstützer an der östlichen Grenze.
Deutsche Außenpolitik hat ihre Möglichkeit zur Einflussnahme in den letzten Jahren durch Zaudern und fehlen einer klaren Kante verspielt - bestes Beispiel: Verhalten der Türkei in Menschenrechtsfragen Aushöhlung von Justiz und Demokratie usw. usw. :-(.

@ Didib57 - Putin-Verteidiger?

Herr Putin wird sich weder durch diese Frau Tichanowskaja oder Herr Lukaschenko beeinflussen lassen

Frau Tichanowskaja will Putin gar nicht beeinflussen, das kann man mit Sicherheit sagen. Sie will nur eine fair ausgezählte Wahl und Putin hat mit Belarus ja eigentlich gar nichts zu tun. Seine Einmischung ist nicht sinnvoll und nicht rechtens.

13:44 von NeutraleWelt

... Wenn Putin dann einmarschiert zum "Schutz" von Russen sollte jeder verstanden haben, wie Putin tickt. ...

Gute Idee! Wir warten, bis Putin nach Belarus einmarschiert um zu erfahren, wie er tickt. Vor allem, weil wir heute ja überhaupt keine Ahnung haben, wie Putin so denkt.

Vermutlich macht man die gleichen Fehler

wie mit der Ukraine. Auch Russland wird seine Interessen vertreten, ob man es nun gut findet oder nicht.

@ Der freundliche...

Und wie soll der Druck aussehen den die EU und Heiko Maas erhöht?

Warten Sie's ab.


Sanktionen treffen wie so oft eh nur die Bevölkerung

Das zumindest ist das Hauptanliegen der Machthaber.

Bitte nicht einmischen

Heiko Maas in seiner Mission: dass man sich wieder einmischt und bevormundet, kennt man aus der Vergangenheit zu Haufe, was hat es im Endeffekt gebracht, vor allem wem??! Der Bevölkerung selbst? Wohl kaum! Was wird sich ändern wenn Lukaschenko abtritt(hoffentlich freiwillig): Wohlstand für alle? Hohe Lebensstandard wie im Westen? Meinungsfreiheit, Zufriedenheit, Arbeit für jeden und gerechte Löhne usw.? Wer glaubt da dran??

seriös? (12:46, krittkritt)

Frau Tichanowskaja ist nicht freiwillig im Ausland.
Dass man sie hier nicht verhungern lässt dürfte doch selbstverständlich sein.

Hier sollen wohl Zweifel an der Integrität von Frau Tichanowskaja gesät werden, sehr offensichtlich.
Weil diese Methode zu vielen anderen Beiträgen von "krittkritt" passen würde.

12:52 von Nachfragerin

"Die Hilfe russischer Medien für Lukaschenko lehnt sie ab, während sie sich von unseren Medien als Vorkämpferin für Demokratie und Freiheit anpreisen lässt. "

Was für ein Tohuwabohu in nur einem Satz.

Die "Hilfe russischer Medien" besteht darin, dass Lukaschenko eine Horde russischer Journalisten einfliegen lässt, weil die eigenen nicht mehr der Regierungsmeinung folgen wollen. Er holt sich also russische Propaganda-Schützenhilfe ins Land, um seine Untertanen weiter benebeln zu können.

Hingegen ist nicht bekannt, dass Tichanowskaja eine vergleichbare Unterstützung aus dem Ausland bekäme. Weder sind Journalisten aus der EU in Belarus eingefallen, um im Auftrag der Opposition gegen Lukaschenko zu agitieren, noch hat Tichanowskaja, wie Sie suggerieren, dergleichen veranlasst. Ich bin auch sicher, dass die meisten hiesigen Journalisten gegen solche Zumutungen verwahren würden.

Sie schreiben, als hätten Sie den Kontakt zur Wirklichkeit verloren.

Eine Situation wie 1989/90

Damals sind die Bürger in den Sallitenstaaten der sich auflösenden Sowjetunion für ihre Freiheit, für die Demokratie und Unabhängigkeit auf die Straße gegangen. So wie es heute die Belarusen tun.

Polen, Litauer, Esten, Letten, Tschechen, Slowaken, Rumänen, Bulgaren, Ukrainer, Georgier, zusätzlich die Kroaten, Slowenen um nur einige zu nennen. Es waren ergreifende Tage und ein historische Zäsur für die Völker Europas. Einer Diktatur, die für die Ewigkeit gemacht schien, wurde die Freiheit abgerungen. So ist es auch jetzt in Weißrussland, wo der letzte "Diktator Europas" die Zeichen der Zeit nicht sieht und sich an die Macht krallt.

Wie 1989 stellt sich auch heute für jeden die Frage: auf welcher Seite der Geschichte will man stehen ? Es kann nur die der Freiheit sein.

Einmischung der EU

Aber die EU, Nato USA darf sich einmischen. Herr Maas maaßt sich höchst presönlich an sich einzumischen.
Sehr einseitig die Frau Tichanowskaja die sich wohl im Rechtskonservativ geführten Nato Land Litauen befindet.
Solche Flüchtlinge nimmt man doch gerne auf. andere Flüchtlinge nein Danke !! Was für ein Mandat hat sie dafür von der Bevölkerung ? Wenn sie doch die Wahl gewonnen hätte müsste nicht mehr neugewählt werden sondern nur ihr Wahlsieg geklärt werden. Soll so lange gewählt werden bis ihr das Ergebnis passt ?

@Thomas D.

vor nicht einmal einer woche, hat sich Frau Tichanowskaja gegen eine einmischung von aussen ausgesprochen und wohlgemerkt sowohl die eine als auch die andere seite gemeint.

seitdem sind sicher viele telefonate mit ihr geführt worden. und schon eine woche später heisst es von ihr, dass sich Russland nicht einmischen soll.

natürlich wird sich Frau Tichanowskaja als anführerin einer demokratie-bewegung eher nach westen orientieren. aber, und darum geht es ja, das darf sie gerne machen, wenn Lukaschenko weg ist, die menschen in Belarus in einer freien wahl eine neue regierung gewählt haben. das sie aber schon jetzt eine seite favorisisert hat schon einen gewissen bitteren beigeschmack.

@ krittkritt

1994 wurde ja Lukaschenko noch international anerkannt mit 80% gewählt. Diese frühe Zustimmung ist sicher noch in seinem Kopf...

Eine krude Argumentation. Ist es also auf Lebenszeit ok, dass er Wahlen fälscht und das Ergebnis auf 80% setzt?

@ krittkritt

Warum springen Sie einem rechtsgerichteten Autokraten zur Seite?

@ Bernd Kevesligeti - Eurasien-Fan?

Das Land ist Mitglied der Eurasischen Wirtschaftsunion.Also zollfreier Export in deren Länder.

Das klingt so, als gäbe es in diesem Verein einen Freihandel. Das ist aber bei weitem nicht so.

Einmischung von Außen

wird den Russen untersagt, aber das gilt natürlich nicht für die westliche Wertegemeinschaft -.- Deren Einmischung nimmt die Frau gerne entgegen. Was die Guten dürfen, darf der Böse noch lange nicht !?

14:06 von No_Go

"Aber Heiko Maas datf mitmischen, ja?! Hat man sich in der Vergangenheit nicht schon zu oft eingemischt, gefordert, gedroht und sanktioniert: was hat das alles im Endeffekt gebracht?! Wem vor allem?"

Immer mit der Ruhe. Keine Aufregung, und nicht so laut schreien, bitte.

Selbstverständlich hat Heiko Maas die Aufgabe, deutlich Stellung zu beziehen. Vielleicht beachten Sie auch, dass die bislang massivste Einmischung aus Russland kommt.

Planwirtschaft

>>>Das Land ist Mitglied der Eurasischen Wirtschaftsunion.Also zollfreier Export in deren Länder.Jeder zweite Muldenkipper in Russland kommt aus Belarus.<<<
Wo ist das Problem, selbst wenn der Machthaber wechselt, steht es ihnen frei weiter Geschäfte mit Russland zu machen.
>>>Bei einer Hinwendung zur EU droht der Verlust der Industrie und Infrastruktur und der billigen Energieversorgung.<<<
Der droht auch so. Die Wirtschaft ist weder in Belarus noch in Russland wettbewerbsfähig, das ist aber deren eigenes Problem.
Oder warum werden alles hochwertigen Waren importiert?
>>>Viele Menschen,die heute für ein besseres Leben dort demonstrieren werden sich dann mit Arbeitsemigration befassen müssen(wie schon viele in einigen Nachbarländern).<<<
Komisch wie viele Weißrussen, heute schon ausserhalb von Belarus arbeiten.

@ No_Go - Unser Herz schlägt doch hoffentlich für die Opposition

Aber Heiko Maas datf mitmischen, ja?!

Ich hoffe ja.
Ich würde von unserer Regierung erwarten, dass sie eindeutig Stellung bezieht und sich auf die Seite der betrogenen und benachteiligten Opposition stellt. Das ist Fairness, das ist Gerechtigkeit.

Vermutlich hat diese Opposition sogar die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich. Wir können es leider nur vermuten und nicht sicher sagen, es wurde nicht fair Wahlkampf zugelassen und es wurde nicht ehrlich ausgezählt.

re 12:52 von Nachfragerin: Was wenn?

>>Das Schema ist immer dasselbe: Gut gegen Böse.

Alle machen mit. Und keiner stellt die Frage, was passieren wird, wenn die Geduld Russlands erschöpft ist.<<

Das klingt aber überhaupt nicht so, als wäre nach Ihrer Meinung Russland auf der „guten“ Seite.

Vielmehr wie eine ausgewachsene Drohung mit den berühmt berüchtigten „grünen Männchen“. Schuld wären dann natürlich die „Guten“ - warum hören die auch nicht Russland...

Am 27. August 2020 um 13:18 von frankd

" Frau Tichanowsky ist gegen eine Einmischung Russland in Belarussaland, weil man die Probleme im Land alleine lösen möchte.
Dann müsste sie aber genauso die EU auffordern, auf Sanktionen und andere Maßnahmen zu verzichten, denn dies ist genauso eine Einmischung von außen. "

Im ersten Artikel und Ihren Worten klang das auch so, in etwa, das hat sich aber jetzt bei der Wortwahl geändert.
Gründe dafür könnte man viele aufführen, würde man aber sofort in eine Ecke gestellt.

@ logo1 - Annäherung an die NATO war völlig logisch

Diesen Satz haben damals (1989/90) Kohl und Genscher im Zusammenhang mit den Baltischen Staaten und Polen auch gesagt.
Später wurde aber anders gehandelt.

Anders aber richtig. Die ehemaligen Ostblockstaaten sind vollkommen freiwillig in die NATO gegangen, die NATO hat niemanden überredet. Die Erfahrungen aus der Sowjetzeit haben klar zu dieser Annäherung geführt, die ja auch logischerweise in unserem Sinne völlig ok war.

Warum?

Warum darf sich Maas und die EU einmischen und Putin nicht?

Freunde der Diktatur und der Gewaltherrschaft

Immer wieder interessant zu beobachten, wie die altbekannten Foristen Autokratien und Diktatoren unterstützen und sich jegliche Einmischung verbitten, wenn diese Autokratien und Diktatoren "antiwestlich" ausgerichtet sind. Wobei der so genannte Westen als einheitliches Gebilde wahrgenommen und gern höhnisch als "Wertewesten" bezeichnet wird.

Wer sich ein wenig mit der eurasischen Querfrontideologie Alexander Dugins und Alexander Prochanows, beides inoffizielle Putinberater, beschäftigt hat, erkennt ziemlich genau, woher der Wind weht.

um 13:54 von Tada

"Wer da an Fördern der Demokratie glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann und den Osterhasen."

Wenn ich das richtig verstehe, sind Sie der Ansicht, dass, wenigstens in der Politik, allgemeingültige Werte und Grundsätze keine praktische Geltung besitzen.

Darüber kann man freilich lange streiten. Interessant wäre es auch, zu erfahren, welche Erfahrungen Sie zu einer so fundamentalen Einsicht gelangen ließen.

Aber egal: Wenn Sie Recht haben, würde der Westen, wenn er sich nicht einmischte, gegen Ihr politisches Credo verstoßen, dem zufolge Politik immer in die eigenen Taschen wirtschaftet.

Deshalb weiß ich gar nicht, was es da zu meckern gibt.

Sehe ich was falsch

Komisch überall wo sich die Wertewelt einmischt ist erst Demokratie Demonstrationen und dann wie in Lybien, Syrien, Ukraine und und.
Bürgerkrieg mit geführt von, Islamisten , und Nationalisten wie 80 in Afghanistan. Und viele viele Kämpfer aus dem Ausland. Und nirgendswo eine Demokratische Lösung.
Was verspricht sich H. Maas, will er Rußland zum Eingreifen zwingen.
Dies ist meine Meinung.

@Poliós - Mediale Unterstützung für Lukaschenko & Tichanowskaja

14:18 von Poliós:
"Was für ein Tohuwabohu in nur einem Satz."
> Ich habe zwei Hauptsätze miteinander verknüpft.

"Die 'Hilfe russischer Medien' besteht darin, dass Lukaschenko eine Horde russischer Journalisten einfliegen lässt"
> Ja. So steht es im Beitrag, den wir hier kommentieren.

"Er holt sich also russische Propaganda-Schützenhilfe ins Land, um seine Untertanen weiter benebeln zu können."
> Richtig.

"Hingegen ist nicht bekannt, dass Tichanowskaja eine vergleichbare Unterstützung aus dem Ausland bekäme."
> Sie kommentieren gerade einen Artikel der TS, in dem zwei Interviews mit der Welt und der Bild erwähnt sind. Alle drei Medien geben die Sichtweise von Frau Tichanowskaja wieder. Wenn Russische Medien dasselbe bei Herrn Lukaschenko tun, nennen Sie es Propaganda-Schützenhilfe. Wie nennen Sie es hier?

"Sie schreiben, als hätten Sie den Kontakt zur Wirklichkeit verloren."
> Die Wirklichkeit ist außerhalb der Blase.

@ krittkritt

The Corona Postings @ krittkritt
"Warum springen Sie einem rechtsgerichteten Autokraten zur Seite?"

Ja, auf die Frage hätte ich auch gern mal eine Antwort. Ein deutscher Linker kann ja eigentlich nicht ernsthaft gegen Maas und für Putin oder für Lukaschenko sein.

Mehrheiten-Fee

(13:33 von MehrheitsBürger:)

"Falls man die Bürger Europas danach fragen würde, wem ihre Solidarität in diesem Konflikt gehört, fiele die Antwort überwältigend klar für ..." – Es ist großartig, daß das Forum mit Ihnen einen Mehrheiten-Experten zur Verfügung hat. Sonst ist es so schwer zu sagen, was die Mehrheit wirklich denkt und will. Herzlichen Dank Ihnen also, daß Sie uns diese Frage klipp und klar beantworten, immer und immer wieder.

von The Corona Postings 14:24

In diesem "Verein" gibt es Freihandel und Freizügigkeit für Arbeitskräfte.

Und bis jetzt gibt es da noch keine IWF-Schocktherapie wie in Nachbarländern.

Die Krim sollte man leider auch immer im Hinterkopf haben

Jeder in einer freien Demokratie darf sich einmischen, solange er dies im Rahmen des Erlaubten macht. Ob das im Fall Belarus was nützt? Ich denke nicht, das Russland und seine Führung es zulassen würden, in letzter Konsequenz, die Nato-Grenzen so nah an Moskau heranschieben zu lassen. Alles andere wäre Naiv zu Hoffen und zu Glauben meiner Meinung nach. Anders oder drastischer ausgedrückt, damit es auch jeder versteht, bevor sich diese Gefahr real entwickeln würde, muss man die Krim immer im Hinterkopf haben, und was da passiert ist.

@teachers voice - Sie verstehen mich (fast).

14:29 von teachers voice:
"Das klingt aber überhaupt nicht so, als wäre nach Ihrer Meinung Russland auf der ,guten' Seite."

Laufen Sie etwa Gefahr, mich zu verstehen? :)

Es gibt keine gute Seite! Es gibt auch keine Böse. Beides sind einseitige Selbst- und Fremddarstellungen.

"Vielmehr wie eine ausgewachsene Drohung mit den berühmt berüchtigten ,grünen Männchen'. Schuld wären dann natürlich die ,Guten'"
> Schuld sind alle Beteiligten: Diejenigen die Angefangen haben, aber auch diejenigen, die weitermachen und den Konflikt anheizen.

Das beste wäre, wenn es gar keine (äußeren) Beteiligten gäbe...

re 13:59 suomalainen: Muss weg?

>>Lukaschenko muss weg! da dürften sich ja alle hier im forum einig sein.<<

Pardon, aber da bin ich komplett anderer Meinung! Hier wird massiv die Position Putins vertreten und der wird einen Teufel tun, Lukaschenko absetzen zu lassen. Putin braucht und benutzt ihn jetzt nach Belieben.

Sie lesen es ja hier:
„Keine Einmischung“ bedeutet, Russland völlig freie Hand zu lassen. Die Medien-Propagandisten-Söldner sind da nur der Anfang!

>>was ich ich mir aber verbitte ist, mich einen"Putin-fanboy" oder "Putin-versteher" zu nennen, nur weil ich die rolle/einmischug seitens der westlichen staaten/NATO kritisch sehe.<<
Ihre differenzierte und differenzierende Sichtweise ist bekannt. Ich denke aber, dass Sie hier falsch liegen, denn es geht hier überhaupt nicht um den „Westen“, sondern um den „Osten“. Den „Osten“, aus dem Russland ganz offensichtlich nicht bereit ist, Belarus zu entlassen. Und in den „Osten“ hat sich der „Westen“ gefälligst nicht einzumischen. Wo kommen wir da hin?

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Die Moderation

Am 27. August 2020 um 14:40 von fathaland slim

" Wer sich ein wenig mit der eurasischen Querfrontideologie Alexander Dugins und Alexander Prochanows, beides inoffizielle Putinberater, beschäftigt hat, erkennt ziemlich genau, woher der Wind weht. "

Mir selber ist weder die Front noch die Namen bekannt, sagt mir jetzt gar nichts, müsste ich erst nachlesen um was da geht.

Gemessen an dem ersten Interview und den Zeilen hat sich einiges geändert, das ist wohl kaum zu übersehen.
Ich könnte auch ein Prognose machen, wie es in einem Jahr aussieht, dem würden Sie natürlich widersprechen.
Ich werden Sie mal daran erinnern, was aus Weißrussland wird, und wo die Reise vermutlich hingeht.

Die Zeit wird es zeigen, Muster sind immer sehr ähnlich.

14:40 von Theo Hundert.neu

"Komisch überall wo sich die Wertewelt einmischt ist erst Demokratie Demonstrationen und dann wie in Lybien, Syrien, Ukraine und und.
Bürgerkrieg mit geführt von, Islamisten , und Nationalisten wie 80 in Afghanistan. Und viele viele Kämpfer aus dem Ausland. Und nirgendswo eine Demokratische Lösung."

Gut, dass Sie's sagen. Und überall, wo sich die von Werten unbelastete russische Regierung einmischt, wie in Syrien, in der Ukraine, in Libyen, in Georgien, zu Sowjetzeiten auch in Afghanistan und und gibt es ein großes Gemetzel, und von Demokratie redet hinterher sowieso keiner mehr.

Es geht nicht um NATO oder EU Mitgliedschaft. Das ist Ablenkung

Wer immer wieder von NATO oder EU Mitgliedschaft spricht, lenkt bewusst ab.

Lenkt also von der Tatsache ab, dass die große Mehrheit der Menschen in Belarus einfach nur Demokratie / freie Wahlen will.

@fathaland slim, 14:40 & @Nachfragerin

Merkwürdigerweise verdammen diese Foristen i.d.R. die ehemalige DDR-SED-Diktatur.
Ich verstehe es nicht.

Wie auf Twitter u.a. russischsprachigen Medien zu sehen war, hat der Diktator Lukaschenko seinen 15-jährigen Sohn
am Sonntag in Uniform gesteckt und mit einem Maschinengewehr ausgerüstet.
Irre.

Ich habe großen Respekt vor den Frauen, die die Rolle ihrer Männer übernahmen.

@Nachfragerin,
die Frau hat Interviews gegeben, Fragen beantwortet.
Das ist ja wohl etwas anderes als Journalisten aus Russland zu holen, die mit der Lukaschenko genehmen Propaganda die Medien füllen.

Gruß
Leipzigerin59

14:40 von Theo Hundert.neu Sehe ich was falsch

Sehe ich was falsch

Ja

Komisch überall wo sich die Wertewelt einmischt ist erst Demokratie Demonstrationen und dann wie in Lybien, Syrien, Ukraine und und.

Komisch, dass in Osteuropa die Realität ganz anders aussieht. Von Estland bis Bulgarien gibt es dank westlicher "Einmischung" keine Diktatur mehr, außer in Belarus.
Mit "Einmischung" meine ich hier die Politik Reagans, die das diktatorische Sowjetreich wirtschaftlich in die Knie zwang.

Was verspricht sich H. Maas, will er Rußland zum Eingreifen zwingen.

Keiner wird zum Eingreifen gezwungen.

Dies ist meine Meinung.

Schön, wichtiger sind mir jedoch die Meinungen der Menschen in Belarus, die Demokratie wollen.

14:49 von teachers voice

Aber selbstverständlich geht es um den Westen, dem man sich zuwenden will. Warum, sei mal dahingestellt. Und gleichzeitig soll der Westen eine russische Einmischung verhindern.Dazu noch etwas Geld wäre auch nicht schlecht. Das sind nun mal die Fakten. Oder kennen sie jemanden, der über die Wahlergebnisse klare Aussagen treffen kann?

Brest

Vor Jahren fuhr ich einst mit dem Zug nach Minsk. In Brest gab es einen längeren Aufenthalt. Dort wurden die Züge auf "russisches" Format umgesetzt. (Ein unglaublicher Vorgang.) Der Hintergrund für die breitere Gleisführung, so wurde berichtet, war strategischer Natur: Angreifer könnten nicht direkt per Zug Material und Leute nach und in Russland transportieren.
Sofern dies nach wie vor Praxis ist, kann davon ausgegangen werden, daß Russland auch dort der Schuh drückt, da eine wichtige Verteidigungsmaßnahme ausgehebelt würde, wenn Weissrussland sich dem Westen öffnete, ohne gleichzeitige Sicherheitsgarantien für Russland anzubieten.

14:42 von Nachfragerin

"Sie kommentieren gerade einen Artikel der TS, in dem zwei Interviews mit der Welt und der Bild erwähnt sind. Alle drei Medien geben die Sichtweise von Frau Tichanowskaja wieder. Wenn Russische Medien dasselbe bei Herrn Lukaschenko tun, nennen Sie es Propaganda-Schützenhilfe. Wie nennen Sie es hier?"

Statt einer Antwort verweise ich auf den Post um 15:13 von Leipzigerin59, die mir in dankenswerter Weise die Mühe abgenommen hat.

14:37 von KowaIski @ logo1

"Anders aber richtig. Die ehemaligen Ostblockstaaten sind vollkommen freiwillig in die NATO gegangen, die NATO hat niemanden überredet. Die Erfahrungen aus der Sowjetzeit haben klar zu dieser Annäherung geführt, die ja auch logischerweise in unserem Sinne völlig ok war."

Sie kennen etwa der Ausgang der Volksabstimmung in diesen Staaten zum NATO und EU-Betritt? Oder waren Sie bei den Verhandlungen dabei und können mit Sicherheit behaupten, dass keinerlei Anreize (positiver oder negativer Art) für den Beitritt angeboten wurden. Fakt ist es, dass die Länder eine erhebliche wirtschaftliche Unterstützung bekommen.

Mr.1787

Komisch, dass in Osteuropa die Realität ganz anders aussieht. Von Estland bis Bulgarien gibt es dank westlicher "Einmischung" keine Diktatur mehr, außer in Belarus.

Estland und Bulgarien liegen allerdings in Mitteleuropa, zu Osteuropa gehören lediglich die Ukraine, Belarus und der europäische Teil Russlands.

In Mitteleuropa entwickeln sich zumindest Polen und Ungarn mehr und mehr zu Diktaturen.

14:40,Theo Hundert.neu

>>Sehe ich was falsch
Komisch überall wo sich die Wertewelt einmischt ist erst Demokratie Demonstrationen und dann wie in Lybien, Syrien, Ukraine und und.
Bürgerkrieg mit geführt von, Islamisten , und Nationalisten wie 80 in Afghanistan. Und viele viele Kämpfer aus dem Ausland. Und nirgendswo eine Demokratische Lösung.
Was verspricht sich H. Maas, will er Rußland zum Eingreifen zwingen.
Dies ist meine Meinung<<

In sämtlichen von Ihnen genannten Ländern mischte sich nicht nur das, was Sie den Westen nennen, ein, sondern ebenso Russland, bzw. die UdSSR.

Es geht im Einflußsphären. Die Menschen in diesen Ländern sind den Akteuren herzlich egal und werden zwischen den Interessen dieser Akteure zerrieben.

Für mich als Humanisten ein absolut unerträglicher Zustand.

Auch hier im Forum interessieren die Menschen eher am Rande. Foristen, die Freiheiten genießen, von denen die meisten Menschen dieser Erde nur träumen können, positionieren sich gegen die Freiheit der Menschen.

re 15:16 Barbarossa 2: Zuwendung

>>Aber selbstverständlich geht es um den Westen, dem man sich zuwenden will. Warum, sei mal dahingestellt. Und gleichzeitig soll der Westen eine russische Einmischung verhindern.<<

Interessant, dass in Ihrer Analyse die Bürgerinnen und Bürger von Belarus überhaupt keine Rolle zu spielen scheinen.

>>Oder kennen sie jemanden, der über die Wahlergebnisse klare Aussagen treffen kann?<<

Ja, kenne ich! Lukaschenko ist derjenige, der ganz genau wusste, dass er die Wahl haushoch verloren hätte. Sonst hätte er nämlich nicht zu diesen Verzweiflungsfälschungen greifen müssen.

@MR.1787 15:07 --- Genau so ist es !

"Wer immer wieder von NATO oder EU Mitgliedschaft spricht, lenkt bewusst ab.

Lenkt also von der Tatsache ab, dass die große Mehrheit der Menschen in Belarus einfach nur Demokratie / freie Wahlen will."

Genau so ist es. Volle Zustimmung!

Wie viele Belarussen

Wie viele Belarussen vertritt Tichanowskaja? Wie viele unterstützen sie und nun auch ihren Koordinationsrat mit seinem Reanimationspaket als Programm? (leider wurde dieses aus dem Internet nach zwei Tagen entfernt) Ein paar Hunderttausende? Mehrheit?
Ich wiederhole: Ich bin nicht!!! für Lukaschenko. Ich bin dafür, dass das weissrussische Volk selbst über seine Zukunft entscheidet - demokratisch, ohne Wahlmanipulation, aber auch ohne Druck von aussen. Ausserdem versuchen jetzt alle möglichen Medien und von Westen und von Osten da einzuwirken.

"Tichanowskaja gegen Einmischung Russlands"

Zitat: "Tichanowskaja gegen Einmischung Russlands"

Aber eine Einmischung der EU ist gewollt und gewünscht??

Welche "Logik" hat das denn?

Wer ist denn diese Frau? Hat die irgendetwas in Belarus zu sagen?

15:16 @ WL ... Brest

"... Sofern dies nach wie vor Praxis ist,  ..."

Ach Sie meinen, alle Gleise der ab 1842 gebauten Bahnstrecken sollten auf den "europäischen" Standard umgebaut werden ?

Hier zu Spurweiten,
"https://kurzelinks.de/qvhy"
oder
"https://kurzelinks.de/nfr8"

Es "tanzt"nicht nur die die russische Bahn aus der Reihe.

Na dann wird es nicht mehr lange dauern und Putin...

...schickt seine "Leute".
Zuvor wird aber Lukaschenko dafür sorgen müssen,
daß dazu die nötigen Voraussetzungen geschaffen werden.

---

Nichts leichter als das, dann brennen eben demnächst ein paar Autos,
werden Sachbeschädigungen an Geschäften verübt,
werden Prügeleien angezettelt und das alles während einer friedlichen Demo.
-
Das dann aber extra dafür regierungstreue Anhänger dort hingeschickt werden,
um ein solches Chaos zu veranstalten, versteht sich von selbst.
-
Wer soll denn das Gegenteil beweisen,
wenn aus der Menge heraus solche "Akteure" solche Taten veranstalten würden?
Keiner!
-
Und dann hat Lukaschenko was er will, russische Hilfe
wenn nicht sogar russische militärische Hilfe.
-
Und dann war's das mit der Demokratiebewegung in Belarus.
Und Lukaschenko wird zur Marionette Putins.

15:31 von fathaland slim

Geehrter Forist, zunächst mal volle Zustimmung für den ersten Teil Ihres Beitrages. Die Foristen mit kritischer Meinung positionieren sich jedoch nicht gegen die Freiheit der Menschen, zu mindestens nach meiner Einschätzung. Ganz im Gegenteil! Sie stellen die Schwarz-Weiß-Darstellung in Frage. Sie bewerten nach eigenen Maßstäben die dargestellte Position verschiedener Akteure und vergleichen diese Mit den tatsächlichen Handlungen in ähnlichen Situation oder in der Vergangenheit. Sie versuchen die doch oft auffällige einseitige Darstellung in den Beiträgen zu relativieren.

@ 15:34 von Werneranerin

"Ich wiederhole: Ich bin nicht!!! für Lukaschenko. Ich bin dafür, dass das weissrussische Volk selbst über seine Zukunft entscheidet"

Das ist ja auch das Anliegen des weißrussischen Volkes. Aber Lukaschenko hat unabhängige Wahlbeobachter abgelehnt. Er hält sich nur noch mit Waffengewalt an der Macht. Hoffentlich gibt es keine syrischen Verhältnisse.

15:13 von Mr.1787

“Komisch, dass in Osteuropa die Realität ganz anders aussieht. Von Estland bis Bulgarien gibt es dank westlicher "Einmischung" keine Diktatur mehr, außer in Belarus.“

Polen und Ungarn? Meiner Meinung nach, sind die auf einem “guten“ Weg in diese Richtung. Komisch, was ist da passiert?

Gelebte Lebenswirklichkeit

Die künstlichen Argumente, wie Einmischung des Westens, "Einkreisung von RU" durch die NATO und EU und ähnliche Erfindungen klammern eines völlig aus.

Die ehemaligen Satelliten der Sowjetunion haben sich nach der Erlangung ihrer Freiheit aus freien Stücken dafür entschieden, diesen Organisationen anzugehören. Andere, die das nicht konnten, kamen dafür schon mal "Besuch" (Ossetien, Abchasien, Sinistrien, Ost-UKR).

Noch wichtiger ist ein anderer Aspekt. An der Lebenswirklichkeit der Menschen in den genannten Staaten, an der Freiheit und der Demokratie von Polen, den Balten, Tschechen usw. kann man ablesen, warum für die Belarusen das westliche Beispiel vielversprechender ist als das, was vom östlichen "Nachbarn" kommt.

Niemand in der EU ist für militärische Einmischung. Aber die Solidarität der Demokraten ist nichts, was man hinter dem Berg halten muss.

@12:52 von Nachfragerin

Alles verdrehen und einseitig argumentieren...russische Journalisten in den belarus-Medien vom Kreml beordert als Ersatz für streikende Journalisten ist eine direkte Einmischung Russlands...positive Berichte über die Opposition in westlichen Medien ist selbstredend keine Einmischung...die
Lügenstories von Minister Lavrow sind geschenkt...Gut gegen Böse so einfach ist ihr Weltbild...natürlich ist der Böse der Westen und absurd finde ich die Drohung mit Russlands Geduld...meinen sie, das Putin dann in Belarus einmarschiert...die Geduld des Westens scheint für sie unendlich zu sein. Die Reputation Russlands in der Welt wäre dann auf dem absoluten Tiefpunkt, wenn sie nicht schon jetzt ist.

14:49 @ teachers voice

" ... Hier wird massiv die Position Putins vertreten und der wird einen Teufel tun, Lukaschenko absetzen zu lassen. Putin braucht und benutzt ihn jetzt nach Belieben. ..."

Ein Artikel von TS 19.08., über den man sicher diskutieren kann.
"https://kurzelinks.de/zwap"

Die Propagandisten aus RF sind jetzt da.

Aber wir im Artikel geschrieben, so sehe ich es auch,
Putin wird Lukaschenko fallen lassen, wenn er seine Macht nicht halten kann.
Mag sein, Putin benutzt L., aber nur so lange es hilfreich ist. Ich denke, die beiden sind sich spinnefeind (so schrieb es auch @Magfrad schon) .

Vielleicht hofft Putin auch auf Pluspunkte in der EU, wenn er einen unfähigen Mann gegen eine legitimierte Führung, Neuwahlen zulässt.

fathaland slim, 15:31

Auch hier im Forum interessieren die Menschen eher am Rande. Foristen, die Freiheiten genießen, von denen die meisten Menschen dieser Erde nur träumen können, positionieren sich gegen die Freiheit der Menschen.

Absolute Zustimmung!

Die Freiheit der anderen

(15:31 von fathaland slim:)

"... Auch hier im Forum interessieren die Menschen eher am Rande. Foristen, die Freiheiten genießen, von denen die meisten Menschen dieser Erde nur träumen können, positionieren sich gegen die Freiheit der Menschen."

Ob das tatsächlich so ist, daß hier im Forum die Menschen nicht interessieren, glaube ich eher nicht.
Allerdings scheint es eine Vielzahl Interpretationen zu geben, was den Begriff Freiheit angeht. In Weissrussland arbeiten offensichtlich um die 80% in staatlichen Betrieben. Diese Leute haben sicherlich auch Familien, für die sie sorgen. – Um diese Menschen darf man doch auch besorgt sein, oder? Viele von denen werden sicherlich nicht auf die Gewinner-Straße einbiegen können, wenn die Diktatur beseitigt wurde. Sie werden wohl Verlierer sein.
Hier – wie so oft – sind einfache Antworten einfach zu einfach.

Sanktionen sind völkerrechtswidrig

@13:59 von Mr.1787
Und nie legitim. Außer durch Beschluss der UNO-Vollversammlung, ersatzweise durch den Sicherheitsrat.

15:41 @Blitzgescheit

" ... Wer ist denn diese Frau? Hat die irgendetwas in Belarus zu sagen? ... "

Ja, klar,
jeder Belaruse, jede Belarusin hat etwas zu sagen.

Verteidigen Sie nicht sonst die Meinungsfreiheit?

Oder mokieren Sie sich darüber, dass es eine Frau ist?
So empfinde ich Ihren "Einwand" (der nicht blitzgescheit war).

re 15:41 Blitzgescheit: Wer ist die Frau?

>>Wer ist denn diese Frau? Hat die irgendetwas in Belarus zu sagen?<<

Nein, wo kämen wir denn da hin? Eine Frau? In der Politik? Wir sehen doch in D., wohin das führt...

@15:41 von Blitzgescheit

Dieser Frau wurde der Wahlsieg durch eine massive Manipulation genommen...die Frage, wer was ist, ist daher absurd...wer ist dagegen der Despot und Wahlbetrüger Lukaschenka? Und im übrigen mischt sich Russland derzeit aktiv in Belarus ein, und zwar gegen den Wunsch der Mehrheit des Volkes in Belarus. Aber für sie ist wohl die Äusserung über die Gewalt der Polizei und die der westlichen Politiker schon eine Einmischung...sollen wir über diese unglaublichen Gewaltexzesse gegen friedliche Demonstranten lieber wegschauen und schweigen...?

Verteidigung, Eisenbahns Spurbreiten

(15:44 von Leipzigerin59:)

>Ach Sie meinen, alle Gleise der ab 1842 gebauten Bahnstrecken sollten auf den "europäischen" Standard umgebaut werden ?
...
Es "tanzt"nicht nur die die russische Bahn aus der Reihe.<

Danke für die Links. Hatte keine Ahnung, daß es so viele "Ausreißer" gibt, bzw. eigentlich gar keinen Standard.
Allerdings wollte ich ausschließlich darauf hinweisen, daß es zwischen Russland und Weissrussland historische Gemeinsamkeiten gibt, die die beiden souveränen Staaten miteinander verbinden. – Ganz ohne Herrn Putin oder Herrn Lukaschenk-O erwähnen zu müssen.

15:31 von fathaland slim 14:40,Theo Hundert.neu

Da haben sie recht. Sehe ich auch so.

Am 27. August 2020 um 15:07 von Mr.1787

Wer immer wieder von NATO oder EU Mitgliedschaft spricht, lenkt bewusst ab.
Das war aber so im Programm von Tichanowskaja. Das hat sie später entfernt, aber es wurde schon von allen so aufgenommen.

16:10 @ WL

" ... zwischen Russland und Weissrussland historische Gemeinsamkeiten gibt, ..."

Ja richtig,
und da muss man auch weit zurück gehen.

@14:39 von Gogolo

Es geht nicht darum, wer sich in Belarus einmischen darf...sondern die Frage ist, was ist Einmischung von außen? Sind Presse-und Meinungsbeiträge -auch von Politikern - Einmischungen oder ist das Bereitstellen von Logistik, Propagandaleute etc. - wie es der Kreml aktuell installiert - Einmischung? Das belarussische Volk will weder eine Einmischung von Ost oder West...es will seine Freiheit von diesem Tyrannen, den es schon 26 Jahre ausgehalten hat. Es ist abwegig und zutiefst zynisch diesem Willen des Volkes nicht zu entsprechen.

@ um 15:51 von Kröterich

Vielleicht kann man sich ja darauf einigen, dass jedes Volk das Recht hat, sich seine eigene Regierung in freien Wahlen zu wählen. Dafür haben in der ehemaligen DDR immerhin auch viele Menschen demonstriert, ohne von den Sicherheitsbehörden misshandelt und ermordet zu werden. Das kann doch nicht zu viel verlangt sein.

16:06 von landart

Dieser Frau wurde der Wahlsieg durch eine massive Manipulation genommen...
.
woher wissen sie das ?
dass dieser Lukaschenko betrogen hat, dafür spricht einiges - keine Frage
aber dass die Dame mehr als 50 % bekommen hätte, das ist zumindest fraglich

@16:03 von krittkritt

Sanktionen sind völkerrechtswidrig

Falsch. Sanktionen sind nicht völkerrechtswidrig.

Und nie legitim. Außer durch Beschluss der UNO-Vollversammlung, ersatzweise durch den Sicherheitsrat.

Wieder falsch. Erstens weil Sanktionen oft rechtens sind und zweitens weil es sich hier nicht um UNO-Sanktionen handelt.

15:51, Kröterich

>>15:31 von fathaland slim
Geehrter Forist, zunächst mal volle Zustimmung für den ersten Teil Ihres Beitrages. Die Foristen mit kritischer Meinung positionieren sich jedoch nicht gegen die Freiheit der Menschen, zu mindestens nach meiner Einschätzung. Ganz im Gegenteil! Sie stellen die Schwarz-Weiß-Darstellung in Frage. Sie bewerten nach eigenen Maßstäben die dargestellte Position verschiedener Akteure und vergleichen diese Mit den tatsächlichen Handlungen in ähnlichen Situation oder in der Vergangenheit. Sie versuchen die doch oft auffällige einseitige Darstellung in den Beiträgen zu relativieren.<<

Differenzierte Betrachtung ist immer notwendig. Die Foristen, die ich meine, gehen aber von einem Grundaxiom aus, und das lautet "Westen böse". Dadurch wird automatisch jeder, der sich gegen das, was sie unter Westen verstehen, positionieren, zum Helden.

Ich empfehle, Bücher von der Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch zu lesen. Die wurde gestern verhört, als Staatsfeindin.

was lernen wir?

eine einmischung russlands ist nicht erwuenscht.
eine einmischung des westens wird gar nicht erst erwaehnt.
ich weiss bis jetzt immer noch nicht, fuer was eigentlich die dame politisch steht, ausser natuerlich fuer die immer gleichen worthuelsen.
kann das vielleicht mal erhellt werden?
also, ist sie beispielsweise fuer knallharte privatisierung, fuer den verkauf von staatseigentum, fuer die liberalisierung von loehnen und gehaeltern, preisen und tarifen? ist sie fuer eine eu- und/oder nato-mitgliedschaft von belarus?

@Blitzgescheit - 15:41

Zitat: "Tichanowskaja gegen Einmischung Russlands"
[...]
Wer ist denn diese Frau? Hat die irgendetwas in Belarus zu sagen?//

Swetlana Tichanowskaja ist für ihren inhaftierten Mann als Oppositionsführerin gegen Alexander Lukaschenko zur Wahl am 09. August in Belarus angetreten.

Sollte man nach fast 3 Wochen nach der Wahl eigentlich wissen, wenn man "blitzgescheit" sein will.

@ wosu0106, 27. August 2020 um 13:22:

"Ich sehe grundsätzlich sehr skeptisch gegenüber Hausfrau Tichanowskaya ohne irgendwelche Erfahrung in der Politik..."

Wo ist das eigentliche Problem, da Sie ja gar nicht selber regieren, sondern nur den friedlichen Übergang organisieren und Neuwahlen erreichen will!? Dafür braucht sie keine erfahrene Berufspolitikerin zu sein.
Faire und gleiche Neuwahlen sind die einzige Forderung von ihr und der Opposition bereits im Wahlkampf gewesen. Sie hat vor einiger Zeit selber betont, dass bei diesen Neuwahlen unbedingt Experten für das Präsidentenamt kandieren müssten, die auch dazu in der Lage wären, dass Land nicht nur politisch und gesellschaftlich, sondern vor allem auch wirtschaftlich aus der Krise zu führen. Tichanowskaya selbst sah ihre eigene Rolle von Anfang an nur in der der Übergangskandidatin und Platzhalterin.

@krittkritt, 12.46h

Ich denke, das mit den OSZE-Beobachtern ist geklärt.
Nach einhelliger Meinung kam die Einladung erst, als eine organisierte und sinnvolle Überwachung nicht mehr möglich war,
schlicht also zu spät.
Sie reiten hier ein totes Pferd.

15:34, Werneranerin

>>Wie viele Belarussen vertritt Tichanowskaja?<<

Das weiß nur Lukaschenkos Wahlbehörde. Und die verrät es nicht.

>>Ich wiederhole: Ich bin nicht!!! für Lukaschenko. Ich bin dafür, dass das weissrussische Volk selbst über seine Zukunft entscheidet - demokratisch, ohne Wahlmanipulation, aber auch ohne Druck von aussen.<<

Da bin ich auch für. Ohne die Zustimmung Lukaschenkos wird das aber nicht passieren. Und die ist nicht in Sicht.

um 13:25 von Klartexxter

Ob aktuell wirtschaftliche Sanktionen hier eine demokratische Opposition nachhaltig unterstützen?

Es sind keine Wirtschaftssanktionen geplant. Es zeigt nur, wie sehr hier im Forum desinformiert wird. Die von der EU geplanten Sanktionen betreffen bestimmte Individuen, nicht das Volk als ganzes.

16:01 WL

"Allerdings, scheint es eine Vielzahl Interpretationen zu geben, was den Begriff Freiheit angeht......."

So ist es. Da bin ich ganz bei ihnen. Die Menschen die zu tausenden übers Mittlemeer fliehen verstehen unter Freiheit evtl. einfach die Mittel zu verdienen um ein Dach überm Kopf zu haben und in Ruhe ihre Familie ernäheren zu können. Andere so wie in Belarus wollen nur keine gefälschten Wahlen und sonst ist alles ok. Andere hatten freie Wahlen aber das Ergebnis war nicht zufriedenstellend (z. B. Ägypten) jetzt hat man eine Militärdiktatur und alle sind zufrieden (auch diejenigen so sehr auf freie Wahlen usw., usw. pochen).

@Nachfragerin, 12.52h

Sie machen es sich mit dem "Gut und Böse" etwas einfach.
Das Ergebnis zählt.
Wenn ich in einen Bach gefallen bin und durchnässt friere, so suche ich das Trockene auf.
Mich in einen anderen Bach zu legen, bringt doch nichts.

Maas kann gar nichts machen.

Maas kann gar nichts machen. Das weiß er doch selbst. Im schlimmsten Fall erhält L Hilfe von P aus M.

@ fathaland slim, 27. August 2020 um 15:31:

"Auch hier im Forum interessieren die Menschen eher am Rande. Foristen, die Freiheiten genießen, von denen die meisten Menschen dieser Erde nur träumen können, positionieren sich gegen die Freiheit der Menschen."

Genau so isses, sehr traurig und beschämend, aber leider wahr! Aus der sicheren Geborgenheit einer westlichen Demokratie und all den staatsbürgerlichen Privilegien, die sich damit verbinden, lässt sich leicht trommeln für eine Diktatur in der Ferne und die dort Herrschenden! Man selbst hat die Konsequenzen dieser Diktatur bzw. deren Aufrechterhaltung ja schließlich nicht auszubaden.

16:10, WL

>>Allerdings wollte ich ausschließlich darauf hinweisen, daß es zwischen Russland und Weissrussland historische Gemeinsamkeiten gibt, die die beiden souveränen Staaten miteinander verbinden. – Ganz ohne Herrn Putin oder Herrn Lukaschenk-O erwähnen zu müssen.<<

Unter anderem waren beide Teil der UdSSR und des Zarenreichs.

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