Kommentare

Lukaschenko muss liefern.

Es ist ein sehr gutes Zeichen, dass sich die Polizei trotz der Drohungen Lukaschenkos zurückhält. (Wobei ich davon ausgehe, dass irgendwelche Abenteurer bereits auf die Dunkelheit warten.)

Herr Lukaschenko wird jedenfalls liefern müssen, wenn er diese Massenproteste loswerden möchte. Mit den ohnehin geforderten Neuwahlen geht er den wohl besten Kompromiss ein. Nur so kann sich zeigen, ob die Proteste ein lokales Phänomen sind oder sein Machtanspruch auch im restlichen Land negiert wird.

Die NATO ist keine Bedrohung.

"'Wie wir bereits klargemacht haben, stellt die NATO keine Bedrohung für Belarus oder irgendein anderes Land dar', erklärte NATO-Sprecherin Oana Lungescu.

Wer könnte die Friedfertigkeit der NATO glaubwürdiger Bezeugen als die Sprecherin derselben?

In Meinen Augen verträgt sich diese Aussage nicht mit der sonst proklamierten Strategie der Stärke und Abschreckung.

ich hoffe instaendig, dass sie diesen..

grausamen despoten, auf dessen rechnung zahlreiche leichen gehen, dahin jagen, wohin er gehoert.

anderer meinung kann man kaum sein, wenn man sich die geschichte und geschichten anhoert, die dieses volk durchmachen musste.

"hau ab" und die friedlichkeit der bewegung reichen mir schon aus, um ihre legitimation zu sehen. ich druecke ihnen allen die daumen fuer eine unumkehrbare friedliche revolution!

Was will er denn da mit der Armee erreichen?

Dass die Leute wie ein aufgewühlter Wespenschwarm die Regierungsgebäude stürmen und alles kurz und klein schlagen?

Genau das wird nämlich passieren. So viele Menschen kann er gar nicht auf einen Schlag still legen, außer vielleicht mit einer Atombombe.

Was soll das alles?!

Egal wer wo wann wie was macht oder machen wird, sobald Putin auf den Tisch haut, ist Ruhe im Karton. Also kann man sich dieses ganze Theater von Anfang an sparen.

Die NATO ist keine Bedrohung.

'Wie wir bereits klargemacht haben, stellt die NATO keine Bedrohung für Belarus oder irgendein anderes Land dar', erklärte NATO-Sprecherin Oana Lungescu.
.
dann ist ja alles klar
bei der Aussage würde ich mich auch neben einen hungrigen Löwen zum Schlafen hinlegen

@Nachfragerin 19:06

">>Wie wir bereits klargemacht haben, stellt die NATO keine Bedrohung für Belarus oder irgendein anderes Land dar<<, erklärte NATO-Sprecherin Oana Lungescu.

In Meinen Augen verträgt sich diese Aussage nicht mit der sonst proklamierten Strategie der Stärke und Abschreckung."

Verstehe ich nicht. Wieso?

@nachfragerin: nicht liefern sondern gehen!

alles andere ist inakzeptabel!

Visa verteilen!

@ 23. August 2020 um 19:06 von Nachfragerin
„Die NATO ist keine Bedrohung.
"'Wie wir bereits klargemacht haben, stellt die NATO keine Bedrohung für Belarus oder irgendein anderes Land dar', erklärte NATO-Sprecherin Oana Lungescu.
Wer könnte die Friedfertigkeit der NATO glaubwürdiger Bezeugen als die Sprecherin derselben?“

Noch genauer hat es der französische Präsident auf den Punkt gebracht, als er sagte , dass er die NATO als „hirntot“ bezeichnete.
Nein, diese NATO bedroht niemanden mehr.

Das einzige, was der Westen jetzt tun kann, ist großzügig Visa an die Protestierenden zu vergeben, denn es ist absehbar, dass Lukashenko die Proteste gewaltsam niederschlagen wird.

re 19:04 Nachfragerin: Zeitenwende

>>Es ist ein sehr gutes Zeichen, dass sich die Polizei trotz der Drohungen Lukaschenkos zurückhält. (Wobei ich davon ausgehe, dass irgendwelche Abenteurer bereits auf die Dunkelheit warten.)<<

Ich gehe im Gegensatz zu Ihnen davon aus, dass in Belarus eine Zeitenwende zu beobachten ist. Bei „Hunderttausenden“ kann sich eine „Polizei“ nämlich nur noch zurückhalten und damit zeigen die Bürgerinnen und Bürger, dass sie vom Postsowjetismus die Nase gestrichen voll haben.

Und wo herrscht sonst noch ein solcher „Postsowjetismus“? Wo warten sonst noch „Hunderttausende“ darauf, endlich in eine freiheitliche Moderne entlassen zu werden?

Da es hier so viele Intimkenner der Kremlpolitik gibt: Was erfährt denn die russische Bevölkerung durch die russischen Staatsmedien von dieser faszinierenden Kraft der belarussischen Zivilgesellschaft?

....Massenprotest gegen Lukaschenko

Sollen mal schön aufpassen, das es ihnen nicht ergeht wie dem Russen da, man kann nie wissen was die Bullizei so alles in ihren chemischen Keulen drin hat.
Man stürzt ein System an Moskaus Fäden nicht mit Mitteln des Radau Machens, sondern einzig ökonomisch. Putin mag keine "westlich" orientierten Fanatiker an seiner Grenze, wäre zu schlimm, wenn sich das mit der Oligarchen-/ Diktatoren Muff auflösen würde.

Die NATO braucht da gar nicht eingreifen, ...

.... denn die Situation wird sich in Kürze von selbst regeln.

Im Moment bellt Herr Lukaschenko noch einmal laut ... und in wenigen Tagen wird er kleinlaut winselnd (oder aber still und heimlich) von dannen schleichen.

Seine erträumten 80% nützen wie man sieht überhaupt nichts, denn die wahren 80% stehen gerade auf dem Platz und zeigen ihm das richtige Wahlergebnis.

Gäbe es kein Corona und die Drohungen, die vielleicht doch noch ein paar Leute abschrecken, wäre der "Palast" schon längst überrannt worden.

Die Zeiten von Herrn Lukaschenko sind gezählt ...

Lukaschenko verliert den Halt

Selbst Russland hat erkannt, dass nicht nur eine einzige Person in einer Beziehung zu einem ganzen Land wichtig ist.

Deshalb auch schon öffentlich diese Mahnung, Verfassungsreformen anzustreben. Allerdings wird das aus russischer Sicht nach hinten losgehen, denn wie sich ja zeigt(e), Lukaschenko ist nur ein Soldat und kam aus dieser Ecke seines Lebens, warum auch immer, nicht heraus. Und wie es so bei Alleinherrschern üblich ist, auf einen Nachfolger wurde nicht geachtet oder ein solcher gar vertrieben.

Dadurch fällt es in Belarus jetzt auch so schwer die Demokratie zum laufen zu bringen, die die Forderung nach Wechsel und Veränderung für die Bevölkerung befriedigt. Die Regierung hat halt keine politische Opposition zugelassen und die Bevölkerung übernimmt jetzt selber diese Rolle. Und gegen seine Bevölkerung zu agieren führt zwangsläufig zur Unruhe.

Sieht übel aus

Egal was nun passiert, ab jetzt wird es hässlich. Ich hätte nicht erwartet,dass Lukaschenko wirklich so ein harter Kloß ist. Also wie man "angebliche hunderttausend" ruhig stellen will, ist mir ein Rätsel, würd mich nicht wundern, wenn Lukaschenko nicht selber runter geht mit seiner Kalaschnikow. Ob es nicht wirklich einige durch das Ausland finanzierte oppositionelle Agenten, wie z.B. Nawalny in Russland z.B durch Deutschland sind, spielt keine Rolle mehr. Lukaschenko sollte jetzt seine Sachen packen, für diesen Mann gibt es nichts mehr zu kämpfen ab jetzt gefährdet er gewissenhaft das Leben von Menschen und sollte wirklich einfach darauf verzichten, seine Macht aufrecht zu erhalten. Irgendwann ist doch mal Schluss. Ich glaube die Leute müssen sehen, dass durch ihre wundervolle Opposition nicht wirklich was besser wird, das haben so viele Länder schon geglaubt z.B. die Ukraine. Aber eine Demokratie muss auch durch Fehler wachsen und das ist ab jetzt die Aufgabe von Belarus.

re zöpfchen: Visa

>>Das einzige, was der Westen jetzt tun kann, ist großzügig Visa an die Protestierenden zu vergeben, denn es ist absehbar, dass Lukashenko die Proteste gewaltsam niederschlagen wird.<<

Hunderttausende Visa?

Am 23. August 2020 um 19:06 von Nachfragerin

Zitat: In Meinen Augen verträgt sich diese Aussage nicht mit der sonst proklamierten Strategie der Stärke und Abschreckung.

Die Strategie der Stärke und Abschreckung bedeutet, zu zeigen, dass man bei einem Angriff auf einen Vertragspartner wehrwillig und -fähig ist.

Ein Angriff auf einen anderen Staat wäre durch diese Strategie nicht gedeckt.

...und der Westen mischt sich doch ein...

...ja 100.000 gehen auf die Straße, aber 20 Millionen eben nicht!
Es reicht langsam, wie eine Minderheit die neuen Regeln bestimmen will!...auch hier!

re Toni B.: Ruhe im Karton

>>Was soll das alles?!
Egal wer wo wann wie was macht oder machen wird, sobald Putin auf den Tisch haut, ist Ruhe im Karton. Also kann man sich dieses ganze Theater von Anfang an sparen.<<

Das Theater wird von Putin himself aufgeführt und es geht gerade von einer Komödie in eine Tragikomödie über.

Die Frage ist nur noch, ob die russischen Bürgerinnen und Bürger in diesem Theater weiterhin die Statisten spielen wollen oder ob sie endlich auch einmal klatschen wollen.

Man mag

ja Lukaschenko nicht mögen. Nur: er hat die Wahlen nun mal gewonnen. Im Ergebnis waren die Stimmen für Lukaschenko fast so hoch wie bei den letzten Wahlen. Damals hat es aber kein Gemoser des Westens gegeben - etwa weil er gerade auf Westkurs war? Im Rahmen der OSZE Vereinbarungen durften doch auch Wahlbeobachter entsandt werden: warum ist das nicht erfolgt, wenn doch angeblich die Sorge um die Korrektheit der Wahlen so groß war?

...und der Westen mischt sich doch ein...

...ja 100.000 gehen auf die Straße, aber 20 Millionen eben nicht!
Es reicht langsam, wie eine Minderheit die neuen Regeln bestimmen will!...auch hier!

Claudia Bauer meint,

Für eine Wahlfälschung gibt es keine verwertbaren Beweise. Das einfach zu unterstellen reicht nicht aus, wo sind die Fakten, ich habe noch keine gesehen. Polen und Litauen sollten es tunlichst unterlassen die Menschen in Belorus mit Falschmeldungen auf zu hetzen.

Natürlich nicht, und die Serben können es sehr gerne bestätigen.

19:06 von Nachfragerin

Wer könnte die Friedfertigkeit der NATO glaubwürdiger Bezeugen als die Sprecherin derselben?
In Meinen Augen verträgt sich diese Aussage nicht mit der sonst proklamierten Strategie der Stärke und Abschreckung.

Nun, ein Verteidigungsbündnis tut genau das, es proklamiert Stärke (als Bündnis) und Abschreckung, um den Verteidigungsfall zu vermeiden.

Was genau lässt Sie an der Friedfertigkeit der NATO zweifeln?

re 19:30 Rumpelstielz: Putinangst?

>>Putin mag keine "westlich" orientierten Fanatiker an seiner Grenze, wäre zu schlimm, wenn sich das mit der Oligarchen-/ Diktatoren Muff auflösen würde<<

Aber was wäre,, wenn plötzlich vor diesem „Putin“ keiner mehr Angst hätte?

Lukaschenko wurde einmal mit 80% gewählt: 1994

@19:08 von Friedrich Spee
Diese Wahl wird bis heute als einzige für korrekt gehalten.
Anscheinend hatte er auch lange Zeit ein vergleichsweise glückliches Händchen im Aufbau der Wirtschaft seines Landes. (vgl. FAZ von heute)
Sein Lavieren zwischen Ost und West hat Belarus zeitweise Vorteile gegenüber seinen Nachbarn beschert.

Also nicht so schwarz-weiß, wie es jetzt leicht erscheint.

Lukaschenko-Anhänger im Paralleluniversum

Wer glaubt Lukaschenko habe diese Wahl legitim gewonnen, lebt bestenfalls in einer Filterblase, eher in einem geistigen Paralleluniversum.

Von der Inhaftierung Oppositioneller bis zum aberwitzigen "Wahlergebnis". Die Beweislage gegen den Diktator ist erdrückend.

Man kann für die Menschen in Belarus nur hoffen, dass dort, im Gegensatz zu Venezuela, das Unrecht nicht siegt.

...rot-weiße Fahnen der Opposition ...

Die rot-weiße Fahne ist in Weißrussland verboten, weil die von Nationalsozialisten, die mit Hitler-Wehrmacht kollaboriert haben, benutzt wurde.

re 19:41 Claudia Bauer: Beweise?

>>Claudia Bauer meint,
Für eine Wahlfälschung gibt es keine verwertbaren Beweise<<

Nur geht es längst nicht mehr darum, was eine „Claudia Bauer“ meint.
Es geht längst darum, was die Bürgerinnen und Bürger eines Landes meinen. Und das wollen diese in freien und fairen wahlen ausdrücken!

Wieder mal

ein Stelldichein der Freunde der Diktatur. Hauptsache man kann sie als "antiwestlich" glorifizieren.

Ich unterstütze das Anliegen dieser Menschen...

Mega Aufstand ohne Masken in B.

Ist ne gute Sache wie ich finde...;-)

"Lukaschenko drohte mit der

"Lukaschenko drohte mit der Armee und zeigte sich in einem Video mit einer Kalaschnikow "

Einfach nur noch widerlich!

Zeichen stehen weiter auf Umbruch

Die Lage ist weiter instabil, sobald das Militär "kippt" [also sich auf die Seite der Opposition stellt bzw. die Demonstranten einfach gewähren lässt] war es das.

Das Momentum ist weiter da und kann mit etwas Glück genutzt werden.

Lukaschenkos Zeit ist um

Das hier ist kein Pegida Aufstand mit ein paar Tausend Demonstranten oder vergleichbar mit der Demo in Berlin vor ein paar Wochen. Hier handelt es sich um einen Volksaufstand. Alexander Lukaschenko ist am Ende seiner Macht angelangt und daran ist er ganz selbst Schuld. Putin wird auch nichts unternehmen, dafür ist die Chance mit dem Nachfolger/der Nachfolgerin Lukaschenkos ein gutes Verhältnis zu beginnen viel größer als noch irgendwie auf einen Diktator zu bauen der nicht zuhören will was seine Landsleute zu sagen haben. Hier ist auch der meilenweite Unterschied zu Putin. Wladimir Putin hält regelmäßig im TV Kontakt zur Bevölkerung und hört zu was die Bevölkerung zu sagen hat, weil er eben genau sowas wie in Belarus nicht erleben will und auch nicht wird. Dafür hört er eben verglichen zu Lukaschenko zu gut zu.

19:38 von Bigbirl

Man mag ja Lukaschenko nicht mögen. Nur: er hat die Wahlen nun mal gewonnen. Im Ergebnis waren die Stimmen für Lukaschenko fast so hoch wie bei den letzten Wahlen. Damals hat es aber kein Gemoser des Westens gegeben ...

Na, dann informieren Sie sich mal richtig. Einfach so daherschwadronieren kann jeder, wird aber auch schnell enttarnt.

Wie erwartet, wurde der belarussische Präsident Aljaksandr Lukaschenko bei der Wahl am 11. Oktober (2015) wiedergewählt. Laut der OSZE entsprachen die Wahlen auch dieses Mal nicht den Standards für die Durchführung demokratischer Wahlen. ...

(Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung / und viele andere mehr)

@schmubu 19:50

Ist dies jetzt die nächste Taktik? Die Demonstranten gegen Lukascheko zu Nazis zu machen? Was bezwecken Sie mit dem Unfug? In der Ukraine hat man diesen Schwachsinn auch zwanghaft versucht und glaubte alle Protestierenden mit dem Rechten Sektor und Swoboda in einen Topf zu werfen die nicht einmal 25% der Protestierenden ausmachten. Diese typische Art Protestierende zu diffamieren kann man sich sparen.

Die OSZE hat keine Wahlbeobachter geschickt.

@19:41 von Claudia Bauer
"Für eine Wahlfälschung gibt es keine verwertbaren Beweise. Das einfach zu unterstellen reicht nicht aus ..."
Die OSZE ist eigentlich gehalten, die Wahlen zu beobachten. Sie tat das in der Vergangenheit in verschiedenen Ländern sehr willkürlich - mal wenig, mal viel, mal gar nicht...
Die jetzige Ausrede, dass 4 Wochen zu kurz seien, ist nichts als eine Ausrede. Der Wahltermin stand schon länger fest.

Am 23. August 2020 um 19:38 von Bigbirl

Zitat: Im Rahmen der OSZE Vereinbarungen durften doch auch Wahlbeobachter entsandt werden: warum ist das nicht erfolgt, wenn doch angeblich die Sorge um die Korrektheit der Wahlen so groß war?

Der OSZE wurde seitens Weißrussland keine sinnvolle Vorbereitung ermöglicht.

Dass die Wahl für Lukaschenko nicht gewonnen war,

wird sich nicht beweisen lassen, meint der russische Aussenminister.

Egal, es gibt sehr viele politische Ereignisse, die sich nicht beweisen, also auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen, lassen. Denn für alles Schmutzige gibt es weltweit Geheimdienste und unendlich viel Korruption (vorwiegend zw. Politikern und Konzernchefs).
Das erfreuliche ist jedoch, man kann Lügner, Fälscher und die wirklich großen Verbrecher an etwas anderem erkennen: sie haben viel Macht und sind steinreich. Wie Studien immer wieder belegen, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Reichtum und Lügen: je reicher, umso verlogener und je ärmer, umso anständiger und gutherziger.
Religion und derartige Dinge spielen in dieser Hinsicht eine völlig untergeordnete Rolle, es ist zuallererst der soziale Status.
Hier ist es also besonders simpel: Lukaschenko ist steinreich, also ist seine Wiederwahl durchweg gefälscht!

automatische Waffen

@sfrings75 von 19:10
Beim, hoffentlich nicht stattfindenden, Einsatz automatischer Waffen bis cal. 14,5mm rennt niemand mehr um etwas zu demolieren sondern nur noch um sein Leben. Und die Polizei hat diese Kalibergröße nicht, deshalb droht Lukaschenko mit der Armee. Aber aus meiner Sicht, sollte er sofort zurücktreten und Neuwahlen unter OSZE Beobachtung durchgeführt werden. Ich hoffe das es nicht zu einem 2. Maidan kommt.

Rückendeckung aus Russlands

Zitat Sergej Lawrov: “Im übrigen werde es nicht zu beweisen sein, dass Lukaschenko die Wahl nicht gewonnen habe.”

///
*
*
... wie bitte? ...
*
... aber, dass er angeblich gewonnen haben soll, kann man beweisen? ...
*
... wie geht das denn bitte?

@teachers voice 19:52

Es hat keinen Zweck. Ein Teil der Foristen hier will zwanghaft Lukaschenko verteidigen und die Opposition schlecht reden und mies machen. Darum diese unentwegten Behauptungen der Westen würde die Proteste planen und die Nato würde in Belarus einmarschieren wollen. Wer es glaubt wird selig. Weder will mischt sich die Nato militärisch ein noch hat sie dies vor und Belarus wird auch nicht Mitglied weder der Nato noch der EU.
Die Protestierenden wollen dies auch überhaupt nicht.
Da alles nicht funktioniert will man nun die Protestierenden wegen der rot weißen Flaggen zu Nazis deklarieren. Es ist so durchschaubar und so typisch wie hier vorgegangen wird. Genau so hat man es in der Sowjetunion gemacht, Tschechen und Ungarn wurden wie Dreck behandelt wenn sie protestierten 1968 und 1956. Es ist die haargenau gleiche Taktik nur das Land heißt anders. Früher war es die Tschechoslowakei und Ungarn und dann war es die Ukraine und nun ist es Belarus.

@Toni B. - Zurückhalten und beobachten.

19:12 von Toni B.:
"Egal wer wo wann wie was macht oder machen wird, sobald Putin auf den Tisch haut, ist Ruhe im Karton."
> Das hat in der Ukraine nicht geklappt, in Syrien nicht und es wird auch nicht in Weißrussland funktionieren. Putins Einfluss auf die Proteste ist überschaubar.

Die Frage ist, ob Russland es zulassen wird, dass mit Weißrussland der nächste NATO-Beitrittskandidat aus dem Hut gezaubert wird. (Im Gegensatz zur Ukraine gibt es dort keine strategisch wichtigen Stützpunkte.)

"Also kann man sich dieses ganze Theater von Anfang an sparen."
> Wenn der Wechsel vom Volk ausgeht und es nicht wieder in einen von ausländischen Interessengruppen befeuerten Bürgerkrieg hinausläuft, spricht nichts gegen dieses "Theater".

Dann soll Claudia Bauer doch

Dann soll Claudia Bauer doch ihre Augen/Ohren aufmachen, denn Beweise für die zahlreichen Fälschungen gibt es en masse!
Übrigens, Claudia Bauer, die Menschen in Belarus (BelArus) werden mit Falschmeldungen aus Russland konfrontiert. NICHT aus Polen oder Litauen. Ich verweise z.B. auf die Russia Today Streik-Breaker im belarussischen TV. Propaganda pur!

@ Claudia Bauer 19:41

....>>Für eine Wahlfälschung gibt es keine verwertbaren Beweise. Das einfach zu unterstellen reicht nicht aus, wo sind die Fakten, ich habe noch keine gesehen<< ...

Haben Sie denn Belege dafür gesehen, daß er die Wahl tatsächlich in dem Maße gewonnen hat? Ich nicht.
Und warum läßt er nicht unabhängige Dritte die Wahlunterlagen begutachten? Es wäre ihm ein leichtes sich vom Wahlbetrug reinzuwaschen. Das kann er aber wohl nicht.

@ Jon Schnee - 19:38

"... und der Westen mischt sich doch ein...
... ja 100.000 gehen auf die Straße, aber 20 Millionen eben nicht!
Es reicht langsam, wie eine Minderheit die neuen Regeln bestimmen will!...auch hier!"

Der Unterschied zwischen hier & Belarus dürfte darin liegen, daß hierzulande "nur" ein paar tausend auf die Straße gehen (zu welchem Zweck auch immer), weil der Rest nicht deren Meinung teilt (was zuweilen zu bedauern ist, z.B. bei FFF oder BLM & ähnlichen Anliegen - und Nein, Anti-Corona gehört da nicht dazu, das sind m.E. tatsächlich nur die paar Teilnehmer, die da auf die Straße gehen ...).

Ich persönlich glaube aber, daß die Dinge in Belarus hingegen etwas anders liegen. Da werden viele auch deswegen nicht auf die Straße gehen, weil sie Sanktionen oder Gewalt fürchten. Das ist natürlich nur eine Annahme meinerseits.

Wo genau sich der Westen einmischt, müßte man mir nochmal erklären, scheinbar habe ich da was verpasst ...

19:59 von krittkritt

Die OSZE hat keine Wahlbeobachter geschickt. ...

Und daraus schließen Sie was?

Dass die Abwesenheit der OSZE-Beobachter ein Beleg für die Korrektheit der Wahlen ist? Im Ernst?

Am 23. August 2020 um 19:50 von schmubu

Zitat: Die rot-weiße Fahne ist in Weißrussland verboten, weil die von Nationalsozialisten, die mit Hitler-Wehrmacht kollaboriert haben, benutzt wurde.

Die Flagge ist weiß-rot-weiß.

Diese Flagge war nach der Unabhängigkeit des Landes von der Sowjetunion Nationalflagge.

@schmubu 19:43

Die Serben sind sehr gut beraten ruhig zu sein und sich mal mit der Geschichte des eigenen Landes und dem Völkermord an den Bosniaken und Kosovo Albanern auseinanderzusetzen. Gottseidank tut dies die Regierung in Belgrad inzwischen auch. Das Eingreifen der Nato in Serbien war richtig und es war notwendig. Die Lage in Jugoslawien mit Belarus zu vergleiche ist lächerlich und vollkommen sinnfrei!

@ 19:04 von Nachfragerin

Lukaschenko wird nicht mehr liefern können, er ist quasi geliefert: Die eher peinlich martialischen Auftritte in Militäruniform mit Kalaschnikov sind das letzte Aufbäumen einer abgehalfterten Diktatur. Sein politisches Ende ist besiegelt; hoffentlich tränkt er das nicht noch in Blut.

@ zöpfchen 19:22

... >> Nein, diese NATO bedroht niemanden mehr.<< ....

Und? Wäre es Ihnen lieber die NATO würde andere Staaten, egal wen, bedrohen? Mir nicht. Egal wen.
Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis, soll sich so verhalten und soll das auch bleiben.

Das Problem ist nicht "hard power"

Keine Ahnung, was genau Lukaschenko dazu bringt, sich öffentlich gegen einen angeblich bevorstehenden militärischen Angriff der NATO zu wappnen. Das ist ja nun extrem unwahrscheinlich. Die eigentlichen Angriffe auf die Souveränität Weißrusslands kommen nämlich nicht mit militärischer "hard power", sondern mit "soft power" und "public diplomacy". Sprich: die Kohle, Orga und Logistik für all die Protestierenden und die selbsternannte außerparlamentarische Opposition. Diese müsste er unterbinden. Als erstes alle EU- und US-Bürger für ein paar Wochen ausweisen. Dann die bilateralen Beziehungen zu allen Staaten beenden, die in ihrer Weisheit das Wahlergebnis nicht anerkennen. Dann Ermittlungen gegen alle weißrussischen Bürger, die verdächtige Zahlungen aus dem Ausland erhalten.

@Claudia Bauer 19:41

Was für ein Interesse sollten Litauen und Polen haben die belarussische Bevölkerung aufzuhetzen? Diese Unterstellungen kann man sich sparen. Die Wahlfälschung ist offensichtlich, das Ergebnis war viel knapper als es Lukaschenko gerne hätte. Die Proteste zeigen es eindeutig. Lukaschenko hat keine Kontrolle mehr über sein Land. Auch Sie sollten dies einsehen!

@19:37 von Jon Schnee

Hahaha, da muß ich wirklich laut lachen. Zitat Anfang: "...ja 100.000 gehen auf die Straße, aber 20 Millionen eben nicht!" Zitat Ende. Am Verdrehen der Fakten erkennt man Internettrolle. Wie viele Einwohner hat Weißrussland denn, dass 20 Millionen auf die Straße gehen könnten? So etwa die Hälfte von 20 Millionen?

Mehr als Hunderttausend gegen Lukaschenko

... die erlauben sich aber was :-)

@Magfrad 19.58

das mit der Flagge und dem Emblem habe ich schon von verschiedenen Foristen gelesen. Warum ausgerechnet diese Symbole jetzt als "Flagge der Opposition" bezeichnet werden finde ich zumindest unglücklich. Wenn in Kroatien mit Fahnen der Ustascha demonstriert würde, käme doch auch kein Journalist drauf kommen, das als "Fahne der Opposition" zu bezeichnen. Oder in Ungarn mit Flaggen der Pfeilkreuzler. Ist das nur Geschichtsvergessenheit?? Vielleicht schaffen Sie eine sachliche Antwort?

@schmubu: Verboten durch

@schmubu: Verboten durch Lukaschenka. Was einiges aussagt.
Es ist aber auch die nationale und historische Flagge des Landes, die - als Belarus 1918 unabhängig wurde - zum Symbol des Staates wurde.
Die "Argumentation" mit den Nazis wird übrigens von der Regierung (also, Lukaschenka) verwendet, um die Symbolik zu diskreditieren.

19:37 von Jon Schnee

...ja 100.000 gehen auf die Straße, aber 20 Millionen eben nicht!
.
bei 9 Millionen Einwohner sind 20 Mill Demonstranten auch relativ verdächtig
ob da dann nicht auch ein paar Gastdemonstranten dabei sind

Am 23. August 2020 um 19:59 von krittkritt

Zitat: Die jetzige Ausrede, dass 4 Wochen zu kurz seien, ist nichts als eine Ausrede. Der Wahltermin stand schon länger fest.

Die OSZE wird nur auf Einladung tätig und muss dann im Land selbst vorbereitungen treffen.

Wer sie nicht haben will, lädt sie einfach so spät ein, dass keine sinnvollen Vorbereitungen mehr möglich sind.

Es wird dann hinterher immer den einen oder anderen geben, der sagt, sie seien einfach nicht gekommen. Sie hätten sich ja auch in der Ferne durch Sandkastenspiele vorbereiten können.

Zu durchsichtiges Manöver @ krittkritt

@krittkritt 19:59

"Die jetzige Ausrede, dass 4 Wochen zu kurz seien, ist nichts als eine Ausrede. Der Wahltermin stand schon länger fest."

Und wieder einmal eine Ihrer üblichen Halbwahrverdrehungen.

Die OSZE beobachtet Wahlen nur auf Einladung. Und die Einladung kam von Lukaschenko absichtlich so kurzfristig, dass keine sinnvolle Beobachtung mehr organisiert werden konnte.

Neuauszählung

Zunächst sollte es eine Neuauszählung der Wahl geben und damit nachgewiesen werden dass Lukaschenko wenige als 51% der Stimmen erhalten hat.

Auch meine Hoffnung

von Friedrich Spee (19:08):

"ich hoffe instaendig, dass sie diesen grausamen despoten, auf dessen rechnung zahlreiche leichen gehen, dahin jagen, wohin er gehoert."

Ich hoffe auch, dass es heute mal kein abscheulichen Blutbad gibt wie bisher leider jeden Tag und von den 100.000 keiner zu den bislang schon 10.000en Toten dieses Konflikts hinzukommt.

um 19:59 von krittkritt

>>
Die OSZE ist eigentlich gehalten, die Wahlen zu beobachten. Sie tat das in der Vergangenheit in verschiedenen Ländern sehr willkürlich - mal wenig, mal viel, mal gar nicht...
Die jetzige Ausrede, dass 4 Wochen zu kurz seien, ist nichts als eine Ausrede. Der Wahltermin stand schon länger fest.
<<

In der Tagesschau war gerade eben eine junge Frau aus Belarus im Interview, die erklärte, sie sei als Wahlbeobachterin eingeteilt gewesen, hätte aber nicht einmal in den Raum gedurft, in dem die Stimmen ausgezählt wurden.
Naja, Lukaschenko hatte ja auch erklärt, dass die wenigen Demonstranten nur Kriminelle und Arbeitslose seien. Mein Gott, wer hätte gedacht, dass es dort so viele davon gibt.

Wenn Lukaschenko clever ist,

Wenn Lukaschenko clever ist, dann wird er Neuwahlen ausrufen.

Es gibt keine Beweise für

Es gibt keine Beweise für eine Wahlfälschung?

Nein, natürlich nicht.
Oder glauben Sie ernsthaft, ein Diktator würde die (wenn überhaupt) versiegelten Wahlurnen aufbewahren?
Wenn es die Wahlzettel noch irgendwo gibt, dann sind die Stimmzettel längst im Sinne von L. ausgetauscht und die Gegenstimmen durch den Schornstein gegangen.
Die Manipulation hat vor und während der Wahlen stattgefunden und hinterher wurde alles nicht passende vernichtet.

19:41 von Claudia Bauer

Für eine Wahlfälschung gibt es keine verwertbaren Beweise
.
wohl wahr
aber 80 % das erscheint relativ verdächtig

re 19:59 krittkritt: Keine Chance?

>>Die jetzige Ausrede, dass 4 Wochen zu kurz seien, ist nichts als eine Ausrede. Der Wahltermin stand schon länger fest.<<

Sie meinen, Lukaschenko hatte keine Chance, die demokratische Korrektheit „seiner“ Wahl zu beweisen?

Darauf muss man erst mal kommen - und dann auch noch dran glauben...

Am 23. August 2020 um 19:58 von Magfrad

Das ist nun Mal ein Fakt, ob es Ihnen persönlich gefällt oder nicht...

mal zum Nachdenken

@Am 23. August 2020 um 19:38 von Jon Schnee
...und der Westen mischt sich doch ein......ja 100.000 gehen auf die Straße, aber 20 Millionen eben nicht!
Es reicht langsam, wie eine Minderheit die neuen Regeln bestimmen will!...auch hier!
--------------------------------
Wenn 100000 die Minderheit sind, warum gehen dann nicht die restlichen 20Mio für Lukaschenko auf die Straße.

19:58 von Magfrad

Ob sie es nun glauben oder nicht, aber die NATO wird nicht eher ruhen, bis Russland keinen Pufferstaat zwischen sich und der NATO hat. Und Deutschland wie üblich immer vorneweg, auch beim Bezahlen.

@ 19:49 von krittkritt

Sie wollen tatsächlich ökonomische Argumente anführen als Rechtfertigung oder Relativierung autoritär bis diktatorischer Unterdrückung der Opposition und Gewalt gegen friedliche Demonstrant*innen?

@19:58 von Magfrad

Ist dies jetzt die nächste Taktik? Die Demonstranten gegen Lukascheko zu Nazis zu machen?

Eine fast weltweit verbreitete Taktik.

Und je weniger demokratisch ein Land, desto gefährlicher die Taktik, weil diese als Vorwand für Gewalt gegen Oppositionelle dient.

Lukaschenko beschimpft bereits demokratische Oppositionelle als "Hitzköpfe" und "Nazis".

von Gedanke_dazu

von Gedanke_dazu (19:55):

"Die Lage ist weiter instabil, sobald das Militär "kippt" [also sich auf die Seite der Opposition stellt bzw. die Demonstranten einfach gewähren lässt] war es das.

Das Momentum ist weiter da und kann mit etwas Glück genutzt werden."

Wenn ich das so lese (und es gibt etliche ähnliche Beiträge), bekomme ich das dumpfe Gefühl, Sie betrachten das aktuelle Geschehen in Weißrussland nur wie ein Sportevent mit ganz viel Spannung.

Ukraine: Nazis setzten sich durch. Vgl. Bandera!!

@19:58 von Magfrad
Ein Massenmörder wurde zum Volkshelden. Nazisymbole sind nicht geächtet.

Da wäre es schon merkwürdig, wenn sich die Opposition in Belarus auf solche Traditionen berufen sollte.

Claudia Bauer Diktatoren Fan?

@Am 23. August 2020 um 19:41 von Claudia Bauer
Claudia Bauer meint, Für eine Wahlfälschung gibt es keine verwertbaren Beweise. Das einfach zu unterstellen reicht nicht aus, wo sind die Fakten, ich habe noch keine gesehen. Polen und Litauen sollten es tunlichst unterlassen die Menschen in Belorus mit Falschmeldungen auf zu hetzen.
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Claudia Bauer sollte es tunlichst unterlassen Partei für einen Diktatoren zu ergreifen, es sei denn, sie ist selber eine, die es klasse findet den freien Willen eines Volkes zu unterdrücken.

frappierend anspruchslose Sicht

von falsa demonstratio (20:02):

"Der OSZE wurde seitens Weißrussland keine sinnvolle Vorbereitung ermöglicht."

Eine frappierend anspruchslose Sicht auf eine erfahrene, gut ausgestattete Organisation wie die OSZE und ihre Wahlabteilung in Warschau.

@Friedrich Spee - Bitte nichts überstürzen!

19:19 von Friedrich Spee:
"nicht liefern sondern gehen! alles andere ist inakzeptabel!"

Die "XXX muss weg!"-Rufe bringen keine Verbesserung. Das haben andere Beispiele bereits gezeigt.

Wer sich für Demokratie einsetzt, kommt an Neuwahlen nicht vorbei. Den Weg dorthin kann nur der aktuelle Machthaber einleiten, wenn es nicht wieder im Chaos enden soll.

Am 23. August 2020 um 19:50

Am 23. August 2020 um 19:50 von schmubu
...rot-weiße Fahnen der Opposition …

So ein quatsch,immer mit der Bloeden Nazi Keule kommen wen's nicht weitergeht,wie in der Ukraine oder mit Nawalny,derweil die Richtigen Nazis sind an der Macht zb Lukaschenko ist einer.

@ Jon Schnee, um 19:38

...und Sie meinen, die vermissten 20 Millionen seien die Poroschenko-Anhänger, die zufrieden von Zuhause aus zusehen, wie sich die 100.000 Phantasten eine blutige Nase holen?

Wie man sich das Leben doch zurechtreden kann.

Bleibt nur zu hoffen

von teachers voice (19:52):

"Nur geht es längst nicht mehr darum, was eine „Claudia Bauer“ meint.
Es geht längst darum, was die Bürgerinnen und Bürger eines Landes meinen. Und das wollen diese in freien und fairen wahlen ausdrücken!"

Bleibt mir nur zu hoffen, dass Sie Ihren Schülern nicht ähnlich herablassend begegnen wie dieser Userin hier.

Und eine Frage noch, weil Sie sich hier zum Fürsprecher der Weißrussen machen wollen: wann hatten Sie sich vor der Wahl das letzte Mal intensiv mit Weißrussland befasst?

Am 23. August 2020 um 19:41

Am 23. August 2020 um 19:41 von Claudia Bauer
Claudia Bauer meint, Polen und Litauen sollten es tunlichst unterlassen die Menschen in Belorus mit Falschmeldungen auf zu hetzen.

Claudia Bauer verdrehungen ,die St Petersburg nicht besser erfinden koennte.
Zig tausend in Belarus haben selbst Eine Meinung,die brauchen keine Falschmeldungen und hetze von Ihnen.

Ein 6,69%-Wahlverlierer wurde Ministerpräsident.

@20:05 von Magfrad
Sie sind vermutlich nicht im Planungsstab der Nato, Ihre Ansicht ist also auch nur spekulativ.

Aber im Nachhinein wurde doch bekannt, dass es in der Ukraine eine Außensteuerung gab. Die USA wollten den demokratisch gewählten Präsidenten Janukowitsch weg haben und den Wahlverlierer Jazenjuk als MP einsetzen. D. hätte bekanntlich Klitschko bevorzugt. Alles bekamen Geld aus dem Ausland, Klitschko z.B. über die K.-Adenauer-Stiftung.

Ich nehme aus verschiedenen Gründen an, dass da ein erheblicher Unterschied zu Belarus ist.
Aber auffällig ist schon, dass die Oppositionskandidatin aus dem westlichen Ausland operiert.

20:29 von Scotch Bingeington

Bleibt mir nur zu hoffen, dass Sie Ihren Schülern nicht ähnlich herablassend begegnen wie dieser Userin hier.
Und eine Frage noch, weil Sie sich hier zum Fürsprecher der Weißrussen machen wollen: wann hatten Sie sich vor der Wahl das letzte Mal intensiv mit Weißrussland befasst?

Und Sie werfen anderen usern vor, herablassend zu sein?

„In Belarus haben mehr als Hunderttausend Menschen gegen Staatschef Lukaschenko protestiert - unter Beobachtung der Sicherheitsbehörden. Lukaschenko drohte mit der Armee und zeigte sich in einem Video mit einer Kalaschnikow“

Mehr als Hunderttausend gegen einen Mann mit Kalaschnikow. Und das allen Widrigkeiten (massive Drohungen, geschlossene Metrostationen, Wetter u.a.m.) zum Trotz.

„Die Demonstranten sammelten sich am Unabhängigkeitsplatz und zogen unter Beobachtung durch Uniformierte durch die Stadt“

Hoffentlich überlegen sich die ihre Mitbürger beobachtenden „Uniformierten“ gut, auf welche Seite sie sich schlagen wollen. Nicht nur, aber auch in ihrem eigenen Interesse.

Wo ist die zukunft in der U.

Es wird langsam Zeit das die Russen wieder enger zusammenrücken, wie die Deutschen es 89-90 durften.
Was hat die Nato und Eu denn zu bieten,
und ein Bürgerkrieg Ukraine ca.20000Tote für was.
Natürlich werden Nationalisten heut Nacht schon probieren wie weit Sie kommen.
Ich hoffe das die friedliche Mehrheit, den Gewaltätigen den Boden und die Unterstützung entziehen. Ein Bruch mit Russland würde nur ein neues großes Armenhaus entstehen lassen.

Am 23. August 2020 um 20:13 von reichenbach

Sie sind also ein Kenner, was?
Er heißt LukaschenkO, nicht Lukaschenka.

@19:41 von Claudia Bauer

Sie sind ja bekannt dafür, was sie für die wahre Wahrheit halten...so so, nach Fakten nur in einer Richtung fragen...wo sind denn die Fakten für die 80 %...eine neutrale Auszählung der Stimmzettel ist ja nicht mehr möglich...diese wurden gegen das Gesetz natürlich sofort vernichtet...und was sagen sie denn zu den Falschmeldungen des russischen Außenministers? Motto: wenn es dem Despoten und seinen Claqeuren an den Kragen geht, werden die Lügen immer dreister...

@zöpfchen - NATO und Lukaschenko

19:22 von zöpfchen:
"Noch genauer hat es der französische Präsident auf den Punkt gebracht, als er sagte , dass er die NATO als ,hirntot' bezeichnete."
> Ich bin mir sicher, dass sich dieser Satz auf Trump bezog, der den strategischen Wert der NATO bis heute nicht erkannt haben dürfte.

"Nein, diese NATO bedroht niemanden mehr."
> Die NATO setzt auf Konfrontation (genannt "Stärke") gegenüber Russland und bedroht damit den Frieden. Das kann dann wie in der Ukraine enden.

"Das einzige, was der Westen jetzt tun kann, ist großzügig Visa an die Protestierenden zu vergeben, denn es ist absehbar, dass Lukashenko die Proteste gewaltsam niederschlagen wird."
> Die heutigen Drohungen blieben ohne Konsequenzen. Ich werte das als Zeichen, dass Herr Lukaschenko Straßenschlachten vermeiden will. Fakt ist, dass er den Demonstranten entgegenkommen muss.

Warum konnte sich Lukaschenko so lange halten.

@20:22 von andererseits
"ökonomische Argumente anführen als Rechtfertigung oder Relativierung autoritär bis diktatorischer Unterdrückung der Opposition" –
Nein! Ich versuche zu verstehen, warum sich Lukaschenko so lange halten konnte. Und da gibt es historische Gründe. Die demokratische Zustimmung war eben anfangs überwältigend.

um 20:37 von schmubu

>>
Sie sind also ein Kenner, was?
Er heißt LukaschenkO, nicht Lukaschenka.
<<

Die Diskussion ist hier im Forum schon durch, dass beide Schreibweisen möglich sind. Einfach schlau machen, z.B. Wiki.

20:17 von traurigerdemokrat

Wenn Lukaschenko clever ist, dann wird er Neuwahlen ausrufen.
.
wenn der clever ist würde er schauen ob sein Pass nicht abgelaufen ist
und schauen wo er und seine Familie unterkommen könnten
nebst ein paar Getreuen
Ceausescu wird ihm in Erinnerung sein oder Ludwig XXVI

20:37 von schmubu

Am 23. August 2020 um 20:13 von reichenbach

Sie sind also ein Kenner, was?
Er heißt LukaschenkO, nicht Lukaschenka.

Klassisches Eigentor :-)

@krittkritt 20:24

Absoluter Blödsinn! In der Ukraine regiert weder der Rechte Sektor noch die Swoboda Partei. Die sind nicht einmal auf 5 % gekommen. Auch Oleh Lyashkos radikale Partei ist unter 5%. Ihre Behauptungen sind schlichtweg unwahr. Wissen Sie was merkwürdig ist, wie Sie und andere Foristen genauso wie in der Ukraine glauben die Protestler pauschal alle zu Nazis zu stigmatisieren. Die Opposition in Belarus will nur eines: Diese Diktatur beenden und dies werden diese Leute auch schaffen, da bringt es auch nichts, wenn Sie und andere wie verbissen die Opposition pauschal als Nazihaufen hinstellen wollen.

@ Magfrad um 19:55

"Lukaschenkos Zeit ist um"

Das werden die Weißrussen schon alleine bestimmen, wann die Zeit ihres Präsidenten um ist! Das hat ganz sicher niemand aus dem Ausland zu bestimmen. In Deutschland hat auch nicht das Ausland zu bestimmen, wann die Zeit von Angela Merkel vorbei zu sein hat und wer als ihr EU-Kaiserin Nachfolger zu bestimmen ist.

Zumindest nach meiner Auffasung. Aber Sie haben da ja bekanntlich eine ganz andere Auffassung, nicht wahr?

re 20:29 Scotch Bingeington: Vorlage

>>Und eine Frage noch, weil Sie sich hier zum Fürsprecher der Weißrussen machen wollen: wann hatten Sie sich vor der Wahl das letzte Mal intensiv mit Weißrussland befasst?<<

Danke für die Vorlage!
Ja, ich vertrete auch meinen Schülerinnen und Schülern gegenüber, dass es ein allgemeines Grundrecht ist, den Bürgerinnen und Bürgern eines Landes zu überlassen, von wem diese regiert werden wollen.

Das steht übrigens auch so in unserem Grundgesetz, dem ich nicht nur verpflichtet, sondern auch von Herzen ergeben bin!

Und „herablassend“ gg. Diktatoren? Kann man das sein?

Thomas Mainthal meint auch etwas...

Schön, das beim Thema Russland und Belarus gleich wieder unsere "Claudia Bauer" wieder irgend etwas "meint". Sie postulieren in RT-deutsch - Manier:
Für eine Wahlfälschung gibt es keine verwertbaren Beweise
.
Es gibt aber auch keine verwertbaren Beweise dafür, das dieser "Präsident" 80% der Bevölkerung hinter sich hat und regulär gewählt wurde. Die massenhaften Verhaftungen und die Unterdrückung der Opposition hingegen, die ist gut dokumentiert. Sie wissen das, ist hier aber auch sicherlich nicht ihr "Job". Geschenkt. Ich sehe nur eines: die Luft für die Oligarchen-Regimes - nicht zuletzt auch in Russland - wird immer dünner. Auf Dauer lassen sich Menschen nicht für Dumm verkaufen und sehen, das es anderen Ortes den Menschen zig-fach besser geht. So zum Beispiel im offiziell "bösen Westen".

um 20:27 von weltoffen

"So ein quatsch,immer mit der Bloeden Nazi Keule kommen wen's nicht weitergeht,wie in der Ukraine oder mit Nawalny,derweil die Richtigen Nazis sind an der Macht zb Lukaschenko ist einer."

Also 1. : Diese Fahne wurde in der Tat von Nazis genutzt und bevor sie sich jetzt ereifenrn, ja, in der Tat gab es die Fahne auch schon, bevor sie von dortigen Nazis benutzt wurde. Die Swastika gab es auch lange bevor sie der Schicklgruber für sich entdeckte.

2. : Der einzige der "immer" mit der Nazi-Keule kommt, scheinen sie zu sein, denn sie können Lukaschenko viel vorwerfen, aber daß er ein Nazi sein soll sprengt den Rahmen der Anständigkeit.

19:22 von zöpfchen

Das einzige, was der Westen jetzt tun kann, ist großzügig Visa an die Protestierenden zu vergeben,
denn es ist absehbar, dass Lukashenko die Proteste gewaltsam niederschlagen wird.
.
was sollen Visa bewirken
die Weißrussen sollen ihre Zukunft selber in die Hand nehmen
Zur Not mal in Rumänien anfragen wie die ihre Probleme damals lösten

Am 23. August 2020 um 20:08 von Magfrad

Ich bin absolut Ihrer Meinung - das ist lächerlich! Nur... warum tun Sie das?
Ich habe das nämlich nicht gemacht. ich habe nur meine Meinung zu Nato-Aussage geäußert - Nato führt eine sehr aggressive Politik, und hat schon bei der Zerstörung mehreren Ländern mitbewirkt. Ob die auch jetzt ein unmittelbares Gefahr für Weißrussland darstellt - weiß ich nicht. Ich denke schon - NATO ist generell keine Friedensorganisation, und verhält sich, wie bereits erwähnt, sehr aggressiv...

20:37 von schmubu

«Sie sind also ein Kenner, was?
Er heißt LukaschenkO, nicht Lukaschenka.»

Schreibweise in der Sprache Belarus: Aljaksandr Lukaschenka.
Schreibweise in der Sprache Russisch: Alexander Lukaschenko.

Übertragen in Lateinische Buchstaben.
In den Landessprachen natürlich auf Kyrillisch geschrieben.

@ 20:37 von schmubu

Er heisst Lukaschenka in seiner Landessprache; vielleicht informieren Sie sich einfach mal, bevor Sie andere User zusammenfalten.

20:25 von c701 - diese "Claudia Bauer"

Claudia Bauer sollte es tunlichst unterlassen Partei für einen Diktatoren zu ergreifen, es sei denn, sie ist selber eine, die es klasse findet den freien Willen eines Volkes zu unterdrücken. Sie haben es im zweiten Teil schon selbst beantwortet. Diese oder dieser C. Bauer meint immer dann etwas, wenn es pro Russische Diktatur geht. In jedem ihrer Postings nachsehbar. Sie oder Er ist Teil exakt dieses Regimes. Jede Wette. Wichtig ist nur eines: das die 80% eine glatte Lüge sind, wissen diesesmal selbst die sonstigen Fürsprecher Putins. ok, Ausnahme C.B. aus woher auch immer.

@schmubu 20:37

"Am 23. August 2020 um 20:13 von reichenbach

Sie sind also ein Kenner, was?
Er heißt LukaschenkO, nicht Lukaschenka."

Sie sind aber auch kein großer Kenner.
Er wird vielleicht mit o geschrieben, da das o aber unbetont ist, wird es a gesprochen.

Ist das gleiche wie in Belarus. Wird im Original zwar mit o geschrieben, da es aber als a gesprochen wird, wird es in der Transliteration auch gerne mit a geschrieben.

Wer eine Wahl nicht beobachtet, kann sich hinterher nicht be-

schweren.
@20:19 von teachers voice
Die OSZE hätte längst, wie von einige Mitgliedern gefordert, die Regelungen präzisieren können.
So bleibt der fatale Eindruck, man wolle gar nicht wissen, was wirklich los war.

Ich kann natürlich genauso wenig wie die meisten anderen abschätzen, ob Lukaschenko tatsächlich eine Mehrheit bekam.
Immerhin muss man mit Spekulationen vorsichtig sein.
In Polen war in allen großen Städten die Opposition weit vorne, brachte auch viele Demonstranten auf die Beine. Trotzdem hatte am Ende der PIS-Mann Duda knapp gewonnen.

@ Deutsche-Elite um 20:05

"Zitat Sergej Lawrov: “Im übrigen werde es nicht zu beweisen sein, dass Lukaschenko die Wahl nicht gewonnen habe.”"

Wo haben Sie bitte dieses Zitat her?

Schreiben Sie doch mal bitte, wie die NATO Elite, meinetwegen auch das, was Sie als deutsche Elite halten, denn genau weiß, dass diese Wiederwahl von Herrn Lukaschenko unrechtens abgelaufen ist und er keine Mehrheit erhalten hat?

re 20:27 Nachfragerin: Gestrüpp?

>>Wer sich für Demokratie einsetzt, kommt an Neuwahlen nicht vorbei. Den Weg dorthin kann nur der aktuelle Machthaber einleiten, wenn es nicht wieder im Chaos enden soll.<<

Spannend, wie Sie versuchen, einen Knoten durch Verknoten zu entwirren!

Wenn Lukaschenko ein Wahlfälscher ist, dann muss man es ihm überlassen, ob er eine neue und faire Wahl zulassen wird?

Meinen Sie das jetzt ernst oder haben Sie sich in einem gewissen Gestrüpp verfangen?

19:59, krittkritt

>>Die OSZE ist eigentlich gehalten, die Wahlen zu beobachten. Sie tat das in der Vergangenheit in verschiedenen Ländern sehr willkürlich - mal wenig, mal viel, mal gar nicht...<<

Aha.

Und nach welchen Kriterien entscheidet die OSZE denn Ihrer Meinung nach?

Wer zieht die Fäden?

Die üblichen Verdächtigen?

Auch eine Deep State-Verschwörung?

@bigbiirl

"Er (Lukaschenko) hat die Wahlen gewonnen"
Bereits 2015 hat die OSZE festgestellt, dass die damaligen Wahlen nicht dem OSZE-Standard entsprochen haben. Für die Manipulation dieser Wahl spricht eigentlich alles. Denken Sie allein daran, dass Oppositionelle vor den Wahlen verhaftet wurden.

@ European Son um 20:07

"Haben Sie denn Belege dafür gesehen, daß er die Wahl tatsächlich in dem Maße gewonnen hat? Ich nicht."

Genau das ist ja das Problem. Wie kommt den Frau Merkel darauf, dieses Wahlergebnis nicht anzuerkennen? Belege ausser ihr Wort hat sie meines Wissens nach nicht geliefert. Falls Sie mehr wissen, immer raus damit!

"Und warum läßt er nicht unabhängige Dritte die Wahlunterlagen begutachten? Es wäre ihm ein leichtes sich vom Wahlbetrug reinzuwaschen. Das kann er aber wohl nicht."

Warum waren den keine OSZE Beobachter im land um den Wahlgang zu beobachten, zu dokumentieren und zu verifizieren? Die scheinen sich wie nach Absprache nicht soonderlich gerissen zu haben, an dieser Wahl Teilzuhaben. Ich lasse mich auch hier gerne eines anderen belehren.

Bitte schön. Sons and daughters of "Bruessels Europe", beginnt eure Werte zu verteidigen, auch außerhalb eurer festgesetzten Wertezone.

@19:38 von John Schnee

Wieviele Demonstranten benötigen sie denn, um von einer starken Stimme der Bevölkerung sprechen zu können? Vor noch kurzer Zeit wurden schon bei kleinen Demonstrationen die Leute komplett weggesperrt. Wenn die Menschen keine Angst mehr vor dem Tyrannen und seinen Schergen haben, ist es vorbei...im übrigen liegt die Einwohnerzahl von Belarus unter 10 Millionen.

19:36 von falsa demonstratio re 19:06 von Nachfragerin

>>Die Strategie der Stärke und Abschreckung bedeutet, zu zeigen, dass man bei einem Angriff auf einen Vertragspartner wehrwillig und -fähig ist.
Ein Angriff auf einen anderen Staat wäre durch diese Strategie nicht gedeckt.<<

Das ist natürlich richtig.
Aber man kann doch keine Gelegenheit auslassen, um ein Bündnis schlechtzureden an dem Deutschland beteiligt ist.

@krittkritt 20:35

An Frau Tikhanovskaya ist gar nichts auffällig. Sie musste ins Ausland weil sie sonst verhaftet worden wäre.
Eine Sache ist hier auffällig wie Sie und andere immer wieder der Opposition in Belarus Dinge unterstellen. Genau die gleiche Taktik verfolgten Sie in der Ukraine. Damals wurde pauschal eine Protestbewegung zu Nazis deklariert. Für die Proteste in der Ukraine war und ist ganz und alleine Janukowitsch selbst verantwortlich. Er meinte die West und Zentralukrainer wie Menschen 2.Klasse zu behandeln und die haben dann zurecht den Protest gesucht. Da war weder Jazenjuk noch die Nato, noch die USA oder sonst wer dran Schuld. Passt natürlich nicht in die Welt der Pro Putin Menschen die sich nicht vorstellen können, dass jemand ihr Idol nicht liebt.

Frage mich

Wer die endlose Fahne und den anderen Demoutensilien bezahlt hat? Die Kosten könnte man mit fünfstelligen Zahlen in Euro schätzen. Derjenige denke ich mal erwartet mindestens dass doppelte zurück zu bekommen. Fragen, Fragen. Lukaschenko mag kein Engel sein aber von politischen Morden in Weißrussland hat man bis vor kurzem auch nichts gehört.

20:43 von teachers voice

Ja, ich vertrete auch meinen Schülerinnen und Schülern gegenüber, dass es ein allgemeines Grundrecht ist,
den Bürgerinnen und Bürgern eines Landes zu überlassen, von wem diese regiert werden wollen
.
dann hätten sie mit mir als Vater ärger
Lehrer haben sich zur Verfassung zu bekennen
ansonsten aber politisch zurückzuhalten
dazu gehört auch und vor allem wie andere Nationen ihre Probleme lösen
und was steht in unserem GG, uns bei andere Völkern einzumischen ?
das regelt das Völkerrecht !

19:38 von Bigbirl

>>Man mag
ja Lukaschenko nicht mögen. Nur: er hat die Wahlen nun mal gewonnen. Im Ergebnis waren die Stimmen für Lukaschenko fast so hoch wie bei den letzten Wahlen.<<

Und das glauben Sie wirklich, obwohl das ganze Land gegen diesen Diktator demonstriert und er dem eigenen Volk sogar mit Militärgewalt droht?

@schmubu @Reichenbach

"Er heißt Lukaschenko, nicht Lukaschenka."
Reichenbach hat recht! Vielleicht informieren Sie sich besser, wenn Sie das für wichtig halten. Lukaschenko heißt in seiner Landessprache Lukaschenka.

20:56 von landart

bei 100.000 Leuten wird es schwierig die "wegzusperren"
ohnehin schwierig, wer soll die wegsperren ?
also ich wäre vorsichtig an dessen Stelle
wer weiß wie die Soldaten und Polizisten ticken
irgendwie gehören die ja wohl auch zum Volk

Am 23. August 2020 um 20:45 von Xabbu

Was bei Ihnen den den Rahmen der Anständigkeit sprengt ? Ist Ihre sache, meine Anständigkeit unterminiert das nicht.

Ich werde aber nie Diktatoren schoenreden,das gehoert bei mir zur Anständigkeit.

Ich schlage drei Revolutionen vor

Bernard Henri Levy, der grauer Kardinal der Revolutionen, hat sich vorgestern mit Frau Tichanowskaja getroffen (Foto von dem Treffen hat er in seinem Twitter gepostet).
Zuletzt an dem Maidan in der Ukraine gesehen, davor in Georgien, Libyen, Syrien, Jugoslawien… die Liste ist lang.

Interessante Kommentare

die man hier lesen kann, einige scheinen eine besondere Glaskugel zu besitzen, die die Zukunft anzeigt.
Mal sehen, die nächsten Wochen werden es ja zeigen.

re 20:40 krittkritt: Versuche

>>Nein! Ich versuche zu verstehen, warum sich Lukaschenko so lange halten konnte. Und da gibt es historische Gründe. Die demokratische Zustimmung war eben anfangs überwältigend.<<

Ach so, das waren die „historischen Gründe“? Mir wären noch andere eingefallen!

Ganz abgesehen davon, dass Demokrtie darin besteht, Regierungen ABwählen zu können. Sonst ist weder eine Wahl noch das System demokratisch. In Belarus wird das verstanden.

150.00 kann man nicht einsperren

Und erschießen noch weniger.
Eigentlich sollte Lukaschenko das wissen.
Da nutzt die Kalaschnikow nichts.
Und Lukaschenko wird zu einer Weltwitzfigur.
Eigentlich sollte dies der Kommunist Lukaschenko wissen von der Oktoberrevolution.
Wie schnell man als Diktator mit einem Milliarden Vermögen, geraubt vom Volke dies vergisst.

@Rumpelstielz - Der "Oligarchenmuff" kommt erst noch.

19:30 von Rumpelstielz:
"Putin mag keine 'westlich' orientierten Fanatiker an seiner Grenze, wäre zu schlimm, wenn sich das mit der Oligarchen-/ Diktatoren Muff auflösen würde."

Der Oligarchenmuff würde dann erst richtig losgehen, denn 80% der weißrussischen Betriebe befinden sich derzeit in staatlicher Hand. Eine Öffnung wie wäre für Investoren ein Schlaraffenland wie es vor 30 Jahren die Überreste der DDR waren.

(Welche Fortschritte so ein Umsturz in Sachen Korruption und Wirtschaft bringt, können Sie übrigens in der Ukraine sehen.)

um 21:01 von Jacko08

"Und das glauben Sie wirklich, obwohl das ganze Land gegen diesen Diktator demonstriert "

Also erstens sind es laut ARD nur Zehntausende, also ein Bruchteil der Bevölkerung. Und selbst wenn es hunderttausend sind, sind es nur ein Bruchteil der Bevölkerung.

Wenn also ein Bruchteil der Bevölkerung von einer Mehrheit der Bevölkerung "regiert" wird, nennt man das "Demokratie". Hat ihnen das bisher noch keiner beigebracht?

Am 23. August 2020 um 20:50

Am 23. August 2020 um 20:50 von Pilepale

Hier mal wieder der NATO complex, wen hat die NATO den behauptet die Wahl war unrechtens?

@Nachfragerin

"Wer sich für Demokratie einsetzt, kommt an Neuwahlen nicht vorbei. Den Weg dorthin kann nur der aktuelle Machthaber einleiten, wenn es nicht wieder im Chaos enden soll."

Damit habe Sie sich endgültig als Antidemokratisch geoutet.
Denn mit Ihrer Ansicht, das nur der aktuelle Machthaber freie Wahlen einleiten kann, geben Sie jeden Diktator eine Ewigkeitsgarantie.
Er braucht ja nur keine freien Wahlen zu wollen, also bleibt er.

Am 23. August 2020 um 20:26 von Scotch Bingeington

Zitat: ine frappierend anspruchslose Sicht auf eine erfahrene, gut ausgestattete Organisation wie die OSZE und ihre Wahlabteilung in Warschau.

Ich kann mir vorstellen, dass ein solches Unterfangen auch für eine erfahrene Organisation eine gewisse logistische Herausforderung darstellt.

Warum wurde die OSZE nicht rechtzeitig eingeladen?

immer diese Mutmaßungen

kein Mensch kennt das wahre Wahlergebnis !
dass der 80 % kriegte ... zugegeben das klingt mehr als unglaubwürdig
schon mal weil er aktuell kaum eigene Unterstützer auf die Straße kriegt
was ja bei dem Ergebnis ein leichtes sein müsste
aber alles andere ist Spekulation
bleibt zu hoffen er zeigt etwas "Anstand", bei Politikern und Machtmenschen ein frommer Wunsch

Man kann nur hoffen

dass die Demonstrationen friedlich bleiben und es nicht zu exzessiver Gewalt kommt. Dass keine Provokateure hüben oder drüben für Ausschreitungen sorgen. Ich denke auch, dass Lukaschenkos Zeit abgelaufen ist. Hoffentlich kommt er auch bald zu der Einsicht. Sonst kann man es nur mit Pink Floyd sagen: "Run, run, run"

Dieses Video und die Fotos sind beim Focus online - Armee droht

hey zusammen,

dieses Video und Fotos davon:

In Belarus haben mehr als Hunderttausend Menschen gegen Staatschef Lukaschenko protestiert - unter Beobachtung der Sicherheitsbehörden. Lukaschenko drohte mit der Armee und zeigte sich in einem Video mit einer Kalaschnikow.

sieht man beim Focus und vor etlichen Stunden hat die Armee bei Reuters gedroht, scharf zu schießen! Ich habe es echt nicht glauben können. Aber so ist es.

https://tinyurl.com/y2s4lkcp
uk.reuters.com: Belarusian protesters, defying army, flood Minsk AUGUST 23, 2020 / 1:09 PM

“We categorically warn: any violation of peace and order in such places - you will have the army to deal with now, not the police,” it said in a statement. “We, soldiers, will not allow these places to be desecrated, there can be no fascism there!”

Lukaschenko und die Armee haben nichts kapiert. Überhaupt nichts.

20:59 von so so

Frage mich Wer die endlose Fahne und den anderen Demoutensilien bezahlt hat? Die Kosten könnte man mit fünfstelligen Zahlen in Euro schätzen (...) Lukaschenko mag kein Engel sein aber von politischen Morden in Weißrussland hat man bis vor kurzem auch nichts gehört.

Die Opposition wird mundtot gemacht und ins Gefängnis gesperrt, Demonstranten werden zu Tausenden verhaftet, viele werden gefoltert, manche sterben, eine große Anzahl ist bis heute verschwunden ... und Sie fragen, wer die Flagge bezahlt hat?!

Ha Ha

">>Wie wir bereits klargemacht haben, stellt die NATO keine Bedrohung für Belarus oder irgendein anderes Land dar<<, erklärte NATO-Sprecherin Oana Lungescu.

Selten so gelacht ,denke gerade an Nato ,Osterweiterung gegen Absprachen mit Russland .Das kann man doch nicht selbst glauben ?

@falsa demonstratio - machtpolitische Gefahren

19:36 von falsa demonstratio:
"Ein Angriff auf einen anderen Staat wäre durch diese Strategie nicht gedeckt."

Ich weiß. Angreifer sind per Definition immer die anderen. Man selbst verteidigt nur irgendwelche Werte oder Interessen.

Die von der NATO ausgehende Gefahr ist weniger eine militärische als eine machtpolitische.

um 20:43 von teachers voice

"Ja, ich vertrete auch meinen Schülerinnen und Schülern gegenüber, dass es ein allgemeines Grundrecht ist, den Bürgerinnen und Bürgern eines Landes zu überlassen, von wem diese regiert werden wollen."

Mal ganz ohne Witz : Glauben sie tatsächlich, daß sie ihren eigenen Kriterien gerecht werden? Ich frage nur wegen der Schülerinnen und Schüler die sich evtl. betrogen fühlen könnten, wenn sie das eine predigen und das andere tun.

Denn: Wenn die Bürgerinnen und Bürger von Belarus das Recht haben OHNE Einmischung zu entscheiden, wie kommen sie dann auf die Idee daß ihre Eigene Meinung mehr zählt als deren?

Am 23. August 2020 um 20:48 von DrBeyer

< Ist das gleiche wie in Belarus. Wird im Original zwar mit o geschrieben, da es aber als a gesprochen wird, wird es in der Transliteration auch gerne mit a geschrieben.

Entschuldigen Sie bitte, aber das ist so ein Quatsch, was Sie da schreiben, Sie sollten sich besser informieren.
Belarus wird nur mit "A" geschrieben.
Es gibt zwar im russischen auch die Bezeichnung "Belorussia", ist aber ein ganz andere Wort.

Am 23. August 2020 um 20:35 von krittkritt

Zitat: Aber auffällig ist schon, dass die Oppositionskandidatin aus dem westlichen Ausland operiert.

Von wo aus sollte sie poperieren: Russland, China, Nordkorea?

@Bigbirl 19:38

Sie und andere haben ein Ziel im Sinn. Diktatoren unterstützen und den Westen insbesondere die EU und Deutschland niederzumachen. Egal ob Janukowitsch, Assad oder nun Lukaschenko. Es ist immer wieder die gleiche Nummer nur sind ich und andere nicht so dumm darauf reinzufallen. Die Wahl in Belarus lief nicht korrekt ab. Aus diesem Grund protestieren die Menschen und ob es Ihnen und Genossen Krittkritt passt oder nicht, dies wird am Ende bei der Menge an Protestlern dazu führen, dass Lukaschenko genauso endet wie andere Diktatoren. Es bleibt nur die Frage ob er ein Exil findet wie Janukowitsch und abhaut oder so endet wie Ceausescu und Ghadaffi.

@Jon Schnee 19:37

Also Lukaschenko ist mit seiner einen Person eindeutig eine Minderheit gegenüber Hunderttausenden.

@ Pilepale (20:50): dazu bitte die ganzen OSZE-Beanstandungen le

@ Pilepale

Woher wir das wissen??

Schreiben Sie doch mal bitte, wie die NATO Elite, meinetwegen auch das, was Sie als deutsche Elite halten, denn genau weiß, dass diese Wiederwahl von Herrn Lukaschenko unrechtens abgelaufen ist und er keine Mehrheit erhalten hat?

Dazu bitte im Internet die OSZE-Beanstandungen der ganzen Wahlen der letzten Jahre seit 2008 lesen.

Viel Kraft und Durchhaltevermögen

Ich habe Hochachtung vor der friedlich demonstrierenden Bevölkerung in Belarus und wünsche Ihnen noch viel Kraft und Durchhaltevermögen. Lukaschenko wird nicht sein ganzes Volk festnehmen und niederknüppeln können, geschweige denn mit Kalaschnikows auf diese zielen.
Es ist doch sonderbar, wie der Osten immer gleich die "Einmischung des unangenehmen Westens" dahinter vermutet. Als ob die dortige Bevölkerung nicht eigenständig denken könnte und einen westlichen Leitwolf braucht...
Und dann kommt der russische Außenminister und spricht von einer "Stabilisierung". Fragt sich für wen.
Und wieso sei die Opposition nicht konstruktiv oder zu einem Dialog bereit? Wer verweigert denn den wichtigen Dialog?
Lukaschenko!

@ weltoffen um 20:34

"Claudia Bauer verdrehungen ,die St Petersburg nicht besser erfinden koennte.
Zig tausend in Belarus haben selbst Eine Meinung,die brauchen keine Falschmeldungen und hetze von Ihnen."

Ungefähr 10 Millionen Weißrussen in Weißrussland haben eine eigene Meinung zu dem Thema und haben vor kurzem Gewählt. Diese Menschen brauchen keine Falschmeldungen, Hetze und Verdrehungen. Weder von Ihnen noch von sonstjemanden.
Kümmern Sie sich lieber darum, dass in Ihren Vereinigten Staaten die Maschinen für die Stimmenauszählung vernünftig funktionieren. Damit es nicht heißt, Herr Lukaschenko hat die US-Wahlen manipuliert.

@krittkritt 20:50

Jetzt hacken Sie auf der OSZE rum. Absoluter Blödsinn man wolle nicht wissen was los war. Lukaschenko hätte es super einfach haben können, Nachzählen und Neuwahlen, wollte er aber nicht. Warum wohl? Weil er genau weiß, wie dieses Ergebnis aussehen würde. Sie sagen man soll mit Spekulationen vorsichtig sein, spekulieren aber selber wild herum. Vielleicht mal lieber in den Spiegel schauen bevor man anderen was vorwirft! Die Präsidentschaftswahlen in Polen tun hier nicht zur Sache, die sind albern als Vergleich.

Am 23. August 2020 um 19:37 von Jon Schnee

Zitat: ...ja 100.000 gehen auf die Straße, aber 20 Millionen eben nicht!..... Es reicht langsam, wie eine Minderheit die neuen Regeln bestimmen will!...auch hier!

Das erinnert mich an die friedliche Revolution in der DDR (für älter: an die Nelkenrevolution in Portugal).

Der jetzigen Proteste der Minderheit hätte es nicht bedurft, wenn die große Mehrheit der Bevölkerung die Chance zu fairen Wahlen gehabt hätte.

@teachers voice - Minsk liegt in Weißrussland

19:37 von teachers voice:
"Das Theater wird von Putin himself aufgeführt und es geht gerade von einer Komödie in eine Tragikomödie über."
> Sie scheinen da etwas zu verwechseln: Die Proteste finden in Minsk und nicht in Moskau statt. Die "Hauptdarsteller" sind Herr Lukaschenko, die Opposition und zahlreiche Demonstranten. Von Putin war bisher erstaunlich wenig zu hören.

"Die Frage ist nur noch, ob die russischen Bürgerinnen und Bürger in diesem Theater weiterhin die Statisten spielen wollen oder ob sie endlich auch einmal klatschen wollen."
> Welche Rolle soll Ihrer Meinung nach das russische Volk bei den Protesten in Minsk spielen?

@ 20:59 von so so

Sie meinen, in einem autoritär-diktatorischen Rgime muss es erst zu offenen politischen Morden kommen, bevor man dagegen friedlich zu Hunderttausenden demonstrieren darf?
Sehr besondere Auffassung, finde ich... ganz abgesehen davon, dass zum Beispiel die Morde an den Oppositionspolitikern Juri Sacharenko, Viktor Gontschar und Anatoli Krassowski 1999 nie aufgeklärt wurden.

@ Pilepale (20:50): Hier die Liste mit den OSZE-Beanstandungen

@ Pilepale

Siehe:

a) 2008:

https://www.dw.com/de/opposition-und-osze-kritisieren-wahl-in-weißrussland/a-3677731

b) 2012:

https://tinyurl.com/y6sethe4
welt.de: OSZE: Wahl in Weißrussland weder frei noch unparteiisch Veröffentlicht am 24.09.2012

c) 2015:

https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/213246/wahl-in-belarus

d) 2019:

https://www.dw.com/de/weißrussland-hat-gewählt/a-51282293

Wie viel mehr Beweise brauchen Sie noch??

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