Ihre Meinung zu: Ernährungspolitik: Schlechtes Zeugnis für Klöckner

21. August 2020 - 18:29 Uhr

Die deutsche Ernährungspolitik tut nicht genug für gesunde und nachhaltige Lebensmittel - das zumindest kritisieren Wissenschaftler, die Ministerin Klöckner beraten. Die Forscher fordern, umfassend gegenzusteuern. Von Oda Lambrecht.

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Kommentare

Frau Nestle - Lobbyistin

Warum hört Frau Klöckner eigentlich nicht auf Wissenschaftler?
Corona zeigt ja ganz deutlich, dass das nicht falsch ist.
Auch auf ihren Posten gehört grundsätzlich Sachverstand, nicht Industriehörigkeit.

Tierschutz für Nutztiere UND ungesunde Lebensmittel

mit Steuern belegen, die an die Gesundheitskassen abgeführt werden.

Wir sind selbstbestimmte Wesen, die keine Bevormundung brauchen. Es liegt an uns den Tierschutz zu fördern und richtig zu essen.

Erleichtert würde uns das, wenn keine Verpackung tierischer Produkte mehr heile-Welt-Bildchen zeigen dürfte, wenn keine heile-Welt drin ist. Wenn also Produktpackungen für tierische Produkte - wie bei den Zigarettenpackungen - die rauhe Wirklichkeit in der Tierhaltung zeigen müßten.

Für ungesunde Lebensmittel, die viele von uns gerne genießen, wäre es nur fair, wenn wir einen zusätzlichen Obulus zahlen würden, der dann an das Gesundheitssystem überwiesen wird. Wir haben schon den Verpackungs-Cent, die Alkohol- und die Tabaksteuer, ein Steuerchen mehr, tut uns nicht weh. Das Gesundheitswesen aber leidet unter den Folgen der ungesunden Ernährung, die wir so lieben.

Ernährung?

Ist das Essen was viele Menschen gezwungen sind zu sich zu nehmen . Oder doch eher die Chemieindustrie ,die mit Pestiziden und Antibiotika unser Essen verseucht ?
Der Preis ist heiß , Geiz ist geil
oder die Armut ist groß .
Das ist die Wahrheit . Ich denke Bundestagsabgeordnete essen Bio , die Glöckner auch ,weiß sie doch genau wie unsere Lebensmittel bzw. das was man als solches verkauft hergestellt werden und woraus sie bestehen . Die Folgen sind zu 50% übergewichtige Menschen zunehmende Allergien gegen alles und jedes ,Antibiotika Resistenzen . Verseuchtes Grundwasser . Quallen durch Tierhaltung die kaum noch in Worte zu fassen sind, weil so grausam .Insekten und Tiersterben die Zerstörung von Biodiversität die allumfassend fast nichts mehr von dem übrig lässt was die Welt so einzigartig und wertvoll macht . Dafür trägt Glöckner die Verantwortung . Wird Zeit das sie geht . Wir essen Bio und meine Frau arbeitet daran das ich auf Biofleisch verzichte .

@ 19:00 von nie wieder spd

Selten war ich so klar Ihrer Meinung wie bei der Einschätzung der Kompetenz und Interessen von Frau Klöckner.

Zu wenig?

Richtig wäre: Nichts, was der Nahrungsmittelindustrie schaden könnte. Frau Klöckner möchte ja auch nach ihrem politischen Scheitern eine angemessene Anstellung haben. Das kann man sich durch unüberlegte Handlungen schnell kaputt machen.

Höhere Versteuerung ...

... (der Tierprodukte) dürfte nicht der richtige Ansatz sein. Wenn der Preis entscheiden soll, dann muss er Erzeugern und Arbeitnehmern nützen. Steuern münden wieder in Subventionen (wie schon bisher) für die Massentierhaltung/Großbetriebe.
Lokale Erzeugnisse müssen sichtbarer in den Vordergrund gehoben werden. Es kann doch nicht sein, dass ich die deutschen Tomaten eine Ewigkeit unter ca. 10 Sorten (aus aller Herren Länder) suchen muss. Man muss weg von der Verunglimpfung sogenannter „Glücklichmacher“ hin zu einer Haltung „die Mischung macht‘s“. Kinder entwickeln ein erstaunliches Vergnügen an Rohkost, wenn man ihnen die „schädlichen“ Dinge nicht gänzlich verbietet. Außerdem sollten nicht ständig neue „allein-seelig-machende“ Ernährungsgurus Klugheiten verbreiten. Stattdessen sollte sollte man Lebensmittel als Geschenk schätzen und genießen.
Schlussendlich muss das Familienkommen nicht ausgerechnet das Sparen an der Ernährung erfordern. (siehe Miethorror u. Co.)

Herren vergessen was

" Die Forscher empfehlen zum Beispiel, den reduzierten Mehrwertsteuersatz für tierische Erzeugnisse abzuschaffen. Denn der Konsum von Fleisch und anderen tierischen Produkten sollte reduziert werden. Deshalb fordert der Rat auch eine Mehrwertsteuersenkung für Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte. "

Eins machen wir teurer, und Obst und Gemüse billiger, dann stellen wir um auf Bio, und der Blumenkohl kostet das doppelt ;-).
Ziemlich schlaue Variante um über den Preis das Staatssäckel zu füllen, die Menschen brauchen aber Protein, hab ich mal gehört.
Und Hülsenfrüchte sind besonders für bei älteren Menschen besonders gut bei der Verdauung ;-).
Die können dann nirgends mehr wo hin gehen, passt doch.

Das die besser gestellte Mittelschicht aufwärts, sich Bio leisten kann, ist klar.
Was machen wir mit der unteren Hälfte der Menschen ?.
Bitte vor der Wahl einführen, oder ins Wahlprogramm schreiben, damit jeder weiß, was auf ihn zukommt.

Am 21. August 2020 um 19:00 von nie wieder spd

Zitat: Auch auf ihren Posten gehört grundsätzlich Sachverstand, nicht Industriehörigkeit.

Frau Klöckner hat schwerpunktmäßig Agrarpolitik studiert. Sie ist also Fachfrau.

Das müsste Ihnen sehr gelegen kommen.

Gesundheitministerium: Mediziner und alles wird gut.

Landwirtschaftministerium: Agrarfachfrau und alles wird [ ?? ]

Am 21. August 2020 um 19:16 von wenigfahrer

Zitat: Das die besser gestellte Mittelschicht aufwärts, sich Bio leisten kann, ist klar.

Ist das nicht heute schon so?

Zitat: Was machen wir mit der unteren Hälfte der Menschen ?.

Sollen die billig, aber ungesund essen?

Was man isst, das ist man......was denn?

Eigentlich hätte die Ministerin eine hervorragende Chance gehabt die deutsche Politik, die Landwirtschaft, die Ernährungswirtschaft, und deutsche Qualitätsexporte zu profilieren und damit auch sich selbst. Weit gefehlt. Selten haben wir soviel Pannen, Skandalen und vor allem verpasste Chancen erleben müssen als in den letzten Jahren. Von Eier- Hühner- Schweineskandalen, über Corona- Versäumnisse, über verseuchtes Grundwasser, über Antibiotika, über mangelhafte Kennzeichnung, schreckliche Tiertransporte bis immer wieder Nachgeben gegenüber Industrie und Bauernverbände
Die große Chance den Menschen eine bezahlbare, gesunde Ernährung zu garantieren hat sie verpasst. Mehr als je muss man Angst haben was man isst, es ist kaum noch kontrollierbar.

Probleme haben wir...

"In der gesamten Wertschöpfungskette für Lebensmittel - von der Landwirtschaft über die Verarbeitung bis zum Handel - träten "vermeidbare negative ökologische Effekte" wie der Rückgang der Biodiversität und klimaschädliche Treibhausgasemissionen auf, heißt es in dem Papier weiter."
Vieviele Dörfer haben wir noch, um eine Sau durchzutreiben?
Weltweit bestimmt Corona den Alltag (zu Recht), Klimaaktivisten verurteilen die BR ob ihrer Klimapolitik obwohl Länder wie China, USA Indien und andere das vielfache von Emissionen verursachen (an die traut man sich natürlich nicht ran) Millionen Menschen hungern, Kinder sterben an Unterernährung, im nahen Osten sterben tausende Menschen im Krieg und wir diskutieren über "vermeidbare negative ökologische Effekte wie der Rückgang der Bioversität etc pp Lebensmittel. Und dann klar - mal wieder eins auf die" unfähige "Ministerin los zu werden. Ich denke, wir sollten andere Prioritäten setzten. Dieses Thema mit Menschen in Dürregebieten diskutieren?

Bio ist leider nicht immer

nachhaltig und scheinbar auch nicht immer wesentlich besser für das Tierwohl. Auch die Pestizd-Obergrenzen sind exakt dieselben, wie für konventionelle Lebensmittel.

Nur Bio von Organisationen wie Demeter ist annähernd so, wie man sich als Verbraucher Bio vorstellt. Aber das können sich nicht alle leisten.

Da Bio auch billig sein muß, d.h. Abstriche bei Herstellung und Haltung machen muß, wenn es im Großhandel bestehen soll, ist bio wirklich nicht automatisch die bessere Wahl

@19:00 von nie wieder spd

//Warum hört Frau Klöckner eigentlich nicht auf Wissenschaftler?
Corona zeigt ja ganz deutlich, dass das nicht falsch ist.
Auch auf ihren Posten gehört grundsätzlich Sachverstand, nicht Industriehörigkeit.//

Industriehörigkeit sollte überhaupt keinen Platz in der Politik haben. Aber stimmt schon, Frau Klöckner hat ein ganz besonderes Talent, den umweltbewussten Verbraucher zu ärgern.

@wenigfahrer 19:16

"Das die besser gestellte Mittelschicht aufwärts, sich Bio leisten kann, ist klar.
Was machen wir mit der unteren Hälfte der Menschen?"

Ich habe einen Vorschlag: Einfach mal den Artikel bis zum Schluss lesen! Da stehen Vorschläge drin, was man machen könnte, damit auch weniger gut Betuchte sich gesunde Ernährung leisten können.

19:18 von falsa demonstratio@ 19:00 von nie spd

//Landwirtschaftministerium: Agrarfachfrau und alles wird [ ?? ]//

So wie bei Josef Ackermann? Der war ja auch Fachmann (hat Wirtschafts- und Sozial(!)wissenschaften studiert).

Am 21. August 2020 um 19:26 von falsa demonstratio

" Sollen die billig, aber ungesund essen? "

Die essen was sie sich leisten können, oder was soll die Frage, auch konventionelle Lebensmittel müssen nach dem Standard gut sein. Die Frage ist nur wer das prüft, es muss also auch in der Haltungsform 2-3 gute Lebensmittel geben, dort will man aber gerne den Preis hoch setzen.
Oder ich hab was verkehrt verstanden.
Könnte jetzt noch einen Satz schreiben, der wäre aber böse ;-), und ich würde mal wieder rot sehen.

@ um 19:18 von falsa demonstratio

Offensichtlich hat sie dieses Fach aber nicht mit der notwendigen Konsequenz studiert. Denn sonst wüßte sie und würde begreifen, dass ein „weiter so“ nicht mehr funktioniert. Nachdem ich nun bei Wikipedia nachgesehen habe, muß ich feststellen, dass sie in keinem der von ihr gewählten Studienschwerpunkte auch nur ansatzweise irgendetwas begriffen hat. Eine gewisse charakterliche Eignung ist natürlich ebenfalls von Nöten.
Und die läßt Frau Klöckner ganz offensichtlich auch ohne ihre Lobbyarbeit vermissen.

Ob sich...

Die Menschen in Beirut gerade auch mit dieser so wichtigen Problematik auseinandersetzen?

@19:43 von DrBeyer @wenigfahrer 19:16

//Da stehen Vorschläge drin, was man machen könnte, damit auch weniger gut Betuchte sich gesunde Ernährung leisten können.//

Diese Vorschläge bekommen aber auch langsam Alterserscheinungen. Bis "Bio" nicht mehr deutlich teurer ist als herkömmlich produzierte Nahrung habe ich vermutlich ganz vegan ins Gras gebissen.

19:34 von Opa Klaus

Vieviele Dörfer haben wir noch, um eine Sau durchzutreiben?
Weltweit bestimmt Corona den Alltag (zu Recht), Klimaaktivisten verurteilen die BR ob ihrer Klimapolitik obwohl Länder wie China [...]Millionen Menschen hungern, Kinder sterben an Unterernährung, im nahen Osten sterben tausende Menschen im Krieg

M.E. haben viele Dinge miteinander zu tun. Und der Begriff "soziale Ernährungswirtschaft" sollte dann auch faire finanzielle u n d soziale Standards für die Erzeuger in den Entwicklungsländern beinhalten.

...wir diskutieren über "vermeidbare negative ökologische Effekte wie der Rückgang der Bioversität etc pp Lebensmittel.

Soweit ich weiß, werden in China Obstbäume etc. notgedrungen durch menschliche Hand bestäubt. Bin sehr froh, dass das in meinem Garten noch von echten Bienen etc. erledigt wird.

Manche wollen durchaus verschiedene Probleme gleichzeitig lösen. Gibt aber für den einen oder anderen immer etwas Wichtigeres...

@Anna-Elisabeth 19:56

"Diese Vorschläge bekommen aber auch langsam Alterserscheinungen."

Es gibt Behauptungen, die auch durch viele Wiederholungen nicht wahrer werden. Und es gibt Vorschläge, die selbst mit Alterserscheinungen immer noch gut sind. Sie müssten nur endlich mal befolgt werden. Warum sollten die Wissenschaftler sich neue Vorschläge ausdenken, wenn die wenn es bereits gute Vorschläge gibt?
Davon abgesehen haben sie sich ja auch ein paar neue Vorschläge überlegt.

"Bis "Bio" nicht mehr deutlich teurer ist als herkömmlich produzierte Nahrung habe ich vermutlich ganz vegan ins Gras gebissen."

Das kann sein. Es geht ja aber nicht nur um Bio, sondern auch um 'Gesund für den einzelnen Verbraucher'. Das ginge theoretisch auch konventionell.

Am 21. August 2020 um 19:50 von nie wieder spd

Zitat: Eine gewisse charakterliche Eignung ist natürlich ebenfalls von Nöten.
Und die läßt Frau Klöckner ganz offensichtlich auch ohne ihre Lobbyarbeit vermissen.

Ich gebe Ihnen uneingeschränkt Recht.

Ich wehre mich nur gegen die immer wieder erhobene unsinnige Forderung, der Bundesgesundheitsminister müsse unbedingt Arzt sein (der Verteidigungsminister Berufssoldat, der Wirtschaftsminister Kneipenwirt, die Integrationsministerin Flüchtling.)

Am 21. August 2020 um 19:43 von DrBeyer

" Ich habe einen Vorschlag: Einfach mal den Artikel bis zum Schluss lesen! Da stehen Vorschläge drin, was man machen könnte, damit auch weniger gut Betuchte sich gesunde Ernährung leisten können. "

Das mache ich eigentlich immer, hab aber den Schluss noch mal gelesen, was soll da stehen, das sich mit Ihren Worten, weniger betuchte sich das auch leisten können ?.

Soll ich als Rentner in der Kita kostenlos essen gehen, wenn es Grießbrei mit Kirschen gibt, dann gerne ;-).
Aber ich eben keinen Dr..

Am 21. August 2020 um 19:46 von Anna-Elisabeth

Zitat: So wie bei Josef Ackermann? Der war ja auch Fachmann (hat Wirtschafts- und Sozial(!)wissenschaften studiert).

Bundesminister war der nicht.

Vielleicht irgendwo Landesminister?

Das Problem "richtige Ernährung" ..

.. ist wirklich nicht neu. Ich erinnere mich, daß sogar der vielgeschmähte Herr Sarrazin dazu einige sehr gute Zeilen geschrieben hat - und das ist schon fast zehn Jahre her. Es ist aber leider Tatsache, daß viele Hausfrauen niemals das Kochen richtig erlernt haben und dann stets auf teure Fertiggerichte ( Tütensuppen, Konserven und dergl.) angewiesen sind. Das belastet die Haushaltskasse und die Nerven sehr. Ein guter Kochunterricht für Mädchen und Jungen könnte da Abhilfe schaffen, was aber erst in einigen Jahren Früchte tragen würde. Nebenher sollte Haushalten erlernt werden (Umgang mit Geld, Banken , Handel und Versicherungen). Ich wette, daß sich viel Elend dadurch vermeiden ließe - doch ist das politisch vielleicht garnicht gewünscht ?

@20:08 von falsa demonstratio

//Bundesminister war der nicht.//

Stimmt. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass ein Studium keine Garantie bedeutet, dass jemand wenigstens in dem entsprechenden Fachgebiet gute Arbeit leistet.
Ich hatte Ihnen zugetraut, mein Absicht zu erkennen.

//Vielleicht irgendwo Landesminister?//

Offensichtlich habe ich Sie überschätzt. Mein Fehler.

@20:05 von DrBeyer @Anna-Elisabeth 19:56

//"Diese Vorschläge bekommen aber auch langsam Alterserscheinungen."
Es gibt Behauptungen, die auch durch viele Wiederholungen nicht wahrer werden.//

Stimmt. Eine Steigerung von „wahr“ ist mir persönlich auch nicht bekannt.

//Und es gibt Vorschläge, die selbst mit Alterserscheinungen immer noch gut sind.//

Wer bestreitet das?

//Sie müssten nur endlich mal befolgt werden.//

Eben.

// Es geht ja aber nicht nur um Bio, sondern auch um 'Gesund für den einzelnen Verbraucher'. Das ginge theoretisch auch konventionell.//

Ja, theoretisch. Praktisch auch mit Frau Klöckner?

20:08 @falsa demonstratio

Josef Ackermann

War das nicht der Chef von der
Deutschen Bank?

Nun soll es ja Menschen geben...

... und das sind viele Millionen weltweit, die glücklich sind überhaupt etwas zu essen zu bekommen. Über was diskutieren wir hier? Vielleicht diskutieren wir morgen über defekte Gullydeckel im EnnepeRuhrkreis und fordern den Rücktritt von MP Laschet?

Klöckner

So als Aussenstehender aus dem Ausland, finde ich, sollte als allererstes der Ministeriumsposten mit einer fähigen Person besetzt werden, bevor man ins Detail geht. Im Moment scheint eine ahnungslose oder unwillige und nicht im Sinne des Verbrauchers handelnde Politikerin dieses Amt zu bekleiden.

@20:57 von Leipzigerin59 20:08 @falsa demonstratio

//Josef Ackermann

War das nicht der Chef von der
Deutschen Bank?//

Ja. Was ich damit meinte, habe ich weiter oben nachgeholt.

Am 21. August 2020 um 20:48 von Anna-Elisabeth

Zitat: Offensichtlich habe ich Sie überschätzt.

Es ehrt mich, dass Sie mich überschätzt haben.

Ich dagegen bin nicht überrascht, dass Sie erst gar nicht ins Kalkül ziehen, es könne an Ihnen gelegen haben.

21:07 von Opa Klaus

Vielen Dank für Ihre überaus konstruktiven Beiträge! Ich hätte Sie nicht für jemanden gehalten, der sich auf Trollebene begibt.

gesund ist günstig

Gesunde Ernährung kann sich hier fast jeder leisten. Es muss ja nicht Bio sein. Bio ist einfach nachhaltiger und vermutlich auch geringfügig gesünder weil weniger Belastet. Vor allem wohl bei Fleisch und Fisch.

Gesund heisst aber einfach frisch selber zubereiten statt ne Packung aufwärmen.

Weil aber dank Frau Klöckner und Co. nicht offen draufstehen muss was drin ist und wie ungesund es ist, machen es sich viele bequem.
Am Ende zahlen wir alle die Rechnung für die gesundheitlichen Folgekosten.

Kochen macht übrigens echt Spass! Und dann erst das essen hinterher...
Und es ist auch noch billiger als Industriefutter. Manchen wird hoffentlich ein Licht aufgehen wenn sie merken das man gar kein Palmöl dazu braucht.

ja muss mann denn alles selber machen?

„Zudem fehle bisher eine umfassende Strategie für mehr Tierwohl,“

Genau.

Wenn ich, wie bei der Zigarettenwerbung, ein gequältes Tier auf der Verpackung sehen würde, würde ich dieses Produkt auf keinen Fall kaufen.

Aber es ist völlig unverständlich, warum es ein schlechtes Zeugnis für Frau Klöckner gibt.

„Anfang April 2019 hatte Ministerin Klöckner,
das "Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung" eingesetzt – unter Vorsitz des ehemaligen Bundeslandwirtschaftsministers Jochen Borchert

(Agraringenieur, Diplom-Ökonom).

Vernetzt wurden hier Entscheidungsträger und Fachleute aus Politik, Wissenschaft, Praxis, Wirtschaft sowie Verbänden.“

Was soll sie denn noch machen?

Eine Chefin, die alles selber machen will und nicht delegieren kann, kommt nie
auf einen grüne Rebe.

Ich habe in meinem Leben..

...alle Kontinente dieser Welt bereist. Und nicht tourismusmäsig. Habe die Probleme der armen Menschen gesehen und auch die Ignoranz der Wohlhabenden. Dieses Thema heute lässt meinen Hals anschwellen, sorry. Ich finde es immer mehr "bemerkenswert" welche "Probleme" hier von Medien und Politik thematisiert werden. Es geht uns offenbar wirklich zu gut..

Am 21. August 2020 um 20:57 von Leipzigerin59

Zitat: Josef Ackermann... War das nicht der Chef von der Deutschen Bank?

Oh,oh, jetzt haben Sie sich auch als jemand geoutet, der mit Anna-Elisabeth intellektuell nicht mithalten kann.

Willkommen im Club.

@21:07 von Opa Klaus

//Nun soll es ja Menschen geben...
... und das sind viele Millionen weltweit, die glücklich sind überhaupt etwas zu essen zu bekommen. Über was diskutieren wir hier? Vielleicht diskutieren wir morgen über defekte Gullydeckel im EnnepeRuhrkreis und fordern den Rücktritt von MP Laschet?//

Ihr Mitgefühl (mit Frau Klöckner?) in Ehren, aber glauben Sie, dass es hungernden Menschen hilft, wenn wir ungesunde teils vielleicht giftige Nahrung zu uns nehmen? Wenn wir immer mehr Ressourcen verbrauchen, unser Ackerland und unser Trinkwasser vergiften? Wenn wir immer fetter und geistig träger werden, weil wir uns falsch ernähren? Wenn wir Tiere quälen und Menschen wie Sklaven behandeln?

Am 21. August 2020 um 21:18 von Werner Krausss

Zitat: Eine Chefin, die alles selber machen will und nicht delegieren kann, kommt nie auf einen grüne Rebe.

Ich gebe Ihnen vollkommen Recht.

Klöckner ist aber auch als Generalistin schlecht.

Zitat: Was soll sie denn noch machen?

Weniger lobbynah sein.

Ernährungspolitik

Sicherlich wäre es sinnvoll die Tafeln besser auszustatten.
Es könnten die Spenden der Lebensmittelhändler, sagen wir zu einem Zehntel des Warenwertes bei den Finanzämtern geltend gemacht werden. So würden die Ärmsten besser mit Lebensmitteln versorgt, der Handel hätte aus was davon und die elende Lebensmittelverschwendung im Müllcontainer würde gemildert.

Gruß Hador

21:16 von falsa demonstratio

"Ich dagegen bin nicht überrascht, dass Sie erst gar nicht ins Kalkül ziehen, es könne an Ihnen gelegen haben."

Ich schrieb doch: Mein Fehler.

Am 21. August 2020 um 21:25 von Anna-Elisabeth

Zitat: Ich schrieb doch: Mein Fehler.

Sie schrieben, es sei ihr Fehler, mich überschätzt zu haben, nicht, sich eventuell unklar ausgedrückt zu haben.

@kaneel 21:16

I h weiß nicht was eine "Trollebene" ist. Bin 63 Jahre alt und sage nur meine Meinung. Ich habe in Botswana ein fast verhungertes Kind in den Armen gehabt dass nur noch 4Kilo wog und wenige Tage später verstorben ist. Vielleicht können Sie nachvollziehen, wie es mir bei dieser Diskussion geht

Ernährungspolitik

Der nächste Punkt wäre die überbordenden Fleischexporte zu reduzieren. Aus Gründen der Wasserknappheit, der Wasserverseuchung sowie der schäbigen Tierhaltung und "Menschenhaltung".
Die deutsche Wirtschaft muss sich nicht jedes Feld auf dem Weltmarkt unter den Nagel reißen, zu unser aller Nachteil.

Gruß Hador

 21:19 @falsa demonstratio

Ja, jetzt stehe ich trotz nachträglichem Wiki auf dem Schlauch, oder noch einen Club tiefer.

Schade, dass ich keinen Hund habe,
dann könnte ich erst mal pflichtgemäßig
Gassi gehen. :)

"Die deutsche

"Die deutsche Ernährungspolitik tut nicht genug für gesunde und nachhaltige Lebensmittel... Die Forscher fordern umfassend gegenzusteuern."
Ein überaus wichtiges Thema, ein wichtiges Anliegen, ein Herzenswunsch vieler Bürger. Unbedingt strengere Vorgaben und Kontrollen in der Landwirtschaft und der Lebensmittelherstellung im Sinne der Gesundheit der Bevölkerung, der Menschen im Allgemeinen. Ich bin sicher, die meisten in Deutschland sind bereit, mehr zu bezahlen für gesunde und nachhaltige Lebensmittel. Vielleicht wird man dann sorgfältiger damit umgehen und es werden weniger im Müll landen.
Es ist wunderbar, dass auch die Ernährung in den Kitas und Schulen zur Sprache kommt, denn in manchen kann man deswegen nur mit dem Kopf schütteln.
Bitte dran bleiben!

@ Opa Klaus - 19:34 (1)

"Klimaaktivisten verurteilen die BR ob ihrer Klimapolitik obwohl Länder wie China, USA Indien und andere das vielfache von Emissionen verursachen (an die traut man sich natürlich nicht ran)"

Der gesamte Satz ist whataboutism & der in Klammern gesetzte Satz ist Blödsinn. An die Regierungen der genannten Länder kommt man z.Z. nicht heran - trauen tut man sich das durchaus (wie auch bei anderen Themen zu sehen ist). Allein die Ergebnisse sind eher als "spärlich" & "unbefriedigend" einzuordnen.

Sinnvollerweise wird über die Einflußmöglichkeiten hierzulande diskutiert, denn nur hier können wir vor Ort auch etwas ändern. Um China, USA & den Rest der Welt kann man sich kümmern, wenn man den eigenen Hof bestellt hat.

Wer das natürlich nicht will, kommt gerne mit einem fernen, riesigen & unbesteigbaren Berg um die Ecke, der die angebliche Sinnlosigkeit des Unternehmens verdeutlichen soll, aber den Blick auf den nahehelegenen Hügel, der durchaus erklimmbar ist, verstellen soll. Absicht?

RE: falsa demonstratio um 21:23; um 21:18 von Werner Krausss

***Zitat: Was soll sie denn noch machen?
Weniger lobbynah sein.***

... und auf die Wissenschaftler hören, ... und die Vorschläge in reale Politik umsetzen !

Gruß Hador

@21:23 von Hador Goldscheitel

//Sicherlich wäre es sinnvoll die Tafeln besser auszustatten.
Es könnten die Spenden der Lebensmittelhändler, sagen wir zu einem Zehntel des Warenwertes bei den Finanzämtern geltend gemacht werden. So würden die Ärmsten besser mit Lebensmitteln versorgt, der Handel hätte aus was davon und die elende Lebensmittelverschwendung im Müllcontainer würde gemildert.//

Gute Idee. Davon, dass wenigstens die Rentner (besser noch: alle Bedürftigen) finanziell so ausgestattet werden, dass sie die Tafel nicht mehr aufsuchen müssen, darf man wohl nur träumen.

@21:23 von falsa demonstratio@ 21:18 von Werner Krausss

//Zitat: Was soll sie denn noch machen?

Weniger lobbynah sein.//

Da sind wir uns doch mal einig.
Ich hoffe das stört Sie jetzt nicht?

unklar ?

Am 21. August 2020 um 21:30 von falsa demonstratio
Am 21. August 2020 um 21:25 von Anna-Elisabeth

Anna-Elisabeth hat sich so unklar ausgedrückt, das sogar ich es verstanden habe. Und das von Anfang an.

Geht es hier nur noch darum, jeden Beitrag auseinanderzupflücken und zu kommentieren ? Irgendwie glaube ich Ihnen nicht, das es für Sie unklar war. Ich vermute auch eine Portion Arroganz dahinter, allerdings wie gesagt, eine Vermutung, möchte keinem was unterstellen.

@Duck Holliday 21:33

Wenn Sie meine Meinung als "Blödsinn" titulieren, ist das natürlich Ihr gutes Recht. Auch wenn ich anderer Meinung bin als Sie, würde ich mich dennoch nicht auf so ein niedriges Niveau herab begeben. Aber naja, Kommentare lassen oft auf das Niveau des Verfassers schließen. Ich hoffe, Sie verzeihen mir meine Offenheit
.

@ Opa Klaus - 19:34 (2)

"Millionen Menschen hungern, Kinder sterben an Unterernährung, im nahen Osten sterben tausende Menschen im Krieg und wir diskutieren über "vermeidbare negative ökologische Effekte wie der Rückgang der Bioversität etc pp Lebensmittel. Und dann klar - mal wieder eins auf die" unfähige "Ministerin los zu werden."

Whataboutism Teil 2:

Menschen hungern, seit ich Nachrichten schaue. Kinder sterben, seit ich Nachrichten schaue. Im nahen Osten herrscht Krieg, seit ich Nachrichten schaue. Finde ich alles nicht gut. Kann ich es hier in D ändern? Wenn überhaupt, dann zumindest nur mittelbar. Zudem wäre das Außenpolitik.

Haben die genannten Punkte etwas mit dem Artikel zu tun? Irgendwie auch nicht.

In dem geht es nämlich um konkrete (innen-) politische Maßnahmen um hierzulande eine Umorientierung der Bevölker. bei der Ernährungsweise zu fördern - bzw. um die Absenz eben dieser Maßnahmen. Und da kann man durchaus die dafür zuständ. Ministerin kritisieren.

Außer man möchte, daß alles so bleibt!

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