Kommentare

Die Bahn braucht nur die 1. Klasse für alle Reisende ...

... freizugeben, dann werden alle Mindestabstände spielend eingehalten!

Unnötige Mobilität unterbinden ?

Wer die Infektionszahlen tatsächlich senken möchte kann nicht ernsthaft jetzt wieder für Öffentliche Verkehrsmittel werben !

Ja ich gehe noch einen Schritt weiter und würde eher für möglichst wenig mobilität stimmen.

Die Alternativen wären ein zweiter Lockdown den sich keiner mehr leisten kann,oder völlig Überlastete Krankenhäuser.

Wir sind noch lange nicht aus der Nummer raus,erst im Herbst bekommen wir einen Vorgeschmack auf das was kommen wird.

Politisch gewünscht

Bahn- und Busfahren ist politisch gewünscht, deshalb wird die Gefahr bewusst heruntergespielt. Ich habe ein Kreisgesundheitsamt wegen randvoller Busse seit Schulbeginn angeschrieben. 70 Menschen auf engstem Raum teilweise nur mit Stoffmasken - das steht gegen alles, was wir in den letzten Monaten gelernt und gelebt haben. Die läppische Antwort: "Im ÖPNV gilt die Maskenpflicht, weil dort der nötige Mindestabstand nicht eingehalten wird."
Ich war und bin fassungslos. Von anderen Stellen bekommt man erst gar keine Antwort.

Alle Länder....

....mit Reservierungspflicht haben einen massiven Vorteil: Sie können es. Bei der DB hingegen ist eine vollständige Reservierungspflicht nicht umsetzbar, ich sage nur Zugausfall, fehlende oder abgesperrte Wagen, Ersatzzüge in völlig anderer Konfiguration..... Das größte Gegenargument zu einer Reservierungspflicht ist also die DB selber. Zumal dort, wo es eine Reservierungspflicht gibt meist auch Taktverkehr herrscht, z. B. auf den großen Rennstrecken in Frankreich. In Deutschland kann es je nach Strecke durchaus vorkommen, dass wenn in einem ICE/IC kein Platz mehr wäre, der nächste erst in ein paar Stunden fährt. Oder der Klassiker, den viele Bahnreisende kennen werden: ICE Köln-München, auf dem kurzen Stückchen zwischen Fraport und Frankfurt Hbf. alle Plätze reserviert - und schon guckt der Fernreisende in die Röhre. Für Spontanreisende wäre die Gefahr also groß, mit dem Regionalverkehr reisen zu "dürfen", z. B. von Hamburg nach Stuttgart mit 6x umsteigen.

Ich wäre mir

sicher, wenn ich jetzt verreisen würde, käme ein öffentliches Verkehrsmittel wie Bus oder Bahn, nicht in Frage.
Eigentlich logisch, das man dort Abstände selbst mit Maske über Stunden nicht einhalten kann.
Entweder man kann zur Zeit mit dem Auto fahren, nur mit Familie, oder ich lasse es.

Die 1. Klasse ist ja oft leer

Sie könnte stark reduziert werden, um die 2. Klasse zu erweitern.

Ansteckungsfalle Bahn-Verkehr

Wie sollen denn die regionalen und über-regionalen Bahn-Gesellschaften das schaffen. Erst durch bestimmte Vorstände zur "Börsentauglichkeit" kaputtgespart und dann in Corona-Zeiten wegen der "Sparerfolge" nur bedingt tauglich.

Da kann man/frau sich nur selbst empfehlen nicht in so ein Hochrisiko-Verkehrsmittel einzusteigen.

Ältere missachten die Maskenpflicht.

Letztes Wochende: Mehrstündige Bahnfahrt mit Familie.
Voller Zug: 2 ältere Herren unterhalten sich ganz ungeniert ohne Maske, die sie beim Einsteigen aufhatten.
Schlimmer: Eine ältere, etwas korpulente Dame stieg heftig schnaufend zu. Sie hatte den Zug wohl gerade noch erreicht. Die ersten 20 min ließ sie die Maske weg. Menschlich verständlich, aber ich hoffe, sie war nicht infiziert. Sonst wäre wohl das ganze Großraumabteil betroffen.
Ein Schaffner kam während der mehrstündigen Fahrt (mit Umsteigen) nicht!
PS.: Der Betreiber war eine Privatbahn.

Unterschätztes Risiko Bahnfahren?

Jede Menschenansammlungen bergen ein erhöhtes Risiko, an Covid 19 zu erkranken, insbesondere dann wenn keine Maske getragen wird. Im Übrigen reduziert die Maske das Risiko einer Ansteckung. Es schließt es nicht völlig aus. Das Virus im Aerosol eines schlecht gelüfteten Raumes darf nicht unterschätzt werden. Eine Infektion kann dann durch die Atemluft erfolgen. Es ist Schade, dass der Deutschen Bahn erst jetzt schwant, inmitten der Pandemie, wo seit Wochen, über die Ansteckung durch Reiserückkehrer, die oft nach dem Flug auch die Bahn nutzen, einen erheblichen Beitrag zur Verbreitung des Virus beitragen. Da nunmehr auch die RKI Werte sich gegen 2000 Neuinfektionen pro Tag hin entwickeln, sollten weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie, auch bei der Bahn getroffen werden!

Reservierungspflicht - eine Lösung mit Tücken

So charmant eine Reservierungspflicht klingen mag, sie hat Tücken: Verpasse wegen Verspätung meinen reservierten Zug, stehe ich vor dem Problem, auf eine Reservierung in einem folgenden Zug angewiesen zu sein, was im Extremfall Tage dauern kann. Ironie der Geschichte: Womöglich fährt ein Zug leer durch die Gegend, weil alle den verpasst haben, die Plätze aber reserviert sind.

Merke: Solange es kein Realtime-Reservierungssystem mit Erkennung der Platzbelegung gibt, hat eine Reservierungspflicht erhebliche Tücken.

Übrigens gibt es ganz andere Probleme: Solange die Raucherzonen auf dem Bahnsteig bestehen, in denen es gerne voll ist ... Und die Karawane durch den Zug vor dem Ausstieg oder auch ins Bordrestaurant, zur Bespaßung von Kindern, zum Verkauf von Kaffee etc., sorry, auch das sind alles vermeidbare Kontakte - aber auch die will man ja nicht abschaffen.

Bußgelder und Strafen

Das Verfehlen des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes, bzw. das Entfernen ebendieses während der Fahrt aus Komfortgründen muss mit drakonischen Strafen geahndet werden.
Es handelt sich um kein Kavaliersdelikt, sondern um potentiell gefährliche Körperverletzung. Es wird oftmals nur blind auf Sterberaten geschaut, es ist jedoch klinisch erwiesen, dass das Covid-19 auch bei ansonsten gesunden Individuen massive Schäden and Lunge verursachen und unter anderem Geschmacks und Geruchssinn dauerhaft beeinträchtigen kann.

Gerne Strafen bei 500€+ ansetzen, damit die asozialen Menschen, die das Leben und die Gesundheit anderer bewusst und mutwillig gefährden wenigstens teilweise abgeschreckt werden.

Unterschätzt ist mächtig untertrieben.

Ich fahre jeden Tag mit dem Zug und der S-Bahn bzw. U- Bahn.
Im Zug 30 % keine Maske oder unterm Kinn bzw. Nase frei.
Abstand halten nicht möglich. Da keinerlei
Kontrolle der Zugkapazitäten vorgenommen wird. Alles was fahren will kann rein.
Kontrolle wenn den eine Durchgeführt wird, was schon an ein wunder grenzt, dann sind die Fahrscheine wichtig. Ob die Personen Masken tragen oder nicht ist völlig egal, darauf wird auch nicht reagiert vom Zugpersonal.
In den S- Bahnen oder U- Bahnen in Hamburg das gleiche Spiel.
Selbst in den Bahnstationen läuft Personal mal rum wird auf alles geachtet nur die Maskenpflicht ist völlig egal.
Selbst die Polizei die durch die Bahnhöfe geht, reagieren garnicht oder noch weniger und wenn dann wird der Aufenthaltstitel von ausländischen Mitbürgern kontrolliert, aber alles andere ist völlig egal.
Die Züge und Bahnen also schmutzig, defekt, und völlig überladen.
Bei einer Benotung nach Schulregeln von 1 -6 wäre hier eine 10 noch echt freundlich.

"Wir trinken nur schnell was"

Ein Bekannter (der sich notgedrungen auf einer Schnellzugfahrt zu einem schwerkranken Familienmitglied befand, also wirklich aufpassen musste) wusste Folgendes zu berichten: Ein Pärchen neben ihm hatte einfach eine Flasche Wasser vor sich hingestellt und zu keinem Zeitpunkt ihre Masken auf. Kam jemand vom Zugbegleiterpersonal, um sie auf die Maskenpflicht hinzuweisen, hieß es "Wir trinken nur schnell was" (dafür darf man ja abnehmen). Und solche Individuen zählen noch zur einfach frechen Sorte; wer sich im Klaren sein möchte, womit sich Zugbegleiter*innen herumschlagen müssen (inklusive des "Dafür sind die Anderen zuständig" Ping-Pongs von Bundes- und Landespolizei), der lese hier im SPIEGEL nach: https://tinyurl.com/y2had6kc

Arbeitstechnisch ist das ein Skandal - und ausnahmsweise ein Skandal, für den die Großkopferten nicht mehr können, als der normale Fahrgast auch. Hier wäre es an der Zeit, die Solidarität mit dem Bahnpersonal gesetzlich verpflichtend zu machen - auf jeder Ebene.

"Die Studie belege den

"Die Studie belege den Zusammenhang zwischen Abstand der Sitzplätze und dem Infektionsrisiko bei Bahnfahrten. Auch deshalb weist Krause auf die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen hin, insbesondere auf einen wirksamen Mund-Nasen-Schutz. Auch die Deutsche Bahn hält einen solchen Schutz für nötig - und offenbar für ausreichend."
-
Und wie kommt die Deutsche Bahn zu dieser Einschätzung? Dass es ausreichend wäre?

Ist der Bahn doch egal.

Ich gebe zu das ich in diesem Fall egoistisch denke. Unsere Urlaubsreisen mit der Bahn haben wir storniert. Kein Umsatz für die Bahn, kein Umsatz am Zielort (Hotel, Restaurants…). Ist traurig aber nun ja. Allerdings möchte ich zu gerne meine sehr hochbetagten Eltern noch mal sehen. Wie lange das noch möglich sein wird weiß keiner? 50% Fernzugauslastung mit Reservierungspflicht + Maskenpflicht würden mir das ermöglichen. Da ich zur Hochrisikogruppe gehöre muss ich nun mal vorsichtig sein. Danke Bahn ich fühle mich als Kunde echt wertgeschätzt. Wir denken ernsthaft darüber nach uns noch ganz kurzfristig ein Auto zuzulegen. Und wer einmal abgesprungen ist den bekommt ihr nie wieder als Kunden liebe Bahn. Dafür gibt es Milliarden vom Bund, warum solltet ihr also? Vielleicht sehe ich ja den großen Plan nicht: Mehr Autos = mehr Arbeitsplätze in der Autoindustrie. Die Bahn schafft Arbeitsplätze....woanders.

Keine Wahl

"Laut Monitor-Recherchen werden die Risiken bei Bahnreisen möglicherweise unterschätzt. >> Dafür spricht auch eine neue Studie"

Das habe ich befürchtet. Ich muss aber, da ich kein Auto habe und auch nicht zu Fuß gehen kann, jeden Tag den ÖPNV nutzen, um zur Arbeit zu kommen.

Ein Trauerspiel

Ich sitze täglich knapp 3 Stunden im Zug und mehr oder weniger regelmäßig Straßenbahn/Ubahn.
Soweit ich beobachten konnte gibt es kaum Maskenverweigerer, bzw ich selber habe nicht einen gesehen.

Die Zustände der Züge usw sprechen allerdings eine andere Sprache. Das man im Ruhrgebiet gerne alles soweit verkommen lässt bis es komplett auseinander fällt ist ja kein Geheimnis, aber in der aktuellen Lage echt gefährlich.

Züge fallen aus oder verspäten sich so stark, dass sich die Leute schon am Bahnhof stapeln, zu wenig Abteile "vor allem U/Straßenbahn" und nicht selten ohne funktionierende Klimaanlagen.

Letze Woche saß ich knapp 2 Stunden in nem komplett überfüllten Zug mit defekter Klimaanlage & Toilettentür (ging nicht zu und es stank wie die Pest) bei ~37°. Fenster bekommt man ohne Schlüssel nicht mal mehr auf .. da sitzt man doch gerne im Zug

Erste Klasse für alle zugänglich zu machen, wäre nen erster guter "nötiger" Schritt.

Statt Bahn-Bashing mal an die eigene Nase fassen !

Fakt1
Wer sich ohne Maske in den ÖPNV setzt
begeht vorsätzliche Körperverletzung mit möglicher Todesfolge gegenüber andere !
auch verteilt man quasi wie ein Terrorist
ein Bakterium.

Fakt2
Ich kann über Stunden keine Maske tragen
Dann sehen wir mal in den OP , wo Chirurgen
stundenlang Operieren, oder andere Berrufsgruppen an.

Fakt3
Die Bahn /ÖPNV hat die Plicht solche
mutmaßlichen Virenverbreiter zum Schutz anderer (auch Politiker), vor die Türe zu setzen und in Regress zu nehmen.

Fakt4
Jeder kenn die Beförderungsbedingungen
und hat diese beim Zutritt anerkannt.

Volle Züge?

Habe ich letzten nicht gesehen.
Im ICE im ganzen Waggon 2 Nasen, incl. meiner.
Dann im EC ein 6er Abteil für mich allein gehabt.
Die Rückfahrt, im RE saßen alle mehr als die 1,5 m auseinander, im ICE 2 Personen im 6er Abteil, incl. mir selbst.

Die Busse zu 95% leer.

Mir soll es Recht sein.

Eine Dame fragte mit bitterböser Miene wg der fehlenden Maske.... nach dem Hinweis auf die Befreiung "Haben Sie keine Angst?" Nein, habe ich nicht. Die MEISTEN sind diszipliniert und halten sich dran, so mein Eindruck. Die Disziplin aller anderen schützt mich. Dazu kommt die tägliche Ladung Cortison, das Mistvieh mag das Zeug gar nicht.

Also kann ich als Risikopatientin recht sorglos reisen.

Nein! @jautaealis

Das ist ein frommer Wunsch!
Die Folge wird sein das 1.Klasse Abteile als erstes benutzt werden und dadurch n o c h mehr Menschen im Zug unterwegs sind.

Die einzige Lösung des Problems ist es die Passagierzahl zu limitieren.
Das geht aber n u r durch Reservierungspflicht, und zwar k o s t e n l o s:

Überall im Land gilt ein Mindestabstand, vernünftigerweise, nur bei der Bahn und im Flieger nicht!
Wie kann das sein????

Luftfilter sind oft verkeimt

Ob in Zügen, Bussen, Privatautos(!!!) oder in Gebäuden wie Schulen, sehr oft werden die Filter der Umluft- oder Klimaanlagen nicht regelmäßig gereinigt/gewartet, ebenfalls nicht die Ventilatoren und Luftschächte.
Wie die dann nach 10 oder mehr Jahren aussehen, kann sich ein Laie kaum vorstellen.
Wahre Keimschleudern sind auch die Händetrockner, besonders die, bei denen man die Hände von oben hineinführt und das Waschwasser nach unten abgeblasen und Tröpfchen verteilt werden (Dyson z. B.)

Hygiene-Konzepte sind keine Lösung!

Es gibt offenbar immer noch viele die glauben ein "gutes" Hygienekonzept kann einer Corana-Infektion vorbeugen. So eine Mallorca-Reisende die glaubt nur weil überall Desinfektionsmittel herumsteht, Masken getragen werden und auch Abstand gehalten wird würde das Risiko sich zu infizieren gleich null sein.
Das Risiko sich - oder andere zu infizieren wird durch alle diese Maßnahmen zwar verringert aber niemals null.
Obendrein ist das Infektionsrisiko auf dem jeweiligen Hin- und Rückflug eh viel höher da hier die Abstandsregeln grob verletzt werden - da hilft auch kein Hygienekonzept.
Genau Gleiches gilt für das Bus- oder Bahnfahren.
Nur wer auf ÖPNV angewiesen ist sollte diesen nutzen.

Es gilt auch in Zukunft unnötige Kontakte weitestgehend zu vermeiden.

@ Charlys Vater (09:39): So ein Nonsens

@ Charlys Vater

So ein Nonsens weil ab Oktober die Impfstoffe kommen. Siehe:

https://tinyurl.com/y34zbupl
Manager-Magazin: Das Rennen um die Corona-Impfstoffe 12.08.2020, 09.23 Uhr

Mit dabei: Das Mainzer Biopharma-Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer. Sie wollen bei einem Erfolg der aktuellen klinischen Studien zu ihrem Impfstoffkandidaten wie angekündigt im Oktober den Antrag auf Marktzulassung stellen. Die Biontech-Mitarbeiter hätten es geschafft, die Studie "in Rekordzeit zu starten", sagte Biontech-Vorstandschef Ugur Sahin (54) am Dienstag bei der Vorlage der Unternehmenszahlen für das zweite Quartal.

Weiterin bringt Curevac Roll-Out am Jahresende und das Uniklinikum Hamburg-Eppendorf rollt nächstes Frühjahr raus laut NDR.

Link zur Studie

Liebe Tagesschau-Redaktion,

es wäre wünschenswert, wenn Sie wissenschaftliche Studien, die Sie in Artikeln erwähnen (insbesondere wenn der Artikel wie hier auf der Studie aufbaut), auch verlinken würden.

Konkret scheint es um diesen Fachartikel zu gehen:
Hu et al.: The risk of COVID-19 transmission in train passengers: an epidemiological and modelling study, Clinical Infectious Diseases, ciaa1057, https://doi.org/10.1093/cid/ciaa1057

ach ja

Die DB konnte im Fernverkehr schon vor Corona nicht zuverlässig Sitzplätze reservieren. Wagen fehlt, Ersatzzug mit anderen Wagennummern, Anzeige der Sitzplatzreservierung ausgefallen usw. Und dafür 4,50 bzw. jetzt 4 Euro kassieren.

Solange im Fernverkehr Maskenzwang herrscht, fährt überweigend nur, wer unbedingt muss und nimmt ansonsten das bestens klimatiserte und maskenfreie Auto. Spaß- und Urlaubsgruppenfahrten nicht mehr vorhanden, Geschäftsreisende sind auch deutlich weniger unterwegs, insofern bleiben die Züge im Fernverkehr b.a.w. leer.

ÖPNV tut sich bei den Preisen und Umfeld überweigend auch nur an, wer muss und sich kein Auto leisten kann oder will.

Irgendwann werden die Verluste nicht mehr kompensiert, der Fernverkehr DB und ÖPNV (leider) ausbluten. Es gab viele Chancen, seit Jahren immer dasselbe Mantra, alle verspielt bzw. politisch nur scheinheilig gewollt. Ein neues Auto spült dem Staat zur Umverteilung durch die USt. eben satt Geld in die Kasse, DB/ÖPNV kostet.

Ja - die Bahn

richtig - ein Risiko - mit vielen Menschen auf engem Raum. Keine Überraschung. Aber bevor man jetzt auf die Passagiere einhaut:

Ich hatte in letzter Zeit das wahre Vergnügen Bahn fahren zu müssen. Und wenn man in so einem Zug (ICE) sitzt, für eine Fahrt von 2 Stunden dann mal 5 Stunden braucht und das dann auch noch bei ausgefallener Klimaanlage und das Zugpersonal mit "gutem Beispiel" voran geht und während der ersten Hälfte der Fahrt die Maske auf Halbmast trägt - und in der zweiten Hälfte das Kinn schützt - dann kann einem als Fahrgast echt die Galle hochkommen.

Gleiche Strecke - eine Woche später - anderes Personal - nur 30 Minuten Verspätung - gleiches Verhalten. Erst Rüssel im Freien, dann nur noch Kinnschutz.

Nur mal so - von der anderen Seite eine Beobachtung.

Autofahren deutlich gefährlicher

3000 Verkehrstote jährlich in Deutschland.
Das sind ca. 8,2 Verkehrstote täglich.

Todesfälle AN und MIT Corona liegen pro Tag deutlich unter dieser Marke und nicht alle haben sich beim Bahnfahren angesteckt.

Verzichtet deshalb jemand auf Autofahren?

Todesrisiko Corona wird, meiner Meinung nach, deutlich überschätzt.

Diese Filter kann man trotzdem machen

Und diese Virenfilter:

https://www.tagesschau.de/investigativ/monitor/corona-bahn-105.html

Anders als in Flugzeugen verfügen die Züge allerdings über keine Virenfilter. Inwieweit dadurch ein erhöhtes Infektionsrisiko auch über Aerosole besteht, will die Bahn erst noch erforschen, obwohl sich das Problem wohl schon im Winter verschärfen dürfte. Denn je mehr die Luft in den Zügen erhitzt werden muss, umso höher ist der so genannte Umluftanteil - und umso weniger Frischluft wird zugeführt.

kann man trotzdem machen. Und Oberflächen kann man mit UV-C-Licht desinfizieren. Aber dabei muss aufgepasst werden, weil sowas laut Bundesamt für Strahlenschutz erbgutschädigend ist:

https://tinyurl.com/y2j87vhs
bfs.de: Desinfektion mit UV-C-Strahlung

Von daher geht Bahnfahren schon und Bahnfahren geht ab Oktober wenn die Impfstoffe kommen, auch wieder OHNE Maske und OHNE diesen ganzen Corona-Wahnsinn und auch Großveranstaltungen gehen ab dann wieder normal.

@ Musiker60

Mein Eindruck ist ein anderer.

Meiner Meinung nach wird die Gefahr sich mit Corona anzustecken nicht heruntergespielt sondern, ganz im Gegenteil, viel zu hoch bewertet.

Momentan sterben unter 10 Menschen täglich an Corona. Demnach sterben mindestens 2400 Menschen pro Tag an anderen Ursachen.

Also liegt die Wahrscheinlichkeit an Corona zu sterben bei unter 0,5% und an anderen Ursachen bei 99,5%

@ 09:40 von Musiker60

„ Die läppische Antwort: "Im ÖPNV gilt die Maskenpflicht, weil dort der nötige Mindestabstand nicht eingehalten wird."

Kann ihren Ärger sehr gut nachvollziehen. Es hieß vor einiger Zeit, dass die Alltagsmasken ein „zusätzlicher“ Schutz zum Abstandhalten sein sollen. Jetzt scheint es allerdings so zu sein, dass sie als „Ersatz“ des Abstands gelten sollen. Damit man Busse/Bahnen und leider auch Klassenzimmer mit unseren Kindern wieder vollstopfen kann...

@Rainer Niemann

Hochrisiko-Verkehrsmittel?

Wie kommen Sie denn darauf?

Gibt es Zahlen, wie viele Menschen nach einer Ansteckung mit Corona in einem Öffentlichem Verkehrsmittel verstorben sind?

Im Straßenverkehr gibt es Zahlen: 3000 Verkehrstote pro Jahr, also ca. 8,2 täglich.

Das Hochrisiko-Verkehrsmittel ist dann ja wohl eher das Auto.

Leider wird sich das bei unser Politik nicht ändern.

Hier müsste jetzt ab sofort ein kontrollierter Fahrkartenverkauf erfolgen.
Entweder über Schalter oder Online dürfen nur so viele Fahrkarten verkauft werden, das der Abstand gewahrt ist. Weiterhin ist hier dringend eine durchgängige Kontrolle nötig.

Ich wäre für eine Renaissance

Ich wäre für eine Renaissance des Abteilwagens. Da verbreitet sich weniger.
Der ICE1 bzw. die IR-Waggons hatten IMHO eine gute Raumaufteilung.
Könnte man aber bei künftig zu beschaffenden Zügen aber mal wieder berücksichtigen.
Ist aber kaum kurzfristig umzusetzen.

Fährt Flixtrain nicht mit solch "antikem" Wagenmaterial...?

"Eine neue Studie aus China

"Eine neue Studie aus China zeigt: Je kleiner der Abstand zwischen Reisenden ist und je länger die Fahrt dauert, umso höher ist auch das Risiko einer Infektion. Dies sei "eine bemerkenswerte Studie", sagt Gérard Krause, Epidemiologe vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, "weil sie wirklich groß angelegt und daher erst mal sehr wertvoll" sei."

Diesen Zusammenhang kennt doch inzwischen jedes Kind. Wozu dann noch eine groß angelegte Studie, die dann auch noch als bemerkenswert eingestuft wird?

TS: "Fahrgäste ohne Masken,

TS: "Fahrgäste ohne Masken, fehlender Abstand"

Ich habe meinen job als flight attendant wieder, und wir haben die gleichen probleme. Viele passagiere tragen maske im terminal und beim boarding, setzten sich und nehmen dann die maske ab.
Es gibt eine stricte no exceptions mask policy, und so bitten wir hoeflich die maske wieder zu tragen. Dafuer wurde ich schon oefter scharf verbal attackiert und beleidigt und hoere immer das gleiche ("it's against my constitutional right.") so dass nichts anderes uebrig blieb als den Pilot zu informieren, dann wurde der start abgebrochen, zurueck zum gate. Dann kam ein airline representative und fuehrte die unwilligen passagiere aus dem Flugzeug. Uebrigens unter applause der anderen passagiere.

Wann wird gefahren

Hier sollte man glaube ich dringend differenzieren.
Wird am Tage gefahren oder zu den Arbeitszeiten.
Also Morgens um 07.00 Uhr S- oder U- Bahn in Hamburg. Zum brechen voll. Die Leute stehen im Mittelgang da es keinen anderen Platz mehr gibt.
Die Zubringerbusse aus dem Umfeld sind Randvoll. die Menschen stehen dicht gedrängt im Bus.
Und Abends auf der Heimfahrt so um 17.00 Uhr genau das selbe Bild.
Da ich jeden Tag fahre kann ich sagen das es genau so ist.
Auf den Bahnhöfen stehen die Menschen in Massen und warten und ich meine mind 20 bis 30 % tragen keine und nur unzureichend eine Maske.
Und die DB unternimmt nichts, so wie immer. Warum weil es sich am Personal so einfach durch Entlassungen sparen lässt.

Am 20. August 2020 um 11:32 von Demokratieschue...

Zitat: So ein Nonsens weil ab Oktober die Impfstoffe kommen.

Schon Ihr Zitat gibt Ihre Behauptung nicht her.

Wenn Sie den Artikel im Manager-Magazin zu Ende gelesen hätten, wären Sie auf Folgendes gestoßen:

"Wann es soweit sein wird, ist nach wie vor unklar. Ende dieses Jahres oder Anfang nächsten Jahres - dies ist der Zeitrahmen, den viele Experten nennen. Immer vorausgesetzt, die klinische Prüfung verläuft erfolgreich, wie PEI-Präsident Klaus Cichutek (64) kürzlich sagte. Erfolgt aufgrund einer positiven Bewertung die Zulassung, muss der Impfstoff in möglichst großen Mengen produziert werden. Unter diesen Annahmen könnten "wir Mitte 2021 über einen Impfstoff verfügen, der auf breiter Basis eingesetzt werden kann", erklärte WHO-Chefforscherin Soumya Swaminathan (61) kürzlich der Deutschen Presse-Agentur."

Verschiedene Ursachen

Ich denke, es gibt verschiedene Gründe, warum es zu Infektionssteigerungen auch im Inland kommt. Ein wesentlicher Grund, ist, dass sich immer noch nicht alle an die Maskenpflicht halten und da nun hinreichend bekannt ist, dass eine Ausbreitung über Aerosole besonders wahrscheinlich ist muss diese in geschlossenen Räumen auch eingehalten werden, wenn die Mindestabstände eingehalten werden können. Und in öffentlichen Verkehrsmitteln sowieso. Zweites Risiko sind zu große Privatfeierlichkeiten, wenn man das als Multispreader erkannt hat, sollte sowas bis auf weiteres untersagt werden, genauso übrigens der Karneval, aber da ist ja vielen in der Gesellschaft Spass wichtiger als Gesundheit. Und dann finde ich auch die App dahingehend unsinnig, dass man nur diese ganz allgemeinen Kontaktmeldungen bekommt, ohne Orts und Zeitangabe, wann der Kontakt stattgefunden hat. Hier geht mir der Datenschutz zu weit, warum darf ich nicht zumindest wissen, wann ich potentiellen Kontakt hatte?

Wie in Russland

wissen wir ob es hält was es verspricht.
Wie sieht es aus wenn ein anderes oder ganz neues Virus auf den Markt kommt.
Es ist doch völlig ob wir jetzt ein Mittel dagegen bekommen oder nicht es kann uns immer wieder treffen. Und dagegen sollten wir ein Mittel haben. Also muss grundlegend umgedacht werden und zwar in allen Bereichen.
Busse, Bahnen, Flugzeuge, Schiffe, Auto,
Schienennetz, Fahrradwege, Fußwege, Schadstofffreie Auto, Busse und Bahnen.
Das ist wichtig.

11:32 @Demokratieschue...

Ihre Impfstoff-Phantasien sollten Sie sich nicht von Aktienberichten o.ä. bestätigen lassen, sondern von wissenschaftlichen Berichten.

Flächendeckende Impfungen nicht vor 2022, (TS)

CureVac hat noch nicht Phase II begonnen, plant Zulassung für nächstes Jahr.

BionTech-Studien müssen
erfolgreich sein.

Also lassen Sie Ihre Prophezeiungen!

Gruß
Leipzigerin59

Kein Nonsens

zu Am 20. August 2020 um 11:32 von Demokratieschue...

Warum beschimpfen Sie den Foristen Charly?

Was Sie als Lösung bezeichnen ist das Geschreibsel eines Magazines zum Beginn einer Studie, die noch keine Ergebnisse gekiefert hat, und zum eventuellen Vorhaben im Oktober eine Antrag zur Marktzulassung ...

Das ist nichts als Hätte und Wenn, wenn Forist Charly zur anhaltenden Vorsicht mahnt hat er recht!!!

@ Am 20. August 2020 um 11:14 von Karl Klammer

> Fakt1
Wer sich ohne Maske in den ÖPNV setzt
begeht vorsätzliche Körperverletzung mit möglicher Todesfolge gegenüber andere !
auch verteilt man quasi wie ein Terrorist
ein Bakterium.

Wer mit 50 durch eine 30er-Zone rast oder trotz Rauchverbot qualmt tut nichts anderes. Diese Verstöße werden jedoch gesellschaftlich fast schon als legitim angesehen. Insofern finde ich es bedenklich, dass jetzt auf einmal bei den Corona-Regeln viele 1000%ig dahinter her sind, während das Einhalten anderer Gesetze (die durchaus auch der Gesundheit dienen) weiterhin sehr "flexibel" gehandhabt wird.

Rechenkunst

Also wenn in 6 Monaten über 9000 Menschen an Corona gestorben sind sind das 6x soviel wie im Strassenverkehr. Daher kann ich Ihre Rechnung nicht so ganz nachvollziehen, ist wohl eine schlau klingende Verharmlosung, die aber schon an Ihren Rechenkünsten scheitert.

Komisch, im Flieger haben die

Komisch, im Flieger haben die Leute keine Angst, setzen Masken auf, und in der Bahn geht das nicht.
Es gibt nichts, was masketragen verbieten würde.

Risiko Bahnfahren?

Schon vor Corona waren Bahn und der ÖPNV teuer nicht immer sauber und unzuverlässig.

Jetzt mit Corona und den massiven neuen Gesundheitsgefahren ist die Zeit der Massenverkehrsmittel auch weil viele sich nicht an einfache und sinnvolle Regeln halten wollen vorbei.

Wir brauchen jetzt schnell eien gute und sinnvolle an den bedürfnissen der Bürger orientierte Verkerswende 4.0

@ falsa demonstratio (12:14): ich entgegne mit dem hier

@ falsa demonstratio

Und da entgegne ich erneut mit dem hier:

https://tinyurl.com/y4mcy8yx
apotheke-adhoc.de: Biontech/Pfizer: Corona-Impfstoff im Oktober einsatzbereit 29.07.2020 10:14 Uhr

Berlin - Während in Deutschland die Sorge um eine zweite Welle steigt, wetteifern weltweit 171 Corona-Projekte um einen Impfstoff gegen Covid-19. Womöglich könnte rechtzeitig zum Herbst ein erster Impfstoff einsatzbereit sein. Nach Informationen von APOTHEKE ADHOC will das Firmentandem Biontech und Pfizer im Oktober den ersten Corona-Impfstoff auf den Markt bringen. Das haben die Partnerfirmen gegenüber der Bundesregierung signalisiert und einen Zeitplan vorgestellt. Derzeit laufen mit dem Bundesgesundheitsministerium
Gespräche über Lieferverträge.

Von daher: ab Oktober ist Schicht im Schacht mit Corona.

@krittkritt, 10.31h

So macht jeder seine Erfahrungen.
Ich sehe meist junge/jüngere Leute ohne Masken oder mit Maske unter der Nase.
Von älteren werde ich trotz Maske und Abstand auf das penible Einhalten der Bodenmarkierungen angesprochen.
Diese Markierungen scheint die Smartphonegeneration gar nicht wahrzunehmen.

Natürlich gibt es auch Ältere, die zu beanstanden sind.
Keine Frage.

@Sdric, 10.44h

Das klingt schon gut, was Sie da schreiben.
Aber wie wollen Sie das Bußgeld/Geldstrafe bei einer besonderns anfälligen Klientel erheben?
Da werden Sie ehr schnell an Grenzen stoßen.

Unterschätztes Risiko??????

Also, ernsthaft?? Da kommt man jetzt erst drauf?? Durch eine Studie??? Wer täglich mit Zug oder Bus zur Arbeit fährt( in der Stoßzeit ) freut sich vorallem ab Herbst auf das Husten und Niesen um sich herum. Nein, da kann man nicht drauf kommen, dass da eine Ansteckungsgefahr besteht!!!!! Ich bin einfach nur sprachlos über soviel, ja wie kann man das nennen?? Blindheit? Nicht denken? Bin gespannt was als nächster Witz kommt!!!

@Bullok - weil es sich am Personal so einfach sparen lässt

Entlassungen ?

Seltsam bei der Einstellungsoffensive der Bahn.
Diese will 100.000 Tausend Mitarbeiter einstellen.
Aber so wie man hier auch lesen kann, ist es kein Wunder
bei Fahrgäste welche Zugbegleiter oder Sicherheitskräfte angreifen , bewirbt sich keiner.

@ Am 20. August 2020 um 12:01 von asimo

Apropos ICE: Im Rahmen eines Redesigns werden die ICE-1-Triebzüge ja momentan sogar noch von 12 auf 9 Wagen verkürzt.....bieten also weniger Kapazität.

Infektions-Hotspot ÖPNV

Auch wenn es politisch, ökologisch und ideologisch noch so wünschenswert erscheint, den ÖPNV und die Fernbahnen für die Masse zu etablieren - das Infektionsrisiko im Gedränge besteht nun mal und ist nicht wegzudiskutieren. Neben den anderen Problemen dieser Verkehrsmittel wie Unzuverlässigkeit, Schmutz, maroder Technik und schlechter Taktung.

Entscheidend ist aber, dass das Einzige, was eine Infektionsausbreitung wenigstens eindämmen könnte - die Maskenpflicht - überhaupt nicht durchgesetzt wird. Genauso wenig wie gegen Vandalismus oder Belästigung der Fahrgäste vorgegangen wird. Kein Personal da, zu teuer. Na dann.

Wenn ich mir beim Bahnfahren nicht nur einen Grippalen Infekt holen kann, sondern eine tödliche Krankheit, weil irgendwelche Egoisten keine Maske tragen, dann scheidet das Bahnfahren als Transportmittel eben aus. Dann muss ich leider mit dem Auto fahren. Ideologie hin, Werbung her.

Ich weiß nicht, wie oft oder wann...

...Sie das letzte Mal Bahn gefahren sind: meine tägliche Erfahrung ist, dass auch die 1. Klasse (im ICE!) gut belegt ist. Bei Nahverkehr weiß ich es nicht. Die 1. Klasse Reisenden bezahlen mehr, ein Freigeben der 1. Klasse scheidet daher aber aus - oder man verkauft keine 1. Klasse Tickets mehr...Die Bahn sollte aber vielmehr dafür Sorge tragen, dass die als Doppeltraktion angezeigten ICEs auch in Doppeltraktion fahren. Dann wird es auch nicht übervoll.

Scheinargumente

"Wer mit 50 durch eine 30er-Zone rast oder trotz Rauchverbot qualmt "...

Ja, das sind auch Verstöße gegen sinnvolle Regeln. Aber dadurch, dass es ein paar Abseitige gibt, die sie begehen, werden nicht alle Regeln sinnlos.
Nur weil irgendwer irgendwo durch die 30er-Zone rast, möchte ich nicht in der Straßenbahn mit Corona infiziert werden.

@asimo 12:01

Als Vielnutzer der Bahn sage ich: Bloß nicht, was soll denn an dem engen Gedrängel (zu 6) in einem kleinen „Kabuff“ besser sein? Als kürzlich mein ICE wegen eines Schadens gegen so einen alten (allerdings restaurierten) IC getauscht wurde, hatte ich zum Glück ein 1.Klasse-Abteil für mich allein. Aber ohne diesen zufälligen Luxus ....
Und Flixtrain (unrestauriert) einmal Berlin-WOB, aber nicht wieder und vor allem niemals Langstrecke.

Ich sehe schon, hier schreiben zu wneige Bahn-Pendler...

...denn ansonsten kann ich mir das teilweise nicht erklären. Reservierungspflicht ist nicht durchsetzbar, ebeno wenig, Waggons für "Risikogruppen" zu reservieren - wie soll man das umsetzen, kontrollieren? Ich finde, mit gesundem Menschenverstand kommt man auch bei der DB als Reisender weiter: wenn ich fernreise, buche ich aktuell 1. Klasse, Einzelplatz. Oder 2. Klasse, 2 Reservierungen nebeneinander. Man kann und darf den Nachbarplatz aktuell auch (wenn nicht reserviert) verweigern, freizugeben (Abstandsgebot, die Bahn hat selbst vor einigen Wochen angemahnt, sich nur am Fenster zu platzieren, das ist auch sinnvoll). Wenn ich Pendler bin, gehe ich dahin, wo ich denke, dass es sinnvoll ist. Was im Supermarkt, im Bus, in der Tram geht, klappt auch in der DB. Wo soll da ein höheres Risiko sein? Ansonsten: wir sind erwachsene Menschen. Ist mir der Zug zu voll, bleibe ich draußen, fahre eine Stunde später, oder vermeide Pendler-Zeiten (6-8/16-18 Uhr). Man muss nicht immer nach Regeln rufen

Leuten mit Attest würde ich

Leuten mit Attest würde ich empfehlen, doch besser mit dem Taxi zu fahren. Oder schützt das Attest andere ebenso gut, wie eine Maske?

Am 20. August 2020 um 12:48 von Demokratieschue..

Zitat: @ falsa demonstratio (12:14): ich entgegne mit dem hier

Das ist keine Entgegnung auf mein Bezugsposting. Mir ging es nur darum, dass ihre damalige Behauptung nicht von dem damaligen Zitat gedeckt war. Das ist so.

Ihre jetzige Behauptung " ab Oktober ist Schicht im Schacht mit Corona" ist ebenfalls nicht durch ihr Zitat gedeckt. Sie haben das Wort "womöglich" überlesen".

Bevor Sie jetzt aus der "Bäckerblume" zitieren: Ich würde mir wünschen, dass Sie Recht haben. Falschen Zitaten vertraue ich aber nicht.

Wenn ich mir die Kommentare hier durchlese fröstelt es mir ...

Ich lese hier hauptsächlich Botschaften a la "hängt sie höher", und vieles mehr in dieser Richtung. Leute ihr schreit doch ständig nach Rücksicht und Solidarität, ich kann derartiges in diesen Kommentaren nicht entdecken! Was ist los hier? Was ist mit Menschen die die MNS aus gesundheitlichen Gründen nicht tragen dürfen - werden die vom Leben ausgeschlossen? Was ist mit denen die Aufgrund der Maßnahmen alles verlieren - müssen die nun alle schweigen?
In so einer Welt mag ich nicht leben!

Ein Staatsunternehmen das in

Ein Staatsunternehmen das in 2018 über 140 Mio. Fernreisende beförderte und nun keine Infektionsrisiken in ihren vollbesetzten Wagons sieht, untergräbt die Glaubwürdigkeit der Regierung, was ihre sonstige Einschätzung und ihre Maßnahmen zu Corona betrifft. Was soll man dazu noch sagen. Dass Menschen in solchen Widersprüchen sich in ihrer Annahme bestätigt fühlen, dass hier einiges nicht stimmen kann, hat die Regierung zu verantworten. Die Bahn ist Eigentum des Bundes.
Andererseits, wie viele Zugbegleiter haben sich bisher infiziert? Entweder ist die Gefahr doch nicht so groß, oder die Bahn sollte außer Betrieb gehen, zumindest was den Personenfernverkehr angeht.

11:19 von weingasi1

"Maskenverweigerer sind ja nun nicht gerade die einsichtigsten und sympathischsten Mitbürger..."

Ja, das kann ich bestaetigen.
Als flight attendant bekommen wir eine passenger tensions Schulung fuer „normale“ Situationen verursacht durch stress. Und normalerweise sehen wir beim boarding potentielle tension candidates.
COVID-19 und die Maskenpflicht macht unseren job schwerer da einige mask deniers ausflippen wenn sie aufgefordert werden maske zu tragen. Es kann passieren dass passagiere an board verhaftet werden muessen da sie physical wurden

Solidarität und Rücksicht wären echt angebracht.

Wenn es hier so rüberkommt, dann liegt es mit großer Wahrscheinlichkeit an das Unverständnis der Leute.
Zu einem wer keinen MNS tragen kann, sollte sich aber auch solidarisch und rücksichtsvoll verhalten. Soll heißen nach Möglichkeit Hilfe in Anspruch zu nehmen um die Möglichkeit sich oder auch andere zu infizieren so gering wie möglich zu halten.
Leute die keine MNS tragen wollen, sollten auch solidarisch sein und Rücksicht nehmen.
Soll heißen dann sollen auch sie zuhause bleiben um eine Ausbreitung zu vermeiden.
Wer diese beiden einfachen und wirkungsvollen Reglen nicht berücksichtigen will , dann kommt das nicht direkt genannte zur Geltung. Denn da muß ich einfach gestehen, bevor ich mich aufgrund solcher Uneinsichtigkeit infiziere, sollten diese Person die ganze mögliche und derzeit noch nicht mögliche Härte des Gesetzes zu spüren bekommen. Und da sind Geldstrafen je nach Reichtum immer sehr hoch anzusetzen und sonst Gemeinschaftszelle bis Pandemie vorbei.
Und dann würde es laufen

15:30 von Bender Rodriguez

"Leuten mit Attest würde ich Leuten mit Attest würde ich empfehlen, doch besser mit dem Taxi zu fahren. Oder schützt das Attest andere ebenso gut, wie eine Maske? "

Wir haben eine no exceptions mask policy. Das bedeutet dass jeder ohne Ausnahme Maske tragen muss. Inzwischen haben viele Menschen eine aerztliche Befreiung, aber damit kommen sie nicht an board oder muessen das Flugzeug wieder verlassen und ein anderes Mittel der transportation waehlen.

Auch ein Mensch mit asthma kann den virus verbreiten

@ Sebastian15, um 12:27

re um 11:14 von Karl Klammer

Abgesehen davon, dass Ihre Vergleiche mehr als hinken, beweisen Sie hier (nicht zum ersten Mal), dass Sie das zugegebenermaßen komplexe Coronaproblem immer noch nicht verstehen (wollen).

Seien Sie versichert:
Die Fachleute sind mindestens so schlau wie Sie und ich.

Am 20. August 2020 um 15:41 von Ist Wahr Ein Staatsunternehmen

Warum um alles in der Welt ist das Infektionsrisiko in einem Wagen der DB höher als in einem Bus oder in einer Tram? Oder in einem Supermarkt oder beim Besuch eines Flohmarktes? Irgendwann sollte es sich herum gesprochen haben - die AHA Regel: ABSTAND halten (wichtig!), Hygiene: Hände waschen, gelegentlich desinfizieren. Alltagsmaske: keine FFP2 oder 3, es reicht die normale Mund Nase Bedeckung um Aerosolausbreitung zu reduzieren. Der Rest: ist eben Lebensrisiko. Kann man nur noch verringern, wenn man daheim bleibt. Eine Option, die ich allzu ängstlichen empfehlen würde ebenso wie Menschen, die Risikogruppe sind. Nur bitte hier nicht die Bahn, die ich als Tagespendler auch kritisch begleite, ungerechtfertigt "bashen".

@jautaealis um 09:38

Die erste Klasse ist für alle Reisende frei, Die Fahrkarte kostet halt rund 50% mehr - im Zweifel sollte das diesen kleinen Aufpreis doch wert sein.
.
Und das mit "spielend einhalten": In einem Doppelstockwagenzug (Regionalexpress) sind maximal 12,5% Sitzpläte 1. Klasse. In der S-Bahn meist weniger, wenn es sowas überhaupt gibt (S-Bahn Nürnberg ohne 1. Klasse).

Bahnfahren

Jetzt sollen wir alle Fernzüge reservieren? Ein Zug hat Verspätung und der Anschluß ist weg. Was dann? Eine neue Reservierung versuchen, um festzustellen, daß kein Platz mehr frei ist? In dem Falle dann auf den Regionalzug ausweichen, denn dort muß man nicht reservieren (kann man technisch nicht). Die Regionalzüge sind oft voller als die Fernzüge. Wenn jetzt die Bahn vom Gesetzgeber zum Reservieren gezwungen wird, steige ich für meine Reise quer durch halb Deutschland aufs "Quer-durchs-Land-Ticket" für 42 Euro um. Mein Fernzug war nur unerheblich billiger. Reisen tue ich, wenn ich Zeit habe oder den Bedarf und als Nicht-Auto-Besitzer kann ich nur Fernbus oder Zug oder Mitfahrgelgenheit nutzen. Wenn die Politik also den Unfug mit der Reservierung einführt, ist meine nächste Reise mit viel Umsteigen im stärker überfüllten Regionalverkehr ohne Reservierung.

@ Wutmigrant, um 15:33

Jemand, der aus gesundheitlichen Gründen keinen MNS tragen kann, sollte unser aller Nachsicht haben.

Gleichwohl entbindet das diese Menschen nicht von einem ebenso möglichst rücksichtsvollen Verhalten allen anderen gegenüber. Wie das geschehen kann, hängt vom Einzelfall ab.

Was mich aber ganz besonders ärgert ist, dass es Leute gibt, die offensichtlich einen Arzt gefunden haben, der ihnen die Bescheinigung ausstellt, obwohl sie kerngesund sind; und die sich mit dieser auch noch brüsten.

Zwei sind mir persönlich bekannt

Tinchen

...und das ist auch gut so.
Man darf Menschen mit Krankheiten oder Behinderungen nicht benachteiligen. Man muss sie aber auch nicht bevorzugen. Warum sollte ich im Zug die Maske tragen, während der Rest des Waggons ein Attest hat? Alle, oder Keiner. Sonst macht es keinen Sinn.
Und ich hatte es schonmal erklärt, es gibt keine Krankheit gegen MNS.
Da muss man sich nur den PASSENDEN MNS kaufen .
Zb ein Visier.

Die Bahn lockt ...

... mit allerlei attraktiven Preisangeboten. Wer sie nutzt, wird feststellen, dass zu viele Fahrgäste in zu wenigen Waggons Platz finden müssen. Die Aktionen hätten Sinn, wenn mehr Waggons angehängt würden, sonst geht die Sache pandemisch voll nach hinten los.

S-/U-Bahn, Tram und Bus öffenen in kurzen Abständen alle Türen an den Haltestellen. Das sorgt für Durchlüftung zum Abtransport der Aerosole. Diese Möglichkeit fehlt bei der DB. Hinzu kommen die Zugluft-Angsthasen, die selbst jenseits der 30 Grad die angekippten Oberlichtfenster (gibt's noch außer im ICE) schließen und Erstickungsanfälle und Hitzschlag der anderen Fahrgäste in Kauf nehmen. Das alles muss ich mir nicht antun.

.@.tinchen

Ich habe mich sehr gefreut zu lesen, dass sie Ihren Job als flight attendant wieder haben. Herzlichen Glückwunsch und allzeit guten Flug :))

@Sdic

'Potentiell gefährliche Körperverletzung' ist gar kein Delikt!

Keine Maske zu tragen ist nur die Missachtung einer Vorschrift.

Genau so wie zu dichtes Auffahren im Straßenverkehr kein Potentieller Mord ist sondern eine Missachtung der Verkehrsregeln.

Bitte überdenken Sie mal ihre juristischen Grundkenntnisse.

Masken sollen nur die Wahrscheinlichkeit der Ausbreitung des Virus vermindern. Trotz Maske können Infizierte andere Menschen anstecken.

Zur Zeit sind in Deutschland gerade mal 7900 Menschen Infiziert, also ansteckend, also nur jeder 10.000 sendste. Davon jemanden zu begegnen ist nicht sehr wahrscheinlich.

@16:07 von harry_up

Und wie ist ihr Standpunkt zum anderen Argument: Wer alles aufgrund der Maßnahmen verliert soll schweigen?

Diese neue Realität wird uns alles kosten was menschlich ist .... schuldig wird der sein der es nicht hinterfragt hat!

@ Bullok, um 15:52

Ich würde fast jeden Satz Ihres Kommentars unterschreiben.

Was die MVWs [Maskenverweigerer :-)] betrifft, ist es aber illusorisch, diese zum Zuhausebleiben anzuregen, denn gerade unter diesen ist die Zahl der Ignoranten und Verharmloser ja ganz besonders groß.

Motto:
“Was es nicht gibt, kann ich nicht verbreiten. Warum soll ich da zu Hause bleiben?“

um 12:05 von .tinchen

""Ich habe meinen job als flight attendant wieder, und wir haben die gleichen probleme. ""
*
Ich freue mich, dass sie nicht mehr arbeitslos sind.

Werden jetzt ihre Beiträge mitten in der ostamerikanischen Nacht vorbei sein?

Schade.

12:05 @ .tinchen

" Ich habe meinen job als flight attendant wieder,  ..."

Glückwunsch und allzeit guten Flug mit vernünftigen Gästen

Vielen Dank
auch für Ihre Wahlberichte.

Gruß
Leipzigerin59

Fahrzeit

Ich bin letzte Woche etwa 8 Stunden mit dem Zug gefahren. Regionalbahn, Fernzug, Regionalbahn, Bus, dazu jeweils Warten an der Haltestelle. Ich weiß gar nicht, ob man an der Haltestelle oder auf dem Bahnhof an der frischen Luft offiziell Maske tragen muß. Jedenfalls war ich 8 Stunden unterwegs und wer von mir fordert, daß ich 8 Stunden Mund UND Nase mit der Maske bedecken soll, den halte ich für dreist und unverschämt. Wenn ich die 8 Minuten (und fünf Haltestellen) mit dem Bus zum Hauptbahnhof fahre, kann ich die Maske über Mund und Nase setzen. Etwa 8 Stunden ununterbrochen nicht. Anscheindend geht das vielen so und deshalb wird das Bußgeld nur zu vielen erfolglosen Diskussionen führen. Bei meiner Rückfahrt nehme ich ein 6er Pack 0,5Liter Mineralwasserflaschen mit und halte eine Flasche ständig in der Hand und führe sie zum Mund wenn der Schaffner kommt. Die Coronaverordnung verbietet nicht das Trinken und wenn die Politik so dumm ist die Masken anzuordnen muß man kreativ sein.

@Demokratieschue...

Alles fromme Versprechen, Vermutungen und Hoffnungen.

Bis zur Marktreife ist das Virus möglicherweise ohnehin verschwunden.

Zweite Frage: wie hoch wird wohl der Schutz durch eine Impfung sein?

Abnahme der Ansteckungswahrscheinlichkeit um 50% oder eher nur um 10%?

Impfung bedeutet doch nicht, dass 100% der Geimpften auch immun sind gegen das Virus.

um 11:49 von Demokratieschue...

"" Und Oberflächen kann man mit UV-C-Licht desinfizieren. Aber dabei muss aufgepasst werden, weil sowas laut Bundesamt für Strahlenschutz erbgutschädigend ist:

https://tinyurl.com/y2j87vhs
bfs.de: Desinfektion mit UV-C-Strahlung

Von daher geht Bahnfahren schon und Bahnfahren geht ab Oktober wenn die Impfstoffe kommen, auch wieder OHNE Maske und OHNE diesen ganzen Corona-Wahnsinn und auch Großveranstaltungen gehen ab dann wieder normal.""

Sie meinen also die Bahn könne per sofort alle Züge mit UV-C-Lampen ausrüsten; die flächenddeckend von der Decke abstrahlend alles im Zug desinfizieren ?
Während der Fahrt mit Passagieren ist gesundheitsschädlich.

Also WIE die UV-C-Strahler einsetzen ?

@ 11:15 von Lyn

Woher Sie Ihre Sicherheit nehmen, ist mir etwas schleierhaft, denn in den letzten Wochen wurde in diversen Artikeln des Deutschen Ärzteblattes vor der Anwendung von Cortison bei der Behandlung von Covid-19-Patienten eher gewarnt.
Bleiben Sie gesund!

@baumgart67

Wenn schon Rechenkunst dann richtig:

Ja, wir hatten schon einmal 325 Todesfälle an einem Tag an und mit Corona. Sonst unter 300. Aktuell so 0 bis 10 Todesfälle pro Tag.

Bei durchschnittlich 8,2 Todesfälle im Straßenverkehr.

Bezüglich der Todesfälle haben wir eine erste Welle hinter uns. Eine zweite Welle ist, meiner Meinung nach, nicht in Sicht, wenn man die Todesfälle betrachtet.

Quelle ZEIT:
https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/coronavirus-echtzeit-karte-deutsch...

@ Klartexter (15:57), Re

Klar, alles ist relativ, so auch das Risiko. Nur, wir haben eine Regierung, und wenn es ein 'bashing' von mir war, dann nicht der Bahn, sondern der Regierung/Verkehrsministerium.
Ich bezog mich ausdrücklich auf den Personenfernverkehr; statistisch legt der Reisende dabei ca. 300 km zurück. Ich kenne jemand, der so demnächst 900 km hin und 900 km zurück legen will - macht zusammen ca. 16/18 Stunden im Wagon. Seine Mitbewohner haben da Bedenken (wenn der zurückkommt). Da gibt es Diskussionen und Streit, nicht gut, was sowas mit den Menschen macht. Hier gehen welche unnötige Risiken ein und andere sind davon mitbetroffen. Und sie sehen, dass die Regierung in ihren Maßnahmen sehr widersprüchlich handelt. Hier gibt es Klärungsbedarf.

"Wir tun alles, damit Sie sicher reisen können"

Leider eine leere Worthülse. Der Regionalexpress am vergangenen Sonntag Stralsund - Berlin war bis auf den letzten Sitz- und Stehplatz belegt. Das Bahnpersonal hat sogar in einer Durchsage das Nutzen der Gänge für Stehplätze empfohlen, anstatt darauf hinzuweisen dass keine neuen Passagiere eingelassen werden können. Es gab über einen Zeitraum von 4 Stunden keinerlei Möglichkeit Abstand zu halten. Stehende Passagiere eng gedrängt in den Fluren auf beiden Etagen des Zuges. Als Risikopatientin habe ich die komplette Fahrt über in regelrechter Panik verbracht. Und als langjähriger Bahnkunde bin ich einfach nur entsetzt und enttäuscht dass seitens der Bahn einfach nichts unternommen wird um die (bekannte) Situation zu entschärfen. Leider hat man nicht immer die Möglichkeit antizyklisch mitten am Tag und mitten in der Woche Bahn zu fahren. Es besteht dringender Handlungsbedarf!

@ SUV-Proll, um 16:12

“Zur Zeit sind in Deutschland gerade mal 7900 Menschen infiziert, also ansteckend...“

Sie vertun sich da:
Das sind die in den letzten 7 Tagen (!) neu gemeldeten Fälle.

Die Zahl der bislang als infiziert Gemeldeten liegt deutlich über 230.000.
Aber ca. 205.000 haben die Infektion lt. RKI überstanden. Ob die potentiell noch ansteckend sind - finde ich nichts zu.

Trotzdem bleiben immer noch genügend, die einen anstecken können.
Ist wie 'n 6er im Lotto, nur nicht so erfreulich.

@Hajo-aus-luenen 16:23

"Bei meiner Rückfahrt nehme ich ein 6er Pack 0,5Liter Mineralwasserflaschen mit und halte eine Flasche ständig in der Hand und führe sie zum Mund wenn der Schaffner kommt. Die Coronaverordnung verbietet nicht das Trinken und wenn die Politik so dumm ist die Masken anzuordnen muß man kreativ sein."

Sind Sie auf Ihre "Kreativität" auch noch stolz? In meinen Augen ist das übelster Egoismus, durch den Sie andere Reisende gefährden – gepaart mit der Dummheit, die Sie der Politik unterstellen. Hoffentlich sitzen in Ihrer Nähe dann Fahrgäste, die dem Schaffner den Hinweis geben, das Maskenmuffel-Bußgeld einzutreiben.

"Wir tun alles, damit Sie sicher reisen können"

Leider eine leere Worthülse. Der Regionalexpress am vergangenen Sonntag Stralsund - Berlin war bis auf den letzten Sitz- und Stehplatz belegt. Das Bahnpersonal hat sogar in einer Durchsage das Nutzen der Gänge für Stehplätze empfohlen, anstatt darauf hinzuweisen dass keine neuen Passagiere eingelassen werden können. Es gab über einen Zeitraum von 4 Stunden keinerlei Möglichkeit Abstand zu halten. Stehende Passagiere eng gedrängt in den Fluren auf beiden Etagen des Zuges. Als Risikopatientin habe ich die komplette Fahrt über in regelrechter Panik verbracht. Und als langjähriger Bahnkunde bin ich einfach nur entsetzt und enttäuscht dass seitens der Bahn einfach nichts unternommen wird um die (bekannte) Situation zu entschärfen. Leider hat man nicht immer die Möglichkeit antizyklisch mitten am Tag und mitten in der Woche Bahn zu fahren. Es besteht dringender Handlungsbedarf!

@Bender Rodriguez

Es geht beim Maskentragen doch nicht um den individuellen Schutz des Anderen.

Auch mit Maske kann ein Infizierter Viren verbreiten.

Es geht um eine Verminderung einer statistischen Ansteckungswahrscheinlichkeit der Gesamtbevölkerung.

Deshalb ist die entsprechende Ausnahme in der Verordnung ja so formuliert.

Am 20. August 2020 um 16:23 von Hajo-aus-luenen

Zitat: Die Coronaverordnung verbietet nicht das Trinken und wenn die Politik so dumm ist die Masken anzuordnen muß man kreativ sein.

Kreativität: Es ist traurig, wohin sich Teile unserer Gesellschaft mittlerweile entwickelt haben.

Auch im ÖPNV (zumindest in

Auch im ÖPNV (zumindest in Berlin!) sind die Klimaanlagen ein Problem. Die haben bestimmt auch keinen Virenfilter, aber die Dinger laufen die ganze Zeit und niemand kommt auf die Idee die Fenster und Oberlichter im Bus zu öffnen, damit wenigstens ein geringer Luftaustasch stattfindet. Es muss nur ein Infizierter mal anständig husten oder niessen, und schon haben alle Fahrgäste die Seuche.

@ 16:12 von SUV-Proll: Woher stammt die Zahl ?

Zitat: "Zur Zeit sind in Deutschland gerade mal 7900 Menschen Infiziert, ..."

Woher stammt diese Zahl ?

Die Bundesregierung gibt die Zahl der aktuell Infizierten mit 14.568 an, die Johns Hopkins University mit 15.684.

Und das sind lediglich die Zahl der bekannten Fälle, zu der noch die geschätzte Dunkelziffer hinzu addiert werden muß.

Die Studie in Kupferzell, ergab das 3,9fache der erkannten Fälle.

Gruß, zopf.

Kein Schutz in der Bahn

Alle umweltfreundlichen Menschen werden bestraft, die Bahn hat überhaupt kein Interesse daran, die Fahrgäste zu schützen.
Ich habe sehr viel Zivilcourage gezeigt, immer wieder Menschen angesprochen, die keine
MNS trugen. Die meisten - und es sind viele - reagieren überhaupt nicht. Aber es gibt absolut Aggressive, die bedrohen. Die LokführerInnen bekommen das mit, eine eindeutige Ansage würde helfen. Solange Lokführer in nicht geringer Anzahl zu den
MaskenverweigerInnen gehören geben Sie
den maskenverweigernden Reisenden doch
gute Argumente. Bemerkenswert auch, dass es keine Solidarität von Maskentragenden gibt, wenn ich die Einhaltung der Regeln von
Mitfahrenden fordere. Das spiegelt auch dann Stand der Gesellschaft wieder. Meine Protestschreiben an Bahnchef Lutz, örtliche Behörden und die Bundesregierung blieben unbeantwortet. Es geht wohl niemandem mehr darum, Menschenleben zu schützen.
Mir bleibt nichts anderes übrig, als mich zum 2. Mal selbst zu isolieren.

@ Hajo-aus-luenen, um 16:23

Ja, Sie fallen immer wieder mit Ihren pfiffigen Kommentaren auf.

Bei aller Kreativität:
Bleiben Sie und vor allem Ihre Mitfahrer, gesund.

Bye the way:

Gestern war ich beim Friseur, die Friseurin und ihre MitarbeiterInnen tragen den ganzen Tag von morgens bis abends Mundschutz.
Deren “Kreativität“ besteht darin, hin und wieder vor die Tür zu gehen und mal ein paar tiefe Atemzüge zu nehmen.

Aber die schummeln sicher und haben eine Flasche Mineralwasser dabei...

Bußgeld

Es sind vor allem jungen Leute, die die Maske ignorieren. Denen können Sie aber meistens kein Bußgeld abknöpfen. Wollen Sie jetzt ernsthaft einen bedeutenden Teil der jungen Generation zu Ersatzfreiheitsstrafen verdonnern? Die Gefängnisse sind nicht besonders leer, oft dürfte das Gefängnis als Ersatzfreiheitsstrafe erst eintreffen, wenn ein Impfstoff da ist und der erzieherische Effekt längst erledigt ist. Was ist überzeugender: Jetzt bei dem Wetter Maske tragen und zu 100 Prozent Komfortverlust/Atemprobleme zu haben oder zu 1 Prozent Corona zu bekommen. Bei 1700 Fällen bei 80 Mio Einwohner dürfte das Risiko weit unter 1 Prozent liegen. Was ist überzeugender: Jetzt Maske tragen und zu 100 Prozent Komfortverlust/Atemprobleme zu haben oder eine 1 Prozent Chance erwischt zu werden und viele Monate später eine Ersatzfreiheitsstrafe abzusitzen? Ich als studierter Betriebswirt mache da sachlich eine Kosten-Nutzen-Abwägung und entscheide mich kühl anhand dessen. Bußgeld ist oft KEINE Lösung.

So folge ich dann dem

So folge ich dann dem Schlachtruf der Ignoranten und Asozialen: "Bleib zu Haus".
Mein Entsetzen ist groß. Meine Traurigkeit am Ende des Tages noch mehr.

@harry-up, 16.07h

Diese Atteste werden auch "Gefälligkeitsatteste" genannt und es gibt sie in jeder Richtung.
Ich kenne zumindest drei Menschen, die solche Atteste haben, die sie vor einer drohenden Arbeitsaufnahme schützen.
Mich ärgert das auch.
Aber es wird sich kaum jemanden finden, der dem Arzt dies stichhaltig nachweisen kann, es sei denn mittels Gegengutachten.
Das dürfte die Sache jedoch nicht wert sein.

@ Lyn - Cortison

Was ist das denn für ein Quatsch?

ÖPNV mMn nur Spitze des Eisbergs

Die Sorglosigkeit einiger Menschen bei Fahrten mit dem ÖPNV spiegelt nur wieder, was wir alle vermehrt im Alltag beobachten können. Mindestabstände? Masken? Einhaltung der Anzahl der Personen? Erschreckend, wie immer mehr leichtsinnig werden, sei es in Gastro (oft kein Mindestabstand bei den Tischen), Lebensmittelhandel (vermehrt weniger Masken) oder Alltag. Geschätzt würde ich sagen: ca. 15 - 25% pfeifen immer mehr drauf oder sind weniger umsichtig. Und das reicht leider aus, dass wir vielleicht bald wieder am Anfang stehen und alles wegwerfen, was wir alle hart "erarbeitet" haben.

So sehr ich es gut finde, wie in vielen Bereichen die Politik mahnt und Regeln für Gesundheitsschutz erstellt, so sehr muss ich die Ignoranz selbiger im v.a. Berufsleben tadeln. Klar muss Geld erwirtschaftet werden, aber die Konzepte dafür finde ich bisher äußerst mangelhaft. Es entsteht so der Eindruck, dass Wirtschaft über Gesundheit gestellt wird.

@ 16:23 von Hajo-aus-luenen

Zitat: "Wenn ich die 8 Minuten (und fünf Haltestellen) mit dem Bus zum Hauptbahnhof fahre, kann ich die Maske über Mund und Nase setzen. Etwa 8 Stunden ununterbrochen nicht." ... "Bei meiner Rückfahrt nehme ich ein 6er Pack 0,5Liter Mineralwasserflaschen mit und halte eine Flasche ständig in der Hand und führe sie zum Mund wenn der Schaffner kommt."

Also 8 Std. eine Maske tragen ist für Sie, aus welchen Gründen auch immer, unmöglich.
3 Kilo zusätzliches Gepäck schleppen und 8 Std. lang ununterbrochen eine Flasche in der Hand halten, hingegen schon ?

Ich trage dann lieber Maske und reise entspannt, anstatt meine Mitmenschen zu gefährden, Ärger und ein Bußgeld zu riskieren, mich 8 Std. lang mit der Flasche zum Narren zu machen und danach unter Nacken- und Rückenverspannungen zu leiden.

Gruß, zopf.

Antwort an falsa demonstratio

"Die Coronaverordnung verbietet nicht das Trinken und wenn die Politik so dumm ist die Masken anzuordnen muß man kreativ sein."

"Kreativität: Es ist traurig, wohin sich Teile unserer Gesellschaft mittlerweile entwickelt haben."

Stimmt, es ist wirklich traurig wie sich unsere Gesellschaft entwickelt hat. Es ist wirklich traurig, daß man von anderen erwartet bei diesen Temperaturen 8 Stunden ununterbrochen mit Maske rumzusitzen. Wenn ich öfters was trinke, habe ich öfters Maskenpause. Darum geht es. Ich kann es nicht gut aushalten mich 8 Stunden ununterbrochen damit hinzusetzen und ich will mich bei der gegenwärtigen geringen Infektionslage nicht quälen. Meine Heimatstadt Lünen hatte gestern 33 Fälle bei 86.000 Einwohnern. Das ist eine homöopatische Dosis. Warum soll ich dann bei diesen Sommertemperaturen die Maske stundelang aufsetzen und mich quälen? Bei 33 Fällen? Ein paar Tage vorher waren es rekordverdächtige 35. Alle waren erschrocken weil im Kreis die 7-Tage-Inzidenz bei 26 lag.

Geschätzte Offenheit

Wer bitte schätzt die hier gepriesene OFFENHEIT in der Bahn. Ich finde es fast täglich absurd, dass sich in die Bahn so viele Leute hineinpressen können wie hinein gehen. Eine Reservierungspflicht wünsche ich mir schon lange. Wer schon mal auf einer Fahrt von Frankfurt nach Hamburg oder Berlin stehen musste, weil alles heillos überfüllt ist, der weiß wovon ich spreche.

@Wohlergehen - Solange Lokführer keine NMS Tragen

Seit wann sitzen denn Passagiere mit im Lokführerstand ?

Taxi , Busfahrer oder Auto tragen auch keine NMS

@ Hajo-aus-luenen, um 16:49

SIE haben Betriebswirtschaft studiert?

Und dann erlauben Sie sich die peinlich-geschmacklose“Kosten-Nutzen-Rechnung“, bei der Sie auch noch von völlig falschen Zahlen ausgehen?

Klar ist es komfortabler, ohne Maske im Zug zu sitzen, als mit Beatmungsmaske im Intensivbett zu liegen.

Aber dank Ihrer Milchmädchenrechnung kommt das ja weder für Sie, noch für die anderen 100 % komfortabel Atmenden auch nur entfernt in Betracht.

Mein Gott, sind Sie cool...
Bis zur Peinlichkeit.

Sie haben wirklich...?

@Hajo-aus-luenen 16:49

"Was ist überzeugender: Jetzt Maske tragen und zu 100 Prozent Komfortverlust/Atemprobleme zu haben oder eine 1 Prozent Chance erwischt zu werden und viele Monate später eine Ersatzfreiheitsstrafe abzusitzen? Ich als studierter Betriebswirt mache da sachlich eine Kosten-Nutzen-Abwägung und entscheide mich kühl anhand dessen. Bußgeld ist oft KEINE Lösung."

Jawoll, Betriebswirte haben für alles eine Lösung. Bar jedes Fachwissens und aller Branchenkenntnisse haben sie als Führungskräfte pauschale Rezepte parat, wo immer sie den Leuten vor die Nase gesetzt werden. Ich hoffe, Covid-19 dezimiert diese Spezies etwas. Die Wirtschaft braucht jetzt Leute mit Ideen und nicht Rechenexempeln.

Nicht nur in der Bahn werden

Nicht nur in der Bahn werden die Regeln fröhlich missachtet, sondern überall, wo es etwas weitläufiger wird. Denkt der Mensch, er wird nicht erwischt, hält er sich nicht an Regeln. Wird er doch erwischt, zuckt er eben mit den Schultern und tut so, als würde er es ab sofort beachten.
Die Krise zeigt vieles. Aber eben auch, dass der Mensch nicht in der Lage ist, wirklich in einer Gemeinschaft zu funktionieren. Man steht immer über allen anderen.
Wo es funktioniert? In kleinen Läden, Vereinen, auf überschaubaren Plätzen usw., wo man sich seit jeher aufeinander verlassen kann und anderen Respekt zollt.

Ja die Bahn .....

Fuhr neulich mit der Bahn von Düsseldorf nach Hamburg, mit Platzreservierung, Sitz am Gang, war oben auch angezeigt, der Fensterplatz nicht. Komme ich hin, sitzt da einer auf dem Fensterplatz. Als ich sagte, er möge sich woanders hinsetzen, erwiderte, er habe den Platz reserviert, was er auch belegen konnte. Gott sei Dank waren weitere Plätze frei. Aber man muss sich wirklich wundern, dass man trotz Corona zwei Plätze nebeneinander reserviert, wenn woanders noch Plätze frei sind!

@ Hajo-aus-luenen, um 16:59

Könnten Sie nicht damit aufhören, sich selbst zu bemitleiden?

Es gibt Menschen, die nicht nur 8 Stunden mit der Maske auf ihrem Hintern sitzen, sondern auch solche, die dabei körperlich hart arbeiten müssen.
Sollten Sie gelegentlich auch einmal versuchen, statt hier dümmliches Zeug zu schreiben.

Es wäre im übrigen interessant, Sie zu hören, sollten Sie in Kürze zu der “homöopathischen Dosis“ gehören - was ich Ihnen trotz Ihrer selbstgefälligen Äußerungen nicht wünsche.

Bei “na ja, shit happens“ würden Sie es sicher nicht belassen.

Egoismus pur

Ich kann es langsam nicht mehr hören bzw. lesen.

Wir müssen in bestimmten Situationen Masken tragen. Ja. Das ist so. Es sollten sich endlich alle damit abfinden.

Es wird immer Geistesgrößen geben, die berufsmäßig gegen alles „von oben“ sind und sich als Revoluzzer empfinden, wenn sie keine Maske tragen oder ihre Zeit damit verbringen, sich äußerst „clevere“ Tricks einfallen lassen, um der Maskenpflicht zu entgehen. Zum Glück ist das aber die absolute Minderheit.

Und wenn es ums Rechnen geht — ich selbst gehöre zu keiner Risikogruppe und habe keine Angst, sondern Respekt vor Corona, würde aber keine noch so geringe Wahrscheinlichkeit in Kauf nehmen, andere anzustecken.

@ tinchen, um 12:05

Hab erst gerade Ihren Kommentar gelesen..
Der hat mich von “A bis Z“ erfreut :-).

An den "studierten

An den "studierten Betriebswert" mit "100 %
Komfortverlust": Ich habe absolut keinen "Komfortverlust" wenn ich mein Leben und das anderer Menschen gegen MenschenverachterInnen zu schützen versuche! Ich kann die Maske als ältere und deshalb Risikopatientin 8 Stunden tragen und zwar korrekt und ohne sie zwischendurch abzusetzen. Möglicherweise sind Sie auf irgendeine Art und Weise krank. Ich wünsche Ihnen jedenfalls gute Gesundheit!

@ Karl Klammer

Schon mal auf die Idee gekommen, dass Lokführer nicht aus dem Fenster steigen, wenn Sie den Zug verlassen? Sie laufen durch das Abteil. BusfahrerInnen sitzen hinter der Plexiglas-Abschirmung, TaxifahrerInnen tragen Mundschutz. Autos nicht!

@ Zopf, um 16:59

Ich bewundere Ihre Contenance :-).

Ich hab's in meinen Kommentaren nicht mit solcher Selbstbeherrschung formulieren können.

Am 20. August 2020 um 16:59 von Hajo-aus-luenen

Zitat: Es ist wirklich traurig, daß man von anderen erwartet bei diesen Temperaturen 8 Stunden ununterbrochen mit Maske rumzusitzen. Wenn ich öfters was trinke, habe ich öfters Maskenpause. Darum geht es.

Jetzt tun Sie doch nicht so. Darum ging es in Ihrem Post nicht. Trinken muss jeder.

Sie haben sich damit gebrüstet, mit welcher Kreativität Sie den Maskenzwang umgehen.

Darauf können Sie stolz sein. Ich an Ihrer Stelle jedoch würde mich schämen.

Suv proll

Ich glaube, du hast die letzten Monate verschlafen, als es um die Maskenthematik ging.
Bei Befreiung von der Maske kann man sich was anderes vors Gesicht setzen. Oder andere Verkehrsmittel wählen.
Wenn man eh schlecht luft bekommt, ist eine ffp2 Maske wohl die falsche Wahl.

corona-pandemie-unterschaetztes-risiko-bahnfahren

Lieber paule2,um 10:07 Uhr, Sie schreiben :"Die 1. Klasse ist ja oft leer
Sie könnte stark reduziert werden, um die 2. Klasse zu erweitern."

Hm, ....Sie muten -->"Persönlichkeiten" wahrhaftig zu, mit dem gemeinen Volk ....in einem gemeinsamen Zug-Abteil zu sitzen? Oh, Oh, Oh.....das kann doch nicht gut sein......ÄH...

Kein erhöhtes Risiko in der Bahn

Das Risiko, bei einem Verkehrsunfall zu verunglücken, ist im Auto einhundert mal größer als bei der Bahn. Von daher ist eine Maskenpflicht in der Bahn ähnlich sinnvoll wie umgekehrt im Tabakladen.
Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass in der Bahn ein höheres Infektionsrisiko als anderswo besteht! Höhere Infektionszahlen bei Zugbegleitern sind nirgendswo belegt. Im Kaufhaus, am Arbeitsplatz, am Urlaubsort - überall treffe ich Menschen. Die Bahn mag mit zur Virusverbreitung beitragen, einem Risiko aussetzen - aber die Verantwortung und Entscheidung muss jeder für sich treffen. Andererseits darf ich mich nicht wundern, dass der Laden schließt, wenn ich wegbleibe. Irgendwo müssen die Fahrgäste aber auch hinwollen: die klassische Überfüllung im Berufsverkehr oder am Wochenende dürfte es so nicht geben. Natürlich darf nicht einfach die Wagenzahl zusammengestrichen werden - der Fahrgast trägt ja Maske.
Ein Karl Lauterbach beschwört immer eine Corona-Gefahr, aussagekräftig ist das nicht!

@ Wutmigrant, um 16:17

re 16:07 von harry_up

Diesen Satzteil habe ich zuerst im Zusammenhang nicht verstanden, und dann aber, weil er nicht zu dem hier diskutierten Thema gehört, bewusst nicht kommentiert.

Das wäre zu sehr OT gewesen.

@ 17:23 von harry_up

Zitat: "Ich bewundere Ihre Contenance :-)."

Jaja, zopf-die-Ruhe-selbst, nennt man mich :))

Ich versteh, die ganze Aufregung über die Masken nicht.
Zu Beginn der Krise, besorgte ich mir aus Geschirrhandtücher genähte Masken.
OK, da war der Atemwiderstand schon heftig, aber fürs Einkaufen durchaus erträglich.
Danach begab ich mich auf die Suche nach etwas komfortableren und landete bei dreilagigen Trainings-Masken für Läufer und Fahrradfahrer.
Mittlerweile muß ich aufpassen, das ich nicht vergesse sie abzunehmen, wenn ich wieder ins Auto steige.

Ich denke, die ganze Maskenverweigerungs-Arie ist in den meisten Fällen reine Selbstdarstellung (Atemwegserkrankte natürlich ausgenommen !).

Gruß, zopf.

Verhaltensregeln

Es wäre schön, wenn die Bahn Verhaltensregeln für die vernünftigen Kunden mitteilen würde.
Ich saß im Zug, und ein Fahrgast schräg vor mir nahm die Maske ab; setzte sie immer dann wieder auf, wenn der Schaffner durchging, und danach gleich wieder runter damit.

Was dann?

Klar, ich kann dem Schaffner beim nächsten Mal sagen, was da läuft. Aber dann steht mein Wort gegen das des anderen Fahrgasts.

Achso, hätte ich vielleicht auch erwähnen sollen: der Typ wog über 200 Pfund, und beide Arme waren komplett tätowiert.
_

@hajo

"Meine Heimatstadt Lünen hatte gestern 33 Fälle bei 86.000 Einwohnern. Das ist eine homöopatische Dosis. Warum soll ich dann bei diesen Sommertemperaturen die Maske stundelang aufsetzen und mich quälen?"

Ja, sehe ich genauso. Absolut nachvollziehbare Haltung für rational denkende Menschen.

Bedauerlicherweise wird man für's rational denken in Deutschland 2020 angefeindet und als "Corona-Leugner" diffamiert.

Was man natürlich nicht ist, bei einer Gefährdungslage wie im März wäre auch ich für Masken.

Aber die haben wir ja nun schon lange nicht mehr. Auch wenn's unsere "besorgten Bürger" nicht einsehen wollen.

16:59 @Hajo-aus-luenen

Es geht hier um das Bahnfahren und nicht um einen Spaziergang durch Ihre Heimatstadt.

Kosten-Nutzen-Analyse?

Widerstand (Bequemlichkeit ) / Sicherheit?

Wenn Ihnen Ihre Sicherheit egal ist ,
nun ja.

Wie sieht es mit der Sicherheit der Anderen aus, wenn Sie mit Ihrem Sixpack schnaufend durch den Zug marschieren?

Gruß
Leipzigerin59

@ Martin Blank, um 17:49

“Achso, hätte ich vielleicht auch erwähnen sollen: der Typ wog über 200 Pfund, und beide Arme waren komplett tätowiert.“

Also:

Sie hatten vor dem Typ mehr Schiss als der Schaffner. Gut, der hatte ja auch Hausrecht.

Ihr Respekt vor dem Brocken zeigt sich auch darin, dass er “200 Pfund“ wog und nicht 100 Kilo.

Ja, und Tatoos auf kräftigen Armen beeindrucken auch mich gewaltig, ich würde sagen: verunsichern auch mich bis zur Mutlosigkeit...

Ich kann Sie also sehr gut verstehen.

Aber wie wär's gewesen, wenn Sie gesagt hätten:

“Hey, die Maske steht dir gut, lass sie doch an!“ :-))

@ 17:49 von MartinBlank

Zitat: "... der Typ wog über 200 Pfund, und beide Arme waren komplett tätowiert."

Verwickeln Sie so jemanden in ein Gespräch über Gangsta-Rap, Tatoo-Studios und Krafttraining und fügen Sie ein, daß der Atemwiederstand einer Maske, einen ganz enormen Zuwachs der Atemwegsmuskulatur und Kondition mit sich bringt.

Prahlen Sie mit angeblich eigenen Leistungszuwächsen beim Hanteltraining.

Gruß, zopf.

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