Ihre Meinung zu: Lukaschenko: Neuwahl vielleicht - aber nicht jetzt

17. August 2020 - 19:49 Uhr

Arbeiter streiken, es hagelt Buhrufe: Der Druck auf den belarussischen Staatschef Lukaschenko wächst. Nun gibt er widersprüchliche Signale, zeigt sich sogar zu Neuwahlen bereit - allerdings nicht jetzt.

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Kommentare

Putin hält die Fäden in den Händen

und wir sind gut beraten, uns an Russlands destruktiver Außenpolitik in Sachen Ukraine, Transnistrien, und Georgien zu erinnern. Natürlich wird Putin das Land Belarus nicht in seine eigene Freiheit entlassen. Russisches Militär wird auch hier eingreifen. Es ist ein Irrglaube, das Länder - einmal unter Moskaus Kontrolle - jemals unter Putin in die eigene Freiheit entlassen werden. Ob Neuwahlen oder nicht: das Ergebnis steht jetzt schon fest. Keinen Millimeter nach Westen.
.
Sanktionen, wie sie unser EU-Parlament über alle politischen Grenzen hinweg fordern, sind gut gemeint und das einzig richtige, was wir machen können, auch wenn sie im Falle Belarus zwecklos erscheinen.

@pädagogische_ze... 18:34 Uhr (Vorgänger-Thread)

Ihr Zitat:
>> Weissrussland demokratischer als wir?

In Berlin wurde eine friedliche Demo von der Polizei beendet, in Weißrussland dürfen sie anscheinend das ganze Wochenende demonstrieren. Einen Diktator habe ich mir merkwürdigerweise anders vorgestellt.<<

Über solche Vergleiche kann man nur noch den Kopf schütteln.
Seltsam, wie wenig Demokratieverständnis manche Mitforisten haben.

In Belarus wurden letzte Woche Tausende eingesperrt bzw. von Sicherheitskräften schwer verletzt, weil sie friedlich demonstriert haben.
Diese Menschen handeln sehr mutig und riskieren Freiheit, Gesundheit, sogar ihr Leben.
Sie "durften" auch am WE und heute offiziell nicht demonstrieren, sondern haben sich ihr Menschenrecht auf Versammlungsfreiheit selbst genommen bzw. erkämpft.

In DE ist das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit vom Grundgesetz für jeden garantiert und von Gerichten geschützt.
Wird eine Demo wie die in Berlin wegen Verstoß gegen Auflagen (Pandemie) aufgelöst, wird niemand eingesperrt.

@ralena75 19:08

Wissen Sie was nervt? Leute die wirklich glauben in Belarus würde eine Situation herrschen wie in der Ukraine 2014. In der Ukraine gab es den Euromaidan eine eindeutig pro-europäische Bewegung mit EU Flaggen. Die Protestler in Belarus protestieren gegen ihren Diktator, keine EU Flagge weit und breit, keine Nato Flagge, keine pro Amerika Slogans. Es ist zum K***** wie hier versucht wird Protestler zu diskreditieren und ein Diktator verteidigt wird der schon ganz lange den Bezug zur Realität verloren hat.

Magfrad - Vorgängerthread

Werter Magfrad,
Sie legen sich ja mächtig ins Zeug und kämpfen regelrecht gegen Windmühlen.
Ich stimme Ihren Kommentaren gänzlich zu - ist auch meine Sicht der Dinge.
Natürlich gibt es auch Einfluss von außen, aber der wirkt sich nur geringfügig auf das Verhalten der Menschen in Belarus aus.

Gruß Hador

Dann wird er eben gestürzt ohne Wahlen

Lukaschenko sollte nicht auf Zeit spielen, die hat er nämlich nicht mehr. Die streikenden Arbeiter sind ein eindeutiges Zeichen dafür. Er sollte jetzt Neuwahlen zustimmen, sonst endet er wie Nicolae Ceausescu. Der wollte auch nicht auf sein Volk hören

Lukaschenko verliert nicht

Lukaschenko verliert nicht nur dramatisch an Zustimmung im Land, er verliert auch dramatisch seine Nerven, wie die Sequenzen seiner eigenen Ausfälligkeiten gegen Demonstrierende heute zeigen.

@Thomas Maintal

So So...das ist also ihre Meinung.
Ich bin der Meinung,das uns die Sache gar nichts angeht.Wenn die Bürger BY ihren Präsidenten stürzen wollen, so sollten sie das allein schaffen.
Und wenn Macron dazu aufruft diese Demos zu unterstützen, so kann ich nur sagen ...der hat ein Knall.
Wenn die EU dort aktiv wird, wird RU das auch.
Also Hände weg

Land wird destabilisiert

Man kann erkennen, dass Sanktionen nichts an der Führungsspitze verändern werden. Das sollten sie auch nicht, weil es die Aufgabe Belarus ist, sich für ihre eigenen politischen Verhältnisse einzusetzen - was die Bevölkerung tut und was ein gutes Zeichen ist. Ebenso, dass Lukaschenko für Veränderungen offen steht, auch das ist ein gutes Zeichen.

Es ist aber kein gutes Zeichen ein Land,was überhaupt nicht zu Europa gehört mit Sanktionen zu erpressen,damit die einen gewünschten Führungswechsel vollzieht. Außerdem was wäre daran fair, wenn Tichanowskaja bereits auf die "Machtübernahme wartet" - äh hallo, EU wo bist du? Wieso sagst du dazu nichts? Wo ist die Demokratie, wenn einfach die Opposition die Macht ergreift und wartet bis das Land unter den Sanktionen leidet?

Das Spiel ist also klar durchschaubar. Es wurde bereits jemand auserkoren, der sich ins Ausland absetzt, dort wartet bis die Sanktionen Wirkung zeigen und am Ende das Chaos übernimmt.
Das ist keine Verschwörung, das ist so

Es ist ein Irrglaube, das

Es ist ein Irrglaube, das Länder - einmal unter Moskaus Kontrolle - jemals unter Putin in die eigene Freiheit entlassen werden. Ob Neuwahlen oder nicht: das Ergebnis steht jetzt schon fest. Keinen Millimeter nach Westen.
.
"Ich sehe nicht ein wieso wir tatenlos zusehen sollen,
wie ein Land durch die Verantwortungslosigkeit seines eigenen Volkes kommunistisch wird."

Henry Kissinger 1970
wie weit rückte die Nato nach Osten ??

@Hador Goldscheitel 20:10

Dito. Der Protest in Belarus ist genauso wenig von irgendwo aus geplant oder gelenkt wie die Proteste in Katalonien. Da gibt es 0 Unterschied. Hier geht es um die Unabhängigkeit von Belarus von diesem Diktator und um nicht mehr.

20:16 von skydiver-sr

wie wahr ... wie wahr
die Franzosen brauchten auch niemanden um sich ihres Königs zu entledigen

Bevor jetzt wieder die bekannten Einwände kommen:

Nein, Swetlana Tichanowskaja will n i c h t Staatschefin werden und Lukaschenko im Amt beerben.
Das hat sie immer wieder gesagt und auch noch heute bestätigt; und sie hat auch kaum die politische Erfahrung.

Sie will erst einmal Ruhe ins Land bringen, dann für Neuwahlen sorgen.

Ihren Ehemann, der eigentlich kandidieren wollte, steckte Lukaschenko beizeiten ins Gefängnis; seine Frau, die er wohl gründlich unterschätzt hatte, übernahm notgedrungen und eher unfreiwillig zumindest einen Teil seiner Aufgaben.

So kam sie ähnlich wie “die Jungfrau zum Kind“.

Dynamik beibehalten

wie man heute im Traktorenwerk sehen konnte, kann L. mit dieser Art Protest nicht umgehen. Da hat er kein Reaktionsschema, da steht er hilflos daneben. Gewalt nützt ihm nichts, sehen lassen kann er sich auch nicht, ohne ausgebuht zu werden, das Militär nutzt da gar nichts: keine Chance für Repressionen. Und die Opp heizt aus dem Exil an. Bloß jetzt nicht drn Schwung verlieren! Da steht ein Dinosaurier und wird von abertausenden Ameisen attackiert. Mal sehen, ob er's wie in Hongkong machen kann, durch rigoroses Wegsperren. Die C-Chance hat er jedoch mit seinen Aufmärschen und Wahlen schon verpasst - da waren die Chinesen gründlicher und schneller und der C-Virus ist schuld.

@Kazakh95 20:22

Was Sie hier verbreiten sind Verschwörungstheorien. Hier existiert kein Spiel. Die Menschen haben einfach nur Lukaschenko satt. Europa hat das recht zu sanktionieren, auch wenn es Ihnen und Ihrer Pro-Russischen Sichtweise nicht passt. Am Nicknamen kann man sich schon denken warum dies so ist. Wenn Kasachstan meint seinen Diktator hinzunehmen bitte, Belarus macht dieses Spiel eben nicht mehr mit und dies ist auch gut so.

Lukaschenko: Ceaușescu?

Herr Lukaschenko wäre gut beraten, sich die auf Youtube verfügbaren Videoaufnahmen der letzten Tage des Ceausescu-Regimes zu Gemüte zu führen. Noch bliebe im Zeit.

@Sisyphos3 20:26

Ich schätze Sie in anderen Punkten bei Ihrer Meinung, hier liegen Sie in meinen Augen falsch. Es geht hier nicht um West-Ost. Es geht hier um eine Bevölkerung die ihren Diktator weg haben will. Niemand dort brüllt pro EU oder pro Nato oder Anti-Putin oder Anti-Russland. Im Gegenteil, die Protestler bitten Putin mit den Panzern zu kommen um Lukaschenko wegzubekommen und jemand anderen dort zu installieren der wirklich seinem Volk zuhört. Wenn Putin wirklich was im Kopf hat hört er auf die Dinge die das Volk in Belarus sagt.

"Geh weg"!

Überall "Geh weg!"-Rufe, so bald Lukaschenko öffentlich irgendwo erscheint. Und dieser Mann will vor einigen wenigen Tagen (9.August 2020) tatsächlich 80% der Bevölkerung hinter sich gehabt haben?
Der beste Beleg, dass das der Unwahrheit entspricht, kommt aus den Stimmen des Volkes. Und schon behaupten wieder einige "Verblendete", dass diese Stimmen Manipulierte des Westens seien.
Hoffentlich hält die Bevölkerung durch, legen alles nieder, obwohl sie wissen was sie riskieren. Lukaschenko muss weg!!

Jetzt ist es Zeit zu handeln - warten ist destruktiv

Es ist ganz genau jetzt die Zeit zu handeln und das Regime zu beenden. Das Momentum ist schon in einigen Tagen oder Wochen verschwunden und was dann kommen würde wäre ein weich gespültes Lukaschenko 2.0.

@ skydiver-sr, 17. August 2020 um 20:16 :

"Ich bin der Meinung,das uns die Sache gar nichts angeht.Wenn die Bürger BY ihren Präsidenten stürzen wollen, so sollten sie das allein schaffen."

Einverstanden . . . solange Gleichheit der Waffen gewährleistet wäre! Aber, genau das ist in Belarus nicht der Fall, weil der autokratisch regierende Präsident den gesamten Staats- und Machtapparat hinter sich hat (einschließlich Militär und Sicherheitskräften, die drohend im Hintergrund jederzeit zur Verfügung stehen)! Insofern hätten Sie auch genau so gut schreiben können: Wenn die Bürger von Belarus ihren Präsidenten loswerden wollen, dann sollen sie ihn doch abwählen!
Im Übrigen sollten gerade wir Deutsche aus unserer eigenen Geschichte eigentlich wissen, dass es für ein Land mitunter zu spät sein kann, einen Diktator ausschließlich aus eigener Kraft wieder los zu werden, wenn die zivilgesellschaftlichen Widerstandskräfte und Strukturen aufgrund der schon jahrelang anhaltenden Dauer des Unrechts bereits zu geschwächt sind.

@Magfrad

da haben sie wohl recht!

die menschen in Belarus sollen ihren willen haben. da kann ich gar nicht anderer meinung sein. was ich allerdings befürchte, ist der fakt, dass man, vor allem innerhalb der USA und der NATO die füsse so lange still hält, bis Lukaschenko weg ist und dann "zuschlägt" und mit den "vorteilen des westens" lockt.

und genau das birgt ein enormes sprengpotential.

unterstützung für die demokratiebewegung in Belarus: ja! jede weitere einflussnahme: nein!

@Thomas Mainthal 19:58

Es ist eine andere Situation hier. Bei der Ukraine wurde klar pro Europäisch pro Nato demonstriert, bei Transnistrien ist die Sache noch klarer die Moldawier wollen zu einer Mehrheit die Wiedervereinigung mit Rumänien und die wird es auch irgendwann geben beide Länder gehören historisch zusammen, bei Georgien war es der Nationalist Sakashwili der meinte sich wie ein Chaot zu verhalten und der zurecht von Putin mit einer Ohrfeige belohnt wurde.
Im Fall Belarus geht es nur um ein Volk welches da bei ist einen Diktator loszuwerden und die werden Lukaschenko auch loswerden.

19:58 von Thomas Mainthal

>>Sanktionen, wie sie unser EU-Parlament über alle politischen Grenzen hinweg fordern, sind gut gemeint und das einzig richtige, was wir machen können, auch wenn sie im Falle Belarus zwecklos erscheinen.<<

Ich glaube auch nicht, dass sich durch Sanktionen Lukaschenko auch nur einen Millimeter anderweitig bewegen und entscheiden wird. Hat noch in keiner Diktatur gezogen.

@ "Kazakh95"

"Es ist aber kein gutes Zeichen ein Land,was überhaupt nicht zu Europa gehört mit Sanktionen zu erpressen..."
-> und es ist kein gutes Zeichen, in diesem Zusammenhang nicht darauf hinzuweisen, das Putin und seine Oligarchen es selbst waren, welches die Dumping-Preise für Gas und Öllierungen an sein Bruder-Regime Belarus unter Lukaschenkow erhöhte, als Machtdemonstration. Mit wem wir aber Handel treiben wollen, und mit wem nicht, bestimmen wir höchst selbst. Und ich wiederhole mich gern: Sanktionen gegen Belarus sind ein politisches Zeichen, kein wirtschaftliches, weil Belarus fast vollständig am Tropf Russlands hängt und auch fast nur mit Russland seinen Handel treibt. Das politische Regime in Belarus hat mit dem Westen auch so gut wie nichts zu tun. Weder die Bevölkerung, noch die Führer der letzten euroäischen Diktatur (O-Ton Tagesschau.de und auch meine Meinung) wird von Sanktionen sonderlich etwas merken. Aber das politische Zeichen ist gesetzt und das ist gut und völlig richtig.
.

Missverstanden

Ich habe absolut nichts gegen Neuwahlen und finde es mehr auch mehr als richtig. Trotzdem sind Sanktionen eine außenpolitische Maßnahme, in der eindeutig ein Machtwechsel angestrebt wird. Aber ein Land muss seine eigenen Entscheidungen treffen und die Menschen dort scheinen sich für ihre Werte einzusetzen. Der Druck wird auch so wachsen, ich finde es nicht richtig, wenn Europa in die Angelegenheiten einmischt, das bedeutet aber nicht, dass ich nicht für Demokratie und Meinungsfreiheit und geordnete Verhältnisse stehe- tut mir Leid aber den Punkt schenk ich Ihnen nicht.

@ Kazakh95, um 20:22

Sie haben das Zeug für einen Drehbuchautor.

Nur würde ich dem Film kaum Erfolg prognostizieren, weil zu viele konstruierte Sequenzen drin sind.

@ Magfrad, 17. August 2020 um 20:37:

"Im Gegenteil, die Protestler bitten Putin mit den Panzern zu kommen um Lukaschenko wegzubekommen (…). Wenn Putin wirklich was im Kopf hat hört er auf die Dinge die das Volk in Belarus sagt."

Seltsam, oben schrieben Sie hingegen noch (Zitat von Ihnen):

"Putin kann auch 2 Millionen Panzer nach Belarus bringen um die Menschen einzuschüchtern, die kratzt es nicht."

Ja, was denn nun!? Begrüßen Sie es nun, wenn Putin Panzer nach Minsk schicken würde oder nicht? Und schützten oder bedrohten Putins Panzer die Protestler? Beides gleichzeitig geht wohl kaum!

20:37 von Magfrad

denke man sollte auch dem Putin sein Gesicht wahren lassen
auch wenn ich mir sicher bin, der Lukaschenko ist fertig
wäre es vielleicht besser man setzt sich diplomatisch vertraulich mit dem Putin ins Benehmen
das mit der Ukraine fand ich jetzt nicht sehr spaßig für den Wladimir
morgens aus dem Kreml blickend Natoübungen dort sehen zu müssen
denke das sollten wir ihm diesmal ersparen
wäre doch besser den mal als Helden zu präsentieren, er brachte den Weißrussen die Freiheit :-)

Europa

@20:22 von Kazakh95
Sie leben wohl im falschen Land: Geografie ist wohl nicht ihre Stärke: Belarus gehört zu Europa...Europa geht bis zum Ural...die geplanten Sanktionen der EU sollen im wesentlichen die Führungskader von Lukaschenko treffen, die die Schergen dieses Diktators befehligen...das ist mehr als gerechtfertigt...oder sollen die auch noch bei uns ihre Geschäfte tätigen? Lukaschenko hat seit Jahrzehnten sein Volk drangsaliert und jetzt auch noch bei den Wahlen wie schon bisher dreist belogen und betrogen, er läßt friedliche Demonstranten niederprügeln, einsperren und foltern...ja sogar töten. Er hat jede Legitimation für sein Volk verloren und sollte für seine Verbrechen verurteilt werden. Und Putin sollte sich nicht - wie in der Ukraine - einmischen...sein internationaler Kredit ist ja auch schon nicht mehr viel wert. Die Menschen in Belarus haben alles richtig gemacht...sie wollen keine Diktatur a la Lukaschenko mehr.

@ Magfrad

Grundsätzlich:
in allen Regionen waren es immer die Menschen vor Ort, die sich für oder gegen etwas entschieden haben. Und in allen Regionen destabilisierte sofort das Regime um Putin die betreffende Region, sobald es die Bevölkerungen charmanter fanden, ein Teil des Westens und der EU werden zu wollen. Sei es mit Desinformationen oder mit schmutzigen Bruderkriegen, angezettelt durch pro-Putinsch'e Soldateska. Und keine einzige dieser Regionen oder Länder - auch in der Vergangenheit - wurden in die EU oder NATO geprügelt, sondern sie waren es allesamt selbst, die darauf drängten. Ich bin davon überzeugt, das die Macht Putins irgendwann bröckeln wird. Auch in Russland. Sie merken es selbst: es geht mir nicht darum, "die Russen" zu diskreditieren, es ist ein warmherziges und großes Volk. Wohl aber will ich den Finger in die Wunde legen, wenn es um das Regime Putin und seine ca 3000 Oligarchen geht und dessen Art, zu Destabilisieren und ständig mit dem Feuer zu spielen.

AmtszeitVerkürzung?

Natürlich, denn der geistige Verschleiß ist gewaltig! Alle Führungskräfte, die mehr als 8 Amtsjahre durchgehalten haben, müssen gesetzlich vorgezeichnet, in den Ruhestand gehen, nicht wieder in Anstellungen und so weiter! Höchstens 8 Jahre, danach ist keine Dynamik mehr vorhanden und die Zeitkonstanten wechseln von Sekunden nach Stunden bei einigen schon im Wochenbereich!
Mehr als 8 Jahre und die Destabilisierung nimmt ihren Lauf, bis hin zur Lächerlichkeit!

20:16 von skydiver-sr

"Ich bin der Meinung,das uns die Sache gar nichts angeht."

So so... das ist also Ihre Meinung.

Ich bin allerdings der Ansicht, dass jede Art von Unterdrückung und diktatorischer Verletzung von Freiheitsrechten uns sehr viel angeht.

Aber wenn Sie sich lieber ängstlich in die Ecke drücken möchten, weil Sie glauben, dass sonst die bösen Russen kommen - bitte sehr.

18:11 von Poliós

"wer sind wir, dass wir fordern können?"
//
Das sollte jeder tun, der sieht, dass Unrecht geschieht, und nicht beide Augen zumacht
.
zugegeben hier scheint ! es recht eindeutig zu sein
trotzdem !
haben wir die absolute Wahrheit gepachtet
wie in Libyen, Syrien, Irak

20:39 von Gedanke_dazu

Jetzt ist es Zeit zu handeln - warten ist destruktiv

Es ist ganz genau jetzt die Zeit zu handeln und das Regime zu beenden. Das Momentum ist schon in einigen Tagen oder Wochen verschwunden und was dann kommen würde wäre ein weich gespültes Lukaschenko 2.0.
///
*
*
Sollte diese Empfehlung nicht auch für Trump getroffen werden?
*
Überall müssen die Wahlunterlegenen für Ihre Pfründe handeln?
*
Gibt es schon eine Bezeichnung für dieses endeutige Minderheitsverhalten?

Am Ende

Man muss auch als autoritärer Herrscher wissen, wann Schluss ist. Und Lukaschenko ist definitiv am Ende.

Lauter Ja-Sager?

Magnaten wie Lukaschenko oder Putin sind nur von Ja-Sagern umgeben. Das ist der Nachteil, wenn jegliche Opposition unterdrückt wird. Dann sagt aber auch leider keiner mehr dem Sultan, was die Stunde geschlagen hat.

@ Sisyphos3, um 20:26

“Es ist ein Irrglaube, das Länder - einmal unter Moskaus Kontrolle - jemals unter Putin in die Freiheit entlassen werden.

Wie kommen Sie darauf, dass Putin auf Belarus den Daumen drauf hat?

Dass er dieses Land nicht in der EU sehen möchte, kann man absolut nachvollziehen, rückte sie ihm in der Vergangenheit doch bereits allzu dicht auf die Pelle.

Aber man hat - trotz der Sanktionsgedanken seitens der EU - nicht den Eindruck, dass eine belarussische EU-Mitgliedschaft angestrebt wird.

Insofern erscheint auch die Aussage Kissingers nicht mehr zeitgemäß.

Die Zeiten ändern sich.

Auch Putin wird sich nicht halten können.

Auch in Russland gab es Städteweise Demonstrationen gegen die Lügen der eigenen Regierung.

Richtig Problematisch wird es erst,wenn alle ihre Freiheit haben,sie an die EU angeschlossen werden,und noch mehr Arbeitskräfte zur Verfügung stehen,die nicht gebraucht werden.

Dann noch die Klima und Wirtschaftsflüchtelinge oben drauf.

Ist alles noch kein Thema,...wird aber kommen.

@ Kazakh95, 17. August 2020 um 20:47:

"Ich habe absolut nichts gegen Neuwahlen und finde es mehr auch mehr als richtig. Trotzdem sind Sanktionen eine außenpolitische Maßnahme, in der eindeutig ein Machtwechsel angestrebt wird."

Nicht zwangsläufig! Die Verhängung von Sanktionen kann auch eine symbolisches Statement in Form einer politischen Missbilligung von etwas ausdrücken, siehe z.B. die Russland-Sanktionen der EU infolge der völkerrechtswidrigen Krim-Annektierung! Wollte die EU in diesem Fall mit ihren Sanktionen etwa gleichzeitig einen "regime change" in Moskau herbeiführen ? Wohl kaum! Mehr als ein Signal der höchsten Missbilligung dessen, was das Regime in Minsk derzeit so treibt, und ideelle, verbale Unterstützung für die Protestler in Form von Zuspruch kann die EU momentan ohnehin nicht senden! Wenigstens diese Gesten der Solidarität sind wir dem Freiheitskampf der Menschen in Belarus schuldig!

Arroganter Westen

@ Charlys Vater:
Richtig Problematisch wird es erst,wenn alle ihre Freiheit haben,sie an die EU angeschlossen werden,und noch mehr Arbeitskräfte zur Verfügung stehen,die nicht gebraucht werden.

Diese einseitige und respektlos abwertende Haltung gegenüber Arbeitern aus Russland und Belarus weise ich zurück.

Verbrechen

Lukaschenko hat durch seine "Speichellecker" die Wahlen manipulieren lassen, er hat der Oppositionskandidatin den Sieg geraubt durch Lüge und Betrug, friedlich demonstrierende Bürger hat er verprügeln und einsperren lassen...das sind alles ungeheuerliche Verbrechen, für die er sich verantworten muß. Man kann ihn nicht so davon kommen lassen...wenn Putin sich jetzt in Belarus einmischt, macht er sich gemein mit diesem schlimmen Diktator. Russland würde damit jeglichen Kredit endgültig verspielen.

Unabhängige Belarusen

@ Thomas Mainthal:
Natürlich wird Putin das Land Belarus nicht in seine eigene Freiheit entlassen.

Da gibt es nichts zu entlassen. Die Belarusen sind ein freies Volk und sind von Russland unabhängig.

@ Kazakh95

Trotzdem sind Sanktionen eine außenpolitische Maßnahme, in der eindeutig ein Machtwechsel angestrebt wird.

Und zu Recht.
Eine Regierung die ungerecht an der Macht ist, soll zum Rücktritt bewogen werden.

...zum Kopf schütteln

Viele Kommentare in diesem und Vorgänger-Thread's machen mich fast sprachlos. Ich bin i.d.R. auch kein Fan der Us- und Nato Außenpolitik (und was die EU außenpolitisch "leistet" -nämlich in meinen Augen viel zu wenig- begeistert mich auch selten), aber man muss doch nicht krampfhaft versuchen bei jedem Thema bei dem irgendwie Russland involviert ist gegen "den Westen" zu wettern. In unserem Land ist Vieles nicht perfekt, aber mir fallen nur wenige Länder ein in denen ich lieber wohnen würde. Millionen Deutsche verdanken ihre Freiheit den mutigen DDR-Bürgern die sich 89 auf die Straße getraut haben und nun gesteht man anderen Menschen nicht die selben Rechte zu sondern relativiert und vergleicht einen Diktator mit hiesigen Verhältnissen (weil man hier aktuell im Bus oder in Läden eine Maske tragen muss und Demos's aufgelöst werden wenn die Auflagen missachtet werden) und unterstellt Menschen die sich nach Jahrzehnten der Diktatur nach Freiheit sehen "gekauft" worden zu sein... Unfassbar

Jeglichen Respekt verspielt

@ landart:
Man kann ihn nicht so davon kommen lassen...wenn Putin sich jetzt in Belarus einmischt, macht er sich gemein mit diesem schlimmen Diktator.

Ist er das nicht schon?


Russland würde damit jeglichen Kredit endgültig verspielen.

Welchen Kredit? Bei wem hat Putin noch Kredit? Im Westen nicht, in China nicht, und auch nicht bei den Schwellen- und Entwicklungsländern.

Der Bevölkerung in Belarus

Der Bevölkerung in Belarus ist Demokratie und ein Prager Frühling zu gönnen.

Ich denke nicht, dass sich ...

... Putin (militärisch) einmischen wird.
Lukaschenko ist nicht mehr lange zu halten.

Immerhin, laut Gazeta.ru, haben gestern Frau Merkel und Herr Lukaschenko miteinander telefoniert.

21:21 @Werner40 Der Bevölkerung in Belarus

... Na wenn schon,
dann ein Minsker Frühling

@ von Kommunist Pure

@ von Kommunist

Pure Erfahrungswerte die sich aus der Öffnung zu Osteuropa ergeben haben.

Ich habe in keinster Weise Rus oder Belarus abträglich bewertet,sie liegen völlig falsch.

Ich war schliesslich selbst 1994 in Russland,wie auch in Belarus.
Die Menschen sind absolut in Ordnung.

Es gibt aber eine Sachliche Ebene und Erfahrungswerte die Aufzeigen das der Markt sein Kinder frisst.

Götterdämmerung

Nach anfänglicher Zurückhaltung, weil Lukaschenko und Putin nicht recht zusammen passen wollten, ist die Frontziehung jetzt wieder glasklar:

Alle Demonstrationen werden vom Wertewesten/EU/Nato/Westmedien/regime-changer instrumentalisiert, um dem „bösen“ Russland. den Garaus zu machen.

Bezeichnend hier die „Warnungen“ vor westlichen „Einmischungen“, die sich Putin „natürlich nicht“ gefallen lassen könnte.

Putins Dilemma ist, dass er zwar das belarusische Desaster militärisch ruhigstellen kann und dies wohl auch vorhat. Aber das ändert nichts daran, dass die nächsten „Demonstrationen“ in Russland selbst stattfinden werden. Denn mit einer Parteinahme für Lukaschenko wird Putin in der Region, aber auch in Russland selbst den letzten Rest seiner Glaubwürdigkeit verlieren.

Götterdämmerung eben, da kann St. Petersburg schreiben was es will. Es klingt immer mehr nach hängender und krächzender Schallplatte.

Ein Diktator der auf sein Volk

schießen lässt, muß damit rechnen, dass das Volk es umgekehrt genauso macht. Es ist zu hoffen, dass er freiwillig geht und Putin die Demokratisierung nicht ausbremst.

Europa muss für die Fairness einstehen

@ Kazakh95:
Der Druck wird auch so wachsen, ich finde es nicht richtig, wenn Europa in die Angelegenheiten einmischt

Ein teilnahmsloses Dabeistehen wäre ein fatales Signal. Europa muss sich einmischen, das ist unsere historische Pflicht. Wir müssen auf der Seite des Volkes stehen, das eine faire Wahl fordert und einen fairen Zugang der Opposition zu den staatlichen Ressourcen (wie z.B. den Medien).

Wir müssen für Fairness und Demokratie einstehen und können nicht gleichgültig Diktatoren gewähren lassen.

Fragen ..

Vielleicht ist da ein Interview von Lukashenko vor einem Monat wichtige ,
um zusammenhänge zuverstehen .

Welche auf database.it zufinden ist

In dem er von eine Bestechungsversuch Spricht , dei er ablehnte .

Kann sich jeder selbst ein Bild machen .

Panzer dürfen nie wieder auf die Bevölkerung schießen

@ Werner40:
Der Bevölkerung in Belarus ist Demokratie und ein Prager Frühling zu gönnen.

Mögen die russischen Panzerdivisionen aber diesmal in den Kasernen bleiben.

Zweierlei Maß

Da kann ich nur zu stimmen

Da wunder sich der Leihe und Pinocio verstehe die Welt nicht mehr .

@ teachers voice

Ich stimme Ihrer klugen Analyse zu. Putin könnte sehr bald auch dem Strudel zu nahe kommen, den Lukaschenko erzeugt.

Komisch.

Infektionsschutz ist irgendwie kein Thema.

In Deutschland ist es immer Thema (egal, wogegen man demonstriert).

Vielleicht gibt es in Weißrussland ja kein Corona.

Wahlmanipulation? Natürlich! ABER...

Natürlich hatte Lukaschenko die Wahlergenisse manipuliert.
Jetzt hat er das Problem, dass er das wahre Wahlergebnis nicht veröffentlich kann obwohl er nur knapp gewonnen hat.
Es liegt aber an dem Volk seinen Präsidenten zu stürzen. Wenn sie wollen.
Mindestens 20 % der deutschen Wähler wollen Frau Merkel nicht.
Sollen jetzt Russland, China, Ägypten, Venezuela,... Sanktionen gegen unsere Politiker aussprechen weil 20 % es wollen?
Das Volk in Weisrussland hat es jetzt in der Hand.
Aber ohne Einfluss von anderen Ländern.
Auch der Mauerfall hatte viele Opfer. Ich war damals dabei. Und aus heutiger Sicht war es richtig, dass sich Russland oder andere Länder sich da nicht eingemischt haben.
Ausserdem, haben wir nicht schon "Interimspräsidenten"? ,Guaido, den keiner haben will. Und auch in Libyen funktioniert das nicht mit einem von 80 Staaten anerkannten Präsodenten.

Wenn die EU glaubhaft bleiben möchte, dann soll sie sich da raus halten, so wie sie es von anderen Ländern erwartet/verlangt

Putin hat weder den Maidan, noch Georgien auch

nicht Transnistrien initiiert.
@19:58 von Thomas Mainthal
In der Ukraine wurde ein demokratisch gewählter Präsident unter Bruch der ukrainischen Verfassung - und unter Bruch eines auch von D. unterzeichneten Abkommens - aus dem Amt geputscht. Damit ein Verlierer, Jazenjuk (6,69%) Ministerpräsident werden kann.

In Georgien war Saakaschwili der Angreifer. EU-Kommission: "Aus Sicht der Kommission war es Georgien, das den Krieg in der Nacht vom 7. auf den 8. August 2008 mit schwerem Artilleriebeschuss auf Zchinwali angefangen hat."

Lukaschenko: Neuwahl vielleicht - aber nicht jetzt

Wieso hat das alles bis jetzt eigentlich 26 Jahre gedauert mit einer Option für weitere Tage bzw. Wochen bzw. Monate oder sogar Jahre?
Jetzt will sich die gesamte 27köpfige Mannschaft in Brüssel sogar bei einem Sondergipfel mit der Krise in Weissrussland befassen, dabei war das sehr wahrscheinlich wenn man von anderen Wahlen absieht die sechsten Präsidentschaftswahlen, bei denen Lukaschenko fleißig schummeln konnte. Könnte es sein, dass es seit Putins Wahlen im Jahre 2000 auch schon 2018 zur Fußball-WM die fünfte Gelegenheit zum Schummeln für Putin gab? Aber die Lage ist klar: jeder weiss, dass ein Putin von der EU nicht genauso behandelt werden kann wie ein Lukaschenko.
Wieso findet der EU-Gipfel nicht gleich wie schon die Treffen Minsk-I und Minsk-II im Februar 2015 wegen der gestohlenen Krim bei Lukaschenko selbst statt? Man erinnere sich an die Szene von Merkel und Lukaschenko mit dem Blumenstrauß. Kurioserweise war Minsk bei der Krim-Krise 2014 ausgesprochen wichtig geworden.

"Am 17. August 2020 um 19:58

"Am 17. August 2020 um 19:58 von Thomas Mainthal
" Es ist ein Irrglaube, das Länder - einmal unter Moskaus Kontrolle - .....in die eigene Freiheit entlassen werden."

Ersetzen wir in diesem Satz "Moskaus Kontrolle" einfach durch " USA-Kontrolle" , dann zeigt die Geschichte, dass dies eher den Tatsachen entspricht.

Neuwahlen würden dem Land helfen

"Lukaschenko: Neuwahl vielleicht - aber nicht jetzt"

Neuwahlen könnten verhindern, dass das Land in einem internationalen Interessenkonflikt zerrissen wird.

Die Frage ist nur, ob Herr Lukaschenko ernsthaft über Neuwahlen nachdenkt oder seine unkonkretes Gedankenspiel als Beruhigungspille für seine Kritiker gedacht war.

Eine weitere Frage wäre, ob seine Kritiker eine Bestätigung der Ergebnisse akzeptieren könnten.

@Thomas Mainthal - Das beste was die EU tun kann: Raushalten.

19:58 von Thomas Mainthal:
"Es ist ein Irrglaube, das Länder - einmal unter Moskaus Kontrolle - jemals unter Putin in die eigene Freiheit entlassen werden."
> Putin hat sich über viele Jahre tatenlos die Osterweiterung der NATO angesehen. Nachdem die von ihm angestrebte Kooperation innerhalb Europas abgelehnt wurde, steht er eine weitere Ausbreitung der westlichen Machtsphäre natürlich sehr kritisch gegenüber. Insofern gilt Ihre Aussage nur für die Gegenwart.

"Sanktionen, wie sie unser EU-Parlament über alle politischen Grenzen hinweg fordern, sind gut gemeint [...]"
> "Gut gemeint" beschreibt es vortrefflich: Man erhofft sich irgendetwas und schadet damit sich oder anderen.

"[...] und das einzig richtige, was wir machen können, auch wenn sie im Falle Belarus zwecklos erscheinen."
> Das beste wäre: Raushalten. Das gilt ganz besonders, wenn man schon jetzt von der Zwecklosigkeit seines Tuns weiß.

@Magfrad 20.37

Putin wird nicht so dumm sein, mit Panzern zu kommen und in die Falle der Transatlantiker zu tappen. Egal, was die Protestler fordern mögen. Auch wenn Putin sicher auch sieht, dass Lukaschenko offenbar seine sicher geglaubte Machtbasis verloren hat. Man kann nur hoffen, dass es kein Blutvergießen gibt.

21:37 von Kommunist@ Werner40:

Der Bevölkerung in Belarus ist Demokratie und ein Prager Frühling zu gönnen.

Mögen die russischen Panzerdivisionen aber diesmal in den Kasernen bleiben.
.
wir leben nicht mehr 1968

@ deutlich

Ihr Fokus liegt nicht auf der Demokratie und der Fairness einer Wahl. Sie sorgen sich lediglich um die Stabilisierung autoritärer Macht als Gegengewicht zum misstrauisch beäugten Westen.

@ Nachfragerin

Neuwahlen könnten verhindern, dass das Land in einem internationalen Interessenkonflikt zerrissen wird.

Internationale Interessen sind mir sch... egal. Hier wurde eine Wahl absichtlich falsch ausgezählt. Hier werden Menschen geschlagen und ihrer Würde beraubt. Hier werden die legitimen Rechte des Volkes mit Füßen getreten.

Dieser Machthaber und seine Führungs-Clique sind am Ende. Kein Kompromiss.

Verschwörungsgefasel

@deutlich

"Falle der Transatlantiker"

Welche Falle soll das sein?

Was haben die Transatlantiker denn bloss wieder inszeniert?
Lukaschenkos Wahlfälschung? Die gefolterten Demonstranten? Russische Söldner in Belarus?
Oder meinen sie die Verlockungen von Freiheit und Wohlstand? Die sind in der Tat perfide. Wie können sie nur!

Nein , Putin wird keine Panzer schicken. Die dann folgenden Sanktionen würden die russische Wirtschaft endgültig erledigen.

Und seinen lupenreinen Demokratennimbus komplett beseitigen. Auch im eigenen Land.

Wieder mal Kampf für Freiheit und Menschenrechte?

Es sollte sich herumgesprochen haben: jedem dieser Konflikte liegen handfeste wirtschaftliche und strategische Interessen zugrunde . Schon seit Jahren bemüht sich die EU auf verschiedene Arten Einfluss auf Belarus zu nehmen, um eine neue Wirtschaftsordnung, gemeint ist die Privatisierung von Staatsbetrieben, zu bekommen (dazu gibt es jede Menge EU-Resolutionen). Unterstützt natürlich von der US dominierten NATO, im Auftrage der Rüstungskonzerne.
Zwischen Russland und Belarus gibt es Abkommen, aber geholfen wird nur, wenn von außen angegriffen wird. Da sich NATO Verbände der Belarus- Grenzen nähern, wird RU evtl. helfen, obgleich die derzeitige Politik Lukaschenkos nicht geteilt wird.
Die Menschen in Belarus haben die gleichen falschen Vorstellungen vom goldenen Westen, wie damals die Bevölkerung in der DDR und werden entsprechend benutzt.

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