Kommentare

wer in einer solchen Situation...

wegrennt und vom sicheren Ausland große Töne rausposaunt hat sich selber disqualifiziert

Die Ukraine reicht wohl

Die Ukraine reicht wohl nicht. Die neue Jeanne D´Arc unserer Medien steht nun fest. Nichteinmischung ist wohl nur noch ein Relikt aus überschaubaren Zeiten. Überall im nahen Osten versucht man zu zündeln.

Bevor das drin ist.....

…..braucht sie eigentlich erst mal ein gueltiges Wahlergebnis.

"Internationaler Druck"?

Das wüsste ich.

Die Vereinten Nationen haben sich diesbezüglich meines Wissens noch gar nicht geäußert und einen Entschluss gefasst.

Tagesschau.de versteht unter "internationalem Druck" offensichtlich "westlichen Druck".

Die Welt hat aber etwas mehr Staaten.

friedliche Demonstrationen?

Jetzt sind die Demonstranten friedlich. Vor ein paar Tagen waren die Demonstranten aggressiv und haben versucht, mehrere Polizisten zu verprügeln.
Abgesehen davon sind einige Demonstranten schlicht sehr radikal - von links bis rechts Orientierung.

Und wenn jemand das Wahl-Programm von Frau Tichanowskaja gelesen hat, dann weiß derjenige Bescheid: ihr Zeil ist auf keinen Fall das Land zu führen. Sondern nach dem Wahl die neuen Wählen zu organisieren.

@ 09:00 von werner1955 (Vorgängermeldung)

Können oder wollen Sie nicht unterscheiden zwischen "Wahlbetrug" und "Wahlergebnisse nicht passen"?

déjà-vu?

Alles wie in der Ukraine? Selbst Frau Tichanowskaja erinnert mich an Frau Timoschenko. In der Ukraine hat es nicht funktioniert. Nach dubiosen Präsidenten hat man jetzt eine Clown als Chef. Lustiger ist es trotzdem nicht geworden. Besser auch nicht.
Hauptsache das Land wird Russlandfeindlich.

schon wieder ein "regime change"?

Irgendwie erinnert die Lage in Belarus sehr an die damalige Ukraine mit deren Maidan. Man muß kein Freund des amtierenden Präsidenten Lukaschenko sein, um sowas zu hinterfragen.
Mich würde mal interessieren, wer Fr. Tichanowskaja eigentlich ist, von wem sie unterstützt wird, woher sie kommt und mit wem sie umgeht. Insbesondere zum letzten Punkt noch, welche "NGOs" sind aktuell in Belarus in welchem Umfang aktiv und von wem werden sie finanziell unterstützt.
Ich wage mal einen Blick in die Zukunft, wenn alles nach Plan verläuft, hat Belarus bald eine Präsidentin, die so große Angst vor Rußland hat, daß Belarus unbedingt von der NATO beschützt werden muß etc.
Revolutionen werden schon seit langer Zeit gekauft. Meist von jenen, die geostrategische Interessen haben. Das Volk und was es wirklich will ist dabei irrelevant. Es stellt nur die "nützlichen Idioten", damit andere ihre Ziele erreichen und ist ansonsten entbehrlich. Hoffentlich ist man in Belarus klüger als in der Ukraine!

Pro Westlich

Es ist doch anzunehmen, das die Dame das Land den westlichen Konzernen öffnet und die Stationierung von US-Truppen an der russischen Grenze befürwortet?
Ansonsten hätte sie sicherlich nicht die mediale Aufmerksamkeit im Westen?

endlich gehen auch unsere EU Politiker auf dieses Thema ein

Es hat zwar etwas gedauert, doch nun kommen die führenden Köpfe Europas auf den Plan und wollen Unterstützung für die friedlichen Menschen in Belarus geben. Die Korruption, Verlogenheit und Willkür darf nicht weitergehen und dieses wirklich schöne Land sollte künftig auch von freien Bürgern genutzt werden können. Sicher wird es dann zunächst eine anstrengende Zeit für die Wirtschaft und die Werktätigen werden, da der Despot das Land heruntergewirtschaftet und nur zu seinen Zwecken ausgebeutet hat. Nicht umsonst soll das Vermögen dieses einsamen Kerls bei rund € 9 Mrd. USD liegen. Man schauen sich die staatlichen Währungsreserven an und mache sich sein eigenes Bild. Bleibt alle stark und beharrlich. Es muss Freiheit und Demokratie geben!!!

Mal schauen, was diese Frau morgen zu berichten hat,

es geht ja bei ihr nur so hin und her. Aber so gerne es auch einige sich wünschen: Weißrussland (oder auch Belarus, was eigentlich das gleiche bedeutet, auch wenn jetzt plötzlich immer wieder etwas anderes behauptet wird – die Russen haben übrigens schon immer Belarus gesagt) und die Ukraine – die beide sind nicht ein paar Schuhe. Schon mal etwas von der Russisch-Weißrussische Union und Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit gehört? Auch wenn es bei der ersten immer wieder holprig vorginge (es sind eben verschiedene wirtschaftliche Interessen), bei der zweiten sieht es anders aus, und das wurde gestern ziemlich eindeutig von der Russischen Föderation und Belarus betont. Die missglückte Provokation von Kiew mit den „russischen Söldner“ war zwar ganz gut eingefädelt, aber es gibt eben Schlauen auch auf der anderen Seite. Warten wir mal ab. Die Aussagen einiger westlichen Politiker sind nicht mal ein Kommentar wert.

Namenskorrektur.

Ich gehe doch davon aus, dass tagesschau.de auch Russland zukünftig als "Rus" bezeichnet.

Auch Russland stammt schließlich von der alten "Rus" ab (wie Weißrussland).

Alles andere würde ja nun gar keinen Sinn machen.

Bezüge zu Timoschenko?

Es darf gemutmaßt werden, dass die Anweisungen aus dem Westen entsprechend waren. Man erinnere sich an Timoschenko in der Ukraine! Offensichtlich sind weibliche Figuren diesmal in,
Man möchte die Fehler aus der Ukraine nicht wiederholen!

@09:21 von qpqr27

"wer in einer solchen Situation...
wegrennt und vom sicheren Ausland große Töne rausposaunt hat sich selber disqualifiziert"

Das sie Lukaschenko bzw. seinen Sicherheitskräften nicht vertraut kann ich schon nachvollziehen. Andererseits wäre es ja die perfekte Werbung für die Bewegung, wenn Lukaschenko so dumm wäre sie zu verhaften.
Was mich viel mehr stört ist, mit welcher Selbstverständlichkeit sie ohne belastbare Unterstützerzahlen nach der "Führung" greift. Bester Lukaschenko-Style.

Mehr Info bitte?

Natürlich ist sie bereit Belarus zu führen, aber kann sie es auch? Immer mehr Selbstdarsteller Komödianten und sonstige schräge Vögel drängen in die Politik, aber wem hilft das? Wir und die ganze Welt, brauchen Politiker die wissen was sie tun und mit dem Hirn regieren, nicht mit dem Herzen. Es hat bisher nur Unfrieden und Spaltung gebracht, ein Land nachdem anderen geht den Bach runter.
Von außen, in Sicherheit, die Leute aufwiegeln, sollte einfach unterbunden werden. Sie schürt das Feuer und legt immer nach. Die Prügel kriegen andre, toll!
Bei all den Protesten, geht es den Leuten, oder ging es den Leuten bisher schlecht, hatten sie nichts zu essen, keine Arbeit, kein Geld, man liest nichts darüber. Warum protestieren sie, was hat Lukaschenko ihnen getan, oder ist es nur ein aus dem Westen gesteuerter Versuch in loszuwerden. Nicht neu, wir kennen das aus vielen Ländern.
Ich würde mir da mal mehr Info der Medien wünschen und nicht ständig diese Herz-Schmerz-Geschichten.

@ 09:21 von DeRus (Vorgängermeldung)

Nicht "der Westen" diktiert in Belarus, wie die Menschen zu leben haben, sondern Lukaschenko "diktiert" als Diktator und verfälscht dabei Wahlen, lässt friedlich Demonstrierende zusammenknüppeln, lässt weder Presse- noch Meinungsfreiheit zu.
Das kann man eigentlich nicht miteinander verwechseln...

Sichere Distanz

Ah, eine neue Heldin der Demokratie? Im Exil präsentiert es sich auch leicht. Wie so viele mediale Oppositions-Lichtgestalten kennt sie dort vermutlich kaum einer...

Ja und?

Damit der Putinfreund und Schlächter seine Mörderbanden einsetzen kann? Die Frau hat echt Mut, im Gegensatz zu dem Subjekt, dass diese richtig starke Frau in übelster Art beleidigt.
Wieviel Geld bekommst du von unserem Feind Putin?

"Ich bin bereit, Belarus zu führen"

schön
nur wurde die gewählt ?
der Amtsinhaber behauptet 80 % der Stimmen zu haben
das sicherlich unrealistisch ist
aber wie viele hatte sie ?

Die Ukraine reicht wohl nicht

Was hat das jetzt mit der Ukraine zu tun?
Nichts?
Gar nichts?
Die Ukraine misch sich jedenfalls nicht ein.

RE: qpqr27 um 09:21

***wer in einer solchen Situation...
wegrennt und vom sicheren Ausland große Töne rausposaunt hat sich selber disqualifiziert***

Wer vom Staat um Leib und Leben bedroht wird, der sucht nun mal das Weite, auch wegen der eigenen Kinder. Ihr Mann sitzt ja in "Geiselhaft" des Lukaschenko-Regimes.

Es bleibt zu hoffen, dass das belarussische Volk sich nicht mehr einschüchtern lässt und für seine Freiheit und Selbstbestimmung kämpft. Hoffentlich bleibt es friedlich, obwohl die Staatsmacht ja tüchtig draufhaut. Und sobald Polizei, Miliz und Militär sich von disem Unrechtsregime abwendet und sich den Dmonstrierenden zuwendet, ist Lukaschenko schon Vergangenheit.

Gruß Hador

Zu qpqr und Pustefix um 09.21

Mal so eben dahingeschrieben. Passt immer. Kommt aber in Deutschland nicht an. Sorry. Ist so. Gott sei Dank.

Demokratie und Menschenrechte

Regierungen, die die Menschenrechte missachten und die Demokratie zerstören müssen von der internationalen Gemeinschaft geächtet werden.
Diese Despoten haben kein Recht ein Land zu führen, egal welches.
Und besonders wir Deutschen haben mit H. Hitler Erfahrung gesammelt, und konnten nur mit ausländischer Hilfe befreit werden.
Deshalb sehe ich uns in der Verantwortung ähnliche Situationen in anderen Ländern klar zu benennen und mit wirtschaftlichen Mitteln die Demokratie und die Einhaltung der Menschenrechte zu unterstützen.
Das gilt auch und besonders für China!

Tichanowskaja:"Ich bin bereit,Belarus zu.....

Unabhängig von der inneren Entwicklung in dem Land:
Aber wenn sich Macron und Scholz äußern,dann ist klar was kommen soll.Ausdehnung der NATO und Abhängigkeit,vom wem ist klar.Was soll da besser werden ? Sozial schon gar nichts.

Hoffnung

Ich hoffe, dass in Belarus ein Wandel wie 1980 in Polen (leider nicht ganz friedlich wegen dem Miltärputsch) und 1989 in der DDR beginnt und dass sich Russland heraushält. Letzteres ist wohl Wunschdenken, denn Putin wird wie in der Ukraine versuchen, das Rad der Geschicht zurückzudrehen. Bleibt nur zu hoffen, dass sich das russische Volk auch wieder erhebt und seine gegenwärtigen Tyrannen davonjagt.

Einmischung von außen produktiv?

Persönlich sehe ich Einmischung aus der Politik in das Geschehen ebenfalls kritisch. Die Entscheidung, die Opposition zu unterstützen bzw. die Regierungspartei nicht, hat in der der Vergangenheit mehrfach bereits für schwierige diplomatische Beziehungen egsort (siehe Beispiel Putschversuch in der Türkei). Daher bin ich gegen eine Unterstützung der Demonstrationen von außen! Die einseitige Medienberichterstattung pro Demonstranten polarisiert erneut die Kommentatoren und unsere Gesellschaft. Hier wäre auch Neutralität gefragt, wie wäre es zum Beispiel mit einem Porträt über die Regierungszeit des amtierenden Präsidenten Belarus´?

Nicht zu ignorieren ist: Die Demonstranten gehen weitestgehend friedlich ihrem Recht nach, auch ohne Einmischung von außen. Die Vorwürfe gegen Frau Tichanowskaja hier im Forum sind wieder mal absurd. Was sie und ihre Familie durchmachen hat mit hoher Wahrscheinlichkeit keiner der hiesigen Kommentatoren durchgemacht.

09:23 von Autochon

eigentlich schon
bisher vermutet man ja nur der Amtsinhaber hat betrogen

@ 09:06 von Olivia59 (Vorgängermeldung)

In Belarus protestieren Hunderttausende gegen Wahlmanipulation, Verweigerung demokratischer Rechte, Gewalt gegen friedliche Demonstrant*innen etc. - und Sie nennen das "APO" und sprechen einerseits den Bürger*innen ihre Rechte ab und definieren andererseits europäische Stellungnahmen als unerlaubte Einmiseich
Ziemlich verdreht...

RE: Pustefix um 09:21

Dass die Meschen in Belarus vielleicht endlich für ihre Freiheit auf die Straße gehen, darauf kommen sie wohl nicht.
Und zu Ihrer Information war Frau Tichanowskaja die Päsidentschaftkandidatin der Opposition und da es zu massiven Wahlfälschungen gekommen ist, vermutlich auch die rechtmäßige neue Präsidentin von Belarus.

Gruß Hador

Zu autochon 09:23

Braucht Herr L. noch mehr. Ein gueltiges Wahlergebnis.

So in etwa

hatte ich es mir gedacht, als ich den ersten Kommentar vor Tagen zu diesem Thema schrieb.
Sieht nach etwas nach bekanntem Muster aus, es läuft also im Hintergrund doch etwas mehr als viele vermuten.
Führung aus dem Exil ist nicht neu, es entsteht gerade ein neues Problem, oder sollte man lieber sagen, ein Brandherd.
Ich befürchte, das geht nicht besonders gut aus, ob die Meinung einiger Politiker die jetzt schnell auftauchen, besonders hilfreich sind, werden wir sehen.
Es wird eine neue Welle geben.

Unglaublich

die Sprüche mancher Foristen hier. Vom sicheren Sofa aus beurteilen zu wollen was Mut ist. Nach deren Logik waren ja auch Brandt, Reuter, Ollenhauer oder Bruno Kreisky Feiglinge. Frau Tichanowskaja hat die letzten Wochen mehr Mut und Courage bewiesen als alle Kommentatoren hier zusammengenommen. Deshalb muss sie noch lange nicht zum Märtyrer werden. Und nein, der "Westen" braucht hier gar nichts zu steuern. Das kommt schon ganz alleine aus der Masse der Bevölkerung. Lukaschenko hats einfach übertrieben und jetzt läuft das Fass eben über.

ach, zwei Herzen

schlagen in meiner Brust. Einerseits drücke ich den Bürgerrechtlern in Belarus alle Daumen, dass es ihnen gelingt, Lukaschenko und seine Blase in die Wüste zu schicken. Ich glaube keine Sekunde, dass bei der Wahl alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Und Lukaschenko ist ohne Zweifel ein übler Diktator, den loszuwerden ein berechtigtes Ziel ist. Ebenso ist Putin kein "Helfer", sondern verfolgt natürlich mit einer eventuellen Einmischung genauso üble Ziele.

Andererseits erinnert mich der Hype um Tichanowskaja und ihre Unterstützung durch völlig Außenstehende (wobei irgendwie die Bereitschaft, auch mal was zu hinterfragen, völlig fehlt), an vergangene Zeiten z.B. mit einer Timoschenko in UKR oder einem Guaido in VEN. Wie damals kann ich die Berichterstattung zwar nicht als einseitig bewerten, aber nur deshalb, weil ich selbst nicht sagen kann, wie sich die andere Seite darstellt, denn: über die erfahre ich ja nichts. Und das ist genau das, was mich skeptisch macht.

Ist klar, wie das laufen wird ...

Putin stellt wieder freiwillige Soldaten mit freiwillig fahrenden Panzern und freiwilligen Geschossen zur Verfügung, die dann dem bel. Militär helfen - in Analogie zur Ukraine. Nur würde ich mir an Lukaschenkos Stelle genau überlegen, ob er den Einfluss Russlands je wieder zurückdrängen kann. Er zeigt jetzt erst recht, wie sehr er bereits ein Putin-Vasall ist.
---
Und an Putins Stelle würde ich mir genau überlegen, wem ich da helfe. L. ist derzeit noch ein Bollwerk. Das war Syrien auch mal! Wenn's blöd läuft, bekommt er quasi vor der Haustür einen Krieg - angestiftet von Trump. Er hat ja die Truppen schon dahin verlegt, also nach Polen. Er wird noch mehr abziehen dafür! Dann soll er doch gleich in Ramstein anfangen, die dt. Reg unternimmt diesbezüglich eh nichts außer einem tiefen Kotau.

Wahlbetrug

Übrigens, die Fälschung der Ergebnisse der Kommunalwahlen in der DDR war der Anfang von deren Ende. Hoffen wir, dass es in Belarus auch so kommt.

um 09:26 von faktenchecker_st

"Sondern nach dem Wahl die neuen Wählen zu organisieren."
Da hat sie nie einen Hehl draus gemacht. Sie möchte die ersten wirklich freien Wahlen in Belarus abhalten.

um 09:34 von Denkerist

Es ist doch anzunehmen, das die Dame das Land den westlichen Konzernen öffnet und die Stationierung von US-Truppen an der russischen Grenze befürwortet?
Ansonsten hätte sie sicherlich nicht die mediale Aufmerksamkeit im Westen?
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Es würde mich mal interessieren woher sie ihre Ahnungen haben.
Es ist doch durchaus möglich das die Menschen in Belarus nach 100 Jahren Diktatur und der damit verbundenen Freihheitsberaubung den Diktator ganz einfach in die Wüste schicken wollen. Den Mut den diese Dame zeigt geht vielen Kommentatoren ab.

9:37 BelToll

"da der Despot das Land heruntergewirtschaftet hat......"

Aha und vor diesem Despot war das Land eine blühende Landschaft, gelle.

Ansonsten immer die gleichen Satzbausteine und immer der gleiche Sermon aus dem Handbuch "wie organisieren wir einen Regime-Change".

Berarus und Rus

Rus (mit einem sehr weichen „s“, deswegen im russischen in vier Buchstaben geschrieben, mit dem „Weichmacher"-Buchstaben nach dem „s“) ist ein anderer Namen für Russland, auch wenn es jetzt seltener verwendet wird. Genauso so Belarus – auch in Russland (und auch in der Sowjetunion) spricht/sprach man immer von Belorussia/Belarussia oder Belorus/Belarus.

Bisher überwiegen Verschwörungstheorien

in den Kommentaren.
Nur weil in es hierzulande und in der EU erhebliche Demokratiedefizite gibt, ist kein Grund schlimmeres, nämlich Diktatur, in Belarus zu befürworten.
Ganz im Gegenteil. Wer mehr Demokratie will, würde das Ende der Diktatur in Belarus fordern.

An die Leugner der Wahlmanipulation!

An die Leugner der Wahlmanipulation: Ein paar Antworten zu Fragen, da ihnen ja anscheinend die Mittel zur selbstständigen Recherchen fehlen!
Waren die Wahlen in Belarus zugunsten des Präsidenten manipuliert?
Höchstwahrscheinlich! Die Indizienlast ist dermaßen hoch. Wahlleiter von Wahlbüros sagen über vorgefertigte Wahlzettel aus. Die genannten Prozentzahlen zugunsten der Opposition aus den Wahlbüros tauchen nicht im Endergebnis auf, Videos über Wegschaffen von Stimmen...
Gibt es Beweise?
Rechtlich gesehen ja wohl kaum, weil Indizien erst zu echten Beweisen werden, wenn sie unabhängig geprüft werden. Eine unabhängige Prüfung in Belarus ist allerdings aufgrund der Masse an Vorwürfen nicht denkbar. Und ein weiteres Indiz: Der angebliche Wahlsieger höchstselbst lehnt eine Prüfung des Wahlergebnisses ab! Chapeau!
Wo waren die unabhängigen Beobachter?
Die OSZE (Belarus Mitgliedstaat) wurde zu spät zur Wahl eingeladen, um Wahlbeobachter zu stellen.

Die Demonstrationen nun verständlich?

Die einfachste Lösung wäre

Die einfachste Lösung wäre ja, Lukaschenko mit ein paar Milliarden Euro zuzuschütten, wie das mit dem Diktator der Türkei, Erdowahn, seit Jahren passiert. Und der fährt zumindest persönlich ganz gut damit.
Aber noch herrschen in Weißrussland keine türkischen bzw erdowahnschen Verhältnisse.
Also warten wir ab.

Sanktionen?

Gab es doch schon mal! Zwischen 2010 - 2016. Nach den letzten Wahlen (2016) wurden sie aufgehoben! Wegen relativ ruhigen Wahlen und Freilassung von politischen Gefangenen.
Mein kurze Zusammenfassung von der Begründung des ehemaligen AM Steinmeier. Nicht zu vergessen ein etwas stärkere Hinwendung zu Putin. Immer noch das beste Mittel Sanktionen los zu werden!
Hat man sich 2016 etwa getäuscht?
Ist doch alles ein Witz!

09:32, Glasbürger

>>schon wieder ein "regime change"?<<

Ja, wenn in einem nicht demokratisch verfassten Land ein Regierungswechsel stattfindet, dann nennt man dass auf neudeutsch "regime change".

>>Revolutionen werden schon seit langer Zeit gekauft. Meist von jenen, die geostrategische Interessen haben. Das Volk und was es wirklich will ist dabei irrelevant. Es stellt nur die "nützlichen Idioten", damit andere ihre Ziele erreichen und ist ansonsten entbehrlich.<<

Das heißt also, daß die Menschen, die in der Ukraine demonstrieren, gekaufte nützliche Idioten sind?

Das ist wirklich Ihr Ernst?

Erstaunlich

Erstaunlich, wie viele Kommentare hier abwertend sind bzgl. der Protetste nach der Verkündung des Wahlergebnisses.
Die Hinweise auf die Manupilation der Stimmauszählung waren wohl zu deutlich.
Schon im Vorfeld wurde doch versucht, die Opposition mundtot zu machen, die 3 Front-Frauen und die Stimmung im Land wurden durch die Regierung aber wohl völlig unterschätzt.

Warum wird eigentlich den Demonstranten in Belarus ständig untestellt, sie seien "gekauft", vom Westen organisiert etc.? Wenn schon eine "Wahl" durchgeführt wird, dann sollten doch wohl auch die tatsächlich abgegebenen Stimmen gezählt werden. Wenn dann aber nach der Auszählung die Unterschiede zu den veröffentlichten Zahlen so groß sind, dass man nicht mehr von einzelnen Stimmen/Ausreißern sprechen kann, fühlt man sich doch wohl betrogen, oder? Und dann gehört in einem solchen Land/System offensichtlich auch eine gute Portion Mut dazu, sich öffentlich hinzustellen und eine Korrektur zu fordern.
Meine Hochachtung!

@09:41 von rossundreiter

"Ich gehe doch davon aus, dass tagesschau.de auch Russland zukünftig als "Rus" bezeichnet.
Auch Russland stammt schließlich von der alten "Rus" ab (wie Weißrussland).
Alles andere würde ja nun gar keinen Sinn machen."

Wer sagt denn, dass es etymologisch Sinn machen soll. In dieser Beziehung wünscht man sich echt einen Trump der nicht so subtil am Namen rumdoktorn würde sondern platt sagen würde... Lasst uns die gebräuchliche Bezeichnung ändern, damit es nicht mehr so wie Russland klingt.

09:34, Denkerist

>>Es ist doch anzunehmen, das die Dame das Land den westlichen Konzernen öffnet und die Stationierung von US-Truppen an der russischen Grenze befürwortet?
Ansonsten hätte sie sicherlich nicht die mediale Aufmerksamkeit im Westen?<<

Weil ja die "westlichen" Medien sämtlichst an einem Strang ziehen und eine eindeutige Agenda fahren, die da lautet: Westliche Konzerne und US-Truppen. Alles, was dem dient, wird mit Aufmerksamkeit beschenkt. Dient etwas nicht diesem Ziel, wird es totgeschwiegen.

09:21 von qpqr27

So ein Quatsch, was sollte sie denn in einem Gefängnis ausrichten? Jetzt kann sie weiter zur friedlichen Mobilisierung ermuntern.

Putin wird Demokratie verhindern

Wie in der Ukraine wird Putin auch Belarus zum russischen Einflussbereich erklären und notfalls militärisch einschreiten!

Ich bin bereit, Belarus zu führen?

Und welche fähigkeit hat sie dazu?

Aus dem Exil ihre Bereitschaft zur Machtübernahme zu signalisiern hat schon mal nichts mit Mut und Verantwortung für Ihre Wahl zu tun.

Oder ?

Alle die bei den Wahlen auf Sie gehofft hatten können ja nicht das Land verlassen. Sie müssen versuchen jetzt ohne Sie damit klar zu kommen.

Umsturz / Neuwahl

Mal von meinem letzten Kommentar abgesehen, gehe ich nicht davon aus, dass Weissrussland bzw. Belarus (oder Land der Waräger), eine Demokratie war / ist. Eine "gebilligte" Diktatur war es seit dem Ende der Sowjetunion. Nur wurde bis vor einigen Wochen der Diktator genauso gut behandelt, wie die arabischen Herrscher (Katar, VAE, etc) es immer noch werden... da man ja irgendwie mit ihm Geschäfte gemacht hat und er sich einigermaßen vom östlichen Nachbarn (Russland) emanzipatiert hatte. Als billige Arbeitskräfte gehen die Belarussen genauso gut durch wie die Ukrainer, die nun massiv in der EU zierkulieren, also war das auch so für die entsprechenden Politiker und Ihre potenten Spender aus der Wirtschaft gut genug.

Bei aller Liebe!

Zitat: "Mit Streikaufrufen, Strafanzeigen und weiteren Protesten starten Regierungskritiker in Belarus in die neue Woche. Angefeuert werden sie von Swetlana Tichanowskaja, die aus dem Exil ihre Bereitschaft zur Machtübernahme signalisiert."

Bei aller Liebe!

Ich unterstütze ohne jegliche Einschränkung die Demonstranten in ihren Forderungen nach mehr Demokratie und Freiheit in Belarus.

Die Oppositionelle Tichanowskaja hat aber, das darf man auch nicht vergessen, bei der letzten Wahl nur neun Prozent der Stimmen erhalten.

Ihr Wunsch regieren zu wollen, korrespondiert ganz offensichtlich nicht mit der Entscheidung der demokratischen Wahl 2020. Das wäre anti-demokratisch und autoritär.

Time to say goodbye

Ich habe das Gefühl, dass Lukaschenko sich nun doch besser flink ein neues Zuhause suchen sollte.

.....bei Honecker war das auch der beste Schachzug....

Mal schauen

Ich glaube, sie ist die Ehefrau eines Oppositionsführers und ist erst vor ein paar Tagen auf der politischen Bühne erschienen. Reicht das ein Land zu führen?

um 09:52 von Sisyphos3

schön
nur wurde die gewählt ?
der Amtsinhaber behauptet 80 % der Stimmen zu haben
das sicherlich unrealistisch ist
aber wie viele hatte sie ?
----------
Genau das verhindert der Diktator oder warum wird die Opposition von der Auszählung der Stimmzettel ausgeschlossen.

@09:21 von qpqr27 - Wenn sich hier einer disqualifiziert,...

...dann sind Sie es
mit Ihrer gemütlichen Sofameinung!

---

Es ist ja so leicht solche Behauptungen vom sicheren Zuhause aus
hier anonym abzusenden.
-
Gehen Sie doch jetzt mal in Belarus auf die Straße und demonstrieren Sie
höchstpersönlich gegen den Diktator.
Möchte dann mal sehen was Sie zu erzählen haben, wenn man Sie irgendwann
vielleicht wieder auf freien Fuß setzt, nachdem man Sie zuvor grundlos
und ohne Prozess inhaftiert hat.
-
Ich frage mich manchmal ernsthaft, warum es auf der Welt so viele Leute gibt,
die Autokraten und Diktatoren so sehr unterstützen?!
Und die allermeisten leben dabei auch noch in Ländern in der eine Demokratie und
vor allem eine freie Meinungsäußerung herrscht!

@10:01 von andererseits

"In Belarus protestieren Hunderttausende gegen Wahlmanipulation, Verweigerung demokratischer Rechte, Gewalt gegen friedliche Demonstrant*innen etc. - und Sie nennen das "APO" und sprechen einerseits den Bürger*innen ihre Rechte ab und definieren andererseits europäische Stellungnahmen als unerlaubte Einmiseich
Ziemlich verdreht..."

Natürlich ist das eine "APO" und nein, ich spreche ihnen nicht das Demonstrationsrecht ab. Und ja, es handelt sich um Einmischung aus dem Ausland... die Sanktionen sind bereits in Planung. Unsere Politiker sagen doch ausdrücklich, dass die Opposition unterstützt werden muss.

Die Menschen in Belarus haben

Die Menschen in Belarus haben nach 26Jahren Luk. einfach genug.
Eine Scheinwahl (Opposition sitzt im Knast), die dann auch noch manipuliert wurde, brachte das Fass zum Überlaufen. Nix Regime Change, nix NATO.
Immer wieder die gleichen Floskeln.
Wem sonst nichts einfällt, dem ist egal, wie die Menschen dort unterdrückt werden.
Nein, da muss niemand gekauft werden, meint ihr, die Menschen können dort nicht sebständig denken?
Beschämend alle Foristen hier, die die Diktatur unterstützen.
Das macht mich fassungslos.

@Blitzgescheit, 10:28

Ich unterstütze ohne jegliche Einschränkung die Demonstranten in ihren Forderungen nach mehr Demokratie und Freiheit in Belarus.

Na gut, dann will ich das erst mal glauben.

Die Oppositionelle Tichanowskaja hat aber, das darf man auch nicht vergessen, bei der letzten Wahl nur neun Prozent der Stimmen erhalten.

Dieses Ergebnis wird nun wieder von kaum jemandem geglaubt. Die Gründe sind hier mehrfach ausgebreitet worden.

Ihr Wunsch regieren zu wollen, korrespondiert ganz offensichtlich nicht mit der Entscheidung der demokratischen Wahl 2020. Das wäre anti-demokratisch und autoritär.

Es ist antidemokratisch, gefälschte Wahlergebnisse anzuzweifeln? Warum halten Sie denn dann überhaupt die Forderung der Demonstranten nach mehr (?) Demokratie für berechtigt?

l10:12 von nie wieder spd

"Die einfachste Lösung wäre
Die einfachste Lösung wäre ja, Lukaschenko mit ein paar Milliarden Euro zuzuschütten, wie das mit dem Diktator der Türkei, Erdowahn, seit Jahren passiert."

Die Milliarden werden noch dringend gebrauch, wenn man das Land erfolgreich von Russlands Einfluss abspaltet und somit die wirtschaftliche Grundlage sowie die enorme Subventionierung entzieht. But who cares... Hauptsache frei, abgesehen natürlich von den legitimen Forderungen westlicher Kreditgeber.

09:21 von qpqr27

>>wer in einer solchen Situation...
wegrennt und vom sicheren Ausland große Töne rausposaunt hat sich selber disqualifiziert<<

S. Tichanowskaja ist ganz bestimmt nicht freiwillig davon gerannt. Und wer sich durch sinnlose Sprüche selbst disqualifiziert, das sind Sie.

Die Bevölkerung von Belarus ist nicht anti-Russland

aber wenn Putin zugunsten Lukaschenkos eingreift, könnte sich das ändern.

Ist zwar nicht ideal, dass ein Mensch wie Lukaschenko, ohne sich verantworten zu müssen, ins russische Exil gehen könnte. Wäre aber längst nicht so schlimm wie weitere Gewaltanwendung gegen die Zivilbevölkerung.

@ qpq27, um 09:21

“Wer in einer solchen Situation wegrennt...“

Hätten Sie sich wie Jeanne d'Arc mit geballter Faust aufs Podium gestellt und sich anschließend zu den tausenden anderen Gefangenen sperren und möglicherweise verprügeln lassen?

Damit hätten Sie “was?“ erreicht?

Wer in einer solchen Situation nicht wegrennt, ist vielleicht doch ganz schlau, weil er “vom sicheren Ausland aus“, wie sich abzeichnet, viel mehr bewirken kann.

Frau Tichanowskaja ist es jedenfalls nicht, die sich disqualifiziert hat...

Und: Sie will, das hat sie wiederholt geäußert, das Staatsamt auf Dauer nicht selbst führen, sondern den Weg zu Neuwahlen ebnen.

@Biocreature 11:56 wenn wirklich etwas zählt......

bei der Einordnung weltgeschichtlicher Ereignisse ist es doch die "gemütliche Sofameinung" die man sich selber "aus den Fingern gesaugt" hat

Zwei große Probleme

a) Wie kriegt sie Polizei und Militär hinter sich ?
b) Der russische Präsident. Der wird sich das nicht anschauen, wenn es hart auf hart kommt.

10:19 von fathaland slim

Das heißt also, daß die Menschen, die in der Ukraine demonstrieren, gekaufte nützliche Idioten sind?
-----------------------------------------
Ich bin sicher, sie meinten Belarus, kann es mir aber nicht verkneifen, sie darauf hinzuweisen, dass es im Artikel nicht um die Ukraine geht.

10:04, frosthorn

>>Andererseits erinnert mich der Hype um Tichanowskaja und ihre Unterstützung durch völlig Außenstehende (wobei irgendwie die Bereitschaft, auch mal was zu hinterfragen, völlig fehlt), an vergangene Zeiten z.B. mit einer Timoschenko in UKR oder einem Guaido in VEN. Wie damals kann ich die Berichterstattung zwar nicht als einseitig bewerten, aber nur deshalb, weil ich selbst nicht sagen kann, wie sich die andere Seite darstellt, denn: über die erfahre ich ja nichts. Und das ist genau das, was mich skeptisch macht.<<

Menschen, die Volksaufstände anführen, sind für die Presse immer interessant. Vor allem wenn es gegen korrupte Autokraten geht.

Dahinter eine Agenda zu wittern geht IMHO in die Irre.

10:28 von Blitzgescheit

"Die Oppositionelle Tichanowskaja hat aber, das darf man auch nicht vergessen, bei der letzten Wahl nur neun Prozent der Stimmen erhalten."

Irgendwas muss Ihnen entgangen sein. Niemand zweifelt daran, dass es bei der Wahl nicht mit rechten Dingen zuging. Die geringsten Zweifel dürfte Lukaschenko selbst mit seinen treuesten Anhängern haben. Wieviele Wähler sich für "die Oppositionelle Tichanowskaja" entschieden haben, wissen wir also gar nicht.

Entsprechend kann man den Rest Ihrer Meinungsäußerung ebenfalls vergessen.

@Biocreature 11:56

Das wundert nicht nur Sie! Aber bei manchen Kommentaren gewinnt man den Eindruck, die Schreiber warten nur auf die Öffnung eines Themas im Forum, um schnell irgendwelche Provokationen loszuwerden.

10:08, jukep

>>Ansonsten immer die gleichen Satzbausteine und immer der gleiche Sermon aus dem Handbuch "wie organisieren wir einen Regime-Change".<<

Wo finde ich dieses Handbuch?

Meinen Sie nicht, daß "Regime-Change" ein Satzbaustein aus dem Bilderbuch ist?

@Biocreature, 11:56

Ich frage mich manchmal ernsthaft, warum es auf der Welt so viele Leute gibt,
die Autokraten und Diktatoren so sehr unterstützen?!
Und die allermeisten leben dabei auch noch in Ländern in der eine Demokratie und
vor allem eine freie Meinungsäußerung herrscht!

Respekt, dass Sie das eine Auge schon geöffnet haben, wie wäre es auch noch mit dem zweiten? Warum unterstellen Sie allen, die sich hier kritisch äußern, es ginge ihnen Datum, Autokraten und Diktatoren zu unterstützen? Auf mich trifft diese Unterstellung definitiv nicht zu. Aber ich weigere mich, hier an eine Situation zu glauben, wo in einer Manege ausschließlich ein grausamer Diktator und freiheitsliebende Bürger miteinander kämpfen. Und es ansonsten nur neutrale Zuschauer gibt, die sich nie und nimmer zugunsten der einen oder der anderen Seite einmischen würden.

09:50 von andererseits

Lukaschenko "diktiert" als Diktator und verfälscht dabei Wahlen, lässt friedlich Demonstrierende zusammenknüppeln, lässt weder Presse- noch Meinungsfreiheit zu.
Das kann man eigentlich nicht miteinander verwechseln...
---------------------------------------
Woher wissen sie das alles-etwa von unserer freien Presse?
Die berichteten auch von Chemiewaffen im Irak, toten Babys in Kuwait und einem Massaker von Regierungstruppen auf dem Maidan.

Wahlergebnisse nicht passen"?

von andererseits @
Also wenn Menschen mit dem Wahlergebniss Ihre Gruppe nicht einverstanden und das nicht akzeptieren, müssen die protestieren und behaupten die Wahlergebnisse sind nicht richtig?

um 10:30 von Icke 1

"Reicht das ein Land zu führen?"

Das lassen Sie besser die Sorge der Bürger von Belarus sein. Oder wollen Sie denen vielleicht vorschreiben, wen sie zu wählen haben?

Übrigens: Dass Lukaschenko nicht besonders qualifiziert ist, um "ein Land zu führen", hat er eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Wer das Land führt...

wird nach den nächsten freien Wahlen entschieden, jetzt so vorzupreschen zeigt nur das die Demokratie noch immer nicht verinnerlicht wurde, nur mit freien und gleichen Wahlen kann ermittelt werden wer das Land führen soll !
Eine neue "Diktatur" braucht Belarus sicher nicht.

gebilligert Umsturz?

Ich versuche es nochmal: wenn sich die BRD und andere europäische Staaten in innere Angelegenheiten anderer Staaten einmischen ist das eigentlich o.k.?

Oder dürfen das generell nur westliche Staaten und das wird dann entsprechend zensiert nicht zensiert von der dortigen Presse wenn man das so ausspricht?

P.S. Gibt es eigentlich wieder eine abgehörte Telefonkonferenz, wo man wieder zugibt, mehrere Milliarden für den Umsturz bezahlt zu haben?

Daher frage ich mal ganz offen, frei nach den Nachdenkseiten: was will die Opposition in Weissrussland erreichen? Es erinnert viel an den Maidan. Ich möchte dieses Blutvergießen oder/und das Akzeptieren von rechtsextremen Gewalttätern nicht!

@qpqr27 um 9:21

"wer in einer solchen Situation wegrennt und vom sicheren Ausland große Töne rausposaunt hat sich selber disqualifiziert"
Haben sie eigentlich mal die beiden Videos mit Tichanowskaja direkt nach der Wahl gesehen (eines von Weißrussland, eines vom Exil) ? Die wurde, wie auch immer, in die Mangel genommen, das war beängstigend, die war fix und fertig.

"Inmitten der weiter wachsenden regierungskritischen Proteste in Belarus hat sich die Oppositionsführerin Tichanowskaja erneut an ihre AnhängerInnen gerichtet. "Wir wollen alle den Teufelskreis verlassen, in dem wir uns seit 26 Jahren befinden", sagte Tichanowskaja aus dem Exil in Litauen. "Ich bin bereit, die Verantwortung für die nationale Führung in Belarus zu übernehmen."

Diese Verantwortung sollte sie besser mit allen freiheitsliebenden Mitbürgern, die im Kampf gegen ihre Unterdrücker sind teilen. Schon aus Kapazitätsgründen.

"An den Sicherheitsapparat ihres Heimatlandes appellierte sie, sich von der Regierung von Lukaschenko zu lösen und die Seiten zu wechseln. Ihr früheres Verhalten werde vergeben, wenn sie dies jetzt täten"

Wie das geht, macht der Ex-Polizist, der gestern ab im "heute-journal" gezeigt wurde (ab der 1:26 Min.) und den wohl jeder echte Demokrat als standhaften Mann bezeichnen wird vor: zdf.de/nachrichten/heute-journal/heute-journal-vom-16-august-2020-100.html.

10:21, Olivia59

>>@09:41 von rossundreiter
"Ich gehe doch davon aus, dass tagesschau.de auch Russland zukünftig als "Rus" bezeichnet.
Auch Russland stammt schließlich von der alten "Rus" ab (wie Weißrussland).
Alles andere würde ja nun gar keinen Sinn machen."

Wer sagt denn, dass es etymologisch Sinn machen soll. In dieser Beziehung wünscht man sich echt einen Trump der nicht so subtil am Namen rumdoktorn würde sondern platt sagen würde... Lasst uns die gebräuchliche Bezeichnung ändern, damit es nicht mehr so wie Russland klingt.<<

Es ist wirklich unglaublich, was diese Namensdiskussion für Blüten treibt.

Die Eigenbezeichnung des Landes, um das es geht, lautet Belarus. Sie deckt sich mit der internationalen Bezeichnung. Der der Diplomaten.

Case closed.

@um 09:27 von andererseits

"Können oder wollen Sie nicht unterscheiden zwischen 'Wahlbetrug' und 'Wahlergebnisse nicht passen'?"

Erst passen uns die Wahlergebnisse nicht, dann behaupten wir, es sei Wahlbetrug gewesen. Ist doch ganz einfach.

2020 um 10:20 von StepHerm

Erstaunlich, wie viele Kommentare hier abwertend sind bzgl. der Protetste nach der Verkündung des Wahlergebnisses.
------------------------------------------
Nein ich achte die Menschen, die im Glauben etwas zu verbessern demonstrieren.
Nach den Ergebnissen der demokratischen Revolutionen dieses Jahrzehnts, bin ich allerdings sehr desillusioniert. Das Muster, ist immer gleich-das Ergebnis auch.

Durchhalten

Ich finde die friedvolle Art und Weise der Demonstrationen in Belarus bewundernswert. Vor dieser Art und Weise habe ich mehr Achtung und Respekt als die billige Zerstörungshysterie in Hongkong oder von einigen Gelbwesten damals in Frankreich.
Zumal die Leute dort wissen, was auf dem Spiel steht: ihnen droht Gefängnisstrafe inkl. härteste Folter. Das nehmen sie in Kauf. Der Plan, die Arbeit niederzulegen ist ebenfalls mit Strategie gedacht. Ich wünsche den Leuten viel Kraft und gutes, langes Durchhaltevermögen.
Allerdings habe ich doch meine Zweifel, ob es Tichanowskaja aus dem Exil heraus je schaffen wird, mit gutem Zureden die Bevölkerung zu stärken. Aus dem Exil haben es schon viele versucht, aber noch niemand geschafft. ( Mein mir letzter bekannter Fall Katalonien, Puigdemont.)

Undurchsichtige Gemengenlage

einerseits sind die Wahlen mit hoher Wahrscheinlichkeit manipuliert, nur in welchem Ausmaß? Andererseits ist Frau Tichanowskaja für ihren Mann eingesprungen, hat sich zur Wahlsiegerin erklärt und sich dann abgesetzt und zunächst zur Zurückhaltung aufgerufen. Jetzt hat sie wieder einen Schwenk gemacht. Wer oder was steckt dahinter? Und was ist mit der blonden Frau K...?, die noch vor Ort Demonstrationen anführt? Kommen jetzt schon Diadochenkämpfe, wie seinerzeit um das Erbe Alexanders d. Gr.? Das Bärenfell schon verteilen, so lange der Bär noch herrscht? Vielleicht weiß ja hier Eine(r) der profunden Belarus-Kenner mehr??

11:56 von Biocreature

“Ich frage mich manchmal ernsthaft, warum es auf der Welt so viele Leute gibt, die Autokraten und Diktatoren so sehr unterstützen“

Nur ein Gedanke: weil uns Politik und Wirtschaft das vorleben. Für mich bedeutet Unterstützung auch, wenn diese Autokraten und Diktatoren relativ sicher sein können, dass außer einem lauen “dudu“ nichts kommt. Sie schalten und walten können wie sie wollen. Ihr Tun keinerlei Konsequenzen nach sich zieht.
Beispiele? Saudi-Arabien, VAE, Katar, Ägypten, aber leider auch Ungarn, Polen und Indien. Nur um ein paar Beispiele zu nennen.
Demokratie bedeutet nicht nur Wahlen (z.B. Indien) abzuhalten. Zu Demokratie gehört bedeutend mehr. Deshalb ist Indien für mich auch keine Demokratie, auch wenn es immer heißt “die größte Demokratie ...“' Schauen Sie sich doch die Regierung Modi an.
Wie ein User heute schrieb “gegen ALLE diese Regenten gleichermaßen vorgehen. Auch in den Medien. Sonst wird's unglaubwürdig.

@dermulla

Das kann man nur dick unterstreichen. Hier sich über Maskenpflicht, Feierbeschränkungen u.ä. aufregen, globale Abhängigkeiten nicht verstehen, aber über unterdrückte Oppositionen/Bevölkerungen urteilen, arm.

11:56 von Biocreature

Ich frage mich manchmal ernsthaft, warum es auf der Welt so viele Leute gibt,
die Autokraten und Diktatoren so sehr unterstützen?!
Und die allermeisten leben dabei auch noch in Ländern in der eine Demokratie und
vor allem eine freie Meinungsäußerung herrscht!
--------------------------------------------
Da kann ich ihnen antworten-habe 4 Jahre in Libyen gearbeitet-ein schönes Land, Infrastruktur, Krankenhäuser, schulen und Universitäten, kostenloser Nahverkehr.
Gaddafi war ein Diktator-ja aber dem größten Teil des Volkes ging es wesentlich besser als heute-und das trifft nicht nur für Libyen zu.

09:27 von Schaefer

>>Alles wie in der Ukraine? Selbst Frau Tichanowskaja erinnert mich an Frau Timoschenko. In der Ukraine hat es nicht funktioniert. Nach dubiosen Präsidenten hat man jetzt eine Clown als Chef. Lustiger ist es trotzdem nicht geworden. Besser auch nicht.
Hauptsache das Land wird Russlandfeindlich.<<

Wird der Staat "Russland-feindlich", wenn es eine demokratische Regierung und ehrliche Wahlen will? Das sagt ja schon einiges aus.

Es ist schon seltsam ...

... wie viele Kommentare hier gegen Swetlana Tichanowskaja gesetzt werden. Wer von diesen Kommentatoren hat 26 Jahre in Belarus gelebt? Wer von diesen Kommentatoren hat die letzte Wahl dort miterlebt? Wer von diesen Kommentatoren hat gegen den Scheindemokraten Lukaschenko dort demonstriert? Wer von diesen Kommentatoren war vor Ort als Tausende in´s Gefängnis gesteckt und teilweise misshandelt wurden? Ich gehe mal davon aus, NIEMAND davon. Wenn Frau Tichanowskaja jetzt politische Verantwortung übernehmen will, dann ist das nur konsequent. Und wenn Kommentatoren hier behaupten, dass diese Frau sich ins Exil verdrückt und ihr Volk im Stich gelassen hat, dem wünsche ich nicht unbedingt genauso allein dem Machtapparat von Lukaschenko gegenüber zu stehen. Ihr Mann sitzt bereits im Gefängnis. Wenn ein Volk so dermaßen aufbegehrt, dann tut es das, weil es das aus tiefsten Herzen heraus will und muss und nicht weil irgendein westliches Land das vorbestimmt oder geplant hat.

Konflikt nicht anheizen

Ich hoffe, Frau Tichanowskaja hat die Bedrohung rechtzeitig erkannt und bleibt, wo sie ist.

Ich habe Mitleid und Verständnis für die betrogenen Menschen aus Weissrussland, trotzdem sollte man den Konflikt nicht noch weiter anheizen. Putin wartet nur darauf, Lukaschenko zur Hilfe zu eilen. Dann steht er vor den Türen Lettlands, Litauens und Polens.
Die Menschen aus Weissrussland werden die Leidtragenden sein - wenn es dann überhaupt noch gelingt, mögliche Auseinandersetzungen auf die territorialen Grenzen Weissrusslands zu begrenzen.

Putin braucht ausländische Feinde, um seinen Machtzuwachs zu begründen und um sich an der Macht zu halten.

Die Niederschlagung einer Revolte und die Besetzung Weissrusslands durch russische Truppen - das würde nur Elend und Tod bringen.

@ el condor pasa

Das stimmt so nicht. Entweder haben Sie damals noch nicht oder eben nicht in der DDR gelebt. Politik wird immer in der Küche gekocht. Und solange es in der DDR wirtschaftlich bergauf und den Menschen immer besser ging, hat so gut wie keiner gemeckert. In den 80er Jahren ging es aber steil bergab, dazu fehlten dann auch noch die Devisen, um die Dinge herbeizuschaffen, die Otto Bürger halt wenigstens mal sehen wollte, dann kam noch ein sinnloses "Reisegesetz" hinzu, die Bürger merkten auch, das s i e eben nicht die Nutznießenden der Ostverträge waren und jeder sah, dass die verknöcherte Alteleuteriege gar nicht mehr in der Lage war, dieses Land, Wirtschaft und Politik zu modernisieren. Dass die Wahlergebnisse nicht stimmten, war nur ein winziges Körnchen. Aber wohl 70 - 80 % haben damals sicherlich noch gutgläubig den Einheitszettel in die Urne geworfen. Die haben dann auch nicht dagegen protestiert. Nein, es gab sehr, sehr viele Ursachen für die Umwälzung.

@ 10:19 von fathaland slim

"Ja, wenn in einem nicht demokratisch verfassten Land ein Regierungswechsel stattfindet, dann nennt man dass auf neudeutsch "regime change"."

"regime change" verstehe ich als (von außen) gesteuerter Regierungswechsel, oft als Umsturz, bei dem mißliebige Präsidenten etc. durch "konforme" ersetzt werden. Aber da ich nicht neudeutsch spreche, war das vielleicht mißverständlich ausgedrückt.

"Das heißt also, daß die Menschen, die in der Ukraine demonstrieren, gekaufte nützliche Idioten sind?

Das ist wirklich Ihr Ernst?"

Das ist mein voller Ernst. Sonst würde ich es wohl kaum schreiben. Natürlich gehören dazu immer 2. Die, die sich zum "Idioten" machen lassen und jene, die das schamlos ausnutzen. Stichwort: Meinungsmanipulation.
Auch wenn die Leute in bester Absicht demonstrieren, bleibt es eine Tatsache, daß sie mißbraucht werden, um etwas durchzusetzen, für das sie womöglich nie demonstrieren wollten. Aber vielleicht nenne ich sie besser manipulierte, mißbrauchte Menschen.

12:07 von Olivia59

"Die Milliarden werden noch dringend gebrauch, wenn man das Land erfolgreich von Russlands Einfluss abspaltet und somit die wirtschaftliche Grundlage sowie die enorme Subventionierung entzieht."

Dass der westliche Einfluss in Belarus stärker werden könnte, scheint ja Ihre einzige Sorge zu sein.

Ich denke eher an die Bürger des Landes, die seit 26 Jahren von einem Despoten unterdrückt werden und jetzt die Absicht, vielleicht auch die Möglichkeit haben, ihn loszuwerden.

Nach den Meinungsäußerungen, die Sie hier sonst absondern, ist allerdings nicht zu erwarten, dass Ihnen ein Umdenken gelingen wird. Also weiter im selben Trott.

Ideologische Stellvertreterkriege

Was mich hier im Kommentarteil immer wieder erstaunt, das ist die Vehemenz und der erschreckende Dogmatismus, mit dem manche Foristen ihre Argumente vortragen. Man merkt sehr deutlich, dass hier (ausgelöst von einem außenpolit. Ereignis) quasi verbale 'Stellvertreterkriege' ausgetragen werden, die sich 1:1 auch in der deutschen Innenpolitik wiederfinden lassen. Und dabei geht es immer um dieselben beiden Pole: Den Kampf zwischen einem liberalen und einem illiberalen Gesellschaftmodell und ihrer jeweiligen Verfechter. Ähnliches beobachte ich auch, wenn es um das Thema Trump/USA geht, teilw. mit derselben Rollenverteilung der Kommentierenden. Wobei ich mich ernsthaft frage, welche Regierungsform manchen hierzulande für D vorschweben mag, wenn man sich mit Verve für Diktatoren und Autokraten (sei es nun Lukaschenko, Putin, Maduro etc.) in die Bresche wirft. Da wird mir angst und bange um unsere Demokratie, wenn ich lese, wie eine Freiheitsbewegung von dt. Foristen verunglimpft wird!

@Icke 1

"
Am 17. August 2020 um 10:30 von Icke 1
Mal schauen

Ich glaube, sie ist die Ehefrau eines Oppositionsführers und ist erst vor ein paar Tagen auf der politischen Bühne erschienen. Reicht das ein Land zu führen?"

Meinen Sie, Lukaschenko mit seiner 26jährigen Berufserfahrung als Diktator wäre besser qualifiziert?

@ Sisyphos3, um 09:52

Ist Ihre Frage nach der Zahl der Stimmen für “sie“ jetzt wirklich ernst gemeint?

@um 12:15 von fathaland slim

"Meinen Sie nicht, daß "Regime-Change" ein Satzbaustein aus dem Bilderbuch ist?"

Trump war der erste US-Präsident, der nach seiner Wahl öffentlich verkündete, er wolle die "Regime-Changes" in anderen Ländern beenden und die US-Truppen im Ausland reduzieren.

@ Der_Mahner, 17. August 2020 um 09:50:

"Ah, eine neue Heldin der Demokratie? Im Exil präsentiert es sich auch leicht. Wie so viele mediale Oppositions-Lichtgestalten kennt sie dort vermutlich kaum einer..."

Lukaschenko . . . ein alter Held der Demokratie?
Im litauischen Exil braucht sie (Swetlana Tichanowskaja) auch niemand zu kennen! Es genügt völlig, wenn man sie in Belarus kennt und dort hunderttausende Menschen für ihre Oppositionskandidatin und ihre Freiheitsrechte auf die Straßen und Plätze gehen!

Am 17. August 2020 um 12:13 von Poliós

Komisch nur, dass die OSZE-Wahlbeobachter nicht berichtet haben, dass die Wahlen irregulär abgelaufen sind.
Irgendwie scheint dieser wichtige Aspekt, der für mich, als jemand der weit entfern vom Geschehen lebt, der einzige reale Anhaltspunkt ist auch in unserer Presse so gar keine Rolle zu spielen.

Bisher war ich der Meinung,

Bisher war ich der Meinung, dass nur Lukaschenka und seine Mitläufer diese Ansicht hatten (oder genauer gesagt: die Ereignisse so dargestellt haben). Meinen Sie eigentlich auch, dass die Verhafteten sich selbst gefoltert haben?
Der Kommentar mit dem Programm von Tichanowskaja ist auch nicht Ihr Ernst, oder? Sie hat es ganz klar gemacht, dass Ihr Ziel ist, neue Wahlen abzuhalten. Freie und demokratische Wahlen. Sonst nichts. Und deswegen hat sie auch eine unglaubliche Unterstützung der Bevölkerung bekommen.
Das mit den radikalisierten Kräften möchte man gar nicht kommentieren, weil es einem zu doof ist.

um 12:16 von werner1955

Wahlergebnisse nicht passen"?
von andererseits @
Also wenn Menschen mit dem Wahlergebniss Ihre Gruppe nicht einverstanden und das nicht akzeptieren, müssen die protestieren und behaupten die Wahlergebnisse sind nicht richtig?
-------------
Das muss niemand behaupten, die Ergebnisse sind falsch! Die Wahl war auch nicht frei, warum darf kein unabhängiger an der Stimmauszählung teilnehmen. Was waren das für Fernsehbilder wo jemand über eine Leiter Wahlzettel wegschafft.

09:41 von rossundreiter

«Ich gehe doch davon aus,
dass tagesschau.de auch Russland zukünftig als "Rus" bezeichnet.
Auch Russland stammt schließlich von der alten "Rus" ab (wie Weißrussland).
Alles andere würde ja nun gar keinen Sinn machen.»

Gar keinen Sinn hätte es, in der Deutschen Bezeichnung:
"Russland" in "Rusland" umzubenennen.

Der Eigennamen von Russland / Belarus in Russisch / Belarus sind:

Россия・Rasschija・Russland|ENG: Russia
Беларусь・Belarus・Belarus

Namensgeber von Russland sind:

Русские・Russkije・Die Russen|Ostslawische Volksgruppe

Auch wenn Teile der Geografischen Region "Rus" zu Russland gehören. Namensgebend für das Land ist diese Gegebenheit auf Russisch nicht.

Grundlegend ist immer (!) Schreibung von Landesname in Landessprache (!).
Muss man jeweils nur auf die Buchstaben auf Kyrillisch schauen.

Folglich ist es komplett ohne jeden Sinn.
Im Deutschen in "Russland" zwanghaft "Die Rus" rein zu quatschen.
Obwohl die Russen selbst es anders sehen.
Davon müssen auch Sie ausgehen.

09:47 von Paco

>>Natürlich ist sie bereit Belarus zu führen, aber kann sie es auch? Immer mehr Selbstdarsteller Komödianten und sonstige schräge Vögel drängen in die Politik, aber wem hilft das? Wir und die ganze Welt, brauchen Politiker die wissen was sie tun und mit dem Hirn regieren, nicht mit dem Herzen. Es hat bisher nur Unfrieden und Spaltung gebracht, ein Land nachdem anderen geht den Bach runter.<<

Meines Wissens nach wollte Tichanowskaja nicht das Land führen, sondern diesem nur zu fairen Neuwahlen verhelfen.

>>Warum protestieren sie, was hat Lukaschenko ihnen getan, oder ist es nur ein aus dem Westen gesteuerter Versuch in loszuwerden. Nicht neu, wir kennen das aus vielen Ländern.<<

Glauben Sie nicht, dass auch diese Leute ein Wille zum friedlichen und gerechten demokratischen Leben hätten? Den Willen nach freier Meinungsäußerung etc.? Oder halten Sie die Belarusen für so dumm, dass Sie dazu immer wieder Anstöße aus dem Westen brauchen?

11:57 von Olivia59

"Und ja, es handelt sich um Einmischung aus dem Ausland... die Sanktionen sind bereits in Planung. Unsere Politiker sagen doch ausdrücklich, dass die Opposition unterstützt werden muss."

In der Tat, es handelt sich, wenn man so will, um "Einmischung" und "Unterstützung". Und die ist nicht nur legitim, sondern auch notwendig.

Das Geschrei wegen "Einmischung in die inneren Angelegenheiten" erheben übrigens meiner Lektüreerfahrung nach mit besonderer Regelmäßigkeit autoritäre und diktatorische Regime. Wenn es, wie hier, um eklatante Verstöße gegen Rechte aller Art geht, kann man die Formel wohl kaum anwenden.

Es sei denn, jemand möchte selbst gern als Freund diktatorischer Verhältnisse dastehen.

@ Autochon, 17. August 2020 um 09:23:

"Bevor das drin ist braucht sie eigentlich erst mal ein gueltiges Wahlergebnis."

Nicht nur eigentlich, sondern auch uneigentlich! Allerdings gesteht Lukaschenko seinem Volk ja genau das nicht zu: Freie und vor allem faire Wahlen! Und u.a. mit dieser Hauptforderung im Wahlkampf (bei einem Wahlsieg Neuwahlen mit einem fachlich qualifizierten Präsidentschaftskandidaten anzustreben) war Swetlana Tichanowskaja überhaupt als quasi 'Platzhalterin' zur Wahl angetreten. Nur genau das ist erst einmal nicht möglich, solange Lukaschenko weiterhin an dem 80%-Märchen festhält. Nur faire Neuwahlen unter Begleitung internationaler Wahlbeobachter könnten Gewissheit darüber bringen, wie die politischen Kräfteverhältnisse im Land TATSÄCHLICH sind!

Keine Zeit Schinderei.

Noch immer befinden sich mindestens 4000 Personen noch in Haft. In welchem Zustand ist unbekannt. Besser als die frei gelassene Unbeteiligten wird es nicht sein. Erstaunlich das Lukaschenko nach dem Öffentlichkeitsdesaster diese Menschen nicht frei umgehend frei lässt. Das bereitet Anlass zu grosser Sorge.
Ich hoffe das die EU und die westliche Welt sich deutlicher artikulieren bezüglich umgehende Gespräche mit der Gruppe um Tichanowskaja und ein Termin für Neuwahlen, da Lukaschenko dieses Land nicht mehr vertreten kann.
Der Versuch der Zeit Schinderei bringt nur noch mehr Probleme für das gesamt Land.

Das hier ist noch zu wenig - wie soll das Land in Zukunft ausseh

Das hier ist noch ein bischen zu wenig, geht aber in die richtige Richtung:

Tichanowskajas Ziel sei, das Land zu beruhigen, politische Gefangene zu befreien und die Basis für freie und faire Neuwahlen zu bereiten. Sie habe keine Politikerin werden wollen, erklärte Tichanowskaja, doch das Schicksal habe anders entschieden.

Dazu muss ein Plan kommen, wie sie in Zukunft mit ihren Anhängern das Land verändern will, wie sie und ihre Anhänger die Zukunft des Landes gestalten wollen.

Dann Frage zu dem hier:

"So befinde ich mich an vorderster Front im Kampf gegen Willkür und Ungerechtigkeit."

um welche konkreten Ungerechtigkeiten und um welche Willkür geht es? Was wir schon gehört haben ist, dass sie Wahlmanipulation und Wahlbetrug bekämpfen will. Das ist schon mal ein guter Punkt. Aber da muss mehr kommen. Wie sieht es aus bei Klima, bei Wirtschaft, bei erneuerbaren Energien, bei Internet und vielem mehr?

10:00 von Bernd Kevesligeti

>>Unabhängig von der inneren Entwicklung in dem Land:
Aber wenn sich Macron und Scholz äußern,dann ist klar was kommen soll.Ausdehnung der NATO und Abhängigkeit,vom wem ist klar.Was soll da besser werden ? Sozial schon gar nichts.<<

Ich verstehe nicht, was Sie damit nun eigentlich ausdrücken wollen. Augen schließen und durch, oder wie? Helfen Sie mir bitte, diese Äußerung zu verstehen:
Wer oder womit wird man von der NATO oder Macron und Scholz abhängig?

12:13, Hanno Kuhrt

>>10:19 von fathaland slim
Das heißt also, daß die Menschen, die in der Ukraine demonstrieren, gekaufte nützliche Idioten sind?
-----------------------------------------
Ich bin sicher, sie meinten Belarus, kann es mir aber nicht verkneifen, sie darauf hinzuweisen, dass es im Artikel nicht um die Ukraine geht.<<

Ja, danke, das war wirklich ein Verschreiber.

So oft, wie die Ukraine hier im Thread erwähnt wird ist es allerdings kein Wunder, wenn so etwas passiert. Auch der Kommentator, auf den ich antwortete, widmete ja einen Teil seines Posts der Ukraine.

11:56 von Biocreature

Ich frage mich manchmal ernsthaft, warum es auf der Welt so viele Leute gibt,
die Autokraten und Diktatoren so sehr unterstützen?!
Und die allermeisten leben dabei auch noch in Ländern in der eine Demokratie und
vor allem eine freie Meinungsäußerung herrscht!
.
genau das sollte einem zum Denken geben
wenn man glaubt "Demokratie" wäre das Beste auf der Welt

Re : Denkerist !

Erst einmal möchte diese Dame, dass Lukaschenko geht, dass alle politischen Gefangenen raus kommen, neue freie und faire Wahlen, überwacht durch internationale Beobachter, abgehalten werden, und danach eine demokratische Regierung ihre Aufgaben wahrnimmt.
Ob dann, wie von ihnen vermutet, das Land westlichen Konzernen geöffnet wird, das wird sich erst noch zeigen müssen. Ist aber mit nichts bisher zu belegen, sondern eher ein Versuch diese Frau zu diskreditieren.
Wäre es ihnen lieber gewesen, sie wäre in Belarus geblieben, verhaftet oder gar (aus Versehen) getötet worden ?????
So weit ich in verschiedenen Medien lesen konnte, gelten etliche Menschen als verschollen. Ich denke nicht, dass diese irgend wo einfach mal kurz Urlaub machen.
Und all diejenigen, die schon vor der Wahl inhaftiert wurden, nur um die Opposition zu schwächen und ein zu schüchtern, scheinen sie zu ignorieren !!

@ Scheafer, am 17. August 2020 um 09:27:

"Nach dubiosen Präsidenten hat man jetzt eine Clown als Chef. Lustiger ist es trotzdem nicht geworden. Besser auch nicht."

Achso, Sie sind der Meinung, weil in der Ukraine jetzt ein, wie Sie sich auszudrücken pflegen, "Clown" regiert, haben die Menschen in Belarus gefälligst weiter unter einem diktatorischen Herrscher zu darben bzw. wollen Sie den Menschen dort ihre individuellen Freiheitsrechte vorenthalten? Wo ist denn da der kausale Zusammenhang bzw. die (leider nicht vorhandene) argumentative Logik?

"Hauptsache das Land wird Russlandfeindlich."

Da scheint ja jemandem mächtig Bammel davor zu haben, dass sich Belarus des russischen Einflussbereichs 'dreisterweise' oder besser gesagt: überdrüssigerweise entziehen könnte. So etwas ist natürlich unter keinen Umständen zu akzeptieren und muss unbedingt verhindert werden, notfalls auch mit militärischen Mitteln! Auf Lebenszeit 'gewählte' Diktatoren müssen natürlich in der Stunde höchster Not zusammenhalten! * Ironie off *

Die Frau weiss scheinbar nicht was sie wirklich will

Vor Tagen hat sie sich noch als schwache Frau bezeichnet ,die sie auch schon immer war .und jetze will sie auf einmal in Belarus Präsidentin werden .Das wird ihr nicht gelingen auch wenn sie davon ausgeht ,60 bzw 70 Prozent der Wählerstimmen erhalten zu haben.Das einzige was Tichanowska erreicht hat, ist,das sie für Lukaschenko gefährlich geworden ist ,mehr nicht und das ist immerhin auch schon was.

@12:19 von fathaland slim

"Es ist wirklich unglaublich, was diese Namensdiskussion für Blüten treibt.
Die Eigenbezeichnung des Landes, um das es geht, lautet Belarus. Sie deckt sich mit der internationalen Bezeichnung. Der der Diplomaten."

Das wir neuerdings jedes Land bei der Eigenbezeichnung benennen würde wäre mir neu.
Sie können die politische Ebene natürlich ignorieren aber selbst der im ZDF anlässlich der Namensdebatte zitierte Experte Sven Gerst sagt deutlich:
"Spricht man von 'Weißrussland', klingt das immer noch so, als wäre das Land irgendwie ein Teil von Russland." Das sei für viele Belarusen problematisch, die sich nie auf Identitätsfindung hätten begeben können, so Gerst. Und gerade Präsident Lukaschenko stehe noch immer für eine größere Nähe zu Russland - doch der Opposition gehe es um Unabhängigkeit."

Es geht also ausdrücklich politisch um das Zugehörigkeitsgefühl oder Abgrenzung von Russland.

Am 17. August 2020 um 12:08 von Mr.1787

" Die Bevölkerung von Belarus ist nicht anti-Russland "

Wie kommen Sie zu dieser Aussage ?, woher wissen Sie das.
In paar Wochen wissen wir mehr, auch über Vorstellungen die man im Land hat, hoffe ich zumindest.

09:24 von rossundreiter

Tagesschau.de versteht unter "internationalem Druck" offensichtlich "westlichen Druck".
Die Welt hat aber etwas mehr Staaten.
.
wenn man sich aber als Nabel der Welt betrachtet
dazu glaubt Moral und die Wahrheit gepachtet zu haben

Autoritäre Nicht-Demokaten

Die Beflissenheit und Dienstbarkeit mit der sich unsere bekannten Rechtsaußenforisten für einen der übelsten, alle Grundregeln der Demokratie mit Füßen tretenden Autokraten in die Bresche schlagen spricht wieder mal Bände.

Hinzu kommen dieselben fast wortgleichen Kommentare wie zu Ukraine 2014 zu angeblich "vom Westen initiierter Einflussnahme", Beweise wie üblich keine. Vielfach von bisher unbekannten Teilnehmern. Da sind in den T-Fabriken neue Accounts angelegt worden.

Fakt ist, in Minsk geht eine nicht mehr völlig eingeschüchterte breite Opposition auf die Straßen. Kein Mensch von denen fordert EU-Beitritt oder sonst was. Es geht um die Wahlfälschung. Belege sind auf dem Tisch (Beisp.: die Fotos der per Trittleiter ins Wahlbüro gehievten Taschen mit offenbar vorbereiteten Wahlzetteln.

Hiesige Rechtsaußenschreiber beweisen unabsichtlich mal wieder ihre Sympathien für autoritäre, undemokratische Rechtsaußen-Regime, wie úberall egal ob Russland, China, Belarus ...

Re : Paco !

Ihrem Post nach entnehme ich, dass sie nicht wirklich informiert sind.
Hätten sie sich mehr und längere Zeit mit dem Geschehen in so manchen Ländern aus einander gesetzt, wäre ihnen bestimmt auf gefallen, dass die sogenannten Diktatoren ihr Volk an einer ziemlich kurzen Leine halten, und nur die "Günstlinge" und Unterstützer etwas bis viel mehr haben, als der Rest der Menschen im jeweiligen Land. Auch in Belarus ist dies so, und zudem sind die meisten Betriebe staatlich, und nur die ganz Oberen haben etwas von den Gewinnen. All die Angestellten und Arbeiter verdienen nicht wirklich viel und es ist auch bekannt, dass seit vielen Jahren Lukaschenko angeblich immer mit mindestens 80 und mehr % eine Wahl gewinnt.
Nicht mal Putin gewinnt so eindeutig seine Wahlen, und dennoch wird auch da die Opposition regelmäßig vor den Wahlen dezimiert.
Dann hat diese Dame nie zu Krawallen auf gerufen, sondern zu friedlichen Protesten und will nach freien Wahlen anderen den Vortritt lassen !!

@ 12:21 von Zeitungs-Ente

Da haben Sie recht: Es ist ganz einfach, bei offensichtlichem Wahlbetrug einfach davon zu sprechen "die Wahlergebnisse passen ... nicht". Die Realität bilden Sie damit nicht ab - es sei denn, Sie halten die Propaganda Lukaschenkos, untermauert mit Gewalt gegen friedlich Demonstrierende inclusive Unterdrückung von Presse- und Meinungsfreiheit - für die Realität.

12:29 von enjoYourself

“Es ist schon seltsam ...
... wie viele Kommentare hier gegen Swetlana Tichanowskaja gesetzt werden.“

So viele sind das nicht, die GEGEN...
Viele haben Fragen. Wenig ist über sie bekannt. Sie war Hausfrau und würde jetzt lieber Frikadellen braten. An Politik war sie nie interessiert. Stammt übrigens nicht von mir, sondern von ihr.
Fragen, wie das gehen soll als Politneuling ein Land zu regieren bzw. Neuwahlen zu organisieren, allein mit den Demonstranten hinter/neben sich - sind nicht erlaubt? Mich würde auch interessieren, wer sie außer dem “normalen“ Volk unterstützen wird. Es muss doch jemand mit (zumindest ein wenig) Erfahrung sein. Meinen Sie nicht?
Da Sie offensichtlich mehr zu Frau Tichanowskaja wissen, freue ich mich über Ihre Infos. Denn nicht einmal das Internet gibt viel her.

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