Ihre Meinung zu: Geberkonferenz für Libanon: Hilfe "so effizient wie möglich"

9. August 2020 - 17:53 Uhr

Bei der Geberkonferenz für den Libanon kamen nach Angaben von Bundesaußenminister Maas Soforthilfen in Höhe von 200 Millionen Euro zusammen. Die Mittel sollen schnell und möglichst nicht über die libanesische Regierung fließen.

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wer hätte das gedacht

unser franz. tausendsassa. wichtig wäre jetzt zu wissen, wieviel er und sein land beisteuern wollen, ausser der führerschaft

Hilfe für die obdachlose

Hilfe für die obdachlose Bevölkerung und Unterstützung der Demokratiebewegung ist jetzt angesagt.

Grössenordnung

Die im Artikel erwähnten Beträge summieren sich, angesichts der libanesischen Staatsschulden, der desolaten Wirtschaftslage, der massiven Belastung durch Geflüchtete, C-19 und neuerdings der durch die verheerende Explosion angerichteten Schäden zu - Peanuts. Der Libanon braucht zweistellige Milliarden- nicht Millionensummen. Eine Hungersnot steht vor der Tür.

17:56, Wilhelm Schwebe

>>wer hätte das gedacht
unser franz. tausendsassa. wichtig wäre jetzt zu wissen, wieviel er und sein land beisteuern wollen, ausser der führerschaft<<

Man klopft sich vor Lachen auf die Schenkel, aber das werden Sie gewiss noch erfahren. Warten Sie es einfach ab.

Monsieur Macron fährt um die

Monsieur Macron fährt um die Welt, um sich als Superman-artiger Überallhelfer auf zu spielen. Dabei geht er plötzlich so ggroßzügig mit finanziellen Hilfsversprechungen voran, was ja bisher so gar nicht die Art der Franzosen war. Könnte es sein, dass er da, weil er ja auch sein Ziel der gemeinsamen Schuldenabzahlungen, erreicht hat, jetzt schon über unser deutsches Geld verfügt, was er unserer Kanzlerin jetzt ja doch abgeschwatzt hat, mit dem er jetzt überall in der Welt als Katastrophenmanager auftritt? Wie wär‘s demnächst im Supermannkostume, Monsieur Macron, zum Ausgleich mit kleinem Bild von Merkel auf den linken Oberarm? Aber natürlich nur ganz klein und meistens dann vom Cape verdeckt...

Libanon

Was im Libanon falsch läuft ?um das zu wissen,dazu braucht man nicht vor Ort sein,man sieht das in Deutschland, wo Libanesische Grossfamilien machen was Sie wollen.
Sie erkennen keine Staatliche Macht oder Demokratie an,Polizei schon garnicht,solange diese strukturellen Ursachen nicht abgeschaft bzw beseitigt werden, werden viele der Mittel in den Falschen haenden verschwinden.
Und die Menschen die es wirklich brauchen gehen wieder mal leer aus.

18:20, Polyfoam

>>Könnte es sein, dass er da, weil er ja auch sein Ziel der gemeinsamen Schuldenabzahlungen, erreicht hat, jetzt schon über unser deutsches Geld verfügt, was er unserer Kanzlerin jetzt ja doch abgeschwatzt hat, mit dem er jetzt überall in der Welt als Katastrophenmanager auftritt?<<

Ja, genau so wird es sein.

Macron verfügt über deutsches Geld, welches er Merkel abgeschwatzt hat, und verteilt es jetzt großzügig in der ganzen Welt.

Mann, Mann, Mann...

@ Polyfoam, um 18:20

“Monsieur Macron fährt um die Welt, um sich als Superman-artiger Überallhelfer auf zu spielen...“

Könnte das daran liegen, dass Frongraisch vorzeiten ein krekles Kolonien sammelndes Land war?

Nach Niederländern und Portugiesen war Mauritius nämlich ca. 100 Jahre lang französische Kolonie - daher mag da noch eine gewisse Verbindung/Verpflichtung seitens Frankreichs bestehen.

Und dann wären die Engländer auch noch gefragt...

rer Truman Welt

Die bereit gestellten Millionen zielgenau dahin zu bringen, wohin sie eigentlich sollen, ist immer die grösste Herausforderung. Selbst bei etablierten Organisationen und Prozessen versickeren immense Summen u. U. als Verwaltungskosten oder was auch immer. Es ist vermutlich zu verlockend bei solchen Summen, sich an integrierter Stelle nicht mal etwas für dieses oder jenes oder sich selbst abzuzweigen. Die Menschen im Libanon aber auch an anderen Stellen dieser Welt brauchen dringend Hilfe. Anstatt den Blödsinn mit einem Freiwilligen Jahr in der Bundeswehr, wäre es aus meiner Sicht wesentlich sinnvoller, ein Soziales Jahr einzuführen, wo auch sowas wie eine "Welt-Einsatz-Hilfe" Organisation Platz hätte, in der ein soziales Pflichtjahr absolviert werden könnte. Diese könnte sich auf Erste-Hilfe, Bergung sowie als Verteilungseinheit für Lebensmittel, Medikamente und Gelder spezialisieren. Einsatzorte gibt es laufend und fast überall auf der Welt. Die Jugend hätte eine sinnvolle Aufgabe.

Ohne Säkularisierung sehe ich

Ohne Säkularisierung sehe ich für das Land schwarz.
Die Hilfe wird einfach verpuffen. Schade, es war einmal das Paris des Ostens.

@ um 18:20 von Polyfoam

Wessen Geld Macron jetzt dort verpulvert ist doch völlig egal. Den Leuten muss schnell geholfen werden.
Warum ausgerechnet Macron so flink das Zepter in die Hand genommen hat, liegt sicherlich an der Gefahr, dass Erdowahn sonst seine osmanische Großmannssucht zu befriedigen versuchte und gleich den ganzen Libanon in seine korrupten Finger bekäme. Mit ein bischen entsprechender Propaganda würden sich die Libanesen vielleicht sogar auf jemanden freuen, der den starken Mann markiert. Macron tut ja so ähnlich.
Und türkische Waffenlieferungen an die lybische Regierung könnten besser abgesichert werden.
Das bekäme den französischen Waffenlieferungen an die libysche Opposition nicht gut.
Da will Macron natürlich ein bischen mehr Kontrolle haben.
Sicherlich mischt sich Macron nicht dort ein, um für die kolonialen Verbrechen Frankreichs im Libanon zu sühnen.

18:40, Bender Rodriguez

>>Ohne Säkularisierung sehe ich für das Land schwarz.<<

Was meinen Sie im vorliegenden Zusammenhang mit Säkularisierung?

18:43, nie wieder spd

>>Warum ausgerechnet Macron so flink das Zepter in die Hand genommen hat, liegt sicherlich an der Gefahr, dass Erdowahn sonst seine osmanische Großmannssucht zu befriedigen versuchte und gleich den ganzen Libanon in seine korrupten Finger bekäme.<<

Nein.

Es liegt daran, daß der Libanon von 1919 bis 1943 französische Kolonie war. Französisch ist dort nach wie vor Verkehrssprache und die Beziehungen zur ehemaligen Kolonialmacht sind eng.

@pnyx

"Der Libanon braucht zweistellige Milliarden nicht Millionensummen. Es steht eine Hungersnot bevor".
Natürlich können diese Hilfen nur die unmittelbaren Folgen dieser Katastrophe mildern. Aber die Welt jetzt zur Hingabe von Milliardenbeträgen zu bewegen ist sinnlos, solange die Machtstrukturen dort so sind, wie sie bereits von einigen Foristen zutreffend beschrieben wurden.

@Am 09. August 2020 um 18:20 von weltoffen

Was haben den in Deutschland lebende Großfamilien libanesischer Herkunft mit den Libanesen im Libanon zu tun?

Sie tragen den gleichen Volksnamen? Wirklich, dass ist ihr Bezug? Aber schön, an Hand ihrer Meinung kann man den Rassismus deutlich machen.

Wie effizient ist die Hilfe?

Effiziente Hilfe kann man nur unterstützen und würde auch die Geber-Laune stark befördern.
Doch wer hat das Rezept, in einer durch und durch korrupten Welt dafür zuverlässig zu sorgen, dass die Hilfe denen zugute kommt, die sie brauchen?
Meine Geber-Laune war deutlich größer als ich jung und noch reichlich naiv war.

@ Bender Rodriguez, 18:40

“Ohne Säkularisierung sehe ich für das Land schwarz.“

Oha, dann wird dat nix mit dem Libanon...

Da müssen Sie wohl weiterhin mit dem Paris des Westens vorlieb nehmen müssen.

Polyfoam (18:20)

"Monsieur Macron fährt um die Welt" - toll formuliert, das wäre ein schöner Filmtitel! Für eine Doku darüber, wie Frankreich versucht, Weltpolitik zu betreiben, oder so...

Ich finde die Hilfe

gut und richtig, erstaunlich ist aber, das der Herr aus Frankreich mal wieder alle aufruft wegen Geld dafür.
Es ist was schlimmes passiert, da muss geholfen werden, aber es ist auch etwas Vorsicht geboten, Waren und Mittel und so weiter, sollten fließen.
Geld in reinform aber nicht, denn das verschwindet wohl eher in den falschen Händen.

@fathaland slim @Bender Rodriguez

"Ohne Säkularisierung sehe ich für das Land schwarz"
"Was meinen Sie im vorliegenden Zusammenhang mit Säkularisierung"
Ich gehe davon aus, dass Bender Rodriguez sich für das Land eine laizistische Staatsform wünscht. Wäre natürlich perfekt für das Land, die Umsetzung ist jedoch nicht realisierbar, da die Hisbollah das verhindern wird.

die libanesische Regierung

Aus dem Beitrag: "Die Mittel sollen schnell und möglichst nicht über die libanesische Regierung fließen."

Eine Regierung, die immer dominiert wird durch Christen und Sunniten, wohlgemerkt. Ob nun die unter Diab oder die Vorgängerregierung unter dem im Herzen saudischen Hariri. Der sich wohl rechtzeitig aus dem Staub gemacht hat, wie es scheint.

Und wir alle wissen, dass irgendwelche Wahlen unter dem derzeitigen System an den Zuständen nie etwas ändern werden. Aber wir können's ja trotzdem durchdiskutieren, klar.

19:00, Jayray

>>@Am 09. August 2020 um 18:20 von weltoffen
Was haben den in Deutschland lebende Großfamilien libanesischer Herkunft mit den Libanesen im Libanon zu tun?

Sie tragen den gleichen Volksnamen? Wirklich, dass ist ihr Bezug? Aber schön, an Hand ihrer Meinung kann man den Rassismus deutlich machen.<<

Es zeigt vor allem Ahnungslosigkeit über die Mhallami (den Begriff bitte mal nachschlagen), die zu Zeiten des libanesischen Bürgerkrieges über den Flughafen Schönefeld in die DDR kamen, von den Behörden ein Visum zum Grenzübertritt nach Westberlin ausgestellt bekamen und dann plötzlich hier waren. Sie waren schon im Libanon staatenlos gewesen, man konnte sie also nicht zurückschicken. Man wollte sie nicht, musste sie aber notgedrungen dulden. Eine Arbeitserlaubnis bekamen sie nicht, so entstand dann die Untergrundökonomie.

Von diesem in Deutschland entstandenen Problem auf den Libanon zu schließen, das ist schon extrem weit hergeholt. Im Libanon wollte die auch niemand. Ungewollte Menschen.

Fatahland

Nun, es ist offensichtlich, dass Religion und Staat zu sehr verfilzt sind. Das muss dringend getrennt werden. Warum ist Europa die Macht in der Welt?
Weil wir die Religionen aus der Politik verbannt haben. Alle, die das nachgemacht oder beibehalten haben, sind auch erfolgreich. Alle anderen nicht so sehr.
Das ist kein Zufall.

@ um 18:20 von weltoffen

>>Was im Libanon falsch läuft ?um das zu wissen,dazu braucht man nicht vor Ort sein,man sieht das in Deutschland, wo Libanesische Grossfamilien machen was Sie wollen.
Sie erkennen keine Staatliche Macht oder Demokratie an,Polizei schon garnicht,solange diese strukturellen Ursachen nicht abgeschaft bzw beseitigt werden, werden viele der Mittel in den Falschen haenden verschwinden.
Und die Menschen die es wirklich brauchen gehen wieder mal leer aus.<<

Ihr Vergleich mit ein paar Großfamilien in D ist hanebüchen.
Entgegen Ihres Nicks zeigen sie sich gerade sehr eingeengt.

@ Bender Rodriguez,18.40,"ohne Säkularisierung" - aber sinnvoll

"Ohne Säkularisierung sehe ich für das Land schwarz" - da haben Sie Recht.
Der Libanon, einst der Melting Pot des Mittleren Ostens mit Einflüssen unterschiedlicher Kulturen und Religionen, war ein relativ liberales und auch frauenfreundliches Land, in dem Bildung und Kultur hoch angesehen waren.
Noch heute sind verschiedene Staatsämter an bestimmte Religionszugehörigkeiten geknüpft, aber die Religion dient immer stärker nur als Vorwand, politische und ethnische Ziele im eigenen Interesse durchzudrücken. Folge: Korruption und Misswirtschaft, aber auch innenpolitische, gewalttätige Auseinandersetzungen - immer unter dem Deckmäntelchen des "richtigen" Glaubens. Es ist zum Heulen.

Dass Macron dort Hilfe anbietet, ist politisch auch im europäischen Interesse.

Libanon hat eine lange Beziehung zu Frankreich und ich glaube, Hilfe aus Europa, überbracht von Macron, wird nicht als post-koloniale Einmischung gesehen, sondern als willkommene Unterstützung unter Brüdern und Schwestern.

19:11, Stern2100

>>@fathaland slim @Bender Rodriguez
"Ohne Säkularisierung sehe ich für das Land schwarz"
"Was meinen Sie im vorliegenden Zusammenhang mit Säkularisierung"
Ich gehe davon aus, dass Bender Rodriguez sich für das Land eine laizistische Staatsform wünscht. Wäre natürlich perfekt für das Land, die Umsetzung ist jedoch nicht realisierbar, da die Hisbollah das verhindern wird.<<

Im Libanon gibt es keine Staatsreligion. Die mit weitem Abstand stärkste Religionsgruppe dort sind die Christen.

@ Jayray

Libanesen bilden keine eigene Rasse. Es gibt auch keine niederländische oder bairische Rasse. Informieren Sie sich mal, welche menschlichen Rassen es gibt, bevor Sie hier mit "Rassismus" Vorwürfen um sich werfen.

19:12, Scotch Bingeington

>>Aus dem Beitrag: "Die Mittel sollen schnell und möglichst nicht über die libanesische Regierung fließen."

Eine Regierung, die immer dominiert wird durch Christen und Sunniten, wohlgemerkt. Ob nun die unter Diab oder die Vorgängerregierung unter dem im Herzen saudischen Hariri. Der sich wohl rechtzeitig aus dem Staub gemacht hat, wie es scheint.<<

Warum unterschlagen Sie den nicht zu unterschätzenden schiitischen Machtfaktor Hisbollah?

Und auch mit Walid Dschumblat würde ich mich an Ihrer Stelle mal beschäftigen.

Bis zum Winter sind noch 2,5 Monate.

Erfreulich sind die unerwartete schnelle Zusagen. Warten wir ab ob die Finanzierung tatsächlich zusammen kommt. Und über allem ob die Hilfe bei der Bevölkerung ankommt. Höchste Priorität sollte die Wasser-, Lebensmittel- und Unterkunft-Versorgung haben. Die fehlende Zusagen von Russland und der Türkei wundern nicht, beide Länder haben völlig andere Interessen.

@ fat slim

Säkularisierung meint, dass die faschistoide Identitätspolitik, nach der sich Menschen als Christen oder Moslems definieren und sich gegenüber anderen abgrenzen und diese ausgrenzen, von einem Staat nicht toleriert wird.

um 18:31 von fathaland slim

Re JA Mann, Mann, Mann... https://meta.tagesschau.de/comment/reply/146677/4235226#comment-4235226

er hat recht aber Kulturschaffende,Beamte und die andere Gruppen sind opportunisch anderer Meinung ,die beteiligen sich nicht an den Kosten ,sie dienen dafur und jubeln die Politiker an , genügend getan ?
Mann, Mann, Mann...

Geberkonferenz

Es gehe darum, der schwer getroffenen Bevölkerung direkt zu helfen, ohne dass es dabei zu Unterschlagungen komme.
###
Ideal wäre es wenn die Hilfsmittel auch bei denen ankommen die sie an dringendsten brauchen...Wie aber will die UNO das sicherstellen ? Die Hisbollah im Libanon nimmt sich doch sonst mit Sicherheit auch ihren Teil...

" Auch ein Vertreter der

" Auch ein Vertreter der US-Behörde für Entwicklungszusammenarbeit, USAID, kündigte an, dass die amerikanischen Hilfen in Höhe von 15 Millionen Dollar nicht von der libanesischen Regierung an Bedürftige ausgegeben würden. "

USAID - noch fragen? ;)

Bald ist der Libanon eine Demokratie da bin ich guter Dinge ! ;)

Re fathaland

Von diesem in Deutschland entstandenen Problem auf den Libanon zu schließen, das ist schon extrem weit hergeholt. Im Libanon wollte die auch niemand. Ungewollte Menschen....Ach Gott da kommen einem die Tränen und den Herrn in ihren Luxusautos das Lachen.

Geberkonferenz für Libanon

Der größte Teil der Soforthilfe versickert garantiert in irgendwelchen dunklen Kanälen.
Wenn sich die Regierung des Libanon nicht bedient, werden sich irgendwelche Provinzfürsten oder Kriminelle Clans reichhaltig bedienen. Genauso wie in Afghanistan, Irak oder sonstwo im nahen Osten kommt nicht viel bei den Menschen an die es am dringendsten benötigen.

Am 09. August 2020 um 19:16 von fathaland slim

Am 09. August 2020 um 19:16 von fathaland slim

Sie tragen den gleichen Volksnamen? Wirklich, dass ist ihr Bezug? Aber schön, an Hand ihrer Meinung kann man den Rassismus deutlich machen.<<

Aber mal Ehrlich,Sie kommen mir mit der Rassismusskeule??? ist echt lachhaft.
Meine Familie (Kinder) kommen in allen Farben,ich lebe in einer Gesellschaft wo offenheit und respectt nummer eins ist,ich habe Freunde und arbeite mit allen Religionen und Kulturen der welt,seit 40 Jahren in meinem Leben,noch NIE hat sich jemand so was dummes rausgenommen ,mich als Rassist zu bezeichen,keine Jude,kein Moslem kein Buddist,kein garnix.
Sie sollten sich Entschuldigen.

Zum Thema, ich rede nicht von DDR zeiten usw sondern von den Gegebenheiten heute. Und wenn Sie mal im Libanon waren? Diese Grossfamilen mit anfuerer giebts dort auch.Und Ja auch dort sind Sie bei vielen nicht angesehen,aber es Giebt sie.

19:16, Bender Rodriguez

>>Fatahland
Nun, es ist offensichtlich, dass Religion und Staat zu sehr verfilzt sind. Das muss dringend getrennt werden.<<

Im Libanon gibt es zahlreiche Religionen.

>>Warum ist Europa die Macht in der Welt?
Weil wir die Religionen aus der Politik verbannt haben. Alle, die das nachgemacht oder beibehalten haben, sind auch erfolgreich. Alle anderen nicht so sehr.
Das ist kein Zufall.<<

Sehr einleuchtend.

Deswegen wird Deutschland wohl seit dem Kriege fast immer von der Christlich-Demokratischen und der Christlich-Sozialen Union regiert.

Das meinen Sie also mit der Säkularisierung, die der Libanon braucht.

19:35, Einfach Unglaublich

>>@ fat slim
Säkularisierung meint, dass die faschistoide Identitätspolitik, nach der sich Menschen als Christen oder Moslems definieren und sich gegenüber anderen abgrenzen und diese ausgrenzen, von einem Staat nicht toleriert wird.<<

Sie meinen, die CDU stünde vor der Umbenennung, um nicht mehr faschistoid zu erscheinen?

Die Religionsfreiheit ist ein faschistoides Element unseres Grundgesetzes?

Saekularisierung

Sie haben - mit Verlaub - keine Ahnung. Der Libanon ist nach oder mit Israel nach wie vor das weltlichste Land im Nahen Osten mit ziemlich hohem Bildungsgrad, um es mal verkuerzt zu sagen.

Die Probleme dort sind ganz andere.

19:29, Einfach Unglaublich

>>@ Jayray
Libanesen bilden keine eigene Rasse. Es gibt auch keine niederländische oder bairische Rasse. Informieren Sie sich mal, welche menschlichen Rassen es gibt, bevor Sie hier mit "Rassismus" Vorwürfen um sich werfen.<<

Ihre Aufforderung an den Foristen geht komplett ins Leere.

Es gibt nämlich keine menschlichen Rassen. Rassen sind das Produkt menschlicher Zuchtwahl, und das hat Heinrich Himmler nun doch nicht geschafft. Auch wenn er es versucht hat.

Außerdem hat der Forist nicht einmal ansatzweise die Existenz einer libanesischen Rasse behauptet.

Re 18:55 von fathaland slim

"Es liegt daran, daß der Libanon von 1919 bis 1943 französische Kolonie war."
Wo haben Sie dieses Wissen her?
Der Libanon war nie franz. Kolonie.
Ab 1920 entstanden die heutigen Landesgrenzen unter einem französischen Völkerbundsmandat. Es war unter dem Namen État de Grand Liban Teil des Mandats für Syrien und den Libanon und erhielt 1926 als Republik eine gewisse Eigenständigkeit.

Die Hisbollah verhindert nichts. ->christl. Präsident etc.

@19:11 von Stern2100
Im Libanon sind die verschiedenen Gruppen an der Regierung beteiligt.
Und - wie auch abgeschwächt bei uns - verleitet das dazu, dass im Proporzdenken nicht immer der/die Fähigste das Amt bekommt.
Und die Anfälligkeit von Extravorteilen kennen wir auch bei uns (Lobbyismus, Spenden, Sponsoring, lukrative Nebenjobs bis zu 5000€/Tag).

@fatherland slim

"Im Libanon gibt es keine Staatsreligion. Die mit weitem Abstand stärkste Religionsgruppe dort sind die Christen"
Die Besetzung der Staatsämter erfolgt nach einem Religionsproports, wie Sie wissen und das widerspricht laizistischen Grundsätzen.

Hilfe für die Menschen in Beirut: JA!

Aber das Geld sollte niemals an die libanesische Regierung, staatlich gesteuerte Firmen und Institutionen und Banken veteilt werden. Dann könnte man das Geld auch gleich im Mittelmeer versenken.
Das ist übrigens das Problem all dieser Länder, die von den Geberländern (also uns) mit Geld zugeschüttet werden. Das fängt mit EU-Ländern an (Ungarn z.B.)
wo das Geld irgendwo durch die Machthaber "gerecht" verteilt wird, geht weiter über afrikanische Staaten, wo sich die Machthaber gleich nach Geldeingang neue Luxuslimousinen aus Untertrürkheim bestellen und hört auf bei uns in eigenem Land, wo Gelder für die Kommunen z.T. in sinnlose und überteuerte Prestigeobjekte gesteckt werden.
Schöne Zeiten heutzutage -

19:44, Sternenkind

>>Re fathaland
Von diesem in Deutschland entstandenen Problem auf den Libanon zu schließen, das ist schon extrem weit hergeholt. Im Libanon wollte die auch niemand. Ungewollte Menschen....Ach Gott da kommen einem die Tränen und den Herrn in ihren Luxusautos das Lachen.<<

Tränen der Ignoranz und das Haifischlachen der Mafia...

Hilfe für Beirut : der Weg des Geldes

Bei aller Hochachtung für die Bereitschaft zur finanziellen Wiederaufbauhilfe :
Wohin werden die Gelder - sowohl von Staaten wie auch von Privaten - eigentlich gezahlt ?
Nur mal unter Hinweis auf die Demonstrationen : Gelder werden an Regierungsorganisationen gezahlt - und dann kommt es zu Neuwahlen. Ich werde meine Hand nicht dafür hinhalten, daß danach die Gelder noch in die richtige Richtung fließen. Vertrauen ist gut - Kontrolle ist das einzig Richtige. Am besten würde die EU diese Gelder in einen europäisch kontrollierten Fond sammeln und die Vergabe in die Hand nehmen.

20:08, Hallelujah

>>Re 18:55 von fathaland slim
"Es liegt daran, daß der Libanon von 1919 bis 1943 französische Kolonie war."
Wo haben Sie dieses Wissen her?
Der Libanon war nie franz. Kolonie.
Ab 1920 entstanden die heutigen Landesgrenzen unter einem französischen Völkerbundsmandat. Es war unter dem Namen État de Grand Liban Teil des Mandats für Syrien und den Libanon und erhielt 1926 als Republik eine gewisse Eigenständigkeit.<<

Der Libanon war französisches Mandatsgebiet, also de facto eine Kolonie.

Schön, wenn geholfen wird...

... doch hoffentlich nicht unter einem falschen Deckmantel. Wenn den von der Explosion betroffenen Menschen vor Ort geholfen wird mit dem Geld, dann ist diese Geberkonferenz eine noble Geste, egal ob es am Ende ausreicht oder nicht. Aber wenn dieser Anlass jetzt genutzt wird, um ein weiteres Land zu „demokratisieren“, was ich fast befürchte, ist diese Geberkonferenz nur der Anfang von einer Menge weiteren Elends...

In diesem Sinne,
Francis Fortune

Deutschland gibt 30 Mio. für

Deutschland gibt 30 Mio. für den Libanon, weil die Menschen dort in Not sind!

Im Libanon herrscht allgemeine Korruption, will hoffen, dass nicht viel/sehr viel/das meiste in dunkle Kanäle fließt und es den Menschen zukommt, die obdachlos sind.

PS. Ich wäre auch in Deutschland für eine Geberkonferenz auf Bundes- und Länderebene für Menschen in Not- bspw. Obdachlose!

Vielleicht liest ein Politiker mit......

19:55, weltoffen

>>Am 09. August 2020 um 19:16 von fathaland slim

Sie tragen den gleichen Volksnamen? Wirklich, dass ist ihr Bezug? Aber schön, an Hand ihrer Meinung kann man den Rassismus deutlich machen.<<

Aber mal Ehrlich,Sie kommen mir mit der Rassismusskeule??? ist echt lachhaft.<<

Nicht ich, sondern der Forist, auf den ich antwortete.

Lesen Sie doch bitte ein wenig gründlicher.

>>Zum Thema, ich rede nicht von DDR zeiten usw sondern von den Gegebenheiten heute. Und wenn Sie mal im Libanon waren? Diese Grossfamilen mit anfuerer giebts dort auch.Und Ja auch dort sind Sie bei vielen nicht angesehen,aber es Giebt sie.<<

Großfamilien, deren Mitglieder oft gar nicht miteinander verwandt sind...

Wie gesagt, beschäftigen Sie sich doch bitte ein wenig näher mit dem Problem.

Starke Leistung Hr. Macron

Herr Macron ist hier zu loben, da er äußerst schnell und unkompliziert die Hilfe organisiert hat.

Es ist jetzt auch UNWICHTIG, wer wie viel gezahlt hat. Sondern, dass die Menschen schnell geholfen wird, um wider ein leben zu können. Sonst bricht das bereits gebeutelte Land auseinander....

„Die Mittel sollen schnell und möglichst nicht über die libanesische Regierung fließen“

„Möglichst“? Heißt das, dass man tatsächlich ganz neue Wegen beschreiten und unter der Bevölkerung nach geeigneten, weil deren Vertrauen genießenden unparteiischen Ansprechpartnern suchen und sich mit denen „kurzschließen“ will? Oder geht am Ende doch alles - wie immer - seinen „geregelten“ Gang?

@9:16 von Bender Rodriguez ...Europa democracy?

"offensichtlich, dass Religion und Staat zu sehr verfilzt sind. Das muss dringend getrennt werden. Warum ist Europa die Macht in der Welt?
Weil wir die Religionen aus der Politik verbannt haben."

>Sehr interessant, dass ausgerechnet Europa - genauer UK und Frankreich laizistische Staaten in der arabischen Welt ausgelöscht haben. Religiös befangene sind eben für die Europäer viel einfacher zu handeln...

1. Irak hatte Trennung von Staat und Religion bis Mai 2003 - heute islamistisch regiert.
2. Libyen und Syrien dasselbe... heute beide kaputt und religiös befangen.

@ 19:29 von Einfach Unglaublich

Genaugenommen gibt es gar keine menschlichen "Rassen", erst recht nicht, um daraus irgendwelche signifikanten Unterschiede abzuleiten.

Gelder von Geberländern

Ist nie da angekommen wo es gebraucht wird und es versickert immer in den Taschen der Eliten , bestes Beispiel dafür ist Haiti nach dem großen Erdbeben vor 10 Jahren. Haiti hat sich bis heute nicht davon erholt aber MRD US Dollar sind da irgendwo versickert. Selbst Deutschland ist weit davon entfernt die Korruption im Griff zu haben .

@  18:20 von weltoffen

Das sind Clans.
Die exemplarisch auf alle Libanesen vor Ort zu extrapolieren bzw unterstellen ist eine Unverschämtheit.
Ich kenne drei Libanesen persönlich seit Anfang der Nullerjahre.

ich bin fassungslos

Ich bin ja aus diesem Forum einiges gewohnt. Aber ein solch bunter Strauß von Foristen, die mit nichts den Eindruck machen könnten, irgendwas über den Libanon zu wissen (außer dass das irgendwo im nahen Osten liegt und es dort vor ein paar Tagen eine Explosion gegeben hat), und die hier dennoch unverdrossen dozieren, wie die libanesische Gesellschaft funktioniert: ohne staatliche Macht, dominiert von Großfamilien, eine Wirtschaft, in der es außer Korruption überhaupt nichts gibt. Das ist der Hammer. Und begründet wird das auch ganz fundiert: weil "das ja allgemein bekannt ist". Wenn's nicht zum Heulen wäre, müsste man lachen.
Hier denken ja oft manche, sie könnten weißgott was für hilfreiche Empfehlungen geben für Dinge, von denen sie erkennbar nichts verstehen. Aber dass Deutschland tatsächlich dermaßen vollgestopft ist mit "Libanon-Experten", da kann ich nur einen anderen Foristen zitieren: "wer hätte das gedacht?"

Geberkonferenz ?

Leider haben die wahre "Geber" , also die Steuerzahler kein echtes Mitsprach Recht.

Seit jahrzehnten wird eien Milliarde nach der andern in den nahen Osten gegeben, ohne Erfolgskontrolle.

um 18:40 von Bender Rodriegez

"Ohne Säkularisierung sehe ich für das Land schwarz."
Ich habe mehrmals mit meinem Mann (christl. Libanese), unseren Verwandten und Freunden im Libanon darüber gesprochen. Sie würden es nicht begrüssen. Denn Christen sind nun in empfindlicher Minderheit im Libanon. Viele Christen sind ausgereist, weniger Geburten, mehr muslimische Zuwanderer. Unter den Umständen hätten christliche Kandidaten geringere Chancen, höhere Staatsposten besetzen zu können, bzw. Sitze im Parlament zu bekommen.

Ohne Säkularisierung.

Bender Rodriguez @
Richtig und dringend notwendig.

Wer immer noch Religionen mit "allein Vertretung Anspruch" fördert, hat nichts aus der Geschichte von tausenden von Religionskriegen gelernt.

Konkretisierung

Im wesentlichen geht es in Beirut um Wiederaufbau. Dieser Wiederaufbau sollte unter Leitung deutscher Firmen geschehen mit libanesichen Arbeitskräften und die Finanzierung rechnen die (deutschen) Firmen mit der deutschen Regierung ab.
Weiter könnte die Behandlung der vielen Verletzten in Deutschland erfolgen - soweit es sich um Schwerverletzte handelt. im übrigen sollte eine europäische Initiative unter Einbeziehung Rußlands erfolgen als Symbol der Verbundenheit nicht im Haß sondern in der Hilfsbereitschaft.

19:28 von draufguckerin

"Libanon hat eine lange Beziehung zu Frankreich und ich glaube, Hilfe aus Europa, überbracht von Macron, wird nicht als post-koloniale Einmischung gesehen,..."

Diese "Beziehung" war die eines Kolonialherren zu seinem Kolonialvolk. Die Libanesen sind heute froh nicht mehr ausgenutzt u. ausgebeutet zu werden. Der Kolonialismus war ein Verbrechen und die Täter sind bekannt.

Zwar wurden die Kolonien abgeschafft, aber der starke Einfluss der Europäer ist nach wie vor vorhanden. Meistens zum Nachteil der ehemaligen Kolonien.

Am 09. August 2020 um 19:34 von friedrich peter...

„Die fehlende Zusagen von Russland und der Türkei wundern nicht, beide Länder haben völlig andere Interessen“.
Es wäre vielleicht mal ganz gut für Sie auch andere Quellen zu benutzen. Dann würde Sie vielleicht wissen, dass Flugzeigen aus der Russischen Föderation mit Hilfsgütern und Helfer schon am nächsten Tag in Beirut gelandet sind und ein Tag später dort schon ein russisches mobiles Krankenhaus den Betrieb aufgenommen hat. Macron hat sich erstmal Zeit genommen, mit "den Unzufriedenen zu sprechen und die Zustände zu kritisieren“. Gibt es diese Zustände erst seit einigen Tagen? Oder hat Macron bis jetzt von diesen nichts gehört? Jetzt wird er ja fast als einziger Retter des Libanons dargestellt. Man kann auch helfen, ohne an Konferenzen teilzunehmen. Anstatt auf die anderen mit dem Finger zu zeigen, warten wir mal ab, wer was wirklich für die Libanesen tun wird. Die Presse aus Russland hat natürlich auch darüber berichtet. Aber da wird auch einiges getan.

19:16 von fathaland slim

Sie waren schon im Libanon staatenlos gewesen, man konnte sie also nicht zurückschicken
.
stimmt !
aber reinlassen hätte man sie auch nicht müssen

Wahrung französischer Interessen

Diese sog. "Geberkonferenz" von Macron soll in erster Linie französische Interessen dienen. Der Wiederaufbau dürfte zum größten Teil an Firmen aus Frankreich gehen. Das ist zum einen ein (von anderen bezahltes) Konjukturprogramm und zum anderen erhöht es die Abhängigkeit des Libanon von Frankreich. Kein Wunder, dass andere Staaten da nicht mitmachen. Ein sehr cleverer Schachzug von Macron.

@weltoffen um 18.20 Uhr, Kommentar verständlich

"Was im Libanon falsch läuft? Um das zu wissen, braucht man nicht vor Ort zu sein, man sieht das in Deutschland, wo libanesische Großfamilien machen, was sie wollen." Ich verstehe Ihren Ärger und ich teile Ihre Wut. Ich meine aber, dass die hier ansässigen Mhallamiye relativ wenig mit Libanesen zu tun haben. Die als vorgebliche Libanesen eingewanderten Mhallamiye-Kurden haben zu einem großen Teil im türkischen Grenzgebiet gelebt und waren auch dort wegen ihrer - ich sag's mal vorsichtig - sozialen Unverträglichkeit, nicht gern gesehen.
Als vorgebliche Libanesen haben sie während des Libanon-Krieges bei uns Aufnahme gefunden und die Ihnen entgegengebrachte Hilfsbereitschaft gröbstens ausgenutzt.
Leider war und ist es aufgrund fehlender Papiere kaum möglich, sie abzuschieben. Wer sich dafür interessiert: bei Wikipedia Mhallamiye- Clan Bremen googlen.
Der Libanon wehrt sich dagegen, die Mhallamiye aufzunehmen - verständlich.
Aber den Libanon jetzt zu unterstützen ist richtig.

um 18:40 von Bender Rodriegez

"Ohne Säkalisierung sehe ich für das Lans schwarz."
Ich habe mehrmals mit meinem Mann (christl. Libanesen), mit unseren Verwandten und Freunden im Libanon darüber gesprochen. Sie meinen, das wäre nicht gut. Denn Christen sind nun in empfindlicher Minderheit im Libanon: viele Christen sind ausgereist, weniger Geburten, viel mehr zugereiste Muslime. Es wäre schwieriger für Christen, höhere Staatsposten besetzen zu können, bzw. Parlamentssitze zu bekommen. Es würde noch Jahrzehnte dauern, dass die Menschen richtig demokratisch wählen würden und nicht nach religioser Zugehörigkeit.

um 18:40 von Bender Rodriegez

"Ohne Säkalisierung sehe ich für das Lans schwarz."
Ich habe mehrmals mit meinem Mann (christl. Libanesen), mit unseren Verwandten und Freunden im Libanon darüber gesprochen. Sie meinen, das wäre nicht gut. Denn Christen sind nun in empfindlicher Minderheit im Libanon: viele Christen sind ausgereist, weniger Geburten, viel mehr zugereiste Muslime. Es wäre schwieriger für Christen, höhere Staatsposten besetzen zu können, bzw. Parlamentssitze zu bekommen. Es würde noch Jahrzehnte dauern, dass die Menschen richtig demokratisch wählen würden und nicht nach religioser Zugehörigkeit.

Am 09. August 2020 um 20:40 von fathaland slim

Meeting the clans of Lebanon by Al Jazeera.

Wie gesagt, beschäftigen Sie sich doch bitte ein wenig näher mit dem Problem.

Von wegen nur in Deutschland und ein in Deutschland geschaffenes problem.

Die Schäden, die eine unfähige

und korrupte Regierung anrichtet, kann man auch Millionen nicht beheben, sondern nur mit einem Strang an dem das Volk gemeinsam zieht.

@ Dicodes um 19.47 Uhr, Geberkonferenz

"Wenn sich die Regierung des Libanon nicht bedient, werden sich irgendwelche Provinzfürsten oder kriminelle Clans reichhaltig bedienen." Da haben Sie zweifellos Recht. Leider ist es so, wie fast überall: Es ist kaum möglich, die an Leib und Leben geschädigten Explosionsopfer zu unterstützen, ohne dass sich auch mögliche Abzocker und Profiteure unberechtigt Unterstützung erschleichen. Also wird man wohl in den sauren Apfel beißen müssen.

Meistens sind die Schlüsselstellen, die z.B. an der Verteilung der Unterstützung (Infrastruktur) beteiligt sind, von den Machthabern besetzt - leider.

Bitte jetzt nicht stänkern

Wer jetzt über die Korruption im Libanon stänkert, würgt nur die dringend notwendigen Spenden ab. Die Deutschen sind einfach Weltmeister im Schlechtreden.

Re 20:36 von fathaland slim

"Der Libanon war französisches Mandatsgebiet, also de facto eine Kolonie."
Ah ja,wußte ich gar nicht,daß das Völkerrecht ein Mandatsgebiet automaisch zur Kolonie macht? Haben Sie das gemeint? Dann können Sie bestimmt auch bei der Definition das Mandatsgebietes auf entsprechende Dokumente des Völkerbundes verweisen die aussagen,daß ein Mandatsgebiet eine Kolonie ist!

@ Wilhelm Schwebe

wichtig wäre jetzt zu wissen, wieviel er und sein land beisteuern wollen, ausser der führerschaft

Wenn ein Libanese dieses Forum liest (was Gott verhüten möge) dann muss er den Eindruck gewinnen, den Deutschen ginge es zunächst immer ums Miesmachen.

@ fathaland slim

Es liegt daran, daß der Libanon von 1919 bis 1943 französische Kolonie war.

Das ist doch Unsinn, der Libanon war niemals eine Kolonie.

Man kann es nicht oft genug wiederholen

Der unaufgeklärte Islam ist zur Zeit die größte Bedrohung der Menschheit.
Da lassen Islamisten wie die Hisbollah einfach mal 2700 Tonnen Bombenmaterial rumliegen weil sie nichts davon wissen? Wer soll das glauben. Das wurde gelagert um die Feinde zu beseitigen.
Die amtierende unfähige Regierung kann es jetzt ausbaden und die Hisbollah lacht sich einen. Wir päppeln den Libanon wieder auf und die Hisbollah lacht sich tot und macht mit der Korruption gerade weiter.

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