Kommentare

Endlich mal ein kluger Gedanke

Ein Notenbanker sagt das. Was sagen andere?
Und warum droht dieser Notenbanker dann auch sofort mit den potentiellen Schulden für spätere Generationen?
FAZ:13.02.2018
„Alan Greenspan selbst stellte auch fest: „Die Vereinigten Staaten können alle Schulden tilgen, die sie haben, weil wir jederzeit Geld drucken können, um das zu tun. Deshalb beträgt die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls null Prozent.“ Daran hat sich seither grundsätzlich nichts geändert.“
Und deshalb müssen überhaupt keine Schulden aufgebaut werden, die irgendwer irgendwann zurückzahlen müsste.
Das angebliche Zurückzahlen müssen solcher Schulden dient nur als Vorwand, eventuelle soziale Fortschritte, die von Geld abhängig sind, wieder abzuschaffen.
Genauso wie in Europa bzw. in der BRD.
Einfach Geld drucken, Menschen mehr Geld zur Verfügung stellen, besser bezahlen und dann aufpassen, dass die Wirtschaft das nicht ausnutzen kann, um Preise zu erhöhen.

Interessant

4-6 Wochen Lockdown.... und dann?

Das Virus bleibt, es wurde am Anfang unterschätzt und die lockdown Massnahmen haben nicht zur Vernichtung des Virus geführt.
Infektionsketten können nicht mehr nachvollzogen werden. Jetzt bleibt fuer die US und den Rest der Welt nur noch Recht, Freiheit, Wirtschaft und Gesundheit gegeneinander abzuwägen.

Also, abgerechnet wird zum Schluss, und da werden wir sehen wer am Besten durch die Krisen gekommen ist... im Jahr 2025+.

Meinung der führenden Experten

Wie gut dass die ARD der Bevölkerung die zu Corona präsentiert, Notenbanker und Software-Entwickler haben natürlich viel mehr Ahnung von Corona als so ein Lungenfacharzt oder ein Facharzt für Infektionsepidemiologie.

Die USA

hat wie andere Länder überhaupt keine andere Wahl. Leider fehlt es aber im Gegensatz der USA an der sozialen Unterstützung und auch an der nötigen Krankenversicherung um eine Pandemie einzudämmen.

Leider werden hier noch viel mehr Menschen leiden, sterben und auch Firmen den Bach runtergehen und bis das Land endlich einmal umdenkt.

Man kann bis dahin nur die Daumen drücken.

USA: Problem durch privates Gesundheitssystem, fehlende Sicherhe

it
Wenn man einzelne Beispiele verfolgt, gibt es meistens Gründe, die nicht in "Corona" ihre Ursache haben.
Menschen gehen zu spät zum Arzt wegen mangelnder Versicherungen, fehlender Arbeitslosenversicherung, Fortzahlung im Krankheitsfall - also all die "sozialistischen" Errungenschaften.

Dann sind Kliniken oft aufgrund falscher finanzieller Anreize nicht zu einer fachlich optimalen Behandlung in der Lage.

Ich war mal stolz auf "Amerika"!

Allerdings lange her! Als General Eisenhower
mir als Fünfjähriger versprach, auch Deutschland wird so wie "Juneitid Stäts of
Amerigän" ! Natürlich glaubte ich daran, aber solange, als das die Seefahrt mich weltweit aufklärte. Natürlich verfluchte ich das Dritte Reich, zumal mein Vater nicht zurück kam!
Als ich dann als Akademiker abkommandiert wurde an der "Nationalen Ausstellung der BRD" in der UdSSR, im Jahre 1974 teilzunehmen, lernte ich bei einem geplanten Aufenthalt die Sowjetunion und später Russland kennen! Summa Summarum, meine Sehnsucht zurückzukehren in meine kleine BRD wuchs von Jahr zu Jahr und auch die Vergleiche mit den ganz Großen wurden immer kleiner.
Heute bin ich glücklich in einer derart ( noch )
stabilen Bundesrepublik zu leben, besonders nach 1990! Wenn wir ein bischen wachsamer währen, die Gesellschaft & Politik, währen wir ein "Vorzeigemodell", global bewertet. Das könnte erreicht werden, wenn wir uns auf die BRD zuerst und dann nur auf die EU konzentr. würden!

10:49 von nie wieder spd

erinnert an Baron Münchhausen
der hat sich auch an den eigenen Haaren aus dem Sumpf gezogen

Die Schutzmaßnahmen wurden in

Die Schutzmaßnahmen wurden in den USA viel zu spät ergriffen, noch dazu politisch instrumentalisiert. Es führt kein Weg an einem harten Lockdown vorbei.
Auch in Deutschland sind Demos in Anbetracht der Gefahren völlig unangebracht.

10:58 von rimitino

wenn wir uns auf die BRD zuerst und dann nur auf die EU konzentr. würden!
.
mit der Prioritätensetzung liegen sie nicht im Trend :-)
ich freue mich immer wieder nach dem Urlaub zurückzukehren
man schätzt trotz allen Frust´s sein Land um so mehr man anderes sieht

11:08 von Adeo60

Auch in Deutschland sind Demos in Anbetracht der Gefahren völlig unangebracht.
.
das sagen sie :-)
in Berlin haben das je nach Betrachtungs-/Zählweise 18.000 oder 1.2 Mill anders gesehen

@10:53 von sonnenbogen

„… und die lockdown Massnahmen haben nicht zur Vernichtung des Virus geführt.“

Da haben Sie etwas gründlich missverstanden: So naiv war von den Verantwortlichen wohl keiner, dass er/sie ernsthaft glaubte, durch einen Lockdown das Virus endgültig zu vernichten. Ziel war es vielmehr - und ist auch der hier diskutierte Gedanke in den USA - einen Ausbruch, über den man den Überblick verloren hat, wieder kontrollierbar zu machen. Durch einen temporären, aber umfassenden Lockdown von 4 Wochen wird der größte Teil der Infizierten erkennbar, ohne dass es in dieser Zeit zu massenhaften Neuinfektionen kommen kann. Kommt es danach wieder zu dann nur noch regionalen Ausbrüchen, sind diese eingrenzbar - vorausgesetzt, die Leute bleiben vorsichtig. Bei uns hat das sehr gut funktioniert, und das Hauptproblem besteht jetzt darin, dass die Menschen vorsichtig bleiben - was, wie man in Berlin sieht, in der Tat eine Schwierigkeit ist.

@ um 11:04 von Sisyphos3

Mit dem Unterschied, dass es in der Realität hierbei funktioniert. Oder glauben Sie, Herr Greenspan hat keine Ahnung?
Unser System ist von Menschen konstruiert und kann von Menschen geändert werden.
Das muß man aber auch wollen. Zum Nutzen der ganzen Menschheit.

US-Notenbanker fordert: "Wirklich harten Lockdown"

US-Notenbanker waren doch diejenigen, die im August 2008 die Weltwirtschaft an die Wand gefahren haben, oder nicht? Damals regierte doch der bis heute unbeliebteste US-Präsident George W. Bush, der eine zweite Amtszeit durch eine Lüge über Massenvernichtungswaffen mitsamt Krieg auslöste. Und diese Notenbanker sind nun selbsternannte Experten für die Corona-Pandemie?

Was Amerika macht,

ist auch schlecht für uns - unsere Wirtschaft. Der Euro ist viel zu hoch bewertet, um noch gut exportieren zu können. Über die unnötigen Toten und Kranken muß das amerikanische Volk richten. Aber auch wir können an einem weiter so kein Interesse haben, denn ein ehemals starker Handelspartner fällt paktisch weg und der Euro is leider so stark wie seit fast 20 Jahren nicht mehr.

Lockdown in den USA?

Ich bin sehr für diese Maßnahme!
Warum?
Weil die Pandemie in den USA nicht mehr zu kontrollieren ist. Dort sind die Infektionsketten nicht mehr nachzuvollziehen.
Wie in einem „Hase und Igel Rennen“ rennen die Behörden dem flächendeckenden Infektionsgeschehen hinterher. Hier kann nur noch der absolute Lockdown Abhilfe erwirken. Allerdings sollte dieser Lockdown alsbald erfolgen. Nicht noch, dass wegen weiterer Verzögerung dieser Maßnahme zwangsläufig das Coronavirus nicht doch noch die US Wahl im November wegen Sachzwängen verschoben werden müsste.

@ 10:49 von nie wieder spd

Dass da aber auch noch niemand drauf gekommen ist: einfach Geld drucken statt Schulden machen. Vielleicht bewerben Sie sich damit als Staatssekretär beim Finanzministerium?
Wozu dann eigentlich noch Steuern erheben? Gelddruckmaschine anwerfen - und gut ist, oder? Marode Schulen oder Straßen nicht finanzierbar? Schnee von gestern, stimmt's?
Die Realität sieht dankenswerterweise anders aus: Finanzministerium und Notenbank sind - nicht nur bei uns - aus guten Gründen - weitestgehend getrennt; nur so wird die Inflation in Schach gehalten, die ansonsten einen gigantischen Wertverfall mit sich bringen könnte (schauen Sie mal, ob im Schrank Ihrer Eltern oder Großeltern noch "Milliarden-Scheine" zu finden sind). Der Missbrauch der Notenpresse hat in der Geschichte immer wieder zur Zerstörung des Geldwesens und zu katastrophalen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen geführt.
Das ganze ist nicht neu und wird seit Jahren unter MMT - Modern Monetary Theory - diskutiert.

Poor America

Der Vorsatz. Obamacare abschaffen zu wollen, war genau der falsche Weg für ein Gesundheitssystem in den USA. Ein POTUS der die Verantwortung für sein Land und Volk trägt, würde dieses System erweitern und weiterführen. So aber zeigen sich die Ausmaße der Ignoranz und Inkompetenz des derzeitigen Amtsinhabers mehr als deutlich. Auch wir in D und Europa haben noch einen langen und steinigen Weg in dieser Pandemie vor uns, aber wir sind einigermaßen offen mit dieser umgegangen, zumindest der größte Teil der Bevölkerung.
Wir müssen nicht alles von den USA kopieren, schon gar nicht deren Umgang mit Krankheiten.

@Shuusui, 10:55

"Meinung der führenden Experten

Wie gut dass die ARD der Bevölkerung die zu Corona präsentiert, Notenbanker und Software-Entwickler haben natürlich viel mehr Ahnung von Corona als so ein Lungenfacharzt oder ein Facharzt für Infektionsepidemiologie."

Ihre Anspielung auf die Herren Wodarg und Bhakdi ist nicht zu übersehen. - Oder täusche ich mich?
Allerdings geht es hier um das Zusammenspiel von Infektionsschutzmaßnahmen und deren Auswirkungen auf das Wirtschaftsleben. Da ist die Meinung eines Notenbank-Chefs in meinen Augen (nicht alleine, aber auch) durchaus von Bedeutung.

Und was die Meinung dieser beiden anderen Herren angeht, mir sind die in der Berichterstattung der ARD durchaus begegnet. Vielleicht haben Sie das nicht gesehenß Oder war es in einer so kritischen Weise, dass sie Ihnen nicht gefallen hat?

Ich hab gerade mal

auf worldometer ein paar Zahlen für Amerika gekuckt.

Das viel betroffene New York scheint durch zu sein mit Corona, gestern wurden 7 neue Verstorbene gemeldet, bei unter 500 neuen Fällen. Das wird demnächst so auch in den anderen hochgradig betroffenen Staaten passieren, ob mit oder ohne Massnahmen.

Wenn Donald Trump kann, wird er sich diesen Rückgang ab September auf die Fahnen schreiben, als erfolgreiche Corona-Politik. Dann bekommen wir ihn die nächsten 4 Jahre wieder.

Ein sehr vernünftiger Vorschlag...

um wenigstens eine weitere Ausbreitung einzudämmen.
Mit der jetzigen "Strategie" (empfehlen statt durchgreifen), die man kaum als solche bezeichnen kann, werden die USA auf Jahre hinaus mit dem Virus leben müssen und damit einen Zusammenbruch von Gesellschaft und Wirtschaft herbei führen.
Mit einem harten Lockdown wäre schon viel gewonnen um die rasant ansteigenden Infektionen in Schach zu halten.
Trump wird diesen Vorschlag natürlich vehement ablehnen und als Angriff auf seine Person verstehen. ER glaubt ja immer noch, dass das Virus "irgendwann" von alleine verschwindet. Die Zahlen sprechen da aber eine andere Sprache.

@Sisyphos3, 11:18

"[...] in Berlin haben das je nach Betrachtungs-/Zählweise 18.000 oder 1.2 Mill anders gesehen"

Über 20.000 oder vielleicht auch noch ein paar Tausend mehr kann man gerne reden.
1,2 Millionen oder auch schon mehrere 100.000 erscheinen mir absolut unplausibel nach der bisherigen Berichterstattung.

@ 10:55 von Shuusui

Lungenfachärzt*innen oder Fachärzt*innen für Infektionsepidemiologie haben natürlich viel mehr Ahnung von Sozial-, Wirtschafts- und Finanzpolitik als Notenbankler*innen - oder was wollen Sie uns mit Ihrem Kommentar sagen?
Der US-Notenbanker Kashkari wirbt für weitere Corona-Hilfen, denn "das Land könne sich dies erlauben. Dank der hohen Sparquote müssten die USA ihr Haushaltsdefizit nicht durch Auslandsverschuldung finanzieren." Das gehört zu seinem Fachgebiet, nicht zu dem eines Lungenfacharztes oder einer Epidemiologin.

11:21 von nie wieder spd

was werde ich dem Mr Grünspan widersprechen !

ich habe mich mein halbes Leben mit Bemi´s beschäftigt
von Volkswirtschaft verstehe ich nichts
wobei ...
ob es allein mit Geld drucken getan ist
irgendwie braucht man ja schon jemand
der das Gemüse auf dem Acker erntet
und zu mir nach Hause bringt - wenn mir das Einkaufen schon zu viel ist

Drastisch - ein starkes Wort für schwache Geister

Zunehmend fällt mir auf, dass im Aufreger-Superlativ wirkungsvolle Massnahmen als "drastisch"oder "einschneidend", abgestempelt werden.
"Drastisch" sind im allgemeinen Sprachgebrauch Strafen.
Wüsste nicht, was daran "drastisch" sein sollte, eine Epidemie zu bekämpfen.

Hier oktruiert das Wort bereits Strafe und Zwang. Dabei sind Gegenmassnahmen alternativlos.
-
ZB. das öffentliche Leben für vier Wochen komplett runterzufahren.

Seuchenbekämpfung- kein demokratischer Vorgang, der einer Abstimmung in Diskutierclubs bedarf.
Auch kann man eine Pandemie nicht aussitzen. Es geht um Menschenleben.

Drastisch wäre es, eine Epidemie NICHT mit allen Mitteln zu bekämpfen.

Übrigens sagt mir der gesunde Menschenverstand, dass unter diesen Umständen Demos im Vorfeld verboten gehören. Dass hier im Land einige Bürger ihre Selbstverwirklichung über die Gesundheit anderer stellen, DAS bedarf, wie wir nun sehen, durchaus drastischer Gegenmassnahmen.

10:53 von sonnenbogen

Die lock dow Massnahmen haben zwar nicht zur "Vernichtung des Virus" geführt, aber die Ausbreitung erfolgreich minimiert.
Nach den verfrühten Lockerungen steigen die Zahlen jetzt wieder - ergo: konsequenter Lockdown ist das einzige Mittel zur Eindämmung, zumindest bis zur Verfügbarkeit eines funktionierenden Impfstoffes.

@ 10:57 von krittkritt

Da ist Ihnen aber kräftig was durcheinandergeraten - könnte hilfreich sein, Ihre ideologische Brille mal abzulegen, denn das Fehlen von Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung und Lohnfortzahlung ist nicht "sozialistische Errungenschaft" (im Gegenteil: in manchen Kreisen der US-Gesellschaft gilt ja eine allgemeine Krankenversicherung als Ausgeburt sozialistischer oder gar kommunistischer Ideen!) sondern ganz im Gegenteil Folge (neo)kapitalistischer Politikgestaltung, die jede Form sozialer oder medizinischer Absicherung als Gewinnmaximierung schmälernden inakzeptablen Eingriff in die "Freiheit" sieht.
Kliniken brauchen zu einer grundlegenden Daseins-Versorgung gerade in Pandemie-Zeiten den notwendigen Finanzrahmen, auch staatlich gesichert, nicht zuletzt durch steuerfinanzierte Unterstützung.

Unser POTUS vertraut Dr.

Unser POTUS vertraut Dr. Stella Immanuel
Sie glorifiziert hydroxychloroquine als treatment gegen COVID-19 (“This virus has a cure.”) und behauptet "sexual visitations by demons and alien DNA are at the root of Americans’ common health concerns"

Januar 2021 kann nicht frueh genug kommen

um 11:39 von heige1953

Zitat:"Auch wir in D und Europa haben noch einen langen und steinigen Weg in dieser Pandemie vor uns, aber wir sind einigermaßen offen mit dieser umgegangen, zumindest der größte Teil der Bevölkerung.
Wir müssen nicht alles von den USA kopieren, schon gar nicht deren Umgang mit Krankheiten."

Dem stimme ich vollends zu!

10:55 von Shuusui

Herr Kashkari plädiert für einen harten Lockdown nicht als Virologe sondern aus der Sicht eines Wirtschaftsexperten.
Das geht aus dem Artikel ganz klar hervor.
Ihr abwertender Beitrag geht am Thema vorbei.

Undemokratische "Bewertungsmaßstäbe" bleiben das Problem

Aber festzustellen ist: Die "Exekutive" - die schon rein systembedingt logischerweise von einer weit "repräsentativeren" Zahl der Bürger vertreten wird - hat (eigentlich auch logischerweise) offensichtlich ein weit ausgeprägteres soziales Bewusstsein (gemeinhin auch als "Gewissen" bezeichnet) als ihre "Legislative". Das größte Problem, das es daher von allen "Untertanen" bzw. Bürgern unverzüglich anzugehen gilt, ist daher deren (der Regierung) "überproportionale" Macht.

@ 10:58 von rimitino

Mir ist schleierhaft, wie Sie mit Blick auf die globale Lage ein Konzept vertreten, sich "auf die BRD zuerst und dann nur auf die EU" zu konzentrieren. Schon als Exportnation Nr. 1 aber erst recht aus gesellschaftlichen, kulturellen und vor allem friedenspolitischen Gründen kann es vernünftigerweise eine Trennung, wie Sie sie skizzieren, nicht geben. Vielmehr gilt: EU-Politik ist die beste und einzig sinnvolle BRD-Politik.
Und in meinen Augen bleiben mittel- und langfristig die Vereinigten Staaten von Europa das lohnende Ziel. Da waren wir allerdings schon mal weiter; die nationalistischen rechtspopulistischen Bremsklötze von Ungarn (fidesz) über Deutschland (afd) bis Frankreich (front national) und darüber hinaus haben da eine verheerende Wirkung.

Langsam dämmert es einigen.

Das Virus wirkt wie die Atombombe, es trifft ganz einfach jeden, ohne Rücksicht im doppelten Sinne. Eine ungewöhnliche Erforderniss für manches Ego.

Lieber ein "Ende" mit Schrecken, als ein Schrecken ...

... ohne Ende!

Dieser alte Spruch fasst es vielleicht zusammen. Die Zahlen in den USA steigen, weil dem Virus viel zu viel Raum gegeben wurde. Nach und nach stecken sich immer mehr Menschen an, die Wirtschaft spürt das natürlich auch immer heftiger.

Ein Lock-Down so wie in Deutschland hat (vermutlich) hier Schlimmeres verhindert, und der unkontrollierten Weiterverbereitung Einhalt geboten. Das war unser "Schrecken", der aber zu einem "Ende" dieser explosiven Verbreitung geführt hat. Viele schwer getroffene Branchen befinden sich zumindest wieder etwas im Aufwind (Gastronomie, Hotellerie etc.).

Sorge bereitet jetzt natürlich in diesem Zusammenhang, der immer "laxer" werdende Umgang mit der Pandemie (z.B. Ablehnung der Corona-Verordnung). Wir sollten weiterhin diszipliniert durchhalten, dann erleben wir auch keinen extremen Rückfall.

@andererseits

Der Notenbanker hat einen "wirklich harten" Lockdown gefordert, gehört das zu seinem Fachgebiet?
Oder zum Fachgebiet von Fachärzten?

@nie wieder spd

"Einfach Geld drucken, Menschen mehr Geld zur Verfügung stellen und dann aufpassen, dass die Wirtschaft das nicht ausnutzen kann, um Preise zu erhöhen."
Leider kann das nicht funktionieren, weil hierdurch die Geldmenge steigt, ohne das dem ein Angebot an Gütern und Dienstleistungen gegenübersteht. Dadurch kommt es zu einer Hyperinflation, die die vorhandenen Geldvermögen vernichtet. Besitzer*innen von Immobilien, Aktien, Gold und anderen Sachwerten werden als Sieger*innen aus diesem Deal hervorgehen. Wollen Sie das?

11:48 von Sisyphos3

Das mit dem unkontrollierten Geld drucken haben wir ja schon ende der 20er Jahre erlebt.
Resultat: Das Geld ist nichts mehr wert.
Galoppierende Inflation.

@andererseits 12:06

"Mir ist schleierhaft, wie Sie mit Blick auf die globale Lage ein Konzept vertreten, sich "auf die BRD zuerst und dann nur auf die EU" zu konzentrieren. Schon als Exportnation Nr. 1 aber erst recht aus gesellschaftlichen, kulturellen und vor allem friedenspolitischen Gründen kann es vernünftigerweise eine Trennung, wie Sie sie skizzieren, nicht geben. Vielmehr gilt: EU-Politik ist die beste und einzig sinnvolle BRD-Politik.
Und in meinen Augen bleiben mittel- und langfristig die Vereinigten Staaten von Europa das lohnende Ziel. Da waren wir allerdings schon mal weiter; die nationalistischen rechtspopulistischen Bremsklötze von Ungarn (fidesz) über Deutschland (afd) bis Frankreich (front national) und darüber hinaus haben da eine verheerende Wirkung."

Vielen Dank für diese treffenden und von vorn bis hinten einfach nur wahren Worte!

10:58 von rimitino

„ Heute bin ich glücklich in einer derart ( noch )
stabilen Bundesrepublik zu leben, besonders nach 1990! Wenn wir ein bischen wachsamer währen, die Gesellschaft & Politik, währen wir ein "Vorzeigemodell", global bewertet. Das könnte erreicht werden, wenn wir uns auf die BRD zuerst und dann nur auf die EU konzentr. würden!“

Sie können weiterhin stolz sein auf ein Deutschland, das eine soziale Marktwirtschaft betreibt und deshalb auch eine Voll-Demokratie ist. In USA herrscht Kapitalismus und wird von den bedeutenden Think Tanks, die sich mit Demokratie-Bewertungen beschäftigen, nur als Teil-Demokratie geführt. (TS v. 09.06.20 „Wie steht es mit der Demokratie in USA?“
In den Systemunterschieden liegen die wesentlichen Gründe, warum D in der Pandemie wesentlich besser dasteht, als USA. Es ist nicht nur das Gesundheitswesen und es ist nicht nur Trump.
Dass ausgerechnet ein Notenbanker den „totalen Lockdown „ fordert, kommt deshalb auch überraschend, aber ist vollkommen richtig gedacht.

11:43 von YinYangFish

dann sind wir ja einer Meinung :-)

Lieber kurze Phase mit harten Maßnahmen als ein endloses...

... herumexperimentieren mit der Bevölkerung. Das gilt für die USA genauso wie für andere Länder.
Nachdem die harten Maßnahmen gegriffen haben, kann man wieder lockern ... aber mit wesentlich niedrigeren Zuwachsraten als ohne das zu tun.
Wenn das schon ein Notenbanker sagt, und der sollte etwas von finanziellen Einbrüchen und wirtschaftlichen Auswirkungen verstehen, dann spricht das m.E. Bände.
Die Corona-Leugner oder Corona-Verharmloser sehen das sicherlich jetzt anders, aber wer sich generell dagegen sperrt, dem kann man sowieso nicht helfen, weder mit Argumenten noch mit Maßnahmen.

@ B. Pfluger

@ andererseits

Der Notenbanker fordert Lockdown aus wirtschaftlichen Gründen und nicht aus medizinischen Gründen?
Meint ihr das ernst?

Dass die USA es nicht

Dass die USA es nicht hinbekommen, war eigentlich klar. Ohne jede art der Absicherung ihne Gesundheitswesenne richtige Regierung, dafür 52 Einzelsüpchen, wird das halt nichts. Jedes dritte Welt Land kommt besser durch die Krise.
Mit halben wehretat, dafür einer staatlichen Krankenkasse, kämen sie besser zurecht.

12:13 von B. Pfluger

so deutlich wollte ich unserem Mitforisten @ von nie wieder spd
nun auch wieder nicht widersprechen

Was Sie da schreiben, ist in

Was Sie da schreiben, ist in doppelter Hinsicht erschreckend, einerseits mit Blick auf die unwissenschaftlichen (und mit "esoterisch" noch harmlos etikettieren) Haltungen und Meinungen von Frau Dr. Stella Immanuel; andererseits offenbart es aber auch, dass sich seriöse kritisch unabhängige Fachleute längst nicht mehr im Umfeld des derzeitigen POTUS befinden (bzw. deutlicher formuliert: nicht mehr halten können, weil sie gefeuert wurden).
Zweiteres ist für mich so beunruhigend wie bestürzend. Aber es scheint, dass diese kruden Haltungen und Meinungen auch bei uns von den 20.000 Leuten geteilt werden, die in Berlin unter Missachtung aller Corona-Schutzmaßnahmen auf die Straße gingen und dabei freie Berichterstattung nicht nur mit "Lügönpressö"-Schimpfkanonaden sondern auch mit Gewaltandrohung zum Abbruch nötigten.

@Shuusui 12:10

"Der Notenbanker hat einen "wirklich harten" Lockdown gefordert, gehört das zu seinem Fachgebiet?
Oder zum Fachgebiet von Fachärzten?"

Selbstverständlich gehört das, nach Beratung durch Virologen, Epidemiologen und Mathematiker, zu seinem Fachgebiet.
Er muss einschätzen, wie sich die Wirtschaft im Falle der grassierenden oder einer kontrollierten Epidemie entwickelt.
Er ist mit dieser Einschätzung übrigens nicht allein. Ich habe für Deutschland von keiner wissenschaftlichen Meinung gehört, die den "Lockdown" nicht lieber noch zwei oder drei Wochen verlängert hätte, um die Epidemie besser kontrollieren zu können.

@ r0lt0 11:48

....>>Übrigens sagt mir der gesunde Menschenverstand,<< .....

Schön das Sie sich auf den gesunden Menschenverstand berufen. Das Problem dabei ist nur, daß andere sich ebenfalls auf ihren eigenen gesunden Menschenverstand berufen und zu ganz anderen "Erkenntnissen" kommen als Sie jetzt. Kann das sein? Oder ist vielleicht doch mindestens einer von beiden gar nicht so "gesund"? Das ist natürlich im Zweifelsfall immer der der anderen.

USA und Corona !

Das sicher tragische im amerikanischen System sind die privaten Krankenversicherungen, die sich viele nicht leisten können. Dann fehlt auch eine Arbeitslosenversicherung, und noch andere wichtige Dinge, die in D selbstverständlich sind. Seit vielen Jahren werden dadurch die gut verdienenden, die Wohlhabenden und die eh schon Reichen bevorzugt. Wer eh schon wenig verdient und in prekären Verhältnissen wohnt, hat da natürlich deutlich das Nachsehen.
Herr Obama hat zumindest einen Teil verbessert, aber die reiche Elite der Reps hat mehr verhindert, und will es nicht einsehen, dass alle versichert sein müssten. Auch ist es ganz schlecht, wenn dies alles private Versicherungen übernehmen, die wollen wie viele nur Geld verdienen, und wenig bezahlen.
Eine generelle Krankenversicherung sollte vom Staat geführt werden, und nicht von irgend welchen privaten Geld- geilen Investoren !!!

@ 12:38 von Shuusui

Notenbanker plädierten für einen begrenzten harten Lock-down, weil sie sich mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie aus Wirtschaft und Gesellschaft befassen.
Das ist nicht nur ernst, sondern bitterernst.
Vermutlich wissen Sie das auch, wenn Sie den Bericht gelesen und verstanden haben.

@ Nettie 12:02

>>Die "Exekutive" - die schon rein systembedingt logischerweise von einer weit "repräsentativeren" Zahl der Bürger vertreten wird - hat (eigentlich auch logischerweise) offensichtlich ein weit ausgeprägteres soziales Bewusstsein (gemeinhin auch als "Gewissen" bezeichnet) als ihre "Legislative". Das größte Problem, das es daher von allen "Untertanen" bzw. Bürgern unverzüglich anzugehen gilt, ist daher deren (der Regierung) "überproportionale" Macht.<<

Mir scheint, daß bei Ihnen das Prinzip der Gewaltenteilung - neben einigem anderen - noch nicht angekommen ist. Mit parlamentarischer Demokratie haben Ihre Ausführungen jedenfalls nichts zu tun. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.

12:10 @ Shuusui

Sie unterschätzen die Fähigkeit des Notenbankers, angesichts der Ausbreitung des Virus in den USA über seinen "Tellerand" zu schauen.

Es ist im Interesse der Bürger wie
auch der Wirtschaft, die Ausbreitung drastisch einzudämmen.

@ um 12:45 von Sisyphos3

Das hätten Sie durchaus so schreiben können.
Das Problem damals lag aber auch an einem unkontrollierten System.
Und mal ganz ehrlich: Die Entwickelungen an der Börse beruhen und beruhten damals besonders zu einem sehr großen Teil auf psychologischen Gründen und auf Glück und Zufall.
Auf solchen Abhängigkeiten kann und darf man doch nicht ein Gesellschaftsmodell gründen.
Das ist doch völlig krank.
Nach Corona wird nichts mehr wie vorher sein. Fangen wir damit an.

Re : heige1953 !

Natürlich war dies mehr als ein großer Fehler, Obamacare abschaffen zu wollen von Trump.
Er handelt nicht wie ein Präsident, sondern wie ein brutaler, rücksichtsloser Firmenchef, dem seine Angestellten völlig egal sind, Hauptsache sein Bankkonto wächst. Leider hat er auch etliche Parteigenossen, die diese Praxis unterstützen, und die anderen merken zwar wie ignorant und egoistisch er ist, aber halten noch zu ihm. Denen geht es rein um den Machterhalt, und auch um die eigenen Geldbeutel.
Immer wieder zeigt er seine totale Inkompetenz durch völlig bescheuerte Maßnahmen, und nimmt dafür viele Tote in Kauf. Und leider gibt es in den USA zu viele Rechtsextreme und die Evangeliken, denen zu viele zuhören und glauben. Trump ist ein weißer Rassist, der eh alles andere hasst und verachtet, so verhält er sich auch !!

11:32, Robert Wypchlo

>>US-Notenbanker waren doch diejenigen, die im August 2008 die Weltwirtschaft an die Wand gefahren haben, oder nicht?<<

Nein, waren sie nicht.

Ein US-Notenbanker arbeitet bei der Federal Reserve Bank.

Kurz FED.

Das ist quasi das Äquivalent zu unserer Bundesbank, bzw. der EZB.

Bitte verwechseln Sie die nicht mit den Credit and Loans Banken. Also den Sparkassen.

Die waren es nämlich, die die Bankenkrise ausgelöst hatten.

11:48 von Sisyphos3

«von Volkswirtschaft verstehe ich nichts
wobei ...
ob es allein mit Geld drucken getan ist
irgendwie braucht man ja schon jemand
der das Gemüse auf dem Acker erntet
und zu mir nach Hause bringt - wenn mir das Einkaufen schon zu viel ist»

Bei Produkten / Dienstleistungen, die unandingbar sind für die Menschliche Existenz. Lebensmittel anbauen / ernten / erzeugen. Häuser / Wohnungen instand halten, Öffentliche Versorgung mit Wasser / Energie sicherstellen. Gesundheitssystem aufrecht erhalten.

In allen diesen Bereichen entsteht auch durch Corona keine "Absatzkrise". Die ist es nämlich, die Nachfrage nach Gütern (sehr) mindert, die nicht essentiell sind (Autos / neue Möbel / Essen gehen / Urlaub). Dadurch werden Unternehmen "pleite" … und viele Menschen arbeitslos.

"Allein mit Geld drucken" ist nie was getan.
Muss "definiertem Zweck" dienen, "Neues Geld zu machen".
So Staatsverschuldung "gezielt" zu steigen.

Sind Beispiele von Ländern, die das tun.
Allen anderen weit voran Japan.

@Robert Wypchlo - Notenbanker nun selbsternannte Experten

zu1.Seit wann ist denn die FED die Lehmann Brothers ?
zu2.unbeliebtester US-Präsident George W. Bush (Republikaner)
Ist mittlerweile durch Donald Trump abgelöst
zu3.Wenn die FED schon schwarz sieht und wie Fauci & Deborah Birx schon die Notbremse ziehen , dann zeigen diese deutlich das totalversagen eines Präsidenten nebst Mannschaft auf.
Laut Donald & den Republikanern suchen sich ja die Arbeitslosen wegen dem zu hohen Helikoptergeld ja keine Arbeit !

US-Notenbanker fordert "wirklich harten Lockdown"....

Aber dazu wird es wahrscheinlich nicht kommen.Denn in so einem Fall würden Klagen von Unternehmen gegen den Staat drohen.Wegen entgangener Profite.Ähnlich wie von Vattenfall gegen die Bundesrepublik wegen der damaligen Atomwende.
Und in Gestalt der ISDS-Schiedsgerichte stehen den Unternehmen/Investoren da auch "wirksame Instrumente" zur Verfügung.
Und somit läuft es weiter,auch mit offenbar völlig unzureichenden Hygiene-Maßnahmen,wie in den Paketverteilzentren.

Einen wirklich harten Lockdown.... wie denn.

Und das mindestens 4 Wochen. Wie soll das denn gehen. In einem Land dessen Wirtschaft und Konjunktur zu 75 % abhängig ist vom Konsum. Ein harter Lockdown, also kein Geschäftsbesuch, kein Ausgang, kein Schulbesuch, minimalste Arbeitsbesuche, kein Gastronomie und Theaterbesuch, keine Benutzung von Verkehrsmittel und so weiter.
Allein diese Maßnahmen würde das im totalen Niedergang stürzen.
Die USA werden mit Corona leben müssen und hoffen auf entsprechende Medikamente die auch bezahlbar sind.

@rimitinio/sysyphos

Wir sollen uns also auf „die BRD zuerst konzentrieren, und dann auf Europa“

Was glaubt ihr hat die Bundesregierung die letzten 10 Jahre gemacht?

Woher kommt wohl der Reichtum und die enorme Wirtschaftskraft Deutschlands?

Aber wenn niemand mehr unsere Exportwaren kaufen kann dann werdet ihr zwei das ganze Zeug bestimmt übernehmen und von eurem Ersparten bezahlen, damit es Deutschland auch in Zukunft so gut geht wie jetzt, oder?

„Besorgte Bürger“, da kann man echt nur noch den Kopf schütteln...

12:38 von Shuusui

«Der Notenbanker fordert Lockdown aus wirtschaftlichen Gründen und nicht aus medizinischen Gründen? Meint ihr das ernst?»

Wirtschaftliche & Medizinische Gründe lassen sich gerade bei Ländern nicht ohne Zusammenhang sehen, die so gavierend von Corona betroffen sind, wie die USA.

"Zum Schutz der Wirtschaft" [der Volkswirtschaft … nicht der Unternehmen (x) und (y)] muss Corona an immer weiterer Verbreitung gehindert werden.

"Zum Schutz der Menschen" darf die Volkswirtschaft nicht "kollabieren".
Dann sind nämlich Aber-Millionen arbeitslos.
Auch wenn sie ohne Arbeit ohne Corona …
und in allen anderen Aspekten gesund sind.

In den USA ist durch seit Monaten & Monaten gegebene Tatenlosigkeit des Präsidenten Trump + dessen verwirrte Worte zu Corona eine "dramatische" Situation entstanden. Die in gleicher Weise (aber in anderer Art) gleichzeitig Volkswirtschaft + Medizinische Belange der Menschen sehr bedroht.

"Guter Rat" ist gar nicht bezahlbar.
Wie man "Schlamassel" beenden kann !

pfluger 11:53

»Nach den verfrühten Lockerungen steigen die Zahlen jetzt wieder - ergo: konsequenter Lockdown ist das einzige Mittel zur Eindämmung, zumindest bis zur Verfügbarkeit eines funktionierenden Impfstoffes.«

Wie wir 4 Wochen lang erlebt haben war es nach stetig gesunkenen Ansteckungszahlen unter 1, gelungen durch diszipliniertes Einhalten der Schutzmassnahmen, den allg. shutdown nach und nach aufzuheben. Nun werden regionale Ausbrüche eingedämmt.
In den USA sehe ich allerdings bei der Bevölkerung aufgrund Trumps Verharmlosung und fehlendem anweisen von Schutzmassnahmen, zuwenig Bereitschaft ihre persönlichen "Freiheiten" ein schränken zu lassen.
Doch solche kurzsichtige, rücksichtslose Zeitgenossen gibt es, wie die Demos zeigen, mit einem geringeren Prozentsatz, auch hier.

Recht hat er

Wenn alle min. 14 Tage zu Hause bleiben und jeder Einreisende ins Land einen Negativtest vorweisen muß, dann ist Corona erledigt.

Wenn man sicher leisten kann

Viele kämpfen ums Überleben der Staat müsste erstmal mehrere Billionen Bereitstellen für die Unterstützung und der 100% Krankenversicherung.

Die die ein dickes Konto haben können so was aussitzen die meisten Schwarzen, Hispanic und die gesamte Mittelschicht können das nicht.

13:00 von Traumfahrer

"Natürlich war dies mehr als ein großer Fehler, Obamacare abschaffen zu wollen von Trump.
Er handelt nicht wie ein Präsident, sondern wie ein brutaler, rücksichtsloser Firmenchef, dem seine Angestellten völlig egal sind, Hauptsache sein Bankkonto wächst.
[...]
und nimmt dafür viele Tote in Kauf. Und leider gibt es in den USA zu viele Rechtsextreme und die Evangeliken, denen zu viele zuhören und glauben. Trump ist ein weißer Rassist..."

So ist das leider. Wobei er ja auch nur ein etwas größerer Auswuchs des allgemeinen Systems ist: Solche Firmenchefs / Kapitalinhaber gibt es naturgemäß im Kapitalismus wie Sand am Meer. Kleine Richtigstellung: Es sind keine Evangeliken. Die sind zwar auch sehr problematisch (siehe Calvinismus). Aber bei den Trump anhängenden Cov- und Religioten handelt es sich um Evangelikale. Die sind viel krasser. Vergleichbar mit extremen, christlichen Endzeitsekten, so wie bei uns z.B. die recht verbreitete und weit verzweigte Sekte "Universelles Leben".

Lockdown !

Wenn ein Lockdown kommen würde, gingen einigen Firmen und Investoren sicherlich einiges Geld verloren, aber auf lange Sicht wäre es für die gesamte Wirtschaft und die Menschen besser, diesen Virus in Griff zu kriegen.
Dass etliche Investoren und ein paar Firmenchefs möglicherweise dann klagen könnten, ist einfach nur hirnlos und den anderen gegenüber asozial, fahrlässig und rücksichtslos. In der Regel sind dies eh alles Reiche, die abgeschottet in ihren Villen sitzen, und sich immer vor dem Virus schützen können. Dass sie vielleicht klagen, zeigt ihre ganze Unfähigkeit von Empathie und das über den Tellerrand rüber schauen.

Am 03. August 2020 um 13:28 von schabernack

Gut das der Zustand der USA nicht mit unserem Zustand vergleichbar ist. Bin mal gespannt wie es dort nun weitergeht.
Btw... der Kölner "Köbes4711" ist auch 1965 geboren.

@nie wieder spd

nicht nur Sie, aber sie vorneweg haben doch haarsträubende Vorstellungen von Wirtschaft und Finanzen. Einfach mehr Geld drucken... führt zu Inflation, haben wir in D schon heftig erlebt oder auch die Brasilianer mit ihrer Hyperinflation. Sie meinen, dann könnten wir uns die Mühen der Arbeit ersparen und einfach reichlich Geld drucken??Dann gibt's aber für das Geld auch nichts zu kaufen, logisch.

Die Banker bekommen was sie wollen

In den USA sind die Belange der Wirtschaft von höherem Interesse als viele andere Dinge...

Medienwirksame Auftritte der „Demokraten“ sollten da nicht täuschen.
Die sind auch nicht anders als die Reps.

Es wundert mich auch, wie sehr man in Europa versucht, die Erkenntnis zu umschiffen, das das Corona Problem der USA auch ein Mentalitaetsproblem ist.

Ein Problem der Definition von Freiheit in den USA.
Welche eine individuelle und nicht auf die belange des nächsten Achtende Freiheit ist.

Am 03. August 2020 um 11:33 von iforkanzlerin

" Der Euro ist viel zu hoch bewertet, um noch gut exportieren zu können. Über die unnötigen Toten und Kranken muß das amerikanische Volk richten. Aber auch wir können an einem weiter so kein Interesse haben, denn ein ehemals starker Handelspartner fällt paktisch weg und der Euro is leider so stark wie seit fast 20 Jahren nicht mehr. "

Wie kommen Sie denn auf diese Aussage.
Hier ein paar Kurse.

" 2007 1,3270 1,4874 1,2892 1,4721 "
" 2010 1,4406 1,4563 1,1942 1,3362 "
"2013 1,3262 1,3814 1,2768 1,3791 "
"2017 1,0465 1,2060 1,0385 1,1993 "

Also noch vor 3 Jahren war Kurs höher als heute mit 1.17 zum Dollar, ging es Deutschland da schlechter, haben wir weniger Exportiert.

Immer vorher mal nachsehen, bevor man etwas mit 20 Jahren behauptet.
2007 haben wir für unser Geld wesentlich mehr bekommen als heute.

@European Son, 12:54

"Mir scheint, daß bei Ihnen das Prinzip der Gewaltenteilung - neben einigem anderen - noch nicht angekommen ist. Mit parlamentarischer Demokratie haben Ihre Ausführungen jedenfalls nichts zu tun. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen"

Okay. Wären Sie noch so freundlich, mir Ihr Verständnis von "parlamentarischer Demokratie" - dies insbesondere in Bezug auf die Wahrung derselben bzw. des Prinzips der Verhältnismäßigkeit im Hinblick auf die (gleichmäßige) Gewaltenteilung zu erläutern?

@.tinchen

"sexual visitations by demons and alien DNA are at the root of Americans’ common health concerns"

das ist ja zu köstlich :-)
danke für's teilen. gibt es wirklich menschen (abgesehen von Trump), die sowas tatsächlich für bare münze nehmen? ich mag es kaum glauben...

abermals an sie: halten sie durch und bleiben sie gesund, damit wir noch mehr infos aus erster hand erhalten!

Am 03. August 2020 um 10:53 von sonnenbogen

>>Interessant

4-6 Wochen Lockdown.... und dann?

Das Virus bleibt, es wurde am Anfang unterschätzt und die lockdown Massnahmen haben nicht zur Vernichtung des Virus geführt.
Infektionsketten können nicht mehr nachvollzogen werden. Jetzt bleibt fuer die US und den Rest der Welt nur noch Recht, Freiheit, Wirtschaft und Gesundheit gegeneinander abzuwägen.

Also, abgerechnet wird zum Schluss, und da werden wir sehen wer am Besten durch die Krisen gekommen ist... im Jahr 2025+.<<

Und wie sähe ihr Vorschlag aus mit der Situation umzugehen?

Es bleibt zu hoffen, dass die USA die Lage in den Griff bekomme.

Unfassbar, was dich gerade in den USA abspielt. Viel wertvolle Zeit ist verstrichen. Ich drücke die Daumen, dass es für die Maßnahmen nicht schon zu spät ist. Vielen Dank an Präsident Trump, dass sie endlich begriffen haben, dass gehandelt werden muss. Im Herbst können sie sich fann hoffentlich zur Ruhe setzen.

Am 03. August 2020 um 10:55 von Shuusui

>>Meinung der führenden Experten

Wie gut dass die ARD der Bevölkerung die zu Corona präsentiert, Notenbanker und Software-Entwickler haben natürlich viel mehr Ahnung von Corona als so ein Lungenfacharzt oder ein Facharzt für Infektionsepidemiologie.<<

Anscheinend fühlen Sie sich auch zum Experten berufen, der einen Artikel wie diesen zwar kommentiert, aber ihn entweder nicht gelesen oder nicht verstanden hat.

Diesem Notenbanker geht es um die WIRTSCHAFT, nicht um das Virus. Denn da er kein "Lungenfacharzt oder ein Facharzt für Infektionsepidemiologie" ist, bleibt ihm nur der Wirtschaftsbereich, in dem er Experte ist.

Zitat: "Vier bis sechs Wochen "wirklich harten" Lockdown hält Neel Kashkari, Fed-Präsident von Minneapolis, für das richtige Mittel im Kampf gegen das Virus und die daraus resultierenden Wirtschaftsprobleme.
Der Wirtschaft könne eine starke Erholung gelingen, aber nur, wenn das Virus unter Kontrolle gebracht werde (...)."

Wenn alle zuhause bleiben...

"Am 03. August 2020 um 13:35 von transarena
Recht hat er

Wenn alle min. 14 Tage zu Hause bleiben und jeder Einreisende ins Land einen Negativtest vorweisen muß, dann ist Corona erledigt."

dann fällt nach spätestens 24 Stunden der Strom aus und es kommt kein Wasser mehr aus der Leitung!

13:29, Ultimo25

>>In den USA sehe ich allerdings bei der Bevölkerung aufgrund Trumps Verharmlosung und fehlendem anweisen von Schutzmassnahmen, zuwenig Bereitschaft ihre persönlichen "Freiheiten" ein schränken zu lassen.
Doch solche kurzsichtige, rücksichtslose Zeitgenossen gibt es, wie die Demos zeigen, mit einem geringeren Prozentsatz, auch hier.<<

Lesen Sie mal den heutigen Thread: "https://meta.tagesschau.de/id/146619/nach-corona-demo-schaerfere-auflagen-haertere-strafen"

Der lief ohne Gegenrede, weil die 80 Kommentare, die er generiert hat, noch nicht veröffentlicht waren, bevor er geschlossen wurde. Die Leugner blieben unter sich.

Da kann einem ganz anders werden, und das mit dem geringeren Prozentsatz, da wäre ich mir nicht so sicher.

Hätten wir eine Bundesregierung, die den Virus verharmlosen würde, dann fühlten sich gewiss viele bestärkt, die die Einschränkungen bisher nur zähneknirschend akzeptieren.

Menschen sind Herdentiere, und das hat durchaus auch auf die Meinungsbildung Einfluss.

13:45, Autochon

>>In den USA sind die Belange der Wirtschaft von höherem Interesse als viele andere Dinge...<<

Natürlich.

Und nicht nur in den USA.

Überlegen Sie doch bitte mal, was "Wirtschaft" eigentlich ist.

Tja, alle Corona-Leugner sollten nach Essen

und sagen, sie seien eine libanesisch-kurdische "Großfamilie" mit 800 Mitgliedern, da lässt der CDU-OB dann zu, dass sie ohne alle Hygiene-Regeln miteinander eng zusammen sind. Weil man die Feier "nicht stören will". Gleichbehandlungsgrundsatz adé.

US-Notenbanker fordert?

Einschränkung der Grundrechte?

Das geht schonmal garnicht.

Unter Tump hat jeder das "Recht" sich zu infizieren und vieleicht zu überleben.

13:45, Autochon

>>Medienwirksame Auftritte der „Demokraten“ sollten da nicht täuschen.
Die sind auch nicht anders als die Reps.<<

Alles eine Soße, die Amis sind alle gleich?

Warum setzen Sie eigentlich "Reps", also Republikaner, nicht ebenfalls in Anführungszeichen?

Die entsprechende Abkürzung für Anhänger der Demokratischen Partei lautet übrigens "Dems". Die benutzen Sie aber nicht.

Zufall?

>>Es wundert mich auch, wie sehr man in Europa versucht, die Erkenntnis zu umschiffen, das das Corona Problem der USA auch ein Mentalitaetsproblem ist.

Ein Problem der Definition von Freiheit in den USA.
Welche eine individuelle und nicht auf die belange des nächsten Achtende Freiheit ist.<<

Wie viele US-Amerikaner kennen Sie eigentlich persönlich näher? Gewiss sehr viele, sonst kämen Sie doch nicht zu einem solch eindeutig-vernichtenden Urteil über die Menschen, die in diesem Land leben.

Oder?

um 13:45 von Autochon

"Ein Problem der Definition von Freiheit in den USA.
Welche eine individuelle und nicht auf die belange des nächsten Achtende Freiheit ist."

Sie meinen die Freiheit, mit 120 db auf einer Harley und vermummt an Cafés und Restaurants vorbeizuknattern. Dafür gibt es bei uns genügend Wörter, die alle mit - los enden. Damit hätten sie jedenfalls wichtige Aspekte des american way of life schon zusammengefaßt. Alles was man dem zurechnen kann, womit Reminiszenzen an ein schönes Amerika begründet sein konnten, haben geflüchtete Juden ab den 1930ern eingesät. Respekt, Humor und Weisheit. Trump ist die Idealbesetzung, wenn man das völlige Fehlen dieser Eigenschaften personifizieren will und über 100 Millionen dort identi(n)fizieren sich mit diesem Freiheitsbegriff, der nichts weiter bedeutet als Egoismus. ICH first. So war ich auch mal, bis mir klar wurde, daß mit 5 Jahren Altersunterschiede noch markant sind unter Brüdern.

Wirtschaftsliberale "Freiheit" wird immer teuer bezahlt. Von Anderen.

Der beste Präsident der USA seit Lincoln...

…( nach Trumps eigenen Worten ) hat leider total versagt und alle ignoriert, die nach Faktenlage entscheiden wollten. Das Resultat sieht man nun, das in der Hauptsache von der Mittelschicht und den Armen getragen werden muss. Die Wähler der USA sollten aufwachen. Wenn sie bisher keinen Grund hatten, Trump nicht ztu wählen, das Virus sollte ihnen die Augen öffnen. Trump kann nicht mehr davon reden, die Zahlen seien nur so hoch, weil soviel getestet wurde. Es wäre besser, wenn er mal richtig getestet würde.

13:52, suomalainen

>>@.tinchen
"sexual visitations by demons and alien DNA are at the root of Americans’ common health concerns"

das ist ja zu köstlich :-)
danke für's teilen. gibt es wirklich menschen (abgesehen von Trump), die sowas tatsächlich für bare münze nehmen? ich mag es kaum glauben...<<

Das ist nur auf den ersten Blick köstlich.

Die Frau hat einen Doktortitel, und es gibt genügend Menschen, auch in Deutschland, die solcherart Doktoren als Beweis dafür nehmen, daß die Wissenschaft sich ja überhaupt nicht einig ist und alternative Meinungen einfach unterdrückt würden.

Sie steht gegen den wissenschaftlichen Mainstream, das macht sie in gewissen Kreisen zur Heldin.

Kreisen, die, was Wissenschaft angeht, von Ahnungslosigkeit oder bestenfalls Halbwissen geprägt sind.

Wenn Sie es kaum glauben können, dann haben Sie die Klimawandeldiskussion hier nicht verfolgt. Und wenn Sie genau hinsehen, dann erkennen Sie, daß auch die hiesige Covid-Diskussion teils in solcherart Gefilde abdriftet.

Herr Trump

hat jetzt sein Land da, wo er es haben wollte. America First aus einer anderen Blickrichtung.

14:06 von fathaland slim

«Hätten wir eine Bundesregierung, die den Virus verharmlosen würde, dann fühlten sich gewiss viele bestärkt, die die Einschränkungen bisher nur zähneknirschend akzeptieren.»

Das denke ich auch.

"Vorbildfunktion" wird zwar heutzutage gerne bespöttelt … bis verspottet. Interessanterweise weniger von Kindern & Jugendlichen. Mehr aber von denen, die meinen, im Erwachsenenalter nun definitiv alles zu wissen. Besser als alle Fachleute zusammen.

Die Art, mit der die Bundesregierung bisher mit Corona umgeht, erntet vor allem in Asien viel Anerkennung. In Japan wünschte sich inzw. eine Mehrheit von ± 60%, ihr Premier Abe-san hätte "einen ähnlichen Plan", wie Frau Merkel hierzulande. Das, was in den USA zu Corona ist, erntet blankes Entsetzen.

Starker Föderalismus ist die beste Form der Staatsorganisation, um Corona zu begegnen. In Japan treiben 47 Gouverneure der Präfekturen Abe "vor sich her".

Die Gouverneurin von Tokyo wurde vor 4 Wo. mit ± 60% wiedergewählt.
Und die scheucht Abe !

Nach der Ernte und vor der

Nach der Ernte und vor der Wahl im November, da sollte sich ein Lockdown als Trumpf für Trump erweisen. Wenn vorher, dann ist das Timing nicht gut für ihn. Egal was er tut, da steckt immer auch ein starker Hebel. Mit dem Lockdown zur rechten Zeit, kann er sich die Verlängerung holen. Als entscheidungsfreudiger Präsident hat man in den USA viele klasse Möglichkeiten.

14:12, derdickewisser

>>Tja, alle Corona-Leugner sollten nach Essen
und sagen, sie seien eine libanesisch-kurdische "Großfamilie" mit 800 Mitgliedern, da lässt der CDU-OB dann zu, dass sie ohne alle Hygiene-Regeln miteinander eng zusammen sind. Weil man die Feier "nicht stören will". Gleichbehandlungsgrundsatz adé.<<

Wie schön, daß Sie auch bei diesem Thema fremdenfeindliche Aspekte herausarbeiten können.

Aber wenn Sie dann vielleicht bitte etwas spezifizieren könnten, worauf Sie anspielen? Meine Stichwortsuche brachte leider keine Ergebnisse, die sich mit Ihrer Behauptung decken.

Am 03. August 2020 um 10:57

Am 03. August 2020 um 10:57 von krittkritt
USA: Problem durch privates Gesundheitssystem, fehlende Sicherhe

it
Wenn man einzelne Beispiele verfolgt, gibt es meistens Gründe, die nicht in "Corona" ihre Ursache haben.
Menschen gehen zu spät zum Arzt wegen mangelnder Versicherungen, fehlender Arbeitslosenversicherung, Fortzahlung im Krankheitsfall - also all die "sozialistischen" Errungenschaften.

Dann sind Kliniken oft aufgrund falscher finanzieller Anreize nicht zu einer fachlich optimalen Behandlung in der Lage.

/////////////

Diese Pandemie hat ganz deutlich die Probleme der USA aufgezeigt. War doch nicht alles Gold was glänzte! Die starke und größte Arme der Welt nutzt dir da auch nix wenn du nicht zum Arzt gehen kannst weil du dir das nicht leisten kannst. Das fällt den Amerikanern jetzt auf die Füße. Eigentlich ein Armutszeugnis. Aber vielleicht geht jetzt der amer. Bevölkerung ein Licht auf!

14:32 von fathaland slim

«Meine Stichwortsuche brachte leider keine Ergebnisse, die sich mit Ihrer Behauptung decken.»

Geben Sie die Stichworte: "Beerdigung Essen" in die Suchmaschine ein.

Finden Sie diverse Artikel von Lokalzeitungen aus NRW.
Was in der Stadt Essen geschah.

15:30, schabernack

>>14:32 von fathaland slim
«Meine Stichwortsuche brachte leider keine Ergebnisse, die sich mit Ihrer Behauptung decken.»

Geben Sie die Stichworte: "Beerdigung Essen" in die Suchmaschine ein.

Finden Sie diverse Artikel von Lokalzeitungen aus NRW.
Was in der Stadt Essen geschah.<<

Mittlerweile habe ich das auch gefunden. Danke. Der Begriff "Beerdigung" fehlte mir, ich hatte "Essen Corona Clan Bürgermeister" eingegeben. Erfolglos. Interessant ist, daß es wohl eine Verordnung der Stadt Essen gibt, daß nur 150 Leute an einer Beerdigung teilnehmen dürfen. Also hat die Familie die Sache so organisiert, daß die Gäste in Gruppen von jeweils 150 aufgeteilt wurden, die nacheinander ans Grab gelassen wurden.

Der Hauptaufreger scheint wohl zu sein, daß es sich um die Beerdigung eine Mhallami-Clangröße handelte.

Wir sollten alle froh sein

Ja, den USA geht's schlecht, ich bin selbst erstaunt, als wie unfähig sich die Amerikaner in dieser Krise bewiesen haben, die ja eigentlich (abgesehen von den Kosten) ein sehr gutes Gesundheits- und Krisenmanagementsystem haben. Das ist schon erstaunlich, wie eine Regierung und ein Präsident es schaffen, über Jahrzehnte entwickelte Mechanismen so ineffektiv zu machen. Gerade die Amerikaner, die in der Vergangenheit Trilliarden für Kriegsvorbereitungen und Kriege locker gemacht haben! Ja, der Vorschlag ist sinnvoll, ein völliger Lockdown würde den USA jetzt helfen.

Aber wir sollten uns alle freuen, dass diese Krankheit keine Sterbensrate von 10% bis 20% hat, denn dann sähe die Welt jetzt ganz anders aus. Da sind mir sogar Coronaleugner lieber, die es ja nur gibt, weil Covid-19 gerade nicht ganz so tödlich ist. Hilft den Opfern zwar auch nichts, aber trotzdem haben wir letztlich Glück, so makaber das klingen mag. Diese Krise geht vorüber, auch für die USA.

@European Son, 12:54

Grau ist alle Theorie. Gilt für besonders für politische bzw. Wirtschaftssysteme, die auf irgendeiner Ideologie beruhen. Den Kommunismus, bei dem entgegen des Narrativs mitnichten der Bürger in seiner persönlichen Individualität der Souverän ist (und der sich schon beim ersten genaueren Hinsehen als Diktatur herausgestellt hat) und – wenn auch in wesentlich „moderaterer“ Form – gleichermaßen für den Kapitalismus, in dem letztlich alles und jeder dem Kapital „dient“ bzw. diesem „untergeordnet“ ist. In jedem auf feudalistischen Prinzipien beruhenden Staatsmodell systembedingt offenbar „regelmäßig“ bis zu einer deshalb offenbar unvermeidlichen „Stunde Null“.
Nach der die soziale Ungleichheit und damit auch die gesellschaftliche Spaltung - und insbesondere die "Verschiebung" des tatsächlichen (nicht des einmal beschlossenen und dann auf Papier „festgehaltenen“ theoretischen) „Machtgleichgewichts“ hin zu den „Vermögenden“ - also denjenigen, die über das Kapital "verfügen" - wieder ansteigt.

@ Nettie

Begriffe wie Demokratie, Exekutive, Legislative, Staat, Kommunismus, muss man nicht erraten, wenn es seit über 2000 Jahren zur Lieblingsbeschäftigung vieler, auch kluger, Menschen gehörte, sich mit ihnen intellektuell zu beschäftigen, sie zu hinterfragen, abzugrenzen und zu definieren. Sie müssen nicht deren Ergebnisse beiseiteschieben. Hilft Ihnen ganz bestimmt nicht.

So wie derzeit die Trump'sche Coronabewältigung in den USA...

...betrieben wird, wird folgendes bis zur US-Wahl im Nov. 2020 passieren.
Nix, aber rein gar Nix, außer daß die Infektionszahlen immer weiter ansteigen werden
u. dementsprechend auch die Anzahl der Toten.

---

Und warum das alles?
Weil ein Mr. Trump eben an aller erster Stelle nur an sich denkt.
Sein Motto lautet in Wahrheit, Nach mir die Sintflut u. nicht America first.
-
Wer das immer noch nicht glaubt, dem is' auch nicht mehr zu helfen.
Alleine seine letzte große Rede im Rosengarten war doch der beste Beweis dafür.
Ich bin der Beste und Biden das Letzte!
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Ja, ein harter Lockdown wird hilfreich sein,
um die Ausbreitung des Virus auf ein "erträgliches Maß" zu reduzieren.
Vor allem aber würde ein solcher Lockdown viel weniger kosten,
als das jetzt "Wir machen so weiter wie bisher".
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Ich hoffe inständig, daß spät. im Januar 2021 ein neuer Präsident im Weißen Haus sitzen wird,
der dann endlich etwas gegen Corona unternimmt.

@Ist Wahr, 17:04

"Sie müssen nicht deren Ergebnisse beiseiteschieben"

Tue ich das? Inwiefern? Und spricht etwas dagegen, auf der Basis des bereits Be- (bzw. Er-)kannten dazuzulernen und darauf etwas Neues aufzubauen?

Dank der hohen Sparquote

Ich wußte garnicht das USA eine hohe Sparquote hat. Ich dachte alle Privathaushalte lecken noch die Wunden nach der Subprime Krise. Aber man lebt und lernt.
Oder ist das ganze nur Zweckoptimismus von einem Banker der seine Schäfchen noch nicht komplett auf die Caymans oder in anderes Geldversteck geschafft hat und deshalb noch etwas Zeit vor dem Absturz braucht?

Stimmt nicht

Die Zahlen steigen weiter ist falsch, zuletzt sind sie auf extrem hohem Niveau leicht gesunken... Da die Todesfälle 3-4 Wochen hinterherhinken steigen die natürlich erst noch an.

17:42, PaulBlaumann

>>Oder ist das ganze nur Zweckoptimismus von einem Banker der seine Schäfchen noch nicht komplett auf die Caymans oder in anderes Geldversteck geschafft hat und deshalb noch etwas Zeit vor dem Absturz braucht?<<

Die Federal Reseve Bank ist keine Investment Bank.

Oder glauben Sie, Beamte der Bundesbank oder der EZB schafften Geld in Geldverstecke?

@ Nettie (17:38), Re

"Tue ich das? Inwiefern? Und spricht etwas dagegen, auf der Basis des bereits Be- (bzw. Er-)kannten dazuzulernen und darauf etwas Neues aufzubauen?"
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Auf einem wackeligen Fundament kann nichts was mehr tragen könnte aufgebaut werden. Da kommt man schnell ins Schwanken. Wussten Sie z. B., dass der Kommunismus außerhalb der Theorie (-tradition) bis jetzt inexistent geblieben ist. Sie teilen aber in einem Beitrag mit, dass man schon etwas von ihm hat sehen können. Sie haben aber bestenfalls als Sozialismus propagierte Zustände sehen können (Diktatur des 'Proletariats' und dieser ganze Rest). Und dann sprechen Sie an anderer Stelle von Demokratie oder Kapitalismus, sagen aber sie/er wäre eigentlich eine Diktatur.
Ich meine: erst lernen, dann dazu lernen, dann Neues bauen. Sie brauchen eine Grundlage (auch in der Terminologie) für den Austausch mit anderen Lernenden, z. B. mit mir.

@Many - America First aus einer anderen Blickrichtung

Herr Trump hat jetzt sein Land da, wo er es haben wollte

Er sitzt in seinem Glashaus mit selbst eingeworfenen Scheiben.

Und ab Februar wirds mächtig kalt werden.

Die Deutsche Bank hat interne ungereimtheiten bei Trump & Kushner Imobilien Deals enddeckt und ermittelt gerade zur Freude der Staatsanwälte:-)

Darstellung: