Ihre Meinung zu: Hurrikan "Isaias" bedroht Florida und NASA-Zeitplan

1. August 2020 - 15:49 Uhr

In den USA bedroht Hurrikan "Isaias" die Ostküste Floridas, in Teilen gilt dort bereits der Notstand. Wegen der geplanten Rückkehr der ISS-Astronauten beobachtet auch die NASA die Sturmentwicklung genau.

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Kommentare

Erste richtige Bewährungsprobe

Klingt banal aber kann die SpaceX-Raumkapsel auch funktionieren, wenn nicht alles nach Plan läuft?

Das sie nicht durch den Sturm fallen darf ist ja klar aber macht die Technik mit, wenn der Start verschoben wird.

Die Ikea-Methode ist zwar günstig aber wenig flexibel.

Was genau meinen Sie mit

Was genau meinen Sie mit "Ikea-Methode?"

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es keinen Plan B gibt, falls etwas nicht mitspielt, wie z.B. das Wetter.
Notfalls bleiben die Astronauten eben länger auf der ISS.

Warum Abdocken verschieben?

Es gibt sieben mögliche Orte für die Wasserlandung (Splashdown) des Crew Dragon. Nämlich vor der Küste von Pensacola, Tampa, Tallahassee, Panama City, Cape Canaveral, Daytona und Jacksonville. Die Auswahl eines Landeortes hängt orbitalmechanisch vom Zeitpunkt des Abdockens, sowie möglichst Tageslicht und passendem Wetter am Landeort ab.

Sollten allerdings alle diese Orte von Hurrikan "Isaias" bedroht beziehungsweise betroffen sein, muss das Abdocken von der ISS verschoben werden.

Wichtiger als das space x

Wichtiger als das space x Problem ist im Zusammenhang mit dem Hurricane jedoch, was dieser an Land und vor allem den dort Lebenden antun könnte.
Und da fällt mir mal wieder unangenehm auf, dass wir meistens von solchen Stürmen erst dann erfahren, wenn sie auf die US-Küste zusteuern.
In aller Regel fegen die Atlantik Hurricanes aber erstmal über die Karibik hinweg und da es dort sehr viele Inseln gibt, trifft es regelmäßig mindestens eine davon. Dieses mal also Domin. Republik und Puerto Rico.
Für die meisten Bewohner der Karibik sind die Folgen dieser Stürme viel schlimmer als für die US-Bevölkerung. Ich wünsche mir eigentlich eine umfangreichere Berichterstattung als immer nur Bilder, die US-Bürger beim Bretter-Annageln zeigen.

Hurrikan "Isaias" bedroht Florida und NASA-Zeitplan

Hurrikans gibt es ja sehr viele in den USA und der Umgebung. Der Hurrikan Isaias ist aber nicht irgendein Hurrikan, weil er in das Wahljahr 2020 fällt, wie einst im Jahre 2012 der Hurrikan Sandy, der die komplette Ostküste durcheinander gebracht hatte und leider den Präsidenten Obama zum Krisenmanager während des Wahlkampfs in einer Bomberjacke machte. Da konnte Romney nicht mehr viel machen, als Spenden für die Opfer zu sammeln. Und siehe da: 332 zu 206 Wahlmänner für Obama.
Und auch die Naturkatastrophen 2020 sollten schön von denen in den Jahren 2017 bis 2019 getrennt werden, denn nun ist erst mal Krisenmanagement angesagt. Die NASA ist jetzt mit ihren Mars-Missionen ohne Menschen erst einmal zweitrangig. Tritt Trump noch bis November 2020 noch einmal als Krisenmanager auf oder wird aus der US-Wahl 2020 die Wahl 2021.
Beispiele dafür hat es in diesem Jahr schon einige gegeben. Aus der Fußball-EM 2020 wird die EM 2021 und aus den Olympischen Sommerspielen 2020 die Sommerspiele 2021.

Hurrikan "Isaias" bedroht Florida und NASA-Zeitplan

Wenn nun ernsthafte Hurrikans die USA bedrohen, sollten die Menschen in den Gebieten wie in Florida im Vordergrund stehen und nicht viel herausgeworfenes Geld, um im Weltall kleine grüne Männchen zu suchen.
Bei einem Hurrikan sollte der Präsident Trump erst einmal Krisenmanagement betreiben. Die Demokraten haben ihm im Januar 2017 einen ganz großen Saustall hinterlassen. Er muss wiedergewählt werden, um aufräumen zu können.
Mars-Missionen und kleine grüne Männchen sind jetzt erst einmal zweitrangig. Das Wichtige sollte vom Unwichtigen wie der Weizen von der Spreu getrennt werden.

@19:16 von harpdart

"Für die meisten Bewohner der Karibik sind die Folgen dieser Stürme viel schlimmer als für die US-Bevölkerung. Ich wünsche mir eigentlich eine umfangreichere Berichterstattung als immer nur Bilder, die US-Bürger beim Bretter-Annageln zeigen."

Mit ihrem Punkt haben sie zwar recht doch wenn man ohne Fokus auf die USA eine weltweit stringente Katastrophenberichterstattung betreiben würde wären die Nachrichtenseiten überfüllt. Also lieber noch weniger der alljährlichen Hurrikane-Artikel, weil man so eher den Eindruck bekommt, dass nur in den USA Schlimmes passiert während in den ärmsten Regionen tatsächlich jeden Tag Hunderte oder gar mehr an den Folgen des Klimawandels sterben.

@19:02 von Quillor

//Warum Abdocken verschieben?//"

Steht doch im Bericht.

//Es gibt sieben mögliche Orte für die Wasserlandung (Splashdown) des Crew Dragon. Nämlich vor der Küste von Pensacola, Tampa, Tallahassee, Panama City, Cape Canaveral, Daytona und Jacksonville. Die Auswahl eines Landeortes hängt orbitalmechanisch vom Zeitpunkt des Abdockens, sowie möglichst Tageslicht und passendem Wetter am Landeort ab.//

Ich gehe mal davon aus, dass die NASA diesbezüglich keine Nachhilfe benötigt, aber: "Wir haben keine Kontrolle über das Wetter", konstatierte Astronaut Bob Behnken.
Ohne schwerwiegende Gründe wird sicher kein Start verschoben.

@19:43 von Robert Wypchlo

//Wenn nun ernsthafte Hurrikans die USA bedrohen, sollten die Menschen in den Gebieten wie in Florida im Vordergrund stehen und nicht viel herausgeworfenes Geld, um im Weltall kleine grüne Männchen zu suchen.//

Ich kann dem Bericht nicht entnehmen, dass irgendwelche grünen Männchen (die niemand auf der ISS sucht) im Vordergrund stehen. Lediglich die Information, dass evtl. der der Start der SpaceX-Raumkapsel verschoben werden muss.
Eine Nachricht - nicht mehr, nicht weniger.

Ohne die Weltraumsache wäre

Ohne die Weltraumsache wäre dieser schwache Hurrikan keine herausgehobene Meldung wert gewesen. Da wette ich meine ersten drei Buchstaben drauf.

Und dies hier ist auch keine Nachricht für sich genommen:
"Auch wenn sich "Isaias" wohl abschwächen wird, ..."

Garantieren kann ich das! Der ist jetzt schon nicht mehr auf Draht.

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@Wypchlo, 19:43 Uhr - Unter Trump regiert das Chaos

"Bei einem Hurrikan sollte der Präsident Trump erst einmal Krisenmanagement betreiben. Die Demokraten haben ihm im Januar 2017 einen ganz großen Saustall hinterlassen. Er muss wiedergewählt werden, um aufräumen zu können".
Von Krisenmanagement ist bei Trump leider nichts zu spüren. Weder in der Corona-Pandemie, noch in der Innen- und Außenpolitik hat er Krisensituationen nachhaltig gelöst. Im Gegenteil - es ist ihm immer wieder gelungen. Krisen zu initieren bzw. zu verschärfen. Wie kommen Sie darauf, dass die Demokraten einen "Saustall" hinterlassen hätten. Obama hat sich in Krisensituationen mit den Verbündeten und Fachleuten abgestimmt. Einfachste Regeln für ein Krisenmanagement, die Trum einfach nicht beherrscht. Unter ihm regiert das pure Chaos, auch wenn Sie dies nicht wahrhaben wollen. Selbst zerstörerische Wetterphänomene und ihre Ursachen werden im Kern nicht verstanden.

21:28 von Adeo60

ja der Trump ist ein Phänomen
wobei ich nicht weiß was mir mehr Angst macht
er oder seine Anhänger

20:14 von Olivia59

während in den ärmsten Regionen tatsächlich jeden Tag Hunderte oder gar mehr an den Folgen des Klimawandels sterben.
.
sie haben belastbare Daten dazu ?
und Gründe ... ?
lebten 1961 ca. 92.000 Menschen dort sind es heute über 530.000
vielleicht auch einer der Gründe der Probleme dort

@Sisyphos3 - "Sin now, pay later..."

Am meisten Anst macht mir die immer noch breite Zustimmung der republikanischen Partei für Donald Trump und Justizminister Barr, der zum willfährigen Erfüllungsgehilfen "seines" Präsidenten mutiert ist. Zwar fürchten Sie alle um ihre politische Karriere, da sie ihr Schicksal eng mit Trumps Regentschaft verbunden haben. Mittlerweile dürfte aber auch dem letzten Hinterbänkler klar sein, dass es zum show-down kommen wird. Danach werden dann die Scherben einer völlig aus dem Ruder gelaufenen Politik zusammengekehrt und Verantwortliche gesucht. Nur wenige Reps haben bisher Rückgrat gezeigt. "Sin now, pay later", kann man da nur sagen!

21:45 von Sisyphos3 21:28 von Adeo60

Vielleicht habe ich was verpasst. Es geht hier um Hurrikan "Isaias" der Florida und den NASA-Zeitplan bedroht. Ausnahmsweise mal nicht um DT. Es nervt wenn zu jedem Thema sofort immer die gleichen Post kommen. Trump hier und Trump da. Jetzt ist er wahrscheinlich auch am Wetter schuld.

@20:21 von Anna-Elisabeth

Nun, ich habe diese Überschrift gewählt, um auf die möglichen Alternativ-Orte zur Landung hinzuweisen. Davon steht nichts im Bericht. Und es liegt mir fern, der NASA irgendeine Nachhilfe erteilen zu wollen.

//Ohne schwerwiegende Gründe wird sicher kein Start verschoben.//
Es geht nicht um einen Start, sondern um eine Landung.

Ja, blöd, wenn derHurricane den NASA-Zeitplan

bedroht, aber das dürfte für die Menschen in der Karibik und in Florida das kleinere Problem sein. Der bedroht nämlich dort Leben und Existenzen.
Aber es ist wie alle Jahre wieder Hurricansaison. Vielleicht hat die NASA lediglich schlechte Vorhersagemodelle?

@Mass Effekt, 22:31 Uhr - falscher Andressat

Wenn Sie sorgfältig recherchieren, werden Sie feststellen, dass ich auf einen Kommentar des Users Wypchlo geantwortet habe, der die Wiederwahl von Trump und dessen tolles Krisenmanagement angepriesen hat. Eine solche Behauptung provoziert natürlich Widerspruch. Ich bin also der völlig falsche Adressat für Ihren Kommentar. Im übrigen: Trump ist natürlich nicht für das Wetter schuld. Aber von ihm geleugnete und durch den Ausstieg aus dem Pariser Abkommen forcierte Klimawandel hinterlässt durchaus durchaus Spuren. Die Abläufe ähneln denen der Corona-Pandemie.

@ deutlich

Ja, blöd, wenn der Hurricane den NASA-Zeitplan bedroht, aber das dürfte für die Menschen in der Karibik und in Florida das kleinere Problem sein.

Ich wohne leider nicht in der Karibik, sondern an der Ostsee. Da darf ich mich doch für die NASA interessieren? Oder?

Ich finde es recht wenn

Ich finde es recht wenn ungeschickt von der Nasa beim Zeitplan bleiben zu wollen. Es ist doch völlig egal wann die beiden Astronauten wieder zurück kommen. Jetzt oder erst in einer oder zwei Wochen.
Gerade für Astronauten sollte gelten safety first.
Daher sollten sie den Zeitplan verschieben. Es gibt garantiert in einer oder zwei Wochen immer noch günstige Zeitfenster für die Landung.

@Adeo60 23.09

Aber von ihm geleugnete und durch den Ausstieg aus dem Pariser Abkommen forcierte Klimawandel hinterlässt durchaus durchaus Spuren. Die Abläufe ähneln denen der Corona-Pandemie."???
Achso, die Hurricans sind also völlig neu um die Zeit und kamen durch den Ausstieg aus dem Klimaabkommen? Interessant! So viel zum Thema "folgt der Wissenschaft";-)

Seltsame Kommentare hier, was

Seltsame Kommentare hier, was Donald Trump in der Diskussion zu suchen über Gefahren bei der Landung von Astronauten bei aufziehendem Tropensturm???
Der Kerl ist es doch gar nicht wert so oft erwähnt zu werden.

23:31 von th711

Danke, sehe ich auch so. Einige haben aber kein anderes Thema mehr.

@deutlich, 23:29 Uhgr

Die Hurrikan-Saison ist wahrlich nichts Neues, aber die Intensität der Naturkatastrophen hat deutlich zugenommen. Und hier sind sich die meisten Wissenschaftler einig, dass es einen ursächlichen Zusammenhang mit dem Klimawandel gibt. Soviel zum wissenschaftlichen Sinngehalt.

@23:04 von Quillor @20:21 von Anna-Elisabeth

"Es geht nicht um einen Start, sondern um eine Landung."

Hängt in diesem Fall voneinander ab. Wenn eine sichere Landung an den geeigneten Orten nicht möglich ist, muss ich den Start verschieben.
Ich hätte mir den leicht biestigen Unterton im ersten Kommentar natürlich verkneifen können. Sorry.

Einen schönen Sonntag wünsche Ihnen aber unabhängig von irgendwelchen Kommentaren.

Antwort auf den Kommentar

>Wenn Sie sorgfältig recherchieren, werden Sie feststellen, dass ich auf einen Kommentar des Users Wypchlo geantwortet habe, der die Wiederwahl von Trump und dessen tolles Krisenmanagement angepriesen hat.<

Ich werde nun auch einmal auf einen Kommentar antworten, wenn auch nicht auf den User Wypchlo. Ich lese, dass der von Trump geleugnete und durch den Ausstieg aus dem Pariser Abkommen forcierte Klimawandel durchaus Spuren hinterlasse. Na, das überrascht mich aber doch sehr. Allerdings ist mir im Hinblick auf Hurrikans, die es schon ein bisschen länger gibt, als zum Zeitpunkt des Ausstiegs aus dem Klimaabkommen im Juni 2017, die Bemerkung ein wenig zu fragmentar. Fragmentar ist das richtige Wort. Die Weltklimakonferenzen werden seit Bush senior und Helmut Kohl in Rio de Janeiro 1992 veranstaltet für viel Geld. Seit 1992 hat es bis Kattowitz 2019 insgesamt 27 Jahre Weltklimagipfel gegeben.
Was wurde eigentlich bis Paris 2016 veranstaltet, das da 28 Jahre Klimachaos bewirkt hat?

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