Ihre Meinung zu: Überlastet Corona die Sozialkassen?

30. Juli 2020 - 9:13 Uhr

600.000 Menschen in Deutschland hat die Corona-Krise arbeitslos gemacht, Millionen sind in Kurzarbeit. Das ist teuer. Reichen die Rücklagen der Sozialkassen aus? Von Martin Ganslmeier.

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Kommentare

Annahme?

"Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Peter Weiß, ist dennoch zuversichtlich, dass die Beitragssätze für Arbeitnehmer und Arbeitgeber stabil bleiben: "Der Bund wird der Bundesagentur für Arbeit eine Liquiditätshilfe in Höhe von rund acht Milliarden Euro geben. Dann bleiben noch 6,8 Milliarden Euro von der Rücklage übrig, die dann im nächsten Jahr aufgelöst werden kann."

Worauf beruht diese Einschätzung?
USA, Europa etc ... haben sich voll erholt. Impfstoff steht zur Verfügung fuer alle.. also Corona ist vorbei?

Ansonsten ist diese Einschätzung naive, unrealistisch und irreführend. Beruhigen ist ja manchmal angebracht, aber so weit von der Wahrheit entfernt theoretische Zahlen zu liefern ist rücksichtslos und zerstört den letzten Funken der Glaubhaftigkeit der Politik.

Harz 4 zu den üblichen Konditionen: JA!

Kurzarbeitergeld zur Daueralimentierung und Besitzstandswahrung von Piloten, überzähligen Auto-Industrie und Bankangestellten, Restaurantbesitzern und Künstlern: NEIN !!!

Manche Arbeitgeber nutzen es aus

...die Gehälter von der Stadt bezahlen zu lassen. Schicken Leute in Kurzarbeit, obwohl genügend Arbeit da ist. Habe schon mehrere Beispiele im Umfeld.

Es "müsse die Wirtschaft

Es "müsse die Wirtschaft wieder in Schwung kommen", sagt der sozialpolitische (!) Sprecher der Liberalen. So ist die FDP: Sozialpolitik ist nichts anderes als der Blinddarm oder das "nice to have" der Wirtschaftspolitik.
Und an alle, die jetzt sagen, Sozialausgaben müssten schließlich auch erst mal verdient werden: Einerseits gibt es bei allen Parteien des demokratischen Spektrums, die Sozialpolitik ernst nehmen, vernünftige Finanzierungskonzepte, die selbstverständlich auch über Steuersätze (zur Erinnerung: Steuern sind der Solidarbeitrag zur Finanzierung öffentlich-rechtlicher Aufgaben, und nach unserem Verständnis gibt es grundgesetzlich eine Sozialverpflichtung des Eigentums und den Grundsatz, das starke Schultern mehr tragen) gesichert werden, und andererseits das Wissen darum, dass in der Langzeitperspektive es für Staat und Bürger*innen wesentlich teurer wird, Menschen unverschuldet in existentielle Not abrutschen zu lassen. Von ethischer Verpflichtung ganz zu schweigen.

weil nur Wenige für alle zahlen ...

die Sozialkassen werden jetzt bei der Pandemie total einseitig und unfair belastet.

Während die Pandemie alle betrifft, werden Kosten wie Kurzarbeitergeld, Hilfen für Selbstständige oder sog. "kostenlose Coronatests" usw. von den Kassen bezahlt,

die nur von den weniger als 50% aller Beschäftigten, von den versicherungspflichtig beschäftigen Arbeitnehmern, finanziert werden!!!

Es muss endlich die allgemeine Sozialversicherungspflicht eingeführt werden, für Arbeitnehmer wie für Selbstständige, für Beamte, für Aktieneinkünfte, für Roboterarbeit und für Finanztransaktionen im Sekundenbereich.

Dann gäbe es keine Überforderung der Kassen und keine einseitige Überlastung der Sozialsysteme, weil alle Einzahlen und dann mit Recht die Hilfen bekommen.

..wen wundert

Corona offenbart die Schwächen in der Pflege, in der Bildung, in der Bürokratie und in der Industrie . Alle Versäumnisse der letzten Jahrzehnte treten nun zum Vorschein. Die Sozial -ökologische
Krise wird immer sichtbarer, sie lässt sich nicht mehr überblenden. Die Politik muss jetzt Zukunftskonzepte erarbeiten sonst werden die Kräfte am Rand das System taumeln lassen. Im Grunde ist es unverantwortlich sich vor den wichtigsten Fragen weg zu ducken.
Die Frage ist so einfach:
wie schaffen wir es als Gesellschaft solidarisch und ökologisch die Zukunftstszenarien zu bestehen.
Corona lässt uns um uns selbst Kreisen, dabei ist weder die Völkerwanderung noch der Klimawandel nachhaltig gelöst es wird nach der "Krise" ein böses Erwachen geben...

wir sind ach noch da

wenn unserer Regierenden große Unternehmen mit Milliarden unterstützen können, muss es doch eine Möglichkeit geben die Sozialsysteme zu stützen.
Bevor die Agentur kürzt, muss es Zuschüsse vom Bund geben.
Ich verstehe nicht, daß meine Abgaben ( Steuern ) an die Lufthansa weitergereicht werden sollen, aber der Arbeitssuchende geht leer aus ?

Wumms

Wir haben doch gut gespart, dann gab es ein Paket mit Wumms ... alles verpufft... und dann haben wir noch 6.8Mrd Rücklage, wo wir dieses Jahr mindestens 33 Mrd verpulvern...

Wir können uns wohl weder erlauben eine zweite Welle zu bekommen, noch eine zweite Welle zu verhindern.
Das Schiff sinkt und die Musik spielt.....

Interessant....

.....dass man sich diese Frage erst jetzt stellt. Manchmal fällt der Groschen eben pfennigweise. Grundsätzlich denke ich, dass momentan vieles die Sozialkassen belastet, aber das darf man ja nicht aussprechen, da Ross und Reiter zu nennen heutzutrage politisch a) nicht korrekt und b) auch nicht gewollt ist.

anfangen, wenn das Geld der Sozialkassen ausgeht.
Wenn ein Mensch mehr Vermögen hat, als er mit seiner Hände Arbeit verdienen kann, stellt sich automatisch die Frage: Kann oder darf das so sein?
Wenn er gar ein riesiges Vermögen hat und ich würde davon ab einem Vermögen von ca. 10 Mio Euro sprechen, dann ist diese Frage erst Recht zu stellen.
Wenn ein paar Menschen so viel besitzen wie 90 % der Bürger eines Landes ist die Schieflage offensichtlich.

Unsere Steuergesetze sind nicht gerecht.
Sie bestrafen diejenigen, die wenig Einkommen haben, überproportional gegenüber denjenigen, die hohe Einkommen haben.
Es ist zweifelsfrei nicht einfach, findigen Steuervermeidern auf die Schliche zu kommen. Aber das wäre im Sinne aller Bürger eine sehr lohnenswerte Aufgabe.
In diesem Bereich muss mehr getan werden.
Wenn also der Staat dann die gesamten Steuereinnahmen hätte, die ihm zustehen, dann würde man die Sozialkassen damit auffüllen können.

Sozialstaat

Unser Sozialstaat wie er mal geschaffen wurde ist der Hauptgrund warum Deutschland international so gut dasteht und um den uns manche Länder beneiden (auch wenn in den letzten Jahren vieles erodiert ist und daher die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgeht).
Daher sollte der Staat eben das Geld zuschießen - selbst wenn er es drucken muss. Großfirmen bekommen ja ebenfalls staatliche Unterstützung - und eigentlich sind wir (das Volk) ja auch der Staat.
Abgesehen davon machen andere Länder auch immer mehr Schulden; und dieses ganze Geld da glaubt doch niemand im Ernst daran dass das jemals wieder zurückgezahlt wird.

Sozialkassen

600.000 Menschen in Deutschland hat die Corona-Krise arbeitslos gemacht, Millionen sind in Kurzarbeit. Das ist teuer. Reichen die Rücklagen der Sozialkassen ? Doch Corona frisst dieses Polster noch in diesem Jahr auf...
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Hat nicht erst in April der Finanzminister erzählt wir werden die Krise mit einen großen "Wums" abfedern ?Und nun schlagen die Sozialkassen Alarm das sehr bald schon keine Rücklagen mehr vorhanden seien sollen ? Und was nun ? Doch noch Steuererhöhungen wegen zu hoher Ausgaben, obwohl das doch "bisher" von der Regierung ausgeschlossen wurde. Fakt ist doch wir befinden uns immer noch in einer Krise und die Wirtschaftlichen Aussichten für die Zukunft sind alles andere als gut. Und nun sind die Kassen fast leer. Kaum zu glauben, vor zwei Wochen wurden doch erst Mrd. von Steuergeldern für Europa verschleudert...

Corona ist Schuld! Lächerlich, das so zu färben

Wer Hans-Werner von Sinn in den letzten Jahren zugehört hat, der wundert sich über gar nichts.
Dass die Finanzkrise mit Macht kommen würde, war klar, schon lange, bevor man über Corona sprach!
Wofür Corona nun alles missbraucht wird, wundert mich. Die Viren müssen für vieles herhalten, wie mir scheint.
Aber die Finanzkrise, die gab es schon vorweg, ganz so, wie man einen großen Tsunami auf sich zukommen sah.
Was für ein Glück, dass es Corona als schwarzes Schaf gibt, um die marode Finanzlage zu erklären.

rer Truman Welt

Tja, was ist jetzt daran unerwartet bitteschön?
Wir rühmen uns überall, vorbildlich der Pandemie entgegen getreten zu sein. Was ich dabei seit März vermisse ist, daß der Preis dafür benannt wird. Das gesellschaftliche sowie wirtschaftliche Leben fast völlig lahm dafür zu legen, zeigt ja dann auch, daß das erzielte Ergebnis keine Kunst war. Wenn es intelligenter angestellt worden wäre, nur die Hälfte des Einbruchs und an Schulden verursacht worden wäre, dann, ja dann wäre es eine wirklich herausragende Leistung gewesen. So ist es nur eins: sehr, sehr teuer!

Sozialstaat - 30. Juli 2020 um 10:21 von Advocatus Diabo...

"Unser Sozialstaat wie er mal geschaffen wurde ist der Hauptgrund warum Deutschland international so gut dasteht und um den uns manche Länder beneiden"

Diese Aussage halte ich für völlig abwegig.
Der Grund, weshalb Deutschland so gut dasteht, ist in erster Linie Fleiß, Bildung und daraus resultierende Fähigkeiten im Hightechbereich.

Damit wird der Sozialstaat finanziert, nicht umgekehrt und der weckt Begehrlichkeiten bei vielen Menschen in 'manchen Ländern'

In anderen Ländern sieht es bezüglich der "sozialen Absicherung" der Bevölkerung noch weit schlimmer aus als hierzulande. Wie sich u.v.a. auch an diesem Beitrag von letztem Sonntag erkennen lässt: daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/libanon-krise-tauschhandel-video-100.html

Ebenfalls erkennbar: Der Einfallsreichtum und die Solidarität unter den Bürgern.

Der große Haken - und zugleich das allesentscheidende Hindernis auf dem Weg zu einer florierenden Gesellschaft mit einer ebensolchen Wirtschaft: Dass sie nicht „befugt“ - und vor allem nicht in der Lage sind, sich in „Eigenregie“ um die Produktion der Tausch- bzw. Wirtschaftsgüter und Handelswaren zu kümmern. Weil sie nicht den „Zugriff“ auf die dafür benötigten Ressourcen haben.

Das Problem ist m.E. überall das gleiche: Macht- und Geldgier. Die Bürger jedenfalls dürften überall bestens miteinander klarkommen, wenn sie nicht aufgrund „politischer Interessen“ (Handelskriege) ständig daran gehindert würden.

Das Geld für Sozialkassen reicht nicht so lange

Wie der Name schon sagt: Kurzarbeitergeld
Solche Leistungen können nur kurzzeitig aus den Sozialkassen gezahlt werden.
Für etwas Anderes waren die Geldzahlungen nie gedacht. Folglich ist auch das Finanzierungssystem auf kurzzeitig anhaltende Kurzarbeit ausgelegt.
Das andere heißt Arbeitslosigkeit, oder Teilzeitarbeiten.
Um die Wirtschaft wieder ans Laufen zu bekommen muss der gelernte Verwalter und Bundeswirtschaftsminister als Verwalter der deutschen Wirtschaftspolitik, Herr Altmaier, endlich einen Masterplan vorlegen. Dem ist aber immer noch nicht so. Seinen neo-liberalen Wirtschaftsberatern als Lobbyisten fällt offensichtlich nix ein.
Dabei liegt die Lösung seit Corona sehr nahe: Rückglobalisierung der Wirtschaft in Deutschland und der EU
In Deutschland + der EU sind wieder Medikamente zu entwickeln+. herzustellen, medizinische Geräte + wie die Ersatzteile dazu, ebenso für Traktoren + Landwirtschaftsmaschinen + Geräte + die Ersatzteile, Ersatzteile für die Flugzeuge, usw. ...

Auf die Sozialkassen warten

Auf die Sozialkassen warten jedes Jahr aufs Neue 160 Milliarden Euro, die von echten Verbrechern an Steuern hinterzogen werden. Jedes Jahr!
Diese endlich einzutreiben wäre doch ein tolles Projekt für unsere Finanzminister.
EU - weit werden pro Jahr ca 1 Billionen Euro an Steuern hinterzogen.
Also könnten sich auch andere Staaten etwas von unserem Sozialsystem abschauen. Also die, die ihres bisher schlechter organisiert haben.
Frau VdL und andere EU - Mächtige sollten zu Gunsten aller EU - Staaten ebenfalls in solch ein Projekt eingebunden werden. Sie hat ja auch beste Verbindungen zu Beratungsgesellschaften, die sie sicher gerne dabei unterstützen, Steuern einzutreiben.
Aber das muss man auch wollen.

Wirtschaftsland Deutschland

"Doch Kurzarbeit, das Erfolgsrezept "Made in Germany", ist teuer." Ach ne, und wieviel (Schein-) Selbstständigen und Arbeitnehmer stecken mittlerweile komplett in H4, und wie viele Unternehmen gehen bis nächstes Jahr in Insolvenz oder sind bankrott? Die Politik weis ganz genau, das die Wirtschaft wieder hochfahren muss. Warum werden in der Bevölkerung immer mehr Lockerungen eingeführt? Warum wird gehen Kindergärten und Schulen wieder in den Regelbetrieb über? Ganz einfach, weil sich auch ein Industrieland wie Deutschland nicht ein ein (Reparatur-) Konjunkturprogramm nach dem anderen leisten kann.....

@09:32 von qpqr27

"... Harz 4 zu den üblichen Konditionen: JA! ..."

Nee !

Weil Hartzen auf Dauer kostet auch nur Geld, und bringt nix in die Kassen.
Und schon mal gar nicht bei Städten, Gemeinden, und Kreisen. Denn die zahlen das HartzIV auf Dauer, und nicht der Bund.

Wirtschaftliche Schwächen durch Corona sind aber Bundessache und ggf. Ländersache.

Der Grund der Krise ist nicht

Der Grund der Krise ist nicht in der Ökonomie zu suchen- obwohl es da reichlich makroökonomische Schräglagen gibt - sondern in der Unvernunft und Disziplinlosigkeit vieler Menschen. Würden die 3 Grundregeln von allen eingehalten und es ein ernstes Bewußtsein aller geben, wäre die okönomische Krise zu verhindern gewesen oder noch zu verhindern sein. Man kann am Massenmenschen, dem alle Informationen zur Verfügung stehen, schier verzweifeln. Übrigens - viele hier können es anscheinend nicht einsehen -kann ein Sozialstaat ohne florierende Wirtschaft nicht existieren. Das ist doch eine Binsenwahrheit.

09:37 von wosu0106

>>Manche Arbeitgeber nutzen es aus

...die Gehälter von der Stadt bezahlen zu lassen. Schicken Leute in Kurzarbeit, obwohl genügend Arbeit da ist. Habe schon mehrere Beispiele im Umfeld.<<

Diese Logik ist erklärungsbedürftig.

Wenn genügend Arbeit da ist um mit der Durchführung der Arbeiten gute Gewinne machen zu können, warum sollte man dann auf die Gewinne verzichten und sich nur die Löhne und Sozialabgaben von den Sozialkassen zahlen lassen um die übrigen Fixkosten wie Miete etc. weiterhin von den nicht erwirtschafteten Gewinnen abzudrücken.

... und auf den Bolzen sind gleich Mehrere gekommen, ts,ts.

@von Margitt

"Unsere Steuergesetze sind nicht gerecht, sie bestrafen diejenigen, die wenig Einkommen haben, überproportional gegenüber denjenigen die hohe Einkommen haben".
Also ich weiß nicht, was in Ihren Augen wenig Einkommen und was hohe Einkommen sind. Aber ein Blick auf den linearprogressiven Verlauf der Steuersätze zeigt, dass Menschen mit geringem Einkommen keine oder nur wenig Steuern zahlen und Menschen mit mittleren und hohen Einkommen den Hauptanteil an der Einkommensteuer zahlen. Mit einem zu versteuernden Einkommen von 57.000 € zahlen Sie bereits den Spitzensteuersatz.

Es gab keine Alternative!

Der Lockdown war notwendig und richtig! Wer das nicht glaubt, der muss nur nach GB oder in die USA schauen. Großbritannien hatte es dank fehlendem Lockdown voll erwischt. Die USA sind noch lange nicht über den Berg, weil selbst Spitzenpolitker gegen Kleinigkeiten wie das Masketragen angehen.

Und Europa? Da wird in der Urlaubszeit schon wieder so getan, als ginge es niemanden etwas an! Die Hotspots sind voll mit Touristen, Abstandsregeln scheinen abgeschafft und Gesichtsmasken verhindern die tolle Urlaubsbräune. Und dann auch noch einen Test nach dem Urlaub oder 14 Tage Hausarrest? Ich doch nicht! Was geht mich die Gesundheit meiner Mitmenschen an?

Aber wehe es geht an des Deutschen zweitliebstes Kind. Das Geld! Dann werden plötzlich alle hell wach und tun so, als würden sie das erste Mal von Corona hören! Und natürlich haben alle anderen dann Schuld! Solange man sein eigenes Leben weiterleben kann, wenn alle anderen dafür Rücksicht nehmen...

@10:29 von Der freundliche...

"... Hat nicht erst in April der Finanzminister erzählt wir werden die Krise mit einen großen "Wums" abfedern ..."

Nee, dem Bundesfinanzminister seine Steuergeld-Bazooka hat als Rohrkrepierer erst nur "WUMMS" nach hinten gemacht.

Hier hat der gelernte Verwalter und Bundeswirtschaftsminister, Herr Altmaier, als Verwalter der deutschen Wirtschaftspolitik eine gewisse Mitverantwortung.
Er hat es seit dem Tag als der Corona_Aschermittwoch_2020 kam, es nicht geschafft einen Masterplan vorzulegen, wie die Wirtschaft wieder in Gang kommen soll. Seine neo-liberalen Wirtschaftsberater und Lobbyisten haben bis dato. völlig versagt.

Guter Ansatz

ich sehe es ähnlich, das System muß gründlich reformiert & zukunftsfähig gemacht werden, wir haben nun die größte Chance dazu.

Statements wie "Sozialabgaben kosten der Wirtschaft Geld" sind von gestern. Grenzenloses Wirtschaftswachstum sind für die Menschen und die Umwelt eine Sackgasse.

Es muß im Vordergrund stehen, welche Aspekte & Beschäftigung uns allen nützt. Dies kann dann in eine neues Wirtschaften überführt & bezahlt werden.

Überlastet Corona die Sozialkassen?

Wenn die ganzen Egoshooter die grad in aller Herren Länder Urlaub machen möchten ( ist ja schliesslich IHR persönliches Recht ohne Schutz in der Gegend rumzubusseln), das Virus wieder fröhlich durch die Gegend pusten brauchen wir uns diese Frage nicht zu stellen. Der nächste Lockdown schafft dies dann ganz bestimmt ....

So lange wir Geld für Drohnen

So lange wir Geld für Drohnen haben, und Frau Karrenbauer von Flugzeugträgern träumt, ist auch Geld für soziales da. Wenn nicht, wird Geld eben falsch eingesetzt. Oder die Prioritäten stimmen nicht in unserem Land.
Die Erhöhung der Beiträge wäre ebenfalls schlecht zu vermitteln in einer Zeit wo Konzerne Milliarden bekommen und davon dann noch Boni und Dividenten ausschütten.
Schauen wir mal was passiert....

Welch vertrackte Lage!

Da hat doch unser Land aktuell 2 Billionen Schulden! Und was das jetzt alles kostet!
.
Die Privatvermögen, welche sich übrigens nach der Lehmann-Pleite noch mal kräftig erhöht haben, belaufen sich auf 17 Billionen.
.
Ist es nicht witzig, dass immer nur Kosten, vor allem Sozialkosten, lamoyant und mit weinerlicher Stimme angeprangert werden? Habe noch NIE eine Aufstellung gesehen, wie hoch die "Gewinne" zu Buche schlagen.
.
Und wenn eine Abgabe für Superreiche erwähnt wird, dann weint der Mann vom Ifo-Institut, dass nun die Unternehmen ihre Betriebsmittel verlieren, wo ja die Gewinne angelegt sind. Schluchz, welch rührendes Märchen!

Sozialpolitischer Sprecher....

Der fdp.

Der Begriff ist ein Widerspruch in sich, wenn es um Liberale geht.

Wer ein wenig die liberalen Säulenheiligen von Hayeck und Milton Freeman kennt, weiss, das Liberale anders ticken als mit einem sozialen gewissen behaftete Menschen.

Das Konglomerat aus Kapitalismus und liberaler Demokratie ist gänzlich wertlos, wenn es keine klare soziale Komponente hat.

Wie ein Staat ohne so eine Komponente ausschaut, sieht man an den USA.

Vor Trump
Während Trump
Und auch danach ändert sich ganz gewiss nicht viel.

Die USA haben ihre gegenwärtigen Unruhen vor allem auch ihrer ultraliberalen Wirtschaftsordnung zu verdanken.

Das sollten sich alle zu Gemüte führen, die (wirtschafts)liberalen „Ideen“ anhängen.

Corona ist der Sündenbock

Die Politik benutzt Corona als Sündenbock und Rechtfertigung, um Schulden in aberwitzig absurder Höhe aufzunehmen. Dieses Geld soll die strukturellen Probleme zudecken, die in den letzten 15 Jahren geschaffen wurden.

Früher gingen auch Betriebe pleite und Mitarbeiter wurden arbeitlos...schuld war die Politik, die die grossen bevorzugte und die kleinen vernachlässigte. Um diese Leute hat sich niemand gekümmert. Dass nun unrentable Betriebe gestützt werden, nur um den großen Knall nochmal um ein paar Jahre zu verschieben, ist ungeheuerlich....denn der Knall wird umso größer, je länger man wartet.

Re : Margitt !

Eines der großen Probleme ist die Steuer- Ungerechtigkeit. Zudem werden all diejenigen, die viel Geld verschleiern, in Steuerparadiese verschieben, die Steuervermeidung im großen Stil betreiben, nicht wirklich verfolgt, die Gesetze nicht geändert oder angepasst, um diese unsolidarischen Rüpel zu fassen.
Die ungleiche Verteilung des gesamten Vermögens in D tut ein Übriges, aber die Regierenden haben anscheinend kein Interesse, wirklich für mehr Gerechtigkeit zu sorgen, auch nicht, die entgangenen Gelder ein zu treiben, und endlich alle Arbeitenden und Verdienenden am Sozialsystem zu beteiligen.
Es müssten für die sehr gut Verdienenden gestaffelt höhere "Abgaben" eingeführt und alle Verdienenden und Arbeitenden zum Einzahlen in die Sozialkassen gebracht werden. Dann wäre sehr viel mehr Geld da, und die Reserven deutlich größer und für alle mehr Gerechtigkeit !!
So aber ist das Ganze total ungerecht, weil zu wenige zu viel Lasten tragen müssen !!

@11:32 von yolo

"... Wer Hans-Werner von Sinn in den letzten Jahren zugehört hat, der wundert sich über gar nichts ... Dass die Finanzkrise mit Macht kommen würde, war klar, schon lange, bevor man über Corona sprach ..."

Hans-Werner von Sinn hat aber niemals als neo-liberaler Wahrsager davon gesprochen, dass mal die Logistik weltweit zusammen brechen wird. Und auch nicht davon, dass dadurch die globalisierte deutsche Wirtschaft zum Fast-Erliegen kommen wird.

Und wenn die Wirtschaft nicht läuft, kommt nix oder viel weniger in die Staatskassen. Das hätte er aber auch mal sagen müssen.

Dabei haben selbst Wirtschaftswissenschaftler in den USA schon mehr als ca. 10 Jahren davon gesprochen, dass eine stetig wachsende globalisierte Wirtschaft auf Dauer keinen Bestand haben kann. Diese Leute wurden damals als Verschwörungstheoretiker bezichtigt.

Da wäre es sinnvoller von Herrn Wirtschafts-Prof. Hans-Werner von Sinn gewesen, wenn er auf die über globalisierte deutsche Wirtschaft hingewiesen hätte ...

qpqr27..

"Kurzarbeitergeld zur Daueralimentierung und Besitzstandswahrung von Piloten, überzähligen Auto-Industrie und Bankangestellten, Restaurantbesitzern und Künstlern: NEIN !!!"

Wer soll festlegen, was überzählig und somit unnötig ist?
z.b. unser Stammtischlokal ist sicher nicht unnötig..
Banken nicht minder
Autos sind bei den Vorgaben zur Mobilität weiter notwendig..nicht jeder kann per ÖPNV zur Arbeit oder an dem Ort leben..

Wieviele Sozialkontakte (dazu gehören auch Stammtische!) wurden in den letzten Monaten unmöglich gemacht..?
Wollen wir in Zukunft auf sowas verzichten?
ich nicht

...festgefahren...

Unsere Wirtschaft ist festgefahren. Das war schon vor Corona so.
Das viele Geld wird verpuffen, so glaube ich.
Um Schwung in die Wirtschaft zu bekommen, bräuchte es einen enormem Bürokratieabbau, verbunden mit Lohnverzicht von Beamten und (zumindest in den oberen Etagen) den Öffentlichen Dienst. Alle Privilegien müssen gestrichen werden.
Zu viel Geld wird abgeschöpft und zu wenig kommt auf der Straße noch an.
Deshalb, mit dem alten, lahmen und zu schwerfälligen System bekommen wir den Laden nicht zum laufen.
Vielleicht einzelne Branchen, aber nicht den ganzen Laden.

um 10:19 von Margitt.

Ich erinnere da immer gern an die Erfinder der Demokratie:
Wenn in Athen vor 2500 Jahren eine neue Triere gebaut werden sollte, dann wurde sich umgeschaut, wer gerade der reichste Bürger Athens ist, und der musste das dann finanzieren ("Trierarch"). Der hat natürlich versucht, diese Pflicht auf einen anderen abzuwälzen, aber selbst wenn das mal geklappt hat, hat es trotzdem einen Reichen getroffen, und die Armen waren davon unbelastet.
Und keiner hat das System ernsthaft in Frage gestellt, weil die Reichen ja wussten, dass sie nur so reich sind, weil sie Athener waren mit den entsprechenden Handelsvorteilen.

Für Deutschland würde es schon reichen, wenn Artikel 14 des Grundgesetzes endlich ernstgenommen würde, wonach Eigentum verpflichtet.
_

@12:07 von DB_EMD

"... Der Lockdown war notwendig und richtig ..."

Nee, er war seit dem Tag als der Corona_Aschermittwoch_2020 kam unumgänglich !

Die Logistik war weltweit zusammen gebrochen.
In Europa haben z.B. die Verkäufe der Häfen in Nord-Italien und Griechenland an chinesische Unternehmen dazu beigetragen.

Die deutsche neo-liberal geführte und über globalisierte Wirtschaftswelt hat die Produktionen auch in den chinesischen Wirtschaftsbereich rein, und damit raus aus dem deutschen Wirtschaftsbereich verlagert.
Andere EU-Staaten folgten dem Musterschüler Deutschland.

Am Ende hieß es beim Zusammenbruch der weltweiten Logistik wg. Corona :
Wenn die chinesische Wirtschaftswelt es will, stehen in Deutschland alle Räder still !

Das klang mal anders ...

11:42 von Einer seits

>>"Unser Sozialstaat wie er mal geschaffen wurde ist der Hauptgrund warum Deutschland international so gut dasteht und um den uns manche Länder beneiden"

Diese Aussage halte ich für völlig abwegig.
Der Grund, weshalb Deutschland so gut dasteht, ist in erster Linie Fleiß, Bildung und daraus resultierende Fähigkeiten im Hightechbereich.<<

Dafür wiederum halte ich Ihre Aussage für vollkommen abwegig: Deutschland gut in Bildung und resultierende Fähigkeit im Hightechbereich? Da haben uns viele Staaten, nicht nur in Asien, inzwischen um Längen überholt und bereits abgekoppelt.
In meinen Augen hat User Advocatus Diabo... vollkommen recht

@ 12:06 von proehi

"Wenn genügend Arbeit da ist um mit der Durchführung der Arbeiten gute Gewinne machen zu können, warum sollte man dann auf die Gewinne verzichten und sich nur die Löhne und Sozialabgaben von den Sozialkassen zahlen lassen"
Scheint leider doch der Fall zu sein; habe zumindest 1 konkretes Beispiel mitbekommen.
Die verbliebenen Mitarbeiter werden im Prinzip zu Mehrarbeit genötigt (tun dies dummerweise auch noch) und dann gibt es noch welche die 75% über Kurzarbeitergeld bezahlt werden, dann in Home-Office zu 50% arbeiten. Arbeitsverdichtung mit Gewinn-Maximierung nennt sich das

@sonnenbogen um 09:51

Bei soviel Pessimismus muss ich einfach Kofi Annan zitieren: „Die Welt besteht aus Optimisten und Pessimisten. Letztlich liegen beide falsch, aber der Optimist lebt glücklicher“.
Ein wenig mehr Vertrauen in unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem wäre schon angebracht.

Es stinkt zum Himmel!

Schon alleine die massiven Testungen sind eine unverantwortliche Geldverschwendung. Inzwischen pendelt sich die Rate der positiven Ergebnisse bei unter 1% ein, selbst im März/April war sie nie höher als 9% (Quelle aktueller Situationsbericht RKI)!
Bei ca. 50 € pro Test werden da inzwischen also Woche für Woche über 25 Millionen aus dem Fenster geworfen.
Der Anteil der Verstorbenen sinkt ebenfalls kontinuierlich, obwohl immer noch fleißig diejenigen mitgezählt werden, die an bakteriellen Lungenentzündungen oder anderen Krankenhauskeimen sterben.

Re : Stern2100 !

Nur leider übersehen sie dabei, dass in den oberen Segmenten extrem viel getrickst und geschummelt wird, um das zu versteuernde Einkommen runter zu drücken.
Sicherlich es gibt Möglichkeiten, einiges an "Werbungskosten und CO" an zu geben, um da etwas weniger Steuern zu entrichten. Aber genau da liegt der große Haken.
Ich kannte eine Person, die hatte ein Jahreseinkommen von über 700000 Euro, zahlte aber kaum mehr Steuern als ich zu meinen besten Zeiten.
Gäbe es nicht so viele Lücken und schwammige Auslegungen in den Gesetzen, würde ein ganzes Stück mehr Gerechtigkeit herrschen, und die wirklich Reichen deutlich mehr bezahlen müssen.
Und würden alle im Land wirklich gleich behandelt werden, was nicht nur die Steuern und andere Abgaben betrifft, wäre mehr Geld und Frieden vorhanden.
Wenn ein System es zulässt, dass Personen wie Tönnies und CO Millionen und Milliarden scheffeln auf dem Rücken vieler, dann stinkt es gewaltig mit jeglicher Gerechtigkeit und Gleichheit vor dem Gesetz!!!

Sinn und Unsinn

Gerade H-W Sinn wurde oft genug verhöhnt .. wie so manche, die den offensichtlichen Lauf der Dinge darlegten. Wen interessiert das schon .. so lange am 01. noch Geld auf dem Konto eingeht ist alles gut und störende Stimmen werden verlacht. Freuen wir uns über den noch (einigermaßen) existenten sozialen Frieden, zumindest augenscheinlich. Und über die hohe Zeit der Blüte im Moment. Kunst und Schönheit einer neuen Generation kündigt vom sittlichen Verfall ... "What comes up, must come down".

@Harald Potterer 12:13

genau deswegen ist es auch absolut unverständlich, dass der staat (also im endeffekt die steurzahler) für die Corona-Tests der ego-urlauber auch noch bezahlt. wer nachweislich Corona einschleppt, sich weigert sich testen zu lassen und damit unzählige andere zuhause ansteckt, der sollte zumindest auch für dann notwendige tests zur kasse gebeten werden.

für die finanzierung der nachsorge des privaten urlaubsvergnügens wurden die sozialkassen nicht erfunden!

@DB_EMD 12:07 Uhr

Der Lockdown war der Auslöser der schwersten Wirtschaftskrise, die die Welt je gesehen hat. Und notwendig war rein gar nichts davon, weil Covid-19 nichts weiter als eine stinknormale Erkältungs- oder Grippewelle war. Die Zahlen der aktuellen Situationsberichte des RKI machen das mehr als deutlich! Es ist längst überfällig, dass die Virologen endlich zugeben, dass sie mit ihren Warnungen komplett daneben gelegen haben!

@12:07 von DB_EMD

"Es gab keine Alternative" Alternativen gibt es immer (die Einführung des Wortes "Alternativlos" ändert nichts daran). Welche Wahl die richtige war stellt sich idR erst später heraus. Vielleicht wäre eine Mischung aus dem schwedischen Weg und unserem Vorgehen besser gewesen?
In Schweden hatte man sich bzgl der Alten- und Pflegeheime gründlich vertan (hat aber jetzt die Kurve gekriegt), bei uns hat man gedacht man käme wirtschaftlich besser davon. Aber Deutschland steht im internationalen Vergleich recht gut da - ich glaube aber nicht dass wir einen 2.Lockdown verkraften könnte; weder die Firmen noch die Sozialkassen. Man könnte zwar argumentieren dass man dann halt noch mehr Schulden aufnehmen könnte - aber wenn das so einfach ginge, dann könnte die EZB gleich unbegrenzt Geld drucken und an alle Leute einfach so verteilen ohne dass noch jemand arbeiten gehen müsste. Das wäre dann die Steigerung vom bedingungslosen Grundeinkommen. Da hab ich aber so meine Zweifel

solange.....

ganze Branchen weiterhin ganz lahmgelegt sind und einige auf Sparflamme laufen, wird sich da erstmal auch nicht viel ändern. Da müssen wir wohl durch.

Sozialkassen werden überfordert

Die Sozialkassen werden durch die Wirtschaftskraft und das dadurch erwirtschaftet Geld finanziert. Das ist nix Neues.

Die deutsche Wirtschaft ist erst mal mehr als 10 % bis zum 2.Quartal eingebrochen. Das war Corona, sagen Wirtschaftsexperten einstimmig.

Nun fehlt es dem Staat an Einnahmen, weil die Prognosen von 2019 der Wirtschaftsexperten nicht mehr das Papier wert sind, auf dem die Prognosen stehen.

Und da können sich Alle mal ausrechnen, wie es gehen soll, wenn geplante Einnahmen zu Sozialkassen erst mal ausbleiben, und auf der anderen Seite die Ausgaben der Sozialkassen massiv ansteigen.
Und das bleibt erst mal so.

Wirtschaftsexperten sagen zwar voraus, dass die deutsche Wirtschaft wieder im 3.Quartal besser laufen soll, aber eben NICHT auf das Niveau, wie die deutsche Wirtschaft wg. Corona Ende 2019 jäh endete.

Folglich fehlt erst mal bis auf Weiteres Geld in der Steuergeld-Schatulle.
Das kann die Sozialkassen auf Dauer nur überlasten.

Die Rezession...

Statistiker mögen angesichts der "Rekordwerte" die Schauer über ihren Rücken geniessen, die Medien eine vermeintliche Hiobsbotschaft nach der anderen vermelden - derzeit können sie ja aus dem Vollen schöpfen, da die meisten aktuellen Quartalsberichte nun vorliegen.

Viel zu wenig Beachtung, vor allem medial, bekommen die Unternehmen und Betriebe, die reagieren, trotz der Covid-Krise den Blick nach vorne richten und Pläne für die - vielleicht nun etwas veränderte - Zukunft schmieden.

Nicht nur jammern, auf die roten Zahlen zeigen, nach dem Staat rufen - und am besten noch am Wochenende mit 100 Leuten Party machen!

Wenn jeder bei sich anfängt und nur etwas nachdenkt: wie kann ich persönlich die Ausbreitung des Virus verhindern und welche Chancen bietet mir persönlich die aktuelle Situation - dann wären wir gleich mehrere Schritte weiter.
Aber setzt tatsächlich eines voraus: nachdenken.

Re : DeHahn !

Der Herr vom IFO- Institut hätte besser mal erst nach gedacht, bevor er seinen Mund öffnet und ein unqualifizierten Kommentar abgibt.
Etlich Unternehmen haben in den letzten Jahren Milliarden Euro eingenommen, kaum Steuern durch undurchsichtige und dubiose Weise Steuern hinterzogen, Angestellte ausgebeutet, riesige Dividenden aus geschüttet und wollen nun vom Staat gestützt und unterstützt werden. Das ist der pure Hohn gegenüber all denjenigen, die am Existenzminimum rum krabbeln und das Geld kaum bis zum Monatsende reicht.
All die Unternehme sollten mal endlich lernen und begreifen, dass ein Sozialstaat nur funktioniert, wenn alle sich angemessen an den Kosten und Lasten beteiligen. All die betrügenden, egoistischen Bosse rennen besser weniger in die Kirche, sondern werden ihrer Verantwortung für ihre Mitmenschen bewusst und handeln dementsprechend !!! Dann ist genug Geld vorhanden in den Sozialkassen !!!

@ 11:32 von yolo

Es ist schon klar, warum Sie Herrn Sinn mit dem "von" veradeln: Wer sich so wie Sinn gegen Migration, solidarische Flüchtlingspolitik und den Euro ausgesprochen hat, wird bei einer bestimmten Richtung gerne geadelt.
Für andere hat bei ihm das "von" eine andere Bedeutung: von Sinnen....

Immer wieder

Nach vorläufigen Ergebnissen sind im Juni 2020 etwa 15.500 Menschen in NRW gestorben, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Im Juni 2019 hatte die Zahl der Gestorbenen noch bei knapp 16.200 gelegen. Auch im Mai dieses Jahres hatte die Zahl der gestorbenen Menschen unter der des Vorjahres gelegen.
Den Angaben zufolge wurden in NRW im ersten Halbjahr 2020 etwa 105.000 Sterbefälle registriert. Das entspreche in etwa dem Wert des Vorjahreszeitraums, hieß es. Dem saisonalen Verlauf folgend, sank demnach die Zahl der Gestorbenen auch in diesem Jahr von Mai auf Juni weiter ab: Im Juni starben knapp fünf Prozent weniger Menschen als im Vormonat.

Noch Fragen?

Sozialkassen überfordert ?

Wenn man die Zahlen wirklich kennen würde ...
Belastung ja , ..
daher werden die gesetzlichen Pflichabgaben im System der Sozialkassen natürlich steigen , ..das betrifft natürlich in erster Linie die Krankenkassen bzw. die Pflegekasse .
Mehr Menschen werden sich weniger leisten können , ..mehr Armut wird entstehen , ..der Ministerpräsident Herr Kretschmann sagte es schon voraus .

um 09:41 von andererseits

Bis auf den Punkt, das es bei allen Parteien des demokratischen Spektrums vernünftige Finanzierungskonzepte gibt, pflichte ich Ihrem Kommentar bei.
Angefangen bei immer weiter wachsendem Bundestag und immer weiter ausufernder Verwaltung bis hinunter in Städte und Gemeinden, sehe ich bei keiner Partei ein Konzept wie z.B. die in den nächsten Jahren immer weiter steigende Pensionszahlungen und Sozailleistungen, bei gigantischer Neuverschuldung geleistet werden sollen.
Solide Finanzplanung und Finanzierung stelle ich mir anders vor.

Sozialkassen und CO !

Leider gibt es all den vielen Gesetzen in D immer zu viele Lücken, Ausnahmen und schwammige Formulierungen, die besonders Findige rücksichtslos für ihre ureigene Zwecke ausnutzen. Das ist nicht nur bei den Steuern und Sozialabgaben so, sondern auch in etlichen anderen Bereichen.
Auch jetzt wieder wird ein Gesetz geschaffen mit Ausnahmen, die viel zu weit gefasst und zu kurz gedacht sind. Auch da werden wieder Findige sehr aktiv werden, und das ganze Treiben der Ungleichheit und Ungerechtigkeit geht weiter.
Was ich damit meine, ist der Fall "Tönnies und CO". Zum einen sollten die Werksverträge nicht nur in der Fleischindustrie, sondern generell verboten werden, und dann die Ausnahmen von unter 50 Angestellten deutlich kleiner gehalten werden. Mir schwebt eine Zahl von 10 - 15 Arbeitern vor, dann würde es Tönnies und CO deutlich erschwert, die Ausnahmen für sich aus zu nutzen.
Und es müsste endlich mehr Steuer- Gerechtigkeit geben, bei der der sehr gut Verdienende mehr bezahlt !

Aus ostdeutscher Sicht

ist ein dieser Wirtschaftseinbruch von 10% nicht "historisch": Bei der Wende (1989-1991) ging das BIP dort um 44% zurück, da viele Betriebe den Umbruch nicht überlebten. Die Arbeitslosigkeit stieg von 0% auf 15%. Ist also alles relativ.
http://www.memo.uni-bremen.de/docs/steinitz98.pdf

Nach den letzten Krisen diesen Jahrtausends

sind die Reichen reicher und die Armen ärmer geworden. Also wo man das Geld herholt sollte klar sein. Die Argumentation, dass das Geld für die "Wirtschaft" (welche denn?) benötigt wird ist längst nicht mehr tragbar.
Die Sozialkassen wären viel besser aufgestellt, wenn es nicht so viele Ausnahmen davon gäbe insbesondere bei denen, die es sich leisten können, aber nicht wollen.

11:30 von Dr.Hans

>>"Überlastet Corona die Sozialkassen?"

Zunächst ist die Frage falsch gestellt. Nicht Corona überlastet die Sozialkassen, sondern der von der Politik verordnete Lockdown gegen Corona. Die Frage muss somit lauten: Überlastet der Lockdown die Sozialkassen?

Die Sozialkassen werden sicherlich nicht überlastet. Bevor das passiert, würde die Schuldenorgie zulasten der nachfolgenden Generationen noch ausgeweitet werden.<<

Versuchen Sie die Schraube verkehrt herum ins Brett zu drehen? Schließlich würden die Sozialkassen auch dann belastet werden, wenn man nichts unternähme und Corona ein zu vernachlässigendes Virus sein lassen würde. Nur die zu erwartende Differenz in welche Richtung wäre derzeit unklar.

Ebenso könnte man sich natürlich die "Schuldenorgie" zu Lasten der nachfolgenden Generation ebenso schenken, wenn die dann auch auf ihr Erbe verzichten würde. Dann könnten wir uns jetzt sogar zu Schuldenorgien diverse echt spaßige Orgien leisten und das Erbe komplett verprassen.

@Harald Potterer

"Überlastet Corona die Sozialkassen? Wenn die ganzen Egoshooter die grad in aller Herren Länder Urlaub machen möchten" Am 30. Juli 2020 um 12:13 von Harald Potterer

*

Meine Güte! Was hat der zukünftige Urlaub mit einer bestehende Krise aufgrund vergangener Ereignisse?

Zur Erinnerung: Den ersten Fall gab es hier in einem Betrieb, vermutlich durch Austausch mit einer Mitarbeiterin, die zuvor au China kam.

Wie wollen Sie das in Zeiten der Globalisierung verhindern???

Manche hätten wohl am liebsten den Kalten Krieg wieder: Da waren die Grenzen dicht.

@ Stern2100

Ich habe nun nicht nachgesehen, was man bei 57 OOO Euro Einkommen bezahlt.
Wenn es aber für mehr "Umverteilung" sorgen würde, wäre ich dafür, dass die deutlich darüber liegenden Einkommen auch deutlich mehr Steuern (prozentual gesehen) zahlen.
Ab einer bestimmten Einkommenshöhe darf der Spitzensteuersatz gern bei 80 % liegen.
Natürlich würde das die Steuervermeider wieder anspornen, um nach Tricks zu suchen, das zu verhindern.
Unser Staat sollte daher viel mehr Personal einsetzen, das solche Tricks aufdecken kann.
Auch halte ich eine Vermögensteuer für überfällig.
Es muss doch jedem steinreichen Bürger einsichtig sein, dass er sein Vermögen auf dem Rücken von anderen (z. B. seinen Arbeitnehmern) erwirtschaftet hat und er weniger hätte, wenn der Staat dies durch Gesetze verhindert hätte.
Es gibt wenige Milliardäre, die sich dessen bewußt sind und die mit hohen Spenden etwas abgeben (siehe Dietmar Hopp, siehe Bill Gates, etc).
Aber es sollte nicht zu so hohen Vermögen kommen können...

@ 0_Panik

"Und da können sich Alle mal ausrechnen, wie es gehen soll, wenn geplante Einnahmen zu Sozialkassen erst mal ausbleiben, und auf der anderen Seite die Ausgaben der Sozialkassen massiv ansteigen." Am 30. Juli 2020 um 12:51 von 0_Panik

*

Das sieht man schon in anderen Ländern ohne soziale Absicherung: Leute müssen auch krank arbeiten gehen, um zu essen zu haben und stecken sich nach dem Schneeballprinzip gegenseitig an.

Da bekommt der Spruch "Bleibt gesund" wohl noch ein Zusatz:
"Bleibt gesund, sonst hilft euch keiner mehr."

12:07 von DB_EMD

Das ist leider nicht nur in den Touristikhochburgen so, allein der Blick in deutsche Großstädte,( Hamburg, Berlin usw) reicht, um zu wissen da wird Party gefeiert, als gäbe es kein morgen mehr und man müsste die Tage des Lockdowns eben noch mit abfeiern.
Dabei war das die einzige Möglichkeit, die Pandemie unter Kontrolle zu halten.
Aber nein, der Staat hatte schuld an den Lockdown, ergo auch schuld an der Wirtschaftskrise... so ein Unsinn.
Und scheinbar nicht nur viele Urlaubsrückkehrer denken so, als ginge sie das alles nichts an, mittlerweile sind es auch sehr viele, die hier geblieben sind. Hauptsächlich die jüngere Generation, so weit ich das in meinem Umfeld beobachten und einschätzen kann.

um 12:36 von Jacko08

wenn man die Anforderungen in der Berufsausbildung ständig nach unten fährt, Ingenieure heute die Hochschule mit Halbwissen verlassen dann fehlen irgendwann die Fachkräfte

12:11 von 0_Panik

>>Er hat es seit dem Tag als der Corona_Aschermittwoch_2020 kam, es nicht geschafft einen Masterplan vorzulegen, wie die Wirtschaft wieder in Gang kommen soll.<<

Was schreiben Sie da für einen Humbug vom "Corona-Aschermittwoch"? Scheinbar sind für Sie die Ischgl-Touristen, die das Virus ebenso, wenn nicht in höherem Ausmaße unter das Volk verteilten, für Sie nicht relevant?
Hören Sie bitte auf, immer wieder den abgelutschten Drops zu wiederholen. Davon wird nichts ungeschehen. Es ist passiert und niemand ahnte die Pandemie in diesem Ausmaße.

09:32 von qpqr27

Harz 4 zu den üblichen Konditionen: JA!
Kurzarbeitergeld zur Daueralimentierung und Besitzstandswahrung von Piloten,
überzähligen Auto-Industrie und Bankangestellten, Restaurantbesitzern und Künstlern: NEIN
.
Daueralimentierung nur bei Hartz4 ??
bei der von ihnen aufgezählten Gruppe ist es ne Übergangssache, zeitlich begrenzt
bei Hartz4 geht es häufig über Jahrzehnte, teilweise generationsübergreifend,
das finden sie gut ?

Kein Wirtschaftseinbruch bei der "Wende"

@ hara83:
Aus ostdeutscher Sicht ist ein dieser Wirtschaftseinbruch von 10% nicht "historisch": Bei der Wende (1989-1991) ging das BIP dort um 44% zurück

Das ist so nicht richtig, denn in der DDR-Wirtschaft konnte man eine Größe wie das BIP nicht messen. Es wurden ja Leistungen verrechnet, die volkswirtschaftlich völlig unsinnig und überflüssig waren.

Nicht einmischen

@ wosu0106:
Manche Arbeitgeber nutzen es aus ...die Gehälter von der Stadt bezahlen zu lassen. Schicken Leute in Kurzarbeit, obwohl genügend Arbeit da ist.

Ob genügend Arbeit da ist, das kann nur der Unternehmer entscheiden, der auch das unternehmerische Risiko trägt. Aber nicht Sie.

12:37 von Advocatus Diabo...

>>[Kurzarbeit trotz viel Arbeit] Scheint leider doch der Fall zu sein; habe zumindest 1 konkretes Beispiel mitbekommen.
Die verbliebenen Mitarbeiter werden im Prinzip zu Mehrarbeit genötigt (tun dies dummerweise auch noch) und dann gibt es noch welche die 75% über Kurzarbeitergeld bezahlt werden, dann in Home-Office zu 50% arbeiten. Arbeitsverdichtung mit Gewinn-Maximierung nennt sich das<<

Mehrarbeit sind üblicherweise Überstunden. Die nicht gegen Kurzarbeit aufzurechnen ist illegal. Trifft ebenso zu, wenn man 75% kurzarbeitet und wo auch immer 50% statt erwartbarer und angegebener 25% arbeitet. Ein hohes Risiko für den AG, der sich seine Leute gewogen halten muss, wenn er nicht hingehängt werden will. Nicht leicht bei weniger Geld für die AN.

... und Ihre ganze Rechnung erklärt immer noch nicht, wie man mit 50% Arbeitsleistung 100% der Nebenkosten besser erwirtschaften will als bei 100% Arbeitsleistung - unserer Ausgangsbasis von eigentlich genügend vorhandener Arbeit.

Erst muss die Wirtschaft laufen

@ meine_eigene_meinung:
wir sind ach noch da wenn unserer Regierenden große Unternehmen mit Milliarden unterstützen können, muss es doch eine Möglichkeit geben die Sozialsysteme zu stützen.

Die Sozialsysteme sind ein "nice-to-have", eine nette Zugabe. Aber erst muss die Wirtschaft laufen. Das ist der Kern von det janze.

Ach was!

Hauptsache die Kapitalakkumulation ist weiterhin gesichert! Dazu ist die bürgerliche Regierung doch angetreten. Der Rest zurrt halt weiterhin den Gürtel eng, der ists eh schon gewohnt.

Re: meine_eigene_meinung

wir sind ach noch da JA und zwar um die Milliarden zu erwirtschaften die für die Rettung der Banken, Konzerne Europa und Merkels Lieblinge benötigt werden. Da bleibt für die eigene in Not geratene Bevölkerung nichts nichts mehr übrig. Das müssen Sie doch verstehen. Ihre_eigene_Meinung zählt da nun einmal nicht, schließlich wurde Merkel ja von der Mehrheit der deutschen Bevölkerung zur Kanzlerin gewählt. Ach stimmt ja, wir können "unseren Kanzler/in" ja gar nicht selber wählen und selbst deren Partei hat nur 32,9% der gültigen Wählerstimmen (Also weit weit weg von einer Mehrheit der Bevölkerung) bekommen. Wenn Sie nun die Wahlbeteiligung berücksichtigen, können Sie sich ja ausrechnen wie hoch die %-Zahl derer ist, dessen Willen/Meinung Frau Merkel vertritt. 32,2% von 76,2% = ?% von 100%?

09:41 von andererseits

wieder ein wunderbarer aufsatz um der fdp was zusagen. das noch neben der eigenen selbständigkeit nebenbei. alle achtung. und noch was zum vorblock. wenn man völlig frei ist vom wissen, mit welch einen schwachsinn der scholz die transaktionssteuer befrachten will, sollte man einfach mal den mund halten, anstatt andere foristen zu maasregeln. schönen tach noch!

@ Schneckenmaus

"Der Lockdown war der Auslöser der schwersten Wirtschaftskrise, die die Welt je gesehen hat. Und notwendig war rein gar nichts davon, weil Covid-19 nichts weiter als eine stinknormale Erkältungs- oder Grippewelle war. Die Zahlen der aktuellen Situationsberichte des RKI machen das mehr als deutlich! Es ist längst überfällig, dass die Virologen endlich zugeben, dass sie mit ihren Warnungen komplett daneben gelegen haben!"

Dazu kommen noch die aktuellen Sterbezahlen, die besagen, dass weniger Menschen gestorben sind, als im Vorjahr.

Aber die Experten werden rein gar nichts zugeben und die Politiker werden an der gewonnen Macht festhalten; zur Not auch mit Gewalt (so wurde ja schon angedroht, Pflichttests mit Gewalt durchzusetzen).

Was in diesem Land passiert ist ein schleichender Prozess, der die Demokratie aushöhlt unter dem Deckmantel von Corona; schlimm ist nur, dass viele lieber eine Maske tragen, hinter der sie sich verstecken können, als aufzuwachen

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@ Schneckenmaus

wie von "von 0_Panik" angemerkt, könnten beim Lockdown auch die unterbrochenen Lieferketten aus China eine Rolle gespielt haben. Nicht vergessen: Den Lockdown haben nicht die Virologen angeordnet, sondern Politiker.

Reichen die Rücklagen der Sozialkassen aus?

Wofür brauchen wir Rücklagen.
Die Politik lebt seit 70 jahre auf Pump.

Einfach Merkel und Herrn Scholz fragen. Von den 1800 Miliarden werden doch wohl auch ein Paar für die eigenen leistungsbereiten Bürger abgezweigt werden können.

Wenn es Corona nicht gäbe

müsste man es schnell erfinden. Ist doch mittlerweile für Alles verantwortlich, wie bequem! Die Sozialkassen wurden doch vor Corona schon mit Allem belastet, ohne dass man je nach der Tragfähigkeit fragen durfte. Und drüber hinaus ist Corona ja auch, wie wir mittlerweile Alle wissen, für die chronisch maroden Staatsfinanzen in Italien, Griechenland oder Spanien verantwortlich, natürlich exklusiv.

Nach acht fetten Jahren...

sicher nicht Fall, den genau dazu sind sie da, die Sozialkassen.

@von Margitt

Die von Ihnen negativ gesehenen Steuervermeider machen genau das, was der Gesetzgeber erreichen möchte. Wer beispielsweise Wohnungen bauen lässt, um diese zu vermieten, macht damit auch bei hohen Mietzins über Jahre Verluste und mindert damit seine Steuerschuld. Über Ihre anderen Punkte werden wir uns nicht einigen können.

13:33 von Wuhan hat uns gef... ./. hara83

>>@ hara83:
Aus ostdeutscher Sicht ist ein dieser Wirtschaftseinbruch von 10% nicht "historisch": Bei der Wende (1989-1991) ging das BIP dort um 44% zurück

Das ist so nicht richtig, denn in der DDR-Wirtschaft konnte man eine Größe wie das BIP nicht messen. Es wurden ja Leistungen verrechnet, die volkswirtschaftlich völlig unsinnig und überflüssig waren.<<

Also, das BIP misst den Wert der im Inland hergestellten Waren und Dienstleistungen (Wertschöpfung), soweit diese nicht als Vorleistungen für die Produktion anderer Waren und Dienstleistungen verwendet werden. Ob die nun unsinnig oder überflüssig sind wird da nicht untersucht. Wäre ja noch "schöner" wenn wir nur sinnvolle Dinge anfertigen und tatsächlich notwendige Leistungen erbringen würden.

Aber so oder so überlastet das keinesfalls unsere Sozialkassen.

@09:42 von kurtimwald weil nur Wenige für alle zahlen ...

"Dann gäbe es keine Überforderung der Kassen und keine einseitige Überlastung der Sozialsysteme, weil alle Einzahlen und dann mit Recht die Hilfen bekommen."

Sind Sie sich da so sicher? Das mehr an Leistungsempfängern würde die Belastung der Kassen wohl auf dem Stand von heute belassen!
Ich bin gesetzlich Versicherter und bin mit meiner Kasse, obwohl 84 Jahre alt und von etlichen Wehwehchen geplagt (Pflegestufe I), recht zufrieden (wohl zum Leidwesen der Kasse ;-).

13:42, Chance 2020

>>@ Schneckenmaus
wie von "von 0_Panik" angemerkt, könnten beim Lockdown auch die unterbrochenen Lieferketten aus China eine Rolle gespielt haben. Nicht vergessen: Den Lockdown haben nicht die Virologen angeordnet, sondern Politiker.<<

Es gab in Deutschland keinen Lockdown.

Virologen können nichts anordnen, da sie diese Macht nicht haben. Das kann nur die Exekutive, und von der sind sie kein Teil.

Virologen beraten die Regierung, und sämtliche Maßnahmen, die von ihr getroffen wurden, gehen auf den Rat ebendieser Virologen zurück.

Was passiert, wenn die Regierung nicht auf die Virologen hört, das kann man beispielsweise in Brasilien oder den USA sehen.

zwar viel Geld aber relativ überschaubare Beträge

wenn man mit den Krediten und Kosten der Krise vergleicht . Hier stehen ganz andere Größen im Feuer. Von der Haftung über die EU ganz zuschweigen.
Wichtig ist das diese Kosten gesamtgesellschaftlich aufgeteilt werden, da es eine Pandemie ist - also zu 100% der Steuerzahler trägt . Wieso soll ich den Test für einen Privatversicherten tragen? Es ist wie bei Hartz 4 das zahlt ja auch der Steuerzahler. Denn auch hier sind viele Leute unverschuldet reingerutscht.
Nicht nur Banken retten sondern auch die Menschen.

Es war Corona, nicht der Lockdown

@ Schneckenmaus:
Der Lockdown war der Auslöser der schwersten Wirtschaftskrise, die die Welt je gesehen hat.

Nicht der Lockdown war der Audlöser, sondern Corona. Das weiß man doch. Denn in Schweden gab es gar keinen Lockdown, aber die Wirtschaft geht noch stärker in den Keller als in Deutschland.

Außerdem geht die Wirtschaft im dritten Quartal wieder hoch.

Demokratie ausgehöhlt?

@ meinungisterlaubt:
Was in diesem Land passiert ist ein schleichender Prozess, der die Demokratie aushöhlt unter dem Deckmantel von Corona

Demokratie ausgehöhlt? Sie meinen, wir dürfen vielleicht bald nicht mehr wählen? So wie in China?

Überlastet Corona die Sozialkassen ??

Die FDP,nee daß ist klar.Sie will keine "höheren Sozialbeiträge".
Die Lasten der Corona-Krise sollen Steuerbürger und die Beitragszahler tragen.Aber-natürlich Hilfskredite für Unternehmen,auch wenn sie in Steueroasen "engagiert" sind.

Müssen eigentlich Unternehmen,die Kurzarbeit angemeldet haben,Sozialversicherungsbeiträge zahlen ?

@11:32 von yolo

"Wer Hans-Werner von Sinn in den letzten Jahren zugehört hat, der wundert sich über gar nichts."

Der Mann hat aber keine Lösungen, sondern ist Teil des Problems.

Wer den entfesselten Turbokapitalsimus wie Sinn fordert, wo sogar die FDP noch rote Ohren bekommt ist sogar DAS Problem.

Wer auf solche Leute hört, der muß sich nicht wundern dass sich die Krisen verschärfen und immer brutalere Ausmaße annehmen.

Von den ~10% mal abgesehen, denen sowieso schon ~ 90% des Kapitals gehören, bzw. was sie sich unter den Nagel gerissen haben und damit die Krisen erst auslösen.

es macht auch keinen Sinn zu sparen wenn über die

EU es zu einer Eurohaftung kommt.
Also diese Zusatzkosten aus Steuermitteln nehmen. Dadurch wird indirekt auch die Wirtschaft entlastet ( keine nötige Erhöhung der Sozialbeiträge- Rücklagen sind schnell aufgebraucht wenn die Zahlen wieder steigen).
Die Steuermittel wären da die Sozialkassen zu entlasten , wenn sich Großkonzerne nicht weiter an der Globalisierung dank Freihandel und Steuervermeidung bereichern würden. Aber die Eu ist da leider zerstritten und schüttet das Problem mit Gelddrucken zu.
Hier muss man ansetzen oder glaubt jemand sonst könnte der Amazonchef 1Billion an Börsenwert/vermögen sein Eigen nennen? Auch er hat gut verdient an Corona und keine Steuern und Abgaben wie das kleine Geschäft an der Ecke bezahlt.
Corona ist das Brennglas für unsere Ungleichgewichte. So geht wirtschaften und sozialer Einklang nicht. Es geht nicht um Umverteilung sondern um gerechten Ausgleich.

13:41, meinungisterlaubt

>>Dazu kommen noch die aktuellen Sterbezahlen, die besagen, dass weniger Menschen gestorben sind, als im Vorjahr.

Aber die Experten werden rein gar nichts zugeben und die Politiker werden an der gewonnen Macht festhalten; zur Not auch mit Gewalt (so wurde ja schon angedroht, Pflichttests mit Gewalt durchzusetzen).

Was in diesem Land passiert ist ein schleichender Prozess, der die Demokratie aushöhlt unter dem Deckmantel von Corona; schlimm ist nur, dass viele lieber eine Maske tragen, hinter der sie sich verstecken können, als aufzuwachen.<<

Ja, eine große Verschwörung.

Ich kenne die Websites, auf denen man all das lesen kann, was Sie hier schreiben.

Und das Compact-Magazin kenne ich auch.

Werfen Sie mir also bitte nicht vor, ich würde in einer Informationsblase stecken.

15:14, deutlich

>>Wenn es Corona nicht gäbe
müsste man es schnell erfinden. Ist doch mittlerweile für Alles verantwortlich, wie bequem! Die Sozialkassen wurden doch vor Corona schon mit Allem belastet, ohne dass man je nach der Tragfähigkeit fragen durfte. Und drüber hinaus ist Corona ja auch, wie wir mittlerweile Alle wissen, für die chronisch maroden Staatsfinanzen in Italien, Griechenland oder Spanien verantwortlich, natürlich exklusiv.<<

Sie wollen wirklich leugnen, daß wir uns mitten in einer durch die Pandemie ausgelösten Weltwirtschaftskrise historischen Ausmaßes befinden?

@ Am 30. Juli 2020 um 13:00 von Sternenkind

Zitat: "Den Angaben zufolge wurden in NRW im ersten Halbjahr 2020 etwa 105.000 Sterbefälle registriert. Das entspreche in etwa dem Wert des Vorjahreszeitraums, hieß es. Dem saisonalen Verlauf folgend, sank demnach die Zahl der Gestorbenen auch in diesem Jahr von Mai auf Juni weiter ab: Im Juni starben knapp fünf Prozent weniger Menschen als im Vormonat.
Noch Fragen?"

Ja, was wollen Sie uns mitteilen?
Die "Übersterblichkeit" in Italien, Spanien, Frankreich, Belgien, GB, NL, Schweden, aber auch den USA, Brasilien, Indien... im ersten Halbjahr 2020 ist erheblich.
Für Europa kann man das gut bei "euromomo" nachschauen.

Ist deshalb das Ergebnis, dass D das einfach besser gemacht hat und die Maßnahmen völlig richtig waren?

15:38 von Bernd Kevesligeti

>>Müssen eigentlich Unternehmen,die Kurzarbeit angemeldet haben,Sozialversicherungsbeiträge zahlen ?<<

Klar doch. Und zwar die vollen Sätze.

Im Nachhinein werden ihnen allerdings die anteiligen Beiträge für die tatsächlich angefallene Kurzarbeit - also für nicht geleistete Arbeit - nach Abrechnung zurückerstattet.

15:40, rr2015

>>Die Steuermittel wären da die Sozialkassen zu entlasten , wenn sich Großkonzerne nicht weiter an der Globalisierung dank Freihandel und Steuervermeidung bereichern würden.<<

Sie wissen aber auch, daß die Großkonzerne Großarbeitgeber und Großsteuerzahler sind?

Meinen Sie wirklich, daß unser Wirtschaftssystem funktionieren würde, wenn kein Profit gemacht würde?

Die Steuervermeidung ist natürlich ein anderes Thema.

Kurzarbeit , SOZIALBEITRÄGE ?

Nein ........
Kurzfristige soziale Absicherung , ..
Mitarbeiter hat dafür das Nachsehen bei eigenen Sozialbeiträgen ; sprich weitere Lücken im Rentensystem der eigenen Kontoführung .
Daher ist auch klar , dass bei den Krankenkassen ein weiterer Versicherungsschutz besteht , ..aber diese Beiträge werden in absehbarer Zeit entsprechend angehoben werden !
Die Krise wird eine Kostenlawine auslösen ,
..Beitragszahler der gesetzlichen Systeme werden sich warm anziehen müssen .

Wo ist das Problem ?

Die DB (ein Staatsunternehmens) hat ein Riesen Defizit - der Bund schießt zu. Die GKV sind durch Hartz IV belastet - der Staat schießt zu ( undzwar spätestens seit der „Flüchtlingskrise“ 2015). Die Rentenkasse kommt mit dem Geld nicht hin - der Staat schießt zu (seit vielen Jahren!).

Wegen Corona gibt es sogar Hilfen für Kommunen, ja, sogar für Selbständige (Zahnärzte!) und Privatunternehmen vieler Branchen.

Das das „Geld nicht reicht“ ist also falsch. Manche Banken wurden in der „Finanzkrise“ gerettet. Sogar dafür reichte das Geld. Auch für die Kurzarbeit wird das Geld also „reichen“. Es ist nur eine Frage des politischen Willens.

@fathaland slim 15.43

die Wirtschaftskrise sehe ich sehr wohl. Nur, ob Corona jetzt für alle Fehlentwicklungen, die es im Übrigen lange vorher schon gab, verantwortlich ist, scheint mir eine sehr bequeme Entschuldigung. Ist natürlich willkommen bei denen, die über Jahrzehnte ihre Staatsfinanzen gegen die Wand fuhren und nötige Reformen verpennten

15:58 von Boxtrolls

>>Kurzarbeit , SOZIALBEITRÄGE ?

Nein ........
Kurzfristige soziale Absicherung , ..
Mitarbeiter hat dafür das Nachsehen bei eigenen Sozialbeiträgen ; sprich weitere Lücken im Rentensystem der eigenen Kontoführung .
Daher ist auch klar , dass bei den Krankenkassen ein weiterer Versicherungsschutz besteht , ..aber diese Beiträge werden in absehbarer Zeit entsprechend angehoben werden !
Die Krise wird eine Kostenlawine auslösen ,
..Beitragszahler der gesetzlichen Systeme werden sich warm anziehen müssen .<<

Jaja, das ganze ist ein komplizierte Materie mit Lücken in der eigenen Kontoführung. Klar ist aber auch, dass das im Nachhinein immer teurer wird obwohl Versicherungsschutz besteht. Besser ist es da, sich warm anzuziehen bevor es kälter wird.

... will sagen: wir wollen doch nicht das Schlimmste für die Zukunft hoffen, bevor wir die gegenwärtige Situation erkannt und im Griff haben.

@12:35 von 0_Panik

"Am Ende hieß es beim Zusammenbruch der weltweiten Logistik wg. Corona :
Wenn die chinesische Wirtschaftswelt es will, stehen in Deutschland alle Räder still !

Das klang mal anders ..."

Genau deswegen hat man dorthin ausgelagert wo man es mit Arbeitnehmer- und auch Menschenrechten nicht so genau nimmt.

Als wäre jetzt schon nichts mehr da...

Wir alle wissen doch, wie die Lager derzeit hier und anderswo ist. Und wir alle wissen auch, dass ohne einen Impfstoff, der sicher in absehbarer Zeit verfügbar sein wird, die Lage auch nicht besser werden wird. Dafür sind die Menschen in Teilen einfach zu egoistisch! Leider!

Aber dennoch halte ich dieses "Drama" um die Sozialkassen für verfrüht. Noch sind die Kassen nicht leer. Und noch ist gar nicht absehbar, wie sich die Wirtschaft in den kommenden 6 Monaten erholen wird oder nicht. 2,9 Mio Arbeitslose derzeit sind natürlich viel! Aber mal ganz ehrlich: wie viele waren es denn noch vor 20 Jahren? Wir hatten schon über 5 Mio Arbeitslose. Und die deutsche Wirtschaft ist derzeit immer noch stark. Auch Reserven sind vorhanden. Und wenn ich mir ansehe, wie die Vermögen in den letzten 10 Jahren gewachsen sind (ja ja, ich weiss, nicht bei jedem), dann machen ich mir derzeit noch keine wirklichen Sorgen. Da stehen andere Länder viel schlimmer!

@meinungisterlaubt 13:41

Zu den Sterbezahlen: Die sind natürlich viel höher als die Corona geschuldeten Todesfälle. Aber sie beweisen nicht die Harmlosigkeit der zurückliegende Ereignisse, nur weil diese "im Rauschen liegen". Auch eine Tsunami-Warnboje auf dem freien Meer schwankt durch den natürlichen Wellengang und die Gezeiten mehr oder weniger auf und ab...und eignet sich trotzdem zur Vorwarnung. Weil im Schwanken gewisse Effekte mit "schwabbeln" und berücksichtigt werden. Wenn man das mit ihren Trends und Behauptungen auch machen würde dann käme das gleiche zutage wie das, was man auch unvoreingenommene Beobachtung anstelle von Zahlenklauberei festgestellt hätte: Es gab eine Welle mit der nicht zu spaßen war. Und sie hat immer noch das Potential zum Schlimmeren.

Ich muss

jetzt auch unter das Kopfkissen fassen.

Man, es kommt für Jeden der Tag wo er nichts von dem hat was er meint zu haben.

16:03, deutlich

>>@fathaland slim 15.43
die Wirtschaftskrise sehe ich sehr wohl. Nur, ob Corona jetzt für alle Fehlentwicklungen, die es im Übrigen lange vorher schon gab, verantwortlich ist, scheint mir eine sehr bequeme Entschuldigung.<<

Niemand macht die Pandemie für Fehlentwicklungen, die es schon vorher gab, verantwortlich.

>>Ist natürlich willkommen bei denen, die über Jahrzehnte ihre Staatsfinanzen gegen die Wand fuhren und nötige Reformen verpennten<<

"Nötige Reformen" ist so ein wunderschönes Schlagwort.

Spanien hatte sich mit einer ungeheuren Kraftanstrengung einigermaßen aus den Folgen der Weltfinanzkrise 2008 herausgearbeitet. Auch wenn die Arbeitslosigkeit, gerade unter Jugendlichen, nach wie vor gewaltig war. Aber die wird ja bei den verlangten "Reformen" in Kauf genommen.

Und der Nettozahler Italien, die drittgrößte Volkswirtschaft der EU, leidet jetzt unter der Konfrontationspolitik der Vorgängerregierung.

Beide Länder wurden doch die Seuche ungeheuer gebeutelt.

10 Prozent?

.... ich glaube, es werden eher 30

@13:41 von meinungisterlaubt

Wenn ich sie und andere Gleichgesinnte so lese ärgere ich mich maßlos nicht in Aluminium Aktien investiert zu haben.

Ach, stimmt ja. Ich habe zu wenig Geld dafür übrig und Aluminium ist eine Umweltsauerei ersten Grades.

Aber sonst... :-D

Kurzarbeitergeld

hatte nicht um sonst das KURZ im Namen, hab früher auch mal welches bekommen, die Auflagen waren hoch, und es ging nur 4 Wochen.
Dubiose Fälle gibt es zur Zeit reichlich, Artikel gibt zu lesen, wie gegen Missbrauch vorgegangen wird.
Artikel zu den Sozialleistungen, und welche Entscheidungen nicht Zielführen oder nicht gut waren, gab es auch diese Woche.
Das es nicht reichen wird, und man an die Grenze des bezahlbaren kommt, konnte eigentlich jeder oben wissen.
Warnungen gab es ja reichlich, schon lange vor dem Virus.

12:18 von DeHahn

Da hat doch unser Land aktuell 2 Billionen Schulden!
Die Privatvermögen, ..... belaufen sich auf 17 Billionen.
.
klarer Fall ?
warum schielt man immer auf die Kohle anderer
warum überlegt man nicht wieviel man selber beisteuert für die Gesellschaft ?
was zahlt einer Einkommenssteuer, ist das so gewaltig
das zum Einen
in meiner Familie hatte meine Mutter ne kleine Schneiderei,
meine Großmutter ne kleine Schneiderei
die hatten keine Angestellten ... warum auch
die saßen auch an der Nähmaschine wenn sie sich mal nicht wohl fühlten
fällt ihnen was zu Angestellten auf ? und "Lohnfortzahlung"
um 16:00 nicht Feierabend und Samstag / Sonntag wurde gearbeitet - wenn es Arbeit gab
könnte in dieser Arbeitseinstellung was begründet sein
und in meiner Betrachtungsweise von Selbstständigen

natürlich man kann den Aldi zum Vergleichen nehmen
der ja ein "Ausbeuter" ist
aber auch der macht am Freitagmittag nicht Feierabend
und was man so hört hat der keinen Ferrari liebt keinen Kaviar und Partys

16:40 von wenigfahrer

>>Das es nicht reichen wird, und man an die Grenze des bezahlbaren kommt, konnte eigentlich jeder oben wissen.
Warnungen gab es ja reichlich, schon lange vor dem Virus.<<

Exakt erkannt! Dass Geld endlich ist, weiß man seit seiner Erfindung. Es ist dem Geld sogar innewohnend, wenn es als Gegenwert für Güter und Leistungen herhalten muss und nicht nur einfach so ... naja.

Gut, dass Sie uns darauf nochmal hingewiesen haben.

16:28 von heutemalich

>>10 Prozent?
.... ich glaube, es werden eher 30<<

So genau kann man das noch gar nicht sagen. Vielleicht werden es auch 17 oder was mit 2.

na ja

wenn die Regierung ihre Griffel mit Einmalentnahme Sozialabkommen mit anderer Länder dazu jetzt die Wirtschaftsmigtration zum Teil davon bezaht hätte wäre genügend da .Da das Geld zweckentfremdet wurde in gute Jahre für ... NEIN ich zahle nicht mehr ein sondern ihr fangt an Fremdleistungen rauszunehmen .
ZB Sozialabkommen Türkei wo der türkische Staat entscheidet wieviel entgeldlos in der Türkei mitversichert sind wo evl nicht wissen wo DE liegt .Wäre ein Anfang .Privathaftung für Politiker die sich an Sozialkassen vergreifen für komische hobby Pojekte .Das Geldverteilen aufhöhren und es reicht .

Überlastet Corona die Sozialkassen

das sind unsere Sorgen !

Spaniens Regierung hat die Einführung eines Grundeinkommens beschlossen.
das war hier in Tagesschau.de im Mai zu lesen
Der spanische Staat zahlt zwischen 465 und gut 1000 Euro an Bedürftige, je nach ihrer familiären Situation.
Die Bezieher müssen zwischen 23 und 65 Jahre alt sein.
da kam doch der EU Kredit und Geschenk für die Corona Krise gerade recht ?
warum haben die keine Sorgen vor der Zukunft ! einer muß das ja finanzieren

16:27 von fathaland slim

Niemand macht die Pandemie für Fehlentwicklungen, die es schon vorher gab, verantwortlich.

Re Doch mit mit dem Virus werden Fehler vertuscht und Fiskalunion eingeführt also Wahlgeschenke verteilt für ein weiterso .Dazu wurde keine Firme geschlossen wegen dem Virus sondern das falsche System ,Lieferketten krachten zusammen aber nur wegen Vorschädigung durch das System .Wer war es ,der Virus ,nein er zeigte nur die Schwäche auf .Vor dem Virus waren einige Zomies platt ,hätten keine 2 Monate mehr durchgehalten ,jetzt dank sind sie mit Geld wieder versorgt .Hält nur nicht lange an . Ergo der Virus rettet auch ein falsches System mit Steuergeld ,vertuscht Fehler ,Wahlgeschenke für Südländer ,USW .

`@16:47 von Sisyphos3

"warum schielt man immer auf die Kohle anderer"

Sie meinen die "Kohle" die diejenigen auf Kosten anderer "erwirtschaftet" haben?

Man könnte glatt meinen sie wollen zurück zum Manchesterkapitalismus.

Und ich befürchte das meinen sie sogar todernst.

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