Kommentare

Mal völlig unabhängig vom …

… hier beschriebenen Sachverhalt: wenn ich in dem Artikel lese „…sorgten die Schreiben für große Empörung und Verunsicherung, zumal diese ausschließlich auf Deutsch formuliert waren…“, dann reibe ich mir schon verwundert die Augen. Da wagt es doch tatsächlich eine deutsche Behörde in Deutschland, ein Behördenschreiben auf Deutsch zu verfassen! Das gibt es wirklich in keinem anderen Land der Welt, dass das Empörung erzeugt.

Soziale Rücksichtslosigkeit

Bei diversen Fällen, auch in europäischen Nachbarländern, hatte man ja bereits den Eindruck gewonnen, dass man sich mit der Abriegelung von ganzen Wohnblöcken und -Vierteln in sozial schwächeren Gebieten vergleichsweise leicht tut.
In diesem Fall wird es ganz offensichtlich, dass man sich mit Gering-Privilegierten einfach alles erlaubt. So etwas wäre definitiv nicht in Hamburg-Blankenese passiert und muss unbedingt Konsequenzen haben.

ohne richterlichen Beschluss sowieso Freiheitsberaubung

Quarantäne, sei es als Hausarrest, sei es mit Bauzäunen um einen Gurkenhof, ist ohne richterlichen Beschluss für jeden Einzelfall sowieso Freiheitsberaubung nach § 239 StGB. Denn Freiheitsentzug ist nach Art. 104 Abs. 1 und 2 durch eine Verordnung oder einen Verwaltungsbescheid nur bis zum Ablauf des nächsten Tages zulässig - dann muss der Richter entscheiden. Das scheinen einige aber in den letzten Monaten nicht zu beachten - die Gesundheitsämter müssen da aufpassen, sonst haben wir bald Personalmangel in den Ämtern, weil die Gesundheitsbeamten in Haft sind. Anders ist es bei Einschränkungen der Freizügigkeit, etwa der Anordnung einen Ort nicht zu verlassen (aber sich innerhalb des Ortes bewegen zu dürfen).

Deutschland 2020...

...Menschen werden ohne jede rechtliche Grundlage für 14 Tage eingesperrt.

Dazu kommt, dass die Tests ja selbst eine Fehlerquote enthalten.

Und deshalb müssen die Hürden für drastische Maßnahmen entsprechend hoch sein.

Und was haben die mögl. Verantwortlichen zu erwarten?...

...Wenn sie denn überhaupt rechtsstaatlich zur Rechenschaft gezogen werden, dann denke ich,
daß die Leute mit einer max. kleinen Geldstrafe zu rechnen haben werden.

---

Für die Betroffenen Tönnies (Sklaven)Arbeiter
wird das ein schwacher Trost sein.
Erst werden sie weiterhin ausgenutzt und müssen trotz Corona weiter unter widrigen
Arbeitsumständen schuften und dann wird ihnen eben zu Unrecht die Freiheit entzogen.
-
Was mich aber am meisten an der ganzen Geschichte aufregt, daß ich nicht daran glaube,
daß es den Mitarbeitern bei Tönnies auch nach einer Änderung der Gesetze zu Werkverträgen, besser gehen wird.

Das wurde auch mal Zeit

....seit langem mal ne kritische Haltung einzunehmen! gegenüber den Coronamaßnahmen. Ich habe schon gedacht das kommt nie.

Monitor-Recherchen und Tönnies

Ich hätte nicht gedacht, dass ich die Worte „Unrecht“, „Freiheitsberaubung“ und „strafrechtlich relevant“ im Zusammenhang mit der sogenannten Corona-Pandemie in einem Beitrag von tagesschau.de jemals lesen würde. Jetzt also doch. Immerhin. Seit der 16. Kalenderwoche (!) z.B. stellt das Nationale Referenzzentrum für Influenzaviren am Robert Koch-Institut keinen Umlauf von SARS-2 in der Bundesrepublik mehr fest! Dennoch (aber aus welchem Grund?) erklärt dasselbe RKI: “Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit weiterhin insgesamt als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch.“? (RKI Chef Wieler) Sind vor diesem Hintergrund möglicherweise etliche Maßnahmen und Vorgänge der letzten Wochen und Monate „Unrecht“, „Freiheitsberaubung“ und „strafrechtlich relevant“? Ich würde mich über engagierte Recherche der Monitorredaktion freuen, nein, ich erwarte das sogar.

Falsch positiv

Da frage ich mich, wie viele der neu getesteten überall wohl auch "falsch positive" Bescheide sind? Da wo die Politiker jetzt vorschnell von einer zweiten Welle sprechen und Experten widersprechen müssen.
Es wird viermal so viel getestet im Moment wie z.B. im Mai. Dann sollten die Zahlen auch vier mal so hoch sein, wenn die Infektionen gleich bleiben. Das sagt aber niemand. Es wird immer nur von den "Infizierten" geredet statt von "Getesteten". So als spräche man über den Wert von Geld und unterschlüge die Inflation.
Wem dient diese Falschmelderei?

Ich glaube nicht, dass ...

man da den Behörden einen Strick draus drehen wird. Das Infektionsschutzgesetz gibt ihnen eben weitreichenden Spielraum ... auch um freiheitsentziehende Maßnahmen "auf Verdacht" anzuordnen. Normalerweise muss man dafür hinreichende Beweise vorlegen. Hier hingegen muss der Bürger seine "Unschuld" selbst beweisen, z.B. mit einem negativ-Test, der aber nicht unbedingt als beweiskräftig angesehen wird, wohingegen der positiv-Test zu 100% richtig sein soll. Wer's glaubt ...

Falsch positiv?

Bitte das Problem genauer formulieren:
- Wurde für die Betroffenen Quarantäne angeordnet, obwohl sie gar nicht positiv of SARS-CoV-2 getestet worden sind?
oder
- Sind die Betroffenen in Quarantäne geschickt worden, weil der Test falsch positiv war, die Betroffenen also gar nicht infiziert waren?

Aus dem Artikel heraus vermute ich das erstere, aber mit all den herum schwirrenden Verschwörungstheorien und Falschmeldungen müssen Sachverhalte klar und nicht fehlinterpretierbar formuliert werden.

Übers Ziel herausgeschossen?

Die "dank Förderalismus" regional stark unterschiedliche "Auslegung" ohne erkennbare Standards wie weit fundamentale Grundrechte über Wochen und Monate eingeschränkt werden können ist eh schon etwas fraglich.
Wenn jetzt noch einzelne lokale Ämter Grundrechte mit Musterschreiben "präventiv" aushebeln zu versuchen, und dabei anscheinend auch keine eine anständige Betreuung (inkl. Dolmetscher) für jene in Qarantäne organisieren können, mehren sich doch die Zeichen, dass manche Standards dann doch besser auf höherer Ebene definiert und vorgegeben werden sollten, in enger Zusammenarbeit mit Spezialisten, die sich mit Krisenmanagement und Qarantäne wirklich auskennen.

Sollte sich das bestätigen

sollte das Amt für die Kosten und den Verdienstausfall aufkommen müssen

Wenn alle so arbeiten würden

wie in manchen Ämtern und Behörden dann wäre schon alles bankrott. Trotz Computer unorganisiert wie eh und je.

Das kann

in solchen Ausnahmesituationen vorkommen. Mir sind Fälle von Menschen mit Coronaverdacht bekannt, die nach mehrfach negativem Test trotzdem in Quarantäne bleiben mussten. Zudem war wohl die Personaldatenübersicht bei Tönnies sehr mangelhaft. Nicht schön für die Betroffenen, doch gemessen an der Gefahrensituation durchaus hinnehmbar. Und unsere übereifrigen Juristen sollten sich besser angemessen um echte Straftaten kümmern.

Zahlenspiel

Falsche Bescheide? Doch nicht so hohe Infektionszahlen wie vielfach gemeldet?
Ist dieses merkwürdige Vorgehen des Gesundheitsamtes, standardisierte Bescheide zuzusenden, darauf zurück zu führen, weil die Mitarbeiter überfordert waren?
Oder wurde diese vereinfachte Praxis angewandt, weil man voraussetzte, Leiharbeiter bei Tönnies sind generell infiziert?
Oder mussten hohe Infizierungszahlen geliefert werden? Würde der einen oder anderen Organisation bestimmt sehr entgegen kommen
Wie auch immer. Es wirft kein gutes Licht auf das Gesundheitsamt und bestärkt die Zweifler an den veröffentlichten Zahlen an Neuinfektionen

Zu Tönnies

Vor ca. 14 Tagen hat Tönnies angefangen mit Firmengründungen am laufenden Band, dass Belegen zahlreiche Neugründungen von GmbH´s die am Amtsgericht Gütersloh ins Handelsregister aufgenommen wurden.
Diese Firmen nennen sich:
Tönnies-Production I GmbH mit der HRB 11868
bis
Tönnies-Production XV GmbH mit der HRB 11882

Ob er damit die 50 Mitarbeiter-Grenze wegen Werksverträgen im neues Gesetz unterlaufen will? Vielleicht, sofern man der Meinung ist, dass das Fleischerhandwerk auch zum Handwerk gehört - dann könnte er damit das Gesetz über Werksverträge umgehen.

06:39 von Egleichhmalf

"Behördenschreiben auf Deutsch zu verfassen! Das gibt es wirklich in keinem anderen Land der Welt, dass das Empörung erzeugt."

Das ist nauterlich ein Grund zur Empoerung. (Ironie) - Fremdsprachen in Deutschland, und dann noch behoerdlich... igitt!

Keine Freiheitsberaubung

@ fritze67:
ohne richterlichen Beschluss sowieso Freiheitsberaubung. Quarantäne, sei es als Hausarrest, sei es mit Bauzäunen um einen Gurkenhof, ist ohne richterlichen Beschluss für jeden Einzelfall sowieso Freiheitsberaubung nach § 239 StGB.

Quarantäne kann von den Gesundheitsbehörden ohne Gericht angeordnet werden. Das hat mit Freiheitsberaubung nichts zu tun, die Interessen der Gemeinschaft stehen hier über den individuellen Rechten.
Wenn sich jemand nicht an sie Quarantäne hält, wird er mit Gerichtsbeschluss in eine Anstalt verbracht. Dazu ist Tag und Nacht ein zuständiger Richter greifbar.

@Soziale Rücksichtslosigkeit..."Gering-Privilegierte"....

sind nun mal die Haupt-Zielgruppe vom Corona-Virus - da muss jetzt hart durchgegriffen werden - im Endeffekt geht es doch um unser eigenes Wohl

Die Gemeinschft hat auch wichtige Schutzrechte

@ Chekow:
Hier hingegen muss der Bürger seine "Unschuld" selbst beweisen

Es geht hier nicht um Schuld oder Unschuld. Es kann jedem Bürger zugemutet werden, auch bei unklarem Befund zeitlich begrenzt in Quarantäne zu kommen. Hier wiegen die Rechte der Gemeinschaft mehr als die des Einzelnen.

Starkes Gesundheitsamt

Ich gehe davon aus, dass das Gesundheitsamt hier im Recht war. Es macht zu unser aller Schutz einen tollen Job. Danke.

Um 08:10 Jim456

Tun Sie doch. Die Untersuchung war Kostenfrei, Verdienstausfall gab es auch keinen.

@06:39 von Egleichhmalf

" Da wagt es doch tatsächlich eine deutsche Behörde in Deutschland, ein Behördenschreiben auf Deutsch zu verfassen! Das gibt es wirklich in keinem anderen Land der Welt, dass das Empörung erzeugt."

Zumindest gibt es das Problem vorwiegend in Deutschland. Sie sollten wissen, dass es sich hier nicht um Einwanderer oder Staatsbürger handelt, sondern um Busweise herangekarrte Billigarbeitskräfte, die das Land wieder verlassen und von denen nicht noch verlangt werden kann, dass sie zwischendrin noch Deutsch lernen um Behördenbriefe zu lesen.

Zu Unrecht in Quarantäne

Na und. Sicher ist sicher. Zumal sich viele Tönnies Mitarbeiter nicht an die Quarantänebestimmungen gehalten haben .
Wenn genau das Gegenteil passiert wäre, dann würden die Behörden jetzt als inkompetent bezeichnet werden.

@ um 07:05 von fritze67

"ohne richterlichen Beschluss sowieso Freiheitsberaubung
Quarantäne, sei es als Hausarrest, sei es mit Bauzäunen um einen Gurkenhof, ist ohne richterlichen Beschluss für jeden Einzelfall sowieso Freiheitsberaubung nach § 239 StGB. …"
Quarantäne ist keine Freiheitsberaubung, da die Quarantäneanordnung aufgrund des höheren Gutes der Gesundheit der allgemeinen Bevölkerung erfolgt. Da Quarantäne also keine Freiheitsberaubung ist, braucht sie auch keinen richterlichem Beschluss.

Banane oder was

Wo leben wir eigentlich. Ich kann nur noch den Kopf schütteln über soviel fehlende Professionalität.

um 06:39 von Egleichhmalf

Der Satz lautet: "Bei den Beschäftigten, die auf ein Ende der vierwöchigen Quarantäne gehofft hatten, sorgten die Schreiben für große Empörung und Verunsicherung, zumal diese ausschließlich auf Deutsch formuliert waren."

Der "zumal"-Satz bezieht sich auf die Verunsicherung. Grammatikalisch könnte er sich auch auf die Empörung beziehen, aber das ist eine abwegige Interpretation, die dann zu geriebenen Augen führen kann.
_

@ Egleichhmalf

Zitat: "Da wagt es doch tatsächlich eine deutsche Behörde in Deutschland, ein Behördenschreiben auf Deutsch zu verfassen! Das gibt es wirklich in keinem anderen Land der Welt, dass das Empörung erzeugt..."
Richtig, was erlauben die sich? Warum wurde das nicht in "Einzelaudienzen" übersetzt und den Betroffenen nahegebracht? Ich schlage einen Untersuchungsausschuss vor ... mindestens ... Schadenersatzzahlungen sowieso ...
--Ironie Ende--

6:39 Egleichhmalf

In allen anderen Ländern stehen behördliche Schreiben in mehreren Sprachen zur Verfügung. Sogar in den südlichen Ländern.
Nur in Deutschland gibt's das nicht. Ein Armutszeugnis.
Zum hier Arbeiten sind diese Leute aber schon recht.

Wir profitieren doch alle vom.....

billigen Tönnies-Fleisch - da sollte jetzt Tönnies und seine Arbeiter in unserem ureigensten Interesse nicht zu hart angegriffen werden.

Am 30. Juli 2020 um 08:41 von qpqr27

>>sind nun mal die Haupt-Zielgruppe vom Corona-Virus - da muss jetzt hart durchgegriffen werden - im Endeffekt geht es doch um unser eigenes Wohl<<

Aha, und das rechtfertigt eine unötige 4 wöchige Quarantäneanordnung ?

Gerichtsbeschluss nötig

Auch die Gesundheitsbehörden brauchen für Freiheitsentziehungen einen Gerichtsbeschluss. Das Verfahren ist in §§ 415 bis 432 FamFG geregelt. Wäre ja noch schöner, wenn man für ein Bettgitter bei Menschen, die das Bett sowieso nicht mehr verlassen können, einen richterlichen Beschluss braucht, für das Einsperren von jungen Menschen, die zum Teil schlimmstenfalls ansteckungsverdächtig im Sinne des InfSchG sind, zum Teil aber nicht einmal das, aber nicht.
Noch solten wir in einem freiheitlichen Rechtsstaat sein, nicht in einer Gesundheitsdiktatur. Die Interessenabwägung ist in jedem Einzelfall der Freiheitsentziehung von einem Gericht vorzunehmen.
Auch die von den Verordnungen angenommene unmittelbare Wirkung bezüglich Quarantäne für Reiserückkehrer mit Bußgeldandrohung dürfte nicht rechtmäßig sein.

07:09, SchleswigHolsteiner

>>Deutschland 2020...
...Menschen werden ohne jede rechtliche Grundlage für 14 Tage eingesperrt.<<

Und man erfährt es bei der Tagesschau.

Die vierte Gewalt funktioniert, 2020 in Deutschland.

Ein gutes Gefühl.

Am 30. Juli 2020 um 08:44 von Advokatus Diaboli

>>Es geht hier nicht um Schuld oder Unschuld. Es kann jedem Bürger zugemutet werden, auch bei unklarem Befund zeitlich begrenzt in Quarantäne zu kommen. Hier wiegen die Rechte der Gemeinschaft mehr als die des Einzelnen.<<

Habe Sie den Artikel überhaupt gelesen ? Die Menschen waren 4 Wochen in Quarantäne und sollten zu Unrecht weitere Wochen in Quarantäne verbringen. "Zeitlich begrenzt.." welchen Zeitraum umfasst das ?

Bitte Fakten auf den Tisch

"Bei Stichproben räumte das zuständige Gesundheitsamt die falschen Positiv-Bescheide in allen nachgefragten Fällen ein."
Wie viele nachgefragte Fälle waren es denn? Reden wir von 2 oder 3 oder von hunderten? Wird hier was aufgebauscht?
In der Abwägung Gesundheitsschutz/Leib- und Leben von vielen oder kurzzeitige Einschränkung der Bewegungsfreiheit gepart mit der Zeitdringlichkeit sind die standartisierten Anordnungen m.E. sachgerecht, auch ein hinreichender Verdacht der Infektion sollte genügen.

Wieviele sind denn falsch negativ?

Mich würde einmal auch interessieren, wieviele Leute negativ getestet werden, die eigentlich positive sind? Gibt es dazu auch Zahlen? Vielleicht kann die Redaktion einmal hier nachforschen, das wäre ja durchaus interessant, denn ein Test liefert ja selten nur in eine Richtung falsche Ergebnisse. Im Thoennis Fall finde ich auch, dass es besser war, zunächst mal lieber einen mehr als einen weniger in Quarantäne zu stecken und man testet dann ja auch mehrmals und findet schnell heraus, wenn jemand dann doch nicht positiv ist. Schlimmer wäre es andersherum, wenn Personen, die negativ gestestet wurden, aber doch positiv sind und andere Menschen anstecken könnten.

Tönnies-Mitarbeiter zu Unrecht in Quarantäne....

Jedenfalls wird Herr Tönnies in diesem Zusammenhang nicht belastet.Er kann weitermachen,weiter schlachten lassen.Und verlangt vom Land außerdem noch die Erstattung der Lohnkosten für die Zeit als sein Betrieb geschlossen war.

Am 30. Juli 2020 um 07:18 von Biocreature

>>Was mich aber am meisten an der ganzen Geschichte aufregt, daß ich nicht daran glaube,
daß es den Mitarbeitern bei Tönnies auch nach einer Änderung der Gesetze zu Werkverträgen, besser gehen wird.<<

Die Fabrik ist momentan geschlossen und Werkverträge werden verboten. D.h. die Mitarbeiter aus östlichen Ländern fahren nach Hause und müssen sich andere Arbeitsmöglichkeiten suchen.

Super, und weiter geht's...

...mit den tollen Tests, das Selbe Theater nach Tönnies nun bei den Urlaubern!
Der einzige Fehler in dem ganzen Corona-Wahnsinn sind doch überhaupt die Tests welche, das muss man sich auf der Zuge zergehen lassen, auch falsch positive Ergebnisse hervorbringen. Diese Tests haben doch absolut keine Aussagekraft. Und die Regierung hält trotzdem vehement an ihnen fest. Und keiner hinterfragt es wirklich.

Und das man überhaupt darüber reden muss ob die Handlungen wie Quarantäne Freiheitsberaubung ist, ist der absolute Wahnsinn. Noch vor März hätte die Mehrheit aufgeschrien und nun lassen die Menschen jeden Mist über sich ergehen. So weit ist es leider mittlerweile gekommen.

Wird Zeit das der Verstand wieder eingeschaltet wird!!

08:04, Feuerkatze

>>Bitte das Problem genauer formulieren:
- Wurde für die Betroffenen Quarantäne angeordnet, obwohl sie gar nicht positiv of SARS-CoV-2 getestet worden sind?
oder
- Sind die Betroffenen in Quarantäne geschickt worden, weil der Test falsch positiv war, die Betroffenen also gar nicht infiziert waren?

Aus dem Artikel heraus vermute ich das erstere, aber mit all den herum schwirrenden Verschwörungstheorien und Falschmeldungen müssen Sachverhalte klar und nicht fehlinterpretierbar formuliert werden.<<

Sie haben Recht, der Artikel ist etwas mißverständlich.

Es handelt sich aber ziemlich eindeutig um die erstere von Ihnen angeführte Möglichkeit.

Um herauszufinden, daß ein Test falsch positiv war, hätte man ihn ja wiederholen müssen.

Am 30. Juli 2020 um 07:34 von eibe59

>>(...)
Es wird viermal so viel getestet im Moment wie z.B. im Mai. Dann sollten die Zahlen auch vier mal so hoch sein, wenn die Infektionen gleich bleiben. Das sagt aber niemand. Es wird immer nur von den "Infizierten" geredet statt von "Getesteten". So als spräche man über den Wert von Geld und unterschlüge die Inflation.
Wem dient diese Falschmelderei?

Das ist schlichtweg falsch!
Es wird nicht 4x so viel getestet wie z.b. im Mai. Denn dann lägen die wöchentlichen Testzahlen bei 1.537.652.

Die tatsächlichen Zahlen aber sehen so aus:
KW 18-22 (27.04. - 31.05.2020): 1.922.065, Schnitt 384.413

Aktuell KW 30 (letzte Woche): 563.553

Stellen Sie sich mal ihre abschliessende Frage in diesem Kontext neu. Wobei ich sie auch da für albern halte.

Falsch negative Tests

Ich habe jetzt nochmal nachgeforscht und im Ärzteblatt Informationen zum Thema falsch negative Tests gefunden, da dass ja deutlich gefährlicher ist, als ein falsch positiver Test, der ja auch in der Regel wie man an den Thoennis Fällen sieht dann noch einmal überprüft wird, während ein falsch negativer Test die Person in falscher Sicherheit wiegt. Ich denke man hat hier also richtig gehandelt, in dem man sehr vorsichtig war.

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/113728/SARS-CoV-2-Fruehe-Abstrich...

Am 30. Juli 2020 um 08:56 von Dicodes

>>Zu Unrecht in Quarantäne
Na und. Sicher ist sicher.<<

Möchten Sie das am eigenen Leibe erfahren, mehrere Wochen in Quarantäne zu verbringen ? Und dazu noch ohne Grund ?

Klage anstrengen!

Man kann jedem Betroffenen nur raten, Schadensersatzklage und Schmerzensgeldklage einzureichen.
Was für ein Di­let­tan­tis­mus bei Politik und Behörden!

Am 30. Juli 2020 um 08:48 von Wuhan hat uns gef...

>>Ich gehe davon aus, dass das Gesundheitsamt hier im Recht war. Es macht zu unser aller Schutz einen tollen Job.<<

nein, das Gesundheitsamt ist nicht im Recht, wenn es die Menschen nach 14 tägiger Quarantäne ohne Befund weiterhin Quarantäne anordnet.

generell ist zum Thema Corona-Quarantäne zu sagen:

lieber 4 Wochen zu viel als ein Tag zu wenig - nur so können die Mitmenschen und Risikogruppen wirklich geschützt werden

@09:04 von H. Hummel

"Richtig, was erlauben die sich? Warum wurde das nicht in "Einzelaudienzen" übersetzt und den Betroffenen nahegebracht? Ich schlage einen Untersuchungsausschuss vor ... mindestens ... Schadenersatzzahlungen sowieso ...
--Ironie Ende--"

Sie sind wohl tatsächlich der Auffassung, dass man gegenüber ausländischen Hilfsarbeitern einfach per Massenbrief auf Deutsch die Quarantäne anordnet und der Rest nimmt dann von selbst seinen Gang?
Die Durchführung, Betreuung und Überwachung der Quarantänefälle war besonders in der Anfangszeit ein absoluter Witz gewesen.

Am 30. Juli 2020 um 09:32 von fathaland slim

08:04, Feuerkatze

>>Sie haben Recht, der Artikel ist etwas mißverständlich.
Es handelt sich aber ziemlich eindeutig um die erstere von Ihnen angeführte Möglichkeit.
Um herauszufinden, daß ein Test falsch positiv war, hätte man ihn ja wiederholen müssen.<<

Hier ist der Artikel eindeutig:
Menschen mussten ohne Grund weiterhin in Quarantäne bleiben.
Aus dem Artikel:
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In anderen Briefen wurde Beschäftigten mitgeteilt, dass sie aufgrund von Kontakten zu Infizierten in Quarantäne bleiben müssten, obwohl es sich bei den Adressaten um genesene Infizierte handelte, die als nicht mehr ansteckend gelten und bereits aus der Quarantäne entlassen worden waren.
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Am 30. Juli 2020 um 09:16 von qpqr27

>>Wir profitieren doch alle vom.....

billigen Tönnies-Fleisch - da sollte jetzt Tönnies und seine Arbeiter in unserem ureigensten Interesse nicht zu hart angegriffen werden.<<

Das ist doch eine sehr bizarre, verkennende Sicht zu den Ereignissen um den Betrieb, den Mitarbeitern, den dortigen Verhältnissen und der Berichterstattung.

09:26 von Bernd Kevesligeti

«Und [Herr Tönnies] verlangt vom Land außerdem noch die Erstattung der Lohnkosten für die Zeit als sein Betrieb geschlossen war.»

Fordern kann der Herr viel, das konnte er schon immer gut.
Wenn er Erstattung bekäme, wäre das sehr diskussionswürdig.
Ansonsten steht Herr Tönnies sozusagen mit dem Hintern im Kühlhaus.

Seine Präsenz als Zampano im Hintergrund schwand jedenfalls schon beträchtlich, seitdem er beim Fußballclub Schalke 04 nun gar nichts mehr zu melden hat.

um 09:22 von SchleswigHolsteiner

Waren die Einschränkungen der sozialen Kontakte in Deutschland unerträglich? Nein. Gruppen konnten sich treffen, solange sie Abstand halten, und zu zweit durfte man die ganze Zeit unterwegs sein, ohne jede Einschränkung. (Ausnahmen: z.B. Menschen, die in Heimen leben und fast gar keine sozialen Kontakte mehr hatten. Für die waren diese Monate furchtbar.)

Waren die wirtschaftlichen Folgen für viele Menschen existenzbedrohend? Ja, selbstverständlich. Niemand hat das jemals in Abrede gestellt.

Sollte die Gesellschaft die besonders Betroffenen entschädigen, z.B. das Gastgewerbe? Auch da lautet die Antwort: Ja, selbstverständlich.

Dies zur Richtigstellung Ihrer Behauptungen zu meinen Beiträgen, die sie falsch verstanden hatten, weil Sie sie aus dem jeweiligen Zusammenhang gerissen hatten.
_

@ 07:09 von SchleswigHolsteiner

"Menschen werden ohne jede rechtliche Grundlage für 14 Tage eingesperrt."
Stimmt leider. Und das nicht nur für 14 Tage wenn man an die vielen Bewohner von Pflegeheimen denkt bei denen sogar noch dann der Kontakt zu ihren Angehörigen unterbunden wurde wenn sie im Sterben lagen.

Zu Unrecht in Quarantäne ?

Vielleicht muss man mal in den Ämtern für Ordnung sorgen .... vielleicht waren sie aber auch überfordert ? In so einem Fall ist man ja geneigt übertrieben zu handeln!

@ 08:17 von Wegelagerer34

So lange man nicht selbst betroffen ist kann man das leicht dahin schreiben. Aber bei Ihrem Beispiel mit mehrfach negativem Test und trotzdem Quarantäne kann man nicht mehr davon ausgehen dass dem Amt keine Daten vorlagen. Das ist dann nicht mehr hinnehmbar sondern eine Freiheitsberaubung und damit eine Straftat

@fathaland slim um 09:21Uhr

Ein gutes Gefühl könnte man haben, wenn es den Fall Relotius (war auch für die "taz" tätig) nicht gäbe und nicht manche Wichtigtuer als Insider ihr Wissen "durchstechen" würden. Es ist anscheinend zuviel verlangt, zu beurteilen, ob etwas wichtig ist oder den leider vorkommenden Fehlern zugeordnet werden muß. Mit der gleichen Aufregung würde MONITOR auch berichten, wenn irrtümlich keine Quarantäne-Briefe verschickt würden. Fehlerfrei ist anscheinend nur die "vierte Gewalt", oder? Und wenn nicht?

Auch die Schnelltests sind genauso unsicher

Und auch diese aktuellen Corona-Schnelltests sind genauso unsicher:

https://www.kbv.de/html/1150_44758.php

Coronavirus: "Schnelltests" liefern kein zuverlässiges Ergebnis
09.03.2020 - Aktuell angebotene „Schnelltests“ zum Nachweis des neuartigen Coronavirus liefern kein zuverlässiges Ergebnis. Die Kosten werden deshalb auch nicht von den Krankenkassen übernommen.

Die „Schnelltests“, die derzeit auf dem Markt sind, suchen nicht nach Erregern, sondern nach Antikörpern. Antikörper sind bei Virusinfektionen meist frühestens eine Woche nach Erkrankungsbeginn nachweisbar, in der Regel sogar erst nach 14 Tagen.

Nach Einschätzung von Experten ist zudem völlig ungeklärt, ob ein positiver Antikörpertest nicht durch eine frühere Infektion mit einem anderen Coronavirus verursacht sein könnte.

Von daher bringt auch diese ganze Testerei an den Flughäfen überhaupt nichts. Das ist purer Aktionismus ohne Sicherheit.

@ 08:39 von Advokatus Diaboli

"Quarantäne kann von den Gesundheitsbehörden ohne Gericht angeordnet werden. Das hat mit Freiheitsberaubung nichts zu tun, die Interessen der Gemeinschaft stehen hier über den individuellen Rechten.
Wenn sich jemand nicht an sie Quarantäne hält, wird er mit Gerichtsbeschluss in eine Anstalt verbracht. Dazu ist Tag und Nacht ein zuständiger Richter greifbar."
So mal von Diaboli zu Diaboli...
Das ist zwar korrekt jedoch darf Quarantäne nicht in eine zeitlich unbegrenzte Haft ausarten. Es gab in der letzten Zeit immer mehr Gerichtsentscheidungen bzgl der Verhältnismäßigkeit von Anordnungen gem. Infektionsschutzgesetz. Ich denke 4 Wochen Quarantäne, zT trotz mehrfach negativer Corona-Tests dürften juristisch keinen Bestand haben.

nein

wir sind nicht in Nordkorea wo man alle einsperren kann ,wie man es will

@fritze67 um 09:19

Auch wenn Sie jetzt schon mit mehreren Beiträgen im FamFG herumstochern, das Gesetz kommt zur Anwendung, wenn z.B. Polizisten aufgrund einer unmittelbar bevorstehenden Straftat einen Polizeigewahrsam einleiten, oder z.B. auch im Falle eines Freiheitsentzugs zur Abschiebung.

Das Infektionsschutzgesetz wiederum erlaubt es, eine Quarantäne zu verhängen, und zwar ohne richterliche Anordnung. Wer gegen Quarantäneanordn. verstösst, kann nach § 75 IfSG mit Freiheitsstrafe b. z. 2 Jahren bestraft werden.

Natürlich bleibt der Beschwerdeweg bzw. die gerichtliche Überprüfung offen, aber wenn die Gesundheitsbehörde eine Quarantäne verfügt, dann ist das zunächst keine Freiheitsberaubung und erst mal hinzunehmen. Erst wenn pauschal, ohne hinreichende Verdachtsmomente/Belege an einer Quarantäne festgehalten wird, und auch keine zeitnahe Einzelfallprüfung (mit mehreren Corona-Tests) erfolgt, dann könnte man von mindestens fahrlässiger Freiheitsberaubung reden.

Bemerkenswert...

dass es ein Corona/Maßnahmen kritischer Beitrag auf die TS Seiten schafft. Bemerkenswert auch, dass sich der größte Teil der Rezensenten des Artikels kritisch zu den ergriffenden Maßnahmen äußert - ich unterstelle allerdings, dass sich die Corona-Jünger kritischen Beiträgen zum Thema verweigern und sich somit natürlich nicht unter den Kommentatoren finden. Trotz alledem soziologisch interessant.
Weitermachen!

@Wegelagerer 08.17

Nicht schön für die Betroffenen, doch gemessen an der Gefahrensituation durchaus hinnehmbar."
Schreibt ein Nichtbetroffener so locker daher..
Das ist ein massiver unberechtigter Eingriff in die persönlichen Freiheitsrechte, um was es hier geht. Die Betroffenen erlitten Einkommensverluste und wurden fälschlicherweise stigmatisiert, wie man aus Berichten entnehmen konnte. Das sollte man nicht so auf sich beruhen lassen

09:25 von baumgart67

«Mich würde einmal auch interessieren, wieviele Leute negativ getestet werden, die eigentlich positive sind? Gibt es dazu auch Zahlen?»

Solche Zahlen könnte man nur dann herausfinden, wiederholte man bei negativem Testergebnis den Test mind. einmal, weil man dessen Zuverlässigkeit ganz generell misstraut.

alles normal

Bayern (man denke an Mollath) und NRW sind
die fleißigsten Freiheitseinschränker in der BRD (nach Bevölkerungs-Prozenten). Es ist nicht so recht bekannt geworden, daß Freiheitsberaubungen -durch Beamte- überhaupt je zu Sanktionen geführt hätten. Wenn es gar zu peinlich wird, wird eben ein Verfahren "eröffnet". Und später, Ordnung muß ja sein, wieder geschlossen. Das wird wohl -nur z.B.- auch im Fall Kleve so kommen. Bei einer -auch nur ansatzweise- funktionierenden Gewaltenteilung wäre das alles ganz anders. Wäre. Man google "gewaltenteilung - ex-Richter Dr. Udo Hauschild".

Vielleicht war es doch keine so gute Idee

den öffentlichen Dienst ausnahmslos so sehr auszudünnen und das eingesparte Geld in oftmals nutzlose Projekte in der Welt verteilt zu haben. So kam es durch Zeitdruck und zu wenige Mitarbeiter zu diesen unglaublichen Pannen.

@sozialagenda

Die Viren"last" ergibt sich aus der "Färbung" am Ende der Vervielfältigungskaskade. Die Probenahme ist problematisch. Das Problem ist sooo alt und hat einen Bart seit Anbeginn jedwelcher Analytik. Über den Rest sollen sich die Gedanken machen die was davon verstehen. Ich frag schließlich auch keinen klinischen Chemiker ob die Filterstufen in meinen Magnetometern richtig durchgestimmt sind.

Am 30. Juli 2020 um 10:17 von MartinBlank

>>Waren die Einschränkungen der sozialen Kontakte in Deutschland unerträglich? Nein. <<

Sie geben selbst die Antwort:

>> (Ausnahmen: z.B. Menschen, die in Heimen leben und fast gar keine sozialen Kontakte mehr hatten. Für die waren diese Monate furchtbar.)<<

>>Waren die wirtschaftlichen Folgen für viele Menschen existenzbedrohend? Ja, selbstverständlich. Niemand hat das jemals in Abrede gestellt.<<

Wieso "waren" ? Das "dicke Ende" kommt erst noch, wenn die Insolvenzen im Herbst angemeldet werden.

Hab ich jetzt wieder etwas "aus dem Zusammenhang" gerissen ?

Psychische Körperverletzung

Jemandem - achtlos oder gar strategisch - behördlich zu bescheinigen, er habe eine Infektion, die er tatsächlich gar nicht hat ist alles andere als ein harmloser Vorgang. Eine Corona Infektion kann sehr schwerwiegende Folgen haben und so manch ein Betroffener wird sich große Sorgen um sich und seine Nächsten gemacht haben, von denen mal ganz abgesehen. Neben der unbegründeten Freiheitseinschränkung hat man sich hier auch eine u.U. gravierende Gefährdung des seelischen Wohls vorwerfen zu lassen. Das ist so ziemlich das Gegenteil dessen, was man von einem Gesundheitsamt erwartet.

Es kommt einem der Verdacht, dass die Sorglosigkeit des Vorgehens mit der Herkunft und dem sozialen Status der Betroffenen zu tun hat. Das wäre dann auch noch ‚Racial Profiling‘ in Reinkultur. Obendrein dient das ganze dann auch als Wasser auf den Mühlen der Corona Ungläubigen und Verschwörungstheoretiker, siehe diverse andere Kommentare hier im Forum.
Bei allem Verständnis für Maßnahmen - das geht gar nicht.

@Feuerkatze - 08:04

Weder - noch.
Ich lese aus dem Artikel heraus, dass es sich bei den unter Quarantäne gestellten Personen um Kontaktpersonen von fälschlich positiv getesteten oder bereits genesenen Personen handelt.

Dieses ist wieder mal nur ein Beispiel

von schlampiger Behördenarbeit mit entsprechend harten Konsequenzen für die Betroffenen, da gibt es noch zahllose andere. Es wird höchste Zeit, dass auch Behördenmitarbeiter und -leiter, auch Beamte für ihre Fehler haftbar gemacht und sanktioniert werden. In der freien Wirtschaft würde das nicht ohne Konsequenzen für die Versager bleiben.

@baumgart67 09:25 @schabernack 10:43

[baumgart67]«Mich würde einmal auch interessieren, wieviele Leute negativ getestet werden, die eigentlich positive sind? Gibt es dazu auch Zahlen?»

[schabernack] Solche Zahlen könnte man nur dann herausfinden, wiederholte man bei negativem Testergebnis den Test mind. einmal, weil man dessen Zuverlässigkeit ganz generell misstraut.

-
Die Quote der „false negatives“ hängt davon ab, in welchem Stadium der Infektion sich ein Patient befindet. Sie liegt zwischen 20% (8Tage nach Infektion) und 100% (unmittelbar nach der Infektion).

Falsche positive Testresultate sind weit seltener, aber sie kommen vor. Man schätzt, dass 0,8-4% aller positiven Testresultate fehlerhaft sind.

Quelle: https://bit.ly/3f8li97

@privatetomtom

Ist "Coronajünger" auch ein soziologischer Begriff? Ich dachte immer das wären die Leute, die, egal wo, zu jeder Sonnenfinsternis eilen.....

Ein gefundenes Fressen ...

... für die Leugner und Verharmloser.

Gesundheitsämter sind überfordert,
da ist das doch schön mit einem
Serien-Musterbrief. Word macht's möglich .

Danke Monitor-Redaktion

Hoffentlich erhalten die Betroffenen - nicht nur im Kreis Gütersloh angemessene Rechtsberatung, damit sie in die Lage versetzt werden, Anzeigen zu erstatten. Hoffentlich wird darüber hinaus auch endlich einmal eine Staatsanwaltschaft von sich aus aktiv. Bei Freiheitsberaubung handelt es sich immerhin um ein Offizialdelikt.
Und dann stelle man sich einmal vor, dass die angewendeten pcr-Tests möglicherweise nicht nur SARS-Cov2, sondern auch andere Coronaviren (PRCV = porcine respiratory coronavirus, BCoV = bovine coronavirus, ...) detektieren, die logischerweise dort "herumschwirren", wo mit Nutztieren gearbeitet wird.
Weiß übrigens jemand wie viele der positiv-getesteten Personen auch tatsächlich an SARS-CoV2 erkrankt waren? Ein positiv-Getesteter ist nämlich nicht mit einem Erkrankten gleichzusetzen. Weiß jemand etwas über die jeweilige Viruslast und die davon abhängige Kontagiösität?

Endlich passiert was

Gott sei dank wachen die Menschen langsam auf und merken, dass vieles, was in den letzten Wochen passiert ist, extreme Verstöße gegen das GG waren.

Es hat sich schon früh gezeigt, dass es vielen Politikern und auch "Experten" schwer fällt, gewonnene Macht wieder abzugeben. Dass aber derart kriminelle Dinge passieren, um den Anschein von Gefahr aufrecht zu erhalten, ist wirklich unfassbar.
Scheinbar hat die Presse das jetzt auch begriffen und fängt an zu hinterfragen

@fathaland slim 9:21

"07:09, SchleswigHolsteiner
>>Deutschland 2020...
...Menschen werden ohne jede rechtliche Grundlage für 14 Tage eingesperrt.<<

Und man erfährt es bei der Tagesschau.

Die vierte Gewalt funktioniert, 2020 in Deutschland.

Ein gutes Gefühl."

Sie haben völlig recht.
Gerade in diesem Forum, in dem der Tagesschau immer mal wieder unterstellt wird, ein 'Staatsmedium' zu sein, könnte man auch zur Kenntnis nehmen, dass sie es vielleicht doch nicht ist, wie man an dem heutigen Beispiel sehen kann.
Aber nein - lieber wird dann der Fall Relotius bemüht.

@Margareta K. - 09:12

"In allen anderen Ländern stehen behördliche Schreiben in mehreren Sprachen zur Verfügung. Sogar in den südlichen Ländern."
Das ist schlicht gelogen. In jedem Land werden behördliche Schreiben ausschließlich in der Amtssprache/den Amtssprachen verfasst.
"Nur in Deutschland gibt's das nicht."
Ebenso unwahr. Dafür gibt es aber genug aus "good will" genug in aller Herren Länder Sprachen übersetzte Formulare, Merkblätter etc. Und das(!) gibt es nur(!) in Deutschland. Fahren Sie doch in eines Ihrer "südlichen Länder" und versuchen Sie, dort ein Formular auf Deutsch zu erhalten.
"Zum hier Arbeiten sind diese Leute aber schon recht."
Nicht die Behörden haben die Betroffenen hierher gebracht.

man wird sich darauf einstellen müssen....

dass es im Zuge der Corona-Bekämpfung noch zu der ein oder anderen Maßnahme kommen wird die dem einen oder der anderen nicht schmecken die aber zum Schutz der Allgemeinheit alternativlos sind und auch gegen alle Widerstände und unter Hinnahme von Koleteralschäden durchgesetzt werden muß

Freiheitsberaubung - Offizialdelikt

Wer - auch hier im Forum - laut danach ruft, zur "Sicherheit" für die Allgemeinheit unbescholtene Menschen zu internieren, sollte sich erst einmal selbst testen lassen. Zumindest einige dürften ihr "blaues Wunder" erleben; mit allen Folgen für sich selbst und die sozialen Kontaktpersonen.

@Olivia59 - 10:06

"Sie sind wohl tatsächlich der Auffassung, dass man gegenüber ausländischen Hilfsarbeitern einfach per Massenbrief auf Deutsch die Quarantäne anordnet und der Rest nimmt dann von selbst seinen Gang?"
Klingt komisch - ist aber so!
Jede davon abweichende Herangehensweise wäre diskriminierend.

@Bemerkenswert... 10:38 von privatetomtom

"Trotz alledem soziologisch interessant."

Nicht soziologisch aber religiös interessant ist ihr Kommentar.
Wo haben Sie bloss den 'Corona-Jünger' her?

Aus der Bibel bestimmt nicht. Und hier laufen auch keine herum.
Wieder so ein 'Neusprech'-Wort, dass man selbst nicht verstanden hat,
aber Hauptsache mal wieder einen 'Kampfbegriff' a la Trump losgelassen.

Man kann nämlich durchaus gewisse Massnahmen hinterfragen,
ohne die zugrundeliegenden Tatsachen zu verharmlosen bzw. zu 'verjüngern'.

@Leipzigerin59 11:18

"Ein gefundenes Fressen für die Leugner und Verharmloser.

Gesundheitsämter sind überfordert,
da ist das doch schön mit einem
Serien-Musterbrief. Word macht's möglich."

Sie haben recht, auch wenn es bei genauerer Betrachtung eher ein Beispiel dafür ist, wie gefährlich Sars-CoV-2 ist: Es ist ein gutes Beispiel dafür, wie schnell die Behörden an ihre Grenzen stoßen können und der Arbeit nicht mehr Herr werden, was dann wiederum schnell zum exponentiellen Wachstum führt.

@foxyrosso - 11:20

"Weiß übrigens jemand wie viele der positiv-getesteten Personen auch tatsächlich an SARS-CoV2 erkrankt waren?"
Gemäß der Website der Stadt Gütersloh waren 37 Personen im Krankenhaus, 3 davon auf der Intensivstation, von denen 2 künstlich beatmet werden mussten.

Kein Vorwurf, aber ein organisatorische Problem

Viele Gesundheitsämter waren gezwungen von jetzt auf sofort ihr Personal aufzustocken, um die Corona Pandemie irgendwie zu handeln.

Man hat Mitarbeiter aus dem medizinischen Bereich eingestellt - überwiegend im Niedriglohnsektor - mit sehr unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen... Aber ohne Verwaltungshintergrund.

Und man hat Mitarbeiter aus anderen Verwaltungen ohne Kenntnisse in Medizin oder Hygiene in die Gesundheitsämter geschickt.

Die Gesundheitsämter verschiedener Kreise oder kreisfreier Städte haben früher nur "locker" zusammen gearbeitet.

Jetzt soll das alles in dieser Katastrophe reibungslos laufen???

Das tut es nicht, weil es das nicht kann.

Es fehlen übergeordnete Strukturen, die LEITEND eingreifen und Vorgänge wie hier bei diesem Fleischbetrieb ADMINSTRATIV begleiten.

Die Landesgesundheitsämter sind nur repräsentativ als Schnittstelle zwischen Bund, lokalen Behörden, Verbänden, Wirtschaft und Politik angelegt.

Ich arbeite gerade in diesen Systemen.

@meinungisterlaubt 11:22

"Dass aber derart kriminelle Dinge passieren, um den Anschein von Gefahr aufrecht zu erhalten, ist wirklich unfassbar."

Nein, unfassbar ist nur das Leseverständnis mancher Kommentatoren, die Behörden kriminelle Handlungen aus niedersten Motiven unterstellen, obwohl im Artikel etwas ganz anderes und viel Differenzierteres steht.

"Scheinbar hat die Presse das jetzt auch begriffen und fängt an zu hinterfragen"

Auch dieser Satz lässt große Zweifel an Ihrem Leseverständnis aufkommen.
Ich habe jedenfalls schon eine Menge Artikel mit hinterfragendem Duktus gelesen. Auch hier bei tagesschau.de.

10:28, karlheinzfaltermeier

>@fathaland slim um 09:21Uhr
Ein gutes Gefühl könnte man haben, wenn es den Fall Relotius (war auch für die "taz" tätig) nicht gäbe und nicht manche Wichtigtuer als Insider ihr Wissen "durchstechen" würden. Es ist anscheinend zuviel verlangt, zu beurteilen, ob etwas wichtig ist oder den leider vorkommenden Fehlern zugeordnet werden muß. Mit der gleichen Aufregung würde MONITOR auch berichten, wenn irrtümlich keine Quarantäne-Briefe verschickt würden. Fehlerfrei ist anscheinend nur die "vierte Gewalt", oder? Und wenn nicht?<<

Überall, wo Menschen arbeiten, machen Menschen Fehler. Und überall, wo Menschen fürs Arbeiten bezahlt werden, gibt es Abzocker und Betrüger.

Eine eigentlich banale Erkenntnis. Trotzdem wird sie immer wieder gern ausgeblendet.

So viel dazu.

@foxyrosso 11:20

Weiß übrigens jemand wie viele der positiv-getesteten Personen auch tatsächlich an SARS-CoV2 erkrankt waren? Ein positiv-Getesteter ist nämlich nicht mit einem Erkrankten gleichzusetzen.

-
Frankfurter Rundschau (22. Juni):
1.696 laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Davon gelten 685 Personen als genesen und 990 als noch infiziert. 21 Patienten werden stationär behandelt, 6 auf der Intensivstation, 2 müssen beatmet werden.

Das hätten Sie auch leicht selbst herausfinden können.

@qpqr27 11:30

"man wird sich darauf einstellen müssen dass es im Zuge der Corona-Bekämpfung noch zu der ein oder anderen Maßnahme kommen wird die dem einen oder der anderen nicht schmecken die aber zum Schutz der Allgemeinheit alternativlos sind und auch gegen alle Widerstände und unter Hinnahme von Koleteralschäden durchgesetzt werden muß."

Ganz sicher, das ist aber gerade eigentlich nicht das Thema, sondern dass die Behörden (zwar gutgemeint, aber trotzdem) einen ziemlich massiven Fehler gemacht haben.
Was gerade in der Hektik der Situation sicherlich passieren kann, dann aber genau so sicherlich aufgeklärt werden muss, damit es hoffentlich nicht noch einmal geschieht.

@Totengräber

Das habe ich auch gelesen, aber: Waren diese 37/3(2) auch tatsächlich Tönnies-Mitarbeiter*innen bzw. deren Kontaktpersonen? Todesfälle jedenfalls gab es meines Wissens nicht innerhalb des aktuell zur Debatte stehenden Personenkreises.

Die Entschädigung dafür muss

Die Entschädigung dafür muss gezahlt werden. Der Steuerzahler darf dafür natürlich nicht nicht belastet werden. Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden.

@ Dr. Beyer

Vielen Dank für ihren lehrenden Kommentar.
Gott sei dank sind wir noch nicht so weit, dass auch das Verständnis von Dingen diktiert wird, so wie es einige Kommentatoren gerne machen würden.

Was Ihren weiteren Kommentar angeht, kann ich nur sagen, sollten Sie mehr lesen als die Presse, die Ihrer Meinung entspricht; nur so kann man auch vielfältig diskutieren.

@Silene 11:50

Ich fragte nach Erkrankten, nicht nach Infizierten oder als genesen geltenden Personen. Infizierte sind nicht selbstverständlich auch Erkrankte und als genesen Geltende (reine Zahlenspielerei) müssen zuvor auch nicht erkrankt gewesen sein.

@Links 2 3 4

Ein Schelm, wer Schlechtes dabei denkt. Und Verdienstausfall will er tatsächlich auch beantragen, nach dem Motto: Das Gesetz gibt es her. Scham ist ein echtes Fremdwort.

um 12:08 von foxyrosso

Infiziert und erkrankt ist bei Corona und Covid19 praktisch identisch. Auch asymptomatische Fälle sind erkrankt. Das ist nicht dasselbe wie bei HIV und AIDS.

"Quarantäne, sei es als

"Quarantäne, sei es als Hausarrest, sei es mit Bauzäunen um einen Gurkenhof, ist ohne richterlichen Beschluss für jeden Einzelfall sowieso Freiheitsberaubung nach § 239 StGB."

das halte ich für unsinn.

jede festnahme durch die polizei ist ein freiheitsentzug und auch ohne beschluss rechtmäßig.

quarantänemaßnahmen basieren auf diversen gesetzen und ein hausarrest als solches ist auch gar kein freiheitsentzug, das wird er erst durch abgeschlossene zäune oder polizisten, die dich am weglaufen hindern.

schwierig in gütersloh ist die kombination aus falsch begründeten bescheiden ("infiziert" statt "hatte kontakt") und dem offenbar tatsächlich abgeriegelten gelände.

und man muss auch sagen, dass das, auch wenn es rechtswidrig sein sollte, ein reiner formfehler ist, da aman mit sicherheit allen mitarbeiutern aus der produktion zurecht hätte unterstellen können, zur gruppe "hatte kontakt zu infizierten" zu gehören und dann wäre die gleiche maßnahme angeordnet worden

@meinungisterlaubt 12:07

"Vielen Dank für ihren lehrenden Kommentar."

Aber gerne doch!

"Gott sei dank sind wir noch nicht so weit, dass auch das Verständnis von Dingen diktiert wird, so wie es einige Kommentatoren gerne machen würden."

Nein, zum Glück.
Aber oft fällt es auf, wenn jemand den Inhalt von etwas nicht verstanden hat, und stattdessen lieber faktenfrei polemisiert.

"Was Ihren weiteren Kommentar angeht, kann ich nur sagen, sollten Sie mehr lesen als die Presse, die Ihrer Meinung entspricht; nur so kann man auch vielfältig diskutieren."

Mache ich.
Aber es gibt Leute, mit denen man schlecht diskutieren kann, wenn sie aus einem Artikel wie dem vorliegenden sich eine krude Theorie zurechtbasteln, von wegen "Anschein von Gefahr aufrechterhalten" und so.
Wie gesagt vor allem dann, wenn im zu diskutierenden Artikel etwas ganz anderes steht.
Und dann können selbstverständlich Zweifel am Leseverständnis aufkommen.

Was erwarten Deutsche eigentlich in diesen Krisenzeiten?

Natuerlich stimmt es das ueberall auch bei Behoerden Personal fehlt. Wie soll dann kontrolliert werden?
Gibt es nicht genug Kontrolle dann wird geschummelt!
Menschen welche durch Alter oder weil deren Firma schliessen mussten sind arbeitslos
Diese Menschen kosten den Laendern ja sowieso Geld. Gerade diese Menschen welche im Buero bzw. aehnl. gearbeitet haben & wegen ihrem Alter einfach keine Arbeit mehr finden sollten von den Behoerden bevorzugt werden. Bei diesen Menschen ist ja auch abzusehen das sie nur ein paar Jahre arbeiten & dann in Rente gehen.
Ihr WERTGEFUEHL & ihre RENTE werden steigen
Bis dahin sind die Entwickler von Software viel weiter & man kann wahrscheinlich auch Arbeitsplaetze mit KI besetzen.
In den letzten Jahren sind Angestellte / r in Rente gegangen & keine neuen Menschen wurden dafuer eingestellt.
Menschen in Bueros wurden total ueberbelastet.
Gott sei Dank sind viele der Buerger durch Corona entschleunigt & konnten wieder ueber das Wichtigste im Leben nachdenken

Katastrophale Zustände

Interessant, welche Einstellung hier zu behördlicher Sprache in Deutschland herrscht. Deutsche Behörde - deutsche Sprache, so wie gesetzlich geregelt. In keinem anderen Staat gibt es auch nur ansatzweise solche Auffassungen, dass auch noch in anderen Sprachen für behördliche Schreiben als in der amtlichen Sprache publiziert werden sollte!
Stichwort "falsche Bescheide"; dies wirft ein nunmehr ganz und gar anderes Licht auf die Angelegenheit "Tönnies". Wenn hier mehr als hunderte falscher Bescheide verschickt wurden und diese nach Bekanntwerden ihres Fehlers auch nicht korrigiert wurden, so zeigt dies für mich an völliges Versagen der dortigen Behörden (Politik). Oder steckte doch ein behördliches (politisches) Interesse dahinter?

@meinungisterlaubt 11:22

Dieser Fehler bedeutet noch lange nicht, dass Ihre Behauptungen („extreme Verstöße gegen das GG“ „kriminelle Dinge“ ...) mit Wahrheit gleichzusetzen sind.

@freiesdeutschland 12:06

"Die Entschädigung dafür muss gezahlt werden. Der Steuerzahler darf dafür natürlich nicht nicht belastet werden. Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden."

Nun mal ganz ruhig mit die jungen Pferde...

Erstmal ist da ein großer Fehler passiert, der aufgeklärt werden muss. Inwieweit Dinge geschehen sind, die strafrechtlich von Belang sind, wird man dann sehen.

Wie ein anderer User geschrieben hat, passieren nunmal überall dort, wo Menschen arbeiten, auch Fehler. Und wie ein anderer User erklärt hat, kann das auch ganz simple organisatorische Gründe haben.
Das wird man sehen. Und dann wird man sehen, inwieweit es jemanden gibt, der zur Rechenschaft gezogen werden muss und kann.

Es gibt zwischen Himmel und Erde eine Menge Dinge, die gar nicht schön sind, die aber passieren und für die niemand etwas kann.
Und dann kann man nur entschädigen und dafür sorgen, dass es möglichst nicht noch einmal passiert.

"Seit der 16. Kalenderwoche

"Seit der 16. Kalenderwoche (!) z.B. stellt das Nationale Referenzzentrum für Influenzaviren am Robert Koch-Institut keinen Umlauf von SARS-2 in der Bundesrepublik mehr fest!"

da hat wohl jemadn in mathematik nicht aufgepasst.

nur dass es keinen "umlauf" mehr gibt heißt nochn langfe nicht, dass nicht auch weiterhin dies gefahr eines solchen droht.

man übertrage einfach mal die situation bei tönnies auf ein fussballstadion - oder man stelle sich mal vor, die mitarbeier von tönnies hätten im supermatk keine masken getragen - dann wird man das problem erkennen.

ein blick auf die infektionsstatistiken von spanien oder den USA geben auch hinweise über die frage, wo wir stehen und was zu tun ist.

@lenamarie - 10:36

"nein - wir sind nicht in Nordkorea wo man alle einsperren kann ,wie man es will"

In Nordkorea werden Menschen in Gefängnisse eingesperrt (den undifferenzierten Duktus mal kurz übernehmend).

In D wird für Menschen Quarantäne angeordnet. Sicher nicht schön, aber ebenso sicher nicht mit Nordkorea zu vergleichen.

Derartige Übertreibungen fördern nicht den Diskurs, sondern offenbaren nur Panik oder den Willen, Panik zu verbreiten.

Und im Gegensatz zu Nordkorea kann die Presse hierzulande über solche behördlichen Auswüchse / Fehlentwcklungen (auch wenn sie m.E. bis zu einem gewissen Grad unter "shit happens" laufen - das soll nichts beschönigen oder verharmlosen) berichten.

Ein weiterer Unterschied zu Nordkorea.

@foxyrosso 12:08

Ich fragte nach Erkrankten, nicht nach Infizierten oder als genesen geltenden Personen. Infizierte sind nicht selbstverständlich auch Erkrankte und als genesen Geltende (reine Zahlenspielerei) müssen zuvor auch nicht erkrankt gewesen sein.

-
@Totengräber und ich haben Ihnen Zahlen der stationär Behandelten, Patienten auf der Intensivstation und der künstlich Beatmeten genannt.

Bei weitem nicht jeder Infizierte erkrankt. Aber es ist eindeutig belegt, dass asymptomatische Virusträger den Erreger weiter verbreiten können. Insofern sollte man die Infektionszahlen nicht verharmlosen.

11:22, meinungisterlaubt

>>Es hat sich schon früh gezeigt, dass es vielen Politikern und auch "Experten" schwer fällt, gewonnene Macht wieder abzugeben.<<

Politiker werden abgewählt, Experten hört man dann nicht mehr zu, wenn sie nachgewiesenermaßen dummes Zeug reden. Aber was Sie von Experten halten, das zeigen Ihre Anführungszeichen. Oft habe ich das Gefühl, daß einige Menschen glauben, daß man Universitäten getrost schließen könne. Das Bauchgefühl der Ungebildeten und Ahnungslosen reicht völlig aus, um die Welt zu verstehen.

>>Dass aber derart kriminelle Dinge passieren, um den Anschein von Gefahr aufrecht zu erhalten, ist wirklich unfassbar.<<

Sie meinen, hinter diesen Schreiben der Verwaltung stecke eine Verschwörung, die zum Ziel hat, den Anschein von Gefahr aufrecht zu erhalten?

Wer steckt dahinter?

Wahrscheinlich Bill Gates, oder?

Bezeichnend

Zum einen die "Empörung" über die von deutschen Behörden verwendete Amtssprache Deutsch.
Sarrazin's satirisches letztes Kapitel aus "Deutschland schafft sich ab" lässt fröhlich grüssen...

Spass beiseite, das Ungemach droht woanders:
Wenn behördenseitiges "schnelles Reagieren" in derart erbärmlichem Chaos endet, führt das sehr wahrscheinlich zu einer weiteren Verlangsamung aller sonstigen Behördentätigkeiten.
Jetzt schon bemüht man sich vergeblich um Besprechungstermine, der Austausch per Skype/Teams ist ohnehin undenkbar, immense Überschreitung von Bearbeitungsfristen - mein Umfeld ist voll von derartigen Erfahrungen.

Und natürlich alles wegen "Corona".
Dagegen kann ja zum Glück keiner an...

Es wäre interessant, den wirtschaftlichen Schaden aufgrund hinter "Corona" versteckter Behäbigkeit und Gemütlichkeit in Behörden, Verwaltungen und Betrieben einmal beziffern zu können.
Da würden so manche grosse Augen machen!

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Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

12:07, meinungisterlaubt

>>@ Dr. Beyer
Vielen Dank für ihren lehrenden Kommentar.
Gott sei dank sind wir noch nicht so weit, dass auch das Verständnis von Dingen diktiert wird, so wie es einige Kommentatoren gerne machen würden.<<

Wenn ich argumentativ nachweise, daß jemand Unsinn redet, dann diktiere ich also das Verständnis von Dingen. Eine weit verbreitete Sicht in Kreisen, die Ahnungslosigkeit als Tugend betrachten. Sie nennen es allerdings nicht Ahnungslosigkeit, sondern alternative Informationen.

Was Ihren weiteren Kommentar angeht, kann ich nur sagen, sollten Sie mehr lesen als die Presse, die Ihrer Meinung entspricht; nur so kann man auch vielfältig diskutieren.<<

Ich kenne die Websites, die sich in Ihren Kommentaren widerspiegeln.

Und ich bin mir ziemlich sicher, daß Dr. Beyer sie auch kennt.

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