Kommentare

Stellt sich nur eine Frage

was passiert wenn der erste Schüler positiv getestet wird in der Klasse ?, wird dann nur die Klasse und die Lehrer der jeweiligen Klasse in Quarantäne geschickt ?.
Wie geht das bei den Lehrern ?, die haben in der Regel mehr als eine Klasse.
Die Kinder der Klasse haben Eltern die meist eine Arbeitsstelle haben, wie weit geht die Eindämmung oder wie man heute sagt,Kette ?.

"Viele Lehrer gehören zur Risikogruppe..."

Das tun Millionen Beschäftigte in anderen Branchen auch und die kommen nicht jeden Tag mit den gleichen Schülern in Kontakt, sondern mit wildfremden Menschen. Ich selbst bin Logistikfachkraft, bin durch ein chronisches Nierenleiden theoretisch selbst risikobehaftet. Ich komme täglich mit fremden Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern in Kontakt. Interessieren tut das aber niemanden, wenn ich mich weigern würde zur Arbeit zur erscheinen oder meine tägliche Anwesenheit zu hinterfragen, müsste ich mich mit Sicherheit auf dem Arbeitsamt melden.
Das Gleiche gilt für Leute im Handel, der Pflege und und und...

Wieso also nimmt die Berufsgruppe der Lehrer
für sich permanent und medial wirksam in Anspruch, besonders gefährdet zu sein?
Gibt es neuerdings Arbeitnehmer 1. und 2. Klasse?

Ein halbes Jahr vertrödelt?

Nach wie vor gibt es von verschiedenen, auch wissenschaftlichen, Seiten unterschiedliche Aussagen zur Verbreitung von Corona durch Kinder. Aber Konkretes weiß man immer noch nicht. Wer übernimmt die Verantwortung dafür, wenn Kinder ihre (älteren) Verwandten anstecken und diese sogar versterben?
Wurden schon genügen Psychologen an den Schulen eingestellt, um diese Probleme bei einer Vielzahl von Schülern aufzuarbeiten?Was genau wurde denn in den einzelnen Bundesländer konkret verändert, um die Situation an den Schulen zu verbessern?
An wievielen Schulen wurden die Ferien und die 4 - 5 Monate davor dazu genutzt, sie mit akzeptabeler Übetragungsgeschwindigkeit ans Internet anzuschließen und Lehrer und Schüler mit entsprechender Hardware auszustatten?
Wieviele Schulgebäude wurden restauriert und wiederinstandgesetzt?
Wieviel Personal wurde tatsächlich zusätzlich eingestellt?
Wieviele Klassenräume wurden zusätzlich geschaffen?
Lüftungsanlagen mit Filter fehlen sicher noch in allen Schulen

"Der Elternvertreter rechnet nicht damit, dass unter den gegebenen Bedingungen der Lehrplan zu schaffen ist, und fordert eine "Entrümpelung". Auch Lehrerverbandspräsident Meidinger hält es für sinnvoll, wenn die Bundesländer sicherheitshalber Listen mit Stoffgebieten erstellen, "deren Vermittlung im nächsten Schuljahr verzichtbar ist". "Man muss sich ehrlich machen: Ideale Unterrichtsbedingungen wird es noch lange nicht geben"

Wenn die räumlichen und personellen "Kapazitäten" begrenzt sind, muss man eben Prioritäten setzen. Diese "Begrenzung" muss sich ja nicht zwangsläufig auch auf den Einfallsreichtum bzw. den "Gestaltungsspielraum" bei der Suche nach alternativen Lernmöglichkeiten auswirken. Wobei es sicher nicht verkehrt wäre, dabei auch die Schüler einzubeziehen. Und sie nach eigenen Vorschlägen dazu zu fragen, wie sich aus der prekären Lage dahingehend das Beste "herausholen" lässt, dass niemand deswegen bildungsmäßig "abgehängt" wird.

Schule

Mittlerweile haben wir die Seuche schon ein paar Monate und immer noch haben es die Schulen noch nicht geschafft ein Konzept zu finden. Ich frage mich wie viel Zeit es noch braucht. Wer nicht in der Lage ist Abläufe zu organisieren kann es wohl auch kaum den Schülern beibringen.
Und wenn so viele Lehrer einer risikogruppe angehören, wieso stellt man dann nicht mal junge Lehrer ein, vielleicht mal welche die mit moderner Technik umgehen können. Es gibt genug arbeitslose Lehrer. Ich habe den Eindruck dass unser schulsystem antiquiert ist.

...tun wir einfach so...

also wäre nichts gewesen....
Die zweite Welle wird uns härter treffen als die Erste, und natürlich sind Kitas und Schulen der ideale Ort um das Virus auszubreiten. Regelmäßige Testungen sind wohl das mindeste was erwartet werden darf.
Regelbetrieb und dann jedesmal Quarantäne das wird ein lustiges Schuljahr...

dauerhaft tragfähig und realistisch...

erscheint es tatsächlich, von Anfang an mit echten KONZEPTEN zu arbeiten, die zur Kontaktreduktion beitragen - anstatt blindlings-hoffnungsvoll in einen Pseudo-Regelbetrieb zu stolpern. Gute Erfahrungen gibt es z.B. mit versetztem Beginn (Unterstufe zur 1. Stunde, Mittelstufe zur 2. Stunde) und Einzelklassen-Pausen während festen Unterrichtsstunden. Damit wäre schon viel gewonnen, wenn es die Schulleiter direkt in die Stundenplanung aufnehmen würden! Und: Kann man bitte endlich den Digitalisierungs-Hype beiseite lassen?!? Wenn die vergangenen Wochen eines sehr deutlich gezeigt haben, dann: dass PRÄSENZSTUNDEN UNERSETZLICH sind! Starke Schüler kommen mit allem klar, aber schwache Schüler mit wenig heimischer Unterstützung? - die sind die großen Verlierer, wenn sie alleine vorm Rechner sitzen (oder vielmehr mit Abwesenheit glänzen). Aber leider reden in der Politik zu viele Leute mit, die selbst nie unterrichtet haben(!!) bzw. keine Schulkinder haben. Bitte hört auf die Elternbeiräte!

Am 28. Juli 2020 um 16:48 von Nettie

Stelle ich mal eine Frage zum Gestaltungsspielraum.
Wie viel Schulwissen haben Sie in den ersten 20 Jahren bei der Arbeit unbedingt benötigt, ich meine nicht das was Sie dann später in Lehre und oder sich anderswo angeeignet haben, und täglich verwenden.
Studium mal ausgenommen.
Wie viel Schulwissen braucht man, und welche Fächer sind wichtig für das ganze Leben.
Ich bin ja nicht mehr im Arbeitsleben als Rentner, und kann das jetzt gut einschätzen, natürlich nur für mich persönlich.

Mal sehen was bei anderen dabei heraus kommt.
Ich sehe eine Menge Einsparpotenzial.

um 17:07 von wenigfahrer

Wer Schule als Ausbildung begreift, sieht natürlich jede Menge "Einsparpotenzial". Denn wenn es in Schule darum ginge, die Kinder und Jugendlichen auf die weitere Ausbildung und/oder Studium vorzubereiten, dann gäbe es nur die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch, und das Ganze auch nur bis Klasse 9.

Aber Schule ist nicht Ausbildung.
Ausbildung ist Ausbildung.
_

was soll das werden

seit Hunderten von Jahren gehen Kinder in die Schule.Jeden Tag

Regelbetrieb ist

Regelbetrieb ist unsinnig.

Restaurants und Einzelhandel mit Abstand und Maskenpflicht, Massenveranstaltungen abgesagt, aber Schule im Regelbetrieb, also Massenveranstaltung in geschlossenen Räumen?

Einzige Option wäre am Beispiel Grundschule zu sagen: es gibt einen Lehrer der die wichtigsten Fächer unterrichtet, also Mathe, Deutsch, Heimatdachkunde.

Ethik, Sport, Musik, Kunst, Werken, Schulgarten ist alles auch mal ein Jahr lang entbehrlich.

Klassen bleiben zusammen, getrennt von anderen Klassen und haben individuelle Pausen.

Sollte eine Ansteckung erfolgen hat man die Ansteckung nur in einer Klasse, statt sie in allen Klassen zu verteilen durch Lehrer/Schülerrotation.

Auf Ethik, Sport, Musik und Kunst kann man auch an Gym und Regelschule problemlos verzichten, das war immer nur Beschäftigungstherapie. Auch hier sollten Mathe, Deutsch und Englisch im Fokus stehen. Bei allen Ausschreibungen sind das die Fächer auf die das Hauptaugenmerk gelegt wird. Rest Heimarbeit ab 9 Klasse.

@ 16:31 von wenigfahrer

Exakt so ist es: bei einem positiven Testergebnis folgt Quarantäne, da hat dann nicht mehr die Schulbehörde sondern das zuständige Gesundheitsamt die Regie; dieses ermittelt auch die Kontaktketten und ordnet ggf. weitere Quarantäne-Maßnahmen an. Das weiß man in jede Schule. Es wäre verwunderlich (wenngleich wünschenswert), wenn in den nächsten Monaten nicht etliche Schulen und ihr Umfeld betroffen wären. Dennoch halte ich derzeit einen nach den üblichen Corona-Sorgfaltsregeln weitestgehenden Regelbetrieb für machbar. Allerdings wird man das Kurssystem wohl noch längere Zeit zugunsten von festen Klassen umorganisieren müssen. Das ist schon eine zusätzliche Mammutaufgabe.

Warum wird nicht nachgefragt?

Von den Leuten, die sich hier aufregen, hat keiner überlegt oder nachgefragt, WARUM die KM denken, dass volle Beschulung wieder möglich ist. Keiner.

Stand der Dinge ist in Deutschland: ein unerkannt Infizierter pro 10.000 Menschen.
Das heißt, auf 15 bis 20 Schulen gäbe es ein unerkannt infiziertes Kind - wenn die Ansteckungsrate so hoch wäre wie bei Erwachsenen.

Wieviele Personen kann dieses Kind nun anstecken? Tatsächlich nur sehr wenige. Lehrer schon mal gar nicht (wenn Lehrer so nah an die Kinder rangehen, sollte man mal nachfragen, was da los ist!). Und auch kaum andere Schüler. Zur Erinnerung: im Durchschnitt dauert die Infektion 15 Minuten im direkten Gespräch.

Und eine zweite Welle ist nach wie vor unmöglich. Solange die 2-m-Regel im Alltag gilt, kann es nur vereinzelte "Spritzer" geben, aber keine Welle.

Schluss mit der Panikmache.

Und ja, ich bin Lehrer.
_

Re : nie wieder spd !

Echt alles gute Fragen, KLASSE !!
So wie ich es sehe, ist kaum etwas passiert, weil sich die Wissenschaft noch nicht ganz im Klaren ist, wie die Infektion genau abläuft.
Und die Politik.......................................................... ist ein Tratschhaufen ohne Ende, die bei allem immer ewig brauchen, bis sie mal in die Hufe kommen. Und da die Schulen ja Ländersache sind, ist doch auch klar, dass jeder MP seine eigene Suppe kocht, ohne zu wissen , was für eine.
Weder bei der Digitalisierung, noch bei vielen Baumängeln ist wirklich etwas passiert, weil viele Behörden zu schwach besetzt sind, oder zu schwach aufgestellt. Statt einen gemeinsamen Plan von Bund und Ländern auf die Reihe zu kriegen, macht doch jeder was er gerade für richtig hält, ob es so ist, dass weiß keiner wirklich.
In meinen Augen hinken die Politiker seit Beginn der Pandemie in allem hinterher und veranstalten ein Chaos. Da kann nur daneben gehen, wie vieles andere auch !!!

@Martin Blank

Stimmt, derzeit ist Schule hauptsächlich stumpfsinniges auswendig lernen. Praxisbezug? Fehlanzeige!
Vermittlung von Lernkompetenz, um später selbst gut lernen zu können? Fehlanzeige!!
Erprobung und Spezialisierung auf die eigenen Stärken? Fehlanzeige!!!

Stattdessen wird jeder Mist rein gekloppt, vor allem in der gymnasialen Oberstufe. Wenn jemand stark in Naturwissenschaften ist, warum kann der dann sich nicht hauptsächlich auf die Naturwissenschaften konzentrieren, sondern muss auch Geschichte im Leistungskurs und Sport, Kunst, zweite Fremdsprache usw. im Grundkurs oder sogar Leistungskurs betreiben? Alles Grundlegende ist bis zur 10. Klasse durchgenommen, vieles in der Oberstufe nur vertiefte Wiederholung des Stoffes der 9 und 10 Klasse. Rückwirkend kommt es den Meisten bei der Hälfte der Fächer wahrscheinlich als Zeitverschwendung vor, wenn sie sich ihren Berufsweg ansehen und das zu Recht.

@Martin Blank

"Tatsächlich nur sehr wenige. Lehrer schon mal gar nicht (wenn Lehrer so nah an die Kinder rangehen, sollte man mal nachfragen, was da los ist!). "

Soso, sie sind Lehrer und meinen eine Annäherung auf unter 1,5 Meter wäre ein Grund zu fragen was los ist?

Sie scheinen dann wohl nur vorne zu stehen und Anweisungen zu geben welche Buchseite bearbeitet wird. Dazu braucht man keinen Lehrer, das kann man auch in Eigenregie Zuhause machen.

Das man sich bei Einzelfragen, persönlichen Gesprächen und Hilfestellungen bei der Lösung von Aufgaben näher als 1,5 Meter kommt, ist schon allein wegen der meist eng stehenden Tische immer unvermeidlich gewesen und bis heute so. Mal abgesehen davon, dass z.B. ein Mathelehrer aus 1,5 Metern Entfernung kaum den Fehler im Rechenweg erkennen kann.

@17:28 von Ramuthra

"Sollte eine Ansteckung erfolgen hat man die Ansteckung nur in einer Klasse, statt sie in allen Klassen zu verteilen durch Lehrer/Schülerrotation"
Im Prinzip ja - aber die Schüler treffen sich auch in ihrer Freizeit (hatten wir in unserer Gegend auch zur Zeit der Kontaktbeschränkungen schon oft gesehen)
Man kann Kinder nicht wegsperren wie Sträflinge

@ 17:28 von Ramuthra

Ethik, Sport, Musik, Kunst ... sind gerade in Krisenzeiten nicht entbehrlich, weil sie mehr mit Lebensgestaltung und -bewältigung zu tun haben als manche Matheübung... Ich sehe auch nicht, wieso diese Fächer nicht unterrichtet werden sollten oder könnten - bis auf die Reduzierung einiger körpereinsatzbetonter Mannschaftssportarten.

@Advocatus

Ja, natürlich trifft man sich auch in der Freizeit, aber dann selten der Erstklässler mit dem Viertklässler, wenn sie verstehen worauf ich hinaus will.

Es geht nicht darum jede Infizierung zu verhindern, sondern es zu möglichst wenigen kommen zu lassen. Und da ist das tägliche Zusammentreffen verschiedener Schüler und Lehrer natürlich der größte Risikofaktor.

Logischerweise können sich die Lehrer auch nicht mehr im Lehrerzimmer versammeln, das würde die Maßnahme ad absurdum führen.

Eine strikte Distanz zwischen den Gruppen in der Schule in Form von Klassen würde die Gefahr zum Superspreader zu werden deutlich verringern.

17:07 von wenigfahrer

"Wie viel Schulwissen braucht man, und welche Fächer sind wichtig für das ganze Leben."

.-.-.-.

Genaugenommen braucht man - von der Schule her - gar kein Wissen, sondern die Fähigkeit, sich Wissen selber zu erarbeiten.

Dazu gehört auch das Training, Stoff zu ERFASSEN.

Man muss sich also in Mathe nicht den Stoff merken, sondern das Gehirn muss so geschult werden, dass man Mathe versteht.

Ich bin entschieden der Meinung, dass es keinem Kind schadet, ein Jahr lang keine Schule zu besuchen.
Das Kind kann auch anders gefordert und gefördert werden.
Dazu brauchen wir Konzepte, das ist klar.

Aber die liegen auf der Straße.
Bzw. im Internet.

@andererseits

Es geht darum den Schülern die Basics zu vermitteln in dieser Zeit, für die Nach-Corona Zeit, ähnlich dem Notexamen zu Kriegszeiten. Da braucht kein Mensch Ethik, Musik und Co.

Ein Jahr auf diese Nice to Have Fächer zu verzichten wird die Welt nicht untergehen lassen. Musik, Kunst und Sport kann man ganz ohne Anleitung selbst praktizieren, sogar besser als mit Notendruck.

Flexibilität ist gefragt - im Kultusministerium?

Um Multi Spreading Events zu vermeiden, müsste grundlegende Änderungen vorgenommen werden: Schulstunden maximal 30 Minuten, dann gründliches Lüften, so versetzt, dass immer nur eine Klasse auf dem Schulhof ist, temporäre Abschaffung des Kurssystems (sonst sitzt nämlich in einer Woche jeder Schüler einmal mit jedem anderen der Stufe in einem Raum), also feste Gruppen, Begrenzung der Anzahl der Schüler pro Raum, demzufolge notwendiges Ausweiten auf Nachmittags- und Samstagsunterricht usw. Dann kann das klappen. Aber wer traut unser Bildungsbürokratie einen solchen Kraftakt der Änderung zu?

16:41 von nie wieder spd

Sie wollen nicht nur das real Machbare, Sie wollen hier scheinbar nach den Sternen greifen. Das "Rundherum-Sorglos-Paket" sozusagen. (Schön wärs).
Glauben Sie tatsächlich das innerhalb von 4- 5 Monaten sämtliche Schulen 1A-top restauriert, instand gesetzt, alle an eine Digitalisierung (von dem so manche noch z.H. träumen) mit akzeptabler Übertragungsgeschwindigkeit und ansprechender Hardware angeschlossen sein könnten? Plus zusätzliches Personal? (Wo soll das eigentlich herkommen, war ja zuvor schon knapp?)
Aber der Knüller, den Sie sich "erträumen", ist die Frage (Forderung) der Anzahl der zusätzlich eingestellten Psychologen pro Schule?
Ist Ihnen bewusst, dass man allgemein im wirklichen Leben 5 bis 6 Monate auf einen einzigen Termin beim Psychologen oder Neurologen warten muss? Ne, kann Ihnen nicht bewusst sein, sonst würden Sie nicht so hanebüchene Fragen stellen.
Ach ja, dann kommen noch Lüftungsfilter, muss alles schon lange laufen...in jeder Schule. Mm.

@16:40 von bäuerchen

„Gibt es neuerdings Arbeitnehmer 1. und 2. Klasse?“

Wieso neuerdings? Die gab es schon immer. Z.B. gibt es Menschen, die anspruchsvollere Berufe haben - häufig Akademiker, aber nicht nur - und solche, die einfachere Arbeiten verrichten und daher leichter austauschbar sind. Das mag nicht gefallen (vor allem Letzteren nicht), ist aber so.

Schülerstreiks wären eine angemessene Antwort

Es ist auch dringendst anzunehmen, dass es immer noch Schulen gibt, die schon an funktionierenden Toiletten scheitern. Die zuständigen Gesundheitsämter ebenso bzw die überprüfen gar nicht erst, damit sie die Schulen nicht schließen müssen.
Aber mit der Pandemie werden die fertig?
Wer soll das glauben?
Da sich auch Eltern und Lehrer kaum entschließen können, endlich gegen die Schulbehörden vorzugehen, sollten die Schüler von Montag bis Donnerstag für bessere Schulkonzepte streiken. Und zwar alle Schüler, von der Grundschule bis zum Abitur.
Seit mindestens 50 Jahren werden Schüler und Schulen vernachlässigt und nun sollen Schüler, Eltern und Lehrer einer potentiellen Todesgefahr ausgeliefert.
Welche Politiker denken sich sowas aus?
Was tun die sonst so?

16:58 von C_Wilke

>>dauerhaft tragfähig und realistisch...
erscheint es tatsächlich, von Anfang an mit echten KONZEPTEN zu arbeiten, die zur Kontaktreduktion beitragen - anstatt blindlings-hoffnungsvoll in einen Pseudo-Regelbetrieb zu stolpern.<<

So sehe ich das auch; vor allem Tipps vom Elternrat annehmen ist sinnvoll.
Ehrlich, ich bin heilfroh, dass meine Kinder die Schule endlich hinter sich haben.

@16:40 von bäuerchen

"Gibt es neuerdings Arbeitnehmer 1. und 2. Klasse?"

Ja, aber nicht neuerdings.

um 17:41 von Ramuthra

Jemandem, der die Oberstufe nur dazu besucht, um die Hochschul-Zugangsberechtigung zu erwerben, wünsche ich dabei alles Gute. Aber das ist nur eine sekundäre Aufgabe der Oberstufe. Primär soll Bildung vermittelt werden, und da gibt es kein Fach - kein einziges - das Zeitverschwendung wäre.

Im Übrigen empfehle ich einen Blick in die Kerncurricula. Es gibt kein Fach, in dem Methodenkompetenz nicht weit oben stehen würde.

Es ist schon so: nirgendwo sonst beteiligen sich fachfremde Menschen so selbstbewusst an Diskussionen wie beim Thema Schule.

Im Übrigen ist es schlicht schäbig, dass Sie absichtlich missverstanden haben, dass sich meine Aussagen bezüglich des Abstands zwischen Lehrer und Schüler natürlich auf die Corona-Zeit beziehen und nicht auf den normalen Schulbetrieb.
_

Entscheidung über die Köpfe der Betroffenen?

Nur so zum Verständnis: a) Defizite, wie auch immer definiert, in der Entwicklung auf der einen, das Überleben der Kinder auf der anderen Seite. Was wiegt mehr? b) Hat eigentlich zur Ergänzung der Meinungsbildung ein Entscheidungsträger die Kinder und Jugendlichen zu ihrer Meinung befragt? Wenn nicht, wäre doch mal interessant, oder?

um 18:14 von Autograf

Das ist übertrieben. Die jetzt geplante Beschränkung der Kontakte auf eine Jahrgangsstufe ist völlig hinreichend. Die Fenster und Türen können den ganzen September und Oktober noch durchgängig offen bleiben, und auch im Winter gibt es Möglichgkeiten des exzessiven Lüftens. Dann müssen die Schülerinnen und Schüler eben richtig dick angezogen sein. Schaffen die im Skiurlaub ja auch.

Übrigens ist Ihnen ein Denkfehler unterlaufen: Für zusätzliche Stunden am Nachmittag und Samstag gibt es doch gar kein Personal.
_

@17:53 von Ramuthra @Martin Blank

"Soso, sie sind Lehrer und meinen eine Annäherung auf unter 1,5 Meter wäre ein Grund zu fragen was los ist?"

Ich wäre dankbar gewesen, hätte mein Lehrer großen Abstand beibehalten. Aber der wollte unbedingt wissen, welcher Lektüre ich da unterm Tisch meine Aufmerksamkeit widme. (War ein Donald-Duck-Heft.) In meinem Zeugnis stand dann auch prompt unter Bemerkungen: Elisabeth beteiligt sich nicht am Unterricht. (Insgesamt eine korrekte Aussage.)

Was unterscheidet die Schule von Kitas?

In den Kitas werden bereits seit Wochen wieder bis zu 20 Kinder in einer Gruppe betreut. Eingeschränkter Regelbetrieb sieht dort so aus, dass die Kinder lediglich weniger Stunden als sonst am Tag vor Ort sind. Abstand? Masken? gerade bei den jüngeren Kindern realitätsfern. Ich bin Erzieherin und arbeite so! Wieso aber können meine eigenen Kinder immer noch nicht im Präsenzunterricht regelmäßige beschult werden - wo ihnen das Einhalten von Abstands- und Hygieneregeln viel einfacher fällt als Vorschulkindern? Wieso wird das Risiko für Schulen höher bewertet als für Kitas? Sind Erzieher*innen immuner als Lehrer?
Die ständigen Bedenken des „Lehrerverbandes“ kann ich wirklich nicht mehr ernst nehmen.
Für Kitas wurden rasend schnell Fakten geschaffen, jetzt bitte auch für die Schulen!

um 18:31 von nie wieder spd

Die Politik wird sich nicht rausreden können, falls die Maßnahmen nach hinten losgehen. Und weil das so ist, sollte eigentlich klar sein, dass die KM die Risiken abgewogen haben, weil mit Sicherheit kein Politiker hinterher als der Buhmann dastehen möchte, der eine "zweite Welle" ausgelöst hat.

Schluss mit den albernen Verschwörungstheorien. Wir sind hier nicht in den USA.
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17:31 von MartinBlank

>>Wieviele Personen kann dieses Kind nun anstecken? Tatsächlich nur sehr wenige. Lehrer schon mal gar nicht (wenn Lehrer so nah an die Kinder rangehen, sollte man mal nachfragen, was da los ist!). Und auch kaum andere Schüler.<<

Woher wissen Sie das so genau? Und warum wurden Schulen immer wieder geschlossen?
Und wieso können Lehrer auf keinen Fall Kinder anstecken? Wenn Sie es auf das mit Abstand wahren begründen wollen, kann ich Ihnen versichern, dass es eigentlich immer schon üblich war, das eine Lehrerin oder ein Lehrer an das Kind heran traten um ihn z.B. etwas bei der Korrektur, bei Hausaufgaben etc. zu erklären, falls es Fragebedarf gibt.
Was sollte da "los" sein?
Natürlich muss jetzt Abstand gewahrt werden, von beiden Seiten.

um 18:54 von Nike75

Sie haben die Frage selbst beantwortet: weil keine Kita Hunderte von Kindern betreut. Und deswegen sollen jetzt in den Schulen ganze Jahrgänge wieder zusammenkommen dürfen, so wie es die Kinder einer Kita tun; das sind vergleichbare Zahlen.

um 18:47 von Allahkadabra

Von den ca. 8.000 Deutschen, die bis zum 25. Mai 2020 an den Folgen von Covid19 verstorben sind, waren nur drei jünger als 20 Jahre. Das Überleben der Kinder ist also gar nicht Thema; es geht um die Gefahr, dass infizierte Kinder dann zu Hause gefährdete Personen anstecken könnten.
_

Um 16:40 von Bäuerchen

Kaum ein Lehrer wird sich weigern zu Arbeit zu gehen. Und als Logistikfachkraft brauchen Sie auch keine Kinder unterrichten. Wenn der Artikel heißen würde " Die Logistikbranche wird wieder hochgefahren " dann wäre ihre risikobehaftetes Nierenleiden von Bedeutung.
So leider nicht.

@Egleichhmalf

"Die gab es schon immer. Z.B. gibt es Menschen, die anspruchsvollere Berufe haben - häufig Akademiker, aber nicht nur - und solche, die einfachere Arbeiten verrichten und daher leichter austauschbar sind. Das mag nicht gefallen (vor allem Letzteren nicht), ist aber so."

Dann bin ich ja mal auf die nächste Coronawelle gespannt, wenn all die ungebildeten Nicht-Akademiker keinen Bock mehr haben, den Laden am laufen zu halten.

Grundfehler ist die Annahme, das alle Berufe, für die man keinen Uni-Abschluss braucht, anspruchsloses Rumgewurschtel sind und über Nacht ersetzt werden können.

Ich selbst stamme aus einer Familie mit einem hohen Anteil an Leute in Pflegeberufen.
Die alle habe nicht vergessen, das sie von den 1500 Euro Prämie für Pflegepersonal wieder ausgenommen wurden, weil das nun doch nur an Leute in direkter Altenpflege gezahlt werden soll.
Die werden bei der mit Sicherheit kommenden nächsten Welle am längeren Hebel sitzen.

Mal sehen, wie schnell Sie die ersetzen.

Um 17:07 von Wenigfahrer

Schulen sollen Allgemeinwissen unterrichten.
Wenn man weiß wer Goethe oder Martin Luther King war ist das auch nicht schlecht.
Oder wollen Sie bestimmen wer welchen Beruf ergreifen soll? Einem zukünftigen 6 Jährigen Fliesenleger kann man dann natürlich beibringen wie er den Mörtel anzurühren hat. Ist das ihr Plan?

@bäuerchen

Ja, es gibt zwei Klassen von Arbeitnehmern: die Lehrer und alle anderen. Wobei Letztere, zu denen Sie gehören, gern auf den Lehrern herumhacken, während diese das andersherum nicht tun...
Aber Spaß beiseite: Ich kann das Risiko, das Ihr Beruf mit sich bringt, nicht abschätzen. Was die Lehrer angeht, kann ich aber so viel aus eigener Erfahrung sagen: Ich habe täglich mit bis zu 200 Schülern und 60 Kollegen zu tun, dazu kommen noch weitere Kontakte in der Kantine. Unter diesen Schülern sind zehnjährige Kinder, pubertäre Jugendliche und junge Erwachsene, die ihr Abitur machen. Diese Gruppen halten sich im Gegensatz zu Erwachsenen nur z. T an die Abstands- und Hygieneregeln. Während eines Schultages verbringen wir jeweils 45 bis 90 Minuten in verhältnismäßig kleinen Räumen mit jeweils 20 bis 30 Personen. Im Sommer mag das noch gehen, aber ein ständiges Durchlüften dürfte im Herbst und Winter schwierig werden. Wenn Ihr Risiko ebenso hoch ist, sollte Ihr Arbeitgeber für Ihren Schutz sorgen.

handelt höchst fahrlässig ?

Wer jetzt schon , zum Regelbetreib zurückkehr handelt auch schon höchst fahrlässig und gegen die Schülerinnen und Schüler.

Diese übereilten un durchdachten Öffnungen bei den wie abzusehen ist massenhaft neue Corona fällen sind unverantwortlich.

Es muss ein flächendeckendes Fernunterrichts Netz aufgebaut werden.

Nur so werden wir allen Bürger einen Möglichkeit geben gesund zu bleiben. Auch weil sehr viel Lehrer zu der Gruppe der gefährdeten gehören.

@18:54 von Nike75

//Wieso aber können meine eigenen Kinder immer noch nicht im Präsenzunterricht regelmäßige beschult werden - wo ihnen das Einhalten von Abstands- und Hygieneregeln viel einfacher fällt als Vorschulkindern? Wieso wird das Risiko für Schulen höher bewertet als für Kitas? Sind Erzieher*innen immuner als Lehrer?//

Ich kann nur empfehlen, die Suche nach Logik bei Entscheidungen im Zshg. mit Corona aufzugeben. Mich jedenfalls macht diese Suche kirre.

Am 28. Juli 2020 um 17:39 von Traumfahrer

Zitat:
"...In meinen Augen hinken die Politiker seit Beginn der Pandemie in allem hinterher und veranstalten ein Chaos. Das kann nur daneben gehen, wie vieles andere auch !!!..."

Dies kann ich nicht im vollen Umfang akzeptieren, aber in einem haben Sie Recht
"...Statt einen gemeinsamen Plan von Bund und Ländern auf die Reihe zu kriegen, macht doch jeder was er gerade für richtig hält, ob es so ist, dass weiß keiner wirklich..."

Im föderalen Bundesstaat sind die staatlichen Aufgaben zwischen Bund und Gliedstaaten so aufgeteilt, dass beide politischen Ebenen für bestimmte (verfassungsgemäß festgelegte) Aufgaben selbst zuständig sind. Und das ist der Fakt.

@ 18:12 von Ramuthra

Mehr und mehr begreife ich, warum Ihnen "Ethik" nicht so wichtig zu sein scheint...

Die

Wiederaufnahme des Regel-Schulbetriebs gleicht gesundheitstechnisch einem Ritt auf der Rasierklinge der Volksgesundheit.
Auch das allerbeste Hygienekonzept verlangt nach minutiöser Umsetzung durch Lehrer und Schüler. Wie wir wissen, sind Schüler idR junge oder sehr junge Menschen. Diese sind in ihrer Gefühlslage und Rationalität mit Erwachsenen, die ja die Corona-Regularien aufstellen, nicht zu vergleichen. Schon allein deshalb ist von ihnen die geforderte genaue Einhaltung von Hygiene-Konzepten, wenn man ehrlich ist, weder zu erwarten noch zu verlangen.

@bäuerchen

Wieso also nimmt die Berufsgruppe der Lehrer
für sich permanent und medial wirksam in Anspruch, besonders gefährdet zu sein?
Gibt es neuerdings Arbeitnehmer 1. und 2. Klasse?"
Stimmt Alles, was Sie schreiben! Was soll der Busfahrer, die Supermarktmitarbeiter, Arzthelferinnen oder Pflegekräfte da sagen? Aber Lehrer nehmen sich halt besonders wichtig und wollen nicht zu den "Helden" gehören. Solidarität ist für die Andern, die sollen ruhig den Laden am Laufen halten. Offenbar betrachtet sich die Lehrerschaft in Teilen als nicht systemrelevant?

@Rolf_US

"Ich habe täglich mit bis zu 200 Schülern und 60 Kollegen zu tun..."

Nein, ich habe nicht mit 200 Schülern zu tun, die Anzahl der Kollegen kommt aber hin.
Dafür kommen aber noch täglich duzende LKW-Fahrer, meist aus Osteuropa dazu, die Sie schon auf 20 Meter Entfernung riechen können, weil die seit Tagen keine Dusche oder frische Unterwäsche gesehen haben.
Mir wären in Epedimiezeiten 200 Schüler wesentlich lieber, wobei ich davon ausgehe, das die meisten gewaschen und gepflegt erscheinen und von denen keine speckigen,mit Kaffee und Essensresten überschütteten Frachtpapiere zu erwarten sind, obwohl sicher die Unterlagen einiger Schüler auch nicht die saubersten sind.

@ um 18:20 von Jacko08

Dass das alles nicht in wenigen Monaten umzusetzen ist, ist mir klar. Leider aber habe ich bisher auch keine Berichte dazu lesen können, dass wenigstens ein Anfang gemacht wurde.
Richtig, die Psychologen und Psychotherapeuten sind Mangelware. Ich weiß das.
Auch das ist ein Zustand, der seit mindestens 10 Jahren existiert.
Dafür gibt es gute Gründe, die aber durch Politiker nicht beseitigt werden.
Fast alle Probleme, die jetzt, wg Corona, noch deutlicher als zuvor zu Tage treten, sind Jahrzehnte alt. Und trotz Corona wird immer noch nichts getan, um das zu ändern.
Alles wird einfach so weiterlaufen, und die Politik protzt mit Milliarden! Trotzdem kommt beim Pflegepersonal, beim Psychopersonal, in den Schulen, bei der Rente und im sozialen Bereich nichts an.
Kinder sind das Wichtigste, sagen sie immer wieder - nichts wird für Kinder getan.
Bildung ist dann eigentlich das Zweitwichtigste. Auch da versagt die Politik seit Jahrzehnten.
Dabei gibts gute Konzepte. Kostet aber alles zu viel.

@Ramuthra

Ach lustig, erst ist Schule für alle Komponenten des gesellschaftlichen Zusammenlebens verantwortlich, die nicht klappen. Nun ist plötzlich alles entbehrlich.

Risikogruppe ? Da muss man konsequent sein.

In der freien Wirtschaft ist es nicht anders.

Entweder kann man den Job machen, dann macht man ihn.

Oder man kann ihn nicht machen, dann geht man in Frührente oder lässt sich umschulen.

Die Lehrer können nichts dafür, aber ein Bäcker, der Mehlstauballergie entwickelt auch nicht. Der muss sich leider auch etwas anderes suchen.

*

Krankschreiben erfolgt vorübergehend, aber das heißt, man ist gar nicht arbeitsfähig.

Das Problem mit den krankgeschriebenen Lehrern ist folgendes: Sie müssen mindestens 6 Wochen am Stück krankgeschrieben sein, damit ein Ersatzlehrer eingestellt werden kann (bitte korrigieren, wenn ich mich irre, aber so habe ich das in Erinnerung).

Ich sehe das als problematisch, da man so Lehrerstellen bis zu Impfung unnötig blockiert. Wann immer die Impfung kommen mag und unter der Voraussetzung, dass sich Lehrer auch freiwillig impfen lassen.

*

Wobei ich erstmal abwarten würde, ob sich wirklich so viele Lehrer krankschreiben lassen. Die meisten arbeiten gerne.

Hygienekonzepte oft Mangelhaft

Ich unterrichte aktuell in einer Ferienschule Kinder mit Förderbedarf. Diese kommen aus verschiedenen Haushalten, einige aus Asylunterkünften. Nach den Ferien gehen die Kinder dann in ihre jeweiligen Schulen.

In der Einrichtung, in der die Ferienschule stattfindet, mussten wir erst darauf aufmerksam machen, dass es keine Seife in den Toiletten gibt.

Es wird immer viel geredet über Digitalpakt und Unterstützung der Schulen in diesem Bereich und ja - da muss auch angesetzt werden.
Aber wie wäre es denn mal mit grundlegenden zivilisatorischen Errungenschaften wie Seife oder warmes Wasser?

Denn wenn die Schulen geöffnet werden, stehen die Schulen in reicheren Stadtteilen gut da. Die in den ärmeren Vierteln hatten nie Warmwasser im Bad und Seife und gelegentlich auch Toilettenpapier war oft aus, weil man eben bei der Putzfirma spart. Dann wird uns der Kram ganz schnell außer Kontrolle geraten, wie in den Favelas.

Kinder brauchen Bildung

den nur durch Bildung können sie lernen sich ein eigenes Bild zu machen.
Die Covid Krise zeigt die Schwachstellen im System gnadenlos auf, die Sozialen Berufe sind davon besonders getroffen. Wie wäre es mit einer Notsteuer für Soziales zu Zahlen von den bisherigen Nutznießern des Systems.
Statt Banken und Firmen sollte der Staat endlich endlich den Sozialstatt retten. Am Geld mangelt es jedenfalls nicht.
Mehr Lehrerinnen kleinere Klassen und ein gutes Mittagessen in den Schulen wären der Anfang....

Am 28. Juli 2020 um 20:09 von Tada

" Das Problem mit den krankgeschriebenen Lehrern ist folgendes: Sie müssen mindestens 6 Wochen am Stück krankgeschrieben sein, damit ein Ersatzlehrer eingestellt werden kann (bitte korrigieren, wenn ich mich irre, aber so habe ich das in Erinnerung). "

Es gibt noch einen Unterschied, es gibt Lehrer die sind Beamte, und es gibt Lehrer die Angestellte.
Und erst muss man mal Ersatzlehrer haben, bevor man welche senden kann, meist muss es selber in der Schule abgedeckt werden.

@Gandalf

Hygienekonzept oft mangelhaft"? Sie sprechen Wahres gelassen aus;-) Heut kam im ZDF ein Schulleiter, der mit stolzgeschwellter Brust zeigte, dass es jetzt Seifenspender und Papierhandtücher in den Toiletten gibt! In Deutschland! 2020! Da kann es bisher mit Hygiene allgemein nicht weit her gewesen sein in seiner Schule und offenbar wars dem Herrn Rektor bisher Wurst. Tja, Beamte brauchen offenbar für die einfachasten Dinge Anweisungen.

@ Tada

Das Problem mit den krankgeschriebenen Lehrern ist folgendes: Sie müssen mindestens 6 Wochen am Stück krankgeschrieben sein, damit ein Ersatzlehrer eingestellt werden kann (bitte korrigieren, wenn ich mich irre, aber so habe ich das in Erinnerung).

Hier kommt die Korrektur:
Es gibt keine Ersatzlehrer. Der Arbeitsmarkt ist völlig leergefegt.

Also etwa die halbe Schule

@ wenigfahrer:
Stellt sich nur eine Frage, was passiert wenn der erste Schüler positiv getestet wird in der Klasse ?, wird dann nur die Klasse und die Lehrer der jeweiligen Klasse in Quarantäne geschickt ?

Ja, nur die eine Klasse und alle Lehrer, die in der Klasse unterrichten. Naja, und dann natürlich noch die anderen Klassen, in denen die Lehrer noch unterrichten.

@nie wieder spd

Genau das ist das Problem. Jahrzehntelange Versäumnisse/Unwilligkeit der Ministerien (die der kreative, selbstausbeuterische Teil der Lehrerschaft versucht hat auszugleichen), rächen sich nun. Hygieneverhältnisse, Klassenstärken, Lehrmittel- und Technikausstattung, fehlende Chancenangleichung .... Was man in 40 Jahren nicht angepackt hat, soll in der Krise lösbar sein?

@ Advocatus Diabo...

Mittlerweile haben wir die Seuche schon ein paar Monate und immer noch haben es die Schulen noch nicht geschafft ein Konzept zu finden.

Ja gibt es denn überhaupt ein Konzept?


Und wenn so viele Lehrer einer risikogruppe angehören, wieso stellt man dann nicht mal junge Lehrer ein ...

Ja gibt es denn junge Lehrer, die noch keinen Job haben?

Am 28. Juli 2020 um 20:39 von frische Unterhose

" Ja, nur die eine Klasse und alle Lehrer, die in der Klasse unterrichten. Naja, und dann natürlich noch die anderen Klassen, in denen die Lehrer noch unterrichten. "

Und die Kinder stecken die Eltern an, die der Virus dann in die Firma tragen, ist also nicht ganz einfach ;-), wie die Kette gehen soll.

Wo soll die Kette getrennt werden, wer legt das fest, wer traut sich das öffentlich zu sagen.
Wird interessant werden, falls wirklich etwas passiert.

@19:16 von buerdi @Egleichhmalf

//Die alle habe nicht vergessen, das sie von den 1500 Euro Prämie für Pflegepersonal wieder ausgenommen wurden, weil das nun doch nur an Leute in direkter Altenpflege gezahlt werden soll.
Die werden bei der mit Sicherheit kommenden nächsten Welle am längeren Hebel sitzen.//

Ich fürchte nur, dass die meisten von denen zu anständig sind, diesen Hebel auch zu bewegen. Das kann man ja bei Streiks beobachten. Es isst ja ein Unterschied, ob ich Menschen am Flughafen oder Bahnhof stehenlasse, oder ob meine Firma vorübergehen die Produktion herunterfahren muss, ob die Post auf sich warten lässt oder ob ich hilflose Menschen sich weitgehend selbst überlasse. Keine Berufsgruppe ist dermaßen moralisch erpressbar, wie das Pflegepersonal. Leider.

@17:21 von lenamarie

//was soll das werden
seit Hunderten von Jahren gehen Kinder in die Schule.Jeden Tag//

Wenn sie das Glück haben, in einem Land zu leben, wo es eine Schulpflicht bzw. überhaupt Schulen gibt.

2046 frische unterhose

"gibt es denn junge Lehrer, die noch keinen Job haben?"
Ja gibt es, kenne persönlich zwei. Wenn man bedenkt dass eigentlich Lehrer Angel herrscht und dann in manchen Regionen Lehrer vor den Ferien entlassen werden um Geld zu sparen und sich dann wundert dass die versuchen woanders was zu kriegen, dann gute nacht.
Nein das hat alles mit Konzept nichts zu tun. Man hat wohl auch keinen Plan, weder für fern- noch für präsenzunterricht. Und das die ganzen Monate schon. In anderen Ländern ist Fernunterricht schon seit Jahren üblich. Diese haben aber auch die Infrastruktur während hier nur gespart wird (von seife an bis Internet)

Gebt den Kindern doch einfach

Gebt den Kindern doch einfach mal 2bis30 Jahre Zeit. Wenn ich mir ansehe,was wirc13 jahre gemacht haben, uiuiuiui. Gar net gut. Nach lesen und schreiben kam nicht mehr viel. Nur ein wenig Mathe, Physik und Philosophie. Der rest war völlig überflüssig angesehen hatten wir leicht g6 machen können. Mit ganz viel Freizeit dazwischen.

um 20:46 von frische Unterhose

"Mittlerweile haben wir die Seuche schon ein paar Monate und immer noch haben es die Schulen noch nicht geschafft ein Konzept zu finden.
Ja gibt es denn überhaupt ein Konzept?"

An dieser Aussage ist alles falsch. Zum einen haben die Schulen nicht mal das Recht, ein Konzept zu finden. Dieses Recht - und gleichzeitig die Pflicht - liegt ausschließlich beim Dienstherrn, den Kultusministerien.
Und ja, es gibt ein Konzept. Darum geht es hier gerade. Dieses Konzept passt einigen nicht. Meistens Leuten, die Schule nur aus der eigenen Kindheit kennen (also gar nicht).
_

@autograf

"demzufolge notwendiges Ausweiten auf Nachmittags- und Samstagsunterricht usw."

Nette Idee, dann brauchen sie aber doppelt so viele Lehrer.

vielen Dank

vielen Dank für die Versachlichung und der Erfahrung aus erster Hand vom Ort des Geschehens - der Schule.

Nicht umsonst treten auch namhafte Politiker und Ärzte für die Wiederaufnahme von Präsenzunterricht ein - diese haben vermutlich das Wohl der Kinder und insb. auch das Wohl von benachteiligten Kindern im Auge.
Es gibt auch andere, ebenso namhafte Politiker und Ärzte, die dagegen sind – über Ihre Motive mag man spekulieren.

Unser Schulsystem und seine

Unser Schulsystem und seine Lehrer sind in die Jahre gekommen. Corona könnte nun wie eine Frischzellenkur wirken.
Es gibt so viele Möglichkeiten. Soziale Aspekte müssen dabei nicht deswegen außer Acht gelassen werden, weil der Staat die Zügel etwas lockert. Man hat sich eingerichtet mit Schulkasernen und Beamten. Warum werden nicht alle Ärzte und Krankenpfleger so behandelt? Die sind genauso geeignet für eine Beamtenlaufbahn, vielleicht sogar nötiger.
Irgendwelche Gruppen bremsen hier ständig. Das Virus und die Homeoffice-Mütter können nun gemeinsam schieben. Es muss was Neues in die Schulen. Und in die Kultusministerien könnte sich auch ein frischerer Wind verlaufen. Und wenn wir schon dabei sind: das Fach Ethik liebt die Mannschaftssportarten. Sie brauchen einander wie Pech und Schwefel. Die Religionslehrer können mehr davon gebrauchen. Mit den richtigen Kombinationen machen wir das Virus und seine Selbstherrlichkeit zu DNA-Brei.

in der Schule genau so wenig wie im Alltag

sorry wenn es von Thema her etwas weiter ausholt, aber meine Meinung ist:
In der Schule funktioniert es genau so wenig wie im Alltag!!!

Wie auch, da werden "Konzepte" erstellt und dann vom Staat die Augen zu gemacht.
Ob es denn funktioniert ist dem "Verantwortungsgefühl" des Einzelnen überlassen.

Und das war's dann !!!

So, wie ich oft beim Einkaufen jemanden darauf hingewiesen habe, doch bitte eine Maske zu tragen - und ich dann "was geht es Dich an" entgegen bekommen habe.
So wurde mir vom Polizisten in Streifenwage gesagt, Corona-Überwachung wäre nicht sein Auftrag wegen Personalmangel, ich solle mich an das Polizeipräsidium Aalen (50 km entfernt) wenden.

So geht es doch auch in den Schulen zu: die Ministerien (bei mir BW) gibt tolle Konzepte, die Schulen dagegen bekommen weder das Geld noch Hilfe bei Konzepten und sind regelrecht hilflos.

Ergebnis wird sein: Kinder werden das Virus ordentlich verteilen, krank werden mit Dauerschäden.

21:45 @MartinBlank

Sie meinen, die Kultusminister kennen die Schulen besser als
die Eltern und Lehrer, in die
gerade ihre Kinder gehen bzw.
an der sie unterrichten?

Haben sich die Kultusminister die Mühe gemacht, mal einige Schulen zu besichtigen?

@MartinBlank

"Im Übrigen empfehle ich einen Blick in die Kerncurricula. Es gibt kein Fach, in dem Methodenkompetenz nicht weit oben stehen würde.

Es ist schon so: nirgendwo sonst beteiligen sich fachfremde Menschen so selbstbewusst an Diskussionen wie beim Thema Schule."

Nur bin ich nicht fachfremd und sie wissen, dass die Theorie und Realität im deutschen Bildungswesen zwei völlig unterschiedliche Dinge sind. Selbst die Studiengänge für Lehramt sind wild durcheinander gewürfelt und keineswegs auf den späteren Lehrerberuf ausgerichtet. Das deutsche Bildungswesen ist mehr Schein als Sein und man bekommt als Lehrkraft nur Steine in den Weg gelegt.

21:26 von Bender Rodriguez

«Wenn ich mir ansehe,was wir 13 jahre gemacht haben, uiuiuiui. Gar net gut. Nach lesen und schreiben kam nicht mehr viel. Nur ein wenig Mathe, Physik und Philosophie. Der rest war völlig überflüssig angesehen hatten wir leicht g6 machen können. Mit ganz viel Freizeit dazwischen.»

Auch zu früheren Zeiten muss es dann ja wohl grausig miese Schulen gegeben haben. Aber man schimpft & klagt sich heutzutage den Wolf … früher sei alles so viel besser gewesen. Zu Zeiten … als es noch keine PISA-Kinder gab.

Das jetzt mit dem Beispiel meiner 13 Jahre Schulzeit zu widerlegen. Kann ich mir ersparen. Es wäre ein anders einzelnes Beispiel, das gegen Ihres steht. Ich habe nämlich auf der Schule 3 Fremdsprachen gelernt, die ich allerbestens in meinem weiteren (Berufs) Leben bis heute gebrauchen kann. Über das, was heute an Schulen in DEU ist. Sagt das genau so wenig wie Ihr angebliches: "Hätte gut auch G6 sein können".

Oder G4 ganz ohne Physik.
Mathe & Physik braucht eh kein Mensch. Kann weg.

@ frische Unterhose

"Hier kommt die Korrektur: Es gibt keine Ersatzlehrer. Der Arbeitsmarkt ist völlig leergefegt." Am 28. Juli 2020 um 20:32 von frische Unterhose

*

Also hier ist er das nicht.
Das "Problem" ist, dass ein Lehrer nur wenige male hintereinander befristeten Vertrag bekommt, dann muss er fest angestellt werden.
Das will man nicht, als stellt man ihn nicht ein und schon hat man "Lehrermangel".

Fakt ist, dass auch junge Lehrer lieber in der Stadt arbeiten, als irgendwo am Ende der Welt.
Das will man beheben, indem "am Ende der Welt" zuerst mit Lehrern versorgt werden soll, die Stellen sollen zuerst besetzt werden. Das ändert aber nichts daran, dass da keiner hinwill, also "fehlen" dann Lehrer "am Ende der Welt" UND in den Städten.
Ich sehe darin eher eine Möglichkeit Geld zu sparen, als ein Konzept. Man hätte die unbeliebten Stellen besser bezahlen können, aber nö.

@kurtimwald 22.00

Wo sind denn die tollen Konzepte in B-W, wo die Kultusministerin über Wegfall der Schulpflicht schwadroniert? Ich kann da nichts erkennen außer dem Kniefall vor panikgesteuerten Eltern und Lehrern.
Aber danke, dass Sie als Corona-Hilfspolizist ehrenamtlich die Polizei entlasten;-)

Lehrplan

"... wenn die Bundesländer sicherheitshalber Listen mit Stoffgebieten erstellen, "deren Vermittlung im nächsten Schuljahr verzichtbar ..."

Es wäre zu einfach, wenn diese Listen dann für alle Bundesländer gleich wären.

Lehrplan entrümpeln war schon lange
vor Corona meine Meinung - für Sachsen.

Gruß
Leipzigerin59

22:08 von schabernack

Ich habe nämlich auf der Schule 3 Fremdsprachen gelernt,
die ich allerbestens in meinem weiteren (Berufs) Leben bis heute gebrauchen kann.
.
warum nicht ...
mein armer Deutschlehrer pflegte immer zu sagen
"vor einem Jahr wusste ich nicht wie man Ingenieur schreibt, und jetzt bin ich schon eine"
so viel zu seiner Wert - und Einschätzung seine Schüler an einer technischen Oberschule
Ich lernte dort nur 1 Fremdsprache und die mehr schlecht als recht
Null problemo ... ich habe sie bestenfalls im Urlaub gebraucht
...ganz anders meine Tochter, die belegte im Nachbargymnasium einen Kurs in japanisch
und nebenher noch koreanisch an der Volkshochschule, zum üblichen Schulprogram
(ganz die Mama, die 4 Sprachen spricht)

22:08 von Tada

das Leben ist kein Wunschkonzert ...

besser bezahlen wäre eine Option
ist aber ein Widerspruch an sich
an der tschechischen Grenze ist halt ne Wohnung/das Leben preisgünstiger als in München
dann noch mehr zusätzlich Geld bekommen ... ?
vielleicht der Vorschlag 4 ... 5 Jahre in der Provinz und dann in die Stadt ?

16:40 von bäuerchen

manche scheinen sich eben besser verkaufen zu können oder in Szene zu setzen
zum Beispiel Lehrer
da hat es ne Krankenschwester schwerer, ne Verkäuferin oder ne Friseurin

22:13 von deutlich

wo die Kultusministerin über Wegfall der Schulpflicht schwadroniert? .
-
nun ja
das Musterländle leidet eben auch unter Grüner Politik
wenn gleich der Landesvater ein gutes Bild abgibt
auf den ersten Blick zumindest

@ Sisyphos3 (23:56)

"vielleicht der Vorschlag 4 ... 5 Jahre in der Provinz und dann in die Stadt ?"
------
Sie meinen erstmal ins Ausland? Denn Deutschland hat keine einzige Provinz (wenn wir hier schon beim Unterricht sind).

23:56 @ Sisyphos3

Außer etwaige Zuschläge werden Lehrer nich dafür bezahlt, wo sie wohnen, sondern für ihre berufliche Tätigkeit.

21:19 von Advocatus Diabo...

In anderen Ländern ist Fernunterricht schon seit Jahren üblich. Diese haben aber auch die Infrastruktur während hier nur gespart wird
.
im Outdoor in Australien vielleicht
wo man keine andere Möglichkeit hat

@ Sisyphos3

"vielleicht der Vorschlag 4 ... 5 Jahre in der Provinz und dann in die Stadt ?" Am 28. Juli 2020 um 23:56 von Sisyphos3

*

Genau das funktioniert doch nicht.
Es ist ja nicht so, dass ein Lehrer ein Leben lang an eine Schule gekettet wird.

@Traumfahrer

"Weder bei der Digitalisierung, noch bei vielen Baumängeln ist wirklich etwas passiert" Am 28. Juli 2020 um 17:39 von Traumfahrer

*

Bei meiner Tochter ist Ende des Schuljahres das Wahlpflichtfach Informatik ausgefallen, weil der Lehrer woanders gebraucht wurde. Komplett, es gab auch nichts mehr per Internet. Hier werden die Lehrer auch an andere Schulen "abkommandiert".

Das ist nun die Zukunft unserer Digitalisierung: keine Ahnung vom System und nur stumpfe Oberflächenbenutzung.

Damit sollen wir in Zukunft international konkurrenzfähig bleiben?

00:11 von Tada

was tun
sind ja nicht nur Lehrer
bei Ärzten hat man das gleiche Problem

@ kurtimwald

"Ergebnis wird sein: Kinder werden das Virus ordentlich verteilen, krank werden mit Dauerschäden." Am 28. Juli 2020 um 22:00 von kurtimwald

*

Solche Paranoia ist weder hilfreich, noch gesund.

Aktuell bringt weltweit Bildungsmangel mehr Leute um, als Corona. Es sind hauptsächlich die Gruppen betroffen, die sich eh schon keine oder wenig Bildung leisten konnten und als Folge davon schlechte Jobs machen (krank zu Hause bleiben ist nicht, wird nicht bezahlt und der Job ist gleich weg), wenig verdienen und keine Arztrechnungen bezahlen können.

@ Sisyphos3

"bei Ärzten hat man das gleiche Problem" Am 29. Juli 2020 um 00:18 von Sisyphos3

*

Bei allen Schwierigkeiten: Zum Arzt muss man glücklicherweise nicht 5 Tage die Woche.

Aber das alles erklärt, warum immer mehr Menschen in die Städte ziehen.

00:06 von Leipzigerin59

gab´s für Beamte nicht mal nen Ortszuschlag ?

im übrigen war das ja ein Vorschlag
denen die Provinz "schmackhafter" zu machen

00:32 von Tada

Zum Arzt muss man glücklicherweise nicht 5 Tage die Woche
.
wohl wahr
aber zu nem Lehrer muß ich auch nur 1 mal im Jahr wenn Elternabend ist
und kein "Praktischer Arzt" ist auch übel im Ort

@ Sisyphos3

"aber zu nem Lehrer muß ich auch nur 1 mal im Jahr wenn Elternabend ist" Am 29. Juli 2020 um 00:40 von Sisyphos3

*

Ähm... Hier geht es um Unterricht für Kinder und Jugendliche, und nicht um Ihre Elternabendbesuche.

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