Kommentare

Wie du mir ...

... so ich dir.

China steht der Unfreundlichkeit Trumps in nichts nach.

America first - China first

China und USA - hier stehen sich die beiden verbliebenen Supermächte auf Augenhöhe gegenüber. Unvereinbar, unversöhnlich. Jeder hat nur sich selbst und seine eigenen Interessen, im Sinn. Jeder kennt nur seinen eigenen Profit.

Noch zu wenige

Wenn China auch nicht gerade politisch und menschenrechtlich mein Freund ist, aber das habensie genau richtig gemacht.
Ich hoffe nur dass diesem Beispiel noch ganz viele Staaten folgen werden.
Denn wer die Weltgemeinschaft mit Füßen tritt, soll sich nciht wundern wen er ausgesperrt wird.

"Ein 63-Jähriger Passant sagte der Nachrichtenagentur Reuters, man habe sich natürlich nicht gewünscht, dass sich die Beziehungen zu den USA so sehr verschlechtern. "Das war eine wechselseitige Reaktion auf den Schritt der Amerikaner"

Der allerdings nur der Letzte in einem erbitterten - und von beiden "Seiten" mit höchst unfairen Mitteln ausgetragenen - "Kampf um die Weltherrschaft" war.

>> Ich halte das alles für sehr bedauerlich."

Ist es auch.

Trump sitzt am längeren Hebel

Die Schließung in Houston war die US Antwort auf chinesische Machenschaften und Provokationen. Somit ist die Schließung in Chengdu kein Gegenzug, sondern eine Eskalation, worauf die USA mit weiteren Schließungen antworten könnten und sollten.

China hat die Konsulate in den USA nötiger als andersrum.
Hier sitzt Trump am längeren Hebel.

Trotz corona

geht nunmehr das alte Spiel mit dem Feuer weiter, weltweit... Scheint keiner hat aus dieser Pandemie was gelernt, einige Touristen eingeschlossen... Vielleicht sind es einfach zu viele Menschen auf unserem blauen Planeten oder - und Gott bewahre uns davor - es muss was wirklich Gravierendes passieren, bis die Menschen aufwachen und nicht sowas anscheinend Triviales wie ein covid 19 Virus...

Jetzt wird mit gleicher Münze zurück gezahlt

@ Bullok:
Wenn China auch nicht gerade politisch und menschenrechtlich mein Freund ist, aber das habensie genau richtig gemacht.

Auge um Auge.


Ich hoffe nur dass diesem Beispiel noch ganz viele Staaten folgen werden.

Zahn um Zahn.
Ist das unsere Vorstellung von guter Politik?

16:03, Mr.1787

>>Die Schließung in Houston war die US Antwort auf chinesische Machenschaften und Provokationen. Somit ist die Schließung in Chengdu kein Gegenzug, sondern eine Eskalation, worauf die USA mit weiteren Schließungen antworten könnten und sollten.<<

Sie wünschen sich Krieg?

>>China hat die Konsulate in den USA nötiger als andersrum.
Hier sitzt Trump am längeren Hebel.<<

Wie kommen Sie auf diese Idee?

@Bullok 15:35

Da es sich um Nationalstaaten und nicht um Personen handelt, finde ich dieses Handeln auf beiden Seiten verantwortungslos. Wie immer ist es schwerer eine solche Spirale zu beenden, als sie zu starten. Noch alberner wirkt es, wenn man die total gegenseitige Abhängigkeit betrachtet. Gesicht und Würde wahren hier beide Parteien ohnehin nicht, auch wenn sie das zu glauben scheinen. Ich denke vielen Menschen, gerade hier im abhängigen und reichen Europa, erfassen die Tragweite eines ausgeweiteten Handelskrieges zwischen den größten Märkten und Wirtschaftsmächten der Welt nicht. Wir kämen dabei heftig unter die Räder, und das ohne eigenes Zutun. Die Reduzierung der diplomatischen Wege verlangsamt und verhindert auch die ständigen und wichtigen Themen wie Menschrechte und Freiheiten.

Wann sind die USA zufrieden?

Offenbar geht es den USA nur dann gut, wenn sie möglichst viele Feinde haben: Russland, Iran, Kuba, Venezuela, Syrien, der Irak, jetzt noch China. Wann habe sie genug Feinde, damit sie zurückhaltender werden? Zumeist sind das Länder, welche nicht möchten, dass ihre Außenpolitik im US-state Department bestimmt wird...

@Mr.1787 16:03

Sie irren sich wenn Sie glauben das Trump am längeren Hebel sitzt, denn beide Hebel betätigen die gleiche Falltür auf der die beiden Protagonisten zusammen stehen.

rer Truman Welt

Kann mir jemand erklären, was die Übung der Amerikaner, das chinesische Konsulat in Houston zu schließen, soll? Trumps Intention, welche er damit verknüpft, ist so offensichtlich wie die Sinnlosigkeit dessen in Bezug zu seinen Erklärungen, weshalb er das tat.
Er will den Machtzuwachs Chinas stoppen, sie nicht zur mächtigsten Weltmacht werden lassen, was sie schon längst ist. Trump spricht von Diebstahl geistigen Eigentums, Unfairness im Handel und Spionage.
Was sollen die anderen Kontinente diesbezüglich denn in Richtung USA feststellen? Was macht die USA anderes? Leider nur nicht so intelligent wie die Chinesen. Jetzt will Trump Beistand, verlangt Unterstützung und Solidarität von denen, die früher einmal enge Verbündete der USA waren, er, Trump diese jedoch selbst angegriffen und gedroht hat, in Handelstreitigkeiten gegangen ist und selbst alles im Alleingang in der Welt gemacht hat. Verbündete behandelt man anders! Was er da macht ist nur Wahlkampf und wieder mal dilettantisch.

US-Konsulat in Chengdu ist geschlossen....

Wen wundert das ? Das ist eine spiegelbildliche Reaktion.

Der Wirtschafts-und Sanktionskrieg gegen China geht natürlich weiter.Die Konkurrenz soll irgendwie weg.Aber ob das so läuft ?

Nicht alle Länder

lassen eben auch alles mit sich machen, manche sind in der Lage mit gleichen Mitteln zu antworten.
Da eine aktuelle Eskalation ins Haus steht, bin ich gespannt wie die betroffenen Länder antworten werden.
Wird noch interessant in diesem Jahr, bei China ist ja die Frage einfach, wer benötigt welchen Markt für seine Wirtschaft.
Der eine den Markt von 340 Millionen und der andere den Markt von 1, 3 Milliarden, es gibt auch kein Gesetz auf der Welt.
Das der eine mit dem anderen reden oder handeln muss, kommt darauf an was der Rest macht, der entweder auf der einen oder anderen der Seite steht.
Das wird am Ende die entscheidende Frage.

Am 27. Juli 2020 um 16:03 von Mr.1787

"Die Schließung in Houston war die US Antwort auf chinesische Machenschaften und Provokationen. Somit ist die Schließung in Chengdu kein Gegenzug, sondern eine Eskalation, worauf die USA mit weiteren Schließungen antworten könnten und sollten."

Welche Machenschaften und Provokationen...? Der einzige der provoziert, und das schon seit seinem Wahlkampf 2016, ist Trump. Und das gegen alle Staaten.

" Hier sitzt Trump am längeren Hebel."

Ganz bestimmt nicht, Trump hat, wenn überhaupt, einen ziemlich kurzen Hebel.

@Mr. 1787, 16:03 - Trump sorgt einmal mehr für Chaos

An Trump bleibt die immer wiederkehrende Kritik, dass er oft unüberlegt, insbesondere unabgestimmt handelt, insbesondere twittert und nicht das direkte Gespräch sucht. Natürlich betreiben die Chinesen Spionage und Markenpiraterie, aber Trump ist keinen Deut besser. Er hat die Welt mit seinen Handelskriegen, der Aufkündigung wichtiger Verträge und seiner eigenen Interpretation von Freund und Feind, Wahrheit und Lüge ein Stück weit aus den Angeln gehoben und verroht. Man kann nur hoffen, dass Trump bald an keinem "Hebel" mehr sitzen wird. Genug ist genug!

Wenn es stimmt, dass der

Wenn es stimmt, dass der Klügere nachgibt, habe ich ein ganz schlechtes Gefühl für die Bevölkerung der beiden Staaten. Sie werden wohl offensichtlich nicht von den Klügsten regiert, mehr oder weniger freiwillig.

@ 16:03 von Mr.1787

Fallen sie doch nicht auf die US Propaganda rein.

Die USA sehen ihre Fälle davon schwimmen und versuchen verzweifelt ihre Vormachtstellung um jeden Preis zu halten.

Die moralische überlegenheit bröckelt seit CIA Dokumente über Operationen zum Sturz von unliebsamen Demokratien veröffentlicht wurden und die weltweite Überwachung bekannt wurde.
Vergessen ist der Freihandel der als Vorwand um auf fremde Märkte zu drängen und diese zu erobern genutzt wurde.

Hoffen wir dass die USA in ihrer Verzweiflung nicht noch mehr schaden anrichten.

16:22, Powermolch

>>@Mr.1787 16:03
Sie irren sich wenn Sie glauben das Trump am längeren Hebel sitzt, denn beide Hebel betätigen die gleiche Falltür auf der die beiden Protagonisten zusammen stehen.<<

Tolles, treffendes Bild.

Danke.

@Mr.1787 - Trump am längeren Hebel

Trump ist ab November Geschichte

Amerika und seine ""Unternehmen"" sind schon lange von China abhängig.
Was noch köstlich wird sind die Markenrechte in China
welche man sich in seiner Amtszeit :-)

um 16:03 von Mr.1787: " Die

um 16:03 von Mr.1787:
"
Die Schließung in Houston war die US Antwort auf chinesische Machenschaften und Provokationen.
"

Trump hat schon seit seiner Präsidentsachaftskandidatur gegen China gehetzt.

& davor ging Obama auch schon gegen China vor -
"Pivot to Asia" nannte er das ganze.

Trump hat auf nix reagiert,sondern nur entsprechend der seit zig Jahren in den USA geltenden Mainstream-Position bei führenden Republikaner- & Demokraten-Politiker gehandelt.

"China hat die Konsulate in den USA nötiger als andersrum."
-> Weil ? Weil die USA bei China in der Kreide steht ?

"Hier sitzt Trump am längeren Hebel."
-> Weil? Weil er wiedergewählt werden will? Trump hat die US-Gesellschaft so sehr gespalten,dass er die nicht mal einen & in Kriegsstimmung gegen einen "Feind von außen" aufhetzen kann.

um 15:31 von leider

um 15:31 von leider geil:
"
Wie du mir ...
... so ich dir.

China steht der Unfreundlichkeit Trumps in nichts nach."

->
Hier sind die führenden Politiker ja so sehr us-hörig,dass die zwar ein paar leise "was-soll-das"-Sprüche äußern,aber sich ansonsten den gegen Deutschland gerichteten US-Handlungen fügen.

China dagegen protestierte erst gegen den US-Schritt & gab den USA eine Frist die US-Entscheidung zurückzunehmen & kündigte kurz danach entsprechende Gegenschritte an,wenn die USA die Entscheidung in Tat umsetzen.

USA setzte die Entscheidung in Tat um.
China reagierte kurz danach entsprechend.

China ist halt nicht Deutschland.

Wenn irgendwer die

Wenn irgendwer die Weltgemeinschaft hinters Licht führt, dann dich die USA. Überall wird hemmungslos spioniert, und später sollen die ausgespähten doch wieder brav folgen? War es zu erwarten, dass China ähnlich albern reagiert, wie Deutschland, und nur " du du du" ruft, wenn spioniert wird? China zählt nur gleiches mit gleichem zurück. Und die USA haben fast nichts, was sich am Weltmarkt vermarkten lässt. Also kauft man lieber in China. Den längeren Hebel hat auf alle Fälle Chinas Regierung. Trump wird spätestens in 4,5Jahren Geschichte sein. China gibts dann immer noch.

16:29 von Bernd Kevesligeti

«Der Wirtschafts-und Sanktionskrieg gegen China geht natürlich weiter. Die Konkurrenz soll irgendwie weg. Aber ob das so läuft ?»

"Läuft gar nicht so" im Sinn des Frisierten in den USA.

Soll er sich mal die Bevölkerungszahlen der beiden Staaten USA & CHN im Vergleich anschauen. Dann weiß er, wohin was läuft. Wüsste er, könnte er wissen …

Mit "Wirtschaftskrieg" gegen CHN schwächen die USA ihre Stellung, ihren Einfluss, ihre Möglichkeiten, ihren eigenen Wert "im Poker der Weltmächte" weiter. Helfen wird das in erster Linie CHN, mittelbar-mittelfristig evtl. darüber hinaus auch RUS.

"Konsulate schließen" sind Drohgebärden zweier Halbstarker, die beide alleine gerne der Ganz Starke wären. Ökonomie wohnt aber nicht in Konsulaten, und Teile für u.a. i-Phones werden dort auch nicht geklöppelt.

CHN ist nur noch 2. größter Gläubiger der USA.
Der größte ist seit kurzem JAP.
Beide mit je ± 1 Bio. US-$.

War schon treffend, Ende des 20. zu vermuten.
Das 21. Jahrhundert werde das Asiens .

Am 27. Juli 2020 um 17:08 von fathaland slim

>> 16:22, Powermolch
Sie irren sich wenn Sie glauben das Trump am längeren Hebel sitzt, denn beide Hebel betätigen die gleiche Falltür auf der die beiden Protagonisten zusammen stehen.<<

>>17:08 von fathaland slim:
Tolles, treffendes Bild.

Danke.<<

Ich hatte gerade den gleichen Gedanken was die bildhafte Beschreibung betrifft. Sehr treffendes Bild!

17:10 von Karl Klammer

seid wievielen jahrzehnten liegt ihr linksaussen nun schon immer falsch? entscheident wird der kurs des DOW sein. also ihr experten shortet amerika mit allem, was ihr habt. dann kann es klappen

Jedem sein Feindbild

@ Sachse64:
Wann sind die USA zufrieden? Offenbar geht es den USA nur dann gut, wenn sie möglichst viele Feinde haben: Russland, Iran, Kuba, Venezuela, Syrien, der Irak, jetzt noch China.

China zahlt aber mit genau gleicher Münze zurück. Und was wären Russland, Iran, Kuba, Venezuela und Syrien ohne das Feindbild USA? Ein Nichts.

Chinas Konsulat in USA vs. US-Konsulat in China

Immer schön die Reihenfolge der erfolgten Aktionen im Blick behalten, ansonsten könnte man zu Beginn der Meldung leicht einen fatal anderen Eindruck gewinnen. Die Nachrichtengestaltung macht`s. Den Heiligenschein verdient keiner der Akteure. Man kann nur hoffen, dass bald beiderseits wieder rationales Denken bei gesundem Menschenverstand einsetzt. Leider fällt es mir schwer, in Bezug USA mit dem jetzigen Präsidenten, darauf zu hoffen. Die USA, in puncto Erfahrung bei der Ausweitung ihrer Einflusssphäre, Sanktions- und Embargopolitik u. mit weitaus größerem Potential Ch. weit voraus, werden diese Schiene weiterfahren. "Auge um Auge, Zahn um Zahn" hat zwar seinen Ursprung in der Bibel, somit größere Nähe zu den USA, wird nun wohl auch von China praktiziert. Hoffen wir einerseits auf mehr Einsicht und Realismus, andererseits auf einen anderen Präsidenten. Wie bisherige US-Politik zeigt, bleiben die Ziele beständig, die Strategien dahin werden dann aber wahrscheinlich wieder cleverer!

16:03 von Mr.1787

«China hat die Konsulate in den USA nötiger als andersrum.
Hier sitzt Trump am längeren Hebel.»

Ganz sicher nicht. Schon alleine deswegen nicht, weil kaum wer außer Chinesen auch nur halbwegs brauchbar Chinesisch sprechen, verstehen, lesen, schreiben kann. Auch nicht die Firmenvertreter der USA in CHN.

Sprächen nicht so gut wie alle der international tätigen Chinesen gut bis sehr gut Englisch. Könnte mit US-Amerikanern kaum jemand außer in Zeichensprache kommunizieren.

Im eigenen Garten hucken … und 3x am Tag: "Greatest !" rufen.
Ist ein sehr kurzer Hebel … mit nur sehr wenig Kraftentfaltung.

@ schabernack

CHN ist nur noch 2. größter Gläubiger der USA. Der größte ist seit kurzem JAP.
Beide mit je ± 1 Bio. US-$.

Gläubiger aus China und Japan halten jeweils nur einen einstelligen Prozentanteil an den US-Staatsanleihen. Das sind übrigens private Gläubiger und nicht die Regierung. Die deutliche Mehrheit der Gläubiger für US-Papiere leben in den USA selbst. Die USA sind nicht sonderlich stark im Ausland verschuldet.

Für seine Staatsschulden müssen die USA kaum Zinsen zahlen, die Staatspapiere sind weltweit beliebt und gelten als "rocksolid". Russland zahlt z.B. wesentlich höhere Zinsen, aber russische Staatsanleihen sind in China eher ein Ladenhüter.

@16:19 von fathaland slim

Sie wünschen sich Krieg?

Wie kommen Sie denn darauf? Krieg führen wegen geschlossener Konsulate?

von schabernack 17:29

Mit dem Jahrhundert Asiens,ja daß kann gut sein.
Die Veränderung des internationalen Kräfteverhältnisses.
Neue Bündnisse,die Shanghai-Kooperation,BRICS,Belt and Road.
Unter den zehn weltgrößten Banken sind allein vier aus China.

Beise Supermächte brauchen dringend eine Öffnung

@ schabernack:

Mit "Wirtschaftskrieg" gegen CHN schwächen die USA ihre Stellung, ihren Einfluss, ihre Möglichkeiten, ihren eigenen Wert "im Poker der Weltmächte" weiter.


Nicht nur das.

Die USA brauchen dringend eine neue Politik, eine weltoffene, friedliche, vernünftige und kluge Politik, die auch im Inneren auf Unterstützung und Konsens setzen kann. Ob Joe Biden das leisten kann, wird sich zeigen.

China braucht dringend eine politische Öffnung hin zur Demokratie und weg von der brutalen Unterdrückung oppositioneller Freiheitsbestrebungen. Und die Zensur muss dringend verschwinden, sonst dreht sich die Partei-Diktatur immer nur in der eigenen Meinungsblase.

@ Bernd Kevesligeti

Wen wundert das ? Das ist eine spiegelbildliche Reaktion.

Aber eine falsche Reaktion.
Ich vermisse im Handeln der chinesischen Führung die Klugkeit und die Führungsstärke. Ich vermisse die Offenheit, das sensible Hören auch auf oppositionelle Stimmen. Xi Jinping ist seit seiner Ernennung auf Lebenszeit anscheinend auch nicht weitblickender als solche Figuren wie Putin oder Trump, deren Abdankung man herbeisehnen mag.

@ Bender Rodriguez

Wenn irgendwer die Weltgemeinschaft hinters Licht führt, dann doch die USA ...

... oder China oder Russland.

Falscher Vergleich mit Deutschland

@ derkleineBürger:

Hier sind die führenden Politiker ja so sehr us-hörig,dass die zwar ein paar leise "was-soll-das"-Sprüche äußern,aber sich ansonsten den gegen Deutschland gerichteten US-Handlungen fügen.

Welche Handlungen gegen Deutschland kennen Sie denn? Hat Trump auch ein deutsches Konsulat geschlossen?

@ 17:56 von Demokratieschue

China braucht dringend eine politische Öffnung hin zur Demokratie und weg von der brutalen Unterdrückung oppositioneller Freiheitsbestrebungen.

Ja und auch deswegen wäre es hilfreich wenn die USA weiterhin gegen Peking eine harte wirtschaftspolitische Linie fahren, wie damals Reagan gegen die Sowjetunion. Freiheit und Demokratie kommen nicht von Entspannungspolitik.

@ Mr.1787

Ja und auch deswegen wäre es hilfreich wenn die USA weiterhin gegen Peking eine harte wirtschaftspolitische Linie fahren, wie damals Reagan gegen die Sowjetunion. Freiheit und Demokratie kommen nicht von Entspannungspolitik.

Sieht man sich die folgende Entwicklung nach dem Zusammenbruch der UdSSR an, muss man aber schon konstatieren, dass Reagan im Hinblick auf die Demokratie gescheítert ist.

von Demokratieschue.... 18:02

Aber warum denn eine falsche Reaktion ?
Zumindest in Sachen China haben "Hunnenreden"(wie die von Pompeo) sicher keine Grundlage mehr.
Darauf wird übrigens in dem Artikel auch ein bisschen eingegangen,mit der Straßenumfrage.

17:39 von Demokratieschuetzerin

«China zahlt aber mit genau gleicher Münze zurück ["Feindbild" zu anderen Staaten]. Und was wären Russland, Iran, Kuba, Venezuela und Syrien ohne das Feindbild USA? Ein Nichts.»

RUS wäre noch immer das bei weitem größte Land der Welt.
Bodenschätze würden nicht versiegen, Weite des Landes nicht schrumpfen.

Iran wäre immer noch eine Jahrtausende alte Kulturnation.
Die einst "Persien" hieß.

Kuba wäre immer noch die Insel, die vor Fidel Castro das Gelobte El Dorado der US-Mafia war, bevor Castro die Gestalten der Nacht aus ihren Karibischen Casinos vertrieb. Seither mögen die USA Kuba nicht mehr, und haben der Insel die Feinschaft erklärt. Haben 1.001 Embargos an Stränden in Kuba ausgesetzt. Nur das in der "Schweinebucht" war ein Rohrkrepierer.

SYR braucht gar keine Feinde.
Der größte Feind Syriens ist Präsident von Syrien.

VEN … so 'ne Geschichte, die sich zieht wie Kaugummi.
Und der Präsident ist 'ne Flitzpiepe, die gar nicht weiß, was sie tut.

CHN ist (noch ?) wenig aggressiv.

Spionagevorwürfe als Grund?

Mal wieder sind die USA völlig von der Rolle, das ist nicht das erste Mal in diesem Monat. Jetzt sind es Spionagevorwürfe, die sie als Grund nehmen, China zu verdächtigen und ein Konsulat in Houston zu schließen. China muss natürlich reagieren, schließt auch ein Konsulat in Chengdu. Wie im Kindergarten.

17:17:48 von Demokratieschuetzerin / @schabernack

«Gläubiger aus China und Japan halten jeweils nur einen einstelligen Prozentanteil an den US-Staatsanleihen.»

Als Staaten sind JAP und CHN die beiden größten Gläubiger der USA.
Es geht ja im Zusammenhang mit Konsulaten um Staaten.

Der Prozentsatz der Auslandsgläubiger am Gesamtvolumen der US-Staatsanleihen ist nicht der entscheidende Faktor. Obwohl in JAP "Finanzrechtliche Grauzone", kauft die Japanische Nationalbank seit ± 15 Jahren US-Staatsanleihen, um den Wechselkurs des Yen zum Dollar nicht gar zu sehr steigen zu lassen. Es sind Wege, die Nationalbank nicht direkt als Käufer zu zeigen.

CHN verfolgt mit seinen US-Staatsanleihen prinzipiell den gleichen Weg. Zu hohe Kurse von Yen oder Yuan zum Dollar machen Exportwaren von den beiden Ländern als Importwaren in den USA teurer. Diese Fragestellung steht dahinter.

Mit Konsulaten hat das weder in CHN, noch in JAP zu tun.
"Offen oder geschlossen" ändert daran nichts.

China / USA

Heißt das nun, dass es jetzt keine iPhones etc mehr in den USA zu kaufen gibt?

@18:14 von Mr.1787

"Ja und auch deswegen wäre es hilfreich wenn die USA weiterhin gegen Peking eine harte wirtschaftspolitische Linie fahren, wie damals Reagan gegen die Sowjetunion. Freiheit und Demokratie kommen nicht von Entspannungspolitik."

Als wenn die USA an Freiheit und Demokratie in China interessiert wären.
Wenn dies realisierbar wäre würde man solche Bestrebungen unterlassen. Denn dann hätte China noch mehr Strahlkraft auf andere Länder und genau diese Strahlkraft versucht die USA mit dem ständigen Kritisieren wegen etwaiger Verfehlungen zu unterminieren, um so die offensive Containmentpolitik zu rechtfertigen.
Seit 2-3 Jahren hat der Westen und die Medien also (neu) entdeckt, dass in China nicht alles zum Besten steht und macht jeden Tag ein neues Fass auf?
Das ist ein bekloppter Machtkampf zwischen der aufstrebenden und der planlosen Supermacht - nicht mehr und nicht weniger.

"Welche Handlungen gegen

"Welche Handlungen gegen Deutschland kennen Sie denn? "

Wie wäre es mit Strafzöllen? Sanktionen wegen Nordstream 2 und der Drohung weiterer? Industriespionage (allerdings bereits vor Trump) und Spionage von Politikern (Merkel, EU-Gebäude)?
Die USA verhalten sich nicht gerade wie ein Freund oder Partner. Im Gegenteil.

Was nun China betrifft: Was hätte China anders machen sollen? Sie haben darum gebeten die Entscheidung zurückzunehmen und - nachdem die USA jeweils den ersten Schritt taten - entsprechend reagiert. Man muss China nicht mögen, aber es blieb ihnen recht wenig übrig. Die Eskalation sehe ich hier recht klar auf Seiten der USA, ohne damit China als Unschuldslamm bezeichnen zu wollen.

Böse USA ?

Diejenige , die den USA imperialistisches und egoistisches Verhalten vorwerfen, sollten sich nicht zu früh freuen. Was China seit einigen Jahren treibt ist raffiniert und höchst rücksichtslos. Wenn die USA , die über Jahrzehnte Garant unserer Freiheit waren, ausfallen , wird das auch für uns Europäer kein Zuckerschlecken. Europa ist leider in jeder Hinsicht zu schwach. China will seinen Platz in der Welt, zu seinen Bedingungen., das sollte auch jedem Trump-Gegner einleuchten. Europa wie auch der Rest Asien‘s sind da nur Spielbälle.

18:45 @schabernack & @Alle

18:45 von schabernack

》17:17:48 von Demokratieschuetzerin / @schabernack《

Vorsicht !

Es handelt sich um einen anderen User,
aus der Liste erkennbar,
und am Stil

@ schabernack (Demokratieschuetzer2018,
27.7. - 17:48)《

Das ist mir schon vor langer Zeit aufgefallen.
Man kann ab bestimmter Anzahl Zeichen den Usernamen bei den Kommentaren nicht mehr vollständig erkennen.

Gruß
Leipzigerin59

Fakten sind Propaganda?

"So gibt eine 25-Jährige Chengduerin quasi wortwörtlich die üblichen Proaganda-Verlautbarungen der chinesischen Staats- und Parteiführung wider: "China ist eine sehr starke Nation. Wir haben eine Tausende Jahre alte Geschichte. China war damals mächtig und wird es auch in Zukunft sein. Das ist die Überzeugung, die die Menschen in China haben."
Das sind unanfechtbare Tatsachen die der ARD-Faktenfinder wohl eher ungern beleuchtet und bestätigt. Natürlich ist jeder Chinese heute froh, dass das Land nach dem Niedergang und der Demütigung durch die europäische Kanonenbootpolitik, Opiumkriege und die sich anschliessende Kommunismus-Verirrung wieder auf die Beine kam. Was denn bitte sonst?

um 18:14 von Mr.1787

In den USA ist der Irrglaube weit verbreitet, Reagan habe den Kommunismus besiegt. Das ist natürlich Unsinn. Die kommunistische Planwirtschaft war von Anfang defizitär; schon um 1970 rum konnte man ausrechnen, wann die UdSSR pleite sein würde.
Wir sollten alle sehr dankbar für das Wunder sein, dass die alten Parteibosse schließlich den relativ jungen Gorbatschow mit der Aufgabe betraut haben, die UdSSR "abzuwickeln".
Wenn die stattdessen einen eben solchen Kriegstreiber wie Reagan aufgestellt hätten, dann hätte es schlimm enden können
_

Eine Eskalation, die ganz schlecht ist - für alle!

Einen neuen Kalten Krieg, diesmal zwischen den USA und China, kann unsere Welt derzeit am allerwenigsten gebrauchen - ein solcher kommt hier aber gerade so richtig in Gang. Sympathien braucht man dabei für keinen der beiden Beteiligten zu hegen. Nur aufpassen sollten wir hier in Europa, dass wir nicht zwischen die Füße dieser beiden Elefanten geraten, die hier dabei sind, aufeinander los zu gehen (um ein Wort von Egon Bahr zu variieren, der mit Bezug auf die Kuba-Krise von 1962 einmal gesagt hat: Wenn die Elefanten zu tanzen anfangen sollten die Mäuse in ihren Löchern verschwinden).

Und wir sollten übrigens wirklich in Europa auf uns aufpassen, nicht in einem Sammelsurium aus Kleinstaaten, so erhöht sich unsere Chance, nicht zertrampelt zu werden.

Kalte Kriege kann man in der Tat schneller anfangen als beenden. Ich hoffe trotzdem auf einen Wechsel der US-Administration nach den Wahlen. Es ist in den letzten 4 Jahren schon zuviel kaputt gemacht worden.

17:39 @ Demokratieschue...

@Demokratieschützer2018

》Jedem sein Feindbild
(Demokratieschuetzer2018,
27.7. - 17:39)《

Sie wollen allen Ernstes erklären, dass Kuba ein Feindbild USA braucht,
sonst wäre es nichts?

Seit Jahrzehnten muss Kuba als Feindbild der USA mit Embargos kämpfen.

Kuba braucht kein Bild,
Kuba hat die USA als Feind.

Gruß
Leipzigerin59

Nach 35 Jahren...

Wahrscheinlich ist es noch niemandem aufgefallen, aber dieser Satz:
Nach 35 Jahren hat China das US-Konsulat im südchinesischen Chengdu schließen lassen.

Ist, ohne das ebenfalls nach 35 Jahren geschlossene chinesische Konsulat in Houston zu erwähnen, leider Stimmungsmache.
Beides waren die jeweils ersten Konsulate nach Aufnahme diplomatischer Beziehungen.

Demokratieschue... * Und was

Demokratieschue...
* Und was wären Russland ,Iran,Kuba , Venezuela und Syrien ohne das Feindbild USA ? Ein Nichts. *
Aha ,aha und warum wird dann in den USA immens gerüstet , wenn Russland ein Nichts wäre . Warum versucht man von Seitens der USA in Venezuela soch eine US-Marionette zu installieren , wenn Venezuela mit den größten Ölvorkommen , ein Nichts ist.
Wie der User @Sachse64 schon treffend geschrieben hat ,dass die USA nur genug Feinde braucht . Die Rüstungsindustrie gibt doch den Ton in den USA an und jeder Präsident tanzt nach der Pfeife dieser Industrie und diese Industrie kann nur funktionieren , wenn man genug Feinde am Laufen hat.
Nach Ihren Aussagen haben all diese von Ihnen aufgezählten Ländern nichts zu bieten. Was für eine schwache Leistung , welche Sie hier abliefern.

17:49, Mr.1787

>>@16:19 von fathaland slim
"Sie wünschen sich Krieg?"

Wie kommen Sie denn darauf? Krieg führen wegen geschlossener Konsulate?<<

Nein, nicht wegen geschlossener Konsulate. Wer aber die Eskalation immer weiter betreibt, riskiert den kompletten Abbruch der diplomatischen Beziehungen, die letzte Stufe vor einem Krieg.

Und Sie haben ja in dem Kommentar, auf den ich antwortete, einer weiteren Eskalation das Wort geredet.

Alles wird anders , wenn ...

Trump hat die Nase voll von angedachter Diplomatie welche nur dem Ziel dient schön leise zu sein !
Als Unternehmer nicht sein Ding .
Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren , ..dass genau diese Art der Politik endlich mal Zeit wurde .
Die Sesselpuper dieser Welt sitzen auf ihren erjagten Fellen und richteten sich immer schon
..schön ein !
Der Charakter eines Präsidenten Trump mag nicht jedem liegen , ..
aber endlich kein halbgarer Präsident welcher zu den Schönrednern gehört .

Handelsnachteile endlich ausgleichen + darüber verhandeln

Überlassen wir Trump die Trompete der Konsularschließung und gleichen wir eher leise durch wirtschaftlich bedeutende Handelshürden (Zölle?) die unfairen Handelsnachteile endlich provisorisch aus. Einst haben wir sie dem „Entwicklungsland China“ nachgesehen. Seit 7 Jahren verhandelt die EU ohne Teilerfolge. Erstreben wir WTO-Unterstützung und Ablösung der dann gegenseitigen Hürden durch Verhandlungen, die erst dann beiden nützen können.

um 19:16 von comet

Mich überraschen die hämischen Sprüche auch immer wieder. Klar, die USA sind kein Vorzeigeland, wenn es um westliche Werte geht. Aber sie nehmen diese Werte wenigstens in der Theorie an. In China dagegen ist "1984" Wirklichkeit. Es kann nie in unserem Interesse liegen, wenn dieses System an Macht gewinnt.
_

@18:14 von Demokratieschue...

"Welche Handlungen gegen Deutschland kennen Sie denn? Hat Trump auch ein deutsches Konsulat geschlossen?"

Angedrohte Sanktionen gegen einzelne Konzerne im Zollstreit, Sanktionen gegen Unternehmen, die an Nord-Stream 2 beteiligt sind. Sanktionen gegen Unternehmen, die mit dem Iran handeln. Darüber hinaus gibt es reihenweise Fälle von Selbstkompromittierung der Deutschen Politik, da man offensichtlich genau weiss was passieren wird, wenn man eigene Interessen verfolgt, die sich mit denen der USA nicht decken. Stichworte: Drohnen Rammstein, AFRICOM, NSA-Überwachung, "Modernisierung" der Atomwaffen in DE etc.

16:22 von Sachse64

„ Offenbar geht es den USA nur dann gut, wenn sie möglichst viele Feinde haben: Russland, Iran, Kuba, Venezuela, Syrien, der Irak, jetzt noch China.„

Glauben Sie, dass die USA, mit ihrer Außenpolitik, in Europa und auch in Deutschland noch viele Freunde haben?

Eskalation ?

Sehen so Ereignisse aus die eskalieren wollen ?
Wenn man bedenkt wie die USA unter dem Präsidenten Trump strategisch sehr wohl gegenüber Nordkorea Zuckerbrot und Peitsche geschickt einsetzte , ..so dass der Machthaber Kim eigentlich nicht mehr weiß ob er die USA weiterhin als großen Bösewicht darstellen soll ; ..da Kim Jong-un ja auch freundschaftlich umworben wurde , ..ist eine geschicktete Diplomatie unter Herrn Trump durchaus erkennbar !

@19:21 von MartinBlank

Wir sollten alle sehr dankbar für das Wunder sein, dass die alten Parteibosse schließlich den relativ jungen Gorbatschow mit der Aufgabe betraut haben, die UdSSR "abzuwickeln".

War kein Wunder. Auch kein Zufall. Gorbatschow war ein Ergebnis der harten Wirtschaftspolitik der USA. Die Sowjetunion musste zwischen Reformen und ewiger Armut entscheiden, daher Gorbatschow.

China ist wirtschaftlich natürlich viel stärker als die SU, aber wie man sieht, China leidet heute unter Trumps Politik mehr als andersrum.

@19:26 von haruwa

"Einen neuen Kalten Krieg, diesmal zwischen den USA und China, kann unsere Welt derzeit am allerwenigsten gebrauchen - ein solcher kommt hier aber gerade so richtig in Gang. Sympathien braucht man dabei für keinen der beiden Beteiligten zu hegen."

Wenn man einer Verschärfung des Konflikts und einen möglichen Krieg verhindern will darf man nicht naiv rangehen und so tun als wenn beide Seiten irgendwie gleich Schuld sind um sich das leben leicht zu machen, weil dann nur diplomatisches Geschwätz rauskommt. Das lief lange genug im Israel/Palästina-Konflikt so, so zu tun als wenn sich da 2 auf Augenhöhe nicht einig werden - wobei es dort für DE natürlich wegen historischem Gepäck besonders schwer fällt Stellung zu beziehen.
Wer den aktuellen Supermachtskonflikt befeuert liegt doch für jeden auf der Hand und wenn Europa Diplomat sein möchte muss man dies anerkennen und entsprechend handeln. Es sei denn man ist genauso wie die USA an der Verteidigung westlicher Dominanz interessiert.

@18:14 von Mr.1787

"Ja und auch deswegen wäre es hilfreich wenn die USA weiterhin gegen Peking eine harte wirtschaftspolitische Linie fahren, wie damals Reagan gegen die Sowjetunion. Freiheit und Demokratie kommen nicht von Entspannungspolitik."

Das mit der “harten politischen Linie“, das ist so eine Sache. Ist mir offensichtlich entgangen, dass so etwas zu Freiheit und Demokratie führt. Nicht nur im heutigen Russland. Da fallen mir auch noch andere ein. Irgendwie scheint der Plan von Herrn Reagan (und auch anderen US-Regenten) nicht ganz funktioniert zu haben.
Wollen wir hoffen, dass Deutschland und Europa/EU nicht diese harte Linie zu spüren bekommen. Widersetzen mögen US-Regierungen gar nicht gern. Siehe Northstream 2.

@19:30 von fathaland slim

Nein, nicht wegen geschlossener Konsulate. Wer aber die Eskalation immer weiter betreibt, riskiert den kompletten Abbruch der diplomatischen Beziehungen, die letzte Stufe vor einem Krieg.

Im nuklearen Zeitalter eine sehr, sehr hohe letzte Stufe.

Und Sie haben ja in dem Kommentar, auf den ich antwortete, einer weiteren Eskalation das Wort geredet.

Ja, eine diplomatische, keine militärische. Wie schon erwähnt, im nuklearen Zeitalter ein sehr großer Unterschied.

19:16 von comet

„ China will seinen Platz in der Welt, zu seinen Bedingungen., das sollte auch jedem Trump-Gegner einleuchten. “

Die USA wollen die Bedingungen bestimmen (siehe u.a. Nordstream, Flüssiggas etc), nicht China.
Ich sehe China auch weder in Afghanistan, noch im Iran, Irak, Syrien, Libyen, Jemen, Ostukraine, politisch und militärisch engagiert. Gibt es überhaupt einen Krieg, in den letzten 30 Jahren und mehr, an dem China aktiv teilgenommen hat?
Soll ich jetzt mal mit den USA beginnen? Der Platz reicht hier nicht.
China will ökonomisch die Nr 1 in der Welt werden und ist bereits auf dem Wege dorthin. Na und?? Eine Gefahr für den Frieden kann ich in diesem Zusammenhang nur von anderen Ländern ausgehend erkennen.
Im Übrigen müssen wir uns dem Systemwettbewerb stellen. Mit Propaganda können wir diesen Wettbewerb, aus europäischer Sicht, nicht gewinnen. Da muß schon mehr kommen.

19:18 von Leipzigerin59

“Vorsicht ! Es handelt sich um einen anderen User,
aus der Liste erkennbar,
und am Stil.“

Dankeschön. Gerade vor ein paar Minuten dachte ich mir noch, seltsam wie Demokratieschützerin sich in letzter sich ausdrückt.

@19:38 von MartinBlank

" In China dagegen ist "1984" Wirklichkeit. Es kann nie in unserem Interesse liegen, wenn dieses System an Macht gewinnt."

Die Tendenz dazu möchte ich nicht bestreiten aber es kommt schon darauf an genau hinzusehen welche Aspekte von "1984" bzw. einer totalitären Gesellschaft sich in der Realität wiederfinden, auch bei uns.
Einen äusseren Feind und gewaltigen Konflikt zur "Ruhigstellung" der Gesellschaft scheinen die USA gerade nötiger zu haben als China, weil China einen Zukunftsplan hat, den es seiner Bevölkerung anbieten kann und die USA von Abstiegsangst geprägt ist. Überwachungstendenzen sind auch deutlich erkennbar. Also "1984" überall? ...differenzieren.

Mr.1787

setze sie doch einfach mal die rosarote US-fanbrille ab und sehen sie die welt in den "richtigen farben". das könnte ihnen dabei helfen, ihre fast schon groteske US-heldenverehrung mal zu hinterfriagen.

@20:36 von suomalainen

setze sie doch einfach mal die rosarote US-fanbrille ab und sehen sie die welt in den "richtigen farben". das könnte ihnen dabei helfen, ihre fast schon groteske US-heldenverehrung mal zu hinterfriagen.

Kommt da noch ein inhaltliches Argument? Klar gibt es einiges was in den USA schiefläuft. Ist aber nicht China, man kann in den USA sogar offener über Missstände reden als überall sonst auf der Welt.

Aber wenn man diese nur schwarz/weiß betrachtet und bei anderen Meinungen "groteske Heldenverehrung" sieht.......

@Wilhelm Schwebe - entscheident wird der kurs des DOW sein

Sie sorgen wieder für köstliche Heiterkeit

99% der Amerikaner interessiert den Dow
gar nicht , da sie daran gar nicht beteiligt sind.

um 20:35 von Olivia59

Mein Beitrag bezog sich auf die Gesellschaft, auf deren Wertschätzung (oder eben nicht) von Werten wie Freiheit und Individualität.
Sowohl Amerikaner als auch Chinesen werden von klein auf indoktriniert, aber in den USA gehört Individualismus nur bedingt zu den Werten, die unterdrückt werden; in China dagegen kann einen Individualismus auch schon mal in ein Lager bringen.
Und Amerikaner haben vollen Zugang zu allen weltweiten Medien. Auch das ist in China nicht der Fall - und die Bürger akzeptieren es.

Darum ging es mir.
_

@19:48 von Boxtrolls

"unter dem Präsidenten Trump strategisch sehr wohl gegenüber Nordkorea Zuckerbrot und Peitsche geschickt einsetzte..." ... "...ist eine geschicktete Diplomatie unter Herrn Trump durchaus erkennbar !"

Tolles Resultat. Er hat mit seinem bemerkenswerten Wechsel von Hasstiraden zu Liebeserklärungen nur einmal mehr besonders deutlich gemacht, dass man als kleine ausgegrenzte Nation die Atombombe braucht um sein Land vor "Fire and Fury" zu bewahren.
Die Drohkulissen der Atommächte sind massgeblich für die Proliferation verantwortlich.

um 21:01 von Karl Klammer

Das stimmt leider nicht. Amerikaner (und auch viele Deutsche) unterliegen zweierlei Irrglauben: erstens erkennen sie den Konjunkturzyklus nicht als äußerlichen Faktor an, sondern glauben, die Regierung sei für Rezession oder Boom verantwortlich. Das hat z.B. Carter das Genick gebrochen und Reagan unverdient Heldenstatus eingebracht.
Und zweitens setzen viele den Wert des DOW mit dem Zustand der Wirtschaft gleich.

Ist leider so.

Wenn es die Corona-Krise nicht gegeben hätte, dann hätte Trump in 100 Tagen wohl die Wahlen gewonnen.
_

21:01 von Karl Klammer

wie kommst du denn auf dieses schmale brett? wie sagte einmal ein schlauer mensch? "wenn man/frau........

19:38, MartinBlank

>>Mich überraschen die hämischen Sprüche auch immer wieder. Klar, die USA sind kein Vorzeigeland, wenn es um westliche Werte geht. Aber sie nehmen diese Werte wenigstens in der Theorie an. In China dagegen ist "1984" Wirklichkeit. Es kann nie in unserem Interesse liegen, wenn dieses System an Macht gewinnt.<<

Je mehr das Land diplomatisch isoliert wird, desto mehr gewinnt "1984" an Macht.

China ist eine der wirtschaftlich stärksten Nationen der Erde und wichtiger Teil der global vernetzten Ökonomie.

Sie meinen, dies ließe sich rückgängig machen?

19:39, Olivia59

>>Stichworte: Drohnen Rammstein<<

Der Ort heißt Ramstein.

Rammstein heißt die Band.

Aber fast jede Foristin und jeder Forist schreibt "Rammstein", wenn der Ort gemeint ist.

Warum?

Es nervt.

@21:01 von MartinBlank

"in China dagegen kann einen Individualismus auch schon mal in ein Lager bringen.
Und Amerikaner haben vollen Zugang zu allen weltweiten Medien. Auch das ist in China nicht der Fall - und die Bürger akzeptieren es."

Natürlich. Ich habe mich nur etwas daran gestört, dass sie wegen einzelnen totalitären Aspekten gleich das grosse Fass "1984" aufmachen und zu diesem Schluss kommen...
"Es kann nie in unserem Interesse liegen, wenn dieses System an Macht gewinnt."
Daraus folgen ja Konsequenzen wie sie die EU längst beschlossen hat "China = Systemischer Rivale". Die bekannte Containmentpolitik und der Weg in einen neuen Kalten Krieg.
Wer sind wir, dass wir der Welt ständig unsere Vorstellungen in allen Aspekten auf´s Auge drücken müssen und "Systemdominanz" anstreben.
Gerade wenn man sich die ach so humanistische Vergangenheit unserer westlichen Zivilisation anschaut. An diese Zivilisationswohltaten können sich auch Chinesen noch gut erinnern.

20:08, Mr.1787

>>"Nein, nicht wegen geschlossener Konsulate. Wer aber die Eskalation immer weiter betreibt, riskiert den kompletten Abbruch der diplomatischen Beziehungen, die letzte Stufe vor einem Krieg."

Im nuklearen Zeitalter eine sehr, sehr hohe letzte Stufe.

"Und Sie haben ja in dem Kommentar, auf den ich antwortete, einer weiteren Eskalation das Wort geredet."

Ja, eine diplomatische, keine militärische. Wie schon erwähnt, im nuklearen Zeitalter ein sehr großer Unterschied.<<

So naiv sind Sie doch nicht wirklich, oder?

Ich nehme auch mal an, daß Sie wissen, was ein Stellvertreterkrieg ist.

@ 20:09 von Theodor Storm

In der Politik geht’s es immer um Interessen und nicht um Nächstenliebe und die USA waren bis heute der Garant für unsere Freiheit und unsere Art zu leben. Europa ist leider nur ein Papiertiger. Was eine mögliche Gefahr für den Frieden betrifft, sind Sie m.E. etwas naiv. China baut systematisch seine militärischen Fähigkeiten aus und das über das notwendige Maß einer reinen Landesverteidigung. Allein die Grenzstreitigkeiten oder der absolute Anspruch auf Taiwan, sollten aufhorchen lassen. Früher oder später werden sie diese Fähigkeiten einsetzen. Die Welt wird niemals friedlich sein und eine Nummer 1 bedeutet im schlimmsten Fall Hegemonie über andere, wollen wir das ?

20:12, Margareta K. und@alle

>>19:18 von Leipzigerin59
“Vorsicht ! Es handelt sich um einen anderen User,
aus der Liste erkennbar,
und am Stil.“

Dankeschön. Gerade vor ein paar Minuten dachte ich mir noch, seltsam wie Demokratieschützerin sich in letzter sich ausdrückt.<<

Ich möchte die Gelegenheit nutzen und eins einmal deutlich sagen:

Solcherart Spielchen, also das Kapern des Nicks anderer User/innen, sind so ziemlich das unwürdig trolligste, was ich mir vorstellen kann.

Es kann ja sein, daß es dem Troll ein riesiges Vergnügen macht, weil er mit einem bösartig-kindischen Gemüt geschlagen ist, es zeugt aber von einer gewaltigen Mißachtung den Foristen gegenüber, die hier ernsthaft diskutieren wollen.

Ich kann da nur eins zu sagen:

Schämen Sie sich!

(Nein, liebe Margareta K., Sie meine ich natürlich nicht)

@ 19:16 von comet

"China will seinen Platz in der Welt, zu seinen Bedingungen., das sollte auch jedem Trump-Gegner einleuchten."

Sie verstehen das Land nicht. Es will nicht "seinen Platz in der Welt zu seinen Bedingungen", sondern es will "seinen Platz in der Welt & von uns nur in Ruhe gelassen werden". Den Chinesen ist es z.B. piepegal welches Land sich mit wem ins Bett legt, um die eigene Energieversorgung zu gewährleisten. Ein Phänomen, wie es das z.B. anlässlich Nordstreams gibt, bei dem uns die USA die Pistole auf die Brust setzen, oder z.B. den us-amerik. Sanktionen gegen den Iran, mit der impliziten Drohung auch sämtliche Unternehmen aus Partnerländern zu sanktionieren, die mit dem Iran Geschäfte machen usw., wäre mit einer Führungsmacht CN völlig undenkbar. CNs Maxime lautet: Ihr macht euer Ding, wir machen unser Ding! Und mehr ist da nicht! Aber vor soviel "Freiheit" hat man bei uns offenkundig Angst! Lieber lässt man sich vom Pausenhonk über den Hof schubsen & findet das auch noch toll!

@MartinBlank - Bezüglich Irrglauben

99% der Amerikaner sind froh wenn Sie ihre Raten abstottern können !

Die Regierungen haben selbst verständlich
bei ihnen mittels Import/Export nichts zu tun :-)

CATL(China) Batteriezell-Weltmarktführer und Partner von Tesla oder viele andere
US-Unternehmen , Apple , Microsoft u.v.m
leben von der Partnerschaft mit China.

Demokratieschuh

Demokratieschuh
KanzlerinenHandy abhören ist kein Vergehen? Diesen Cowboy nach Berlin schicken, der sich ständig einmischen wollte, war völlig normal?
Was brauchst du noch, um zu erkennen, dss die USA Europa, und besonders Deutschland, nicht als Partner, sondern nur als lästiges Anhängsel sehen?

Die bösartige US-Administration lässt diese Auseinandersetzung

bewusst eskalieren. Sie sucht die "billige" Konfrontation, um "Flagge zu zeigen" und Stimmen einzusammeln.
Welche US-Regierung auch immer hat in den vergangenen 40 Jahren das immer größer werdende Handelsdefizit akzeptiert, da viele US-Unternehmen von der "verlängerten Werkbank China" profitiert hatten; auf Kosten der Arbeitnehmer. Aber im Ultra-Kapitalismus zählen AN nicht!
Der militärisch-industrielle Komplex der USA wird mit Schulden und China-Bonds finanziert.
Die COVID-19-Krise lässt den wirtschaftlichen Abschwung noch dramatischer ausfallen und zeitlich vorziehen! Damit hat die US-Administation im Januar 2020 nicht gerechnet!
Die Wahl-Schäfchen müssen bei der Stange gehalten werden, koste-was-es-wolle!
Die böse Nachricht ist, dass sich diese Konfrontations-Politik auch bei einem Wahlsieg der Demokraten fortsetzen wird, ja vielleicht noch schlimmer wird, da noch eine Rechnung mit Russland offen ist!

@21:25 von fathaland slim

So naiv sind Sie doch nicht wirklich, oder?

Ich nicht.

Ich nehme auch mal an, daß Sie wissen, was ein Stellvertreterkrieg ist.

Was hat das mit einer USA/China Kriegsgefahr zu tun? Ein Themenwechsel wegen mangelnder Argumente?
Wer sollen in diesem Fall übrigens die kriegführenden Stellvertreter sein?

@ 19:26 von haruwa

Es wird keinen neuen kalten Krieg geben, da China diesen gewinnen wird bevor er überhaupt anfängt. Wir Europäer leben offensichtlich immer noch in unserem Wolkenkuckucksheim und bekommen nicht mit, das der Wachwechsel gerade vollzogen wird. Es ist daher völlig unerheblich, wer in den USA Präsident ist. In Asien wird zukünftig entschieden wohin die Reise geht, nicht in den USA und schon gar nicht in Europa.

um 21:21 von Olivia59

Mustapha Mond hatte Ihrer Meinung nach also Recht?
Die Antwort darauf ist einfach: Unsere Werte sind gewachsen; Millionen Menschen haben daran Anteil gehabt. Die Werte der Kommunistischen Partei Chinas sind die Werte einer kleinen Clique. Es ist nicht ausgeschlossen, aber doch astronomisch unwahrscheinlich, dass deren Werte die besseren sind.

omg

Ich muß schon wieder an Huawei denken.

"Die Chinesen hör'n euch dann ab!"

Wer hat uns denn jahrelang abgehört? Und wer wird uns dann garantiert NICHT mehr abhören können?

Ich schreib nur: "Getroffene Hunde bellen!"

um 21:46 von milchjunge

Die USA fangen keine Kriege an gegen Gegner, die ihnen gefährlich werden können. Sie beschränken sich auf Kriege gegen Dritte-Welt-Staaten, die im Vergleich zu den amerikanischen High-Tech-Waffen noch mit Steinen und Stöcken bewaffnet sind.
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