Kommentare

Urlauber

Dieses Verhalten der Politik wie freiwillig testen und kostenlos für Menschen die sich wissentlich diesem Risiko ausgesetzt haben ist ein Schlag mitten ins Gesicht für die Millionen Menschen die sich zurück halten und alles dafür tun um eine Ausbreitung zu vermeiden.
Aber so ist und war es schon immer, der der sich an die Regeln hält wird bestraft und darf die Zeche zahlen.
Richtig demokratisches System.

Testpflicht für Risiko-Urlauber?

Füe alle ,nicht nur für Risiko Gebiete, und auf eigene Kosten.

Testpflicht für Risiko Urlauber?

Ja, bitte!
Das Coronavirus ist wirklich gefährlich, als dass man da Risiken eingeht. Sie sehen es an den USA, dass ein zu langes Zögern auch wegen möglichen juristischen Hürden zu größerem Schaden führt, als ein Gesetz, das später vom Verfassungsgericht kassiert werden könnte.

Der Vorteil von Zeit zum Schutz der Bevölkerung bringt uns näher an ein Heilmittel bzw. an einen Impfstoff heran.
Der Schutz von Leben und Gesundheit sollte absoluten Vorrang haben!

Das größere Problem ist die Unvernunft in Deutschland

Der Virus ist doch schon längst in Deutschland angekommen, aber leider halten sehr viele Menschen keinen Abstand mehr, Masken werden unter Nase oder noch nicht einmal dort getragen, wo sie vorgeschrieben sind.
In den Innenstädten ist es teilweise unmöglich, Abstand zu halten, ohne auf der Straße zu laufen - nur leider tragen die wenigsten auch auf der Straße Maske.
Ich sehe in den Reisen eher eine Chance, dass die deutschen Touristen wenigstens in anderen Ländern mit strengeren Vorschriften lernen, sich vorsichtiger zu verhalten. Allerdings besteht natürlich auch das Risiko, dass symptomlos infizierte Deutsche das Virus in die ganze Welt tragen und mit ihrer hierzulande gezeigten Unvernunft auch in anderen Ländern für noch mehr Tote sorgen ... Eine Testpflicht vor der Abreise wäre das Mindeste, was wir für die Länder tun können, die so naiv sind, Deutsche in ihr Land zu lassen.

Ich hoffe sehr …

… dass es eine Testpflicht geben wird:
Wer bewusst aus Urlaubsgründen in ein Risikogebiet reist, hat damit deutlich gemacht, dass ihm die Gesundheit seiner Mitbürger völlig egal ist. Und von derart verantwortungslosen Menschen ist nicht zu erwarten, dass sie sich freiwillig einem Test unterziehen. Warum sollten sie auch?

Die Lösung

ist eigentlich ziemlich einfach, wer sich nicht freiwillig testen lässt, der muss 14 Tage in Quarantäne.
Und der Test darf nicht kostenlos sein, für Urlaub ist ja auch reichlich Geld vorhanden, obwohl seit Monaten gesagt wird, das durch Millionenfachen Kurzarbeit kein Geld vorhanden ist.
Und die Menschen nicht mal richtig über den Monat kommen.
Eine Frage der Gerechtigkeit.

Tests Tests Tests

Ich kann das Gerede über Tests nicht mehr hören. Ein Test hat einen schmalen Zeitrahmen in dem er richtig anzeigt. Hat man sich erst vor 3 Tagen infiziert wird der Test negativ ausfallen, selbst wenn man eigentlich positiv wäre. Bbesonders wenn die Urlauber sich auf dem Rückflug im Flugzeug infizieren kann der Test am Flughafen nicht funktionieren. Im Gegenteil, die werden denken sie seien negativ und keinen zweiten, schmerzhaften Test mit sich machen lassen, sondern sich aufgrund eines falschen Sicherheitsgefühls zur Arbeit schleppen.
Getestet wird, wer Symptome zeigt oder gezeigt hat. Punkt!
Alles andere ist unsinniger Aktionismus der einzig offenbart dass die betreffende Person sich mit den Fakten keine 7 Minuten auseinander gesetzt hat.

Anstieg der Neuinfektionen

„Den derzeitigen deutlichen Anstieg bei den Neuinfektionen führte Spahn in erster Linie auf "Reiseaktivitäten" und Rückkehrer aus bestimmten Regionen zurück.“
Falsch, denn schaut man sich den leicht zugänglichen täglichen Bericht des RKI an, so sieht man: Die Anzahl der Tests wurde hochgefahren, trotzdem liegt der Anteil der positiv getesteten seit Kalenderwochen 27 bei 0,6%. Das ist der absolute Tiefstand.
Das ist eine leicht nachprüfbare Tatsache.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsb...

Ich will ja keinem seinen Urlaub vermiesen, ...

.. aber ich muss die Frage stellen, was wir in diesen Zeiten in den ausgewiesenen Risikogebieten zu suchen haben. Der Name sagt es doch schon ... Risiko ... ich begebe mich in eine unkalkulierbare Situation dessen Risiko weit über dem vertretbaren Maße steht. Und das ganze auch noch freiwillig.
Man gefährdet nicht nur sich, sondern auch andere. Wer käme auf die Idee, Ferien in Syrischen Kampfgebieten zu machen? Und wer würde erwarten, dass ihn der Staat im Fall der Fälle da raushaut? Richtig, Deutsche.
Ich denke, ich spreche hier beileibe nicht für mich allein; aber wer sich ins "Urlaubsrisiko Corona" begibt, soll sich gegen die Risiken und notwendigen Tests selbst absichern; dass kann nicht Aufgabe der Allgemeinheit sein.
Und: wer ungetestet aus einem Risikogebiet kommt und Corona in seinen Betrieb hineinträgt, kann durchaus fristlos gekündigt werden.

09:44 von Bullok

Sehe ich genauso wie Sie.

freiwillig ?

wenn man sich die Bilder von Malle anschaut
übrigens auch hierzulande
wer sich so verhält hat auch kein Verantwortungsbewußtsein freiwillig nen Test zu machen
um seine Mitmenschen zu schützen
am besten zu nem Test zwingen - sollte der positiv sein
gleich in Quarantäne bringen
und zwar nicht "ermahnend" und freiwillig

Meine Meinung

Ich fände es richtig, dass Personen, die bewusst in ein Risikogebiet einreisen, um dort Urlaub zu machen, aus Solidaritätsgründen des Gemeinschaft gegenüber ihre Corona-Tests selber bezahlen. In Zeiten einer weltweiten Pandemie muss auch jeder - selbst in einer Spassgesellschaft 2.0 - seine Eigenverantwortung zeigen und übernehmen!

@ 09:50 von J. Noll

„ Der Virus ist doch schon längst in Deutschland angekommen, aber leider halten sehr viele Menschen keinen Abstand mehr, Masken werden unter Nase oder noch nicht einmal dort getragen, wo sie vorgeschrieben sind.… Allerdings besteht natürlich auch das Risiko, dass symptomlos infizierte Deutsche das Virus in die ganze Welt tragen und mit ihrer hierzulande gezeigten Unvernunft auch in anderen Ländern für noch mehr Tote sorgen“

Wenn es einen auch traurig stimmt, ich kann hier nur zustimmen.

TestPFLICHT muss sein!

Freiwilligkeit bedeutet, dass wenn ich nach insgesamt vielleicht 12 stündiger Reise ankomme nach Hause will und nicht in eine Teststation!
Man muss doch nicht in ausgewiesene Risikogebiete fahren.

@Kessl

Sie wissen doch auch dass eine Infektion oftmals symptomfrei verläuft und der Mensch trotzdem andere infizieren kann...

Schweinerei

Ich halte es für eine Schweinerei, dass es bislang noch keine Testpflicht für Urlaubsrückkehrer gibt. Beim typischen Spanienurlaub isst man mit ca. 200 anderen Urlaubern in einem "Restaurant" in der Hotelanlage, je nach Beschaffenheit der Hotelanlage begegnet man einigen hundert Menschen am Tag, inklusive dem Personal. Ich denke in Deutschland geht kaum jemand der nicht zum Kreis der Verschwörungstheoretiker (Corona-Leugner) gehört das Risiko ein sich so vielen Kontakten auszusetzen - und das komplett ohne Schutzmaßnahmen (keine Masken am Pool, Strand, Essenshalle, ...).
Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass alle Personen die sich solch einem (unnötigen?) Risiko im Ausland ausgesetzt haben und dann mit hunderten Gleichgesinnten aus dem Flugzeug steigen auf Covid-19 getestet werden. Das ist man den Mitbürgern einfach schuldig, die ja letztendlich für die (Party-)Urlauber die Zeche (mit ihrem Leben) bezahlen werden - wie schon nach Ischgl anfang des Jahres.

Ich frage mich immer noch....

... was am Reisen gefährlicher sein soll, als am Einkaufen? Entweder hält man Abstand, oder nicht.

Schlachthofmitarbeiter, Verkäuferinnen, Mediziner und Pfleger haben immer noch ein höheres Risiko sich anzustecken.

Partys sind auch hier Risikogebiete.

Warum nicht?

Wenn man den Nutzen für die Gesellschaft in Relation zum Eingriff in die persönlichen Freiheitsrechte des einzelnen stellt, halte ich dies in der aktuellen Situation für durchaus akzeptabel. Grundsätzlich würde ich eine generelle Testplicht für aller Reisenden, auch von ausländischen, die nach Deutschland einreisen und kein negatives Testergebnis vorweisen können befürworte. Grundsätzliche sollte man auch darüber nachdenken, ob ein zweiter Test, nach einer gewissen Zeit sinnvoll ist.
Was die Kostenübernahme für solche Tests betrifft hat Herr Linder meiner Ansicht nach recht, das hat nichts mehr mit öffentlicher Daseinsvorsorge zu tun, sondern basiert zumindest bei Urlaubsreisen ausschließlich auf einer persönlichen Entscheidung und sollte dann selbst getragen werden und nicht durch die Allgemeinheit.

Höchst widersprüchlich

Und da haben wir neue eklatante Widersprüchlichkeiten bezüglich Corona und der Maßnahmen dagegen: Ständig wird die Warnkeule geschwungen, vor angeblich zu frühen Lockerungen, vor der angeblich bevorstehenden zweiten Welle, vor der Aufhebung der Vermummung und so weiter. Dann gibt es da die unvorsichtigen Partymacher auf Malle. Aber anstatt schnell und der Sache angemessen zu reagieren, wird erst wochenlang über die Gefahren durch solche Party- und Risiko-Rückkehrer diskutiert und schließlich eine freiwillige Testmöglichkeit eingeführt. Was hier sinnvoll wäre, nämlich Pflichttests, wird plötzlich mit dem Argument eines Eingriffs in die Freiheit des Einzelnen in Frage gestellt. Gleichzeitig gibt es immer noch genug Verantwortliche, wie Söder oder Frau Eisenmann aus BaWü, die am liebsten bei Vorhandensein eines Impfstoffs pflichtimpfen würden, was in der Tat ein extremer Eingriff in Grundrechte wäre, geradezu lächerlich dagegen die Einschränkung durch einen simplen Gaumenabstrich!

Neuinfektionen steigen nicht...

Erstens, Neuinfektionen sind keine Infektionen. Es sind positive Testbefunde und der Testzuverlässigkeit ist erbärmlich:

https://www.aerzteblatt.de/archiv/214370/PCR-Tests-auf-SARS-CoV-2-Ergebn...

"Er ist mit 0,30 erschreckend gering – 70 % der als positiv getesteten Personen sind gar nicht positiv, ihnen wird aber Quarantäne verordnet."

Hinzu kommt, dass wir seit Woche 21 überlappende Standardabweichungen für neue COVID-Infektionen (etwa 5 neue Infektionen/Millionen Einwohner/Tag). Das bedeutet, dass wir uns NICHT verbessern können. Nicht dieses Jahr, nicht nächstes Jahr. Neuinfektionen in Deutschland (Mittelwert):

Woche 29: 408/Tag
Woche 28: 341/Tag
Woche 27: 385/Tag
Woche 26: 470/Tag
Woche 25: 557/Tag
Woche 24: 257/Tag
Woche 23: 339/Tag
Woche 22: 452/Tag
Woche 21: 525/Tag
Woche 20: 682/Tag
Woche 19: 888/Tag
Woche 18 938/Tag
Woche 17: 1718/Tag
Woche 16: 2555/Tag
Woche 15: 3962/Tag
Woche 14: 5384/Tag

Der Corona-Wahnsinn muss sofort aufhören!

Testgegner

Die Impfskeptiker und Coronaleugner - vielleicht 1 bis 2 Prozent - werden sich vermutlich auch mit Zwang nicht testen lassen.

Die Testkapazitäten ..

.. sind jetzt vorhanden - und dann sollte auch getestet werden ! Die Bezahlung ist erstmal nachrangig, doch bin ich der Ansicht, daß die 50 Euro für den Test in die Urlaubsplanung einbezogen werden müssen. Viele Leute können oder wollen nicht verreisen - warum sollen die für die Reislustigen die Tests bezahlen ?

Herr Spahn offensichtlich überfordert

Herr Spahn will jetzt prüfen, ob eine Verpflichtung zur Testung für Rückkehrer aus Risikogebieten rechtlich zulässig ist.

Hören wir richtig?

Bald ist es 6 Monate her, dass die Corona-Ankunft in Deutschland verkündet wurde.

Und Jens Spahn fängt jetzt an, die rechtlichen Voraussetzungen für Eilmaßnahmen zu prüfen.

@ Kaffeetassentrinker

Das Hört sich nach einen der viel Coronaviren an und ist deutlich harmloser wie die Krankhauskeime.

Eine Infektion mit Krankenhauskeimen verläuft in über 99 Prozent der Fälle mild.

Test - "... starker Eingriff ...

... in die Intimsphäre ... ",
laut Frau Kalayci.

Man kann es auch übertreiben.

Herr Spahn,
meint sinngemäß, die zunehmenden Fälle wären auf Reiserückkehrer zurückzuführen.

Starke, vermutlich nicht beweisbare These.
Genauso kann unverantwortliches Verhalten hierzulande Ursache sein.

Weiter Herr Spahn:
》... hob er jedoch hervor, dass die rechtlichen Hürden hoch seien:
"Das ist ja ein Eingriff in die Freiheit, jemanden zum Test zu verpflichten." ...《

M.E. sind mit dem neuen IfSG (Erweiterung epidemische Lage) die rechtlichen Grundlagen für solche Pflichtests gegeben.

Oder zweifelt der BMG an der Rechtmäßigkeit dieses Gesetzes zum GG?

Der Test ist vlt. nicht angenehm, aber keineswegs schwerzhaft.

Es gibt Schlimmeres.

Gruß
Leipzigerin59

09:59 von Kessl

was ist im Leben schon 100 % ?
die meisten haben keine Symptome trotz sind es Virenschleudern
klar läßt sich der Virus zu Anfang nicht nachweisen ,
auch zeigt es gelegentlich positiv an wenn man nicht positiv ist
das weiß inzwischen jedes Kind, auch mit ihrem "Sicherheitsgefühl" verhält es sich so
na und ? ...

"Kommt bald die Corona-Testpflicht für Risiko-Urlauber?"

Wäre besser. Und zwar nicht nur für "Risiko-Urlauber". Vorgestern war im ZDF-Videotext zu lesen, dass von den positiv Getesteten am Frankfurter Flughafen die meisten NICHT aus den sogenannten "Risikogebieten" kamen.

Interessant

Was man hier so lesen kann.Mal was von ""Herdenimmunität""gehört oder gelesen?
Wie soll die nun gelingen wenn alle die Neuinfektionen zu Hause bleiben müssen?
Wie viele Wellen kommen nach dieser dann noch nach.Da helfen auch keine Test,denn alle kann man damit auch nicht erfassen.
Man kann nur allen wünschen das sie Gesund bleiben.

Corona-Testpflicht

1. Alle Rückkehrer testen (nicht nur Risikogebiete)

2.Den Test muß jeder selber zahlen.

3.Wer sich nicht testen lassen will, muß 14 Tage in Quarantäne. (Was auch kontrolliert werden muß)

Nur so wird man den Anstieg der Infektionszahlen verhindern können.

@ Peter Borger

Er ist mit 0,30 erschreckend gering – 70 % der als positiv getesteten Personen sind gar nicht positiv, ihnen wird aber Quarantäne verordnet.

Das ist völlig falsch. Der PCR-Test hat eine verschwindend geringe Wahrscheinlichkeit für falsch positiv. Wenn die Polymerase Kettenreaktion positiv anzeigt, ist das Erbgut des Virus auch da. Dass ein anderes Virus genau den gleichen RNA-Strang hat, ist extrem unwahrscheinlich. Das ist längst bewiesen.

1. Flugzeug kommt an Rampe an

2. Alle Passagiere ins Testzelt
3. Vorkasse für Test
4. Test
5. Vier Std Wartezeit
6. Selektion: negativ - Einreise /positiv: 2 Wochen Quarantänelager auf Flughafen

Das Problem ....

... ist allein individuelle Ignoranz. Diejenigen, die Verantwortung für alle übernehmen, halten Risiken sowieso so klein wie möglich. Sie machen Urlaub zur Erholung (falls sie die finanziellen Mittel dazu haben), genießen Strand und Luft, stützen die danieder liegenden Branchen. Diejenigen würden wahrscheinlich sogar ihre Tests bezahlen.
Die anderen (ob vor Ort oder woanders), denen alles egal ist, schreien „Unfreiheit“ und finden es schick, möglichst viele Regeln zu brechen, zu feiern bis der Arzt kommt, sollen sich doch die Besorgten einschließen. (Der Arzt kommt dann aber meist zu den anderen). Darum stoßen alle Versuche von oben immer an ihre Grenzen.

@Am 27. Juli 2020 um 10:20 von Felina2

"Sie wissen doch auch dass eine Infektion oftmals symptomfrei verläuft und der Mensch trotzdem andere infizieren kann..."
Wenn jemand ohne Symptome ist hat der Test weiterhin ein breiteres diagnostisches Fenster in dem Tests falsch-negativ zurück kommen werden und damit ein falsches Gefühl von Sicherheit schaffen.
Um auszuschließen dass asymptomatische Fälle massenhaft Menschen infizieren setzen wir aus social Distancing, verbieten Großveranstaltungen und tragen Masken. Wir testen aber nicht völlig sinnlos ins Blaue!

Insb. Werksvertragsarbeits- u. Saisonarbeitskräfte testen

Reisende aller art sind zu testen, und nicht nur Urlauber, sondern auch Leute die auf Dienstreise waren, und auch Werksvertragsarbeits- u. Saisonarbeitskräfte.
Wie der Fall Tönnies u. die Fälle der Erntearbeitskräfte z.B. in Bayern gezeigt haben, verbreiten nicht nur Urlauber und sonstige Reisende Corona, sondern auch die immer wieder aus dem Fokus geratenen Werksvertragsarbeits- u. Saisonarbeitskräfte z.B. aus Ost-Europa verbreiten mittels reisen (u.a.) auch das Virus.
Auch diese Gruppe reist in den Nachbarländern zu Deutschland umher, um Arbeit zu suchen, oder sie werden als Angestellte eines Unternehmens auf "Dienstreise" geschickt.
Hintergrund sind Saisonarbeiten und Werksvertragsarbeiten bei Unternehmen in angrenzenden Ländern von Deutschland, oder gar anderen EU-Staaten.

Eine Testpflicht für Risiko

Eine Testpflicht für Risiko Urlauber halte ich für eine sinnvolle Maßnahme, ich bin jedoch immer noch verwundert, warum es zum Beispiel für Krankenhausmitarbeiter mit Patientenkontakt keine regelmäßigen Tests gibt

@ Peter Borger

Der Corona-Wahnsinn muss sofort aufhören!

Die Pandemie ist da, sie ist real. Das Leugnen der Realität muss sofort aufhören. Solche Beiträge sind nicht hilfreich.

Verstehe ich nicht.

"Ein Test sei ein starker Eingriff in die Intimsphäre, da stelle sich auch die Frage nach der Verhältnismäßigkeit."
"Das ist ja ein Eingriff in die Freiheit, jemanden zum Test zu verpflichten."(Zitate aus dem Artikel)

Also für mich ist eine verpflichtende 14-tägige Quarantäne, die laut Artikel möglich ist, ein viel gravierenderer Eingriff in die Freiheit als ein kurzer Test.

Insofern stellt sich für mich auch die Frage nach der Verhältnismäßigkeit, aber andersrum: Ich halte eine 14-tägige freiheitsbeschneidende Quarantäne für unverhältnismäßig angesichts möglicher Testungen.

10:49 von wega

haben sie das mit Herdenimmunität nicht irgendwie mißverstanden
es geht darum, dass die Menschen nicht (wie in Italien) in großer Zahl erkranken
und so die Kapazitäten in den Intensivstation zusammenbrechen lassen

Die Sache mit den Tests

ist eine trügerische Sicherheit, wie hier ein Mitforist schon erwähnte. Es ist lediglich eine kurze Momentaufnahme. Wenn sich Jemand erst kurz vor dem Test infizierte, wird der Test negativ ausfallen und die Person fühlt sich sicher und kann unbewusst Andere anstecken. Also ein ähnliches Placebo wie die geniale Warn-App. Dann heißt es "außer Spesen nichts gewesen"

von Bullok

Ich kann Ihnen nur uneingeschränkt zustimmen.
Der Bürger, der sich zurück hält ist der Dumme und muß noch für die Kosten der Spaßgesellschaft aufkommen.

Ich bin Risikopatient, mein Sohn wurde noch die letzte Woche ins Skilager geschickt, Bayern, unser Kanzlerkanditat! Hatte dann Erkältung, kam bei keiner Hotline durch, Hasuarzt hat mich weg geschickt, bin jetzt an der Grenze zum Asthma und muß meinen Antikörpertest selbst zahlen. Warum werden dann hier die Kosten nicht übernommen? Söder hätte hier eingreifen müssen!

Eine Unverschämtheit ist das alles!

10:49 von qpqr27

guter Vorschlag !
besonders Pkt 6
nicht 100 % aber was ist im Leben schon 100% (ausser der Tod)
zumindest praktikabel

Quarantäne und ein

Quarantäne und ein verpflichtenden Test halte ich für völlig angemessen, warum handhaben wir das so lasch? Wer sich ein Urlaub leisten kann kann sich übrigens auch ein Test leisten...

Es gibt da ein Schwellenland was, wie Spanien, stark vom Tourismus lebt, die haben seit April strengen Maßnahmen ergriffen und der Erfolg gibt ihnen recht...
Jeder der dort keiner Arbeit nachgeht oder kein Staatsbürger ist musste das Land verlassen, Einreise ebenfalls nur für Staatsbürger und Ausländern die dort einer Arbeit nachgehen oder ein Rentnervisum besitzten. Touristen und sonstige Gäste dürfen seit Monaten nicht einreisen.
Das wichtigste aber ist: Jeder der einreist kommt 2 Wochen in Quarantäne, keine Ausnahmen (auch Staatsbürger des Landes).

Was hats gebracht? Seit Anfang Juni keine einzige (Null) Neuinfektionen im Land. Die einzigen Neuinfektionen schleppen wir Ausländer an aber wie gesagt dafür werden wir auch gleich in Quarantäne gesteckt und getestet.

@wega 10:49

"Interessant, was man hier so lesen kann. Mal was von ""Herdenimmunität""gehört oder gelesen?"

Klar, sogar offensichtlich deutlich mehr als Sie, denn im Gegensatz zu Ihnen habe ich von der Herdenimmunität nur ganz zu Beginn der Pandemie gehört oder gelesen, weil ich danach mehrfach gehört oder gelesen habe, dass Herdenimmunität illusorisch ist, wenn man nicht millionen Tote in Kauf nehmen möchte, weshalb sich alle seriösen Wissenschaftler und Politiker längst davon verabschiedet haben.

Haben Sie das noch nicht gehört oder gelesen?

Lindner weltfremd

wer vor 1 Monat nach Israel reiste, hätte nie absehen können, wie brutal die Zahlen in kürzester Zeit stiegen. Innerhalb 1 Woche stieg die 7d-Inzidenz von 25 auf 60 - jetzt bei 120! Absolutes Risikogebiet. Davor war Israel vorbildlich, schien den Mist im Griff zu haben. Ähnliches in Schweden und selbst in der Schweiz (von 2 auf 10). Das Reisen zeigt Wirkung, das wird in D noch heftig sichtbar. Testen aber bitte zum Einheitspreis: es kann nicht sein, dass FfM 60€ verlangt, STR aber 160€. Wer reist, soll einen Fuffi abdrücken, am besten über die Flughafengebühr. Und zwar ALLE, weil Risikogebiet SCHNELL ist. Nur was nutzen Lockdown-Vorgaben wenn sich niemand dran hält, allen voran die Politik? GT hat 270 gebraucht, umzu agieren, Dingolfing hat schon 170 und stellt Zäune ... Blödsinn. Zumachen, bis man das Ausmaß des Schadens einschätzen kann. Aus GT durften die Fachkräfte verduften, ungehindert durch die gesamte Republik karren - ich darf nicht mal Musik machen, vor lauter Drangsal.

Wer Geld hat zu urlauben, hat

Wer Geld hat zu urlauben, hat auch noch das Geld seinen Test selbst zu bezahlen!
Vor Wochen war ein Großteil der Bevölkerung angeblich am "Existenzminimum" und jetzt haben alle wieder genügend Kohle zu reisen! Jetzt soll wieder die Allgemeinheit bluten!

Was soll dem Bürger denn noch alles aufgebürdet werden?

Kostenübernahmepflicht bei Test-Pflicht ?

Das erscheint nicht nachvollziehbar. Wenn dem Volk eine Corona-Testpflicht von der Bundesregierung, den MPs, u. den sonstigen Verantwortlichen aufgebürdet wird, dann sind die Kosten der Tests letztendlich - erst mal - mittels Steuergelder zu bezahlen. Das gilt insbesondere für die Personenkreise, die sich Corona-Schutzgerecht verhalten haben.
Anders ist es für einen Personenkreis zu sehen, der sich - nachgewiesener weise - fahrlässig oder gar vorsätzlich der Corona-Infizierung ausgesetzt hat, und zudem positiv getestet wurde. Hier ist sicherlich eine - vom Staat nachzuweisende - Schadensersatzpflicht festzustellen, u. der Schaden (Kosten für Corona-Test und sonstige Kosten) vom entsprechenden Personenkreis zu zahlen.
Das eine Beweisführung seitens des Staates o. der zuständigen Behörden sehr schwierig ist, weis auch die Bundesregierung, die MPs, u. die sonstigen Verantwortlichen, anhand des Volkes, was ständig die Beweisführung dann inne hat, wenn es um verfassungswidrige Gesetze geht.

10:33 von pieter borger

um was geht es ihnen,
Rechthaberei ?
und dann ihre ihre Zahlenspiele wollen sie nur widersprechen des Widersprechens wegen
es gibt auch ängstliche Menschen in unserer Gesellschaft
... und Quarantäne wer hält sich dran 20 % der Leute bei Tönis (oder wie der Laden heißt)
sind in ihre Heimatländer abgehauen
selbst ganze Wohnblöcke muß man mit Polizei bewachen weil der "mündige" Bürger keine Verantwortung zeigt,
schließlich geht es um die Sicherheit anderer nicht seine eigene

@Egleichhmalf 9:51

"Wer bewusst aus Urlaubsgründen in ein Risikogebiet reist, hat damit deutlich gemacht, dass ihm die Gesundheit seiner Mitbürger völlig egal ist."

Dem möchte ich in dieser Pauschalheit widersprechen.
In gewisser Weise mag das für bestimmte Regionen zutreffen, aber als Gegenbeispiel möchte ich mich anführen. Ich bin vor ein paar Wochen nach Schweden gefahren, zu einem Zeitpunkt, als das ganze Land Risikogebiet war. Allerdings bin ich dort zu einem Ferienhaus, 12 km entfernt von der nächsten (700-Einwohner-)Ortschaft, auf einem Berg in einem Wald gefahren, so dass mein persönliches Ansteckungsrisiko ähnlich wie in Deutschland war bzw. ist.

Mir ist bewusst, dass mein Beispiel nur ein Einzelfall ist, aber bspw. Wohnmobilurlauber in Spanien dürften auch kein allzu großes Risiko bei Einhalten der üblichen Regeln haben.

@ 10:49 von wega

„ Was man hier so lesen kann.Mal was von ""Herdenimmunität""gehört oder gelesen?“

Laut neuesten Studien ist eine Herdenimmunität nicht zu erreichen. Da such anscheinend (ich kann nur wiedergeben, was ich gelesen habe) keine langfristige Immunität aufbaut. Eine Erkältung können sie sich auch gut und gerne 4 mal im Jahr zuziehen. Wenn eine Immunität womöglich nur höchstens ein halbes Jahr vorhanden ist, wird das mit der Herdenimmunität sehr sehr schwierig.

Besserwisser haben oft gar keine Ahnung

[09:59 von Kessl]
„Ich kann das Gerede über Tests nicht mehr hören. Ein Test hat einen schmalen Zeitrahmen in dem er richtig anzeigt. “

„Getestet wird, wer Symptome zeigt oder gezeigt hat. Punkt“

„Alles andere ist unsinniger Aktionismus der einzig offenbart dass die betreffende Person sich mit den Fakten keine 7 Minuten auseinander gesetzt hat.“

Leider muss ich sagen: Aus Ihnen spricht die pure Ignoranz. „Rentiert“ es sich Ihrer Meinung nach also nicht, von 100 potenziell Ansteckenden wenigstens 5-10, die gerade ins „Zeitfenster“ passen, herauszufischen? Alles oder nichts?

Wieso dann impfen oder überhaupt eine Vorsorge? Eine Darmkrebsuntersuchung rentiert sich dann auch nicht, denn der Patient könnte ja gerade 2 Monate nach der Untersuchung den Krebs bekommen.

Und klar – die doofen Politiker und Wissenschaftler (also jene, die nicht Ihrer Meinung sind), beschäftigen sich nur mit Golfspielen und haben gar keine Ahnung.

Hybris allenthalben.

@09:51 von Egleichhmalf

"... dass es eine Testpflicht geben wird ..."
Und zwar für ALLE Bereiche !
Nur dann kann ein Infektionsgeschehen in Sachen Corona überhaupt dauerhaft und vor allem richtig erfasst werden. Und sonst gar nicht.
Zu dieser Corona-Testpflicht für ALLE gehören die Bereiche der Krankenhäuser, häusliche Krankenpflege, Hospiz, Alten- u. Pflegeheime, ALLE Werksvertragsarbeits- u. Saisonarbeitskräfte insb. aus Ost-Europa, Obdachlose, u. das dazugehörige berufliche Umfeld, u. ggf. auch das private Umfeld, und ggf. noch mehr.

Und nicht nur Reisende ...

Am 27. Juli 2020 um 09:48 von werner1955

Füe alle ,nicht nur für Risiko Gebiete, und auf eigene Kosten.

Gute Idee, für alle ! Wo wäre es denn sinnvoll z.B. in Deutschland ? Schon mal auf jeden Fall Reisende in alle Großstädte. Wie soll man denn die ganzen Tagestouristen und Wochenendtouristen erfassen und testen ? Wie soll das gehen ?

@deutlich 10:57

"Die Sache mit den Tests ist eine trügerische Sicherheit, wie hier ein Mitforist schon erwähnte. Es ist lediglich eine kurze Momentaufnahme. Wenn sich Jemand erst kurz vor dem Test infizierte, wird der Test negativ ausfallen und die Person fühlt sich sicher und kann unbewusst Andere anstecken."

Deshalb hört man jetzt auch immer wieder von zwei Tests im Abstand von ca. 5 Tagen. Wenn ich mich nicht irre, auch an einer Stelle in diesem Artikel.

@ DrBeyer, um 10:55

“...“Ich halte eine 14-tägige freiheitsbeschneidende Quarantäne für unverhältnismäßig angesichts möglicher Testungen..“

Da haben Sie wohl Recht.

Möglicherweise ist es ja auch die Sorge vor der dann unausweichlichen 14-tägigen Quarantäne aufgrund eines positiven Testergebnisses...

Am 27. Juli 2020 um 10:30 von Tada

Ja, und wieso sind Touristen die aus einer Ferienwohnung im Ausland zurückkommen "gefährlicher" als die Partymäuse, die z.B. aus dem Hamburger Schanzenviertel zurückommen ? Ob die Leute meinen, die Virus ist im Ausland gefährlicher oder man steckt sich dort eher an ?

@09:59 von wenigfahrer

"... ist eigentlich ziemlich einfach, wer sich nicht freiwillig testen lässt, der muss 14 Tage in Quarantäne ..."
Nee, geht gar nicht. Hintergrund:
Ggf. haben die hier Betroffenen nix gemacht. Alles gut. Folge:
Die Betroffenen müssen im Fall des Falles - völlig unschuldig - in Quarantäne.
Wer zahlt die Lohnausfallkosten ?
Wer zahlt bei Unternehmern den im Fall des Falles entstandenen Schaden ?

In Quarantäne müssen nur die Personenkreise, die positiv Corona sind.

@0_Panik 11:05

Kostenpflichtig sind auch diverse vorgeschriebene Haftpflichtversicherungen, z.B. die KFZ-Haftpflicht.
Die Kostenpflicht alleine ist also nicht unbedingt ein Ausschlusskriterium. Wie von den Politikern angemerkt, dürfte das größte rechtliche Hindernis die Frage mit der Verhältnismäßigkeit sein.

pieter borger

Erstens, Neuinfektionen sind keine Infektionen. Es sind positive Testbefunde und der Testzuverlässigkeit ist erbärmlich:

https://www.aerzteblatt.de/archiv/214370/PCR-Tests-auf-SARS-CoV-2-Ergebn...

"Er ist mit 0,30 erschreckend gering – 70 % der als positiv getesteten Personen sind gar nicht positiv, ihnen wird aber Quarantäne verordnet.
......
Der Artikel, den sie erwähnen ist wirklich sehr aufschlussreich. Ich empfehle jedem ihn zu lesen, besonders weil da deutlich wird, wie sie durch herauspicken bestimmter Informationen versuchen Stimmung zu machen

Zu spät reagiert

Selbstverständlich sollten die Tests für alle Urlauber verpflichtend werden. Und wer sich in ein Risikogebiet begeben hat, wie z.B. Türkei, sollte auch die Kosten ohne Frage selber übernehmen. Denn es bestand und besteht ja immerhin die Reisewarnung.
Wofür erst das ganze "Prüfungs-Gedöns", was sich wochenlang wieder hinziehen wird?
Dann sind alle längst wieder daheim. In NRW sind die ersten Wochen der Sommerferien bereits herum und somit schon viele Urlauber zu Hause angekommen.
Hier wurde eindeutig zu spät reagiert.

10:33 @pieter borger

Mit unvollständigen Zitaten kann man sich seine Wahrheit so basteln, wie man sie braucht.

Sie haben den Artikel - Prävalenz -nicht verstanden.

Außerdem kann man davon ausgehen, dass sie Spezifität höher als 95% ist und damit die absolute Anzahl falsch-positiver Ergebnisse geringer ist.

Gruß
Leipzigerin59

Testpflicht für Risikourlauber

In jedem Fall Testpflicht und außerdem bin ich der Meinung, müssen auch die Kosten für den Test persönlich getragen werden. Wer dort hinfährt, sollte das schon selbst tragen!

@09:59 von Kessl

"... Getestet wird, wer Symptome zeigt oder gezeigt hat. Punkt! ..."

Und hat dann erst mal Corona verbreitet.

Um das Infektionsgeschehen zum einen richtig zu erfassen, um ggf. präventiv in dieses eingreifen zu können, bedarf es Corona-Dauertests in ALLEN Bereichen. Dazu ist hier bereits geschrieben worden.

@ Ih, um 11:01

Die Kohle ist nach dem Urlaub halt alle...

Im Ernst:

Eine Probenentnahme ist ein körperlicher Eingriff, den man nicht ungefragt über sich ergehen lassen muss.
Da haben die Gerichte letztlich ein gewichtiges Wort mitzureden.

@10:57 von deutlich

"Wenn sich Jemand erst kurz vor dem Test infizierte, wird der Test negativ ausfallen.."

Das ist schon richtig. Alle wird man nicht erwischen. Aber man wird mehr finden, als wenn man gar nicht testet. Schließlich hat sich nicht jeder kurz vor dem Test infiziert. Manche sind vielleicht schon symptomlos positiv in den Urlaub geflogen. Ich kann mir auch vorstellen, dass Menschen mit gebuchtem und bezahltem Urlaub, die kurz vor Abreise leichte Erkältungssymptome bekommen, trotzdem fliegen. (Eigen-)Verantwortung ist keine Eigenschaft, auf die ich bauen würde.

Also ich finde, die Testung ist eine gute Idee, nicht nur bei Urlaubern. Eine Party auf Malle ist nicht gefährlicher, als eine im örtlichen Stadtpark.

Im Moment habe ich den Eindruck, ich habe den GG-Artikel mit dem "Recht auf Party und Besäufnis" noch nicht gefunden. Aber ich bin ja auch alt.

Am 27. Juli 2020 um 10:41 von Leipzigerin59

Es wird zu diesen Tests kommen, und das ist ja auch richtig so. Nur habe ich schon Bedenken, falls sie Zahlen jetzt dauerhaft hoch gehen, das es nur an den Urlaubern liegt. Wenn ich sehe was da abgeht in D, z.B. in Hamburg und Berlin. Party mit tausenden ohne Ende, dann beim einkaufen, 20-30% ohne korrekten Mund-Nasen-Schutz. Das führt auch zu höheren Zahlen. Nur hackt man jetzt ausschließlich auf den Urlauber herum. Wenn die Urlaubszeit vorbei ist, sind es wieder die Partymäuse in D Schuld. Schuld sind es wohl alle, nicht nur die Urlauber.

Es sind Menschen wie Sie

[10:33 von pieter borger]
„Der Corona-Wahnsinn muss sofort aufhören“

denen es die Menschheit verdanken kann, dass solche Pandemien gar nicht oder nicht schneller in den Griff zu bekommen sind. Menschen, die vor den 7 Mrd. Mitmenschen zuallererst ihre ganz persönlichen Belange im Kopf haben. Menschen, die oftmals nicht erkennen, dass sie andererseits nicht autark sind, sondern von vielen anderen abhängig.

Menschen, denen der Rand des eigenen Tellers als Horizont genügt. Die Zukunft nur mit ihrer eigenen Logik denken; die mit Randbedingungen wenig anzufangen wissen.

Aber wer weiß – vielleicht irre ich mich komplett. Zumindest ziehe ich für mich in Betracht, dass es andere gibt, die über mehr Informationen verfügen und bestimmte Dinge besser beurteilen können als ich.

Nur so als Anregung.

Selbstverständlich würde ich mich als Rückkehrer...

...gerade auch noch aus einem Risikoland oder -gebiet sofort testen lassen wollen, schon aus reinem Eigeninteresse, und um meine Freunde, Bekannten usw. nicht zu gefährden.

Aber so viel Vernunft darf man wohl, wie man beobachten kann, nicht voraussetzen.

Mobilitätswahnsinn

Gerade in diesen Zeiten muss man sich fragen ob man den Mobilitätswahnsinn weiter betreiben will/soll.

Sollte man die ständige Völkerwanderei wirklich weiter unterstützen ?

In Zeiten von hochansteckenden Krankheiten,ja einer real existierenden Pandemie ist es da nicht notwendig die Zirkulation der Erreger vollständig zu unterbinden ?

Vergessen sollte man nicht welche Chancen daraus auch für die eigene Wirtschaft entsteht.
Jetzt schon entscheiden sich viele Menschen dafür den Urlaub in Deutschland zu verbringen.

@ 10:18 von Minka04, @@ 09:50 von J. Noll

Für alle Corona-Paniker/innen u. Corona Hysteriker/innen die z.B. unter wikipwdia.org nach gelesen möchten:
Es gibt ca. mehr als 2.000.000 Viren-Arten, die - nur - bekannt sind, aber völlig unerforscht.
Davon sind ca. 2.000 Viren-Arten etwas näher erforscht worden, was aber bisweilen keine hinreichenden und weiter verwertbaren Erkenntnisse erbracht hat.
Einige wenige Viren-Arten sind besser bekannt, darunter nun auch Corona.

Dazu kommen jede Menge Viren-Arten in den Urwäldern rund um den Globus, die bisweilen unbekannt sind. Hier hat es noch keinen Forschungsansatz gegeben.
Waldarbeiter verbreiten ggf. diese Viren-Arten erst in ihren Sammelunterkünften, und dann später in ihrem privaten Umfeld.

Und Viren gibt es schon sein Millionen von Jahren. Jede Menge Menschen sind infiziert worden (-> Antikörper), und haben es nicht gemerkt. Und jede Menge Menschen sind bereits an diesen Viren-Arten verstorben, und keiner weis das (es fehlt hierzu die Forschung).

man staunt nur noch

aber wer und wie erkennt man risikourlauber?

09:59 von Kessl

>> Bbesonders wenn die Urlauber sich auf dem Rückflug im Flugzeug infizieren kann der Test am Flughafen nicht funktionieren. <<

Sicher können die Tests falsche Werte bei Personen aufzeigen, die sich eben erst (wie von Ihnen erwähnt auf dem Rückflug) angesteckt haben.
Die andere Seite der Medaille: es kann bei vielen (oder einigen) Personen "positiv" anzeigen, die sich bereits am Strand, in Restaurants oder Bars vor einigen Tagen infiziert haben. Besser keinen als einige Personen ausfindig machen und in Quarantäne stecken, oder wie ist Ihre Ausführung zu verstehen?

rer Truman Welt

Wenn ich mir die Nachrichtenage in Deutschland anschaue, komme ich mir vor wie in der CORONA WORLD. Ich glaube, diesbezüglich gibt es nichts was nicht in den Nachrichten kommt. Ich frage mich, was das eigentlich soll. Hilft das den Bürgern? Die meisten von denen haben bereits länger den Überblick verloren, geben auf, resignieren, sind komplett verunsichert oder wollen schon lange nichts mehr davon hören. Wer trägt für diese Entwicklung eigentlich die Verantwortung? Das Heimatschutz Ministerium?

@Dr.Bashir 11.22

Also ich finde, die Testung ist eine gute Idee, nicht nur bei Urlaubern. Eine Party auf Malle ist nicht gefährlicher, als eine im örtlichen Stadtpark."
Richtig, dann aber wirklich eine Nachtestung nach 5 Tagen, wie der User Dr.Beyer richtig anmerkte. Mich würde mal interessieren, was die sensationelle Warnapp im Stadtpark anzeigen würde, würde sie denn funktionieren.

Hotspot

[11:17 von Köbes4711]
„Ja, und wieso sind Touristen die aus einer Ferienwohnung im Ausland zurückkommen "gefährlicher" als die Partymäuse, die z.B. aus dem Hamburger Schanzenviertel zurückommen ?“

Weil sich Infektions-Hotspots leichter erkennen lassen, ganz einfach. Wie viele Hamburger Schanzenviertel gibt es? Und in wie viele Gemeinden reisen die von dort kommenden nach dem Event?

Gibt es Flieger, die nur Menschen transportieren, die in bestimmten Ferienwohnungen Urlaub gemacht haben? Wie wollen Sie die unterscheiden?

Und wenn dann in Köln-Bonn ein Infizierter gelandet ist, der dann zu Hause in Hintertupfing einige Leute ansteckt (wie auch sein Urlaubsbekannter/Nachbarpassagier, der aber in Schleswig wohnt), wie bekommen Sie das dann in den Griff?

Ich hoffe, die Problematik der Reisenden wir so klar.
Übrigens: Gäbe es die „Reisenden“ gar nicht, dann hätten wir gar keine Pandemie – und viele anderen Ktrankheiten auch nicht.

11:22 von dr.bashir

Also ich finde, die Testung ist eine gute Idee, nicht nur bei Urlaubern. Eine Party auf Malle ist nicht gefährlicher, als eine im örtlichen Stadtpark.

Da haben Sie Recht. Wie wollen Sie jeden der bei einer Party im Stadtpark war testen? Party mit Polizei einkreisen und dann Personalien aufnehmen? Den Aufschrei möchte ich hören.

Man lernt sehr langsam

wie mit einer Seuche umzugehen ist und wie man Leute schuetzen kann, obwohl laengst bekannt.

Anfang dieses Jahren haette man mit simplen Reisebeschraenkungen fuer eine sehr limitierte Zeit aus und nach China die gesamte Katastrophe vermeiden koennen. Leute wuerden noch leben und die Wirtschaft waere auch nicht so ruiniert wie gerade.

Wer gibt eigentlich den Ton an? Aerzte, Politiker, Presse, Wirtschaft? Es wirkt alles sehr inkompetent. So muss es im Mittelalter gewesen sein mit Pest und Cholera.

@11:20 von Peter Kock

"... Testpflicht für Risikourlauber ... und außerdem bin ich der Meinung, müssen auch die Kosten für den Test persönlich getragen werden ..."

Und wer sich völlig richtig verhalten hat, und ist Corona-Negativ, muss auch zahlen, oder wie ?

Nee, wenn überhaupt so, dann nur die Leute, die nachweislich - völlig gesichert - Corona-Positiv sind, müssen den Test bezahlen, und in Quarantäne.

Und außerdem muss die Bundesregierung, die MPs, und auch die sonstigen Verantwortlichen immer noch seit dem Tag als der Corona_Aschermittwoch_2020 kam das Corona-Infektionsgeschehen dauerhaft und richtig erfassen. Soweit isses immer noch nicht ...

@Minka04 11:09

"Eine Erkältung können sie sich auch gut und gerne 4 mal im Jahr zuziehen."

Sie haben mit dem gesamten Rest Ihres Kommentars völlig recht, aber dieser Satz ist in diesem Zusammenhang ein falsches Beispiel, da man sich nicht die selbe Erkältung 4x im Jahr zuziehen kann. Soviel ich mitbekommen habe, sind das dann im allgemeinen andere Erkältungen wegen anderer Erreger. Wie ich im Zusammenhang mit dieser Pandemie gelernt habe, sind das übrigens auch verschiedene Coronaviren.

@pieter borger

Sie haben so Recht, aber hier macht sich offensichtlich keiner die Mühe, sich die Berichte des RKI genauer anzusehen. Herr Spahn sagt: Die ansteigenden Infektionen kommen bestimmt von den Reiserückkehrern, wobei sich da anscheinend auch niemand die Mühe macht, das mal nachzuprüfen, das wird über die Medien rausposaunt und dann wird das geglaubt.
Leuten wie Ihnen wird dann Zahlendreherei vorgeworfen, wenn Sie sich auf offizielle Quellen berufen. Wenn’s nicht so traurig wäre, könnte man lachen.

@dr.bashir 11:22

"@10:57 von deutlich
>>Wenn sich Jemand erst kurz vor dem Test infizierte, wird der Test negativ ausfallen..<<

Das ist schon richtig. Alle wird man nicht erwischen. Aber man wird mehr finden, als wenn man gar nicht testet. Schließlich hat sich nicht jeder kurz vor dem Test infiziert."

Völlig richtig.
Und anhand dieser, die man findet, wird man dann mittels Kontaktverfolgung noch eine Menge weiterer Infizierter finden.
Ich glaube, dass Tests für Reiserückkehrer sinnvoll sind, ist eigentlich unstrittig.

@Am 27. Juli 2020 um 11:12 von GDN

"Wieso dann impfen oder überhaupt eine Vorsorge? Eine Darmkrebsuntersuchung rentiert sich dann auch nicht, denn der Patient könnte ja gerade 2 Monate nach der Untersuchung den Krebs bekommen."
Darmkrebs mit Corona zu vergleichen ist das aller letzte von ihnen und disqualifiziert sie vollständig je wieder ernst genommen zu werden. Darmkrebs ist nicht nur nicht ansteckend, er tötet über Jahre hinweg und heilt von alleine nicht aus. Wenn jemand zwei Monate nach dem Test erkrankt, dann wird der Krebs 10 Monate später bei der nächsten jährlichen Untersuchung entdeckt, das ist ausreichend. Sie argumentieren nicht, sie beweisen ihre Unkenntnis!

@Bullok, 09:44 Uhr - Vernunft

Man kann sich ja durchaus darüber streiten, ob diejenigen, die in Risikogebiete reisen, anschließende Tests bei der Wiedereinreise aus eigener Tasche zahlen sollen. Die Verpflichtung zu solchen Tests halte ich für zwingend geboten. Ich widerspreche Ihnen aber insoweit, als Sie die gesetzestreuen Bürger als "die Dummen" brandmarken. Zunächst ist es doch wichtig, dass der Staat seine Bürger schützt - und genau dies hat er während der Corona-Krise sehr effizient und kompetent getan. Vergessen Sie bitte auch nicht, dass es Geschäftsreisende gibt, die in Risikogebiete fliegen müssen. Dies kann nicht generell unterbunden werden. Ich denke, Sie gehören zu den Menschen, die im ureigenen Interesse eine Gefährdung für sich und andere vermeiden. Damit handeln Sie - wie auch ich - absolut vernünftig. Ich persönlich beneide niemanden, der sich in Risikogebiete wagt bzw. wagen muss.

Am 27. Juli 2020 um 11:17 von 0_Panik

" In Quarantäne müssen nur die Personenkreise, die positiv Corona sind. "

Was anderes hab ich auch nicht gesagt, einfach den Test am Flughafen oder Bahnhof durchführen lassen.
Und schon ist alles gut, negativ geht arbeiten, positiv muss zu Hause bleiben.
Um die Unternehmen müssen Sie sich keine Sorgen machen, die haben bis Jahresende jede Menge Unterstützung und Geld vom Staat, Kurzarbeitergeld nennt sich das.
Die Hürden sind so tief das es jeder nutzt, so eine Gelegenheit lassen sich nur wenige Unternehmen entgehen.

Der Einwurf von einem User ist aber richtig, einige sind schon nach 14 Tagen aus dem Urlaub zurück.

Die Reaktion kommt zu spät, wird wieder viel geredet, mehr nicht.

@Wilhelm Schwebe 11:34

"man staunt nur noch

aber wer und wie erkennt man risikourlauber?"

Also bitte, Herr Napf, das ist wirklich nicht Ihr Niveau. Sie wissen ganz genau, dass das RKI anhand bestimmter Kriterien Risikogebiete ausweist. Und welche Kriterien das sind, können Sie gerne auf der Seite des RKI nachlesen.

@11:29 von harry_up

"... Selbstverständlich würde ich mich als Rückkehrer...gerade auch noch aus einem Risikoland oder -gebiet sofort testen lassen wollen ..."

Ist dann völlig richtig, wenn dem betroffene Personenkreis im - z.B. - Urlaubsland bekannt geworden ist, dass ein Corona-Fall im Ansteckungsbereich gewesen sein kann.

Schade, dass die Corona-App völliger Mist ist.

Und zudem auch im Ausland eh nicht funktioniert.

Dabei hat die Bundesregierung, die MPs, und auch der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Corona-App hoch Lob gepreist.

Die Corona-App sei so super ...
War auch hier im Forum zu lesen ...

Wo sind diese Leute jetzt ?
Im Urlaub ?

Trotz Warnung ... noch einmal

... an die, die Selbstzahlung fordern:

Trotz Warnung und Aufklärung

... fahren Leute Ski und brechen sich
die Knochen

... futtern manche (viele) ständig nur Fettes, Süßes, ...
und werden übergewichtig,
vom Stoffwechsel und Herzverfettung abgesehen,
auch kaputte Gelenke

... trinken manche regelmäßig und
übermäßig viel Alkohol,
nehmen übermäßig Medikamente, ...
Suchterkrankungen

Usw.

Sarkasmus:

Deren Behandlung will ich ab jetzt auch nicht mehr von meiner Kassenleistung bezahlen!

Sarkasmus aus.

Gruß
Leipzigerin59

Am 27. Juli 2020 um 11:29 von Charlys Vater

Urlaub in Deutschland kommt für mich nicht in Frage, erstens zu teuer, zweitens das meistens schlechte Wetter. Aber das ist nur meine Meinung und nicht stellvertretend für alle.
Was passiert denn, wenn alle Leute in D Urlaub machen würden ? Alles wäre hoffnungslos überfüllt. Die Partyurlauber halten die Vorschriften in D genauso wenig ein wie im Ausland. Viel ändern würde das nicht.

@IBELIN 11:43

"Anfang dieses Jahren haette man mit simplen Reisebeschraenkungen fuer eine sehr limitierte Zeit aus und nach China die gesamte Katastrophe vermeiden koennen."

NEIN, das hätte gar nichts geholfen, da das Virus zum Zeitpunkt seiner Entdeckung in China LÄNGST in der ganzen Welt zirkulierte!

Dass man das immer noch schreiben muss, ist erschreckend ...

In der Tat sind Parties in größerem Stil ohne Einhaltung der Abstandsregeln ein Risiko - und wir alle müssen mitwirken, dass solche unverantwortlichen Aktionen unterbleiben, indem wir Einladungen absagen oder auch einen entsprechenden Hinweis geben. Die Polizei kann nicht überall sein, die Politik nicht alles regeln. Es geht immer auch um Selbstverantwortung. Dies trifft auch Sie als Urlauber. Wenn Sie das Risiko einer Urlaubsreise an den Risiken von Schlachthof-Mitarbeitern festmachen, dass verharmlosen Sie ein Stück weit. Auch Urlaubsreisen können erhebliche Risiken bieten. Dies abzuschätzen ist zunächst Ihre Sache. Zum Schutz der Bevölkerung steckt die Bundesregierung aber einen Gefährdungsrahmen ab, welcher dann eben auch zu Tests oder Quarantäne nach der Wiedereinreise nach Deutschland führen kann. Ich begrüße diese Maßnahmen außerordentlich, denn sie machen Deutschland ein Stück weit sicherer als andere Länder.

Testpflicht für Risikourlauber...

Nach dem Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz, allen Reiserückkehrern kostenlose Corona-Tests auf freiwilliger Basis zu ermöglichen, mehren sich Stimmen, die eine Testpflicht für heimkehrende Urlauber fordern.
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Mecklenburg-Vorpommern und Bayern planen schon strengere Quarantäne-Regeln und befürworten einen Coronatest. Es läuft also wieder mal auf ein heilloses durcheinander in Deutschland hin was Testpflicht und Quarantäne betrifft. Natürlich sollte es eine Testpflicht geben wer aus einen Urlaubs bzw. Risikogebiet mit den Flieger wieder nach Deutschland einreist. Schon aus Eigeninteresse. Wie das gehandhabt wird und wer die Kosten trägt sollte aber schnellstens geklärt werden, ansonsten könnte alles wieder aus den Ruder laufen...

10:30 von Tada

>>Ich frage mich immer noch....
... was am Reisen gefährlicher sein soll, als am Einkaufen? Entweder hält man Abstand, oder nicht.<<

Beim reisen lernt man/frau vermutlich mehr Personen kennen als beim einkaufen. Man kommt mit ihnen evtl. näher in Kontakt, zb. Abends beim Drink oder gemeinsamen Essen.
Man trifft öfter mit Leuten oder unterschiedlichen Gruppen zusammen, verbringt die Zeit länger miteinander (ist ja Urlaub). Und beim unterhalten, essen und trinken wird dann selbstverständlich die Maske abgelegt. Abstand ist nicht in jedem Restaurant, Café oder Bar möglich.
Alles Dinge, die mit Einkauf aber auch gar nichts zu tun haben. Mit Maske durch Supermarkt eilen, kein langer Aufenthalt, keine längeren Gespräche mit Maske.

Am 27. Juli 2020 um 11:40 von GDN

Das Problem der Reisenden ist natürlich present und muss bekämpft werden, das ist mir klar. Nur um das Virus dauerhaft in den Griff zu kriegen, reicht es eben nicht. Das wollte ich damit sagen. Beispiel ist Party in der Hasenheide in Berlin am WE. 5000 Leute, die Polizei brauchte Stunden um diese Party aufzulösen. Wenn da jetzt nur 1% von den Leute infiziert sind, laufen jetzt 50 Infizierte munter durch Berlin und infizieren womöglich viele andere.

@borger, 10:33 Uhr - Corona kraftvoll bekämpfen

"Der Corona-Wahnsinn muss sofort aufhören!"
Da gebe ich Ihnen völlig recht. Aber ohne staatliches und eigenverantwortliches Handeln wird uns Corona wohl noch lange Zeit begleiten. Die bisher veranlassten Maßnahmen der Bundesregierung waren moderat, verhältnismäßig und effizient. Es ist den Bürgern durchaus zumutbar, die dadurch geschaffene "Komfortzone" im internationalen Bereich abzusichern. Deshalb sollte man Reisen in Risikogebiete einfach sein lassen. Dies sagt nicht nur der gesunde Menschenverstand, sondern auch die Solidarität bzw. Rücksichtnahme gegenüber den Mitbürgern. Ich wollte nicht in einem Land leben, das Corona verharmlost und Bürger gefährdet.

@ 0_Panik, um 11:34

Alles sehr interessant, was Sie (ich glaube, nicht zum ersten Mal) schreiben.

Bloß:

Was lernt uns das?

@Schlotterstein - 10:52

"Eine Testpflicht für Risiko Urlauber halte ich für eine sinnvolle Maßnahme, ich bin jedoch immer noch verwundert, warum es zum Beispiel für Krankenhausmitarbeiter mit Patientenkontakt keine regelmäßigen Tests gibt"

Das gleiche Bild von fehlenden Tests bei Mitarbeitern in Pflegeheimen und ambulanten Diensten. Der Glaube, dass Pflege- und Hauswirtschaftspersonal aus ihrem privaten Umfeld oder aufgrund ihres Freizeitverhaltens nichts einschleppen, halte ich für wirklich fahrlässig.

Und wenn ich jetzt noch die Einwände von Frau Dilek Kalayci (SPD) höre:

"Ein Test sei ein starker Eingriff in die Intimsphäre, da stelle sich auch die Frage nach der Verhältnismäßigkeit. Erst einmal seien Reiserückkehrer schließlich nur Verdachtsfälle" - dann frage ich mich, wo waren denn bei den rigiden wochenlangen Besuchsverboten Intimsphäre und Verhältnismäßigkeit gewahrt, dass noch nicht mal engste Angehörige zu ihren Großeltern und Erkrankten durften, während das Personal ungetestet blieb?

Unkenntnis

[11:52 von Kessl]
„disqualifiziert sie vollständig je wieder ernst genommen zu werden“

„Sie argumentieren nicht, sie beweisen ihre Unkenntnis“

Ja, damit habe ich meine totale Inkompetenz unter Beweis gestellt. Sorry. Ich kann halt mit der geballten Kompetenz anderer in diesem Forum (also auch der Ihren) nicht mithalten. Da muss ich wohl besser die Klappe halten.

Sollte ich Ihre Gefühle verletzt haben, dann bitte ich um Entschuldigung.

Nur mal so eine Frage.....

....irgendwer muss derzeit mit den ganzen Tests doch auch ganz gute Geschäfte machen, oder?

Social distancing wirkt offenbar anders als gedacht

Aus vielen Kommentaren hier ist nur herauszulesen, dass jeder, der sich einen Urlaub im Ausland gönnt, bestraft werden muss (und sei es nur durch einen weitestgehend sinnfreien Test unter Androhung einer freiheitsentziehenden Maßnahme ohne vernünftigen Grund).
Die Panik, die in den letzten Tagen mit den 800 Neuinfektionen verbreitet wurde, entbehrt jeder Grundlage. Wenn ein "Gesundheitsexperte" Lauterbach (hat der eigentlich Ahnung von Krankheiten?) schon von "zweiter Welle" redet, obwohl die Zahlen positiv Getesteter seit Wochen unter 500 pro Tag liegen (Nachmeldungen beachten!), obwohl die Anzahl der Tests massiv gesteigert wurden (von um die 350000 pro Woche (in den Monaten April-Mai) auf zuletzt 530000 und obwohl man trotzdem nur etwa 0,5% positive Tests hat (und da sind Doppeltestungen schon drin), dann mutet das schon surreal an. Übrigens gab es in den letzten vier Wochen im Mittel ca. 1,5 CoViD-Tote pro Tag in Deutschland. Das sind ca. 0,06% vom Rest. Wo gibt's noch Klopapier?

@0_Panik 11:56

"Schade, dass die Corona-App völliger Mist ist."

Das ist eine völlig falsche, von den Tatsachen in keiner Weise gedeckte Behauptung!

"Die Corona-App sei so super ...
War auch hier im Forum zu lesen ...

Wo sind diese Leute jetzt?"

Hier.

Es wäre wirklich hilfreich, wenn Sie nicht nur die Überschriften der Berichterstattung zu diesem Thema gelesen hätten.
Dann hätten Sie nämlich mitbekommen, dass die Apps zuverlässig funktioniert. Man muss sie halt ein Mal am Tag öffnen...

@Adeo60

"@Tada, 10:30 Uhr - Nicht fragen, verantwortungsvoll handeln" Am 27. Juli 2020 um 12:03 von Adeo60

*

Also erst machen und dann darüber nachdenken?
Nein danke.

Es muss gefragt werden!

Jeder wissenschaftlichen Untersuchung steht eine Frage voraus.

Und es müssen reale Erfahrungen und nicht Gefühlslagen ausgetauscht werden, denn das Virus existiert real und gefühlte Sicherheit oder gefühlte Unsicherheit sind ihm herzlich egal.

Und bisherige Erfahrungen zeigen keine reale Extrabedrohung durch Urlauber.

Ausbrüche nach Partys, in Altersheimen, in Schlachthöfen sind nicht vom Urlaub abhängig.

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