Ihre Meinung zu: Spahn prüft Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten

25. Juli 2020 - 13:12 Uhr

Die freiwilligen Tests für Urlauber sind beschlossen - doch angesichts steigender Infektionszahlen ist die Politik alarmiert. Gesundheitsminister Spahn lässt nun eine Test-Pflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten prüfen.

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Kommentare

warum nicht

Es macht Sinn. Bei der Wahl zwischen Test und Quarantäne könnten einige auf die Idee kommen, die Quarantäne zu wählen, und diese nicht einzuhalten. Testpflicht bei Rückkehr aus Risikogebieten ist angemessen und sollte durchgeführt werden. Wie schnell ein Land zum Risikogebiet werden kann, hat man ja z.B. an Israel gesehen. Soviel zur Frage, weshalb sollte man in ein Risikogebiet fliegen. Das kann bei Abflug ja noch ganz anders ausgesehen haben. Hoffentlich dauert die Prüfung nicht bis zur nächsten Urlaubssaison, das sollte jetzt ruckzuck gehen.

Wer sich in ein Risikogebiet wagt, muss bei seiner Rückkehr auch dafür sorgen, dass keine Gefahr für andere von ihm ausgeht. Insoweit hat der Schutz der Solidargemeinschaft Vorrang vor Einzelinteressen.

✎ "Kostenlose" Corona-Tests für Urlaubsrückkehrer

Wer aus Risikogebieten zurückkehrt, soll sich also künftig kostenlos testen lassen können. Das haben die Gesundheitsminister beschlossen. Wer aus einem Risikogebiet einreise, solle schon am Flughafen eine Teststelle aufsuchen können. Offensichtlich mehrfach, weil ein Test nicht reicht.
Auch Rückkehrer aus Ländern, die nicht als Risikogebiete eingestuft sind, sollen sich kostenlos testen lassen können.

Verdummung wie bei den verkappten Corona-Bonds. Kostenlos ist da gar nichts, mit den Kosten wird die Allgemeinheit, werden unbeteiligte Dritte par ordre du mufti belastet.
Mit welchem Recht genau, darf noch gefragt werden?!

Die Urlauber kennen das Risiko und haben andere nicht zu gefährden. Rückkehrer aus Risikogebieten müssen verpflichtend so lange in Quarantäne bis eine Infektion sicher ausgeschlossen ist. Ein Test ja aber auf eigene Kosten. Das gehört unverzüglich mit ausreichenden Sanktionen geregelt.
Wie man schon sieht, erhöht sich das Infektionsrisiko erheblich.

Externe Berater, mal wieder?

Lässt Spahn wie so oft externe Berater prüfen, um sich dann wieder für teueres Geld in deren Licht zu sonnen?

ZU SPÄT...

... das hätte vor 4 Wochen OHNE WENN UND ABER VERPFLICHTEND installiert gehört mit Selbstkostenbeitrag von 20-50 Euro pro Test.

Ich geh schon mal Klopapier kaufen...

Wie erwartet.

Erst freiwillig, dann verpflichten für „Risikogebiet Urlauber“, dann verpflichtend für alle. Bei der Impfung wird’s genau so ablaufen. Und wenn die so funktioniert wie die App, na dann gute Nacht … im wahrsten Sinne des Wortes …

Wann schaffen wir diesen Lobbyismus endlich ab!

Mal in der Welt umsehen!!

In manchen Dingen lobe ich mir die asiatische Mentalität und Bürokratie. Da wird in solchen Dingen nicht lange diskutiert und lamentiert, bis es zu spät ist, da wird angeordnet und umgesetzt. Wenn es um die Gesundheit aller geht, müssen eben auch mal gewisse Freiheiten zurückstehen. Heisst im Klartext:
Angeordnete Tests für alle Rückkehrer aus Risikogebieten, nicht nur am Flughafen. Und alle Selbstzahler.

Eine Frage der Vernunft. Und vor allem der Verantwortung.

„Die freiwilligen Tests für Urlauber sind beschlossen - doch angesichts steigender Infektionszahlen ist die Politik alarmiert. Gesundheitsminister Spahn lässt nun eine Test-Pflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten prüfen“

Da aus der Durchführung dieser Tests niemandem ein wie auch immer gearteter Schaden entsteht, der Allgemeinheit aus ihrer Unterlassung hingegen sogar ein ganz beträchtlicher, erscheint mir diese Regelung (die Testpflicht) nicht nur sinnvoll, sondern sogar dringend geboten.

Pflichttests

Nur mit Pflichttests wird man daß in den Griff kriegen.
Auf Freiwilligenbasis lassen sich 95% der Einreisenden nicht testen.
Außerdem, solange niemand die Quarantäneanweisungen nach der Einreise aus einem Risikogebiet kontrolliert, werden sich die Einreisenden nicht daran halten.

Die zweite Welle ist im Anmarsch ! Das liegt an der Reisefreizügigkeit und an den fehlenden Kontrollen.

Das darf der Bund ueberhaupt nicht -> Kompetenzueberschreitung

Das darf der Bund ueberhaupt nicht wegen Kompetenzueberschreitung:

§ 5 Abs. 2 Nr. 1 IfSG ermächtigt das BMG, zur Feststellung und Verhinderung einer Einschleppung einer bedrohlichen übertragbaren Krankheit, Personen, die in die Bundesrepublik Deutschland einreisen wollen oder eingereist sind und die wahrscheinlich einem erhöhten Infektionsrisiko für bestimmte bedrohliche übertragbare Krankheiten ausgesetzt waren, zu verpflichten, der zuständigen Behörde bestimmte Informationen zu erteilen, Nachweise vorzulegen und sich ärztlich untersuchen zu lassen. Diese Anordnung von Informationspflichten könnte allerdings ebenso von den Bundesländern, über die die Einreise erfolgen soll bzw. erfolgt ist, vorgenommen werden.

Wie viele Urlauber ...

... waren denn nun wirklich in Risikogebieten, per Flug?

Das sollte doch wohl feststellbar sein!

Auch in D wird es wieder Risikogebiete geben, wenn man den Ansturm nicht eindämmt und Abstand nicht gewährt, durchsetzt (Strände, Museen, ...)

Jetzt blind und wütend nur auf
Urlaubern herumzuhacken,
selbst möglicherweise aber gegen Masken u.a. wettern, ist destruktiv.

Andererseits,
die Eierer von Herrn Spahn nervt nur noch.
Erst die Masken,
jetzt die Tests.

Wozu hat er denn nun mit dem Infektionsschutzgesetz die "Macht an sich gerissen"?

Gruß
Leipzigerin59

Freiheit des Einzelnen vs. gesellschaftlicher Verpflichtung

Natürlich ist die Freiheit des Einzelnen ein gar nicht genug zu würdigendes Gut in unserem Land und sollte deshalb auch immer im Mittelpunkt stehen. Auf der anderen Seite haben wir natürlich auch alle gemeinsam eine Verantwortung gegenüber unseren Mitmenschen. Dies ist mitunter ein Balanceakt. Beim aktuellen Thema muss man sicher auch zwischen berechtigter Sorge und reflexartigem Handeln abwägen aber in Summe bin ich für mich der Meinung, dass mich eine Verpflichtung zum Test nicht stören würde. Ich habe ja selbst ein Interesse daran, meine Mitmenschen und vor allem natürlich meine engsten Angehörigen nicht anzustecken. Am Ende hat jeder Einzelne von uns es ja auch ein Stück selbst mit in der Hand, wie wir die nächste Zeit überstehen. Heute Morgen war ich auf dem Gemüsemarkt, es ist mitunter schon erstaunlich wie es da zugeht. Und die Risikogruppe ist mittendrin. Da kann man schon auf den Gedanken kommen, dass Zwang mitunter nicht das schlechteste Mittel der Wahl ist...:-)

???

Jeder der in ein Risikogebiet reist um dort Urlaub zu machen, sollte verpflichtet werden den oder die erforderlichen Tests auf eigene Kosten machen zu lassen.....

13:36 von GeKo69

>> Lässt Spahn wie so oft externe Berater prüfen, um sich dann wieder für teueres Geld in deren Licht zu sonnen? <<

Es gibt wohl sehr wenige Menschen die allwissend sind, mir ist zumindest noch keiner untergekommen. Und da ist es deutlich besser, auf Fachleute zu hören, statt auf den eigenen Bauch. Wobei noch zu klären wäre, was oder wen genau Sie unter "externe Berater" verstehen.

Deutschland und die Exponentialfunktion ...

In unserem Land brüstet man sich gerne mit seinen schlechten Noten im Mathe-Unterricht. Viren generell - und damit auch das Corona-Virus - breiten sich exponentiell aus, sofern keine Maßnahmen ergriffen werden. Wie soll man diese Gefahr korrekt einordnen, wenn man nicht weiß, was ein exponentieller Anstieg ist? Es ist beruhigend zu wissen, dass Angela Merkel als promovierte Physikerin die Sachverhalte verstehen kann und die Bundesregierung daher bereits Maßnahmen prüft und einleitet, solange die Infiziertenzahlen noch klein sind. Dass man einen exponentiellen Anstieg nicht mehr in den Griff bekommt, wenn die Zahlen groß geworden sind, haben leider viele der "Öffnungsfanatiker" nicht begriffen. Gut auch, dass wir in einem Rechtstaat leben, in dem die Maßnahmen auf Angemessenheit geprüft werden müssen. Das Leben mit Corona wird weiter eine anstrengende Balance zwischen Ausleben von Freiheitswünschen und Inkaufnahme notwendiger Einschränkungen sein.

@1333 von gman

"mit den Kosten wird die Allgemeinheit, werden unbeteiligte Dritte par ordre du mufti belastet.
Mit welchem Recht genau, darf noch gefragt werden"
Seit Tagen gibt es die gleichen Diskussionen darüber wie solidarisch unser gesundheitssystem sein soll. Wenn jeder für seine eigenen Risiken aufkommen soll dann bitte auch für Skifahrer, Raucher, übergewichtige.. Dann haben wir eine Krankenversicherung wie in den USA, ich glaube das will in Wirklichkeit kaum jemand, vor allem nicht risikogruppe und Rentner. Abgesehen davon hätten ärmere das nachsehen was noch mehr sozialen Sprengstoff brächte. Deswegen besser vorher über die Konsequenzen nachdenken.

"Die Urlauber kennen das Risiko und haben andere nicht zu gefährden"
Das hängt vom Verhalten eines jeden einzelnen ab ob im Urlaub oder nicht. Und ich hoffe Jeder kennt das Risiko, nicht nur Urlauber.

@gman 13:33

Wir sind nun mal eine Solidargemeinschaft, es werden ständig unbeteiligte Dritte an irgendwelchen Kosten beteiligt. Das ist ja der Sinn der Sache. Wenn sich Menschen auf dem überfüllten Weihnachtsmarkt mit Grippe oder irgendwelchen Noroviren infizieren, zahle ich als unbeteiligter Dritter auch dafür. Und wenn jemand betrunken die Treppe hinunterstürzt bin ich auch dabei und zahle. Ich zahle auch für die Erkrankungen von Übergewichtigen und wenn jemand wegen überhöhter Geschwindigkeit einen Unfall baut. So läuft das nun mal und das finde ich auch gut so. Es ist immer einfach, Dinge anzuprangern von denen man glaubt, nicht betroffen zu sein. Aber in der Realtität sind wir doch alle nicht ohne Fehl und Tadel. Und im vorliegenden Fall haben wir sogar noch ein totales Interesse an den Maßnahmen, wir wollen nämlich alle nicht, dass es eine unkontrollierte Verbreitung der Krankheit gibt, die womöglich unser Leben gefährdet.

Absolut richtig

Vielen Dank Herr Minister - es kann m.E. nur so gehen! Wer sich selbst unnötig in Gefahr begibt, der sollte auch pflicht-getestet werden und ggf. bei positivem Befund in Quarantäne geschickt werden. Es kann doch nicht sein, dass wir alle getroffen werden - nur weil ein paar "Urlauber" meinen, sich trotzdem in Risikogebieten zu tummeln...

Alle müssen getestet werden. Auch auf Mallorca gibts Corona.

Nur die Urlauber aus Risikogebieten zu testen ist nicht ausreichend. Die ersten Mallorca Urlauber sind doch schon zurück und hatten Corona. Und Spanien gilt nicht als Risikogebiet. Ähnlich wird es sich doch in Griechenland, Italien usw. verhalten. Selbst wir sind kurz davor Risikogebiet zu werden, einige Landkreise sind es quasi schon.

Einfach alle testen, die zurückkommen. Menschenskind, die Kosten sind doch ein Witz im Vergleich zu den Milliarden die wir bereits aufgewandt haben um die Unternehmer und die Binnenkonjunktur zu stützen. Eine Vermeidung höhere Ausbruchszahlen ist doch weitaus günstiger als wenn ein neuer Lockdown droht. Dann waren die ausgegebenen Milliarden bis jetzt doch für die Katz.

Aktuell schaut die Politik weg, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Es ist aber so: die Lockerungen sind zu weit gegengen, so explodieren nachweislich die Zahlen. Schulen müssen wieder mit Maske und Abstand arbeiten. Der Rest muss streng kontrolliert werden.

Licht labern, sondern handeln

Wie immer bei unseren Politikern wird erst mal kräftig gelabert. Wenn die Gefahr dann vorbei ist wird mit großer Öffentlichkeit und excellenter Begründung ein Entschluß präsentiert der dann irgenwann auch/vielleicht mal umgesetzt wird. Die begreifens nicht. Wir haben jetzt die Gefahr nicht zum nächsten Wahlkampftermin. Wenn nicht sofort, das heißt heute noch, gehandelt wird, werden Viele den nächsten Wahlkampf nicht mehr erleben.

GeKo69, 13:36 Uhr - Rat von Experten - warum denn nicht...

Deutschland hat die Corona-Krise u.a. deshalb so gut gemeistert, weil die Bundesregierung den Rat von Experten in die Entscheidungsfindung einbezogen hat. Ich sehe überhaupt nichts Verwerfliches darin, wen auch Spahn dieses Verfahren anwendet.

@ SuperKoelner

Wie erwartet. Erst freiwillig, dann verpflichten für „Risikogebiet Urlauber“, dann verpflichtend für alle. Bei der Impfung wird’s genau so ablaufen.

Das wäre zu hoffen.

@ Am 25. Juli 2020 um 13:55 von Jujus11

Sehr gut, dann brauche ich es nicht mehr zu schreiben. Es kann jedenfalls nicht angehen, dass man bewusst in ein Riskiogebiet fährt und dann der Allgemeinheit die Testkosten aufbürdet! Ich sehe die Krankenkassenbeiträge aufgrund der vielen Testerei bereits steigen!

Falsches Zeichen

Wer in ein Risikogebiet reist sollte verpflichtet werden sich prüfen zu lassen und diesen Test auch selbst bezahlen.
Man kann nicht immer alles auf die Gemeinschaft abwälzen. Die die sich vorausschauend verhalten sind sonst wiedermal die Dummen.

Für die Testpflicht!

Wenn ich nach stundenlanger Rückreise in der Heimat ankomme will ich nach Hause und mich nicht in eine Schlange für die Testung einreihen.
Deshalb: Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten!

Schluss mit Kompetenzgezaudere

@ Demokratieschue...:
Das darf der Bund ueberhaupt nicht -> Kompetenzueberschreitung

Das steht ja auch nicht in Frage. Es gibt ein Einvernehmen von Bund und Ländern und dann wird es durchgezogen. Ohne Durchzug kriegen wir die Pandemie nicht in den Griff.

Auf die Rückkehrer....

....aus Risikogebieten wartet noch ein Extra-Schmankerl: sollten sie in Quarantäne müssen, haben sie keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung.
Das müssen alle Touristen wissen.

Am 25. Juli 2020 um 13:51 von Leipzigerin59

Jetzt blind und wütend nur auf
Urlaubern herumzuhacken............

Guter Einwand. Jemand fährt z.B. nach Hamburg und macht Megaparty im Schanzenviertel. Was passiert bei Rückkehr ? Nichts.

Verstehen kann ich das auch nicht, das jemand Urlaub in einem Risikogebiet macht. Allerdings macht ja auch nicht jeder Mallorcaurlauber Urlaub am Ballermann, sondern vielleicht in einer abgelegenen Finca. Wobei Spanien ja (noch) kein Risikogebiet ist. Aber es könnte ja während des Urlaubs eins werden.

Gestern musste ich schmunzeln weil man Ihren Sarkasmus nicht erkannt hat. Aber wer Sie kennt, wußte ja, wie es gemeint war.

Keine externen Berater nötig

@ GeKo69
Lässt Spahn wie so oft externe Berater prüfen, um sich dann wieder für teueres Geld in deren Licht zu sonnen?

Nein in dem Fall ist das nicht nötig. Das RKI, das HZI oder das BNITM sind Bundesbehörden, die Universitäten werden von den Ländern finanziert. Die Berater bekommen also ohnehin schon ihr Gehalt vom Staat.

13:51 von Demokratieschuetzerin

«Das darf der Bund ueberhaupt nicht wegen Kompetenzueberschreitung: …

§ 5 Abs. 2 Nr. 1 IfSG ermächtigt das BMG … Personen, die in die BRD einreisen wollen oder eingereist sind … zu verpflichten (!) … Nachweise vorzulegen und sich ärztlich untersuchen zu lassen (!). Diese Anordnung von Informationspflichten könnte (!) allerdings ebenso von den Bundesländern … vorgenommen werden.»

Und da verbirgt sich hinter diesem zitierten Wortlaut aus dem IfSG nun wo genau: "Kompetenzüberschreitung" ?

Kosten des Tests einfach eintreiben

Die Kosten für den PCR-Test der Reisenden sollten einfach auf die Fluggebühren draufgeschlagen werden. Fertig. Es ist schon bezahlt, also kommt hier noch das Wattestäbchen.

Da gibt es weltweiten

Da gibt es weltweiten Warentransport und Urlauber sind die Risikogruppe. Fahren die Waren alle ohne Personal?

@klaus.ed, 14:07 Uhr - Vernünftige Interessenabwägung

Ich finde die Bundesregierung hat in Sachen Corona sehr überzeugend und erfolgreich gehandelt. Allerdings bestanden die Bundesländer auf Lockerungen - und die Bundesländer sind nach dem Infektionsschutz letztlich auch zuständig. Mir persönlich war die Haltung von MP Laschet von vornherein etwas zu forsch. Prompt kam der Skandal um Tönnies und sein Bundesland kam in Bedrängnis. Letztlich geht es um Risikoprüfung und Interessenabwägung. Bislang hat dies in Deutschland sehr gut funktioniert. Hoffen wir, dass auch in Zukunft vernünftige Entscheiodungen getroffen werden.

@ Adeo60

Zitat: "Wer sich in ein Risikogebiet wagt, muss bei seiner Rückkehr auch dafür sorgen, dass keine Gefahr für andere von ihm ausgeht. Insoweit hat der Schutz der Solidargemeinschaft Vorrang vor Einzelinteressen".
Ich möchte das mir der Auflage ergänzen, die anfallenden Kosten selbst zu tragen. Es kann nicht Aufgabe des Steuerzahlers/einer Solidargemeinschaft sein, diese Risiken einzelner zu tragen. Sie können sich ja, so sie eine bezahlbare Versichgerung finden, privat absichern.
Einige Arbeitgeber drohen bereits mit rechtlichen Folgen für den Fall der Fälle ... bis hin zur fristlosen Kündigung. Versicherungen dürften auch in vielen Fällen die Leistungen verweigern. Dann kann man diese, so ein Rechtsschutzversicherer einspringt, versuchen (!), diese über alle Instanzen ein zu klagen.

14:17 @Speedskater .. Falsches Zeichen

Wenn Sie sich beim Speedskaten
die Knochen brechen,
möchte ich Ihre OP auch nicht mitfinanzieren.

Selber schuld

Sarkasmus off

Gruß
Leipzigerin59

verpflichtend wäre effektiv

Wenn man bisher in bestimmte asiatische Länder reiste, musste man sich ua. impfen lassen zb. eine Malariaprophylaxe machen lassen oder Ähnliches.

Wenn ich in der Covid-Zeit reise, muss ich Corona-Tests machen lassen- das sollte zu vermitteln sein.

Es wäre nur positiv zu sehen und würde der Gemeinschaft sicher helfen.

Die Wahrscheinlichkeit diese Tests nicht auf freiwilliger Basis in Anspruch zu nehmen ist vermutlich auch aufgrund der Folgen bei positivem Ergebnis doch recht hoch.

Wer fliegt ist erfasst, jedoch wie steuert man Tests für die Pkw Reisende oder Zugreisende nach der Rückkehr?

Die Grenzen sind offen, es gibt keine Daten.
Nur die Unterkünfte verfügen über die Personendaten.

Vermutlich unverzichtbar, machbar und notwendig. Es handelt sich um eine Art von Postprophylaxe. Ich fände es eine gute Idee & würde es unterstützen. Es gäbe viel Sicherheit in dieser Pandemie. Ein Zuschuss der Kosten wäre eine weitere Möglichkeit. Schließlich wird niemand gezwungen zu verreisen.

um 13:41 von Llyrana

... das hätte vor 4 Wochen OHNE WENN UND ABER VERPFLICHTEND installiert gehört mit Selbstkostenbeitrag von 20-50 Euro pro Test.

Ich geh schon mal Klopapier kaufen...

-------------
Glauben Menschen wie Herr Spahn wenn man des Profits wegen Urlauber in Risiko Länder fliegen lässt kommen die alle gesund wieder. 14 Tage nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist reagiert man. Der Kampf gegen Corona ist in NRW eine Farce. Ich kann nur hoffen das Laschet und Co. bei der nächsten Wahl die Quittung bekommen.

Wie üblich bei der Regierung

Wieder zu zaghaft, wieder zu spät. Alle anderen dürfen das wieder ausbaden.

@demoschü... Ihr Zitat steht

@demoschü...

Ihr Zitat steht im Widerspruch zu Ihrer Behauptung, Spahn würde seine Kompetenzen überschreiten.
Oder haben Sie vielleicht unvollständig zitiert?

@1422 grayhawk

"Für die Urlauber aus Risikogebieten wartet noch ein Schmankerl: sollten sie in Quarantäne müssen, haben sie keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung"
Das ist so nicht korrekt. Wenn ich ins Ausland reise und mein Ziel wird erst während meines Urlaubes zum risikogebiet dann gibt es Lohnfortzahlung. Wenn während quarantäne homeoffice möglich ist dann kann man arbeiten und erhält Lohn. Schwierig wird es nur wenn ich vorher schon weiß dass ich in ein risikogebiet reise.

völliger Blödsinn

Warum sollten die Urlauber das bezahlen? Aus welchem Grund?

Wenn der Staat unbedingt testen will, soll er es auch bezahlen.

um 13:53 von Mathias Beyer

Guter Kommentar, absolut zutreffend.

@speedskater absolute Zustimmung

Für die Unvernunft muss jeder Einzelne selbst aufkommen, also den Test zahlen. Nur dann besteht Hoffnung, dass wir ein gewisses Umdenken erreichen.
Mein Selbsterhaltungstrieb hat mich dazu gebracht, in diesem Jahr auf die lieb gewonnenen Fernreisen zu verzichten, obwohl ich damit sicher den Fluggesellschaften ein kleines bisschen geholfen hätte.
Aber diesen Egoismus gönne ich mir.

Fährt Corona nicht gern Auto?

Interessant dass man sich nur auf Flugreisende einschiesst. Einige Risikogebiete werden wohl eher mit dem Auto bereist, oder sollen die dann erst mal zum Flughafen fahren?

um 14:13 von Adeo60

Deutschland hat die Corona-Krise u.a. deshalb so gut gemeistert, weil die Bundesregierung den Rat von Experten in die Entscheidungsfindung einbezogen hat. Ich sehe überhaupt nichts Verwerfliches darin, wen auch Spahn dieses Verfahren anwendet.

----------

Sie haben ja Recht die Frage ist nur, warum immer so spät. es war doch schon vor 2-3 Wochen absehbar.

um 13:51 von Demokratieschuettlerin

"Das darf der Bund ueberhaupt nicht -> Kompetenzueberschreitung"

["Diese Anordnung von Informationspflichten [des BMG] könnte allerdings ebenso von den Bundesländern, über die die Einreise erfolgen soll bzw. erfolgt ist, vorgenommen werden"]

Sie sagen also, der Sheriff darf nichts tun, weil's der Deputy machen kann. Die Kompetenzüberschreitung kommt ja dann wohl eher von Ihnen. Furchtbar, was diese Spaßbremsen sich allenthalben rausnehmen. Zum Glück reitet Zorro für das Partyvolk. Der Degen hat aber ausgedient. Man wirft mit Gesetzbüchern.

effektiver als Tests....

wäre ein Quarantänelager auf dem Flughafen-Vorfeld in das ausnahmslos alle 2 Wochen hinein müssen die aus dem Ausland zurückkommen - nur so kann die explosionsartige Ausweitung von Corona inclusiv Massensterben im Herbst/Winter noch verhindert werden

@1405 julchen

"nur weil ein paar "Urlauber" meinen, sich trotzdem in Risikogebieten zu tummeln"
Sie meinen doch jetzt sicherlich frankfurt, Stuttgart, Göttingen, Gütersloh-oder?
Es kommt immer auf das Verhalten jedes einzelnen an egal wo, selbst auf dem heimischen Wochenmarkt.
Man kann auch im Ausland Menschenmassen vermeiden und seinen Urlaub ohne Exzesse genießen, man kann aber auch zuhause saufgelage veranstalten

um 14:45 von Besserossi

Interessant dass man sich nur auf Flugreisende einschiesst. Einige Risikogebiete werden wohl eher mit dem Auto bereist, oder sollen die dann erst mal zum Flughafen fahren?

-----------

Genau deswegen waren die Grenzen vor einigen Wochen geschlossen.

@13:51 von Demokratieschue...

"Das darf der Bund ueberhaupt nicht wegen Kompetenzueberschreitung"

Haben Sie Schwierigkeiten Ihre eigenen Zitate richtig zu deuten?
"Diese Anordnung von Informationspflichten könnte allerdings ebenso von den Bundesländern, über die die Einreise erfolgen soll bzw. erfolgt ist, vorgenommen werden."
Das BMG und die Länder können diese Anordnung gegenüber Personen unabhängig voneinander erteilen. Eine Abstimmung zwischen BMG und Ländern wäre natürlich sinnvoll.

Klarer Fall von Kompetenzueberschreitung ...

Klarer Fall von Kompetenzueberschreitung,

aber nicht vom Staat sondern vom Reisenden. Es wird ja nicht verlangt das jeder Reisende ein ausgebildeter Virologe ist,
deshalb erhält man ja leicht und kostenlos die Reisewarnungen.

Wenn man dann aber trotz Aufklärung reist und dann obendrein auch noch verlangt, wieder zurück kommen zu dürfen, das ist dann ein Klarer Fall von Kompetenzüberschreitung .

Derjenige Unbelehrbare muss bestraft werden mit ausreichend langer Quarantäne und mit allen Kosten, Test, Arzthonorare usw.

Angst frisst Verstand

mehr muss man zu den Kommentaren einiger selbsternannten Coronaexperten hier nicht sagen.
Zur zweiten Welle frage ich mich wer hier die Glaskugel befragt hat um wieder Panik zu verbreiten. Ich sehe weit und breit keine zweite Welle aber jede Menge heiße Luft um die Bürger weiter gefügig zu halten.
Übrigens wurde in Delhi ein Antikörpertest durchgeführt mit dem Ergebnis dass >23% infiziert waren und wie bereits in Heinsberg ohne nennenswerte Symptome.

@14:17 Klaus-ed

Bitte den Bericht noch mal lesen. Dort erklärt Herr Spahn, dass Maßnahmen auch rechttssicher sein müssen, weil sie sonst von Gerichten kassiert werden. Und wenn Sie diesen und andere Threads zum Thema verfolgen, werden sie erkennen, dass es sehr viele potentielle Kläger gibt.
Auch können Sie diesem Thread entnehmen, dass der Bund nicht allmächtig, sondern auf Kooperation mit Ländern, teilweise auch mit den Landkreisen angewiesen ist. Das berühmte „Durchgreifen ohne zu labern“ funktioniert allenfalls in zentralistischen Staaten und in Diktaturen. Ich bin ganz froh, nicht in einer solchen zu leben.

@ Felina2

Wenn ich nach stundenlanger Rückreise in der Heimat ankomme will ich nach Hause und mich nicht in eine Schlange für die Testung einreihen.

Kann ich verstehen. Aber die Bekämpfung einer Pandemie ist nun mal kein Wunschkonzert.

denn wenn die Tests so zuverlässig sind...

wie die Corona-App ist die K.... ab Herbst richtig am dampfen und dann kann uns auch Prof Lauterbach nicht mehr helfen

Berater sind sicher notwendig

Nur wer glaubt er alleine wisse und könne alles ist gefährlich - Aber sogar Trump hat Berater.

Ich finde es beruhigend zu wissen, wenn mehrere Fachleute mit ihrem Spezialwissen dieses zusammentragen - alleine aus Zeitgründen kommt so eine konzentrierte Allumfassende Info auf den Tisch, möglichst effektiv zusammengefasst. So sind Entscheidungen möglich.

Es müssen natürlich vertrauenswürdige, der Sache dienende, hochqualifizierte Berater sein.

Das merkt man aber Sicher & hoffentlich recht schnell und vorher, desweiteren spricht sich das wohl rum.

Die Behörden nehmen oft die Bürger nicht ernst.

Umgekehrt ist das auch möglich.

REGELUNG DURCH DIE SOLIDARGEMEINSCHAFT?

Nein, das ist meine Antwort.
Nämlich gerade nicht in Fällen, in denen unter Missachtung von gemeinsamen Regeln ein Schaden entsteht oder entstehen kann. Ein Teilverschulden wird bei jeglichen Schäden zu einer Verringerung der Ersatzleistung bis hin zur kompletten Streichung führen.
Niemand wird gezwungen, in einem Risikogebiet Urlaub zu machen, an Saufgelagen teilzunehmen, oder?
Wenn erforderliche Schutzmaßnahmen auch nicht angewandt werden, sehe ich sogar eine grobe Fahrlässigkeit bis zu vorsätzlicher Handlung. Und dafür soll die Gemeinschaft haften? Never ever.
Daher Zwangsweise Untersuchung auf eigene Kosten. Ist schon längst fällig.

@ hesta15

Sie haben ja Recht die Frage ist nur, warum immer so spät. es war doch schon vor 2-3 Wochen absehbar.

Im Nachhinein war immer alles absehbar.

@Besserossi

Sehr gut :-)

@hesta15 - Rechtliche Prüfung erforderlich

Diese Zeit wurde gebraucht, um zu prüfen, ob die Einschränkungen der Freiheitsrechte rechtlich begründet, also insbesondere verhältnismäßig und erforderlich sind. Die Bundesregierung konnte nicht einfach Beschlüsse fassen, die dann von den Gerichten kassiert würden. Gerade auch die Entwicklung von Corona in anderen Ländern war insoweit ein wichtiger Bezugspunkt.

Pflichttests für "Risiko-Urlauber?!

"An den Flughäfen in Düsseldorf, Köln/Bonn und Dortmund begannen die kostenlosen Corona-Tests für Rückkehrer aus Risikogebieten bereits."

So wurden ja auch am Frankfurter Flughafen seit Ende Juni 25.000 Tests durchgeführt, bei denen 80 % Reiserückkehrer waren. 70 von diesen Test waren positiv. Der Chef Arndt Rolfs des Testzentrums erwähnt, das dass Ergebnis in der erwartenden Größenordnung liegt. "Beunruhigend ist allerdings, dass fast alle positiv Getesteten aus Nichtrisikoländer kommen." Damit ist ja dann bewiesen, alles ist unter Kontrolle, alles ist gut....

14:24 @ Köbes4711

Sarkasmus nicht erkannt
Ich bin nicht sicher, ob er User es wirklich nicht erkannt hat oder mich provozieren wollte. (Neue BL)

Allgemein,
möglicherweise sind viele Lockerungen
zu früh eingeführt worden,
in der Hoffnung, die Menschen würden verantwortungsbewusst
und solidarisch sein.

Andererseits,
werden manche Konzepte,
das Risiko mit den Lockerungen zu minimieren,
einfach nicht durchgesetzt.

Ursache könnte sein, dass einiges juristisch nicht sattelfest ist und man keine Klagewelle auslösen will.

Flugreisen sind m.E. hauptsächlich während der
Zubringerfahrt,
Ein- und Aussteigen mit großem Risiko verbunden.
Man müsste hierfür sehr viel mehr
Zeit einplanen,
also Check-in früher beginnen.

Gruß
Leipzigerin59

@14:44 meinungisterlaubt

Warum die Urlauber für die Tests bezahlen sollen? Weil hier das Verursacherprinzip greift. Jeder der in diesem Sommer ins Ausland fährt (oder auch im Inland in ein Gebiet mit vielen COVID – 19 Infektionen) weiß, dass er im Risiko steht, sich selbst zu infizieren und die Krankheit weiter zu tragen. Weil er damit nicht nur sich, sondern auch andere in Gefahr bringt, ist es das mindeste, von ihm zu verlangen, dass er sich auf eigene Kosten testen lässt.

@Leseratte28

Muss ich als Motorradfahrer dann auch privat vorsorgen?

@1439 h. Hummel

"Es kann nicht Aufgabe des Steuerzahlers/einer Solidargemeinschaft sein, diese Risiken einzelner zu tragen. Sie können sich ja, so sie eine bezahlbare Versichgerung finden, privat absichern.
Einige Arbeitgeber drohen bereits mit rechtlichen Folgen für den Fall der Fälle ... bis hin zur fristlosen Kündigung. Versicherungen dürften auch in vielen Fällen die Leistungen verweigern."
1 Deutschlands Krankenversicherung ist eine solidarversicherung. Ich muss auch mit bezahlen falls sie betrunken die Treppe runterfallen und sich ein Bein brechen. Die Alternative ist die USA wo Patienten ohne Geld nicht behandelt werden, das will hier wohl niemand.
2. Deutschland ist ein Rechtsstaat. Eine Kündigung wegen Reise in ein risikogebiet ist illegal so lange es sich nicht um ein kriegsgebiet handelt. Auch der Verlust des versicherungsschutzes ist wohl ihre private Meinung entspricht aber nicht der Rechtslage, Gott sei Dank!

wer in der jetztigen Situation...

noch gegen Zwangstest ist hat nicht verstanden, dass sich Dtl bezüglich Corona bereits auf der schiefen Bahn befindet und es ab Herbst immer schneller bergab geht, wenn jetzt nicht alle Barikaden aufgerichtet werden

@14:42 Uhr- gutes Krisenmanagement der Regierung

Die Bundesregierung hat in der Corona-Krise bisher absolut verantwortungsvoll und erfolgreich agiert. Entscheidungen wurden auch rechtlich sauber geprüft, so dass sie umgehend umgesetzt werden konnten. Deutschland steht in einer internationalen Studie über das beste Krisenmanagement an 2. Stelle. Die Einschränkungen waren für die Bundesbürger moderat und gleichwohl effizient. Schlimm nur, dass Einzelne sich nicht an die Vorgaben halten. Hier besteht in der Tat Handlungsbedarf.

Wieviele Urlauber verreisen in Risikogebiete?

Hier wird immer wieder von Risikogebieten gesprochen, aber welche beliebten
Reiseziele fallen darunter? Auf der RKI-Seite finde ich als Risikogebiete u.a.:
Türkei, Serbien, Kuba, Malediven, Montenegro, Israel
Ägypten, Marokko, Mexiko, Nepal, Ukraine, USA usw.
außerdem Luxemburg
Da fehlen jetzt noch diverse Länder, aber für die meisten europäischen Länder
gibt es zur Zeit keine Reisewarnung. Von daher verstehe ich nicht, dass darüber
so wenig differenziert berichtet und auch diskutiert wird. Wieviel Prozent der Urlauber besuchen überhaupt ein derzeit als solches ausgewiesenes Risikogebiet?

14:17 von Speedskater

«Wer in ein Risikogebiet reist sollte verpflichtet werden sich prüfen zu lassen und diesen Test auch selbst bezahlen.»

Ein PCR-Test verursacht Kosten von ± 50 bis 60 Euro. Ohne, dass dabei zusätzlich ärztliche Leistungen über eine Krankenkasse abgerechnet werden.

Testst man an Testzentren an Flughäfen. Fallen auch keine weiteren Kosten für Versand / Transport der Proben an Labore an. Auch keine für Übermittlung von Ergebnissen.

Es ist sehr zu vermuten, dass daher Kosten auf unter 50 Euro / Test sinken können. Nicht zwangsläufig müssen es Krankenkassen sein, die für die Kosten aufkommen. Es könnte "ein Sonderfonds" aus Steuermitteln sein, der die Kosten trägt.

"Urlaubssaison" wird ab spätestens Oktober 2020 wesentlich weniger Urlauberzahlen "hervorbringen", als aktuell zur Zeit der Sommerferien.

Kann sich jeder / jede anhand dieser ganz wenigen "Eckpunkte" mal Gedanken machen, was mögl. gute Vorbeugung gegen Corona "die Allgemeinheit" kosten darf / soll.

Vor Kostengejammer !

/// Am 25. Juli 2020 um 14:44

///
Am 25. Juli 2020 um 14:44 von meinungisterlaubt
völliger Blödsinn

Warum sollten die Urlauber das bezahlen? Aus welchem Grund?

Wenn der Staat unbedingt testen will, soll er es auch bezahlen.///
.
Aus welchem Grund sollten Bürger Steuern zahlen ? Sie haben das Prinzip der repräsentativen Demokratie anscheinend nicht verstanden.

@qpqr27

Sie reden wirklich von Lagern.............?

Ne, oder?

Viele Hausärzte sind mit Tests sehr zurückhaltend.

Was ich mir vom RKI und der Politik wünsche sind klare Vorgaben, wann zu testen ist. Ich lese immer wieder, dass es atypische Symptome bei SARS CoV2 gibt, warum wird dann nicht generell getesten, auch wenn ein Patient kein Fieber hat? Ich meine damit, testen, sobald ein Patient Erkältungssymtome hat, ohne wenn und aber. Labore sind nicht ausgelastet, es dürfte also kein Problem darstellen.

@phme

Das sehe ich anders. Die Dunkelziffer ist doch angeblich so extrem hoch. Das heißt, ich könnte mich doch überall anstecken.

und abgesehen davon, bedeutet Ihre Argumentation, dass jeder, der sich wissentlich in Gefahr begibt, für die Kosten aufkommen muss.

Fußgänger, Fahradfahrer usw begeben sich aktiv in Gefahr

@qpqr 14.45

Darauf habe ich schon lange gewartet, dass der Erste hier Lager fordert. Haben sich ja schließlich in der Geschichte schon beim Umgang mit Leprakranken bewährt...

14:49 von qpqr27

«effektiver als Tests … wäre ein Quarantänelager auf dem Flughafen-Vorfeld in das ausnahmslos alle 2 Wochen hinein müssen die aus dem Ausland zurückkommen.»

Das wäre ja auch gesetzlich viel einfacher zu rechtfertigen, und praktisch viel einfacher umzusetzen. Als diese läppschen, dummen, ungerechtfertigten Tests gleich nach der Landung.

Und viel billiger ist es zusätzlich auch noch.

Müssen nur die ganzen Quarantierten für jeweils 14 Tage verpflegt werden. Auf welchem Flughafenvorfeld gibt es neben den überall vorhandenen viel zu kleinen Krämerläden … auch noch größere Supermärkte ?

@ leider geil, um 14:28

Ihre Idee ist gar nicht so schlecht.

Zumindest sollten die Kosten für den Test - oder ein angemessener Eigenanteil - bei Reisen in Risikoländer von vornherein auf die Fluggebühren aufgeschlagen werden.

Stattdessen verbiegen sich hier die Behörden schon wieder, und das viel zu spät, denn das jetzige Dilemma war bereits vor Wochen absehbar.

Freiwillig...

passiert da meiner Meinung nach nicht viel. Weder bei den Tests, noch bei Quarantäne. Ich möchte nicht wissen, wieviel von positiv getesteten -anders als angeordnet- trotz Quarantäne die Räumlichkeiten verlassen haben.

Das mit der „Verantwortung auch für Andere“ hat schon lange nachgelassen.

das Narrativ von Corona...

als harmlose Kinderkrankheit ist in der aktuellen Situation brandgefährlich und sollte nicht mehr durch die freie Meinungsäußerung gedeckt werden

"Zur zweiten Welle frage ich

"Zur zweiten Welle frage ich mich wer hier die Glaskugel befragt hat um wieder Panik zu verbreiten. Ich sehe weit und breit keine zweite Welle aber jede Menge heiße Luft um die Bürger weiter gefügig zu halten."

Wer sehen will, der sieht auch ohne Glaskugel, dass in fast allen Ländern rund um D die Infektionszahlen wieder ansteigen. Zwar noch nicht dramatisch, aber die Tendenz ist eindeutig. Wenn man jetzt nichts tut, dann geht es sehr schnell wieder steil nach oben.
Schauen Sie sich bitte die Tabellen von Iran, Israel oder Montenegro an, dort ist genau das passiert und die aktuellen Zahlen sind höher denn je.

Pflichtest

Wieso erst jetzt? Da alle meine früheren Posts gesperrt wurden, jetzt in Kurzform.

@ meinungisterlaubt, um 14:44

“Wenn der Staat unbedingt testen will, soll er es auch bezahlen.“

Wissen Sie eigentlich, wer “der Staat“ ist?
Sie zählen sich offenbar nicht dazu.

@Adeo60

und was empfehlen Sie ?
Auch Lager, so wie ein weiterer Coronajünger hier?

@ 15:00 von phme

"Jeder der in diesem Sommer ins Ausland fährt (oder auch im Inland in ein Gebiet mit vielen COVID – 19 Infektionen) weiß, dass er im Risiko steht, sich selbst zu infizieren und die Krankheit weiter zu tragen. Weil er damit nicht nur sich, sondern auch andere in Gefahr bringt, ist es das mindeste, von ihm zu verlangen, dass er sich auf eigene Kosten testen lässt."

Nur im Ausland oder auch im Inland? Und wie oft? Und was machen Sie wenn Sie sich gerade in der Nähe einer Fleischfabrik befinden?

.. Diskussionen darüber wie solidarisch unser gesundheitssystem sein soll. Wenn jeder für seine eigenen Risiken aufkommen soll dann bitte auch für Skifahrer, Raucher, übergewichtige..
---
Wir sind nun mal eine Solidargemeinschaft,...

Sorry, das sind stark hinkende Vergleiche. Wir haben es hier mit einer gefährlichen Pandemie zu tun.
Aus Erfahrung wird man klug sagt das Sprichwort. Offensichtlich ist das nur ein Papiertiger.
Wer das Virus mitbringt, gefährdet viele andere Mitmenschen, das Virus verbreitet sich ungebremst mit exponentiellem Wachstum.
Das hat mit Skifahren etc.. nicht viel zu tun.

Unser Gesundheitssystem ist solidarisch, ob es die Rückkehrer aus den Risikogebieten sind, da habe ich meine Zweifel.

@ hesta15, um 14:41

re um 13:41 von Llyrana

Immerhin hatte unser Außenminister doch mal klargestellt, dass es nicht wieder eine Rückholaktion wie gehabt geben wird.

Vielleicht tröstet das ein wenig :-)

13:41 von Llyrana

"das hätte vor 4 Wochen OHNE WENN UND ABER VERPFLICHTEND installiert gehört mit Selbstkostenbeitrag von 20-50 Euro pro Test."
#
Hoffe, es ist noch nicht zu spät!
Wer in diesen Zeiten so leichtsinnig, unvernünftig ist und Urlaub in einem Corona Krisenland macht, sollte auch für
sein Verhalten einstehen.
Der größte Teil der Bevölkerung hält sich an die Regeln um andere und sich nicht zu gefährden, aber leider gibt es einige, wenige Besserwisser, dies sich nicht an die Regeln und Reiseempfehlungen halten. So wäre eine verpflichtende, kostenpflichtige Testung und dazu eine 14 tägige Quarantäne zur strikten Unterbindung weiterer Ansteckungen voll angebracht.
Doch Spahn CDU wird wieder, wie leider zu oft, wegen der Wirtschaft,
in Z e i t l u p e reagieren!

14:49 @melancholeriker @Demokratiesch...

Herrlich!

Dabei ist das Zitat wohl nicht auf dem aktuellen Stand:
》... wird ... ermächtigt ... 《

" ...
(2) Das Bundesministerium für Gesundheit wird im Rahmen der epidemischen Lage von nationaler Tragweite
unbeschadet der Befugnisse der Länder ermächtigt, ...
... "

"https://kurzelinks.de/9wdd"

Wenn man weiter liest, findet man m.E. auch die rechtliche Grundlage für Pflichttests.

Es sei, und da habe ich meine Bedenken, das neue IfSG ist da doch nicht so i.O., wie es sein müsste.

Gruß
Leipzigerin59

@qpqr27

erst lager, dann Meinung verbieten...

haben Sie noch ein paar Ideen ?

15:06 von Kaneel

«Hier wird immer wieder von Risikogebieten gesprochen, aber welche beliebten
Reiseziele fallen darunter? Auf der RKI-Seite finde ich als Risikogebiete u.a.:
Türkei, …usw. … außerdem Luxemburg … Wieviel Prozent der Urlauber besuchen überhaupt ein derzeit als solches ausgewiesenes Risikogebiet?»

Beim Lesen von Kommentaren zu einem anderen Artikel zu: "Tests an Flughäfen" hatte ich versucht, suchmaschinend herauszufinden, ob es Zahlen zu Reisenden in "Risikogebiete" gibt. Evtl. sogar welche inkl. von Urlaubern, die mit dem Auto / Zug verreisen.

Gefunden habe ich gar nichts dazu.

Haftpflicht für Rückkehrer

Am 25. Juli 2020 um 13:31 von Adeo60

Wer sich in ein Risikogebiet wagt, muss bei seiner Rückkehr auch dafür sorgen, dass keine Gefahr für andere von ihm ausgeht. Insoweit hat der Schutz der Solidargemeinschaft Vorrang vor Einzelinteressen.
###
Ich denke das ist auch Richtig!
Die Rechte des Einzelnen hören nähmlich dann auf wenn es die Rechte von anderen gefährdet.

@gman

dass das Virus so gefährlich, kann ich nicht sehen...

Jedes Jahr sterben mehr Menschen an der Grippe; man muss nur die rausrechnen, die über 80 sind und multiple schwere Vorerkrankungen hatten; also 95 %

Ausland und Corona

Mittlerweile sollte es sich herumgesprochen haben dass man sich fast in jedem Land auf diesem Planeten mit Corona infizieren kann - und eigentlich sollte es klar sein, dass es hauptsächlich auf das eigene Verhalten ankommt.
Ich verreise auch gern. Es gibt schöne Gegenden in Deutschland wo ich gern Urlaub mache. Manchmal zieht es mich aber auch ins Ausland weil ich auch mal ein bisschen über den Tellerrand rausgucken will und andere Kulturen kennenlernen will. Ich schätze es auch mal wenn die Menschen nicht dauernd oberlehrerhaft und besserwisserisch sind und andere nicht dauernd belehren möchten was sie zu tun und was sie zu lassen haben.
Bei den ganzen Diskussionen zu diesem Thema merkt man dass es einfach eine große Zahl Leute gibt die prinzipiell gegen Auslandsreisen sind. Mir kommt es vor als ob es einfach Leute sind die selbst nicht verreisen möchten oder sich nicht ins Ausland trauen (fremde Sprache?) und es anderen deswegen missgönnen. Laissez-faire & stay healthy!

15:08 von schabernack

Habe kürzlich von einem an der Uni Bielefeld entwickelten Schnelltest gelesen, bei dem das komplette Prozedere als Einzeltest nur 16 Min. dauert. Als Massentest sind 570 Ergebnisse in einer Stunde möglich. Ist kein PCR-Test und vermutlich noch nicht marktreif. Soll auch kostengünstiger sein.

Bei den Kosten für einen Test würde ich tatsächlich unterscheiden, ob ein Reiseziel zur Zeit der Anreise als Risikogebiet deklariert war oder nicht. Wenn jemand bewusst in ein solches reist, meine ich, dass dieser die Kosten für den Test selbst tragen sollte, andernfalls sollte es die Allgemeinheit tragen.

Auch erste Ergebnisse mit Corona-Spürhunden, die gerade von der Bundeswehr ausgebildet und von der Tierärztlichen Hochschule Hannover untersucht werden, klingen vielversprechend. Die Trefferquote liegt immerhin bei 94 %.

"https://www.tagesschau.de/inland/akk-spuerhunde-101.html"

@ danke Wuhan, um 14:58

re @ hesta15@

Nein, da waren nun weiß Gott keine hellseherischen Fähigkeiten notwendig, um das vorauszusehen!

Was war denn hier im Forum los, als die ersten Mallorca-Reisenden bei ihrer Ankunft in Palma beklatscht wurden?
Spätestens da hätten auch bei den hiesigen Behörden die Alarmglocken schrillen müssen.

@WegDamit 14:56

Wollen Sie jetzt der Allmächtige sein, der die Solidargemeinschaftswelt regiert? Na dann, ich bitte mal um Ihre Einschätzung, ob die Solidargemeinschaft in folgenden Fällen zahlen soll oder ob erforderliche Schutzmaßnahmen mißachtet wurden:
1. Ein Radfahrer ohne Helm stürzt und erleidet eine Schädelfraktur
2. Ein Rentner geht im Februar ins Theater und steckt sich dort an der Grippe an
3. Ein Raucher bekommt Krebs
4. Ein Urlauber steckt sich an der überfüllten Ostsee mit dem COVID-19-Virus an
5. Ein Besucher holt sich im Bordell eine Geschlechtskrankheit
6. Ein Arbeitnehmer verliert seinen Job, weil er ständig zu spät kommt
7. Ein Kind bekommt Masern, weil es nicht geimpft ist
8. Eine Übergewichtige erkrankt an Diabetes
9. Jemand wird an Silvester von einer Rakete getroffen

Das sind alles Dinge, die man vermeiden oder bei denen man Fahrlässigkeit unterstellen könnte und doch passieren sie einfach und die Solidargemeinschaft zahlt, weil sie genau dafür da ist.

@15:16 meinungisterlaubt

Es geht bei dieser Diskussion um Leute, die wissentlich in Risikogebiete fahren, und deswegen ein zusätzliches k Risiko für die Gesamtgesellschaft erzeugen, eine. Erhöhung der von Ihnen zitierten Dunkelziffer eingeschlossen.
Und: ja, als Fußgänger und Fahrradfahrer begebe ich mich in Gefahr, dafür zahle ich Krankenversicherungsbeiträge. Wenn ich eine Risikosportart ausübe, kann es sein dass meine Krankenversicherung dafür zusätzlich die Hand aufhält. Und wenn ich mich motorisiere, stelle ich zudem eine relevante Gefahr für meine mit Menschen dar und muss deswegen eine KFZ-Haftpflichtversicherung abschließen. Ich sehe hier keinen Widerspruch zu dem Gedanken, dass Heimkehrer aus Risikogebieten die 40-60 € für den Test selbst bezahlen müssen.

15:24 von qpqr27

«das Narrativ von Corona … als harmlose Kinderkrankheit ist in der aktuellen Situation brandgefährlich und sollte nicht mehr durch die freie Meinungsäußerung gedeckt werden.»

Aber über Lager schwadronieren geht immer.

Zu 15:02 von meinungisterlaubt ✎Motorradfahrer

Muss ich als Motorradfahrer dann auch privat vorsorgen?

Ja, müssen Sie. Sie brauchen eine Haftpflichtversicherung, die nicht die Allgemeinheit bezahlt. Auch die Krankenversicherung zahlt nicht die Allgemeinheit im Fall es Unfalls. Wenn Sie keine haben oder keine Deckung, dann geht die Rechnung an keine Krankenkasse. Sie bekommen die Post!

Gerade als Motorradfahrer sollten Sie die Grundregel, die generell und auch hier passt, den §1 StVO kennen:

Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

@ 15:32 von gman

"Aus Erfahrung wird man klug sagt das Sprichwort. "
Leider werden es Raucher und andere die ihre eigene Gesundheit gefährden auch nicht - deren Behandlungskosten sind übrigens m.u. ganz schön hoch und belasten unsere Sozialkassen.

"Wer das Virus mitbringt, gefährdet viele andere Mitmenschen... Das hat mit Skifahren etc.. nicht viel zu tun."
1.Das Virus muss nicht erst mitgebracht werden - es ist schon da.
2.Dass es mit Skifahren nichts zu tun hat das sagen Sie bitte mal einem Skifahrer der von einer "Pistensau" über den Haufen gefahren wurde und deswegen ins Krankenhaus kommt.
Freiheit bedeutet dass ich mich so verhalten muss dass ich andere nicht unnötig gefährde; ob im Urlaub (Aus+Inland) oder auch beim Einkaufen oder Menschenansammlungen - oder auch als Skifahrer.

pcr-Testungen die x-te

Ich stelle mir gerade Herrn Xi vor, wie er sich vor Vergnügen auf die Schenkel klopft und im TR hochrechnet, wie viele möglicherweise fragwürdige Testkits und erwiesenermaßen minderwertige MSN-Masken vorproduziert werden sollen und wie viele Milliarden an stabilen Devisen der VR China erneut (und weiterhin) zufließen werden.

Am 25. Juli 2020 um 15:38 von Advocatus Diabo...

Das ist richtig. Bei der Aufzählung unten fehlt noch - oder sich es nicht leisten können. Die gibt es - leider - auch.

@phme

grundsätzlich richtig.

als motorradfahrer habe ich eine Haftpflicht, aber die Krankenkasse zahlt meine Verletzungen.

es geht hier um mehr. Hier findet mittlerweile eine Hetzjagd statt. merkt das eigentlich keiner?

@ 15:36 von Der freundliche...

"Die Rechte des Einzelnen hören nämlich dann auf wenn es die Rechte von anderen gefährdet"
Nicht ganz, Gesetze schützen auch den Einzelnen wie z.B. ein Rauchverbot in Gaststätten auch 1 Nichtraucher schützen würde selbst wenn 10 Raucher im Lokal wären.
Umgekehrt werden allerdings die Rechte einiger weniger Finanzkapitalisten und Großaktionären auf Profit geschützt gegen die Mehrheit der Arbeitnehmer und deren Rechte

Am 25. Juli 2020 um 13:51 von Demokratieschue...

Zitat: Das darf der Bund ueberhaupt nicht wegen Kompetenzueberschreitung:

In Ihrem Zitatr steht genau das gegenteil drin: "§ 5 Abs. 2 Nr. 1 IfSG ermächtigt das BMG", d.h das Bundesministerium für Gesundheit

Walk-In Testzentrum ...

... in Frankfurt,
Artikel von TS

"https://kurzelinks.de/eg27"

Würde man sie parallel zum Gepäck abholen bereitstellen, wären auch zusätzliche Wartezeiten gering.

Allerdings etwas teurer.
Nur da muss das BMG eben mal verhandeln.

Vorausgesetzt,
der Test entspricht dem Protokoll der Charite.

Gruß
Leipzigerin59

@gman 15:32

Sie dürfen ja auch Ihre Zweifel haben. Am Ende ist aber das Problem, dass jeder Einzelne am liebsten selbst entscheiden will, wofür die Solidargemeinschaft aufkommt und das ist nicht zielführend und schon gar nicht Sinn der Sache. Ich habe es schon geschrieben, heute Morgen war ich auf dem Gemüsemarkt und da hielt sich so gut wie niemand an irgendwelche Schutzmaßnahmen. Sind diese Menschen denn besser als Urlauber, die in Risikogebiete reisen? Wo zieht man denn da die Grenze? Wenn ich hier viele Kommentare lese, dann wird diese Grenze anscheinend nach eigenem Empfinden gezogen, nur ist das halt bei jedem unterschiedlich und eine Solidargemeinschaft soll für alle da sein. Mir geht es bei der ganzen Sache auch gar nicht so generell um die Risikogebiete, das kann ich auch nicht verstehen, sondern generell um die Einstellung vieler zur Solidargemeinschaft.

Gefahr im Verzug

Herr Spahn sollte bei der Anzweifelung der Rechtmäßigkeit von Pflichttests wegen eines Eingriffes in die Freiheitsrechte bedenken, dass hier Gefahr im Verzug ist, womit die notwendige Maßnahme vor einer gesetzmäßigen Prüfung rangiert.

Am 25. Juli 2020 um 13:51 von Leipzigerin59

Zitat: Wozu hat er denn nun mit dem Infektionsschutzgesetz die "Macht an sich gerissen"?

Der Bundesminister hat nicht die Macht an sich gerissen, auch nicht in Gänsefüßchen.

Das Gesetz wurde vom Parlament beschlossen.

@meinungisterlaubt 15:37

Bitte nicht schon wieder diese unselige Gleichsetzung mit der Grippe!
Dieses Virus ist anders. Es befällt nicht nur die Lunge, es befällt auch bei gesunden Menschen Niere und das Zentrale Nervensystem und hinterlässt dort unter Umständen bleibende Schäden (wissen wir verbindlich erst in einigen Jahren).
Zu den Streberaten: wenn sie mal die Corona-bedingten Todesfälle der am stärksten betroffenen europäischen Region, der Lombardei, auf Deutschland hochrechnen, kommen Sie auf 150.000 Tote. So viele hat in den letzten Jahrzehnten kein Grippevirus geschafft.

Haftpflicht für Rückkehrer

Am 25. Juli 2020 um 14:44 von meinungisterlaubt

völliger Blödsinn
Warum sollten die Urlauber das bezahlen? Aus welchem Grund?
Wenn der Staat unbedingt testen will, soll er es auch bezahlen.
###
Wenn ein Urlauber unbedingt in ein Risikogebiet Reisen will, soll er es auch selbst bezahlen ! Warum soll die Allgemeinheit für Tests aufkommen ? Wir leben schließlich immer noch in Coronazeiten...

@Advocatus Diabo...

das stimmt nicht. es ist nachgewiesen, dass Raucher mit den Steuern, den ersparten Krankenkassenkosten und Rentenzahlungen (aufgrund des früheren Todes), die Sozialkassen entlasten

Zu 15:37 von meinungisterlaubt ✎"rausrechnen"

@gman
dass das Virus so gefährlich, kann ich nicht sehen...
Jedes Jahr sterben mehr Menschen an der Grippe; man muss nur die rausrechnen, die über 80 sind und multiple schwere Vorerkrankungen hatten; also 95 %

@meinungisterlaubt, Sie haben vergessen sich herauszurechnen. Dann sind es 95% +X.
Wir alle, auch Sie werden sterben, früher oder später. Quarantäne und Test, egal wer bezahlt, kommen für Sie sicher nicht in Frage.

Ihre Meinung ist vielleicht erlaubt, aber grundfalsch, menschenverachtend und völlig unsolidarisch.

@qpqr27

Sie fordern heute schon den ganzen Tag über die allerhärtesten und großteils sogar undemokratische bis diktatorische Maßnahmen, die sofort von den Gerichten einkassiert würden. So kenne ich Sie gar nicht.
Meinen Sie damit etwas erreichen zu können?

@ meinungisterlaubt, um 15:47

@ phme

...und dann irgendwann erhöht die Krankenkasse die Beiträge...

Nein, das ist hier keine Hetzjagd, sondern eine ziemlich berechtigte, hier und da auch emotionsgeladene Diskussion über die Frage, ob die Solidargemeinschaft für das bewusste Eingehen eines bekannten Risikos für Einzelne eintreten muss.

Und vor allem auch darüber, warum sich die Behörden davon offensichtlich überrascht sehen.

15:39 von Kaneel

«Bei den Kosten für einen Test würde ich tatsächlich unterscheiden, ob ein Reiseziel zur Zeit der Anreise als Risikogebiet deklariert war oder nicht. Wenn jemand bewusst in ein solches reist, meine ich, dass dieser die Kosten für den Test selbst tragen sollte, andernfalls sollte es die Allgemeinheit tragen.»

Reist wer nicht gerade mit vielen Kindern in ein "Risikogebiet", das bereits vor der Reise als solches erkennbar war. Sind die Kosten für den Test in Relation zu den Gesamtkosten der Reise ja eher gering.

Auch nur die wenigsten Urlauber würden Reisen nicht antreten, verteuerten sich diese, weil (endlich mal) das von den Flugzeugen verbrannte Kerosin für die Flüge besteuert würde.

Ich denke, für die Urlauber selbst ist die evtl. Kostenübernahme für die Tests sowieso ein Thema von weniger Gewicht, als in Debatten derer, die dieses Jahr nirgendwo hin fliegen (wollen).

Am Flughafen Köln / Bonn gibt es seit Wochen ein "mobiles" Testzentrum in einem Bus (am Ausgang). Viele Tests.

15:35 von schabernack 15:06 von Kaneel

Beim Lesen von Kommentaren zu einem anderen Artikel zu: "Tests an Flughäfen" hatte ich versucht, suchmaschinend herauszufinden, ob es Zahlen zu Reisenden in "Risikogebiete" gibt. Evtl. sogar welche inkl. von Urlaubern, die mit dem Auto / Zug verreisen.

Gefunden habe ich gar nichts dazu.

Danke.

Tja, vielleicht sind es tatsächlich ganz viele, vielleicht aber auch nur sehr wenige... Mal sehen, ob dieses Rätsel noch gelöst wird. ;-)

Und nicht alle wollen "nur" Urlaub machen, manche einfach ihre Verwandten besuchen.

P.S."suchmaschinend" find ich gut, da ich gar nicht "google".

@15:47 meinungisrerlaubt

Richtig : wenn Sie mit dem Motorrad einen Unfall bauen zahlt die Krankenversicherung ihre Genesung und die Kfz Haftpflicht die Schäden der anderen.
Analog ist es bei der Testung von Heimkehrern aus Risikogebieten: ihre eigenen Klinikaufenthalte zahlt die Krankenkasse, den Test, um Schaden von der Allgemeinheit abzuwenden sollten aber sie selbst zahlen (In Ermangelung einer Versicherung).
Wenn Sie die Diskussion um angemessenes Verhalten in Zeiten einer Pandemie als Hetzjagd betrachten, ist Ihnen diese Meinung natürlich erlaubt. Sie werden mir sicher erlauben, dass ich das gänzlich anders sehe.

tja die Kosten

Vieles dreht sich hier nur um die Kosten. Wie viele Leute wird es wohl betreffen, die Urlaub in einem Risikogebiet machen, das schon vor Abflug ein Risikogebiet war ? Wir haben soviele Milliarden bezahlt, da sollten doch die paar Tests drin sein. Ob es da eine Beteiligung der Urlauber gibt, kann man immer noch klären, Zumindest bist 2021 zur nächsten Urlaubssaison. Es geht erstmal darum, die Pandemie einigermaßen in den Griff zu bekommen.

Am 25. Juli 2020 um 14:39 von H. Hummel

Zitat: Ich möchte das mir der Auflage ergänzen, die anfallenden Kosten selbst zu tragen. Es kann nicht Aufgabe des Steuerzahlers/einer Solidargemeinschaft sein, diese Risiken einzelner zu tragen. Sie können sich ja, so sie eine bezahlbare Versichgerung finden, privat absichern.

Das sollte dann auch für Risikosportarten gelten. Dazu zähle ich Ski, Surfen, Amateurfußball usw., eigentlich alles jenseits von Hallenhalma.

15:39 @Kaneel

Sie haben von dem Test geschrieben, nachdem ich mehrmals gesucht hatte.

Der wäre noch viel besser als der von dem Walk-In-Zentrum.

Abstrich vorm Gepäck abholen,
Ergebnis danach.
(Idealerweise)

Dafür Geld und nicht diese App.

Gruß
Leipzigerin59

@ falsa demonstratio, um 15:50

re um 13:51 von Demokratieschue...

Ja, da hat sich die Fachfrau einfach vertan.

Kann ja mal passieren :-)

Zu 15:44 von Advocatus Diabo... ✎"Pistensau"

@Advocatus, Sie haben es nicht verstanden. Es geht hier nicht um eine "Pisitensau", die wird auch nicht verteidigt. Die gehört bestraft!

Es geht um eine gefährlichen Pandemie. Das Virus verbreitet sich ungebremst mit exponentiellem Wachstum. Um bei Ihrer Wortwahl zu bleiben, aus einer "Pistensau" werden in kurzer Zeit und ungewollt Tausende.

Wieviele und Welche Experten.

Wieviele und Welche Experten. Es wurden ja sehr viele namhafte Experten ausgeschlossen, weil sie sich gegen die Position von Regierung und RKI gestellt haben. Es fehlen immer noch nachvollziehbare, transparente, vergleichbare Zahlen. Die sind immer noch nicht da. Und dann solche Maßnahmen? So geht das nicht. Un die Medien tun ihres dazu. Es wird überhaupt nicht erwähnt, wieviel neu getestet wird. Wieviele Testungen fehlerhaft sind und dass dieser PCR Test überhaupt nicht validiert ist usw. ist das richtige Information oder könnte man das auch Verschleierung oder evtl. sogar Inkompetenz nennen. Ich bin und bleibe kritisch ob das überhaupt eine Pandemie ist.

@ Kaneel, um 15:06

re 15:35 von schabernack

““P.S. suchmaschinend find ich gut, da ich gar nicht google“.

Wow, wissen Sie alles so, oder wie machen Sie das?
Duden?? :-)

@gman

natürlich ist es schlimm, um jeden der stirbt.

es geht hier rein um die Gefährlichkeit des Virus

15:57 von schabernack

Ich denke, für die Urlauber selbst ist die evtl. Kostenübernahme für die Tests sowieso ein Thema von weniger Gewicht, als in Debatten derer, die dieses Jahr nirgendwo hin fliegen (wollen).

Damit dürften Sie womöglich sehr ins Schwarze treffen. 弓道

Am Flughafen Köln / Bonn gibt es seit Wochen ein "mobiles" Testzentrum in einem Bus (am Ausgang). Viele Tests.

Vielleicht sind viele Menschen doch besser als ihr Ruf (teilweise hier im Forum)!

@ harry up

das war wenigstens mal eine vernünftige Aussage, auf deren Grundlage sich diskutieren lässt.
ich mag dieses extreme nicht. natürlich sehe auch ich die Erforderniss gewisser Maßnahmen, nur eben nicht so extrem, und man muss sich über die Konsequenzen im klaren sein

@1533 Meinung ist erlaubt

"das stimmt nicht. es ist nachgewiesen, dass Raucher mit den Steuern, den ersparten Krankenkassenkosten und Rentenzahlungen (aufgrund des früheren Todes), die Sozialkassen entlasten"
Upps, ich fürchte dieses argument geht nach hinten los. Dann müsste man angesichts des altersduchschnitts der corona-toten auch argumentieren dass sie die sozialkassen entlasten.
Beides halte ich jedoch f für moralisch verwerflich!

Auf die Rückkehrer....

....aus Risikogebieten wartet noch ein Extra-Schmankerl: sollten sie in Quarantäne müssen, haben sie keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung.
Das müssen alle Touristen wissen.

einfach herrlich hier wieder

jetzt wird geprüft, statt gehandelt. wie schon zum anfang der pandemie. dazu passt natürölich auch das nichtfunktionieren der sündhaft teuren Deutschlandapp.

@von qpqr27

"das Narrativ von Corona als harmlose Kinderkrankheit ist in der aktuellen Situation brandgefährlich und sollte nicht mehr durch die freie Meinungsäußerung gedeckt werden"

War ja klar das die Ambitionen hate speech und "Desinformation" in sozialen Netzwerken einzuschränken dort nicht halt macht.
Der Trick dort war aber, dass die Betreiber aus Angst vor Strafen ohne juristische Prüfung nach Hausrecht rumlöschen was das Zeug hält und das legalistisch nicht als Beschneidung der Meinungsfreiheit läuft.
Musste logischerweise dennoch jeder so verstehen und schon fordert jedermann irgendwelche Narrative die subjektiv nicht passen und zur Gefährdung stilisiert werden aus der Meinungsfreiheit rauszunehmen.

15:52 @falsa demonstratio

Natürlich weiß ich das.

Jedoch waren Parlamentarier auch verärgert, dass eine Reihe von Anordnungen ohne Zustimmung des Bundesrates möglich sind.

Ich war wegen der Zweifel bzgl. Rechtlichkeit von Hr. Spahn verärgert,
weil m.E. dieses neue IfSG die Tests rechtlich ermöglicht.

Das können Sie besser beurteilen.
( Vgl. § 5 (2) 1 e )

Gruß
Leipzigerin59

@Elke L 16:06

Bitte haben Sie die Güte, die von Ihnen genannten „Experten“, die angeblich „ausgeschlossen“ worden sind, namentlich zu benennen, die wissenschaftliche Einrichtung anzugeben, in der sie arbeiten, und ihre Stellung dort.

Mein Verdacht: herauskommen wird eine Liste von selbsternannten „Experten“, die im Wissenschaftsbetrieb wieder Rang noch Namen haben. Das habe ich oft genug durch in dieser und auch in analogen anderen Diskussionen.

Testpflicht

Oha, der Spahn ist da aber auf glattem Eis..

gab' es nicht schon einmal ein Diskussion um Testpflicht bei Risikogruppen:
Homosexuellen bei Aids....

Ich glaube er sollte seine verrückte diskriminierende Diskussion über eine Pflicht überdenken. ... es zeigt jedoch, er hat nicht das Format Parteivorsitzender oder Kanzler zu werden.

Am 25. Juli 2020 um 16:20 von Leipzigerin59

Ich entschuldige mich für meine Sachlichkeit.

16:07 von harry_up @ Kaneel, um 15:06

““P.S. suchmaschinend find ich gut, da ich gar nicht google“.
///
Wow, wissen Sie alles so, oder wie machen Sie das? Duden?? :-)

Vielen Dank :-) , aber nein, benutze nur eine andere Suchmaschine - allerdings muss ich zugeben, dass diese Google-Ergebnisse liefert. :-(
Benutze startpage, angeblich sammeln die nicht meine Daten, aber im letzten Jahr war da mal was...

16:07 von harry_up

«re 15:35 von schabernack
P.S. suchmaschinend find ich gut, da ich gar nicht google.»

«Wow, wissen Sie alles so, oder wie machen Sie das?
Duden?? :-)»

Statt zu "googlen", kann man ja auch mit anderen Suchmaschinen als der von Google u.a. auch: "bingen" oder "duck-duck-goen".

Die 2-fach Ente, die geht, bevorzuge ich, weil diese beiden Enten niemals Cookies setzen, die "tracken", was man so sucht, um einen dann mit Werbung für irgendwas "zu spammen", was man eh nicht haben will.

Suchmöglichkeiten & -ergebnisse sind nicht weniger & mieser, als bei den bekannteren Suchern.

@ foxyrosso

Ich stelle mir gerade Herrn Xi vor, wie er sich vor Vergnügen auf die Schenkel klopft und im TR hochrechnet, wie viele möglicherweise fragwürdige Testkits und

Für die PCR-Testung werden keine Rohstoffe aus China gebraucht. Die Polymerase-Kettenreaktion ist seit den 90er Jahren Stand der Dinge beim Nachweis von Erbgutsequenzen und deutsche Labors sind hier führend.

Warum so kompliziert

Die Kosten für den Test werden mit dem Ticket zusammen verkauft , und das für alle Einreisenden egal von wo sie los geflogen sind und dann in einem Deutschen oder besser EU Flughafen landen .Da gibt es dann auch keine rechtlichen Probleme, wer nicht getestet werden möchte der möchte halt auch nicht fliegen. Da braucht man kein Gericht oder sonst eine Institution damit zu belästigten

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