Ihre Meinung zu: Neue Vorwürfe gegen Offizier: Bohnert referierte bei Rechten

24. Juli 2020 - 15:44 Uhr

Die Kontakte des ehemaligen Social-Media-Leiters der Bundeswehr ins rechtsradikale Milieu gehen offenbar über Instagram-Likes hinaus: Er war mehrfach Referent bei einschlägigen Institutionen. Von K. Kampling und C. Walter.

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Kommentare

wer fällt denn da aus allen Wolken

doch höchstens jemand, der tatsächlich glaubt, Herr Oberstleutnant (ist er, glaube ich, inzwischen) Bohnert sei mit der Maus abgerutscht, als er unter die einschlägigen FB-Inhalte sei "Gefällt-mir" setzte. Der glaubt auch, der Herr habe sich nie gefragt, vor wem er da seine Vorträge hält. Und man hat ihn ja gewiss nicht wegen seiner allseits bekannten demokratischen Gesinnung eingeladen.
Wer jetzt noch mit "Generalverdacht" kommt, der hat nichts verstanden, oder aber, wahrscheinlicher, der will nichts verstehen. Den Rechtsextremen ist es gelungen, Schlüsselpositionen in der Bundeswehr (und bestimmt nicht nur dort) zu besetzen. Da kann man wählen, ob man das Unterwanderung oder feindliche Übernahme nennt. Aber die Piratenklappe vom rechten Auge muss man endlich abnehmen.

Neue Vorwürfe gegen Offizier

Es mehren sich die Dinge , die Politik weiß schon Jahre davon und es bleibt beim Alten : Wir tun was, aber erst wenn es schon brennt !

Die "Mitte der Gesellschaft" hat das Recht auf Aufklärung

>>Politisch vertritt Oberstleutnant Bohnert zudem seit vielen Jahren die Ansicht, das Prinzip der Inneren Führung und das Leitbild des "Bürgers in Uniform" seien veraltet. Eine kämpfende Armee könne nicht "in der Mitte der Gesellschaft" stehen: "Entweder ich hab eine Armee, die meinen demokratischen Staat repräsentiert. Und wir sind eine pazifistisch orientierte Gesellschaft. Oder ich hab eine Armee, die kämpfen kann. Dann kann sie aber hier in Deutschland nicht ganz in der Mitte der Gesellschaft stehen", sagte er auf einer Veranstaltung auf der Universität der Bundeswehr in Hamburg.>>
------
Auf welcher Art Veranstaltung der BW? Wann fand sie statt? Wer aus der BW in Verantwortung war zugegen? Welchen Verlauf nahm 'die Veranstaltung' danach? Wie steht die BW, Ihre militär. und politische Führung zu dieser Aussage. Was ist los mit der BW, ihrer Universität und ihren Offizieren? Welche Vorgaben erhält die BW für Ausbildung und Selbstverständnis?
Die Mitte der Gesellschaft muss es wissen

Schritt für Schritt..

..muss man sie identifizieren und von ihren Posten absetzen.

Es gibt sie und es sind längst keine Einzelfälle. Mein Dank geht zu allererst an alle, die an der Aufdeckung mitwirken. Investigativjournalisten, Zivilisten, Beamte, Angestellte und viele mehr.

Es gilt weiterhin besonnen und sachlich weiterzumachen, um eine Veränderung anzustoßen.

Also mehr als nur ein Like

Gerade als staatlicher Repräsentant wird man öfters dazu angehalten Erklärungen zu unterschreiben, dass man nicht mit extremen Organisationen verbunden ist.
Versehentlich extremistisch kann man schon sein, aber das zeugt von fehlender Selbstreflexion.
"
In der "Bild"-Zeitung räumte er ein, ihm sei "ein großer Fehler" unterlaufen. Den Identitären habe er persönlich getroffen, aber nicht bemerkt, dass er ins extreme Lager abgedriftet sei.
"
Ungeeignet um die Bunderwehr zu repräsentieren. Bitte Posten neu besetzen.

Was bleibt ...

Einerseits verstörend, dass solche Fälle real sind! ... Andererseits gut, daß diese mehr und mehr aufgedeckt und - hoffentlich - schnellstmöglich aufgearbeitet und korrigiert werden.

Nur was bleibt ist, daß diese Fälle immernoch vor allem von AntiRechts- Aktivisten oder aufgeklärten Medien zur Sprache gestellt werden. Es scheint, daß diese Regierung immernoch sehr blauäugig mit diesem Thema umgeht und scheinbar immernoch nicht erkannt hat, wie sehr Demokratiefeinde bereits Schlüsselpositionen dieses Staates infiltriert haben. ...

WIKIPEDIA

... Der Artikel über Herrn Bohnert bei WIKIPEDIA dürfte nun fällig für eine Überarbeitung sein! ...

Unglaublich

Da trifft sich ein Oberstleutnant mit Identitären und merkt nicht das er ins extreme rechte Lager abgedriftet ist.
Wie will dieser Offizier junge Menschen führen und ausbilden wenn er solche Wahrnehmungsschwierigkeiten hat.

Was sagen denn die Vorgesetzten

Was sagen die Vorgesetzten.
Wieder nichts gewusst.
Nichts gehört.
Nichts gesehen.

Oder sagen die Vorgesetzten gar nichts.
Dumpfes Schweigen.
Oder ärgert man sich über diesen Bericht.
Wie kann man bloß so etwas veröffentlichen.

Ich frage mich ab,
ist dies eine Entwicklung der letzten Zeit
oder war dies immer schon so,
also seit Gründung der Bundeswehr.

Und niemanden hat etwas gewusst.

Werbung ?

Wenn schon erwähnt wird, dass dieser Rechtsradikalen - Symphatisant in Uniform ein Buch geschrieben hat, warum wird dann nicht auf den Inhalt eingegangen?
Will die ARD die Menschen neugierig und damit Werbung dafür machen?
Denn wenn der Inhalt dieses Buches nicht Rechtsradikal ist, dürfte man das erwähnen und wenn es Rechtsradikal ist, muß das erwähnt werden.
Einfach nur so den Titel zu nennen ist Werbung.

Was erwartet.....

man von einem Konzern mit über 100.000 Beschäftigten? Was erwartet man von einem Offizier der Bundeswehr? Soll er jeden Tag laut das Grundgesetz aufsagen? Man erwartet doch nur, daß er die mehr oder weniger wichtigen bestandenen Prüfungen durch ein Blatt Papier nachweist. Nur danach gehen die Personalabteilungen, denn da ist dann leicht zu beurteilen, ob Kriterien erfüllt sind. Erwartert man, daß ein Soldat Selbstanzeigen tätigt oder Gesinnungsschnüffelei betreibt? Soll man wieder eine NVA 2.0 haben? Bohnert beweist wieder einmal das Versagen der Vorgesetzten, die meistens mit solch intellektuellen Problemen nicht belästigt werden wollen. Deutlich wird damit der Wert der universitären Schulung der Offiziere, die sich erfahrungsgemäß nach der kürzesten Studienzeit richtet. Was "Soldat-sein" heißt, wird nicht vermittelt, denn dazu braucht man eigentlich keine rechte oder linke Gesinnung!

Sollte man nicht vielleicht besser schreiben, dass er bei entsprechenden Extremisten oder Radikalen referierte?

Denn auch Rechte und ihre Meinungen gehören zur normalen demokratischen Debatte. Problematisch ist doch vor allem, wenn das radikal u/o extremistisch wird. Wie beim linken Meinungsspektrum ja auch.

Was nun Herrr Bohnert ?

***Entweder ich hab eine Armee, die meinen demokratischen Staat repräsentiert. Und wir sind eine pazifistisch orientierte Gesellschaft. Oder ich hab eine Armee, die kämpfen kann. Dann kann sie aber hier in Deutschland nicht ganz in der Mitte der Gesellschaft stehen***

Das ist doch mal ein Satz !

Wenn Herr Bohnert sich der demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland nicht verpflichtet fühlt, dann kann er unmöglich noch länger in der Bundeswehr tätig sein.

Was heißt hier überhaupt "nicht ganz in der Mitte" ???
Wenn sich dieser Herr von den rechtsextremen Identitären angesprochen fühlt, scheint er politisch wohl der extremen Rechten in der AfD, bzw. gar der NPD zugehörig fühlen ?

Hier muss Frau K-K persönlich als Verteidigungsministerin der Sache nachgehen und, sofern die Vorwürfe tatsächlich so bestehen, konsequent handeln. Bisher scheint sie ja in Sachen KSK ernst zu machen.

Gruß Hador

Oberst Bohnert

Dass Bohnert sich dienstrechtlich etwas zu Schulden hat kommen lassen, ist aus meiner Sicht nicht erwiesen und ich bezweifel das auch. Der Kontakt zu einem Mitglied der IB oder ein Vortrag vor Burschenschaftlen ist hierfür kein Beweis. Beides zeigt zwar, dass er ziemlich rechts ist und dem linksgrünen Milieu fern steht, aber das müsste eigentlich in Deutschland möglich sein.

In einem Punkt

hat OTL Bohnert übrigens Recht: der "Bürger in Uniform" kann nicht für deutsche Wirtschaftsinteressen in Afghanistan kämpfen.

Wie hieß nochmal der Bundespräsident, der Letzteres "geleaked" hatte und dann zurücktreten musste?

@ Stern2100, um 17:42

Gott bewahre! Dienstrechtlich Schuld auf sich geladen?

Herr Bohnert wird versucht haben, die “Burschen“ mit seiner Rede auf den Pfad demokratischer Tugend zu bewegen. Schließlich ist er Bürger in Uniform, und das in einer Demokratie.

Aber wie sagt man in derartigen Fällen:

“DAS muss eine starke Demokratie aushalten,“ oder so...

Für mich hat so ein Vertreter in Uniform eigentlich nichts in der BW verloren.
Aber fairerweise sollte man erst noch weitere Untersuchungen abwarten.

@ Stern2100, um 17:42

“Oberst Bohnert“

Putzig, dass Sie Herrn Bohnert noch gleich befördern.

Und Sie meinen, außer “dienstrechtlich“ wäre da nix zu beanstanden?

Am 24. Juli 2020 um 17:42 von Stern2100

Zitat: Der Kontakt zu einem Mitglied der IB oder ein Vortrag vor Burschenschaftlen ist hierfür kein Beweis.

Es war kein schlichter Kontakt zu einem Identitären. Er hat dessen Einlassungen im Internet weiterverbreitet.

Es war kein Vortrag vor irgendwelchen Burschenschaftlern. Es ein Vortrag bei einer rechtsextremen Burschenschaft.

Gedanken sind frei..

.. und das ist gut so. Die Kommentare von vielen Foristen machen mich doch nachdenklich. Und nein, ich wähle nicht AFD weil ich seit einigen Jahren gar nicht mehr wähle. Zugegeben, einiges am Verhalten von OTL Bohnert ist per se nicht akzeptabel. Aber deswegen unisono "steinig ihn" zu rufen, halte ich dann doch Mainstreamgeschuldet. Wer der Foristen war denn jemals "beim Bund"? Man legt ein feierliches Gelöbnis ab, wird an der Waffe gedrillt, um das Vaterland zu verteidigen, hält seinen Kopf hin für die deutsche Bevölkerung, stirbt- wenn dumm läuft- mal eben in Afghanistan. Aber patriotisch reden bedeutet dann gleich rechtsextrem zu sein. Wie kann ich bereit sein, andere Menschen im Ernstfall zu töten (was schlimm genug ist), aber nicht patriotisch sein? Wir können ja eine Freiwilligenarmee aus Grünen und Linken bilden, welche vor jedem Kampfeinsatz einen Stuhlkreis bilden. Ich habe gedient und ich Weiss von was ich rede.

@17:13 von karlheinzfaltermeier

>> Soll er jeden Tag laut das Grundgesetz
>> aufsagen?

Nein, natürlich nicht. Aber er sollte den Inhalt kennen und sich daran halten.

>> Bohnert beweist wieder einmal das
>> Versagen der Vorgesetzten...

Bohnert ist/war 2 Dienstgrade unter Brigadegeneral!

RE: Opa Klaus um 18:40

***Aber patriotisch reden bedeutet dann gleich rechtsextrem zu sein. ***

Nicht unbedingt, aber das Eine schließt das Andere ja nicht aus.
Und wenn Oblt. Bohnert mit Identitären "kollaborieren" sollte, dann liegt der Verdacht wenigstens nahe !

Gruß Hador

@ Opa Klaus, um 18:40

“Wer der Foristen war denn jemals “beim Bund?“

Ich.

Von 1963-65.

Von Afghanistan war da noch nicht die Rede, nur von “den Roten“.

Wir haben in der Grundausbildung “Schwarzbraun ist die Haselnuss“ gesungen, sind 40 km marschiert, haben Schießübungen gemacht, ja.

Patriotische Reden wurden da in den 2 Jahren weder bei meinem Fahnenjunker- noch während des Fähnrich-Lehrgangs geschwungen.
Auch nicht bei meinen Wehrübungen später in den Semesterferien..

Patriotismus zeigt sich nicht in Reden. Ich brauche nur die Ohren in die entsprechende Richtung zu halten, da kriege eher Angst, als dass mich sowas mitreißen könnte.

Weiß ich denn selbst , ob irgend einer meiner..

.. werten Mitforisten hier bei "Tagesschau" nicht eventuell sogar SELBST ein staatlich anerkannter Links- Rechts- oder sonstiger Extremist ist?

Oder Islamist oder Reichsbürger?

Verfüge ich persönlich neuerdings über irgendwelche hellseherischen Fähigkeiten?

Richtig erkannt,..

.. NÖ!

Am 24. Juli 2020 um 18:40 von Opa Klaus

Zitat: Aber patriotisch reden bedeutet dann gleich rechtsextrem zu sein.

Rechtsextrem zu reden, bedeutet unpatriotisch zu sein.

Der wahre Patriot steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden des Grundgesetzes.

Ich war beim Bund und habe es immerhin bis zum Hauptmann gebracht.

"Zugegeben, einiges am Verhalten von OTL Bohnert ist per se nicht akzeptabel."

"Nicht akzeptabel" ist extem verharmlosend formuliert.

"Aber patriotisch reden bedeutet dann gleich rechtsextrem zu sein."

Zwischen patriotisch reden und rechtsextrem ist noch viel Platz. Die Frage ist vor wem man patriotische Reden hält. Halte ich diese vor Rechtsextremisten, dann wohl nur deshalb, weil ich deren Weltbild teile.

"Wie kann ich bereit sein, andere Menschen im Ernstfall zu töten (was schlimm genug ist), aber nicht patriotisch sein?"

War für mich nie ein Thema. Mir ging es zu Zeiten des kalten Krieges darum, die Menschen, die mir wichtig waren sowie deren Hab und Gut zu beschützen. Dazu braucht man aber keinen Patriotismus und erst recht keinen Nationalstolz.

Der Satz über die Grünen und Linken ist einfach nur lächerlich.

@ Hador Goldscheitel

Nicht unbedingt, aber das Eine schließt das Andere ja nicht aus.
Und wenn Oblt. Bohnert mit Identitären "kollaborieren" sollte, dann liegt der Verdacht wenigstens nahe !//

Da bin ich ganz bei Ihnen. Vorrausgesetzt: Wenn / sollte.. Bye the way, ich wurde damals " gezogen". Bin seit 40 Jahren Pazifist.

Gruß Opa

Am 24. Juli 2020 um 19:10 von Frank von Bröckel

Zitat: Weiß ich denn selbst , ob irgend einer meiner..
werten Mitforisten hier bei "Tagesschau" nicht eventuell sogar SELBST ein staatlich anerkannter Links- Rechts- oder sonstiger Extremist ist? --- Oder Islamist oder Reichsbürger? ---- Verfüge ich persönlich neuerdings über irgendwelche hellseherischen Fähigkeiten? --- Richtig erkannt,..---.. NÖ!

Machen Sie sich keine Sorgen:

Die Vorstellung, dass hier extremistische Posts erscheinen, ist grotesk. Wenn trotzdem eines durch die Moderation durchrutschen würde, würden Sie das erkennen und müssten die Einlassung nicht weiter verbreiten.

@Stern2100, 17:42 Uhr

Wer Kontakte zum rechts- oder kinksextremen Milieu pflegt, hat als Ausbilder oder Referent bei der Bundeswehr oder einer anderen öffentlich-rechtlichen Stelle nichts zu suchen. Die Identitäre Bewegung ist vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft. Oberst Bohnert ist nicht mehr tragbar.

Es wird immer deutlicher: das

Es wird immer deutlicher: das Problem mit Rechtsextremen in der Bundeswehr ist systemischer und struktureller Natur - auch wenn manche hier das nicht wahrhaben wollen. Deshalb erledigt sich das auch nicht mit dem Auswechseln einzelner Personen oder kleiner Gruppen: Es braucht einerseits eine grundlegende Aufarbeitung der Geschichte und andererseits gezielte Reformen um Verständnis von Truppe und Führung.

19:15 von falsa demonstratio ..der wahre...

Diese Aussage hätte nur Wahrheitswert, wenn rechtens unterstellt würde, dass das GG im Kern patriotisch gemeint ist und genau dieser Gehalt nicht bei seiner Formulierung aus historischen Gründen in Form(-ulierung) und Inhalt aus historischen gründen hint an gestellt wurde. So wie es ist, kann man da nicht sicher sein.

@harry_up 19:09

Patriotische Reden wurden da in den 2 Jahren weder bei meinem Fahnenjunker- noch während des Fähnrich-Lehrgangs geschwungen.
Auch nicht bei meinen Wehrübungen später in den Semesterferien..// Dann hätten Sie nach der Grundausbildung keinen Eid oder ein Gelöbnis abgelegt, oder dachten Sie was Sie da nachsprechen war ein Zitat von C. G. Jung oder Marilyn Monroe?

@ 18:40 Opa Klaus

Was schreiben Sie denn da? Niemand hat hier "steinig ihn" gerufen.
Die Frage, ob jemand "beim Bund war", tut nichts zur Sache bei der Frage, Herrn Bohnert für seine rechtsextremen Aussagen und Likes zu kritisieren.
Hier schreibt auch niemand, dass patriotisch gleich rechtsextrem ist.
Bleiben Sie doch einfach bei den Fakten: Die sagen, dass der social-media-Chef der Bundeswehr (und nicht irgendeiner der vielen Gefreiten) mit den eindeutig neofaschistischen und rassistischen "Identitären" sympathisiert und bei eindeutig völkisch und "großdeutsch" geprägten Vereinigungen wie der rechtsextremen Verbindung Cimbria auftrat. Das reicht.

18:40 von Opa Klaus

>>Zugegeben, einiges am Verhalten von OTL Bohnert ist per se nicht akzeptabel. Aber deswegen unisono "steinig ihn" zu rufen, halte ich dann doch Mainstreamgeschuldet.<<

Bei den bisherigen Forenbeiträgen hat niemand "steinig ihn" gerufen oder geschrieben. Verbreiten Sie bitte keine Unwahrheiten.
Es wurde lediglich geäußert dass er als Offizier in der Bundeswehr ungeeignet ist

19:15 von falsa demonstratio

>>Der wahre Patriot steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden des Grundgesetzes.<<

Hervorragender Beitrag.

@18:40 von Opa Klaus

Ich, 1995.

@ 18:40 von Opa Klaus

Ich habe auch gedient, als sog. "Kriegsdienstverweigerer" habe ich in meinem Zivildienst sogar 3 Monate länger als der "W15" gedient, und zwar Menschen, die für diesen Dienst unmittelbar dankbar waren und mir nebenbei eine Menge mitgegeben haben, wovon ich bis heute profitiere.
Und ich bin patriotisch, denn ich verteidige unser Grundgesetz gegen alle, die es aushöhlen wollen und an der Würde des Menschen auf bestimmte Gruppen bezogen Abstriche machen wollen, gegen alle, die unser Asylrecht weiter beschränken wollen, und gegen alle, die Minderheitenschutz für überflüssig halten (etc).
Sie sehen, ich bin ein echter grüner linker Patriot.

@Frank von Bröckel, 19:10

Weiß ich denn selbst , ob irgend einer meiner werten Mitforisten hier bei "Tagesschau" nicht eventuell sogar SELBST ein staatlich anerkannter Links- Rechts- oder sonstiger Extremist ist?
Oder Islamist oder Reichsbürger?
Verfüge ich persönlich neuerdings über irgendwelche hellseherischen Fähigkeiten?

Sie sind lange genug in diesem Forum, um aus meinen Posts schließen zu können, dass ich, @frosthorn, ein bekennender extremer Linker bin (kein Linksextremist). Sie haben das ja sogar schon mehrmals geschrieben, und zwar mit Stolz auf Ihre Erkenntnis. Also haben Sie entweder die hellseherischen Fähigkeiten, nach denen Sie fragen, oder es ist ganz einfach, die politische Gesinnung anderer Menschen nach dem einzuschätzen, was sie von sich geben.

Unvereinbarkeit?

"Entweder ich hab eine Armee, die meinen demokratischen Staat repräsentiert. Und wir sind eine pazifistisch orientierte Gesellschaft. Oder ich hab eine Armee, die kämpfen kann."

Nun ja, zumindest spricht er da einen wunden Punkt an. Pazifismus ist durchaus mit Kampf zur reinen Selbstverteidigung/Notwehr zu vereinbaren.
Doch bei der vielfältigen Verwendung der Truppe in den letzten 2 Jahrzehnten, die nur noch stark abgeleitet etwas mit echter Landesverteidigung zu tun hat gibt es tatsächlich einen Konflikt. Auf reine Söldnertypen ist man trotzdem noch nicht angewiesen.

@Bröckel, 19:10 Uhr

Rechtsextremismus äußert sich u.a. durch rassistisches Gedankengut, oft auch in Verbindung mit Hass- und Hetzbotschaften, in der Ablehnung unseres demokratischen Rechtsstaates, in sprachlicher Verrohung, häufig Gewaltbereitschaft. Es gibt sicherlich Grauzonen, aber wer die o.g. Kriterien erfüllt, steht sicherlich nicht mehr auf dem Boden unserer freiheitlichen Grundordnung. Wieso sollte der Rechtsstaat eine Klientel beschäftigen, die ihn ablehnt und zerschlagen will...?

Studienzentrum Weikersheim...

........hatte unter anderem folgende Referenten:
Joachim Gauck,
Walter Kolbow (SPD),
Gesine Schwan (SPD),
Herbert Schnor (SPD),
Gerhard Schröder (SPD),
Annette Schavan (CDU),
Wolfgang Schäuble (CDU),
Papst Johannes Paul II.

Gewaltig "umstritten",das sieht man deutlich.

19:32 von falsa demonstratio

genau, hier ist schliesslich das wohnzimmer der altsocialisten. niemand würde hier rechte dulden

Ist das Abhalten eines

Ist das Abhalten eines Referats bei Rechten eine Straftat?

Verstößt ein Offizier gegen den Amtseid?

Grundgesetz, Art 3 Absatz 3:

"Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.....

Oder gilt das Gesetz nicht mehr?

@Opa Klaus, 18:40 Uhr

Wie kann man vorgeben, ein Patriot zu sein, und gleichzeitig sein Land und seine Regierung bei jeder sich bietenden Gelegenheit schlecht zu reden und- schlimmer noch - dagegen in zum Teil übelster Form zu agitieren. Rechtsextremismus in Verbindung mit Patriotismus ist ein Widerspruch in sich. wer sein Land liebt, der tritt für dieses Land ein, wirbt dafür und tritt die tradierten Werte, Rechtsstaat und Demokratie nicht mit Füssen.

@andererseits 19:56

Ich musste "gezogen" werden. Kriegsdienstverweigerung respective Zivi gab's bei uns noch nicht. Habe mich jedoch - nach hartem Kampf- nach 8 Monaten entlassen lassen. Da ich eine Bundeswehr/Kampftruppe damals schon als nicht relevant ansah. Könnte man auch heute noch abschaffen. Feindbilder? Russland? China? Also, was die Kulinarik anbetrifft, per se schmackhaft. Kulturelle Geschichte? Der deutschen weitaus überlegen. Währung? Diskutabel.

@Opa Klaus

....ich war Soldat,von 1986 bis1996 in zwei deutschen Armeen
„Glück ab“

@Wilhelm Schwebe, 20:09

genau, hier ist schliesslich das wohnzimmer der altsocialisten. niemand würde hier rechte dulden

Ihre langjährige Beteiligung an diesem Forum, sei es als "willi wupper sen.", als "karl napf" oder als "Wilhelm Schwebe", widerlegt Ihre eigene Behauptung.

@Adeo60

Wie kann man vorgeben, ein Patriot zu sein, und gleichzeitig sein Land und seine Regierung bei jeder sich bietenden Gelegenheit schlecht zu reden und- schlimmer noch - dagegen in zum Teil übelster Form zu agitieren. Rechtsextremismus in Verbindung mit Patriotismus ist ein Widerspruch in sich. wer sein Land liebt, der tritt für dieses Land ein, wirbt dafür und tritt die tradierten Werte, Rechtsstaat und Demokratie nicht mit Füssen.//

Bitte um Zitat um Ihre Aussage zu untermauern

@20:12 von Adeo60

"Rechtsextremismus in Verbindung mit Patriotismus ist ein Widerspruch in sich. wer sein Land liebt, der tritt für dieses Land ein, wirbt dafür und tritt die tradierten Werte, Rechtsstaat und Demokratie nicht mit Füssen."

Wer in Friedenszeiten oft und gerne von Patriotismus spricht meint damit wohl eher Nationalismus und der passt gut in´s rechte Weltbild.
An die konkreten aktuellen gesellschaftlichen Verhältnisse "Werte, Rechtsstaat und Demokratie" ist dieser Begriff jedenfalls nicht objektiv geknüpft. In der DDR gab es genug Patrioten die ihre Partei weghaben wollten um selbst die Zukunft ihres Landes in die Hand zu nehmen, was dann ja etwas anders kam.

@morgentau19, 20:09

Grundgesetz, Art 3 Absatz 3:
"Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.....

Und Sie machen daraus: "Demokratiefeinde genießen Handlungsfreiheit. Ganz besonders jene, die erreichen wollen, dass andere wegen ihres Geschlechtes, ihrer Abstammung, ihrer Rasse, ihrer Sprache, ihrer Heimat und Herkunft, ihres Glaubens, ihrer religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden".

Am 24. Juli 2020 um 20:09 von Wilhelm Schwebe

Zitat: genau, hier ist schliesslich das wohnzimmer der altsocialisten. niemand würde hier rechte dulden

Ich bin traurig, denn ich befürchte, Sie haben meinen Post nicht verstanden.

@Frosthorn, 20:26 Uhr

Ein sehr guter Beitrag. Sie haben die Paradoxie des Extremismus, insbesondere des Rechtsextremismus schonungslos demaskiert.

Am 24. Juli 2020 um 19:37 von Rumpelstielz

Zitat: Diese Aussage hätte nur Wahrheitswert, wenn rechtens unterstellt würde, dass das GG im Kern patriotisch gemeint ist und genau dieser Gehalt nicht bei seiner Formulierung aus historischen Gründen in Form(-ulierung) und Inhalt aus historischen gründen hint an gestellt wurde. So wie es ist, kann man da nicht sicher sein.

Das Grundgesetz ist unsere Verfassung.

Der Begriff Verfassungspatriotismus scheint Ihnen nicht bekannt zu sein.

Am 24. Juli 2020 um 20:09 von morgentau19

Zitat: Grundgesetz, Art 3 Absatz 3: "Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.....

Sie zitieren gerne Art. 3 GG.

Sie sind aber nicht bereit, zur Kenntnis zu nehmen, dass Grundrechte nicht schrankenlos gelten.

@ castro (20:08)

>>Studienzentrum Weikersheim...
........hatte unter anderem folgende Referenten:
(...)
Gewaltig "umstritten",das sieht man deutlich.<<
------
Man kann sich durchaus fragen, ob die Verfilzung von Konservativen, Christen, Bundeswehrangehörigen, Nationalisten und Rechtsextremisten nicht schon größere Ausmaße angenommen hat, als man bis jetzt wahrhaben will. Das Studienzentrum Weikersheim, Wikipedia listet da so einiges auf, ist nicht erst jetzt in diesem Zusammenhang aufgefallen.

Am 24. Juli 2020 um 18:40 von Opa Klaus

Zitat: Wer der Foristen war denn jemals "beim Bund"?

Rufe: "Hier"

1978, StUffz

@Olivia59, 20:26 Uhr

Wir sollten immer deutlich zwischen Patriotismus und Nationalismus unterscheiden: Ein Patriot ist jemand, der sein Vaterland liebt, ein Nationalist ist einer, der die Vaterländer der anderen verachtet. Ich denke, dies ist eine durchaus schlüssige Formel, die Johannes Rau einmal geprägt hat. Wir brauchen keine Nationalisten, die sich und ihr Land auf kosten anderer überhöhen, aber wir brauchen Bürger, die mit anpacken, damit unser Land eine Zukunft hat, also Patrioten in einem positiven Sinne.

@Opa Klaus, 20:21 Uhr

Patriotismus lässt sich schwerlich durch Zitate beschreiben. Es ist eine Einstellung zu seinem Land, zu dessen Werten. Aber immer auch verbunden mit dem Respekt vor anderen Ländern, ohne nationale Überhöhung, aber doch immer verbunden mit einem gesunden Selbstwertgefühl. Ein Patriot liebt das gemeinsame Schaffen, die gemeinsame Zielsetzung. Er würde nicht auf die Idee kommen, das zu zerstören, was er liebt und wofür die Gemeinschaft steht. Deshalb war und ist es für mich paradox, dass Extremisten vorgeben, Patrioten zu sein. Sie sind allenfalls (gefährliche) Nationalisten und damit das krasse Gegenteil zum Patriotismus.

@Schwebe, 20:09 Uhr

Sie denken leider immer in verkrusteten Strukturen. Wer den Rechtsextremismus ablehnt muss ein Grüner oder ein Sozialist sein. Dabei steht die Mehrheit der Deutschen in der sogenannten bürgerlichen Mitte. Und diese bürgerliche Mitte hat unserem Land über Jahre hinweg Wohlstand, stabile demokratische und rechtsstaatliche Strukturen, gesellschaftliche Geschlossenheit und hohe internationale Anerkennung beschert. Jede Form von Extremismus hat sich in der Geschichte als fatal erwiesen. Aktuell erleben wir dies in den politischen Führungen von Brasilien, den USA, von England u.a. Dem Beispiel dieser Länder sollten wir nicht nacheifern.

Bin noch nicht..

.. So lange hier. Habe auch wenig Zeit zum schreiben, da ich noch täglich meine Brötchen verdienen muss, wegen Hausbau und Auswandern nach Thailand nächstes Jahr. Hoffe nicht alle Stamm Foristen vor den Kopf zu stoßen, weil ich politisch neutral bin und das Tagesgeschehen lediglich aufgrund meiner 63jährigen Lebenserfahrung kommentiere. Sorry for that

@Opa Klaus, 21:15

Hoffe nicht alle Stamm Foristen vor den Kopf zu stoßen, weil ich politisch neutral bin und das Tagesgeschehen lediglich aufgrund meiner 63jährigen Lebenserfahrung kommentiere.

Nein, Sie stoßen sicherlich niemanden vor den Kopf. Schon gar nicht durch die Selbstrubrizierung "politisch neutral". Ich bezweifle nur, dass es sowas wie politische Neutralität überhaupt gibt. Schon allein dadurch, dass Sie sich an dieser Diskussion beteiligen, nehmen Sie ja einen Standpunkt ein. Und das ist ja auch richtig so.
Und 63jährige Lebenserfahrung (ich hab noch ne Winzigkeit mehr) ist mit "lediglich" schlecht beschrieben, im Gegenteil, das kann niemals schaden.
Wünsche Ihnen alles Gute in Thailand.

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