Ihre Meinung zu: Bundeswehr-Freiwilligendienst soll Heimatschutz stärken

23. Juli 2020 - 16:58 Uhr

Mit einem neuen Freiwilligendienst der Bundeswehr will Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer die Heimat schützen und die Gesellschaft stärken. Sozialverbände sind davon wenig begeistert. Von Nina Barth.

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Kommentare

wo liegt das Problem

in meiner Jugend musste man zum Bund - oder einen Ersatzdienst machen
hat sich das Grundgesetz seither geändert
dass dies nicht mehr möglich ist
im Zuge der Gleichberechtigung könnte man Frauen mit einbeziehen

Freiwilligendienst

Meiner Ansicht nach hat nur ein Berufsheer wirkliche Soldaten ! Freiwillige machen das weil sie gerade nichts anderes zu tun haben und die gezogenen Leute sind unwillg dabei.
Da hat sich nichts geändert!

Was soll das?

Ich habe meine aktive Dienstzeit in einem Heimatschutzkommando abgeleistet.
.
Dies ist ein wesentlich anspruchsvoller Dienst, als der an der Front. Es können bei der Ausführung der Aufträge eigene Zivilisten gefährdet werden.
.
Die heute vorgesehenen Einsätze (Überschwemmung, Unterstützung bei Corona-Untersuchungen) gehören in den Bereich des Zivilschutzes und haben in der Armee nichts verloren (GG).

Verpflichtendes Jahr

Ein verpflichtendes halbes Jahr für alle würde die Bundeswehr wieder in die Gesellschaft integrieren und der Zivildienst sollte natürlich eine Option sein. Für alle heißt natürlich Genderneutral. Also auch für Frauen und div.
Aber bitte mit Mindestlohn und angepassten Rentenbeiträgen, nicht wie bei meiner Wehrpflicht für einen Sold welcher ca 20% meines damaligen Lohnes betrug.

Alles wie in der DDR

nur das es freiwillig ist.Na dann junge Leute ab in den "Krieg"
oder warum gibt es das ? Achja wenn wir wieder so eine furchtbare Pandemie erleben sollten - so in den nächsten Jahren.

Grundsätzlich nicht schlecht aber......

Heimatschutzbrigaden gab es bereits bis ca. Anfang der 90er.
Diese Einheiten waren reguläre Bundeswehreinheiten, bestehend aus Berufs,- und Zeitsoldaten sowie aus Wehrpflichtigen. Besonderheit dieser Einheiten war, dass diese ausschließlich der Bundesregierung unterstellt waren und nicht der NATO zugeordnet waren.
Ich bin grunsätzlich für die Wiederaktivierung der Wehrpflicht wobei ich aber dem zivilen Ersatzdienst die selbe ,wenn nicht sogar die größere (!) Bedeutung zukommen lassen möchte.
Nicht jeder ist als Krieger geeignet und nicht jeder ist in der Lage z.B. Kranke und Hilfsbedürftige zu pflegen. Aufgaben gibt es genug ; also jeder so wie er bzw. sie kann.
Mit der Freiwilligkeit in diesem Sinne habe ich eher ein Problem!
Wichtig ist m.E., das sich ausnahmslos alle (!) einmal im Leben für das Land und die Gesellschaft verpflichtend (!) einbringen.

Alles nur Werbung,

um die Bundeswehr als human und wichtig darzustellen. Von den zahlreichen weltweiten Kriegen in denen die BW mittlerweile mitmischt, ist keine Rede. Heimatschutz hört sich auch seltsam an, denn Global wird weiter gezockt und abgeräumt.

Was sollen

1000 bewirken, bei einer Bevölkerungszahl die zwischen 83-84 Millionen ist, und ständig wächst ?.

" Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat den neuen Freiwilligendienst der Bundeswehr vorgestellt. Das Angebot startet am 1. April kommenden Jahres für zunächst tausend Teilnehmer. "

Und wie ist es mit der Bezahlung, welche Höhe ist da angedacht, das fehlt hier leider.

Das habe ich gerade bei

Das habe ich gerade bei HRinfo gehört.
Wo soll da die Verbesserung, gegenüber auch schon unterbesetzten Einheiten, wie Freiwilliger Feuerwehr oder THW sein?

Den Heimatschutz zu stärken

Den Heimatschutz zu stärken fände ich gut, weil unsere Bundeswehr ja unserem Schutz nicht mehr nachkommen darf, sondern unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt, während hier alles drunter und drüber geht, wenn es zu Notsituationen kommt, in der früher die Bundeswehr half. Allerdings müßte dieser Heimatschutz von jeden deutschen Jugendlichen abgeleistet werden, damit diesen Heimatschützern der Wert dieses Landes und Volks wieder bewußter wird und so vielleicht zu verantwortlichem Staatsbürgern statt Partyszenengängern mit hassvollem Zerstörungs- und Chaoswillen. Kriegsdienstgegnern sollte dabei wieder die Möglichkeit haben, einen der Gesellschaft wichtigen Ersatzdienst ab zu leisten. Das würde bestimmt den all zu leichtsinnigen Umgang mit Land und Volk zu einem verantwortungsvollerem Umgang der derzeitigen Jugendgenerationen aller Ethnien führen.

Bundeswehr Freiwilligendienst

Das Angebot startet am 1. April kommenden Jahres für zunächst tausend Teilnehmer. Mit dem neuen Dienst ("Dein Dienst für Deutschland") will die Ministerin dazu beitragen, den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken.
###
Na dann Hoffen wir mal das sich unter den zukünftigen Teilnehmern niemand mit einer falschen Gesinnung befindet...

Ein verzweifelter Versuch eine Alternative zur

Wehrplicht zu finden. Aber was solls, sie hat nie gedient. Wer wird sich freiwillig melden? Menschen die eine Affinität zu Waffen haben, oder keine andere Perspektive finden. Ich möchte dies, ehrlich gesagt, nicht haben. Eine Wehrpflicht ist alternativlos, will man die BW wieder in die Mitte der Gesellschaft bringen!

Was wäre denn genug?

@ wenigfahrer:
Was sollen 1000 bewirken, bei einer Bevölkerungszahl die zwischen 83-84 Millionen ist, und ständig wächst ?

Ab wie vielen fänden Sie die Idee der Ministerin denn gut? Oder war das nur das erste Argument dagegen, das Ihnen eingefallen ist?

17:46 von hierandiegeräte

Zitat:"Ich bin grunsätzlich für die Wiederaktivierung der Wehrpflicht wobei ich aber dem zivilen Ersatzdienst die selbe ,wenn nicht sogar die größere (!) Bedeutung zukommen lassen möchte.
Nicht jeder ist als Krieger geeignet und nicht jeder ist in der Lage z.B. Kranke und Hilfsbedürftige zu pflegen. Aufgaben gibt es genug ; also jeder so wie er bzw. sie kann...
Wichtig ist m.E., das sich ausnahmslos alle (!) einmal im Leben für das Land und die Gesellschaft verpflichtend (!) einbringen."

Sie sprechen mir aus der Seele! Vor allem ihr letzter Satz erscheint mir sehr richtig und sinnvoll.

rer Truman Welt

Es tut mir schrecklich leid, aber das ist für mich wieder typisch AKK, Schnellschuss, unüberlegt und am Ziel vorbei.
Was ist jetzt der primäre Grund sowas einzurichten? Damit man "Reserve" beim Heimarschutz hat? Der Bundeswehr hilf es überhaupt nicht. Weshalb hat man denn vor noch gar nicht so vielen Jahren den Wehrdienst abgeschafft,. in dem Wissen, daß damit auch die Ersatzdienstleistenden wegfallen?
Man schaue sich nun einmal diese Politik über besagten Zeitraum an. Was ist das für eine Qualität, die nicht nur hier solch einen Blödsinn entscheidet und wie - sorry - erbärmlich begründet. Wir müssen m. M. nach auch dringend über unser Politik-System nachdenken. Das tun sicher nicht die, die davon profitieren und nur ihre Macht sichern wollen. Wir können uns ein qualitativ so schwaches System nicht mehr lange leisten!

Riecht mir nach PR-Kampagne

Für mich ist das nichts anderes als eine PR-Kampagne. Man möchte das Image der BW ein bisschen aufpolieren. Aber das Problem (viele Rechtsradikale) an der Wurzel anpacken will oder kann man nicht.

Ein Jahr für alle bitte.

Ein verpflichtendes Jahr für alle wäre nicht verkehrt. Egal ob Bund oder Sozialdienst, freiwillige Feuerwehr oder THW.
Einfach um seinen Horizont zu erweitern und raus aus dem Alltag zu kommen. Tut im dem Alter gut.
Ich sah das Jahr Bundeswehr damals nachträglich positiv, und eigentlich keiner im Freundeskreis, egal ob Bund oder Zivildienst, hat dieses Jahr später bereut.
Und sinnvoll für die Gesellschaft ist es natürlich auch.

Werte kennen lernen

Einen Dienst an der Gesellschaft zu leisten, ob Wehrdienst oder Sozialdienst oder wie man es immer nennen möchte,
lehrt was Werte sind und was ein soziales Miteinander nutzen bringt.

Es gäbe dann nicht mehr so viele wirklich assoziale und dumme Menschen, die z.B. zu Corona-Zeiten keine Maske tragen und den Abstand nicht einhalten.

Das Bewusstsein für Gesellschaft und Gefährdung wird bei solchen Diensten gelernt.

Heimatschutz - verstehe ich nicht nicht

" ... Ich glaube, dass wir mit diesem Angebot insbesondere junge Leute ansprechen, die sowieso eine Affinität
zur Bundeswehr haben", so Kramp-Karrenbauer.  ...《

Was haben wir damit - mit der Affinität und der Ausbildung - gewonnen?

Eine Grundausbildung für alle in Pflege- und Hilfsmaßnahmen, Hilfe bei Katastrophenschutz und ähnliches halte ich für wesentlich sinnvoller.

Das Vorhaben ist doch nur alter Wein in neuen Fässern.

@hierandiegeräte, 17:46

"Nicht jeder ist als Krieger geeignet und nicht jeder ist in der Lage z.B. Kranke und Hilfsbedürftige zu pflegen. Aufgaben gibt es genug ; also jeder so wie er bzw. sie kann"

Das ist natürlich im Grundsatz richtig.

"Mit der Freiwilligkeit in diesem Sinne habe ich eher ein Problem!
Wichtig ist m.E., das sich ausnahmslos alle (!) einmal im Leben für das Land und die Gesellschaft verpflichtend (!) einbringen"

Sich in die Gesellschaft einzubringen (und das nicht nur einmal) sollte eigentlich zu selbstverständlich sein, als dass es dazu einer Extraaufforderung bedürfte. Und ich denke, jeder hat wohl das Bedürfnis nach Austausch mit anderen, sinnvollen Aufgaben und Anerkennung. Ich habe aber ein Problem damit, wenn mir jemand erklären will, was meine "Pflicht" sei. Und um Leute für gesellschaftliche Aufgaben jeder Art zu qualifizieren, bedarf es nicht unbedingt von der Bundeswehr organisierter Grund- und Spezialausbildungen, die dazu nötigen Kenntnisse lassen sich auch anderswie aneignen.

Schnupper Jahr für Bundeswehr?

Das soll wohl ein Schnupper Jahr in der Bundeswehr werden, mit der Hoffnung auf längere Verpflichtung.

"unter dem Motto "Dein Jahr für Deutschland"

Wenn dann sollte das Motto lauten: "Dein militärische Jahr für Deutschland". Alles andere wäre Etikettenschwindel IMHO.
Oder erbringe ich kein Jahr für Deutschland, wenn ich innerhalb eines Jahres in Deutschland lebe?

@17:31 von Leberkas

"Ein verpflichtendes halbes Jahr für alle würde die Bundeswehr wieder in die Gesellschaft integrieren und der Zivildienst sollte natürlich eine Option sein. Für alle heißt natürlich Genderneutral. Also auch für Frauen und div."

Einverstanden. Aber ein Pflichtjahr, in dem sich Männer und Frauen aussuchen können, ob sie es bei der Bundeswehr oder im sozialen Bereich absolvieren. Wenn ich vom sozialen Bereich rede, meine ich nicht, dass die Freiwilligen als Ausputzer in Krankenhäusern und Heimen den Pflegenotstand übertünchen oder gar als Ersatz für nicht besetzte Stellen herhalten sollen, sondern wirklich nur das leisten, was Pflege allein nicht leisten kann. Wir brauchen auch engagierte Menschen, die z.B. Kindern aus benachteiligten Familien bei den Hausaufgaben und der Freizeitgestaltung helfen. Es ist auch leicht, zu sagen, Migration sei kein Problem, aber es ist nur dann keins, wenn man sich intensiv kümmert.

Was soll das? von ilgaforkanzlerin

Nach AKK soll es eine Reaktion auf Rechtsextreme in der Bundeswehr sein. Mehr "normale" Leute sollen in die Armee. Aber das ist wieder so ein typischer Schnellschuß unserer Regierungen. Erst kein Konzept, dann hyperventilieren. Wenn nicht jeder ein Jahr Dienst für Deutschland machen muß, dann ist vorprogrammiert, wer sich bewirbt. Es wird der waffenaffine, abenteuerlustige männliche Jugendliche sein. Da wette ich drauf. Also ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß nicht die Breite der Gesellschaft sich für dieses Jahr melden wird, sondern Leute, die es toll finden, daß sie nun auf Kosten des Staates ein Waffentraining bekommen. Da müssen die nicht mehr in obskure, ausländische Trainingslager fahren, sondern bekommen die Ausbildung hier bei uns. Das wird alle gewaltbereiten Radikalen in Deutschland freuen. Gegen Rechts (oder anders extreme) wird das nicht helfen, sondern die Extremisten besser ausgebildet auf uns alle loslassen. UND der Normalbürger in Uniform ist sicher nicht rechts.

"Ein solcher Dienst - egal wie er geleistet wird - ...

... ist aus meiner Sicht der Kitt, der die Gesellschaft in schwierigen Zeiten zusammenhält"
Also bedeutet dies, auch wenn ich dort, innerhalb dieses Dienstzeitraumes, den ganzen Tag nur mit meinem Smartphone daddele, dann halte ich damit diese Gesellschaft zusammen, oder?
IMHO sollten sich Politiker doch klar ausdrücken, oder?

Nicht durchdacht.

°°° Ich glaube, dass wir mit diesem Angebot insbesondere junge Leute ansprechen, die sowieso eine Affinität zur Bundeswehr haben°°°, so Kramp-Karrenbauer...

Genau da ist das Problem.
Dann werden wir noch mehr "Rechte" in der Bundeswehr haben.

Besser wäre es doch einen verpflichtenden Dienst für alle jungen Menschen einzuführen.
Egal ob Bundeswehr oder woanders.

@Hierandiegeräte um 17:46

Zwei kleine Korrekturen:
Die Heimatschutzkommandos waren Regimenter.
Das HSK18 war der Nato unterstellt.

Freiwilligendienst soll Heimatschutz stärken !

Guter Vorschlag.

Nicht jeder der sich in unserem land einbringen will ist geeignet Windel zu wechseln oder Kinder zu betreuen.

Wie wir jetzt oft bei Corona sehen könnten diese Bürger die Sicherheits und die Rettungskräfte aktiv unterstüzen oder beschützen.

Am 23. Juli 2020 um 18:03 von Polyfoam

Zitat: Den Heimatschutz zu stärken fände ich gut, weil unsere Bundeswehr ja unserem Schutz nicht mehr nachkommen darf, sondern unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt, während hier alles drunter und drüber geht, wenn es zu Notsituationen kommt, in der früher die Bundeswehr half.

Machen Sie nicht aus einer Mücke einen Elefanten angesichts der Tatsache, dass sich bei einer Truppenstärke von über 184.000 nur ca. 3.500 Soldaten im Auslandseinsatz befinden.

In welchen innerstaatlichen Notsituationen haben uns denn die 3.500 gefehlt?

@ Peter Kock um 17.23 Uhr, Freiwilligendienst

"Meiner Ansicht nach hat nur ein Berufsheer wirkliche Soldaten!" Aha. Das Berufsheer wird hier gar nicht in Frage gestellt. Es geht um einen freiwilligen Dienst mit thematischer und praktischer (Grundausbildung) Nähe zur Bundeswehr.
" ... die gezogenen Leute sind unwillig dabei." Was bedeutet eigentlich "freiwilliger Heimatschutz"? Das man eingezogen wird?
Ab und zu kann es nicht schaden, wenn man den Artikel/Sachverhalt, den man kommentieren möchte, vorher liest.

freiwiliger Dienst-schlecht vorstellbar

Als ich 1983 als W15 eingezogen wurde habe ich in der Dienstzeit, Schreibstube im Fliegerhorst, hauptsächlich Zeit verloren. Meinen Fachwirt hätte ich ein Jahr eher anfangen können. Meines Erachtens ist eine Berufsarmee besser, mit entsprechender Besoldung und Versorgung. Die Freiwilligen sollen bestimmt wie wir damals mit ein paar Kröten abgespeist werden, damit der Staat Geld spart.

einmal .. die Gesellschaft verpflichtend ?

von Nettie @
Was tun den die Arbeitnehmer oder schon die Azubis? Sie zahlen Ihre leben lang hohen Steuern und Sozialagaben? Selbst Rentener müssen anschließen hohe oder doppelte Sozialbagaben zahlen und viel auch noch mal steuern.

Reicht das immer noch nicht?

Völlig sinnlos

Dieser Freiwilligendienst ist so sinnlos wie der berühmte Kropf. Wir haben ja eine Freiwilligenarmee in die jeder der will kann und die jeder auch wieder vor Zeit verlassen kann. 1/2 Jahr Ausbildung. Früher sagte man, da können die Rekruten gerade einmal stramm stehen. Nun soll die "Ausbildung" eben auf diese kurze Zeit eingedampft werden. Ein weiteres 1/2 Jahr "heimatnahe" Verwendung. Rund um die größeren Städte mag das noch möglich sein. Was aber in den bevölkerungsarmen Regionen, wohin da mit den "Jährlingen". Zudem erhöht sich damit auch das Risiko, daß vermehrt Chaoten und Rechtslastige hier in Dienst treten. Besser und wesentlich effektiver währe eine 1 1/2 Jahre dauernde Diestpflicht für alle mit Wahlmöglichkeit zwischen THW, BW und einem Gesundheits/Sozialdienst.

Gibt es doch schon längst!

Geht zur Feuerwehr oder dem THW. Das ist reinster Heimatschutz, durchgeführt von ganz normalen Leuten, nicht zwingend rechts-lastig.

Wehrpflicht in Kraft setzen!

Der Bürger eines Staates ist auch der geborene Verteidiger desselben.
Es ist Bürgerpflicht sein Land, sein Volk und das Rechtssystem zu verteidigen.
Bürger mit begründeten ethischen Zweifeln können Zivildienst versehen.

Bei einer Armee geht es um die Effektivität und diese ist bei einer Wehrpflichtarmee deutlich höher als bei einer Berufsarmee, wie auch die Geschichte deutlich gezeigt hat.
Die Wehrpflichtarmee setzt sich aus allen Teilen der Bevölkerung zusammen und dieses schafft neben der Leistungsfähigkeit mit "wir halten zusammen" in der Folge auch ein Gemeinschaftsgefühl in der Gesellschaft.
Und ein Pflichtgefühl füreinander einzustehen.

@wenigfahrer um 17:56

Ich habe mir Teile der Pressekonferenz angesehen.
.
Die aktive Dienstzeit ist 6 Monate + 1 Monat Urlaub. Der Sold liegt so bei 1.500 €uronen + kostenlose Unterbringung, Verpflegung und Arbeitskleidung. Dazu werden wohl zusätzliche Leistung wie Familienheimfahrten kommen.
.
Keine Rede war von einer Quotenregelung, also 50% Frauen.

Heimatschutz

Es ist schon erstaunlich wie viele Teilnehmer sich in diesem Forum zum Thema Heimat beziehungsweise Heimatschutz äußern denen genau diese Heimat überhaupt nichts bedeutet. Wer sollte denn diesen Freiwilligen Dienst übernehmen wenn nicht jemand dem unsere Heimat am Herzen liegt. Das bedeutet wieder die ganze Linksfraktion und schon gar nicht die Grünen würde man in einer derartigen Einheit finden. Und allen oberlehrern hier zum trotz, ich bin meilenweit davon entfernt ein Nazi zu sein oder vergleichbares. Traurig aber wahr

vielleicht hilfreich, aber nicht durchgedacht

Meiner Meinung nach wieder einmal ein Schnellschuß der nicht durchgedacht wurde. Für die angedachte Sollstärke von 1000 benötigt die BW nochmal die gleiche Anzahl an Ausbildern (militärisch wie auch fachlich) und Funktionspersonal (Stab, Versorgung, Sanität, Inst, Verpflegung usw.) Dies müßte durch das derzeitige Personal gestellt werden, welches eh am Rande der Belastung steht. Nicht umsonst leistet derzeit schon die Reserve bereits unzählige Dienststunden um den Betrieb in den Kasernen aufrechtzuerhalten und die Auslandseinsätze kompensieren zu können. Auch fehlen moderne Unterkünfte mit moderner Infrastruktur um eine zielgerichtete Ausbildung zu ermöglichen. Und dann die fehlende Ausrüstung. Schon jetzt klagt die Truppe über mangelnde und fehlende Ausrüstung. Als solches finde ich den Vorschlag nicht verkehrt, aber bitte erst ein wirkliches Konzept (z.B. Landesregimenter, Standorte, Ausrüstung usw) ausarbeiten bevor man (bzw. Frau) schon anfängt die "Nationalgarde" aufzustellen.

@ transarena

>>> Dann werden wir noch mehr "Rechte" in der Bundeswehr haben.
Besser wäre es doch einen verpflichtenden Dienst für alle jungen Menschen einzuführen.
Egal ob Bundeswehr oder woanders. <<<
.
Wie jetzt!? Sie kritisieren das Rechte freiwillig zur Bundeswehr gehen, und im nächsten Satz soll sich jeder raussuchen dürfen wohin er geht? Unabhängig davon, dass das natürlich überhaupt keinen Sinn ergibt, wie locken sie mehr Linke freiwillig zum Bund?
Rote Tarnkleidung?

Die Aufgabe TV oder "Heimatschutz", wenn man das so nennen will, besteht zweifellos weiter. Sie zu ignorieren ist ein schwerer Fehler.

Es gab in dieser Bundesrepublik schon mal eine Dienstpflicht von bis zu 18 Monaten. Auch in der DDR gab es den 18 Monate dauernden Grundwehrdienst, den alle tauglichen männlichen Bürger abzuleisten hatten.

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44904793.html

Beispiel Schweiz:

https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19995395/index.html#a58
https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19995395/index.html#a59

18:50 @ transarena

Noch mehr "Rechte", schlimmer, Rechtsextreme - freiwillig - bei der Bundeswehr brauchen wir nicht. Das sehe ich genauso.

Einen Dienst im sozialen Sinne, engagiert auch für den Pflegebereich, ist viel wichtiger.

Das könnte auch helfen, später im privaten Bereich mit häuslicht Pflege besser klar zu kommen.

Gruß
Leipzigerin59

Freiwillig in die Heimat

" Ich glaube, dass wir mit diesem Angebot insbesondere junge Leute ansprechen, die sowieso eine Affinität zur Bundeswehr haben", so Kramp-Karrenbauer..."

Ja, und warum gehen die dann nicht als Längerdienende zur Bundeswehr?
Freiwilligendienst bei der BW und dann noch ein Freiwilligendienst und was dann noch...
Etwas unausgegoren.
Warten wir die Reaktionen ab.
Nur mit dem Schlachtruf Heimat und Deutschland wird das nichts.

Am 23. Juli 2020 um 18:10 von Peter Goge

" Ab wie vielen fänden Sie die Idee der Ministerin denn gut? Oder war das nur das erste Argument dagegen, das Ihnen eingefallen ist? "

Da ich ja schon etwas älter bin, und als Rentner zu der Generation gehöre, wo es Wehrpflicht gab, der so gut wie jeder nachgekommen ist, zu meiner Zeit.

Würde ich es gut finden, so 1 oder 2 Nullen anzuhängen, mir ist aber klar das Ihnen das nicht gefällt.
Etwas Ordnungssinn wäre für manche Jugendlich Gruppen vielleicht sehr hilfreich, besonders wenn ich die Berichte der letzten Tage bedenke.
Was natürlich nur Großstädte betrifft.
Vielleicht würde das ja helfen, den Sinn zu begreifen, das es nicht nur eine Gruppe gibt, sondern noch mehr Menschen.

@ Peter Kock

"Freiwillige machen das weil sie gerade nichts anderes zu tun haben und die gezogenen Leute sind unwillg dabei."

So ein Quatsch! Ich bin 1994 eingezogen worden, und bereue die 10 Monate bei der Bundeswehr nicht im Geringsten. Im Gegenteil: mittlerweile ärgere ich mich eher, dass ich nicht bei der BW geblieben bin und stattdessen die dortigen Karrierechancen im gehobeneren Dienst wegen der Liebe in den Wind geschossen habe! Ich war halt jung und bescheuert!

Übrigens: ich hatte nicht das Gefühl, dass die anderen Wehrpflichtigen da gegen ihren Willen zum Heeresdienst gezwungen worden wären! Meist sogar im Gegenteil! Der überwiegende Teil meiner Kompanie hat die Zeit weit weg vom Elternhaus sogar ziemlich ausgiebig gefeiert und all abendlich fett Party gemacht!

Am Ende gilt: Es wird niemand zum Dienst an der Waffe gezwungen! Also, was soll das Drama darum?

@ hierandiegeräte um 17.46 Uhr, "Grundsätzlich nicht schlecht"

"Nicht jeder ist als Krieger geeignet und nicht jeder ist in der Lage, z.B. Kranke und Hilfsbedürftige zu pflegen. Aufgaben gibt es genug; also jeder so, wie er bzw. sie kann. "

Aufgaben gibt es genug - so sehe ich das auch.

Sie schreiben, mit der Freiwilligkeit hätten Sie ein Problem. Einige machen diesen Dienst freiwillig, in der Zeit starten andere ihre Ausbildung, ihr Studium, ihre Karriere. Ich verstehe, dass manche das als ungerecht empfinden. Aber ich sehe diesen Start mit 1000 Freiwilligen erst als einen Anfang.

Wegen Corona gibt es z.B. schon jetzt weniger Ausbildungsplätze/Lehrstellen, im nächsten Jahr werden es sicherlich nicht mehr. Bevor man die Zeit nach dem Schulabschluss mit Daddeln und Warten auf bessere Zeiten verbringt, werden sich hoffentlich viele Jugendliche für ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr, für den Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk oder eben für ein freiwilliges Jahr bei der Bundeswehr melden.

Jder, der in diesem Land

Jder, der in diesem Land lebt, sollte ein Jahr einen Dienst für die Gesellschaft erbrungen.

Ja, Frau Kramp-Karrenbauer, das ist eine gute Idee.

PS. Allerdings gibt es einige in diesem Land, die mit Heimat noch nie was anfangen konnten.....

Ich würde

ein Pflichtjahr für Jungs und Mädels besser finden. Bei einem Monatlichen Verdienst von 450 Euro. Könnte auch bei der Feuerwehr, THW oder Sanitätsdienst abgeleistet werden.M.M.

Klappern können sie.

Gut. Statt freiwilligem Wehrdienst nun also freiwilliger Wehrdienst. Wird die Zielgruppe sicher in Horden in die Kasernen treiben... ;-)

Und um Himmels willen, bloß keine Wehrpflicht! Aus meiner Sicht eine absolute Frechheit, so etwas heutzutage überhaupt nur vorzuschlagen!

Komisch, in anderen westlichen Ländern hat man (in Teilen seit Jahrzehnten) auch keine allzu großen Probleme, ungezwungenes Personal zu finden. Woran mag das wohl liegen...

Kleiner Tipp: Der Umgang mit und Stellenwert von Leuten, die "Dienste für die Gesellschaft" leisten (gerade auch von der Politik, zuletzt in Coronazeiten wieder wunderbar zu beobachten) könnte eine heiße Spur sein...

Und die Frage, ob man für einen Staat, der mit seinen Schwächsten so umgeht wie dieser, überhaupt einen Dienst leisten will...

Migranten integrieren

Viele Migranten sind mangels Qualifikation kaum ins Deutsche Arbeitsleben integrierbar. Ein Dienst beim THW oder Heimatschutz könnte sie mit grundlegenden technischen Fähigkeiten ausstatten, so dass über längere Frist ein Leben außerhalb von Hartz IV möglich erscheint.
Deshalb :gute Idee.
Einfach mal versuchen!

17:23 von Peter Kock

wirkliche Soldaten
-
das ist doch gerade das was man als Lehre gezogen hat
aus Kaiserreich und Weimarer Republik
man will keine "wirklichen Soldaten"

Re : Hirschauer !

Nur leider ist der Zivil- und Katastrophenschutz seit etlichen Jahren unterfinanziert, genauso die Ausrüstung, weil die Politik es so wollte, und lieber das Geld für unsinnige Dinge wie die gescheiterte Maut raus wirft. So gibt es noch einige Projekte, die daneben gingen.
Da kann dann nur die BW aushelfen, die ist da wesentlich besser auf gestellt, wenn auch nicht wirklich perfekt.
Wahrscheinlich wird mein Post wieder gestrichen, weil ich zu sehr die Politiker kritisiere.
Wenn ja, sollte sich die TS mal darüber Gedanken machen, dass auch hier die freie Meinung geäußert werden darf, sonst melde ich mich ab !!

17:09 von Sisyphos3

«in meiner Jugend musste man zum Bund - oder einen Ersatzdienst machen
hat sich das Grundgesetz seither geändert»

"Die Allgemeine Wehrpflicht" ist nicht abgeschafft.
Aber in ihrer Wirksamkeit ausgesetzt. Ohne jede Änderung im GG.
Es gibt 1.001 Gesetze, die Artikel des GG in einzelnen Aspekten "gestalten".

«wo liegt das Problem»

"Fragestellung" … nicht "Problem".

Was soll durch die neu ins Auge gefasste Regelung besser werden, als es aktuell ist? Was kann / will man für die Gesellschaft erreichen, was bisher weniger gut "funktioniert"?

Was soll "Heimatschutz" sein? Schutz wovon?
Gegen Angriffe feindlicher Truppen?

"In meiner Jugend" stellten sich auch andere Fragen, als nun zur Gesellschaft in Deutschland im Jahr 2020. Immer alles mit: " … früher war aber …" vergleichen, liefert nur bei ganz wenigen Fragen Erkenntnisse, die direkt zu Antworten führen, die heutige "Probleme" im Ansatz lösen lassen.

Wer wird sich denn für "Heimatschutz" interessieren?
Die sinnvollere Frage.

Heimat schützen ganz ohne Waffen!

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Friedliche und Frieden liebende Zukunftsperspektiven liegen allein in humanistischer Erziehung des Nachwuchses. Frieden liegt immer nur in unserer eigenen Hand, niemals in der Hand eines Fremden oder Nachbarn. Neugier sollte ständig geweckt werden, Angst sollte niemals aufkommen.

@petermeffert, 18:12

Zitat: "Wichtig ist m.E., das sich ausnahmslos alle (!) einmal im Leben für das Land und die Gesellschaft verpflichtend (!) einbringen."

Zitat: "Sie sprechen mir aus der Seele! Vor allem ihr letzter Satz erscheint mir sehr richtig und sinnvoll."

Was wollen Sie? Ich (wie die Mehrheit der Bevölkerung) zahle in Deutschland genug Steuern und trage durch meine Arbeit ausserdem erheblich zum Bruttoinlandsprodukt (also zum Wohlstand des Landes) bei.

Das "Einbringen für die Gesellschaft" erfolgt also jeden Tag. Dass ich irgendjemandem etwas schuldig wäre, kann ich nun wirklich nicht erkennen (vielleicht eher im Gegenteil, aber gut).

18:44 Anna Elisabeth

Genau so habe ich es auch gemeint. Habe die Bundeswehr genutzt um Krankenpfleger zu lernen und das hat mich reifen lassen. Übrigens ein vorheriger Tread die 60 km durch den Wald trainierten wir sehr lange bis wir dazu in der Lage waren automatisch zu laufen als Jäger

1550 Brutto

für einen Freiwilligendienst? Ein Schlag ins Gesicht für jeden Ehrenamtlichen!

mache wir uns nichts vor,

eine Wehr-/Dienstpflicht der "alten" Form, wielang auch immer, wird es nicht mehr geben. Im Jahr vor der Wende (1989) betrug die Stärke der BW ca. 500.000 Soldaten, davon ca. 300.000 Wehrpflichtige. Schon zu diesem Zeitpunkt konnten nicht alle "gezogen" werden die eigentlich Ihren Dienst ableisten sollen. Im Jahr 2020 beträgt die Stärke der BW ca. 190.000 Berufs-/Zeitsoldaten. Man sieht, diese Zahl hat sich in den letzten 30 Jahren kaum verändert. Bei ein erneuten Wehrpflicht müßte man davon ausgehen, das, wenn man nur annähernd eine gewisse Wehrgerechtigkeit erreichen will ca. 100.000 Männer/Frauen je Jahr zum Dienst einberuft. Bei einer Stärke von 600 Mann je Bataillon würden das mind. 200 neue Bataillone bedeuten. 200 Bataillone neu aufzustellen, auszurüsten sowie zu unterhalten sind solch immense Kosten (wir reden hier über Milliardenbeträge), das 1000 Mann/Frau im Territorial-Heer echt ein schnäppchen sind

Basis ist die Freiwilligkeit

Das ist doch eine gute Sache.
Warum also die Aufregung?

Ich habe die Bundeswehr noch als Wehrpflichtarmee erlebt, und mich 2 Jahre als Reserveoffizier verpflichtet.
Damals war die Bundeswehr noch fest im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert, es war selbstverständlich, dass wenigstens zwei Söhne einer Familie "zum Bund" gingen.

Heute fristet die Bundeswehr ein Randdasein, medial mit Vorliebe nur im Zusammenhang mit extremistischen Tendenzen oder untauglichem Material behandelt.

Die Kritik, der Vorstoss solle eine Anwerbeaktion für Zeit- und Berufssoldaten sein, ist lächerlich.
Die sozialen Dienste dürfen sich auch interessant machen und werben, daran hindert sie niemand.

Re : transarena !

Dafür plädiere ich auch, ein Jahr verpflichtenden Dienst für alle jungen Menschen, egal ob Mann oder Frau, und egal ob bei der BW, THW oder Sozialdienste. Dann würden die Rechten wohl ziemlich zurück gedrängt und manch junger Mensch kriegt eine andere Perspektive für gewisse Dinge !!!
Da werden nur leider nicht alle Parteien darauf einsteigen, denn ein Dienst für das ganze Volk könnte ja zu mehr Gemeinsinn führen, und so manches Problem lösen.
So manche Person würde mal ein Jahr nicht viele Nächte lang Party feiern können .................
oh kraus, oh Schreck............ welch eine Freiheitsberaubung !!!

Allgemeine Dienstpflicht - für alle!

Gerade die Corona Krise hat gezeigt, welch dramatische Lücken sich in der Krankenversorgung aufgetan haben, weil die "Zivis" fehlen. Die Probleme bei der Bundeswehr wurden vorausgesehen, solche Stimmen wurden aber unterdrückt, weil nicht opportun.

Es sollte ein Jahr allgemeine Dienstpflicht für alle (w,m,d,etc,*) eingeführt werden.
Diese Dienstpflicht kann bei der Bundeswehr, Krankenhäusern, Sozialeinrichtungen, Hilfsorganisationen etc. abgeleistet werden.

SO wäre es fair, gerecht und würde der Gesellschaft und den jungen Erwachsenen helfen.

18:50 von transarena

Genau richtig, was sie schreiben! Pflicht scheint heutzutage ein Fremdwort zu sein. Gerne dürfte die Zeit 18 Monate sein, dann kann auch eine Ausbildung integriert werden.

@18:47 von ataristianer

Beim normalen Wehrdienst werden Sie kaum in der Lage sein, "den ganzen Tag nur mit meinem Smartphone daddele"n. Ein guter UvD oder Spieß wird Sie schon mit genügend Aufträgen versehen, damit Sie nicht dazu kommen oder einfach das Smartphon während der Dienstzeit einschließen und erst nach Feierabend wieder herausgeben. Aber das würden Sie wahrscheinlich als Schikane oder Einschränkung Ihrer persönlichen Freiheit ansehen.

Unbedingt

..... für Alle wieder einführen.
Mit Hilfe im Pflegedienst und anderen Projekten. Hatten wir alles schon und es war gut so.

Bundeswehr-Freiwilligendienst soll Heimatschutz stärken....

Aber warum denn jetzt diese Initiative von Kramp-Karrenbauer ? Ist die Bundeswehr nicht so beliebt ? Wird ihr nicht von jungen Leuten das Kasernentor eingerannt ?

Nachgefragt

Gilt das nur für Personen mit Deutscher Staatangehörigkeit? Ich denke an Integration.

@hierandiegeräte um 1746 Uhr

"... Wichtig ist m.E., das sich ausnahmslos alle (!) einmal im Leben für das Land und die Gesellschaft verpflichtend (!) einbringen." --- Das tue ich JEDEN MONAT durch (zwangsweisen) Steuerabzug von meinem nicht einfach erarbeiteten Gehalt. Mittlerweile bin ich zu der Überzeugung gelangt, daß ich damit meine Pflicht gegenüber Land und Gesellschaft mehr als erfüllt habe.

Nichts dagegen. Vor allem

Nichts dagegen. Vor allem können sich hier Einwanderer profilieren. Nichts integriert so sehr wie ein freiwilliger Dienst.
Wir werden dann erleben ob sich aus diesem Klientel überhaupt welche finden werden, aber das wird man dann ja sehen.

Müsste man nicht erst einmal...

... den Verfassungsbruch reparieren?
Wehrpflicht und Freiwilligendienst vertragen sich nunmal nicht mit unserer Beteiligung an völkerrechtswidrigen Angriffskriegen.

19:09 von Dessert

Ich glaube wir werden mit unserer Forderung, die Wehrpflicht zu reaktivieren, in der heutigen, egoistischen, Spaßgesellschaft nur wenige Befürworter finden. Schade, denn eine starke Wehrpflichtarmee macht unabhängiger, denn man ist von fremden Armeen nicht mehr abhängig. Gerade in einer Zeit, in der einige große Nationen, durch ihre Politik, die Konflikte anheizen, ist es gut, mit starker Stimme mehr für Frieden einzustehen. Wie sie schon schreiben, durch die Wehrpflicht nimmt die Gesellschaft an der Landesverteidigung teil und kontrolliert die Armee!

Unser Staat

ist so reich, dass wir es uns leisten können 1 Mrd. als Entwicklungshilfe an Indien zu geben, einem Staat mit Raumfahrtprogramm und Atombombe. Da kann sich unser Staat auch eine Armee mit gut bezahlten Soldaten leisten. Weiterhin kann es sich unser Staat auch Leisten Pflegekräfte gut zu bezahlen und keine billigen Zwangsarbeiter ein zu stellen denen man die Lebenszeit stiehlt.

Zu um 19:09 von Gassi ✎Heimatschutz hier wie dort!

Gibt es doch schon längst!
Geht zur Feuerwehr oder dem THW. Das ist reinster Heimatschutz, durchgeführt von ganz normalen Leuten, nicht zwingend rechts-lastig.

Gibt es nicht. Feuerwehr und THW sind nicht vergleichbar. Feuerwehren und das THW sind ebenso unverzichtbar. Sie sind aber Zivil- und Katastrophenschutzorganisation für Brände, Unfälle, Überschwemmungen etc..
Wer dort seinen Dienst tut, leistet ebenso einen Dienst für die Allgemeinheit. Außerdem gibt es immer noch Regelungen zur Dienstpflicht bei der Feuerwehr in den Bundesländern: z.B.
https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayFwG-13

Wer zur Bundeswehr geht ist nicht "zwingend rechts-lastig". Genausowenig wie bei der Feuerwehr oder dem THW. Das ist mindestens eine böswillige Unterstellung und Verunglimpfung aller Bundeswehrangehörigen.
Das ist nicht ok!

19:43 von zöpfchen

Klar, wir legen die Landesverteidigung in die Hände von Menschen mit begrenztem Aufenthaltsrecht, mit Doppelpass, etc.

Im sozialen Bereich können Migranten entsprechende Freiwilligendienste leisten, die sich in jeder Bewerbung gut machen und einen geschützten Bereich bieten, um einen Einblick in das Arbeiten in Deustchland zu bekommen.

Anlaufstellen dafür wären üblicherweise direkt die Träger, die auch Integrationsarbeit leisten ...

Selten...

... war ich mit AKK einer Meinung.

Aber in dieser Sache sehe ich es genau so: eine gemeinschaftliche, gesamtgesellscjaftliche Verpflichtung schafft Gemeinsamkeit.

Immer her damit.

19:45 von schabernack

lauter Fragen
sicherlich interessante und nicht polemisch gemeint
sie haben recht
ich sehe aktuell keine "feindliche" Bedrohung zumindest militärischer Natur
aber ein fehlender sozialer Zusammenhalt in unserer Gesellschaft
ich meine (!!) es seilen sich gerade zu viel ab, kommen ihrer Verantwortung nicht nach
aber nichts schlimmeres für nen Politiker, als Probleme" lösen zu wollen
welche der Wähler nicht als Problem/dringlich erkannt hat
siehe Beispiel Willy Brand "blauer Himmel über Rhein und Ruhr"
kein Aas hat Umweltschutz damals als was dringliches betrachtet, entsprechend war das ein Flop

Äääh, da hier von einem

Äääh, da hier von einem grundjahr gesprochen wird, vorzugsweise in Pflegeeinrichtungen, muss ich zugeben, dass ich wieder zur BW gehen würde. Mit der gleichen Begründung, wie vor 30 Jahren. Zivis drücken die Preise. Sie agieren gegen reguläre Arbeitskräfte. Bundis machen das nicht. Die Berufssoldaten hören nicht permanent "der Freiwillige is billiger...".

Wer soll das haben wollen ?

Ich selber hatten das mehr als Zweifelhafte Vergnügen, Reservist sein zu dürfen.

Wer wollte wohl darauf aus sein, seine berufliche Entwicklung von Reservistenübungen gefährden zu lassen ?

Die Regierung soll realisieren, was für ein Typ von Mensch für Interventionen im Ausland benötigt werden.
Das, was gefragt ist...

Söldner.... ggf Fremdenlegionäre.

In Frankreich hat m,an schon voll länger erkannt, wie dergleichen läuft.

D ist - wie in vielen Dingen - etwas langsamer.

19:48 von WM-Kasparov-Fan

Leider entscheidet nicht alleine die Erziehung des eigenen Nachwuchs darüber, wie friedlich es in der Welt bleibt. Ein schöner Traum, den sie hier skizzieren. Vor allem wenn man bedenkt, dass jedes 5.Kind in Armut lebt und deren Eltern sich vielleicht mit 3 Mini Jobs über Wasser halten. Nein, wir brauchen wieder eine Wehrpflicht!

Der Grundgedanke einer (Heimat) Reserve ist

nicht verkehrt, denn eine richtige Reserve besitzt die BRD respektive die BW nicht mehr. Bis auf 30 RSU-Kompanien und ein paar Geräteeinheiten ist nichts mehr von dem vorhanden was mal war. Sicherlich ist jeder, der mal (auch vor langer Zeit) gedient hat, Reservist im eigentlichen Sinne, aber ohne eine zugewiesene (da nicht existierende Reserveeinheit samt Ausrüstung) und ohne regelmäßige Übung besteht die sogenannte Reserve der BRD nur auf dem Papier. Nicht ohne Grund hat der Sanitätsdienst der BW zu Beginn der C-Krise Reservisten gebeten, sich freiwillig zum Dienst zu melden (ca. 4000 sind dem Aufruf gefolgt) da es aufgrund fehlender Infrastruktur (es gibt keine Kreiswehrersatzämter mehr) nicht möglich war/ist Reservisten einzuberufen

Rumgehampel

Mich nervt dieses Rumgehampel schon seit vielen Jahren. Eigentlich, seit es die Möglichkeit gab für "Kreigsdienstverweigerer" einen Zivildienst zu machen.
Denn es wäre doch so einfach:
Jede(r) ist verpflichtet, ein Jahr für die Gemeinschaft zu dienen. Entweder in der Truppe oder im sozialen Dienst. Jeder junge Mann und heute im Zuge der Gleichberechtigung auch jede junge Frau. Punkt. Die Wahl ist freigestellt, die Frage "ob oder ob nicht" aber nicht. Und dann hätten die Sozialorganisationen auch kein Personalproblem mehr. Stattdessen quälen wir uns mit ewig neuen und immer anderen "Freiwilligkeitsprogrammen" und Lockangeboten.
"ich dien" So einfach, wie es auf dem Wappen des Prince of Wales steht, könnte die Sache sein. Könnte... Leider!

Die "Heimat schützen" quasi

Die "Heimat schützen" quasi mit ehrenamtlichen... Und ich dachte, Frau Kramp-Karrenbauer hätte auf ihre letzten politischen Tage eher an Profil gewonnen.
So kann man sich täuschen.

Pflicht statt Freiwilligkeit

Wer kommt, wenn der Dienst freiwillig ist?

In einer Gesellschaft der Egomanen sollte jeder verpflichtet werden, sich für eine angemessene Dauer in den Dienst der Gesellschaft zu stellen, damit jeder darauf gestoßen wird, dass es außer dem "ich" auch ein "wir" gibt, ohne das niemand vernünftig leben kann.

@werner1955, 19:05

„Reicht das immer noch nicht?“

Das ist sogar zuviel. Weil die Bürger einerseits einen Teil der „Früchte“ ihrer Leistung „abgeben“ müssen, andererseits aber schon mangels ausreichendem „Einblick“ bzw. vollständiger und transparenter Informationen über die „Regierungsgeschäfte“ keinen wirklichen Einfluss darauf haben, was andere damit anstellen. Und wegen deren „Geheimniskrämerei“ oft nicht einmal nachvollziehen bzw. selbst beurteilen können, ob, und wenn ja, in welcher Form ihre Arbeit bzw. Leistung der Gesellschaft (der gesamten, nicht nur einem Teil davon - also jedem) wirklich nützt, oder ob sie sich „unterm Strich“ sogar nachteilig für alle auswirkt.
Kurzum: Die Bürger „müssen“ zuviel (damit sind nicht nur die Geldabgaben, sondern ist insbesondere auch Bürokratie gemeint) und „dürfen“ zuwenig. Würde sich also „lohnen“, wenn die Bürger bereit wären, im IT-Zeitalter besagte „Regierungsgeschäfte“ selbst zu übernehmen. WENN. Dann wäre allerdings statt „motzen“ Zusammenarbeit angesagt.

THW

Der Sinn dieses Vorhabens erschließt sich mir nicht. Wir haben den THW für den Katastrophenschuz (er heißt nur nicht Heimatschutz), wir haben Bedarf und Angebot in vielen Bereichen (sozial, sportlich ...) für ein freiwilliges Jahr. Worin liegt der Sinn, junge Leute stattdessen einer militärischen Grundausbildung (durch Schlamm robben, Gebrauch einer Waffe) zu unterziehen? Und dies in einer Organisation, die gerade damit zu tun hat, rechte Aktionen, Verschwinden von Kampfmitteln ect. aufzuklären. Das ist doch vollkommen absurd. Weiterhin sind auftauchende Gedankenspiele (die es außerdem auch noch gibt), wieder ein entsprechendes Pflichtjahr ein zu führen, schnellstens zur Seite zu schieben, die „Generation Praktikum“ hat schon genug damit zu tun, ihre Zukunftswege auskömmlich zu gestalten.

@ rainer4528

"Ein Schlag ins Gesicht für jeden Ehrenamtlichen!"

Warum das? Ich dachte, beim Ehrenamt ginge es allein um die Freude am Dienst an der Gesellschaft. Ist diese Freude denn nicht Lohn genug?

20:56 von Fritz Schulze

"" Mich nervt dieses Rumgehampel schon seit vielen Jahren. Eigentlich, seit es die Möglichkeit gab für "Kreigsdienstverweigerer" einen Zivildienst zu machen.
Denn es wäre doch so einfach:
Jede(r) ist verpflichtet, ein Jahr für die Gemeinschaft zu dienen. Entweder in der Truppe oder im sozialen Dienst. Jeder junge Mann und heute im Zuge der Gleichberechtigung auch jede junge Frau. Punkt. ""
#
So sehe ich es auch. Habe es weiter oben schon geschrieben.

Armee in die Gesellschaft einbinden

Die Wehrpflicht hat viele Jahrzehnte recht gut funktioniert. Der Wegfall bzw. die Aussetzung dieser Praxis hat die bekannten Probleme mit sich gebracht.
Eine Wiedereinführung wäre m. E. der richtige Weg.

Schrecklich, unpassend, kontraproduktiv

Das Konzept ist richtig schlecht.

1. Es werden Einsätze im Landesinneren suggeriert. Abgesehen von der akuten Landesverteidigung hat die Bundeswehr aus guter Tradition jedoch keinerlei Funktion im Inneren. Das muss so bleiben.

2. "Heimatschutz" klingt nach den Nationalsozialisten.

3. Wenn die nur lokal und regional am Wohnort eingesetzt werden, ist das genau das Gegenteil vom Kitt der Gesellschaft. Dann bleiben die Provinzen unter sich. Deutschlandweiten Zusammenhalt gibt es nur, wenn die weit von zu Hause weg MÜSSEN.

4. Frau Kramp-Karrenbauer hat recht, dass sich wohl vor allem "bundeswehraffine" Menschen melden, vermutlich besonders Rechtsextreme, Waffennarre, Gewaltfantasten, Paranoide.

Bufdi bei der Bundeswehr

ein zum Scheitern verurteilter Versuch dem Bürger in Uniform Leben einzuhauchen. Dies geht nur über die allgemeine Wehrpflicht. AKKs Vorschlag ist nur ein Pflaster, um die jetzige gewollte Form unserer Landesverteidigung zu kaschieren, die sich zwangsläufig zu einer geschlossenen Gesellschaft entwickeln musste, weil Fluktuation fehlt.

22:56 von erstaunter bürger

die sich zwangsläufig zu einer geschlossenen Gesellschaft entwickeln musste
.
man wußte das ... Kaiserreich und Weimarer Republik
die Väter des GG hatten das im Blick, suchten es zu verhindern

@22:22 von Wolfgang E S

//In einer Gesellschaft der Egomanen sollte jeder verpflichtet werden, sich für eine angemessene Dauer in den Dienst der Gesellschaft zu stellen, damit jeder darauf gestoßen wird, dass es außer dem "ich" auch ein "wir" gibt, ohne das niemand vernünftig leben kann.//

Schöner kann man das nicht mehr formulieren. Danke.

@ wenigfahrer

Würde ich es gut finden, so 1 oder 2 Nullen anzuhängen, mir ist aber klar das Ihnen das nicht gefällt.

Woher wissen Sie, was mir gefällt?


Etwas Ordnungssinn wäre für manche Jugendlich Gruppen vielleicht sehr hilfreich, ...

Dann ist die Bundeswehr aber nicht das richtige. Wer echte Ordnung will, muss Physik studieren. Gibt es noch etwas so geordnetes wie die Quantenfeldtheorie?

@ Fank_Furter (19:55): Mit dem hier haben Sie recht

hi Frank_Furter

Mit dem hier haben Sie recht:

Es sollte ein Jahr allgemeine Dienstpflicht für alle (w,m,d,etc,*) eingeführt werden.
Diese Dienstpflicht kann bei der Bundeswehr, Krankenhäusern, Sozialeinrichtungen, Hilfsorganisationen etc. abgeleistet werden.

Aber besser wären

Krankenhäuser
Hilfsorganisationen
Sozialeinrichtungen
kirchliche Einrichtungen
Naturschutz-Organisationen
Klimaschutz-Organisationen

Das hätte was. Und so wäre es fair. Denn diese Organisationen bekämpfen diese Kriegstreiberei unsere Bundesregierung, der EU und von der NATO und den USA. Niemand sollte freiwillig an der Waffe dienen. Je weniger das tun, desto eher wird dieser Kriegstreiberei und diesem illegalen Kriegswaffenhandel dieser Regierungen der Hahn abgedreht. Ich persönlich bin schon gespannt auf das Urteil vom Internationalen Gerichtshof gegen die Ruestungskonzerne und Regierungen. Und genau deswegen den Seenot-Rettern helfen, ist eine gute Tat.

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