Ihre Meinung zu: Social-Media-Leiter der Bundeswehr sympathisiert mit "Identitären"

23. Juli 2020 - 10:16 Uhr

Der Leiter der Social-Media-Abteilung der Bundeswehr sympathisiert öffentlich mit einem Rechtsradikalen. Dem Oberstleutnant gefallen dessen einschlägige Beiträge auf Instagram. Von K. Kampling und C. Walter.

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Kommentare

Ist der rechtsextrem,

Ist der rechtsextrem, rechtsradikal oder nur irgendwie rechts?
Bei zweiten, den guten Mann bitte von der Truppe entfernen.. bei erster Möglichkeit, den Herren bitte gründlich nachschulen

Es zeigt sich immer mehr,

Es zeigt sich immer mehr, dass Rechtsextremismus in der Bundeswehr strukturell und systemisch verankert ist - da ist es mit der Identifizierung von Einzelpersonen und kleinen Grüppchen längst nicht mehr getan.
Neben strukturellen Veränderungen bräuchte es endlich auch eine in die Tiefe gehende Geschichtsbewältigung, die auch die Phänomene transgenerationaler Traumatisierung für die Bedeutung von Verdrängung und Wiederholung berücksichtigt.

Frau Strobl

hat Recht, Herr B ist untragbar. Meine Frage, was macht der MAD und andere Kontrollinstanzen im Verteitigungsministerium. Wenn jeden zweiten Tag Meldungen solcher Verfehlungen an ans Licht kommen wird man schon sehr Nachdenklich und muss sich fragen wie sehr der Fisch vom Kopf her stinkt.

@ hesta15

>>> ... wie sehr der Fisch vom Kopf her stinkt. <<<
.
Apropos "Fisch" und "Kopf".
Welcher unserer führenden "Köpfe" ist nochmal bekennender Fan von einer radikalen Band mit "Fisch" im Namen?
Das finde ich genauso bedenklich. Wird aber nicht thematisiert.

@ Bender Rodriguez 10:27

Ein Medienprofi, der Gedankengut der „Identitären Bewegung“ gutheißt, ist definitiv nicht nur „irgendwie rechts“, sondern rechtsradikal. Wenn sich die Vorwürfe erhärten, muss er unbedingt von seinem Posten entfernt werden.

Expertin oder Experten?

"Rechtsextremismus-Expertin" Natascha Strobl ist bekennende "Antifa"-Anhängerin, siehe ihre Twitter Posts. Sie ist somit weiter links der politischen Mitte als Oberstleutnant Marcel B. rechts davon ist.

Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang stuft die "Identitäre Bewegung" als "gesichert rechtsextrem"

Zwischen echt-rechtsextremen Skinheads und der IB liegen politisch Welten. Die IB ist eindeutig rechts und hat auch viele Linksextremismus-Experten unter ihren Anhängern. Letzteres könnte die Einstufung als "gesichert rechtsextrem" erklären.

Vermisse ein Beispiel

Es wäre schön gewesen wenn wenigstens ein Post als Beispiel erwähnt worden wäre. Rechtsradikale können auch mal einen guten Tag haben und was vernünftiges posten, warum soll man das dann nicht liken? Der Inhalt sollte doch noch vor dem Autor oder gar seinen Ansichten stehen. Es wird noch nicht mal abgegrenzt, dass es sich nicht um ein Katzenbild gehandelt hat. Für mich hat der Artikel zu wenig Informationen um sich ein vernünfitges Urteil bilden zu können...

Es wird immer schlimmer ...

" ... Das lässt sich nicht anders interpretieren als ein öffentliches politisches Bekennen"

Ja und ? Maßnahmen ergreifen ... sofort. Auf was warten ? Oder ist es wirklich schon zu spät ?

@ 10:36 von hesta15

... und man müsste ergänzen: Ein Fisch, der vom Kopf her stinkt, ist ungenießbar, birgt die Gefahr der Vergiftung in sich und sollte daher aus dem Verkehr gezogen werden.

RE : Bender Rodriguez !

Da hilft auch keine Nachschulung, wenn eine Gesinnung da ist, ist sie da.
Und diese wurde sicher schon von Kindesbeinen an so angelegt, und hat sich in den Hirnwindungen eingebrannt !!!
Bei einem PC kann ich die Programmierung ändern, bei einem Gehirn so ziemlich wie unmöglich !!!

@andererseits

"
Am 23. Juli 2020 um 10:36 von andererseits
Es zeigt sich immer mehr,

Es zeigt sich immer mehr, dass Rechtsextremismus in der Bundeswehr strukturell und systemisch verankert ist - da ist es mit der Identifizierung von Einzelpersonen und kleinen Grüppchen längst nicht mehr getan.
Neben strukturellen Veränderungen bräuchte es endlich auch eine in die Tiefe gehende Geschichtsbewältigung, die auch die Phänomene transgenerationaler Traumatisierung für die Bedeutung von Verdrängung und Wiederholung berücksichtigt."

Das Problem ist nur, wie wollen Sie das bewerkstelligen, solange in solchen Strukturen ein Korpsgeist herrscht, der praktisch identisch ist mit der Omerta der Mafia? Hier müßte imho zuerst angesetzt werden. Sie kommen an die Leute ja sonst nicht ran. Geschichtsbewältigung, das geht ja noch, in der Ausbildung, aber der Rest? Ich hätte da keine Idee, wie das geschehen könnte.

@ 10:47 von neunund9zig

Sie finden einerseits, dass der Bericht zu wenig Information bietet, scheinen aber andererseits genügend Grund zu sehen, dass liken von Posts rechtsextremer Leute durch einen social-media-Chef der Bundeswehr zu rechtfertigen?
Erstaunlich.

Das hier ist schon durchaus verdächtig

hi Bender Rodriguez

Also wenn der jetzt schon Beiträge von Rechtsextremisten auf Instagram und sowas geliked hat:

https://www.tagesschau.de/investigativ/panorama/bundeswehr-social-media-...

Der Leiter der Social-Media-Abteilung der Bundeswehr sympathisiert öffentlich mit einem Rechtsradikalen. Dem Oberstleutnant gefallen dessen einschlägige Beiträge auf Instagram.

Dann ist das schon durchaus verdächtig. Dieser Leiter dieser socia-Media-Kampagne sollte mal auf rechtsradikale Hintergruende ueberprueft werden. Und wenn sich da was rausstellen sollte, dann gehört der radikal aus der Truppe entfernt. Wir wollen keine Rechtsradikalen bei unserer Bundeswehr. Und ich kann unsere Soldaten und Soldatinnen nur immer wieder dazu ermutigen, sowas nach oben zu melden und dann muss oben (Verteidigungsministerium) auch gehandelt werden!!

Im Staatsdienst darf es keine Rechtsextremen geben

Staatsdiener, zu denen auch der Oberstleutnant zählt, leisten einen Eid auf die Verfassung und haben sich im Amt politisch neutral und verfassungskonform zu verhalten.

Dass ausgerechnet ein Soldat, der mit PR-Aufgaben der Bundeswehr beauftragt ist, sich als Sympathisant rechtsextremer Gesinnung outet, geht überhaupt nicht und muss, wenn sich der Verdacht bestätigt, disziplinarische Konsequenzen haben.

Und ja, eine professionell angelegte Studie zum Rassismus und zur Rechtsextremität in Deutschlands Staatsdiensten, die unsere innere und äußere Sicherheit gewährleisten sollen, wäre dringend angezeigt, auch um uns zu beruhigen. Ob aber der in der Sache offenbar voreingenommene Innenminister der richtige Auftraggeber dafür ist, bezweifel ich. Wer ein Gutachten bestellt, hat großen Einfluss darauf, was drin steht. Damit wäre uns nicht geholfen.

@ hesta15 (10:36): stimmt - das schädigt den Ruf der Bundeswehr

hi hesta15

Frau Strobl hat Recht, Herr B ist untragbar. Meine Frage, was macht der MAD und andere Kontrollinstanzen im Verteitigungsministerium. Wenn jeden zweiten Tag Meldungen solcher Verfehlungen an ans Licht kommen wird man schon sehr Nachdenklich und muss sich fragen wie sehr der Fisch vom Kopf her stinkt.

stimmt, denn sowas macht auch den Ruf unserer Bundeswehr kaputt, wenn Rechtsextremisten in der Bundeswehr sind. Sowas kann sich unsere Bundeswehr - auch wegen ihrem Ruf im Ausland - nicht leisten.

Die Bundeswehr muss von einer etwaigen versuchten Unterwanderung von Rechts gesäubert werden, genauso wie unsere Polizei. Darueber hinaus muss unsere Bundeswehr immer und immer wieder firm gemacht werden gegen rechts und zum Kampf gegen rechts ermutigt werden.

Schulung erforderlich

Ich glaube Herr Haldenwag und Verfassungsschutz braucht zuerst eine Schulung, die ihnen erklärt was der Unterschied zwischen "Identitär" und "Rechtsradikal" ist.

Recht auf freie Meinung

Wir müssen aufpassen, dass sich unser Land nicht Richtung McKarthy-Ära bewegt. Menschen haben Rechte, auch auf Meinungen, die manchem nicht behagen. Mir hat es nicht behagt, dass eine Journalistin der Taz alle Polizisten auf die Müllhalde wünscht, aber ich respektiere das Recht auf freie Meinung.

Mikro-Kosmos

@ Mr.1787:
Zwischen echt-rechtsextremen Skinheads und der IB liegen politisch Welten.

Aber sehr kleine Welten.

@99ig, 10:47

Nein, man muss hier keine rechtsextremistischen Posts zitieren, um zu dem Ergebnis zu gelangen, dass ein Medienprofi im Staatsdienst keine Posts rechtsextremistischer und verfassungsfeindlicher Gruppierungen öffentlich gutheißen darf.

@ 10:59 von Anderes1961

Da muss ich leider Ihre Ratlosigkeit zum großen Teil teilen. Ich glaube allerdings mit Blick auf die gesamtgesellschaftliche Situation, dass diese Form der Aufarbeitung von Geschichte auch unter transgenerationalen Aspekten (u.a. Literatur zu "Der lange Schatten der Geschichte", aber auch die Arbeiten und Forschungen von Michaela Huber u.a.) weit über die Bundeswehr hinausgeht, wenn man sich z.B. Gaulands Stolz auf Wehrmacht und seine unglaubliche Relativierung vom "Vogelschiss der Geschichte" anschaut - von B.Höckes Forderung nach "erinnerungspolitischer Wende um 180 Grad" und seinen neonazivokabulargetränkten Faseleien vom 1000jährigen Reich etc ganz zu schweigen.

@andererseits, 10:36

"Es zeigt sich immer mehr, dass Rechtsextremismus in der Bundeswehr strukturell und systemisch verankert ist"

Eigentlich nur logisch: Jedes System, das auf die Durchsetzung irgendwelcher Interessen (mögen die auf den ersten Blick noch so legitim erscheinen) mithilfe von (Waffen-)Gewalt - also dem "Recht des Stärkeren" - setzt, beruht zwangsläufig auf autoritäten Strukturen, und nicht auf freien Willensentscheidungen - oder besser: der Einsicht und Vernunft von Menschen als freie Individuen innerhalb einer Gesellschaft.

@ Mischpoke West (10:44): diese Band ist nicht extremistisch

@ Mischpoke West

Meinen Sie mit dem hier:

Welcher unserer führenden "Köpfe" ist nochmal bekennender Fan von einer radikalen Band mit "Fisch" im Namen?

etwa Steinmeier?? Außerdem: die Band Feine Sahne Fischfilet ist nicht rechtsextrem oder sonstwie extrem. Die kämpfen gegen rechts! Weiterhin hat die Band Extremismus-Vorwuerfe zurueckgewiesen:

https://tinyurl.com/yxj8h6ty
Nordkurier: Feine-Sahne-Sänger weist Linksextremismus-Vorwürfe zurück 04.10.2019 15:58 Uhr

Von daher ist das ueberhaupt nicht bedenklich:

Das finde ich genauso bedenklich. Wird aber nicht thematisiert.

Das ist Unsinn.

Das hier ist klares NO-GO von diesem Oberstleutnant

Aus dem Grund ist es ein NO-GO, wenn dieser Oberstleutnant:

https://www.tagesschau.de/investigativ/panorama/bundeswehr-social-media-...

Oberstleutnant ist für Online-Kampagnen der Bundeswehr verantwortlich
Der Social-Media-Leiter der Bundeswehr, Oberstleutnant Marcel B., ist für die Online-Kampagnen der Bundeswehr verantwortlich, die zur Nachwuchsgewinnung eingesetzt werden. Zudem hat er an der Erstellung der "Social Media Guidelines" der Bundeswehr federführend mitgewirkt.

Kontakte zu Rechtsextremisten hat und dem die Beiträge von den Identitären auch noch gefallen:

https://www.tagesschau.de/investigativ/panorama/bundeswehr-social-media-...

Einer der wichtigsten Verantwortlichen für Social-Media bei der Bundeswehr ist mit einem Anhänger der "Identitären Bewegung" vernetzt und sympathisiert auf Instagram öffentlich mit dem Rechtsradikalen.

Hoffentlich hat der nicht noch Rechtsextremisten angeworben.

alles ähnlich

Eine Mitbegründerin der „Antikapitalistischen Linken“, eine Gruppierung die der Verfassungsschutz als linksradikal einstuft und überwacht ist neue Verfassungsrichterin von Mecklenburg-Vorpommern.
Eine"Rechtsextremismus-Expertin"die bekennende "Antifa"-Anhängerin ist.
Und ein Leiter der Social-Media-Abteilung der Bundeswehr sympathisiert öffentlich mit einem Rechtsradikalen .

Ist doch alles ähnlich an den politischen Rändern .....

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Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Wer kann die Heimat besser schützen?

Die Kampagne der Bundeswehr zur neuen Heimatschutztruppe dient dann sicherlich dem Finden weiterer Nazis oder doch nur der Aufstellung einer militärischen Einheit zur Eindämmung unliebsamer Demonstrationen.
Trump macht das ja gerade vor.

Re: Mr.1787 am 23. Juli 2020 um 10:46

""Rechtsextremismus-Expertin" Natascha Strobl ist bekennende "Antifa"-Anhängerin, siehe ihre Twitter Posts. Sie ist somit weiter links der politischen Mitte als Oberstleutnant Marcel B. rechts davon ist."

Diese ewigen ermüdenden Versuche Links und Rechts gleichzusetzen, um die Rechten zu verharmlosen und Antifaschismus pauschal als Linksextremismus zu brandmarken, sind ebenso durchsichtig wie substanzlos. Links sein heißt einfach, eine kritische Haltung zur Rolle des Privateigentums zu haben. Dieses ist ein kultureller Wert (zu dem ich übrigens stehe), kommt in der Natur nicht vor und ist daher durchaus diskussionswürdig. Rechte Ideologie richtet sich hingegen gegen Menschen, nämlich solche, die aus irgendeinem Grund nicht ins Weltbild der Rechten passen. Die meisten Linken und Antifas, die ich kenne, sind gegen Gewalt und die Todesstrafe, aber alle Rechten die mir je begegnet sind - und das sind nicht wenige - sind dafür und faseln ständig von "...an die Wand stellen" und dergleichen

@ John Koenig

"Eine"Rechtsextremismus-Expertin"die bekennende "Antifa"-Anhängerin ist.
Und ein Leiter der Social-Media-Abteilung der Bundeswehr sympathisiert öffentlich mit einem Rechtsradikalen .
Ist doch alles ähnlich an den politischen Rändern ....."

Das ist ziemlicher Nonsens, da ist gar nichts ähnlich.

"Antifa" heißt schlicht "Gegen Faschismus". Und wer sollte etwas dagegen haben wenn Deutsche gegen Faschismus einstehen? Höchstens Faschisten und ähnliches.
Bei dem Oberstleutnant verhält sich die Sache völlig anders. Er hat quasi Beamtenstatus und betreut eine wichtige öffentlichkeitswirksame Abteilung der Bundeswehr.
Sich dann mit Rechtsradikalen solidarisieren ist nicht nur ein Fehler sondern schlichtwegs ein NoGo. Ist auch gesetzlich recht klar geregelt.

11:11 @ Orfee

Herr Haldenwag ist ganz gut im Bilde.

Die IB wurde als rechtsextrem
eingestuft.

Sie verwechseln Identität mit der Ideologie der identitären Bewegung.

Gruß
Leipzigerin59

11:19, John Koenig

>>Eine Mitbegründerin der „Antikapitalistischen Linken“, eine Gruppierung die der Verfassungsschutz als linksradikal einstuft und überwacht ist neue Verfassungsrichterin von Mecklenburg-Vorpommern.<<

Der Grund, warum die von Sahra Wagenknecht mitbegründete antikapitalistische Linke (ich empfehle den Wiki-Artikel) vom Verfassungsschutz beobachtet wird ist, daß sie das kapitalistische Wirtschaftssystem abschaffen möchte.

Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist aber nicht im Grundgesetz festgeschrieben.

Die Beobachtung sagt also mehr über den Beobachter als über den Beobachteten aus.

>>Eine"Rechtsextremismus-Expertin"die bekennende "Antifa"-Anhängerin ist.<<

"Die" Antifa gibt es nicht.

Es gibt allerdings zahlreiche antifaschistische Initiativen. Deren Anhänger ich natürlich bin.

Aber wahrscheinlich meinen Sie mit "Antifa" ja steinewerfende, brandschatzende Hooligans.

Für diese Art von angeblicher Antifa haben aber weder Frau Strobl noch ich irgendwelche Sympathien.

Jagd

Manchmal habe ich den Eindruck, die Jagd auf alle, die dem Mainstream nicht entsprechen, ist in vollem Gange. Natürlich ist rechts extremes Gedankengut in der BW nicht erwünscht, aber daraus gleich einen Weltuntergang zu machen, ist doch stark übertrieben. Andere Meinung zu haben ist doch durch Meinungsfreiheit in diesem Land abgedeckt.

So langsam aber sicher ...

... gewinne ich den Eindruck, dass man jahrelang, wenn nicht jahrzehntelang,
bei der Unterwanderung von BW und
Polizei durch Rechtsextreme und Rechtsradikale weggeschaut hat -
auf verschiedenen Kontrollebenen.

Die Ebenen mag ich gar nicht alle nennen, doch was jatzt so alles hochkommt,
da hat wohl Herr Maaßen alle
Augen zugedrückt.

Nein, das ist kein Pauschalurteil
gegen BW und Polizei -
doch dort muss gründlich, offen und ehrlich untersucht werden, damit der Ruf nicht weiter ruiniert wird.

Gruß
Leipzigerin59

@ 11:16 von Demokratieschue...

"Die kämpfen gegen rechts! Weiterhin hat die Band Extremismus-Vorwuerfe zurueckgewiesen:"
.
Na dann......
Ich frage mich, warum die dann seit 2012 vom Verfassungsschutz beobachtet werden und denen immer zwei Seiten im Jahresbericht gewidmet werden.
Aber stimmt, mit Aufrufen gege die Bullen oder "Die nächste Bullenwache ist nur einen Steinwurf entfernt" kämpft man ja neuerdings gegen rechts.
Konnte Steinmeier ja nicht wissen....
Die Verbrüderung, egal mit welchem Rand, hat in der Politik nichts zu suchen.

10:44, Mischpoke West

>>@ hesta15
>>> ... wie sehr der Fisch vom Kopf her stinkt. <<<
.
Apropos "Fisch" und "Kopf".
Welcher unserer führenden "Köpfe" ist nochmal bekennender Fan von einer radikalen Band mit "Fisch" im Namen?
Das finde ich genauso bedenklich. Wird aber nicht thematisiert.<<

Weil da nichts zu thematisieren ist.

Das Thema ist durch, der Fisch ist gegessen.

Die Band "Feine Sahne Fischfilet" hat sich schon vor langer Zeit von dem Lied aus ihren Anfangstagen, von ihrem Debütalbum, distanziert und führt es seit über zehn Jahren nicht auf.

Ich kann zwar mit der Musik dieser Band wenig anfangen, oute mich hier aber ausdrücklich als solidarisch mit ihr.

Mal wieder schön Wasser auf die Mühlen...

...derjenigen, die eine strukturelle Rechtsradikalität bei der Bundeswehr und der Polizei und vielleicht auch anderen staatlichen Stellen sehen..Seien Sie doch mal ehrlich, "andererseits": diese Menung hatten Sie doch schon vorher! Was für "strukturelle Veränderungen" meinen Sie denn konkret, und welche "in die Tiefe gehende Geschichtsbewältigung" wollen Sie denn zusätzlich noch initialisieren"? Die absolute Mehrheit und überwiegende Teil der deutschen Bevölkerung ist 1. tolerant und demokratisch, 2. freiheitsliebend und 3. damit auch nicht rechtsradikal. Wollen Sie Gesinnungsfahndung à la McCarthy in den USA in den 50ern? Bedenklich auch, was im Artikel die Rechtsextremismus-Expertin Natascha Strobl sagt (welche Qualifikation hat sie eigentlich, die sie als "Expertin" ausweist? Nur eine Frage...): ein "Gefällt mir" bei rechten Posts ist meiner Ansicht nach kein "öffentliches politisches Bekenntnis" - zu was? Allenfalls ist es Applaus aus bzw. in die falsche Ecke. Keine Gesinnung!

An sich ist es recht einfach

Wer in einem Staat gegen die Grundsätze des Staats ist, sich entsprechen äußert oder sich damit solidarisiert, hat nichts im Staatsdienst verloren. Und das nicht nur bei der Bundeswehr, sondern überall.

Wurde denn mehr geliked, als

Wurde denn mehr geliked, als ein niedliches Katzenfoto? Ich lese nirgends, was geliked wurde. Wäre auch ganz aufschlussreich.

@ Demokratieschue...

>>> Weiterhin hat die Band Extremismus-Vorwuerfe zurueckgewiesen: <<<
.
googeln Sie mal die Texte, und machen sich ihr eigenes Bild.
.
>>> Die kämpfen gegen rechts! <<<
.
Ach so, na dann ist ja alles gut. Und alles erlaubt.

Obacht!

Sie haben recht, aber laufen Gefahr, nun auch als "rechts" abgetan zu werden. Dabei hat "recht haben" und "rechts sein" nichts miteinander zu tun.
Beispiele vermisse ich auch. Aber das ist vielleicht auch nicht gewollt, denn ein Rechter hat ja automatisch immer UNrecht. Was genauso Quatsch ist wie der Umkehrschluss. Aber wir haben ein Problem der Sichtweise: ich war z.B. schon immer für plebeszitäre Elemente in der Verfassung. Also Volksentscheide. Fanden viele gut. Nun findet es auch die AfD gut, und automatisch unterstellt man mir seit längerem nun, ich wäre ein Sympathisant der AfD...! Nun ja, Applaus aus der falschen Ecke ist eine Sache. Übereinstimmen in Gesinnungsfragen eine andere. Man muss als Demokrat schauen, WAS gesagt wird, nicht, WER was sagt. Das geht zunehmend verloren. Denn sachlichen Argumenten wird sich niemand je entziehen. Schublade auf und rein, Schublade zu und drauf hauen ist ja auch einfacher....

re john könig: Alles ähnlich?

>>Ist doch alles ähnlich an den politischen Rändern .....<<

Ja, sicher, alles ähnlich... - und schon braucht man sich mit Selbstkritik nicht mehr weiter zu beschäftigen.
„Die Anderen“ sind doch auch nicht besser, also was soll ich mich dann ändern.

Und so weiter und so weiter...

Kurz: Hier geht es um den rechten „Rand“ und deshalb tut hier ein eventueller „linker Rand“ überhaupt nichts zur Sache. Er lenkt eben nur vom „rechten Rand“ ab.

Aber warum wollen Sie hiervon ablenken?

@ fathaland slim

>>> Die Band "Feine Sahne Fischfilet" hat sich schon vor langer Zeit von dem Lied aus ihren Anfangstagen, von ihrem Debütalbum, distanziert und führt es seit über zehn Jahren nicht auf. <<<
.
Die "Onkelz" haben sich über zwanzig Jahre von ihrem Debüt distanziert. Glauben tut es bis heute keiner.

Mehr Antifaschisten in die Bundeswehr

Die Sache ließe sich ganz einfach lösen: Es müssen mehr Antifaschisten in die Bundeswehr und dann an den Brennpunkten, wie z.B. in Afghanistan, eingesetzt werden.
Nur antifaschistische Soldaten können positive Veränderungen in Afghanistan bewirken!

@ Monty Burns 12:23

also leider muss sagen, dass Sie sich selbst widersprechen.

Zum Einem verteidigen Sie "links", da diese das Privateigentum kritisch sehen. Dieses würde in der Natur auch vorkommen...

OK. Wenn man schon so argumentieren möchte, dann aber auch "rechts". Rechte möchte ihr eigenes Land verteidigen gegen Einflüsse von Außen. Dieses kommt aber in der Natur überall vor. Und die Natur ist auch nicht gerade zimperlich, was de Tot angeht.

und nein; ich bin weder rechts noch links, ganz langweilig in der Mitte

Sachlich!

Sehr guter Post! Ich finde auch, hier muss man ganz vorurteilsfrei schauen, ob hier nur mal "I like it" gemacht hat oder ob da eine bestimmte Ansicht und ein Weltbild dahinter steht. Wenn das sich bestätigt, sollte man den Mann aus diesem Posten entfernen, da er ihn ggf. missbrauchen könnte. Wenn es aber nur ein paar mal in die falschr Richtung geliked war, sollte man auch nicht überreagieren.
Ich gebe zu bedenken, und wage mich hier auf dünnes Eis, dass wir auch mal einen steinewerfenden, ehemaligen sehr links auftretenden als Außenminister im Amte hatten, und der hat nach meiner Meinung einen guten Job gemacht!
Also keine Vor-Verurteilung und sauber vorgehen!

@ 12:37 von fathaland slim

"Die Band "Feine Sahne Fischfilet" hat sich schon vor langer Zeit von dem Lied aus ihren Anfangstagen, von ihrem Debütalbum, distanziert und führt es seit über zehn Jahren nicht auf."
.
Februar 2018 ist zehn Jahre her?
Mars-Jahre?
.
"Ich kann zwar mit der Musik dieser Band wenig anfangen, oute mich hier aber ausdrücklich als solidarisch mit ihr."
.
Ich habe nichts anderes erwartet, da es Ihr politisches Spektrum wiederspiegelt.

Gesinnungsschnüffelei

Ich dachte, in einem Rechtsstaat werde man nur sanktioniert, wenn man gegen Gesetze verstößt. Diese Zeiten sind offenbar vorbei.

Es kann nicht sein

Rechtsradikale haben generell und immer unrecht in allem was sie heute und in Zukunft von sich geben und zu allen Themen ? Das lese ich daraus.
Und da sehe ich demzufolge auch keine Chance auf Besserung wenn das so ist.
Ich dachte immer Menschen könnten sich ändern.
Gibt man dann diese Menschen auf, indem man sie zeitlebens ächtet ?
Da läuft etwas in die ganz falsche Richtung.
Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung wird sehr unterschiedlich z.B. in D und USA gehandhabt. Das heißt auch, Demokratien haben viele Varianten und manche waren auch nie eine richtige (Griechenland).
Ich finde die Entwicklung hier interessant, aber nicht beorgniserregend weil absehbar.

Die Rechtfertigung geht wieder los hier...

... und sofort fürchten die ersten um die "Meinungsfreiheit".

Es scheinen immer noch nicht alle verstanden zu haben, dass Meinungsfreiheit keine Narrenfreiheit ist. In allen hohen Ämtern, sei es in der Wirtschaft, in der Verwaltung oder in der Politik, wird man durch das Verbreiten bestimmter Meinungen nun mal untragbar.

Meinungsfreiheit gibt dem Menschen das Recht, seine Meinung ohne strafrechtliche Verfolgung zu äußern, aber nicht das Recht, dass es auf diese Meinung keine kritischen Reaktionen geben darf. Denn Meinungsfreiheit gilt auch für die Kritik an Meinungen. Und hohe Ämter sind nun mal immer davon abhängig, vom Volk akzeptiert zu werden - und hier isoliert man sich mit manchen Meinungen halt sehr deutlich.

Zum Glück ist die ganze Gesellschaft weniger weit "rechts", wie es die üblichen Kommentare unter Nachrichtenartikeln oft vermuten lassen ;-)

TLDR: Wer als Staatsdiener mit rechtsextremen Organisationen liebäugelt kann sich kaum auf Meinungsfreiheit berufen.

Monty burns

Deine Verharmlosungsversuche linker Ideologie sind drollig.
Klar ist nicht jeder linker ein Steineschmeisser. Aber jeder Rechte ist gleich Verfassungsfeind?
Links ist gegen Privateigentum und rechts gegen Auslönder?
Das ist schön einfach gestrickt. Glückwunsch zu dieser Erkenntnis.
Ich brauche alle Extreme nicht.

11:07 von Wolfgang E S

>>Im Staatsdienst darf es keine Rechtsextremen geben<<

Im Staatsdienst darf es überhaupt gar keine Extremisten geben. Auch Linksextremisten neigen zu Hass auf Andersdenkende.
Die Personen im Staatsdienst sollten eine neutrale und faire Sichtweise haben. ( Denn die Methode "Scheuklappen" auf einer Seite kennt man doch.)

Aber wie ist so etwas festzustellen? Rechtes Gedankengut verschwindet immer tiefer in geheimen Kellern und bilden Grüppchen, daraus könnten irgendwann einmal große Gruppen entstehen.
Durch den gut gesicherten Datenschutz ist dem auch nicht mehr so schnell nachzukommen (siehe Kinderpornografie).

Ich finde es beängstigend

Wenn ich die Kommentare hier lese und eine ganze Reihe Kommentatoren es völlig in Ordnung zu finden scheinen, dass der oberste Verantwortliche der Bundeswehr für Social Media sich mit Rechtsextremisten solidarisiert, dann macht mir das schon Sorgen.

Wir haben in der Bundeswehr schon ein Rechtsextremistenproblem. Bisher war dies aber eher ein internes Problem z.B. im KSK. Wenn aber ein Sympathisant von Rechtsextremisten an einer für das Bild der Bundeswehr in der Öffentlichkeit so entscheidenden Stelle sitzt, hat das nochmal ein ganz anderes Niveau.

@12:23 von Tretschko

"Antifa" heißt schlicht "Gegen Faschismus".

Jeder Demokrat ist zugleich Antifaschist und Antikommunist.
Jedoch nicht jeder Antifaschist oder Antikommunist ist zugleich Demokrat.

Und wer sollte etwas dagegen haben wenn Deutsche gegen Faschismus einstehen? Höchstens Faschisten und ähnliches.

Nein, jeder Demokrat sollte etwas gegen Leute haben, die gegen Faschismus und Demokratie sind.

Re : Wolfgang E S !

Grundsätzlich sollten alle Staatsdiener, auch unsere Politiker sich immer an der Verfassung orientieren und dementsprechend handeln.
Natürlich hat dieser Soldat, einen erheblichen Fehler begangen, aber der ist nicht mit einer Schulung zu beheben, weil wenn er sich sich mit einer rechtsextremen Gesinnung outet, dann sind diese in seinem Gehirn verankert, und nicht einfach mal weg zu diskutieren.
Gerade die BW und die Polizei, die für die Sicherheit aller Bürger verantwortlich sind, sollten sich nicht nur Gesetzes und Verfassungskonform verhalten, sondern auch immer einer Prüfung neutraler Stellen standhalten können.
Leider aber ist der doch so christliche Innenminister anscheinend nicht wirklich der geeignete Protagonist für dieses Amt, denn so manche Handlung und mancher Spruch von ihm waren nicht wirklich der Hit, sonst würde er für klare Verhältnisse sorgen !

12:34, Leipzigerin59

>>So langsam aber sicher ...
... gewinne ich den Eindruck, dass man jahrelang, wenn nicht jahrzehntelang,
bei der Unterwanderung von BW und
Polizei durch Rechtsextreme und Rechtsradikale weggeschaut hat -
auf verschiedenen Kontrollebenen.

Die Ebenen mag ich gar nicht alle nennen, doch was jatzt so alles hochkommt,
da hat wohl Herr Maaßen alle
Augen zugedrückt.<<

Man muss eben Prioritäten setzen.

Wer Sahra Wagenknecht, Sevim Dagdelen oder Feine Sahne Fischfilet beobachten will, dem fehlen natürlich Ressourcen, wenn es um rechts geht.

Außerdem musste Herr Maaßen ja die AfD beraten, wie sie der Beobachtung durch den Verfassungsschutz entgehen kann. Da geraten dann rechtsextreme Umtriebe bei der Bundeswehr schon mal ins beobachtungstechnische Hintertreffen. Man muss das verstehen, der arme Mann konnte sich ja nun wirklich nicht um alles kümmern.

re Neutrale Welt: Marsjahre!

>>@ 12:37 von fathaland slim
"Die Band "Feine Sahne Fischfilet" hat sich schon vor langer Zeit von dem Lied aus ihren Anfangstagen, von ihrem Debütalbum, distanziert und führt es seit über zehn Jahren nicht auf."
.
Februar 2018 ist zehn Jahre her?
Mars-Jahre?<<

Sie können es auch als Jupiter-Jahre bezeichnen!

Entscheidend ist, dass das Eine mit dem Anderen aber auch so absolut gar nichts zu tun hat. Aber als mutmaßlicher Textbaustein neben dem G20-Gipfel (wann war der noch mal?) oder alternativ der S21(?)-Bahnhof in Stuttgart zu wirklich jedem Thema hervorgekramt wird, in dem Rechtsradikalismus Rechtsradikalismus genannt wird.

Auch das beleuchtet des Thema „Rechtsradikalismus“ übrigens sehr gut!

12:58, Mr.1787

>>@12:23 von Tretschko
"Antifa" heißt schlicht "Gegen Faschismus".

Jeder Demokrat ist zugleich Antifaschist und Antikommunist.
Jedoch nicht jeder Antifaschist oder Antikommunist ist zugleich Demokrat<<

Ich bin kein Kommunist, aber auch kein Antikommunist.

Und nun?

Bin ich kein Demokrat?

@12:55 von Der_Mahner: Verfassungstreue

Als Soldat müssen Sie sich zu unserer FDGO bekennen. Sie leisten bei der Vereidigung einen Schwur.

Wenn Sie als Rechts- oder Linksextremist nicht zu unserer Verfassung stehen, haben Sie ihre Eid verletzt. Entsprechend werden Sie sanktioniert.

Die Jagd nach angeblichen

Die Jagd nach angeblichen Rechtsextremismus mutiert zur Hexenjagd.
Bestellt und bereitwillig geliefert, erzeugt einfach schlimmste Erinnerungen aus finsterste Zeiten.

Re : Orfee !

Nicht nur Herr Haldenwag und etliche vom Verfassungsschutz benötigen eine Schulung, egal ob links-, rechtsradikal oder Identitär, sondern auch unser doch so christliche CSU Innenminister, der einer Prüfung über Polizei- Gewalt und verschiedenen Gesinnungen nicht zustimmen will und sie für überflüssig hält.
Und natürlich sollte schon bei der Einstellung von Polizisten und neuen Soldaten und weiblichem Personal mehr auf ihre Einstellungen und Gesinnungen geachtet werden.
Dass da ein Problem seit längerer Zeit besteht, wurde sehr wahrscheinlich erfolgreich längere Zeit verschwiegen, sonst hätte die Regierung ja zugeben müssen, geschlafen und geschlampt zu haben. Zulange ließ man einfach alles laufen, bis es nicht mehr totgeschwiegen werden konnte.
Das ist aber üblich bei all den Versagern von Politikern, seit langem !!!

12:23 von Monty_Burns

Ihre Vergleiche sind ebenso blass wie ermüdend. Natürlich ist es ein Unterschied zwischen einer rechter Denkweise und rechtsextrem, ebenso wie der Stand zu linken Positionen und linksextrem ein Unterschied ist. In beiden (extremen) Gruppen haben Gewalt und große Worte scheinbar die Oberhand.
Es gibt friedliche Links gerichtete, und friedliche rechts gerichtete, die nicht dann auch gleich ein extremes Gedankengut teilen.
Davon wiederum kenne ich viele Leute.
Aber je mehr deren Meinungsfreiheit öffentlich unterdrückt und verboten wird, desto gefährlicher ist das irgendwann am brodeln. Und davor habe ich Angst.
Man darf und kann den Leuten die Meinungen anderer nicht auferzwingen.

Bundeswehr

Ein Oberstleutnant der in der Truppe mit einer solchen Einstellung ist,ist an der falschen Stelle und sollte sich lieber um die Belange in der BW kümmern. Da gibt es schließlich genug zu tun! Ich denke da insbsondere an die enormen technischen Ausfälle die sich bei einer Waffengattung mit 100 % Ausfall beziffert und andere liegen bei bis zu 70 % und mehr!
Da was zu tun wäre doch mal gut für alle, denn es gibt ja auch noch einen Verteidigungsauftrag zu erfüllen ! Zum Glück ist noch nichts passiert.....und ein möglicher Gegner belächelt unser Bewaffnung denn denen bleibt das nicht verborgen.

Geschichtsbewältigung

Für eine Geschichtsbewältigung reichen das Aufstellen von Mahnmahlen und medienwirksame Lippenbekenntnisse nicht aus.

@andererseits

Aus Platzgründen verzichte ich ausnahmsweise mal auf zitieren. Wenn man es gesamtgesellschaftlich sieht, würden mir sehr viele Ansätze einfallen. Ich möchte mich aufgrund des Artikels aber auf Sicherheitskräfte beschränken. Wir haben hier folgende Probleme: Einmal, die Omertà, dann ein übersteigertes Traditionsbewußtsein (die "Traditionssuche" bei Soldaten der Wehrmacht, vielleicht wegen der Persistenz). Gesamtgesellschaftliche Ansätze und der Ansatz bei Sicherheitskräften haben einen Punkt gemeinsam: Das Problem ist nicht innerhalb einer Generation zu bewältigen.

Nun zu meiner Idee, die mir schon seit Jahren im Kopf rumspukt. Warum nicht Korpsgeist und Traditionsbewußtsein miteinander verbinden? Wir machen einen Schnitt, der liegt bei der Gründung der Bundeswehr und bauen eine Tradition auf, die dort beginnt: eine demokratische Armee. Der zweite Ansatz ist ein demokratischer Korpsgeist: Ächtung von Bestrebungen, die Verfassung und Menschenrechten widersprechen.

@ Mr.1787

"Nein, jeder Demokrat sollte etwas gegen Leute haben, die gegen Faschismus und Demokratie sind."

Darum ging es aber in meinem Beitrag gar nicht. Dennoch interessant - Sie sprechen scheinbar Antifaschisten die Demokratiewürdigkeit ab...
Zumindest in meinem Fall kann ich Sie da beruhigen: Ich bin einwandfreier Demokrat und bekennender Antifaschist, beides sehe ich als staatsbürgerliche Pflicht an!

12:58 @Mr.1787

Dann hat Ihrer Meinung nach das McCarthy-Team alles richtig gemacht.
Zahlreiche Künstler wurden arbeitslos, erhielten Berufsverbot,
konnten nur noch unter Pseudonym arbeiten.

Selbst Einstein und Chaplin wurden als Kommunisten verunglimpft.

Ich bin Demokratin,
Antifaschistin,
jedoch nicht Antikommunistin.

Gruß
Leipzigerin59

re 12:57 Bender Rodriguez: Verfassungsfeinde?

>>Klar ist nicht jeder linker ein Steineschmeisser. Aber jeder Rechte ist gleich Verfassungsfeind?<<

Unsere Verfassung ist explizit die Antwort auf die „rechte“ Vergangenheit Deutschlands vor der Gründung der freiheitlich-demokratischen Bundesrepublik Deutschlands. Diese Verfassung gründet auf den universalen Rechten aller Menschen in Abgrenzung zur ideologisch begründeten Sonderstellung der „Deutschen“.

Und erst wenn Sie diese Abgrenzung aufweichen oder gar abschaffen wollen, dann gelten Sie gemeinhin als „Rechter“. Und wären es auch!

@ 12:23 von Tretschko

""Antifa" heißt schlicht "Gegen Faschismus". Und wer sollte etwas dagegen haben wenn Deutsche gegen Faschismus einstehen?"
.
Kommt auf die Definition von Faschismus an.
Sagt Ihnen der "Schwarze Block" etwas?
Am 1. Mai in Berlin geht´s gegen Faschisten? Ach ja, habe ich vergessen, Polizisten sind ja auch alles Faschisten.

Re : hesta15 1

Dieses Problem besteht auch bei der Polizei, wo immer wieder Adressen von Politikern und Prominenten preisgegeben werden, um sie zu bedrohen, weil diese Personen Manchen nicht genehm sind. Dies macht irgend wie immer mehr Schule, aber unser Innenminister ist nicht gewillt, dieses Problem in den Griff zu kriegen, klar konsequent durch zu greifen und die Strukturen knallhart zu überprüfen.
Gleiches gilt für die Bundeswehr, auch da sollte rigoros durch gegriffen werden, und alle Kriterien der Einstellung von Neuen auf den Prüfstand !!!

@ teachers voice

>>> Entscheidend ist, dass das Eine mit dem Anderen aber auch so absolut gar nichts zu tun hat. <<<
.
Sie meinen, Extremismus hat nichts mit Extremismus zu tun?
Oder nur Links hat mir Rechts nichts zu tun?
Also das eine geht in Ordnung, das andere nicht?

Freiheit ist immer die Freiheit anders Denkender!

Wie ist das Geschrei in den Medien und bei den Regierenden immer noch groß über die eingeschränkte Meinungsfreiheit in der DDR. Dieses Land verließ ich einst auch, um meine Meinung frei äußern zu dürfen. Bei mir verstärkt sich immer mehr der Eindruck, daß man seitens der Politik, der Medien und der sogenannten öffentlichen Meinung eine Richtung verfolgt, in der letztlich nur eine vorgegebene Meinung geäußert werden darf. Muß ich mir ausländerfeindlich und ich sei ein Nazi von einen Migranten vorwerfen lassen, weil ich ihn wiederholt darauf hinweisen mußte, er möchte meinen Mietparkplatz nicht belegen, da ich doch recht spät von der Arbeit komme. Bin ich ein Nazi, wenn ich nicht damit einverstanden bin, daß in D. mit saudischer Finazierung entspr. Schulen und unkontrollierbare Moscheen gebaut werden? Bin ich Antisemit, wenn ich mit israelischer Besatzungspolitik hadere? Wo sind da kritische Stimmen der politisch Verantworlichen? Gibt es sie wirklich noch, die freie Meinungsäußerung ?

>>Für Rechtsextremismus-Expertin Natascha Strobl ist ein "Gefäll

bei rechten Posts ein "öffentliches politisches Bekenntnis".<<

Eine gute Bekannte von uns arbeitet in einer Bank - sie ist politisch gesehen eine Unerwünschte u. hält ihre Meinung zurück, weil sie mittlerweile Angst um ihren Arbeitsplatz hat.

So ist die Situation in D.

Ich habe mehr und mehr den Eindruck, dass Deutschland aus der Geschichte nichts o. sehr wenig gelernt hat.

In immer mehr (auch staatlichen) Institutionen findet eine regelrechte "Jagd" auf Rechte statt.

Damit haben wir uns längst wieder in die dunkle Zeit begeben, die D. eigentlich nicht mehr haben wollte.

Der Artikel 3 (Abs. 3) des GG. findet bei den Jägern keinerlei Beachtung.

"Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.....

Politische Anschauungen!!!

Wer hier Jäger ist, ist kein Deut besser!

PS. Verteidigt eure Anschauung, Linke!

12:55, NeutraleWelt @ 12:37 von fathaland slim

>>"Die Band "Feine Sahne Fischfilet" hat sich schon vor langer Zeit von dem Lied aus ihren Anfangstagen, von ihrem Debütalbum, distanziert und führt es seit über zehn Jahren nicht auf."
.
Februar 2018 ist zehn Jahre her?
Mars-Jahre?<<

Wo hat die Band denn das Lied "Staatsgewalt", denn um das geht es, im Februar 2018 aufgeführt?

>>"Ich kann zwar mit der Musik dieser Band wenig anfangen, oute mich hier aber ausdrücklich als solidarisch mit ihr."
.
Ich habe nichts anderes erwartet, da es Ihr politisches Spektrum wiederspiegelt.<<

Aber selbstverständlich. Ich bin demokratischer Sozialist, in weit über hundertjähriger deutscher Tradition. Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg, um nur mal zwei Namen zu nennen.

Was ist da anderes von mir zu erwarten als konsequenter Antifaschismus und Solidarität mit anderen Antifaschisten, wenn sie von Rechten diffamiert werden?

Ich wünschte mir, die Rechten würden auch mit so offenem Visier kämpfen wie ich. Tun sie aber meist nicht.

Der Ton macht die Musik

(12:50 Klartexxter:)

"Man muss als Demokrat schauen, WAS gesagt wird, nicht, WER was sagt. Das geht zunehmend verloren. Denn sachlichen Argumenten wird sich niemand je entziehen."

Es scheint, dass mehr denn je das WIE eine Rolle spielt bei der Betrachtung einer Aussage. Das WAS geht oft unter, da offenbar mehr und mehr Leute Probleme haben, Inhalte zu erkennen. Stattdessen wird schnell aus der Hüfte geschossen, wenn Gesagtes unbequem daherkommt.

Re: meinungisterlaubt am 23. Juli 2020 um 12:52

Diesen Widerspruch kann ich nicht erkennen. Eigentum existiert in der Natur deshalb nicht, weil es ein Rechtsanspruch ist (festgelegt in Artikel 14 des Grundgesetzes). Tiere eignen sich zwar Dinge an, genießen aber kein allgemein anerkanntes Recht darauf und müssen es daher stets selbst gegen andere verteidigen. Mit dem Land verhält es sich imgrunde ebenso. Auch hier handelt es sich um einen Rechtsanspruch in Form der Staatsbürgerschaft. Aber auch z.B. des Rechts auf Asyl - ein Menschenrecht, das auf einer internationalen Übereinkunft basiert. Solche Rechte sind Kulturgüter und haben sich in der Geschichte sehr bewährt, uns aus der Barbarei hervorgehoben und uns Sicherheit gegeben - im Gegensatz zur verbohrten Kleinstaaterei, die ein überholtes Konzept ist. Diese kulturellen Errungenschaften und Übereinkünfte stellen einen evolutionären Vorteil unserer Spezies dar. Kriege können wir uns in Zeiten von Atombomben und Klimakatastrophe nicht mehr leisten.

Am 23. Juli 2020 um 10:46 von Mr.1787

Zitat: "Rechtsextremismus-Expertin" Natascha Strobl ist bekennende "Antifa"-Anhängerin, siehe ihre Twitter Posts. Sie ist somit weiter links der politischen Mitte als Oberstleutnant Marcel B. rechts davon ist.

Ich befürchte die vielen, vielen Diskussionen und Erläuterungen zu der Frage, was "Antifa" ist, sind an Ihnen vorüber gegangen.

Glauben Sie mir bitte, dass es sich für Sie rentieren würde, sich in das Thema einmal einzulesen., vielleicht mit Wikipedia beginnend.

Öffentliches Amt

Öffentliche Person im Staatsdienst und deswegen darf keine Gesinnung von dieser Person in Ausübung dieses Amtes bevorzugt werden außer das Bekenntnis zum Grundgesetz.
Durch das Internet verschwimmen viele Grenzen und so ist wahrscheinlich auf der gleichen Seite ein Like von seinem privaten Account zu finden wie die offizielle Präsenz der Bundeswehr. Das ist problematisch.
Nur wenn sich die beiden Auftritte sauber trennen lassen, und das geht derzeit im Internet nicht wirklich, dann ist dort das Amt vom Privatem getrennt, sonst nicht.
Wenn ich mit einem extremen Menschen treffe und ein Bier mit ihm trinke, sehe ich mich noch nicht als extrem an, wenn ich mit ihm/r an extremen Themen zur Umsetzung arbeite, dann schon.
Ein rechtsextremer Socialmedialeiter birgt auf jeden Fall die Gefahr die Popularität der Bundeswehr bei rechten Bewerbern zu erhöhen und bei linken Bewerbern (weiter) zu verringern. Wir brauchen auf jeden Fall Balance zwischen den Kräften statt sie pauschal auszuschließen.

@ andererseits + nettie

Ich möchte voranstellen, dass ich meine eigenen Ansichten häufig in Ihren Kommentaren wiederfinde. Heute möchte ich der von mir wahrgenommenen Intention Ihrer Beiträge widersprechen.
1. Auch nach allen bisherigen Vorfällen, erkenne ich bei der BW kein grundsätzliches Problem mit den unterstellten rechts-extremen oder wahlweise radikalen Strukturen.
2. Der sinngemäße Verweis auf ein System zur Durchsetzung von Interessen ... mit autoritären Strukturen, das im unterstellten Sinne besonders attraktiv für rechte Gesinnungen sei, greift m.M.n. nicht. Solche Strukturen könnten aus meiner Sicht Akteure jedweder Ausrichtung anziehen, die zur Durchsetzung ihre Ansichten / Interessen auch Zwang / Gewalt akzeptabel finden. Ein Hinweis darauf mag die Darstellung des zuletzt auch hier thematisierten MAD-Berichts geben.

Auch die heutigen Gegebenheiten zeigen, dass man zur Wahrung seiner Interessen international nicht allein den Ölzweig oder die Taube braucht...

Re: Bender Rodriguez am 23. Juli 2020 um 12:57

"Deine Verharmlosungsversuche linker Ideologie sind drollig.
Klar ist nicht jeder linker ein Steineschmeisser. Aber jeder Rechte ist gleich Verfassungsfeind?
Links ist gegen Privateigentum und rechts gegen Auslönder?
Das ist schön einfach gestrickt. Glückwunsch zu dieser Erkenntnis.
Ich brauche alle Extreme nicht."

Dann lassen Sie uns doch mal an Ihrer Definition von "Rechts" teilhaben. Mir kommt es nämlich gerade so vor als ob es sich hier jemand anderes ziemlich einfach macht. Ihrem Schlusssatz schließe ich mich aber gern an.

Eindeutiges Bekenntnis zur Rechten Gesinnung,

.. wenn der werte Oberstleutnant ein "Gefällt mir" zu rechtsgerichteten Postings zum Besten gibt.
Und dann noch in der leitenden Position der Social-Media-Abteilung.
Hier kann es nur heißen: und tschüss auf nimmer Wiedersehen. Der Mann ist nicht am richtigen, sondern am ungewollten Rechten Fleck gelandet, den es bei der BW eigentlich gar nicht geben dürfte.

13:14 von Tiberus19

"Die Jagd nach angeblichen

Rechtsextremismus mutiert zur Hexenjagd.
Bestellt und bereitwillig geliefert, erzeugt einfach schlimmste Erinnerungen aus finsterste Zeiten."

,.,.,

Die "finstersten Zeiten" waren für Sie also die Zeiten, in denen man begann, Rechtsradikalismus abzulehnen?
Verstehe ich das richtig?

"Der zweite Ansatz ist ein

"Der zweite Ansatz ist ein demokratischer Korpsgeist: Ächtung von Bestrebungen, die Verfassung und Menschenrechten widersprechen."

Eine ausgezeichnete Idee! Dann wären in naher Zukunft Einsätze wie in Jugoslawien oder Afghanistan nicht mehr möglich!

re 13:23 Mischpoke West: Rechts und Links

>>@ teachers voice
>>> Entscheidend ist, dass das Eine mit dem Anderen aber auch so absolut gar nichts zu tun hat. <<<
.
Sie meinen, Extremismus hat nichts mit Extremismus zu tun?
Oder nur Links hat mir Rechts nichts zu tun?<<

Sie sagen es, „links“ hat mit „rechts“ nichts zu tun. Deshalb heißen sie ja so!

>>Also das eine geht in Ordnung, das andere nicht?<<

Um Linksextremismus geht es hier nun mal nicht und Rechtsextremismus geht nicht in Ordnung, da haben Sie Recht! Und diese Erkenntnis gründet sich auf unsere Verfassung!

/// Am 23. Juli 2020 um 13:17

///
Am 23. Juli 2020 um 13:17 von Jacko08
...
Aber je mehr deren Meinungsfreiheit öffentlich unterdrückt und verboten wird, desto gefährlicher ist das irgendwann am brodeln. Und davor habe ich Angst.
Man darf und kann den Leuten die Meinungen anderer nicht auferzwingen.///
.
Ein " Unterdrücken, Verbieten oder Aufzwingen " findet nicht statt. Das Problem von Vertretern extremer Positionen scheint eher zu sein, andere Meinungen und Gegenrede zu akzeptieren und nicht als " Unterdrücken, Aufzwingen, usw. " mißzuverstehen.

13:25, morgentau19

Ist es jetzt die neueste rechte Erzählung, daß konsequente Bekämpfung rechter Umtriebe ein Rückfall in finsterste deutsche Zeiten sei?

Es sind ja nicht nur Sie, die diese Erzählung hier verbreitet.

Aber waren denn diese finstersten deutschen Zeiten nicht das Resultat davon, daß rechten Umtrieben nicht rechtzeitig Einhalt geboten wurde?

12:50 von Klartexxter

>> Man muss als Demokrat schauen, WAS gesagt wird, nicht, WER was sagt. Das geht zunehmend verloren. Denn sachlichen Argumenten wird sich niemand je entziehen. Schublade auf und rein, Schublade zu und drauf hauen ist ja auch einfacher....<<

Diesen weisen Worte stimme ich voll und ganz zu. Somit wären eigentlich beide Scheibenwischer vor dem großen Fenster gereinigt.

Am 23. Juli 2020 um 13:25 von morgentau19

Zitat: Der Artikel 3 (Abs. 3) des GG. findet bei den Jägern keinerlei Beachtung.

Kein Grundrecht ist schrankenlos. Unser Staat ist nicht so doof, als dass er Verfassungswidriges tolerierte. Das haben auch die Mütter und Väter des Grundgesetzes nicht gewollt. Sie wollten eine wehrhafte Demokratie.

@ andererseits + nettie

... wie schon angerissen, sehe ich Ihre heutigen Kommentare eher als generelle Unterstellung an alle BW-Angehörigen.

Die Verallgemeinerungen solcher Sachverhalte und deren Projizierung auf die BW in ihrer Gesamtheit fördert eine Wagenburgmentalität. Damit bestärken Sie den (zu Recht) negativ beschriebenen Korpsgeist.
Als wirkliche Verbesserung sehe ich die Wiederaufnahme der Wehrpflicht, wodurch sich zwangsläufig eine "buntere Truppe" ergibt, die durch intern geäußerten Widerspruch radikale Tendenzen von Anfang an einschränkt. Damit könnte die Gefahr zur Bildung einer "Kriegerkaste" deutlich reduziert werden. Dafür muss der Dienst aber technisch und auch finanziell attraktiver werden. Andernfalls sehe auch ich die Tendenz, dass die BW im Zweifel eher Abenteurer jeglicher Couleur anlockt.

Gruß
Grille

Re: Jacko08 am 23. Juli 2020 um 13:17

Wollen Sie mir jetzt unterstellen, ich sei für die Unterdrückung freier Meinungsäußerungen? Worauf stützen Sie denn dieses Urteil? Es gibt allerdings entscheidende Unterschiede zwischen Meinung auf der einen Seite und Hetze, übler Nachrede, Verleumndung, Beleidigung und Bedrohung auf der anderen Seite. Dieser Sachverhalt sollte doch eigentlich auch Rechten verständlich sein, denn wenn man damals etwa den Führer beleidigte, wurde das ja auch nicht als freie Meinungsäußerung abgetan. Der einzige Unterschied zu unserer heutigen rechtsstaatlichen Beurteilung dieser Dinge besteht darin, dass es damals eine privilegierte Kaste gab, die straflos beleidigen und hetzen durfte, gegen die man aber nichtmal seine Meinung sagen durfte. Das scheinen sich manche wieder herbei zu sehnen. Und um das zu erreichen, glauben sie uns für dumm verkaufen und die Grenzen zwischen Hetze und Meinung verwischen zu können. Aber man muss ja nicht drauf reinfallen.

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung.
Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Am 23. Juli 2020 um 12:43 von Klartexxter

Zitat: Bedenklich auch, was im Artikel die Rechtsextremismus-Expertin Natascha Strobl sagt (welche Qualifikation hat sie eigentlich, die sie als "Expertin" ausweist? Nur eine Frage..

Da ich die Dame bisher auch nicht kannte, habe ich mich für Sie einmal ein wenig umgeschaut.

Schon der Wikipedia-Eintrag ist sehr erhellend.

13:24, hertha.78

>>Muß ich mir ausländerfeindlich und ich sei ein Nazi von einen Migranten vorwerfen lassen, weil ich ihn wiederholt darauf hinweisen mußte, er möchte meinen Mietparkplatz nicht belegen, da ich doch recht spät von der Arbeit komme.<<

Nein.

>>Bin ich ein Nazi, wenn ich nicht damit einverstanden bin, daß in D. mit saudischer Finazierung entspr. Schulen und unkontrollierbare Moscheen gebaut werden?<<

Weit davon entfernt.

>>Bin ich Antisemit, wenn ich mit israelischer Besatzungspolitik hadere?<<

Selbstverständlich nicht.

@13:19 von Tretschko

Darum ging es aber in meinem Beitrag gar nicht. Dennoch interessant - Sie sprechen scheinbar Antifaschisten die Demokratiewürdigkeit ab...

Nur wenn der Antifaschist nicht zugleich alle diktatorischen Ideologien ablehnen. Ansonsten ist der Antifaschist auch Demokrat.

Zumindest in meinem Fall kann ich Sie da beruhigen: Ich bin einwandfreier Demokrat und bekennender Antifaschist, beides sehe ich als staatsbürgerliche Pflicht an!

Super! Ich auch.

Worum geht es in dem Artikel eigentlich?

In die Artikel, den wir hier kommentieren, hat zum Inhalt, dass ein Medienbeauftragter der Bundesregierung im Offiziersrang öffentlich Posts der verfassungsfeindlichen Identitätären Bewegung gutheißt. Die Diskussion hier dreht sich aber an vielen Stellen um vermeintliche oder echte linke Radikalität, die gar nicht Thema der Meldung ist.Themaverfehlung? Ablenkungsmanöver? Whataboutism?

Oberstleutnant Marcel B ...

... gefällt ...
Sicher nur bei IB mausverrutscht.
Kein Bekenntnis.
Er ist vielleicht ganz anderer Meinung...

Also wenn mit etwas gefällt, dann entspricht das meinen Anschauungen im weitesten Sinne.
Sonst gefällt es mir nicht.

Was soll also die Verharmlosung.

Als Beamter oder Angestellter im Staat und allen zugehörigen Einrichtungen hat man auf dem Boden des GG zu stehen und das auch als Eid o.ä.
geschworen.

Da gibt es gar nichts zu verharmlosen.

Gruß
Leipzigerin59

23. Juli 2020 um 13:14 von Tiberus19

"
Die Jagd nach angeblichen
Die Jagd nach angeblichen Rechtsextremismus mutiert zur Hexenjagd.
Bestellt und bereitwillig geliefert, erzeugt einfach schlimmste Erinnerungen aus finsterste Zeiten.
"
Rechtsextremismus ausgeführt von staatlichen Positionen aus erinnert mich an die finstersten Zeiten, aber die scheint wohl jeder unterschiedlich zu definieren.
Genauso wie Amtsmissbrauch zur Deckung von Rechtsradikalismus (NSU) und Amtsmissbrauch zur Einschüchterung des politischen Gegners jeder Coleur (NSU2.0) und insbesondere das Zuschauen des Staates bei rechtsradikalen Taten bei denen sogar staatliche Bedienstete sterben (NSU). Derartige linksradikale Vorgehen sind mir nicht bekannt. Insbesondere nicht in diesem Jahrtausend.

12:29 von berg222

"Manchmal habe ich den Eindruck, die Jagd auf alle, die dem Mainstream nicht entsprechen, ist in vollem Gange."

,.,.,

Zum Glück haben Sie diesen Eindruck ja nur "manchmal".
Und es ist ja auch nur ein Eindruck.
Und was der "Mainstream" ist, ist möglicherweise für Sie auch nicht fassbar - denn sonst hätten Sie das ja erläutert.

@ 13:25 von morgentau19

Es ist immer wieder erstaunlich, dass Rechtsextreme die Meinungsfreiheit und Freiheit der politischen Anschauungen als Freifahrtschein für Gedankengut missbrauchen, das gegen die in Artikel 1 des Grundgesetzes garantierte unantastbare Würde jedes Menschen gerichtet ist.
Unsere Demokratie ist keine beliebige Floskel, sie fußt auf humanistisch-christlich-jüdischen Werten und auf einer Haltung, die die Würde jedes Menschen achtet. Wer dagegen verstößt, auch wer unter dem neuen Label der Identitären alte Rassenideologie wiederbeleben will, bekommt den entschiedenen Widerstand aller demokratischen Bürgerinnen, Gruppen und Parteien - auch gerade, wenn er das als jemand tut, der social-media-Chef der Bundeswehr ist.

Die Bundeswehr

In meiner Jugend war das mit dem "Bund" so. Wer sich als "Linker" fühlte, mit Anti-Atom-Button auf Demos gegen Pershings ging, der wäre nie zum Bund gegangen. Der machte wie ich eine Gewissensprüfung und machte Zivildienst (3 Monate länger als BW).

Viele politisch weniger links gestrickte gingen zum Bund, weil man das halt so machte, weil sonst Papi beleidigt gewesen wäre, weil man dort eine Ausbildung bekam oder weil Zivildienst im Altenheim nicht ihr Ding gewesen wäre.

Je konservativer oder rechter man eingestellt war, desto lieber ging man zum Bund.

Heute geht man nur noch freiwillig zum Bund. Die Linken vermutlich immer noch eher nicht. Viele andere, oben angeführte Gründe gibt es auch nicht mehr.

Also halte ich es nicht für verwunderlich, wenn das politische Spektrum in der BW nicht dem in der Allgemeinbevölkerung entspricht.

re 13:24 hertha.78: Freiheit

>>Muß ich mir ausländerfeindlich und ich sei ein Nazi von einen Migranten vorwerfen lassen, weil ich ihn wiederholt darauf hinweisen mußte, er möchte meinen Mietparkplatz nicht belegen, da ich doch recht spät von der Arbeit komme.<<

Nein, wie kommen Sie darauf?

>>Bin ich ein Nazi, wenn ich nicht damit einverstanden bin, daß in D. mit saudischer Finazierung entspr. Schulen und unkontrollierbare Moscheen gebaut werden?<<

Nein, wie kommen Sie darauf?

>>Gibt es sie wirklich noch, die freie Meinungsäußerung ?<<

Ja, es gibt sie und Sie bestätigen Sie gerade!

Zur Sache möchte ich bemerken, dass es immer darauf ankommt, wie bzw. womit man eine Massnahme begründet. Zum Beispiel rege ich mich auch regelmäßig über „Zuparker“ auf, bin aber deshalb noch nie als „Nazi“ beschimpft worden. Und das würde ich mir auch nicht gefallen lassen.

Und über saudische Moscheen gibt es seit Jahren eine große öffentliche Diskussionund längst auch politische Aktivitäten.

Worum geht es Ihnen?

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@13:42 von fathaland slim

Aber waren denn diese finstersten deutschen Zeiten nicht das Resultat davon, daß rechten Umtrieben nicht rechtzeitig Einhalt geboten wurde?

Funktionierende Demokratien können radikale Äußerungen und Meinungen aushalten. Strafrechtlich wohlgemerkt, nicht unbedingt arbeitsrechtlich. Natürlich kann und soll ein Staat, Menschen im Staatsdienst entlassen können, wenn diese sich gegen die Demokratie positionieren. Ob Oberstleutnant Marcel B. sich tatsächlich gegen die Demokratie positioniert hat, wird sich noch zeigen. Ich glaube übrigens nicht alles was der Verfassungsschutz behauptet. Die Staatsmacht kann sich auch irren.

Finstere Zeiten kommen dann, wenn die große Mehrheit der Bevölkerung sich bedingungslos den Machthabern unterwirft, wenn Freiheiten eingeschränkt werden. Und man dann aus Angst oder Gleichgültigkeit keine Kritik mehr übt.

@fathaland slim

"
Am 23. Juli 2020 um 13:42 von fathaland slim
13:25, morgentau19

Ist es jetzt die neueste rechte Erzählung, daß konsequente Bekämpfung rechter Umtriebe ein Rückfall in finsterste deutsche Zeiten sei?

Es sind ja nicht nur Sie, die diese Erzählung hier verbreitet.

Aber waren denn diese finstersten deutschen Zeiten nicht das Resultat davon, daß rechten Umtrieben nicht rechtzeitig Einhalt geboten wurde?"

Nein, die Erzählung ist nicht neu. Sie wird auf rechtsextremen Blogs wie z.B. dem deutschsprachigen Zentralorgan der Rassisten und Islamhasser Pi-News schon seit geraumer Zeit gepflegt. Genauso wie der Käse, daß Nationalsozialismus links sei, wegen "sozialismus".

@Grillenspinnerei, 13:32 und 13:44

„Der sinngemäße Verweis auf ein System zur Durchsetzung von Interessen ... mit autoritären Strukturen, das im unterstellten Sinne besonders attraktiv für rechte Gesinnungen sei, greift m.M.n. nicht. Solche Strukturen könnten aus meiner Sicht Akteure jedweder Ausrichtung anziehen, die zur Durchsetzung ihre Ansichten / Interessen auch Zwang / Gewalt akzeptabel finden“

Das sehe ich ganz anders. Weil solche „Akteure“ ohne das Droh- bzw. Gewaltpotenzial von Waffen keine Chance hätten, ihre verquere „Ausrichtung“ durchzusetzen. Aus dem einfachen Grund, dass die überwältigende Mehrheit der globalen Zivilbevölkerung sich nichts mehr wünschen dürfte, als sich einfach in Ruhe und Frieden gemeinsam nach zielführenden Lösungen für gemeinsame Probleme, deren erfolgreiche Bewältigung Voraussetzung dafür ist, dass auch in Zukunft alle Bewohner der Erde die Chance auf ein menschenwürdiges Leben haben (nicht nur von den ökologischen Voraussetzungen her).
Das ist übrigens meine einzige „Unterstellung".

Verfälschung unserer "dunkelsten Geschichte"?

Seit einiger Zeit berufen sich einige Verteidiger des heutigen Rechtsextremismus auf unsere "dunkelste Geschichte".

Wie damals - wird suggeriert - werden auch heute wieder die Rechtsextremisten verfolgt.

Seit einigen Wochen kommen diese Art Kommentare, heute wieder ein paar Mal.

Ich hatte damals schon den Eindruck, dass es eine unbekannte Quelle gibt, wo die Verteidiger des Rechtsextremismus ihre Argumente morgens abholen.

Es läuft - nach meinem Eindruck - darauf hinaus, dass unsere Nazizeit quasi umgedichtet wird:

wie damals - so wird suggeriert - wird auch heute die rechtsextreme Minderheit vom "Mainstream" unterdrückt und verfolgt.

Einige dieser Argumentierer glauben vielleicht inzwischen selber, dass "in unseren dunkelsten Zeiten" nicht die Juden, sondern die Rechtsextremen umgebracht wurden.

Andere Argumentierer pflanzen diese Verfälschtung vielleicht bewusst.

Like Türkei?

Ich will den Oberstleutnant nicht in Schutz nehmen, aber wenn ich was lese von, der hat diesen oder jenen Beitrag geliked und ist deshalb ein Rechtsradikaler (Terrorist, Putschist oder sonst was), dann erinnert mich das mehr an die Erdogan-Türkei, als an Deutschland. Das gleicht doch schon mehr einer Hexenverfolgung. Null Toleranz gegenüber Rechtsradikalen aber bitte lasst die Kirche im Dorf!

14:03, Mr.1787

>> Ob Oberstleutnant Marcel B. sich tatsächlich gegen die Demokratie positioniert hat, wird sich noch zeigen. Ich glaube übrigens nicht alles was der Verfassungsschutz behauptet. Die Staatsmacht kann sich auch irren.<<

Es geht ja um die so genannte identitäre Bewegung. Sie meinen, bei der Einschätzung derselben könne der Verfassungsschutz sich irren?

Das kann natürlich sein. Ich halte diese Bewegung auch für gefährlicher als der Verfassungsschutz es tut.

>>Finstere Zeiten kommen dann, wenn die große Mehrheit der Bevölkerung sich bedingungslos den Machthabern unterwirft, wenn Freiheiten eingeschränkt werden. Und man dann aus Angst oder Gleichgültigkeit keine Kritik mehr übt.<<

Wer sind denn die Machthaber in der Bundesrepublik?

Reden Sie von der Bundesregierung, die vom in freier, gleicher und geheimer Wahl gewählten Bundestag gewählt wurde, und die, wie der Bundestag, mindestens alle vier Jahre neu gewählt wird?

Demokratie ist kein Buffet, Demokratie ist eine Küche.

@ schabernack, frosthorn, fathaland slim & co

Die "Alte-Hasen-Parade" ist augenzwinkernd kollegial humorvoll gemeint...;-)
Dass karwandler nicht mehr unter den aktiv Kommentierenden zu finden ist, bedaure ich auch. Ich meine mich an eine Äußerung von ihm hier zu erinnern, dass er sich aus Frust verabschiedet hat.
Dabei bräuchte es mehr denn je die kritischen Stimmen, die sich gegen rechte Tendenzen, ganze Gruppen von Menschen abzuqualifizieren, entgegenstellen.

23. Juli 2020 um 13:25 von morgentau19

"
...
In immer mehr (auch staatlichen) Institutionen findet eine regelrechte "Jagd" auf Rechte statt.

Damit haben wir uns längst wieder in die dunkle Zeit begeben, die D. eigentlich nicht mehr haben wollte.
...
"
Ja, aber nicht wegen der "Jagd", sondern weil mit "staatlicher" Unterstützung andersdenkende Verfolgt werden. Und damit meine ich insbesondere Antifaschistische und Feministische Bürger, die mit Hilfe von staatlicher Daten bedroht werden. Das ist dunkel.
Dem Einhalt zu gebieten ergibt sich aus dem Grundgesetz. Wehret den Anfängen!

13:14 von Tiberus19

>>Die Jagd nach angeblichen Rechtsextremismus mutiert zur Hexenjagd.
Bestellt und bereitwillig geliefert, erzeugt einfach schlimmste Erinnerungen aus finsterste Zeiten.<<

Das ist bisher die dreisteste Tatsachenverdrehung.
Ist Ihnen wirklich nicht bekannt dass Deutschlands "finsterste Zeiten" von Rechtsextremen zu verantworten sind?

@ 13:44 von Grillenspinnerei

Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen "Generalverdacht" und "systemisch-strukturellen Phänomenen". Anhänger von Generalverdacht war ich noch nie.

13:23 von Traumfahrer

>>Gleiches gilt für die Bundeswehr, auch da sollte rigoros durch gegriffen werden, und alle Kriterien der Einstellung von Neuen auf den Prüfstand !!!<<

AKK arbeitet grade daran. Und was die Polizei betrifft, das wird auch noch umgepflügt.
(Die Medien helfen ordentlich nach).
Herr Seehofer hat m.W. nur betont, nicht jede Woche "eine neue Sau durchs Dorf treiben zu wollen". Das er es gar nie machen wird, habe ich daraus nicht verstanden.

@Heißer Schnee

"
Am 23. Juli 2020 um 14:38 von Heißer Schnee
Like Türkei?

Ich will den Oberstleutnant nicht in Schutz nehmen, aber wenn ich was lese von, der hat diesen oder jenen Beitrag geliked und ist deshalb ein Rechtsradikaler (Terrorist, Putschist oder sonst was), dann erinnert mich das mehr an die Erdogan-Türkei, als an Deutschland. Das gleicht doch schon mehr einer Hexenverfolgung. Null Toleranz gegenüber Rechtsradikalen aber bitte lasst die Kirche im Dorf!"

In dem Moment, wo ich gelesen habe: ich will ja nicht, aber.... wußte ich schon was kommt.

Mit Verlaub, niemand hat die Kirche verschoben. Sie steht nach wie vor im Dorf. Der Oberstleutnant ist nicht irgendein Oberstleutnant xy, er ist zuständig für den Social Media Auftritt der Bundeswehr. Und wenn er als solcher rechtsradikale Posts liked, hat er auf diesem Posten nichts mehr zu suchen. Er gibt damit deutlich zu erkennen, wo der Bauer den Most holt. Dazu braucht er nichts zu schreiben. Das liken sagt alles.

@14:38 von Heißer Schnee: lasst die Kirche im Dorf!

"Ich will den Oberstleutnant nicht in Schutz nehmen, aber wenn ich was lese von, der hat diesen oder jenen Beitrag geliked und ist deshalb ein Rechtsradikaler "

Wenn etwas watschelt wie eine Ente, schwimmt wie eine Ente und Quakt wie eine Ente, dann ist doch sicherlich auch eine Ente, oder?

Wenn jemand Facebook-Beiträge von Rechtsextemisten mit "gefällt mir" markiert, was mag er dann sein? Vielleicht ein Anhänger der Antifa?

Ich bin viel in facebook unterwegs und habe schon viele rechtsextreme Kommentare dort gelesen. Besucht man dann die Profile der Verfasser, findet man ganz viele geteilte rechtsextreme Beiträge von AfD, IB usw.

Schön...

...dass die Diskussion von einigen Leuten wieder nach dem Motto geführt wird: Rechtsextremismus ist nicht so schlimm, weil es ja auch Linksextremismus gibt.

Ist deshalb Dummheit auch kein Problem, da es ja auch schlaue Leute gibt?

14:35, Anderes1961

>>Nein, die Erzählung ist nicht neu. Sie wird auf rechtsextremen Blogs wie z.B. dem deutschsprachigen Zentralorgan der Rassisten und Islamhasser Pi-News schon seit geraumer Zeit gepflegt. Genauso wie der Käse, daß Nationalsozialismus links sei, wegen "sozialismus".<<

Ja, diesen Käse vertritt die dezidiert prokapitalistische Rechte, wie beispielsweise Herr Meuthen. Herr Kalbitz wird das aber wohl nicht vertreten, denn dann würde er sich ja sozusagen selbst zum Linken ernennen.

Aber weiß man's?

Mit Logik kann man bei diesen Kameraden nur scheitern.

Ich als Linker kämpfe jedenfalls, wie ich schon schrieb, mit offenem Visier, während die Rechte sich im Nebelkerzen-Nah-und Weitwurf übt und falsche Fährten ins Nirgendwo legt.

Was für eine verlogene Veranstaltung der rechten Vordenker um Kubitschek et al.

Erstaunlicherweise hat aber auch das rechte Fußvolk überhaupt nichts gegen Lügen, wie man an der Popularität Trumps exemplarisch erkennt.

@ fathaland slim

>>> Aber waren denn diese finstersten deutschen Zeiten nicht das Resultat davon, daß rechten Umtrieben nicht rechtzeitig Einhalt geboten wurde? <<<
.
Auch wenn Sie somit indirekt alle Rechten als Nazis bezeichnen; ich kenne keinen Rechten, mich eingeschlossen, der sich solche Zustände wünscht.

@ NeutraleWelt

Beim Konzert 2018 spielte die Band das von Ihnen mokierte Lied längst nicht mehr; und Bundespräsident Steinmeier war und ist kein bekennender Fan der Band, sondern hat - dankenswerterweise - auf eine Veranstaltung gegen Rechtsradikalismus hingewiesen, bei der Bands wie die Toten Hosen und Kraftklub in Chemnitz unter dem Label „Wir sind mehr“ auftraten - nach rechtsextremen Ausschreitungen gegen Menschen, die einen Migrationshintergrund vermuten ließen.
Alles bekannt.

23. Juli 2020 um 14:38 von Heißer Schnee

"
...
dann erinnert mich das mehr an die Erdogan-Türkei, als an Deutschland. Das gleicht doch schon mehr einer Hexenverfolgung. Null Toleranz gegenüber Rechtsradikalen aber bitte lasst die Kirche im Dorf!
"
Einer der Lehren aus der Nazizeit ist (und die Sicht vertrete ich auch): Wer sich mit den Faschisten gemein macht ist selbst ein Faschist. Das hat geschichtliche Ursachen und hat leider sehr viel Wahres dran.
Zu betonen bleibt da nur, dass ich natürlich privat mit allen rede um meine Sicht zu bereichern. Wenn ich mit jemanden rede, bin ich aber nicht automatisch mit ihm einer Meinung. Ein Like sieht da schon anders aus, aber sollte genauso abgewogen werden.

14:59, Mischpoke West

>>@ fathaland slim
>>> Aber waren denn diese finstersten deutschen Zeiten nicht das Resultat davon, daß rechten Umtrieben nicht rechtzeitig Einhalt geboten wurde? <<<
.
Auch wenn Sie somit indirekt alle Rechten als Nazis bezeichnen; ich kenne keinen Rechten, mich eingeschlossen, der sich solche Zustände wünscht.<<

Ich bezeichne nicht alle Rechten als Nazis. Auch nicht indirekt.

Aber ohne die tatkräftige Unterstützung der so genannten bürgerlichen Rechten wäre Hitler nicht an die Macht gekommen. Sie verachteten ihn zwar, weil er ein ungebildeter Prolet war, glaubten aber, ihn kontrollieren und instrumentalisieren zu können.

@Morgentau19, 13:25 Uhr -Menschenverachtende Ideologie

"In immer mehr (auch staatlichen) Institutionen findet eine regelrechte "Jagd" auf Rechte statt. Damit haben wir uns längst wieder in die dunkle Zeit begeben, die D. eigentlich nicht mehr haben wollte".
Anders herum wird ein Schuh daraus: Deutschland will nicht mehr in die "dunkle Zeit" des Rechtsextremismus/Faschismus
verfallen und deshalb kann es nicht sein, dass isnbesondere Führungskräfte einer menschenverachtenden Ideologie, wie den "Identitären" anhängen. Der Verfassungsschutz hat dazu eindeutig Stellung genommen. Es wäre an der Zeit, dass sich die AFD von diesen rechtsextremistischen Strömungen trennt, finden Sie nicht?

@Sausevind, 14:38

Seit einigen Wochen kommen diese Art Kommentare, heute wieder ein paar Mal.
Ich hatte damals schon den Eindruck, dass es eine unbekannte Quelle gibt, wo die Verteidiger des Rechtsextremismus ihre Argumente morgens abholen.

Mit diesem "Eindruck" stehen Sie nicht alleine. Es ist eine Gewissheit. Nicht nur identische Argumente, auch identische Schlagworte und identische Beleidigungen, die den jeweiligen Thread durchziehen wie ein eingewebtes Muster.
Heute sind es die "finstersten Zeiten". Und "die Antifa" steht wieder mal auf dem Zettel, immer mit der rhetorischen Frage, ob sowas wie Antifaschismus eigentlich nicht verboten werden sollte, weil das ja so undemokratisch ist.

@Orfee, 11:11 Uhr - Haldenwang macht tollen Job

Herr Haldenwang, so heißt der Herr übrigens korrekt, macht einen klasse Job. Sie betreiben Etikettenschwindel, wenn Sie den Begriff "Identitär" als verharmlosend präsentieren wollen. Wichtig ist wie immer der Inhalt, nicht die Form. Deutschland braucht keinen Extremismus, weder von rechts noch von links.

@14:59 von Mischpoke West: Ich kenne keinen Rechten

Rechte sind Anhänger der CDU und mehr noch der CSU. Rechts von der CSU beginnt der Rechtsextremismus.

Das sehen Anhänger der AfD natürlich ganz anders, den für die ist die AfD die Partei der politischen Mitte und der Linksextremismus beginnt bei der CSU.

Rechts von der CSU gibt es ganz viele, die "solche Zustände" in Deutschland wieder wünschen. Das kann man fast jeden Tag auf Webseiten wie PI-News oder auf AfD Facebookseiten lesen.

14:59 von Mischpoke West

<< @ fathaland slim
>>> Aber waren denn diese finstersten deutschen Zeiten nicht das Resultat davon, daß rechten Umtrieben nicht rechtzeitig Einhalt geboten wurde? <<<
.
Auch wenn Sie somit indirekt alle Rechten als Nazis bezeichnen; ich kenne keinen Rechten, mich eingeschlossen, der sich solche Zustände wünscht. <<

,.,.,

Verzeihen Sie, ich weiß zwar Ihr Alter nicht, aber:
lernte man früher im Deutschunterricht oder Philosophieunterricht ÜBERHAUPT nicht, logische Schlussfolgerungen zu tätigen?

Das übt man doch in Aufsätzen.
fathaland slim sprach von "rechten Umtrieben" und nicht von Rechten.

Das ist doch ein himmelweiter Unterschied.

Vor mehr als einem halben

Vor mehr als einem halben Jahrhundert hieß es .... und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen . Ist das heute noch zeitgemäß . Wer ist hier im Lande noch das besagte Volk ? Vielleicht ist dieser Eid aber schon von Herrn Oberstleutnant anders aufgefasst worden .

@berg222

"Jagd

Manchmal habe ich den Eindruck, die Jagd auf alle, die dem Mainstream nicht entsprechen, ist in vollem Gange. Natürlich ist rechts extremes Gedankengut in der BW nicht erwünscht, [...] Andere Meinung zu haben ist doch durch Meinungsfreiheit in diesem Land abgedeckt."

Darauf möchte ich mit einem Zitat aus dem Spiegel antworten:

"Ähnliches gilt für den Begriff "Menschenwürde". Laut der AfD-Definition des Begriffes ist es absolut mit der Menschenwürde vereinbar, sich für Menschen aus dem Ausland immer wieder neue herabsetzende Bezeichnungen auszudenken, oder Leute ertrinken zu lassen. Wer da widerspricht beschränkt, ganz klar, Menschenwürde und Meinungsfreiheit von AfD-Politikern".

Sie meinen also, Posts zu liken, die gegen die Menschenwürde verstoßen schränke die Meinungsfreiheit des Oberstleutnant ein?.

@ 14:41 von andererseits

"Dabei bräuchte es mehr denn je die kritischen Stimmen, die sich gegen rechte Tendenzen, ganze Gruppen von Menschen abzuqualifizieren, entgegenstellen."
.
Dafür bin ich dann noch hier!
Damit Sie nicht in den Irrglauben verfallen, nur weil Sie und Ihre Linken Kommentarfreunde sich gegenseitig Mut zusprechen, eine Deutungshoheit zu haben.
Bringen Sie Fakten, und gut ist.
"Ich find´Dich toll", mag ja ein Fakt sein, aber kein Argument.
Auch nicht die Anzahl der Posts.

@Paul Puma, 11:11 Uhr -Schranken der Meinungsfreiheit

Durch die freie Meinungsäußerung sind keine strafbewehrten Äußerungen gedeckt, das Grundrecht ist nicht schrankenlos. Es geht nicht darum, ob Ihnen die Meinung eines Anderen passt. Entscheidend ist, dass Äußerungen, die den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen, nicht unter die freie Meinungsäußerung fallen.

@11:19 von John Koenig

Wenn Sympathisanten von Rechtsextremen keine Argumente haben, dann kommt als erstes immer whataboutism. Immer. Man kann darauf warten.

Natascha Strobl als Expertin für Rechtsextremismus

ist ja eine Sache
dass sie in der Initiative „Offensive gegen Rechts“ tätig ist
ist natürlich so ne Sache ...
die wird faschistische Tendenz im Arbeitnehmerflügel der CDU erkennen
würde ja auch nicht den Björn Höcke nehmen
wenn es um die Aufarbeitung faschistischen Gedankenguts in der AfD geht
also was neutraleres wäre angesagt

@Tiberius19, 13:14 Uhr - Finsterste Zeit der Geschichte

Der Rechtsextremismus IST für mich - und wohl für die meisten Deutschen - die Erinnerung an die "finsterste Zeit" unserer Geschichte...! Leider ist der Rechtsextremismus wieder Gegenwart. Geschichte sollte sich nicht wiederholen, finden Sie nicht auch...?

14:59 @Mischpoke West

Vielleicht gehören sie nicht dazu.

Doch bei so manchen Veranstaltungen der rechtsextremen Szene
muss man leider genau das befürchten.
Allein Liedgut, Parolen, Grüße lassen darauf schließen, dass diese Leute das Dritte Reich gern wieder hätten.

Ich erinnere mich an die Märsche der Neonazis jedes Jahr im Februar in Dresden.
Das ist zum Glück einige Jahre her,
weil die Dresdner sich damals gewehrt haben.

Leider nicht gegen das, was danach kam.

Gruß
Leipzigerin59

@andererseits

"
Am 23. Juli 2020 um 14:41 von andererseits
@ schabernack, frosthorn, fathaland slim & co

Die "Alte-Hasen-Parade" ist augenzwinkernd kollegial humorvoll gemeint...;-)
Dass karwandler nicht mehr unter den aktiv Kommentierenden zu finden ist, bedaure ich auch. Ich meine mich an eine Äußerung von ihm hier zu erinnern, dass er sich aus Frust verabschiedet hat.
Dabei bräuchte es mehr denn je die kritischen Stimmen, die sich gegen rechte Tendenzen, ganze Gruppen von Menschen abzuqualifizieren, entgegenstellen."

Ich napfe mal. Ich stimme Ihnen voll umfänglich zu. Leider kann ich es nicht in so schöne Worte kleiden.

Ich bin aber (begründet) optimistisch: Es kommen auch kritische Stimmen gegen rechtsextrem nach. Es gibt viele neue Foristen, die uns "alte Hasen" unterstützen.

um 14:59 von Mischpoke West @ fathaland slim

>>> Aber waren denn diese finstersten deutschen Zeiten nicht das Resultat davon, daß rechten Umtrieben nicht rechtzeitig Einhalt geboten wurde? <<<

"Auch wenn Sie somit indirekt alle Rechten als Nazis bezeichnen; ich kenne keinen Rechten, mich eingeschlossen, der sich solche Zustände wünscht."

Millionen Deutsche haben sich '39' solche Zustände" eher nicht gewünscht.

Das ist nicht mehr gefragt, wenn die 'Welle' erstmal rollt und wenn dann nur noch die Mutigsten unter den Mutigen den Mund aufmachten, während die die einen mitgebrüllt und mitgeprügelt, geplündert und gebrandschatzt haben und denunziert, oder auch nur mitgelaufen und artig den rechten Arm gereckt. Das ist das, was Vormittag user 'andererseits' äußerst klärend und deutlich zum Ausdruck gebracht hat.

Die Selbstverständlichkeit und Frechheit, mit der die Geschichte umgedeutet wird und ungeniert Nazis langsam die Parlamente erobern, hat sehr viel mit Verdrängung zu tun und gar mit Belohnung durch Wirtschaftskompensation.

@Grillenspinnerei, 13:32 und 13:44 (Vervollständigung)

„Der sinngemäße Verweis auf ein System zur Durchsetzung von Interessen ... mit autoritären Strukturen, das im unterstellten Sinne besonders attraktiv für rechte Gesinnungen sei, greift m.M.n. nicht. Solche Strukturen könnten aus meiner Sicht Akteure jedweder Ausrichtung anziehen, die zur Durchsetzung ihre Ansichten / Interessen auch Zwang / Gewalt akzeptabel finden“

Das sehe ich anders. Weil solche "Akteure" ohne das Gewaltpotenzial von Waffen keine Chance hätten, ihre verqueren Ansichten durchzusetzen. Aus dem einfachen Grund, dass die überwältigende Mehrheit der globalen Zivilbevölkerung sich wohl nichts mehr wünscht, als sich einfach in Ruhe und Frieden gemeinsam um zielführende Lösungen für gemeinsame Probleme, deren erfolgreiche Bewältigung obendrein Voraussetzung dafür ist, dass auch in Zukunft alle die Chance auf ein menschenwürdiges Leben auf dieser Erde haben kümmern zu können (nicht nur was die ökologischen Bedingungen angeht).
Das ist übrigens meine einzige „Unterstellung".

@11:11 von Orfee

Offensichtlich brauchen sie eine Nachschulung.

"Als Identitäre Bewegung (auch Identitäre Generation, kurz Identitäre oder IB) bezeichnen sich mehrere aktionistische, völkisch orientierte Gruppierungen, die ihrem Selbstverständnis nach einen sogenannten „Ethnopluralismus“ vertreten. Sie gehen von einer geschlossenen, ethnisch homogenen „europäischen Kultur“ aus, deren „Identität“ vor allem von einer „Islamisierung“ bedroht sei. Fachjournalisten, Wissenschaftler und Verfassungsschützer beschreiben solche Vorstellungen als „Rassismus ohne Rassen“ und ordnen die Gruppen dem Rechtsextremismus zu.
In Deutschland können die Identitären vom Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) nachrichtendienstlich überwacht werden, weil die „Positionen der IBD nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind“. Auch in Österreich und Frankreich werden sie von den Staatsschutzbehörden überwacht."

Frust ...

... kann man angesichts mancher Kommentare schon bekommen.
Nicht nur bei diesem Thema hier.

Der Abschied @karwandlerd kann zu einer Zeit der ständigen neuen-alten Usern mit Miesmacherstimmung gewesen sein.

Leider haben wir das Problem immer noch, nur in eine etwas andere Richtung, und das fällt mir erst seit Corona auf.
Denn mit gelesen habe ich auch schon länger.

Das rechtsextreme Bild erschreckt mich dennoch sehr.
Ist das Forum hier wirklich ein Abbild der Bevölkerung?
Ich hoffe nicht.

Falls Sie mitlesen,
@karwandler,
Alles Gute.
Vielleicht ...

Gruß
Leipzigerin59

"als Nazis bezeichnen;"

Das lese ich allerdings nicht daraus.
Man kann natürlich beliebig 'indirekten' bis man sein Vorurteil subjektiv bestätigt sieht.

Darin sind übrigens die Rechten Meister.
Ich lese aus dem Zitierten lediglich die historisch belegbare These,
dass Deutschland seit Langem auf dem rechten Auge blind ist,
und die Rechten solchen 'angeblich ungewünschten Zuständen'
am wenigsten entgegengestellt haben.

Insofern ist dass schon schlimm genug. Dazu muss man gar kein Nazi sein.

@12:34 von Leipzigerin59

"... gewinne ich den Eindruck, dass man jahrelang, wenn nicht jahrzehntelang,
bei der Unterwanderung von BW und
Polizei durch Rechtsextreme und Rechtsradikale weggeschaut hat -
auf verschiedenen Kontrollebenen."

Es gab keine Unterwanderung, die waren von Anfang an dabei.

Sehen Sie doch mal wer für die BW und die (westdeutsche) Polizei rekrutiert wurde.

@ Sausevind

>>> fathaland slim sprach von "rechten Umtrieben" und nicht von Rechten.
Das ist doch ein himmelweiter Unterschied. <<<
.
Ach jetzt ist es plötzlich ein Unterschied.
Ansonsten aber immer platt: "Kampf gegen Rechts".
Pauschalisierung, wie ich schon öfter heute hier lesen musste.

@12:43 von Klartexxter

Ihr Geschwurbel soll offensichtlich davon ablenken dass die BW und Teile der Polizei ein massives Problem mit Rechtsextremisten in den eigenen Reihen haben.

Nordkreuz ... NSU 2.0 ...

@Adeneo60

"
Am 23. Juli 2020 um 15:07 von Adeo60
@Morgentau19, 13:25 Uhr -Menschenverachtende Ideologie

"In immer mehr (auch staatlichen) Institutionen findet eine regelrechte "Jagd" auf Rechte statt. Damit haben wir uns längst wieder in die dunkle Zeit begeben, die D. eigentlich nicht mehr haben wollte".
Anders herum wird ein Schuh daraus: Deutschland will nicht mehr in die "dunkle Zeit" des Rechtsextremismus/Faschismus
verfallen und deshalb kann es nicht sein, dass isnbesondere Führungskräfte einer menschenverachtenden Ideologie, wie den "Identitären" anhängen. Der Verfassungsschutz hat dazu eindeutig Stellung genommen. Es wäre an der Zeit, dass sich die AFD von diesen rechtsextremistischen Strömungen trennt, finden Sie nicht?"

Davon ist die AfD weit entfernt. Stattdessen trifft man sich seit Jahren lieber regelmäßig beim rechtsextremen AfD-Vordenker und Höcke-Einflüsterer Götz Kubitschek mit Mitgliedern und Anhängern der NPD, IB und was sonst im rechtsextremen Spektrum Rang und Namen hat.

23. Juli 2020 um 15:08 von frosthorn

"
...
Mit diesem "Eindruck" stehen Sie nicht alleine. Es ist eine Gewissheit. Nicht nur identische Argumente, auch identische Schlagworte und identische Beleidigungen, die den jeweiligen Thread durchziehen wie ein eingewebtes Muster.
...
"
Interessanterweise bekomme ich entsprechende Argumente auch von Menschen bei denen ich keine Verbindung mit Rechtsextremismus oder sonstigen Verschwörungstheorien kenne. Ich wäre durchaus interessiert welche Kanäle hier wirken.

23. Juli 2020 um 15:14 von Koblenz

"
...
Wer ist hier im Lande noch das besagte Volk ?
...
"
Es reicht aus einen legalen deutschen Pass in der Tasche zu haben. Allein dieses Kriterium passt scheinbar vielen nicht.

15:14, Koblenz

>>Vor mehr als einem halben Jahrhundert hieß es .... und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen . Ist das heute noch zeitgemäß . Wer ist hier im Lande noch das besagte Volk ? Vielleicht ist dieser Eid aber schon von Herrn Oberstleutnant anders aufgefasst worden .<<

Ich kann mit all diesen Worthülsen wenig anfangen und habe vor 45 Jahren den Kriegsdienst verweigert. Und der Mißbrauch des Begriffes "deutsches Volk" als Chiffre der Ausgrenzung stieß mir schon damals sauer auf.

14:41 von andererseits

deshalb sind wir anderen hier, daß es sich die altlinken nicht zu bequem auf dem sofa am ard stammtisch machen, weil sie glauben, der nabel der welt zu sein

@12:50 von Klartexxter

"und automatisch unterstellt man mir seit längerem nun, ich wäre ein Sympathisant der AfD...! "

So, macht "man" das?

Ihre Kommentare zeigen eher dass sie eindeutig Sympathisant von Rechtsextremen sind.

Und da die AfD eindeutig rechtsextrem ist...

Rechtsextreme haben keine Argumente, erst recht keine sachlichen.

@Sisyphos3, 15:19

Ob man Frau Strobl bezüglich des Abstandes von der politischen Mitte ausgerechnet mit Herrn Höcke vergleichen kann wage ich zu bezweifeln. Aber das ist hier nebensächlich. Es geht hier um eine Meldung, derzufolge ein hochrangiger Medienbeauftragter der Bundeswehr Posts der rechtsradikalen Identitätären Bewegung geliked hat.
Ich unterstelle Ihnen nicht, dass Sie bewusst von diesem Fakt ablenken oder ihn relativieren wollen, aber Ihr Beitrag ist defacto dazu geeignet.

@Mischpoke West

"
Am 23. Juli 2020 um 15:49 von Mischpoke West
@ Sausevind

>>> fathaland slim sprach von "rechten Umtrieben" und nicht von Rechten.
Das ist doch ein himmelweiter Unterschied. <<<
.
Ach jetzt ist es plötzlich ein Unterschied.
Ansonsten aber immer platt: "Kampf gegen Rechts".
Pauschalisierung, wie ich schon öfter heute hier lesen musste."

Hat schon was, wenn Menschen, die kein Problem mit Pauschalisierungen haben wenn es um Islam oder Flüchtlinge geht, plötzlich differenziertes Denken für sich entdecken, wenn es heißt: Kampf gegen Rechts. Natürlich muß es heißen: Kampf gegen Rechtsextrem.

Genauso verwundert mich, daß Menschen in einem Forum, in dem man offen seine Meinung sagen darf, sich darüber beschweren, man dürfe nicht mehr offen seine Meinung sagen. Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man lachen.

Haldenwang und die IB, Kubitschek und seine Bücher

Da der VS unter Haldenwang den Kampf gegen Rechts ja vorbildlich führt und der Superspreader - Vorwurf gegen die IB ein gewaltiger ist, ich aber nirgendwo etwas zu seiner Untermauerung finde: vielleicht könnte die Tagesschau einmal die Äußerungen oder Aktionen der IB recherchieren, welche sie als "Superspreader von Hass, Radikalisierung und Gewalt" qualifizieren. Wäre doch eine interessante journalistische Aufgabe. Die Identitären müssen ja ständig gewaltig was nazimäßiges raushauen, au weia! Ich sag hier schon mal Dankeschön!

"Oberstleutnant Marcel B. gefallen auch Beiträge seines rechtsradikalen Kontaktes ..., in denen dieser Bücher des Verlegers Götz Kubitschek bewirbt. Nun betreibt Kubitschek eine Verlagsbuchhandlung, bei der man sehr viele Titel bekommt und es wäre nützlich zu erfahren, welche Bücher er dort geliked hat, damit man das ganze Drama um den Oberstleutnant auch erfassen kann. Wissen Sie Genaueres?

@neunund9zig

Klar, wir brauchen Beispiele, weil Rechtsradikale überwiegend Katzenbilder posten. Ihre Relativierungen sind lächerlich.
Aber mal nebenbei: Von Martin Sellner würde ich nicht mal ein Katzenbild liken.

15:48 @ IchMeinJaNur

Zur Rekrutierung fehlt mir der genauere Einblick, deswegen habe ich das vorsichtig
formuliert.

Eine Bekannte hat ihre Ausbildung bei der Bundespolizei begonnen, sie ist nicht rechts.

Bei diesem Soldaten, der sich als Flüchtling getarnt hatte, hätte man das von Anfang an wissen können.

Doch manche vertreten möglicherweise ihre Ansichten erst später offen,
wenn sie sich in "Gemeinschaft sicher wissen".

Gruß
Leipzigerin59

@12:35 von NeutraleWelt

Na dann.... wollen wir mal ihren rechtsextremen Propagandalügen Tatsachen gegenüberstellen.

"Aufgrund des Stückes Staatsgewalt auf dem Debütalbum Backstage mit Freunden wurde ein Prüfverfahren der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien eingeleitet. Laut Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern fördere der Songtext Gewaltbereitschaft bei den Hörern. Eine Indizierung des Albums fand letztlich nicht statt. [...] Im Verfassungsschutzbericht 2012 des Landes Mecklenburg-Vorpommern wurde die Band u. a. mit Verweis auf Mitglieder, die strafrechtlich verurteilt wurden, erneut auf zwei Seiten erwähnt, worauf die Band erklärte, dass sie auch zukünftig gegen rechtsextreme Demonstrationen und Veranstaltungen aufrufen werde."

@13:17 von Jacko08

"Aber je mehr deren Meinungsfreiheit öffentlich unterdrückt und verboten wird, desto gefährlicher ist das irgendwann am brodeln. Und davor habe ich Angst.
Man darf und kann den Leuten die Meinungen anderer nicht auferzwingen."

Kennen sie den Unterschied zwischen Meinung und Gesinnung?

@Orfee

Da gibt es keinen Unterschied, die Identitäre Bewegung ist rechtsradikal

13:45 von Monty_Burns

Ich bin durchaus für freie Meinungsäußerung, habe aber eine scheinbar komplett andere Sichtweise als Sie, wo die Grenzen zwischen Meinungsfreiheit und Hetze liegen.
Und auch ich bekenne mich als Demokrat.
Ihrem letzten Satz stimme ich übrigens zu:
"Aber man muss ja nicht auf alles reinfallen".
Eben!
(Der schäbige Vergleich mit dem Führer war hier vollkommen fehl am Platz).

@Paul Puma

" Mir hat es nicht behagt, dass eine Journalistin der Taz alle Polizisten auf die Müllhalde wünscht, aber ich respektiere das Recht auf freie Meinung."
Schön, dass Sie so tolerant sind. Dennoch gibt es einen Unterschied. Die Journalistin versuchte, satirisch zu sein, was ihr zugegebenermaßen sehr schlecht gelang. Die IB ist rechtsradikal, was ihr ziemlich gut gelingt. Und bei rechtsradikalen und menshenfeindlichen und rassistischen Äußerungen hört die Meinungsfreiheit auf.

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