Kommentare

Wie bei Toennies auch. Sp

Wie bei Toennies auch. Sp viele Subsubs oder verschachtelungen, dass ja keiner durchblickt.
Deshalb verschachtelungen verbieten. Zahlungen unter Firmen einer Muttergesellschaft sind immer dubios

Schönrechnen

Wer sagt denn, dass nur Amazon, Apple und Co sich Rechentricks und Buchungskniffs bedienen dürfen, um sich in einigen Firmenbereichen finanzoptimiert künstlich arm zu rechnen? Das geschieht ja alles nur im Sinne der Aktionäre. Und wenn dann ein Staat weniger Steuern kassiert oder für die Infrastruktur mehr draufzahlen muss, dann haben halt die Steuerzahler Pech gehabt.
Wobei, wer war denn nochmal der Aktionär der DB?

Bananenrepublik Deutschland

Wir müssen uns wohl damit abfinden, dass (auch) in diesem Land die Bereicherung Einzelner auf Kosten der Allgemeinheit kein Einzelfall, sondern System bedingt der Standard ist.
Dazu kommen noch jede Menge Gesetzeslücken, wahrscheinlich initiiert von profitierenden Lobby-Verbänden, die durch unfähige oder auch davon nutznießenden Politikern nicht geschlossen werden.
Die Justiz als eigentlich unabhängige und kontrolliere Gewalt wirkt zahnlos. Siehe z. B. die aktuelle Nicht-Aufnahme eines Verfahrens im Fall Amthor aus angeblichen Mangel an Voraussetzungen dafür.
Also bitte nicht wundern.

Gut, daß das mal so ...

beleuchtet wird, aber bitte dann auch im Ganzen diskutieren! Die Frage ist ja nicht, ob die Bahn bilanziell herumtrickst - so wie vermutlich alle Großunternehmen in diesem Land. ... Wenn dies die Politik und unser Rechtssystem so ermöglichen wird es natürlich auch ohne schlechtes Gewissen gemacht ... siehe CumEx. ... Ein wirkliches Geschmäckle hätte die ganze Sache nur, wenn die schön gerechneten Bilanzen dazu gedient haben, Manager Boni zu zahlen. ... In diesem Fall vermute ich aber eher, daß die "verschönerten" Bilanzen lediglich die Zwangs-Gewinnausschüttung an den Staat gemindert und die anderenorts durch Verkehrspolitiker gerissenen Löscher im Bahnhaushalt saniert haben könnten. ... Liebe ARD! Vielleicht mal ein Aufhänger dies nochmal in einer gesonderten Reportage ganzheitlich journalistisch aufzuarbeiten.

Die Politik wollte es doch so

Die Politik wollte es doch mit der Privatisierung und Zerschlagung der Behörde Bundes Bahn in einzelne Unternehmensgruppen so. Und warum wird da jetzt ein Bohei drum gemacht, das die DB sich so verhält wie es VW, Mercedes, Amazone und all die anderen auch machen??
Profiteur dieses Konstrukts wäre die Deutsche Bahn AG. Und damit der Staat als Inhaber der Aktien und somit der Steuerzahler. OK, ok, dass bei der DB einiges im Argen liegt ist klar und sollte auch geändert werden. Statt Beraterfirmen, BWLer die nur $ & € Zeichen in den Augen haben und (alt) Politiker gehören dort an der Spitze alt eingesessene Bahner hin, die Ahnung von der Materie haben. Und statt weltweit zu operieren sollte sich die DB hier in D-Land um ihr Kerngeschäft kümmern.

Üblich

Das ist doch üblich. Jede größere deutsche Firma hat eine oder mehrere Tochterfirmen, vorzugsweise in Steueroasen, um dem Finanzamt eine lange Nase zu drehen. Scheingeschäfte zwischen Firmen einer Gruppe sind ebenfalls üblich. Da werden Kugelschreiber und Radiergummis zu irrsinnigen Preisen eingekauft. Das nennt sich Steueroptimierung, und das ist leider nicht strafbar. Unsere Regierung sieht auch keinen Handlungsbedarf, schließlich hat man den kleineren Arbeitnehmer den man ausquetschen kann der sich nicht wehren kann weil er keine Lobby hat. Lustig wird es wenn solche Steuervermeider dann in der Krise nach Hilfen und Subventionen schreien.

Monopolist mit der Lizenz zum Geld drucken

Gut das es die freie Presse gibt,
denn der Bahneigentümer alias Bundesmautminister hat ja keine Zeit.
Er arbeitet schon am Aufsichtsratpöstchen der EU-AutobahnMaut.

Was war doch mal schön , als alle Züge plötzlich pünktlich waren, nachdem man die Bahnanzeigetafeln gehackt hatte.

Mit der umstellung auf Windows 10
wird natürlich alles besser und der DB Navigator spuckt Freifahrtscheine aus.

Die DB Systel ist kein Subunternehmen ...

.. sie ist eine reguläre Firma unter dem Dach der DB Holding. Das die dann unter umständen teurer Waren-oder Dienstleistungen anbieten, ist relativ. Da das Geld in diesem Fall "im Konzern kreist", ist es quasi "linke Tasche, rechte Tasche". Und wer die Dienste als Dritter in Anspruch nimmt, kann ja vorher vergleichen. Darüber hinaus ist es für Großkonzerne vom Schlage der DB, VW oder Mercedes Benz nicht ungewöhnlich, wenn sie technische- oder EDV- Angelegenheiten im eigenen Hause, in eigenen Firmen bearbeiten. Man behält die Daten im Hause und die Firmennetze sind allemal sicherer gegen Angriffe von außen als das WWW als solches.
Ich hatte auch schon mit der DB Systel zu tun und muss sagen, dass da außerordentlich professionell zu Werke gegangen wird.

Viel wichtiger

wäre es einmal zu beleuchten, welche Gelder nach außen fließen. Welche Aufträge zu welchen Konditionen an "private" Firmen wie Simens, Tyssen usw vergeben werden, die aber durch die konzerneigenen Töchter wesentlich günstiger geleistet werden könnten (Die Bahn fährt nicht nur mit Loks und Wagons hin und her) und welche überteuerten Preise hier vom "Staatsunternehmen" verlangt werden. Ich kenne es noch von der BW, da kostete ein Blechkasten mit zwei - drei kleinen Schaumstoffpuffern schon mal 800DM oder ein Kästchen mit 50 Feinsicherungen (Die fürs Autoradio) mal eben 400DM.

Schlechtes Beispiel und realitätsferne Vergleiche.

Behauptungen wie "offenbar zu viel" nur mit einem einzigen, wenig detaillierten Beispiel zu belegen, halte ich für schwierig.
Marktübliche Angebote sollten dann auch inhaltlich und vor allem in Bezug auf gesetzliche Anforderungen (z.B. des Eisenbahnbundesamtes) geprüft werden.
Wenn man hier Äpfel mit Birnen vergleicht, kommt man natürlich auf solche Differenzen. In der Realität dürfte der Vergleich deutlich interner und externer Anbieter deutlich näher beieinander liegen.
Wenn die Bahn nur bei externen Beratern IT-Dienstleistung und Beratung (übrigens mehr als "Computertechnik") einkaufen würde, hätte das vermutlich ebenfalls deutliche Nachteile, nicht nur un puncto Kosten.

Deutsche Bahn

Ob die Panorama-Journalisten die Angemessenheit der IT-Sytelleistungen beurteilen können, möchte ich bezweifeln. Sollten die Leistungen jedoch tatsächlich unangemessen hoch sein, läge bei der Bahn AG eine verdeckte Gewinnausschüttung vor, die Steuernachzahlungen der Bahn AG auslöst. Ich gehe davon aus, dass die Bahn AG von der Finanzverwaltung regelmäßig geprüft wird und Finanzbeamte lieben :-; verdeckte Gewinnausschüttungen.

Vgl. Die Anstalt vom 29.01.19 Die Bahn. Und Stuttgart 21.

Leider aus urheberrechtlichen Gründen gesperrt. Das Dilemma der Bahn ist nicht neu:
"Wenn der amtierende Bahnchef mit dem Verkehrsminister frühstücken muss und der Bundesrechnungshof anregt, die Deutsche Bahn AG zu zerschlagen und die Bahn – Achtung – doch wieder am Gemeinwohl (!) zu orientieren, könnte man meinen: Es passiert was im wichtigsten Verkehrssektor der Republik. Aber dann blickt man auf Stuttgart 21 und sieht sich in seiner Zuversicht zumindest herausgefordert…"
Quellen:
"https://www.claus-von-wagner.de/content/4-tv/1-anstalt/20190129-20190129-die-bahn-stuttgart-21/anstalt-20190129-faktencheck.pdf"

Systel-die teure Computertechnik-Tochter der Bahn....

Da könnten auch bei der Auftragsvergabe persönliche Beziehungen im Spiel sein.Zahlungen sollen zwanzigmal höher sein,als üblich.Und dann braucht nichts offengelegt werden(Bilanzen).

Das erinnert ein bisschen an die Beraterfirmen beim Verteidigungs-Innen- und Arbeitsministerium.

AGBs sollten erweitert werden

Da meine Meinung offensichtlich vom Redaktionsteam nicht bewilligt wurde, versuche ich es ein wenig weich gespülter ...
Ich kann mich ttraguth nur anschließen.
Damit die ARD ihrem Auftrag nachkommen kann, sollten die AGBs angepasst werden:
"... sich auf Basis verlässlicher Informationen ein eigenes Urteil zu politischen Fragen ..." ergänzt durch wissenschaftlich, nachweisbar recherchiert.
"Damit möchten wir zum gesellschaftlichen Diskurs und zu umfassender Partizipation in gesellschaftlichen Prozessen beitragen." Das kann nur funktionieren, wenn die Fakten vollständig und die Vergleiche stichhaltig sind. Andernfalls befeuert man Polemik und verliert an Glaubwürdigkeit.

AW:Die DB Systel ist kein Subunternehmen ...

Kann ich nur bestätigen, die Systel ist ein hochprofessionelles IT Unternehmen, viele sehr gute Leute da.

Weitsicht

Schade, dass mein erster Kommentar hier scheinbar nicht freigeschalten wird. An alle, die über das obige Beispiel herziehen: Die SysTel macht so viel mehr als dieses Beispiel (ist nicht mal ihr Kerngeschäft) und selbst das bedeutet sicher gesetzliche Vorgaben, die zusätzlich erfüllt werden müssen, was nicht jeder Wald- und Wiesenhoster kann.
Also nicht gleich die Berater-Keule schwingen, sondern die Hintergründe mit beachten. Wird viel zu wenig gemacht.

@ danifrom

AW:Die DB Systel ist kein Subunternehmen ...
Kann ich nur bestätigen, die Systel ist ein hochprofessionelles IT Unternehmen, viele sehr gute Leute da.

Es war nicht die Rede von Subunternehmen, sondern von Tochterunternehmen. Aber einerlei, auch bei Subunternehmen können hochprofessionelle und gute Leute arbeiten.

"Ein ausgesuchtes Einzel-Angebot für digitale Infrastruktur kostet bei "Systel" rund 300 Euro pro Monat."
Bei Herrn Preuß von der Firma Netcup aus Nürnberg gäb es solch ein Einzelstück günstiger (https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2020/Bahn-zahlte-ueberhoehte-Pre...).
Wirtschaftsingeneur Prof. Böttger sieht das auch so und vor allem findet er schon lang, dass die Bahn zerschlagen gehört (siehe z.B. https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2011-01/bahn-mehdorn-grube "Im Interview erklärt der Verkehrsexperte, warum die Bahn zerschlagen werden sollte").
Anstatt die Diskussion der Veränderung des Verkehrsmix bzw. Verkehrswende zu führen wird ersatzweise - mal wieder - die Diskussion der Privatisierung geführt.
Dann wird bestimmt irgendwie alles besser.

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Die Moderation

@dlh255 11:07

>>An alle, die über das obige Beispiel herziehen: Die SysTel macht so viel mehr als dieses Beispiel (ist nicht mal ihr Kerngeschäft) und selbst das bedeutet sicher gesetzliche Vorgaben, die zusätzlich erfüllt werden müssen, was nicht jeder Wald- und Wiesenhoster kann.
Also nicht gleich die Berater-Keule schwingen, sondern die Hintergründe mit beachten. Wird viel zu wenig gemacht.<<

Sehr geehrter dlh, mein Tip: machen Sie sich nichts draus. Die meisten, die hier eins auf entrüstet machen, haben bis heute nicht gewußt, daß es dieses Unternehmen gibt, geschweige denn, was es macht, und sind froh, wenn sie den Namen dieses Unternehmens richtig schreiben können. Ahnung über das worum es geht, braucht man nicht, um seine kruden Entrüstungen und Besserwissereien in die Welt zu posten.

@ KMnO4

Lieber Hobby-Chemiker,

was sollte an einer Privatisierung oder Teilprivatisierung der Bahn so schlecht sein? Vielleicht wird sie (und ihre Tochterunternehmen) dadurch effizienter. Staatsbetriebe sind selten das Gelbe vom Ei.

@ Peter Goge

was sollte an einer Privatisierung oder Teilprivatisierung der Bahn so schlecht sein? Vielleicht wird sie (und ihre Tochterunternehmen) dadurch effizienter. Effizienter? Vielleicht für die Manager und Aktionäre, aber mit Sicherheit nicht für die Bevölkerung. WAS die "Privatisierung" und Zerschlagung in zig Teilunternehmen gebracht hat sieht man doch jetzt schon deutlich. Streckenabbau, marode Brücken und Gleise und vieles mehr.
Es gibt Bereiche die dürfen einfach nicht privatisiert werden. Dazu zählt Telekommunikation, Wasser- und Stromversorgung so wie Infrastruktur durch Bahn und Str. Dies alles gehört mit zur Steuer mitfinanzierten Grundversorgung und hat nichts in Händen zu suchen, die nur auf Gewinnmaximierung aus sind.

Systel -die Computertechnik-Tochter der Bahn

Als ehemaliger externer Berater einer fremden Consultingfirma kann ich nur sagen, dass die Panorama Recherche leider nicht sonderlich erfolgt war. Die Benchmark-Studie, die wir für die Bahn erhoben haben, sagte uns etwas anders. Das Ergebnis war, dass die Systel sich auf Marktniveau befindet, teilweise im oberen Quartil, teilweise darunter, auf jeden Fall für mich sehr viel Innovativer als erwartet (AI, Cloud-Computing, Data-Science, IoT, Analytics, ...). Das 300€ Beispiel mag stimmen, aber es ist definitiv nur eine Leistung von sehr vielen. Was mir fehlt ist die Vergleichbarkeit der Aussage über die beinhalteten Leistungen für den Preis, hinsichtlich Verfügbarkeit, Flexibilität, Security, Datenschutz, weitere Services. Ich frage mich noch, ist es sinnvoll alles bei Amazon zu kaufen oder kaufe ich meine Leistung im Geschäft im Ort.

Es ist wie beim Fleischkauf, es gibt 500g Gehacktes für 4,99€ beim Discounter vom Tönnies und welches für 14,99€ vom Biobauern; stimmt beides ist Fleisch

Systel , Tochter der Bahn

Beide ruhen sich auf dem Geld aus welches wir , die Steuerzahler ,aufbringen müssen !
Alle Unternehmen dieser Art gehören privatisiert was allerdings zur Folge hat , dass ein Abschiebegleis für Politiker nicht mehr vorhanden wäre ! Wäre das gut ? Zumindest billiger und erfolgsorientierte Mitarbeiter würden bessere und mehr Erfolge produzieren.

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Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert.
Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.

Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

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