Ihre Meinung zu: Anhörung in den USA: Was darf die Corona-Impfung kosten?

22. Juli 2020 - 17:11 Uhr

Noch ist das Rennen um einen Corona-Impfstoff in vollem Gange. In den USA wird schon jetzt wird diskutiert, wie hoch die Kosten sein - und welchen Profit die beteiligten Firmen machen werden. Von Wulf Rohwedder.

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Kommentare

Nicht auf Profit verzichten?

Nicht auf Profit verzichten? Soso?
Sollte es irgendwann die Impfung von solchen absurden Firmen geben, ich verzichte. Und warte auf ein europäisches Produkt, zum Selbstkostenpreis.
Is klar, dass die nicht kostenlos arbeiten, aber Abzocke darf bei Medizin und Gesundheit nicht geduldet werden.

Impfstoff !

Normalerweise verdienen sich die Pharmafirmen immer eine goldene Nase, sollten sich aber, wenn sie Subventionen kassierten, doch bitte zurück halten. Gegen einen kleinen Gewinn insgesamt ist nichts zu sagen, da die meisten Firmen durch die Ankündigungen eh schon genug verdient haben, durch steigende Aktienkurse !!
Es würde mich aber nicht wundern, wenn diese Firmen sich weiter unverschämt bedienen und Mondpreise verlangen !!!

Kampfpreis

Wenn AstraZeneca ihren Impfstoff (so er denn zugelassen wird) tatsächlich für 2,50€ abgibt, dann kostet er in einer deutschen Apotheke trotzdem etwa 18€. Falls die Preisbildung nämlich bei Impfstoffen so funktioniert wie bei anderen Medikamenten, dann kommt eine Aufschlag für den Großhandel, einer für die Apotheken und am Ende die MwSt. drauf. Und in dem Fall ist die MwSt. genauso hoch, wie das, was Astra verlangt, nämlich ca. 2,50€.
Da wird der Vorwurf, die Pharmafirma sei schuld am hohen Preis erkennbar zu Farce.

Warum eigentlich nicht:

"Wir werden unseren Impfstoff nicht zum Selbstkostenpreis verkaufen"?

Das wäre nämlich in Anbetracht der derzeitigen globalen politischen und wirtschaftlichen Gemengelage das einzig "Faire". Unter humanitären wie wirtschaftlichen Gesichtspunkten (da Unternehmen dadurch, dass ihre Selbstkosten - also alle Kosten, die im Zusammenhang mit der Entwicklung und der Produktion des Impfstoffs anfallen - gedeckt werden kein wirtschaftlicher Nachteil entsteht, zumal sie auch in Zukunft die Möglichkeit hätten, auf dieser Basis zu operieren). Dafür hätten die Unternehmen die Chance, enorm an Ansehen und echter Anerkennung ihrer Leistung zu gewinnen.

Hoffentlich kommt der Impfstoff bald

"" 24 Impfstoffe gegen das Coronavirus befinden sich aktuell in klinischen Tests. Arzneimittelkonzerne, Forschungseinrichtungen, Universitäten und das chinesische Militär befassen sich damit - mit unterschiedlichen Ansätzen. Alle Beteiligten arbeiten daran, dass Impfstoffen nach erfolgreichen Tests so schnell wie möglich eine Zulassung erteilt werden. Doch wer trägt die Kosten - und wer profitiert vom Verkauf der möglicherweise Milliarden von Impfdosen?""
#
Wer der Erste ist der einen wirkungsvollen Impfstoff auf den Markt bring wird auch die Kosten dafür bestimmen.Ich hoffe das es den Impfstoff bald gibt.

In 30 Jahren keinen Impfstoff gg. AIDs etc.

Auch gegen Grippe gibt's noch keinen zuverlässigen Impfstoff - wird es wohl auch nie geben.
Der, den es gibt, hat einem mir nahestehenden Ehepaar beinahe das Leben gekostet (wegen oder trotz Impfung??)

Aber jetzt ist alles anders.

Da wird schon laut gegackert,...

...noch während das Huhn sich auf dem Weg zum Nest befindet, um dort - vielleicht - in unabsehbarer Zeit ein Ei zu legen.

Natürlich muss die amerikanische Regierung zeigen, wie sie sich um ihre Bevölkerung sorgt und bestellt schon mal rein vorsorglich 100 Millionen Einheiten.
Sobald Geld im Spiel ist, wird man krekel...

Was Moderna-Chef Stephen Hoge da hinsichtlich des Preises äußert, klingt angesichts der erhaltenen staatlichen Hilfen befremdlich.

17:44, krittkritt

>>In 30 Jahren keinen Impfstoff gg. AIDs etc.
Auch gegen Grippe gibt's noch keinen zuverlässigen Impfstoff - wird es wohl auch nie geben.
Der, den es gibt, hat einem mir nahestehenden Ehepaar beinahe das Leben gekostet (wegen oder trotz Impfung??)

Aber jetzt ist alles anders.<<

Der AIDS-Virus befällt das Immunsystem und mutiert mit einer schwindelerregenden Rate. Deswegen ist die Entwicklung eines Impfstoffs so gut wie aussichtslos. Virologen beschreiben es als einen Marathonlauf.

Der Grippeimpfstoff muss jedes Jahr neu modifiziert werden, da jedes Jahr geringfügig andere Grippeviren unterwegs sind.

Er ist wirksam.

Was dem Ihnen nahestehenden Ehepaar passiert ist, weiß ich nicht. An einer Grippeimpfung ist aber, soviel ich weiß, noch niemand gestorben.

Und nichts ist jetzt anders. Auch Ihre biologischen Kenntnisse nicht. Da liegt wohl das Problem.

Sicherheit

Ich gehöre normal nicht zur Impfgegner-Fraktion. Unter diesen Bedingungen, wo ein Impfstoff unter Hochdruck im Wettbewerb an den Markt gebracht werden muss habe ich allerdings sehr grosse Zweifel, ob die Sicherheit und entsprechende Kontrollprozesse noch gewährleistet sind.
Das für die Entwickler nicht nur das Wohl der Menschheit sondern auch Gewinne eine Rolle spielen ist nicht neu. Wenn man sich mit der Opiatkrise in den USA beschäftig fällt es schwer davon auszugehen, dass jeder Pharmakonzern noch eine unantastbare Grundethik hat.

Es gibt eine sehr gute Immunantwort auf Coronaviren

@ krittkritt:
In 30 Jahren keinen Impfstoff gg. AIDs etc.

Es gibt keine klassische Antikörper Reaktion unseres Körpers auf AIDS Viren. Deshalb kann unser Immunsystem AIDS nicht besiegen und deshalb wird man vielleicht auch nie gegen AIDS impfen können.
Gegen Coronaviren gibt es eine sehr gute Immunantwort unseres Körpers.


Auch gegen Grippe gibt's noch keinen zuverlässigen Impfstoff - wird es wohl auch nie geben.

Wieso denn? Es gibt sehr gute Impfstoffe gegen Grippe. Es gibt allerdings viele verschiedene Grippeviren.


Der, den es gibt, hat einem mir nahestehenden Ehepaar beinahe das Leben gekostet (wegen oder trotz Impfung??)

Vielleicht hat dem Ehepaar auch etwas anderes das Leben gekostet. Beinahe. Das ist reine Spekulation und kein Argument gegen Grippeimpfung.

ohne Profit keine Forschung

@ Bender Rodriguez:
Is klar, dass die nicht kostenlos arbeiten, aber Abzocke darf bei Medizin und Gesundheit nicht geduldet werden.

Der gesunde Menschenverstand ist leider radikal. In Ländern, in denen Pharmafirmen keinen Profit machen dürfen, gibt es einfach keine Innovationen.

Können wir uns darauf einigen, dass ein moderater Profit mit Arzneimitteln erlaubt sein sollte?

Gemeinnützige Stiftungen helfen

Wenn eine Corona Impfung zwischen 2 und 10 Dollar kosten würde, könnten selbst arme Länder sich eine flächendeckende Impfung leisten. Zumindest wenn es solidarische Hilfe reicher Volkswirtschaften und gemeinnütziger Stiftungen gäbe. Hervorzuheben sind dabei Stiftungen wie die von Bill und Melina Gates.

@19:51 von russische Opposition

"Der gesunde Menschenverstand ist leider radikal. In Ländern, in denen Pharmafirmen keinen Profit machen dürfen, gibt es einfach keine Innovationen."

Eine verkürzte und verzerrte Darstellung. Was wohl stimmt ist, dass es durch den ausgeprägten Kapitalismus nur in wenigen Ländern überhaupt eine fortschrittliche medizinische Infrastruktur gibt. Doch Pharmakonzerne und Investoren sind oft nur die Maschine von Zulassung und Verwertung. Die Innovationen entstehen oft ausserhalb der Konzerne durch wenige Wissenschaftler an Universitäten oder in kleinen Labors und werden dann aufgekauft und abgemolken. Dieser Vorgang liesse sich besser im Sinne bezahlbarer Medizin zum Allgemeinwohl gestalten.

@ Traumfahrer

Es würde mich aber nicht wundern, wenn diese Firmen sich weiter unverschämt bedienen und Mondpreise verlangen !!!

Seien Sie unbesorgt, der Markt wird es regeln. Die Anbieter können nur so viel verlangen, wie die Nachfrager gewillt sind zu zahlen. Und was spricht dagegen, für eine clevere Geschäftsidee gutes Geld zu verdienen?

19:41 von Olivia59

«Ich gehöre normal nicht zur Impfgegner-Fraktion. Unter diesen Bedingungen, wo ein Impfstoff unter Hochdruck im Wettbewerb an den Markt gebracht werden muss habe ich allerdings sehr grosse Zweifel, ob die Sicherheit und entsprechende Kontrollprozesse noch gewährleistet sind.»

Gar nichts wäre für Impfstoffhersteller + Kontrollbehörden mehr blamabel + verheerend, als wenn sich herausstellte, dass unter Umgehung von Sicherheitsstandards ein Corona-Impfstoff auf den Markt gelangt, "der mehr schadet, als nützt" … mit div. gefährlichen Nebenwirkungen.

In den USA sind andere Zulassungskriterien als in der EU.
In Staaten in Asien wohl wieder andere.
Indien, Brasilien, Staaten in Afrika, …

Es waren viele Impfstoffentwicklungen, die eingestellt wurden.
Weil "Phase 3" der Klinischen Tests doch keine Wirksamkeit zeigte.
Oder gravierende Nebenwirkungen offenbarte.

Ist ganz am Anfang von "sicherer" Beurteilung eines Corona-Impfstoffs.
Aber Debatten um Phantome im Nebel. Was das wohl kostet ?

17:44 von krittkritt

«In 30 Jahren keinen Impfstoff gg. AIDs etc.
Auch gegen Grippe gibt's noch keinen zuverlässigen Impfstoff - wird es wohl auch nie geben … Aber jetzt ist alles anders.»

"Anders" in allen 3 Fällen sind die Familien der Viren.

Influenza … HIV … Corona.
Mit anderen Charakteristika … vor allem bei Mutationen.

Influenza-Impfungen sind wirksam.
Müssen wegen Mutationen aber jedes Jahr (leicht) verändert sein.
Wenn sie nicht die erwartete Mutation "treffen".
Sind Wirkungen gering. War vor einigen Jahren beim 3-fach Impfstoff der Fall. Während der gleichzeitig vorhandene 4-fach Impfstoff gut wirksam war.

Bei Viren ist nie "alles gleich".
Aber Änderungen immer möglich.

@20:13 von schabernack

"Ist ganz am Anfang von "sicherer" Beurteilung eines Corona-Impfstoffs.
Aber Debatten um Phantome im Nebel. Was das wohl kostet ?"

Wenn bereits vor der Impfstoff-Fertigstellung eine öffentliche Debatte über Gewinnverteilung stattfindet aber eben keine über Sicherheit, dann ist genau dies der Grund die Sicherheit in den Fokus zu nehmen.

"Gar nichts wäre für Impfstoffhersteller + Kontrollbehörden mehr blamabel..."
Solange es sich um langfristige Nebenwirkungen handelt steht das in keinem Widerspruch zum kurzfristigem Investoren- und Manager-Interesse. Wäre ja auch nicht der erste Pharmaskandal.

Letzte Pandemie: Die Tamiflu-Lüge (Südd.Zeit.)

@20:13 von schabernack
Die Blamage gab es bei der letzten Pandemie:
Die Staaten zahlten aufgrund der Empfehlung der von Privatsponsoren gesteuerten WHO Unsummen (meiner Erinnerung nach allein Bayern über 20 Millionen, die US-Regierung 2 Milliarden) für ein Medikament, das für den Zweck unwirksam war, außerdem gefährlich Nebenwirkungen hatte.
Später stellte sich heraus, dass die Studien manipuliert, abgebrochen etc. waren, die Daten unvollständig. Tamiflu hätte nicht zugelassen werden dürfen.
Nebenbei: Der US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld verdiente Millionen. Er war vorher im Vorstand der kalifornischen Firma namens Gilead Sciences Inc., die Tamiflu entwickelt und patentiert hatte.
Die Schweizer Firma Roche besitzt das Patent.

20:02 von Olivia59

«Was wohl stimmt ist, dass es durch den ausgeprägten Kapitalismus nur in wenigen Ländern überhaupt eine fortschrittliche medizinische Infrastruktur gibt.»

Impfstoffforschung ist immer langwierig, teuer, und bedarf viel Wissen & Expertise. Ganz egal, in welcher Art von Wirtschaftssystem.

«Die Innovationen entstehen oft ausserhalb der Konzerne durch wenige Wissenschaftler an Universitäten oder in kleinen Labors und werden dann aufgekauft und abgemolken.»

Es könnten dann prinzipiell Staaten sein, unter deren verantwortlicher Kontrolle Innovationen von Unis, kleineren Pharmaunternehmen mit wenig Kapital + Produktionskapazitäten sein könnten. Staaten könnten auch selbst Produktionsunternehmen für Arzneimittel (aller Art) gründen + betreiben.

Aber auch dazu braucht es (viel) Geld + Wissen. Zusätzl. gute Mitarbeiter in der Produktion. Die nicht für weniger Gehalt von Pharmaunternehmen zum Staat wechseln.

Machte man es so. Ist es "wieder Sozialismus".
Ist auch wieder nicht gut …

@20:09 von Wuhan hat uns gef...

"Seien Sie unbesorgt, der Markt wird es regeln. Die Anbieter können nur so viel verlangen, wie die Nachfrager gewillt sind zu zahlen. Und was spricht dagegen, für eine clevere Geschäftsidee gutes Geld zu verdienen?"

Gute Geschäftsidee? Sie meinen aus einer Krise den maximalen Profit zu schlagen? Nicht das dies ungewöhnlich wäre aber "gute" oder gar innovative Idee? – absurd.
Und was dagegen spricht? Das man die Preise in Afrika wohl nicht der Nachfrage anpassen wird und dort lieber garnichts verkauft um das Risiko zu vermeiden, dass von dort billiger Impfstoff zurück nach Europa oder in die USA fliesst. Und bei so einer exorbitanten Preiselastizität (Gefälle zwischen nachfrageorientierten US-Preis und Afrika-Preis) die Bürger und Krankenkassen der Pharmaindustrie erst recht "den Vogel" zeigen würden.

Immunreaktion bis jetzt nicht so eindeutig.

@19:46 von russische Opposition
Es gibt immerhin zahlreiche medizinischen Berichte, dass auch nach überstandenem Covid-19 die Immunreaktion sehr gering ist, bzw. nach verhältnismäßig kurzer Zeit stark nachgelassen hat oder nicht mehr vorhanden ist.
Was das mir bekannte Ehepaar betrifft, waren die damals natürlich in ärztlicher Behandlung. Was ich berichte, ist keine Spekulation.

Eine Studie in The Lancet 2011 zeigte, dass höchstens 1,5 von 100 Erwachsenen, die eine Grippeimpfung erhalten, die Influenza dadurch vermeiden können.

Bill&Melinda-Gates-Stiftung: In Indien hinauskomplimentiert.

@19:57 von russische Opposition
Nach den verheerenden Wirkungen einer wohl nicht ganz ausgereiften Kinderlähmungsimpfung beendete die Regierung das Programm.

21:14, krittkritt

>>Nach den verheerenden Wirkungen einer wohl nicht ganz ausgereiften Kinderlähmungsimpfung beendete die Regierung das Programm.<<

Gegen Kinderlähmung wurde ich vor fast sechzig Jahren geimpft. "Schluckimpfung". Ich kann mich noch an Menschen erinnern, die diese Krankheit hatten. Durch das Impfprogramm wurde sie bei uns ausgerottet.

Ich frage mich, was für verheerende Wirkungen diese nach Ihrer Ansicht nicht ganz ausgereifte Impfung, die es seit weit über sechzig Jahren gibt, in Indien angerichtet haben könnte.

@20:59 von schabernack

"Aber auch dazu braucht es (viel) Geld + Wissen. Zusätzl. gute Mitarbeiter in der Produktion. Die nicht für weniger Gehalt von Pharmaunternehmen zum Staat wechseln.
Machte man es so. Ist es "wieder Sozialismus".
Ist auch wieder nicht gut …"

Medizinische Versorgung gehört zur Grundversorgung. Deshalb ist es immer ein Thema, inwieweit hier der Staat sich einmischen soll und muss um seiner Verantwortung gerecht zu werden. Klar ist das immer ein Spagat.
Wenn es aber darauf darauf hinausläuft, das die Pharmaindustrie uns alle fragt, vielleicht auch bei der nächsten Pandemie mit einem noch schädlicherem Virus "Wie viel ist euch euer Leben wert?" und viele diesen Preis am Ende nicht bezahlen können, dann könnte ich mich im Medizinsektor durchaus mit etwas mehr Sozialismus anfreunden. Lieber tot als rot ist jedenfalls nicht mein Motto, auch als zynische Fremdbestimmung für Kontinente wie Afrika, die den Preis am wenigsten aufbringen können nicht.

20:47 von Olivia59

«Gar nichts wäre für Impfstoffhersteller + Kontrollbehörden mehr blamabel...»

«Solange es sich um langfristige Nebenwirkungen handelt steht das in keinem Widerspruch zum kurzfristigem Investoren- und Manager-Interesse. Wäre ja auch nicht der erste Pharmaskandal.»

Wäre aber der erste, der mit monatelanger Ansage unter bisher bei anderen Wirkstoffen nicht gekannter weltweiter Auferksamkeit steht. Mit einer Anzahl an bisher Erkrankten, Toten, zu Impfenden, die so noch nie war, seit es "moderne" Arzneimittel gibt.

Beurteilen, ob Zulassung "seriös & verantwortungsvoll" gehandhabt wurde, so sie denn erfolgt ist, können Sie persönlich sowieso nicht. Ich ebenso wenig.

Noch ist es der Spatz auf dem Dach, der die Spritze mit Impfstoff in Flügeln hält. Entweder man vertraut, wenn ein Impfstoff zugelassen ist. Oder man misstraut … warum auch immer.

Dann kann man sich impfen, oder es bleiben lassen.
Und bis dahin bleibt der Spatz Spatz.
Wird nicht zur Taube … schon gar nicht zum Pfau.

21:14, krittkritt

>>Bill&Melinda-Gates-Stiftung: In Indien hinauskomplimentiert.

Nach den verheerenden Wirkungen einer wohl nicht ganz ausgereiften Kinderlähmungsimpfung beendete die Regierung das Programm.<<

Ich hab mal kurz recherchiert.

Hier ein Ergebnis:

"https://correctiv.org/faktencheck/2020/05/18/bill-gates-angebliche-impfverbrechen-im-faktencheck"

19:49 von fathaland slim 17:44, krittkritt

"" Der Grippeimpfstoff muss jedes Jahr neu modifiziert werden, da jedes Jahr geringfügig andere Grippeviren unterwegs sind.

Er ist wirksam.

Was dem Ihnen nahestehenden Ehepaar passiert ist, weiß ich nicht. An einer Grippeimpfung ist aber, soviel ich weiß, noch niemand gestorben.""
#
Seid Jahren machen wir,meine Frau und ich, bei unseren Hausarzt die Grippe Impfung. Eine Erkältung im Winter verläuft bei uns nur mit leichten Schnupfen.

@ 21:14 von krittkritt

"Nach den verheerenden Wirkungen einer wohl nicht ganz ausgereiften Kinderlähmungsimpfung beendete die Regierung das Programm." Es handelt sich hierbei, wie einfaches Googeln zeigt, um eine primitive und auf Urängste von Menschen spekulierende Phantasienachricht. Siehe correctiv.org. Indien ist seit 2014 Polio-frei, es gibt nur noch wenige Länder wie Pakistan und Afrika mit wenigen Poliofällen, wo aus abergläubischen Gründen, vor allem aufgrund von Fakenews, Menschen Angst vor einer Impfung haben. Alle Menschen meiner Generation sind in Deutschland gegen Polio geimpft worden, die Nebenwirkungen, sind im Vergleich zu meiner Tante, die als Kind (um die vorletzte Jahrhundertwende) an Polio erkrankte und ihr Leben lang schwer behindert war, minimal.

@ 21:09 von krittkritt

Es gibt nicht "eine" Grippeimpfung, es gibt jedes Jahr wenigstens eine neue Grippeimpfung, weil jedes Jahr eine oder mehrere andere Grippen die Runde machen. Die Impfstoffhersteller versuchen vorab zu raten, welche Grippe es wohl diesmal sein wird. Manchma geht es schief. Aber dennoch sind die Nebenwirkungen weit geringer, als der Todeszoll, den ein Grippe gerade unter älteren Menschen anrichten kann. Da ist es sogar besser, eine "falsche" Impfung in Kauf zu nehmen. Wir reden bei Impfnebenschäden von ein paar tausend Betroffenen, bei Grippe von einer zweistelligen Millionenzahl an Toten. Ihre statistischen Angaben sind zudem nichtssagend. Haben die Hundert Erwachsenen alle die Grippe bekommen? Wenn die 1,5 Erwachsenen genau die Älteren sind, die bevorzugt geimpft werden, weil sie am meisten gefährdet sind, hat es sich schon gelohnt.

@21:36 von schabernack

"Beurteilen, ob Zulassung "seriös & verantwortungsvoll" gehandhabt wurde, so sie denn erfolgt ist, können Sie persönlich sowieso nicht. Ich ebenso wenig."

Ich weiss garnicht worauf Sie eigentlich hinaus wollen. Ich habe nie behauptet, dass der Impfstoff definitiv unsicher sein wird, sondern lediglich dafür sensibilisiert, die Sicherheit neben dem Gewinnverteilungs-Diskurs im Auge zu behalten.
Das Pharmakonzerne in dieser Situation wegen nicht ganz geklärten Sicherheitsfragen vorsichtshalber auf das dicke Geschäft verzichten werden ist doch eher naiv, weswegen die Funktionalität von externen Kontrollprozessen absolut sichergestellt werden muss.
Zuletzt hat man ja bei Boing oder im Finanzsektor gesehen, dass Industrie und Kontrollinstanzen kläglichst versagen können.

nicht pauschalisieren

Aus dem Jahr kenne ich nur die Studie in The Lancet, die den Virusschutz damals keine guten Noten gaben. Damals ging man davon aus, dass es zu einem durch den späten einsetzen der Grippewelle die Schutzwirkung nicht mehr vollständig gegeben war, da der Schutz der Impfung nach der Gabe nach und nach abbaut. Zum anderen war der genetische Drift diese Jahr anders als erwartet, wesewgen der Impfstoff nicht so wirksam war.
Laut "The Lancet" hieß es, dass der Trivalenter und inaktivierter Impfstoff, zu 90 Prozent in den USA gebräuchlich, führe bei nur 59 Prozent gesunder Erwachsener zum Infektionsschutz. Lebend attenuierter Impfstoff, der für Erwachsene ab 50 Jahren in den USA noch nicht offiziell zugerlassen sei, führe bei Kindern bis zum 7. Lebensjahr in 83 % und bei Erwachsenen unter 65 Jahren in 69 % zu ausreichender Immunität.
Was allerdings weit entfernt von Ihren 1,5 von 100 Erwachsenen ist.
Da jedes Jahr der Impfstoff anderst ist kann man den Wirkungsgrad nicht pauschalisieren.

21:14 von krittkritt

«Nach den verheerenden Wirkungen einer wohl nicht ganz ausgereiften Kinderlähmungsimpfung beendete die Regierung das Programm.»

Welche Regierung beendete "das Programm" ?

"Indien" wie @fathaland slim kann ich gar nicht ausmachen.
Ist aber auch egal, welche Regierung es (angeblich) war.

Was für "verheerende" Nebenwirkungen eines Impfstoffs gegen Kinderlähmung, den es schon in ausgreifter & wirksamer Form 1965 gab, als ich zur Welt kam. Alle Patente darauf sind längst abgelaufen, "das Zeug" ist nicht teuer.

»Schluckimpfung ist süß … Kinderlähmung ist grausam.«

Unter diesem Motto wurden seit Jahrzehnten Aber-Millionen von Kindern weltweit gegen die Krankheit geimpft.

Nicht eine liebe Freundin von mir.
Geb. Jordanierin, adoptierte Schwedin seit ihrem 5. Lebensjahr.
Sie hat Kinderlähmung, kann ohne mind. 1 Krücke nur kurze Distanzen laufen.

Meine beste Empfehlung, mit ihr über den Sinn von Impfungen zu debattieren. Sandsturm in der Wüste ist Laue Luft gegen ihr Temperament !

@21:31 von fathaland slim 21:14, krittkritt

"Ich frage mich, was für verheerende Wirkungen diese nach Ihrer Ansicht nicht ganz ausgereifte Impfung, die es seit weit über sechzig Jahren gibt, in Indien angerichtet haben könnte."

Ich war jetzt gerade irritiert, aber wenn Sie's auch nicht wissen, kann ich mir die Suche danach wohl ersparen.
Ich kann mich auch noch gut an die Schluckimpfung erinnern, fand in der Schule statt.

Ein Onkel von mir hatte Kinderlähmung und hat sein Leben lang gehinkt. Auch seine unkontrollierten Wutausbrüche wurden als Folge der Erkrankung gesehen.

21:45, schiebaer45

>>Seid Jahren machen wir,meine Frau und ich, bei unseren Hausarzt die Grippe Impfung. Eine Erkältung im Winter verläuft bei uns nur mit leichten Schnupfen.<<

Das eine hat mit dem anderen erst mal wenig zu tun. Denn die Erkältungsviren sind mit den Grippeviren, biologisch systematisch betrachtet, nicht näher verwandt. Ganz unterschiedliche Familien.
Aber auf den zweiten Blick gibt es dann doch durchaus einen Zusammenhang. Denn als älterer Mensch hat man lange genug gelebt, um einen großen Teil der gängigen Erkältungsviren, unter denen übrigens viele Coronaviren sind, "durchzuhaben". Der Körper kennt sie und weiß sie zu bekämpfen. Meine Erkältungen waren früher entschieden häufiger und verliefen auch schwerer als heute.

Wenn man dann gegen die gängigen Grippestämme geimpft ist, wird man von denen verschont und muss sich nur noch mit dem altbekannten, unangenehmen aber letztlich doch harmlosen Wintervirengesochs herumschlagen.

Bleiben Sie gesund, und Ihre Frau natürlich auch!

CR

21:09 von krittkritt

«Eine Studie in The Lancet 2011 zeigte, dass höchstens 1,5 von 100 Erwachsenen, die eine Grippeimpfung erhalten, die Influenza dadurch vermeiden können.»

"Was ist denn sooo schwierig daran ?"

Statt: ".… hier ‘ne Studie in (x) …" und:
"… da ein Impfverbrechen in (y) …"

mal auch nur 1 (!) einzige (!) Quelle mit Nennung anzugeben.

Sind es seriöse Quellen aus Medizinischen Fachzeitschriften wie u.a. "The Lancet". Werden solche Quellenangaben auch nicht von der ts "geblockt".

Ich kann auch behaupten, es gäbe Studien, die bewiesen, mind. 98,5% aller Erwachsenen können nach einer Grippeschutzimpfung Influenza vermeiden.

Und alle anderen, die das etwas näher betrachten wollen. Suchen sich dann den Wolf, wo genau das denn nun in der Veröffentlichung (y) zu finden sei.

Schreiben Sie besser:
"Ganz allgemein sind alle Impfungen Driss."

Weiß man wenigstens von Anfang an, woher & wohin Ihr Hase läuft.
Von rechts nach links im Nirvana.
Wie der Hase mit der unkaputtbaren Batterie drin !

21:51 von Autograf

"" Es gibt nicht "eine" Grippeimpfung, es gibt jedes Jahr wenigstens eine neue Grippeimpfung, weil jedes Jahr eine oder mehrere andere Grippen die Runde machen. Die Impfstoffhersteller versuchen vorab zu raten, welche Grippe es wohl diesmal sein wird. Manchmal geht es schief. Aber dennoch sind die Nebenwirkungen weit geringer, als der Todeszoll, den ein Grippe gerade unter älteren Menschen anrichten kann. Da ist es sogar besser, eine "falsche" Impfung in Kauf zu nehmen. ""
#
So sehe ich es auch und wir meine Frau und ich sind schon ältere Menschen die eine Grippe nicht mehr so leicht überstehen wie Jüngere.Daher halten wir es jedesmal zum Herbst mit der " Schutzimpfung " und sind bis jetzt damit gut gefahren.

Impfstoff-Forschung ...

... und -entwicklung ist das eine, die Massenproduktion das andere.

Ich habe den Eindruck, dass schon bevor überhaupt ein Impfstoff zugelassen ist, das Preis- und Profitgescharre beginnt.

Es werden Verträge bzw. Bestellungen von Millionen
von Impfdosen vereinbart
bzw. vorgenommen.

Logisch, dass man damit jetzt schon den Preis hochtreiben kann.

Ja, ja, der Markt regelt das.
Was an diesem Gebahren clever
sein soll,
erschließt sich mir nicht.

Pure Gier trotz riesiger Zuschüsse und Subventionen.

Von Medizinethik ganz zu schweigen.

22:13 von fathaland slim 21:45, schiebaer45

"" Wenn man dann gegen die gängigen Grippestämme geimpft ist, wird man von denen verschont und muss sich nur noch mit dem altbekannten, unangenehmen aber letztlich doch harmlosen Wintervirengesochs herumschlagen.

Bleiben Sie gesund, und Ihre Frau natürlich auch!

CR ""
#
Wir sagen Danke !

21:09, krittkritt

>>Eine Studie in The Lancet 2011 zeigte, dass höchstens 1,5 von 100 Erwachsenen, die eine Grippeimpfung erhalten, die Influenza dadurch vermeiden können.<<

Das klingt interessant.

Aber wie wurde diese Studie denn durchgeführt?

Hat man 100 Erwachsene geimpft und hundert nicht, und hat man dann verglichen, wie viele Personen aus diesen beiden Gruppen jeweils die Grippe bekommen haben und wie viele nicht?

Und dann hat man herausgefunden, daß der Unterschied zwischen den beiden Gruppen höchstens einskommafünf Grippefälle beträgt?

Wie hoch war denn die Gesamtzahl der Grippefälle in beiden Gruppen?

Hat man für die Studie Menschen auseinandergeschnitten?

Denn irgendwie müssen ja diese höchstens einskommafünf Personen entstanden sein.

Oder war die Gruppe in Wirklichkeit größer als zwei mal hundert, beziehungsweise gab es viele dieser Doppelhundertergruppen, deren Ergebnisse dann in einer Gesamtstudie zusammengeführt wurden?

Fragen über Fragen....

@ krittkritt

Ich hab von Ihnen schon gute, bissige, linke Kommentare gelesen. Aber was Sie hier zum Thema Corona zum Besten geben, tendiert schon bedrohlich hin zu Impfmythen und Verschwörungsmythen. Denken Sie nochmal in Ruhe darüber nach.

Ich meine, erst diese ...

... Woche hier auf TS gelesen zu haben, dass Polio-Fälle in Afrika wieder zugenommen haben, da wegen der
Covid-Impfstoff -Forschung die Impfungen vernachlässigt wurden.

Das ist sehr traurig.

@ dr.bashir um 17.36 Uhr, Kampfpreis

18 Euro - finden Sie das unangemessen viel? 2,50 Eu für den Hersteller und die restlichen 15,50 Eu für den Handel - sicherlich ist das unverhältnismäßig. Andererseits steht dahinter eine spezifische Logistik, die muss auch bezahlt werden.
Ich jedenfalls würde nicht zögern und sofort 18 Euro bezahlen, wenn ich dadurch aus der teils selbst auferlegten Isolierung herauskommen könnte.
18 Euro - was ist das schon? 2 Kisten Becks, ein Viertel einer mittelmäßigen Jeans ... 3 Stunden Arbeit bei Mindestlohn ... das wird sich jedeR leisten können und wollen. Wenn wir den Impfstoff nur schon hätten!

Eine Studie von 2011 ...

... zu einer Influenza-Impfung ist für mich
"Schnee von gestern" .

Die Forschung bleibt nicht stehen.

21:55 von Olivia59 / @schabernack

«Ich weiss garnicht worauf Sie eigentlich hinaus wollen. Ich habe nie behauptet, dass der Impfstoff definitiv unsicher sein wird, sondern lediglich dafür sensibilisiert, die Sicherheit neben dem Gewinnverteilungs-Diskurs im Auge zu behalten.»

"Der Gewinnverteilungs-Diskurs" geht mir ganz sehr schwer auf den Senkel. Schon gar noch mehr, da es noch gar keinen Corona-Impfstoff gibt.

Kein Mensch weiß, wie viel eine einzelne Impfdosis nach einem der verschiedenen Ansätze in der Herstellung überhaupt kosten wird.

"Wer wird der Erste sein", dessen Impfstoff überhaupt wen impfen können wird? Ein US-Unternehmen mit der Zulassung nach Kriterien in den USA? Ein Pharmahersteller aus der EU mit der hiesig gültigen Zulassung nach anderen Kriterien? Oder wer in Asien … und wieder anders.

Wer Zulassungsbehörden zu Flugzeugen wegen Boeing in den USA misstraut. Der fliege nicht mehr mit Fliegern von Boeing. Fahre nur noch Auto, oder Zug.

Und wer skeptisch zu Impfungen ist.
Bleibe ungeimpft …

Really ?

TS: " In den USA wird schon jetzt wird darüber diskutiert, wie hoch die Kosten sein werden"

Seltsam dass ich nicht mitbekommen habe von dieser wilden Dicussion.
Und ich betrachte mich als news-junkie. Just saying

22:00, Anna-Elisabeth

>>Ich kann mich auch noch gut an die Schluckimpfung erinnern, fand in der Schule statt.

Ein Onkel von mir hatte Kinderlähmung und hat sein Leben lang gehinkt. Auch seine unkontrollierten Wutausbrüche wurden als Folge der Erkrankung gesehen.<<

Ein enger Freund meiner Großmutter konnte ein Bein so gut wie gar nicht benutzen. Und im Kinderhort (so hieß das damals, war so was ähnliches wie eine Kita) gab es ein Kind, das mit Krücken und Schienen daherkam.

Darstellung: