Ihre Meinung zu: Zahl der Verkehrstoten: Tempo bleibt lebensgefährlich

21. Juli 2020 - 10:13 Uhr

In Deutschland sterben immer seltener Menschen bei Verkehrsunfällen. Die Zahl der Verkehrstoten sank im vergangenen Jahr erneut. Doch die Zahlen zeigen auch: Wer zu schnell fährt, riskiert Leben.

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Kommentare

glaube keiner Statistik die Du nicht selber erstellt hast

Teilt man die vielen Unfälle mit überhöhter Geschwindigkeit auf in solche mit über 130 km/h auf Autobahnen und die auf anderen Straßen, wird das Argument pro Geschwindigkeitsbegrenzung auf einmal ziemlich dürftig....
Die meisten Unfälle mit überhöhter Geschwindigkeit passieren in Städten und Landstraßen....
Die passenden Auswertungen passen aber wohl nicht ins Konzept des Erstellers ;)

Warum muss Deutschland sich hier gegen Europa stellen

Ganz Europa hat ein Tempolimit. Nur Deutschland nicht. Mich interessieren keinerlei Statistiken usw. Sondern ich sage einfach ein Tempolimit macht Sinn, und muss auch streng kontrolliert werden. Egal in welches Land ich mit Tempolimit komme, es ist einfach ein sehr entspanntes Fahren. Wenn dabei noch weniger Unfalltote und ein kleiner Beitrag zum Klimaschutz herumkommt. Ist doch alles Gut. Aber wenn Tempolimit nur mit Kontrolle. Der Rest ist sinnlos.

Hat fast gar nichts mit Geschwindigkeitsbegrenzung zu tun

Ja, viele Unfälle passieren, weil jemand mit unangepasster Geschwindigkeit fährt. Dies ist auch in Ländern der Fall, wo es überall Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt. Auch in Deutschland sind die meisten Unfälle nicht auf der Autobahn, sondern auf Landstraßen. Dort gibt es eine Geschwindigkeitsbegrenzung, aber man kann trotzdem unangepasst fahren. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung hindert Leute daran nicht, zu schnell zu fahren. Also haben die (sinkenden!) Unfallzahlen nichts mit der Diskussion um Geschwindigkeitsbegrenzungen zu tun.

Manche wollen eine Geschwindigkeitsbegrenzung aus umweltpolitischen Überlegungen. Das würde nachweislich ein halbes Prozent CO2 einsparen. Wer der Umwelt helfen will, soll ÖPNV fördern, SUVs verbieten, usw.

Mich würde mal interessieren

Mich würde mal interessieren wieviel Prozent von den Unfällen PKW und wieviel LKW Unfälle sind.

Wenn man die Nachrichten ansieht, werden die meisten Unfälle auf den Autobahnen von LKW's verusacht, da bringt ein Tempolimit rechlich wenig.

Diese Zahlen...

...werden kaum dazu beitragen, eine “Habeck'sche Geschwindigkeitsbegrenzung“ durchzusetzen, werden doch die Befürworter der “freien Fahrt für freie Bürger“ genau auf die gesunkene Zahl der Toten hinweisen.

Dass von den fast 1000 Toten pro Jahr, von denen etliche Unbeteiligte infolge des zu schnellen Fahrens anderer starben, noch leben würden, wird abgetan:

Naja, paar Opfer muss man halt schon bringen...

Es sterben immer weniger Menschen...

... weil auch immer mehr gerettet werden können. Dem medizinischen Fortschritt sei Dank. (Das war auch das "Problem" bei Hebammen-Versicherung. Da die Medizin immer mehr schwere Fälle am Leben erhalten kann stiegen die Kosten für die Versicherungen und die Beitrage wurden erhöht.)

Tempolimit erübrigt sich, weil die Unfallverursacher eh meistens zu schnell fuhren. Die Strafen müssten in Tagessätzen berechnet werden, nicht pauschal für alle gleich.

Alkohol ist schlimmer

So lange man nicht in der Lage ist, eine 0,0-Promille-Grenze festzulegen, ist jedes Tempolimit eine Farce! Das wäre von heute auf morgen umsetzbar!

Neuer Stoff für Tempolimit?

Kann man so nicht sagen. Dafür müssten Sie auch veröffentlichen, ob es an den angesprochenen Unfallorten eine Geschwindigkeitsbeschränkung gab oder nicht.
Ich würde mich nicht wundern, wenn es größtenteils an diesen Stellen eine Beschränkung gab/gibt. Das wäre dann der Beweis dafür, dass das immer wieder heiß diskutierte Tempolimit völliger Quatsch ist.

Bitte keine Irreführung

Die Forderung nach Verboten ist doch unsinnig, wenn man den Text mal genau liest.

Verkehrstote gab es bei _Übertretung_ der zulässigen Geschwindigkeit. D.h. es gibt an diesen Stellen schon längst (anscheinend zurecht) Einschränkungen. Vielleicht Kurven auf engen Landstraßen. Wenn sich jemand dann nicht daran hält, kann dort auch ein Schrittgeschwindigkeitsschild gestanden haben, es hätte nichts geändert.

Dafür muss doch nicht die freie, leere Autobahn beschränkt werden. So ein Unsinn.

Was ist denn überhöhte

Was ist denn überhöhte Geschwindigkeit?
Es ist doch eher so, dass das fahrerische Niveau komplett gesunken ist.
Wie erklärt man sonst Mittelspurschleicher und dauerlinksfshrer? Dass die "weggeblinkt" werden, ist selbstverständlich. Als "Raser" hat man halt schlechte Karten, wenn die anderen überhaupt nicht mehr am geschehen teilnehmen und nur rumgondeln. Tempolimit könnte da helfen. Ich würde es aber nicht mit Unfällen begründen, sondern mit dem Verbrauch.
Und spätestens dann wird man sehen, dass nich wilder gehandelt wird. Rechtsfshren wird dann nicht mehr geschehen.
Wir bräuchten halt einfach mehr Streifen auf der Strasse. Jetzt bin ich halt wieder ein Raser und der Beitrag verschwindet im Nirvana.

Und täglich grüst das Murmeltier...

Ein Tempolimit oder höher Strafen bewirken nachweislich nicht, dass weniger gerast wird.

Generell ist die Geschwindigkeit den Verkehrs- und Wetterverhältnissen anzupassen, da hilft auch die Gießkanne mit verallgemeinerten Tempolimits nichts.

Das Einzige was effektiv gegen Raser und nicht an die Bedingungen angepasste Geschwindigkeit hilft sind mehr Kontrollen!

Wie ist das

zu verstehen?
"Laut dem Bundesamt stellte die Polizei in mehr als 41.000 Fällen eine nicht angepasste Geschwindigkeit bei Unfällen mit Personenschaden fest. In 2130 Fällen sei dabei zu schnell gefahren worden." In 38.870 Fällen wurde zu langsam gefahren? Oder ist überwiegend mit ??? % mit nicht der Situation angepasster Geschwindigkeit gefahren worden?

57,7 % der Todesfälle auf Landstraßen
= 100 km/h Höchstgeschwindigkeit. Da helfen 130 auf der Autobahn wenig.

130 km/h ist willkürlich. Warum nicht 160 oder 100 ?

Bei sechsspuriger Autobahn am Sonntagmorgen mit wenigen bis keinen Fahrzeugen, was soll das?Leitsyteme mit der Verkehrslage angepassten Begrenzungen erscheinen sinnvoller.

Sommerlochaktionismus oder Ablenkung wovon?

@failedfamily

> Egal in welches Land ich mit Tempolimit komme, es ist einfach ein sehr entspanntes Fahren.

Ich weiß ja nicht wo Sie so unterwegs sind, aber das einzige was ich im deutschen und europäischen Ausland erlebe, ist dass Einheimische sich eher nicht an die Tempolimits halten, weil die wissen wo kontrolliert wird und sehr aggressiv den gegenüber verhalten, die sich daran halten. Als entspannt würde ich das eher nicht bezeichnen...

Besser sieht es nur dort aus wo zonenweise die Geschwindigkeit kontrolliert wird, aber generell steht und fällt die Sinnhaftigkeit von Tempolimits mit der Durchsetzung von Kontrollen, die auch Einheimische erwischen.

21. Juli 2020 um 11:24 von Viper139

Geradeaus kann jeder.
Unter Berücksichtigung des Gefahrenpotentials des jeweiligen Straßentypes sieht die Rechnung vermutlich anders aus.

Zahl der Verkehrstoten

Gibt es eigentlich eine Statistik, wie sich die Zahl derer entwickelt hat, die nach Verkehrsunfällen für den Rest ihres Lebens Pflegefälle bleiben? Die Betten ganzer Reha-Kliniken und Pflegeheime sind mit solchen PatientInnen ausgelastet. Die Fortschritte der Medizin verzerren die Realität, bin ich sicher.

eine Geschwindigkeitsbegrenzung

wird es in D sowieso nicht geben.

1. die meisten Unfälle passieren in der Stadt oder auf Landstraßen

2. Die Autoindustrie ist viel zu mächtig (ob das gefällt oder nicht)

3. Auf den meisten BAB gibt es schon Tempolimits, und wo nicht, ist es zu voll, um wirklich schnell zu fahren. Warum sich als Politiker also unbeliebt machen?

und ja ich fahre ab und an auch mal gerne schnell

Bevor hier gleich wieder die Frage aufkommt

Einige werden sicher sofort wieder fragen, was man denn unter Rasen versteht.

Grundsätzlich rast derjenige, der eine weit höhere Geschwindigkeit fährt als es die Straßen- und Verkehrsverhältnisse zulassen.
Die Folge des Rasens ist, dass man sein Fahrzeug im Fall einer unerwarteten Situation nicht mehr sicher beherrscht.

Wer im Winter bei Straßenglätte 80 Km/h fährt, der rast schon, weil er nicht mehr in der Lage ist, sein Fahrzeug sicher anzuhalten, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert.

Wer auf der Autobahn bei einer Geschwindigkeit über 50 Km/h auf ein voraus fahrendes Fahrzeug so dicht auffährt, dass man das Nummernschild im Rückspiegel nicht mehr sehen, der rast auch (und begeht Nötigung).

Aber Sicherheitsabstand und Geschwindigkeitsbegrenzungen sind auf unseren Straßen ja nur ein grober Anhalt, an den man sich nur hält, wenn es gerade passt.

Tempo 130 auf Autobahn hat hiermit nichts zu tun

wie schon geschrieben.
Die meisten Unfälle wegen überhöhter Geschwindigkeit sind nicht auf Autobahnen.

Und das entspanntere fahren liegt eindeutig an der Mentalität der Menschen. In Tempo 120/130 Zonen geht es genauso Un-Enspannt zu wie sonst. Aber auch im Ausland ist es stressig, wenn viele unterwegs sind. Der Eindruck, dass es dort entspannter zugeht liegt meist daran, das viel weniger Autos unterwegs sind.

Aber wie in allen Bereichen, die Medien machen die Politik und der "einfache" Bürger fließt in diesem Strom.

rer Truman Welt

Auf den ersten Blick erscheint die reflexartige Frage nach einem Tempolimit vielleicht noch einleuchtend.
Auf einem 2. Blick jedoch völlig unverständlich!
Wieso denn das?
Nun, zunächst die Frage, ist eine Fortbewegung im Straßenverkehr ungefährlich?
Die Antwort ist n e i n!
Selbst Fußgänger bewegen sich mit einem gewissen Risiko im Straßenverkehr.
Fast alles geht in der Unfallstatistik zurück, nur nicht die Unfälle mit dem Rad, die sind stark steigend, selbst die tödlichen! Was wird dagegen unternommen, ich meine die nehmen laufend zu!
Ach so, es wird ja auch seit es E-Bikes gibt viel mehr Rad gefahren. Und was ist mit dem Autoverkehr? Hat dieser seit 2010 sich nicht verändert ?
Was war in den sagen wir letzten 50 Jahren mit den Verkehrstoten wegen zu hoher Geschwindigkeit - angemessen?
Was zählt dann in diese Kategorie "zu hohe Geschwindigkeit" eigentlich? 8 KM/H in der Fussgängerzone? 40km/h in einer 30er-Zone oder 60 km/h in einer geschlossenen Ortschaft?
Was ist hier was?

11:30 von harry_up

Dass von den fast 1000 Toten pro Jahr, von denen etliche Unbeteiligte infolge des zu schnellen Fahrens anderer starben, noch leben würden, wird abgetan:
---------------------------------------------
Dass die wenigsten von diesen Opfern auf Autobahnen gestorben sind und noch weniger davon schneller als 130 fuhren wissen sie.
Das Tempolimit auf Autobahnen wird also kaum für einen signifikante Senkung der Opferzahlen sorgen.

In wie fern...

.. untermauern die Zahlen hier eine Notwendigkeit für ein Tempolimit? Hier wird nur von Toten auf Grund einer nicht angepassten Geschwindigkeit (können auch 20km/h bei Glatteis sein) und Geschwindigkeitsübertretungen gesprochen. Wo steht geschrieben, dass ein Tempolimit etwas daran geändert hätte? Und alle die schreiben das selbst ein Toter bei höheren Geschwindigkeiten einer zu viel ist, dürften gar nicht mehr ins Auto steigen und dieses am besten verbieten lassen. Denn ein Risiko ist immer dabei, egal wie schnell man fährt!

So nicht aussagekräftig

Mich würde wirklich freuen, wenn man das ganze mal klar aufschlüsseln würde, damit man sich hieraus auch eine Meinung (ggfs zum allg. Tempolimit auf Autobahnen) bilden kann.
Eine Aufschlüsselung nach Innerorts, Landstraße und Autobahn würde m.E. Sinn machen, bei Autobahn wiederum differenziert zw. in Tempolimitzone und nicht limitierten Bereichen. Dann würde nämlich der Tagesschauleser sehen, dass ein allgemeines Tempolimit nicht viel ändern würde. Kann man natürlich wieder spekulieren, ob das bewusst gemacht wird. Gerne kann man ja blitzen in Tempozonen, in denen belegbar vermehrt Unfälle wegen überhöhter Geschwindigkeit stattfinden. Dagegen hat doch keiner was.

Die entscheidenden Informationen

fehlen im Beitrag.
-wie viele Menschen starben auf deutschen Autobahnen?
-wie viele davon fuhren schneller als 130kmh?
-wie viele missachteten bereits geltende Geschwindigkeitsbegrenzungen?

Wenn man pro Tempolimit auf Autobahnen argumentieren möchte, gehören diese Informationen dazu!

Acht pro Tag. So viele

Acht pro Tag. So viele sterben jeden Tag auf unseren Straßen. Ist das akzeptabel? Es scheint so. Mal angenommen, wir wären verpflichtet, die Zahl zu senken. Spürbar. 100 für Pkw auf Autobahnen, sonst höchstens 80, LKW nur 60 überall, 30 für alle in den Städten. Alles scharf sanktioniert. Würde das helfen? Selbstverständlich. Nur: Will das die Mehrheit, die Lobby um Andreas Scheuer eh nicht. Möglich ist es dennoch, aber kommen wird es natürlich nie. Das ginge auch nicht? Die aktuelle Krise zeigt uns doch, was alles geht.

@rationalistisch

Genau, eine Nullpromillegrenze ist sofort einführbar, genau wie ein Tempolimit: Ich bin für beides sofort! Jetzt! Folge: Es gibt nicht nur deutlich weniger Tote, sondern auch deutlich weniger Verletzte und viel mehr entspannte Verkehrsteilnehmer, im Auto, auf dem Fahrrad und zu Fuß.

Statistiken fragwürdig

Die Statistik wäre zum Thema "Tempo 130" aussagekräftig, wenn daraus hervorgehen würde, in wievielen Fällen die "unangepasste Geschwindigkeit" höher als 130 km/h war. So ist sie völlig nichtssagend, was die Grünen aber nicht daran hindert, weiter Tempo 130 zu fordern.

falscher Ansatz

Die Statistik wird wie meist viel zu undifferenziert wiedergegeben. Zu schnell bedeutet ja immer, für die jeweilige Situation zu schnell. Also zu schnell auf nasser Fahrbahn, zu schnell in der Kurve, zu schnell bei dichtem Verkehr usw. Diese situationsunangepasste Geschwindigkeit können wir aber nicht durch immer weitere, noch tiefere generelle Tempolimits verhindern. In den letzten Jahren ist eine Reglementierungswut ausgebrochen, die jeder vernünftigen Grundlage entbehrt. Wo früher 100 km/h galten, waren es dann nur noch 70, weil es z.B. einen Unfall durch Unachtsamkeit gab und ein paar Jahre später findet man dann unter dem Deckmantel „Verkehrssicherheit“ sogar Abschnitte mit 50 km/h auf Landstraßen mit Seitenstreifen. Das ist blanker Irrsinn, verhindert es doch nicht, dass irgendwann ein ebenso Irrer da mit 120 km/h pro Stunde langfährt und in einen langsamen Einbieger kracht. Zu schnell attestieren wir dann und schildern demnächst mit 30 km/h aus?
Wieder mehr §1 der StVO täte Not!

Tempobegrenzung

Tempo auf 130 hin oder her, wer es drauf anlegt fährt trotzdem zu schnell.

Ich glaube ja eh das einge das dann noch anheizt etwas "verbotenes" zu tun, ich seh das doch wenn ich mal unterwegs bin die Leute fahren nur dann in etwa was sie dürfen wenn dort ein Blitzer steht ansonsten eher weniger.

Zumal viele scheinbar nur mit Tempomat fahren, da wo 100 ausserhalb Ortschaft ist 70 fahren und wenn das Ortseingangsschild kommt immer noch und auf der Autobahn interessiert es auch viele nicht das in der Baustelle 80 ist etc.

Kann ich zustimmen

Umwelt technisch bringt das vermutlich aber auch nicht viel, umso Dicker der Wagen ist umso mehr verbracuht er eigentlich bei niedriger Geschwindigkeit.

@failedfamily 11:24

Ich stimme allen Argumenten und Beobachtungen zu. Schön wäre es ein einheitliches Tempolimit innerhalb der EU einzuführen...........

@von Kay1971

"Wenn man die Nachrichten ansieht, werden die meisten Unfälle auf den Autobahnen von LKW's verusacht, da bringt ein Tempolimit rechlich wenig."

Mag ja sein dass LKW´s oft Verursacher sind doch ein Tempolimit bringt´s dann trotzdem. Als ich jünger war bin ich selbst noch ganz schön rumgebrettert. Die typische Situation kennen wohl viele... LKW schert plötzlich auf die linke Spur und man muss voll in die Eisen.

@Viper139 um 11:24 Uhr

"Die meisten Unfälle mit überhöhter Geschwindigkeit passieren in Städten und Landstraßen...."

Bei zu vielen Deutschen setzt komplett der Verstand aus, wenn sie sich hinters Lenkrad platzieren. Auch und erst recht auf Autobahnen, vor 5 Tagen war hier auf der A9 höllischer Wolkenbruch und immer wieder Sichtweiten unter 50 Metern aufgrund Regenguß wie aus vollen Eimern, Aquaplaning auf großen Teilstrecken. Trotzdem wird mit 250 Sachen gerast, was die Motorleistung so hergibt... ich war nur 50 km auf der Autobahn unterwegs, aber sah aller paar Kilometer immer wieder zertrümmerte Pkw auf dem Standstreifen, mindestens 10 insgesamt von 5 schwerwiegenden Chrashs.
Der Deutsche ist notorischer Raser, nur die Androhung von ganz großen Strafen kann ihn dazu bringen, seinen Verstand einzuschalten; simple Physik 7./8. Klasse F=m*a und E=1/2*m*v*v.

Falsche Statistik !

///
*
*
... keine Frage: Tempo 130 reduziert den CO2 Ausstoß immens! ...
*
... da aber das als Begründung nicht durchsetzbar ist seit 30 Jahren, kommt man jetzt mit der Unfall-Keule ...
*
... und fängt an, vorsätzlich (!) Statistiken falsch zu interpretieren! ...
*
... wenn man bei den s.g. “Geschwindigkeitsunfällen” alle unterhalb Tempo 130 km/h abzieht, bleibt kaum etwas übrig! ...
*
... “Geschwindigkeitsunfälle” sind nämlich alle (!) Unfälle, bei denen die zulässige Geschwindigkeit überschritten wurde! ...
*
... also bereits ab ca. 10 km/h, wenn am Unfallort Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben war!
*
... ich bin für faire Argumente!
*
... es gibt Argumente für Tempo 130 ...
*
... die Unfallstatistik ist aber KEIN redliches Argument!
*
... ich war schuldlos (!) in einen tödlichen Unfall verwickelt, bei dem ich ca. 30 - 40 km/h fuhr ...
*
... Tempo 130 aus Gründen des Unfallschutzes ist eine absolute Lüge!

Äpfel und Birnen

Die Mehrzahl der Unfälle auf Grund unangepasster Geschwindigkeit sind auf Land- und Bundesstraßen zu verzeichnen. Dort gilt ein Tempolimit. Die Aussage "hohe Geschwindigkeit" ist insofern irreführend und kann daher nicht für ein Tempolimit auf Autobahnen herangezogen werden. Wenn ich mit 150 auf einer Allee lang donnere, habe ich deutlich bessere Chancen die Sache im Sarg zu beenden, als wenn ich mit der selben Geschwindigkeit auf einer Autobahn fahre - von der Gefährdung Dritter mal ganz zu schweigen.

Falscher Freiheitsbegriff

Das Beharren auf „Freie Fahrt für freie Bürger“ passt zum Rest des falsch interpretierten Freiheitsbegriffs. Das Ich muss alles dürfen, alle anderen sind unwichtig. Ob Corona oder Verkehr, freiwilliges Rücksichtüben ist bei vielen nicht drin, aber dann schreien, wenn Gesetze und Regeln geschaffen werden sollen. Und zu oft leiden dann nicht die Verursacher sondern die von Egoisten in Mitleidenschaft Gezogenen. Die „Krönung“ sind dann noch die Dumpfbacken, die Hilfskräfte behindern, beschimpfen ect. oder Videos ins Netz stellen. Armseliger kann man sein Leben kaum fristen. Aber leider kostet es andere wertvolle(s) Gesundheit/ Leben.

Falscher Freiheitsbegriff

Das Beharren auf „Freie Fahrt für freie Bürger“ passt zum Rest des falsch interpretierten Freiheitsbegriffs. Das Ich muss alles dürfen, alle anderen sind unwichtig. Ob Corona oder Verkehr, freiwilliges Rücksichtüben ist bei vielen nicht drin, aber dann schreien, wenn Gesetze und Regeln geschaffen werden sollen. Und zu oft leiden dann nicht die Verursacher sondern die von Egoisten in Mitleidenschaft Gezogenen. Die „Krönung“ sind dann noch die Dumpfbacken, die Hilfskräfte behindern, beschimpfen ect. oder Videos ins Netz stellen. Armseliger kann man sein Leben kaum fristen. Aber leider kostet es andere wertvolle(s) Gesundheit/ Leben.

Die ganze Diskussion erinnert mich an die 70er Jahre

als in Deutschland auf den Landstraßen Tempo 100 eingeführt wurde, um das Unfallrisiko zu minimieren. In unserer kleinen Stadt wurde "gejubelt", endlich keine Unfälle mehr, denn es krachte an der Ortseinfahrt gut alle 2 Tage und der Rettungs- und Abschleppdienst war gut ausgelastet. - Und siehe da, es änderte sich im Prinzip überhaupt nichts, es krachte unverändert weiter. Die Rechtskurve mit Baum war weder mit 100 km/h, noch mit 130 km/h oder 80 km/h zu meistern. Das soll heißen: Wenn ich nicht situationsangepasst fahre, dann ist es egal, ob ich 50, 80 oder 100 km/h fahre. Da hilft auch kein staatlicher Dirigismus. Und wenn einige darauf schielen und hinweisen, was das übrige Europa alles hat... gut, machen wir Richtgeschwindigkeit wie in Europa, dann möchte ich aber auch die günstigeren Energiepreise, niedrigere Steuern und das frühere Renteneintrittsalter wie in Europa.

Unfallschwerpunkt ist und bleibt der innerörtliche Bereich

Unfallschwerpunkt ist und bleibt der innerörtliche Bereich
Mit Fakten zum Tempolimit kann ich helfen:

1. D ist in Verkehrstote / 100.000 Einwohner oder 100.000 motorisierte Fahrzeuge gemessen, eines der SICHERSTEN Länder dieser Erde.

2. Nur 7 % aller Unfälle oder 13 % aller Verkehrstote finden auf Autobahnen statt, dafür 69 % innerorts und 25 % auf Landstraßen.

Verkehrsschwerpunkt ist und bleibt bei weitem der innerörtliche Bereich und dort gilt es generelles Tempolimit von 50 km/h.

Fazit: es ist völliger Unfug also, ein generelles Tempolimit für Autobahnen zu fordern.

Quelle:

"https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2018/Verkehrsunfaelle-2017/pressebroschuere-unfallentwicklung.pdf?__blob=publicationFile"

"https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Verkehrstoten"

Wie üblich

Und wie üblich baut der Artikel eine Kausalkette, wo keine ist. Überhöhte Geschwindigkeit vs. 130-km/h-Limit auf BAB.

Klar ist Stillstand sicherer, wenn nicht gerade ein anderer Verkehrsteilnehmer in einen reinrauscht.

Aber warum wird eigentlich nicht über eine Senkung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen diskutiert?

Geschwindigkeitsunfälle und Autobahn-Tempolimit

Geschwindigkeitsunfälle haben mit dem Autobahn-Tempolimit recht wenig zu tun. Wie man der Statistik entnehmen kann, passieren die meisten solcher Unfälle innerorts, andere in sowieso tempobeschränkten Abschnitten.

Statistik und Geschwindigkeitsbegrenzung

Ich habe meinen Führerschein seit fast 50 Jahren und auch schon etliche Strafzettel wegen überhöhter Geschwindigkeit, aber nach meiner Unfallstatistik dürfte ich so schnell fahren wie ich will (0 Unfälle) aber bloß nicht parken (5 Unfälle).

Re : daneel !

Eines der Probleme dieser Unfälle ist doch die nicht angepasste Geschwindigkeit von manchen Personen. Da liegt das grundsätzliche Problem von der Verantwortung der Menschen anderen gegenüber. Genau diese ist bei den "Rasern" eben nie gegeben, weil sie nur ihren Rausch des schnellen Fahren anscheinend ausleben wollen.
Eine generelle Geschwindigkeit von 130 km/h auf Autobahnen löst dieses Problem nicht, siehe die beiden Schweizer, die mit 245 km/h auf der A5 erwischt wurden, in einer 120èr Zone.
Es wird zu wenig kontrolliert und die Strafen in D sind viel zu gering. Die Strafen müssten die "Raser" so hart treffen, dass es gewaltig weh tut, und dies je nach Einkommen. Und wenn mal der Führerschein weg war für eine längere Zeit, denkt hoffentlich mancher mal über seine "Sünden" nach.
Außerdem sollte die Politik mal die Autoindustrie zu weniger PS- Autos verdonnern. Immer mehr und schnellere Autos sind doch mit ein Grund für solche "Vergehen" !

Bitte genau lesen ....

Zitat aus dem verlinkten Bericht von Destatis:

"Auf Autobahnen wurden 6,7 % aller Unfälle mit Personenschaden und 11,7 % aller Getöteten gezählt. Unfälle auf Autobahnen und Landstraßen haben unter anderem wegen der höheren Fahrgeschwindigkeiten häufig schlimmere Folgen. Auf Landstraßen gibt es zudem risikoerhöhende Faktoren wie die fehlende Trennung des Gegenverkehrs, schlechte Überholmöglichkeiten, Kreuzungen oder ungeschützte Hindernisse wie Bäume neben der Fahrbahn."

Jedes Todesopfer ist zuviel - aber 130 auf Autobahnen sind nicht die Lösung (nebenbei: wo kann und darf man noch mehr als 130 auf einer AB fahren). Aufmerksamkeit und Rücksicht wären deutlich hilfreicher, z.B. einmal mehr in den Rückspiegel schauen, wenn ein Laster (rechts) auf der linken Spur mit 105 km/h überholt werden soll.
Ich fahre max 150 km/h auf der AB - aber auf meiner Stammstrecke habe ich jede Menge Bremsstreifen gezogen, weil manche Leute einfach andere Verkehrsteilnehmer ignorieren - der bremst schon

fehlende Argumentationsgrundlage

@11:32 von Rationalistisch..."Alkohol ist schlimmer"
Einfach mal was fordern, ohne jede Grundlage. Ist das nicht etwas anmaßend?
Wer sich mal die Mühe macht in die Statistik zu schauen, wird feststellen, dass die Einführung der 0,5 Promille Grenze keine Auswirkung auf die ohnehin linear sinkenden Zahlen an Verkehrstoten hatte.
Warum nicht? Weil die schlimmen Unfälle nicht von Fahrern mit 0,5 Promille, sondern eher mit 1,1 Promille verursacht werden. Da liegt das Problem: In der Übertretung der Regel, nicht in einer unzureichenden Grenze!
Wenn ich ins Restaurant gehe, warum soll ich dann gezwungen sein nur Cola zu trinken statt einem Bier oder einem Glas Wein, wenn die Verkehrssicherheit bei dieser Beschränkung nicht leidet.

@failedfamily (11:24)

Warum muss Deutschland sich hier gegen Europa stellen
Ganz Europa hat ein Tempolimit. Nur Deutschland nicht. Mich interessieren keinerlei Statistiken usw. Sondern ich sage einfach ein Tempolimit macht Sinn, und muss auch streng kontrolliert werden. Egal in welches Land ich mit Tempolimit komme, es ist einfach ein sehr entspanntes Fahren. Wenn dabei noch weniger Unfalltote und ein kleiner Beitrag zum Klimaschutz herumkommt. Ist doch alles Gut. Aber wenn Tempolimit nur mit Kontrolle. Der Rest ist sinnlos.

____

Und wenn alle im achten Stock aus dem Fenster springen, springen Sie hinterher? Ein Tempolimit ist eine reine Symbolpolitik, die nichts bringt. Die meisten Autobahnen sind so überfüllt oder mit Baustellen zugepflastert, dass man da eh nicht schneller als mit 80 voran kommt. Andere Abschnitte haben ein permanentes Streckenverbot auf 100 oder 120. Ein generelles Tempolimit würde also ncihts bringen und ist auch nicht sinnvoll. Wozu gibt es eine Richtgeschwindigkeit?

Stimmt ...

und jeder, der mit 105 km/h auf der linken Spur rumgondelt und einen Laster überholt kriegt die selbe Strafe, wie bei Geschwindigkeitsüberschreitung ...

Das dumme ist nur ...

... das in den Ländern in denen Tempolimits bestehen ebenfalls Menschen im Straßenverkehr sterben.
Zwei Punkte sind bei dieser Betrachtung zu beachten:
Statistik: Wenn die Polizei bei der Unfallaufnahmen keine Idee hat was warum passiert ist wird reflexartig immer überhöhte Geschwindigkeit als Ursache angegeben.

Und des weiteren: Unaufmerksamkeit ist die eigentliche Gefahr im Straßenverkehr, egal bei welcher Geschwindigkeit. Unfälle werden doch wohl in den allermeisten Fälle durch unaufmerksame und überforderte Verkehrsteilnehmer verursacht, sei es dadurch dass sie abgelenkt wurden oder schlichtweg nicht verkehrstüchtig waren, warum auch immer.

Wer wie ich z.B. viel mit dem PKW in den Niederlanden unterwegs ist (tagsüber 100km/h auf den Autobahnen) merkt schnell wie gefährlich diese Fahrweise im Grunde genommen ist, da die Aufmerksamkeit durch die Monotonie generell deutlich schneller abnimmt. Die vielen schweren LKW Unfälle belegen das doch wohl, und die fahren eher selten 200km/h.

Solange unser

Solange unser Verkehrsminister Scheuer heißt, und der sich als Autolobbyminister verhält, wird es nicht nur kein allg. Tempolimit auf Autobahnen geben und stattdessen "freie Fahrt für rasende Raser" das Motto bleiben - er setzt sich darüber hinaus mit aller Macht sogar dafür ein, dass drastischere Strafen wie temporärer Führerscheinentzug zurückgenommen werden, und sei es über den Umweg, dass man die Vorlagen mangels Zeit nicht sauber juristisch prüfen und formulieren konnte... ups... War da was?

Ist es nicht...

...egal ob ich mit 130 oder mit 200 km/h einen Verkehrunfall verursache, weil der Bereich der alkoholbedingten, relativen Fahruntauglichkeit bereits bei 0,3 Promille beginnt und in D noch bis 0,5 Promille erlaubt sind? Solange wie die Teilnahme am Strassenverkehr unter Alkohol quasi erlaubt ist, können mir die Tempomimimis gestohlen bleiben.
Denn "angetüterte" Radfahrer sind genauso gefährlich wie Autofahrer in dem Zustand. Zudem bauen Radfahrer selbst Unfälle und sind nicht mal in der Nähe von Tempolimits , es sei denn es geht um Schrittgeschwindigkeit. Also Freunde, Prioritäten setzen, nicht sofort wieder nach dem kontrollfreakigen Polizeistaat brüllen und dann doch nur den "Amtsschimmel" von hinten aufzäumen bis er wiehert. Die Zahl der Verkehrstoten ist rückläufig und das ist entscheident. Das kann man auch ruhig mal anerkennen auch und gerade weil jeder einzelne Verkehrstote einer zuviel ist. Was ist das überhaupt für ein Argument: Tempolimit ja, weil alle in Europa eins haben?

Das geht schon

seit unendlich vielen Jahren.
30 Prozent unserer Autobahnen sind unter 130, je nach Bundesland.
Dann haben unendlich viele Baustellen noch dazu, und Stau wo auch nicht gefahren werden kann.
Von Süden bis an die Küste, sind es rund 780 Kilometer Luftlinie, Straßenkilometer deutlich mehr.
Wenn 130, dann aber immer und ohne Einschränkungen, das würde noch Sinn ergeben, so wie jetzt, macht es keinen Sinn.
Wo auf welcher Strecke kann man bei Tag wirklich mal schneller fahren, was soll also eine Begrenzung bringen.
Warum sollte jemand einen teuren VW kaufen, oder ein doppelt teures Akku Auto, wenn der Pferdewagen genau so schnell ist ;-).

Bitte genau lesen ...

Zitat aus dem verlinkten Bericht von Destatis:
"Auf Autobahnen wurden 6,7 % aller Unfälle mit Personenschaden und 11,7 % aller Getöteten gezählt. Unfälle auf Autobahnen und Landstraßen haben unter anderem wegen der höheren Fahrgeschwindigkeiten häufig schlimmere Folgen. Auf Landstraßen gibt es zudem risikoerhöhende Faktoren wie die fehlende Trennung des Gegenverkehrs, schlechte Überholmöglichkeiten, Kreuzungen oder ungeschützte Hindernisse wie Bäume neben der Fahrbahn."

Jedes Todesopfer ist zuviel - aber 130 auf Autobahnen ist nicht die Lösung (nebenbei: wo kann und darf man noch mehr als 130 auf einer AB fahren). Aufmerksamkeit und Rücksicht wären deutlich hilfreicher, z.B. einmal mehr in den Rückspiegel schauen, wenn ein Laster (rechts) auf der linken Spur mit 105 km/h überholt werden soll.
Ich fahre max 150 km/h auf der AB - aber auf meiner Stammstrecke habe ich jede Menge Bremsstreifen gezogen, weil manche Leute einfach andere Verkehrsteilnehmer ignorieren - der bremst schon.

Das Foto mit dem weißen

Das Foto mit dem weißen kleinen Kreuz am Straßenrand ist für den Bericht passend. Es weckt übrigens bei mir die Frage, ob es schon ein Treffen des Verkehrsministers mit Hinterbliebenen der Opfer von tempolimitfreier Raserei gab.

failedfamily

Wem es auf der Autobahn zu stressig ist, steht es frei, auf Landstraßen zu führen.

Das Argument, sonst gibt es überall eine Geschwindigkeitsbegrenzung, zieht nicht. Erstens, die deutschen Autobahnen sind für bis zu 250 km/h gebaut, andere nicht. Zweitens, es gibt viele Sachen, die einmalig in Deutschland sind und Deutschland lebenswert machen; sollten wir sie abschaffen, nur weil es sie sonst wo nicht gibt?

Verkehrstote im EU Ausland

Ein Vergleich zu unseren Nachbarn MIT Tempolimit lässt Zweifel aufkommen, dass ein Tempolimit auf Autobahnen zu weniger Verkehrstoten führt:
Deutschland: 83,02 Mio / 3 059 Verkehrstote
Italien: 60,36Mio / 3.130 Verkehrstote
Spanien: 46,94 Mio / 1.724
Frankreich: 66,99 Mio / 3.200

Das Argument, dass ein Tempolimit zu weniger CO2 Ausstoß führt, geht offenbar von der Annahme aus, dass derzeit die meisten schneller als 130 fahren. Das bezweifle ich. Es würde mehr helfen, wenn man weniger im Stau stünde.

Und zuletzt das Argument, ein Tempolimit wäre gut, weil es nur eine Gesetztes bedarf: Da habe ich eine bessere Idee, die viel mehr Todesfälle erspart: Absolutes Tabakwerbeverbot. 2016 starben in Deutschland 16.481 Frauen und 29.324 Männer an Lungenkrebs. Aber da müsste man ja der mächtigen Tabaklobby was verbieten, nicht dem braven deutschen Michel, nicht wahr, Herr Habek?

Re : failedfamily !

Ja, ich frage mich auch, warum stemmt sich die deutsche Politik so gegen ein generelles Tempolimit, und warum sind im Vergleich die deutschen Strafen so gering ????
Mit daran Schuld sind die Lobbyisten der Autoindustrie, die lieber noch mehr PS unter der Haube der Autos haben möchten, noch schwerere Autos, statt zu schauen, dass die PS im Auto begrenzt werden, neue innovative Autos entstehen, die weniger Schadstoffe ausstoßen, und die deutlich weniger Sprit verbrauchen.
Tja und dann sind noch viele Personen, die sich in ihren Freiheitsrechten eingeschränkt sehen, wenn sie nicht mehr über die Straßen rasen können. Also überall Egoismus pur auf der ganzen Linie, dafür werden Verletzte und Tote ohne Zögern in Kauf genommen.
Dieses rücksichtslose Verhalten von vielen trägt alles mit dazu bei, und die Politik ist nicht gewillt, dem einen Riegel vor zu schieben.
Es geht immer nur um die Wirtschaft, Gewinne, viele deutsche Exporte, Freiheit, aber nie wirklich um Klimaschutz oder Menschen !

@Deutsche Elite: nein!

"... keine Frage: Tempo 130 reduziert den CO2 Ausstoß immens! ..."

Nein.

Ca. 30% des CO2-Ausstoßes kommt von Verkehr. 20% der gefahrenen Kilometer (darauf kommt es an) sind auf Autobahnen. Wir sind also be 6%. 1/3 davon sind LKWs, also 4% von PKWs. Auf fast der Hälfte der Autobahnen gibt es schon Geschwindigkeitsbegrenzungen, also 2% von PKWs auf Autobahnen ohne Geschwindigkeitsbegrenzungen. Aber man kann dort wegen Wetter, Verkehr, usw. nicht immer schnell fahren, und manche wollen nicht schnell fahren, also sagen wir 1% von PKWs die auf der Autobahn schnell fahren, wo dies erlaubt ist. Selbst bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100 km/h würde sich der CO2-Ausstoß nur halbieren, also flächendeckend 100 km/h auf Autobahnen würde ein halbes Prozent an CO2 einsparen.

Wer etwas für die Umwelt tun will, soll SUVs verbieten. Dies würde auch ein Beitrag zu Verkehrssicherheit sein.

Man würde viel mehr als das halbe Prozent einführen, wenn Leute ihren Reifendruck kontrollieren.

Tempo 130 ist o.K. so wie überall

Dazu Werbeverbot für Tabak, so wie überall.

Falscher Fokus ?

Wieso wird immer wieder die Verkehrstatistik in Sachen Geschwindigkeit bemüht,die doch nachweislich auf ihrem niedrigsten Punkt ist,und in anderen Bereichen wesentlich mehr Tote zu beklagen sind ?

Schon heute wird doch nur noch geschlichen.
Es gibt nur noch extrem wenig Abschnitte wo man auch mal Gas geben kann.

Wer die Welt retten will sollte aufhören den billigsten Dreck aus aller Welt zu kaufen,der fast sofort im Müll landet.

es ist verboten

"Wenn ich vor mir einen Verkehrsteilnehmer erkenne der langsamer fährt als ich, gleichgültig auf welcher Fahrspur er fährt, bremse ich ab und halte Abstand, notfalls kilometerweit. Wo ist das Problem? Wo ist der, der langsamer fährt die Gefahr?"

Es gibt ein Rechtsfahrgebot, selbst dort, wo es Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt. Die Leute, die zu weit links fahren, weil sie schneller dort als andere, die dort fahren, verhalten sich nicht gesetzeskonform.

@ Viper139

glaube keiner Statistik die Du nicht selber erstellt hast [...] Die passenden Auswertungen passen aber wohl nicht ins Konzept des Erstellers ;)

Es ist ziemlich offensichtlich, dass eine Geschwindigkeitsbeschränkung nicht in Ihr Konzept passt und dass Sie nur aus dem Grund die Statistik anzweifeln.

Alkohl am Steuer

Irgendwie ist es eigenartig, dass immer immer immer von Geschwindigkeit die Rede ist,
aber nie von Alkohol
nie von Drogen.
Besoffene verursachen bei jedem Tempo Schaden.
Und in vielen Fällen - in wie vielen?? - sind Drogen dabei?

Begriffe und Wirklichkeit

"Das Beharren auf „Freie Fahrt für freie Bürger“ passt zum Rest des falsch interpretierten Freiheitsbegriffs. Das Ich muss alles dürfen, alle anderen sind unwichtig. "

Stimme ich zu. Man müsste lange suchen, um einen Spruch zu finden, der bescheuerter ist.

Trotzdem, wie die Diskussion hier zeigt, es gibt keinen vernünftigen Grund für weitere Geschwindigkeitsbegrenzungen auf deutschen Autobahnen. Dass manche Leute, die gern schnell fahren, blöde Sprüche klopfen, ist kein Grund.

tendenziös

Trotz schnellem Fahren in Deutschland sind bei uns europaweit die drittniedrigsten Verkehrstoten, wenn man den Bezug zur Einwohnerzahl oder der Gesamt-Kilometerleistung nimmt. Offenbar aber soll den grünen Forderungen hier Nachdruck verliehen werden, obwohl die Zahlen dagegensprechen.

Re : prof !

Ein Tempolimit kann schon sehr hilfreich sein, wenn dieses auch sehr häufig kontrolliert wird, und die Strafen wie in der Schweiz ziemlich drastisch ausfallen. Aber leider ist in D ein Minister am Wirken, der nur Mist baut, und keine Ahnung hat. Siehe dieses Desaster mit den neuen Regelungen.
Wenn genügend Kontrollen mit wirklich harten Strafen stattfinden, wenn mal außer der Geldbuße auch der Führerschein für ein oder zwei Jahre weg ist, und das Auto beschlagnahmt wurde, dann denken bestimmt einige eher über ihr Verhalten nach.
Eines der Probleme sind aber auch die Kontrollen, die oft an den falschen Stellen stattfinden. Da entsteht der Eindruck des Abzocken`s und nicht der Erziehung. Und leider fehlt auch einfach das Personal, weil zu arg ausgedünnt wurde, und somit die Polizei überlastet ist.
Leider von der Politik genauso gewollt !!!

Landstraßen

"Aber warum wird eigentlich nicht über eine Senkung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen diskutiert?"

Weil es nichts bringen wird. Wenn jemand auf Landstraßen 140 fährt, ist egal, ob 100 oder 80 erlaubt sind.

Entspanntes Tempolimit

Ein Vergleich zwischen Deutschland und der Schweiz zeigt, dass die Zahl der Unfalltoten durch eine Geschwindigkeitsbeschränkung deutlich sinkt und dass der Verkehr viel entspannter fließt. Und in der Schweiz verstößt auch niemand gegen das Limit. Das kriegen wir in Deutschland auch hin.

@ 11:24 von Viper139

Demnach würde ja alles für die zuletzt "vermurkste" Verschärfung der Regeln sprechen.

@WM-Kasparov-Fan 12:37

Ich habe mich gefragt, welcher Satz von Ihnen ungelogen ist.
Wolkenbruch und alle rasen mit 250? Ich glaube, sie wissen nicht, was 250 ist. Das fährt bei nasser Straße niemand - glauben Sie mir. Ich fahre, wenn trocken und wenig Verkehr auch mal gerne 280, aber niemals bei Nässe. Das wäre mehr als lebensgefährlich.
Und alle paar Kilometer zertrümmerte Autos? Ich bezweifle, das SIe jemals auf einer Autobahn gefahren sind.

Regeln sind schön und gut.....

.....aber wenn sie keiner überwacht? Als jahrelanger Anwohner einer Tempo-30-Zone (Schule/Kindergarten) weiß ich, wovon ich rede. Es wird gerast bis zum geht-nicht-mehr, aber bisher wurde noch jede Anfrage hier mal zu blitzen abgeschmettert. Das sei kein Unfallbrennpunkt. Also wenn es um dieses Kriterium geht, dann fallen mir aber gleich mindestens ein Dutzend Messstellen hier in der Gegend ein, wo dann auch nie geblitzt werden dürfte.....

@Traumfahrer

Warum ist Ihr Kommentar an mich adressiert? Wie man leicht lesen kann, ich bin ganz Ihrer Meinung.

@ Jonny3413

"Denn ein Risiko ist immer dabei, egal wie schnell man fährt!"

Das haben Sie gut erkannt - noch besser wäre allerdings Sie würden das in Relativation zur Geschwindigkeit betrachten.
Das säh dann so aus: Beim Fahren mit hohen Geschwindigkeiten steigt das Risiko an und beim Fahren mit angepasster Geschwindigkeit sinkt es. Und das hat erstmal gar nichts mit Autobahnen oder anderen spezifischen Strecken zu tun - das gilt allgemein.

12:40 von Deutsche-Elite

Ich stimme Ihnen zu, abgesehen von :

"da aber das als Begründung nicht durchsetzbar ist seit 30 Jahren, kommt man jetzt mit der Unfall-Keule ..."

Die "Unfall-Keule" gibt es länger als die CO2-Minderung und ich kann mich erinnern, dass ich das schon in der Fahrschule (ja, die ist so lange her...) gehört habe. Und seitdem gibt es immer wieder Menschen, die Tempobeschränkungen wirklich nur wegen des Risikos bei der hohen Geschwindigkeit fordern. Das übrige Europa und die USA haben ihre Geschwindigkeitsbregrenzungen von mehr als 50 Jahren wegen der Geschwindigkeit eingeführt, das war CO2 noch kein Thema.

"Tempo 130 aus Gründen des Unfallschutzes ist eine absolute Lüge!" ist eine Sichtweise, die jeder Grundlage entbehrt. Ich möchte sogar so weit gehen, dass das eine polemische Übertreibung ist. So viel zu "ich bin für faire Argumente". Sollte das nicht auch für Ihren Kommentar gelten?

Um es klarzustellen, ich bin kein Freund von Tempo 130 o.ä, ich fahre sehr gerne sehr schnell.

Immer diese Polarisierung

@schneegans 12:52 "Falscher Freiheitsbegriff"
Meine Freiheit endet da, wo andere gefährdet werden. Es hat aber niemand das Recht ohne Argumentationsgrundlage persönliche Freiheiten einzuschränken, wenn kein valider Effekt daraus folgt.
Aus der Statistik (bitte einfach mal lesen!) folgt eben nicht dass Tempo 130 was bringt.
Vielleicht wäre es wichtiger mehr Verkehrsbeeinflussungsanlagen zu haben, die bei Regen und Nebel schlimmeres verhindern.
Warum diskutieren wir hier nicht die tatsächlich auffällige Zahl: Tödliche Radunfälle. Vielleicht weil es z.T. an unachtsamen (zu schnellen?) Autofahrern liegt, aber auch an LKW ohne Abbiegeassistenten und sicher auch an einigen irrwitzig gefährlich fahrenden Radlern.

Aber Hauptsache mal eine pauschale Verunglimpfung aller rausgehauen, die vielleicht bei freier Strecke auch mal schneller als 130 fahren wollen. Was soll das?
Und das mit der Rettungsgasse stimmt, gehört aber hier nicht her.

RE : Bender Rodriguez !

Im Großen und ganzen gebe ich ihnen recht. Irgendwie scheinen viele Autofahrer den Führerschein in einer Lotterie gewonnen zu haben, oder alles was sie vielleicht mal gehört und gelesen haben, ist in den vielen noch intakten Gehirnwindungen verschwunden.
Auch ich sehe dies oft, wie die rechte Spur auf der Autobahn verwaist ist, weil anscheinend viel denken, die ist nur für LKW`s da. Von einem Rechtsfahrgebot haben all diese Personen noch nie gehört, oder sie sind mit den heutigen Verkehrsverhältnissen überfordert.
Eine deutlich bessere und teurere "Aufklärung" durch mehr Präsenz der Polizei und Kontrollen könnte so manches dieser Probleme eher lösen.
Ein generelles Tempolimit würde nicht nur den Spritverbrauch senken, sondern auch, wenn nur dürftig, dem Umweltschutz dienen. All denen, die meinen, sie müssten unbedingt "rasen", sie haben nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Mitmenschen eine gewisse Verantwortung.
Und all die Schilder stehen ja nicht zum Vergnügen da !!!

@andererseits

Ich stimme mit Ihnen überein, dass Scheuer vieles falsch gemacht hat. Aber Argumente, die von inkompetenten Menschen vorgetragen werden, sind nicht dadurch falsch. Der größte Narr kann sagen, die Sonne ist aufgegangen; dadurch wird es nicht dunkel.

@falsa-demonstratio 12:48 - falsch!

Zitat: “ Wenn ich vor mir einen Verkehrsteilnehmer erkenne der langsamer fährt als ich, gleichgültig auf welcher Fahrspur er fährt, bremse ich ab und halte Abstand, notfalls kilometerweit. Wo ist das Problem? Wo ist der, der langsamer fährt die Gefahr?”
///
*
... Ihr Beitrag zeugt von grundlegender Unwissenheit im Bereich der Straßenverkehrsordnung! ...
*
... Mittelspurschleicher begehen achtlos und teilweise vorsätzliche Nötigung! ...
*
... sie ignorieren das Rechtsfahrgebot ...
*
... nötigen schnellere Fahrer auf die linke Spur, obwohl nicht erforderlich! ...
*
... nötigen noch schnellere Fahrer und Fahrerinnen zum Bremsen! ...
*
... ich gene Ihnen Brief und Siegel darauf, dass eine Aufhebung des Rechtsfahrgebots keinerlei Unterschied zur aktuellen Situation bewirken würde! ...
*
... es stellt heutzutage überhaupt kein erhöhtes Risiko mehr dar, mit über 200 km/h rechts zu überholen, da die Mittelspur-Fraktion wie betoniert sowieso in ihrer Spur bleibt!
*
... ungesühnte Vergehen!

ein Tempolimit senkt den Gewinn

Ich glaube nicht, dass die Gründe gegen ein Tempolimit in irgendwelchen Statistiken zu suchen sind.

Am Ende ist Deutschland ein Land der SUV und der TDI-Premium-Kombis ala Audi A6, 5er BMW, Mercedes E-Klasse. Unsere systemrelevante Automlobilindustrie ist vor allem am Verkauf von Fahrzeugen, die (wann, wo und warum auch immer) 250 km/h fahren können, interessiert. Und die Häuptlinge dieser Konzerne und ihrer Verbände sprechen den Verkehrs- und den Wirtschaftsminister sowie die Kanzlerin beim Vornamen an.

Es geht nicht um Verkehrssicherheit oder Umwelt. Es geht um die Marge. Es geht um öffentlich zugängliche Teststrecken als Opium fürs rasende Volk.

Tempolimit jetzt

Wenn man die Klimaaspekte, den Umweltschutz, den Schutz von Menschen- und Tierleben, das Preis-Leistungsverhältnis eines Autos und die europäischen Nachbarn zusammen nimmt, muss man eigentlich zu dem Schluss kommen, dass ein Tempolimit schon lange überfällig ist. Die verschlafene Einführung des Elektromotors kostet die deutschen Autobauer mehr Arbeitsplätze als ein Tempolimit. Wenn es also mehr zu gewinnen gibt, als zu verlieren, warum sollte man dann weiter warten?

@failedfamily

„Wenn alle im achten Stock ...“
Ein ziemlich unsinniger Vergleich, da man ja sinnvolle Nachahmungen von blödsinnigen unterscheiden können sollte.

Tempo bleibt lebensgefährlich

was will man damit suggerieren ? ein generelles Tempolimit
vielleicht sollte man mal seine idiologische Brille abnehmen
von den vielleicht 3.100 Verkehrstoten sterben so um die 2.700 im Ort oder auf Landstraßen
da gibt es doch wohl eine Höchstgeschwindigkeit !
auf Autobahnen um die 400 Menschen
gibt es auf Autobahnen nicht auch gelegentlich eine Tempovorgabe ?
70 % der Verkehrstoten geschehen auf Autobahnen ohne Tempolimit sogar noch schlechter
wenn man aber bedenkt dass 70 % der Autobahnen kein Limit haben
ist das auch nicht gerade signifikant

also pro 1 Mrd gefahrene km gibt es hierzulande 3,1 Tote
in der Österreich 4,8 und in den USA 5,0
trotz Tempolimit
also sollte man mal prüfen ob es auch andere Einflussgrößen gibt

Tempo bleibt lebensgefährlich - aber das Leben allgemein scheint lebensgefährlich

Zahl der Verkehrstoten:Tempo bleibt lebensgefährlich....

Ein Tempolimit auf Autobahnen von 120 km/h und auf Bundes-und Landstraßen auf 80 km/h würde 500 Menschen im Jahr das Leben retten(Vergl."Abgefahren"von Knierim/Wolf)
Eine Reduktion von Geschwindigkeit wäre auch im Sinne von Ökologie(CO2-Ausstoß) .
Das hat aber in Deutschland kaum eine Chance.Wegen der Autolobby.Aber auch,weil hier ein Pendlerland ist.Wege zur Arbeit würden noch länger dauern.

Wo passieren denn die meisten

Unfälle, doch nicht auf der Autobahn, auf der Landstraße und in der Stadt. Lasst uns doch einfach alle Fahrzeuge abschaffen und wir fahren wie um 1900 wieder mit Pferdefuhrwerken durch die Gegend. Würden sich doch die Grünen bestimmt drüber freuen. Aber vielleicht produzieren auch die Pferde dann zu viel CO2

Tempolimit

Ich könnte mit einem Tempolimit von 130 auf Autobahnen leben, die hier vorgelegten erfreulichen Zahlen rechtfertigen ein solches Limit aber nicht.

12:40 von Deutsche-Elite

... keine Frage: Tempo 130 reduziert den CO2 Ausstoß immens! ...
-------------------------------------------
Seit wann ist 1% "immens"?

@Tada

>>Die Strafen müssten in Tagessätzen berechnet werden, nicht pauschal für alle gleich.<<

Ich stimme ihnen vollkommen zu.

Die Einzigen denen die Strafen weh tun fahren oft solche Klapperkisten, dass sie eher selten in der Lage sind überhaupt so schnell zu fahren.

Auf der anderen Seite juckt es einen Gewohnheitsraser in seinem Maximalgetuntem Auto bei einem Jahren einkommen jenseits der 100.000€ kaum wenn er mal 250€ Strafe bezahlen muss.

Das Herr Scheuer jetzt unter dem Vorwand des Formfehlers die Absolut richtige Verschärfung der Strafen wieder zurück nimmt weil ihm wahrscheinlich seinen Freunde von der Autolobby Druck gemacht haben...

Jedes mal wenn ich glaube ich könnte nicht noch weniger respektieren kommt er mit so einer Aktion...

Tempo bleibt lebensgefährlich

Tempo bleibt lebensgefährlich ?
.
Ja natürlich. Nur bei Tempo Null wird es wohl keine Toten geben. 3000 Verkehrstote im Jahr ist ein extrem guter Wert. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern als es 20.000 Verkehrstote pro Jahr waren, ohne dass das jemand groß aufgeregt hätte.

Überhöhte Geschwindigkeit als Unfallursache...

...ist vor allem in städtischen Bereichen ein Problem, wo anstatt 50km/h mit 80km/h gefahren wird. Die Unfälle auf Autobahnen bei denen Geschwindigkeiten über 130km/h eine Rolle spielen fallen da kaum ins Gewicht.
Aber diese Statistiken sind ja offensichtlich nicht dazu da um Fakten mitzuteilen und Ursachenforschung zu betreiben, sondern um damit Politik zu machen...

Re : schneegans !

Das ist ein Schlüsselwort "Freiheit" ........................ leider !
Dieses Wort interpretieren zu viele nur für sich, wie sie es gerade brauchen und haben wollen. Anscheinend ist bei vielen das Miteinander, Füreinander und Mitmenschlichkeit total verloren gegangen.
Das zeigt sich darin, Regeln und Gebote zu missachten, egal ob im Auto, im täglichen Leben oder im Urlaub. Es geht vielen nur ums eigene Leben und Wohlbefinden, um Exzesse, um auf irgend eine Weise sich zu präsentieren, mit Bildern und Videos, um Krach und Randale zu veranstalten, sich bis zum Kotzen ausleben.
Dies alles unter dem Deckmantel ein Christ zu sein. Irgendwie gewinnt man den Eindruck, Sodom und Gomorrha wird noch schlimmer, dies zeigt sich auch in der Unmenschlichkeit von Politik und Gesellschaft im Umgang mit den Flüchtlingen, denen nur wenige wirklich helfen wollen !!!

@daneel, 13:05 Uhr

Sie wollen uns nicht ernsthaft erzählen, dass Sie das unbeschränkte Fahren als lebenswerte Sache in Deutschland halten? Das Gegenteil ist doch der Fall: Das uneingeschränkte Fahren führt zu Drängeln, Rasen, immer größeren Autos mit immer mehr PS, die immer mehr Benzin (aus Ländern mit dubiosen Regierungen) fressen und eben auch Menschen- und Tierleben kosten. Es führt zu immer mehr versiegelter Straßenfläche, die dem normalen Leben entzogen werden und im Unterhalt immense Summen verschlingen. Und das alles damit Sie rasen können? Also ich glaube, der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen sieht anders aus.

@daneel

Ich kann Ihrer Argumentation fast uneingeschränkt folgen und ich finde es richtig und gut, dass jemand dieses allgemeine Journalistengerede seziert und auf die wahren Ursachen hinweist. Und noch positiver ist, dass der Artikel die Zensur passiert hat.
Allerdings kann ich dem Argument des SUV-Verbots nicht folgen. Wir leben in einem freien Land, da sollte jeder das Auto fahren dürfen, das er möchte. SUVs sind am CO2-Ausstoss nur unwesentlich beteiligt, da die meisten mit Diesel fahren. Und im Vergleich zu den SUVs in USA sind unsere Spielzeugautos.

Nach meinem Erachten...

...ist ein Tempolimit überfällig.
Die Autobahnen sind viel zu voll um mit 200 km/h zu rasen. Aber es wird weiter gefördert von der Auto-Industrie, wie in der VSH die Waffen-Industrie.
Heute haben schon Kleinwagen oft über 100 PS, Mittelklassewagen findet man auch mit 215 PS und die Großen Wagen oft über 300 PS und es ist kein Ende der Steigerung in Sicht. Wofür mehr PS - nur um schneller zu fahren, oder zu überholen, und die mehr PS werden als mehr Sicherheit beworben.
Unser Kleinwagen von 1992 hat 45 PS damit ist man bis in die 10 KM entfernte Kreisstadt keine Minute später angekommen als wie mit einem 150 PS starken Wagen, weil immer 4-5 Autos vor einen sind, oder eine 70 Zone.
Seit 30 Jahren fahre ich nur Mittelklassewagen mit 75 PS, was mir reicht, aber manche empfinden es schon als frecht, wenn man die linke Spur mit 140km/ h benutzt wenn sich 2 LKW´s überholen, müssen Sie doch abbremsen wenn sie mit 200km/h angerast kommen, wofür hat man schließlich 250 PS.

11:24 von failedfamily

Mich interessieren keinerlei Statistiken usw. Sondern ich sage einfach ein Tempolimit macht Sinn,
.
das finde ich gut
seine Meinung aufgrund eines Bauchgefühls bilden !
Fakten interessieren sie nicht und prahlen noch damit
warum sterben in Österreich 4,8 Menschen auf 1 Mrd Km
hierzulande "nur" 3,1
und das trotz Limit
ich weiß Statistiken lehnen sie ab - aber warum ist das so

Wenn es nach der Statistik der Verkehrstoten geht

dann müsste der Verkehr in Städten verboten werden-denn dort verunglücken die meisten Menschen im Straßenverkehr.
Übrigens fast 1000 Radfahrer starben 2019.
Und wenn man schon dabei ist an Alkohol und Tabak sterben jedes Jahr 150.000 Menschen in Deutschland-also fast 50x so viele wie im Strassenverkehr- also verbieten.
Bei der Arbeit zu Hause oder im Garten verunglücken doppelt so viele Menschen, wie im Strassenverkehr -also verbieten.....

@ 11:24 von failedfamily

Wieso bedeutet der Verzicht auf ein generelles Tempolimit auf Autobahnen "sich gegen Europa zu stellen"? Es gibt viele Bereiche in Europa, die nicht harmonisert sind wie z.B. Steuern, Renten oder Strompreise. Da schaue ich neidvoll über unsere Grenzen...
Ich bin im Gegensatz zu früher kein Vielfahrer, nutze meistens die Richtgeschwindigkeit (selten genug lässt das die Verkehrsdichte zu), somit hätte ich wohl wenig Probleme mit z.B. Tempo 130. Trotzdem lehne ich ein verpflichtendes Limit entschieden ab. Ohne flächendeckende Kontrollen bliebe das sowieso nur Symbolpolitik.
Die meisten Fahrer fahren in einem ähnlichen Geschwindigkeitsbereich, echte Raser sehe ich relativ selten. Und das Argument "jeder Tote ist einer zuviel" klingt zwar gut, aber zu Ende gedacht bedeutet das, den Individualverkehr einzustellen. Komplett.

Gruß

Am 21. Juli 2020 um 13:06 von hans_im_glueck

" Absolutes Tabakwerbeverbot. 2016 starben in Deutschland 16.481 Frauen und 29.324 Männer an Lungenkrebs. Aber da müsste man ja der mächtigen Tabaklobby was verbieten, nicht dem braven deutschen Michel, nicht wahr, Herr Habek? "

Die zahlen sind sicher richtig, hab ich nicht geprüft, nur stereben auch viele an Lungenkrebs die nichts mit rauchen zu tun haben.
Es gibt wesentlich mehr Gründe warum man Lungenkrebs bekommen kann, als nur rauchen.
Das ist wie oben Ihre Zahlen, mit den Verkehrstoten, also nicht immer abhängig von Begrenzungen oder Verboten.

11:55 von Odi.14

57,7 % der Todesfälle auf Landstraßen
= 100 km/h Höchstgeschwindigkeit. Da helfen 130 auf der Autobahn wenig.
.
25 % der Todesfälle Innerorts
= 30 / 50 km/h Höchstgeschwindigkeit. Da helfen 130 auf der Autobahn wenig.
aber es sind ja Ideologien gefragt ... andere bevormunden
auch wenn es nichts bringt

Es gab keine 1000 Tote auf...

...Autobahnen wegen fehlendem Tempolimit.
Unten ist die Statistik für 2018 welche 2019 nochmal sank.

Auf deutschen Autobahnen sind 2018 laut Statistischem Bundesamt (Destatis) bei Unfällen 424 Menschen ums Leben gekommen. 196 Verkehrstote, und damit fast die Hälfte, starb demnach auch wegen einer nicht angepassten Geschwindigkeit. Insgesamt starben 71 Prozent der Autobahn-Todesopfer auf Strecken ohne Tempolimit.

Der Artikel ist doch super

Ein besseres Argument, ein Tempolimit nicht einzuführen, gibt es doch gar nicht.

Immer weniger Verkehrstote und das trotz freier Fahrt. Wenn man das liest, wüsste ich nicht ein Argument für ein Tempolimit.

Und man muss ja nicht alles verbieten, was Spaß macht

Tempolimit, 0-Promille, ...

Rechtsfahrgebot.
Erstere (wieder) einführen,
letzteres konsequenter kontrollieren und durchsetzen!

Zu den Formeln von
@ 12:37 von WM-Kasparov-Fan
Bremsweg und weitere Effekte
berechnen, und darüber nachdenken.

Natürlich kann ein schwerer, tödlicher Unfall auch bei angemessener Geschwindigkeit passieren, weil
dies nicht die einzige Ursache eines Unfalls sein kann, das jedoch als Falschinterpretation von Statistiken zu werten, ist schon stark an Egoismus gebunden.

13:34 von bobby3001

Die verschlafene Einführung des Elektromotors kostet die deutschen Autobauer mehr Arbeitsplätze als ein Tempolimit.
.
verschlafen ?
die Subventionen für E Autos werden aktuell in China heruntergefahren
vielleicht haben sie was verschlafen ?

gerade eben

ich war gerade eben in einer Fußgängerzone unterwegs. Mit dem Fahrrad und mit angemessener Geschwindigkeit. Von hinten kam ein Auto, dem es wohl nicht schnell genug ging, und der dachte er könnte mich deswegen mit 4 cm Abstand rechts überholen. Geschwindigkeits- und Abstandsregeln, wenns nicht kontrolliert wird, dann was?

Es gab ein kurzes Wortgefecht, das war's. Ich ärgere mich immernoch und muss mir jetzt mal Luft machen! Das war versuchte Körperverletzung, und das wird nicht jedesmal so glimpflich für den Autofahrer ausgehen.

13:32 von Deutsche-Elite

«es stellt heutzutage überhaupt kein erhöhtes Risiko mehr dar, mit über 200 km/h rechts zu überholen, da die Mittelspur-Fraktion wie betoniert sowieso in ihrer Spur bleibt!»

Außer an Wochenenden, und während des Nachtfahrtverbots, sind auf der ganz rechten Spur LkW in Kolonnen fest betoniert.

Noch weniger Risiko sind 200 km/h auf der Standspur. Ist man noch weiter rechts weg von den quasi betonierten Schleichern auf der Mittelspur.

Gäbe es das Wort: "Mittelspurschleicher" nicht bereits.
Man müsste es unbedingt erfinden … was für ein tolles Wort.

13:04 von andererseits

wenn man ncht nur demagogisch unterwegs wäre, hätte man erkennen können, daß dieses kreuz nicht an einer bab steht. wahrscheinlich hat ein 18jähriger papas auto ausgeliehen und sich auf einer landstrasse bei tempobegrenzung 80 trotzdem um einen baum gewickelt.it

Nachweislich ...

[12:36 von prof]
„Ein Tempolimit [...] bewirken nachweislich nicht, dass weniger gerast wird.“

Wer hat das nachgewiesen? Es dürfte schwer sein, so etwas nachzuweisen. Denn ein generelles Tempolimit sickert erst mit der Zeit in das Bewusstsein der tempogetriebenen Autofahrer.

Ich behaupte: Wenn ein generelles Tempolimit (wie fast überall auf der Welt) eingeführt wird, dann wird nach Ablauf eines Jahres (auch bei uns) deutlich weniger gerast werden. „Nachweislich“.

Zuerst fallen schon mal die Hobbyraser aus Japan oder China weg, die mit dem Ziel zu rasen nach Deutschland reisen, um sich hier zu diesem Zweck einen Porsche zu mieten. Sowas gibt's sonst wohl kaum in einem anderen Land.

Nachweislich.

Rechtsfahrgebot

... Gerade gestern habe ich das wieder erlebt, kaum LKWs , rechte Spur frei,
aber es wird auf der Mitte mit 110 km/h gefahren.

Bei Tempolimit 120 überholt der
gleiche Fahrer mit 130+-.

Warum halten manche das Rechtsfahrgebot nicht ein?
Kennen sie das nicht?

um 11:24 von failedfamily

Auf Autobahnen gab es 424 verunglückten 424 Menschen tödlich.
Davon starben 196 Menschen auf Autobahnabschnitten ohne Tempolimit und 228 Menschen auf Autobahnen mit Tempolimit. Da 70 % der Autobahnkilometer ohne Tempolimit sind wird dort anscheinend aufmerksamer gefahren.

Weil der Verstand beim Autofahren aussetzt,

und das gelernte Schulwissen über kinetische Energie, deren Ermittlung und Freisetzung beim Fahren völlig ausgebelendet werden, helfen nur folgende Strategien, Tote und Verletzte im Strassenverkehr zu minimieren:
- weltweit nur noch Pkw mit einer maximalen Motorleistung von 75 kW herstellen und verkaufen, ältere Leistungsstärkere aus dem Verkehr ziehen,
- viel weniger Wert auf Pünktlichkeit legen, und jeder sollte seine Arbeitszeit frei einteilen können, mehr Freiraum nicht nur in der Freizeit, sondern vor allem während der Arbeit,
- Gleichmut und Gelassenheit als oberste Ziele aller Bürger definieren, die Entschleunigung von Wirtschaft und Leben als Gebot alles Handelns erheben.

Dringend nötige Änderung

Die Zahl der Verkehrstoten sinkt langsam aber stetig.
Warum nur langsam?
Der hier wichtigste Faktor ist die steigende Zahl unter den Fahrrad und e Bike ,Pedelec Fahrern.
Vor allem in den Ballungsräumen ist dies beängstigend.
Es müssen endlich kurzfristige Verflichtungen bei NeuLKW und Föderrungen zu 100% bei LKW für die AbbiegeAssistenten her.
Seltsam das hier wiedermal nicht darauf hingewiesen wird.
Es ist gut das der Individualverkehr erst Recht in Coronazeiten so es irgend möglich ist vom PKW auf das Fahrrad promotet wird aber:

Man kann diesen Verkehr nicht umlenken und ihn dann so gut wie gar nicht mehr überwachen und regeln..
Hier herrscht inzwischen blanke Anarchie jeder z.B. Berliner weiss wovon ich rede egal ob seit 40Jahren Radfan, Fußgänger oder Autofahrer.
Und dann noch die E Bikes obendrauf. Verantwortungslose Verkehrspolit geht bald nicht mehr, egal ob Rot,Grün oder schwarz.

Aber der böse mithaftende über 130 Fahrer muss weg...
M.E. das kleinste Problem.

Die Autoindustrie ist hier nicht relevant

Es gab schon in den 1950er Jahren keine Geschwindigkeitsbegrenzung, obwohl ein typischer Fahrer Käfer fuhr und auf vielleicht 130 höchstens kam.

Warum gibt es riesige, leistungsstarke Autos in den USA, die auch 250 km/h fahren können? Warum Lamborghini, De Tomaso, Ferrari, wo es in Italien Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt? Nein, die meisten werden nicht nach Deutschland exportiert. Nach Deutschland werden kaum amerikanische Autos exportiert.

Selbst wenn es bei der Autoindustrie viel zu kritisieren ist und selbst wenn man aus unerfindlichen Gründen glaubt, eine Geschwindigkeitsbegrenzung sei sinnvoll, falsche Tatsachen zu behaupten hilft nichts.

Ich bin aber dafür dankbar, denn ich möchte weiterhin mit meinem 16-Jahre-alten Wagen mit 69 PS 180 km/h fahren können, damit ich meinen behinderten Sohn zur Schule bringen kann und trotzdem meinen Zug zur Arbeit nicht verpassen muss. Also bin ich für solche sinnfreien Argumente dankbar, weil sie meinen Standpunkt unterstützen.

um 11:43 von der_der_recht_hat

Die Definition wann ein Unfall auf überhöhte Geschwindigkeit zurück geführt wird kann man in § 3 der STVO nachlesen.

@daneel

Die Fahrleistung des Güterverkehrs in D ist nur etwa 1/8 der Fahrleistung des PKW-Verkehrs. Deswegen kann man das nicht so herunter rechnen wie Sie das gemacht haben.

13:17 von russische Opposition

Und in der Schweiz verstößt auch niemand gegen das Limit
.
stimmt die kommen zum Rennen fahren hierher
wie vorgestern zu lesen war
2 Schweizer illegale Autorennen auf der Autobahn mit 245 km/h gestoppt
einfach mal nach Süddeutschland kommen
A 831 Bodenseeautobahn was ansonsten korrekte, da aber durchgeknallte Schweizer vollführen
Lichthupe ... Drängeln ... kein Tempolimit, sobald sie die Grenze hinter sich gelassen haben

@Bobby 3001

"Das uneingeschränkte Fahren führt zu Drängeln, Rasen, immer größeren Autos mit immer mehr PS, die immer mehr Benzin (aus Ländern mit dubiosen Regierungen) fressen und eben auch Menschen- und Tierleben kosten."

Warum sind die größten Autos aus den USA, wo es lange eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 88 km/h gab?

Ich habe aber auch nicht gesagt, dass das schnelle Fahren Deutschland lebenswert macht (obwohl ich das glaube); dies war ein Beispiel gegen die Behauptung, die Tatsache, dass es etwas nur in Deutschland gibt Grund ist, es abzuschaffen.

13:35 von Bernd Kevesligeti

«Das hat aber in Deutschland kaum eine Chance.Wegen der Autolobby.Aber auch,weil hier ein Pendlerland ist.Wege zur Arbeit würden noch länger dauern.»

Wo und wie und warum sollte der Arbeitsweg im Verkehr der Berufspendler im Quasi-Dauerstau irgenwo länger dauern, wenn man statt "beliebig schnell" nur noch 130 km/h fahren dürfte.

Wenn man sich sehr glücklich schätzen muss, wenn es überhaupt mal gelingt. Von 60 km/h bis max. 80 km/h fahren zu können.

Besoffen

[11:32 von Rationalistisch...]
„So lange man nicht in der Lage ist, eine 0,0-Promille-Grenze festzulegen, ist jedes Tempolimit eine Farce“

Das ist Ihre ganz eigene Meinung, die ich z. B. überhaupt nicht teile.

Es gibt Leute, die bewegen sich auf der Straße, wenn sie nicht mehr ganz nüchtern sind, sehr zurückhaltend, wissend, dass ihre Reaktion eingeschränkt ist. Und es gibt andere, die rasen mit ihren 200 kW mit Blinker links und Lichthope über die Autobahn und fahren mit 180 Sachen auf 10 m auf den Vordermann auf. Nüchtern – was den Alkohol anbelangt; aber total besoffen ob ihrer Hybris.

Da sind mir doch erstere lieber. Übrigens: Wenn ich von der polnischen Grenze nach Stuttgart fahre, geht es recht entspannt voran ... bis die Grenze zu BW überschritten ist, dann geht das Gejage und riskante Drängeln erst richtig los. Es gibt also regionale Unterschiede in der Republik. Auch ein Grund für unterschiedliche Ansichten.

@ daneel um 11:25 - Hat fast gar nichts mit Geschwindigk. zu tun

Danke, Sie bringen es auf den Punkt.

Die leidige Diskussion über Geschwindigkeitsbegrenzungen wird zunehmend unseriöser, da die Daten die Behauptungen nicht stützen. Selbstverständlich ist jeder Mensch, der im Starßenverkehr stirbt, einer zuviel. Das bedeutet aber andererseits nicht, dass wir uns alle nur noch kriechend fortbewegen sollten.

Da die Zahlen seit Jahren kontinuierlich sinken, scheinen die bisherigen Mechanismen zu greifen. Also gibt es keinen Bedarf für Aktionismus a la 130 km/h auf Autobahnen.

Und das von mir als altgedienter Grünenwähler.... hätte ich nie gedacht, aber für ein Tempolimit bin ich nicht zu haben. Autobahnen sind nunmal dazu da, um schnell von A nach B zu kommen.

Mi wäre viel lieber, wenn die grüne Spitze mal was zum Thema "Cannabis bei Regierungsbeteiligung" sagen würde. Das würde viele Menschen (inkl. Polizei und Justiz) sehr entlasten.

13:51 @Hanno Kuhrt

Es geht nicht um ein Verbot sondern um eine Beschränkung.

Derlei Ablenkungsargumentation wie
die Ihrige ist in der Sache nicht förderlich.

Alkohol- , Medikamenten- und Tabakmissbrauch schadet zu
ca. 90% +- dem Akteur,
der Rest dem Umfeld.
Schlimm, ja.

In anderen EU-Staaten

mit Tempolimit sterben wesentlich mehr Menschen auf den Autobahnen, als in Deutschland.
Egal nach welchem Bezugspunkt man rechnet.
Pro km Autobahn sterben z.B. in Frankreich 1,3x so viele, Holland 1,65x so viele und Belgien sogar 2,2 x so viele Menschen auf den Autobahnen trotz Tempolimit und das nicht, weil sie das Tempolimit nicht einhalten.

13:48 von bobby3001

immer größeren Autos mit immer mehr PS, die immer mehr Benzin (aus Ländern mit dubiosen Regierungen) fressen und eben auch Menschen- und Tierleben kosten
.
haben sie nicht gelesen die Zahl der Verkehrs Toten ging zurück ??
mein neues Auto brauchte die letzten 10.000 km 6,9 l/100 km der letzte gut 8 l / 100 km
dabei hat die neue Kiste 120 PS mehr
ach ja ich habe noch keinen Menschen angefahren und lediglich mal 1 Katze vor Jahrzehnten

@Hanno Kuhrt "Bei der Arbeit

@Hanno Kuhrt
"Bei der Arbeit zu Hause oder im Garten verunglücken doppelt so viele Menschen, wie im Strassenverkehr -also verbieten.....".

Gut erkannt !

Man sollte die Stauverursachenden Aspekte langsam näher beleuchten und schnellstmöglich beseitigen.

Wieviele Tote verursachen eigentlich in die länge gezogene Bauvorhaben,und daraus resultierende Auffahrunfälle,.....bei 0 Km/h,weil einem jemand hinten drauf rauscht ?

Sollte man langsames Umsetzen von Bauvorhaben nicht genauso bestrafen ?

@Deutsche-Elite - 13:32

"... es stellt heutzutage überhaupt kein erhöhtes Risiko mehr dar, mit über 200 km/h rechts zu überholen, da die Mittelspur-Fraktion wie betoniert sowieso in ihrer Spur bleibt!"

Na - und erstmal die Geisterfahrer.
Die halten auch die Spur und dann bekommt Ihr Reaktionsvermögen bei über 200 km/h eine echte Herausforderung.

Diese These von der "betonierten Mittelspur" als Zuspruch für rasendes Überholen beinhaltet schon einen ahnungsvollen Moment, wo der plötzliche Gegenbeweis hoffentlich nicht tödlich endet.

13:58 von Zettifour

Insgesamt starben 71 Prozent der Autobahn-Todesopfer auf Strecken ohne Tempolimit.
.
allerdings machen Autobahnen ohne Limit auch 70 % aus
also nichts signifikantes

@Leseratte28, 13:48 Uhr

Der geneigte Leser kann an Ihrem Post feststellen, wo bei diesem Thema das Problem liegt: Die einen argumentieren nur mit Ihrer persönlichen Freiheit und die anderen sehen dadurch die Möglichkeiten aller gefährdet. Wir leben in einer Zeit, in der es nicht mehr geht, dass der einzelne auf Kosten aller lebt, mit dem Argument, er wolle seine persönliche Freiheit nicht einschränken. Angesichts knapper Ressourcen, die gerecht verteilt werden müssen und dem Klimawandel, stehen in Zukunft der persönlichen Freiheit übergeordnete Ziele und Prioritäten entgegen. Auch wenn viele von uns anders erzogen wurden.

Tempolimit

Wir haben Tempolimit. Da wo nötig. Finde eine pauschale Beschränkung auf Autobahnen nicht sinnvoll. Man kann bestimmte Abschnitte zum Beispiel auch auf 160, 200 oder 250 limitieren, wenn sicheres Fahren nur bis zu dieser Geschwindigkeit möglich ist. Tempo 100 dient bei uns ja fast ausschliesslich dem Lärmschutz. Autobahnen sind sicher. Im Ausland gibt es eine gewisse Neigung einzuschlafen. Das was andere "entspannt" nennen, ist mir zu langweilig.
Und überhaupt finde ich das Flugzeuge viel zu schnell fliegen. Ist das nicht gefährlich so mit 900 Sachen vogelwild durch die Gegend zu fliegen? Ich fordere Tempo 130 für Jets. Fürchte nur, die könnten mit dem Tempo nicht mal abheben. Zeigt aber, das pauschales Denken (schnell = gefährlich) nicht durchdacht ist.

Statistik....

Gibt es eigentlich eine zuverlässige Statistik darüber, um wieviel Prozent die tödlichen Unfälle zunahmen, seitdem es flächendeckend Smartphones gibt?? Das gilt sowohl für die Autofahrer, die sie während der Fahrt benutzen, - als auch die Fußgänger, die konzentriert telefonierend oder simsend ohne auf den Verkehr zu achten, - auf die Fahrbahn latschen!
Gruß

@Am 21. Juli 2020 um 13:16 von daneel

"Aber warum wird eigentlich nicht über eine Senkung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen diskutiert?"
|
Weil es nichts bringen wird. Wenn jemand auf Landstraßen 140 fährt, ist egal, ob 100 oder 80 erlaubt sind.

Und wo wäre das argumentativ ein Unterschied zu den BAB?

Die meisten Verkehrstoten gab es auf 2019 auf Landstraßen (57,7 %). [Destatis]

Da würde man doch annehmen, wenn ein verschärftes Tempolimit etwas bringen würde, dann da...

Tempolimit

Was heisst Tempo ohne Limit auf Autobahnen gerade in Deutschland...
Lichthupe gegen diejenigen, die langsamer fahren, den Vogel zeigen, auf dem Standstreifen überholen, Kommentare wie die langsamen sollen doch auf den Feldwegen fahren, unangepasstes Verhalten beim Fahren.
Fakt ist, ab einem Gewissen hat man sein Auto nicht unter Kontrolle. Doof ist auch, dass keiner alleine auf der Welt ist.
Da spielt auch eine ganze Menge Egoismus mit und auch Agressivität in zunehmendem Masse. Ich persönlich bin froh, dass wir scharfe Waffengesetze habe, sonst würde es noch mehr Tote im Verkehr geben.
Ein Tempolimiz würde mehr Ruhe in den Verkehr bringen, eine Reduzierung des Spritverbrauchs. Da braucht man ansich kein 1x1, sondern nur seinen Blick auf die Tanknadel richten. Dann reduziert sich auch CO2.
Und Freiheit? Braucht es dafür wirklich die Autobahn.
Nun die USA haben die Waffenbefürworter, wir die Autolobby + Zeitgenossen, die dafür anscheinend Unterricht nehmen.

@Am 21. Juli 2020 um 13:04 von andererseits

Das Foto mit dem weißen kleinen Kreuz am Straßenrand ist für den Bericht passend. Es weckt übrigens bei mir die Frage, ob es schon ein Treffen des Verkehrsministers mit Hinterbliebenen der Opfer von tempolimitfreier Raserei gab.

Das besagte Foto scheint mir von einer Landstraße zu stammen. Wäre mir neu, daß es dort tempolimitfrei zugeht.

Neuer Stoff für Tempolimit? Nein...

"Fast ein Drittel der Menschen, die bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben kamen, starb bei sogenannten Geschwindigkeitsunfällen. Das sind Fälle, bei denen laut Polizei Unfallbeteiligte zu schnell fuhren."

Es gibt an diesen Stellen also bereits eine Geschwindigkeitsbeschränkung, die von den Verursachern / Beteiligten aber nicht eingehalten worden ist.

Also erübrigt sich dbzgl. jede Diskussion über ein generelles Tempolimit auf Autobahnen.

Mehr Schutz für schwächere Verkehrsteilnehmer

Im letzten Jahr wurde ich Zeugin eines tödlichen Radfahrunfalls. Vor kurzem hat sich in meiner Stadt ein LKW-Fahrer überlegt, dass er, stehend vor der Ampel auf der dafür vorhandenen Linksabbiegespur, beim Anfahren mal eben auf die Geradeaus-Spur wechselt. Übersehen hat er dabei leider die Radfahrerin, die rechts neben ihm stand und ebenfalls nach links abbiegen wollte. Sie hinterlässt zwei Kinder.

Grundsätzlich wünsche ich mir von motorisierten Verkehrsteilnehmern mehr Bewusstsein für ihre Stärke, der Radfahrende und Fußgänger nichts entgegen zu setzen haben. Und töten kann man auch jemanden, wenn man „nur“ 10 km/h zu viel fährt, was leider der Regelfall in Innenstädten ist.

In der Stadt bin ich für ein generelles Tempo 30 oder eine Protected-Bike-Lane bei Tempo 50.

Mehr Informationen wünsche ich mir zudem zu den Verunglückten, die langwierig oder sogar lebenslang unter den Unfallfolgen zu leiden haben in Form von Schmerzen oder körperlichen Beeinträchtigungen.

Grüne Ideologen können noch

Grüne Ideologen können noch so lange über ein Tempolimit debatieren, wie sie wollen.
Es wurde bereits darüber abgestimmt.
Unsere Autobahnen sind die sichersten der Welt. In z.B. Frankreich sterben trotz Tempolimit mehr als hier.
Auch die Einsparung von CO2 wäre nur marginal. Dazu gibt es mehrere Studien.
Ich sehe auf Autobahnen auch keine Raser, eher unfähige, die anscheinend keinen Rückspiegel besitzen, einfach ausscheren, nachdem sie einem LKW erst einmal fünf Kilometer hinterhergezuckelt sind, dann mit max. 2 km/h überholen, oder meinen, jemanden als disziplinarische Maßnahme meinen ausbremsen zu müssen.
Die fühlen sich dann "bedroht"?
Die meisten Unfälle passieren auf Landstraßen oder in der Stadt.
Also dann direkt noch Tempo 50 auf Landstraßen und Tempo 30 in der Stadt.
Die meisten Unfälle haben Radfahrer mit parkenden Autos.
Parken direkt mit verbieten!
Dann ist auch genug Platz für E-Scooter!

sachlich falsche Information

"Die Fahrleistung des Güterverkehrs in D ist nur etwa 1/8 der Fahrleistung des PKW-Verkehrs. Deswegen kann man das nicht so herunter rechnen wie Sie das gemacht haben."

Sachlich falsch.

Richtig: "er Straßengüterverkehr hatte im Jahr 2016 einen Anteil von 32,4 Prozent (51 315 Millionen Tonnen) an den CO²-Emissionen des Straßenverkehrs [Destatis18f]. Allgemein verteilen sich die durch den Verkehr in Deutschland verursachten CO²-Emissionen zu 58 Prozent auf den motorisierten Individualverkehr, zu 30 Prozent auf den Güterverkehr und zu knapp 10 Prozent auf den Luftverkehr [Stat13f, Uba18]."

Quelle: https://www.forschungsinformationssystem.de/servlet/is/39787/

Also meine Behauptung "30% Güterverkehr" stimmt doch.

@ Leipzigerin59 um 14:15 - Beschränkung, Tote durch Alkohol etc.

"Es geht nicht um ein Verbot sondern um eine Beschränkung. "

Das ist dasselbe - man darf anschließend etwas nicht mehr tun. Eine formalistische Spitzfindigkeit Ihrerseits.

"Alkohol- , Medikamenten- und Tabakmissbrauch schadet zu
ca. 90% +- dem Akteur,
der Rest dem Umfeld."

Ich wünsche Ihnen nicht, dasS Sie jemals mit einem (Alkohol-)Abhängigen zusammenleben müssen, denn dann würden Sie sehr schnell eines Besseren belehrt. Ab einem gewissen Punkt leidet das Umfeld extrem mit; die Angehörigen leiden häufig immens unter der Sucht und deren Auswirkungen.

Ihre max. 10% werden dem bei Weitem nicht gerecht.

von schabernack 14:13

Wenn Sie natürlich von einem Dauerstau ausgehen..........
Ansonsten aber würde natürlich ein Tempolimit die Zeit,die Berufspendler brauchen erhöhen.

Aber wie positionieren Sie sich eigentlich zu der Problematik,Verkehrswende,Tempolimit,CO2-Ausstoß ?

@MamasLiebling - 14:01

"ich war gerade eben in einer Fußgängerzone unterwegs. Mit dem Fahrrad und mit angemessener Geschwindigkeit. Von hinten kam ein Auto, dem es wohl nicht schnell genug ging, und der dachte er könnte mich deswegen mit 4 cm Abstand rechts überholen. Geschwindigkeits- und Abstandsregeln, wenns nicht kontrolliert wird, dann was?“

Verkehrsverbot – wenn‘s nicht kontrolliert wird, dann was? Tja, was? Dann radeln Sie mal eben durch eine Fußgängerzone. Warum glauben Sie, dass Sie weniger verbotswidrig unterwegs waren? Sie hatten dort ebensowenig zu suchen wie der Autofahrer!
Und, nur nebenbei, in einer Fußgängerzone gibt es keine Geschwindigkeits- oder Abstandsregeln.

Was hindert ......

....die Tempolimitbefürworter eigentlich daran sofort selber mit Tempolimit zu fahren? Wenn sie tatsächlich die Mehrheit in Deutschland sind, haben sie sich dann doch, ganz ohne Verordnung, durchgesetzt?

@sisyphos3 14:18

Es ist völlig schnurz was Sie für einen Kraftstoffverbrauch haben. Fakt ist dass der Kraftstoffverbrauch der PKW in D bei 50 Milliarden Litern liegt, bei einer Fahrleistung von 600 Milliarden Kilometern. Was einem Durchschnittsverbrauch 50/6 = 8 1/3 Litern pro 100 Kilometern entspricht. Die Fahrleistung auf den BAB's liegt bei 250 Milliarden Kilometern. Ich erkenne da schon einen gestaltbaren Rahmen für Unfallverhütung und CO2 Ersparnis.

Thema Verkehrstote!

Alle Kommentare habe ich noch nicht gelesen - aber merkwürdigerweise beziehen sich die, die ich gelesen habe, durchweg auf das Tempolimit auf Autobahnen. Das wird im Artikel aber nur im letzten Absatz erwähnt. Interessiert der Schutz von schwächeren Verkehrsteilnehmern in Innenstädten und auf Landstraßen nicht wirklich?

Mich interessieren die Meinungen zu den Tempoüberschreitungen innerorts. Wieso ist es üblich statt 50 mindestens 60 zu fahren, statt 30 wird 45 gefahren und das Tempo Schrittgeschwindigkeit (7 km/h) scheint gar nicht als Option zu existieren - dieses wird gleich als 30er Zone umgedeutet.

Wieso werden Radfahrer mit Tempo 50 oder mehr nur mit einem Minimalabstand von einem halben Meter überholt oder trotz enger Mittelinsel?

Wieso glauben wir das Recht zu haben uns am Steuer zu verwirklichen, unseren Zeitdruck auszuleben?

In Bezug auf die Pandemie bekommen die allermeisten es doch auch hin Rücksicht zu nehmen, warum nicht im Straßenverkehr?

Am 21. Juli 2020 um 13:32 von Deutsche-Elite

Zitat: Ihr Beitrag zeugt von grundlegender Unwissenheit im Bereich der Straßenverkehrsordnung!

Das mag sein. Ich habe wahrscheinlich in 40 Jahren einiges vergessen.

Zitat: Mittelspurschleicher begehen achtlos und teilweise vorsätzliche Nötigung!
*
Nötigung kann man nur vorsätzlich, nie fahrlässig begehen.

Zitat: sie ignorieren das Rechtsfahrgebot

stimmt

Zitat: nötigen schnellere Fahrer auf die linke Spur, obwohl nicht erforderlich!

Das ist allerdings furchtbar.

Zitat: nötigen noch schnellere Fahrer und Fahrerinnen zum Bremsen!

Das ist ja noch viel furchtbarer. Zu solchem kriminellen Verhalten fehlen mir fast die Worte.

15:23 von Kaneel

Mehr Schutz für schwächere Verkehrsteilnehmer
Im letzten Jahr wurde ich Zeugin eines tödlichen Radfahrunfalls.
.
und ich dachte sie sprechen von dem Radunfall in Stuttgart
wo ein Radfahrer ne Seniorin umgefahren hat - die dabei starb

Pauschalaussage der Polizei...

"Unangepasste Geschwindigkeit" ist ja nun im Grunde eine Pauschalaussage der Polizei bei jedem Unfall. Und in gewisser Form ja auch korrekt, wenn Sie mit 10 km/h bei Glatteis in den Graben rutschen, war die Geschwindigkeit ja auch unangepasst.
Und wenn sie in der Zone 30 mit 20km/h jemanden anfahren, war es ja auch unangepasst....irgendwie

Wenn es um Geschwindigkeitsübertretungen geht, würde mich auch verwundern, wenn dass nicht auch immer häufiger vorkäme, denn es gibt ja immer mehr und immer stärkere Geschwindigkeitsbegrenzungen. Fahren sie mal heute durch den Schwarzwald, die Hälfte ist außerorts auf 70km/h innerorts auf 30 oder 40 km/h.

Das heißt Unfälle die früher bei 80 km/h außerorts passierten, oder bei 50 km/h innerorts waren damals keine Geschwindigkeitsübertretung, heute sind sie es.

Hier werden Vergleiche gezogen zu früheren Werten, die den Kontext vollkommen ignorieren.

15:24 von NeutraleWelt

Auch die Einsparung von CO2 wäre nur marginal.
.
jedes Kind weiß
CO2 spart man durch gleichmässiges Fahren
da sollte es ne Grüne Welle in der Stadt gebe
ebenso produzieren Verkehrsstaus oder Baustellen mehr CO2 als wenn einer mal mit 230 km / h auf den ohnehin seltenen freien Strecken fährt
und was soll man sagen
das Fahren auf der 2. Spur mit 80 oft langsamer als ein LKW
oder rüberziehen wenn man einen LKW am Horizont glaubt zu erkenne
eben das hier übliche belehrende, rausziehen nur das der andere abbremsen muß

@neutraleWelt

Ein Vergleich D/F auf Basis des Verhältnisses von Verkehrstoten zur Einwohnerzahl ist völlig irrelevant. Solange nicht die Fahrleistung pro Person und Jahr nach Landstraße, Autobahn usw. aufgeschlüsselt und eingerechnet ist. Sonst ist das "Stammtisch".

Am 21. Juli 2020 um 15:24 von NeutraleWelt

Zitat: Grüne Ideologen können noch so lange über ein Tempolimit debatieren, wie sie wollen.
Es wurde bereits darüber abgestimmt.

Es gibt keinen Grund nicht nochmals darüber zu befinden,

Wie berichtet der TS-Artikel: " Der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck hatte ein generelles Tempolimit von 130 Kilometern pro Stunde auf Autobahnen gefordert und dieses als eine der ersten Maßnahmen einer neuen Bundesregierung mit Grünen-Beteiligung angekündigt."

Beschränkungsresistenz

Früher war es einfach. Da redeten Frauen sich unter Tränen raus und Männer mit Zahlen.

Heute weinen Frauen nicht mehr so oft.

Phantastische Zahlen über die Nichtzuständigkeit von 'iiiiiijeeeeooouummm!!!!' für 'krawummmm!!!! Und das alles, um zu belegen, daß ein Tempolimit auf der Autobahn sowieso nix bringen kann, weil es nix bringt, weil es nix bringt.

Damit zu protzen, daß die neue Karre noch 120 PS mehr bringt, kann auch unter Männern peinlich sein. In Zeiten von Corona und der Notwendigkeit, in Energieeffizienz und neue Techniken zu investieren, ist es das auf jeden Fall. Wenn es um die letzte Bastion (höchstpersönlich von Andy Scheuer beschützt) der Entfaltung individueller "Freiheit" geht, also eigentlich um Sublimierung von Wut, Imponiergehabe und die Wichtigkeit, in einem abgeschlossenen Vehikel Überlegenheit zu spüren, versteht man in Deutschland keinen Spaß. Allein das Fehlen einer konsequenten Absicht kommt in Deutschland einer Ermunterung zur Raserei gleich.

Die ganzen Diskussionen ....

Die ganzen Diskussionen über diverse Tempolimits auf den Straßen sind letztendlich eine gigantische Verdrängungsmaschinerie unserer Gesellschaftsordnung.

Fakt ist: Man hätte schon vor Jahrzehnten die tausenden Verkehrstoten pro Jahr praktisch auf nahezu null zurückfahren können, wenn dieser von der mächtigen Automobilindustrie geförderter Alibi "Führerschein" gegen eine strenge und mehrjährige Fahrausbildung potentieller und geeigneter Fahrzeugführer ersetzt worden wäre.

Die Automobilen Fahrzeuge in der gängigen Bauart sind viel zu gefährlich dafür, als man diese ohne eine maßgebliche Ausbildung führen sollte.

Das hätte insgesamt in Deutschland fast eine Million Menschen das Leben retten können.

Das Problem dabei: Die mächtige Automobilindustrie will möglichst viele Autos verkaufen. Was sind schon mehrere tausende Verkehrstote pro Jahr gegen Milliardengewinne einzelner wenige Superreiche.

Geld ist schließlich wichtiger als Menschenleben. Nicht wahr?

Spezieller Aspekt

Das Argument, Unfälle wegen überhöhter Geschwindigkeit geschehen meist da, wo ohnehin eine Beschränkung besteht, ist nicht von der Hand zu weisen. Besonders krass kann man das beobachten auf Autobahnabschnitten, wo wegen Baumaßnahmen eine Begrenzung auf 60kmh besteht. Das ist notwendig, weil nur 2 Richtungsspuren bestehen, wovon die eine auf eine Fahrzeugbreite von 2m (2,1m) begrenzt ist. Auf eben dieser brettern SUV, Sprinter mit oft mehr als 80kmh lang, obwohl die alle mehr als 2,1 m breit sind. Die folgenden Unfälle sind zwar meist nicht tödlich , führen aber wegen der Enge zu endlosen Staus - in deren Folge es dann oft richtig kracht.Statt genereller Beschränkung sollte also an den genannten Gefahrenabschnitten eine automatische Radarkontrolle erfolgen.

15:24 von NeutraleWelt

"Grüne Ideologen können noch so lange über ein Tempolimit debatieren, wie sie wollen.
Es wurde bereits darüber abgestimmt.
Unsere Autobahnen sind die sichersten der Welt."

,.,.,

Ich bin tief erschrocken darüber, dass Sie das Anliegen der Grünen, Verkehrstote zu minimieren, als "Ideologie" bezeichnen.

Wenn Sie den Schutz der Natur als "Ideologie" bezeichnen, ist es nicht so schlimm, als wenn Sie den Schutz der Menschen als Ideologie geißeln.

@NeutraleWelt 15:24

Ich bin für ein Tempolimit und nein ich lasse mich nicht von Ihnen als Grünen Ideologen titulieren. Ich bin gegen die Ehe für alle und für ein Abtreibungsverbot, zu grüner Ideologie passe ich überhaupt nicht!
Unsere Autobahnen sind die sichersten der Welt? Tut mir Leid, dies sehe ich anders. Es ist ein reines Wunder, dass nicht mehr Menschen sterben wenn man sieht wie sich sehr viele Autofahrer auf der Autobahn verhalten. Sie sehen auf der Autobahn keine Raser? Liegt dann vielleicht daran, dass sie selber über die Autobahn rasen.
Ein Tempolimit für ganz Deutschland ist überfällig, vor allem, damit dann endlich die ganzen Holländer, Schweizer, Österreicher und andere Nachbarn aufhören unsere Autobahnen für ihre Rasereigelüste zu missbrauchen. Eine Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland ist ohnehin seit Jahren für das Tempolimit, daran können Sie und andere Tempolimitfeinde auch nichts ändern. Das Tempolimit wird kommen, auch wenn es einigen nicht passt!

14:16 von Hanno Kuhrt

geht´s um Argumente oder Ideologien ?

da könnte ein Staat 10 mal so viel Tote haben
bei Tempo 30 auf der Autobahn
da wären die immer noch derselben Meinung

@daneel

Der CO2 Anteil des Güterverkehrs liegt unter 30% . Nach Kraftstoffstatistik des Bundesumweltamts. Und woher wollen Sie wissen ob dieser GüterverkehrAnteil sich genauso bei den Autobahnen verhält wie der PKW - Anteil?

14:27 von Thor1966 Tempolimit

Fakt ist, ab einem Gewissen hat man sein Auto nicht unter Kontrolle. Doof ist auch, dass keiner alleine auf der Welt ist. Da spielt auch eine ganze Menge Egoismus mit und auch Agressivität in zunehmendem Masse.

Konflikte im Straßenverkehr bringen durchaus nicht immer die besten Seiten des Menschen zum Vorschein. Da nehme ich mich nicht aus. :(

Ein Tempolimiz würde mehr Ruhe in den Verkehr bringen, eine Reduzierung des Spritverbrauchs. Da braucht man ansich kein 1x1, sondern nur seinen Blick auf die Tanknadel richten. Dann reduziert sich auch CO2.
Und Freiheit? Braucht es dafür wirklich die Autobahn.

Meiner Meinung nach nicht - aber genau das verbinden wohl viel zu viele Menschen mit der Autobahn in D. Wäre wünschenswert, wenn diese sich eher beim Sport auspowern. Persönlich finde ich das Fahren auf Autobahnen mit Tempolimit wesentlich entspannter.

15:33 @FreierGeist

Die 10%+- mögen zu wenig sein.
Das ist schwer zu beziffern,
ich weiß.
Sie können jedoch sicher sein,
dass ich sehr viel Erfahrung mit
dem Thema habe.

Es ging mir eher darum zu zeigen,
dass ich Straßenverkehr sehr viel stärker von anderen abhängig bin.

14:01 von MamasLiebling

ich war gerade eben in einer Fußgängerzone unterwegs. Mit dem Fahrrad und mit angemessener Geschwindigkeit.
.
ich hoffe doch sie haben ihren Drahtesel geschoben
üblicherweise ist das Fahrradfahren dort, generell zumindest, verboten
aber das kümmert so wenig wie das Benutzen des Zebrastreifens

Am 21. Juli 2020 um 15:38 von Kaneel

"Wieso werden Radfahrer mit Tempo 50 oder mehr nur mit einem Minimalabstand von einem halben Meter überholt oder trotz enger Mittelinsel?"

Wieso fahren Radfahrer auf einer 5 Meter breiten Fahrbahn mit 1,50 Meter Abstand zur Straßenrand und dann noch nebeneinander mit einer Geschwindigkeit von 10 Stundenkilometern, wenn neben dieser Fahrbahn ein Radweg existiert?

@Kaneel

"Mich interessieren die Meinungen zu den Tempoüberschreitungen innerorts. Wieso ist es üblich statt 50 mindestens 60 zu fahren, statt 30 wird 45 gefahren und das Tempo Schrittgeschwindigkeit (7 km/h) scheint gar nicht als Option zu existieren - dieses wird gleich als 30er Zone umgedeutet.

Wieso werden Radfahrer mit Tempo 50 oder mehr nur mit einem Minimalabstand von einem halben Meter überholt oder trotz enger Mittelinsel?"

Nun, zum Teil liegt das sicher daran, dass Verbote und Gebote nur dann ernst genommen werden, wenn Konsequenzen bei Nicht-Beachtung drohen. Die Konsequenzen bei den genannten Vergehen sind aber in Deutschland lächerlich gering.
In einer Glosse in der FAZ ließ sich der Autor auch just heute darüber aus, dass Regelungen in der Schweiz, wo schon 1 km/h zu schnell hart geahndet wird, ja nur schlimm sein könne für "Leute, die die Freiheit lieben".
Offenbar sieht man es als grundlegendes Freiheitsrecht an, Geschwindigkeitsbegrenzungen (fast) ungestraft zu ignorieren.

@Totengräber

Das erstaunt mich! Bei uns in der Fuzo darf das Rad nur geschoben werden. Und was macht das Auto denn in der Fuzo? War es vielleicht ein Krankenwagen? Ausserdem: Glückwunsch an den Fahrer, dass er sein Auto so beherrscht, dass er mit 4 cm Abstand überholen kann. Ich würde mir das nicht zutrauen, obwohl ich schon etliche Jahrzehnte fahre.

@Odi.14

"130 km/h ist willkürlich. Warum nicht 160 oder 100 ?"

Natürlich ist das willkürlich. Früher haben die Grünen 100 gefordert, aber das war selbst vielen Grünen-Anhängern zu strikt, also fordern sie jetzt 130, um ein größeres Wählerpotenzial zu erreichen. Außerdem ist 130 eben der Wert, den die allermeisten anderen Staaten der EU auch haben, darunter auch unsere Nachbarstaaten Tschechien, Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark und die Niederlande.

Naja, laut einem ungarischen Automagazin gilt ja nun auf allen deutschen Autobahnen Tempo 350. Das haben die im Postillon gelesen, also muss es stimmen.

Natürlich wären flexible Leitsysteme besser, aber um ein Vielfaches teurer und zu einem gewissen Grad fehleranfällig.
Und auch bei ihrer sechsspurigen, fast leeren Autobahn am Sonntagmorgen haben sie eben immer noch keine Kristallkugel, die sie rechtzeitig warnt, dass hinter dem nächsten Hügel oder der nächsten Kurve eine Unfallstelle ist, auf die sie geradewegs zufahren.

@Am 21. Juli 2020 um 14:01 von MamasLiebling

ich war gerade eben in einer Fußgängerzone unterwegs. Mit dem Fahrrad und mit angemessener Geschwindigkeit. Von hinten kam ein Auto, dem es wohl nicht schnell genug ging, und der dachte er könnte mich deswegen mit 4 cm Abstand rechts überholen. Geschwindigkeits- und Abstandsregeln, wenns nicht kontrolliert wird, dann was?

Sekunde. In einer Fußgängerzone ist man mit einem Fahrrad nie in angemessener Geschwindigkeit unterwegs - es sei denn als Fußgänger, der ein Fahrrad schiebt. Und Autos haben da auch nichts verloren. Eigentlich in gar keiner Geschwindigkeit - Ausnahme Lieferverkehr zu passenden Zeiten.

Also was genau war da los?

Nebenbei: Der Nick "MamasLiebling"? Eine Anspielung auf "Joyride"?

@Am 21. Juli 2020 um 14:12 von Sisyphos3:

Und in der Schweiz verstößt auch niemand gegen das Limit
.
stimmt die kommen zum Rennen fahren hierher
wie vorgestern zu lesen war
2 Schweizer illegale Autorennen auf der Autobahn mit 245 km/h gestoppt
einfach mal nach Süddeutschland kommen
A 831 Bodenseeautobahn was ansonsten korrekte, da aber durchgeknallte Schweizer vollführen
Lichthupe ... Drängeln ... kein Tempolimit, sobald sie die Grenze hinter sich gelassen haben

War in diesem Fall (zwei aus CH mit 245 km/h) nicht die Autobahn begrenzt auf 120 km/h max? Was dann die beiden Kandidaten genau gar nicht eingebremst hat, wie es aussieht...

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