Ihre Meinung zu: Hongkong: Hunderttausende nehmen an Vorwahl teil

12. Juli 2020 - 13:59 Uhr

Bei den Vorwahlen der Hongkonger Opposition fällt die Beteiligung deutlich höher als gedacht aus. Ein klares Zeichen für den Mut der Bürger - und gegen das umstrittene Sicherheitsgesetz, meint die Demokratiebewegung.

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Kommentare

Es ist die große Frage, ob es noch zu einer Wahl kommt

Es ist die große Frage, ob es noch zu einer Wahl kommt. Oder die chinesische Regierung könnte gegen einzelne Bewerber der Demokratiebewegung vorgehen. 2019 haben 57% der Hongkonger Wähler bei den Kommunalwahlen für die von der Demokratiebewegung unterstützten Bewerber gestimmt. Pekingtreue Bewerber hatten das Nachsehen.
Eine solche beschämende Niederlage will die Pekinger Führung nicht noch einmal erleiden. Mit dem Sicherheitsgesetz hat sie sich die Möglichkeit geschaffen, gegen jeden vorzugehen, dem sie subversive Aktivitäten vorwirft.

Vorwahlen in Hongkong?!

bei aller Sympathie, aber diese Thema ist "gegessen" - die Musik spielt jetzt in China und in Coronazeiten sollte man sich nicht mit drittklassigen Nebenschauplätzen verzetteln

Hongkong

Für mich wäre es schön wenn Honkong frei bleiben könnte. Den Einwohnern wünsche ich das auch! Rotchina wird aber nicht nachgeben sondern das mit Härte aussitzen.

Hongkongs Verfassungsminister

Hongkongs Verfassungsminister Erick Tsang hingegen warnte davor, der Urnengang könnte als "Sezession" und damit als Verstoß gegen das Gesetz angesehen werden.
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und was dann passiert sieht man ja auch in Demokratien
wo mir jetzt der Begriff Sezessionskrieg in den Sinn kommt

Hongkong- Wahl !

Es ist gut möglich, dass die chinesische Regierung die kommende Wahl nur nach ihren Vorstellungen abhält. Das könnte heißen, dass kein Kandidat der Opposition zu gelassen wird, oder alle wegen angeblicher subversiver Aktivitäten im Gefängnis sind.
Dann wird das neue Parlament nur noch von Peking treuen Gesellen besetzt sein, somit jeglicher Protest gleich im Keim erstickt, die Gefängnisse in China sich füllen und ein großer Teil der Menschen in Hongkong in andere Länder ausreisen, solange man sie lässt.
Und etliche Regierungen werden diesem Treiben schweigend zusehen, denn sie wollen ja weiter Geschäfte machen und Geld verdienen mit den Chinesen.
Echt beschämend und verachtenswert !!!!

Opposition in Hongkong...

Bei den Vorwahlen der Hongkonger Opposition zeichnet sich eine hohe Beteiligung ab. Die Demokratiebewegung sieht darin ein deutliches Zeichen des Protests...
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Die Demokratiebewegung strebt also eine Mehrheit in Parlament an. Glaubt die Bewegung wirklich Peking wird diese dann auch anerkennen ? Fakt ist doch: Hongkong wird spätestens in 27 Jahren an China zurückgeführt werden. Davon wird sich China niemals abbringen lassen. Das hat Peking schon immer klar und deutlich klargestellt. Und überhaupt... Wer sollte das auch verhindern ? Sollte das von der Bewegung nicht akzeptiert werden warum auch immer, befürchte ich das dieser Prozess wesendlich schneller vonstatten geht. Und das wird keiner verhindern können...

Hongkong...

Am 12. Juli 2020 um 15:20 von Peter Kock...
Rotchina wird aber nicht nachgeben sondern das mit Härte aussitzen.
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So wird es wohl aussehen !

15:20 von Peter Kock

Für mich wäre es schön wenn Honkong frei bleiben könnte
.
wann war Hongkong jemals frei - muß lange her gewesen sein
also unter der britischen Kolonialverwaltung definitiv nicht
da gab es bei entsprechenden Demos auch schon mal Tote

"Hongkong: Rekordbeteiligung bei Vorwahlen der Opposition

Das sind die Vorwahlen der Opposition! Das sagt nichts über den Gesamtzustand in Honkong aus. Die anderen Bewohner, die Mehrheit von Hongkong, können das ganz anders sehen. Also den Ball mal schön Flach halten.

Vor dem Sicherheitsgesetz war Hongkong freier

@ 15:44 von Sisyphos
Vor dem Sicherheitsgesetz war Hongkong freier.

Ich werde jetzt bestimmt

Ich werde jetzt bestimmt nicht nach diesen "inoffiziellen Vorwahlen" recherchieren und mich jetzt fragen, was die Ergebnisse dieser bedeuten könnten. Erstens, gehe ich an die derzeit frischere Luft nun, zweitens, ist es Aufgabe der Medien uns diese Aufgabe zu nehmen. Ein paar Zeilen würden genügen. Danke und bis später.

zeichnet sich eine hohe Beteiligung ab.

Die Demokratiebewegung sieht darin ein deutliches Zeichen des Protests gegen das "Sicherheitsgesetz".
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möglich, vielleicht auch wahrscheinlich
aber warum warten wir nicht einfach das Ergebnis ab

Chinas braucht ein "westliches" Hongkong nicht

China hatte sich Hongkong als "Showroom" vorgestellt, eine Art Vorposten, dort viele Geschäfte abwickelen, eine Zone mit gewissen Spielräumen, so ähnlich wie ein Freihafen. In dieser Funktion hätte Hongkong noch sehr lange bestehen können. So hart und gemein es sich anhört, diese Chance auf ein weitgehend freies Leben, haben sich die Hongkonger mit ihren sehr umfangreichen und noch dazu gewalttätigen Protesten verbaut. Natürlich ist das undemokratisch, na und? Ist China eine Demokratie? Warum müssen alle Menschen, besonders Asiaten, die Idee der individuellen Freiheit und Demokratie gut finden? Viele werden nun erzürnt aufbegehren, daher sei gesagt, ich fände es auch toll, wenn Hongkong und China Demokratien wären. Sind sie aber nicht, der deutlich größere Teil von 1,5 Mrd. Menschen findet es richtig, so wie es ist. Unsere, aufgeplusterte moralische Überlegensheitsrolle verhindert eine Annäherung. Zumal in den Demokratien nun wahrlich auch nicht alles so toll läuft, oder?

Hongkong...

Eine von Chinas Präsident Xi Jinping anlässlich der 20 jährigen Rückgabe-Feier im Hongkonger Messe-Zentrum gehalten hatte. Wer Hongkongs politische Stabilität bedrohe, überschreite damit «eine rote Linie».
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Das werden die Folgen sein die eine Demokratiebewegung in Hongkong zu erwarten haben, sofern der Protest weitergehen sollte. Peking wird Fakten schaffen...

Das „Sicherheitsgesetz“ ...

... - soweit seine einzelnen Bestimmungen bislang bekannt sind - bietet bereits jetzt schon alle Möglichkeiten, jeden beliebigen Hongkonger Bürger einzusperren, wann immer es den Behörden beliebt. Selbst das schweigende Stehen am Straßenrand, mit nichts weiter „bewaffnet“ als einem leeren weißen Pappschild in der Hand, führte kürzlich wegen Subversion schon zu Festnahmen.

Hongkong wird nie mehr so sein wie vorher, seine Bedeutung wird erheblich sinken und niemand wird etwas dagegen tun ... wollen, können.

16:00 von Sisyphos3

möglich, vielleicht auch wahrscheinlich

Na, das nenne ich mal eine klare und deutliche Ansage!

... aber warum warten wir nicht einfach das Ergebnis ab ...

Genau, gar nicht erst berichten, das Ergebnis dann nächste Woche im Sportteil und gut is‘.

16:07 von Thomas D.

Hongkong wird nie mehr so sein wie vorher,
.
wie war es denn vorher
ne Kolonie in der die auch nicht gefragt wurden
in den 60ern gab es bei Demos 50 Tote und aufgebrachte Studenten liefen mit Mao Bibeln rum ....
wäre es besser gewesen das chinesische Mutterland hätte damals
seine geknechteten Bürger wieder in den Schoß zurück genommen

Kommunismus und Faschismus sind gnadenlos totalitär

Kommunismus zeichnet die totalitäre Gnadenlosigkeit aus. Schon Staatsgründer Máo Zédōng wischte die Werte,die sich heute im Deutschen GG an erster Stelle finden, als "Humanismus der Bourgeoisie" weg,den der neue sozialistische Mensch zu überwinden habe. Bezüglich der Gegner des Kommunismus gab die Máo die Parole aus "Tötet sie!" Stalin formulierte das so "Ein Mensch, ein Problem - kein Mensch, kein Problem."

Wer noch glaubt, dass Mainland China irgendeine Rücksicht auf irgendwas nehmen wird, es sei denn,es diente dem Machterhalt und -ausbau, der hat den Roten Drachen nicht im Ansatz verstanden.

China wird, zu welchem Zeitpunkt auch immer, Schluss machen mit der Freiheit Xiānggǎng's, Hongkongs.Ein Grundpfeiler Chinesischen Selbstverständnisses ist es,den längeren Atem zu haben.

Der Zweck ist der höchste aller Werte im Kommunismus und damit gibt es keine Würde:Der dialektische Materialismus Karl Marx' kennt nur das Materielle als Erklärung der Welt und damit nur den Zweck,keine Würde.

16:13 von Thomas D.

war die Berichterstattung bisher seriös
über ein Kopf an Kopfrennen wurde berichtet
dann kriegte der Duda knapp 44 % und sein Kontrahent 30 %
ist das ein Kopf an Kopfrennen ?
also was bewirkt so was
doch nur Ressentiments gegen Polen zu schüren

Was sind Aktivisten?

Menschen in Hongkong haben plötzlich Angst, sich politisch zu engagieren. Aktivisten verlassen das Land.
Was sind Aktivisten? Jene Demonstranten, die mit Gewalt gegen eine gewählte Regierung vorgehen. Die zerstören und plündern. Sie haben die kritische Lage in Honkong provoziert. Eine Leitfigur der Demokratiebewegung, Joshua Wong, setzt sich ab und flüchtet nach Deutschland. Dass haben Bärbel Bohley und Freunde 1989 nicht getan und das trotz drohender Strafen. Das waren wirkliche Aktivisten, die die Mauer zum Einsturz brachten. Da können die Deutschen heute noch stolz sein.

Die EU muss Zeichen setzen

Mit einer hohen Wahlbeteiligung bei den Vorwahlen setzen die Bürger von Hongkong ein starkes Zeichen gegen China. Auch die EU sollte möglichst schnell eine gemeinsame Linie finden, um in den Streitigkeiten zwischen USA und China nicht zerrieben zu werden. Diese Linie muss dann auch deutlich gegenüber der chinesischen Regierung kommuniziert werden. Hongkong ist die pulsierende Wirtschaftsader der Volksrepublik und ihr Tor zur westlichen Welt. Demokratie lässt sich auf Dauer nicht niederknüppeln oder einschüchtern - vor allem nicht vor den Augen der Weltöffentlichkeit.

aus HongKong koennte der entscheidende funke..

fuer eine revolution und anschliessende demokratisierung in china kommen.

daher ist es jetzt wichtig, dass alle vereinten demokratischen kraefte sich auf die richtige seite stellen.

dass hier auch in foren wie diesem aktivisten mit terroristen verglichen werden, ist unsaeglich. das entspricht der ultranaiven vorstellung, dass wenn dich die polizei zuhause besucht, du gewiss auch etwas verbrochen oder zu verbergen hast.

es lebe das freie hongkong! zu gern wuesste ich, das man als normaler buerger hierzu beitragen kann.

16:13 von Sisyphos3

"wie war es denn vorher
ne Kolonie in der die auch nicht gefragt wurden
in den 60ern gab es bei Demos 50 Tote und aufgebrachte Studenten liefen mit Mao Bibeln rum ...."

Um Ihre Geschichte von der unterdrückten Kolonie zu erzählen, müssen Sie ganz schön tief in der Mottenkiste wühlen.

Hier ist aber nicht die Frage, was vor über fünfzig Jahren passierte, sondern ob Hongkong wenigstens einen Teil der Rechte behält, die ihm vom "chinesischen Mutterland" vertraglich zugesichert wurden.

um 16:26 von Sisyphos3

war die Berichterstattung bisher seriös
über ein Kopf an Kopfrennen wurde berichtet
dann kriegte der Duda knapp 44 % und sein Kontrahent 30 %
ist das ein Kopf an Kopfrennen ?

Was mir jetzt ein wenig Schwierigkeiten bereitet ist die Herstellung des Bezuges zum Thema, um welches es hier geht: „Hongkong: Rekordbeteiligung bei Vorwahlen der Opposition“

Freie Wahlen in ganz China

Es wäre schön, wenn die chinesische KP einer wirklich freien Wahl zustimmen würde, bei der sie auch die Macht verlieren könnte. Bei der das Volk also wirklich frei entscheiden könnte. In ganz China, nicht nur in Hongkong.

16:13 von Sisyphos3

16:07 von Thomas D.
... Hongkong wird nie mehr so sein wie vorher ...

wie war es denn vorher ne Kolonie in der die auch nicht gefragt wurden ...

Na ja, zumindest möchten die vielen Hunderttausend Bürger, dass es wieder so wird wie „vorher“. Und möglicherweise können das die Hongkonger besser beurteilen als Sie oder ich.

@ qpqr27

... bei aller Sympathie, aber diese Thema ist "gegessen" - die Musik spielt jetzt in China und in Coronazeiten sollte man sich nicht mit drittklassigen Nebenschauplätzen verzetteln

Sie meinen also, dass Demokratie drittklassig ist und Corona wie geschaffen für Diktatoren? Wie gut, dass Sie sich hier frei äußern dürfen, um zu erklären, dass freie Meinung für die Menschen China drittklassig ist.

@ Sisyphos3

möglich, vielleicht auch wahrscheinlich aber warum warten wir nicht einfach das Ergebnis ab

Woraus schließen Sie, dass wir das nicht tun?

16:57 von NeNeNe

"Was sind Aktivisten? Jene Demonstranten, die mit Gewalt gegen eine gewählte Regierung vorgehen."

Und was ist mit denen, die ohne Anwendung von Gewalt protestieren?

"Eine Leitfigur der Demokratiebewegung, Joshua Wong, setzt sich ab und flüchtet nach Deutschland."

Möchten Sie sagen, dass Joshua Wong auch zu den marodierenden Aktivisten gehört? Das wäre mir neu. Von seiner Flucht nach Deutschland weiß ich auch nichts, wohl aber von seinen Gefängnisstrafen 2017 und 2019. – Finden Sie es nicht bei nochmaligem Nachdenken selbst etwas schäbig, die gesamte Demokratiebewegung über einen Leisten zu schlagen und zu einem Haufen plündernder Strolche zu erklären?

"Dass haben Bärbel Bohley und Freunde 1989 nicht getan und das trotz drohender Strafen."

Bärbel Bohley brauchte nicht nach Deutschland zu fliehen. Sie war schon da.

Hongkong:Rekordbeteiligung bei den Vorwahlen der Opp....

Es ist merkwürdig oder aber auch bezeichnend:Da gibt es tausende Kilometer entfernt Wahlen oder Vorwahlen.Und schon gibt es hier den belehrenden Zeigefinger,an was sich China halten muß oder was die tun müssen.Und natürlich muß die EU sich einmischen und "Zeichen setzen".
Nun sind diese Zeiten mit kolonialen Attitüden aber doch.....

@aua am popo

Ich meine auch, das China seine "Demokratie" durchsetzen wird!
Die etwas ändern könnten sind nämlich im Moment sehr leise, oder gar nicht zu Hören.
Seit Jahren geht die Regierung in China diesen Weg. Und was kommt aus der westlichen Welt? Nicht viel!
In Europa ist man wieder einmal sehr besorgt und das war es dann auch schon. Selbst das Einbürgerungsangebot aus GB ist umstritten bei den Politikern in GB u. Europa.
Militärisch, wie Trump das gerade mit seinem Flugzeugträger praktiziert, bringt nichts. China steht uns militärisch auf Augenhöhe gegenüber.
China kann man nur über die Wirtschaft zum Einlenken bewegen. Aber, auf Grund unserer Globalisierung, würde uns das auch sehr treffen. Und das weiß China sehr genau!
Wir können uns hier die Köpfe heiß diskutieren, und werden nichts erreichen.
Erst wenn die Staatengemeinschaft mit EINER Stimme spricht dann kann man China zur Wahren Demokratie bewegen.
Aber mit EINER Stimme.... Davon sind wir Lichtjahre entfernt.

@15:20 von Peter Kock

"Für mich wäre es schön wenn Hongkong frei bleiben könnte. Den Einwohnern wünsche ich das auch! Rotchina wird aber nicht nachgeben sondern das mit Härte aussitzen."

Was denn bitteschön aussitzen... Sezessionsversuche? Ist Hongkong erst dann frei wenn es sich von China lossagt?

@15:32 von Traumfahrer

"Und etliche Regierungen werden diesem Treiben schweigend zusehen, denn sie wollen ja weiter Geschäfte machen und Geld verdienen mit den Chinesen.
Echt beschämend und verachtenswert !!!!"

Darf ich mir mal ihre Glaskugel ausleihen und gucken ob auch Trump sich im weissen Haus verbarrikadieren wird und unsere Kanzlerin noch 2 Amtszeiten dranhängt?
Ich sage schonmal... verachtenswert!!! Kann ja nie schaden.

Geld stinkt nicht, ...

Deshalb macht Deutschland / Europa auch weiterhin gute Geschäfte mit dem Teufel. Wen stören da schon solche lästigen Dinge wie Menschenrechte. Die Moral scheint unsere Wirtschaft diesbezüglich längst verloren zu haben.

@17:25 von Thomas D.

"Na ja, zumindest möchten die vielen Hunderttausend Bürger, dass es wieder so wird wie „vorher“. Und möglicherweise können das die Hongkonger besser beurteilen als Sie oder ich."

Diejenigen, die da demonstrieren können von ihrem Alter her das "vorher" garnicht kennen.
Hongkong hatte noch nie Demokratie. Deswegen wundert es mich auch nicht, das selbst eine der Oppositionsführerinnen im DW-Interview im Format "conflict zone" ausdrücklich klar macht, dass sich die Bewegung öffentlich von keiner einzigen Gewalttat distanzieren wird, die Angriffe auf Zivilisten aber suboptimal wären.
Die denken alles ist erlaubt, wollen das Gesetz hochhalten und vordern für sich Amnestie?!

17:53 von Mischa007

zur Wahren Demokratie bewegen.
Aber mit EINER Stimme....
.
was ist denn die Wahre Demokratie ?
und mit einer Stimme
- dann müssten sie ja einen Staat wie China favorisieren

@17:53 von Mischa007

"China kann man nur über die Wirtschaft zum Einlenken bewegen. Aber, auf Grund unserer Globalisierung, würde uns das auch sehr treffen. Und das weiß China sehr genau!"

Das für uns Demokratie am Ende zweitrangig ist wenn wir zur Durchsetzung unseren Wohlstand einschränken müssten?
Ganze genau! Den Chinesen ist das Wachstum der letzten 30 Jahre auch lieber als eine Demokratie wie in Indien.
Das hindert uns aber nicht daran Stimmung zu machen, solange es kostenfrei ist.

Bernd Kevesligeti

"Es ist merkwürdig oder aber auch bezeichnend:Da gibt es tausende Kilometer entfernt Wahlen oder Vorwahlen.Und schon gibt es hier den belehrenden Zeigefinger,an was sich China halten muß oder was die tun müssen.Und natürlich muß die EU sich einmischen und "Zeichen setzen".
Nun sind diese Zeiten mit kolonialen Attitüden aber doch....."

,.,.,

Das Wort "belehrend" ist ja richtig zu einem Lieblingsbegriff derer geworden, die fordern, dass Menschenrechte unbehelligt verletzt werden können.

Warum eigentlich ist das für einige dermaßen wichtig, dass in China Menschenrechte nicht gelten? Was haben Sie persönlich davon?

Und was davon, dass Sie das Einfordern von Menschenrechten ganz bewusst als "Kolonialismus" bezeichnen?

Das sind doch eigentlich nur Diktatoren, die die Sprache schänden? Man lese das Buch "1984".

Hongkong

Am 12. Juli 2020 um 17:23 von aua am popo

Freie Wahlen in ganz China

Es wäre schön, wenn die chinesische KP einer wirklich freien Wahl zustimmen würde, bei der sie auch die Macht verlieren könnte. 

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Wäre schön, aber leider auch so unwahrscheinlich wie der Weltfrieden.

17:53 von Mischa007

"Erst wenn die Staatengemeinschaft mit EINER Stimme spricht dann kann man China zur Wahren Demokratie bewegen.
Aber mit EINER Stimme.... Davon sind wir Lichtjahre entfernt"

.-.-.

Das ist sogar unmöglich. Denn China hat ja Verbündete.

Insofern muss die Lösung anders aussehen.
Ich sehe Europa keineswegs so erbärmlich, wie Sie es darstellen. Da geht ein Rauschen durch den Blätterwald, man kann seit kurzem wieder Hoffnung schöpfen.

Dass es aber nur über die Wirtschaft geht, das sehe ich auch so.

Diesen Mut möchte man unseren Politikern wünschen.

Denn diese dreschen nur hohle Phrasen und sagen, daß sie China "verurteilen". Da lacht China höchstens über einen solchen Kindergarten, mehr nicht.

Die Briten, Australier, Taiwan und die USA unternehmen konkrete Schritte, um den Hongkongern zu helfen. Visa, Aufenthaltsgenehmigungen, Asyl.

Deutschland steht wie üblich da und redet leere Worte, um dem eigenen Wahlvolk weiszumachen, daß man "etwas tut".

Peinlich. Sehr peinlich.

Geldgeber aus dem Ausland.

"Das Geld für die Kampagne hat sie [die Opposition] durch Crowdfunding erreicht."
Vorher hatten sie allerdings die Unterstützung aus dem westlichen Ausland. Führungsfiguren wurden bei Treffen mit der US-Botschaft fotografiert.

17:18 von Poliós

Um Ihre Geschichte von der unterdrückten Kolonie zu erzählen,
müssen Sie ganz schön tief in der Mottenkiste wühlen.
.
nichts desto trotz
es gibt Beispiele, da wird noch viel tiefer gebohrt
und mit welchem Selbstverständnis !
und ab wann kann man ne Sache vergessen
erledigt sich ne Ungerechtigkeit

@17:53 von Mischa007

"Militärisch, wie Trump das gerade mit seinem Flugzeugträger praktiziert, bringt nichts. China steht uns militärisch auf Augenhöhe gegenüber" ... "Erst wenn die Staatengemeinschaft mit EINER Stimme spricht dann kann man China zur Wahren Demokratie bewegen."
Ich nehme ihnen ja ab, dass Sie an die "wahre Demokratie" als alles legitimierendes Ziel glauben und diese auch militärisch durchzusetzen wäre, wenn China nicht leider auf Augenhöhe wäre. (was es natürlich im Vergleich zur NATO längst nicht ist)
Von den politisch Verantwortlichen erwarte ich allerdings den eigentlichen Beweggrund zu benennen, der auch klar macht warum Demokratie in Saudi-Arabien oder Partner-Diktatoren in Afrika überhaupt nicht auf dem Zettel steht.
Es geht um das Containment Chinas als aufstrebende Macht, wie es in think-tanks offen besprochen wird und um Phantomschmerzen nun ohne den gewohnten Einfluss in Hongkong zusehen zu müssen.

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