Ihre Meinung zu: Pläne für Autobahn: Weniger Staus dank Digital-Leitsystem

9. Juli 2020 - 18:39 Uhr

Weniger Staus, schnellere Umleitung nach Unfällen: Ein neues Autobahn-Leitsystem, das Verkehrsminister Scheuer heute vorstellte, soll den Fernverkehr bundesweit steuerbar machen. Scheuers Zeitplan ist ambitioniert.

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Kommentare

Lol, der weiß schon, dass

Lol, der weiß schon, dass Deutschland digitales Mittelalter ist? Das Vokabeln, wie "netzausbau" vom Hörensagen bekannt sind, aber nicht existieren? Wie der allgemein bekannte Woiperdinger, oder Wolperdinger. Hat jeder schon mal gehört. Gesehen hat man ihn noch nie. Wie Bigfoot oder Yeti.

Oh ha . . .

das nächste Millionengrab. Da bin ich mal gespannt welche Verträge jetzt schon abgeschlossen wurden.

Ein Blick auf das Bild

Ein einziger Blick auf das Sendungsbild macht das Hauptproblem der deutschen Straßen und Autobahnen offensichtlich:
Alles das, was da auf rechtem und mittlerem Fahrstreifen herumsteht gehört dringend auf die Schiene.
Ja - ich weiß, daß die Bahn nicht die Infrastruktur dafür hat. Dann muß die eben gebaut werden. Dringend! Mit staatlichen Infrastruktur-Mitteln! Keine gewetrbliche Fracht weiter als 100 m auf der Straße. RoRo-Bahnhöfe und Containerterminals sobald und so flächendeckend wie möglich. Sonst droht uns als Haupttransitland der endgültige Verkehrsinfarkt.
Berliner Ring bis FF, Inntaldreieck wie hier im Bild, Kassler Berge, das gesamte Ruhrgebiet - das sind nur einige Hotspots.
Beendet diesen Wahnsinn gegen die Wünsche der Frächterlobby!!

Andi...

... Scheuer und die verzweifelte Suche nach positiven Schlagzeilen. Ich hoffe, dass es für dieses Projekt mal eine vernünftige Ausschreibung gegeben hat. Am flüssigsten Läuft der Verkehr auf Autobahnen - nachgewiesen - bei 100 - 120 km/h. Das würde fast nichts kosten - außer rückläufige Spenden für die CSU aus der Automobilindustrie.

Vernetzung ist eine Sache - und die Anzeigetafeln ?

Wie ist das gedacht - digitale Signale und analoge Anzeigetafeln aus Metall ??
Bekommen alle LKW zwangs-Wlan oder geht das über die Maut-Empfänger ?

Bei den Preisen für digitale Anzeigetafeln wäre man locker im 2-stelligen Milliardenbereich um alle Metalltafeln zu ersetzen.
Oder sie machen nur sehr wenige Hauptknotenpunkte....

außer Spesen nichts gewesen

Die Staumeldungen im Navi/Radio leistet schon sehr gute Dienste und die Autofahrer sind auch nicht doof, sonder sehr geschickt im Umfahren von Staus/Engpässen oder Baustellen.

Solche Leitsysteme kosten nur Geld und sind im Prinzip nur mangelhafte Versuche der Regierung, das jahrzehntelange Versäumnis des Straßenausbaus zu Kaschieren.

Ambitioniert ist nicht

Ambitioniert ist nicht Scheuers Zeitplan für digitale Leitsysteme - ambitioniert ist sein Ablenkungsplan von Maut- und anderen Desastern.

Am 09. Juli 2020 um 19:01 von Fritz Schulze

" Alles das, was da auf rechtem und mittlerem Fahrstreifen herumsteht gehört dringend auf die Schiene.
Ja - ich weiß, daß die Bahn nicht die Infrastruktur dafür hat. Dann muß die eben gebaut werden. "

Ganz so ist das nicht, es gab ein Land oder Teil eines Landes, da hatte jede größere Firma einen Bahnanschluss und große Lager.
In heutiger Zeit, gibt es die Firmen nicht mehr, die Gleise sind auch verschwunden, die Lager wurden abgerissen.

Deshalb haben Lager jetzt Räder und Motoren, und Sie wollen in die alte Zeit zurück ;-).
Man hätte Gleise und Anschlüsse, ja erhalten können, also mit Neubau wird da nichts mehr, die Grundstücke haben sich andere an Land gezogen.

@Fritz Schulze

Die „Frächterlobby“ wünscht sich nichts sehnlicher als leistungsfähige Verbindung für den „Kombi-Verkehr“ mit Wechselbrücken - und das seit über 40 Jahren. Das würde die Straßen entlasten und den Personalmangel mildern, da nur noch Transporte zum und vom Bahnhof auf der Straße stattfänden. Doof nur, dass die Gleichung gilt: Einmal über Schienenausbau laut nachdenken = 10 Bürgerinitiativen dagegen. Die Leute darin sind dieselben, denen zum Bau einer Umgehungsstraße nur „Verkehr auf die Schiene!“ einfällt.

Kein Problem.

Wenn es Schauer macht, muss es klappen :))).

Vernetzung der Autobahnen !

Ein großes Problem sind ja bekanntlich die vielen LKW`s. In meinen Augen sollte keine Ware mehr als 100 km mit dem LKW transportiert werden, sondern auf der Schiene. Nur hat der Bund leider die DB extra privatisieren müssen, um Kohle zu machen und dann kaputt gespart und ganze Strecken still gelegt.
Natürlich müsste da viel Geld investiert werden, und das Schienennetz in Europa verbunden werden, dass so die Ware von A nach B kommt, auch wenn es ein weiter Weg ist. Leider ist der deutsche Büroschimmel aber eine totale Katastrophe, zu langsam, zu behäbig, zu umständlich und und und !
Das sieht man im Inntal mehr als deutlich, bis da mal Nägel mit Köpfen gemacht werden, ist mein Enkel inzwischen Opa !!

HILFE!

Da kommt schon wieder was von dem Herrn, das kann nur teuer werden...

Der Ankündigungsminister.

Scheuer wird in der deutschen Geschichte als der Minister der Ankündigungen eingehen. Eine Sensation nach der anderen erfolgt immer dann wenn gerade er mit der vorherigen Ankündigung gescheitert ist. Er täte gut daran sich im europäischen Ausland
v o r h e r zu informieren. Einige Länder haben bereits sehr durchdachte Systeme, so auch im Bereich Digitale-Leitsysteme und auch wie man ohne Autobahn Neubau wesentlich mehr Verkehr verarbeiten kann. Dazu gehört auch ein f l e x i b l e s Geschwindigkeitssystem beruhend auf Streckenabschnitte, Zeit und Fahrzeugart. In manchen Nordeuropäischen Länder seit Jahren üblich.

Google Maps....

...macht doch genau das. Google analysiert das Verkehrsaufkommen und berechnet daraus mehr oder weniger intelligent eine schnelle Route. Also baut Kollege Scheuer jetzt mit viel Steuergeld Google Maps nach. Warum bin *ich* da bloß nicht drauf gekommen...

Ehrlich jetzt?

2021 soll es in Betrieb gehen??

Wusste jemand, dass das Projekt bereits 18 Jahre im Bau ist??

Teufelskerl, dieser Andy Scheuer...

@Traumfahrer

2012 hat Deutschland einen Staatsvertrag zum Brenner-Basistunnel (=LKW auf die Schiene) unterschrieben. In Österreich und Italien wurden bereits über 100 km Tunnel gebaut. In Deutschland (Bayern) passierte derweil: nichts. Bahnausbau schadet der absoluten CSU-Mehrheit. Da kann man schon mal einen Vertrag brechen. Welche Partei stellt eigentlich seit gefühlter Ewigkeit den Bundesverkehrsinister?

@wenigfaher 19.52

Das Argument "Rollendes Lagerregal" darf nicht gelten. Dann müssen die Firmen (die gibt es nach wie vor!) eben wieder Bahnanschlüsse herstellen und Lagerhallen bauen. Ich weiß durchaus, daß unsere Autobahnen via "just-in-time-Liefersystem" als kostenloses Lager dienen. Das ist Mißbrauch. Wir zahlen die Milliarden, damit die die Lagerkosten sparen. Und die Infrastrukturen für "Fracht auf Schiene" müssen eben wieder hergestellt werden, egal ob das seit 40 Jahren gewünscht wird oder erst jetzt notwendig wird. Die Straßenmaut für LKW ist z.B. in der Schweiz so dramatisch teuer, daß sich Bahnverladung an der Grenze einfach rechnet. Geht doch...

19:58 @ harry_up .. HILFE! ..

... teuer und vermutlich völlig unnütz.

Ich komme jedenfalls mit Navi und Nachrichten meist gut durch.

Geldvernichtungsmaschinerie

Digitale Leitsysteme auf Autobahnen klingt ähnlich wie Autobahnmaut a la TollCollect. Da werden Steuergelder für überteuerte Aufträge ausgegeben,die letztendlich bestimmt wieder ein Milliardengrab werden. Da es in der Politik wie in einem Haifischbecken zugeht,jeder gegen jedem und dem Kampf um die eigenen Interessen,wird das mal wieder ein totdiskutiertes Thema werden. Wenn es schief gehen sollte,übernimmt keiner der Politiker die direkte Verantwortung.Harmonische einheitliche und umsetzbare Projekte sind sehr,sehr selten obwohl mir keins einfällt. Zumindest hat der Verkehrminister eine Idee und ob die nach dem dritten Kaffee noch vorhanden ist bezweifel ich.

@myself, 19:55

"Scheuer" natürlich... auch wenn es mich angesichts seiner schauert...

Gute Erfahrungen

Auf den notorisch staugefährdeten Autobahnen um unsere Stadt herum hat sich das Verkehrsleitsystem mit Wechselverkehrszeichen vor allem jetzt, in der Urlaubszeit hervorragend bewährt.
Freilich schützt es nicht vor Idioten, die noch kurz vor der Ausfahrt auf der linken Spur alle überholen und dann quer über drei Spuren nach rechts herausziehen.

naja

da müssen wir uns nicht wirklich Gedanken drüber machen.

bis das kommt wird es 2060 oder später sein.

sollte es widererwartend eher kommen, wird es unendlich viele klagen geben

also ruhe bewahren

Am 09. Juli 2020 um 20:23 von Fritz Schulze

" Das Argument "Rollendes Lagerregal" darf nicht gelten. Dann müssen die Firmen (die gibt es nach wie vor!) eben wieder Bahnanschlüsse herstellen und Lagerhallen bauen. "

Ich weiß jetzt nicht welche Region oder Bundesland Sie meinen, in dem Bundesland wo ich jetzt wohne, gibt es die nicht mehr.
Was nicht mehr vorhanden ist, wird nicht wieder aufgebaut.
Und in der angeblich größten Wirtschaftskrise, in der wir uns befinden sollen, sagen Experten.
Wird das gleich gar nicht passieren.

19:52 von wenigfahrer

Am 09. Juli 2020 um 19:01 von Fritz Schulze

" Alles das, was da auf rechtem und mittlerem Fahrstreifen herumsteht gehört dringend auf die Schiene.
Ja - ich weiß, daß die Bahn nicht die Infrastruktur dafür hat.

Ganz so ist das nicht, es gab ein Land oder Teil eines Landes, da hatte jede größere Firma einen Bahnanschluss und große Lager.
In heutiger Zeit, gibt es die Firmen nicht mehr, die Gleise sind auch verschwunden, die Lager wurden abgerissen.

Deshalb haben Lager jetzt Räder und Motoren, und Sie wollen in die alte Zeit zurück ;-).
Man hätte Gleise und Anschlüsse, ja erhalten können, also mit Neubau wird da nichts mehr, die Grundstücke haben sich andere an Land gezogen.
////
*
*
Ich weis das die Nordsee auf dem Berliner Beusselmarkt gegen den Rat Ihres Geschäftsführers auf einen Gleisanschluss verzichtete.
*
Richtig, denn anschließend schloß diie DB den Fischbahnhof in Bremerhaven.
*
Der wurde umgesetzt zur Tourimeile.
*
Vorwärts wir müssen zurück, weil sie nichts getaugt haben?

20:23 von Fritz Schulze

daß unsere Autobahnen via "just-in-time-Liefersystem" als kostenloses Lager dienen
.
könnte es sein dass sie sich mit dem Thema "Just in Time"
noch nie auseinandersetzten ?
eine Firma braucht 100 Teile .... die werden angeliefert
entweder ins Lager oder sofort (im Extremfall ) in die Produktion
warum soll das eine System die Straße mehr belastet als das andere System
es sind immer 100 Teile die ans Ziel müssen
grundsätzlich gesehen !!

???

mal wieder etwas von Herrn Scheuer.

einfach sagen, jaja, nicht drüber nachdenken und lachen.

ist das beste, was wir machen können

Feinstaub

Kann dem Herrn Minister bitte mal einer den Abrieb der vielen Reifen auf den vielen Strecken berechnen und vorzeigen? Es sollte mich nicht wundern, wenn mehrere (tausend) Tonnen feinster zerriebener Gummi, Kautschuk, Texilstoff... in Atemluft und Lungen vieler (Millionen) Bundesbürger angesammelt wurde und immer mehr wird.

Scheuer-Style: Geld verbrennen für nichts

"Das Netz, für dessen Aufbau 35 Millionen Euro eingeplant sind, [...]"

... kann nichts, was der Routenplaner von Google Maps nicht schon heute könnte.

Aber dafür kann man natürlich 35 Mio Euro einplanen, 120 Mio ausgeben und dann nach drei Jahren Entwicklung an der Realität scheitern. 100% Scheuer-Style.

Warum muss eigentlich...

...für jedes Problem eine beeindruckende, innovative, aufwändige und vor allem teure Lösung aufgefahren werden, wenn man auch einfach mal einsehen könnte: Zuviel ist zuviel. Zum Beispiel viel zu viele Autos und viel zu viel Fahren, weil's einfach geil ist.

@20:45 von Sisyphos3

"20:23 von Fritz Schulze
>>daß unsere Autobahnen via "just-in-time-Liefersystem" als kostenloses Lager dienen
.<<
könnte es sein dass sie sich mit dem Thema "Just in Time"
noch nie auseinandersetzten ?"

Och, er hat das Thema sicher nur weitergedacht. Wenn man die Staus raffiniert ausnutzt lässt es sich prima extern lagern und man ist schon halb vor Ort zur rechtzeitigen Anlieferung.

@ Leipzigerin59, um 20:26

re 19:58 @ harry_up

...Und ich fahr gar nicht erst los, wenn ich “Sperrung“ oder “Stau“ höre.

“Gnade der frühen Geburt“... :-)

@tinkotis

na, warum denn nicht?
der öffentliche Nahverkehr ist ein Witz und nicht zu gebrauchen
Fahrrad zur Arbeit. ja klar........war in den 60ern

ich fahre 141 ps und gebe gerne stoff. dafür zahle ich auch ordentlich steuern. wenn die aber für andere dinge verwendet werden, nicht mein problem

120

... auf allen Autobahnen. So machen es die Schweizer. Und es gibt praktisch keine Geschwindigkeitsübertretung.

Wenn auf einer dreispurigen Autobahn ...

... die rechte und mittlere Spur mit LKWs und Wohnmobilen zu ist (siehe Foto), das ist schon bitter.

19:01 von Fritz Schulze

"" Ja - ich weiß, daß die Bahn nicht die Infrastruktur dafür hat. Dann muß die eben gebaut werden. Dringend! Mit staatlichen Infrastruktur-Mitteln! Keine gewetrbliche Fracht weiter als 100 m auf der Straße. RoRo-Bahnhöfe und Containerterminals sobald und so flächendeckend wie möglich. ""
#
Hier eine Antwort: Schon in den 70ziger Jahren wurde unweit von Hamburg in Maschen ein riesiger Verschiebe Bahnhof für die Eisenbahn mit ihren Fracht Containern bebaut. Der ist bis heute immer noch nicht voll ausgelastet.
Güter gehören auf die Bahn,aber es ist ja viel bequemer mit dem LKW dierekt von Haustür zu Haustür zu fahren. Das ist das eigentliche Problem.M.M.

21:03 von meinungisterlaubt: 141 PS, wie süß

Mit unter 200 PS gehört Ihr Auto aber schon fast einer bedrohten Minderheit an. Leider kein Sarkasmus. Ist tatsächlich so.

21:03 von harry_up

«...Und ich fahr gar nicht erst los, wenn ich “Sperrung“ oder “Stau“ höre.

“Gnade der frühen Geburt“... :-)»

Das macht die Gnade des Nicht-Unbedingt-Fahren-Müssens.
Eine Gnade, die leider gar nicht jeder sein Eigen nennen kann.
Ich bedauerlicherweise auch nicht immer.

Und Sie wissen ja, dass der Kölner Autobahnring + die Bahnen davon ab rund um die Uhr frei von Staus sind. Rund um die Uhr von 02:00 Uhr bis 04:00 Uhr jede Nacht.

19:52 von wenigfahrer Am 09. Juli 2020 um 19:01 von Fritz Schulz

"" Ganz so ist das nicht, es gab ein Land oder Teil eines Landes, da hatte jede größere Firma einen Bahnanschluss und große Lager.
In heutiger Zeit, gibt es die Firmen nicht mehr, die Gleise sind auch verschwunden, die Lager wurden abgerissen.""
#
So ist es,das heutige Lager befindet sich auf dem LKW und der hat die Ware " punktgenau " dort hinzubringen wo es gebraucht wird. Zudem trägt er auch noch das Risiko einer Strafe zu bekommen,wenn er nicht " punktgenau " anliefert.. So sehen viele Verträge aus.

@Günter Schollatur, 21:04

"... So machen es die Schweizer. Und es gibt praktisch keine Geschwindigkeitsübertretung...."

Das KÖNNTE auch daran liegen, daß "die Schweizer" bei Verstößen auch STRAFEN verhängen, die "richtig weh tun".

Hier bei erlaubten 120 mit 160 fahren ist für die meisten noch nicht mal "Portokasse".

In der Schweiz :

Anzeige, MINDESTENS 3 Monate Entzug der Fahrerlaubnis und mindestens 260 SFR.

"... Laut Bussgeldkatalog Schweiz ist eine Entziehung des Autos oder sogar eine Gefängnisstrafe ...Der Strafrahmen für eine Freiheitsstrafe für Raser beträgt zwischen einem und vier Jahren! Dazu kommt ein Bussgeld in der Höhe von mehreren tausend Euro und der Entzug des eigenen Autos..."

26km/h zu schnell KANN auch mal so ausgehen :

Buße: CHF 400
Strafbefehlsgebühr: CHF 500 (Kanton Aargau)
Polizeikosten: CHF 30,50

Quelle : Bussgeldkatalog.org/schweiz

Zu viele LKW auf zu wenig

Zu viele LKW auf zu wenig Strasse gut zu verteilen, hört sich nach einen perfekten Plan an ;)

@ wir sindlegion

ja ich weiß.
aber dafür gebe ich immer ordentlich druck aufs gas

ich habe eine Idee

man sollte jedem Autofahrer, der 20 km zu viel fährt, Führerschein für einen Monat abnehmen. aber gleichzeitig, jedem Fahrradfahrer, der sich nicht an die Regeln hält, das Fahrrad für einen Monat abnehmen.

und jedem Fahrgast eines Busses, oder S-bahn oder Straßebahn, die Ticketkosten zurückgeben bei einer Minute Verspätung

21:28 von traurigerdemokrat

wenn man dann viele unter Brücken abstellt, sieht man sie nicht, und alles wird gut

@ 20:33 von aquarius70

"Da werden Steuergelder für überteuerte Aufträge ausgegeben,die letztendlich bestimmt wieder ein Milliardengrab werden."

Na ja, ein Grab macht ja auch noch keinen Friedhof.

Wieviel Unfähigkeit darf man in diesem Job eigentlich beweisen? Da müsste doch auch für mich noch irgendeine Stelle für eine Nebentätig frei sein.

21:30 von meinungisterlaubt

«aber dafür gebe ich immer ordentlich druck aufs gas»

Hilft bei Staus aber auch nichts, um zügiger voran zu kommen.

Alle bisherigen Maßnahmen

wurden durch die Zunahme des Autoverkehrs kompensiert oder wirkten nicht wie gewünscht.
Dazu kommen noch Baustellen die jahrelang den Verkehr behindern. Kaum ist die eine fertig, kommt die nächste keine 3 km weiter.
Der Irrsinn mit dem immer mehr Strasse und gleichzeitig mehr Reglementierung wird wohl nicht enden.
Schade um die nutzlos verschwendeten Steuergeldern von allen.

@20:48 von meinungisterlaubt ???

//mal wieder etwas von Herrn Scheuer.

einfach sagen, jaja, nicht drüber nachdenken und lachen.

ist das beste, was wir machen können//

Ich habe Zweifel, dass diejenigen, deren Existenzgrundlage gerade von Corona gefressen wird, über solche Geldverschwendung lachen können.

Leitsystem für Betten ist wichtiger

Denn die LKW-Fahrer dürfen jetzt nicht mehr auf den Parkplätzen im LKW pennen.

Stundenlange Zimmer suche per Handy-App während der Fahrt kann sich keiner leisten :-)

@von schabernack

natürlich nicht. nur mal ganz im ernst, die ganze diskussion ist völlig überflüssig

21:42 @Anna-Elisabeth

Für jede Million ein Grab, das ist dann schon ein Friedhof.
...

Warum nicht erst einmal kostengünstige Ansätze gegen Staus?

Weil es nicht teuer genug sein kann?

- Tempolimit
- Überholverbote für LKW zu Hauptverkehrszeiten
- Rechtsfahrgebot durchsetzen

Dann Umstellung auf Schiene.

Oh,
mein Auto gehört auch zur bedrohten Minderheit.
Macht nix.

@Anna-Elisbateht

welche Existenzgundlage wird denn Corona vernichtet?

@ bretternisterlaubt

ich habe eine Idee man sollte jedem Autofahrer, der 20 km zu viel fährt, Führerschein für einen Monat abnehmen. aber gleichzeitig, jedem Fahrradfahrer, der sich nicht an die Regeln hält, das Fahrrad für einen Monat abnehmen.

Manche haben aber mehr als ein Rad. Und ich habe (im Gegensatz zu meinen Kindern) keinen Fahrradführerschein. Den gab's leider noch nicht, als ich in der Grundschule war.

@ 21:49 von Karl Klammer

"... Nicht mehr im LKW ..."

Das wusste ich nicht,
warum ist das so?

21:58 Leipzigerin59 @ Karl Klammer

Hat sich erledigt, ich habe inzwischen "nebenan" gelesen.

Gruß
Leipzigerin59

@günter schollatur

ich denke, es war keine absicht, dass sie meinen namen lächerlich machen

sie haben recht. jedem fahrradfahrer, der die verkehrsregeln nicht kennt, den führerschein abnehmen und die selben strafen

20:15 von harry_up

«2021 soll es in Betrieb gehen??
Wusste jemand, dass das Projekt bereits 18 Jahre im Bau ist??»

Lokal gibt es solche "Digitalen Leitsysteme" ja bereits.

Zusammen mit den Ausbau der A3 zwischen Kreuz-Köln Ost und Leverkusen von 3 auf 4 Fahrspuren je Fahrtrichtung wurden auch diese Digital-Tafeln an Schilderbrücken zur wechselnden Geschwindigkeitsbegrenzung installiert.

In Kombination mit Sensoren in der Fahrbahn, die erfassen, wie viele Fahrzeuge pro Zeiteinheit über die 4 Fahrspuren fahren. Die können gar "Achsen zählen", und erkennen, wie viele LkWs auf welchen Spuren fahren.

Und in Abhängigkeit davon "bei Bedarf" auch die Standspur als 5. Richtungs-fahrbahn für regulären Verkehr freigeben. Wenn dies geschieht, wird immer die Geschwindigkeitsbegrenzung für alle 5 Spuren zu max. 60 km/h.

Funktioniert recht gut und "sensibel". Zwar immer noch häufig Staus … aber viel besser als vorher. Nehme an, die Glasfaserkabel für dieses Leitsystem wurden zus. mit den neuen Spuren verlegt …

Scheuer, wie immer am Thema vorbei

Die ganze Welt redet darüber, wie man den Verkehr vermindern und wie man welche Alternativen für den Gütertransport etablieren kann. Dieser (viel Worte die wohl nicht freigegeben würden) - "Minister" jedoch, will mal wieder richtig Geld versenken für etwas, was kein Mensch braucht. Die Verbesserung gegenüber Navi und Verkehrsansagen wären marginal. Nimm das Geld und fang an ein Tunnelsystem durch die Republik zu bauen und so Güter, Strom und evtl sogar Personen in Höchstgeschwindigkeit mit Ökostrom zu transportieren. Jaa, klar, ist natürlich Science-Fiction, jedenfalls für die ewig Gestrigen, ohne Weitblick und Vision. Wann kann man endlich Politiker wählen, die den Arsch in der Hose haben an einer vernünftigen Zukunft zu arbeiten und nicht tote Pferde zu reiten.

@wenigfahrer

Ganz so ist das nicht, es gab ein Land oder Teil eines Landes, da hatte jede größere Firma einen Bahnanschluss und große Lager.
In heutiger Zeit, gibt es die Firmen nicht mehr, die Gleise sind auch verschwunden, die Lager wurden abgerissen.
Man hätte Gleise und Anschlüsse, ja erhalten können, also mit Neubau wird da nichts mehr, die Grundstücke haben sich andere an Land gezogen.

Das stimmt, ganz verzichten werden wir auf LKW nicht können. Sie haben ihre Berechtigung auf die letzten 50 bis 100 km, aber nicht für Fahrten quer durch Europa - für diese Distanzen gehören Waren tatsächlich, wie Fritz Schulze schon sagte, auf die Schiene.

23:04 von meinungisterlaubt

«sie haben recht. jedem fahrradfahrer, der die verkehrsregeln nicht kennt, den führerschein abnehmen und die selben strafen»

Dürfte sehr schwierig werden für Fahrradfahrer (außer denen, die bei der Tour de France mitfahren), die Geschwindigkeitsbegrenzung innerorts von 50 km/h zu überschreiten.

Für Überfahren von Roten Ampeln auf Straßen als Fahrspuren bekommen Fahrradfahrer im gleichen Maß Punkte in Flensburg, wie Autofahrer sie auch erhalten …

@21:54 von Leipzigerin59 21:42 @Anna-Elisabeth

"Überholverbote für LKW zu Hauptverkehrszeiten"

Gute Idee. Allerdings ist doch zu befürchten, dass dann der ein oder andere LKW-Fahrer einen Herzinfarkt hinterm Steuer erleiden wird. Die leiden ja eh schon unter enormen Zeitdruck.

"Rechtsfahrgebot durchsetzen"

Das wird - wenn überhaupt - nur in Verbindung mit einem Tempolimit möglich sein.

Gruß nach Leipzig.

Am 09. Juli 2020 um 23:04 von meinungisterlaubt @günter schollat

"" sie haben recht. jedem fahrradfahrer, der die verkehrsregeln nicht kennt, den führerschein abnehmen und die selben strafen""
#
Nun brauchen Fahrradfahrer aber keinen Führerschein,selbst wenn sie als Autofahrer einen besitzen ist es höhst unwahrscheinlich das sie diesen " Los werden " Da wird der Anwalt der Fahrradfahrern noch ein Wort mitreden.

@19:49 von andererseits

"Ambitioniert ist nicht Scheuers Zeitplan für digitale Leitsysteme - ambitioniert ist sein Ablenkungsplan von Maut- und anderen Desastern."

Das scheint die richtige Diagnose zu sein. Jetzt fehlt nur noch ein Behandlungsplan.

09. Juli 2020 um 21:44 von schabernack

21:30 von meinungisterlaubt

«aber dafür gebe ich immer ordentlich druck aufs gas»

>> Hilft bei Staus aber auch nichts, um zügiger voran zu kommen. <<

Richtig! Kann aber neuen Stau verursachen.

Gruß
K. E.

21:54 von Leipzigerin59

«Warum nicht erst einmal kostengünstige Ansätze gegen Staus?
Weil es nicht teuer genug sein kann?

- Tempolimit
- Überholverbote für LKW zu Hauptverkehrszeiten
- Rechtsfahrgebot durchsetzen»

Schlicht kann man es so sagen:

Zu wenige Straßen für zu viele Fahrzeuge.
Zu viele Straßen, als dem Land gut tun.
Und nun: Man quadriere den Kreis.

«Dann Umstellung auf Schiene.»

Mehr als nur vernünftig wäre es gewesen, die Schiene erst gar nicht "abzuwickeln". Sie nun wieder "aufzubauen", dauert 1. mind. doppelt so lange, wie die Abwicklung. Und 2. insg. auch Jahrzehnte.

Bis dahin versuche man sich bestmöglich an der Quadrierung des Kreises.
Wird zwar nie gelingen … und dazu gäbe es bessere Wege, als ganz sicher die, auf denen die Verkehrsminister der letzten mind. 20 Jahre fahren.

Super Idee

Also ich finde so ein Leitsystem eine super Idee!

Gott bewahre uns vor der DB!

Denn wenn die alle Schiene fahren, nutzen sich die LKW‘s doch gar nicht mehr ab und wohin dann mit den vielen arbeitslosen LKW Fahrern, den Arbeitern aus den Werken und Werkstätten.

Nee, nee, das wird die LKW Lobby zu verhindern wissen ;-)

Dank Leitsystem noch mehr LKW‘s auf der Straße!

Realität ?

jeder spricht von alternativem Strom
und wo eine Windanlage gebaut werden soll
da regt sich Widerstand

alles redet von Güter auf die Bahn
wer ist für den Bau neuer Trassen ?

23:37 @schabernack

》... Mehr als nur vernünftig wäre es gewesen, die Schiene erst gar nicht "abzuwickeln" ...《

Das trifft nicht nur für den Güterverkehr sondern auch für den Personennahverkehr zu.

Gute Nacht

@ meinungisterlaubt

jedem fahrradfahrer, der die verkehrsregeln nicht kennt, den führerschein abnehmen und die selben strafen

Ein Radfahrer, der bedrunken am Lenker erwischt wird, darf zwar unmittelbar nicht mehr weiterfahren. Am nächsten Tag darf er aber auf jeden Fall wieder durch den öffentlichen Straßenverkehr radeln.

um 21:58 von Günter Schollatur

Ich bin eben durch unsere schöne Stadt gefahren, ich habe mindestens 10 Radfahrer ohne Licht überholt von denen mindest die Hälfte einen über den Durst getrunken hatte, 2 fuhren bei Rot über eine Kreuzung.
Diese Erscheinung scheint in Deutschland ein Kavaliersdelikt zu sein.

@ Leipzigerin

Rechtsfahrgebot durchsetzen.

Auf meinem Weg zur Arbeit befindet sich ein dreispuriger Autobahnabschitt mit Tempolimit 110. Da fahre ich ganz oft auf der linken Spur mit genau Tempomat 110. Warum auch nicht?

@ schabernack

Mehr als nur vernünftig wäre es gewesen, die Schiene erst gar nicht "abzuwickeln" ...

Wo wurde denn eine Schiene abgewickelt?

20:23 von Fritz Schulze

Die Straßenmaut für LKW ist z.B. in der Schweiz so dramatisch teuer,
daß sich Bahnverladung an der Grenze einfach rechnet. Geht doch...
.
wenn die Bahn genug Kapazität hat !
hat sie das hierzulande ?

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