Ihre Meinung zu: Tod von George Floyd: Mehr als 20-mal "I can't breathe"

9. Juli 2020 - 11:20 Uhr

Ein US-Gericht hat neue Abschriften zum Tod Floyds veröffentlicht. Mehr als 20-mal sagte dieser bei der gewaltsamen Festnahme demnach "Ich kann nicht atmen". Deutlich wird auch, dass er offenbar von Anfang an verängstigt war.

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Kommentare

Dienstvorschriften

Zunächst einmal: Die Art des Niederhaltens von George Floyd war absolut falsch und muss selbstverständlich rechtsstaatlich geahndet werden.

Eine Sache darf jedoch nicht verschwiegen werden:
Beim Abfragen der Personendaten haben die Polizisten erfahren, dass George Floyd ein mehrfach vorbestrafter Gewalttäter ist.
Eine solche Person besonders nachdrücklich zu behandeln und sie besser zu früh, als zu spät niederzuhalten, ist polizeidienstliche Standardvorgehensweise.

Menschenverachtend

Und nochmals.
Die Szene wie der Polizist auf dem Hals von Floyd kniet, hat sich in mein Gedächtnis regelrecht eingebrannt.
Mit der Selbstverständlichkeit, der Polizist da agiert, deutet darauf hin, dass ist kein Einzelfall, das ist Routine.

Mir graut es vor Rassismus !

Rassistische Gesellschaften müssen einer strikten Erziehung unterworfen werden, um diesem Übel etwas entgegen zu setzen ! Dies dürfte jedoch nur schwerlich gelingen angesichts einer sklavistischen Mentalität, die sich in unterschiedlicher Ausprägung in den Gehirnen ehemals kolonial-mächtiger Staatsbürger, wie selbstverständlich fest-gefressen zu haben scheint ?

Vorstrafenregister

Liegen nicht mittlerweile auch der TS Erkenntnisse über das Vorstrafenregister von George Floyd vor? Vielleicht wäre auch das einen weiteren, ausführlichen Bericht wert.

"Offener" Terror

"Im weiteren Verlauf wird immer wieder deutlich, dass Floyd und die Polizisten Probleme haben, miteinander zu kommunizieren"

Es kann nicht länger sein, dass Menschen, die ihrem "Gegner" aus physischen oder sonstwelchen Gründen unterlegen sind diese "Kommunikationsschwierigkeiten" mit ihrem Leben bezahlen müssen. Wobei sich schon die Frage stellt, was es hieran eigentlich misszuverstehen gibt:
"Die Transkripte stammen von den Körperkameras der nun angeklagten Polizisten und wurden von einem Gericht im US-Bundesstaat Minnesota veröffentlicht. Sie zeigen auch, wie Floyd die Beamten immer wieder anflehte, von ihm abzulassen. >> "Ich kann nicht atmen, ich kann nicht atmen. Ah! Ich werde wohl auf diese Weise sterben", heißt es unter anderem <<"

Wer den Obduktionsbericht liest...

...der kann ersehen dass der Mann mit Drogen voll war, die ihn aggressiv und paranoid machen können, als auch die Wirkung von Atemnot, bis hin zum Atemstillstand bewirken können.

Dies bleibt hier leider unerwähnt.

Vor Gericht wird sich zeigen welche Einflüsse vermutlich zu seinem Tod geführt haben. Hoffentlich haben die hiesigen Medien den Anspruch alle Seiten diese Falles unvoreingenommen zu beleuchten.
ALLE, nicht nur die, die eine bestimmtes "Narrativ" stützen.

@Toni B.

Handschellen anlegen und halten genügt. Da muss man nicht mit dem Knie auf den Hals.

@ 11:33 von Toni B.

Sie wollen allen Ernstes eine Situation, in der ein verängstigter Mensch mehr als 20(!) mal sagt, er bekäme keine Luft, als "Standardvorgehensweise" etikettieren? Unfassbar - ganz abgesehen davon, dass "vorbestraft" kein Persilschein für Polizeigewalt ist. Nirgends, weder hüben noch drüben des Ozeans.

Unglaublich

So ein grausamer Tod, verursacht durch Sicherheitsorgane eines Staates, der gleichzeitig zivilisiert und fortschrittlich ist. Insbesondere im Vergleich zu den anderen Weltmächten.

Es ist nur schwer zu ertragen. Aus dieser Fassungslosigkeit muss man die Kraft schöpfen Veränderungen herbeizuführen, die so etwas im Optimalfall nie mehr geschehen lassen. Auf einem ebenfalls zivilisierten und fortschrittlichen Weg.

Ich für meinen Teil versuche bestmöglich dazu beizutragen. Und als erstes gehört für mich dazu schonungslos zu reflektieren, wo es bei mir eventuell noch fehlt und was ich dazulernen muss.

Original Lesen

Ich kann jedem nur empfehlen, das Original zu lesen und sich selber eine Meinung zu bilden, anstelle einer selektiven Zusammenfassung. Punkte, die hier nicht erwähnt wurden: Die Polizisten fragen mehrfach und diskutieren unter welchem Drogeneinfluss er stand, es wird sofort klar, dass er nicht nüchtern war (siehe auch Obduktionsgutachten). Sie haben sofort den Notarzt gerufen, er wurde festgehalten bis der Notarzt eintraf, weil sie es aufgegeben hatten, ihn ins Polizeiauto zu setzen. Auch unerwähnt bleibt, dass er ursprünglich in einem Auto ohne Probleme sass, sich aber weigerte, ins Polizeiauto zu steigen - dementsprechend fällt es schwer, die Klaustrophobie nachzuvollziehen. Etc. etc.

Geht gar nicht sowas

Das das absolut niederträchtiges Verhalten war und der Polizist ins Gefängnis gehört ist keine Frage. Nun ist BLM seit 6 Wochen ein heißes Thema. Mehrfach wurde erwähnt, dass Schwarze überdurchschnittlich oft Opfer von Polizei werden. Dass allgemeine Kriminelle Menschen (logischer weise) öfter Opfer wurden wird selten bis gar nicht thematisiert. Wenn man dann bedenkt dass laut FBI Kriminalstatistik schwarze Männer 40% aller Straftaten im Zusammenhang mit Schusswaffen und 48% aller morde begehen, obwohl sie nur 6.5% der Bevölkerung ausmachen, sieht die Sache auf einmal ganz anders aus. Diese Fakten deuten auf ein anderes gesellschaftliches Problem hin. Jedoch nicht rassistische Polizei. Betrachtet man nur Straftäter, spielt die Hautfarbe keine Rolle, tendenziell werden dann sogar eher Weiße erschossen. Solche Fakten, die auch für das vollständige Bild wichtig sind, werden eher selten gebracht. Da muss man sich nicht wundern wenn Leute „Lückenpresse“ rufen.

@Toni B., 11:33 Uhr

Sorry, aber Sie versuchen zu beschönigen, wo es absolut nichts zu beschönigen gibt. Polizeiliche Gewalt muss dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit genügen - und diese war vorliegend in keinster Weise erfüllt.

Da liegen Sie falsch

Am 09. Juli 2020 um 11:33 von Toni B.
Dienstvorschriften
Zunächst einmal: Die Art des Niederhaltens von George Floyd war absolut falsch und muss selbstverständlich rechtsstaatlich geahndet werden.

Eine Sache darf jedoch nicht verschwiegen werden:
Beim Abfragen der Personendaten haben die Polizisten erfahren, dass George Floyd ein mehrfach vorbestrafter Gewalttäter ist.
Eine solche Person besonders nachdrücklich zu behandeln und sie besser zu früh, als zu spät niederzuhalten, ist polizeidienstliche Standardvorgehensweise.

———

Ich kenne die Dienstvorschriften dieses Bundesstaates nicht. Ich kann Ihnen aber ganz sicher sagen, dass das in Deutschland mitnichten so ist. Keine personenbezogenen Erkenntnisse rechtfertigen ein grundsätzliches „Niederhalten“ und schon gar nicht diese Position. Und wenn jemand sagt, dass er nicht atmen kann, egal ob man sich sicher ist, dass das vorgeschoben ist, hat man als Polizist angemessen darauf zu reagieren.
Wo kommen wir denn sonst hin?

Am 09. Juli 2020 um 11:59 von Paul Ullreich

Zitat: Liegen nicht mittlerweile auch der TS Erkenntnisse über das Vorstrafenregister von George Floyd vor? Vielleicht wäre auch das einen weiteren, ausführlichen Bericht wert.

Was wollen Sie relativiert haben?

Whataboutism?

Am 09. Juli 2020 um 11:59 von Paul Ullreich
Vorstrafenregister
Liegen nicht mittlerweile auch der TS Erkenntnisse über das Vorstrafenregister von George Floyd vor? Vielleicht wäre auch das einen weiteren, ausführlichen Bericht wert.

———

Möchten Sie andeuten, dass das auch nur irgendwas ändern würde daran, wie man das Handeln des Polizisten (mir widerspricht es ihn als solchen zu bezeichnen) beurteilen könnte?
Nehmen wir an George Floyd hatte ein prall gefülltes Vorstrafenregister. Und nun? Worauf zielt ihr Kommentar ab?

Ich kann es nur vermuten und darüber dann den Kopf schütteln.

Wirklich erstaunlich

Am 09. Juli 2020 um 12:16 von Maria-José Blumen
Wer den Obduktionsbericht liest...
...der kann ersehen dass der Mann mit Drogen voll war, die ihn aggressiv und paranoid machen können, als auch die Wirkung von Atemnot, bis hin zum Atemstillstand bewirken können.

Dies bleibt hier leider unerwähnt.

Vor Gericht wird sich zeigen welche Einflüsse vermutlich zu seinem Tod geführt haben. Hoffentlich haben die hiesigen Medien den Anspruch alle Seiten diese Falles unvoreingenommen zu beleuchten.
ALLE, nicht nur die, die eine bestimmtes "Narrativ" stützen.

———

Und wenn ein Bürger also Drogen genommen hat, die ihn aggressiv und paranoid machen KÖNNEN und er deshalb Atemnot HAT, ist die Lösung sich als Polizist auf seinen Hals zu knien?
Sind Sie von allen guten Geistern verlassen?

Klarstellung

Er war als mehrfach vorbestrafter Gewalttäter bekannt. Somit geht die Polizei von einer Gefährdung durch den Kriminellen aus. Jeder Polizist hat ein Recht das eigene Leben zu schützen!

@blumen

Na, ich hab schon drauf gewartet, wann den ewigen Relativierern etwas einfällt. Nur nochmal zum Mitschreiben für mich: da drückt ein Polizeibeamter einem Verdächtigen minutenlang das Knie auf den Hals, der Verdächtige, der einer oft kriminalisierten Minderheit angehört, stirbt. Und jetzt ist der Verdächtige selbst schuld? Oder hab ich das falsch verstanden? Worauf wollen Sie mit Ihrem Gequatsche vom "Narrativ" hinaus? Darauf, dass es doch gar keinen Rassismus gibt? Dass die schwarzen US Amerikaner doch wirklich slle kriminell sind? Dass das alles in Wirklichkeit eine Inszenierung der Lügenpresse ist? Herrgott, hören Sie sich doch mal selbst zu..

Am 09. Juli 2020 um 12:16 von Maria-José Blumen

Zitat: Wer den Obduktionsbericht liest...

Es gibt zwei Obduktionsberichte.

Welchen haben Sie gelesen und wo finde ich den?

Zitat: ...der kann ersehen dass der Mann mit Drogen voll war, die ihn aggressiv und paranoid machen können, als auch die Wirkung von Atemnot, bis hin zum Atemstillstand bewirken können

Dann ich natürlich die Tatsache, dass der Polizist acht Minuten lang sein Knie auf Floyds Hals gedrückt hat nicht kausal für seinen Tod.

Unmenschlich

@ Marie-José Blumen

Ich habe hier schon so einiges gelesen, aber Ihre Aussage ist schlicht Menschenverachtend. Davon abgesehen dass ich nicht nachvollziehen kann, wie sie an den kompletten Obuktionsbericht gelangt sind (ich gehe davon aus das ist schlicht Geschwätz von Ihnen) ist der Punkt hier, dass ihm der Hals zugedrückt wurde. Ob er Drogen im Blut hatte oder nicht, so etwas zu tun ist immer lebensgefährlich, und derjenige der das macht weiß das auch. Das sie sich jetzt hinstellen und völlig aus der Luft gegriffene Aussagen tätigen um diese Handlung des Polizisten zu relativieren ist schlicht zu verachten.

Vorstrafen sind EGAL

Wieso wird hier das Verhalten der Polizei mit irgendwelchen Vorstrafen gerechtfertigt? Selbst wenn er ein gesuchter Massenmörder wäre, gäbe es keinen Grund ihm 20min lang die Luft abzuschnüren. Unter Kontrolle bringen besteht nicht aus ermorden, sondern aus entwaffnen und fesseln. Jeder, der die Tat der Polizisten richtig findet, sollte mal dringend über sein Verständnis von Menschenrechten nachdenken.

Falsch

Am 09. Juli 2020 um 13:32 von Icke 1
Klarstellung
Er war als mehrfach vorbestrafter Gewalttäter bekannt. Somit geht die Polizei von einer Gefährdung durch den Kriminellen aus. Jeder Polizist hat ein Recht das eigene Leben zu schützen!

———

Nur weil jemand als vorbestrafter Gewalttäter bekannt ist, kann man noch lange nicht von einer „Gefährdung“ ausgehen. Man ist dann sensibilisiert und hat ein breiteres Spektrum an Maßnahmen die rechtmäßig sind, wenn denn gleichzeitig auch verhältnismäßig, als bei einem unbescholtenen Bürger.
Auf dem Hals knien, während mehrere Kollegen drumherum stehen, ist definitiv nicht verhältnismäßig.

Auch hier ist nur zu vermuten welche Intention hinter so einem Kommentar steht!

Zum Verhalten ...

... Us-amerikanischer Polizisten, Zöllner und anderer Offizieller: Man muss nur einmal erlebt haben, mit welch rotziger Arroganz manche Uniformträger einen als Einreisenden ins Land der begrenzten Unmöglichkeiten behandeln, wie sie ihr bisschen armselige Macht ausspielen, um zu verstehen, was da wohl passiert sein mag.
Diese Überheblichkeit, dieses Gehabe reizt mich regelmäßig zur vorzeitigen Abgabe der letzten Mahlzeit!

Nun ja

Aus einem armen Mann welcher nur Geld wechseln wollte wird im Laufe der Berichterstattung ein Schwerstkrimineller auf Drogen. So ändert sich die Lage.

Die Festnahme

Einige versuchen hier ja, Floyd eine Mitschuld an dem Geschehen zu geben. Natürlich hatte der Mann eine sehr unrühmliche Kriminalakte und womöglich war er betrunken und auf Drogen. Alles klar.

Aber zum Zeitpunkt seines Todes war er schon längere Zeit mit Handschellen gefesselt, gehen wir mal davon aus, dass die Polizisten ihn auch schon auf Waffen untersucht hatten und er lag auf dem Boden. Da muss man auch in den gefährlichen USA als Polizist dem Mann nicht die Luft abdrücken.

Diese Form der Gewaltanwendung kann man kaum mehr als angemessen bezeichnen. Selbst wenn Floyd ein lange gesuchter Serienkiller gewesen wäre; in diesem Moment ging offensichtlich keine Gefahr von ihm aus.

Auf Bezahlen mit Falschgeld steht auch in den USA nicht die Todesstrafe. Selbst wenn man akzeptiert, dass es in den USA ruppiger zugeht, als bei uns, was zuviel ist zuviel.

Da müssen Sie bedenken, dass

Da müssen Sie bedenken, dass die Hälfte aller Morde und über die Hälfte aller Einbrüche von Schwarzen begangen werden, obwohl sie nur 13 % der Bevökkerung stellen. So wurde im "Spiegel" berichtet. Da stellt sich dann wohl eine gewisse Routine gegenüber Schwarzen, bei der Polizei ein.

Am 09. Juli 2020 um 13:32 von Icke 1

Zitat: Jeder Polizist hat ein Recht das eigene Leben zu schützen!

Das hat der Polizist zweifelsohne.

Sagt Ihnen der Begriff Verhältnismäßigkeit etwas ?

Dazu heißt es zum Beispiel im hessischen Polizeigesetz (§ 4 I HSOG):" Von mehreren möglichen und geeigneten Maßnahmen haben die Gefahrenabwehr- und die Polizeibehörden diejenigen Maßnahmen zu treffen, die die einzelne Person und die Allgemeinheit voraussichtlich am wenigsten beeinträchtigen."

Das wird in den USA auch nicht anders sein.

Ich zweifele, ob das achtminütige Knien auf dem Hals verhältnismäßig war.

@Icke 1 Indem ich Ihm die

@Icke 1

Indem ich Ihm die Luft abschnüre? War der Polizist in irgendeiner Weise so bedroht, dass er solche Maßnahmen ergreifen musste? 8 Minuten lang? Ich hoffe ich muss Ihnen nie begegnen, sie scheinen ja jede Maßnahme zu ergreifen, wenn sie sich „bedroht“ fühlen...

Er stand bei seiner Festnahme

Er stand bei seiner Festnahme unter Drogeneinfluss, da ist mit merkwürdigkeiten zu rechnen. Ob Ängstlichkeit, Gewalt ect. ,eben mit allem !

Er war von Anfang an verängstigt.....

.....und wer fragt eigentlich mal, wie verängstigt die Frau war, die einige Jahre zuvor vom bewaffneten Herrn Floyd überfallen wurde? Dass er in seinem Leben kein Engel war und die Polizei das wahrscheinlich wusste, wird in dieser ganzen aufgeladenen Debatte gekonnt ausgeblendet!

re Icke1: Gelesen?

>>Er war als mehrfach vorbestrafter Gewalttäter bekannt. Somit geht die Polizei von einer Gefährdung durch den Kriminellen aus. Jeder Polizist hat ein Recht das eigene Leben zu schützen!<<

Unglaublich, wie man dies nach diesem erschütternden Bericht (nach unzähligen vorhergehenden bereits erschütternden Berichten) einfach so denken und schreiben kann!

Nur einer von unzähligen Aspekten: Sie kommentieren das minutenlange Knien auf dem Hals eines gefesselten Menschen als ein Recht, das eigene Leben zu schützen?

Welche Botschaft wollen Sie uns hiermit senden?

um 12:16 von Maria-José Blumen

Wer den Obduktionsbericht liest...

Ja, wer denn - Sie? Nach Ihren Schlussfolgerungen ("aggressiv und paranoid, weil" voll mit Drogen") setzen Leser sich selbst dem Verdacht aus, Drogen zu konsumieren, wenn Sie in dieser Manier "Fakten" um sich werfen, als hätten sie Zugang zu Obduktionsberichten. Wo Sie Aggressivität bei dem Opfer gesehen haben wollen, würde ich schon gerne wissen. Man muß auch nicht 6 Semester Paranoia studiert haben, um seinem Überlebensinstinkt das Quäntchen Vertrauen hinzuzufügen, das man braucht, um die sichere Eskalation zu verhindern bei solchen "Polizisten". Wenn man erstmal eine Würgeschlange auf sich hat, reicht es nicht mal mehr, sich NICHT zu bewegen.

re icke1

Ein Mann, der gefesselt auf dem Boden liegt und dem mehrere Polizisten auf der Luftröhre knien stellt also eine GEeahr dar?
Meine Güte.
Immer wieder der reine Wahnsinn, wie einige Kommentatoren (hier und heute "nudi1958", "Maria-José Blumen " u.a.) sich den Fakten verschließen...

Jeder Polizist hat ein Recht

Jeder Polizist hat ein Recht das eigene Leben zu schützen!

Jemandem durch auf dem Hals knien minutenlang die Luft zum Atmen nehmen und ihn dadurch (fahrlässig oder vorsätzlich mögen Gerichte entscheiden) zu töten ist in Ihren Augen also "der Schutz des eigenen Lebens"? Jetzt habe ich doch glatt etwas Frühstück erneut im Mund.

Re : andererseits !

Vollkommen richtig ! Auch wenn der Mann möglicherweise unter Drogen stand, und auch als "vorbestraft" galt, sollte eine solche Situation nie so enden !
Für mich zeigt sich deutlich, dass diese Polizisten nicht wirklich gut ausgebildet und keineswegs souverän mit dem Mann umgingen. Wenn er möglicherweise einen falschen Geldschein hatte, kann man ihn schon mal vor Ort befragen, genauso ob er Waffen dabei hat, und ihm dann erklären, dass er in Handschellen mit auf die Wache muss.
Bei vier anwesenden Polizisten sollte dies ohne Gewalt jederzeit möglich sein.
Das zeigt ein düsteres Bild auf die Ausbildung der amerikanischen Polizei, auch wenn die Gefahrenlage dort bestimmt deutlich höher ist als in D.
Auch für mich ist dies eindeutig brutale und unnötige Polizeigewalt gegen einen unbewaffneten dunkelhäutigen Mann, wie sie viel zu oft dort passiert. Es bleibt zu hoffen, dass die vier Polizisten lange für diese Tat büßen müssen und sich grundlegend etwas ändert !

Unfassbar

Mehrere Kommentatoren hier verweisen auf Drogen in Floyds Blut und sein Vorstrafenregister, rechtfertigen das Verhalten des Polizisten mit "präventiver Notwehr".

Geht's noch? Das ist keine Frage irgendeines "Narrativs", wie hier unterstellt wird, das hat auch erstmal nichts mit der Hautfarbe zu tun. Es ist ein ganz offensichtliches Beispiel unangemessen brutalen Vorgehens durch einen mutmaßlich schlecht ausgebildeten amerikanischen Polizisten.
Zum Selbstschutz vor einem drogenberauschten Gewalttäter hätten Handschellen oder notfalls Kabelbinder genügt, im Fall, dass ein Niederhalten tatsächlich nötig gewesen wäre, hätte das Knie trotzdem nichts auf dem Hals verloren gehabt und schon gar nicht 6 Minuten lang.
So etwas MUSS zu Untersuchungen und einer Anklage führen, sonst macht sich die Polizei unglaubwürdig.

Dass dem Polizisten schon vor dem Vorfall rassistische und sadistische Tendenzen nachgesagt wurden, ist ja "nur" das "Sahnehäubchen" des Falls.

Und noch so einer..

Am 09. Juli 2020 um 12:27 von PropagandaRoboter
Original Lesen
Ich kann jedem nur empfehlen, das Original zu lesen und sich selber eine Meinung zu bilden, anstelle einer selektiven Zusammenfassung. Punkte, die hier nicht erwähnt wurden: Die Polizisten fragen mehrfach und diskutieren unter welchem Drogeneinfluss er stand, es wird sofort klar, dass er nicht nüchtern war (siehe auch Obduktionsgutachten). Sie haben sofort den Notarzt gerufen, er wurde festgehalten bis der Notarzt eintraf, weil sie es aufgegeben hatten, ihn ins Polizeiauto zu setzen. Auch unerwähnt bleibt, dass er ursprünglich in einem Auto ohne Probleme sass, sich aber weigerte, ins Polizeiauto zu steigen - dementsprechend fällt es schwer, die Klaustrophobie nachzuvollziehen. Etc. etc.

———

Alles das ist keine Erklärung dafür sich minutenlang auf den Hals einer Person zu knien, die keine Luft bekommt. Dass die von Ihnen aufgeführten Umstände auf dem Video nicht zu sehen sind, ändert nichts an der letztlichen Handlung.

@Icke1

"Er war als mehrfach vorbestrafter Gewalttäter bekannt. Somit geht die Polizei von einer Gefährdung durch den Kriminellen aus. Jeder Polizist hat ein Recht das eigene Leben zu schützen!"

Leider ist das nicht so einfach. Jeder Mensch hat das Recht sein eigenes Leben zu schützen und Polizisten sind auch Menschen und haben wie alle Menschen eine Verantwortung dafür dieses Recht in verantwortlicher Weise zu wahrzunehmen, präventive Tötung ist nicht verantwortungsvoll.

Rassismus und Polizeigewalt sind auch in Deutschland Alltag!

Man kann etwas dagegen tun: auf die BLM-Demos gehen und auf andere Demos gegen Polizeigewalt.

Polizeigewalt kann jeden (!) treffen.

Die Polizei hat falsch gehandelt.

Aber die Medien sollten das Vorstrafenregister veröffentlichen, dann erkennt jeder, dass dieser Mann kein Heiliger war wie in den Medien dargestellt.

Re : Toni B. !

Für mich wäre es sehr interessant, mal zu erfahren, was Herr Floyd denn für Vorstrafen hatte.
Das rechtfertigt aber noch lange nicht die Art und Weise das Vorgehen von vier Polizisten. Natürlich sollten sie grundsätzlich immer zum Eigenschutz und der Umgebung vorsichtig agieren, aber auch immer mit Achtung und Respekt anderen Menschen gegenüber.
Wenn nun klar in Amerika solche polizeidienstliche Standardvorgehensweisen vorhanden sind, dann wird es endlich Zeit, diese deutlich zu ändern und die Polizisten und Polizistinnen wesentlich besser und umfangreicher aus zu bilden. Gerade was die Kommunikation betrifft, aber auch die respektvolle Behandlung von anderen Menschen.
Was und wie sie geschrieben haben, deutet darauf hin, dass sie diesen Mann schon gleich in eine Schublade geschoben haben, und in gewisser Weise sie das Vorgehen der Polizei rechtfertigen.
Im Ernst ???????????

@ 13:32 von Icke 1

Selbstverständlich hat die Polizei das Recht das eigene Leben zu schützen... Welche Gefahr geht von einem unbewaffneten, in Handschellen gefesselten Mensch aus?

"Eine Sache darf jedoch nicht

"Eine Sache darf jedoch nicht verschwiegen werden:
Beim Abfragen der Personendaten haben die Polizisten erfahren, dass George Floyd ein mehrfach vorbestrafter Gewalttäter"

Was die deutschen Medien auch gerne verschweigen ist die Tatsache, dass George Floyd und Derek Chauvin sich seit 20 Jahren persönlich kannten und mal im gleichen Nachtclub bei der Security gearbeitet hatten.

Weswegen man auch keine "Personendaten abfragen" muss, um zu wissen wen man da vor sich hat, denn der Herr Polizist stammt ja offenbar aus dem gleichen kriminellen Milieu.

Auch wenig Erwähnung hierzulande findet die Tatsache, dass gegen Derek Chauvin in der Vergangenheit in mindestens 17 Fällen Anzeigen und Beschwerden eingingen - und zwar auch von weißen und unschuldigen Verdächtigen - und dass er bereits mehrfach zuvor auch in Schießereien und Tötungen verwickelt war.

Das nur zu Ihrer Frage, wer und warum hier jemand "besonders nachdrücklich zu behandeln" ist.

Unsinnige Diskussionen

Ich verstehe nicht, was all die Hinweise auf Vorstrafen und Drogen bezwecken sollen, außer das völlig inakzeptabele Vorgehen der Polizisten zu rechtfertigen. Auch vorbestrafte Drogensüchtige oder Drogenhändler haben eine Menschenwürde und ein Recht auf Leben. Einem wehrlosen Mann acht Minuten die Luftzufuhr zu verwehren, sagt alles. Da braucht man kein Vorstrafenregister anzusehen.

Es ist wirklich beschämend

Es ist wirklich beschämend dass amerikanische Polizisten so herzlos sind.
Einen wehrlosen Menschen zu Tode zu quälen ist vollkommen ohne Würde und feige.
Das muss endlich einmal weltweit klar werden.

@McColla

"Und wenn ein Bürger also Drogen genommen hat, die ihn aggressiv und paranoid machen KÖNNEN und er deshalb Atemnot HAT, ist die Lösung sich als Polizist auf seinen Hals zu knien?
Sind Sie von allen guten Geistern verlassen?"

1. Welche guten Geister meinen Sie? Glauben Sie an Geister?

2. Ich habe mit keinem Wort erwähnt dass es gut ist auf jemandes Hals zu knien. Dass ich dies gutheissen würde haben SIe mir unterstellt.

3. Wie man renitente unter Amphetaminen stehend Bürger dazu bringt sich ruhig zu verhalten weiss ich nicht. Ich habe darin keine Ausbildung und lasse mich gerne von Ihnen belehren wie Sie das machen würden.

4. Ich habe lediglich darum gebeten in diesem Fall ALLE Fakten auf den Tisch zu bringen. Ich möchte mich für keinen der Beteiligten einsetzen. Ich würde nur gerne das ganze Bild der Sache. Man weist oft, zu recht, daraufhin das man den Tod eines Menschen nicht instrumentalisieren soll. Auch nicht für "die gerechte Sache".

Ich bin angewidert von den Rechtfertigungsversuchen hier

Floyd ließ sich problemlos die Handschellen hinter dem Rücken anlegen und war somit weitgehend wehrlos!
Selbst wenn er nun wegen Drogen, oder wegen eines plötzlichen Wahnsinnsanfalls, einen Angriff auf die Polizisten versucht hätte, wie gefährlich wäre ein Mensch mit in Handschellen auf den Rücken gefesselten Händen? Man hätte ihn, selbst bei allen erdenklichen Vorstellungen von den Angriffsmöglichkeiten, die Floyd zur Verfügung gestanden HÄTTEN, völlig problemlos sicher und human fixieren können.
Dieser brutale, widerwärte Foltermord dieser Monster in Polizeiuniform ist durch nichts, aber auch gar nichts in irgendeiner Weise zu rechtfertigen, oder zu relativieren. Wer das versucht braucht nach meinem Dafürhalten dringend therapeutische Hilfe!

12:16 Maria-José Blumen: Wer den Obduktionsbericht liest...

... der sollte ihn auch zu Ende lesen – zumindest das was öffentlich zugänglich ist.

Da steht eindeutig, dass die gefundenen Opioide nicht die Todesursache waren, sondern das Handeln des Polizisten.

Zu dem Rest Ihres Posts äussere ich mich lieber erst gar nicht.

Beleidigungen sind unsachlich!

"Sind Sie von allen guten Geistern verlassen?"
Solche unnötigen Beleidigungen läßt man hier durchgehen?

12:27 PropagandaRoboter: Original Lesen

Sie haben sofort den Notarzt gerufen
Der wurde gerufen als er sich im Streifenwagen verletzt hatte.

BlackLivesMatter

A view to a kill.
Diejenigen, die Floyd nahestehen, nennen ihn Perry the gentle giant.

Unfassbar, dass es hier

Unfassbar, dass es hier Kommentatoren gibt, die präventiven Mord als rechtsstaatlichen Vorgang hinstellen möchten, weil jemand vorbestraft ist oder Drogen genommen hat.

Zu sagen, jemand hat die Todesstrafe verdient, weil er Drogen genommen hat oder vorbestraft ist, wäre ja schon hochgradig verroht, aber das würde immerhin noch ein Gerichtsverfahren beinhalten. Diese Kommentatoren, aber halten selbst ein Gerichtsverfahren für überflüssig.

Wer Mord als legitime standrechtliche Tötung befürwortet oder auch nur relativiert, der ist ein Extremist erster Güte.

@ Maria-José Blumen

Von welchem Narativ sprechen Sie? Haben Sie die Aufnahmen gesehen?
Haben Sie gesehen wie Unbeteiligt der Killer auf dem Hals des Opfers kniet? Unzugänglich für das Flehen um sein Leben?
Find ich jetzt schon ein bisschen zynisch, Ihre Auslassung...

Gibt es hier ein Whataboutism-Nest?

Am 09. Juli 2020 um 13:50 von Sebastian15
Er war von Anfang an verängstigt.....
.....und wer fragt eigentlich mal, wie verängstigt die Frau war, die einige Jahre zuvor vom bewaffneten Herrn Floyd überfallen wurde? Dass er in seinem Leben kein Engel war und die Polizei das wahrscheinlich wusste, wird in dieser ganzen aufgeladenen Debatte gekonnt ausgeblendet!

———

Dann blenden Sie doch bitte ein, welche Rolle die Angst der Frau von vor ein paar Jahren und das Vorstrafenregister von Georg Floyd dabei spielen, dass man minutenlang (teilweise entspannt!) auf dem Hals einer gefesselten Person kniet, die keine Luft bekommt und während mehrere Kollegen drumherum stehen?

Ich warte sehr gespannt.

Re : Maria- Jose`Blumen !

Ja, es mag so sein, dass nicht alles erwähnt wurde. Aber auch wenn er unter Drogen stand und seine Angst äußerte, dann ist dies absolut kein Grund so brutal und rücksichtslos mit ihm um zu gehen. Die vier Polizisten hätten grundsätzlich keine Probleme haben dürfen, diesen Mann, deutlich friedlicher fest zu nehmen.
Auch ich hoffe, es wird vor Gericht ausführlich geklärt, was zum Tod von Herr Floyd geführt hat. In wie weit vielleicht Drogen oder Alkohol da mit eine Rolle spielten, und natürlich die Gewalt gegen den Hals von Herr Floyd, was in meinen Augen nie so hätte passieren dürfen.
Es sollte dadurch aber auch geklärt werden, ob es nicht endlich an der Zeit ist, die Ausbildung der Polizei deutlich zu verbessern, die Kriterien für eine Aufnahme von Personen für diesen Dienst, genauso wie die Personen selbst,auf unter die Lupe nehmen und gegebenenfalls verändern.
Natürlich finde auch ich es wichtig, dass neutral auf diese unsägliche Geschichte geschaut wird.

Tragisch und hilflos ...

Was ist eigentlich mit dem Videofilmer passiert ?
Ist das Material beschlagnahmt worden ?
Dann kennt man die Personalien .
Unterlassene Hilfeleistung würde hier doch auch greifen .
Waren beim Filmer Sensationsgelüste größer ?
Wir wissen so gut wie nichts über die Realität der Polizeiarbeit aus den USA .
Natürlich der vor Ort weiß mehr , ..und diese sind genauso interessiert oder weniger , ..wie überall auf dieser Welt .

Vorbestraft erlaubt also Tötung?

Für alle die so darauf erpicht sind, dass es sich bei Floyd um ein "schwer kriminellen" Menschen handelt:
Floyd wurde zwischen 1997 und Anfang der 2000er neunmal wegen kleiner Delikte zu Jail (kleine Delikte) verurteilt, Ladendiebstahl (und nicht wegen bewaffneten Raub), Drogendelikte (weniger als 1 gr. Kokain) und der Weigerung einer Personalkontrolle nach zu kommen.
Es sollte dabei auch seine soziale Herkunft und Wohnort berücksichtigt werden, der bei der Polizei unweigerlich zu einer verstärkten Kontrolle von schwarzen und eben nicht weissen Personen führt.
2007 wurde er über fünf Jahre Haft Prison (schwere Delikte) verurteilt, weil die Polizei drei Monate nach einem bewaffneten Raub der Meinung war, dass er der Fahrer des Tatfahrzeugs war (also er war anders lautender Unterstellung NICHT der Waffenträger, auch steht in den Prozessakten nichts davon, dass das Opfer "hochschwanger" war).

11:33 von Toni B.

«Dienstvorschriften:

Eine Sache darf jedoch nicht verschwiegen werden:
Beim Abfragen der Personendaten haben die Polizisten erfahren, dass George Floyd ein mehrfach vorbestrafter Gewalttäter ist.
Eine solche Person besonders nachdrücklich zu behandeln und sie besser zu früh, als zu spät niederzuhalten, ist polizeidienstliche Standardvorgehensweise.»

Logikvorschriften:

1 Vorbestrafter Gewalttäter, 4 Polizisten.
Gewalttäter liegt auf dem Boden, mit Handschellen gefesselt.
Wäre er weiterhin außergewöhnlich renitent.
Legen 4 Polizisten dem 1 Gewalttäter auch noch Fußfesseln an.
Dann liegt der auf dem Boden, niemand muss ihn "niederhalten".
Kann er dann erst mal liegen bleiben … "schlimmstenfalls".

Und gar nicht auch nur das Allergeringste gibt es "besonders nachdrücklich zu behandeln", warum irgendwer den gefesselt am Boden liegenden Gewalttäter dann anschließend durch Ersticken ermorden müsste.

Logikvorschriften. Dürfen nie verschwiegen werden.

Jedes emotional gesunde Kind weiß

..., dass beim Spiel ( Döppen im Wasser, Ringen und Toben unter der Decke, beim Sport, dass bei dem Ruf „ Ich kann nicht atmen, ich bekomme keine Luft...“ sofort Schluss ist. Egal, ob der andere blöd, doof, im Unrecht, wütend oder was auch immer ist. Jedes Kind weiß das. Ende, aus, vorbei. Es hat ja hier durchaus gute sichere Alternativen gegeben.
Wer diese Kleinkindregel nicht sicher einhalten kann, ist für jedwede Autorität ungeeignet.
Zum Schämen ist das.

Es ist bereits seit geraumer

Es ist bereits seit geraumer Zeit bekannt, dass George Floyd Straftaten begangen hatte (welche 10 Jahre zurückliegen).
Einige Kommentatoren nehmen dies wohl zum Anlass den Polizeieinsatz zu rechtfertigen. Dies ist schlicht zynisch und menschenverachtend. Ein Mann, der gefesselt am Boden liegt stellt für niemanden eine Gefahr dar. Und für alles was danach passiert ist spielen die früheren Straftaten überhaupt keine Rolle.
Relativ einfach eigentlich...

@Maria-José Blumen - der Mann war voll mit Drogen

Dann müssen Sie aber einen anderen Obduktionsbericht haben als der von der Polizei
und den des unhabhängigen Gutachters.

um 11:59 von Paul Ullreich

>>Liegen nicht mittlerweile auch der TS Erkenntnisse über das Vorstrafenregister von George Floyd vor? Vielleicht wäre auch das einen weiteren, ausführlichen Bericht wert.<<

Sie denken also wenn jemand Vorstrafen hat darf er von der Polizei auf offener Straße ermordet werden. 4 Polizisten hatten wohl alle Möglichkeiten den Mann zu fesseln.

um 11:33 von Toni B.

""Eine solche Person besonders nachdrücklich zu behandeln und sie besser zu früh, als zu spät niederzuhalten, ist polizeidienstliche Standardvorgehensweise.""

So etwas mag für einen sehr kurzen Moment wohl gelten.
Aber sicher nicht für fast neun Minuten.
*
Vor allem, wenn auch noch drei Kollegen untätig daneben stehen und nicht auf die Idee kommen, um zB. Handschellen anzulegen oder andere Fixierungsmittel anzuwenden.

14:05 von Erich Kästner

Sie unterstellen der Polizei im Kollektiv Rassismus und Gewalt!

Mit Verlaub gesagt: erstens ist ihr Beitrag purer Rassismus, zweitens gibt es für ihre Anschuldigungen kein Beweis!

Sollten sie den haben, wissen sie mehr als diejenigen, die es wissen wollen (Studie), zweitens bitte ich um Veröffentlichung eines HInweises.

Besten Dank im Voraus.

PS. Sollten sie kein Link haben, bitte ich sie solche Anschuldigungen zu unterlassen - es könnte Ressentimentsfördernd sein!

Wenn ein Mensch...

in Polizeigewahrsam stirbt, dann muss das sorgfältig untersucht werden. Punkt. Aber grundsätzlich Mord aus rassistischen Motiven zu unterstellen schießt dann doch über das Ziel hinaus und lässt eben all die anderen beglietenden Umstände ausser Acht: mehrfach vorbestraft, auch wegen Gewaltdelikten, einmal sogar mit Schußwaffe, zugedröhnt, widersetzt sich den Polizisten, schiebt fadenscheinige Argumente wie Klaustrophobie vor um nicht in ein Auto zu müssen (obwohl er selbst in einem saß), die Kontrolle an sich erfolgte auch nicht verdachtsunabhängig sondern weil Floyd mit Falschgeld bezahlte.

Das ist kein Grund, jemanden umzubringen. Aber es sind viele Gründe, auf Nummer sicher zu gehen und den Verdächtigen zu fixieren. Und mit Verlaub, wenn jemand 20x in über 8 Minuten sagt, er könne nicht atmen, dann ist er entweder der Weltmeister im Luftanhalten oder er hat die ersten 6-7 Minuten gelogen. Die Beamten werden ihm das nicht geglaubt haben, genau wie die Klaustrophobie.

um 11:59 von Paul Ullreich

""Liegen nicht mittlerweile auch der TS Erkenntnisse über das Vorstrafenregister von George Floyd vor? Vielleicht wäre auch das einen weiteren, ausführlichen Bericht wert.""

Sie meinen also, wenn das Vorstrafenregister lang genug ist, ist das Vorgehen des Polizisten und seiner untätigen Kollegen in Ordnung?

Ein kleiner Appell

Solange es Menschen gibt (und zwar in dieser Anzahl), die das brutale Erdrosseln eines Menschen relativieren oder gar begründen möchten, solange ist der Rest der Gesellschaft angehalten sich dafür einzusetzen, dass diese Stimmen und deren Ideologie eines Tages verstummen.
Selbstverständlich aufgrund eigener Einsicht und nicht durch Verbote.

Spätestens seit Martin Luther King wissen wir wie man Hass letztlich am effektivsten bekämpft.

Vorbestraft erlaubt also Tötung? Teil 2

Auch ist bis Heute nicht bekannt, ob die Beamten vor Ort bei seiner Verhaftung sein Vorstrafenregister kannten.
Welche Gefahr sollte auch von einen mit Handschellen auf dem Rücken schon am Boden liegenden ausgehen?
Interessant ist auch der Vorgang seiner Verhaftung.
Laut Polizeisprecher von Minneapolis ist übrigens die Art der Verhaftung, also das Knien auf dem Hals eines Verdächtigen, keine erlaubte Praxis des Police Department.
Interessanter Fakten Check hier:
https://www.snopes.com/news/2020/06/12/george-floyd-criminal-record/

Es stellt sich also die Frage warum dieses Framing in Sachen Vorstrafenregister von Floyd?
Es dient dazu den Getöteten und auch Black Lives Matter zu diskreditieren und von institutionellen Rassismus bei der Institution Polizei abzulencken.
Getreu dem Motto: Wer im Laden klaut und ab und an eine Nase Koks nimmt, der würde auch Polizisten töten.

Natürlich ...

... war der Schwarze wohl kein Engelchen, aber diese Art Polizisten, die von der Gegenseite nicht ganz zu Unrecht als "Bullen" bezeichnet werden, erweisen sich halt auch immer wieder als brutale Schläger.
Ein klein wenig mehr fundierte Polizeiausbildung könnte da auf Dauer Wunder bewirken.
Schießtraining alleine tut es da leider nicht!

14:06 von Augustus Cäsar

«Die Polizei hat falsch gehandelt.
Aber die Medien sollten das Vorstrafenregister veröffentlichen, dann erkennt jeder, dass dieser Mann kein Heiliger war wie in den Medien dargestellt.»

"Und wenn das Vorstrafenregister ausgerollt bis nach China reicht".

In Rechsstaaten werden auch Mörder vor Gericht verurteilt.
Und nicht auf der Straße liegend von Polizisten ermordet.

Vorstrafenregister werden bei Toten immer ungültig.
Heiligsprechen tut nur der Mann im Vatikan in Rom.
Hat er bei George Floyd aber nicht getan.

12:16 von Maria-José Blumen

""Wer den Obduktionsbericht liest...

...der kann ersehen dass der Mann mit Drogen voll war, die ihn aggressiv und paranoid machen können, als auch die Wirkung von Atemnot, bis hin zum Atemstillstand bewirken können.""

Floyd ist also an der Wirkung der Drogen gestorben und nicht am "Kniefall" des Polizisten.

Schon etwas makaber.

ForFortune

Genau so isses !
Mord bleibt Mord.

thema abkoppeln von rassismusdebatte...

8 minuten und 40 sekunden sollten der welt eigentlich nicht den rassismusspiegel vorhalten, sondern zeigen, dass es ein problem mit ausufernder polizeigewalt in den USA gibt.

man sehe dazu auch http://www.polit-blog.eu.

gewaltbereite polizei sollte aus dem dienst enfernt werden. wenn delikte GEGEN polizisten unter besonders hohe strafe gestellt werden, dann sollte dies auch fuer delikte VON polizisten gelten.

14:15 von denkend

«"Sind Sie von allen guten Geistern verlassen?"
Solche unnötigen Beleidigungen läßt man hier durchgehen?»

Was für eine garstige "Beleidigung".
Auch die Beleidigung: "Sie haben Unrecht" ist gar keine Beleidigung.

@ 13:50 von Sebastian15

Hier wird gar nichts "gekonnt ausgeblendet", allerhöchstens von Ihnen die Tatsache, dass ein wehrloser Mann mehr als 20 mal sagte, er bekäme keine Luft, und dann starb durch unveränderte Polizeigewalt.

Ich bin wirklich traurig...

...wie viele Menschen hier immer wieder versuchen den Tod eines Menschen zu rechtfertigen, versteckt hinter scheinheiligen Argumenten.

@ Forfuture

>>> Dieser brutale, widerwärte Foltermord dieser Monster in Polizeiuniform ... <<<
.
Dann hoffe ich für Sie, dass sie niemals die Hilfe solcher "Monster" benötigen, falls Ihnen mal eine Lichtgestallt wie GF zur falschen Zeit über den Weg läuft.

@ RASchmho

>>> Jedes emotional gesunde Kind weiß
..., dass beim Spiel ( Döppen im Wasser, Ringen und Toben unter der Decke, beim Sport, dass bei dem Ruf „ Ich kann nicht atmen, ich bekomme keine Luft...“ sofort Schluss ist. <<<
.
Genau. Jedes Kind weiß sicherlich auch, dass wenn man "nicht schießen" ruft, die Ganoven sofort ihre Waffen wegstecken.
Nur ist Polizeiarbeit leider kein Kindergarten.

@Maria-José Blumen

Am 09. Juli 2020 um 14:10 von Maria-José Blumen

———

Dann starten Sie doch bitte einen Versuch zu erklären welche Seite für Sie noch beleuchtet werden muss, um das Handeln des Polizisten in dieser Situation besser zu beurteilen.

Wie man jemanden, der unter Amphetamin steht dazu bringt sich ruhig zu verhalten, kommt ganz darauf an wie der-/ diejenige sich verhält. Durchaus kann man jemanden hierfür zu Boden bringen und auch fixieren. Hierzu wären ja, sofern Georg Floyd sich renitent verhalten hätte, genügend Polizisten da gewesen.

Und nun erklären Sie mir noch welche denkbare Situation es gibt, sich ohne Stress (den kann man nämlich bei bestem Willen nicht erkennen bei dem Polizisten) auf den Hals eines Menschen zu knien, der mehrfach fleht keine Luft zu bekommen?

Mich würde das wirklich interessieren, nachdem Sie ja scheinbar noch weit davon entfernt sind überzeugt zu sein, dass hier eine kaltblütige Tötung vorlag.

@14:09 von bubu

Das findet dann auch Berücksichtigung im Gerichtsurteil über D. Chauvin!

@ Marie-José-Blumen

Ja bei George Floyd wurden im Blut Spuren von Drogen bei seiner Obduktion gefunden.
Siehe: Autopsy_2020-3700_Floyd.pdf

Und nein, das war nicht die Todesursache.
Siehe: 51_Vortrag_Kuhlmann_final_NeueDrogen.pdf

Beide Texte sind etwas länger, könnte aber bei der Findung Ihres "Narrativ" helfen.

@McColla

"Alles das ist keine Erklärung dafür sich minutenlang auf den Hals einer Person zu knien, die keine Luft bekommt. Dass die von Ihnen aufgeführten Umstände auf dem Video nicht zu sehen sind, ändert nichts an der letztlichen Handlung." Am 09. Juli 2020 um 13:56 von McColla

*

Ob das zu erklären ist oder nicht entscheidet ein US-Gericht, nicht Sie.

Fakt ist, dass es in den USA eine übliche Methode war Festgenommene ruhig zu stellen. So wurden Polizisten ausgebildet.
Bis zu diesem einen Fall ist keiner dadurch zur schaden gekommen. Nach diesem Fall wurde diese Methode verboten.

Ob der Polizist etwas falsch gemacht hatte oder Drogen und Alkoholkonsum des Verstorbenen schuld gewesen sind wird sich zeigen.

*

Die US-Polizei ist nicht mit der deutschen Kuschelpolizei vergleichbar.

Mein Mann hat 1x bei einer Kneipelschlägerei in den USA gesehen, wie da gearbeitet wird: Polizei kommt rein, alle werden fixiert, wer aufmuckt kriegt den Gummiknüppel und wird fixiert, diskutiert wird nicht.

13:50 von Sebastian15

Zitat Dass er in seinem Leben kein Engel war
Aber Fahrer bei der Heilsarmee.

Merken sie eigentlich was Sie da so unreflektiert vor sich hinschreiben?

Der Vollständigkeit halber

In Frankreich ist die Vorgehensweise der Polizei genau so.
Nachdem diese Methode im Rahmen der Proteste gegen Polizeigewalt in Frankreich, kurz nach dem Tod von Georg Floyd verboten wurde, ist sie nun wieder erlaubt, da sich die französischen Polizisten über dieses Verbot beschwert hatten.
Komisch, dass in der BRD darüber nicht berichtet wurde.

Mehr als 20-mal "I can't breathe?

Jedes Verbrechen ist schlimm besonders wenn es von Sicherheitsbehörden getan wird.

Vielleicht muss die USA darüber nachdenken Ihre Regionalen und städtischen Behördenleiter die ja auch regelmäßig von den Bürgern demokratisch gewählt werden anders zu regeln. So wie bei uns.

Auch darf man dabei die Opfer nicht vergessen denen George Floyd durch nicht einhalten von Regeln und Gesetzte Leid und Schmerzen zugefügt.

@ Mister_X

"Es ist bereits seit geraumer Zeit bekannt, dass George Floyd Straftaten begangen hatte (welche 10 Jahre zurückliegen).
Einige Kommentatoren nehmen dies wohl zum Anlass den Polizeieinsatz zu rechtfertigen. Dies ist schlicht zynisch und menschenverachtend." Am 09. Juli 2020 um 14:27 von Mister_X

*

Der Mann war vorbestraft und fuhr angetrunken (und nach der Autopsie unter Drogeneinfluss) ein Auto.

Meinen Sie, den Mann würde man überall auf der Welt einfach weiterfahren lassen?

Wenn man sich der Verhaftung widersetzt, dann wird man überall fixiert.
Die Methoden dafür sind je nach Land unterschiedlich.

Reden wir doch darüber, dass Afroamerikaner den niedrigsten Bildungsstand, die höchste Schulabbrecherquote und höhste Kriminalitätsrate haben, während die asiatischen Amerikaner im Schnitt am besten gebildet sind, den höchsten Verdienst, die höchste Lebenserwartung und die niedrigste Kriminalitätsrate haben.
Dann kann man endlich die Ursachen erforschen ohne Rassismus vorzuschieben.

Warum nur ...

... interessieren sich hier so viele Foristen für Floyds Vorstrafen und wollen diese auch noch veröffentlicht haben!?

Legen Sie doch erstmal Ihr Flensburger Punktekonto und dann auch gleich Ihr Führungszeugnis offen.

Der Mann wird befragt, weil er mutmaßlich mit Falschgeld bezahlt hat. Es gibt zunächst nur einen Verdacht, keine Anklage und schon gar keine Verurteilung. Die Vorstrafen liegen lange zurück. Und diese Befragung und anschließende Festnahme endet mit seinem Tod, weil ganz offensichtlich völlig unangemessene Härte angewendet wurde.

Und selbst wenn es in irgendeinem Obduktionsbericht heißt, dass Floyd Drogen genommen hatte, welche aggressiv machen können ... die Körperkameras zeigen ja offenbar ein anderes Bild.

@14:34 von morgentau19

"...zweitens gibt es für ihre Anschuldigungen kein Beweis! Sollten sie den haben, wissen sie mehr als diejenigen, die es wissen wollen (Studie)...
PS. Sollten sie kein Link haben, bitte ich sie solche Anschuldigungen zu unterlassen - es könnte Ressentimentsfördernd sein!"

Spricht die Verhinderung von eben genau einer solchen Studie zu "Racial profiling" nicht für sich und ist deshalb "ressentimentsfördernd"?

Wie kann man das rechtfertigen?

4 bewaffnete Polizisten ersticken einen am Boden liegenden Unbewaffneten und da für soll es eine andere Begründung ausser unnötiger Gewaltanwendung geben? Schön wäre auch zu wissen, was die Rechtfertiger dieser Tötung sagen würden, wenn 4 Polizisten mit Migrationshintergrund bei der Pegida Demo einen vorbestraften Neonazi so aus dem Leben befördern? Ob sie das dann auch so sehen würden?

um 14:05 von Erich Kästner

>>Man kann etwas dagegen tun: auf die BLM-Demos gehen und auf andere Demos gegen Polizeigewalt.

Polizeigewalt kann jeden (!) treffen.<<

Haben Sie das gut überlegt was Sie da schreiben.
So ohne Beleg einen ganzen Berufstand zu diffamieren ist schon ein starkes Stück. in meinem Bekanntenkreis zu dem auch viele Menschen mit Migrationshintergrund gehören
habe ich noch keinen über Polzeigewalt klagen gehört.

13:32 von Icke 1

"Klarstellung

Er war als mehrfach vorbestrafter Gewalttäter bekannt. Somit geht die Polizei von einer Gefährdung durch den Kriminellen aus. Jeder Polizist hat ein Recht das eigene Leben zu schützen!"

,.,.,

Da Sie ja wissen, dass der Mann bereits in Handschellen war:
was wollen Sie also rechtfertigen? Den Mord an ihn?

Hätte der Mann die Handschellen zerbrechen und die Polizisten ermorden können?

Ich begreife überhaupt nicht, wieso sie diesem Mann überirdische Kräfte zutrauen, sodass er ermordet werden musste.

Um einer weiteren Ausrede vorzubeugen:

Wenn schon 4(!) Polizisten vor einem Mann, dessen Hände bereits problemlos mit Handschellen auf den Rücken gefesselt waren, solche Angst haben, dann folgende Idee:
Den Mann mit ein, oder zwei Paar Handschellen durch die bereits dem Festgenommenen angelegten Handschellen hindurch um einen Laternpfahl o.ä. fixieren. Da hätte er jeden erdenklichen Tobsuchtsanfall bekommen können, selbst Hannibal Lecter hätte dann keinen mehr verletzen können.
Wie gesagt, nur für den Fall, dass hier irgendein völlig realitätsferner Versuch gemacht würde, Floyd zu unterstellen noch eine ernstzunehmende Gefahr für die Polizisten gewesen zu sein.

was hat das eine mit dem anderen zu tun?

ich glaube hier leiden ganz schön viele personen am stockholmsyndrom, so wie versucht wird die amerikanische polizei in schutz zu nehmen (ja auch hierzulande gibt es polizeiskandale, aber ingesamt machen die hier einen guten job).

was spielten es für eine rolle, ob er straftäter etc. pp. war?

deswegen darf man auf seinem hals minutenlang knien, obwohl er schon minutenlang gesichert war (handschellen etc.), seinen tot also billigend in kauf nehmend, wenn nicht sogar erwünscht.

hier wird ständig versucht eines gegen das andere aufzuwiegen.

@ Johnny R

"2007 wurde er über fünf Jahre Haft Prison (schwere Delikte) verurteilt, weil die Polizei drei Monate nach einem bewaffneten Raub der Meinung war, dass er der Fahrer des Tatfahrzeugs war" Am 09. Juli 2020 um 14:25 von Johnny R

*

Wollen Sie behaupten, dass die USA kein Rechtsstaat sind und dass willkürliche Urteile gefällt werden???

Meinen Sie etwa, in einer Gegend, in der hauptsächlich Afroamerikaner leben alle Polizisten Weiße seien?

13:45 von Carlsand

"Da müssen Sie bedenken, dass die Hälfte aller Morde und über die Hälfte aller Einbrüche von Schwarzen begangen werden, obwohl sie nur 13 % der Bevökkerung stellen. So wurde im "Spiegel" berichtet. Da stellt sich dann wohl eine gewisse Routine gegenüber Schwarzen, bei der Polizei ein."

,.,.

Die Routine des Ermordens?

Weil er mit Falschgeld bezahlt hat, wo noch nicht mal klar war, ob er das selber überhaupt als Falschgeld erkannt hat?

Schiefer Vergleich von Erich Kästner 14:05

Nur vorsorglich, der Artikel, den Sie kommentieren, bezieht sich auf einen Vorfall in den USA . Es gab dort kurz vor dem Vorfall weitere Vorgänge, die auf eine schlechte Ausbildung der Polizei in den USA schließen lassen und einseitigen Vorverurteilungen bestimmter Bevölkerungsgruppen, die dort vorherrschen. Was hat das erst mal mit der deutschen Polizei zu tun? Gar nichts. Natürlich dürfen sie für und gegen alles mögliche demonstrieren, das lässt unser Grundgesetz zu. Überzeugend wirkt ihr Statement allerdings nicht. Vielleicht ist Demonstrieren auch Ihr Lebensmotto.

@morgentau19

Inkorrekt, der User Erich Kästner hat nie behauptet, dass das ein generelles Problem der Polizei als Kollektiv wäre. Er hat nur gesagt, dass es Rassismus und Polizeigewalt auch bei der deutschen Polizei gibt und das ist definitiv korrekt, auch wenn es selbstverständlich keinen Generalverdacht gegen Polizisten geben sollte, insbesondere da solche Fälle in Deutschland zum Glück viel seltener sind als z.B. in den USA.

Trotzdem wurde ich selbst schon dreimal Zeuge von Polizeigewalt im Rahmen von Demonstrationen. Das eine Mal handelte es sich offenbar um angestaute Frustration und die anderen beiden Male vermutlich um Hilflosigkeit der Beamten, die mit der Situation überfordert waren und falsch reagiert haben. Es kommt also leider vor. Ich kann mir in allen drei Fällen vorstellen, was menschlich in den Verantwortlichen vorging, trotzdem sollte es im professionellen Umfeld nicht passieren.
Ich würde deshalb trotzdem nie von diesen Einzelfällen auf die ganze Polizei schließen.

13:50 von Carlsand

"Er stand bei seiner Festnahme unter Drogeneinfluss, da ist mit merkwürdigkeiten zu rechnen. Ob Ängstlichkeit, Gewalt ect. ,eben mit allem !"

,.,.

Dass der Gefesselte aus seinen Handschellen rutscht und die Polizisten hastenichgesehen alle zusammen umbringt?

Deutlich wird auch,

dass er offenbar von Anfang an verängstigt war.
.
kann man sich vorstellen
wenn er gerade mit Falschgeld bezahlt hat
und wenn man wegen bewaffnetem Raubüberfall 6 Jahre im Gefängnis war
ist man ja auch nicht gerade - so stelle ich mir das vor - ein Unschuldslamm
nichts desto trotz
ein sehr unprofessionelles Vorgehen der Polizei
das sicherlich durch ein nicht kooperierendes Verhalten des Opfers eskalierte

14:39 von schabernack

Warum sollte George Floyd , von dem " Mann aus dem Vatikan " Heilig gesprochen werden ?
Weil er Schwarz war?
Merken Sie eigentlich Ihre abstruse Denkweise nicht ?

13:50 von Sebastian15

"Er war von Anfang an verängstigt.....
.....und wer fragt eigentlich mal, wie verängstigt die Frau war, die einige Jahre zuvor vom bewaffneten Herrn Floyd überfallen wurde? Dass er in seinem Leben kein Engel war und die Polizei das wahrscheinlich wusste, wird in dieser ganzen aufgeladenen Debatte gekonnt ausgeblendet!"

,.,.,

Da muss er natürlich an Ort und Stelle erwürgt werden, keine Frage.

14:53 von sveglia

«Ich bin wirklich traurig … wie viele Menschen hier immer wieder versuchen den Tod eines Menschen zu rechtfertigen, versteckt hinter scheinheiligen Argumenten.»

Auch mich macht es viel mehr traurig als wütend, eine derart geballte Anhäufung von Empathie-Abwesenheit zu lesen …

14:36 von RenamedUser

Wenn ein Mensch...
in Polizeigewahrsam stirbt, dann muss das sorgfältig untersucht werden. Punkt. Aber grundsätzlich Mord aus rassistischen Motiven zu unterstellen schießt dann doch über das Ziel hinaus und lässt eben all die anderen beglietenden Umstände ausser Acht: mehrfach vorbestraft, auch wegen Gewaltdelikten, einmal sogar mit Schußwaffe, zugedröhnt, widersetzt sich den Polizisten, schiebt fadenscheinige Argumente wie Klaustrophobie vor um nicht in ein Auto zu müssen (obwohl er selbst in einem saß), die Kontrolle an sich erfolgte auch nicht verdachtsunabhängig sondern weil Floyd mit Falschgeld bezahlte.

Selbst wenn alle diese Details im Zeitpunkt der Festnahme bekannt waren, rechtfertigen sie nicht die Vorgehensweise gegen einen wehrlos am Boden liegenden und gefesselten Menschen. Punkt.

@ McColla

"Und nun erklären Sie mir noch welche denkbare Situation es gibt, sich ohne Stress (den kann man nämlich bei bestem Willen nicht erkennen bei dem Polizisten) auf den Hals eines Menschen zu knien, der mehrfach fleht keine Luft zu bekommen?" Am 09. Juli 2020 um 14:56 von McColla

*

Jetzt wissen Sie schon durch ein Video aus dem Netz, dass der Polizist keinen Stress hatte.

Und dass jemand, der sich dauern beschwert hatte keine Luft bekam.

Warum schreiben Sie nicht einfach das zuständige Gericht in den USA an, weil Sie Ihre genauen Ermittlungen schon abgeschlossen haben, die offensichtlich einen rechtsstaatlichen Prozeß unnötig machen?

Das Gelächter aus den USA wird man sicher bis nach Deutschland hören können.

um 15:04 von nie wieder spd

Die Methode wird zur Überwältigung des Verdächtigten eingesetzt. Nach der Fixierung ist die Methode verboten.

14:25 von Boxtrolls

Tragisch und hilflos ... Was ist eigentlich mit dem Videofilmer passiert ? Ist das Material beschlagnahmt worden? Dann kennt man die Personalien . Unterlassene Hilfeleistung würde hier doch auch greifen .
Waren beim Filmer Sensationsgelüste größer ?

Unterlassene Hilfeleistung? Der Filmer soll sich mit diesen vier Polizisten anlegen? Meinen Sie das ernst?

Am 09. Juli 2020 um 14:25 von Boxtrolls

Zitat: Was ist eigentlich mit dem Videofilmer passiert ?
Ist das Material beschlagnahmt worden ?
Dann kennt man die Personalien .
Unterlassene Hilfeleistung würde hier doch auch greifen .

Der Videofilmer hätte die herumstehenden Polizisten beseite schieben müsssen und den Polizisten, der auf Floyd kniete, von diesem herunterreißen müssen.

13:54 von Traumfahrer

"Das zeigt ein düsteres Bild auf die Ausbildung der amerikanischen Polizei, auch wenn die Gefahrenlage dort bestimmt deutlich höher ist als in D."

,.,.,

Sie beschuldigen damit die Ausbilder, dass sie versäumt haben, darauf hinzuweisen, dass man wehrlose Täter nicht einfach ermorden darf.

Ich denke, diese Art Rechtfertigung des Polizisten greift nicht.
Wer mordet, ist ein Mörder. Und auch die USA-Polizei bildet keine Mörder aus.

15:04 von nie wieder spd

«Der Vollständigkeit halber.
In Frankreich ist die Vorgehensweise der Polizei genau so.»

Kompletter Nonsens.

Auch in Frankreich ist es Polizisten verboten,
gefesselt auf dem Boden liegende Verdächtige zu ermorden.

Der Vollständigkeit halber.

@Boxtrolls - 14:25

"Was ist eigentlich mit dem Videofilmer passiert?
Ist das Material beschlagnahmt worden?
Dann kennt man die Personalien .
Unterlassene Hilfeleistung würde hier doch auch greifen.
Waren beim Filmer Sensationsgelüste größer?"

Dass eine Strafbarkeit bezüglich der Aufnahmen für Sie Thema sind während ein Mann auf offener Straße von der Polizei hingerichtet wird - was sind das denn für Verhältnismäßigkeiten?

"Wir wissen so gut wie nichts über die Realität der Polizeiarbeit aus den USA."

Doch, wir wissen von dem weltweit bekannten Video - das Sie ja beschlagnahmt sehen wollten - dass diese Art von Polzeigewalt in rechtsstaatlichen Demokratien nicht gebilligt werden kann.

@Mischpoke West

Warum müssen Leute wie sie eigentlich durchgehend generalisieren und bei anderen davon ausgehen, dass diese auch generalisieren?

ForFuture meinte mit "Monster in Uniform" ganz sicher nicht alle Polizisten. Die allermeisten Polizisten sind in Ordnung und machen einen guten Job, das wird hoffentlich kaum einer abstreiten. Schwarze Schafe gibt es allerdings überall und das wir es hier in diesem Fall höchstwahrscheinlich mit einem besonders schlimmen Fall zu tun haben ergibt sich aus dem Ergebnis.

Und da George Floyd mit auf den Rücken gefesselten Armen auf dem Boden lag und von vier Polizisten umstellt war, erübrigt sich ihr Verweis an RASchmho ebenso. wenn Floyd eine Waffe gezogen und auf die Polizisten gerichtet hätte, wäre die ganze Diskussion ja wohl hinfällig. Hat er aber nicht. Er war zu dem Zeitpunkt wehrlos.

Am 09. Juli 2020 um 14:34 von morgentau19

Zitat: 14:05 von Erich Kästner: Sie unterstellen der Polizei im Kollektiv Rassismus und Gewalt!

Bumm.... da ist sie wieder: Die Generalverdachtskeule.

Kästner hat geschrieben, dass Polizeigewalt jeden treffen kann.

Polizeigewalt ist die Gewalt einzelner Polizisten. Die kommt vor und kann wirklich jeden treffen.

Kästner hat nicht geschrieben, dass jeder Polizist gewaltbereit durch die Gegend rennt.

11:59 von Paul Ullreich

das soll jetzt in keiner Weise die Polizeibrutalität in den US rechtfertigen
könnte vielleicht auch das Bild des "Opfers" relativieren

14:58 von Tada

«Ob der Polizist etwas falsch gemacht hatte oder Drogen und Alkoholkonsum des Verstorbenen schuld gewesen sind wird sich zeigen.»

Wird er wohl erstickt sein, der Gefesselte, weil er viel zu viel billigen Fusel trank. Aber nicht, weil wer Polizist minutenlang auf seiner Kehle kniete …

11:33 von Toni B. Dienstvorschriften

ZITAT: "Eine solche Person besonders nachdrücklich zu behandeln und sie besser zu früh, als zu spät niederzuhalten, ist polizeidienstliche Standardvorgehensweise."ZITAT ENDE

SIE sind offenbar kein Polizeibeamter, und wenn doch, dann kennen Sie offenbar das Polizeigesetz nicht besonders gut, was wiederum eine Peinlichkeit sondergleichen wäre - bildet es doch zusammen mit der STPO die Ermächtigungsgrundlage für polizeiliches Handeln.

Und selbige Polizeigesetze ( der Länder) schreiben ziemlich genau vor, in welchen Fällen und unter welchen genauen Vorraussetzungen ein Polizeivollzugsbeamter zu einfacher körperlicher Gewalt als zulässiges Mittel des unmittelbaren Zwanges greifen darf.

Der reine personengebundene Hinweis oder das Vorhandensein einer Kriminalakte allein rechtfertigt die Anwendung von unmittelbarem Zwang gegen eine Person jedenfalls nicht.

14:09 von Rolf_US

"Ich verstehe nicht, was all die Hinweise auf Vorstrafen und Drogen bezwecken sollen, außer das völlig inakzeptabele Vorgehen der Polizisten zu rechtfertigen."

.-.-

Ich vermute Ähnliches.
So als sei es der Polizei doch gelungen, zumindest EINEN schwarzen Verbrecher an Ort und Stelle hinzurichten.

Klarstellung 2

Sie scheinen jemand zu sein, der jedem eine 2. Chance geben möchte und lieber als Strafe einen Stuhlkreis bildet. Gegebenenfalls bietet man auch noch ein Anti-Aggressionstraining an. Bis da dann alles mit dem Straftäter ausdiskutiert wurde, sind die Polizisten schon tot!

12:16 von Maria-José Blumen Wer den Obduktionsbericht liest...

"Wer den Obduktionsbericht liest...

...der kann ersehen dass der Mann mit Drogen voll war, die ihn aggressiv und paranoid machen können, als auch die Wirkung von Atemnot, bis hin zum Atemstillstand bewirken können."

Interessante Aussage. Dann teilen SIE uns doch mal mit, woher SIE Einblick in die Details des Obduktionsberichtes in diesem Fall haben und verlinken SIE doch bitte Ihre Quelle.

Ansonsten gehe ich hier nämlich von einer unwahren Behauptung aus.

14:05 von Erich Kästner

Rassismus und Polizeigewalt sind auch in Deutschland Alltag!.
Polizeigewalt kann jeden (!) treffen
.
sind sie sicher ?
also mich wird kaum ein Polizist unter Drogeneinfluß antreffen
dazu noch (mutmaßlich) mit Falschgeld zahlend
dazu noch ne 6 jährige Haftstrafe wegen bewaffnetem Raubüberfall gerade beendet
das kann nicht solch ein Verhalten der Polizisten entschuldigen
aber es vielleicht in einem anderen Licht erscheinen lassen

Am 09. Juli 2020 um 14:53 von Mischpoke West

@ Forfuture >>> Dieser brutale, widerwärte Foltermord dieser Monster in Polizeiuniform ... <<<
.
Zitat: Dann hoffe ich für Sie, dass sie niemals die Hilfe solcher "Monster" benötigen, falls Ihnen mal eine Lichtgestallt wie GF zur falschen Zeit über den Weg läuft.

Für wie hoch halten Sie die Wahrscheinlichkeit, in Deutschland solchen Polizisten zu begegnen, die "Forefuture" als Monster bezeichnet?

Welch ein Generalverdacht, den Sie da äußern.

Trotz aller kritischer Einstellung, die ich gegenüber unseren Sicherheitsorganen habe, glaube ich, dass nur wenige solcher "Monster" darunter sind.

um 14:53 von Mischpoke West

Im Gegensatz zu Ihnen verallgemeinere ich nicht und zu Kommentaren Ihrer Art habe ich ja alles notwendige geschrieben.
Immerhin, Ihren Nickname scheinen Sie mit Bedacht gewählt zu haben, Glückwunsch.

13:32 von Icke 1

"Er war als mehrfach vorbestrafter Gewalttäter bekannt. Somit geht die Polizei von einer Gefährdung durch den Kriminellen aus. Jeder Polizist hat ein Recht das eigene Leben zu schützen!"

"Die Polizei" schon mal gar nicht. Und selbst wenn Vorstrafen vorliegen, ist eine Zwangsanwendung NICHT gerechtfertigt, sofern kein AKUTER rechtswidriger Angriff auf Leib oder Leben der Beamten und/oder eine klare, AKUTE Widerstandhandlung gegen die gerade laufende Massnahme stattfindet/ stattgefunden hat.

Natürlich dürfen sich Polizeibeamte gegen Angriffe gegen ihre Person zur Wehr setzen. Ein solcher Angriff hat in diesem Fall aber NICHT stattgefunden.

Das reine Vorliegen von Vorerkenntnissen zu einer Person rechtfertigt niemals diese massive Anwendung von physischer Gewalt gegen die Person.

@ hesta15

>>> in meinem Bekanntenkreis zu dem auch viele Menschen mit Migrationshintergrund gehören habe ich noch keinen über Polzeigewalt klagen gehört. <<<
.
Ich auch nicht. Liegt wahrscheinlich daran, dass in meinem, und anscheinend auch in Ihrem Bekanntenkreis, sich wenige bis gar keine Gewalttäter wiederfinden.

Studie "racial profiling" von Olivia59

Abgesehen davon, dass es hier beim kommentierten Artikel um Vorgänge in den USA handelt, nein ein Unterbleiben einer Studie spricht nicht für sich, belegt erst einmal gar nichts. Vielleicht wollen Sie daraus irgendwelche Vorurteile gegen die deutsche Polizei konstruieren.?

Obduktionsbericht

Ich finde es sehr befremdlich zu sehen, daß Hinz und Kunz sich daran ergötzen dürfen, wie schwer Gehirn, Herz oder Lunge eines ermordeten Angehörigen waren und welche Krankheiten wann und wo beim Obduzieren zu erkennen gewesen sind. Das kann nichtmal in den USA Normalfall sein, die Veröffentlichung eines solchen ausführlichen Berichtes, wie es der erste, offizielle nach Recherchen ist. Wenn ja, kann man nur noch beten für die armen Leute.

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