Kommentare

Anderes Land, anderer

Anderes Land, anderer Kontinent, gleiche Probleme.

Frage: sind diese Fälle wirklich ueber ganz Melbourne verstreut?

Einerseits ist es absolut richtig, dass eine zweite Welle verhindert werden muss, gar keine Frage. Aber ich frage zu dem hier trotzdem mal:

https://www.tagesschau.de/ausland/melbourne-lockdown-103.html

127 Neuinfektionen haben die Behörden im australischen Melbourne registriert - und eine sechswöchige Ausgangssperre für die fünf Millionen Bewohner erlassen. So soll eine zweite Welle verhindert werden.

sind diese Fälle ueber ganz Melbourne verstreut oder konzentrieren die sich auf einen bestimmten Bereich von Melbourne?? Denn wenn dem so wäre, dann könnte man doch diesen bestimmten Bereich nur abriegeln und fuer diesen Bereich den Lockdown machen.

Und muessen von der Zeitdauer her wirklich sechs Wochen sein??

https://www.tagesschau.de/ausland/melbourne-lockdown-103.html

127 Neuinfektionen haben die Behörden im australischen Melbourne registriert - und eine sechswöchige Ausgangssperre für die fünf Millionen Bewohner erlassen.

Das ist hart aber konsequent

127 Inf in einer 5Mio-Stadt: das sind 2,5 pro 100.000Ew. Deutschland hat derzeit 4,0 GT 48 - und darf aus dem Lockdown heraus! AUS ist da sehr schnell, drücken die Glut sofort aus. Gütersloh ist beim 100-fachen überhaupt erst aufgewacht.

Liebe Tagesschau

Bitte hört doch mal auf von einem "Lockdown" zu sprechen. Ein Lockdown ist eine Ausgangssperre. In Melbourne gibt es lediglich Ausgangsbeschränkungen also "Exit Restrictions" Das Herunterfahren der Wirtschaft inklusive Schliessungen wiederum ließe sich am ehesten mit "Shut down" übersetzen. Es gibt schon genügend "denglisch". Man muss es nicht ständig erweitern.

Sechs Wochen Ausgangssperre für fünf Millionen Einwohner.....

.....wegen 127 Infektionen. Verhältnismäßig sieht anders aus! Ein deutsches Gericht würde das wahrscheinlich sofort kippen.

Wenn das Normalität wird,

Wenn das Normalität wird, dann können wir uns einbuddeln!

Australien ....

.... wird wohl selbst am besten wissen, wie das Gesundheitssystem ausgestattet ist und wieviel Infizierte sie verkraften. Unsäglich, dass das Neunmalkluge von der anderen Seite der Erdkugel kritisieren ...

"(...) nun steht zumindest der Bundesstaat Victoria am Beginn einer neuen Welle"

Die hoffentlich mithilfe dieser strengen (aber wenigstens zeitlich befristeten) Einschränkungen der Bewegungsfreiheit am "Ausrollen" gehindert bzw. gestoppt werden kann.

Nachvollziehbar

Wenn wir eines gelernt haben, dann ist es auf den Beginn zu reagieren. Genau das machen die Politiker in Melbourne. Und so einschränkend ist es nicht, wenn das Haus auch nur zum Einkaufen lebensnotwendiger Dinge, zum arbeiten, Sport treiben oder um Angehörige zu versorgen verlassen werden darf.

Es geht ja nicht um die 127 sondern um die "Potenziale", die das Virus hat, wenn es nicht gelingt, es zu isolieren.

In Deutschland kaum vorstellbar

Hierzulande gibt es so viele Party-, Kneipe-, Fußball- und Shopping-"Besoffene" (oder -"Bedröhnte"), dass logische (und wissenschaftlich begründbare) Vorgehensweisen kaum Chancen haben.

Wenn bei uns neben hundert ernsthaften Wissenschaftlern einer aufsteht, der sich als Kontra profilieren möchte und das Gegenteil behauptet, laufen dem doch sofort (wie dereinst in Hameln) Scharen hinterher, bloß weil sie endlich endlich "frei" sein wollen. – Und klar, die "da oben" haben nichts anderes im Kopf, als das "Volk" zu knechten. Und die "da unten" müssen sich wehren und wissen sowieso alles besser.

Stimmt!

[13:36 von sabrina74 ]
„Australien wird wohl selbst am besten wissen, wie das Gesundheitssystem ausgestattet ist und wieviel Infizierte sie verkraften. Unsäglich, dass das Neunmalkluge von der anderen Seite der Erdkugel kritisieren“

Couch-Potatoes haben aber doch ein umfangreicheres Wissen als alle Politiker zusammen.

13:02 von Demokratieschue...

Und muessen von der Zeitdauer her wirklich sechs Wochen sein??
-
sollte man das zu entscheiden nicht den australischen Behörden überlassen
oder der Bevölkerung dort
die werden sich bestimmt bei uns melden wenn sie unseren Rat brauchen

13:02 von Demokratieschue...

Da bin ich Ihrer Meinung.

Melbourne hat die Fläche von fast 10.000 Quadratkilometer.
Ich bezweifle, dass sich die Einwohner immer gleichermaßen über das ganze Stadtgebiet bewegen. Meistens läuft man tagsüber seine "Stationen" ab und geht nach Hause. Am WE vielleicht ein Ausflug.

Würden auf derselben Fläche mehrere kleine Gemeinden liegen, würde man auch nicht alle absperren, wenn die Infektionen nur in einer Gemeinde gefunden worden wären.

@ 13:16 von Sebastian15

„ Sechs Wochen Ausgangssperre für fünf Millionen Einwohner.....
.....wegen 127 Infektionen. Verhältnismäßig sieht anders aus! Ein deutsches Gericht würde das wahrscheinlich sofort kippen.“

Es ist nur eine Ausgangsbeschränkung. Bei über Sperre würde man gar nicht mehr vor die Tür dürfen. Und das unsere deutschen Gerichte des Öfteren in letzter Zeit Regelungen kippen, halte ich eher für contraproduktiv. So entstehen undurchsichtige Flickenteppiche, die bald keiner mehr überblicken kann.

13:16 von Sebastian15

Ein deutsches Gericht würde das wahrscheinlich sofort kippen.
.
nur gilt deutsches Recht nicht weltweit
leider oder glücklicherweise
das können sie sich jetzt aussuchen

@sabrina74 13:36

Zitat: "Australien wird wohl selbst am besten wissen, wie das Gesundheitssystem ausgestattet ist und wieviel Infizierte sie verkraften. Unsäglich, dass das Neunmalkluge von der anderen Seite der Erdkugel kritisieren ..."

Nee, weiß es nicht. Die aktuelle australische Regierung hat sich genauso unklug zu Corona verhalten, wie das Commonwealthmutterland GB. Die merkte auch erst, als daß halbe Land in Flammen stand, daß es womöglich doch einen Klimawandel gibt.
Bei 127 Neuinfektionen 6 Wochen Ausgangssperre für 5Mio Menschen, irre?! Erst schlafen, dann überreagieren, daß weckt Vertrauen.

Die ausstralische Regierung steht in der Reihe, derjenigen Länder, die meinen, man könnte Klimawandel und Umweltschutz ignorieren, eine Mauer um das Land zu ziehen, um ja niemanden rein zu lassen, um das Leben, wie vor 30 Jahren führen zu können.

Interessant

im Vergleich was man im vorbildlichen Deutschland macht.
Bei den Zahlen ist das eine außerordentlich schnelle Reaktion, wenn ich so an die Zahlen der letzten Tage im NRW denke. Was hätten die bei Tausend gemacht, auch erst eine Woche geredet ;-).
Andere Länder, andere Sitten, oder Politik.

13:16 von Sebastian15

Sechs Wochen Ausgangssperre für fünf Millionen Einwohner.....
.
also mein Opa hat gemeint, in seiner Jugend wenn Ausgangssperre war
und man hielt sich nicht dran wurde man erschossen
muß man das jetzt so verstehen in Australien :-)

"Ausgangssperre" für 2 ... 3 Wohnblocks und eine Ausgangsbeschränkung für Melborne klingt sachlicher

14:19 von Minka04

«Und das unsere deutschen Gerichte des Öfteren in letzter Zeit Regelungen kippen, halte ich eher für contraproduktiv. So entstehen undurchsichtige Flickenteppiche, die bald keiner mehr überblicken kann.»

Solange man sich in der Stadt / der Region aufhält, in der man wohnt / arbeitet. Weiß man, welche Regularien dort gelten. Will man innerhalb von Deutschland nun in der Urlaubszeit reisen.

Informiert man sich über die Regelungen, die am Urlaubsort zur Zeit der Reise gültig sind. "Deutschland-Rundreise" dürfte bei den allerwenigsten Urlaubern das sein, was in 2020 Urlaubsziel ist.

Reiste ich nach Südbayern. Finde ich auch vor der Reise im Internet (oder bei einem Reisebüro) Infos zur Corona-Lage am ins Auge gefassten Urlaubsziel. Gleiches wäre für Sie, sollten Sie die Stadt Köln besuchen wollen.

Halte es für nicht sinnvoll, Vorgaben allerorts an dem auszurichten, was in besonders betroffenen Gegenden / Städten notwendig ist.
Wenig Verständnis dafür ist … und es schwindet weiter.

Gegenmeinung

Besser schnell mit Kanonen auf Spatzen schießen, als später einen Elefant vor sich sitzen zu haben.

14:06 von Tada

«Melbourne hat die Fläche von fast 10.000 Quadratkilometer.
Ich bezweifle, dass sich die Einwohner immer gleichermaßen über das ganze Stadtgebiet bewegen. Meistens läuft man tagsüber seine "Stationen" ab und geht nach Hause. Am WE vielleicht ein Ausflug.»

Man muss eh nur dort Ausgangsbeschränkungen verfügen, wo der Corona ist. Wenn der am Wochenende auch einen Ausflug nach woanders hin macht.

Darf man überall dort ohne Bedenken wieder raus.
Wo der Corona sonst unter der Woche wohnt, und seine "Stationen" abläuft.

13:19 von traurigerdemokrat

>>Wenn das Normalität wird, dann können wir uns einbuddeln!<<

Bei Ausgangsbeschränkungen bevorzugt mancher das Abbuddeln gegenüber dem Einbuddeln. Das können Sie ganz zwanglos halten wie Sie wollen - auch ohne Ausgangsbeschränkungen - helfen tut`s allerdings auch nicht.

14:52 von Morpion

>>Besser schnell mit Kanonen auf Spatzen schießen, als später einen Elefant vor sich sitzen zu haben.<<

Schon klar, Spatzen mit Kanonen zu beschießen hilft gegen rumsitzende Elefanten.

15:09 von schabernack

Und was möchten Sie damit sagen?

@Neu - Nochmals erklärt

Ich glaube, Sie haben es nicht verstanden, setzte ich doch voraus, dass jeder in der Lage wäre, diese Redensart auch einzuordnen. Deshalb nochmals - es ist in der aktuellen Situation gebotener sofort mit harten Maßnahmen zu agieren, als später reagieren zu müssen, wenn das Problem zu einem riesigen Problem ausgeartet ist. Das bedeutet, dass Sie jetzt eher mit den Kanonen auf Spatzen (kleine Probleme) schießen, d. h. vorgehen sollten, als später dann auf einen Elefanten (großes Problem) zu stoßen, den Sie dann - im übertragenen Sinne - mit einer Kanone nicht mehr kleinbekämen (oder wenigstens nicht so einfach).

muss zurück?

ich befürchte das das bald auch bei uns dringend notwendig ist um die Gesundheit alle Bürger zu schützen.

Wenn man die Party, Fusball und Feiergruppen in Ihrem Verhalten sieht dann lieber heuet als morgen.

@ 15:50 von Morpion

„ Das bedeutet, dass Sie jetzt eher mit den Kanonen auf Spatzen (kleine Probleme) schießen, d. h. vorgehen sollten, als später dann auf einen Elefanten (großes Problem) zu stoßen, den Sie dann - im übertragenen Sinne - mit einer Kanone nicht mehr kleinbekämen (oder wenigstens nicht so einfach).“

Kann ihnen nur uneingeschränkt zustimmen. Dem bleibt nichts hinzuzufügen.

@ Morpion

"es ist in der aktuellen Situation gebotener sofort mit harten Maßnahmen zu agieren, als später reagieren zu müssen, wenn das Problem zu einem riesigen Problem ausgeartet ist." Am 07. Juli 2020 um 15:50 von Morpion

*

Harte Maßnahmen sind überflüssig. Man muss immer den Umständen entsprechend möglichst früh korrekt reagieren, aber nicht überreagieren.

*

Ich nehme Göttingen als Beispiel:

Erster Ausbruch in einem Wohnkomplex -> alle Schulen wurden geschlossen, aber eine Demo (da gegen Rassismus) in der Nähe erlaubt und die Personen, deren Testergebnisse noch nicht bekannt waren sind zu Demo gegangen.

1,5 Wochen später zweiter Ausbruch in einem anderen Wohnkomplex -> dieser Wohnblock wurde abgeriegelt und keiner wurde aus dem Komplex zu der Demo direkt davor gelassen (auch hier war es Demo gegen Rassismus; die Teilnehmer der Demo haben die Anwohner des Komplexes lautstark dazu aufgerufen herauszukommen und auf der Straße mitzulaufen.)

Bislang kein Ausbruch mehr.

Gut gemacht.

15:50 von Morpion

>>@Neu - Nochmals erklärt<<

Ah ja, danke.

Also lieber gleich was gescheites unternehmen als die Sache aus dem Ruder laufen zu lassen. Wer will da ausser vereinzelten "Impfbedenkenträgern" widersprechen. Die Frage ist nur immer wieder die gleiche: Was ist gescheit und angemessen: 6 Wochen oder nur 2, ganz Victoria, Melbourne oder nur die Wohnblöcke usw., usw....

Spatzen und Elefanten finde ich gut.

Sechst Wochen Lokdown. Alle

Sechst Wochen Lokdown. Alle Achtung. Und das bei 127 Neuinfektionen auf 4.3 Millionen Einwohner.
MfG

Australien handelt konsequent

und richtig. In vielen Ländern und Landesteilen sind nach den Lockerungen die Infiziertenzahlen wieder deutlich angestiegen. Jetzt leider auch in Österreich:
„In Österreich führt als erstes Bundesland Oberösterreich nach einem spürbaren Anstieg der Corona-Infektionen die Maskenpflicht wieder ein. Von Donnerstag an müssten die Bürger wieder einen Mund-Nasen-Schutz unter anderem beim Betreten von Läden und in Lokalen auf dem Weg zum Tisch tragen, sagte Landeschef Thomas Stelzer (ÖVP) am Dienstag in Linz. Die Gäste von Lokalen würden auf freiwilliger Basis gebeten, ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. "Es ist ein Anstieg, der uns besorgt und uns natürlich auch nicht tatenlos zusehen lässt", sagte Stelzer.„

Am 07. Juli 2020 um 13:16 von Sebastian15

Zitat: Sechs Wochen Ausgangssperre für fünf Millionen Einwohner wegen 127 Infektionen. Verhältnismäßig sieht anders aus! Ein deutsches Gericht würde das wahrscheinlich sofort kippen.

Es handelt sich um 127 Infektionen an einem Tag.

TS-Bericht: << Daniel Andrews, der Ministerpräsident von Victoria, spricht von einer unerträglichen Steigerung: "Es ist schlicht unmöglich bei dieser hohen Zahl von Neuinfektionen jeden einzelnen Fall durch Kontaktverfolgung zu identifizieren. Dafür fehlt uns schlicht das Personal. Wir werden diese Fälle ohne signifikante Schritte nicht unterdrücken können." >>

Unter diesen Umständen (Wahrheit der Aussage Andrews unterstellt), würde kein deutsches Gericht die Maßnahmen aufheben.

Muster

"...ein großes Aufgebot Sicherheitskräfte hat den Wohnblock abgesperrt. In Sozialwohnungen in North Melbourne und Flemington leben insgesamt 3000 Menschen. In den beengten Wohnverhältnissen hatte es am Wochenende einen neuen Corona-Ausbruch gegeben, mehrere Häuser wurden abgeriegelt."

Dieses Muster kennt man ja bereits aus anderen Ländern. Ob man sich mit der Abriegelung sozial Schwacher tatsächlich leichter tut oder es dort wegen der Wohnverhältnisse einfach am ehesten zu Ausbrüchen kommt... Im Resultat trifft die Krise überproportional die schlechter Gestellten wie auch aus den USA bekannt, dort besonders die Schwarzen.
Man kann nur hoffen, dass dies im Bewusstsein bleibt und mittelfristig politisch Konsequenzen daraus gezogen werden.

Bei uns in der Arbeit sprich

Bei uns in der Arbeit sprich man schon von der "neuen" Normalität, der Gedanke an die "alte" Normalität wird ad acta gelegt.

Unsere Zukunft sieht düster aus. Die nächste Grippewelle wird uns Angst und Chaos bescheren.

@ 18:14 von traurigerdemokrat

„ Bei uns in der Arbeit sprich man schon von der "neuen" Normalität, der Gedanke an die "alte" Normalität wird ad acta gelegt.“

Ein meiner Meinung nach fürchterliches Unwort des Jahres. Diese Situation, in der wir uns im Moment befinden, wird für mich persönlich nie „normal“ werden. Es ist für mich leider die „neue Realität“.

Am 07. Juli 2020 um 13:02 von

Am 07. Juli 2020 um 13:02 von Demokratieschue...
Frage: sind diese Fälle wirklich ueber ganz Melbourne verstreut?

Sie scheinen verstreut zu sein,und spielen sich auf ueber entscheidungen die Sie mit sicherheit nicht beurteilen koennen.! Wie so offt hier.
Es wird langweilig troll.

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14:52 von Morpion

wohl wahr
wenn man nen Drachen erschlagen will
wartet man ja auch nicht
bis ihm 12 Köpfe gewachsen und feuerspeien gelernt

"Nur 127". Aber

"Nur 127". Aber Neuinfektionen an einem Tag!
Nach gut einem halben Jahr Pandemie sollte man doch eigentlich wissen, wie sie sich ausbreitet, es fängt immer mit wenigen Fällen an, und je länger man mit Gegenmaßnahmen wartet, desto schneller verbreitet sich das Virus.
Es ist wohl blankes Unwissen, wenn bei 127 Neuinfektionen am Tag dort, wo es zuvor kaum oder keine gab, die Maßnahmen als übertrieben abgelehnt werden.

lasst die Panik wieder aufleben

ich fasse es nicht. 127 Neuinfektionen und dann für Millionen Menschen eine Ausgangssperre.
Unfassbar. Hier scheint es wohl so zu sein, dass angeblich demokratische Politiker die gewonnene Macht nicht wieder abgeben wollen.
Wo bleiben hier die Rechte der Menschen????

Gott sei dank haben wir "noch" eine gute Gerichtsbarkeit. Wer weiß, wie lange noch......

@meinungist...

Nochmal: es gibt in Melbourne keine Ausgangssperre. Die Menschen dort können jederzeit raus. War doch bei uns genauso, niemand hat mich gefragt, und wenn doch, dann hätte man immer sagen können, dass man zum Einkaufen geht.
Arbeiten, Spaziergänge, Sport im Freien, alles möglich.
Ausgangssperre hieß für mich immer schon: keiner darf überhaupt nicht raus und um das durchzusetzen: schwebewaffnete Soldaten an jeder Straßenecke...kennt man so von echten Diktaturen.
Im übrigen: "nur 127" dazu verweise ich auf mein letztes Posting.

127 Neuinfektionen an 1 Tag

Wieviele waren an den anderen Tagen?

Konsequent und schnell ist besser als die Spreader unbeschränkt laufen zu lassen, gerade in Millionenstädten und Ballungsgebieten durchaus einzige richtige Reaktion.

Es ist ein großer Teil sicher bereits infiziert ohne Test und tlw. noch ohne Symptome.
Es geht schnell, jeden Tag 127, jeder steckt Minimum 1-2 an, die Kettenreaktion läuft.

Warten hilft leider nicht. Also alles gut, hätte man sich in Gütersloh gewünscht, doch 1 Woche warten war nicht hilfreich, verbessert die Situation leider nicht.

In Asien wurden bei ähnlichen Herden wie in Melbourne sofort nochmals Beschränkungen erlassen.

Darstellung: