Ihre Meinung zu: Nach Corona-Einbruch: Deutsche Industrie erholt sich leicht

6. Juli 2020 - 17:36 Uhr

Nach dem heftigen Rückgang durch die Corona-Pandemie erhält die Industrie wieder mehr Aufträge. Auch die Konsumlaune hat sich verbessert. Allerdings bangt ein Fünftel der Unternehmen um die Existenz.

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Kommentare

Erholt sich "leicht"...

Gut tiefer ging auch nicht mehr...

Zum Glück haben wir eine Bundesregierung, die sämtliche Corona-Ausfälle auf immer und ewig großzügig und mit der "Bazooka" ausgleicht, so dass man sich fragt, warum man eigentlich morgens nicht schon seit Jahren im Bett bleibt...

Auftragseingang 10,4 % über dem Niveau des Vormonats.

10 % von nichts ist nicht gerade viel
andererseits was erwartet man
dass es so übel bleibt ?
also schauen wir mal positiver in die Zukunft wird schon wieder werden
von Lehman Brothers spricht auch keiner mehr
manch einer weiß nicht mal wer das war

"Laut dem Ifo-Institut sieht zudem jedes fünfte Unternehmen in Deutschland sein wirtschaftliches Überleben in der Corona-Krise gefährdet. 21 Prozent der im Juni befragten Firmen stuften die Beeinträchtigungen infolge der Pandemie als existenzbedrohend ein. Eine "Insolvenzwelle" in den kommenden Monaten sei daher nicht ausgeschlossen"

"Corona-Krise" hin oder her, fest steht: An den elementaren Bedürfnissen der "Verbraucher" bzw. der Bürger überall auf der Welt hat sich durch die nichts geändert. Im Gegenteil. Es gibt also immer noch (bzw. gerade jetzt) mehr als genug "zu tun", um das globale Gemeinwesen und seine Basis "funktionsfähig" zu erhalten, und das für jeden. Woran - außer an "fremdbestimmten" (nicht selten aber auch nur "selbstoktroyierten" bzw. vermeintlichen) "Hindernissen" - sollte dann irgendjemandes "wirtschaftliches" Überleben scheitern??!

Talsohle durschritten? Auf welchem Planeten??

Auch wenn die Industrie eine Verbesserung zum Vormonat verbuchen kann, so bleibt der Auftragseingang hinter den Erwartungen zurück. Aber noch viel wichtiger: Reiseveranstalter, Gastronomie, Kulturveranstalter, Messeveranstalter, Hotelerie und und und, diese Branchen stehen für weit mehr Jobs als die Industrie, für einen gewaltigen Anteil am BIP und diesen Branchen geht es richtig schlecht. Sieht man die Coronaentwicklung weltweit und wie schnell es wieder aufflammen kann, ganz und gar bei wachsender Unvernunft und Ignoranz, dann kann uns durchaus ein noch sehr viel tieferes Tal bevorstehen. Zumal die o.g. Branchen trotz ihrer enormen Wichitgkeit nur einen Bruchteil der Unterstützung erhalten, wie die Industriebetriebe. Da ist dringendster Handlungsbedarf angesagt, sonst kommt ein sehr bitterer Herbst und ein schlimmes 2021, selbst bei eher überschaubarer Coronaverbreitung in Deutschland.

"Allerdings bangt ein Fünftel

"Allerdings bangt ein Fünftel der Unternehmen um die Existenz."

Das muss man auf sich wirken lassen. Ein Fünftel. Und das wegen der politisch verordneten Lockdown-Krise.

Viel , sehr viel Geld...

Bin ganz Ihrer Meinung.
Ich fragte mich auch, warum den betroffen
Menschen nicht einfach paar Hunderttausend € ausgezahlt werden
( streng nach den letzten Jahresverdiensten), bei vielen wären es auch deutlich weniger..
Aber dann fehlte das Arbeitsvolk im Niedriglohnsektor!
Verteilt das Geld für den Kohleausstieg direkt an die Bergbauarbeiter, z.B.

Da sollte eine Bücherei in B. neu gebaut werden für zig Millionen, um wenigen Mittarbeitern den Job zu erhalten... ich könnte kotz...
Hoffnungvolle Grüße

@Nettie 18:12

>>Woran - außer an "fremdbestimmten" (nicht selten aber auch nur "selbstoktroyierten" bzw. vermeintlichen) "Hindernissen" - sollte dann irgendjemandes "wirtschaftliches" Überleben scheitern??!<<

Selbstverständlich. Packen wir es an. Wir wollen und müssen. Das meinen Sie doch?

Ich meine, dass jeder, der gemerkt - oder einfach nur begriffen hat, dass unser globales Wirtschaftssystem, da es durch ein auf feudalistischen Prinzipien beruhendes Steuerungsinstrument „geregelt“ wird - nämlich ein „Zahlungsmittel“, das zugleich die Funktion eines (angeblichen) „Wert“-Aufbewahrungs- bzw. „Konservierungsmittels“ innehat - und dadurch ein klassisches „Objekt der Begierde“ bzw. Machtinstrument ist, während aus objektiver Sicht (bzw. aus der der „Allgemeinheit“) oft keinerlei Zusammenhang zwischen einer erbrachten Leistung und deren „Bezahlung“ erkennbar ist, alles in seinen persönlichen Möglichkeiten Stehende tun sollte (u.a. v.a. wenn er „technisch versiert“ ist), damit dieses zutiefst undemokratische Wirtschaftssteuerungsinstrument, das „bewirkt“, dass die für die Sicherung unserer Existenzgrundlage elementar wichtige freie Entfaltung des individuellen Potentials „blockiert“ wird schnellstens durch ein demokratisches, auf Transparenz beruhendes „abgelöst“ werden kann.

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