Kommentare

Liberaler Macher

Ein liberaler Macher und Manager ist genau der richtige Mann, die sozialen und wirtschaftlichen Reformen Frankreichs endlich in Gang zu bringen.

Ich wünsche Herrn Castex viel Erfolg

Ich wünsche Herrn Castex viel Erfolg und eine glückliche Hand und bin ehrlich gesagt etwas beruhigt als ich höre das er auch von der bürgerlichen Rechten kommt. Ich sehe die "grüne Welle" in Frankreich als größere Bedrohung als beispielsweise in unserem Land an weil Frankreich wirtschafts- und finanztechnisch fragiler ist. Es stehen deswegen für Herrn Castex sicherlich noch höhere Herausforderungen als für seinen Vorgänger an. Ich würde mir wünschen, dass unsere französischen Freunde und EU-Partner in ein stabiles Fahrwasser kommen und die damit verbundenen notwendigen Reformen einleiten und umsetzen sodass solche pro-EU-zersetzende Diskussionen wie eine Schuldenübernahme durch EU-Partner der Vergangenheit angehören.

Breites Bündnis für Macron

Die Grünen sind der ideale Bündnispartner für die bürgerlich liberale Mitte Macrons. So kann ein breites Bündnis geschaffen werden, das Frankreich ökologisch und sozial modernisiert. Macron ist die zentrale Führungspersönlichkeit der französischen Republik auf Jahre hinaus.

@kleiner Bankert, 13:18

Ein liberaler Macher und Manager ist genau der richtige Mann, die sozialen und wirtschaftlichen Reformen Frankreichs endlich in Gang zu bringen.

Sie kommentieren hier noch nicht allzu lange, deshalb weiß ich nicht, ob ich Ihren Kommentar als ironisch oder ernst gemeint auffassen soll.
Die sozialen Reformen, zumindest die als solche geplanten, bestanden ja wohl weitgehend aus dem Abbau von Arbeitnehmerrechten und einer Beschleunigung der Umberteilung von unten nach oben. Meinten Sie, dass Castex diese jetzt endlich "in Gang bringen" könnte?
Die wirtschaftlichen Mißstände stellen sich so dar wie bei uns und in den meisten anderen Ländern. Eine Volkswirtschaft, die keine Probleme hat, alles Lebensnotwendige und noch mehr zu produzieren, deren Erträge jedoch in den Taschen einiger weniger landen, und die behaupten, es gehe den Habenichtsen zu gut und das reiche noch nicht. Für solche "Veränderungen" ist bei uns mal ein Gerhard Schröder angetreten, in England ein Tony Blair.

Armer......

Jean Castex ! In Frankreich ist jeder Ministerpräsident zu bedauern, weil er stets das erste Bauernopfer des Präsidenten ist. Und das bedauerliche ist, daß die französische Bevölkerung es bis heute nicht verstanden hat, daß mit der sogenannten Revolution nur der König durch einen Präsidenten der Republik ersetzt wurde. Zumindest der Verrat an den Idealen von Danton oder Robbespierre hat aus der Revolution überlebt und die seit Napoleon immer noch virulente Großmannssucht.

Edouard Phillip

Eine Lichtgestalt in schweren Zeiten! Phillip hat nun nach dem Ergebnis der Kommunalwahlen die Konsequenzen gezogen. Die Macron Regierung ist geschwächt und wird die nächsten 2 Jahre bis zu den Präsidentschaftswahlen 2012 einen
schweren Stand haben.
2012 werden wir Phillip wohl als Kandidat für das Amt des Präsidenten wieder sehen.
Er wäre eine gute Wahl für unser gebeuteltes Frankreich.

Treibende Kraft für Reformen

@ eine anmerkung:
Ich würde mir wünschen, dass unsere französischen Freunde und EU-Partner in ein stabiles Fahrwasser kommen und die damit verbundenen notwendigen Reformen einleiten und umsetzen sodass ...

Ganz recht. Zusammen mit den Grünen hat Macron die einmalige Chance, alte Zöpfe abzuschneiden und das Land für die Zukunft fit zu machen.

@ B. Pfluger

2012 werden wir Phillip wohl als Kandidat für das Amt des Präsidenten wieder sehen. Er wäre eine gute Wahl für unser gebeuteltes Frankreich.

Ja, das wäre vielleicht denkbar gewesen. Leider hat er aber nicht einmal die Nominierung geschafft.

Es wäre eigentlich alles so

Es wäre eigentlich alles so schön für Macron, die Regierung kann nun frei à la Macron gebildet werden und Angela hat er endlich doch viele Milliarden abschwätzen können, wenn da nicht ein entscheidender ‘Fehler‘ im französischen System wäre, den auch er trotz aller erpresster Milliarden nie aus seinem Land herausbekommen wird. Um ganz nach vorne aufschließen zu können, müßte man selbst zur gleichen Einstellung kommen, wie sie bei der immer noch vorne liegenden BRD zu Arbeit, Engagement und auch vernünftig oder unvernünftig hoher Lebensarbeitszeit besteht, statt teils unvernünftige Verhältnisse als nicht diskutierbar, ja Tabuthema zu behandeln und mit Straßenkämpfen und Barrieren zu sichern. Aber das alles ist ja auch nicht wirklich so wichtig, solange man einen großen ‘Partner‘ hat, den man immer wieder anpumpen kann, wie man das die letzten 300 Jahre schon, um weiter über die eigenen Verhältnisse leben zu können, zur Rettung aus dem so hausgemachten eigenen Finanzchaos gemacht hat.

13:30 von kleiner Bankert

Wenn sie sich da mal nicht irren: Macron
und die Grünen haben wenig gemeinsam!
Ausserdem ist Macron nach den Kommunalwahlen schwer angeschlagen und
dürfte kaum als "zentrale Führungspersönlichkeit auf Jahre hinaus" bezeichnet werden.
Er wird in den nächsten 6 Monaten der Deutschen EU Präsidentschaft sicher einen
guten Job machen, aber wir hier in Frankreich glauben nicht an eine zweite Amtszeit.

Honi soit qui mal y pense!

@ eine_anmerkung, am 03. Juli 2020 um 13:26:

"und bin ehrlich gesagt etwas beruhigt als ich höre das er auch von der bürgerlichen Rechten kommt"

Bei mir ist es genau umgekehrt (obwohl ich selber Konservativer bin), vor allem, wenn ich höre, dass Monsieur Castex ein ehemaliger Vertrauter von Ex-Präsident Nicolas Sarkozy ist, gegen den mehrere Ermittlungsverfahren(u.a. wegen Korruption) laufen. Wer und was da die größere Bedrohung für Frankreich ist, steht deshalb für mich außer Frage. Aber, offensichtlich scheint bei einigen Zeitgenossen der Zweck die Mittel zu heiligen, solange es nur kein 'Linker' ist (oder besser gesagt : was man so dafür hält). Honi soit qui mal y pense! Marine Le Pen mit Ihrer RN dürfte dieser politische Schlingerkurs von Macron sicherlich sehr entgegen kommen. Einen klaren politischen Kurs u. Kompass vermag ich bei Macron leider schon seit längerem nicht mehr zu erkennen. Schlecht für FR u. auch schlecht für Europa!

Protest gegen jegliche Veränderungen ist das alte ...

... und weiter fortbestehende "Normal" in der französischen Republik. Nicht neu und jeder Staatspräsident seit Charles de Gaulle hat seine ganz speziellen Erfahrungen damit gemacht.

Genauso wie bei den Wahlen selbst meist auf den "Vernunft-Modus" zurückgeschaltet und abgewogen wird, was auf der Waagschale steht.

Auf Mitterand hatte nach seinem Desaster bei der Verstaatlichungspolitik und der Niederlage bei den Parlamentswahlen niemand einen Pfifferling gesetzt, aber er wurde bei den Präsidentschaftsswahlen mit Bravour wiedergewählt.

Die Frage, die 2022 letztlich zählt, wird sein: welche politischen Alternativen haben die Kräfte links und rechts von LREM zu bieten. Protest hilft dann nicht mehr, sondern Substanz.

Jean Castex Aufgabe wird es sein der Substanz der Reformagenda von Macron eine Kontur zwischen Beständigkeit und Veränderung zu geben.

Bonne journée

Logisch...

Die Regierung tritt zurück, weil in den Wahlen die Grünen ganz massive Zugewinne gemacht haben. Und das, obwohl der Premier, der gegen zu schnelle Corona-Lockerungen war, zuletzt viel beliebter war als der Präsident, der schneller lockern wollte.
Macron macht daraufhin jemanden aus dem bürgerlich-rechten Lager zum Premier. Jemanden, der symbolisch für noch mehr Corona-Lockerungen steht.
Dieser Premier steht also exakt für das Gegenteil von dem, was das französische Volk gerade gewählt hat bzw. laut Umfragen gut findet. Will Macron den Herrn Castex verheizen und seine eigene Abwahl sichern? Anders kann ich mir diese "Logik" nicht erklären.
(Disclaimer, falls das nicht klar sein sollte: Es geht hier nicht um meine eigenen politischen Befindsamkeiten, sondern um die Frage, warum der Präsident eienr Demokratie als Konsequenz aus einer Regierungskrise exakt das Gegenteil von dem macht, was die Mehrheit gerade als ihren Willen bekundet hat. Seine Beliebtheit wird das sicher nicht steigern.)

13:33 von karlheinzfaltermeier

Was für ein Unsinn - ich lebe seit 20 Jahren in
Frankreich und fühle mich von ihrem diskriminierendem Beitrag schwer beleidigt.
Der Begriff "König Macron" wurde in Deutschland erfunden, die Franzosen kennen diesen Begriff nicht!
Ausserdem ist unser jeweiliger Premier keinesfalls die Marionette des Präsidenten.
Siehe Edouard Phillip!
Und den Franzosen zu unterstellen, dass sie
nicht verstanden hätten dass der König durch
durch den Präsidenten ersetzt wurde ist
arrogant!

Édouard Philippe als Präsidentschaftskandidat!?

@ kleiner Bankert, am 03. Juli 2020 um 13:40:

"Ja, das wäre vielleicht denkbar gewesen."

Wieso "wäre"? Es kann durchaus (immer noch) so kommen! Ich gehe sogar eher davon aus, dass es so kommen wird.

"Leider hat er aber nicht einmal die Nominierung geschafft."

Das war 2017 so! Das heißt allerdings noch lange nicht, dass es 2022 genauso sein/kommen muss. Bis dahin werden die politischen Karten sowieso noch einmal neu gemischt und kann noch vieles passieren.

13:40 von kleiner Bankert

Phillip wurde nie für das Amt des Präsidenten nominiert! Sie sollten erst mal überprüfen was sie da zum Besten geben.
Gruss aus Frankreich.

"Sonnenkönig" mit Lackschäden

@ B. Pfluger, Am 03. Juli 2020 um 13:53:

"Was für ein Unsinn - ich lebe seit 20 Jahren in Frankreich und fühle mich von ihrem diskriminierendem Beitrag schwer beleidigt.
Der Begriff "König Macron" wurde in Deutschland erfunden, die Franzosen kennen diesen Begriff nicht! (…) Und den Franzosen zu unterstellen, dass sie
nicht verstanden hätten dass der König durch durch den Präsidenten ersetzt wurde ist arrogant"

Mit Verlaub, aber der Hinweis von Forist "karlheinzfaltermeier" ist nicht ganz von der Hand zu weisen! Lesen Sie als Beispiel mal das unterhaltsame und recht aufschlussreiche Buch von Ulrich Wickert "Frankreich muss man lieben, um es zu verstehen"! Dann werden sie feststellen, dass sich seit den Zeiten des "Sonnenkönigs" in Frankreich wirklich nicht allzu viel geändert hat. ,.-)))) Als Teil einer frankophile Familie kann ich diese Eindrücke aus eigener Anschauung im Übrigen getrost bestätigen. Salut et une bonne journée à tous!

um 13:44 von B. Pfluger

>>"Wenn sie sich da mal nicht irren: Macron
und die Grünen haben wenig gemeinsam!"<<

Ich sehe das auch eher skeptisch, aber vielleicht sollten wir einfach abwarten denn es gibt ja auch gute Grünen, siehe Österreich. In Österreich überlassen beispielsweise die Grünen die Migrationsthemen Kurz der diesbezüglich klare, gesetzeskonforme Ansagen macht. Da kann ich als Deutscher richtig neidisch werden.

13:33, karlheinzfaltermeier

>>Zumindest der Verrat an den Idealen von Danton oder Robbespierre hat aus der Revolution überlebt<<

Sie wissen aber schon, daß Robespierre und Danton ein Terrorregime errichtet hatten, dem dann ironischerweise auch George Danton zum Opfer fiel?

@B.Pflüger um 13:53Uhr

Arrogant empfinde ich das Verhalten von Teilen der Bevölkerung, die aber letztendlich nichts ändern will. Sie können bestimmt erklären, warum es nach dem König einen Kaiser gab und danach einen Präsidenten, jeweils mit dem gleichen Gehabe, oder? Wieviele Republiken hat Frankreich schon hinter sich? Wie oft gab es einen "neuen" Franc? Nur weil Sie in Frankreich wohnen, heißt das auch nicht zwangsläufig, daß Sie sich mit der französischen Revolution auskennen. Und was hat sich in der Realität an der Ständepolitik geändert?

13:43, Polyfoam

Frankreich, der Parasit.

Und das seit über dreihundert Jahren.

Das also ist Ihre Sicht auf unser Nachbarland.

Es ist doch wirklich erstaunlich, daß offensichtlich derartige Uraltressentiments bis heute überlebt haben.

Fehlt bloß noch der Erbfeindmythos.

Jedenfalls freue ich mich, daß die meisten Mitbürger doch eine andere Sicht auf unsere Nachbarn haben.

Kabinettsumbildung:Castex wird neuer Premier Frankreichs....

Das zeigt wie Macron unter Druck ist.Die Zeit des wirtschaftsliberalen "Machers" wird wohl in zwei Jahren ablaufen.Die letzten Wahlergebnisse symbolisieren das.Aber auch das aussetzen seiner "Reformen".In der Nationalversammlung hat LREM durch Austritte die absolute Mehrheit verloren.
Die Opposition,Streiks und die Protestbewegungen wirken dort.
Durchaus ein Vorbild.

14:09, eine_anmerkung

>>um 13:44 von B. Pfluger
>>"Wenn sie sich da mal nicht irren: Macron
und die Grünen haben wenig gemeinsam!"<<

Ich sehe das auch eher skeptisch, aber vielleicht sollten wir einfach abwarten denn es gibt ja auch gute Grünen, siehe Österreich. In Österreich überlassen beispielsweise die Grünen die Migrationsthemen Kurz der diesbezüglich klare, gesetzeskonforme Ansagen macht. Da kann ich als Deutscher richtig neidisch werden.<<

Die AfD ist eine Einthemenpartei, wie durch Ihre Anhänger immer wieder deutlich gemacht wird.

Deswegen kommt sie momentan auch nicht über 10% in den Umfragen hinaus. Für die allermeisten Mitbürger ist das Migrationsthema ziemlich weit hinten auf der Agenda.

um 14:20 von fathaland slim

Warum versuche sie wieder einem unserem Mitforisten etwas unterzuschieben (Frankreich, der Parasit. Und das seit über dreihundert Jahren.) Das hat er oder sie dich mit keiner Silbe so gesagt? Fakt ist das Frankreich seine Schulden zumindest zum Teil anderen EU-Partner aufs Auge drücken möchte und das ist nunmal nicht die feine englische Art und es ist nur verständlich das viele Menschen (u.a. auch meine Wenigkeit) das nicht richtig finden. Das hat aber nichts damit zu tun das wir nicht in Frankreich nicht nur einen EU-Partner, sondern einen Freund sehen. Mal nebenbei. Die Mehrheit der Deutschen lehnt eine Schuldenübernahme ab und die wäre auch gegen unsere gültige Verfassung und den gültigen EU-Verträgen (Bail-Out-Klausel). Würde ich jetzt auf dem Niveau wie Sie argumentieren würde ich sagen; und Sie sind also gegen unsere Verfassung?

14:21, Bernd Kevesligeti

>>Kabinettsumbildung:Castex wird neuer Premier Frankreichs....
Das zeigt wie Macron unter Druck ist.Die Zeit des wirtschaftsliberalen "Machers" wird wohl in zwei Jahren ablaufen.Die letzten Wahlergebnisse symbolisieren das.Aber auch das aussetzen seiner "Reformen".In der Nationalversammlung hat LREM durch Austritte die absolute Mehrheit verloren.
Die Opposition,Streiks und die Protestbewegungen wirken dort.
Durchaus ein Vorbild.<<

Mag ja alles sein.

Trotzdem werden die Franzosen nicht mehrheitlich links wählen. Das haben sie noch nie getan.

Deshalb verstehe ich Ihren Jubel nicht so richtig.

nicht über 10% ?

fathaland slim @
Umfragen und Wahlergebnisse unterscheiden sich halt sehr stark. Fast 25% in Thüringen sid dann halt demokratische Realität.

um 14:27 von fathaland slim

>>"Deswegen kommt sie momentan auch nicht über 10% in den Umfragen hinaus. Für die allermeisten Mitbürger ist das Migrationsthema ziemlich weit hinten auf der Agenda."<<

Und Sie wissen das natürlich? Ihr Wort in Gottes Ohr.

@werner1955, 14:34 re @fathaland slim

nicht über 10% ?
fathaland slim @
Umfragen und Wahlergebnisse unterscheiden sich halt sehr stark. Fast 25% in Thüringen sid dann halt demokratische Realität

Unter den AfD-Wählern in Thüringen ist der Anteil von AfD-Wählern sogar 100%. Das ist ja dann auch eine demokratische Realität.
Oder was soll Ihre "Hochrechnung"?

14:29, eine_anmerkung

>>um 14:20 von fathaland slim
Warum versuche sie wieder einem unserem Mitforisten etwas unterzuschieben (Frankreich, der Parasit. Und das seit über dreihundert Jahren.) Das hat er oder sie dich mit keiner Silbe so gesagt?<<

Er schrieb von erpressten Milliarden und "...solange man einen großen ‘Partner‘ hat, den man immer wieder anpumpen kann, wie man das die letzten 300 Jahre schon, um weiter über die eigenen Verhältnisse leben zu können".

Das lese wohl nicht nur ich als Parasitismusvorwurf.

Und Sie stoßen ins gleiche Horn, wenn Sie schreiben:

"Fakt ist das Frankreich seine Schulden zumindest zum Teil anderen EU-Partner aufs Auge drücken möchte und das ist nunmal nicht die feine englische Art"

Sachlich lassen sich solche böswilligen Unterstellungen gar nicht diskutieren. Nationalistische Wirtschafts- und Finanzmythen. Ohne Opfererzählung kommt ein Nationalist nicht aus. Das böse Ausland saugt uns aus, da muss man sich ja wehren...

von fathaland slim 14:31

Wie sie in Zukunft wählen werden,daß kann man nicht wissen.Jetzt kann man feststellen,daß LREM verloren hat.Erstmal zeichnet sich eine Niederlage des extremem Wirtschaftsliberalismus ab.
Und die Opposition dagegen,sie ist auf jeden Fall etwas positives und anderes,als daß bisschen Genöle und Murren hier.

/// Am 03. Juli 2020 um 14:36

///
Am 03. Juli 2020 um 14:36 von eine_anmerkung
um 14:27 von fathaland slim

>>"Deswegen kommt sie momentan auch nicht über 10% in den Umfragen hinaus. Für die allermeisten Mitbürger ist das Migrationsthema ziemlich weit hinten auf der Agenda."<<

Und Sie wissen das natürlich? Ihr Wort in Gottes Ohr.///
.
haben Sie den " Deutschlandtrend " von gestern nicht gelesen ?

14:17 von karlheinzfaltermeier

Zur Information:
1. Wir haben jetzt die 5. Republik und eine 6.
ist in Diskussion.
2. Einen "neuen Franc" gab es nur 1 Mal.
Anmerkung:
Wenn eine Regierungsform sich immer wieder den aktuellen Gegebenheiten anpasst (2.-3.-4.-5. Republik) ist dies eine positive Entwicklung und zeigt, dass man nicht an alten Zöpfen fest hält.
Die angestrebte 6. Republik soll übrigens
das Parlament stärken.
Wenn sie "Teil einer Bevölkerung" wären, dann würden auch sie für den Erhalt ihrer Privilegien auf die Strasse gehen.
Bedeutet allerdings nicht, dass bestehende
Ungleichheiten geduldet werden müssen.

14:34, werner1955

>>nicht über 10% ?
fathaland slim @
Umfragen und Wahlergebnisse unterscheiden sich halt sehr stark. Fast 25% in Thüringen sid dann halt demokratische Realität<<

Die nahezu menschenleeren ostdeutschen Bundesländer sind ein Sonderfall. Thüringen hat gerade mal gut halb so viele Einwohner wie die Stadt Berlin.

Die Umfragen haben sich übrigens in Thüringen vom Wahlergebnis überhaupt nicht unterschieden.

um 14:41 von fathaland slim

>>"Sachlich lassen sich solche böswilligen Unterstellungen gar nicht diskutieren. Nationalistische Wirtschafts- und Finanzmythen. Ohne Opfererzählung kommt ein Nationalist nicht aus. Das böse Ausland saugt uns aus, da muss man sich ja wehren..."<<

Warum denn wieder diese Polemik "das böse Ausland saugt uns aus"? Können Sie nicht sachlich bleiben oder gehen Ihnen mal wieder die Argumente aus? Von welchen "böswilligen Unterstellungen" sprechen Sie? Könne Sie mir diese bitte mal nennen?

um 14:46 von fathaland slim

>>"Die nahezu menschenleeren ostdeutschen Bundesländer.."<<

Jetzt muss ich aber wirklich schmunzeln...

um 14:43 von Werner40

>>"..haben Sie den " Deutschlandtrend " von gestern nicht gelesen ?"<<

Doch. Es ist halt EIN Trend.

@ein_anmerkung, 14:90, re @fathalsnd slim

Warum versuche sie wieder einem unserem Mitforisten etwas unterzuschieben (Frankreich, der Parasit. Und das seit über dreihundert Jahren.) Das hat er oder sie dich mit keiner Silbe so gesagt?

Ich zitiere hier mal einen Kommentar von @eine_anmerkung am 19.5. dieses Jahres. Das Thema: "Darum ging's beim Merkel-Macron-Plan.
Zitat:

Werden dann bei einem Zahlungsausfall unserer Freunde auch unsere Industrieanlagen als Reparationsleistungen abgebaut wie nach den Kriegen?

So viel zu "mit keiner Silbe gesagt". Ich lese hier dieselbe revanchistische Haltung heraus wie @fathaland slim.

14:29 von eine_anmerkung

Darf ich sie darauf hinweisen, dass Deutschland gerade horrende Schulden aufnimmt und Frau Merkel einer Schuldenübernahme in der gesamten EU zugestimmt hat?
Wenn das zustande kommt, dann drückt
auch Deutschland seine neuen Schulden den
anderen Mitgliedstaaten "aufs Auge".
Also Vorsicht mit ihren Schuldzuweisungen an
Frankreich.

14:48, eine_anmerkung

>>um 14:46 von fathaland slim
"Die nahezu menschenleeren ostdeutschen Bundesländer.."

Jetzt muss ich aber wirklich schmunzeln...<<

In Thüringen leben insgesamt 2,1 Millionen Menschen.

Schauen Sie sich die Flächenausdehnung des Bundeslandes mal auf einer Landkarte an.

Der Kommunal-Wahlerfolg der

Der Kommunal-Wahlerfolg der Grünen führt zur Regierungsumbildung. Die französischen Grünen unterscheiden sich von den deutschen Grünen deutlich. Sie haben z.B. nichts gegen die weitere Nutzung von KKW's. Man sollte die unterschiedliche Programmatik beachten.

um 14:54 von B. Pfluger

>>"Wenn das zustande kommt, dann drückt
auch Deutschland seine neuen Schulden den
anderen Mitgliedstaaten "aufs Auge"."<<

Falsch! Deutschland drückt seine Schulden den deutschen Folgegenerationen aufs Auge, sonst niemandem. Soviel Ehrgefühlt hat Deutschland schon.
Bezüglich einer Schuldenübernahme bin ich mal auf die ersten Klagen in Karlsruhe gespannt?

14:47, eine_anmerkung

>>Warum denn wieder diese Polemik "das böse Ausland saugt uns aus"? Können Sie nicht sachlich bleiben oder gehen Ihnen mal wieder die Argumente aus?<<

Es ist nichts weiter als eine Zuspitzung Ihrer Aussagen, die Sie in Ihren Kommentaren gebetsmühlenhaft immer wieder zum besten geben.

>> Von welchen "böswilligen Unterstellungen" sprechen Sie? Könne Sie mir diese bitte mal nennen?<<

Zum Beispiel diese hier:

"Fakt ist das Frankreich seine Schulden zumindest zum Teil anderen EU-Partner aufs Auge drücken möchte"

um 14:54 von frosthorn

>>"Werden dann bei einem Zahlungsausfall unserer Freunde auch unsere Industrieanlagen als Reparationsleistungen abgebaut wie nach den Kriegen?

So viel zu "mit keiner Silbe gesagt". Ich lese hier dieselbe revanchistische Haltung heraus wie @fathaland slim."<<
.
.
Aber Sie verwechseln hier doch was? Das von Ihnen genannten Zitat stammte aus MEINEM Munde. Ich nahm aber einen Mitforisten für DESSEN Aussagen und da was daraus bewusst verfälscht interpretiert wurde in Schutz. Zwei gänzlich verschiedenen Themen.

14:42, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 14:31
Wie sie in Zukunft wählen werden,daß kann man nicht wissen.Jetzt kann man feststellen,daß LREM verloren hat.Erstmal zeichnet sich eine Niederlage des extremem Wirtschaftsliberalismus ab.
Und die Opposition dagegen,sie ist auf jeden Fall etwas positives und anderes,als daß bisschen Genöle und Murren hier.<<

Die Opposition in Frankreich steht zu einem nicht unerheblichen Teil weit rechts. Da kann man Querfrontträumen anhängen und im Geiste zusammen mit Marine Le Pen gegen den Neoliberalismus marschieren, hat aber dann wohl doch so einiges nicht wirklich verstanden.

@ fathaland slim

>>> ... Die nahezu menschenleeren ostdeutschen Bundesländer <<<
.
Ich lebe in der schwäbischen Metropolregion schlechthin, und ich würde mir manchmal Thüringer Verhälnisse wünschen. Nicht wegen der "Event-Szene", sondern der Flächenverbrauch unseres dicht bevölkerten Bundeslandes ist enorm. In Zeitraffer werden hier Industriegebiete erweitert, Neubaugebiete geschaffen und Straßen gebaut. Grün ist hier bald nur noch die Landesregierung, aber nicht mehr das Ländle.
Ist so etwas wünschenswert? Ich meine nicht.
Nur nebenbei, wegen Ihrem abwertenden "menschenleer".

14:54, B. Pfluger

>>14:29 von eine_anmerkung
Darf ich sie darauf hinweisen, dass Deutschland gerade horrende Schulden aufnimmt und Frau Merkel einer Schuldenübernahme in der gesamten EU zugestimmt hat?
Wenn das zustande kommt, dann drückt
auch Deutschland seine neuen Schulden den
anderen Mitgliedstaaten "aufs Auge".
Also Vorsicht mit ihren Schuldzuweisungen an
Frankreich.<<

Damit können Sie einen Nationalisten nicht überzeugen. Denn dessen EU-Erzählung ist es ja, daß Deutschland die gesamte Union finanzieren würde. Und da macht es dann keinen Unterschied, ob die EU die Schulden aufnimmt oder direkt Deutschland. Denn Deutschland zahlt ja sowieso immer, alle wollen nur unser Geld, buhuhu...

um 14:54 von B. Pfluger

>>"Darf ich sie darauf hinweisen, dass Deutschland gerade horrende Schulden aufnimmt und Frau Merkel einer Schuldenübernahme in der gesamten EU zugestimmt hat?
Wenn das zustande kommt..."<<

Ich hoffe da auf die glorreichen, heldenhaften, vernünftigen Vier (Österreich, Schweden, Holland und Dänemark) und die haben zu dieser Intension ein klares NEIN gesagt. Es ist zu beachten das die EU nunmal nicht nur aus Frau Merkel und Herrn Macron besteht und solche Entscheidungen einstimmig getroffen werden müssen.

@ eine_anmerkung

>>> ... vernünftigen Vier (Österreich, Schweden, Holland und Dänemark) ... <<<
.
Ich bin absolut kein Freund der EU, aber bei vielen Dingen sind wir auf unsere vernünftigen Nachbarn angewiesen, und sei es nur um uns vor uns selbst zu schützen.

von fathaland slim 15:07

Mit Ihrer Querfront,daß ist wieder abenteuerlich.
Die Opposition dort besteht aus Grünen,Sozialdemokraten,FKP,Linken und vor allem den Gewerkschaften,die eine gute Mentalität haben.Nicht "Wir appellieren an die soziale Verantwortung"(derer oben).Oder Komanagement und in den Aufsichtsräten sitzen und allem zustimmen.Beispiele Bayer,RWE,DHL.

Am 03. Juli 2020 um 14:34 von werner1955

nicht über 10% ?

fathaland slim @
Umfragen und Wahlergebnisse unterscheiden sich halt sehr stark. Fast 25% in Thüringen sid dann halt demokratische Realität.

Sie wissen genau, das der werte user "fathaland slim" die derzeitigen landesweiten Umfragewerte ansprach und nicht die 2019er Landtagswahl in Thüringen.
Denn das sind 2 verschiedene Paar Schuhe.

14:59 von eine_anermerung

Und für Frankreich gilt dies für sie nicht?
Die drücken anderen ihre Schulden "aufs Auge"?

um 15:13 von fathaland slim

">>Damit können Sie einen Nationalisten nicht überzeugen. Denn dessen EU-Erzählung ist es ja, daß Deutschland die gesamte Union finanzieren würde. Und da macht es dann keinen Unterschied..."<<

Aber ich habe doch niemals gesagt das Deutschland die gesamte EU finanzieren würde denn das würde nicht stimmen. Warum unterstellen Sie mir da was?

Gesamteuropäische Solidarität . . . gerade jetzt!

@ eine_anmerkung, am 03. Juli 2020 um 15:15:

"Es ist zu beachten das die EU nunmal nicht nur aus Frau Merkel und Herrn Macron besteht"

Aber eben auch nicht nur aus Österreich, Schweden, NL und Dänemark! Rein von der Einwohnerzahl schon mal gar nicht!
Ich kann übrigens an der egoistischen Weigerung dieser Länder,gerade in Krisenzeiten gesamteuropäische Solidarität zu zeigen (vor allem mit den von Corona besonders gebeutelten EU-Mitgliedsländern im Süden) und die gesamte EU deswegen in politische Geiselhaft zu nehmen und zu blockieren, so rein gar nichts "Heldenhaftes" oder gar "Glorreiches" erkennen. Ganz i.G. empfinde ich es sogar als ausgesprochen kleingeistig und borniert! Da scheint offenbar bei einigen Politikern die nötige Weitsicht zu fehlen! Oder, das eigene Hemd ist einfach nur mal wieder näher als die Hose!

@eine_anmerkung

"Ich hoffe da auf die glorreichen, heldenhaften, vernünftigen Vier (Österreich, Schweden, Holland und Dänemark) und die haben zu dieser Intension ein klares NEIN gesagt."

Ja, genau. heldenhaft, vernünftig und vor allem sparsam. *Hust*

Die heute show im ZDF hat dazu folgendes zusammengetragen:
"Spiegel Online weist darauf hin, dass unter Abzug der Zinszahlungen für Altschulden Italien, Griechenland und Portugal 2019 sogar höhere Überschüsse im Staatshaushalt als die sparsamen Vier erwirtschafteten. Und Österreich habe es seit Einführung des Euro in keinem Jahr geschafft, die Maastricht-Kriterien zur Staatsverschuldung einzuhalten.

Auch die Niederlande zählen sich zu der Gruppe der Sparsamen. Ihre erfolgreiche Bilanz ist aber auch stark umstritten – auch weil die Niederlande als Steueroase fungieren und so mächtige Unternehmen und Konzerne anziehen. Das ergaben Analysen des internationalen NGO Tax Justice Network."

Echte Vorbilder. Doch, wirklich.

15:33, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 15:07
Mit Ihrer Querfront,daß ist wieder abenteuerlich.<<

Es ist nun wirklich nicht meine Querfront. Aber daß Ihnen meine Tatsachenbeschreibung nicht passt, das weiß ich.

>>Die Opposition dort besteht aus Grünen,Sozialdemokraten,FKP,Linken und vor allem den Gewerkschaften,die eine gute Mentalität haben.Nicht "Wir appellieren an die soziale Verantwortung"(derer oben).Oder Komanagement und in den Aufsichtsräten sitzen und allem zustimmen.Beispiele Bayer,RWE,DHL<<

Warum blenden Sie die Wahlergebnisse der radikalen Rechten bei den französischen Wahlen aus? Auch die gaullistische UDF werden Sie wohl nicht als links bezeichnen wollen.

Die sind beide Opposition.

Die Linke in Frankreich ist leider nicht die bestimmende Kraft der Opposition. Man sollte die Realität schon anerkennen.

@ 14:54 von B. Pfluger

"Darf ich sie darauf hinweisen, dass Deutschland gerade horrende Schulden aufnimmt und Frau Merkel einer Schuldenübernahme in der gesamten EU zugestimmt hat?
Wenn das zustande kommt, dann drückt
auch Deutschland seine neuen Schulden den
anderen Mitgliedstaaten "aufs Auge"."
.
Nein, genau das ist es nicht!
Verfolgen Sie eigentlich die Presse?
Wir machen:
1. Geld verschenken,
2. Mithaften ("Bürgschaft"), damit sich Pleite-Länder billigere Kredite leisten können.
.
Wir können unsere Verpflichtungen durchaus decken. Wenn "Wir" mal tatsächlich zusammen "Pleite" gehen sollten, was glauben Sie wer das zahlt? Italien, Spanien, Frankreich?

@ 13:44 von B. Pfluger

"....... aber wir hier in Frankreich glauben nicht an eine zweite Amtszeit."
.
Daran glaubt noch nicht mal jemand in Deutschland!

um 15:38 von B. Pfluger

>>"Und für Frankreich gilt dies für sie nicht?
Die drücken anderen ihre Schulden "aufs Auge"?"<<

Frankreich auch, möchte darüber hinaus aber zusätzlich Geld von der EU haben. Weshalb ich da ein Problem sehe ist der Umstand das Frankreich (ähnliches gilt für Italien, Spanien) in den letzten zehn Jahren keinerlei Reformen umgesetzt haben um finanztechnisch ins Fahrwasser zu kommen. Glauben Sie wirklich das Frankreich und Co. jemals Reformen einführen wenn jetzt noch frische Geld von den EU-Partnern via Schuldenübernahme kommt? Ich glaube nicht daran.

@ Martin Vomberg

>>> ... gerade in Krisenzeiten gesamteuropäische Solidarität zu zeigen ... <<<
.
Jedes Land hat mit Corona zu kämpfen. Die einen bekommen es besser hin, die anderen weniger gut. Die Solidarität jetzt im Nachhinein bezieht sich ja ausschließlich aufs liebe Geld.
Vorher hätte sich gerade Italien eine Einmischung von Außerhalb verbeten.
Warum jetzt die Länder, die besser aus der Krise gekommen sind die Dummen sind, verstehe ich nicht. Hat nichts mit "Geiselhaft" wie Sie es nennen zu tun.

15:42, eine_anmerkung

>>um 15:13 von fathaland slim
">>Damit können Sie einen Nationalisten nicht überzeugen. Denn dessen EU-Erzählung ist es ja, daß Deutschland die gesamte Union finanzieren würde. Und da macht es dann keinen Unterschied..."<<

Aber ich habe doch niemals gesagt das Deutschland die gesamte EU finanzieren würde denn das würde nicht stimmen. Warum unterstellen Sie mir da was?<<

Ich schrieb von "einem Nationalisten". Gibt es nur einen einzigen, und der sind Sie?

Oder beziehen Sie immer alles auf sich persönlich, auch wenn Sie gar nicht angesprochen wurden?

Abgesehen davon ist es natürlich seit Jahr und Tag Ihre Erzählung, daß Deutschland der Zahlmeister der EU sei. Dies abzustreiten wäre mehr als albern.

Am 03. Juli 2020 um 15:33 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Die Opposition dort besteht aus Grünen,Sozialdemokraten,FKP,Linken

Schauen Sie sich einmal die Zusammensetzung der verschiedene Philippe-Kabenetts an.

Sie werden sich wundern, wie viele Ihrer Oppositionsparteien Minster gestellt haben.

Am 03. Juli 2020 um 15:45 von Martin Vomberg

>>Gesamteuropäische Solidarität . . . gerade jetzt!

@ eine_anmerkung, am 03. Juli 2020 um 15:15:

"Es ist zu beachten das die EU nunmal nicht nur aus Frau Merkel und Herrn Macron besteht"

Aber eben auch nicht nur aus Österreich, Schweden, NL und Dänemark! Rein von der Einwohnerzahl schon mal gar nicht!
Ich kann übrigens an der egoistischen Weigerung dieser Länder,gerade in Krisenzeiten gesamteuropäische Solidarität zu zeigen (vor allem mit den von Corona besonders gebeutelten EU-Mitgliedsländern im Süden) und die gesamte EU deswegen in politische Geiselhaft zu nehmen und zu blockieren, so rein gar nichts "Heldenhaftes" oder gar "Glorreiches" erkennen. Ganz i.G. empfinde ich es sogar als ausgesprochen kleingeistig und borniert! Da scheint offenbar bei einigen Politikern die nötige Weitsicht zu fehlen! Oder, das eigene Hemd ist einfach nur mal wieder näher als die Hose!<<

Sie nehmen mir die Worte aus dem Mund. Danke

14:21 von Bernd Kevesligeti

«Kabinettsumbildung:Castex wird neuer Premier Frankreichs....
Das zeigt wie Macron unter Druck ist.Die Zeit des wirtschaftsliberalen "Machers" wird wohl in zwei Jahren ablaufen.Die letzten Wahlergebnisse symbolisieren das.Aber auch das aussetzen seiner "Reformen".»

"Das zeigt", dass nun seit der Wahl im Mai 2017 3/5 der Amtszeit des Präsidenten Macron vergangen sind.

Es ist die Zeit・nach・Wahlen, Reformen einzuleiten, mit dem Versuch, diese parlamentarisch, und bei der Bevölkerung durchzusetzen.

Nicht aber ist es die Zeit・vor・Wahlen in der 2. Hälfte der Präsidentschaft neue weitere Reformen auf den Weg zu bringen. Zu denen Debatten & evtl. Realisierung gerade mit der Zeit des Wahlkampfs für die nächsten Wahlen zeitlich zusammen daher kommen.

Noch sind fast exakt 2 Jahre Zeit bis zur Präsidentschaftswahl 2022 in FRA.
Im 1. Wahlgang werden wieder (x) Kandidaten zur Wahl stehen.
2 derer werden im 2. Wahlgang sein.

Marine Le Pen wird im 1. aber nicht 50,01% der Stimmen erzielen …!

um 15:45 von Martin Vomberg

>>"Ich kann übrigens an der egoistischen Weigerung dieser Länder,gerade in Krisenzeiten gesamteuropäische... und die gesamte EU deswegen in politische Geiselhaft zu nehmen und zu blockieren, so rein gar nichts.."<<

Ich sehe das in Bezug auf "Geiselhaft" genau umgekehrt wie Sie? Warum soll die EU in Geiselhaft genommen werden weil die betreffenden Mitgliedstaaten in über zehn Jahren keine Reformen umgesetzt haben um ins Fahrwasser zu kommen? Nehmen Sie Italien. Der Staat ist pleite, die Italiener haben aber gigantische Privatvermögen, im Schnitt dreimal soviel wie ein vergleichbarer deutscher Haushalt und die Italiener gehen im Schnitt mit 62 in Rente. Der deutsche Arbeitnehmer bezahlt jetzt schon innerhalb der EU die höchsten Steuern, geht bis 67 für eine kleine Rente arbeiten. Und dann finden Sie es "egoistisch" wenn der deutsche Arbeitnehmer nicht auch noch einen Teil der Schulden der Italiener übernehmen möchte um nur den Sachverhalt mal an einem Beispiel zu verdeutlichen?

@ 14:43 von Werner40

"haben Sie den " Deutschlandtrend " von gestern nicht gelesen ?"
.
Ganz nebenbei: Man kann nur auf Fragen antworten, die auch gefragt wurden.

von fathaland slim 15:51

Was wollen Sie eigentlich ausdrücken,aussagen ?
Die Protestbewegungen gegen Macron,die Streiks,mehr als 100 Tage pro Beschäftigtem im Jahr,in Deutschland 16 ! Die Demonstrationen und jetzt die Wahlen mit guten Ergebnisse für links von LREM,immerhin.Das soll "nichts" sein,daß ist rechts ?
Also Realismus sieht anders......

@ Bernd Kevesligeti

Das zeigt wie Macron unter Druck ist.

Wer in einem solchen Amt ist denn nicht unter Druck? Macron löst das doch souverän. Ich halte ihn für wesentlich loyaler und intelligenter als z.B. Putin oder Trump. Ich bin relativ sicher, dass er die anstehenden Reformen meistern wird. Wer, wenn nicht Macron?

@ fathaland slim

Bestehen Ihre Beiträge in diesem Forum nur Kommentare zu kommentieren, oder haben Sie auch noch etwas Substanzielles beizutragen?

@ Bernd Kevesligeti

Wenn Sie auf Marine LePen hoffen, muss ich Sie enttäuschen. Ich glaube nicht, dass sie jemals eine Mehrheit in Frankreich bekommen wird. Der FN hat übrigens im Parlament weniger als 10 Sitze.

@ 15:59 von David Séchard

"Aber eben auch nicht nur aus Österreich, Schweden, NL und Dänemark! Rein von der Einwohnerzahl schon mal gar nicht!
Ich kann übrigens an der egoistischen Weigerung dieser Länder,gerade in Krisenzeiten gesamteuropäische Solidarität zu zeigen (vor allem mit den von Corona besonders gebeutelten EU-Mitgliedsländern im Süden) und die gesamte EU deswegen in politische Geiselhaft zu nehmen und zu blockieren, so rein gar nichts "Heldenhaftes" oder gar "Glorreiches" erkennen."
.
Nehmen Sie uns doch mal so 500.000 ab?
Dann reden wir mal über "Solidarität".

Am 03. Juli 2020 um 16:04 von eine_anmerkung

Zitat: Und dann finden Sie es "egoistisch" wenn der deutsche Arbeitnehmer nicht auch noch einen Teil der Schulden der Italiener übernehmen möchte um nur den Sachverhalt mal an einem Beispiel zu verdeutlichen?

Ihre verqueren poltischen Ansichten in allen Ehren. Die muss es ja auch geben.

Ich halte aber Ihre Verallgemeinerungen für unzulässig. Sie sind nicht "der kleine Mann" und auch nicht "der deutsche Arbeitnehmer.

Die sehen das wesentlich differenzierter und wesentlich EU-freundlicher als Sie, wie man gestern dem Deutschlandtrend entnehmen konnte.

um 15:57 von fathaland slim

>>"Ich schrieb von "einem Nationalisten". Gibt es nur einen einzigen, und der sind Sie?"<<

Ich finde es seltsam das Sie als Linker genau wissen wie so die Nationalisten ticken? Ich jedenfalls habe noch keinen von denen gesehen der der Ansicht ist das Deutschland die ganze EU finanziert wie Sie sagen denn das würde inhaltlich nicht stimmen.

Wir sind uns doch alle einig...

Änderungen in den/der Regierungen von Nationalstaaten bringen gar nicht mehr.
Nur wenn sämtliche Regierungen weltweit ganz aussen links oder rechts an einem Strang ziehen, bewirkt das noch Veränderungen. In einer globalisierten Welt kann man mittels regioanler/nationaler Politik rein gar nichts mehr ändern. Die Entwicklung aller Lebensverhältnisse gleicht sich immer mehr an: wer reich ist, wird noch reicher, und wer arm ist, immer ärmer (im Verhältnis, also relativ, gesehen)...

von schabernack 16:02

Mit Ihrer Einschätzung können Sie recht haben.Aber der Monsieur wird wohl auch nicht mehr auf mehr als 50% kommen.

16:04 von eine_anmerkung

Zitat:"wenn der deutsche Arbeitnehmer nicht auch noch einen Teil der Schulden der Italiener übernehmen möchte "

Warum "vergessen" Sie bei Ihrer ständigen Wiederholung des Themas immer die kleine Silbe "Neu-"?? Es geht, wenn überhaupt, um Neuschulden, die Italien gemeinsam mit anderen EU-Staaten aufnimmt, und nicht um die Altschulden, die seit Jahrzehnten angehäuft worden sind, wie Sie immer wieder suggerieren wollen. Das ist unredlich, aber leider inzwischen offensichtlich üblich.

@eine_anmerkung, 16:04

Nehmen Sie Italien. Der Staat ist pleite, die Italiener haben aber gigantische Privatvermögen ...

So, haben sie das? Wieviel muss ich mir unter "gigantisch" vorstellen? Und was soll ich davon halten, dass Sie empfehlen, der italienische Staat solle an die Vermögen seiner Bürger gehen, um seine Schulden abzubauen? Wo Sie doch sonst nicht müde werden, jeden auch nur gedachten Ansatz von Verteilungsgerechtigkeit in Deutschland als "kommunistische Gleichmacherei" und die Sozialverpflichtung des Eigentums als Bestrafung der Leistungsträger zu brandmarken?

von The Corona Postings 16:14

Wenn Sie Macron hoffen,dann werden Sie enttäuscht.Aufgrund des gesellschaftlichen Drucks hat er schon einiges an unsozialem gestoppt(SNCF,Renten).

16:11 von Bernd Kevesligeti

Zitat:"die Streiks,mehr als 100 Tage pro Beschäftigtem im Jahr,in Deutschland 16 !"

Sie tun gerade so, als sei ein Streik ein Wert an sich! Ich finde, es kommt darauf an, wofür oder wogegen gestreikt wird und ob es auch Alternativen dazu gibt. Die wirtschaftliche Misere Frankreichs liegt u.a. darin begründet, dass mindestens drei größere Gewerkschaften aus Profilierungsgründen immer wieder unabhängig voneinander ihre Mitglieder zu Streiks aufrufen, um den anderen zu zeigen, dass sie noch viel kompromissloser und stärker sind als die Konkurrenz.

Auf manche Änderungen verzichten wir gern

@ WM-Kasparov-Fan:
Änderungen in den/der Regierungen von Nationalstaaten bringen gar nicht mehr.

Das möchten wir in der Mehrheit vielleicht auch gar nicht.


Nur wenn sämtliche Regierungen weltweit ganz aussen links oder rechts an einem Strang ziehen, bewirkt das noch Veränderungen.

Aber keine guten.
Die überwältigende Mehrheit der Deutschen möchte nicht von den Rechten oder den Linken regiert werden. Und erst recht nicht von einer Koalition aus AFD und Linkspartei.

@ eine_anmerkung

Nehmen Sie Italien. Der Staat ist pleite, die Italiener haben aber gigantische Privatvermögen ...

Gigantische Privatvermögen? Einige ganz wenige vielleicht. Im Durchschnitt sind die Italiener verschuldet.

Mit Jean Castex will ...

... Macron - wie die FAZ schreibt -
"... vor allem die rechtsbürgerliche Wählerschaft
halten ... "

Das denke ich auch, und entsprechend werden seine Reformen aussehen.

Da wird kaum sozial noch ökologisch viel zu erwarten sein.

Was wird dann der neue Kurs?

von Peter Meffert 16:25

Da geht es eben emanzipatorischer zu.Weniger nach oben gucken.

Und in Deutschland da könnten sich Gewerkschaften mal eine Scheibe vom Nachbarland abschneiden.Weil sie das nicht tun,gibt es eine Misere für viele.

16:23 von Bernd Kevesligeti

Zitat:"Aufgrund des gesellschaftlichen Drucks hat er schon einiges an unsozialem gestoppt(SNCF,Renten)."

Es ist also unsozial, wenn heute Neueingestellte bei der SNCF nicht mehr mit 58 Jahren in Rente gehen dürfen, übrigens einer Rente, die über dem nationalen Durchschnitt liegt?
Es ist unsozial zu versuchen,die 42 (!) verschiedenen Rentensysteme in F zu vereinheitlichen und ein Loch in der
Rentenkasse von bis zu 17 Mrd € vermeiden?

16:11 von Neutrale Welt

re fathaland slim

>>Bestehen Ihre Beiträge in diesem Forum nur Kommentare zu kommentieren, oder haben Sie auch noch etwas Substanzielles beizutragen?<<

Das ist ein lustiger Kommentar. Denn Sie machen ja mit Ihren Beiträgen um 16:07 und 16.15 auch nichts anderes.

Und by the way: der von Ihnen angesprochene User macht durch die Beantwortung oder Gegenrede von anderen Usern ganz genau dies: seine Meinung kundtun. Und die ist sehr oft substanziell.

Schwierigere Zeiten.

Der Präsident ist gescheitert, einer neuer Premier muss her. Aber die Probleme in Frankreich bleiben. Mit Sorge kann man das kommende Jahr sehen, Wahlen in Deutschland, einen neuen Bundeskanzler mit weniger Verständnis für Frankreich, das künftig noch viel mehr finanzielle Probleme haben wird.

@eine_Anmerkung

"um 15:57 von fathaland slim
>>"Ich schrieb von "einem Nationalisten". Gibt es nur einen einzigen, und der sind Sie?"<<

Ich finde es seltsam das Sie als Linker genau wissen wie so die Nationalisten ticken? Ich jedenfalls habe noch keinen von denen gesehen der der Ansicht ist das Deutschland die ganze EU finanziert wie Sie sagen denn das würde inhaltlich nicht stimmen."

Vielleicht sind die intelligenteren unter den Nationalisten nicht wirklich dieser Ansicht, weil sie wissen, dass es nicht stimmt, ja. Das hindert sie aber nicht daran, es trotzdem so zu formulieren, als wäre es genau so. Muss ich ihnen erst Aussagen oder Plakate von AFD und NPD raussuchen, auf denen "Zahlmeister Deutschland" zu lesen ist, wenn gegen die EU polemisiert wird? Und sie glauben wirklich, dass jeder Wähler dieser Parteien sich genug mit dem Thema befasst um zu wissen, dass es nur überspitzte, aber nicht inhaltlich korrekte Formulierungen sind?

16:33 von Bernd Kevesligeti

Zitat:"Und in Deutschland da könnten sich Gewerkschaften mal eine Scheibe vom Nachbarland abschneiden."

Da wäre das Elsass aber dagegen...Im Ernst: Glauben Sie wirklich, dass es der Gesellschaft und der Wirtschaft, zu der auch die Beschäftigten gehören(!), nützt, wenn konkurrierende Gewerkschaften Streiks ausrufen, weil das Benzin teurer wird? Nochmal: Ein Streik ist kein Wert an sich, sonst könnte man ja auch für die Einführung der Todesstrafe streiken oder für die Kastrierung von Sexualstraftätern.

Am 03. Juli 2020 um 16:31 von The Corona Postings

>>“Gigantische Privatvermögen? Einige ganz wenige vielleicht. Im Durchschnitt sind die Italiener verschuldet.“<<

Ich sagte im Durchschnitt und diese Zahl stammt nicht von mir; Sie können Sie recht einfach nachlesen .

@ Bernd Kevesligeti

... die Streiks,mehr als 100 Tage pro Beschäftigtem im Jahr,in Deutschland 16 !

Was hat es den Franzosen denn gebracht? Mehr Rechte, mehr Lohn? Im Gegenteil. Zersplitterte und sinnlos streikende Gewerkschaften nutzen niemandem. Übrigens sind Ihre Zahlen völlig falsch. Da müssen Sie siech nachinformieren.

15:33 von Bernd Kevesligeti

«Die Opposition dort besteht aus Grünen,Sozialdemokraten,FKP,Linken und vor allem den Gewerkschaften,die eine gute Mentalität haben.»

Sind die um Marine Le Pen herum "alle verstorben" ?
Hat sich die entsprechende Partei dieser Politikrichtung selbst aufgelöst, und erklärte, zur Präsidentschaftswahl in 2022 gar keine Kandidatin mehr ins Rennen zu schicken?

Das Wahlrecht in FRA ist ja schon was anders als das in DEU. Direktwahl Präsident … und so was das. Sie erinnern sich …? Auch Machtbefugnisse + Einflussmöglichkeiten des Präsidenten in FRA sind andere als die des Bundespräsidenten in DEU. Der Herr Steinmeier kann die Frau Merkel nicht durch wen anders ersetzen. Ist ja bekannt …

Und dann gibt es nach den Präsidentschaftswahlen noch Neuwahlen zur Nationalversammlung. Anderes Paar Schuhe … andere Wahlen … andere Regularien. Parlament hat in FRA weniger Einfluss als das in DEU. Darin vertretene Opposition dem entsprechend auch. Ist ja irgendwie logisch …

2 Jahre noch ist Macron …

@ Bernd Kevesligeti

Und in Deutschland da könnten sich Gewerkschaften mal eine Scheibe vom Nachbarland abschneiden.

Beide könnten sich eine Scheibe vom Nachbarland Schweiz abschneiden. Kaum Streiks, Konsensprinzip, hervorragende Gehälter.

@ 16:31 von The Corona Postings

"Gigantische Privatvermögen? Einige ganz wenige vielleicht. Im Durchschnitt sind die Italiener verschuldet."
.
Es geht hier zwar gerade um Macron, aber das ist sachlich nicht richtig.
Ein Italiener verfügt durchschnittlich über mehr Eigenkapital, mehr Immobilien, geht weniger arbeiten und geht früher in Rente.
Rechnen Sie doch mal aus, was ein "Mille Euro" bei 93% Rente bekommt, oder Sie, als 12€-Löhner, der bis 67 arbeiten geht?
Berücksichtigen Sie bitte noch die "Grundsicherung" in Italien.
Sonst ist diese Diskussion fruchtlos.

Am 03. Juli 2020 um 16:33 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Und in Deutschland da könnten sich Gewerkschaften mal eine Scheibe vom Nachbarland abschneiden.Weil sie das nicht tun,gibt es eine Misere für viele.

...... während hingegen Frankreich das Paradies der Werktätigen ist.

Thematische Ausrichtung

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P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

16:11, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 15:51
Was wollen Sie eigentlich ausdrücken,aussagen ?
Die Protestbewegungen gegen Macron,die Streiks,mehr als 100 Tage pro Beschäftigtem im Jahr,in Deutschland 16 ! Die Demonstrationen und jetzt die Wahlen mit guten Ergebnisse für links von LREM,immerhin.Das soll "nichts" sein,daß ist rechts ?
Also Realismus sieht anders...<<

Sie meinen wirklich, die Gelbwesten seien eine linke Bewegung?

Und möglichst viel zu streiken wäre eine linke Tugend?

Machen Sie es sich nicht vielleicht ein ganz klein wenig einfach?

Abgesehen davon bin ich natürlich auch froh, daß die Grünen einige Rathäuser übernommen haben, und nicht die Le Pen-Partei.

@ 16:21 von frosthorn

"Und was soll ich davon halten, dass Sie empfehlen, der italienische Staat solle an die Vermögen seiner Bürger gehen, um seine Schulden abzubauen?"
.
Nun, genau das gleiche, wie es unser Staat bei unseren Bürgern macht.
Rentenalter, Rentenhöhe, Steuern.

@ Leipzigerin59

Da wird kaum sozial noch ökologisch viel zu erwarten sein. Was wird dann der neue Kurs?

Bürgerlich liberal. Dafür hat Macron eine große Mehrheit hinter sich und ein Mandat bis 2022. Und ob ihm dann ein anderer Kandidat gefährlich werden könnte, das ehe ich ehrlich gesagt nicht. Nach zwei Amtszeiten ist dann Schluss (oder er macht auch ne Verfassungsreform á la Putin).
;-)

16:21, frosthorn

>>@eine_anmerkung, 16:04
Nehmen Sie Italien. Der Staat ist pleite, die Italiener haben aber gigantische Privatvermögen ...

So, haben sie das? Wieviel muss ich mir unter "gigantisch" vorstellen? Und was soll ich davon halten, dass Sie empfehlen, der italienische Staat solle an die Vermögen seiner Bürger gehen, um seine Schulden abzubauen? Wo Sie doch sonst nicht müde werden, jeden auch nur gedachten Ansatz von Verteilungsgerechtigkeit in Deutschland als "kommunistische Gleichmacherei" und die Sozialverpflichtung des Eigentums als Bestrafung der Leistungsträger zu brandmarken?<<

Ich finde es auch immer wieder sehr überraschend, daß gerade Afd-Anhänger fordern, andere europäische Staaten sollten ihre Bürger enteignen.

Wirklich faszinierend.

@ NeutraleWelt

Rechnen Sie doch mal aus, was ein "Mille Euro" bei 93% Rente bekommt, oder Sie, als 12€-Löhner, der bis 67 arbeiten geht?

Erstens wissen Sie das ja gar nicht und zweitens diskutuere ich hier nicht über private Dinge.

von schabernack 16:42

2 Jahre noch ist Macron....
Und dann nicht mehr !

von falsa demonstratio 16:46

Nein,Paradies der Werktätigen,daß ist nicht.Aber dort wird sich wenigstens gewehrt.Ihnen gefällt das nicht.

16:11, NeutraleWelt

>>@ fathaland slim
Bestehen Ihre Beiträge in diesem Forum nur Kommentare zu kommentieren, oder haben Sie auch noch etwas Substanzielles beizutragen?<<

Meine Diskussionsbeiträge sind ausgesprochen substanzreich.

Daß Ihnen meine Meinung nicht passt, das kann ich ja verstehen. Aber vielleicht könnten Sie mal versuchen, mich inhaltlich zu stellen? Da positioniere ich mich nämlich eindeutig. Stinkstiefeleien auf der persönlichen Ebene helfen nicht unbedingt weiter.

von Peter Meffert 16:34

Es ist unsozial Altersarmut auszudehnen.Richtig ist dagegen zu streiken.Und wenn Sie den SNCF-Beschäftigten das nicht gönnen,wie sieht es denn bei Ihnen aus ?

@fathaland slim & @Bernd Kevesligeti

Wir wissen alle, dass das Verhältnis zwischen Ihnen beiden, sagen wir mal, speziell ist. Als Außenstehender merkt man aber auch sehr oft, dass keiner von Ihnen die Gelegenheit auslässt, den anderen misszuverstehen.

fathaland:
Sie meinen wirklich, die Gelbwesten seien eine linke Bewegung?

Muss man nicht so sehen, mit zunehmender Lebensdauer der Bewegung schon gar nicht. Sie allerdings zu "Querfrontlern" zu erklären, weil sich die Rechten dort ebenfalls einmischen, wird ihnen nicht gerecht.

Und möglichst viel zu streiken wäre eine linke Tugend?

Nun, für die deutschen Gewerkschaften ist die Friedenspflicht die höchste Tugend. Das führt aber beileibe nicht immer zu den optimalen Ergebnissen für die Beschäftigten, auch das sollte man sehen.

@Kevesligeti:
Die Protestbewegungen gegen Macron,die Streiks,mehr als 100 Tage pro Beschäftigtem im Jahr,in Deutschland 16 !

Wieviele der Streiks hatten konkrete, erreichbare Ziele?

16:56, NeutraleWelt

>>@ 16:21 von frosthorn
"Und was soll ich davon halten, dass Sie empfehlen, der italienische Staat solle an die Vermögen seiner Bürger gehen, um seine Schulden abzubauen?"
.
Nun, genau das gleiche, wie es unser Staat bei unseren Bürgern macht.
Rentenalter, Rentenhöhe, Steuern<<

Die realen Renteneintrittsalter in der EU unterscheiden sich maximal um etwas mehr als ein Jahr.

Und was die Rentenhöhe angeht, die ist auch innerhalb eines Landes sehr unterschiedlich, je nach Arbeitgeber und Branche.

Über die Steuerlast in Deutschland jammern nur Gutverdiener. Dabei wurden die seit den 80ern immer mehr entlastet.

16:11 von Bernd Kevesligeti

«Die Protestbewegungen gegen Macron,die Streiks,mehr als 100 Tage pro Beschäftigtem im Jahr,in Deutschland 16 !»

"Qualität" von Streiks an der Pro-Tag-Zahl pro Kopf pro Jahr zu messen.

Ist wie Fußballern ‘nen Kilometerzähler an die Waden zu tackern. Und sie danach zu beurteilen, wie viele Kilometer sie während der 90 Minuten rannten. Der mit der Nummer 8 ist einmal Halb-Marathon gerannt. Guter Mann … mehr Kilometer als alle anderen !

"Aber der hatte doch nicht ein einziges Mal denn Ball …?!"
"Egal … der ist am meisten gerannt !"

Seit ich beruflich angestelt denken kann. Hatte & habe ich immer wieder mit Unternehmen in FRA zu tun. Nie als dort Angestellter.
Heute "als Organisatorische Kontaktperson" zu einem Unternehmen in FRA. Im Unternehmensverbund mehrerer Mittelständischer Firmen in div. Ländern der EU.

"Ruf' ich da an" … pour Mon. X.
Geht wer anders ans Telefon.
Mon. X streikt heute.
"Aha - et pour quoi?"
Weiß niemand so recht. Man sagt mir:
"Mois … je ne comprends pas."

von fathaland slim 16:52

Irgendwie fühlt sich das bei Ihnen so an:Die dort dürfen sich nicht wehren.Die und die sind nicht links.
Letztlich sollen die stillhalten.

Bei den anderen Kommentaren hier wird eine gewisse Überheblichkeit noch deutlicher.

Und wer ist in Frankreich für Sie links ?
Und Ihre Frage nach dem streiken ist ja für obsolet.Hier wäre es überhaupt mal notwendig ein Minimum an westeuropäischer Arbeitskampfkultur zu entwickeln.

@ 16:58 von The Corona Postings

"Bürgerlich liberal. Dafür hat Macron eine große Mehrheit hinter sich und ein Mandat bis 2022. Und ob ihm dann ein anderer Kandidat gefährlich werden könnte, das ehe ich ehrlich gesagt nicht."
.
Ach bitte......
Macron hatte bei der letzten Wahl irgend etwas um die 24%. Da sehe ich keine "bürgerliche Mehrheit". Es ging darum Le Pen mit irgendwas um die 21% zu verhindern.
Was ist aus seinen tollen Reformen geworden? Wie viele Rentensysteme gibt es da? So um die 160? Passiert? Nix!
Mit seiner tollen Öko-Steuer auf Sprit. Was ist passiert? Nix!
Außer das halb Paris gebrannt hat.
Und die Nato ist hirntot.
Ich sehe da nur eine Menge heiße Luft, sonst nichts.
Macron wird nicht wieder gewählt werden.

@16:58 von The Corona Postings

"Nach zwei Amtszeiten ist dann Schluss (oder er macht auch ne Verfassungsreform á la Putin). ;-)"

Mit Umfragewerten von zuletzt 39% hilft ihm so ein Trick wenig weiter. Was die Beliebtheit anbelangt ist ihm Putin ohne Schiebereien weit voraus.

16:58 @The Corona Postings @ Leipzigerin59

Erstens haben die Kommunalwahlen zu einer Niederlage für LaREM geführt.

Zweitens hat Macron keine große Mehrheit hinter sich, nicht mal
mehr 40%.

17:14, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 16:52
Irgendwie fühlt sich das bei Ihnen so an:Die dort dürfen sich nicht wehren.Die und die sind nicht links.
Letztlich sollen die stillhalten.<<

Wie sich meine Worte für Sie anfühlen, das liegt außerhalb meiner Macht.

Ebenso wie ich keinerlei Einfluss darauf habe, wie Sie meine Worte mißverstehen oder was Sie in sie hineindeuten.

Am 03. Juli 2020 um 17:05 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Nein,Paradies der Werktätigen,daß ist nicht.Aber dort wird sich wenigstens gewehrt.Ihnen gefällt das nicht.

Streiken nur um des Streikens Willen gefällt mir in der Tats nicht.

Um Helmut Kohl zu zitieren: Wichtig ist, was hinten heraus kommt."

Ich denke, dass sich die wirtschaftliche uns soziale Situation eines Deutschen durchaus gegenüber der Situation eines Franzosen sehen lassen kann.

Am 03. Juli 2020 um 17:14 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Und wer ist in Frankreich für Sie links ?

Im letzten Kabnett Philippe waren es die Justizministerin (DVG), die Verteidigungsministerin (DVG, der Außen- und Europaminister (DVG) und der Sozial- und Gesundheitsminster (PS).

@B.Pflüger um 14:43Uhr

Die 5.Republik ist für Sie also der Beweis einer Anpassung an die jeweils aktuelle Lage? Ich bin nicht dieser Meinung, denn was hat sich denn tatsächlich bei den 5 Republiken geändert? Man beharrt immer noch auf dem Zentralismus seit dem Mittelalter und sieht immer noch Paris als den Nabel der Welt (Auf der Insel im Westen ist es London). Von Föderalismus will man nichts wissen, obwohl sich der bewährt hat. Sehr gute Bekannte in Sète haben mir Beispiele geschildert, über die Departements. Deswegen wird vermutlich Macron scheitern, weil ein Großteil der Bevölkerung reformunwillig ist. An dieser Grundhaltung ist sogar deGaulle und Pompidou etc. gescheitert. Wenn man sich für das "laissez-faire" entschieden hat, muß man trotzdem akzeptieren, daß die 5 keine gerade Zahl ist. Als Funktionär der französischen Gewerkschaften, der regelmäßig sein Gehalt bekommt,kann ich leicht utopische Forderungen stellen.

17:14, Bernd Kevesligeti

>>Hier wäre es überhaupt mal notwendig ein Minimum an westeuropäischer Arbeitskampfkultur zu entwickeln.<<

Ja, da gebe ich Ihnen Recht.

Aber die ungeheuere Zersplitterung der Gewerkschaften, die großenteils die Partikularinteressen ihrer Mitglieder im Sinn haben, anstatt gesamtgesellschaftlich strategisch zu denken, hilft nicht wirklich weiter.

@The Corona Postings um 16:29 Uhr

"Die überwältigende Mehrheit der Deutschen möchte nicht von den Rechten oder den Linken regiert werden. "

Sondern in Starre verfallen, so wie sie seit Jahrzehnten existiert. Ja, da ist was dran. Blanke Angst verhindert Bewegung und Veränderung. Es geht mir - in diesen Verhältnissen - gut... nur kein Risiko eingehen!

@ 17:12 von fathaland slim

"Die realen Renteneintrittsalter in der EU unterscheiden sich maximal um etwas mehr als ein Jahr."
.
Das ist Unsinn! Dazu gibt es statistische Erhebungen. Die stehen jedem frei. Auch Ihnen. Die sind auch nicht von der AfD. ;-)

"Und was die Rentenhöhe angeht, die ist auch innerhalb eines Landes sehr unterschiedlich, je nach Arbeitgeber und Branche."
.
Auch das ist Unsinn. Für Deutschland trifft das zu.
Für Frankreich aber nicht. Eine Lehrerin in Bordeaux bekommt eine andere Rente als eine in Paris? Könnten Sie das bitte dem geneigten Publikum erläutern?
Ein Zugfahrer bekommt eine andere Rente, als ein XYZ-Beschäftigter?
Das können Sie uns bestimmt erläutern.

Frankreich und Deutschland

sind starke Partner, die durchaus Differenzen haben, die aber recht gut verarbeiten. Der neue Mann wird vermutlich keine bedeutenden Akzente setzen, aber so ist es wohl auch gewollt. Wenn Frankreich und Deutschland in Bälde mit größerem EInfluß grüner, eher linker Parteien weiterhin gut zusammenarbeiten, erhoffe ich mir da schon fruchtbare Ergebnisse. Das Franzosen inkl. ihrer Gewerkschaften schneller auf der Straße stehen finde ich sehr positiv, auch wenn ich nicht alles unterstütze und wünschte mir, in Deutschland gäbe es auch ein größeres Engagement der Bürger und Gewerkschaften. Castex hat offenbar organisatorische Qualitäten, die Macron helfen könnten, bei der nächsten Wahl nicht unterzugehen. Dann mit Beteiligung der Grünen eine mehr auf die Zukunftsfähigkeit von Frankreich und Europa ausgerichtete Politik zu betreiben. Auch dann hoffentlich im Einklang mit Deutschland. Ist es nicht schön, sich nach all den Jahrhunderten eine freundschaftliche Partnerschaft mit FR zu wünschen?

von falsa demonstratio 17:27

Streiken um des Streikens Willen ? Wo ist das denn ? Dort nicht und hier wird ja nicht gestreikt.Und was kommt dabei heraus ? Zum Beispiel ein Null-Prozent-Abschluss der IG-Metall in NRW vom März.
Und ja,es wird so sein,daß sich die wirtschaftliche und soziale Situation der meisten hier im Forum wird schon überdurchschnittlich sein.

17:50, NeutraleWelt

>>@ 17:12 von fathaland slim
"Die realen Renteneintrittsalter in der EU unterscheiden sich maximal um etwas mehr als ein Jahr."
.
Das ist Unsinn! Dazu gibt es statistische Erhebungen. Die stehen jedem frei. Auch Ihnen. Die sind auch nicht von der AfD. ;-)<<

Das durchschnittliche reale Renteneintrittsalter in Deutschland liegt bei 61,7 Jahren. Diese und weitere Zahlen finden Sie hier:

"https://de.statista.com/statistik/daten/studie/173132/umfrage/renteneintrittsalter-in-europa/"

>>"Und was die Rentenhöhe angeht, die ist auch innerhalb eines Landes sehr unterschiedlich, je nach Arbeitgeber und Branche."
.
Auch das ist Unsinn. Für Deutschland trifft das zu.
Für Frankreich aber nicht. Eine Lehrerin in Bordeaux bekommt eine andere Rente als eine in Paris? Könnten Sie das bitte dem geneigten Publikum erläutern?<<

Eine Lehrerin in Paris arbeitet in derselben Branche wie eine Lehrerin in Bordeaux und hat denselben Arbeitgeber.

17:05 von Bernd Kevesligeti

«Nein,Paradies der Werktätigen,daß ist nicht.Aber dort [in FRA] wird sich wenigstens gewehrt.Ihnen gefällt das nicht.»

Bin zwar nicht ich der Angesprochene.
Dem das angeblich unterstellt "nicht gefällt".

Ist Ihnen bewusst, wie viele 1.001 Berufsgruppen es in FRA gibt, die unterschiedl. Gewerkschaften, verschiedene Regularien (etwa: Renteneintrittsalter), Anzahl der Urlabstage haben?

Jede Gruppe will "Privilegien" erhalten. Niemand in Gewerkschaften auf irgendetwas verzichten, was gerade er meint, was den von ihm Vertretenen eben mehr / besser zustünde als den anderen 1.001 minus 1.
"Typisch französisch" … und gar keine Gesellschaft.
Die Einigkeit gegenüber / für Was-Auch-Immer zeigt.

Meine Freundin dachte, ich schabernacke.
Als ich ihr erzählte, ich hätte meinen PkW umparken müssen, als ich einst zu Besuch in FRA auf einem Unternehmensparkplatz parkte, der nicht zu dem Arreal gehörte, das der Gewerkschaft des von mir Besuchten zuzurechnen sei.

Sehr freundlich, mais ridicule …

Politik polarisiert..

.. Sowohl auf kommunaler Ebene, Landesebene, nationaler- und Internationaler Ebene. Von daher finde ich die Diskussion im Forum als stets erfrischend, zeugt es doch von liberaler Meinungsvielfalt. Und das ist gut so.. Das viele Foristen dabei durch die Parteibrille gucken (egal welcher coleur) ist zu akzeptieren. Aber mal ehrlich.. Hier wird über nationale Probleme von Frankreich diskutiert und das aus deutscher Sicht. Sind wie denn wirklich in der Lage uns in die Mentalität anderer Völker "hineinzudenken"? Legen wir nicht unbewusst deutsche "Denke" zu Grunde? In diesem Kontext, maßen wir uns nicht häufig an, über Entscheidungen zu urteilen, welche z. B. In Fernost oder Afrika von Menschen dort getroffen werden, ohne das wir die Mentalität der Menschen kennen... Vielleicht sollten wir darüber nachdenken

17:50 von NeutraleWelt

«Und was die Rentenhöhe angeht, die ist auch innerhalb eines Landes sehr unterschiedlich, je nach Arbeitgeber und Branche.»

«Auch das ist Unsinn. Für Deutschland trifft das zu.
Für Frankreich aber nicht. Eine Lehrerin in Bordeaux bekommt eine andere Rente als eine in Paris? Könnten Sie das bitte dem geneigten Publikum erläutern?»

"Das geneigte Publikum" erkennt … dass eine Lehrerin in Bordeaux eben auch eine Lehrerin ist, wie eine Lehrerin in Paris. Beide Lehrerinnen sind in der gleichen Branche beim gleichen Arbeitgeber beschäftigt. Sofern nicht eine der beiden an einer Privatschule … die andere aber an einer staatlichen als Lehrerin lehrt.

Gleiche Branche = gleicher Arbeitgeber = gleiche Regularien zu Gehalt, Arbeitszeit, Urlaub, Renteneintritt, Rentenhöhe, u.ä.

«Ein Zugfahrer bekommt eine andere Rente, als ein XYZ-Beschäftigter?»

Auch in FRA ist keine "Einheitsrente", die bei Zugführer (A) zwangsläufig die gleiche Höhe hätte, wie bei (XYZ).

"Gerade" in FRA nicht …

von schabernack 18:10

Und worauf wollen Sie heraus ? 1001 Berufsgruppen gibt es überall.Aber Pivilegien die wollen also die unten ?Nicht Medef,nicht BDI/BDA ?
Nun,da freuen Sie sich sicher,daß man sich hier in der Pause hinter der BILD oder dem kölschen Express vergrägt und sagt:"Wir künne nix mache".

@ Leipzigerin59

Zweitens hat Macron keine große Mehrheit hinter sich, nicht mal mehr 40%.

Aktuell 281 von 577 Deputierten in der Nationalversammlung.
Und ich kann rechnen.

Partikularinteressen ihrer Mitglieder '?

von fathaland slim@

Sie meinen das was Verdi, Ufo oder die Lokführer hier machen ?

18:39 von Bernd Kevesligeti / @schabernack, 18:10

«Und worauf wollen Sie heraus ? 1001 Berufsgruppen gibt es überall.Aber Pivilegien die wollen also die unten ?Nicht Medef,nicht BDI/BDA ?»

Leider kann man hier nur mit Buchstaben in Wörtern und Sätzen schreiben. Sonst täte ich es Ihnen jetzt aufmalen …

«Nun,da freuen Sie sich sicher,daß man sich hier in der Pause hinter der BILD oder dem kölschen Express vergrägt und sagt:"Wir künne nix mache".»

Da freue ich mich nicht nur … da tische ich im Dreiecke … und quadriere vor lauter Vergnügen beliebige Kreise in der Frühstückspause … nachdem ich den Sportteil in der BILD zu las.

Habe ich doch längst verstanden, dass ich ein das Kapital bejubelnder Schinderhannes bin. Weil ich nicht mit der Fahne des Klassenkampfes in der gereckten Faust daherrenne … und nicht bei jedem Streik um des Streikes willen: "Hosianna" rufe.

"Su sinnse halt" … die Kölsche als Angestellte Arbeitnemer mit tariflich eingruppiertem Arbeitsvertrag der IG Metall + eigner Mitgliedschaft in der Gewerkschaft …

14:09 von eine_anmerkung

In Österreich überlassen beispielsweise die Grünen die Migrationsthemen Kurz der diesbezüglich klare, gesetzeskonforme Ansagen macht.
.
wäre vielleicht ne Option für Frankreich - oder wie meinten sie das
bei 72 % Atomstrom in der Grand Nation
sollte man Dinge die mit Umweltschutz und alternativen Energien zu tun haben
keinesfalls den GRÜNEN geben :-)

17:50 von NeutraleWelt

Zitat:"Ein Zugfahrer bekommt eine andere Rente, als ein XYZ-Beschäftigter?"

Genau so ist es. Ich habe Freunde in F, die waren bei EDF beschäftigt. Die sind beide mit 58 und voller Rente in den Ruhestand gegangen. Bei der SNCF ist es ähnlich. "Normale Malocher" können davon nur träumen. Und an H. Kevislegeti, falls er mitliest: Nein, ich gönne das den SNCF-Beschäftigten nicht, weil es von den anderen Franzosen mitfinanziert werden muss, ohne dass diese die gleichen Privilegien haben. Solche Ungerechtigkeiten zu beseitigen und das Rentensystem stabil zu halten ist nach meiner Meinung nicht unsozial. Und ob das links oder rechts oder oben oder unten ist, ist mir dabei ziemlich egal...

18:11 von Opa Klaus

Sind wie denn wirklich in der Lage uns in die Mentalität anderer Völker "hineinzudenken"?
.
das ist genau das was ich hier permanent versuche klar zu machen
wir vertreten ein bestimmtes Weltbild und erwarten dass andere Kulturen das auch zu tun haben
mehr noch die müssen unser Weltbild sobald wir es mal wieder geändert haben sofort übernehmen
aber ein Kampf gegen Windmühlen, "Menschenrechte sind ja "universell"

Diese Wahl

ist doch klar: Macron kann keinen Premier akzeptieren, der beliebter als er selbst ist. Und mit dem Noname Castex, Monsieur Déconfinement, läuft er wohl kaum Gefahr dieses Problem erneut zu haben. Bin schon gespannt, ob Philippe Präsidentenkandidat wird..

Am 03. Juli 2020 um 19:17 von Sisyphos3

Zitat: bei 72 % Atomstrom in der Grand Nation
sollte man Dinge die mit Umweltschutz und alternativen Energien zu tun haben
keinesfalls den GRÜNEN geben

Vielleicht wären gerade die Grünen die richtigen um einen ökologischen Umbau zu beginnen.

von Peter Meffert 19:26

Also unsozial ist für Sie wenn es keine Altersarmut gibt ? "Ungerechtigkeiten" zu beseitigen heißt Sozialabbau nach unten,Verschlechterung.
Und was gönnen Sie sich ?

19:26 von Peter Meffert

Warum gönnen Sie das den SNCF Beschäftigten nicht? Neid? Ist immer ein schlechter Ratgeber. Sie sind doch Manager in USA oder? Trifft es Sie persönlich, wenn andere Menschen einfach mal Glück haben?

19:17 von Sisyphos3

«wäre vielleicht ne Option für Frankreich - oder wie meinten sie das
bei 72 % Atomstrom in der Grand Nation
sollte man Dinge die mit Umweltschutz und alternativen Energien zu tun haben
keinesfalls den GRÜNEN geben :-)»

Nein … in gar keinem Fall sollte man das "den GRÜNEN geben".

Weil in FRA die Atomkraftwerke auch alle bis zum Tag des Jüngsten Gerichts frisch & fit bleiben. "Fessenheim" war die Ausnahme … dass man so einen für ewig jugendlichen Energie-Helden schon nach ± 43 Jahren Betriebsdauer vom Netz nahm.

Aber der Rest der Bande ist auch noch im Jahr 3.020 bestens in Schuss.
Nur ja nix mit Grün & so. Neue AKWs wären ja eh für den Appel & das Ei zu bauen. 1 neue Windkraftanlage kostet soviel wie 5 neue Kernkraftwerke.

Was gerade die Grünen in Frankreich ja immer abstreiten …

19:08, schabernack @18:39 von Bernd Kevesligeti

>>Habe ich doch längst verstanden, dass ich ein das Kapital bejubelnder Schinderhannes bin. Weil ich nicht mit der Fahne des Klassenkampfes in der gereckten Faust daherrenne … und nicht bei jedem Streik um des Streikes willen: "Hosianna" rufe.<<

Willkommen im Club:=}

@sisyphos3

Danke. Ich freue mich, dass es noch Foristen gibt, die die Dinge aus einer, wie soll ich sagen, menschlicheren - oder sagen wir- interkulturellen Seite sehen. Respekt.

Regierungsinhaber

Die Bevorzugung eines (beruflich) Qualifizierten, statt (menschlich) Empathiefähigen - für das Amt eines Staatspräsidenten, oder einer anderen wichtigen Persönlichkeit im Staat, brachte bisher am Ende immer nur Egoisten hervor (die alles abnickten, was Lobbyisten ihnen sagten). Das sollte dringend überdacht werden!

19:27, Sisyphos3

>>18:11 von Opa Klaus
Sind wie denn wirklich in der Lage uns in die Mentalität anderer Völker "hineinzudenken"?
.
das ist genau das was ich hier permanent versuche klar zu machen
wir vertreten ein bestimmtes Weltbild und erwarten dass andere Kulturen das auch zu tun haben
mehr noch die müssen unser Weltbild sobald wir es mal wieder geändert haben sofort übernehmen
aber ein Kampf gegen Windmühlen, "Menschenrechte sind ja "universell"<<

"Andere Kulturen" vertreten genausowenig ein einheitliches Weltbild wie "wir" das tun.

Die Werte, auf die ich mich berufe, gehen auf die Werte der Aufklärung zurück. Und die beruhen zu einem erheblichen Teil auf den Werken französischer Denker.

Unter anderem auch die universellen Menschenrechte. Die Sie bizarrerweise in Gänsefüßchen setzen.

Am 03. Juli 2020 um 19:33 von Opa Klaus

zu 19:26 von Peter Meffert Zitat: Warum gönnen Sie das den SNCF Beschäftigten nicht? Neid?

Ist Ihnen tatsächlich entgangen, wie Peter Meffert argumentiert hat?

Es ging ihm darum, dass die Privilegien der SNCF-Beschäftigten von den anderen Franzosen mitfinanziert werden müssten, ohne dass diese die gleichen Privilegien hätten. Solche Ungerechtigkeiten zu beseitigen und das Rentensystem stabil zu halten ist nach Peter Mefferts Meinung nicht unsozial.

Von Neid keine Spur.

19:00, werner1955

>>Partikularinteressen ihrer Mitglieder '?
von fathaland slim@

Sie meinen das was Verdi, Ufo oder die Lokführer hier machen?<<

Soweit es die Spartengewerkschaften betrifft, gebe ich Ihnen Recht.

Verdi ist keine.

@Sisyphos3

Kurze Ergänzung. Meine Frau ist Thai und wir bauen gerade unser Haus dort. Meine Adoptivtochter ist aus Kanada. Beruflich habe ich viele Jahre arabische Länder bereist. Ich frage Mich häufig, mit welcher Arroganz wir Verhältnisse - egal ob politisch oder kulturell- beurteilen wollen..

19:33 von Opa Klaus

Zitat:"Sie sind doch Manager in USA oder? Trifft es Sie persönlich, wenn andere Menschen einfach mal Glück haben?"

Sie verwechseln mich :-) Und es geht hier nicht um "Glück haben", sondern darum, dass die in F sehr straff organisierten Eisenbahner sich im Laufe der Jahrzehnte Privilegien erstritten haben, die nicht von ihnen, sondern von der Solidargemeinschaft bezahlt werden müssen. Eine Rente mit 58 ohne Abzüge ist vielleicht vor 20 Jahren finanzierbar gewesen, aber in der heutigen demographischen Situation einfach ungerecht.

Am 03. Juli 2020 um 19:29 von agora

Zitat: Macron kann keinen Premier akzeptieren, der beliebter als er selbst ist. Und mit dem Noname Castex, Monsieur Déconfinement, läuft er wohl kaum Gefahr dieses Problem erneut zu haben.

Ich habe gelesen, dass es schon seit längerem sachliche Differenzen zwischen dem Präsidenten und dem Premierminister gab und dass Philippe die sozialen Reformen, die Macron anscheinend plant, nicht mitgetragen hätte.

Das klingt mir nicht nach Eifersucht.

19:32 von Bernd Kevesligeti

Zitat:"Also unsozial ist für Sie wenn es keine Altersarmut gibt ? "Ungerechtigkeiten" zu beseitigen heißt Sozialabbau nach unten,Verschlechterung.
Und was gönnen Sie sich ?"

Ihre Unterstellungen mir gegenüber werden langsam beleidigend. Sie wissen genau, dass es bei der Abschaffung ungerechter Privilegien einzelner Berufsgruppen in F nicht um eine Ausweitung der Altersarmut geht. Die betrifft eher die Franzosen, die nicht das Glück hatten, bei EDF oder SNCF beschäftigt gewesen zu sein. Statt mir unsinnige Vorwürfe zu machen, könnten Sie mal Vorschläge unterbreiten, wie ein überfordertes Rentensytem stabilisiert werden kann und vor allem, wie es gerechter werden kann. Mit der roten Fahne allein in der Arbeiterfaust wird das nicht klappen!

@Bernd Kecesligeti um 19:32 Uhr

Unsozial ist im Prinzip dasselbe wie Ungleich und dasselbe wie Ungerecht.
Leistung ist das Wort, welches keine Rolle spielen sollte!
Denn: "Jedem nach seinen Bedürfnissen und jeder nach seinen Möglicheiten" sollte die Devise sein.
Ich z.B. habe das Bedürfnis, in Ruhe gelassen zu werden und nicht dauernd mit Werbung von völlig unnötigen Produkten bombardiert zu werden. Dafür würde ich gerne meine Möglichkeiten ausschöpfen, in sehr vielen Schulen und Vereinen ehrenamtlich so viel wie möglich tätig zu sein.

von Fathaland slim 19:36

Also,wer bei jedem Streik "Hosianna" ruft,der hat in der Bundesrepublik aber sehr wenig zu rufen.

Europa = EU... und so weiter...

Schon sehr lange (eigentlich schon seit den 1970er Jahren) frage ich mich, warum Deutschland und Frankreich seit Gründung der EWG nicht längst auch alltagswirtschaftlich zusammengewachsen sind. Die Mentalitäten sind kein Problem, auch nicht die gegenseitige, sprachliche Verständigung, trotz des im internationalen Umgang allgemein präferierten English. Deutsch, English, Französisch ... ohnehin in DE wichtige Lehrfächer... Zudem sind in DE und in F die Industrien nahezu deckungsgleich, und dazu auch fast alle gesellschaftsrelevanten Wirtschaftsbereiche. Insofern ergibt Konkurrenz keinen Sinn... Synergien jedoch könnten sowohl F alsauch DE im Wettbewerb stärken... übrigens auch in vielen sozialen Bereichen.
_
Skeptiker befürchten gerne eine Dominanz Frankreichs... Dazu 1.)= NA UND..? und 2.)= m.E. täten in DE zivilbürgerliche Aktivitäten (bitte noch viel mehr) wie in F gesellschaftspolitisch nur gut. Stichwort: Weg mit alten Zöpfen... i.d. Parlamenten (Eliten-Lobby) und Absahner...

Am 03. Juli 2020 um 19:59 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Also,wer bei jedem Streik "Hosianna" ruft,der hat in der Bundesrepublik aber sehr wenig zu rufen.

Streiks sind in Deutschland halt nicht sehr beliebt.

Wollen Sie die Leute zum Streiken zwingen?

Das erinnert mich an meine trotzkistischen Jugendsünden.

19:59 von Bernd Kevesligeti

«Also,wer bei jedem Streik "Hosianna" ruft,der hat in der Bundesrepublik aber sehr wenig zu rufen.»

Es geht ja auch nicht um die Bundesrepublik.
Aber um die Politische Lage in Frankreich.

Sie erinnern sich …?

von Peter Meffert 19:56

Das fühlt sich bei Ihnen so an,als ob Sie Beschäftigtengruppen gegeneinander ausgespielt sehen möchten.Ungerechte Privilegien machen Sie bei Lohnabhängigen aus.Wie wär´s dann mit Verbesserungen für alle,statt Verschlechterung ? Und eine Arbeiterfaust würde im übrigen hier mal gut tun,statt des Tarifforderungsverzichtes der IG-Metall in der Metall-und Elektroindustrie.

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