Ihre Meinung zu: Venezuela plant Wahlen im Dezember

2. Juli 2020 - 8:22 Uhr

In den festgefahrenen Machtkampf zwischen Regierung und Opposition kommt Bewegung: Anfang Dezember soll in Venezuela ein neues Parlament gewählt werden. Die Opposition will die Wahl allerdings boykottieren.

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Kommentare

Parlamentspräsident

"Der Abgeordnete Luis Parra hatte sich im Januar anstelle Guaidós zum Parlamentsvorsitzenden ausgerufen. "

Luis Parra ist turnusmäßig vom Parlament gewählt worden. Damit hat Guaido sämtliche Legitimität als Interimspräsident verloren. Dass die USA und einige andere Staaten ihn trotzdem noch unterstützen, zeigt, dass die Minderheit der 60 Staaten, die Guaido weiterhin anerkennen, von vornherein kein Interesse an Demokratie hatte.

Sie haben die Regeln der westlichen Demokratie nicht verstanden.

@Stefan Pauli (um 9:21)
"Damit hat Guaido sämtliche Legitimität als Interimspräsident verloren".

Legitimer Präsident eines jeden Landes darf nur werden, wer entweder ohnehin pro-westlich eingestellt ist, oder aber wer vom Westen geduldet wird.

Ansonsten... Naja. Wir kennen ja die Berichterstattung über Venezuela, Russland, China, Iran etc.

Haben Sie es nun verstanden?

Die armen Sozialisten.

Keiner will sie verstehen und alle sind gegen sie.
Opfer über Opfer.
Es ist zum Heulen.

@Stefan Pauli um 09:21Uhr

Wenn man sich die Geschichte von Venezuela und besonders nach Chavez genauer ansieht, hat nie ein Interesse an Demokratie bestanden.

Solange das Militär auf Maduros Seite bleibt...

wird sich nichts ändern. Maduro und seine Komplizen werden weitermachen wie bisher und keine fairen Wahlen mehr zulassen. Die Opposition wird sich immer weiter beschweren aber an Bedeutung verlieren, da sie auch keine Legimitation mehr durch freie Wahlen erhält. Ein einfaches Rezept, mit dem man Diktaturen aufrecht erhalten kann, solange man in der Lage ist, den Widerstand des Volkes mit Militärmacht zu brechen.

Venezuela

Die Regeln der Demokratie sind so geheim das nur die USA und seine Interessengemeinschaft sie kennen ....aus diesen Grund kann ein normal Sterblicher sie nie verstehen ..

Venezuela plant Wahlen im Dezember....

Und die Opposition ist gespalten.Besonders nach dem erfolglosen Landeversuch der Silvercorp-Söldner.Mit Teilen der Opposition gibt es eine Vereinbarung,nach dem Auslandsvermögen des Landes der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation(PAH) zur Verfügung gestellt werden soll.Zum Ankauf medizinischer Ausrüstung.Wenn da das Londoner Handelsgericht nicht blockiert.Bei der Bank of England sind Goldbestände des Landes eingelagert und werden blockiert.

Es lückt.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie Medien es schaffen, die brutalen US-Sanktionen gegen die Bevölkerung betroffener Länder (Iran, Kuba, Venezuela ...) völlig auszublenden und die wirtschaftliche Situation allein der dortigen Regierung anzukreiden. Im Falle Venezuelas wird z.B. jeglicher Zahlungsverkehr über internationale Banken unterbunden. Ende März noch forderte der UN-Menschenrechtsrat die sofortige Aufhebung dieser Sanktionen aus humanitären Gründen - aber davon lesen wir bei der TS eher nicht. Weil: Wir sind ja "die Guten".

Guaido ist eine Kunstfigur ohne die geringste Chance bei öffentlichen und demokratischen Wahlen. Aber man braucht ihn noch. Ohne nationalen Zwist fiele der Blick auf den internationalen.

@Stefan Pauli um

@Stefan Pauli um 09:21Uhr

"Wenn man sich die Geschichte von Venezuela und besonders nach Chavez genauer ansieht, hat nie ein Interesse an Demokratie bestanden."

dennoch ist es erst einmal ein fundamentaler fortschritt in richtung demokratie, wenn man die zerstörung des regenwaldes durch illegale goldgräber aus dem ausland stoppt, die ausplünderung des öls für fremde interessen durch verstaatlichung der konzerne beendet, den ureinwohnern wieder erlaubt ihre sprache zu sprechen wenn sie ein amt besuchen, und die lebensmittelpreise so subventioniert, dass auch ärmere menschen es sich leisten können, zu essen.

in unserem eigenen land nennen wir genau solche dinge "demokratie" - in ländern, die einem nicht passen ist das gleiche plötzlich "stalinismus".

"Guaido ist eine Kunstfigur

"Guaido ist eine Kunstfigur ohne die geringste Chance bei öffentlichen und demokratischen Wahlen."

Richtig, lieber Marvin, deshalb will er ja auch die Wahlen boykottieren. Ich bin erstaunt darüber, wieviel Gutes und Richtiges hier von den Foristen zur Situation in Venezuela geschrieben wurde.

Beschämend ist, dass Deutschland sich offiziell auf die Seite dieses Putschisten gestellt hat.

10:08, tunc70

>>Venezuela
Die Regeln der Demokratie sind so geheim das nur die USA und seine Interessengemeinschaft sie kennen ....aus diesen Grund kann ein normal Sterblicher sie nie verstehen .<<

Sie könnten einfach mal bei Wikipedia oder einem analogen Lexikon (Brockhaus, Herder, Meyer usw.) den Begriff "Demokratie" nachschlagen.

Da werden Sie geholfen.

Und können sich vielleicht sogar ein Urteil bilden, inwieweit Venezuela nach demokratischen Prinzipien regiert wird.

11:07, Basil Disco

>>ido ist eine Kunstfigur
"Guaido ist eine Kunstfigur ohne die geringste Chance bei öffentlichen und demokratischen Wahlen."

Richtig, lieber Marvin, deshalb will er ja auch die Wahlen boykottieren. Ich bin erstaunt darüber, wieviel Gutes und Richtiges hier von den Foristen zur Situation in Venezuela geschrieben wurde.

Beschämend ist, dass Deutschland sich offiziell auf die Seite dieses Putschisten gestellt hat.<<

Was genau finden Sie und andere Foristen jetzt eigentlich genau an Maduro so toll?

Daß er Streit mit der US-Regierung hat?

Oder gibt es auch noch andere Gründe?

Dann öffnen Sie mir doch bitte die Augen.

10:58, bubu

>>dennoch ist es erst einmal ein fundamentaler fortschritt in richtung demokratie, wenn man die zerstörung des regenwaldes durch illegale goldgräber aus dem ausland stoppt,<<

Macht es für den Regenwald einen Unterschied, ob die aus dem In- oder Ausland stammen?

>>die ausplünderung des öls für fremde interessen durch verstaatlichung der konzerne beendet,<<

Was lange vor Maduro und sogar lange vor Chàvez geschah.

>>den ureinwohnern wieder erlaubt ihre sprache zu sprechen wenn sie ein amt besuchen,<<

Ja, das ist gut so.

>> und die lebensmittelpreise so subventioniert, dass auch ärmere menschen es sich leisten können, zu essen.<<

Wenn es Lebensmittel zu kaufen gäbe, dann wäre das gewiss toll.

>>in unserem eigenen land nennen wir genau solche dinge "demokratie" - in ländern, die einem nicht passen ist das gleiche plötzlich "stalinismus".<<

Das was Sie beschreiben, nennt niemand Stalinismus. Geschweige denn "wir", also Sie und ich.

Die Seite der Putschisten

@ Basil Disco, 11:07

"Beschämend ist, dass Deutschland sich offiziell auf die Seite dieses Putschisten gestellt hat."

Und fast noch beschämender finde ich, dass wir das von der TS gespiegelt kriegen. Erst gestern berichtete man hier über Bolsonaro, ohne den durch "The Intercept" offengelegten Gerichts-Putsch gegen Lula da Silva auch nur zu erwähnen. Dabei wären Temer und Bolsonaro anders kaum an die Macht gekommen.

Auch der Putsch in Bolivien: Die in Washington residierende OAS, aus deren Zuruf Morales vermeintlicher "Wahlbetrug" konstruiert wurde, hat bis heute nicht den geringsten Nachweis dafür erbracht. Er lag mit zehn Prozentpunkten vorne, und bei uns hätte man die späte Auszählung abgelegener indigener Zentren wohl in eine Prognose einkalkuliert.
Aber das war eben nicht das Gewollte. Deshalb schaut man jetzt auch fleißig weg...

Es gibt nunmal einen Grund, dass Steffen Seibert so leicht Regierungssprecher werden konnte. Und es ist auch nur Zufall, dass er vom ZDF kam

"Das ganze Land ist aufgerufen, an den Wahlen teilzunehmen, die die Nationalversammlung für den Zeitraum von 2021 bis 2026 bestimmen", sagte die Vorsitzende des Nationalen Wahlrats im Staatsfernsehen. >> Der Wahlrat war erst kürzlich vom Obersten Gericht ernannt worden …“

Soweit alles der Verfassung gemäß:
„Das venezolanische Gesetz schreibt vor, dass die Leitung des Wahlrats von der Nationalversammlung zu ernennen ist“.

Aber spätestens hier müsste auch dem Letzten klar werden, dass die obsolet ist:
„ … dessen Mitglieder dem autoritär regierenden Präsidenten Maduro treu sind“

Das ganze Land ist also aufgerufen, einem Autokraten den Anstrich der Legitimität zu verpassen. Dass die unter dessen Regime jeder Zukunftsperspektive beraubten Bürger da nicht mitmachen wollen, ist also nachvollziehbar.

"Wir haben uns für ein Leben mit Würde und in Demokratie entschieden" (Guaidó)

Dessen Unterstützung durch Politiker anderer Länder - allen voran der USA - dürfte da das größte Hindernis sein.

10:39 von Bernd Kevesligeti

«Venezuela plant Wahlen im Dezember … Und die Opposition ist gespalten.»

Warum sollte auch gerade in VEN eine "Einheitsopposition" existieren?
Ich hörte, auch in DEU sei die Opposition gespalten … und es gäbe so was wie eine Partei, die sich "Die Linke" nennt. Eine andere Partei der Opposition soll "AfD" heißen. So mein Hörensagen …

«Mit Teilen der Opposition gibt es eine Vereinbarung,nach dem Auslandsvermögen des Landes der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation(PAH) zur Verfügung gestellt werden soll.
Zum Ankauf medizinischer Ausrüstung.»

Ist in VEN ja auch in höchstem Maße nötig, Med. Ausrüstung anzukaufen. War es schon vor Zeiten von Corona. Warum sollte die Opposition das nicht wollen, aber bevorzugen, dass weiterhin Venezuelaner sterben, weil bspw. nicht genügend Insulin im Land erhältlich ist?

«Bei der Bank of England sind Goldbestände des Landes eingelagert und werden blockiert.»

Das ewig goldige Gold.
Zum Glück hat's nicht Schurke Dagobert Duck eingesackt …

11:44, marvin

>>Erst gestern berichtete man hier über Bolsonaro, ohne den durch "The Intercept" offengelegten Gerichts-Putsch gegen Lula da Silva auch nur zu erwähnen. Dabei wären Temer und Bolsonaro anders kaum an die Macht gekommen.<<

Der Begriff "Putsch" wird heutzutage inflationär verwendet.

>>Es gibt nunmal einen Grund, dass Steffen Seibert so leicht Regierungssprecher werden konnte. Und es ist auch nur Zufall, dass er vom ZDF kam<<

Könnte vielleicht an seiner CDU-Mitgliedschaft liegen.

Wobei doch eigentlich hier immer behauptet wird, die öffentlich-rechtlichen Medien wären extrem linkslastig.

10:58 von bubu

«… dennoch ist es erst einmal ein fundamentaler fortschritt in richtung demokratie, wenn man … die ausplünderung des öls für fremde interessen durch verstaatlichung der konzerne beendet …»

Die Erdölindustrie in Venezuela wurde im Januar 1976 verstaatlicht, und war seither ohne Unterbrechung unter der Kontrolle des Staates. Der damalige Staatspräsident in Venezuela drehte sich um, wenn man ihm den Namen: "Carlos Andrés Pérez" hinterher rief …

11:52, Freischeler

>>Ihrer Logik kann ich leider nicht folgen, denn die sogenannte Opposition in Venezuela hat nur ein Ziel, den Sturz Maduros und Bürgerkrieg, oder was soll das ganze Affentheater.<<

"Sogenannte Opposition"

"Affentheater"

Ihre Wortwahl zeugt von einem erstaunlichen demokratischen Bewusstsein.

@fathaland slim

Was genau finden Sie und andere Foristen jetzt eigentlich genau an Maduro so toll?
Nur wenn man genauer liest macht eine Beteiligung an einer Diskussion Sinn. Den meisten Foristen geht es nicht um Maduro sondern die perfide und mörderische Doppelzüngigkeit mit der US Interventionen seit Jahrzehnten vor allem viel Leid aber wenig Demokratie verbreiten.

von schabernack 11:58

Na ja,Guiado von der rechtsextremen Voluntad Popular,steht ziemlich isoliert da.Er
ist irgendwie der betrogene Betrüger:Denn nach der Beschlagnahmung von Citgo in den USA weigern sich die USA ihm die Einnahmen zur Verfügung zu stellen.
Und das Gold des Landes hat nicht Dagobert sondern die Bank of England(Insulin und vieles mehr).

09:21 von Stefan Pauli

«Luis Parra ist turnusmäßig vom Parlament gewählt worden.»

Luis Parra wurde in einer Parlamentssitzung des Mega-Chaos "gewählt".

Einige Politiker der Opposition wollten an der Sitzung nicht teilnehmen, um zu verhindern, dass die nötige Mindestzahl an Abgeordneten für Reguläre Wahlen anwesend ist. Anderen wurde der Zutritt durch "Irgendwen" verwehrt. "Turnusmäßig" wird der Parlamentspräsident in VEN zu Anfang der Parlamentsperiode bis zu deren Ende gewählt.
Gar nix is' mit: "Zwischendurch nochmal wer anders".

Das Mindest-Quorum der Stimmen war bei der Wahl unterschritten.
Aber solange es Maduro zugute kommt.
Ist alles bestens … und weitere Fragen sind des Teufels Werk …

@11:52 von Freischeler

Ihrer Logik kann ich leider nicht folgen, denn die sogenannte Opposition in Venezuela hat nur ein Ziel, den Sturz Maduros und Bürgerkrieg, oder was soll das ganze Affentheater.

Dieses, sie nennen es "Affentheater", Ziel soll einen Präsidenten absetzen, der seit 2016 mehrfach unter Bruch der Verfassung versucht hat, das Parlament auszuschalten, Neuwahlen zu verhindern bzw. zu manipulieren und dadurch jedes demokratische Prinzip mit den Füßen tritt.

parlarmentspräsident vs rotatiosnprinzip

"Der Abgeordnete Luis Parra hatte sich im Januar anstelle Guaidós zum Parlamentsvorsitzenden ausgerufen"die opposition hatte sich darauf geeinigt das das amt des parlarmentspräsidenten regelmäßig rotiert.guaido ist der stellvertretende vorsitzende seiner partei die mit 13% im parlament sitzt.sein coup mit trump,sich selbst als staatspräsident auszurufen war den größeren parteien schon damals ein dorn im auge.für trump ist diese situation ideal,man kann venezuela wie auch iran,syrien,alles große ölförderer, durch sanktionen den zugang zum ölmarkt verwehren,was zu höheren ölpreisen führt.trumps größtest problem für die wiederwahl währe ein sieg der opposition und ein ende der sanktionen,der ölpreis würde in den keller gehen und die frankingschuldenblase würde platzen wie bombe mit mehreren millionen arbeitslosen im wahljahr.ein wahlboykott garantiert das sich in venezuela nichts ändert.mir tun nur die menschen leid die hier zu spielfiguren in trumps wahlkampf werden.

12:35 ofarrill

"Den meisten Foristen geht es nicht um Maduro, sondern die perfide und mörderische Doppelzüngigkeit mit der US Interventionen seit Jahrzehnten vor allem viel Leid aber wenig Demokratie verbreiten........."

Danke, das ist der Punkt.

zweierlei Maß

Da ernennt sich jemand in der Oposition als Präsident und 60 Länder akzeptieren den Mann einfach, ohne Wahlen, ohne Bürgerkrieg (Deutschland sollte sich schämen) .. dann werden Wahlen ausgerufen (egal von wem oder warum) und der gleiche Mann, der sich zuvor als "vom Volk auserkorene" bezeichnet will eben diese boykottieren? Nennt man solche leute nicht 'Diktatoren' und sind dies nicht genau die Vorwürfe gegen maduro etc? ..

Maduro ist im vergleich zu Chavez sicherlich ein korrupter Egozentriker, aber nur weil das Land 'sozialistisch' ist, drehen alle am Rad .. meanwhile in russia: Verfassungsänderung zur legitimisierung des ewigen Putin, Reaktion aus Deutschland: 0 .. meanwhile in the US: Psychopath ändert Gesetze nach Willkür hin zu einer präsidialen Diktatur, Reaktion aus Deutschland: 0

Wie es halt grade passt ..
anstatt Venezuela zu sanktionieren sollte man vielleicht auf Zusammenarbeit und Diplomatie setzen, aber nee, geht ja nicht, sind ja Sozialisten und gegen die USA ..

12:35, ofarrill

>>"haland slim
Was genau finden Sie und andere Foristen jetzt eigentlich genau an Maduro so toll?"

Nur wenn man genauer liest macht eine Beteiligung an einer Diskussion Sinn. Den meisten Foristen geht es nicht um Maduro sondern die perfide und mörderische Doppelzüngigkeit mit der US Interventionen seit Jahrzehnten vor allem viel Leid aber wenig Demokratie verbreiten.<<

Genau darauf wollte ich hinaus.

Man benutzt Maduro, um sich an den USA abzuarbeiten.

Die Sorgen und Nöte Venezolaner sind da dann eher uninteressant und der ideologischen Agenda im Wege.

Das haben die Foristen, die ich meine, mit der von ihnen kritisierten US-Administration gemeinsam.

12:45, Bernd Kevesligeti

>>Na ja,Guiado von der rechtsextremen Voluntad Popular,steht ziemlich isoliert da.<<

Rechtsextreme Voluntad Popular?

Das ist aber mal ein starkes Urteil, daß Sie gewiss begründen können. Und zwar anhand der allgemein anerkannten Defintionen dafür, was "rechtsextrem" ist.

Oh Oh

Zu den Zuständen in Venezuela habe ich mich hier des Öfteren ausgelassen und das Regime Chavez/Maduro heftigst kritisiert.

Aber heute wird sich hier darüber beschwert das die Opposition das Interesse habe die aktuelle Regierung zu stürzen.

Das ist das legitime Grundinteresse jeder Opposition weltweit!

13:17, Jörg C

>>für trump ist diese situation ideal,man kann venezuela wie auch iran,syrien,alles große ölförderer, durch sanktionen den zugang zum ölmarkt verwehren,was zu höheren ölpreisen führt.trumps größtest problem für die wiederwahl währe ein sieg der opposition und ein ende der sanktionen,der ölpreis würde in den keller gehen und die frankingschuldenblase würde platzen wie bombe mit mehreren millionen arbeitslosen im wahljahr.<<

Syrien ist kein großer Erdölförderer.

Eins der größten Erdölförderländer der Welt, nach Saudi-Arabien und vor den USA, ist Russland. Deutschland bezieht mehr als ein Drittel seines Öls von dort.

Der Ansatz, jeden Konflikt mit "Erdöl" zu erklären, geht bei näherem Hinsehen sehr in die Irre.

Nicht umsonst investieren die arabischen Länder große Summen in die Solar- und, damit verbunden, die Wasserstofftechnologie.

Die Farce in Venezuela geht weiter

@ Stefan Pauli, 02. Juli 2020 um 09:21:

"Luis Parra ist turnusmäßig vom Parlament gewählt worden"

Stimmt! Allerdings nur mit den Stimmen der Sozialistischen Einheitspartei (PSUV) von Präsident Nicolás Maduro und von abtrünnigen, regierungstreuen Abgeordneten der Oppositionskoalition, die sich ihre Zustimmung von Maduro mutmaßlich haben kaufen lassen! Guaidó selbst, der noch einmal kandidieren wollte, wurde hingegen vom Militär am Betreten des Gebäudes, das die Nationalversammlung beherbergt, gewaltsam gehindert! Also, sonderlich demokratisch klingt das für mich alles in allem nicht!

09:21 von Stefan Pauli

"Luis Parra ist turnusmäßig vom Parlament gewählt worden."
##
Luis Parra gehörte bis Dezember 2019 der Oppositionspartei Primero Justicia (Gerechtigkeit zuerst) an,
die Teil des Bündnisses um Guaidó ist.
Luis Parra ist von seiner Partei ausgeschlossen worden,
nachdem er beschuldigt worden war,
andere Parlamentarier durch Bestechung für Maduro zu gewinnen.

Die Oppositionpolitiker die Guaido untertützen,
hatten die Mehrheit im Parlament!
Doch diesen Oppositionspolitikern war zur Wahl der Zutritt zum Parlamentsgebäude mit Gewalt versperrt worden,
somit konnten die Ausgeperrten nicht
an der Wahl teilnehmen.
Die Wahl von Luis Parra ist eine Farce!

von fathaland slim 13:47

Nun,er setzt auch weiter auf den gewaltsamen Umsturz(Silvercorp,Versuch der Landung an der Küste).Befürwortet die Sanktionen der USA(und die Folgen) .
Wahlen lehnt er ab.Inzwischen gibt es Distanzierungen innerhalb der Opposition gegenüber ihm(Primero Justitia und andere).Und Trump empfängt und unterstützt ihn.

12:45 von Bernd Kevesligeti

«Na ja,Guiado von der rechtsextremen Voluntad Popular,steht ziemlich isoliert da.»

Viele Quellen (darunter auch "Wikipedia") bezeichnen die "Voluntad Popular" als "Sozialdemokratische Partei". Ich vermag die VP nicht eindeutig einzuorden im Vergleich bspw. zur SPD in DEU.

In jedem Fall ist die VP in VEN Mitglied im Wahlbündnis: "Mesa de la Unidad Democrática" (Runder Tisch der Demokratischen Einheit). Am MUD sitzt auch die Partei: "La Causa Radical" mit Vertetung (Die Radikale Sache). CR ist eine Abspaltung der ehemaligen Kommunistischen Partei VEN.
Abspaltung … weil die KPJ in den Augen der Neuen Parteigründer …
"zu sehr moderate" … Positionen vertrat.

Sie werden mit dem Kurzen Atem in Ihrem holzschnittartigen Weltbild der Politischen Gemengelage in VEN auch nicht den geringsten Abhang der Anden im Land erklimmen können.

Mir fällt "Übersicht" schwer, und ich lese "fließend" ESP auch in Medien in Südamerika. Nicht regelmäßig. Aber heute als Grundlage meines Beitrags: 12:51 Uhr.

Kleiner, aber feiner Unterschied zw. Wahl und Sturz

@ german-canadian, am 02. Juli 2020 um 13:58:

"Aber heute wird sich hier darüber beschwert das die Opposition das Interesse habe die aktuelle Regierung zu stürzen.
Das ist das legitime Grundinteresse jeder Opposition weltweit!"

In jedem Land dieser Erde, tatsächlich!? Soweit ich weiß, werden zumindest in Demokratien Regierungen immer noch vom Volk gewählt bzw. ggf. auch abgewählt. "Gestürzt", wobei das meistens auch immer mit Gewalt verbunden ist und unter Missachtung der geltenden Gesetzeslage geschieht, werden Regierungen i.d.R. immer nur in Ländern, in denen das Volk das Gefühl hat, dass es nicht demokratisch und rechtstaatlich zugeht!

13:58 german-canadian

"die Regierung zu stürzen, ist das legitime Grundinteresse jeder Opposition weltweit....."

Im Grunde richtig und am besten sollte man das mit Wahlen hinbekommen.
Was dabei aber ein Boykott von Wahlen bringen soll ist rätselhaft.

von schabernack 14:21

Sehen Sie sich mal die Bilder von Treffen des Herrn Guiado mit Bolsonaro an.Letzterer erkennt den selbsternannten als Präsidenten Venezuelas an.Und auch die von Guiado ernannte Gesandte in Brasilien.
Wie ist das mit holzschnittartigem Weltbild und den Anden ?

13:39, dog marley

>>Maduro ist im vergleich zu Chavez sicherlich ein korrupter Egozentriker, aber nur weil das Land 'sozialistisch' ist, drehen alle am Rad .. <<

Könnten Sie mir bitte erklären, nach welcher Definition Venezuela sozialistisch ist?

Wer dieses Land so nennt, möchte IMHO der Idee des Sozialismus schaden.

14:21, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 13:47
Nun,er setzt auch weiter auf den gewaltsamen Umsturz(Silvercorp,Versuch der Landung an der Küste).Befürwortet die Sanktionen der USA(und die Folgen) .
Wahlen lehnt er ab.Inzwischen gibt es Distanzierungen innerhalb der Opposition gegenüber ihm(Primero Justitia und andere).Und Trump empfängt und unterstützt ihn.<<

Abgesehen davon, daß Guaidó Wahlen nicht ablehnt, hatte ich danach gefragt, was seine Partei nach den gängigen, allgemein akzeptierten Definitionen für Rechtsextremismus zu einer rechtsextremen Partei macht.

Diese Antwort sind Sie mir bisher schuldig geblieben. Umsturzversuche, Sanktionsbefürwortung oder Händeschütteln mit Trump und Bolsonaro, zwei gewiss höchst unappetitlichen Verbündeten, reicht mir da nicht.

14:11, Freischeler

>>Mein Tipp: Maduro nimm dein Vermögen und gehe ins Ausland, aber was hindert dich daran? Will er ein zweiter Salvador Allende werden?<<

Da wären wir dann wieder bei der üblen Nachrede. Dieser Vergleich ist eine ungeheure Beleidigung Allendes.

von fathaland slim 14:47

Nun,seine Partei ist ja wohl auch nicht geschlossen für ihn.Die Wahlen lehnt er ab,kein Wunder er ist sich nicht sicher.Aber interessant von "zwei höchst unappetitlichen Verbündeten" zu schreiben.
Wenn es um den Umsturz in Venezuela geht,da sind Sie mit dem Begriff rechtsextrem zurückhaltend.Sonst ja nicht.

14:21 von Bernd Kevesligeti

«Nun,er (Guíado) setzt auch weiter auf den gewaltsamen Umsturz(Silvercorp,Versuch der Landung an der Küste).»

Existiert in Ihrem Wortschatz eigentlich der Begriff: "hinterfragen" noch …?
Oder jagten Sie den ungefragt in die Wüste …?

Irgendwer der US-Truppe: "Silversorp" behauptete, es habe "einen Invasionsversuch" in Venezuela gegeben, "um die Hauptstadt Caracas zu befreien". Nichts leichter als das … is‘ was für vor dem Frühstück.

Zugesagt seien ihm (x) viele Mio. Dóllares gewesen. Erhalten habe er aber nur 50.000. Habe er dann aber trotzdem versucht, Caracas zu invadieren.
Sei ja ‘ne "Gute Sache".

Andere sagen, der Erzschurke Guíado habe für diese Unternehmung ± 250 Mio. Dóllares vom Konto von "Citgo" in den USA "geraubt". Aber gerade eben dieses Konto sei ja "eingefroren" (wie das Gold in GB eingeknastet). Wie Guíado das macht … weiß niemand.

3. andere sagen, es sei nicht das 1. Mal.
Dass Maduro "Invasionsversuche" inszenierte.

Aber Sie wissen. Wohnen Sie gar in Caracas …?

@dog marley

Unser lieber Mitforist fathaland slim hat eine recht eigentümliche Anschauung hinsichtlich politisch "links" und "rechts"!

Das Gute(!) ist für ihn halt automatisch politisch "links" und eindeutig sozialische Staaten wie zum China, Nordkorea oder wie in diesen Fall halt Venezuela, die aber halt nicht die Guten in dieser Angelegenheit sind, sind in dieser Weltsicht halt dann doch eher "rechts"!

Daher mein Fazit:
Kann man natürlich auch so machen, muss man aber nicht!

Der Bevölkerung Venezuelas

Der Bevölkerung Venezuelas wäre zu wünschen, dass der Reichtum des Landes endlich Allen zu Gute kommen würde. Das erscheint unter einem vom Militär unterstützten Autokratenregime Maduros aber unmöglich. Es ist ein durchsichtiges Manöver Maduros, sich jetzt den Anstrich von Legitimität verpassen zu wollen.
.
Die Foristen, denen die Bevölkerung Venezualas völlig egal ist und die nur am USA bashing interessiert sind sollten sich schämen.

14:34 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Sehen Sie sich mal die Bilder von Treffen des Herrn Guiado mit Bolsonaro an.Letzterer erkennt den selbsternannten als Präsidenten Venezuelas an.Und auch die von Guiado ernannte Gesandte in Brasilien.
Wie ist das mit holzschnittartigem Weltbild und den Anden ?»

"Völlig Mumpe" ist das mit Holzschnitzerei in den Anden. Da Sie gar nicht verstehen wollen, gegen welche Wände sie ausdauernd anrennen.

Nicht ein einziges Wort zu den Details von "Vernüpfungen & Verwirrungen" der Politischen Gemengelage in VEN, die ich in nun 2 Beiträgen hier beschrieb. Nicht ein einziges Wort …

Aber Gebetsmühle wieder angeworfen.
Und mit jeder Umdrehung lauter damit gerappelt.
Kurz bis davor, dass andere vom Geklapper der Mühle ertauben.

Ich weiß, dass der Verstrahlte Senhor Presidente in BRA Señor Guíado als Presidente de Venezuela ansieht. Bilder do Messias Brasileiro gucke ich mit mögl. selten an. Sonst fällt mir das Essen …

Zum Wahl-Kuddel-Muddel in VEN schreiben Sie gar nichts.
Aber Gebetsmühle …!

15:00 von Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 14:47
Nun,seine Partei ist ja wohl auch nicht geschlossen für ihn.Die Wahlen lehnt er ab,kein Wunder er ist sich nicht sicher.Aber interessant von "zwei höchst unappetitlichen Verbündeten" zu schreiben.
Wenn es um den Umsturz in Venezuela geht,da sind Sie mit dem Begriff rechtsextrem zurückhaltend.Sonst ja nicht.<<

Das Maduro-Regime hat für mich durchaus rechtsextreme Charakteristika aufzuweisen. Beispielsweise Führerkult und Militarismus.

Was an der Voluntad Popular rechtsextremistisch sein soll, haben Sie mir hingegen immer noch nicht erklärt.

Meiner Wahrnehmung nach weichen Sie aus.

09:21 von Stefan Pauli

"Luis Parra ist turnusmäßig vom Parlament gewählt worden."
##
Luis Parra gehörte bis Dezember 2019 der Oppositionspartei Primero Justicia (Gerechtigkeit zuerst) an,
die Teil des Bündnisses um Guaidó ist.
Luis Parra ist von seiner Partei ausgeschlossen worden,
nachdem er beschuldigt worden war,
andere Parlamentarier durch Bestechung für Maduro zu gewinnen.

Die Oppositionpolitiker die Guaido untertützen,
hatten die Mehrheit im Parlament!
Doch diesen Oppositionspolitikern war zur Wahl der Zutritt zum Parlamentsgebäude mit Gewalt versperrt worden,
somit konnten die Ausgeperrten nicht
an der Wahl teilnehmen.
Die Wahl von Luis Parra ist eine Farce!

von schabernack 15:18

Wo wollen Sie eigentlich hin,mit Ihrem psychologisieren ?
Und zum Wahlkuddelmudel:Es wird ja anscheinend im Dezember Wahlen geben.Was soll man da schreiben ? Soll nicht oder Empfehlungen abgeben ?

m 15:02, Frank von Bröckel

>>@dog marley
Unser lieber Mitforist fathaland slim hat eine recht eigentümliche Anschauung hinsichtlich politisch "links" und "rechts"!

Das Gute(!) ist für ihn halt automatisch politisch "links" und eindeutig sozialische Staaten wie zum China, Nordkorea oder wie in diesen Fall halt Venezuela, die aber halt nicht die Guten in dieser Angelegenheit sind, sind in dieser Weltsicht halt dann doch eher "rechts"!

Daher mein Fazit:
Kann man natürlich auch so machen, muss man aber nicht!<<

Wenn Sie dann bitte noch so freundlich wären, mir zu verraten, nach welchen Kriterien China, Nordkorea oder Venezuela als eindeutig sozialistisch einzuordnen wären.

Besten Dank im Voraus.

Von Werner40 15:09

Soll das Satire sein ? Vielleicht nach Dieter Nuhr.
Sie sind doch nicht dafür,daß irgendwo dem Volk etwas zu gute kommt.

Ein "Machtkampf" hat

Ein "Machtkampf" hat wahrscheinlich Gründe. Gründe, die sich sachlich analysieren lassen müssten. Mit Namen, Rivalen, abstrakte Demokratieregeln und Etiketten um sich schmeißen und auf Stimmung machen kann jeder.
Wer an einer Wahl nicht teilnimmt, der könnte eine aussichtsreichere Strategie verfolgen, um an die Macht zu kommen. Muss man hinterfragen können. Venezuela wirft viele Fragen auf.

von fathaland slim 15:35

Doch,daß habe ich erklärt.Aber fragen Sie doch die Linken in Venezuela oder Lateinamerika.Die sagen "Hände weg von Venezuela".
Und warum rechte Regierungen in der Region den Umsturz unterstützen ?

15:35 von fathaland slim

«Was an der Voluntad Popular rechtsextremistisch sein soll, haben Sie mir hingegen immer noch nicht erklärt.»

Obwohl ich danach gar nicht ausdrücklich fragte.
Wäre auch ich an einer näheren Erklärung dazu interessiert.

Ist ja immer wieder Was Gutes.
Von Kennern Was Neues lernen zu können.

@fathaland slim

"Genau darauf wollte ich hinaus."
Dann schreiben Sie das auch so, ich jedenfalls lese im Gegensatz zu Ihnen keine Lobeshymnen auf Maduro. Sie sind es der/die die Argumentation deutlich verdrehen.

"Man benutzt Maduro, um sich an den USA abzuarbeiten."
Nein. Aber es bleibt eine Fassungslosigkeit über eine mörderische Interventionspolitik. Wenn Sie diese ausblenden, dürfte Ihnen nicht besonders an Demokratie gelegen sein.

"Die Sorgen und Nöte Venezolaner sind da dann eher uninteressant und der ideologischen Agenda im Wege."[sic]
Sie sagen es. Diese interessieren Sie offenbar nicht. Letztendlich darf Venezuela, wie Kuba auch, niemals erfolg haben. Dafür schießt man schon auch mal zivile Flugzeuge ab, ganz demokratisch. Wie man sich auf die Seite dieser Mörder schlagen kann, erschließt sich mir nicht wirklich. Emanzipatorisch und gesellschaftlich tun sie damit niemand einen Gefallen.

15:09 Werner40

"Die Foristen, denen die Bevölkerung Venezuelas völlig egal ist und die nur am USA bashing interessiert sind sollten sich schämen......."

Nun vielleicht ist den Foristen die Bevölkerung nicht so ganz egal sie sehen nur aus Erfahrung, dass sobald die USA ihre Hand im Spiel hat es um Pfründe, Einfluß und Geopolitik geht und ganz sicher nicht um die Bevölkerung und noch weniger um die Armen. Der einzige Unterschied ist dann, sobald die USA ihre "Leute" installiert hat, die Armut und die Bevölkerung keine Rolle mehr spielt.

@ Werner40 (15:09)

"Der Bevölkerung Venezuelas wäre zu wünschen, dass der Reichtum des Landes endlich Allen zu Gute kommen würde."
------
Gleiches kann man der gesamten 'Weltbevölkerung' wünschen. Bestimmt hat nur eine Minderheit etwas dagegen. Wünsche scheinen in der Politik, nicht nur in Venezuela, nicht das Problem zu sein.

15:52 von Bernd Kevesligeti

@Werner40, 15:09

«Soll das Satire sein ? Vielleicht nach Dieter Nuhr.
Sie sind doch nicht dafür,daß irgendwo dem Volk etwas zu gute kommt.»

"Wenn einem was unbequem kommt".

Bloß nicht nachfragen. Besser immer nie gelerntes ungekonntes Orakellesen der Beliebigkeit anwenden. Garniert mit absurden Schlussfolgerungen in Unterstellungen ohne jeden Bezug zum Sinn dessen, worauf nie im Detail Verweis ist.

15:49 von Bernd Kevesligeti

«Und zum Wahlkuddelmudel:Es wird ja anscheinend im Dezember Wahlen geben.Was soll man da schreiben ? Soll nicht oder Empfehlungen abgeben ?»

Was "man" dazu schreiben soll … weiß ich nicht.
Was ich dazu schreiben wollte … schrieb ich in einigen Details.
Was Sie schreiben wollen … müssen Sie selbst wissen.
Vorher fragen als Nanny fürs Schreiben müssen Sie hier jedenfalls keinen.

"Empfehlungen abgeben" zur Wahl in Venezuela ist definitiv etwas, was wohl gar niemand von Ihnen erwartet. Aber wenn Ihnen danach ist … warum nicht? Ich weiß jedenfalls heute noch gar nicht, wer außer dem Großen Mann mit dem Buschigen Schnauzbart zur Wahl stehen wird …

Was ist links, was ist rechts?

Darüber kann man - siehe Board - trefflich streiten! Das kommt immer darauf an, in welche Richtung man selbst fährt.

16:04, Freischeler

>>Ganz ganz langsam nochmals für Sie, Allende wurde durch das Militär gestürzt und es wurde mit Hilfe der USA eine faschistische Militärdiktatur errichtet. In diesem Zusammenhang nannte ich "...>>Mein Tipp: ... Will er ein zweiter Salvador Allende werden?<<
Putsch, Ermordung und Militärdiktatur diese Parallelen meinte ich.<<

Da kann man nun wirklich hunderte andere Parallelen bemühen. Aber bitte doch nicht den großen Salvador Allende mit Maduro auf eine Stufe stellen.

Da bin ich empfindlich.

16:01 von Bernd Kevesligeti

«Doch,daß habe ich erklärt.»

Hat denn nun Señor Guiadó "bedenkenlose" Unterstützung der "Voluntad Popular" als einer in Gesamtheit "faschistisch" zu nennenden Partei?
Oder hat er nicht …?

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