Ihre Meinung zu: US-Truppenabzug aus Deutschland für Trump beschlossene Sache

1. Juli 2020 - 8:10 Uhr

Mehrfach angedroht, jetzt angeordnet: US-Präsident Trump hat entschieden, dass 9500 der 34.500 in Deutschland stationierten Soldaten abziehen sollen. Für die betroffenen Regionen dürfte der Schritt gravierende wirtschaftliche Folgen haben.

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Kommentare

Eine gute Nachricht für

Eine gute Nachricht für Deutschland. Es ist nur von Vorteil, wenn man der Nation, die seit Jahrzehnten in fast jedem Konflikt dieser Erde die Finger im Spiel hat, keine Heimat bietet.
Weiterhin ist man nicht das Ziel strategischer Ziele, falls die USA in Europa geschädigt werden soll. Die Hauptsache ist, Deutschland wird nie wieder Teil eines Krieges und da ist es ein wichtiger Schritt, wenn die kriegslüsterne USA außen vor bleibt

Ich bin eher gegen Militär

Aber Deutschland sollte die Abhängigkeit von den USA verringern.

Trump sorgt wieder einmal nur für Verwirrung

Damit will der größte Kriegspräsident aller Zeiten,
nur von seiner niederlage
im Krieg gegen Covid - 19 ablenken.

Selbst die Natopartner geben nichts mehr
auf des Trumps "launenhaften" Dekrete.
Abgerechnet wird im Senat und Pentagon

Schade

Da kann ich mein Hobby nicht mehr nachgehen ... und mit meinem Fernglas die wunderschönen Flugzeuge betrachten.. Die Luftfahrt ist faszinierend.. hoffe das die Jungs bleiben, auch das sich die schreckliche Geschichte nicht nochmal wiederholt (2.Weltkrieg). Als Schutzmacht bitte dableiben.

Die Soldaten und deren Angehörige

würden eine Heimkehr sicher begrüßen. Was die Verteidigungsausgaben Deutschlands angeht, hierzu kann ich mir mangels genaueren Wissens kein Urteil anmaßen. Das Einzige, das seit Jahren medial immer wieder präsent ist, sind die enormen Budgetkürzungen bei unserer eigenen Bundeswehr. Mittlerweile sind sehr viele Standorte aufgelöst, nicht mehr besetzt, die Bundeswehrstärke drastisch dezimiert. Berichte über veraltete Waffen, Flugzeuge usw. geben kein besonders gutes Gefühl und Bild über die Lage.

Rachefeldzug gegen Deutschland und die NATO

Die jüngsten Meldungen - auch über das Telefonmobbing gegen Kanzlerin Merkel - unterstreichen, dass es Trump nicht vorrangig um das Sicherheitsbündnis, sondern um verletzte Eitelkeiten geht. Er pflegt Freundschaften zu Diktatoren und versucht Partnerschaften mit Demokraten zu kündigen. Man könnte auch von einem völligen Wertewandel sprechen. Man kann nur hoffen, dass der Spuk bald ein Ende hat. Mittlerweile scheint es auch Teilen der eigenen Partei zu dämmern, dass mit einem solchen Narzisten kein Staat zu machen ist. Nur gut, dass Kanzlerin Merkel sich davon nicht beeindrucken lässt getreu dem Motto: "Was stört es den Baum, wenn ein Schwein sich daran kratzt...".

US-Truppenabzug für die betroffenen Regionen

Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.Ja Ich weiss was da an Wirtschafftskraft dranhängt.Aber der Zeitpunkt für eine Neuorientierung scheint gekommen zu sein.

Deutschland subventioniert

Deutschland subventioniert die us Kasernen massiv. Dieses Geld kann man direkt den betroffenen Gemeinden geben. Und die GIs verschwinden ja nicht komplett. So schlimm wird es wieder mal nicht werden.
Ein Land, das sich über Besatzungstruppen freut, ist einzigartig. Ja, die sind für die Nato da, keine Besatzer, ... es ist ermüdend. Für die Bevölkerung sind das Besatzer. Und nur das zählt

Wunderbar

Ist doch toll, wir brauchen eigentlich gar keine Besatzungstruppen in Deutschland 75 Jahre nach Kriegsende. Frieden schaffen ohne Waffen.

Ramstein bleibt Dreh- und Angelpunkt

@ Metallerr:
Schade. Da kann ich mein Hobby nicht mehr nachgehen ... und mit meinem Fernglas die wunderschönen Flugzeuge betrachten.

Ramstein wurde erst kürzlich modernisiert und bleibt sicher auch noch auf Jahrzehnte das Drehkreuz der Amerikaner für Einsätze in Osteuropa, dem nahen und mittleren Osten. Also keine Angst, da ändert der teilweise Abzug nix dran.

Krieg und Arbeitsplätze...

da sieht man mal, welcher Wirtschaftsfaktor die gegenseitig empfundene Bedrohung ist.
Wenn man sich vorstellt, wieviele (amerikanische) private Sicherheitsdienste in der Welt eingesetzt sind - ob da "Frieden" gut ist für die Konjunktur ?

@ berelbub

Deutschland hat seit 75 Jahren Frieden, das gab es in der Geschichte noch nie. Und an diesem Frieden haben NATO und USA einen ganz entscheidenden Anteil.

Was einen militärisch schwachen Land ohne gutes Bündnis widerfahren kann, sieht man ja an der Ukraine (siehe Krim, siehe Ostukraine).

Ich wünsche den Soldatinnen und Soldaten ...

... eine gute Reise, Glück und Gesundheit für die Zukunft und möchte darum bitten, das sie auch gleich ihre Waffen - insbesondere jene mit Nuklearsprengkopf - mitnehmen.

Ansonsten weine ich keinem einzigen Soldaten eine Träne nach - ich halte vom Berufsbild des Soldaten nichts und von einer Besatzungsmacht bald 80 Jahre nach Kriegsende noch viel weniger - das gilt verstärkt, wenn diese im Zweifel auf Befehl eines meiner persönlichen Meinung nach unzurechnungsfähigen Präsidenten aktiv werden kann bzw. muss.

Leider kann ich derzeit mit niemandem einer Meinung sein, der die USA als Staat als "Freund" oder "Schutzmacht" bezeichnet - spätestens seit Herr Trump Präsident ist, ist es eher imageschädigend, eine zu enge Beziehung auf politischer Ebene mit diesem Land zu pflegen.

Traurig finde ich, das es den Amerikanern immer noch nicht zur Gänze bewusst ist, wie sehr dieser Präsident dem Ansehen des Landes schwerwiegenden Schaden zufügt.

also ich sehe das Problem,

also ich sehe das Problem, dass die Deutschen weiter total uneinsichtig sind
daher sollte Trump uns mal richtig heftig bestrafen und die restlichen Truppen auch abziehen und uns auch noch die Atombomben wegnehmen
Ungehorsam muss nun mal bestraft werden

Eine Wirtschaftskraft

von 2,3 Milliarden / Jahr im Raum KL bezogen auf 10000(?) Leute. Verglichen mit dem Durchschnittswert des hiesigen BIP pro Jahr und Kopf zeigt sich welch ein "Segen" uns da durch die Lappen geht. Den Pferdefuß kann sich jeder selbst heraus klamüsern.

Mehrfach angedroht, jetzt angeordnet

eine Bedrohung ?
wenn fremde Truppen ein Land verlassen
eine seltsame Meinung

Abzug von US-Truppen aus D

Im Prinzip finde ich es richtig das die Truppen abgezogen werden. Nur der Verlust von Arbeitsplätzen der Angestellten und der Wegfall von Wirtschaftskraft schmerzt.

Von kurzer Dauer

Bevor der Abzug richtig beginnt, wird im Januar ein neuer Präsident die Entscheidung schon wieder revidieren. Das haben die Demokraten ja angekündigt. Also cool bleiben. Wer ist schon D. Trump?

um 08:34 von Bender Rodriguez

Für mich und große Teile der Bevölkerung waren die US Soldaten die Befreier von Nazi Deutschland. In der Nachkriegszeit Partner der jungen BRD , Verteidiger unserer Demokratieund Freiheit Verteidigung der Freiheit West Berlins durch die Luftbrücke. Es ist für mich nicht verwunderlich das aus der neuen braunen Ecke von Besatzungssoldaten die Rede ist.

Es gehen grade mal 27,5% der

Es gehen grade mal 27,5% der Besatzer. Und wohl nur die, die man für nichts braucht. Also Infanterie. Die werden im Angriffsfall einfach direkt aus Andrews nach Syrien, Irak oder Afghanistan gebracht. Die Drohnen werden immer nach aus Ramstein gelenkt. Und die Verletzten kommen auch erst wieder nach Deutschland.
Kurz, es passiert überhaupt nichts. Nichts wird sich ändern und niemand bekommt was mit. Ausser die 9500gis die dann wo anders sind.

Hintergrundinformationen

Hoffentlich klappt das mit dem Abzug.
Gibt es schon Überlegungen dazu, wann die restlichen über 20.000 US - Soldaten auch abziehen?
Was sagen denn die Soldaten selbst bzw deren Familien dazu?
Freuen sie sich schon auf Polen?
Oder dürfen die nicht gefragt werden?

Und täglich grüßt die Fake-News von Besatzertruppen

Außer den ewig gestrigen Anhängern der
blauen möchtegern Alternative bezeichnet
unsere Nato Bündnispartner und Freunde niemand.

Nur zum verständnis des immer in der ersten Reihe stehenden Kanonenfutters.

Es giebt "kein" Abzugsdatum !

Warum nur 9500 Herr Trump?

Warum nur 9500 Herr Trump? Seien Sie doch so nett und nehmen alle mit und vergessen Sie bitte ihre Atombomben nicht. Ein großer Teil der deutschen Bevölkerung würde es ihnen danken.

@ Metallerr

Als Schutzmacht bitte dableiben.

Ich find's auch sehr beruhigend, dass wenigstens eine von drei Supermächten eine Demokratie ist. Und dann auch noch unsere, also die, auf deren Seite wir stehen.

Verlorene Wählerstimmen betroffener Soldaten

Trump hat u.a. über den
Kopf der hier stationierten
Soldaten entschieden, dass sie und ihre Angehörigen ihr gewohntes Umfeld verlassen müssen und ggf. in ein Land versetzt werden, in das sie nie
wollten. Nicht nur viele
Kinder der Soldaten verlieren wichtige Bezugspersonen. Die Empathie für solche zwischenmenschliche Situationen fehlt Trump. Aber er könnte sich ausrechnen,
dass er auf diese Weise
Wählerstimmen der
Betroffenen verliert!

Wie schade,...

...dass es nicht 9.500 Mann sind die "verbleiben"...und der Rest abgezogen wird. Naja, was nicht ist ...kann ja noch werden.
Wirtschaftlich haben sich die verschiedenen Regionen in Deutschland immer wieder neu erfunden, so wird es auch dieses Mal sein.

Wie ältere US-Administrationen (vor Trump) uns bereits wissen ließen, ist Deutschland nur ein Vasall, ein "Partner Dritter Klasse".

Keinerlei Groll gegen die US-Soldaten und ihre Familien, aber je weniger fremde Truppen hier stationiert sind, desto besser, desto sicherer fühle ich mich !

Am 01. Juli 2020 um 08:17 von berelsbub

>>Die Hauptsache ist, Deutschland wird nie wieder Teil eines Krieges <<

Deutschland war in den 1990er Teil eines völkerrechtswidrigen Krieges...Kosovo

Mein Dad war in Deutschland

Mein Dad war in Deutschland stationiert. Dort lernte er meine mom auf einem Volksfest kennen. Er spricht noch heute sehr gerne ueber diese Zeit weil die menschen dort immer sehr freundlich zu den GIs waren.

Er findet es einen Fehler von Trump Truppen abzuziehen

08:24 von Metallerr

Als Schutzmacht bitte dableiben
.
gegen wen wollen sie den beschützt werden
russische Truppen stehen seit einigen Jahrzehnten über 2. 000 km weiter im Osten
oder wie vielleicht ein russischer Bürger empfinden könnte, direkt an seiner Landesgrenze

Wirtschaftseinbruch

Wo keine Menschen leben, braucht es auch keine Wirtschaft.
Nach der Wirtschaftseinbruchpanik-Logik, die hier betrieben wird, würde bei einem Zuzug von 1 Mio. US-Soldaten nach Deutschland, die regionale Wirtschaftsleistung um das 30-fache ansteigen (35.000 mal 30 rund 1 Mio.).
Aber wenn von Ostdeutschland Hunderttausende Bürger seit 30 Jahren Richtung Westdeutschland ziehen, und damit die Wirtschaftskraft in den 5 neuen Bundesländern zerstört wird, ist das ja egal?

Warum auch nicht..

.. immerhin hat Trump mit einem Recht. Die Ausgaben stimmen nicht. Wir benötigen keine US-Soldaten in BRD. Auch keine Atomwaffen. Wir sind keine Handlanger. Wir brauchen mehr Unabhängigkeit. Aufrüstung der Bundeswehr.
Wehrpflicht und Zivildienst! Wir sind doch kein Schoßhund!

Am 01. Juli 2020 um 08:23 von Karl Klammer

>>Damit will der größte Kriegspräsident aller Zeiten,
nur von seiner niederlage
im Krieg gegen Covid - 19 ablenken.<<

Nein, er will Deutschland bestrafen, weil wir die 2% Natobeitrag nicht zahlen wollen.

@Metallerr

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass die US-Truppen und vor allem die stationierten Atombomben und alles andere HighTech-Kampfgerät auch naheliegende Angriffsziele wären?

Die USA haben Deutschland nicht zum größten US-Stützpunkt plus Spionagezentrum außerhalb der USA gemacht, um uns zu schützen, sondern um ihre Vormachtstellung im Kalten Krieg zu zementieren.

Und heute sind wir Drehscheibe für die US-Kriege in Asien und Nahost plus Eingriffe in Afrika.
"General Ben Hodges, kommentierte am 5. Juni 2020 in der New York Times weitergehende Abzugspläne aus Deutschland mit den Worten: „Der Grund, aus dem wir US-Truppen in Deutschland stationiert haben, ist nicht der Schutz der Deutschen, alles, was wir haben, ist zu unserem Nutzen.“

@ Bender Rodriges

Ein Land, das sich über Besatzungstruppen freut, ist einzigartig. Ja, die sind für die Nato da, keine Besatzer, ...

Die Amerikaner sind als Befreier gekommen und haben Westdeutschland die Demokratie gebracht. Hier im Osten war es leider ganz anders. Die Amerikaner wurden nie als Besatzer empfunden, das Verhältnis zur Bevölkerung war immer sehr freundschaftlich.

Schön!

Und wieder heißt es "angedroht" - was soll dieser Unsinn? Die Argumentation mit der Wirtschaftskraft ist ebenso aufgesetzt. Wenn fremde Truppen im eigenen Land kein Problem sind, dann möge man doch bei den Chinesen anfragen, vielleicht möchten die die frei werdenden Kasernenplätze ja einnehmen, um unsere Wirtschaft zu stärken?

Frieden schaffen ohne Waffen

Ich begrüße diesen Schritt und würde mir wünschen, das auch die Atomwaffen aus Deutschland abgezogen werden und Ramstein nicht mehr der Dreh- und Angelpunkt der Drohnenangriffe wird.

Ein Glück für Deutschland und Europa

In einer Zeit, in der vielfach klar wird, dass Deutschland und Europa sich insbesondere von den USA unabhängiger machen müssen, ist das doch ein absolut wunderbarer Schritt! Wofür brauchen wir US-Atomraketen und Exekutions-Drohnen für den nahen Osten, die aus Deutschland gesteuert werden? Die Ansicht, dass das ernsthaft zum Weltfrieden beiträgt, ist doch völlig überholt. Kommunikation, der Stopp von Waffenexporten und wenn nötig wirtschaftliche Sanktionen sind menschenfreundlichere und effektivere Möglichkeiten (die man dann aber auch ergreifen müsste, zum Beispiel im Hinblick auf die Türkei).
Wie kann sich Europa so von einem psychisch kranken Präsidenten herumkommandieren lassen?!

Nur wenn die 9500 komplett nach Polen gehen

kann Putin sich nicht freuen. Für die Zivilen ist das bitter, aber wir haben doch die vielen anderen Reduzierungen auch überstanden: Wir schaffen das. Die Amis müssen nur aufpassen dass sie ihre Kampfeinsätze weiterhin von deutschem Boden aus führen können.

Am 01. Juli 2020 um 08:31 von Adeo60

"Was stört es den Baum, wenn ein Schwein sich daran kratzt...".

Wenn die Rinde dann irgendwann abgekratzt ist, geht der Baum ein

um 08:17 von berelsbub

>>"Die Hauptsache ist, Deutschland wird nie wieder Teil eines Krieges und da ist es ein wichtiger Schritt, wenn die kriegslüsterne USA außen vor bleibt"<<

Die USA sind nach wie vor unsere Verbündeten und unser Land sollte (meiner Meinung nach) im Bündnis verteidigungsfähig sein. Daran zu glauben das es keine Kriege mehr geben wird ist zwar schön, aber auch sehr naiv. Es wird immer Schafe und Wölfe geben und die Wölfe reißen nunmal die Schafe. Demzufolge kann/wird es immer die Möglichkeit geben das unser Land im Bündnisfalle seinen Verteidigungsverpflichtungen nachkommen muss und das bedeutet im Extremfall Krieg. Dessen sollten wir uns immer bewusst sein.

EU-Eingreiftruppe kommt nach Corona

denn Europa muß sich auch in Sachen Wehrhaftigkeit vernünftig wappnen. So ein Abzug ist eher als Chance zu begreifen und die Arbeitsplätze wechseln dann nur etwas zu anderen Standorten aber erst mal Corona lösen und überstehen und dann bitte etwas machen!

Am 01. Juli 2020 um 08:34 von Bender Rodriguez

>>Für die Bevölkerung sind das Besatzer. Und nur das zählt<<

Nehmen sie mich als Bevölkerung da bitte raus. Denn ich empfinde sie nicht als Besatzer sondern als Sicherheitstruppen, die uns jahrzehntelang vor den Oststreitkräften beschützt haben

Putin

... hat sich womöglich zu früh gefreut. Wenn die Truppen Deutschland verlassen würden, wäre ja Polen der neue Stationierungsort.

Truppenabzug ist besser als ein neuer kalter Krieg

Für die betroffenen Regionen mag das schon schwierig sein,
aber so ein Militärstandort macht einen auch zur Zielscheibe. Vielleicht gibt es nachhaltiger Wirtschaftentwicklung als ein Militärstandort.
Die Bedrohnungen sehen doch heute ganz anders aus, wie man in der Cornonakrise erleben durfte. Die Frage ist, ob sich die Welt überhaupt noch so hohe Militärausgaben leisten kann? Das 2% Ziel für höhere Militärausgaben sollte dem 1.5%Ziel der maximalen Erderwärmung weichen.
Das sollte man auch gegenüber den USA auch immer wieder einfordern.

Ausgaben deutlich machen

Der derzeitige US Präsident wurde in den Wahlen von Russland nicht ohne die Erwartungen einer Gegenleistung unterstützt. Und so tut er das was er am Besten kann; Destabilisieren, Spalten und Schwächen.
Innenpolitisch genauso wie aussenpolitisch.

In der Diskussion um die Rüstungsausgaben fehlen offenbar die Aufwendungen für humanitäre Hilfen an denen sich Deutschland immer wieder beteiligt. Dabei handelt es sich doch sehr oft um Krisengebiete, Humanitäre Katastrophen und Flüchtlingsströme welche aufgrund und in Folge der US Militäreinsätze ausgelöst wurden.
Warum werden die Ausgaben, welche in viel größerem Ausmaß der Befriedigung dienen, nicht aufgeführt und gegengerechnet?

Sicherheitspolitik besteht nicht nur aus Militäreinsätzen.

Ich wünsche mir eine Regierung welche Ihre Position auch gegenüber einem Herrn Trump auch vertritt!

Truppenabzug der USA

Reisende soll man ziehen lassen.
Aber Sie sollen auch all Ihre Ausrüstung und die in D gelagerten Atomwaffen mitnehmen.
Meiner Meinung nach sollen alle US-Truppen die EU verlassen.

@ Sesselrevoluzzer

„Was einen militärisch schwachen Land ohne gutes Bündnis widerfahren kann, sieht man ja an der Ukraine (siehe Krim, siehe Ostukraine).“

Die Schweiz ist militärisch auch schwach und in keinem Bündnis. Was genau passiert denen? Richtig. Überhaupt nix
Und da gibt es viele viele andere Beispiele von Ländern mit schwachen Militär, die trotzdem nichts zu befürchten haben. Zu befürchten haben eher die was, die ständig in Konflikten verwickelt sind oder kriegshungrige Nationen unterstützen und beherbergen

Ukraine: Gegenbeispiel zu Ihrer These.

@08:44 von Sesselrevoluzzer
Da wurde eine demokratisch gewählte Regierung gestürzt - und zwar gerade nicht durch Russland.

08:28 von Minka04

«Die Soldaten und deren Angehörige würden eine Heimkehr sicher begrüßen.»

Oder zumindest die Soldaten mit schulpflichtigen Kindern auch eher nicht. Kostenlose Schulbildung bis zum 18. Lebensjahr auf einem durchschnittlich besseren Niveau als in den USA. Kinder wachsen mehrsprachig auf, was ihnen nach Rückkehr in die USA sicher nicht zum Nachteil gereicht.

Reisemöglichkeit mit kurzen Wegen mit Family in EUR in div. Länder. Von USA aus weit weg. Urlaub haben Soldaten, die nicht im Kampfeinsatz sind, ja auch "hin & wieder".

Wohin in den USA müssen die Soldaten nach Rückkehr ins Heimatland? Militärstützpunkte sind "oft irgendwo".
Wäre eine Versetzung nach bspw. Polen attraktiver für sie?

Gar eine Entsendung in andere Länder mit realer Gefahr von kriegerischen Verwicklungen im Austausch mit US-Soldaten, die sich momentan in div. solchen Ländern befinden?

Ich denke, DEU gehört "ganz oben" zu den Ländern auf der Welt, in denen US-Soldaten sich doch recht gerne als Soldaten befinden …

Am 01. Juli 2020 um 08:44 von Tuba Libre

>>Leider kann ich derzeit mit niemandem einer Meinung sein, der die USA als Staat als "Freund" oder "Schutzmacht" bezeichnet - spätestens seit Herr Trump Präsident ist, ist es eher imageschädigend, eine zu enge Beziehung auf politischer Ebene mit diesem Land zu pflegen. <<

Die USA bestehen nicht nur aus einem Präsidenten. Und wie viele Kriege hat DT bis jetzt vom Zaun gebrochen ?

Der wichstigste Partner geht

Für die Bundesrepublik waren die Allierten der beste Partner nach der Zerschlagung Nazi-Deutschlands ab 1945.

Die Amerikaner haben KZ's befreit, ihre eignen Väter und Söhne geopfert, die Care Pakete verschickt, den Marshall-Plan durchgesetzt und die Luftbrücke nach Westberlin gegen die Sowjetunion durchgehalten und gleichzeitig den Schutz der -realtiv- freien Welt, auch für das kleine Westdeutschland, garantiert.

Die Deutschen liebten Elvis Presley, Tina Turner, Whitney Houston, Bonanza und viele bewunderten auch Martin Luther King u.a.

Die Mehrheit der Deutschen sieht heute aber vermehrt de USA als "Oberhaupt des Bösen" "Atom-Agressor", "Kriegsbrand-Entfacher" und "Besatzungsmacht" gegenüber.

Im Grunde verliert Deutschland und Europa dauerhaft seinen engsten Verwandten!
Etwa 15% der US-Bürger sind deutschstämmig, oder sonst europäisch.

Der Abzug sollte traurig macgen. Stattdessen lassen viele jetzt die Sektkorken knallen!

Deutschland muss zusehen, - wo es noch bleibt.

Ob das seiner Wiederwahl hilft?

Wenn selbst viele Republikaner das als falsch erachten, dürfte es ihn eher Wähler kosten als bringen. Aber vermutlich ist ihm das egal, denn er wird anders als von Bolton behauptet nicht nur vom Wunsch nach Wiederwahl gelenkt, sondern verhält sich allgemein wie ein Kleinkind, das persönliche Fehden an erste Stelle stellt.

Hesta

Ich darf doch sehr bitten .
Ich bin in keiner braunen Ecke. Weder alt noch neu.
Ich, bj70, empfinde die us Truppen eben als Besatzer. Auch wenn sie Deutschland mal befreit haben. Komischerweise wird die rote Armee nicht so gefeiert . Wir interessieren die Amis überhaupt nicht. Wir sind der Vorposten nach Afrika und Nahost Südost nehmen sie von Japan in die Zange. Beschützen kann uns eh keiner. Atombomben ist es egal, wer hier unten rumrennt.

um 08:23 von Karl Klammer

>>"Trump sorgt wieder einmal nur für Verwirrung
Damit will der größte Kriegspräsident aller Zeiten,
nur von seiner niederlage
im Krieg gegen Covid - 19 ablenken."<<

Man kann nun von Trump halten was man will; hier hat der Mann recht! Deutschland kam die letzten Jahren NICHT seinen diesbezüglichen Verpflichtungen der Bündnisausgaben nach OBWOHL sich Deutschland dazu verpflichtet hat. Warum wir dieser Fakt nicht endlich einfach mal akzeptiert?

@ Schleswig Holsteiner

„Deutschland war in den 1990er Teil eines völkerrechtswidrigen Krieges...Kosovo“

Schlimm und peinlich genug. Sollte sich also zwingend nicht wiederholen. Daher ist ein Abzug von potentiellen Kriegsteilnehmern nur zu begrüßen

Die Bundeswehr kann den US-Luftwaffenstützpunkt

ja übernehmen. Vielleicht finden sich noch einige alte Tornados, die man dort starten und landen lassen kann. Oder wir machen einen Freizeitpark daraus - mit Modellfliegern - für die ganze Familie. Dass die USA nicht mehr gewillt sind einen Großteil der Verteidigung zu stemmen, während Deutschland seinen Verpflichtungen nicht nachkommt, ist durchaus verständlich. Nun soll Deutschland also zumindest nicht mehr in dem bisherigen Maße wirtschaftlich davon profitieren.

Zweite Seite der Medaille

Trump und sein sehr zweifelhaftes Verhalten wundert wohl niemand mehr auf dieser Welt. Da sind wohl 10000 Soldaten in Deutschland nicht das wirkliche Sicherheitsrisiko. Die 2. Seite der Medaille, wenn Spangdahlem geschlossenen wird, ist, dass endlich im Tieffluggebiet des Hunsrück/ Saarland Ruhe eintritt.

"Enorme Wirtschaftskraft"

Na wenn dem so ist, das Militär der Motor und Heilsbringer für die Wirtschaft und somit das Wohlergehen der Bevölkerung, warum dann nicht in jedem Ort Kasernen und Militäreinrichtungen errichten? Gerade in der jetzigen Krisenzeit der goldene Weg in Richtung Aufschwung und zur Vollbeschäftigung.

Wirtschaftliche Folgen ... da wird einem ja Angst und Bange

Zu Zeiten des Kalten Krieges waren 250.000 US-Soldaten in der Bundesrepublik stationiert.
Nach dem Fall der Mauer wurde radikal reduziert : Im Jahr 2000 waren es nur noch 70.000 US-Soldaten,
zehn Jahre später 48.000, heute sind noch knapp 35.000 übrig
.
erinnert sich noch einer an die sich dadurch ergebende Massenarbeitslosigkeit
als die US Truppen von 250.000 in Stufen auf jetzt 35.000 abgebaut wurden
an die Verelendung der Menschen an diesen Standorten,
durch den Verlust der US Kaufkraft und der Zivilangestellten
215.000 Soldaten hat man abgebaut, und jetzt nochmals 9.500 geplant
immerhin durch den Zuzug von Menschen die auch durch das US Engagement
für Frieden und Freiheit ihre Heimat fluchtartig verlassen mussten,
kam ein wenig Kaufkraft zurück und auch die Kasernen füllten sich wieder

um 08:31 von Adeo60

>>"Die jüngsten Meldungen - auch über das Telefonmobbing gegen Kanzlerin Merkel - unterstreichen, dass es Trump nicht vorrangig um das Sicherheitsbündnis, sondern um verletzte Eitelkeiten geht."<<

... aber ist es denn die feine englische Art das die Kanzlerin in Amerika über deren Präsidenten ätzt wie jüngst geschehen (... wer im Glashaus sitzt..).

@08:44 von Sesselrevoluzzer

"Was einen militärisch schwachen Land ohne gutes Bündnis widerfahren kann, sieht man ja an der Ukraine (siehe Krim, siehe Ostukraine)."

Sie hätten in ihrer Aufzählung ruhig mit Vietnam anfangen können. Meinen sie nicht auch.

Nach Polen - eher unwahrscheinlich.

@08:58 von Felina2
Ob die Nato-Osterweiterungsakte noch jemand interessiert, weiß ich nicht.
Aber Polen hat ganz praktisch offensichtlich viel zu wenig Geld angeboten.
Und: Die USA verlangen die Freistellung von der nationalen Justiz für ihre Soldaten.
Die haben sie in Deutschland, die will Polen nicht gewähren.

@SchleswigHolsteiner - Bestrafung wegen 2% Natobeitrag

Sie können ja mal nachrechnen

Deutschland hat pro Kopf höhere Militärausgaben als die USA

09:01 von SchleswigHolsteiner

die uns jahrzehntelang vor den Oststreitkräften beschützt haben
.
unsere (jetzt wieder) Landsleute müssen wie wir Ängste ausgestanden haben
durch die jeweilig andere Bedrohung
erstaunlich wie einfach man Menschen manipulieren kann
und aufeinander hetzen
eben ein Feindbild schaffen

@Minka04

Ein Problem der deutschen Verteidignungsausgaben, das Trump nicht sieht, ist die Relation. Würde Deutschland tatsächlich 2% des Haushalts in Verteidigung stecken, wären die Ausgaben fast so hoch wie die der beiden Atommächte Frankreich und Großbritannien zusammen und höher als in jedem anderen europäischen Land, die Atommacht Russland eingeschlossen. Deutschland würde also wieder eine militärische Großmacht, was man auf jeden Fall vermeiden will.

Die Russen...

... haben nach der Wende ALLE Soldaten abgezogen. Und da gab es nicht so viel Geschrei.

Und die haben sogar ihre Atomwaffen mitgenommen.

Also jetzt mal nicht die Nerven verlieren, wenn noch nicht einmal 10.000 amerikanische Soldaten aus Deutschland abgezogen werden.

Was macht Trump anders?

Von 2006 bis 2016 wurde die Zahl der US-Truppen in Deutschland von 76.000 auf 35.000 reduziert-es wurden also in 10 Jahren mehr als 40.000 Soldaten abgezogen (22.000 unter Präsident Obama).
Warum der jetzige Abzug von 9000 GI`s nach 4 Jahren ohne Reduktion so dramatisch sein soll, erschließt sich mir nicht wirklich.

@ Bender Rodriguez, um 08:34

“Ja, die sind für die Nato da, keine Besatzer, ....es ist ermüdend. Für die Bevölkerung sind das Besatzer.“

Ermüdend ist eher, dass Sie immer wieder eine faktenfremde Behauptung aufstellen. Wenn Sie diesen und die etlichen bereits zuvor veröffentlichten Berichte gelesen haben, wurde nirgends davon geschrieben, dass “die Bevölkerung“ die Amis als “Besatzer“ empfanden oder empfinden.

Wohl aber wird von den harten wirtschaftlichen Einschnitten für viele bei den Amerikanern beschäftigten Deutschen gesprochen, ebenso von Geschäften und Zulieferern.

Also stellen Sie Ihre falsch programmierte Gebetsmühle ab und verdrehen Sie nicht die Tatsachen.

um 08:35 von toolfish

um 08:35 von toolfish

Sie schreiben:

"wir brauchen eigentlich gar keine Besatzungstruppen in Deutschland 75 Jahre nach Kriegsende. Frieden schaffen ohne Waffen."

Entschuldigen Sie, dass ich lache.

Wie wollen Sie denn mit ca. 35.000 Mann ganz Deutschland einfach so besetzen?

Alleine die Bundeswehr, und Bundespolizei, sowie die Reservisten der Bw u. der ausgebildeten ex-NVA könnte die USA--"Besatzer" theoretisch jederzeit aus dem Land verjagen.

Und dann: "Frieden schaffen ohne Waffen" ... verklickern Sie das mal den Atom-Mächten Nordkorea, Pakistan, Putin-Russland und China usw ...

- Danke -

um 08:55 von WM-Kasparov-Fan

Was soll der Versuch Deutschland in Ost und West zu spalten. Die Transferleistungen von West nach Ost in Wiederaufbau und Erstellen einer Infrastruktur waren gigantisch. Vergessen Sie nicht die bevorzugte Standortauswahl bei der Ansiedlung von Bundesbehörden. Und auch die Industrie hat nicht geschlafen Leipzig z.B. ist heute der Zweitgößte Automobil Standort Deutschlands. Ihr Versuch ist untauglich.

Denkmuster

Enorme Wirtschaftskraft! - Rüstung und Kriege bringen ja auch Umsatz!
Wie pervers muss man denn denken, um so etwas gut zu finden.

Das wird negative Folgen

""
Ein Abzug von knapp 10.000 Soldaten hätte vermutlich gravierende wirtschaftliche Folgen für die betroffenen Regionen. Allein in Rheinland-Pfalz werden mehr als 7000 deutsche Ortskräfte von den US-Streitkräften beschäftigt, in ganz Deutschland sollen es 12.000 sein. Daneben hängen viele Tausende weitere Arbeitskräfte vor allem in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern an den US-Truppen
""
auf die beschäftigten Bürger bei der US Armee haben.Freuen können sich dann die Polen ,wenn dort ein Teil der US Truppen angesiedelt wird.

@ Sesselrevoluzzer

Warum sollte der wiedergewählte Trump im Januar seine eigene Entscheidung revidieren?

@Sesselrevoluzzer 08:44

"Was einen militärisch schwachen Land ohne gutes Bündnis widerfahren kann, sieht man ja an der Ukraine (siehe Krim, siehe Ostukraine)."

Stimmt! Wie man auch an Jugoslawien, Irak, Libyen, Jemen, Somalia, Afghanistan, Syrien, Vietnam und all den Mittel- und Südamerikanischen Ländern sehen kann und konnte. Die Gefahr lauert und lauerte stets im Osten, die immer nur auf günstige Gelegenheiten warten um militärisch aktiv zu werden.

08:50, nie wieder spd

>>Was sagen denn die Soldaten selbst bzw deren Familien dazu?
Freuen sie sich schon auf Polen?
Oder dürfen die nicht gefragt werden?<<

Ein wesentlicher Teil der Berufsbeschreibung eines Soldaten ist, daß er nicht gefragt wird. Er empfängt Befehle.

Komische Ansichten?

Wieso zahlt Deutschland, "nach Ansicht von Trump zu wenig"?
Wahr ist doch, dass Deutschland die vertraglich vereinbarten 2% nicht bezahlt, mit Trump hat das gar nichts zu tun. Wer weniger zahlt als vereinbart, der kriegt auch weniger, in diesem Fall Schutz vor den bösen Russen, Chinesen und grünen Männchen aus dem All.

09:01 von SchleswigHolsteiner

>>Denn ich empfinde sie nicht als Besatzer sondern als Sicherheitstruppen, die uns jahrzehntelang vor den Oststreitkräften beschützt haben<<

Ja, der böse Russe steht vor der Tür!

Wie lange steht der schon da vor der Tür?

Hat er uns schon mal angegriffen?

Die usa ist eine Bedrohung, da Herr Putin bestimmt nicht begeistert ist, wenn er, der Ami, immer mehr an die Pelle rückt.

PS. 9500 Soldaten abziehen ist gut- besser wäre es, wenn alle verschwinden + Atombomben. Dann können die Amerikaner von Deutschlands Boden kein Krieg mehr.....

Bye, bye Jungs...

Vergesst nicht eure Atomwaffen mitzunehmen und macht in Ramstein bitte auch gleich das Licht aus.

Je eher...

und je mehr desto besser.
Hoffentlich wird auch Ramstein dichtgemacht und der ganze atomare Krempel verschwindet.

@09:00 von eine_anmerkung

"Die USA sind nach wie vor unsere Verbündeten und unser Land sollte (meiner Meinung nach) im Bündnis verteidigungsfähig sein. Daran zu glauben das es keine Kriege mehr geben wird ist zwar schön, aber auch sehr naiv. Es wird immer Schafe und Wölfe geben und die Wölfe reißen nunmal die Schafe. Demzufolge kann/wird es immer die Möglichkeit geben das unser Land im Bündnisfalle seinen Verteidigungsverpflichtungen nachkommen muss und das bedeutet im Extremfall Krieg. Dessen sollten wir uns immer bewusst sein."

Was meinen sie können die Isländer ruhig schlafen? Die haben nicht einmal eine Armee. Und übrigens diese Verschwörungstheorie von der Bedrohung aus Russland kostet aktuell ein Haufen Menschen das Leben, weil man lieber Geld in Militär steckt als in Gesundheit und Sozialsysteme.

Brav!

"Deutschland kam die letzten Jahren NICHT seinen diesbezüglichen Verpflichtungen der Bündnisausgaben nach OBWOHL sich Deutschland dazu verpflichtet hat." @Karl Klammer
.
Wer vorauseilenden Gehorsam in den Knochen hat, kann nur mit einem markigen "Jaaaaawoll!" brav die Hacken zusammenschlagen.
.
Allerdings gilt es, diese Vereinbarung bis 2024 zu erfüllen und nicht vorab. Außerdem ist die Berechnung der Summe diesseits und jenseits des Atlantik unterschiedlich. - Ich dachte immer, wir wären ein souveräner Staat, aber am Wehretat und North-Stream II sieht man, dass dem nicht so ist. Jawoll!

@ 09:22 von Hanno Kuhrt

„ Von 2006 bis 2016 wurde die Zahl der US-Truppen in Deutschland von 76.000 auf 35.000 reduziert-es wurden also in 10 Jahren mehr als 40.000 Soldaten abgezogen (22.000 unter Präsident Obama).
Warum der jetzige Abzug von 9000 GI`s nach 4 Jahren ohne Reduktion so dramatisch sein soll, erschließt sich mir nicht wirklich.“

Danke für diesen sehr informativen Beitrag. Gerne mehr davon.

@ Sisyphos3, um 08:55

“Gegen wen wollen sie denn beschützt werden
russische Truppen stehen seit einigen Jahrzehnten über 2. 000 km weiter im Osten...“

Nun ist ja nicht anzunehmen, dass in einer militärischen Auseinandersetzung - vor der uns wer auch immer bewahren möge - Mann gegen Mann mit aufgepflanztem Bajonett gekämpft würde.

2.000 km sind heutzutage keine schwer zu überwindende Entfernung; der Wert des amerikanischen Militärs liegt bekanntlich auf einer anderen Ebene.

Ja, und natürlich wird einen russischen Bürger bei den Plänen Trumps eher ein mulmiges Gefühl beschleichen.

@ 09:07 von Ceri

"In der Diskussion um die Rüstungsausgaben fehlen offenbar die Aufwendungen für humanitäre Hilfen ..... Humanitäre Katastrophen und Flüchtlingsströme welche aufgrund und in Folge der US Militäreinsätze ausgelöst wurden.
Warum werden die Ausgaben, welche in viel größerem Ausmaß der Befriedigung dienen, nicht aufgeführt und gegengerechnet?
Sicherheitspolitik besteht nicht nur aus Militäreinsätzen."

Danke für Ihren Beitrag! Dem kann man nur voll und ganz zustimmen. Wenn die USA alles zusammengebombt hat darf Deutschland wieder kommen und alles aufbauen. Dafür sind wir gut genug und unsere Regierungen spielen dieses Spiel ja nun schon Jahrzehnte mit. Das gesparte Geld könnte man besser in den betroffenen Regionen investieren. Ansonsten muss sich nicht nur Deutschland sondern auch Europa von den USA unabhängiger machen. Die USA wird (egal wer nächster Präsident wird) zukünftig eher Konkurrent als Freund sein

um 08:44 von Sesselrevoluzzer

ich gebe ihnen völlig recht, dass militärisch schwache Länder ohne eine starke Schutzmacht, welche bereit ist ihre Interessen in diesen Ländern durchzusetzen, gefährdet sind, das hat die Geschichte gezeigt
Beispiele:
Hawaii, Grenada, Panama, Afghanistan, Irak, Libyen usw.

Ruhig bleiben

Wie ich schon gestern schrieb ist der Truppenabzug ein langwieriger Prozess, in den die Wahl im November fällt. Was dann passiert ist völlig offen.

Die Soldaten und ihre Familien werden größtenteils "not amused" sein über Trumps Pläne. Niemand möchte alsbald in den Corona Hotspot oder die ärmlichen Verhältnisse zurück, aus denen viele GIs stammen. Die Meisten sind in "good old Germany" durchaus glücklich und zufrieden.

Auch das ist ein weiterer schwerer Fehler auf der bereits langen Liste Herr Trump.

Allerdings könnte Deutschland ja auch einmal laut darüber nachdenken, seine wirtschaftlichen Aktivitäten anderswo als in den USA einzubringen (Arbeitsplätze bei BMW z.B.).

Ich versteh es nicht

Lasst die Jungs nach Hause gehen, man weint hier offiziell Krokodilstränen um den Zusammenbruch der Wirtschaft in den Stationierungsorten, die wir auch selber noch bezahlt haben. Das das nicht angenehm und einfach ist verstehe ich ja, dann nutzt man die bisher gezahlten Gelder bis zu einer friedlichen Umgestaltung weiter.Nach dem Motto Frieden auf der Welt geht garnicht, warum? Habt doch Mitleid mit der Rüstungsindustrie! Ist denn unsere Gesellschaft wirklich nicht in der Lage einen sinnlosen Wirtschaftszweig vernünftig umzubauen?? Tja wahrscheinlich ist Profit das Mass aller Dinge.
Mit freundlichen Grüßen

09:01, Sesselrevoluzzer

>>Putin
... hat sich womöglich zu früh gefreut. Wenn die Truppen Deutschland verlassen würden, wäre ja Polen der neue Stationierungsort.<<

Putin freut sich über alles, was Unfrieden im westlichen Bündnis stiftet und die Bündnispartner einer entfremdet.

Und da leistet Trump wirklich gute Arbeit.

@SchleswigHolsteiner, 08:59 Uhr

So viele Schweine gibt es Gott sei Dank ja nicht...

09:07, krittkritt

>>Ukraine: Gegenbeispiel zu Ihrer These.
@08:44 von Sesselrevoluzzer
Da wurde eine demokratisch gewählte Regierung gestürzt - und zwar gerade nicht durch Russland.<<

Nee. Sondern durch die eigene Bevölkerung.

Was ändert sich?

Dass die wegfallenden Arbeitsplätze in den betroffenen Regionen ein Problem sein können, ist klar. Aber mal ehrlich - in den letzten 30 Jahren haben ganz viele Gemeinden Standorte der BW, der Briten, der USA, der Russen und Franzosen verloren. Wenn man die mal zusammenrechnet fallen die 9500 nicht auf. In meiner Heimatstadt gab es 2 große US-Kasernen samt Perschings, in meinem jetzigen Wohnort 2 Kasernen der BW. Alles weg, mit Wohnungen, Kino, Einkaufszentrum und Kneipen bebaut. Allein die BW hat heute 300000 Soldaten weniger als im kalten Krieg, die NVA gibt´s gar nicht mehr.

Wir sind weder wirtschaftlich am Ende, weil wir heute 600000 oder mehr Soldaten weniger in D als vor 30 Jahren, noch hat irgendwer Anstalten gemacht, uns anzugreifen.

Also wir werden es überleben. Ich persönlich vermisse allerdings das Sommerfest in der US-Kaserne mit Burger und Rodeo. Neben der Anti-Pershing-Demo war das eines der Highlights.

@ 09:12 von Bender Rodriguez

"Ich darf doch sehr bitten .
Ich bin in keiner braunen Ecke. Weder alt noch neu.
Ich, bj70, empfinde die us Truppen eben als Besatzer. Auch wenn sie Deutschland mal befreit haben. Komischerweise wird die rote Armee nicht so gefeiert ."
.
Nein, in Ihren Augen haben die Alliierten West-Deutschland besetzt und die Russen Ost-Deutschland befreit.
Deswegen haben sich die Bürger in Ost-Deutschland auch so wehement gegen die Wiedervereinigung gewehrt. Weil es so schön mit der SED und dem großen Bruder war.
Aus der braunen Ecke sind Sie bestimmt nicht, eher das genaue Gegenteil. Obwohl gewisse braune Kreise eine Russland-Affinität haben.......

Bitte Amerika

nicht immer mit Trump gleichsetzen. Es kommt die Zeit eines neuen Präsidenten. Trump ist nicht als Präsident geeignet. Aber deswegen ganz Amerika zu verteufeln ist mir zu kurzsichtig. Berlin wurde von den Amerikanern über eine Luftbrücke versorgt. Eine beispiellose Sache. Das Volk, das Militär sind nicht Trump.

um 09:16 von sprutz

>>"Was einen militärisch schwachen Land ohne gutes Bündnis widerfahren kann, sieht man ja an der Ukraine (siehe Krim, siehe Ostukraine)."

Sie hätten in ihrer Aufzählung ruhig mit Vietnam anfangen können. Meinen sie nicht auch.<<<

Der Krieg in Vietnam war sicherlich eine der schlimmsten Kriege der USA. Allerdings weiß ich nicht warum Sie diesen Krieg mit der Völkerrechtswidrigen Annexion der Krim vergleichen

09:01 von Sesselrevoluzzer

Putin
... hat sich womöglich zu früh gefreut. Wenn die Truppen Deutschland verlassen würden, wäre ja Polen der neue Stationierungsort.///
Über was hat sich Putin zu früh gefreut?

Besatzer?

Nach dem Abschluss des 2+4 Vertrags ist eine Bezeichnung der US-Truppen als Besatzer falsch.
Jegliche Stationierungen ausländischer Truppen in unserem Land sind über Abkommen bi- / multinational vereinbart.
Das gemeinsame Bündnis NATO mit der gegenseitigen Beistandsverpflichtung bildet zusammen mit unserer BW die Militärkapazität in D ab. Diese wiederum wird von tatsächlichen oder potentiellen Gegenspielern fortlaufend analysiert. Bis jetzt war das Ergebnis daraus für D offensichtlich positiv. Auch die Amerikaner ziehen und zogen daraus Vorteil.

DT wirft wiedermal eine Nebelkerze. Es ist aber zu beachten, dass er nicht "die USA" ist. Das zeigen auch die Partei-übergreifenden Reaktionen in Senat und Kongress.

Gruß
Grille

Am 01. Juli 2020 um 09:19 von Sisyphos3

>>unsere (jetzt wieder) Landsleute müssen wie wir Ängste ausgestanden haben
durch die jeweilig andere Bedrohung
erstaunlich wie einfach man Menschen manipulieren kann
und aufeinander hetzen
eben ein Feindbild schaffen<<

Also , wenn ich die Wahl habe zwischen Stalin als Staatschef oder einer "Besatzungsmacht" wie den USA und Deutschland als weitgehend freies Land... da brauche ich nicht lange zu überlegen

Am 01. Juli 2020 um 09:10 von SchleswigHolsteiner

Der Präsident der USA ist das Spiegelbild der Gesellschaft. Er wurde von den Bürgern des Landes gewählt - und noch immer ist unsicher, ob die Bürger auch verstanden haben, wie ihre Wahl auf die restliche Welt wirkt und welche Folgen das für ihr Land bereits mittel- und vor allem langfristig haben wird.

Die Gefahr, das Herr Trump eine weitere Amtszeit bekleidet, ist längst nicht gebannt - und mit dem Wissen, das er danach ohnehin nicht wieder gewählt werden kann, könnte ihn noch maßloser und noch weniger berechenbar handeln lassen.

Die USA sind keine Schutzmacht - auch wenn wir vielleicht "Schutzgeld" in Höhe von etwa 1 Mrd. EUR durch Überlassung von Liegenschaften & Co. jedes Jahr für den Unterhalt der Truppen bezahlen. Und wovor sollen diese Truppen schützen? Vor Russland? Wer glaubt, das die USA sich auf einen offenen Konflikt mit Russland einlassen würden? Welche militärischen Konflikte drohen uns sonst, für die wir die USA bräuchten? Lasst sie ziehen!

Und tschüss

Wegen mir kann er alle Soldaten abziehen und soll dann gleich seine Nuklearwaffen mitnehmen. Zudem muss die Airbase Ramstein geschlossen werden, denn von dort koordinieren die US-Präsidenten die Drohnenmorde an Menschen, die man nicht einmal vor Gericht stellen will!

@ WM-Kasparov-Fan, um 08:55

Leider erkenne ich in Ihre Kommentar keine Stimmigkeit.

Die Rechnung ist einigermaßen albern, zumindest provokant, und was der Vergleich der aus ostdeutschen Bundesländern wegziehenden Menschen mit dem Abzug oder Verbleib der Amerikaner zu tun hat, vermag man auch nicht zu erkennen.

09:27, Einfach Unglaublich

>>@ Sesselrevoluzzer
Warum sollte der wiedergewählte Trump im Januar seine eigene Entscheidung revidieren?<<

Nach einer Wiederwahl sieht es momentan aber wirklich so gar nicht aus.

Was sich natürlich noch ändern kann. Ist aber unwahrscheinlich.

@eine_anmerkung, 09:16 Uhr

Die Kanzlerin hat Kritik an dem US-Präsidenten stets in diplomatischer Form geäußert, nie verletzend oder ehrenrührig. Wenn man sein Verhalten gegenüber der Bundeskanzlerin bei deren Besuch im White House betrachtet (verweigerter Handschlag etc.), dann muss man von einem rüpelhaften Benehmen sprechen. Merkel agiert aber auch insoweit sehr souverän. Sich mit Trumps schlechtem Benehmen zu beschäftigen hieße, ihm eine Aufmerksamkeit zu schenken, die er de facto nicht verdient. Merkels Rede vor der Harvard Universität hat die US-Bürger ermutigt, sich auf die tradierten Werte zu besinnen. Genau das sollte der Weg sein.

@SchleswigHolsteiner um 09:10 Uhr

"Und wie viele Kriege hat DT bis jetzt vom Zaun gebrochen?"

Das ist ein Punkt, den gerne viele User hier übersehen. Das stimmt.
DT mag ein Rassist, Egomane und Sexist sein, aber alle anderen Präsidenten waren keineswegs bessere Menschen, denn sie führten Kriegseinsätze in aller Welt durch.
Soldaten zum "Freund" Polen - also zum "Feind" des "Feindes" Russland zu senden, und damit näher an "Feindesland", beweist allerdings auch wieder die Dummheit von DT.

In Osnabrück waren bis vor

In Osnabrück waren bis vor knapp 15 Jahren die Briten stationiert und haben dann den Rückzug begonnen. Seit knapp 10 Jahren sind alle britischen Soldaten verschwunden.
Die Wohnhäuser der britischen Soldaten außerhalb der Kasernen wurden saniert und schafften neuen Wohnraum für Familien. Kasernen wurden Baugebiet für hunderte Wohnungen und Firmenansiedlung. Damit wurde deutlich mehr Wirtschaftskraft nach Osnabrück geholt, als es die britischen Soldaten je hätten leisten können. Und deutlich schöner sieht es auch noch aus!!

09:11 von Freiherr von Eggburg

Die Deutschen liebten Elvis Presley, Tina Turner, Whitney Houston, Bonanza
und viele bewunderten auch Martin Luther King u.a.
.
man sollte sich bei aller bewunderung aber auch vergegenwärtigen
zu Zeiten als uns die Amis "befreiten" hatten Menschen wie Tina Turner,
Whitney Houston oder Martin Luther King
kein Wahl oder Bürgerrecht gehabt, im Bus hätten die sich auch nicht überall hinsetzen dürfen
und wenn an Geschäften "Only White" stand
meinte man gewiss nicht es wäre ein Waschsalon ausschließlich für Nichtbuntes

08:35 von toolfish

«Wunderbar. Ist doch toll, wir brauchen eigentlich gar keine Besatzungstruppen in Deutschland 75 Jahre nach Kriegsende.»

"Prima Besatzungstruppen", die sich an einigen Standorten in DEU "zusammen ballern". Wiesbaden ist der am weitesten nördlich gelegene unter denen.

Kann man selbstredend bestens ganz DEU mit "besetzen". Mit ± 35.000 Soldaten im Süden. Vor allem die Kontrolle von Berlin, Hamburg, und dem Ruhrgebiet ist gerade von Kaiserslautern aus ganz besonders gut möglich. Als "Besatzung aus der Ferne" eine etablierte & erprobte Militärische Strategie …

Am 01. Juli 2020 um 09:18 von Karl Klammer

>>Sie können ja mal nachrechnen
Deutschland hat pro Kopf höhere Militärausgaben als die USA<<

Das BIP spielt bei den Berechnungen eine Rolle, nicht die Einwohnerzahl

@ Bender Rodriguez, um 09:12

re Hesta

In einer braunen Ecke hätte ich Sie aufgrund Ihrer Kommentare sicher nicht verortet.

Wohl aber würde ich Ihnen anraten, sich unbedingt mit der jüngeren Vergangenheit etwas intensiver zu befassen, und sich nicht mit einem lapidaren “...ich empfinde die us Truppen eben als Besatzer. Auch wenn sie Deutschland mal befreit haben.“...eher peinlich zu outen.

Die Befreiung durch die Amerikaner war nichts, was die mal eben so nebenbei gemacht hätten, davon zeugen nicht zuletzt jede Menge amerikanischer Friedhöfe in Europa, vor allem in Nordfrankreich.

Das sagt Ihnen jemand, der Bi. 43 ist und sich mit der Rolle “der Besatzer“ recht intensiv befasst hat.

@ um 09:30 von fathaland slim

Das wird wohl so sein.
Aber deren Familienangehörige könnte man doch mal nach deren Meinung fragen.
Und zumal der Soldat in den USA doch noch viel mehr der „Bürger in Uniform“ ist, könnten auch die nach ihrer persönlichen Meinung gefragt werden.
Es könnte ja auch ein US - Soldat sagen, dass die US - Armee in Deutschland wohl dringend nötig sei, solange noch Rechtsradikale in der deutschen Armee frei herumlaufen müssen. Und davor muss die BRD geschützt werden.
Das wäre sogar ein gutes Argument.
Wenn auch unglaubwürdig.

Sowas gibt Imperium nicht her

Nun mal ehrlich, die Stützpunkte in Deutschland sind für die US Imperialisten nicht in Gold aufzuwiegen. Von Rammstein aus läst sich der nahe Osten und Nordafrika perfekt kontrollieren(mit bewaffneten Drohnen), Europa und Deutschlands Politik zum Beispiel in Richtung RF. konterkarrieren. Ein Stachel für die Souveränität D. und EU.
Der Abzug verdreht schön die Realität,
Schaut mal wie die Deutschen betteln, damit wir Sie beschützen, also sind wir ja nur auf Wunsch der D.hier, müssen nur noch 2% (ca.50MRD.)für Rüstung verplempern, und bei uns A-Bomben fähige Flug Bomber kaufen, und schon sin wir wieder lieb und Stationieren 10000 GI´s auf Steuerzahlerskosten ins Ländle.

@ Metallerr

Zitat: "...Als Schutzmacht bitte dableiben ... "
Ehrliche Frage? Als Schutzmacht von was? Ein Krieg im Herzen Europas wird von verschiedenen Bunkern außerhalb der EU geführt und zu Ende gebracht. Nach wenigen Wochen ist Europa Geschichte, eine in großen Teilen qualmende, radioaktiv verseuchte Wüste.
Hier soll nicht geschützt, sondern gedroht werden. Wie wir allerdings sehen, kann man damit einige Despoten nicht mal mehr erschrecken. Die Ukraine/Krim, Iran oder Syrien sind zzt. sichtbare Beispiele. Ich halte die Hemmschwelle Zurzeit für niedrig wie nie.

09:18 von Karl Klammer

Deutschland hat pro Kopf höhere Militärausgaben als die USA
.
die USA haben 730 Mrd Militärausgaben bei 330 Mill Bürgern
wir um die 50 Mrd bei 82 Mill Bürgern
also ich habe nachgerechnet /komme auf andere Zahlen

Keiner dieser Soldaten hat

Keiner dieser Soldaten hat Deutschland befreit. Die sind alle längst weg. Die die jetzt hier sind, sind also keine "Befreier".Is ja nicht so schwer zu verstehen. Auch wenn die uns angeblich beschützen wollen. So naiv kann wirklich keiner sein.
Eines der ersten ziele für ss20 wird Ramstein sein.
Toller Schutz.

@ 08:35 von toolfish

Zu dumm nur, dass es eben nicht so einfach ist, wie Sie es gerne hätten. Die Welt ist nicht friedlich und wird es wohl nie sein. Diskutieren hat noch nie einen Gegner aufgehalten

09:41 von SchleswigHolsteiner

was sollen denn so krude vergleiche ?

um 08:47 von Sisyphos3

"eine Bedrohung ?
wenn fremde Truppen ein Land verlassen
eine seltsame Meinung"

Vielleicht fangen Sie erstmal an, die US-Amerikaner trotz Trump als Freunde und nicht als Fremde zu bezeichnen. Dann ergibt sich für Sie vielleicht auch ein völlig anderes Bild, wozu die Soldaten und Soldatinnen aus den USA hier sind. Es sind weder Besatzungtruppen (25.000 - wie lächerlich), noch handelt es sich um ein von uns subventionierte Armee. Es ist doch einfach daran zu erkennen, dass selbst Trumps Parteifreunde gegen ihn nun im Kongress und Senat Stimmung machen. Es dient sowohl Deutschland, der Nato und vor allem auch den Sicherheitsinteressen der USA, dass die Soldaten da sind, wo sie sind.

Dass hier einige so tun, als gäbe es den von Russland gesteuerten Ukraine-Konflikt gar nicht, zeigt doch nur, wie "lupenrein-demokratisch-schröder-blind" man sein kann, wenn es um Putin geht!

09:22, Hanno Kuhrt

>>Was macht Trump anders?
Von 2006 bis 2016 wurde die Zahl der US-Truppen in Deutschland von 76.000 auf 35.000 reduziert-es wurden also in 10 Jahren mehr als 40.000 Soldaten abgezogen (22.000 unter Präsident Obama).
Warum der jetzige Abzug von 9000 GI`s nach 4 Jahren ohne Reduktion so dramatisch sein soll, erschließt sich mir nicht wirklich.<<

Was Trump anders als seine Vorgänger macht?

Er verkauft den Truppenabzug als Strafaktion.

09:55, Theo Hundert.neu

>>Nun mal ehrlich, die Stützpunkte in Deutschland sind für die US Imperialisten nicht in Gold aufzuwiegen. Von Rammstein aus läst sich der nahe Osten und Nordafrika perfekt kontrollieren(mit bewaffneten Drohnen), Europa und Deutschlands Politik zum Beispiel in Richtung RF. konterkarrieren. Ein Stachel für die Souveränität D. und EU.
Der Abzug verdreht schön die Realität,
Schaut mal wie die Deutschen betteln, damit wir Sie beschützen, also sind wir ja nur auf Wunsch der D.hier, müssen nur noch 2% (ca.50MRD.)für Rüstung verplempern, und bei uns A-Bomben fähige Flug Bomber kaufen, und schon sin wir wieder lieb und Stationieren 10000 GI´s auf Steuerzahlerskosten ins Ländle.<<

Wer bettelt denn, und worum?

Daß "Rammstein" weiterhin "konterkarrieren" kann?

Ich, für mein Teil, vernehme keinerlei Bettelei.

Nach der Wende haben

Nach der Wende haben Hunderttausende Ostdeutsche ihre Arbeit verloren. Und ist Deutschland dadurch untergegangen?
Und ich glaube sagen zu können, das die USA wesentlich mehr Kriege angefangen haben als die Russen.
Und schaut euch mal bitte die Rüstungsausgaben an. Die USA geben 10 Mal soviel für Rüstung aus, als die Russen. Hat man da wirklich Angst vor einer russischen Invasion.

Gehen die Truppen..

weg, sollte unsere BW in die leeren Kasernen einrücken.
Erpressung a la Trump ggü.unserem Land ist nicht drin. Der hat eine gute und lange Tradition fast total zerstört. Ein absoluter dummer Mensch. Hoffentlich merken das nun auch die amerikanischen Wähler.

@ fathaland slim, um 09:42

re @ Sesselrevoluzzer

“Nach einer Wiederwahl sieht es momentan aber wirklich so gar nicht aus.“

Und da der Teilabzug zwar beschlossen, zeitlich aber noch unbestimmt ist, wäre es durchaus denkbar, dass ein neuer Präsident die Pläne wieder in die Schublade packt.
Zum Leidwesen all derer, die hier und heute so erleichtert applaudieren.

um 09:12 von Bender Rodriguez

Ich wollte nicht Sie persönlich in die braune Ecke stellen. Aber die These von Besatzungsmacht wird heute von vielen Putin treuen und AFD nahen Menschen verbreitet.

Ukraine: Geldmittel aus dem Ausland

@09:39 von fathaland slim
Die eigene Bevölkerung hätte doch die Möglichkeit gehabt, mit Wahlen ihre Regierung abzusetzen - wie bei uns!

Ohne die Eingriffe aus dem Ausland wäre die demokratisch gewählte Regierung nicht gestürzt worden.
Ich erinnere auch daran, dass ein US-Milliardär stolz darauf war, dass sein finanzielles Engagement wesentlich zu dem Sturz beigetragen hatte.

09:40 von hesta15

Sie haben recht, die Zahl der Opfer bei der Krim-Annexion, einige sprechen auch von einer Session, ist mit dem Vietnam-krieg nicht zu vergleichen. Die Liste der "militärisch schwachen Land ohne gutes Bündnis" ist ansonsten Lang: Lybien, Irak, Afghanistan... oder bewerten Sie das Eindringen in diese Länder als völkerechtskonform.

Verteidigen?

Gegen wen eigentlich? Doch nicht etwa gegen die NATO, die sich seit bald 30 Jahren immer weiter gen Osten ausdehnt und möglichst auch noch die Ukraine einbezieht. Und dann (endlich?) an der russischen Grenze in breiter Front steht. Wir sollen uns dann darüber wundern, dass Russland es aus schmerzlichster Erfahrung nicht so recht mag, wenn ein potenzieller Feind direkt an der Grenze säbelrasselt.
Die Polen, die ihrem 1920 eroberten (und 1939 wieder verlorenen von vielleicht 30% Polen besiedeltem) Land mit unserer verbalen Unterstützung immer noch nachtrauern, möchten allzu gerne mehr US-Soldaten haben. Applaus.

@ Bender Rodriguez, um 09:57

Ihr Geschichtsverständnis ist, sehr gelinde gesagt, verwirrend.

um 09:31 von morgentau19

um 09:31 von morgentau19

Sie schreiben: "..Ja, der böse Russe steht vor der Tür! Wie lange steht der schon da vor der Tür?
Hat er uns schon mal angegriffen?
Die usa ist eine Bedrohung, da Herr Putin bestimmt nicht begeistert ist, wenn er, der Ami, immer mehr an die Pelle rückt." ..

Erlauben Sie, dass ich Ihre Erkenntnisse hier mal schmunzelnd kommentiere:

1. Russischen Mittelstreckenwaffen ist es völlig egal, ob die in Königsberg (heute russ. Kaliningrad), Berlin oder in Bonn stationiert sind.

2. Die USA führen alljährlich vielleicht auch noch eine militaristische "Siegesparade" in Berlin Unter den Linden zum 8./9. Mai durch? - Nein, Putin-Russland tut dies alljählich - sogar während der Corona-Epidemie! - Somit ist Russland schon mal gar keine Bedrohung -, es können nur die boshaften Amerikaner sein?

3. Hat "Russland uns schon mal angegriffen?" - In Syrien führt ein Giftgas-Diktator und Herr Putin - Krieg -. - Wir nehmen viele Hilfesuchenden auf! Reicht Ihnen das als Antwort!?

09:57 von Bender Rodriguez

Keiner dieser Soldaten hat Deutschland befreit.
.#
"befreit"
eine vielbeachtete These die in einer Bundestagsrede von einem vertreten wurde
dessen Vater in der Hitlerregierung saß er selber die HJ in seinem Gymnasium leitete

@hesta15, 08.49h

Da haben Sie aber kräftig daneben gelangt.
Es sind die Linken, die alles niedermachen, was nach USA aussieht.
Das, was Sie aufzählen, hat alles seine Berechtigung, ist allerdings ein Dorn im Auge der Linken.

Hallo fatherland,

Meine Omma hat immer gesagt: "Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben!" Ich erinnere nur an die Abstimmung zum Brexit. Und manchmal kommt es anders, als man denkt.
Trump hat sehr viele Anhänger, insbesondere im Mittleren Westen und unter der ärmeren weißen Bevölkerung. Leider sind unsere Medien nicht immer ganz objektiv und berichten fast nur über Aktionen gegen Trump. Die Enttäuschung ist dann aber um so größer, wenn*s in die Buxen geht..

Am 01. Juli 2020 um 09:41 von Tuba Libre

>> ob die Bürger auch verstanden haben, wie ihre Wahl auf die restliche Welt wirkt und welche Folgen das für ihr Land bereits mittel- und vor allem langfristig haben wird. <<
Die Aussenwirkung der USA spielt bei den Wählern(in) keine Rolle. Und aus der Sicht der Bürger hat sich die Wirtschaft vor Corona in den USA gebessert. Während Corona hat DT eine Art Arbeitslosenversicherung aus dem Boden gestampft. Jeder Steuerzahler bekam 1200 Dollar und jeder Arbeitslose nun im Schnitt 600 Dolar im Monat. Das kam hier in den Medien nicht so rüber.
>>Die Gefahr, das Herr Trump eine weitere Amtszeit bekleidet, ist längst nicht gebannt <<

Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass er wiedergewählt wird. Was aber nicht heissen soll , dass ich ihn mag.

>> Welche militärischen Konflikte drohen uns sonst, für die wir die USA bräuchten? Lasst sie ziehen!<<

Was meinen Sie, wie es dann in Kürze auf dem Balkan aussieht

@Hanno Kuhrt

Der Unterschied zu seinen Vorgängern besteht darin, dass man nach Ansicht vieler US-Militärexperten und US-Politiker beider Lager inzwischen schon bei einem Minimum angekommen ist, unter dem nicht mehr die volle Funktionalität der stationierten Truppen gewährt werden kann. Somit käme ein weiterer Abzug einer Aufgabe der Operationsbasis als solcher gleich.

@Sisyhpos, 08.55h

Was für einen Atlas haben Sie denn?
Die russischen Truppen stehen direkt in Stärke von vielen Divisionen direkt an der Grenze zu Polen, Baltikum, z.T. auch in der Ukraine, Transnistrien usw.
Keiner dieser Orte ist von Deutschland 2000 Kilometer entfernt.

Freiheit und Feindbilder

"ZITAT" 09:19 von Sisyphos3 "........erstaunlich wie einfach man Menschen manipulieren kann
und aufeinander hetzen
eben ein Feindbild schaffen" "ZITAT Ende"
"ZITAT"09:41 von SchleswigHolsteiner
"Also , wenn ich die Wahl habe zwischen Stalin als Staatschef oder einer "Besatzungsmacht" wie den USA und Deutschland als weitgehend freies Land... da brauche ich nicht lange zu überlegen" ZITAT Ende S.H.
Klasse Feindbild Stalin . Nun Sie haben nicht die Wahl Stalin hat sein Eßbesteck schon lange abgegeben.
..... und was verstehen Sie unter ".....
ZITAT S.H."Deutschland als weitgehend freies Land... " Zitat ende.
Das Wort "weitgehend" und "Freiheit" schliest sich gegenseitig aus. Entweder ganze Freiheit, oder weitgehende Einschränkungen Erlaubnisse, gefaste Gesetze.

An Metaller

„Hoffe das die Jungs bleiben, auch das sich die schreckliche Geschichte nicht nochmal wiederholt (2.Weltkrieg). Als Schutzmacht bitte dableiben.“
Die Geschichte wiederholt sich. Mit dem Amerikanern als Täter, die ihre imperialistischen Feldzüge von unserem Boden aus und durch uns co-finanziert durchführen.
Völkerrechtswidrige Militärische Angriffe auf Staaten und Völker sowie aversierte Regimechanges die in offenen Kriegen mit Millionen Vertriebenen und einer halben Million Toten enden, wie zuletzt im Irak und in Syrien. Immer unter dem Deckmantel „Menschenrechte“ schützen zu wollen. Ohne die Unterstützung von uns wären diese Angriffe mit den katastrophalen Folgen (Krieg, Hunger, Folter,?Massenflucht...) nicht möglich gewesen. Die schlimmen Regimes hätten wahrscheinlich weniger Opfer gebracht als der propagierte „Krieg für die Menschenrechte“ mit dem Ergebnis, dass sich US-Firmen die Bodenschätze dort sichern und massenweise Waffen dorthin exportieren.
Augen auf! USA sind Täter!

09:54 von nie wieder spd

«Und zumal der Soldat in den USA doch noch viel mehr der „Bürger in Uniform“ ist, könnten auch die nach ihrer persönlichen Meinung gefragt werden.»

Da es in den USA keine "Wehrpflicht" gibt. Soweit ich weiß … auch niemals eine gab. Ganz sicher bin ich mir in dieser Hinsicht aber nicht …

Entscheidet in den USA der "Bürger ohne Uniform", ob er Bürger in Uniform werden mag. Bzw. auch die Bürgerinnen können sich für oder weiter gegen Uniform entscheiden.

Ansonsten ist die Army in keinem Land ein Arbeitgeber, für den die gleichen Maßstäbe gälten, die bei Zivilen Arbeitgebern gelten.

Wahrscheinlich kann man auch in den USA kund tun, dass man eher im Ausland stationiert sein mag. Ist ja auch für die Armeeführung jedes Landes mit im Ausland stationierten Truppen viel sinnvoller, dort Soldaten hinzuschicken, die dort auch hin wollen. Als nur welche zu entsenden, die gegen eigenen Willen irgendwo hin müssen.

Darüber hinaus aber ist:
"The Soldier goes to where the Commander commands" !

Standardargument "Arbeitsplätze"

"Allein in Rheinland-Pfalz werden mehr als 7000 deutsche Ortskräfte von den US-Streitkräften beschäftigt, in ganz Deutschland sollen es 12.000 sein. Daneben hängen viele Tausende weitere Arbeitskräfte [...] an den US-Truppen."

Wenn unserer Politik irgendwelche Pläne nicht passen, kommt immer das Argument mit den Arbeitsplätzen.

Das wäre doch mal was für den #faktenfinder: Wie viel Geld lassen die US-Truppen wirklich in Deutschland? Ist es mehr als die Summe an deutschen Steuermitteln, die jährlich in den US-Stützpunkten versenkt wird?

@ 09:13 von eine_anmerkun

"Man kann nun von Trump halten was man will; hier hat der Mann recht! Deutschland kam die letzten Jahren NICHT seinen diesbezüglichen Verpflichtungen der Bündnisausgaben nach OBWOHL sich Deutschland dazu verpflichtet hat. Warum wir dieser Fakt nicht endlich einfach mal akzeptiert?"

Hätten sie auch im Gegenzug ein Gesundheit und Sozialsystem wie in den USA wo man das Geld lieber für Militär ausgibt?

Seit euch der Gefahr bewußt!

Wie hat Einstein mal sinngemäß gesagt: "Ich weiß nicht, mit welchen Waffen ein dritter Weltkrieg ausgetragen wird, aber ich weiß, das der vierte mit der Keule geführt wird!"
Ob ein paar Tausend Soldaten mehr oder weniger, spielt in einem Atomkrieg keine Rolle. Fakt ist aber, das jedes militärische Objekt ein Ziel für Kernwaffen sein wird und somit auch jeder Standort in Deutschland.

Der Kongress wirds stoppen

zum Glück...

Die Kernwaffen und die NATO-Soldaten sind in zeiten von immer größer werdenden Aggressionen seitens der Russen und Chinesen heutzutage wichtiger denn je.

Nur ein starker Westen kann sich gegen die Diktaturen im Osten zur Wehr setzen, und da gehört die NATO nunmal dazu.

Die Amerikaner haben Deutschland von den Nazis befreut und sind als Freunde geblieben, und ich hoffe, das werden sie noch lange tun.

Ich frage mich ja echt, ob manche, die hier von den "Freunden" Russland und China sprechen, schonmal dort waren, oder sich zumindest mal mit einem Menschen unterhalten haben, der von den dortigen Truppen unterdrückt wird (Krim, Tibet, nun Hongkong)

Und ja, wir hatten seit 1945 keinen Krieg, aber auch nur, weil wir Teil der nuklearen Teilhabe sind, und Teil der NATO.

@Adeo60 - Trump hat keine Freunde

08:31 von Adeo60:
"Er [Trump] pflegt Freundschaften zu Diktatoren und versucht Partnerschaften mit Demokraten zu kündigen."

Bleiben Sie bitte realistisch: Trump hat keine Freunde. Er kennt nur Feinde und Menschen, die sich seinem Willen unterwerfen.

09:54 von nie wieder spd

«Das wäre sogar ein gutes Argument.
Wenn auch unglaubwürdig.»

Es gibt keine guten Argumente, die gleichzeitig auch unglaubwürdig sind …

O-Ton Basler Zeitung:

"Abzug von US-Truppen aus Deutschland ist beschlossene Sache: Die USA haben beschlossen, ihre Truppenstärke in Deutschland deutlich zu reduzieren. Präsident Trump hat einem entsprechenden Vorschlag von Verteidigungsminister Esper zugestimmt." Klingt im Ton anders als die Meldung hier.

Sommerfest und Anti-Pershing

So haben wir alle unsere Brüche.....Freibier bei Heckler&Koch inbegriffen. Ich kann mich auch noch an die Pfunddosen mit Kaviar im Laborkühlschrank erinnern, wenn die iranischen Obristen (Schah-Leute) die heimische Akkufabrik besuchten. Den lokalen IG-Metall-Fürsten mit im Schlepptau.

Am 01. Juli 2020 um 09:45 von WM-Kasparov-Fan

>>Soldaten zum "Freund" Polen - also zum "Feind" des "Feindes" Russland zu senden, und damit näher an "Feindesland", beweist allerdings auch wieder die Dummheit von DT.<<

Und unsere Bundeswehr steht in Litauen, was ich erst recht nicht verstehe. Denn ich sehe heute einen möglichen Feind nicht im Osten. Meiner Meinung ist der Balkan zwar befriedet, aber bei einer Schwächung der Nato wird es genug Zündler geben, die den Balkan wieder in Brand stecken. (Habe mal beruflich in Sarajevo gearbeitet)

>>Soldaten zum "Freund" Polen - also zum "Feind" des "Feindes" Russland zu senden<<

Polen stand jahrzehntelang unter dem Joch der Sovjetunion. Die Angst, dass sich so etwas bei Ihnen wiederholen könnte ist gross und muss aus Sicht der Polen unbedingt vermieden werden. Das ist, meiner Meinung nach, auch der Grund für die starken nationalen Strömungen in Polen und der mangelnde Wille, sich Brüssel unterzuordnen.

@9:57 von Bender Rodriguez

"Eines der ersten ziele für ss20 wird Ramstein sein."

Dass die SS-20 nach dem INF-Vertrag bereits 1988 außer Dienst gestellt wurde, ist Ihnen vermutlich entgangen.

Ich habe die Zeit des NATO Doppelbeschlusses und dessen Folgen als Offizier bei der Bundeswehr miterlebt.

Mit US-Soldaten haben wir immer wieder geübt. Niemand hat sie als Besatzer gesehen. Im Gegenteil, sie waren uns in der Zeit des kalten Krieges willkommene Verbündete.

Nun ist der kalte Krieg lange vorbei und wenn die US-Soldaten Deutschland verlassen wollen, dann folgen sie nur ihren Kameraden aus Russland und GB.

Vertrag von 2013

Dass die Bundesregierung 2013 einen Nato-Vertrag unterschrieb, den sich nicht einzuhalten gedachte, mahnte schon Obama an. Nun fällte es uns auf die Füße. Man muss sich fragen, wie solche schweren Fehler unterlaufen können. Ich vermute, unsere politische Klasse hat schlicht und einfach keine Lust, über Themen wie "Armee" oder "Polizei" zu sprechen.

um 09:46 von Sisyphos3

um 09:46 von Sisyphos3

Ich denke mal, in diesem Artikel geht es im Kern um den Abzug von US-Truppen aus Deutschland.

Ich gebe Ihnen Recht, dass die USA ein Rassismus-Problem haben.

Aber, es ist immerhin noch eine der größten Demokratien (nach US-Muster, nicht nach BRD-Muster) in der ein Schwarzer noch Generalstabschef aller US-Truppen weltweit geworden ist (C. Powell) - und ein Schwarzer Staatspräsident der USA und Oberbefehlshaber der gesamten US-Streitkräfte wurde.

Die USA haben derzeit einen schlechten Ruf. das mag stimmen!

Ich sehe die USA aber von mindestens 1775 bis 2020 .... und habe ein völlig anderes Bild, als vom grundsätzlich "bösen Amerikaner".

Wenn der Amerikaner geht, - sollten dann die Deutschen noch ihre "boshaften Jeans"-Hosen vielleicht noch verbrennen?

@Sesselrevoluzzer - Ohne Militär gibt's keinen Krieg.

08:44 von Sesselrevoluzzer:
"Deutschland hat seit 75 Jahren Frieden, das gab es in der Geschichte noch nie. Und an diesem Frieden haben NATO und USA einen ganz entscheidenden Anteil."

Dass Europa vier Jahrzehnte im kalten Krieg erstarrte, war zur Hälfte den USA zu verdanken. Aber dass der kalte Krieg in Europa wiederbelebt wurde, ist zu 90% den USA zuzuschreiben.

Europa sollte souverän handeln und sich nicht dominieren lassen.

Am 01. Juli 2020 um 10:01 von Sisyphos3

>> 09:41 von SchleswigHolsteiner
was sollen denn so krude vergleiche ?<<

Damit wollte ich nur sagen, dass Deutschland nach dem 2.WK im Fahrwasser der USA Glück gehabt hatte und das ganze auch anders hätte ausgegehen können.

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